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Ultraleicht Trekking

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  1. Gelaufen: 27.4. bis 1.5.19 Etappe 1: Perl bis Orscholz - ca. 25 km Am Dreiländereck führt der Pfad hinauf in den Wald. Es stürmt und regnet, eine Aussicht hat es nicht, dafür schillert der Mischwald in sattem Grün. Eine Handvoll Wanderer biegt auf den Moselsteig ab, und so bin ich ganz allein auf dem S-H-Steig unterwegs, das wird sich in den kommenden fünf Tagen auch kaum ändern. Als ich an der rekonstruierten Villa Borg vorbei komme, geht ein Graupelschauer nieder. Kurz danach: blauer Himmel. Echtes April-Wetter eben. Am Meditationscenter komme ich an einem kleinen Wasserfall vorbei, der einzige auf diesem Weg. Steigungen und Höhenunterschiede gibt es nicht viele und so laufe ich entspannt bis Orscholz an der Saarschleife weiter. Am ersten Tag habe ich immer Anlaufprobleme, meine Füße tun weh, ich brauche Pension. Etappe 2: Orscholz bis Losheim am See - ca. 31 km Das Cloef-Atrium mit Touri-Info ist so früh am Morgen noch geschlossen. Kein Mensch weit und breit, als ich das Highlight dieses Wanderwegs erreiche: die Wolken verhangene Saarschleife. Auf dem Weg hinunter nach Mettlach eröffnen sich schöne Blicke ins Flusstal. Man durchquert den Ort und hat Gelegenheit für eine Pause oder einen Versorgungseinkauf bevor man sich wieder in die Höhe schraubt. Eine Weile geht es dann über Felder und Wiesen bis man im Saarhölzbachtal dem gleichnamigen Wasserlauf folgt. Historische Grenzsteine sind Zeugen aus einer Zeit, als das Saarland nicht zu Deutschland gehörte. Die Wegführung verläuft abwechselnd über Wiesen, dann wieder an Bächen und Weihern vorbei. Bei Losheim empfangen mich dröhnende Bässe, das Hexentanz-Festival ist voll im Gange. Hier geht was ab. Der Campingplatz ist rappelvoll. Die Mucke gefällt mir und ich bleibe. Der Himmel reist auf und präsentiert mir einen Sonnenuntergang und das Versprechen auf Wetterbesserung. Etappe 3: Losheim bis Weiskirchen - ca. 20 km Während die Metaller und Goths noch ihren Zaubertrank ausschlafen, bin ich schon wieder unterwegs. Die Sonne scheint, aber es ist noch frisch. Die Wegweiser verweisen auf einen Umweg, ich höre keine Sägen oder Maschinen und laufe munter den originalen Pfad weiter. Es geht hinauf nach Scheiden, dem höchstgelegensten Dorf des Saarlandes. Hier gilt es, ein paar Felsen zu bewältigen, einmal hilft ein Seil beim Anstieg. Dann war’s das auch schon wieder mit sichtbaren geologischen Besonderheiten. Höhepunkt des Tages ist das Wisent-Gehege, denn der Chef-Wisent war gerade zuhause und bereit, für einen Schnappschuss zu posieren. In Weiskirchen befindet sich eine Jugendherberge für den preisbewussten Wanderer sowie ein Supermarkt für den Re-Supply. Etappe 4: Weiskirchen bis Reinsfeld - ca. 27 km Die heutige Tour steht im Zeichen des Wassers, Bäche sind stetige Begleiter und ein Ohrenschmaus, wie sie mal leise murmelnd, mal munter plätschernd den Wanderer auf verschlungenen Pfaden begleiten, welche dank ausgewaschenem Wurzelwerk mit hohem Stolper-Potential versehen sind. Leider gibt’s keine Erfrischung für den durstigen Pilger, denn der Grimburger Hof unterhalb der gleichnamigen Burg ist geschlossen, aber es gibt einen Brunnen in der Nähe. Auf dem Rest der Etappe durch das Wadrilltal sind kaum noch Höhenmeter zu bewältigen. Beim Abholpunkt “Frau Holle” angekommen, organisiere ich mir eine Übernachtungsmöglichkeit. Etappe 5: Reinsfeld bis Nonnweiler Stausee - ca. 25 km Die letzte Etappe führt bei strahlendem Sonnenschein auf die Höhen an Gusenburg und Hermeskeil vorbei. Es stehen keine besonderen Herausforderung bevor, nur ein sanftes Auf und Ab. Hinweisschilder am Wegesrand verweisen auf die Entdeckung ehemaliger Hügelgräber, ich kann allerdings außer unspektakulären Erdwällen im Gelände nichts erkennen und muss den Informationstafeln glauben. Noch einmal erklimme ich einen kleinen Hügel, dann geht es nur noch hinab bis zum Fuß der Talsperre in Nonnweiler. Im Endspurt steige (ok: keuche) ich die Staumauer hinauf. Oben wartet bereits mein Trailmanager mit eiskalter Limo und leckerem Imbiss. Fazit: Naturbelassen, viele Single-Trails, außergewöhnlich gute Wegmarkierung, hier ein großes Lob an die Wege-Scouts des S-H-Steigs. Orte werden oft umgangen, daher sind Einkehrmöglichkeiten gering und Selbstversorger im Vorteil. Brunnen oder andere Wasserquellen sind selten, daher in der heißen Jahreszeit eher zu viel Wasser mitführen, als durstig bleiben. Übernachtungsmöglichkeiten sind im ersten Abschnitt dürftig, da entweder ausgesetzt oder extrem feucht, auch Schutzhütten fehlten, das bessert sich aber ab Etappe 2. Der Trail war so einsam, dass man direkt auf dem Weg hätte campen können. Auf der gesamten Wanderung sind mir nur zwei Pärchen entgegen gekommen. In meiner Richtung sind auch nur eine Handvoll Wanderer der Deuter-Fraktion unterwegs gewesen. Besondere Höhepunkte für den kulturbewussten Wanderer gibt es eher wenige, dafür aber ganz viel Grün auf schmalen