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Ultraleicht Trekking

Wandern in Schweden mit drei Kindern


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Moin,

ich habe mal eine Frage an die trekkenden Familien hier und wie ihr euer Gewicht optimiert.

Zu uns: 2018 waren wir mit mit unseren drei Kindern (damals 7 / 9 / 15) zum ersten Mal richtig wandern und auf dem Bergslagsleden in Schweden unterwegs. Ganz geschafft haben wir ihn nicht, so dass wir ihn im Jahr darauf dann zu Ende gegangen sind und dann noch einen Tag weiter auf dem E1. Dieses Jahr planen wir sieben Tage auf dem Sörmlandsleden unterwegs zu sein, mit Tagesetappen von etwas über 18km im Durchschnitt.

2018 waren meine Frau und ich von UL meilenweit entfernt (sind wir sowieso), vor allem auch, weil wir zwischendurch kein Essen nachkaufen konnten. Dieses Jahr können wir das Gewicht hoffentlich schon etwas gerechter verteilen, da auch unsere Kinder größer geworden sind. Außerdem können wir nach fünf Tagen Essen nachkaufen.

Auch wenn ich 2018 versucht habe, möglichst viel wegzulassen, kam doch einiges an Gewicht und Volumen zusammen. Und für fünf Personen eine komplette und gewichtsoptimierte Ausrüstung zu kaufen, kam auch nicht in Frage. Dort, wo Gear angeschafft werden musste, haben wir versucht, einen vernünftigen Preis - Gewicht Spagat hinzubekommen. Und praktikabel sollte ja auch noch alles sein.

Aus diesem Grund hatte ich mir extra einen gebrauchten Bach Specialist mit 80l gekauft, um das Gepäck gut schultern zu können. Der hat sich auch bewährt, auch wenn er allein schon 2,7kg auf die Waage bringt. Aber lieber einen schwereren Rucksack mit einem guten Tragesystem als einen leichten, der für weniger Gewicht ausgelegt ist. Um keinen Brennstoff mitnehmen zu müssen, wurde es ein Hobo, aber trotzdem brauchten wir einen großen Topf (3l). Das mit dem Hobo war zwar super, aber "leider" war der Sommer so heiß, dass irgendwann das Verbot kam, Feuer zu machen.

Und weil ich meinen Knöcheln lieber etwas Unterstützung angedeihen lassen wollte, kamen die Meindl Island mit. 2018 haben wir noch zwei Zelte mitgenommen, 2019 dann ein Zelt und ein Tarp. Dieses Jahr werden es wohl ein Zelt und zwei Hängematten werden.

Und so kam und kommt dann eins zum anderen.

Wer von euch ist mit Kindern in dem Alter unterwegs und hat noch den einen oder anderen guten Tipp für mich, um Gewicht zu sparen?

Helge

 

Bearbeitet von zwischendenwelten
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Mit einem 2,7 kg Rucksack geht hier niemand wandern :D Würde ich auch Dir nicht empfehlen. Schau mal ob der HMG Porter 4400 was für Dich ist (gibt es auch als 5400 Version, das sind dann 85 l). Ich selbst kann mit dem Rucksack Packraft, Camping Zeug + Essen für ne Woche transportieren, das sollte dann auch für Dich und die Familie reichen. 

Die Meindl sind auch Overkill aus dem "Pack Your Fears" Ressort. Lieber zwischen jetzt und der angeplanten Wanderung ordentlich mit Trailrunning/ leichten Wanderschuhen laufen/ rennen gehen (oder Luna Sandals), dann kannst Du auch in zB Salomon Speedcross Schuhen wandern gehen ohne Angst um die Knöchel zu haben. Wenn Du feststellst das es wirklich nicht ohne geht, hol Dir zB die La Sportiva Stream, da wiegt ein Schuh 450 g - also die Hälfte von einem Meindl.

