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Ultraleicht Trekking

Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung


Stromfahrer

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Hier habe ich noch eine sehr ausführliche Testreihe zu verschiedenen Solarpanels gefunden. Ist leider von 2015 aber könnte gerade für Leute, die nicht so in dem Thema drin sind (wie mich z.B.) vll einen interessanten Überblick liefern.

Das ganze ist ein Video. Die Excel-Tabelle ist unten drunter oder hier zu finden. 

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Ich bin inzwischen nach 3 Wochen Patagonien zurück und bin absolut zufrieden mit meiner Lösung der kleinen „Lixada“ Zelle und der Miller ML-102 Powerbank/18650 Bank...absolut top. Hatten klassisch durchwachsenes Wetter und ich kam mit 3x 18650 als Puffer mit Kamera (Ricoh GR II; ca. 1x 1450mAH je Tag laden) + Apple iPhone XS je 2.Tag laden gut hin. Durchschnittlicher Ladedtrom der Zelle bei Sonne liegt etwa bei 750mAh was ich ganz gut finde. Sie hing täglich bei Trek hinten am Rucksack. Inkl. Batterie kommen wir auf 166gr Gesamtgewicht, und haben dafür eine Powerbank die mit bis zu 1.4A Strom laden kann und sogar 5 stufig ziemlich exakt den Ladestand anzeigt und absolut „Solartauglich“ (=dumb Charger mit 4056 Chip)  

Danke ans Forum!!!!

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Bearbeitet von perregrintuk
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vor 8 Stunden schrieb Genuss:

Sehr spannend. 

Noch ein paar Fragen:

- Wie hast du „die“ Miller befestigt? Auch wieder lösbar?

- Da die Miller Schutzvorrichtungen hat, kann man eine „unprotecte“ einsetzen? 

- Ist es eine bestimmte 18560 Batterie?

 

 

 

1) Die Miller ist lösbar mit dem 3M Powerklettband befestigt, so ein hartes Klettband was auch die Kleidet nicht beschädigt. (Auch meine Merino nicht). 

2) Ja, unprotected ist kein Problem, hatte ich auch. Habe die „Standard“ Zelle verwendet von Panasonic NCR18650B. 

3) siehe oben. 

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vor 8 Stunden schrieb befedi:

Hallo zusammen,

hat jemand von euch noch eine Quelle wo die Lixada Zelle verfügbar ist? Bisher habe ich sie nirgends gefunden.

Gruß befedi

Suche einfach auf der elektronischen Bucht nach „Solar USB 10W“ da findest du viele. Es gibt einen angeblichen Händler in Hamburg und ein paar in China. Beide kommen problemlos an. 

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vor 19 Stunden schrieb perregrintuk:

Inkl. Batterie kommen wir auf 166gr Gesamtgewicht,

"Batterie"? Sind die 166g mit allen drei 18650-Zellen oder nur mit einer (also so wie es auf dem Bild ist)?

Hast du das Panel an dem "grünen Ring", der unten zu sehen ist an den Rucksack gehängt, oder hattest du noch eine andere Befestigungsmöglichkeit?

Ansonsten vielen Dank für den Bericht von der Tour. Sieht wirklich super simpel und praktisch aus dein Setup!

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Natürlich nur mit einer 18650 so wie fotografiert. Das wäre natürlich krass sonst...eine 18650 mit 3200mAh wiegt ja um 42gr. 

Am Rucksack kam es auf den Rucksack an, am Exped Splash 15 Tagesrucksack einfach mit einem mittigen Karabiner und das war es. (so wie das Foto)

Am Exped Lightning hab ich es einfach mit einem Gummi quer drüber gespannt. Das war es. Noch leichter damit...

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Jetzt wollte ich mich auch noch einmal kurz melden, da ich ja im Januar gemeint hatte, meine Panele gingen nicht richtig und außerdem zu den verschiedenen Ausführungen noch mal was schreiben.

