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Rangliste

Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 17.10.2020 in allen Bereichen

  1. Bikepacking - eure Räder

    Volker und 2 andere reagierte auf Jan für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Mein Cutthroat vor ca. 5 Wochen. Als es noch warm war...
  2. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    HUCKEPACKS und 2 andere reagierte auf skullmonkey für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Ich hatte auch schon nen Phoenix Lite 2.0 eine Woche mit auf dem Mullerthal Trail, und kann ebenfalls berichten das es ein sehr gelungener Rucksack geworden ist. Das man die Schultergurte noch mal verbessern konnte, ich wollte es nicht glauben, aber es ist so. Auch die Meshpockets auf eben diesen Schultergurten lassen nun ganz einfach ne 0,5 l Flasche in sich reinstecken, ohne grosses gedehnen und gezerre. Muy bien
  3. Kurioses am Wegesrand

    ptrsns und ein anderer reagierte auf MarcG für Beitrag im Thema

    2 Punkte
  4. leichtes licht am rad

    Fabian. und ein anderer reagierte auf hansichen für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Diese willkürliche 11kg Grenze gilt schon seit 2017 nicht mehr, hier die aktuelle Fassung: http://www.buzer.de/s1.htm?a=67&g=StVZO
  5. leichtes licht am rad

    zopiclon und ein anderer reagierte auf hmpf für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Also für Fahrten in der Stadt und im Wald reicht mir eine Stirnlampe definitiv nicht. Und ein blinkendes Licht vorne oder hinten empfinde ich sehr irritierend. Wenn ich autofahrend ein blinkendes Licht sehe, weiß ich nicht wie schnell das Vehikel ist. Wenn es konstant leuchtet, kann ich es viel besser einschätzen. Einige Rennradkollegen und -kolleginnen fahren mit blinkendem Vorderlicht, das geht m.E. gar nicht. Gerade auf dem Rennrad in niedriger Position werde ich dermaßen davon abgelenkt. Das ist wie ins Fernlicht beim Auto zu gucken.
  6. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    HUCKEPACKS und ein anderer reagierte auf DickGischt für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Die Lupine Penta wird ab Montag an die Händler versendet. Also werde ich voraussichtlich am Dienstag oder Mittwoch welche in der Hand haben. Ich kann die gerne dann mal auf die Waage legen.
  7. 2 Punkte
    … wenn du ein Auto mit der Nr. UL:… siehst, und zuerst an ultraleicht und dann an deine Geburtsstadt Ulm denkst
  8. 2 Punkte
    Wenn du längere Zeit (aus welchen unerklärlichen Gründen auch immer) nicht auf dem Trail warst, dein Normal Gewicht annimmst, dann wieder auf den Trail gehst, und nach 2 Wochen wieder soviel abgenommen hast das du inkl. Base-Weight leichter bist als dein Reines Körpergewicht vor der Tour
  9. Bikepacking - eure Räder

    fatrat und ein anderer reagierte auf Scotsman für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Mein Canyon Grail, mit dem ich dieses Jahr einige tausend km abgegrissen habe ... Mittlerweile ist das Big Agnes Copper Spur UL2 am Lenker einem Tarptent Aeon Li auf dem Rücken und selbstgenähten Taschen aus DCF am Lenker gewichen. Ich liebe das Grail, ein super Kompromiss für Strasse, Trail und Bikepacking. Seitdem ich es habe stehen Fully und Rennrad meist ungenutzt herum...
  10. Trekkingstock, welche Länge?

    DickGischt und ein anderer reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Vielen Dank für die zahlreichen Meldungen! Es sind ja doch mehr längere Stöcke unterwegs als ich gedacht hätte. Gerade eben habe ich verschiedene Höhen durchprobiert und am besten steht das DCF trapezo-mid bei 125-130 Stocklänge. Das wird nun meine Standardhöhe werden, an die alles Weitere angepasst wird. Bei 130er Stocklänge, (125 cm Bauhöhe) kann ich alle Varianten des Tarps optimal nutzen. Offen, mit inner und halb geschlossen. Hier liegt wieder eine 2 Meter Matte drin. Die effektive Liegelänge auf 25 cm Höhe beträgt 240 cm. Mit 3F inner. Selbst bei einer Stocklänge von 115 cm (110 cm Bauhöhe) steht das Tarp noch sehr gut. Allerdings nur im halb geschlossenen Sturm-Modus. Nochmals herzlichen Dank an alle! Euer Überblick hat mir sehr geholfen. VG. -wilbo-
  11. Bikepacking - eure Räder

    ptrsns und ein anderer reagierte auf Buzz Lightgear für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Hallo, war am Wochenende mit einem Freund auf einer 250km Runde mit einer Übernachtung unterwegs. So sah mein Bike aus (Flaschen, Radcomputer und GoPro müsst Ihr Euch dazu denken ): Hier auch noch meine Packliste: https://www.lighterpack.com/r/p35dty Cheers Buzz
  12. danobaja´s kurztouren und overnighter

    Kay reagierte auf danobaja für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    anlass: 2! erstmal mein gemotze weil hier manchmal mehr flomarkt als outdoor ist. der zweite: ich muss manchmal einfach raaaauuuss! so hab ich am freitag abend um halb 10 noch schnell den jolly jumper gesattelt. auf grund meiner wohnlage gehts fast überall bergab und so bin ich mit defektem, stroboskopartigem licht noch schnell 2,5km den wald hinunter und hinein. auf dem grasbewachsenen letzten stück waldweg werden meine schuhe komplett nass, aber macht nix. hinschmeissen tu´ich mich nur unter ein paar fichten. kranken. die schauen am kopf aus wie ich, aber bei mir ists das alter ( hihi, seit ich 26 bin geht das schon, vielleicht haben die fichten ja auch noch paar jahre drin...). der rucksack burrito mit den 40l ohne schaummatte steht grob gepackt eh im eck, ich schmeiss noch die neoair dazu, den quilt und daunenjacke, den bivvisack, das fotozeug und die tasse mit dem kocher. mit dem halbaufgeblasenen kopfkissen steife ich ihn aus. stuhl und stativ aufs rad geschnallt und mit ungefähr 6 kilo ist beides deutlich schwerer wie der rucksack. mit den hirschen auf der wiese wars wohl nix. die saubären sind einfach zu scheu und wissen immer ganz genau wo ich liege wenn ich unterwegs bin, zeigen mir regelmässig den stinkefinger. wenn ich wirklich was sehen will ist es besser erst in der früh dorthin zu gehen. aber macht nix. ich wollt nur raus, projekt geglückt. in der früh wart ich noch auf die sonne, trink nen kaffee und pedale mit einem selbstmordversuch den berg hoch. ich schaffe es gerade noch vom rad zu kommen bevors mich umhaut. zu steil, zu schnell, zu schwach. zu pump, zu schnauf, zu fertig. schwindelig und aus dem letzten loch pfeifend (haldir: Der Zwerg atmet so laut, wir hätten ihn im Dunkeln erschießen können!...) bin ich nichtmal in der lage ein alibifoto zu schiessen, bin froh dass mich der pfeil in der brust nicht umbringt und komme nach ner ganzen weile wieder zu atem. schieben, zu steil zum anfahren, zu alles zum anfahren. bin soo froh, dass nach 200m ein aussichtspunkt kommt und ich endlich ein alibifoto machen kann. und bissl hinsetzen dazu. interessant, wie das waldsterben von heute einfach borkenkäfer genannt wird. erschreckend, in 2 jahren steht hier kein baum mehr. aus dem thüringer schiefergebirge wird das thüringer-ex-wald hochplateau.
  13. leichtes licht am rad