Da Du nicht erwähnst wieviel die Kinder tragen, das wäre wohl das erste was ich machen würde. Meine sind 5 + 9 und tragen schon einen Teil Ihrer eigenen Ausrüstung (Quilt, Matte, Essen). Das entlastet Dich und Deine Partnerin, und die Kids werden das bestimmt auch schaffen sofern Sie nicht 10 kg schleppen müssen :)  

Hängematten würde ich daheim testen, damit kommen nicht alle klar. Wenn es funzt - super! Wir benutzen ein Vaude Seamless 3P Zelt mit den Kids, wenn wir zu viert unterwegs sind schlafe ich unterm Tarp + Bivy. Das Seamless ist zwar um die 2000 g, aber gerade mit den ganzen Mücken die wir in Finnland haben ist es schön wenn die Kids einen geschützten Platz haben um zu lesen + schlafen.

Was den Kocher angeht, würde ich fast annehmen das Du wieder Feuerwarnungen haben wirst diesen Sommer, also entweder kalte Küche oder ein Gaskocher? Das ist schwer abzuschätzen. Evtl. ist der MSR WindBurner Group Stove etwas für Euch. 

Ansonsten: Kuscheltiere (sofern noch benötigt) und Bücher nicht vergessen! Auch Marshmellows + Kakao sind bei uns immer dabei, das finden meine zwei das Beste überhaupt =)

 

Rocky Trails

 

Inside the Vaude Seamless 2-3 Tent

 

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Deine Fragen sind etwas unkonkret. Wir kennen ja Deine Ausrüstung nicht. Daher kann man schlecht sagen, wo ihr noch sparen könnt.

Sehr gute Tipps von @skullmonkey hast Du ja schon.

Ich kann das bestätigen, die Kinder konnten bei mir auch schon sehr früh (so in etwa 8 und 5 Jahre rum) ihren Schlafsack/Quilt und die Wechselklamotten und natürlich auch die Kuscheltiere selbst tragen, Isomatte je nach Alter auch. Dann noch einen halben Liter Wasser und eventuell ein paar Gummibärchen pro Kind, und die Rucksäcke waren leicht genug für die Kinder um sie auch mal einen Tag tragen zu können. Wir haben die Zeltfrage bei zwei Kindern mit 2 2-Mann-Zelten gelöst (Lightheart Gea Duo und Six Moon Designs Lunar Duo), die wir (bzw. einmal auch der Esel) getragen haben. Die Zeltaufteilung war dann entweder ein Elternteil mit Kind je Zelt oder auf dem Campingplatz, wo sie sich etwas sicherer gefühlt haben, Kinder und Erwachsene getrennt. Als Kocher hatten wir den Kovea Spider mit einem großen Topf von Primus (aktuell am ehesten der Camp Fire 3 L, würde ich schätzen). Das geht eventuell leichter, aber den hatten wir eben da.

Ansonsten war eben alles schon ziemlich optimiert, leichte Isomatten und Schlafsäcke, Klamotten nur das allernötigste, die üblichen Tipps eben.

vor 31 Minuten schrieb Mars:

Als Kind wäre ich allerdings vor Stolz fast geplatzt, wenn mir mein Papa einen Huckepacks gekauft hätte. 

OT: Meinen Kids ist das ziemlich schnuppe, die wissen ja nicht mal ansatzweise, mit was für edlem Zeug ihr Papa da so rumläuft, geschweige denn was sie selbst so haben. Nur manchmal, wenn sie bei Freunden übernachten, wundern sie sich über die erstaunten Gesichter der anderen Eltern ob der kleinen Übernachtungsrucksäcke. Aber beim Schullandheim wurde ich tatsächlich mal geschimpft, weil ich den Rucksack zu klein gepackt hatte. O-Ton: 'Aber die anderen Kinder haben doch viel größere Taschen und Koffer, wie sieht das dann aus, wenn ich mit so einem kleinen Rucksack ankomme, Papa!':-D

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Also ich bin bei dem Thema noch in der Theorie, natürlich wegen Covid, aber auch sind die Kinder noch etwas sehr jung; diametral zu mir leider Gottes. Also zumindest im Laufthema dürften wir und schnell angleichen :-D

Aber natürlich guckt man (oder kauft sogar). 