Heute war mal ordentlich Sonne hier in München, was ich gleich dazu genutzt habe, die Panele nochmal zu checken. Jetzt liefern sie ordentlich bis zu 0,7-0,8A bei ca. 3,3-3,5 W und der USB Messer zählte brav ca. eine mWh pro Sekunde hoch. Große Unterschiede zwischen den beiden Ausführungen, die ich habe (ich hab jetzt auch ein Exemplar mit den abgerundeten Ecken, siehe meine Beiträge vom 16. Januar hier im Faden) und die hier in Deutschland bei Ebay erhältlich sind (mit und ohne abgerundete Ecken) konnte ich jetzt keine feststellen.

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Hallo zusammen,

muss gestehen das ich keine Lust habe den umfangreichen Thread hier durchzuarbeiten, daher meine Anfrage. 

Meine Frau fotografiert, auch auf Wandertouren, mit professioneller Ausrüstung. Nächster Jahr steht dann der PCT an und sie wird ihre Ausrüstung (Sony Systemkamera + Objektiv) auch mitnehmen. Da ich auf langen Touren auch viel Musik höre, ist der Strombedarf für uns beide enorm.

Was nun tun, sehr große Powerbank oder sowas wie Sunnybag Powertab?

Der Akku der Sony hat 2.600mA und wird wohl alle 1,5 Tage leer sein.

Bearbeitet von Randysch
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"Was nun tun, sehr große Powerbank oder sowas wie Sunnybag Powertab?"

1. Zuerst mal eine ehrliche, realistische und vollständige Bestandsaufnahme machen. Alle el. Verbraucher berücksichtigen, vom Navi über Smartphone, Musikplayer, Kamerakkus, Lampen usw., jeweils pro Tag oder pro Woche. Dann erst werde ihr wissen, wie hoch der elektr. Energiebedarf/Zeiteinheit (Tag, Woche?)  ist. Dann mögliches schlechtes Wetter, sonstige Unwägbarkeiten und evtl. Notfallpläne einbeziehen. 

2. Dann überlegen, wie oft IHR an "Fremdstrom" kommt (Hütte o.ä.) und wie lange eure Autonomie-Zeit also sein muß. Jetzt wisst ihr, was euch ungefähr erwartet - nur PB oder PB plus Solarpanel.

3. Dann (gerade bei einer größeren Aktion wie dem PCT) würde ich mir, basierend auf obiger Berechnung eine passende PB und Solarpanel beschaffen und selber Versuche machen. Wie lange dauert es die benötigte Energiemenge zu ernten? Und wie macht ihr das am geschicktesten? IHR müsst mit der Lösung am Ende klar kommen und das eingespielte Handling spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle.

4. Und wenn du das alles gemacht hast hast du die Grundlage zu entscheiden und auch die Gewichts-Aspekte, Volumina, Robustheit usw. einzubeziehen. Evtl. werdet ihr mehrere Iterationen durchlaufen müssen (mehr oder weniger Wechselakkus, Redundanz von PB oder Solar usw).

Alles Andere ist Glaskugel mit Schneetreiben schauen ... ;-) 

 

PS. trotzdem lohnt es, diesen Thread und verwandte ganz zu lesen!

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vor 8 Stunden schrieb Randysch:

Hallo zusammen,

muss gestehen das ich keine Lust habe den umfangreichen Thread hier durchzuarbeiten, daher meine Anfrage. 

Meine Frau fotografiert, auch auf Wandertouren, mit professioneller Ausrüstung. Nächster Jahr steht dann der PCT an und sie wird ihre Ausrüstung (Sony Systemkamera + Objektiv) auch mitnehmen. Da ich auf langen Touren auch viel Musik höre, ist der Strombedarf für uns beide enorm.

Was nun tun, sehr große Powerbank oder sowas wie Sunnybag Powertab?

Der Akku der Sony hat 2.600mA und wird wohl alle 1,5 Tage leer sein.

Ich schließe mich Kra an. Erst einmal genaue Bestandsaufnahme.

Ein paar Punkte noch von mir:

1) Eine Systemkamera auf den PCT mit Objektiven? Das wird viel wiegen, überlegt genau, ob ihr mit dem jetzigen System über 2000 Meilen laufen wollte. I.d.R. geht jeder zu schwer los. Es gibt eine spannende Statistik über den PCT, wie sich das Laufgewicht mit dem "Erfolg" des PCT korreliert...ein Gewicht über 9.8kg korreliert hoch mit dem vorzeitigen Abbruch. Vielleicht wäre (wenn nicht nur ein neues Smartphone mit aktueller Kamera, welche inzwischen super sind), dann vll etwas leichtes alla Ricoh GR II/III (mein Tipp, gradnios!) oder gar Sony RX 100 / RXO II.

