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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 15.06.2018 in allen Bereichen
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Oder mit anderen Worten: die Membran geht nur so lange wie die Jacke nicht nass ist? Was dem Sinn einer Regenjacke ja total zuwiderläuft.3 Punkte
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Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)
dermuthige und 2 andere reagierte auf mawi für Thema
3. Etappe: Goodbye Padjelanta! Ich finde den VBL einfach widerlich. Zumal die nassen Schlafsachen tagsüber gefrieren und man dann abends in die kalten Sachen schlüpfen muss. An sich ist es nicht schlimm, da die Sachen ruckizucki auf Körpertemperatur sind, aber die mentale Überwindung … Das schlimmste ist aber immer das Aufstehen. Die nasse Kleidung macht es noch viel schwerer als es eh schon ist. Eigentlich, was heißt eigentlich, es ist nicht schlimm, aber die mentale Barriere ist immer hoch. Zudem mache ich den Fehler und blicke auf das Thermometer: -18°C! *Brrr* In der Nacht waren es -22°C. Jetzt komme ich gar nicht mehr hoch, die Blockade im Kopf ist einfach zu groß. Wieder einmal ist es die Sonne und das abtropfende Wasser, was mich aus dem Schlafsack holt. (Keine Ahnung was beim Aufbau der Unterschied zum Vortag war. Jedenfalls sieht es immer noch nicht gut aus. Für heute Abend habe ich eine weitere noch bessere Idee ) (Die ersten beiden Tage grub ich noch eine kleine Sitzgrube für die Beine, wo ich auch den Rucksack hineinstellen konnte. Das war super praktisch, aber sie kostete zu viel Platz im Inneren und erschwerte das Abdichten der Tür. Außerdem nutzte ich sie nicht wirklich zum Sitzen, weshalb ich es in den folgenden Tagen nicht mehr tat.) Die ganze morgendliche Prozedur dauert immer ewig (ca. 1,5 bis 2h) und wird sich im Laufe der Tour auch nicht bessern. Das nervt gewaltig. So komme ich wieder erst gg. 10Uhr los und ich laufe wirklich keine 5min, als mich die ersten Scooter mit einem Toilettenhäuschen im Schlepptau überholen. Bin also gerade so noch rechtzeitig los Der Scooterbetrieb nimmt im NP deutlich ab, aber Strom an Versorgungsscootern reißt nicht ab. Hab ja volles Verständnis dafür, aber es nervt trotzdem und stört gewaltig das Natur- und Wildniserlebnis. Da kann ich ja gleich in Berlin bleiben! (Die Tarra voraus.) An der Tarra mache ich eine lange Pause, um die Sachen ein wenig trocknen zu lassen. Derweil knabbere ich an einem NCFPR herum. Mmmh, voll lecker! Hier noch ein Häppchen, da eine Ecke - puh! Stopft ganz schön, aber noch ganz lecker. Noch 2 Happen und endlich ¼ geschafft! Der Blick wandert langsam den Riegel entlang. Oh Mann! Der scheint immer größer zu werden. Ich schließe die Augen und knabbere weiter brav an dem NCFPR herum. Ich versuche mir noch ein Häppchen hineinzuwürgen, aber ich falle nur nach hinten und kugle mich auf der Veranda. Ufff, gerade einmal einen halben NCFPR geschafft!!! Also gerade mal 112g. Und dabei hatte ich 2 NCFPR pro Tag eingeplant Die Sachen sind noch nicht wirklich trocken, packe aber nach 1h alles wieder zusammen. In dieser Stunde hatte ich es übrigens noch geschafft mir den ganzen NCFPR hineinzuschieben. Ich fühle mich, als ob ich eben 6 oder mehr Pizzen gegessen hätte. Irgendwie ist die Verlockung groß hier zu bleiben und in einer Hütte zu nächtigen. Die Vorstellung von einer urigen Hütte mit einem schönen Öfchen, der mollige Wärme verbreitet – hach! Aber die Tarra-Hütten sehen mir zu modern aus und außerdem ist es erst der 3. Tag. So breche ich auf und folge weiter den Scooterspuren den Hang hinauf. Ich gewinne sehr schnell an Höhe und während die Spuren nach links über den Kamm führen, gehe ich weiter geradeaus. *Schnief* Nun ist es soweit, ich verlasse den wunderschönen Padjelantaleden. Aber ich bin mir sicher, dass wir uns wiedersehen werden. Ein letzter Blick zurück: Okay, weil es so schön ist noch ein Blick: Huh, eine Padjelantasommerwanderwegmarkierung *Klick* Der Hang ist stellenweise ganz schön vereist, so dass ich ordentlich die Skikanten in den Hang hauen muss. Ich will runter, aber plötzlich taucht diese offene Schlucht auf: (Auf dem Bild sieht es harmlos aus, aber ich schätze, dass sie gute 10m tief war.) Ich entscheide mich doch auf dieser Seite zu bleiben und es ist eine gute Warnung für Tage mit whiteout! Der Akku glüht! Die Aussicht und das