    Jeha reagierte auf questor für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Bin ja bekennender city slacker, wenn's um's Zweirad geht, daher alles eher auf Überleben zwischen den Vierrädern ausgelegt. Vorne das hier, nicht wegen der Lichtleistung (die voll ok ist), sondern wegen der integrierten, dezibelstarken Hornhupe, die so weniger auffällt als eine original Hornet ohne Licht. https://a.aliexpress.com/_msNnqvp Hinten ein Fischer twin, auch hier eher wegen der Zusatzfunktion des beleuchteten Bodens, der tatsächlich zu mehr Abstand führt. https://www.fischer-fahrradshop.de/fischer-akku-ruecklicht-twin-mit-bodenbeleuchtung Die China Kracher mit den roten Linien für hinten hab ich durch, das hier ist besser - und zulässig. Beides auch nicht sonderlich schwer, um beim Thema zu bleiben^^
  14. leichtes licht am rad

    ptrsns reagierte auf danobaja für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    ich hab foto, stirnlampe, mp3, zu laden, und das passiert so ganz nebenbei. nabendynamo rulez! besonders auf tour. für ne stunde mtnbike in der dämmerung würd ich nur n notlicht nehmen. und hinten natürlich die voll coolen satteleier aus china.
  15. Simple DCF rectangle tarp

    Jan reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Meinst Du sowas? Oder dachtest Du an eine komplett Boden-bündig geschlossene Seite und gegenüber halbhoch abgespannt ... Das funktioniert rein technisch einwandfrei. (Der vordere Stock ist auf 100 cm eingestellt). Vorn und hinten ist genügend Dachüberstand, sodass es nicht reinregnet. Platzmäßig ist das für mich so, als müsste ich mich als Schildkröte in meinem Panzer umziehen. Unser Zwölfjähriger hat sich allerdings da drin recht wohlgefühlt. In diesem Setup ist der Giebel allerdings recht schlaff. Da würde ich eigentlich sofort einen catcut reinzimmern wollen. Ein wenig Abhilfe schafft da eine improvisierte ridgeline aber optimal ist anders. VG. -wilbo-
  16. Bikepacking - eure Räder

    ptrsns reagierte auf zopiclon für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ja bringt was, ob es sich aber für jeden lohnt ... https://rotorbike.com/why-q/
  17. Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread

    masui_ reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Moin! Wenn ich das Zeug verarbeiten könnte, würde ich es ungesehen bestellen. Ein 6.6er Silnylon dürfte in Sachen Reißfestigkeit, das Beste sein was am Markt zu bekommen ist. VG. -wilbo-
  18. leichtes licht am rad

    zopiclon reagierte auf hansichen für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich meinte eher eine extra Stirnlampe für die 'zu Fuß' Situationen. Als Radbeleuchtung ist eine Stirnlampe nur sehr bedingt geeignet finde ich. Zum einen fand ich die Befestigung mit Helm extrem schwierig, zum anderen kann eine helle Stirnlampe im Straßenverkehr ähnlich wie ein falsch eingestelltes Licht am Auto die anderen Verkehrsteilnehmer blenden. Für Fahrten im Straßenverkehr ist es also eigentlich nicht geeignet. Zudem ist die Lichtverteilung fürs Fahrrad fahren extrem ineffektiv im Vergleich zu einer Fahrradlampe. Nur mal zur Visualisierung: diese beiden Scheinwerfer verwenden beide die gleichen LEDs, sind also eigentlich identisch hell. Der einzige Unterschied ist die Anordnung der Reflextionsflächen im Inneren. Bei einer Stirnlampe verzichtet man quasi komplett auf diese Lichtbündelung und ein größerer Teil der Energie wird für Stellen verwendet, die nicht mal beleuchtet werden müssen. Als Notbeleuchtung mag es ausreichen, zum längeren Fahren würde ich es aber nicht nutzen. https://www.bumm.de/de/produkte/akku-scheinwerfer/parent/192/produkt/192qmla.html? https://www.bumm.de/de/produkte/akku-scheinwerfer/parent/1922/produkt/1922qmla.html?
  19. 1 Punkt
    ja, gerade noch mal ausprobiert
  20. Trekkingstock, welche Länge?

    wilbo reagierte auf H4nnes für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich korrigiere. Sind nur 140cm!
  21. Impressionen von Touren

    Kay reagierte auf Lugovoi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo zusammen. Bin frisch und sonnengetankt aus Kreta zurückgekommen. Hier ein kleiner Einblick. Bin auf dem E4 gelaufen im Südwesten der Insel, Küste und Lefka Ori-Gebirge. Liebe Grüße.
  22. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    Magic reagierte auf Backpapier für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    HOT FRIDAY: Huckepacks hat den Phoenix überarbeitet: Diesmal mit Schultergurttaschen und überarbeiteten Schultergurten und LOADLIFTERN: Klick mich hart Ich hatte ein Testexemplar bereits eine Woche im Einsatz (Danke an Huckepacks) und kann berichten, dass der Phoenix nochmal um 184,3% verbessert wurde! Im Ernst, kaufen solange der Vorrat reicht (das wird nicht lange sein). Einer ist schonmal weg... Weitere Neuigkeiten von Huckepacks (silent auf der Website erschienen ohne große Ankündigung): Der Sachoche Lite. Komischer Name für eine hoffentlich sehr praktische Innentasche für z.B. den Phoenix. Kann aber auch als Umhängetasche verwendet werden. Hab ich einfach aus Haben-Will Gründen mal mitbestellt, vielleicht berichte ich hier mal kurz über Usability.
  23. Kurioses am Wegesrand