2) Zwecks Akkuladung, klar am Anfang wird man seine üblichen 200 Bilder pro Tag machen, aber zieht man das über 150 Tage durch? Spart man eventuell auch dann Bilder und damit Akku?

3) Große Powerbank = wieder mehr Gewicht; es gilt der Break/Even Point zu berechnen aus Bedarf und BackUp Power.

4) Es sind nur wenige Powerbanks für ein Solarpanel geeignet in Hell/Dunkel/Hell Dunkel Situationen, viele sperren hier einfach ab und laden dann nicht weiter!

5) Als Alternative zum vorgeschlagenen Solarpad, solltet ihr - wenn ihr wirklich so viel Energie benötigt - auf vermutlich ein stärkeres Panel gehen...da bei sagen wir max. 10.-12h Sonne auch bei 1A Ladeleistung "nur" 10.000mAh möglich sind, und das bei 100% Wirkungsgrad. Es wird Erfahrungsgemäß deutlich darunter liegen..

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  • 2 Wochen später...

Guten Tag,

Ich bin neu hier im Forum und habe eine Lösung für meine Energieversorgung des Smartphones (welches ich intensiv für Fotos und Navigation benutze) gesucht.

Ich habe mir ein 28W Solarmodul mit 4 Panels bestellt und jetzt bleibt die Frage welche Powerbank? Die ganzen Tests, die man im Netz findet, sind ein blanker Hohn und verdienen es nicht als solche bezeichnet zu werden.

Weiß hier jemand welche Powerbank auch mit Niedrigladestrom aufgeladen werden kann?

 Über Youtube Videos und auch hier im Forum, habe ich erfahren, dass manche Powerbanks erst ab einer bestimmten Stromstärke (>500mA) aufgeladen werden.

 

 

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vor 13 Stunden schrieb EAPOCS:

Ich habe mir ein 28W Solarmodul mit 4 Panels bestellt und jetzt bleibt die Frage welche Powerbank? Die ganzen Tests, die man im Netz findet, sind ein blanker Hohn und verdienen es nicht als solche bezeichnet zu werden.

28W Power Panel nur für ein Smartphone halte ich ganz bescheiden für massiv überdimensioniert. Und warum die Tests im I-Net pauschal als "blanker Hohn" bezeichnest erschließt sich mir auch nicht.

Der weg hätte anders aussehen müssen:

  1. Welche geräte benötigen Strom? 
  2. wieviel Energie brauchst du an einem Tag?
  3. wie lange bist du unterwegs?
  4. Mit welchem Wetter kannst du rechnen? Wieviel Reserve willst du einplanen? worauf kannst du im Notfall verzichten?
  5. Wieviel "Strom" kannst du per Akkus/Batterien mitnehmen?
  6. Wie oft kannst du per Ladegerät Steckdosen anzapfen?
  7. Wieviel mußt du per Solarpanel zufüttern?
  8. UND: was willst du schleppen?

Das Ganze auf die Reisedauer durchgerechnet sagt dir:

  • brauchst du überhaupt ein Solarpanel?
  • wie groß muß die PB mindestens sein?
  • Wieviele Geräte-Akkus mußt du wofür mitnehmen?

Mit diesen Infos ins Forum gehen und nach Vorschlägen für Solarpanel und PB fragen.

So hast du: Irgendein Solarpanel (28W ist nicht gleich 28W) und bekommst eine vermutlich wenig passende PB ....

My2ct: die ML-201/202 sind sicherlich nicht schlecht, nur reicht dafür sehr häufig eine 10W PB wie im Thread beschrieben. Und mit den i.d. Regel 2 oder 3 USB Ausgängen mit je bis zu 2.4A (ok, in aller Regel sind nur max 1-1,5A realistisch) kannst du eher wenig anfangen.

Ist ein wenig wie Porsche mit Anhängerkupplung...kann man machen...