Licht sind überwältigend! Ich hab schon seit 3 Tagen ein Dauergrinsen: Ist aber auch kein Wunder bei dem Panorama: Und die ganze Tour über kreuze ich unzählige Tierspuren, oftmals auch ganz frische, sehe aber bis auf paar Rentiere keines: Im letzten Sonnenlicht baue ich das Zelt auf. Jetzt habe ich den Aufbau ganz gut optimiert. Ich grabe jetzt immer einen etwa 10cm breiten und tiefen Graben, in den ich das Zelt setze. Dann fülle ich den Graben außen mit Schnee. Dadurch ist es unten herum Schneedicht und die Seiten werden nicht mehr so eingedrückt. Das hat sich soweit bis zum Ende der Tour bewährt. Nur die Eingangstür abzudichten war etwas tricky. Hier brauchte ich ein paar Tage, bis ich den Dreh raus hatte. Am Ende nutzte ich die Ski, indem ich einen von außen und einen innen platzierte und bei Bedarf die letzten Löcher mit Schnee stopfte. Der einzige Nachteil ist, dass es ziemlich dauert. Durch das Absenken geht natürlich etwas an der Grundfläche verloren und ich bin froh, dass ich letztlich doch das DuoMID anstelle des SoloMID mit genommen habe. Mit dem Verschwinden der Sonne hinter den Bergen wird es auch ziemlich kalt, so dass ich mich mit dem Aufbau beeile. Im Eifer des Gefechts steche ich die Schaufel in den vereisten Schnee und trete, wie beim Garten umgraben, auf die Schaufel, um sie in das Eis zu treiben. *Hand an den Kopf klatsch* Wie dumm, mir war die Labilität der Schaufel bewusst und so kommt es, dass die rechte Ecke der Schaufel Senkrecht nach vorn biegt * Schock* Zum Glück kann ich sie wieder halbwegs gerade biegen, ohne dass sie Schaden nimmt. Ich schwöre mir, in Zukunft mehr Rücksicht auf die Schaufel zu nehmen. Wie die letzten Abende bekomme ich beim Zeltaufbau wieder eiskalte Zehen. Damit fällt auch groß rumsitzen aus und ich schlüpfe immer gleich in den Schlafsack. Diesmal waren zu meiner Überraschung alle 3 Layer im Zehenbereich des rechten Fußes gefroren/vereist. Also die dünne Socke, die Tüte und die Isosocke. Keine Ahnung wie das passiert ist und es kam zum Glück auch nicht mehr vor. Ich überlege, ob ich das nächste Mal Thermofüßlinge für die Zeit im Zelt mitnehme. *Brrr* Heute ist es mir arschkalt. Ich zittere regelrecht. Das Thermometer zeigt -20°C, also eigentlich ganz okay. Ich weiß nicht was los und krieche schnell in den Schlafsack. Leider dauert es immer, bis es im Schlafsack mollig warm wird. Das stellte ich auch schon zu Hause beim Probeliegen in der warmen Wohnung fest. Da dauerte es mindestens 15 min, bis es warm wurde und ich langsam raus musste. Bei -20°C geht es nicht schneller, eher langsamer. Keine Ahnung was heute los ist, ich friere und beginne leicht zu zittern. Selbst der Kamerakku möchte heute nicht laden, der Stift will nicht recht schreiben und der inReach meckert, dass es ihm zu kalt ist. Ich entschließe mich eine Wärmflasche zu machen. Whoop, Whoop! Das war die beste Idee ever!!!! Der Schlafsack ist in null Komma nix auf mollig Warm und ich schlafe entspannt ein. Bei der nächtlichen Pinkelpause finde ich einen Wunderschönen Sternenhimmel vor. Also zücke ich schnell die Kamera und mache ein Bild:3 Punkte -
Rutschfeste UL Unterlegplane gesucht
Kalteicher und ein anderer reagierte auf Michas Pfadfinderei für Thema
Ich wage jetzt einfach mal den unverschämt teuren Selbstversuch und bestelle mir diese Folie https://www.trekking-lite-store.com/tld-polyground-zeltunterlage.html Zu was hat man denn sonst ein Sparbuch?2 Punkte -
Rutschfeste UL Unterlegplane gesucht
Michas Pfadfinderei und ein anderer reagierte auf schwyzi für Thema
Auch in diesem Fall/Forum empfehle ich: Ikeafolie. @Tipple ist seit über zwei Jahren mit einer von mir auf Tour, und der Junge ist ja nun wirklich was unterwegs!! Haltbar ist die echt, lt. ihm stinkt Polycryo dagegen ab. LG schwyzi2 Punkte -
SUL Packlisten-Inspiration gesucht!
kImperator und ein anderer reagierte auf AlphaRay für Thema
Hier gings doch um SUL - eine kurze Matte mit diesem Gewicht (was wiegt die denn real inkl. Sack?) und vor allem einen R-Wert gegen 0 ("Geeignet für +20 Grad" O_O ) ist sogar noch weit von UL entfernt. Nicht mal das Packmaß stimmt. Eine Thermarest Neoair XLite Womens wiegt 340 Gramm, ist ganze 1.68 m lang und hat nen R-Wert von 3,9! (=~ -10°C). Wobei die Gewichtsangabe noch gut gemeint ist: meine wiegt inkl. original Packsack + Beutel mit Reparaturkram 346g..!2 Punkte -
SUL Packlisten-Inspiration gesucht!