    Blühstreifen reagierte auf Kardemumma für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Gestern gesehen zwischen Roßwag und Mühlhausen an der Enz:
  24. 1 Punkt
    Die Gesamtliste ist interessant, danke für den Link. Das die NB10000 von Nitecore tatsächlich eine gute Powerbank ist kann ich bestätigen. Ich habe vor einiger Zeit eine Testversion erhalten und die Powerbank in den letzten Wochen etwas ausführlicher unter die Lupe genommen. Das ganze aber aus der Sicht eines laienhaften Anwenders der die Powerbank für ultraleichtes (Weit-)Wandern und anderen Outdoor- und Campingeinsatz verwendet. Technische Details habe ich nicht geprüft und auch keine speziellen Messwerte ermittelt (ich bin da reiner Anwender und kein Pro). Die NB10000 hat mittlerweile meine Anker Powercore 10000 ersetzt. Vorwiegend aus den offensichtlichen Gewichtsgründen, aber nicht ausschließlich. Zusammengefasst kann ich folgendes Fazit zur NB10000 ziehen. - Mein Exemplar der NB10000 wiegt nachgewogene 151g und ist somit um 17% (bzw. 29g) leichter als meine alte 10000er von Anker - Das schlanke, flache Gehäuse hat in gewissen Situationen Vorteile (z.B. ist die "Dicke" von Smartphone auf Powerbank flacher als bei meiner alten Powerbank und ich kann beides einfacher verstauen beim Ladevorgang z.B. Jackentasche im Camp oder in Hüftgurttasche während des Gehens). - Die Verarbeitung ist sehr gut, das Gehäuse sehr wertig. Spritwassergeschützt nach IPX5 ist sie lt. Angaben auch. Ich vergesse gerne mal die Powerbank im Stretchmesh außen. Nach Regen hatte ich dann oft Sorgen das die Powerbank nicht mehr funktioniert oder Schaden genommen hat. Der Spritzwasserschutz gibt mir da ein wenig mehr Sicherheit bzw. zumindest das Gefühl von Sicherheit. - Auch wenn ich keine Werte gemessen habe (kann es auch gar nicht bzw. kenne ich mich auf der Schiene wie gesagt nicht aus) wirkt die NB10000 schneller und effizienter beim Beladen selbst und beim Aufladen von angeschlossenen Geräten als ich das aus der Vergangenheit kenne. - 10.000 mAh sind für mich gerade der "Sweet Spot". Oftmals würde mir auf Tour auch weniger reichen, trotzdem tendiere ich meistens zu 10.000 mAh (Nummer sicher bzw. Komfort auch mal ein bisschen Energie "verschwenden" zu können und z.B. die ein oder andere Minute mehr am Smartphone zu hängen). Trotzdem wäre es interessant wenn es vielleicht NB10000-Pendants in anderen Größen geben würde. - Zwei Kleinigkeiten die für mich nicht ideal gelöst wurden sind einerseits die Status-LED. Diese kann ich schwerer ablesen als auf meiner alten Powerbank. Für "peace of mind" kenne ich gerne den "Energiestand" und checke den auch regelmäßig. Außerdem sind die Ecken des Gehäuses relativ grabkantig. Da ich meine Elektronik und Wertgegenstände wie Geld und Pass immer in einem Sea to Summit Silnylon Drybag transportiere befürchte ich auf Dauer Beschädigungen des Drybags aufgrund der spitzen Kanten. Andererseits dient mein Drybag mehr der Organisation denn dem Schutz vor Wasser (dieser wird ohnehin in einem zusätzlichen Trashcompactorbag transportiert, bzw. ist der alte Drybag eh schon durchlöchert), erwähnen möchte ich es trotzdem. - Der Preis für die NB10000 liegt über jenem meiner alten Powerbanks. Sofern ich gerade eine recht neue und bewährte Powerbank hätte, wäre das ein Argument gegen eine Neuanschaffung. Bei einer geplanten oder notwendigen Neuanschaffung würde die NB10000 bei mir ganz hoch im Kurs liegen. Auch hier dürfte grob der "Kosten-Gewichtseinsparungsfaktor" 1 Gramm = 1 Euro schlagend werden. Meine alte Anker Powercore 10000 mAh mit 180g kommt etwa auf Anschaffungskosten von ~30€, die NB10000 bei einem Gewicht von 151g auf ~55€, also 29g = 25€. Wohlgemerkt muss sich die Powerbank noch im Langzeittest beweisen. Aufgrund des geringen Gewichts habe ich nun aber auch weniger Gründe für kürzere Touren mit geringerem "Energiebedarf" meine alte 6000er Powerbank mit auf Tour zu nehmen, da sich die beiden vom Gewicht her nicht stark unterscheiden. Wer sich für den gesamten Testbericht inkl. Bilder interessiert findet diesen auf meinem Blog.
  25. 1 Punkt
    Eben angekommen, 2€ für 1 Tag statt 6 Wochen ist schon sehr schön. Der Akku kommt auf 75g, die Ladevorrichtung (5V/2A - USB-B) auf 11g und das Licht auf 14g. Im Endeffekt also 11g schwerer als die NB10000 Lösung, aber deutlich flexibler und für mich persönlich besser packbar. Meine Suche hat damit endlich ein Ende. Handy lädt gerade...
  26. danobaja´s kurztouren und overnighter

    Kay reagierte auf danobaja für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    so, gestern wars wieder soweit. da hat der kasperle vom dfb gesagt, er kann nicht verstehen dass ein fussballspiel gegen argentinien nicht ausverkauft ist. und das auf die frage ob nicht die ticketpreise vielleicht etwas zu hoch angesetzt seien... jolly jumper ist wieder fit, getriebe eingebaut, lampe und die räder, noch was am kettenschutz gepfriemelt. seit freitag nachmittag scharrt er mit den hufen. 20.01 burrito geschultert, im dunkeln zum pferd getastet und dann los. sofort gehts licht an, uuii, alles nass. 20.09 nach schwammiger fahrt auf total aufgeweichtem waldweg, immerhin bei bester beleuchtung, fange ich an das zelt aufzubauen. ein bischen sitze ich noch draussen, fotografiere, schaue sterne, staune wie laut und hell es schon wieder ist um mich rum. verkehr allerorten, unten ebenso wie oben. und wie immer samstags um halb 10 bumm, bummm, bumm, die böllerschützen ausm nachbardorf. furchtbar schlecht getimet heute. jeder schuss ausm takt, bis auf den ersten. wind kommt auf und es wird frisch, zeit fürs bett. die tür geht 20 cm nach oben, anfangs reicht das, später mach ich sie fast ganz zu. in der früh regnet es leicht, ich sitz es aus und koch ne tasse kaffee hernach. aber der kaffee schmeckt nicht und die zehen werden kalt, also einpacken und heim. um 8.12 bin ich in der küche und schmeiss den kocher an...
  27. danobaja´s kurztouren und overnighter

    Kay reagierte auf danobaja für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    von samstag auf sonntag. abends noch schnell los. zu einem andern platz weniger als 2 km von der haustüre. eine weide galt es zu überqueren, voll mit ca. 50 schumpen (die jungfauen), die erstmal wie eine büffelherde davongaloppiert sind und mich dann mit 2m abstand begleitet haben. henriette schlägt sich prima bei böen bis 50 km, drumtight. kein geräusch. im tau, der so dick wird wie nebel ist alles nass. aussenzelt innen wie aussen, innenzelt aussen und innen noch leicht feucht. als ich zuhause ankomme liegt der quilt in ner pfütze. das wasser das aus dem zelt lief fand einen weg vom netz aussen in den rucksack. prototypbedingter konstruktionsfehler. die einzelteile des nachfolgers liegen schon rum. nur nähen die sich einfach nicht selber zusammen! dummerweise auch diesen sonntag nicht...
  28. danobaja´s kurztouren und overnighter

    Kay reagierte auf danobaja für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    besser wie nix! aber in .at ist es eigentlich ziemlich einfach. da muss man in der regel nicht weit gehen bis man einen stadel ausserhalb findet. so, gestern nacht. weil die hirsche vorgestern schon geröhrt haben und ich im tal im westen den auch hören konnte gings noch in der dämmerung los. 2,5 km, ging auch ziemlich gut zu laufen. immer nach osten. und als ich ankomme ist es dunkel und totenstill. kein auto, kein tier, kein flugzeug, kein wind. auch der bissige superhirsch vor dem mich der jäger am weg hierher gewarnt hat lässt sich nicht blicken. auf der westseite geröhre, hier stille? gibts doch gar nicht oder? hab noch ne stunde den autos in den tälern zugeschaut, und dem komiker, der auf der anderen seite des tales mitm auto über die wiesen gefahren ist und alle 5 minuten mitm suchscheinwerfer alles abgeleuchtet hat. geschlafen wie ein stein bis in der früh, 2 minuten einpacken, halbe stunde heim. und erstmal n cowboykaffee.
  29. danobaja´s kurztouren und overnighter

    Kay reagierte auf danobaja für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    hey, bin grad zurück. ihr dürft übrigens gerne mitmachen, das soll kein alleinunterhalterfaden werden. also wer fragen hat, oder was zu sagen. her damit! gestern abend schnell noch raus zu fuss. 800m ab haustüre. vor 3 jahren war im westen, also da wo der mond untergeht, noch dicht befichtet. jetzt ist der hang zu 2/3 kahl, oben stehen noch ein paar kiefern. die restfichten gehen auch noch alle heuer. wenn der harvester mehr arbeiten könnte wärs schon ganz kahl. schöne nacht. in der früh am fussende bissl kondens auf der reingestopften iso-hose. bis zum knie feucht, der rest prima trocken. ich glaub fast ohne bivvy wärs besser gewesen. aber da ist immer das problem mit der neo-air all season, dass die ganz schön kondens sammelt wo kein quilt liegt. den holt man sich natürlich auch ab. abends, 800m völlig schmerzfrei. geil! war schon lange nicht mehr. radfahren ging nicht, da sind grad einzelteile zur reparatur weg. lagerplatz in der früh 2 minuten einpacken und ne gemütliche viertelstunde heim.
  30. Bikepacking - eure Räder