Bach Rucksäcke genießen einen gewissen Ruf, aber schielen würde ich auf die bereits genannten HMG Rucksäcke. Alternativ bietet Sierra Designs mit dem Flex Capacitator 60-75l einen großvolumigen, anpassbaren, leichten Rucksack. Den habe ich mir gekauft (konnte es nicht abwarten).

Als Zelt finde ich nach wie vor das TarpTent Hogback spannend, zumal es mit optionalen dritten Bogen ein 3JZ+ Zelt wird. Alternativ zwei Zelte aus dem Chinalabor oder einer Cottage.

Dazu evtl. Quilts, die man über alle drüber legen kann und der Rücken freut sich.

Zwar verstehe ich den Wunsch nach Knöchelschutz, aber sowas schreckliches wie den Meindl Island oder Perfekt ziehe ich nie wieder an, dann eher noch den Waldviertler Sommertramper oder Jaga Stiefel.

Mal sehen ob es bei mir Theorie bleibt ;-)

 

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Vielen Dank für eure Reaktionen!

Aber mal ehrlich, Jungs: Ich frage nach Einsparpotential und bekomme als Antwort: Nimm zusätzlich Kakao, Kuscheltiere und Bücher mit ;-)

Was 2018 passiert ist, dass ist die Abwärtsspirale in umgekehrt. Also: Je mehr Zuladung, desto robuster die Ausrüstung. Den Bach-Rucksack habe ich mir ja nur gekauft, weil ich in meinen 50 l Rucksack nicht alles reinbekommen habe. Die Meindl habe ich mitgenommen, weil der Rucksack so schwer wurde. Usw.

Hinzu kommt, dass ein Teil meiner Ausrüstung aus meinen Studienzeiten stammt. Immer wenn ich gejobbt habe, durfte ich alles Geld für mich ausgeben und sogar selbst entscheiden wofür ;-) Das ist heute anders.

Die Meindl haben mir Anfang / Mitte der 90er sehr gute Dienste in Patagonien rund um den Fitz Roy geleistet. Und aus dieser Zeit stammt auch noch mein Staika.
Hinzugekommen ist 2018 dann ein 3P Tunnelzelt mit 3,3kg, 1,1kg p.P. ist für mich ganz ok. Allerdings wird das Gewicht von einer Person alleine getragen. Das Staika war 2018 dann bei mir im Rucksack.

Ja, ich kann bestimmt Gewicht sparen, wenn ich einen leichteren Rucksack und ein leichteres Zelt kaufe. Das sind dann aber auch die größten Investitionen. Wenn es noch einmal ein Zelt wird, dann wohl in die Richtung 2P X-Mid von Dan Durston oder das vergleichbare von SierraDesigns. Beim Rucksack würde ich persönlich dann vermutlich eher beim Exped Lightning 45 landen. Für Familientouren aber wäre er zu klein.

Bei den Kindern achte ich da beim Neukauf mehr aufs Gewicht, ich selbst lebe auch mit dem, was ich schon habe. Aber drei Huckepacks sprengen dann doch den Rahmen. Da ist dann auch egal, wie stolz die Kinders möglicherweise wären. Unsere Tochter ist mit einem Fjällräven 55l unterwegs (die muss selber entscheiden, was sie tragen will), unser Sohn hat einen Gregory Kids Wander 38 und die dritte wird zum Geburtstag einen Deuter Climber 22 bekommen. Und ja, da passen dann auch Zahnbürste, die eigenen Klamotten inkl. Schlafsack und Isomatte (RidgeRest) rein, bzw. ran. Zwei der Schlafsäcke wiegen ca. 1 kg, die Kleine hat einen China-Topquilt mit ca. 450g.

Bekleidung hat jeder das, was er tagsüber zum Wandern tragen will. Das variiert: Leggins, Zipphose, kurze Hose, u. Funktions- oder Merino-T-Shirt. Dazu dann ein Long-Sleve u. ein zweites Paar Socken für die Nacht. Zusätzlich ein Fleecepulli für Abends, Regenjacke und Regenhose. Zusätzlich Hut o. Cap und Moskitonetz für den Kopf und natürlich Badehose oder Bikini für die Damen.