FrankyX und ein anderer reagierte auf basti78 für Thema
Ich benutze für mein winziges MLD Pro Tarp tatsächlich die linke Schnur. Sie hat sogar nur 0,23mm Durchmesser und war bisher stabil genug. Da stehen zwar nur 30lb auf dem Label, so easy zerreissen lässt sie sich aber nicht. Die 20m die ich für mein Tarp mit der Skurka methode verwende wiegen 1,9g! Jetzt aber die Nachteile: Sehr dünn und dadurch "fummelig" wenn da ein knoten reinkommt, bekomme Ich den nicht mehr raus Belastbarkeit vermutlich sehr eingeschränkt, auch wenn sie bei mir bisher (ohne starken Wind) gehalten hat Ich spare mir also ca 7g im Vergleich zur "dicken" Schnur. Die 0,7mm wirkt dagegen wirklich Kugelsicher. Wenn man eine Weile die dünne verwendet hat, kommt einem die 0,7mm wirklich massiv vor! Für kurze Solo-Trips werde ich weiter die dünne Schnur benutzen, wenn es aber mehr als 1 oder 2 Übernachtung werden oder das große Tarp mitkommt, packe ich die dicke Schnur ein. Das üben mit der dünnen hat mir aber auf jeden Fall gezeigt dass die 0,7mm Variante für mich auf jeden Fall mehr als ausreichend ist! Einen Ali-Link habe ich leider nicht für die Schnur. 2 Punkte -
Regenjacke für nordischen Sommer gesucht
mawi und ein anderer reagierte auf khyal für Thema
Ich habe die Minimus seit ca 8 Jahren und ist auch bei langem Dauerregen mit schwerem Rucksack dicht. Nach meinen Erfahrungen ist Pertex + deutlich dampfdurchlaessiger als die meisten anderen Membranen wie z.B. Goretex (Pro), Dermizax usw Was das Thema Schwitzen bzw die Geruechte, dass Membranen durch Schweiss nicht mehr arbeiten wuerden, betrifft, hat das imho evtl eine andere Ursache, viele sind bei Regen zu warm angezogen, schwitzen dann und wenn dann 100% Luftfeuchtigkeit ist, hilft die beste Membran nix, da die Luft keine weitere Feuchtigkeit aufnehmen kann.2 Punkte -
Regenjacke für nordischen Sommer gesucht
mawi und ein anderer reagierte auf noodles für Thema
Wenn wir nochmal "back to the topic" sind, möchte ich doch noch einmal ein paar Erfahrungen für @kwolf schildern. Dieses Bild ist auf dem Kungsleden nach zwei Tagen Regen von der Seite, 1 Grad Celsius und Windstärken zwischen 5 und 7 bft. Zu dem Zeitpunkt wollte ich eigentlich nur noch sterben. Ich hatte die sauteure Jacke Falketind von Norröna, die als besonderes heavy duty-Modell angepriesen worden war. Mit meinem relativ leichten Rucksack von ca. 10 Kilo hat sich die Jacke auch gut vertragen, nach zwei Tagen Regen von der Seite war an den Schultern nichts eingedrungen, dafür aber war es im Nackenbereich nass geworden. Die Jacke war zu dem Zeitpunkt nicht mehr ganz neu, ich hatte sie aber vor der Tour neu imprägniert. Kaputt war nichts, die Undichtigkeit war zunächst ein Rätsel. Später habe ich festgestellt, dass sich durch die Benutzung Schweiss vor allem im Nackenbereich abgesetzt hatte und dadurch ein öliger Film auf der innenliegenden Membran gebildet hatte. Dasselbe beschreibt übrigens auch Andrew Skurka in seinem hiker's guide. Meines Wissens als einziger Hersteller hat darauf Columbia reagiert mit der neuen OUTDRY-Technologie, die die Membran außenliegend verarbeitet. Dadurch setzt der Schweiß die Membran bzw die Poren nicht zu und gewährleistet weiter völlig Wasserdichtigkeit bei Atmungsaktivität trotz Schweiß und Schmutz. Ich habe die Columbis Titanium OuterDry schon länger, jedoch nie mehr als 2 Stunden im Dauerregen wirklich unter harten Bedingungen testen können. Zurück zum Kungsleden: die eindringende Feuchtigkeit war eigentlich gar nicht das schlimmste, solange man sich bewegt kann man damit gut leben. Das schlimmste war, dass ich keine vernünftigen, wasserdichten Handschuhe mit hatte. Dies wäre für mich bei einer Nordlandtour in Zukunft in jedem Fall das Gear of the Year. Dafür würde ich auch einiges an Gramm in Kauf nehmen. Die steifen und durchgefroren Hände sind viel unangenehmer, als etwas Feuchte am Oberkörper oder feuchten Füße. Solange man in Bewegung ist, ist das kein Thema. Meine Kinder hatten bei dieser Tour beide Frogg Togg Anzüge an und hatten überhaupt keine Probleme mit der Nässe. Die sind total trocken geblieben und haben (bei den Temperaturen) auch nicht geschwitzt. Die Rucksäcke der Kinder wogen so um die 5-6 Kilo und haben den Jacken nichts anhaben können. Selbst wenn so eine Jacke, (Preis für Jacke und Hose: 14 $) nach einer solchen Tour verschlissen sein sollte, müsste man alles insgesamt schon 30 mal ersetzt haben, eh man auf den Preis einer normalen Gore-Tex-Jacke kommst. Über die Jahre hat sich deshalb meine Regenkleidung der Wahl so entwickelt: Sommer: DIY RainSkirt und Regenschirm, als Backup (wenn der Wind zu stark für den Schirm wird) OR Helium II Nordland: bei schwerem Rucksack: Columbia Titanium, Hosen Frogg Togg bei leichten Gepäck: Frogg Togg-Anzug, zusätzlich wasserdichte Handschuhe Herbst und Winter an der Küste und im Norden: Fjellduk Pro von Helsport (Regenponcho, Tarp, wasserdichter Underquilt und Wetterschutz, Windsack, Biwaksack)2 Punkte -
Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)
dermuthige reagierte auf mawi für Thema
4. Etappe: Erinnerungen Im VBL-Sack steht die Brühe, dadurch ist es mir sehr kalt, insbesondere die Zehen sind eiskalt. Ein Blick auf das Thermometer; es ist aus. Na toll, da hatte ich die extra teuren Duracell Batterien gekauft und dann kacken die ab. Ich habe das Gefühl, dass die billigen Batterien letztes Jahr in Finnland viel besser durchhielten. Ich mache mir erst einmal eine Wärmflasche für die Füße und döse noch ein Weile. Wieder einmal ist es die Sonne, die mich aus dem Schlafsack lockt. Dementsprechend spät komme ich wieder los und ich ärgere mich erneut tierisch darüber. Jeden Tag das gleiche!!! Und am Ende ist es nie schlimm, es immer nur die verdammte Barriere im Kopf! (Am Morgen war draußen alles mit spitzen Eiskristallen überzogen. Sah sehr schön aus, aber da es so kalt war hatte ich keine großen Ambitionen lange herumzuprobieren, bis ich ein gutes Foto im Kasten hatte. Rückblickend bin ich auch froh keine Drohne mitgenommen zu haben. Ist viel zu kalt für solche Spielereien ) Ich komme gut voran und mache schon wieder unzählige Fotos. Aller paar Meter bleibe ich stehen und mache immer wieder von den selben Bergen Fotos, als hätte ich zuvor noch keine gemacht. Es ist einfach zu schön hier und kann mich kaum satt sehen! (Ich liebe es, wenn weit und breit nur meine Spur zu sehen ist und dann auch noch gefühlt kilometerweit. Toll! (Kommt auf den Fotos leider nur nicht so gut rüber.)) An der Abzweigung zum Njoatsosvágge kommen viele Erinnerungen hoch. Oh Mann, war das Wetter damals mies! Ich stand hier wie ein betröpfelter Puddel! Und heute ist so ein herrliches Wetter. Damals musste ich wegen des Wetters das Louthttoláhko auslassen, was ich sehr schade fand. Ich hatte im Vorfeld nicht mit solch einem guten Wetter gerechnet, weshalb ich es nicht in die Planung einbezog. Darum überlege ich, ob ich es nicht heute bzw. auf dieser Tour nachholen soll. Wenn nicht jetzt, wann dann? Ich studiere die Karte und versuche die Tour umzuplanen. Ein wenig machen mir die Schneewulzte (oder wie auch immer man das nennt) an den Hängen entlang des Jiegnavágge (an den Tagen zuvor waren immerhin einige kleine spontane Lockerschneelawinen zu sehen) und der Abstieg vom Louthttoláhko ins Sarvesvágge sorgen. Die Hangstelle, an der ich mich gerade befinde, ist so stark vereist, dass ich mühe habe nicht abzurutschen. Ich komme kaum runter bzw. voran. Was wenn es da auch so vereist ist und ggf. noch steiler; komme ich da dann sicher runter? Oder gibt es da auch solche große Schneeansammlungen? Es gibt da noch eine Rinne, die ins Sarvesvágge runter führt, aber bei der aktuellen Schnee-/Lawinensituation ggf etwas heikel. Ich bin hin und her gerissen. Eine Einschätzung ist erst vor Ort möglich, ich habe aber keine Lust im schlimmsten Fall wieder zurückgehen zu müssen. So oder so verkompliziert es auch die Routenplanung und ich kann meine ursprünglichen Ziele nicht ansteuern Ich bin innerlich zerrissen, entscheide mich aber nach einer gefühlten Ewigkeit meine ursprünglich geplante Route weiter zu verfolgen. Nicht zuletzt auch wegen der heiklen Lawinenlage. (Links hinten geht es ins Sarvesvágge und rechts hinter dem Berg zum Jiegnavágge hinauf. Obwohl es hier vorn gar nicht steil aussieht, hatte ich mühe nicht senkrecht zum Hang hinunter zu rutschen.) Ich fotografiere mehr als ich an Meter zurücklege und ärgere mich ständig, dass ich nicht früher aufgestanden bin. Ich schwöre mir hoch und heilig, dass ich morgen, ja morgen mindestens 2 Stunden früher aufstehen werde!!! (Hier kreuze ich gerade die verwehten Spuren von zwei Pulkagängern). Ich erreiche den Álggajávrre und überlege, ob ich ins Álggavágge einbiege. Immerhin ist es eines meiner Lieblingstäler. Aber es liegt im Schatten und viele große Schneeverwehungen, die nicht unbedingt nach Spaß aussehen, sind erkennbar. (Álggajávrre mit Blick ins Álggavágge) Also gehe ich weiter und quere den See. Er ist schnell überschritten und ich steige den Hang hinauf. Schon nach wenigen Metern muss ich die Ski abschnallen, da der Hang so vereist ist. Das nächste Mal muss ich mir Steigfelle oder Grödel mitnehmen! (Vom See aus mit Blick auf die Kapelle. Uhhh, da kommen gleich wieder schreckliche Erinnerungen an die Nacht in der Kapelle bei der letzten Tour hoch. Nie wieder! Es war dunkel, es stank fürchterlich und es zog