    Jan reagierte auf Vagner für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich bin vor einigen Wochen auf Urban Desert aus den USA gestoßen, die custom made in diversen Farben Rahmentaschen, Satteltaschen, Lenkertaschen und weitere kleine Taschen aus Xpac auf Anfrage herstellen. Habe dann über Email Kontakt aufgenommen, weil es preislich und von den Eigenschaften her (Gewicht, Material, Aussehen) für mich persönlich mit Abstand am attraktivsten war. Gezahlt habe ich für die Rahmentasche (176 Gramm) und Lenkertasche mit der kleinen Tasche vorne dran (341 Gramm) inklusive Versand und Einfuhrabgaben, die schon auf Ebay berechnet wurden, ziemlich genau 150 €. Von Aufgabe der Order bis zum Liefertag sind ca 5-6 Wochen vergangen. Ich kann euch nun sagen, dass es meine Erwartungen komplett erfüllt hat und daher teile ich das hier gerne mal! https://urbandesert1.wixsite.com/urbandesert https://www.ebay.de/usr/urban_desert Meine Satteltasche und der Stabilizer mit der Getränkehalterung sowie die Drybags mit den Gabelhalterungen sind alle von WOHO Bikepacking. https://de.aliexpress.com/item/32944109559.html?spm=a2g0o.cart.0.0.60893c00ON5mp8&mp=1 https://www.bruegelmann.de/woho-x-touring-dry-bag-9l-M475667.html https://bikepacking.at/woho/7035/woho-dom-gorilla-clip https://bikepacking.at/woho/7032/woho-dom-gorilla-cage-black Der erste Eindruck ist sehr gut, ein Langzeittest und eine erste Tour mit der Ausrüstung steht aber noch aus.
  31. HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEES

    Backpapier reagierte auf HUCKEPACKS für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    RSBTR lässt sich den Service auch gut bezahlen Sehr gerne würde ich auch wieder Trail Designs im Sortiment haben. Denn die Cones sind immer noch imho hot shit. Aber TD gibt keine Ware mehr an Retailer raus. Auch ein längeres Gespräch mit Rand von TD zum Start von HuPa konnte daran nichts ändern. Wir hatten zwar besprochen ein gemeinschaftliches Kochsystem in Zusammenarbeit mit Toaks zu kreieren, aber das ist leider im Sande verlaufen.
  32. Bikepacking - eure Räder

    Jan reagierte auf fettewalze für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Einmal zur Ostsee, leider nicht zurück und ohne Freiluftübernachtung. Der Mitfahrer bekam doch kalte Füße ("Wildschweine!") und buchte schnell vorm Urlaub Hotel und Zug für die Rückfahrt. So ging es nur mit dem Rucksack, ohne Gepäckträger, hoch. Wetterbedingt sind es nur 365km geworden, die leichter als gedacht geradelt wurden. Es wurde viel gelernt und außer ein paar Schmerzen am Hintern gab es nichts zu bemängeln. Bikepacking wird in die Liste der Outdooraktivitäten aufgenommen.
  33. NordSüdTrail

    Crusher reagierte auf Trekkerling für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: ehm, super Sache und tolle Arbeit, aber magst du nicht mal nen eigenen Faden aufmachen? Ich denke immer, es gäbe Neuigkeiten zu Nord Süd Weg, wenn was neues hier im Faden gepostet wird. Den West Ost Faden (oder umgekehrt) lese ich dann natürlich genauso gerne...
  34. israel national trail dezember/januar