Ich selber entscheide mich meist tagsüber für T-Shirt und nehme für "untenrum" nur eine kurze Hose u. Regenhose mit. Die Regenhose hilft gegen Wind, Mücken, Regen u. feuchte Sitzplätze.

Und dann sind da natürlich noch die Dinge, die den Wellness-Faktor steigen: Angel, Buch, Mp3-Player mit Hörspielen - je nach Geschmack.

Was mich konkret interessiert:
Wie kocht ihr für fünf Personen und was bedeutet das in Gewicht (Topf, Kocher, Brennstoff)?

Gaskocher (knapp 300g mit Windschutz) ist vorhanden. Dann aber brauche ich auch Kartuschen. Sympatischer ist mir der Trangia mit Triangle, auch weil er weniger Müll produziert. Oder Hobo, dann brauche ich gar keinen Brennstoff mitnehmen. Wenn es jedoch zu trocken ist, ist das riskant, gleiches gilt wohl aber auch für den Trangia.

Bisher gibt es morgens (Porridge; alternativ Müsli) und abends warm. Statt Kakao meist Tee, - wobei unserem Sohn die Kakao-Idee ausnehmend gut gefiel. Das ist ja das andere Ding: Gewicht, Einfachheit und Schnelligkeit haben beim Wandern mit Familie nicht die höchste Priorität und dürfen es meines Erachtens auch nicht.
Und zwischendurch dann Müsli-Riegel, Nussmischung u. diese getrockneten Salamis.

Nach einem Supermarktbesuch bei ICA landen auch gerne diese Kardamom-Zwiebacke mit Marmelade im Rucksack. Oder die ohne Kardamom und dafür dann mit Käse (manchmal auch aus der Tube). Nach weiteren solchen Ideen suche ich noch.

Vielleicht hilft das als Hintergrund-Info?

 

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OT: Du weißt, dass Du ein wahrer ULer bist, wenn... dein Kind sich bei dir mit den Worten beschwert:

vor 9 Stunden schrieb Trekkerling:

'Aber die anderen Kinder haben doch viel größere Taschen und Koffer, wie sieht das dann aus, wenn ich mit so einem kleinen Rucksack ankomme, Papa!':-D

;-)

Bearbeitet von Roiber
Smiley
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vor einer Stunde schrieb zwischendenwelten:

Hinzugekommen ist 2018 dann ein 3P Tunnelzelt mit 3,3kg, 1,1kg p.P. ist für mich ganz ok. Allerdings wird das Gewicht von einer Person alleine getragen.

N´Abend!

Schau mal hier rein:
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/6536-asta-ultra-mid-tent/
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/5653-familien-shelter-3-4-personen-unter-2kg/?do=findComment&comment=104500
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/5653-familien-shelter-3-4-personen-unter-2kg/?do=findComment&comment=94604

Und dann gäbe es ja noch die Möglichkeit zwei Giebel-Zelte nebeneinander zu stellen.
https://de.aliexpress.com/item/33031598726.html
Hier kann man sogar die Seiten aufklappen und damit eine gemeinsame Überdachung zum Kochen improvisieren.

Oder Ihr stellt zwei LanShan-2 mit der Stirnseite gegenüber und verbindet das Ganze mit einem Tarp.
https://de.aliexpress.com/item/32946425451.html?
https://de.aliexpress.com/item/1005001846033414.html

VG. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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vor 11 Stunden schrieb zwischendenwelten:

Was mich konkret interessiert:
Wie kocht ihr für fünf Personen und was bedeutet das in Gewicht (Topf, Kocher, Brennstoff)?

Gaskocher (knapp 300g mit Windschutz) ist vorhanden. Dann aber brauche ich auch Kartuschen. Sympatischer ist mir der Trangia mit Triangle, auch weil er weniger Müll produziert. Oder Hobo, dann brauche ich gar keinen Brennstoff mitnehmen. Wenn es jedoch zu trocken ist, ist das riskant, gleiches gilt wohl aber auch für den Trangia.