Pfaden, Blätterrauschen, Vogelgezwitscher und Bachgeplätscher gratis dazu, sowie Sichtungen von Rehen, Hasen, Waldmäusen und Wildschweinen. Einheimischen begegnet man durch die naturnahe Wegführung fast gar nicht. Die wenigen, denen man über den Weg läuft sind eher wortkarg. Beurteilung meiner Ausrüstung: Rucksack: Der Hyberg Attila Baujahr 2018 bleibt im Rennen, auch wenn er nicht perfekt ist: Zu breite Riemen, ungünstige Position der Hüfttaschen, schlechter Zugriff zur Wasserflasche in den Seitentaschen. Trotzdem: lieber werde ich anpassen als neu kaufen. Am Rücken sitzt er perfekt und bleibt trotz Dauerregen innen fast ganz trocken (ein Liner kann aber nicht schaden). Biwak: Die OR Biwaktüte hat bei mir den letzten Einsatz erlebt, ich brauche mehr Platz. Dann lieber nur noch Tarp (bisher Yuedge). Die TaR Z lite ist trotz ihres Packvolumens eins meiner Lieblingsstücke, da sie auch tagsüber als spontane Sitz- oder Liegegelegenheit dienen konnte. Der Nordisk +4 war ausreichend, ist aber mit 900g ziemlich schwer. Ausrüstung: Die faltbaren Black Diamond Trekkingstöcke waren auf dem S-H Steig kein Muss, aber für mich wegen gelegentlicher Knieprobleme unerlässlich. Wahrscheinlich hätte einer gereicht, denn ein “Steig” war das nicht wirklich. Schuhwerk + Socken: Meine Lowa Inox mit Smartwool Socken haben meine Füße bei dem nasskalten Wetter prima trocken gehalten und mir den nötigen Grip gegeben, wurden aber bei Sonnenschein schnell zur Qual. Beim nächsten Trip kommen die neuen Altra Lone Peak 4.0 Trailrunner zum Einsatz. Zur Entspannung trug ich abends erstmalig die Xero Amuri Cloud Sandalen mit Injiji Socken. Geile Teile. Nachts zog ich wetterbedingt für draußen wasserdichte Sealskinz Socken über die ollen aber dollen handgestrickten Wollsocken. Kochen, Essen, Trinken: Trotz weniger Einkehrmöglichkeiten habe ich meinen Kocher (MSR und Esbit Titantopf) gerade einmal für ein Essen hervorgeholt. Lieber esse ich “richtig”, d.h. kaufe Snacks, Joghurt, Aufschnitt, Brötchen zum Vespern ein. Das Kochset bleibt also das nächste Mal zuhause. Von einer 1,5l Plastikflasche aus dem Supermarkt für Wasser habe ich zur besseren Lastenverteilung auf 2x 0,75l gewechselt. Da manche Brunnenzuläufe oberirdisch verlaufen, kam mein Sawyer Filter zum Einsatz. Sicher ist sicher. Die Deuce #2 hat sich - Ihr wisst schon wofür - bewährt. Kleidung: Die OR Helium II Regenjacke mit Üla Rock haben sich bei Regen-, Hagel- und Graupelschauer zum Wind- und Wetterschutz wieder mal als perfekt erwiesen. Die gute alte Jack Wolfskin Wanderhose hat sich bei der Witterung auch wieder bewährt. Dazu gab’s im Schichtprinzip ein Icebreaker T-Shirt, darunter ein Ex Officio Langarmshirt, dazu Panties der gleichen Marke. Alternativ habe ich eine Craft Boxer ausprobiert, deren Nähte aber nach einiger Zeit unangenehm an empfindlichen Stellen gescheuert haben. Die ebenfalls zum Test mitgenommene Icebreaker Boxer hat sich hingegen als angenehm erwiesen. Als Schlafset waren Icebreaker Longjohns und ein weiteres T-Shirt dieser Marke zum Einsatz, darüber ein weiteres echtes Lieblingsstück: die Enlightened Equipment Climashield Jacke, sowie ein Beanie und der unerlässliche Buff. Was ich vermisst habe, bzw. ändern werde: Nächstes Mal kommt wieder mein Schweizer Messer mit, das Mini-Messer aus dem Viktorinox Maniküreset ist einfach zu klein. Wegen der gemischten Witterung hätte ich gern einen Kufa Schlafsack (gern auch leichter als 900g). Ich liebäugle bereits mit dem EE Convert Apex Custom. Als Shelter steht nun ein Zpacks Plexamid V oder ein TT Aeon Li hoch auf der Wunschliste. Dazu werde ich mal die Diskussion hier im Forum weiter verfolgen. Bis dahin tut es mein Tarp. Vielen Dank für’s Lesen. Tips oder weitere Hinweise hierzu nehme ich gern entgegen.
  2. 5 Punkte
    Ich habe einen Fön 20 Tage durch Nordschweden geschleppt. Schwarzer Fön, schwarzer Rucksackboden. Fiel mir erst auf, als ich wieder Zuhause war. Hatte den wohl nach der vorigen Citytour im Rucksack übersehen und nicht verräumt.
  3. Am nächsten Tag lief ich durch den Nebel am Hohlohsee vorbei Richtung Forbach...
  4. Hallo Zusammen, Am 27.04.2019 startete ich meine lange geplante Weitwanderung auf dem Westweg von Pforzheim nach Basel. Für die 280 km lange Strecke hatte ich 9 Tage angesetzt. Hoch motiviert startete ich am Samstag den 27.04.2019 den Weg an der goldenen Pforte in Pforzheim: An diesem Punkt starten auch der Mittel- und der Ostweg. Die ersten Kilometer vorbei an markanten Wegpunkten wie dem Tornadostein und Dobel waren schnell gelaufen... wo Ich schon Mittags eintraf. Mittagspause an der ersten "richtigen" Hütte des Schwarzwaldes... die Anfangskilometer waren ziemlich langweilig.. Hinter Dobel begannen die ersten richtigen Höhenzüge des Schwarzwaldes... auch der Himmel wurde immer schwärzer.. :-S Die erste Nacht verbrachte ich in dieser Schutzhütte. DA ICH EINE MENGE FOTOS ZEIGEN MÖCHTE MUSS ICH AUF MEINEN BEITRAG SELBST ANTWORTEN UM MEHR ALS 10MB BILDER HOCHLADEN ZU KÖNNEN....
  5. Abgebrochene Touren...