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OK, aber eine kleine Kritik muß ich dann doch anbringen - "Das Solarpanel habe ich im Angebot einfach bestellt und nach dem Durchlesen der Rezensionen" und " und jetzt bleibt die Frage welche Powerbank? Die ganzen Tests, die man im Netz findet, sind ein blanker Hohn und verdienen es nicht als solche bezeichnet zu werden." passen nicht wirklich zusammen. Den Rezensionen bei (z.B. Amazon) glaubst du, aber Tests im INet nicht? strange....

Aber vielleicht mal anders rum gefragt - wie lange willst du "stromautark" sein?

1 Wochenende - vergiß das Solarpanel und nimm eine größere PB und für die Action-Cam ein paar Akkus (du wirst ja nicht 8 Stunden lang aufnehmen). Und ein wenig Sorgfalt mit dem Smartphone-Gebrauch.

1 Woche - Solarpanel (wenn du es schon hast) und eine kleinere PB (~37 Wh). Ladegerät für die Akkus der ActionCam nicht vergessen (USM-tauglich!), evtl. ein Ersatzakku für die Stirnlampe. Vorher mal durchtesten.

> 1 Woche - ähnlich wie bei 1 Woche, aber jetzt wirklich gründlich durchrechnen und testen, was du brauchst!

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Die Suche hat ergeben, dass die Produkte von Powerfilm noch nicht erwähnt wurden.

z.Bsp.: https://www.powerfilmsolar.com/products/lightsaver/lightsaver-portable-solar-charger

Es gibt auch Versionen ohne integrierten Akku. Ich persönlich besitze es nicht, aber habe immer wieder Gutes gehört. Die angegebenen Werte sollen nicht so fantasievoll sein wie die der üblichen Hersteller auf Amazon.

Vielleicht für den einen oder anderen interessant.

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vor 4 Minuten schrieb milamber:

Die Suche hat ergeben, dass die Produkte von Powerfilm noch nicht erwähnt wurden.

z.Bsp.: https://www.powerfilmsolar.com/products/lightsaver/lightsaver-portable-solar-charger

Es gibt auch Versionen ohne integrierten Akku. Ich persönlich besitze es nicht, aber habe immer wieder Gutes gehört. Die angegebenen Werte sollen nicht so fantasievoll sein wie die der üblichen Hersteller auf Amazon.

Vielleicht für den einen oder anderen interessant.

Das ist nicht ganz richtig. Stromfahrer hat ein sehr ähnliches Produkt, dass es auf Kickstarter gab, als einen seiner ersten Iterations-Schritte gekauft. Daran haben ihn verschiedene Sachen bauartbedingt nicht gefallen. Steht auf der ersten Seite, Lösung 2, HeLi-on.

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vor 7 Minuten schrieb Trekkerling:

Das ist nicht ganz richtig. Stromfahrer hat ein sehr ähnliches Produkt, dass es auf Kickstarter gab, als einen seiner ersten Iterations-Schritte gekauft. Daran haben ihn verschiedene Sachen bauartbedingt nicht gefallen. Steht auf der ersten Seite, Lösung 2, HeLi-on.

Ich habe den Thread nur nach der erwähnten Firma durchsucht ohne alles zu lesen. "Ähnliches" liefert die Suchfunktion nicht ;):D

Kann ja sein, dass es trotzdem hilfreich ist.

EDIT: ach, halt … Du meinst dieses Helion? Das ist für mich nicht ähnlich (genug). :D

Bearbeitet von milamber
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vor 2 Stunden schrieb Trekkerling:

Das ist nicht ganz richtig. Stromfahrer hat ein sehr ähnliches Produkt, dass es auf Kickstarter gab, als einen seiner ersten Iterations-Schritte gekauft. Daran haben ihn verschiedene Sachen bauartbedingt nicht gefallen. Steht auf der ersten Seite, Lösung 2, HeLi-on.

Die PowerFilm-Rollpanels sind technisch deutlich anders als das von mir getestete organische HeLi-on-Rollpanel. Ich habe die PowerFilm-Variante damals erwogen, nach dem HeLi-On aber aufgrund der Leistung verworfen.

Welche (für uns relevanten) Besonderheitheiten hat das PowerFilm-Rollpanel?