Moin!

Wenn wir zu viert oder zu fünft unterwegs sind, nehmen wir den Picogrill 239. Den haben wir jetzt seit vielen Jahren im Einsatz und werden ihn nicht wieder hergeben. Er deckt Kochen, Großwäschen, Wärmefeuer und Lagerromantik für die Kinder ab. Wahlweise Kochen wir mit Gas, wenn Feuermachen zu mühsam ist oder im Sommer zu gefährlich wird.
https://www.outdoorseiten.net/vb5/forum/rund-um-die-ausrüstung/test-und-erfahrungsberichte/outdoorküche-töpfe-kocher-nahrungsmittel-…-ab/77160-picogrill-239?p=1770545#post1770545
Spiritus funktioniert als Brennstoff auch, dauert bei größeren Litereinheiten aber ewig.

Der Anschaffungspreis vom Pico schmerzt sehr, ist aber jeden Cent wert. (Topfkreuz und einen extra Spieß mitbestellen) Etwas sparen kann man dann beim Gasbrenner. Da funktioniert der  Brenner von Ali genauso gut wie der von Trangia.
https://de.aliexpress.com/item/1587430737.html
Als Gas verwenden wir hauptsächlich MSF-1a Einheiten im Großpack. Zusammen mit einem Adapter ist das im Verbrauch eine sehr günstige Kombi.
https://www.ebay.de/itm/Camping-SUNNURI-LPG-Multi-Gas-Adapter-Convert-Canister-for-Nozzle-Bottle-Type/182581171789).

VG. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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vor 52 Minuten schrieb wilbo:

Klar!
https://de.aliexpress.com/item/1005001869578248.html

Den haben wir allerdings auch noch ganz neu und werden den erst demnächst einweihen.

VG. -wilbo-

Ui Zefix, weniger als das halbe Gewicht von meinem Primus-Edelstahl-3L-Topf. Es ward ein Kaufanzreiz gesetzt... Über Erfahrungsberichte würde ich mich sehr freuen.

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vor 1 Stunde schrieb wilbo:

Als Gas verwenden wir hauptsächlich MSF-1a Einheiten im Großpack. Zusammen mit einem Adapter ist das im Verbrauch eine sehr günstige Kombi.

Ach ja, das mache ich auch schon seit ein paar Jahren. Auch und gerade beim Sommer-Camping-Urlaub. Die Kartuschen des ersten Groß-Einkaufs über Ebay sind noch nicht verbraucht. Sehr zu empfehlen!

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Anbrennen kann durch mehr umrühren minimiert werden. Die Speisen könnten auch wasserlastiger werden und Du nimmst einen Wasserfilter mit. Gibt ganz nette Treckingtrockenrezepte die im eigenen Beutel "garen".

Daunenschlafsäcke, Schaumisomatten (groß aber leicht und unkaputtbar), für die Kids passend kleine/ leichte Rucksäcke, Schnickschnack möglichst weglassen, Ich nutze auch die leichten PET Flaschen statt Nalgene etc. Vielleicht ist ein "großes" Tarp (ggf Mückennetz) leichter als Zelt(e)?  Ich habe so ein "billiges 24 Euro Chinatarp und das hält super- 3x3 und wiegt 500g. Da passen locken 2-3 Leute drunter.

Hängematten sind zwar cool, aber jede braucht ein eigenes Tarp, Knüpfsystem, Bodenplane etc.

 

Vielleicht ist bei den Gedanken ja etwas dabei.

 

Rucksack für Kids und leichtes Gepäck: Schlafsack, Schaummatte und bisserl Schnickschnack: G4free bei Amazon für luschige 20 Taler. Habe das Teil auch, ist auch für kleine Träger gut geeignet und hat ein Eigengewicht von unter 500g!

Meinem habe ich noch einen Bauchgurt spendiert (Chinabauchtasche drangenäht), bin immer noch unter 600g.

Ist für große Lasten vielleicht nichts, für die Kids super!