    Tichu und 2 andere reagierte auf Kalteicher für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Ich denke so etwas gehört auch schon mal dazu. Ich habe auch wegen eines Grippalen Infekts eine Tour abgebrochen , aber auch schon , weil ich mental schlecht drauf war! Wenn man sich nur noch quälen muß , sollte man abbrechen. In den Alpen habe ich schon wegen der Wetterverhältnisse kurz vorm Gipfel umgedreht , oder auch weil ich mir wegen des nicht erwarteten Schnees unsicher war. klar muß man auch schon mal gegen sich gehen und Sachen durchziehen , aber es gibt auch einen Punkt , den man nicht überschreiten sollte. Dann macht es halt keinen Spaß mehr. So ist halt das Leben. Gruß , Christian
  6. Den Großteil der Nächte bestritt ich entweder in der Hängematte in Schutzhütten oder wenn keine verfügbar war unter meinem Ponchotarp... wie hier zu sehen ist. :)
  7. Irgendwo zwischen Hausach und Titisee beginnt der Hochschwarzwald... was sich deutlich an Temperatur und Höhenmetern bemerkbar macht... :D
  8. Durch ein typisches Schwarzwälder Heuhüttental ging ich auf Forbach zu.. vorbei an einer Mineralquelle und letztlich über die bekannte Forbacher Holzbrücke über den Fluß Murg...
  9. Der Nebel lichtete sich allmählich und der kleine Ort Forbach kam in Sicht...
  10. In der Hütte befand sich ein Biwakierboden, wo ich mich mit meiner Hängematte reinhängen konnte.. zum Zwecke der Ausrüstungsschonung bei langen Wanderungen und schlechter Witterung nutze ich sowas immer gerne...
  11. Vorstellungsthread