    BitPoet reagierte auf effwee für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Wüstes Finale – und wir als Protagonist*innen und Kollateralschäden Unser Trail Angel war ein herzlicher Chaos-Haushalt. Meine Sauberkeitshemmschwelle forderte es heraus, A. verschob erfolgreich ihren Fokus und freute sich über die heiße Dusche sowie frisch gewaschene Wäsche. Wir wurden zu riesigen Portionen Essen, einem Bier eingeladen, woraus sich ein netter Schnack über Leben in der Wüste und in Israel im Allgemeinen entsponn. - Wieder sehr spannend. Wir rollen uns in einer der etxra für uns freigeräumten Betten – das des kleineren der beiden Jungs (10 J.) war. Danke! Er hat keinen Bock auf englisch (-das er sehr sicher spricht). Anyway, Todah! Am nächsten morgen füllen wir den inneren Wasserspeicher auf und packen die schweren Rucksäcke auf. Ich fluche, A. sagt sie kann mir noch was abnehmen – was ich ritterlich anerkenne und dennoch verneine. Morgens motzen und als ULer über das Rucksack-Gewicht – direkt nach dem ausstehen ist nicht meine Tageszeit. Wir laufen los, auf dem Plateau, auf dem Midreshet Ben Gurion liegt pfeift ein eisiger Wind. Wir laufen schnell zur gestrigen Kreuzung und stehen recht bald auf der schnurgeraden Piste, die uns zum unteren Ende von En Zik führt. Wieder durch das weite ausladende Zik Valley, dessen offenes Ende gen Jordangraben sich im morgendlichen Dunst des Toten Meeres verliert, die Berge sind wieder eigentümlich rosa getüncht. Wir erreichen En Zik. Ein Oasenband in einem Bachtal, Palmen, dichtes Grün und Wasser, klares, fließendes Wasser. Leider sehr salzig. Die gerade Piste ist genau so gerade in einen steilen Berg gehauen worden, statt sanfte Serpentinen mindestens 25% Prozent Steigung. Nun denn. Wir fluchen uns gemeinsam das steile Ungetüm hoch, der Blick zurück in die Weite des Tals bis zum Kraterrand ist beeindruckend, mein Hemd kann ich wieder auswringen. Oben angekommen preisen wir den Allmighty Universal Trail... zu früh, eine flache Stufe und es geht noch weiter. A.'s Tempo verlangsamt sich beängstigend, ihre Ferse ist wieder durchgeknallt. Sie schmerzt pochend von dem steilen Anstieg. Wir machen oben Pause, mit Fuß hochlegen, Voltaren drauf und Vitamin IBU-Kur... Geht's? Ja, muss ja! Sie ist einfach die Härteste, die ich kenne. Aber etwas langsamer erstmal. Okay. Es dauert etwas bis wir uns Tempomäßig eingegrooved haben, A. taxiert ihren Wohlfühlbereich. Wir laufen, wie wir es nicht anders wollten, weiterhin schnurgerade Piste auf einem hügeligen Plateau. Wir laufen bis Nachal Hava Night Camp um dort unsere Sandwiches zu verzehren. Und mit Blick auf Uhr und Karte und dem Umstand, dass die Ferse wieder rumflippt, entscheiden wir uns statt dem Shivl zu folgen, die schnurgerade Piste einfach weiter zu laufen, topographisch sieht es etwas fersenfreundlicher aus, außerdem können wir somit vielleicht etwas Zeit sparen... wir steigen auf einer steilen Grobschotter Piste langsam in eine Senke. Plötzlich höre ich einen Schlag. Als ich mich umdrehe, liegt A. auf dem Boden. Sie ist auf dem losen Untergrund weggerutscht und der Rucksack-Schwerpunkt hat ihr seine eigenen Gravitationskräfte aufgezwungen und haut sie der Länge nach nach vorne. Voll auf die rechte Schulter. Mehr Schock als Schmerz sagt sie. Trotzdem zittert sie erst einmal. Die Hand ist an mehreren Stellen blutig aufgerissen, die Schulter hat ein paar Macken, ist knallrot und hat ein paar Kratzer. Ich versorge ihre Hand, wir gucken uns die Schulter an, Schulter, Arm, Handgelenk – alles kann noch bewegt werden. Soviel Glück im Unglück muss man haben. Die Frage ist ob der Rucksack tragbar ist oder ob er unangenehm auf die Stelle drückt. Wir scherzen schon wieder, dass A. auf diesem Thru wirklich alles geboten bekommt, was einem dieses Hobby verleiden kann. Sie lacht, wischt sich noch den Rotz aus der Nase und sagt „Ja, was fehlt noch...?“, „Pleite“ sage ich... wir gehen tatsächlich nocheinmal unsere Armada von Kredit-/ und Debitkarten durch... „Nein,“ sagt sie „dass kann gar nicht passieren – ich habs schnell überschlagen“ - Na wenigstens davon bleiben wir verschont. Alte Schulemäßig helfe ich ihr in den Rucksack, sie kann den Arm nicht wirklich hochheben – zumindest wenn sie nicht muss. Eine Gruppe Jeeps voller Männer quält sich langsam den Hang runter - also die Jeeps. Die ersten rollen an uns vorbei, steigen aus, machen ein paar Fotos und begutachten uns mit einem süffisanten Grinsen „Did we disturbed you?“, Nein, ich bin nur hingefallen gibt A. trocken zurück. Das Grinsen weicht einen besorgten „Do you need Help?“. Alles Okay! Vielleicht noch ein paar Schmerzmittel. Alle suchen in ihren Autos und alle kommen aus ihren 4x4 gekrabbelt und erkundigen sich bei A. ob's ihr gut gehe, ob der Arm oder die Schulter gebrochen sei und ob sie etwas brauche. Sie fragen uns wo wir hinwollen. Nach Mitzpe Ramon. Sie können uns ein Stück in die Richtung mitnehmen. Klar, gerne. Also kriechen wir in den umgebauten Grand Cherokee und cruisen durch den Negev, hören die Ibiza Chill Lounge Playlist, gucken aus dem Fenster unseres schaukelnden Vehikels und sind mal wieder sprachlos ob der Hilfsbereitschaft. Wir ruckeln weiter und unterhalten uns mit den beiden Jungs, sie kennen sie alle seit über vierzig Jahren noch von der Schule, kommen alle aus dem Großraum Tel Aviv und machen seit 40 Jahren, 2,3 Tage zusammen irgendwas mit Autos und Outdoor – Jeeptouren durch den Negev, die Judäische Wüste oder auch mal in den Norden. Wir lernen alle dann kennen, als die beiden einen Platz gefunden haben und über Funk (ja wirklich) durchgaben, wir haben einen schönen Picknickplatz. Also Picknick in der Wüste, wir sind herzlich eingeladen. Es werden Tische, Stühle und ein ansehnliches Arsenal an Essen aufgetischt – vor allem Berge von frischem Gemüse und bis auf Eier und etwas Pastrami erstaunlich vegan, danach gibt es eine Runde Tee und Kekse. Alle fragen noch einmal A. wie es ihr und ihrer Schulter geht. Alle sind begeistert, dass wir den Shvil wandern und alle finden es toll, dass wir aus Deutschland sind, der eine erzählt uns, dass er eine Mercedes Benz Maschine unter der Haube hat, der andere bestellt seine Drum-Computer in Deutschland, weil es da besten gibt, einer war auch schon mal in Frankfurt – wir kommen uns dabei jedes mal etwas seltsam vor, unsere Großeltern haben in unterschiedlichem Maße von der Shoa profitiert oder haben ihren Beitrag zu ihrer Umsetzung geleistet, sie waren Nazis und Mitläufer, Täter eben. Damit müssen wir beiden klar kommen. Einer von den Jungs lässt seine Drohne fliegen. Ein anderer lacht und sagt zu A. „Always look on the bright side of life...