 

Grüße

 

 

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  • 1 Monat später...
Am 22.3.2021 um 21:38 schrieb zwischendenwelten:

Aber drei Huckepacks sprengen dann doch den Rahmen.

Rucksäcke für den Nachwuchs: Gerade für die kleineren Kinder sollte der Rucksack auch etwas robuster sein. Das wichtigste ist aber, dass die Länge passt. Wenn man nicht jede Saison neu kaufen will, kommt man um ein verstellbares Tragessystem nicht drumherum.  Mein kürzestes Kind hat mit 8 Jahren einen Bergans Birkebeiner bekommen. War damals ein guter Kompromis aus Haltbarkeit, Gewicht(knapp 1 kg) , Verstellbereich der Rückenlänge und Preis. Der ist 5 Jahre und viele Touren später immer noch im Einsatz und hat auch den Mißbrauch als Rodel in den Schneefeldern des Halingskarvet und einen Absturz (nur der Rucksack) im Elbsandstein überlebt.  Bei absolutem Leistungstief wurde  der auch mal auf meinen Rucksack mit draufgeschnallt... Die größeren hatten zunächst Jugend-Rucksäcke von Osprey, die ohnehin da waren. Die wurden dann,  als das Ende der Wachstumsphase absehbar wurde, gegen einen Osprey Exos 38 (Sohn)  und einen Levity 45 (Tochter) getauscht. Letzteren als fast neuen Gebrauchten von einem Aushang bei einem einschlägigem Outdoorhändler. Sie war da schon UL-infiziert.  

Zelt: +1 für die von @wilbo vorgeschlagene Variante mit 2 Firstzelten, ggf. zusätzich mit Tarp (Eigenbau-Ponchotarp). Ist genau unser Setup nach mehreren Kauf-und Verkaufiterationen. Damit haben wir jetzt etliche Touren (auch in Skandinavien) gemacht und haben kaum noch Verbesserungswünsche. 

Kocher: Topf (2.3 l) vom Esbit Spirituskochset, Deckel aus Alufolie, Optimus Vega (Gasbrenner). 1 l-Gefäß, das kochendes Wasser aushält, für Soße. 