    roli und 2 andere reagierte auf saal1970 für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    hallo, ich bin sascha 49 Jahre alt komme aus Köln , habe eine Tochter und eine Hund,wo durch ich sehr viel in der Natur unterwegs bin(Zelt,Fahrrad,Wander,Geocaching und Klettern). Fruee mich auf eine schöne zeit hier im forum Vg Sascha
  12. wandern gefährdet die natur...

    ptrsns und 2 andere reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Auf den meisten Wanderwegen in Deutschland machen Fernwanderer sowieso nur gefühlt 1% des Publikums aus und ernsthafte Tageswanderer höchstens 50%. Der Rest sind Spaziergänger in oft größeren Gruppen, vielfach ja auch mit Kindern, die gern mal was niedertrampeln. Das schadet dann der Natur... klar. Aber umgekehrt: Wie viel mehr Schaden nähme die Natur mittelbar (etwa durch Gleichgültigkeit), wenn sich solche kleinen und großen Leute niemals in ihr bewegen würden und keine Beziehung zu ihr entwickeln könnten?
  13. Ne 10L Solardusche die ich 2 jahre mitgenommen hab, in der Vorstellung ich füll die im Dorf und dusch dann schön im Wald. Hab ich nie gemacht weil ich nachmittags dann kein bock hatte noch 10Kg Wasser in Wald zu schleppen. Die Vorstellung find ich aber immer noch reizvoll
  14. make your own... Reiserucksack