wie Sau.) Es läuft sich sehr gut, nur die Ski am Rucksack machen sich bemerkbar. Er fühlt sich jetzt wie 30kg oder mehr an. Das hat was von Selbstmasochismus! Obwohl es jetzt mindestens genauso kalt ist und ein ähnlicher Wind weht (0-15km/h) wie gestern, ist es mir heute nicht kalt. Keine Ahnung was gestern Abend los war. Zum Ende gab es aber wieder eiskalte Zehen. Obwohl nicht nötig, mache ich mir wieder eine Wärmflasche. Sie bringt den Schlafsack sehr schnell auf Temperatur und ich denke das erste Mal nicht, dass jetzt eine urige Hütte schön wäre. Rückblickend war es ein ganz guter Tag, trotz des späten Aufstehens. Langsam komme ich in einen Rhythmus. Insbesondere bei den Pausen. Ich habe es heute ganz gut geschafft mich aller 1-1.5h zu einer Trink- und Essenspause zu zwingen. Die NCFPR schmecken noch nach wie vor, nur habe ich kaum Hunger und muss sie mir regelrecht hineinzwingen. Mehr als einer ist immer noch nicht schaffbar. Beim Pemikan ist es genau anders herum. Das schmeckt mir nicht mehr und ich habe ordentlich zu kämpfen, dass ich es herunter bekomme.1 Punkt -
Nein, das riecht einfach nur nach Marketing. Das ist eine PU beschichtete Nylon-Jacke ... dem ganzen einen fancy Namen zu geben wird nur gemacht weil es sich dann besser verkauft. Machen alle und deswegen passiert auch nichts, und man findet bestimmt immer einen Versuchsaufbau der irgendwelche absurden Messwerte ausspuckt. Ich weiß dass ist eine sehr kritische Meinung, aber bei meiner Jacke kann ich es einschätzen, die ist dicht wie es nur geht. Da kannst du nicht durch atmen, klar findet da trotzdem ein minimaler Austausch statt, der ist evtl messbar, aber meiner Meinung nach nicht spürbar. Die üblichen Outdoor-Hersteller würden einer Mülltüte vermutlich auch noch eine Atmungsfähigkeit andichten1 Punkt
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Ich hab die Berghaus Vapourlight, nix mit Membran, kostet nen hunni anstatt 300 wie die hyper 100. Edit: Besser gesagt "kostete" ... leider gibt es diese tolle Jacke nicht mehr, sieht vermutlich doof aus wenn neben der 300euro jacke die für 100€ hängt und noch leichter ist1 Punkt
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Ja ... Genau das habe ich oben zitiert. Ich würde immer noch behaupten, dass man sich in einer Membranjacke in vielen Situationen wohler fühlt als in einer gleich geschnittenen Jacke aus Gummi. Die Alternative ist eben Ventilation durch Öffnungen oder einen weiten Schnitt. Deine Berghaus Hyper ist übrigens auch eine Membranjacke und nicht unbedingt für nen Zehner bei Aldi erhältlich.1 Punkt
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Wenn es draußen nass ist, wirst du nass! Das kann man bedeutend günstiger haben als mit einer membran-jacke ... Die atmet eben nur einigermaßen wenn es trocken draußen ist. Da atmet eine Windjacke aber eben noch besser! Und wenn es draußen nass ist, geht die atmungsaktivität gegen null (bei regen hat man nunmal ganz schnell 100% luftfeuchtigkeit, da ist der motor zum Dampftransport (der Dampfdruckgradient) ausgeschaltet. Da kannst du dann auch ne einfache (komplett dichte) Regenjacke haben. Wenn man ein wenig schaut bekommt man eine gute Regen- und eine gute Windjacke für kleineres Geld und kleineres Gewicht als ne Membranjacke (mein 2-jacken-system wiegt zusammen 142g). Und wenn es kalt wird hat man 2 Jacken zum anziehen, die isolieren dann auch noch mehr. Aber schlussendlich muss jeder selber wissen was er kauft.1 Punkt
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http://nahanny.com/en/home/14-nahanny-elephant-foot-semi-bag.html1 Punkt
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Das ist der alte Elefant in der Messehalle der Regenjackenindustrie. Falls wer noch mehr Infos möchte, Andrew Skurka hat einen schönen kurzen Artikel hier und Mark Verber's Website ist wie sonst auch top. OT: @vonLieven Skurka hat mal diese Handschuhe empfohlen, ich hab mir die daraufhin gekauft, aber noch nicht testen können. Machen aber einen vernünftigen Eindruck. @mawi Dann wurde die Velez inzwischen deutlich abgespeckt, früher war da ein größerer Unterschied (~200g).1 Punkt
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Ich habe noch bei keinen der Berichte der Thruhiker auf PCT, AT usw. gelesen, dass die mehrlagige Goretex-Jacken anhaben. Die tragen alle ein windshirt und bei starken Regen entweder Schirm und/oder die leichteste Einfachst-Regenkleidung. Frag @German Tourist1 Punkt
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Rutschfeste UL Unterlegplane gesucht
Michas Pfadfinderei reagierte auf basti78 für Thema