Bearbeitet von Tichu
RS
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    • Von zeank
      Hab zu viele Fotos, drum nicht nur unter Impressionen (unüblich für mich).
      Nach der Tour über die Pyrenäen (GR11) und dem kurzen Abstecher auf die Brauereitour hat es mich im September noch für circa drei Wochen auf den Kungsleden verschlagen.
      Eigentlich war die Idee folgende: für die erste Woche nehme ich ein paar Freunde mit, wir starten in Nikkaluokta, gehen via Kaffedalen rauf zum Keb, dann Durlings väg zum Kungsleden und ich verabschiede sie in Kvikkjokk und laufe den Rest alleine. Dann war das aber so, dass eine Freundin die Idee aufbrachte, dass doch öffentlich als Event unserer Wandergruppe auszuschreiben. Ich war dagegen aber wurde überstimmt und durfte dann auch noch die Einladung schreiben. Folge war - wie erwartet -, dass sich mehrere Leute mit wenig bis zu wenig Erfahrung angemeldet haben. Und so nahm dann das Übel seinen Lauf. Da ich ja in den Pyrenäen mit Rumschimpfen beschäftigt war, gab es für mich zu dem Zeitpunkt auch wenig Möglichkeit Einfluss auf das drohende Debakel zu nehmen. Letzten Endes hatte mehr als die Hälfte der Leute zu schwere Rucksäcke dabei, so dass an die Durchführung der geplanten Tour eigentlich nicht mehr zu denken war. Letztlich waren wir nach vier Tagen immer noch dort wo wir eigentlich am zweiten Tag schon hätten sein sollen. Zu allem Übel hat sich noch jemand den Knöchel verstaucht und musste mit dem Hubschrauber ausgeflogen werden. Change of plans, anstatt nach Süden zu laufen, sind wir dann nach Abisko. Ich dachte, ich würde dort einfach dann mit den Öffentlichen zurück nach Saltoluokta oder Kvikkjokk. Das ging aber nicht so einfach ohne sehr viel Zeit zu verlieren. Also bin ich einfach den ganzen Weg wieder zu Fuss zurück, allerdings über eine alternative Route.
      Mein Packliste sah ob der späteren Jahreszeit so aus: https://lighterpack.com/r/6xuyaz - nicht 100% UL, steinigt mich!
      Gear in der Einzelkritik (da wo es erwähnenswert ist):
      Pumpsack: Hab ich mir nach @Stromfahrers Anleitung aufgebohrt, so dass er mit der Xlite funktioniert. Ich liebe dieses Teil! Hab ihn auch als (einzigen) Drybag für Schlafsack, Matte, Bivy und Schlaf- bzw Ersatzklamotten genutzt (einfach alles reinstopfen) und nachts dann als Kissen. Bin eigentlich kein Freund von aufblasbaren Matten, hatte aber Angst mit nur einer China-CCF wird es mir zu kalt. Und mit Pumpsack ist so ne aufblasbare ja um Welten besser zu ertragen. Das China-Trailstar: ich liebe es. Bis auf den Umstand, dass es bei richtigem Mistwetter angefangen hat reinzuregnen (siehe anderer Thread). Es war jetzt nicht so arg, weil ich erstens den Bivy hatte und zweitens konnte man den Stellen, an denen es reingeregnet hat, ja gut ausweichen, dank dem gigantischen Platzangebot darunter. Ich lag also eh trocken. Polycro: Ich hatte bislang so eins von Tesa, das ich mal geschenkt bekommen habe. Das hab ich ein ganzes Jahr lang mit mir rumgezerrt bis es endlich kaputt war. Jetzt hab ich eins von Gossamer und hab es geschafft gleich nach ein paar Tagen Risse reinzubekommen. ¯\_(ツ)_/¯  Hose: ich hab in den Pyrenäen 7kg abgenommen. Hatte die Hose vorher nochmal probiert aber fand sie ok. Es hat sich aber herausgestellt, dass sie viel zu weit war. Mangels Gürtel (stupid light? aber ich krieg immer Druckstellen) eine echt nervige Angelegenheit. Hab sie mir dann mit dem Bandana enger gebunden. Und dann natürlich erst recht Druckstellen bekommen. Habe dann die Stelle täglich geändert, damit es nicht nur an einer Stelle weh tut. Schuhe (Merrell All Out): Katastrophe, haben sich während der Tour in alle Einzelteile aufgelöst. Die Löcher waren so gross, dass sie schon ein eigenes Gravitationsfeld erzeugten und Wasser von Pfützen aus über 2m Entfernung angezogen haben. GTX rain gear: Was war ich da froh drum! Hatte kurzzeitig überlegt nur einen Poncho mitzunehmen... Handschuhe: Ich hatte erst nur Liner dabei. Wie dumm! Hab mir gleich am zweiten Tag dicke, warme gekauft. Generell hab ich da aber ein Problem. Ich hätte gern ein Setup mit dünnen, die aber stabil genug sind um auch mit Stock etc zu wandern, was warmes zum drüberziehen, und wasserdicht sollte das ganze dann auch noch irgendwie werden (können). Wie macht ihr das? Über Empfehlungen würde ich mich sehr freuen. Jetzt aber endlich zu den Fotos!

      Los geht's!

      Aussicht vom Kebnekaise, man sieht schon bisschen was.

      Ich war wirklich oben! Und bin auch wie es sich gehört auf dem Arsch runter.

      Die Begeisterung hält sich in Grenzen ("Rucksack zu schwer")

      Alesjaure, die Saune muss sagenhaft sein, haben sie aber nicht getestet.