    Red.Green.Blue und ein anderer reagierte auf Willi für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Liebes Forum, vor ein paar Wochen habe ich das Nähen ausprobiert. Nach einigen kleineren Projekten hat es mich gepackt und es stand ein Rucksack an, der schon länger in meinem Kopf war: Ein Reiserucksack mit komplett zu öffnendem Hauptfach, passend auch für Hütten- und Biwaktouren. Da ich einiges an Inspiration bei den zahlreichen Projekten hier im Forum gefunden habe, möchte ich ihn euch gerne vorstellen. Material: X-Pac VX21 & X10, Ripstop-Nylon, Polyamid Gurtband, Kanteneinfaßband, Aquaguard 5C RV, 3mm 3D-Netzgewebe Maße: 51x28x17cm Gewicht: 425g Details: Umlaufender RV, Seitentaschen, RV-Fronttasche, Rückenpolsterfach (für zwei Z-Lite Elemente), 2/3-Rückenfach, abnehmbarer Brustgurt Natürlich ist nicht jede Naht perfekt, einige Nadeln durften dran glauben und auch ein paar Schultergurte mussten probegenäht werden… Aber es ist klasse, was mit einer alten Nähmaschine und ein bisschen ausprobieren alles zu realisieren ist. Vielleicht inspiriert er ja jemanden, sich ebenfalls an myog zu wagen. Bilder:
  15. (Wohl schon mal erzählt hier) Mein Favorit ist wie ich von meinem Rucksack mühevoll die Deckeltasche abgemacht hatte, um 100g zu sparen, nur um dann beim Auspacken nach der Tour festzustellen, dass sie die ganze Zeit ganz unten im Rucksack lag.
  16. 2 Punkte
    70-80% aller Krankheiten und Wehwehchen gehen eh spontan wieder weg ( chronische nicht), das erklärt meist warum Ernährungsumstellungen,„Alternative“ Praktiken und Tieropfer „gefühlt“ so toll funktionieren.
  17. Abgebrochene Touren...

    J_P und ein anderer reagierte auf schoguen für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Bei mir war es der Katharerweg in Frankreich im Sommer. Am zweiten Tag fast weggeschwemmt vom Regen. Bin dann mit dem Zug zum Endpunkt (Foix) und wollte den Weg rückwärts gehen. Dort war bestes Wetter. Sonnenschein und keine Wolken. Da habe ich dann in der Unterkunft einen Wanderfreund getroffen, mit dem ich Tagestouren nach Andorra und in der Umgebung machte. Noch heute, nach 12 Jahren, besuchen wir uns gegenseitig.
  18. Abgebrochene Touren...

    J_P und ein anderer reagierte auf Dennis für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Ein mal zu kaltes Schuhwerk auf einer Wintertour und ein mal ein Bänderriss am ersten Tag in Schweden. Zweiteres hat mich besonders geärgert. Ich bin über 2 Tage angereist, nur um dann am ersten Tag die 14-Tägige Wanderung abzubrechen. Ich bin dann erstmal nach Haus geflogen und habe mir ein neues Auto gekauft. Das hat dann von den schlechten Gefühlen abgelenkt
  19. Je näher ich Titisee-Neustadt kam, umso öfter war der Feldberg zu sehen.. bis dato dachte ich, da musst du auch noch rüber und freute mich drauf.. :-/
  20. Nach zwei anstrengenden Tagen durch den Wald erreichte ich das kleine Örtchen Hausach mit der Burgruine Husen... hier hatte ich eine Herbergsunterkunft und konnte meinen Kamerakku wieder aufladen, der zwischen Forbach und Hausach leider seinen Geist aufgab.. :(
  21. Halterung am Rucksack

    einar46 und ein anderer reagierte auf Kalteicher für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Hier noch ein Link : https://www.extremtextil.de/leinenspanner-mit-beweglichem-steg-bis-3mm-kordeldurchmesser.html
  22. wandern gefährdet die natur...

    schrenz und ein anderer reagierte auf dennisdraussen für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Naja, mit dem „eher doof“ kommt es halt stark darauf an welchem „Content“ du folgst. Ich guck ja auch nicht gezielt die Werbung im Fernsehen. Bei Instagramfollowern ist das wohl teiweise anders. Die erfolgreichen Instagrammer sind bestimmt nicht doof, das Publikum hingegen, ja zum Teil schon.
  23. Kurzzusammenfassung... vielleicht kommen ja noch mehr Daten dazu Vier der Beiträge lassen sich aktuell quantifiziert auswerten, bei den anderen würde ich mich über Inputs nach dem rot/schwarzen Schema freuen Trotzdem sind die Anzahl der Übernachtungen doch über 600, in D/A/CH knapp 500, gibt schon ein bisschen Statistik her. Allerdings musste ich qualitative Aussagen versuchen zu quantifizieren ("deutlich über hundert"). Rechnen lässt sich: Pro 210 Übernachtungen wurden die Hiker im Schnitt gerade mal 1 Mal "erwischt", aber nur eine unter 600 Übernachtungen hatte negative Konsequenzen (2km Umziehen). Bußgeld oder andere Konsequenzen gab es in keinem berichteten Fall. ("erwischt" zu verstehen im Sinne von "der Gegenüber war not amused") 3 von 4 Hikern berichten über positive Erfahrungen (von netten Gesprächen bis zur Übernachtungseinladung) Die Hiker bevorzugen versteckte Übernachtungen (tendenziell 75% versteckt, 25% offen) Typische Maßnahmen der Hiker: Alle bauen das Zelt/Tarp in Dämmerung auf/ab Intensiv Licht vermeiden eher nicht ganz besonders gut versteckt sich eher keiner
  24. Mit großem Abstand: nen Hammer für die Heringe
  25. Schlafplatz/Schlaf set-up