  • Es handelt sich um amorphe Si-Panels (gut bei indirektem/schwachem Licht und bedektem Himmel – wenn man genug Fläche hat => Werbevideo des Herstellers: Vergleich amorph vs. monokristallin).
  • Die Leistung bei starker Sonne bleibt hinter monokristallinen Panels zurück. (Herstellerdiagramm)
  • Als einziger mir bekannter Massenhersteller sind die Zellen dieser Panels parallel geschaltet. D.h. der Ausfall (Beschattung, Knick oder Bruch) einer Zelle mindert die Panelleistung so gut wie gar nicht (Werbevideo des Herstellers: Durchlöchern des Panels). Das ist bei allen anderen (monokristallinen) Gebrauchspanels anders (bei denen bestimmt die schwächste Zelle die Gesamtleistung).
  • Es ist mit 140 g bei integriertem Akku ein ähnlich geringer Gewichtsaufschlag zum Solo-Akku wie beim monokristallinen Panel Lösung 5ff.

Was leistet so ein PowerFilm-Rollpanel?

Die Angabe fehlt auf der Website des Herstellers. Die Leistung liegt aber bei ca. 2Wp, also etwa auf dem Niveau des von mir getesten organischen Rollpanels. Man kann das leicht abschätzen:

  • Herstellerangabe: 3,2 Ah verbaut, Ladezeit im Best-case angegeben mit 6h
  • Rechnung: 3,2 Ah × 3,7 V = 11,9 Wh in 6 Stunden => 2 Wp

Wofür ist ein solches PowerFilm-Rollpanel (bei entsprechender Dimensionierung) geeignet?

  • Das kleine Panel wiegt 140 g, aber die Leistung ist m. E. zu gering. Gerade in sonniger Umgebung profitiert das Panel aufgrund seiner Materialwahl nicht. Es sollte also eine größere Fläche sein.
  • M. E. ist es bei Wahl einer ausreichenden Größe nicht mehr für den Rucksack geeignet (baumelt, sperrig, knickt, mechanische Belastung), sondern eher als Camp-Panel.

Per saldo: Die große Variante wäre eine interessante Wahl für Lappland im Spätsommer (lange Abende mit diffusem Tageslicht, viel Campzeit), aber eher nachteilig für Touren in Mittel- und Südeuropa, wo kompakte monokristalline 5-Watt-Panels auf dem Rucksack m. E. im Vorteil sind.

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Am 10.3.2019 um 20:00 schrieb 2Tall:

Also, ich werde wohl auf dem GR221 im April auch sowas ausprobieren, und zwar mit diesen beiden Komponenten:

Solarpanel "No Name" (ähnlich Variante Nr. 4): https://www.amazon.de/gp/product/B07FMVKHLY

Powerbank "RavPower 6700mAh": https://www.amazon.de/gp/product/B01LVTNMAI

Das Solarpanel soll ca. 120g wiegen (ist noch nicht bei mir), die Powerbank habe ich schon, die wiegt 138g inklusive USB-Kabel.

Das wären also insgesamt ca. 258g. Mal sehen, wie gut das Setup funktioniert...

Hallo,

mein Versuch auf dem GR221war erfolgreich. Ich habe auch das von mir erwähnte No Name Solarpanel, was ich bei Amazon gekauft hatte, gegen ein bei Ebay erstandenes getestet, das von Ebay gab es hier: https://www.ebay.de/itm/323715489414

Fazit: Die Powerbank Ravpower 6700mAh reicht mir völlig und läßt sich mit dem Panel gut laden.

Das von mir verlinkte Panel von Amazon (mit weißem Rand) liefert bei derselben Sonneneinstrahlung einen stärkeren Ladestrom als das komplett schwarze Panel von Ebay. Ich habe mit einem einfachen USB-Messgerät nachgeschaut, und z.B. bei einer bestimmten Sonnensituation beim weißen Panel ca. 540mA gemessen, jedoch beim schwarzen nur ca. 450mA. (Beides Panels zeigten 4,98V ohne Last und 4,80V mit Last.) Das war reproduzierbar so. Mag aber auch an meinen Einzelgeräten liegen, bei solchen billigen Panels gibt es bestimmt Produktionsschwankungen, wodurch sich meine Ergebnisse kaum verallgemeinern lassen. Beide Panels sind nominell mit utopischen 10W angegeben.