“ wärst du nicht hingefallen, dann wärst du nicht hier und hättest lecker Essen und eine Gute Zeit mit uns... wohl wahr. Alles wird wieder zusammengepackt und wir rumpeln über Schotterpisten weiter gen Süden. An einer Kreuzung etwas 20 Kilometer vor Mitzpe Ramon lassen sie uns raus. Erklären uns noch einmal den Weg und wünschen uns alles liebe und wir sollen aufpassen. Wir laufen noch bis zur Beginnenden Dämmerung am Kraterrand des Makhtesh Ramon entlang und nähern uns Mitzpe bis aus 12 Kilometer. Die Sonne geht spektakulär über dem Kraterrand unter. Wir finden eine gute Stelle für unser Zelt und genießen die Aussicht. Es ist kalt und Feuer machen verboten. Nachdem Feast Picknick reicht uns eine Brühe zum Abendessen. A.'s Schulter schmerzt. Wir beschließen in Mitzpe Ramon einen Nero zu machen und erst am Samstag wieder weiter zulaufen bzw. wollen sehen was ihre Schulter sagt und ggf hängen wir noch einen Zero dran. Wir hören unseren obligatorischen Podcast zum einschlafen. Ich dämmere weg und werde von A.'s Geruschel wieder wach. Ihre Matte hat ein Loch – ziemlich plötzlich und so groß, dass die Luft binnen von fünf Minuten vollständig entweicht. „Ah, dass hatten wir in den Worst Case Szenarien vergessen“... also machen wir uns auf die Suche nach dem Loch, erst einmal wir der Zeltboden abgesucht ob sich irgendwas durchgedrückt hat und damit auch den Boden kaputt gemacht hat, erstaunlicherweise, werden mir nicht fündig. Seltsam. Okay. Also Mattencheck. Ich finde ein wirklich ziemlich großen Riss (0,5cm) im unteren Teil der Matte – vollkommen unklar, was dafür verantwortlich war. Wir reinigen den Boden unter A's Matte grob und kleiden ihn mit ihren Regenklamotten aus. Safety first – und zwei solcher Ereignisse am Tag sind wirklich genug. - Aber das dicke Ende kommt ja noch... Mitzpe Ramon liegt etwa 800 Meter hoch und gehört zu einer der eher kälteren Ecken in Israel. Die Nacht zeigte wieder einmal die Grenzen meines Equipments auf – vor allem der Isowerte der Z Lite, dann wäre es wahrscheinlich gegangen, A. hat gut geschlafen, ihre Nasenspitze ist kalt... wir packen schnell ein und lassen uns von einem unglaublichen Sonnenaufgang beglücken, der den Makhtesh Ramon in ein mystisches Licht taucht. Grandios. Aber das war's heute auch schon. Die 12 Kilometer bis Mitzpe Ramon sind unspektakulär; Kamelfarm, Klärwerk, Solaranlage, Skulpturenpark. Mitze Ramon, obgleich recht beschaulich, ist im wuseligen Prä-Shabbat-Stress, zumindest nehmen wir nach 200 Kilometern Wüste und ihrer Leere und Weite, dies so wahr. Und unsere Erledigungsliste ist recht umfänglich. Ersteinmal Kaffee gegen die Müdigkeit und gegen die Kommunikationsmissverständnisse, die diese Müdigkeit zu produzieren vermag. Als dies erledigt ist und wir wieder in der Lage miteinander zureden satt aneinandervorbei, nächster Punkt: Neue IBU's. Dann Resupply. Und auch noch sehr Wichtig: Neues Gas. Ich muss sagen, dass ich seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr mit Gaskochern unterwegs war und dementsprechend verunsichert bin ob, das noch für den letzten Rest reicht – A. insitiert auf safety first, sie braucht morgens Kaffee. Verstehe ich. Der Supermarkt ist der Wahnsinn: enge Gänge, vollgestopft mit Menschen. Nach 10 Minuten fühle ich mich so als hätte man mit meinem Frontallappen den Boden gewischt – unkonzentriert, dumpfes Dröhnen im Kopf und völlig Fahrig – nach so ein paar Tagen off überfordern mich Supermärkte immer, aber dass hier ist die moderne Variante von Dantes Inferno. A. übernimmt den Einkauf, ich nicke nur noch ab. Bleibt nur noch eine Gaskartusche. Puh. Im Supermarkt gabs keine, an der Tanke nicht, den Markt an dem es sie laut www geben soll, gibt es laut www gar nicht – zumindest nicht in Mitze Ramon. Planungsfail. Wir versuchen den Supermarkt in Sapir zu erreichen, 60 Trailkilometer von Mitzpe Ramon entfernt – der ist schon im Wochenende. Okay. Ich habe grad keinen Bock mehr. Erstmal im Hostel unseren Krempel abwerfen und dann gucken wir nach Lösungen in einem Rahmen der eh mit Shabbat immer enger wird... Wir laufen ins Spice Quarter, einer ehemaligen Industriebrache, die nun von Künstler*innen, Start-Ups und anderen Gewerbetreibenden bespielt wird... Bemalte Wände und Industriecharme, Hippiesk und Verhipstert, Hausbesetzer*innen-Charme und gekehrte Gehwege - Wir fühlen uns direkt wohl ob der offensichtlichen Widersprüche. Unser Hostel ist das Spice Quarter Inn. In die Lagerhalle sind kleine Kabuffs gebaut worden und im Innenhof gibt es Zelte. Es waren nur die Zelte frei. Ganz nice. Auslage einer Bäckerei in der wir noch einen Kaffee trinken bevor an Shabbat alles zu macht - yummi und shabbat shalom. Nachdem ich mich kurz ausgeruht habe und A. sich Kaffee und Zigarette gönnte, machen wir uns los zu unserer letzten Tagesaufgabe: Gaskartusche! Es gibt hier in der Nachbarschaft noch eine Tanke. Hier sind wir erfolglos. Etwas weiter erspäht A. noch eine, ich habe schon keinen Bock mehr. Ihre Beharrlichkeit aber ist es, die uns zu einer neuen Gaskartusche bringt. Wir belohnen uns mit Schokoriegeln und schlappen zurück. Zimmer-Chaos Zeroday: Kraterrand-Besuch Wir eruieren unser weiteres Vorgehen: Auf die nächsten etwa 110 Kilometer kommen noch einmal drei Kraxelpassagen, eine davon sicher mit Leitern. A. möchte keine Garantie dafür geben, dass ihr Arm, das mitmacht. Es ist zwar besser, aber ihre Schulter leuchtet etwa in der Größe von zwei Handflächen in verschiedenen Gelb- und Grüntönen, ihre Ferse ist auch noch angezählt, obgleich ihr der kurze Tag gut getan haben. Bleibt noch das Wetter: Für den morgigen Samstag, Regen und Gewitter, inklusive der obligatorischen Flashflood Warnungen für den kompletten Negev. Entscheidung gefällt. Wir machen noch einen Zero und wir skippen bis Zohar Junction und steigen bei Trailkilometer 931 wieder ein. Ab da sind es noch 125 Kilometer bis Eilat. Wir starten am Sonntagfrüh, kaufen noch Frühstück im Supermarkt und warten auf den Bus, der uns zur Straßenkreuzung bringen soll, von dort aus laufen wir 2 Kilometer noch zum Trail. So die Idee. Im Bus gesellt sich David zu uns. Anfang 20, nach seinem Militärdienst auf Sinnsuche ist er auf dem Weg nach Neot Semadar, einem berühmt-berüchtigten Kibbutz, in den späten 1980ern von einem Osho gegründet, der sich ein riesiges phallisches Kulturzentrum in die Mitte des Kibbutz bauen ließ; nachdem der Guru den Kibbutz wieder verließ blieben seine Ideen und sein Vibe, der nun um biologische Landwirtschaft noch ergänzt wurde – dafür räumt auch der Kibbutz noch immer Preise ab. Aber wir sollten Neot Semadar noch kennen lernen... Wir unterhielten uns mit David, die Zeit bis zu unserer Kreuzung verging wie im Flug und weil der Busfahrer sich unserer erinnerte, hielt er und schmiss uns raus. Wir verabschiedeten uns. Bis vielleicht später. Die Sonne scheint, ein großen Blumenfleck mitten im Wüstenschotter. Raodwalk back on Trail. Und dann für 26 Kilometer durch eine platte Schotterhalde – wir hatten es geahnt, genauer wir hatten es gewusst, haben es aber ignoriert. Irritierendes Highlight, waren zwei Kampfpanzer, die unseren Weg kreuzten. Ansonsten Trail Langeweile - bis so 15 Uhr... Dann errreichen wir Pundak Neot Semadar – das www sagt ein Restaurant und Bioladen, was aber erst beim betreten erkenntlich wird, von außen sieht es eher aus wie eine Raststätte... vielleicht liegt es nur an dem Schotterparkplatz davor und dass es an einer Straßenkreuzung liegt und es damit einfach Assoziationsketten lostritt, denen ich mich nicht erwehren kann. Wir gehen rein und es riecht wohlig bekannt nach Reformhaus an der nächsten Straßenecke. Neot Semadar ist landesweit bekannt für seinen Ziegenkäse. Also vorneweg eine Platte Ziegenkäse, ich nehme, in einem Anflug von Hiker Hunger, ein Ziegenkäse-Lasagne, A. einen Salat mit Ziegenkäse. Eigentlich sind wir nach der Käseplatte schon satt. Ich quäle mich durch meine Lasagne, die wirklich nur Lasagneplatten, Tomate und Berge von Käse sind, A. hilft mir. Von hier aus sind es noch einmal 10 Kilometer zu einem Night Camp, weiter durch plattes Land des Uvda Tals und viel Roadwalk – unser Plan sieht vor, da noch hin zu laufen – es ist kurz vor 4. Es wird in etwas mehr als einer Stunden Dunkel. Einen nicht unbeträchtlichen Teil könnten wir im Hellen zurücklegen, wenn die Mitarbeiterin nicht zwei verhägnisvolle Fragen gestellt hätte: Schlaft ihr im Kibbutz und wollt ihr noch Nachtisch. Ersteres, beantworten wir mit „Wir haben keinen Schlafplatz da“, „Soll ich mal anrufen?