    Kay und ein anderer reagierte auf ManniAT für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Da ich meist in den Bergen am Weg bin gestaltet sich die Suche manchmal etwas schwieriger. Erste Instanz - Karte. Da kann ich mal grundsätzlich Gebiete mit wenig Steigung ermitteln. Zweite Instanz - 1 Stunde vor dem geplanten Tagesende schau ich, ob irgendwo was nettes zu finden ist. Drittens - findet sich nichts verlängere ich um 1 Stunde und senke dabei meine Ansprüche. Was ich nicht mehr mache: mit der Stirnlampe weitertorkeln, in der Hoffnung, dass sich was besseres finden wird. Was ich inzwischen schon mache - ein Stück zurück gehen, zu dem Platz, der mir vorher nicht gut genug war. Was mir oft passiert (sofern der Platz suboptimal war): wie @hiker geschrieben hat geh ich in der Früh weiter und beim ersten schönen Fleck gibt's dann Frühstück - samt dem Gedanken - boah, die paar hundert Meter hättest gestern auch noch gehen können... Auf den Punkt gebracht - rechtzeitig suchen anfangen und besser etwas bescheidener sein, als im Dunkeln dann irgendwann zu kapitulieren. Wenn grad kein extremes Wetter ist kann nicht viel daneben gehen. Dass man mal schlechter schläft, weil es nicht eben genug war und man daher immer wieder von der Matte rutscht ist mir genauso passiert wie ein "erwachen im Sumpf", weil sich die windgeschützte Kuhle als Senke herausgestellt hat, in der sich das Regenwasser sammelte; hab ich schon erwähnt, dass ich nicht mehr mit der Stirnlampe im Dunkeln... Ich schließe mich meinem Vorredner an: mach dir nicht zu viele Sorgen, solang du nicht krass unvorsichtig bist (Biwak am Fuß der Felswand samt Steinschlag oder so) hast du schlimmstenfalls eine ungemütliche Nacht. Dazu letzter Tipp: lieber etwas früher an nem echt guten Platz erholsam schlafen, als noch ein paar Kilometer mehr zu schaffen und dafür am nächsten Tag nach einer üblen Nacht komplett fertig herumzulaufen. Am Bild ein auf den ersten Blick wüster Schlaftplatz - in der Realität hab ich dort während eines heftigen Gewitters traumhaft und trocken übernachtet.
  26. 1 Punkt
    Ein Kuscheltier-Mäuschen, falls ich Heimweh hab auf dem Jakobsweg und einen Seelentröster brauche. War damals mein erster Solo-Urlaub mit Anfang 20, und irgendwie kam da das Kind in mir durch... beim Packen, wohl gemerkt, unterwegs hab ich nie Heimweh gehabt
  27. Ich hatte bei meiner ersten Tour (Nordschweden im Juli, es wurde nie dunkel) eine Stirnlampe inkl. Batterien + zusätzlich noch Ersatzbatterien mit...und das alles, obwohl ich im Notfall sogar eine Taschenlampe am Handy gehabt hätte...
  28. 1 Punkt
    Den S-H-Steig hab ich auch noch auf meiner To-Hike-Liste für Wege in Deutschland... vielen Dank für das Teilen deiner Eindrücke. :)
  29. Abgebrochene Touren...