Ein bisschen fummelig war das ganze allerdings schon, das Panel zusätzlich am Rucksack zu haben... Also für ein oder zwei Wochen würde ich wohl eher ausreichend Akkus bzw. eine Powerbank mitnehmen, und diese dann im Zweifelsfall mal bei einem Townstop nachladen. Das geht ja bei den meisten Touren. Ob ich das Setup auch auf einen eventuellen PCT mitnehmen würde...? Keine Ahnung, da habe ich aber auch noch Zeit zum Überlegen.

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  • 2 Wochen später...

Liebe Ultraleicht-Tracking Community!

Wir entwickeln diesen Sommer eine neue Version unseres Sunnybag LEAF+ Solarpaneels und möchten euch unbedingt in den Entwicklungsprozess miteinbeziehen.
Was ist euch wichtig bei einem Outdoor-Solarpaneel? 
Was könnte besser sein und worauf könnten wir auch verzichten?
Euer Feedback ist uns sehr wichtig, daher gleich vorab vielen Dank dafür.

 

Bearbeitet von SouthWest
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Heiho Sunnybag, das es leicht sein musss ist sicherlich klar, aber auch robust und leicht verstaubar. Was ich mir wünschen würde ist, dass man die 18650er austauschen kann und am be sten auch die Anzahl variieren kann. Ich weiß das ist nicht sooo einfach, aber das wäre einfach fantastisch = kleine Tour .. einen Akku, große Tour =>4 Akkus!

 

Grüße Bauerbyter

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Ich habe die Lösung von @ChristianS (ohne Diode) übernommen, allerdings mit zwei Lademodulen TP4056 parallel an das Solarpanel. Jedes Lademodul speist seinen eigenen Akku.

Für eine komplette Ladung zweier leerer Akkus (von komplett leer bis komplett voll) wird das nur an guten Sonnentagen ohne wanderbedingte Abschattungen reichen, klar. Im Versuch waren aber zwei Akkus von 21% auf 72% an einem Sonnentag zwischen 11:30 und ~16:00 ohne sie besonders auf die Sonne auszurichten... über den gesamten Tag wären sie wohl voll gewesen

Der Vorteil für mich ist, dass ich flexibel bin, wieviele Akkus ich mitnehmen will, ob ich einen voll laden oder die volle Sonne lieber auf zwei verteile. Nebenbei, dass ich die Sonne nicht verliere wenn der erste Akku schon voll geladen ist... so wie wenn man mit geladenen Akkus und geladenem Handy eine Tour startet.

Ich bin aber auch eher Vieldaddler neben dem Navigieren und muss das Handy meiner Frau mitversorgen.

Wichtig für potentielle Nachbauer: Einfach nur die Akkus parallel hinter ein Lademodul zu klemmen ist ein No-Go! Abgesehen davon, dass der Ausgleichsstrom bei zwei unterschiedlich geladenen Akkus jede Menge wertvolle Ladung in Temperatur umwandelt könnten sowohl Drähte durchglühen als auch Akkus anbrennen.

 

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Ach ja: Das Gummiseil ist noch nicht ultraleicht, da kommt noch was dünneres dran. Und ob ich die obere Lasche abschneiden will überlege ich mir noch. Aktuelles Gewicht mit diesem Einsparpotential ist 95g ohne Akkus.

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    • Von Hunding
      Aus China hatte ich mir kürzlich ein Outdoor-Solarpanel gekauft, und zwar zum Preis von knapp 30 Dollar und somit gerade noch innerhalb der Einfuhr-Freigrenze (reichlich 26 Euro). Es liegt jetzt auf meinem Balkon in der prallen Sonne (11 Uhr MESZ), und ich messe:
      5,08 Volt
      1,20 Ampère
      = 6,1 Watt
      Gewicht: 458 Gramm (mit einem von zwei Karabinern)
      Maße, aufgeklappt: 58 cm x 26 cm
      Gestern, bei sehr trübem Wetter, kam ich in den Stunden der guten Tageshelligkeit auf 4,8 Volt und 0,3 Ampère (1,4 Watt).
      Das Gerät hat zwei USB-A-Anschlüsse, mit beiden gleichzeitig habe ich noch nicht experimentiert.
       