Ich schlafe wenn nur mit schaummatten auf der polycro (ich besitze keine Luftmatratze), da rutscht natürlich nichts. Wie robust diese dünne Folie ist, ist wirklich überraschend. Wenn man gut mit umgeht schafft man an die 100 Nächte denke ich!1 Punkt -
Meiner Meinung nach gar nicht ... auf jeden Fall solange der Stoff außen keine Bläschen wirft1 Punkt
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"Scotland Coast to Coast" wird auf jeden Fall in unterschiedlichen Varianten ein Klassiker http://www.alastairhumphreys.com/scotland-microadventure/1 Punkt
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Rutschfeste UL Unterlegplane gesucht
Michas Pfadfinderei reagierte auf Martin für Thema
Ich habe die TLS Poly und auch eine Synmat UL M. Ist schon eine Weile her, das ich die Kombo genutzt habe. Es ist besser als SilNylon+Matte und soweit ich mich erinnere ok. Man schwimmt nicht in der Nacht von der Folie runter. Das Polycro ist ausreichend haltbar, sieht aber nicht so aus.1 Punkt -
Rutschfeste UL Unterlegplane gesucht
Michas Pfadfinderei reagierte auf Kalteicher für Thema
Wie sieht es denn mit Micha's Frage nach der Polyground Zeltunterlage vom Trekking Lite Store aus? Hat da jemand Erfahrungen mit , bezüglich der Rutschfestigkeit und auch der Haltbarkeit? An dieser wäre ich nämlich auch interessiert. Gruß, Christian1 Punkt -
Rutschfeste UL Unterlegplane gesucht
Michas Pfadfinderei reagierte auf Beavis für Thema
Wie wäre es die Synmat zu bekleben? Die besteht aus Pu und somit kannst Du Seam Grip nehmen. Auch kein Rutschen mehr auf anderen Untergründen1 Punkt -
Frag mich mal...ich habe nen Basteltisch im Wohnzimmer wo ich meine experimentellen Hobos an gemacht habe...auf nem Blech mit Rand auf einer Granitplatte Ein mal aus gutem Abstand das Spektakel beobachtet, als ein geschlossener Hobo mit Docht anfing drinnen zu sieden und die Flammen aus jeder Spalte fauchten...und das andere mal was ähnliches, wo ich dann aber schnell nen Blechkasten drüber gespülpt und schnell rausgetragen habe Mein Ziel für dieses Jahr war es eigentlich einen Druckbetriebenen Spirituskocher zu bauen - quasi wie Multi-Fuel, nur mit einer Plastikflasche und Fahrradpumpe. Hatte die Experimente dazu hier mal gepostet.. Dann dachte ich aber nur, was passiert, wenn mir mitten im Wald mal der Schlauch platzt und der unter Druck stehende Spiritus sonst wo hin spritzt Daher von der Idee abgekommen.. Da klingt Wachskocher mit 80% Gewichtsersparnis beim Sprit + kein Auslaufen doch iwie besser. Viel besser1 Punkt
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Rutschfeste UL Unterlegplane gesucht
Michas Pfadfinderei reagierte auf rentoo für Thema
Moin Micha, Mir wurde hier im Forum zu einem anderen Thema diese superdünne und leichte Evazote(ca. 80g) empfohlen. Einfach zwischen Geertop-Unterlage und Isomatte legen. Wenn Du es schaffst mit der ins Rutschen zu kommen, geb ich Dir ein Bier aus (weit weg voneinander wohnen wir ja nicht). Hier geht es zu Eva: https://www.sackundpack.de/product_info.php?products_id=6418 Gruß Thomas1 Punkt -
Zum Glück ist nie was passiert, ich meinte damit eher dass der "bastelwahn" eskaliert ist. Wenn ich den Pfand für die ganzen Dosen die ich verbastelt habe bekommen hätte, könnte ich mir jemanden anstellen der meinen Rucksack trägt und müsste mir ums Gewicht gar keine Gedanken mehr machen1 Punkt
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Rutschfeste UL Unterlegplane gesucht
Michas Pfadfinderei reagierte auf wilbo für Thema
Weißt Du ob das Material pu-beschichtet ist? Darauf klebt nur seam-grip. ... Das würde erklären warum silnet nicht hält.1 Punkt -
Rutschfeste UL Unterlegplane gesucht
Michas Pfadfinderei reagierte auf Stromfahrer für Thema
Für diesen Zweck reicht nach meiner Erfahrung billiges Baumarkt-Silikon, als zwei oder drei 2 cm breite, dünne Querstreifen im mittlren Bereich auf die Unterlage aufgetragen. „Des bebbt!“1 Punkt -
Rutschfeste UL Unterlegplane gesucht
Michas Pfadfinderei reagierte auf immermüde für Thema
Hallo Micha, mach doch einfach auf die Unterlegplane einige Punkte Silnet, hann rutscht nix mehr.1 Punkt -
Ich finde super dass wir bei deinen Touren immer von anfang an dabei sind (Hier war es ja die Rucksackwahl in einem anderen Faden). Und dann das letzte Foto... Toll!1 Punkt
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An eine Hängematte hab ich auch schon gedacht.Bäume gibt es ja genug. Ich muss mal gucken. Wenn ich schon beim Aufstieg merke, dass der Weg mir zu gefährlich ist, lass ich es lieber sein. Versuchen würde ich es trotzdem gerne. Zur not werde ich mir aber eine Alternativroute die Flacher ist raussuchen, falls ich mir unsicher bin. Ich danke dir auf jeden Fall für deine Warnung! Sowas weiß ich echt zu schätzen. Ich denke ich werde mir in nächster Zeit die Ausrüstung zusammensuchen und mich dann nochmal melden. Danke für eure Hilfe! Grüße, Edenuss.1 Punkt