    zeank reagierte auf J_P für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Mmh.. vlt sehe ich das alles etwas zu eng. Letztlich macht man solche Touren zum eigenen Vergnügen und nicht um sich und Anderen etwas zu beweisen.. (als Sportler aber schwierig zu verkraften!). Danke für eure Antworten!
  30. 1 Punkt
    Nochmal das "Schnallen"-Thema... Die Schnalle des Hüftgurtes des Rucksacks, die gelegentlich Löcher in Shirts reißt, führt bei Wanderern, die einen Hosengürtel mit Schnalle an ihren Wanderhosen tragen, zu einem weiteren Problem. Vor einigen Jahren hat mir mal ein erfahrener Wandersmann, als er gesehen hat, wie ich mich mit meinem ersten 20 kg-Rucksack abgeplagt habe, einen Tipp gegeben, wie man Rucksäcke mit einem solchen Gewicht einigermaßen effektiv tragen kann. Sein Tipp: Der Hüftgurt des Rucksacks muss ganz fest angezogen werden, so dass die Hauptlast des Rucksacks auf der Hüfte sitzt. Die Schultergurte, so meinte er schmunzelnd, sollen nur verhindern, dass der Rucksack nicht nach hinten wegklappt. Das führt aber dazu, dass sich manchmal die Schnallen von Hosengürtel und Rucksack gegenseitig behindern. Eine Schnalle drückt immer, egal welche. Mich hat das maßlos gestört und ich habe nach eine Lösung gesucht. Ein Hosengürtel ohne Schnalle? Geht das? Ja das geht. Nach intensiver Recherche im Internet habe ich die Lösung gefunden. Eine Frau hat da ein Patent für einen Hosengürtel ohne Schnalle angemeldet (Shop). Ich trage nur noch diese Gürtel, auch im Privat- und Berufsleben.
  31. Ernährt sich hier noch wer ketogen?

    derray reagierte auf Dingo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Könnte jetzt dagegenhalten, dass ich zwei Personen im Arbeitsumfeld habe, die durch Verzicht auf tierische Produkte Allergien und chronische Zipperlein wegzaubern konnten und ein besseres Körpergefühl haben. Jeder Körper braucht anscheinend was anders.
  32. Leatherman Wave, lag noch im Rucksack... eine 10000er Powerbank auf einer Hüttentour in den Alpen, ich bin aus dem Auto gestiegen, hab das Handy ausgeschaltet und nach 6 Tagen am Auto wieder angeschaltet, Stromverbrauch 4%.
  33. Abgebrochene Touren...

    J_P reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Fast 1000 km mit dem MTB durch Frankreich... der Meilenstein war ungeplant, wurde aber irgendwie wichtig... und blieb wegen eines damals falschen Sattels unerreicht. 35 km fehlten, aber es ging beim besten Willen ohne Pausentag nicht mehr... und dafür war keine Zeit. Mit Schmerzen im Bauch und am Gesäß fuhr ich mit der Bahn an die Küste... und tags drauf war mir die schnöde Zahl beim Schnorcheln mit meiner Frau egal.
  34. @J_P ich hoffe, Dir gehts inzwischen wieder besser. Vielen Dank für diese magischen Bilder. Da kommen Erinnerungen hoch. Der Westweg war letztes Jahr mein erster Weitwanderweg. Da ich aus organisatorischen Gründen eher zur Section Hiking neige, gehören Abbruch und Neustart halt dazu. Hauptsache wieder fit und dann gehts weiter.
  35. 1 Punkt
    Der erste Versuch war ein altes Brillenetui (siehe Bild). Jetzt habe ich 2 kleine Stoffüberzieher, einen als Ersatz, weil man das Ding beim Absetzen des Rucksack doch mal verlieren könnte...
  36. Unter diesen Umständen sollte das dann kein Problem mehr sein! :D
  37. das kann ich mir gut vorstellen -er ist mit dem Querweg finale grande meines e1 d-land section hikes… ich hoffe als das mich die 1500km vorher good in shape gebracht haben
  38. Der Westweg lohnt sich! Aber es ist anstrengend... wenn man, wie ich, noch nie in den Alpen war gehen die Höhenmeter des Westwegs an die Substanz.
  39. Nach kurzer Zeit verfliegt der Ärger wieder. Trotzdem sehr schöner Bericht. Jetzt weiß ich das ich den auch gehen werde und auf was ich mich einlasse. Danke.
  40. Hier noch meine Packliste: UL-Packliste Westweg 2019.rtf
  41. 1 Punkt
    Meine Merinowolle-Shirts sind auch immer im Bereich des Gürtels defekt gewesen. Anfangs habe ich nicht "geschnallt", warum das so ist. Dann ist mir aber ein Licht aufgegangen und ich habe nach einer Lösung gesucht. Ich hoffe auf dem Bild ist zu erkennen, was ich seit zwei Jahren immer dabei habe...
  42. Halterung am Rucksack