    • Von ChristianS
      Moin zusammen,
      anders als sonst bei meinen Projekten möchte ich mal mein MYOG-Solarpanel-Projekt als work-in-progress vorstellen.
      Es ist also noch nicht fertig und ich weiß auch noch nicht, ob es am Ende wirklich was wird.
      Mit den so käuflich zu erwerbenden Produkten für unseren Einsatzzweck bei Trekkingtouren bin ich nicht zufrieden. Die hochpreisigen, leistungsfähigen Panels sind zu schwer, die kleinen relativ leichten zu leistungsschwach. Im letzten Sommer bin ich zwar ganz gut mit einem kleinen 5V-"10Watt"-China-Panel + 5000mAh Powerbank gefahren, aber mehr als einen Regentag konnte die Lösung trotz gemäßigter Smartphone-only Nutzung nicht versorgen.
      Also: Selbermachen. Doppel so groß wie die 5V-China-Panels mit den 2 Sunpower-Zellen, also 4 Sunpowerzellen sollen es werden. Auf Ebay wurde ich fündig und habe kurzerhand 10 Sunpowerzellen C60 bestellt. So sehen die aus:

      Vorderseite

      Rückseite
      Da jede Zelle je nach Last und Bestrahlungsintensität so 0,4 bis 0,7V hat, muss ich die 4 Zellen in 12 Stücke zerteilen, um dann durch Reihenschaltung der 12 Zellen eine für die Ladeschaltungen kompatible Nennspannung von 6V zu haben. Also jede Solarzelle in 3 Teile teilen, zum Glück passt das auch mit der rückseitigen Verschaltung der Zellen.
      Das Zerteilen habe ich erst mal per Cutter, dann per Schere und Glasschneider probiert, aber jede Methode beschädigt die super empfindlichen Zellen. Schließlich hatte ich Erfolg mit der Methode Mini-Trennschleifer, die ich im Internet gefunden hatte:

      Mit einem Dremel, Mini-Diamant-Trennscheibe und Führungsvorrichtung konnte ich die Zellen einigermaßen gut teilen. Es gab aber viel Ausschuss...
      Als nächstes habe ich die Zellen auf einer Pappe als Unterlage angeordnet und die Verbindungsstellen schonmal mit Lötzinn benetzt:

      Im nächsten Schritt habe ich die einzelnen Stücke mit Klebebandstückchen fixiert und die Einzelzellen mit diesen dünnen Nickelbändern verbunden. So sieht das dann von oben aus:

      Um nun vor dem Laminieren des Panels möglichst alle Löt- und Verschaltungsfehler auszuschließen möchte ich das Konstrukt mal in die Sonne halten und die Gesamt- und Einzelspannungen messen. Dafür habe ich mir eine kleine Konstruktion aus zwei Plexiglasresten und Holzlatten gebaut, auf die das Provisiorium wieder mit Klebeband vorsichtig fixiert wurde:


      So kann ich das Ganze jetzt in die Sonne halten und von hinten die Zellspannungen messen.
      Fehlt gerade nur noch die Sonne...
       