“ unser Zögern deutet sie als Ja und klemmt sich an ihr Handy, der Käsekuchen ist aus Kuhmilch, also entscheiden wir uns für das Eis aus Ziegenmilch, mit Dattelsirup und Granola. Nach etwas hin und her und wir schon unsere Sachen gepackt haben und das Angebot ausschlagen und in der beginnenden Dämmerung aufbrechen wollen, drückt sie mir ihr Telefon in die Hand. Ich spreche mit unserem Trail Angel, der der den Shvil Schlafplatz im Kibbutz verwaltet. Wir laufen hin, er lädt uns zum gemeinsamen Abendessen mit allen Kibbutzim um 19h ein. Wir sagen zu nicht, weil Hunger haben, sondern weil wir neugierig sind. Dort angekommen stehen wir in einem Gebäude, dass den Charme eines ländlichen Dorgemeinschaftshauses und eine Grundschulturnhalle ausstrahlt, schnell entdecken wir unseren Trail Angel, der uns bedeutungsschwer und rhetorisch mit einem sanften Lächeln fragt ob wir wissen, was das für ein Ort sei? Nur, dass was im Netz steht. Sein Lächeln wird zu einem sanften, leisen Lachen „Ah ja“ und dann fängt er an zu erzählen. Sehr häufig kommt, dass Wort „Community“ vor, gefolgt von den Wörtern „Spiritual“, „Special Place“ und „Volunteer“ - wie gesagt, ein Guru hat es gegründet, er glaube aber nicht daran dass es ein Guru sei. Und wieder die Buzz-Words Community und Special Place und Spiritual, daran gekopplet, direkt die Frage ob wir nicht freiwillig hier arbeiten wollen, wir müssten nur am nächsten Tag um 5.30 Uhr beim Morgentreffen sein, eine Mischung aus Meditationsstunde und Plenum, dann geht es für anderthalb Stunden zur Arbeit, danach das „Breakfest in Silence“, wieder arbeiten und dann „Lunch in Silence“ danach Feierabend und später Abendessen. Wenn wir Volonteeren wollten und teil der Community, an dieses special Place werden wollen und sicherlich fiel auch noch einmal, das Wort spiritual. Wir verabschieden uns, beim herausgehen treffen wir David wieder, er hat bereits Volonteered und hat nun eine Art Aufnahemgespräch mit einem älteren, weißen Mann – viel Glück und Erfolg. Verwirrt und mit dem dumpfen Gefühl in irgendetwas sektenähnlichem gelandet zu sein, verlaufen wir uns erst einmal auf dem Weg zurück zu unserem Schlafplatz. Wir finden ihn, weil wir Menschen fragen, die vor ihrem Haus stehen. Konstaniert liegen wir auf der Matte unter einem Strohdach, das offen über einer halb hohen Mauer liegt, es ist kalt. Was war das denn?! Ich bin schon fast weg gedämmert, als A. noch folgende Sequenz mitbekam. In der Nachbarjurte war es nach 22 Uhr noch etwas lauter, eine ältere Frauenstimme forderte nach dem Klopfen an der Tür, die Bewohner*innen der Jurte auf leise zu sein und mit dem Hinweis, dass es nach 22 Uhr sei, das Licht auszumachen. Nachts donnern wieder Kampfjets über unsere Köpfe. Der nächste Morgen ist saukalt, der Wind ist eisig und ich werde nicht warm, wir skippen A.'s geliebten Morgenkaffee um uns erst einmal warm zu laufen – Nach den ersten sechs Kilometern, steifen Gegenwind und grauem Himmel, sowie der Erkenntnis, egal was ich mache und was ich anhabe – alles was ich dabei habe - , dass wir dann auch frühstücken können und das mit mir körperlich was nicht stimmt – Erkältung? Hm. Unklar. Prophylaktisch trete ich A's IBU-Club bei und fahre mir zum Kaffee welche ein. Die ersten 20 Kilometer bis Shaharud Nomad Camp sind epische langweile aus Roadwalks und platter Landschaft und in die Knochenkriechender Kälte – bei mir zumindest.Ab 9 Uhr lockert, der Himmel auf um 10Uhr ist er Wolkenlos und die Sonne brennt, ich fühle mich ziemlich schlapp, und schwitze kalt... och nö. Um 11 Uhr erreichen wir das Nomad Camp. 20 Kilometer sind nicht ohne, ich fühle mich wie nach 40. Wir gammeln in der Sonne ich fröstel, A. rollt ihre Hose hoch. Zum Mittagessen gönnen wir uns beide Datteln- weil lecker – und IBU's – weil nötig. Was'n Trail, lachen wir. „Na, neues Hobby gefunden?“ frage ich lachend und huste dabei. Ich bekomme einen sorgenvollen Blick ob meines Gesundheitszustandes und ein „Ja, schon“ als Antwort. Beeindruckend. Wir zapfen uns Wassser, der Camp besitzer, der ein bisschen schnuffig aussieht, als ob er in den 80ern hängen geblieben ist – erinnert mich an meine Urlaube mit meinen Eltern in den frühen 80ern nach Marokko und die Niederlande, ihre Freunde sahen irgendwie alle so aus; okay, etwas sauberer, aber dieses hageren Typen, braun gebrannt, mit verdreckter, unförmiger Jeans, Rauschebart, zersausten, längeren Haaren, nikotingelben Fingern und kleinen, rotleuchteten Augen und jedes Wort ging sehr langsam und behände über die Lippen – so auch er. Bis Timna Park und seinem Besucherzentrum brauche man schon Wasser für zwei Tage. Aha, dass sind 39 Kilometer. Angeschlagen wir wir beide sind, unseren Größenwahn haben wir nicht verloren, wir zapfen Wasser für etwa einen Tag, wir wollen am nächsten Vormittag dort sein. 17 Kilometer weiter liegt das Be'er Milcha Night Camp, mitten in den Eilat Mountains, die wir mit Neot Semadar offiziell betreten haben, die sich aber erst hier wirklich bemerkbar machen. Was nun folgt ist für uns eine der wirklich schönsten Streckenabschnitte des Shvil, vor allem, als wir obene auf den Bergrücken parallel zum Jordangraben liefen mit wirklich atemberaubenden Aussichten. Wir sehen zum ersten mal in der Ferne den Golf von Akabar im grauen Dunst gleißendweiß leuchten – das Ziel! 60 Kilometer! Zwei Tage! Freude und Trauer. Es ist dann vorbei. Wir sehen uns schon in Eilat auf einer Sonnenliege anstoßen, A. mit Bier, ich mit Ingwertee. Wir sind beide ziemlich fertig. An einer windgeschützten Stelle ruhen wir uns kurz aus und versichern uns, dass wir noch weiter machen wollen, können und müssen -hier gibt es keinen Pennplatz und es ist verboten. Zugegeben, die letzten Meter ziehen sich. Und dennoch, die Blicke verändern sich mit jedem Wadi, mit jeder Kurve und Anhöhe jedes Mal. Es treibt uns an – und natürlich, dass Wissen, dass wir einfach danach halbtot in unsere Schlafsäcke kriechen können. Die letzten beiden Wadis fungieren als Windkanäle, er zerrt an uns und treibt die mühsam produzierte Wärme aus unseren Körpern. Ich fröstel. Endlich am Night Camp angekommen, checken wir die Lage. Alles ist windexponiert, bis auf die vermüllteste Stelle hinter einer flachen Arkadie und Büschen – schöner Wohnen gilt heute nicht, ich baue Zelt auf, A. baut den Windschutz und geht danach Feuerholz sammeln... Doch Feuer machen wir keins, es ist, als dann die Sonne endgültig verschwunden ist, so kalt, dass wir uns in unseren Sturmbunker verziehen und uns was Heißes