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Sunny side up ist ein Spiegelei. Over easy ist gewendet. (Oder over medium)1 Punkt
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OT: Hallo, Moderator, sollte hIer nicht ein eigenen Faden ausgelagert werden. Titelvorschlag: Beauty-Tipps für UL-Trekker1 Punkt
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Regenjacke für nordischen Sommer gesucht
SouthWest reagierte auf Andreas K. für Thema
OT: Da müsstest Du aber einen ordentlichen Scheitel ziehen! Es geht aber auch gänzlich ohne: https://mashable.com/2016/04/25/sexy-woodsman-photoshoot/?europe=true#WPG4l4QpJsqW1 Punkt -
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Wachskocher
Freierfall reagierte auf coyote für Thema
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Wenn du den Instantkaffee kaust, um nicht so viel Wasser schleppen zu müssen.1 Punkt
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...du deinen Instantkaffee einfach kalt trinkst, weil das der einzige Grund für dich war, einen Kocher mitzuschleppen und es auch noch geil (für Instantkaffee) schmeckt.1 Punkt
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@Edenuss Der Schwarzwald kann schon ganz schön gnadenlos sein, was die Aufstiege betrifft. Solange man sich auf gut ausgebauten Wegen befindet, denke ich, sollte das kein Problem sein. Single Trails können sehr eng und felsig sein. Auch hier kommt man manchmal gut ins Schwitzen und schon oft habe ich mich gefragt, was tue ich mir da an. Aber man wird heftig belohnt durch atemberaubende Panoramen. Es lohnt sich, dies anzutun. Wo es bergauf geht, geht es aber auch bergab. Es gibt doch einige Single Trails, die sind auch bergab schon heftig. Manchmal erkennt man schon im Sommer nicht so richtig, wo es langgeht. Ich weiß nicht, ob das im Winter richtig machbar ist. Vor Allem drücken 16,5 Kilo dann von oben auch noch zusätzlich. Ich rate Dir im Winter auf jeden Fall zu einer Tour auf gut ausgebauten Wegen. Und bedenke, im Schwarzwald is fast alles steil. Als Bodenschläfer hat's man auch schon im Sommer schwer, ein ebenes Plätzchen zu finden, bin erst kürzlich den Zweitälersteig gelaufen, und eines habe ich mir geschworen, zukünftig nehme ich für den Schwarzwald nur noch die Hängematte. Die Sucherei nach einem Platz hat schon genervt.1 Punkt
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UL Bikepacking: Eure Ausrüstung (und unterschiede zum Wandern)
Jan reagierte auf BuschFrosch für Thema
Mein Bikepackingrad: Taschen: Vorne ist ein Alpkit Kanga Harness dran: https://www.alpkit.com/products/kanga Die Rakete hinten ist ein Blackburn Outpost Seat Pack http://www.blackburndesign.com/en_eu/bags/seat-bags/outpost-seat-pack-dry-bag.html Auf dem Obererohr hockt eine 0815 Handy Tasche mit Stauraum für Krimskrams wie Geld, Schlüssel, Snacks und Powerbank Werkzeug, Flickzeug so wie Ersatzschlauch Befinden sich in der Vaude Oberrohrtasche im Rahmendreieck, dafür wird aber gerade ein größerer Ersatz gesucht, so ganz ohne Rucksack schaffe ich es leider noch nicht unterwegs zu sein, das ist mein Ziel, das ich ohne Rucksack auf Reise gehen kann.1 Punkt -
Die Salewa Firetail 3 wirken recht stabil, haben eine Vibramsohle und sind auch ohne Goretex erhältlich. Allerdings etwas schwerer als typische Trailrunner.... Ich hab selbst noch keine Erfahrungen mit den Schuhen, aber hatte vor sie zu kaufen, falls sie sich angenehm tragen lassen.1 Punkt
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Naja, das muss man eben in Kauf nehmen, wenn man UL anstrebt. Waldis oder Crocs sind sicherlich tolle Schuhe zum Furten und im Lager, aber irgendwie auch totaler Luxus, das war zumindest meine persönliche Erkenntnis. Leichte Flip-Flops kann man sich sparen, dann kann man auch gleich Barfuß gehen. Am Ende muss das wohl jeder für dich selbst entscheiden. Vielleicht andere Socken ausprobieren? Bei erwarteten Temperaturen weit unter 10 Grad würde ich aber irgendwann auch nicht mehr in den Laufschuhen furten, außer man hat Neoprensocken an.1 Punkt
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Ich war im August in Nordschweden sehr froh über Regenjacke, Regenhose, Goretex Socken(für die Trailrunner) und Fleece Handschuhe. Vermisst habe ich wasserdichte Handschuhe. Ein Kopfnetz gegen die Mücken war auch super (STS, wiegt 20g?). Ich habe Fleece (100er)+Puffy(dünn) mitgehabt und auch gebraucht. Da du mit nem 167er oder 200er As-Tucas Sestral Blanket los ziehst, gehst du aber wohl nicht davon aus das es sonderlich kalt wird.1 Punkt