    saal1970 reagierte auf Kalteicher für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich hab das ganze mit Leinenspannern mit beweglichem Steg von Extremtextil gelöst.Die kann man mit Gurtband befestigen oder auch mit einer Kordel. Ich habe sie in die vorhandene Schlaufe geknotet. Ich mache , wenn ich Zeit habe mal ein paar Bilder. Gruß, Christian
  43. Halterung am Rucksack

    saal1970 reagierte auf ChristianB für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Kommt auf die Breite deines Gurtbandes und Durchmesser der Kordel an, aber ich hab diesen Leinenspanner gefunden.
  44. 1 Punkt
    Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Bei mir halten die über Jahre und ich hab sie auch viel im Alltag an. Aber vielleicht hat sich an der Qualität etwas geändert? Finde halt auch gut, dass man sie so gut waschen kann und sie die Form behalten. Kein Einlaufen etc.
  45. Stratospire Li

    wilbo reagierte auf MarcG für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich war diese Woche mit dem Aeon im Sturm unterwegs, habe mich allerdings hinter genug Büschen verkrochen, so dass es gar kein Problem mehr war. Was ich aber sagen kann ist, das die Streben gerade den unteren Teil des Zeltes bombenfest halten. Die Seite zieht man bereits beim Aufbau stramm und das hält auch. Zusätzlich ist ja noch eine Strebe in der Mitte. Man erwartet zwar, dass eine vertikale Fläche eine gute Angriffsfläche bietet, aber die wird gut festgehalten und die Windgeschwindigkeit direkt über dem Boden sollte auch okay sein. Irgendwer von Tarptent hat geschrieben dass man am besten die Kopfseite in den Wind richten soll. Das ist auch der Hering der am tiefsten liegt.
  46. Ernährt sich hier noch wer ketogen?

    Dingo reagierte auf sja für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: Es gibt jede Menge pflanzliche Eiweissquellen (Quinoa, Amaranth, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen (Walnüsse, Cashewkerne, Haselnüsse, Mandeln, Sonnenblumenkrerne, Kürbiskerne), Reis, Mais, Hafer, Hirse, Sprossen...) pflanzliche Fette gibt es natürlich auch.
  47. Ernährt sich hier noch wer ketogen?

    Dingo reagierte auf JudithM für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    ich will ja nicht päbstlicher als der Pabst sein, aber um 1000 cal aus Rindfleisch zu haben must Du dem Vieh erstmal die 12 fache Menge an Kalorien füttern. Wenn diese Kalorien (okay, kein Heu, aber vielleicht angebautes Getreide:-)) gleich an den Menschen verfüttert würden wäre das natürlich viel effektiver. Und CO2 ärmer. Und für den Hunger in der Welt besser. Das ist schon ein Argument gegen so eine Ernährungsweise auf Dauer, finde ich. Aber ich will Dir Dein Fleisch nicht wegnehmen....schmeckt halt auch...
  48. wandern gefährdet die natur...

    ptrsns reagierte auf ChristianS für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Menschen im allgemeinen gefährden mit fast allem die Natur.
  49. wenn man sich an den ganzen Schwurbelseiten vorbeigescrollt hat und sich den Wikipediaartikel durchliest ist diese Form der Ernährung schon ok, wenn man sich durchgängig von einem Arzt überwachen lässt. Allerdings sehe ich langsam nicht mehr ein das ich jede Essstörung mitmachen muss.
  50. Packliste für Rheinsteig im Oktober

    Wanderfisch reagierte auf Soulboy für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo, Ich könnte Dir meine anbieten <<Klick>>
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