kochen. Ich wickel mich in alles ein was A. entbehren kann. A. bittet noch, dass wir das Wasser aus dem Nomad Camp entkeimen, da stimmt was nicht - sagt ihr Magen, meiner sagt nichts, aber, weil es nun wirklich dass Letzte ist was gebrauchen können, tue ich wir mir geheißen. (Stimmt, Durchfall auch so ein Thru-Szenario...). Gemütlich noch Podcasts zum einschlafen. Mein Hals schmerzt und ich muss trocken Husten. Die Nacht verbringe ich in einer Art Fieberdelirium. Als ich morgens aufwache fühle ich mich wie durchgekaut und ausgekotzt. Wir bauen ab und ringen dem Boden zwei Heringe ab, die er partout nicht hergeben will. Das Tempo ist gemächlich, ich bin fahrig und schlapp, jeder Schritt ist unglaublich anstrengend. A. sagt wir können ja auch erstmal bis Timna laufen und dann gucken wir noch mal. Ich bin stur, 50 Kilometer vor Ende, dass kann doch nicht wahr sein... Die Landschaft ist atemberaubend. Karg und majestätisch. Wir laufen auf 600 Meter und vor uns breitet sich Timna Valley in rostbraun Tönen, einem verwaschenen Schwarz, durchzogen von weißen Erosionsablagerungen aus Sand und Kies, drüber ein Himmel durch den immer wieder die Sonne bricht. Es ist wunderschön. War gestern nicht schon der schönsten Trailabschnitt, die 12,13 Kilometer bis Timna Park spielen mit um den Platz 1. An einem windgeschützten Punkt machen wir Pause und ich sage, es sei besser wenn wir in Timna rausdroppen, für zwei, drei Tage nach Eilat fahren, mich wieder so herstellen, dass ich weitermachen kann. Klar, sagt A., es sei wahrscheinlich das Beste und ergänzt, dass sie mich dann betüddeln kann und lauter frisches und gesundes Essen kochen kann. Geilo! Ohne Kranksein, hätten wir uns um den Platz am Herd „streiten“ müssen (da sie es beruflich macht, kann ich ihr den Herd gerade immer wieder abluchsen, mit dem Verweis, sie solle sich einfach mal bekochen lassen - und freilich kochen wir die meiste Zeit gemeinsam). Die Vorstellung beflügelt. Die letzten beeindruckenden Kilometer nach Timna vergehen sehr schnell – und da wir beide Wissen, dass es hier wieder weitergeht, gibt es keine Trauer oder ähnliches. Ich ärgere mich trotzdem, weil ich mich fast immer ärgere wenn ich krank bin; A. nimmts gelassen "Isso" Im Besucher*innenzentrum angekommen. Tee, Kaffee, Internet und ein Zimmer mit Küche und TV gebucht. Mein Hals brennt - ich ahne eine Angina... mal schauen. Der Bus fährt nicht ab Timna Visitor Center, sondern unten an der National Road 90, drei Kilometer. Wir laufen los und peilen einen 12 Uhr irgendwas Bus an. Kurz bevor wir die Straße erreichen, hält neben uns ein verbeulter VW Bulli „Need a Lift, I am going to Eilat“ - Klar, da müssen wir auch hin. Er ist aus Neot Semadar ein „special place“ und eine ganz besondere „Community“ und irgendwie „spiritual“, da können auch „volonteered“ werden – Neot Semadar! Aha. Ja kennen wir. Wir glauben nicht das wir, da Volonteeren wollen, wir sind beide Selbtsständig, aber der Käse ist lecker... kommunikationspsychologisch gewieft, sagt A. Nein und lenkt die Aufmehrksamkeit direkt auf etwas Positives. Die Fahrt ist gerettet ohne unangenehm zu sein. Er schmeißt uns am Stadtrand raus, wir laufen zu unserem Pensionszimmer und ich knalle mich erstmal total fertig ins Bett und traue mich ein paar Stunden später in meinen Hals zu gucken: Kanllrot und vereitert. Angina, meine Freundin, dich kenne ich doch. Ich will nicht mehr abends in die Notaufnahme ich bin zu schlapp, am nächsten Tag. Das sieht nämlich nach Antibiotika aus und auch wenn die Drogerie Superpharm, an die angelsächsischen Ketten mit durchaus freiverkäuflichem Antibiotika, erinnert, mitnichten bekommt A. heraus. Also Notaufnahme – die gehört wohl bei meinen Thru-Hikes dazu. Ich schlucke, als ich 1410 NIS gebühren bezahle (380 Eus oder so überschlage ich schnell) und ich weiß nicht was mehr weh tut. Aber dafür bekomme ich eine Eins A Mitmach-Emergency-Room-Folge, mit diversen Diagnosestufen, Blutbild, Röntgen usw. . Am Ende bin ich vollends vom israelischen Gesundheitssystem überzeugt, obgleich es nie angezweifelt habe. Ach ja, Diagnose: Lungenentzündung. Haha, HustHust, Aua... Aha. 10 Tage Antibiotika. Byebye Shvil, dann wohl doch. Wir nehmen es hin, weil wir es nicht ändern können und weil es nur folgerichtig schien - nach der Story, die uns der Trail bot konnte er gar nicht am Trailhead in einem ikonographischen Bild, mit Füßen im Meer enden, sondern im Bett mit 200 Fernsehkanälen und literweise Ingwertee. Epilog Dieser Thru Attempt hatte es in sich. Wir haben alles mitgenommen was geht: Um es zu vervollständigen: Sieben Tage hingen wir Eilat um mich auszukurieren und A. Krank zu machen – meine Keime setzten sich bei ihr in die Bronchien und die Nebenhöhlen; was wiederum dazu führte, dass bis zum Schluss unklar war, ob sie überhaupt den Flieger nehmen kann – konnte sie; Der hatte aber auch drei Stunden Verspätung – das besserte zwar die Reisekasse auf, kostete aber Nerven und verpasste Anschlusszüge in Nürnberg, Fehlbuchungen mit der Bahnapp, weil diese im Buchungsvorgang abstürzte und beim Neustart mir nicht angezeigt wurde, dass meine App zwar abgestürzt sei, aber nicht der Buchungsvorgang- Doppelbuchung. Ende vom Lied war, dass wir am Montag landeten und am Dienstag gemeinsam im Wartezimmer der Ärztin saßen... sie bekam nun auch Antibiotika, ich warme Worte. Mein Konto ist erst zu Hause kollabiert – zählt das dann? Zwischendrin schlurften wir noch ein paar Tage durch Tel Aviv, an jeder Bank pausierend, die sich uns bot und guckten viel aufs Meer, die Seeluft verwöhnte unsere malträtierten Lungen – eingepackt in die sanfte Watte aus Pseudoephedrin; Es ist ja schließlich Urlaub, A.'s erster seit drei Jahren, den lässt sie sich nicht vermiesen – weil eine gute Beziehung ausmacht Dinge gemeinsam zu tun, futter ich die pinken Pillen mit, es milder immerhin die Symptome. Die Dramaturgie, der Tramödie gebietet es das Tragische mit dem Komischen zu verbinden und damit manchmal den Eindruck zu erwecken, es sei ein Horrorurlaub gewesen, das war es mitnichten. Wir hatten ein unglaubliche Zeit auf dem Trail, dem Halben. Was mir ein wenig fehlt, ist kein richtiges Ende gehabt zu haben – aber ich kommen drüber weg. Wir haben unglaublich nette Menschen kennengelernt, das Land in vielen, ausdrucksreichen Snippets, die extrem vielfältig, widersprüchlich und sehr spannend waren. Wir haben unglaublich leckeres Essen gegessen. Wir haben ein Land in seiner unglaublichen Vielfalt erfahren dürfen und wir wissen, dass uns noch etwa, zerstückelt zwar, 500 Kilometer des Israel National Trail fehlen. Und ja, die Aufmerksamen unter Euch lesen das „Wir“ richtig. A. ist angefixt, sie war es schon recht schnell, trotz dem was sie hat alles ein- und wegstecken müssen. Ich glaube mich hätte all das als erste Langstreckenwanderung eher abgeschreckt. Sie hat Bock auf mehr. Dann werden wir wohl auch auf dieser Ebenen nun gemeinsam durchs Leben laufen – sehr schön; ich freu mich drauf. Vorgestern meinte A., wenn sie dieses Jahr schon die Selbstständigkeit abgewickelt bekommt können wir schon 2021 den PCT machen – sagte ich angefixed, sie ist druff! Willkommen, meine Liebe! - - fin - -
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