      Wenn alles in Ordnung ist, geht es im nächsten Schritt an den Laminataufbau!
      to be continued
    • Von Stephanie
      Hallo Zusammen, 
      es geht um das Thema Solar-Panels. Da auch ich es leit bin, von Steckdose zu Steckdose zu laufen, würde ich bei meinen zukünftigen Wanderungen gerne unabhängiger sein. 
      Gesucht wird eine Kombination aus Solar-Panel und einer 10.000mAh Powerbank. Einsatzgebiete sind verschieden von Wüste bis Regengebiete (PCT). Es soll sich um ein verlässliches Gerät handeln was mich im Einsatz bei Long-Distance-Trails nicht bereits nach wenigen Wochen/Ladungen im Stich lässt. Möglichst leicht ist natürlich selbstverständlich
      Ich weiß, dass es hierzu auch schon einige Beiträge gibt und habe mich brav den Morgen durch das Forum gelesen bin aber leider noch zu keinem adäquaten Produkt gekommen. @Stromfahrer dein Beitrag über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Stromversorgung war wirklich der Hammer, herzlichen Dank für deinen ausführlichen Bericht und die darin investierte Zeit! Von diesem Beitag inspiriert, habe ich mich nun auch für das Modell Solar-Panel und Powerbank entschieden, weiß aber ehrlich gesagt nicht, welche Produkte/Marke ich wählen soll. Alle hier im Forum genannten Produkte haben teilweise nur medium-gute Bewertungen im Netz bzw. Amazon. Der Preis spielt keine große Rolle, da mir Qualität wirklich wichtig ist und ich wie gesagt nicht mitten in der Sierra ohne Strom dastehen möchte. Als Endgerät soll ein Samsung S20 täglich geladen werden. Die Powerbank gilt lediglich als Backup, sollte das Sonnenlicht/Tageslicht mal nicht ausreichen um mein Smartphone zu füllen. Ich würde ungerne darauf verzichten, weil ich mir wirklich sicherer damit fühle. 
      Mir viel folgendes Produkt ins Auge: SunnyBAG Leaf PRO: https://www.amazon.de/SunnyBAG-Leaf-2018-leichteste-Solarpanel/dp/B07CN5K8JK/ref=psdc_1385092031_t1_B01M1L3ELC
      Ich fand die Größe, Design (mit den vier Befestigungsmöglichkeiten) und die Tatsache, dass es biegbar ist ganz praktisch. Aber auch hier sind mir die letzten negativen Bewertungen mit Verweiß auf einen schlechten Kundenservice aufgefallen. Nun zu meiner Frage: Mit welchen Solar-Panel habt ihr bereits dauerhaft gute Erfahrungen gemacht und könnt es guten Gewissens empfehlen? Sind vielleicht hier Thruhiker die einen gesamten Fernwanderweg mit so einem Ding durchgelaufen sind und auch nach 4-6 Monaten noch begeistert sind?
      Ihr habt mir bei all meinen Anliegen immer sehr weiter geholfen und mir die ein oder andere Entscheidung abgenommen, daher freue ich mich auch diesmal sehr über zahlreiche Antworten und Berichte. 
      Danke und liebe Grüße, Steffi
      P.S. Bitte mit technischer Aufklärung für Dummis  Elektronik ist jetzt nicht soooo ganz mein Fachgebiet
    • Von Ultralight82
      Hallöchen, habe wie versprochen mal alles ausgemessen und komme ohne viel Schwafelei zu den Technischen Daten :

      Gewicht inkl des Kabels : 117g

      Kapazität laut Hersteller: 5000mha
      Kapazität gemessen : 3139mha sind bis Abschaltung der Powerbank verfügbar

      Anmaßung in mm:  92x64x12
      Anschlüsse: 2x USB 1x mit1A Ladestrom
      1x mit 1,5A Ladestrom
      Doppelkabel mit micro USB  sowie USB type c Ladenschluss der Powerbank ist ebenfalls mit beiden der oben genannten Anschlüsse möglich und geht zügig von statten. 
      Fazit: nicht ganz wie versprochen aber dennoch gut. 
      Mein Einsatzgebiet:
      Die Powerbank wird auf Tagestouren oder einfachen Overnightern mit dabei sein. 
      Herzlichen Dank für eure Zeit und ich hoffe geholfen zu haben. 
    • Von DonCamino
      Stromfahrer hat diesen Beitrag moderiert: Hinweis: Dieser Faden entstand als Ausgliederung des Fadens Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung.
      Hallo zusammen,
      Achtung Voll-Laie!
      Ich kapiere das ganze Strom-Thema überhaupt nicht.
      ich würde gerne ausschließlich mein Smartphone z.B. mit dem super leichten Folomov A1 Ladegerät und einem AA-Akku laden (z.Zt. Xiaomi Mi A1 (3080 mAh Akku)).
      Einfache? Frage: geht das mit dem Folomov A1 Ladegerät und einer hier angesprochenen AA 18650? Das soll nur ein (sehr leichtes) Backup sein in der Zivilisation und keine Überlebenslösung für die Wildnis. Wenn das nicht geht, welche ähnlich leichte, preiswerte Alternative (ich hab gelesen, ich kapier das meiste technisch nicht  :-/ ).
      Danke für Tipps
      DonCamino
       
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