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Packliste 1 Woche Hardangervidda Anfang Juli
wAvE reagierte auf Wanderfalke für Thema
Ist eine super Gegend. Sind 2015 von Süd nach Nord gewandert (heavy). - Ich würde das nie wieder mit Stiefeln gehen. Einmal nass sind die nicht wieder getrocknet. Furten würde ich auch mit Trailrunnern. - In deiner Liste fehlt noch Sonnenschutz. Ich wollte damals sparen und hab die Sonnencreme zuhause gelassen. Wir hatten dann aber mega Glück und 4 Tage Sonnenschein. Mit Schneefeldern zusammen war uns dann aber der Sonnenbrand sicher. Also mindestens eine Sonnebrille einpacken. - Ohne Wind waren immer schnell die Mücken da. Von Autan waren die unbeeindruckt, sodass lange Klamotten der beste Schutz waren. Mit Lauftights würde ich vielleicht eher eine Regenhose mitnehmen. Die könntest du dann darüber tragen, wenn es dir zu bunt wird mit den Mücken.1 Punkt -
Packliste 1 Woche Hardangervidda Anfang Juli
wAvE reagierte auf waldgefrickel für Thema
Mmmh, Hardangervidda Waren letztes Jahr Anfang Juli dort und das war grosse Klasse. Seehr viel Restschnee, sehr viel Wind, aber lohnenswert. Ich schliess mich mal größtenteils den anderen an, YMMV: Die Packliste ist relativ luxuriös (eReader, viele Wechselklamotten), kann man so machen, aber den Kindle, den ich dabei hatte, hätte ich zuhause lassen können. Hab lieber Landschaft genossen, als zu lesen. Ihr kommt ggf. auch öfter mal an Hütten vorbei, wo man auch Zelten kann—und dann unter der Dusche einfach die Klamotten durchwaschen und gut. Dort gibts auch Proviant, ist zwar nicht billig, aber so könntest Du viel Gewicht sparen. Was ich hingegen auf der Liste noch vermisse: Wasserfilter/Aquamira. Die Einheimischen trinken das zwar meist ohne Bedenken ungefiltert, aber ich fand da waren schon viele Schafe unterwegs, und dann geh ich lieber auf Nummer sicher. 1) normaler Buff, hatte mir gereicht (also, um den Hals). Ich hatte aber auch immer ne Schildmütze aufm Kopf. Wenn die Sonne mal rauskommt, dann gibts helligkeitstechnisch keine Gnade—ich empfehle auf jeden Fall noch ne Sonnenbrille mit einzupacken. 2) Das wird wahrscheinlich zu windig. Regenjacke. Auch für Wärme, wenns fies wird nachts. 3) Siehe 2). Also Windjacke + Regenjacke. Beides. 4) Ich hatte auch nur ein Fleece mit (mit Kapuze für mehr Koppwärme), und mit Regenjacke (siehe 2)) reicht das IMHO. Wenn Dir wirklich wirklich kalt wird: Du darfst fast überall jenseits der Wege/Gebäude zelten: Pause machen, rein in Quilt, aufwärmen, Tee kochen. Dann weiterlaufen. Es ist ewig lange hell 5) Ich war wegen Knie- und Knöchelproblemen und daraus resultierender Paranoia _nicht_ in Trailrunners unterwegs und hab mich dafür verflucht, denn die Stiefel wollten nach dem zweiten Regen/Moor-Tag einfach nicht wieder trocken werden. 6) Wenn Du die großen 'wasserfesten' Gamaschen meinst: nicht unbedingt. Du wirst nass von unten, so oder so. Kleinere im Stile von DirtyGirl Gaiters: ja, hält Matsch/Steinchen/Dreck raus und beugt so Blasen vor.1 Punkt -
Hej, bloß kein Schirm auf der Hardangervidda. Shirt 2, 1 Paar Socken, Deo, Shampoo, ... raus. E-Reader drinlassen. God tur!1 Punkt
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Hallo Wave, - eventuell statt der vier Drysacks einen Packliner. - falls möglich das Deckelfack des Rucksacks abmontieren. - Nur Trailrunner mitnehmen und Gefrierbeutel für die Füsse einstecken. Sehr nützlich um im Camp mit trockenen Socken in die nassen Schuhe zu steigen. Haltem im Notfall auch nasse Füsse warm. -Groundsheet in Polycro würde ca. halb soviel wiegen. zu Deinen Fragen: War selbst dreimal in der Hardanger Vidda und würde wieder auf Regenjacke und (billige) Windjacke setzen. Einfach zuviel Wind für den Schirm obwohl ich selbst gerne benutze. Ich hatte dort auf Sommertouren zweimal Nachtfrost, also eine leichte Daunenjacke ist kein Luxus.1 Punkt
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Nur ganz kurz: Wechselklamotten raus, sprich Unterhose 2 + Shirt 2 (-212 g) Zwei lange Unterhosen? Eine raus (-150 g) Zu Punkt 5: Definitiv Trailrunner Campschuhe raus und einfach in Trailrunnern furten (-400 g) Handtuch und Mikrofaser Tuch? Handtuch ist viel zu schwer. Nimm ein leichtes z. B. Packtowl Ultralite Gr. S (=13 g) E-Reader raus (227 g)1 Punkt
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Aber die Erkenntnisse zu teilen ist selbst in einem Forum nicht immer selbstverständlich - daher nochmal ausdrücklich Danke dafür! Schließlich kann man sich dadurch viel Geld, Zeit und v.a. Frust ersparen, wenn man gleich einschätzen kann welches Material geeignet für die eigenen Bastelprojekte ist. Wie ist denn Deine Einschätzung bzgl. Reißfestigkeit zwischen dem Extex und Dutchware Silnylon?1 Punkt