    • Von jdb
      Hi zusammen!
      Meine Freundin Johanna und ich starten Samstag auf den Nordkalottleden.
      Wir haben 6 Wochen Zeit... mal sehen, ob wir die ganzen 800km schaffen
      Wir sind relativ leichtgewichtig und mit viel selbstgebauter Ausrüstung unterwegs.
      Von unterwegs berichten wir über Twitter und über unser Online-Reisetagebuch 
      live von unserer Reise.
      Wir werden (fast) jeden Tag einen Tweet vom Satphone schicken, den ihr unter 
      https://twitter.com/theoutdoorjoes1 sehen könnt.
      Die Tagebucheinträge mit Bildern, die wir täglich schreiben, laden wir hoch, wenn
      wir irgendwo sind, wo es Internet gibt:
      http://outdoorjoes.de/

      Das wird voraussichtlich in Kilpisjärvi, Abisko, Ritsem und Kvikkjokk der Fall 
      sein... dazwischen vermutlich eher weniger
      Wenn wir Internet haben, posten wir auch in diesem Thread ein Update.
      Die Software für das Reisetagebuch (Server-Backend und die Android-App) habe ich 
      selbst geschrieben und dies wird der erste richtige Test sein - falls etwas 
      nicht klappt liegt es vermutlich an Bugs, die ich noch nicht gefunden habe.

      Kurzer Überblick über die Ausrüstung
      Rucksäcke: selbstgenäht (Johanna) und GG Gorilla (Jonas)
      Unterkunft: 3,5m x 3m Tarp mit Mückennetz, selbstgenäht
      Schlafsack: 2Personen-Quilt, selbstgenäht
      Schuhe: La Sportiva Ultra Raptor
      Kocher: BRS3000, Supercat stove und Picogrill 85
      Topf: Trangia 2L
      Verpflegung: viel Gedörrtes, Pasta, Reis, Polenta, usw.

      Warum drei Kocher? Naja... den Picogrill mitzunehmen ist ein Experiment, es wird
      eher nicht immer genug Holz zum Kochen geben. Wir wollen einfach mal versuchen,
      wie weit wir damit kommen. Wann immer kein Holz da ist, werden wir mit 
      Spiritus/Supercat kochen. Der BRS ist eigentlich nur dabei, falls es an einer 
      Zwischenstation keinen Spiritus gibt (von Ritsem und Kilpisjärvi konnten wir das
      nicht mehr abschließend klären).
      Wir würden uns freuen, wenn jemand unseren Reisebericht verfolgt! 
      Wünscht uns besseres Wetter als aktuell
      Grüße,
      die Outdoorjoes
    • Von Strahlentod
      Hallo,
      jedes Jahr wollen meine Frau und ich mehrmals 2-3 Tage mit 2 Kindern (2, 6) zum Wandern gehen. Da der Kleine noch getragen werden muss ist Gewicht ein riesen Problem.
      Deshalb wollen wir einen möglichst leichten Wetterschutz für die Nacht. Komfort ist zweitrangig und wir liegen gern eng aufeinander.
      Gedacht hatte ich an ein quadratisches Pyramidentarp mit einer Seitenlänge von ca. 2,80 und einer Höhe von ca. 1,70 eigentlich so wie hier:
      Nähen wollte ich aus Silnylon 40den wie hier schon oft erwähnt.
      Ist das plausibel oder macht ein anderes Setup mehr Sinn?
    • Von SwissExplorer
      Hallo Zusammen,
      Ich plane nächsten Monat eine Tour in Schweden zu machen. Ich werde nach Stockholm fliegen von da aus wollte ich bisher den Höga Kustenleden machen, da mir die Bilder und Reiseberichte überaus gefallen haben. Für die Tour möchte ich mir ca. 4 Tage Zeit nehmen, also nicht sehr lange, da ich noch Stockholm kennenlernen möchte.
      Jetzt meine Frage an die Schwedenexperten und Erfahrenen unter Euch: Soll ich beim Höga Kusteleden bleiben, und die 6 Stunden Zugfahrt von Stockholm her in Kauf nehmen oder gibt es schöne Alternativen die näher an Stockholm sind?
      Vielen Dank für Eure Hilfe schon mal im Voraus. =)
    • Von BastiNature
      Hallo zusammen!
      Wir, d.h. meine Freundin und ich, planen Ende August (19.8. - 3.9.) den Bohusleden in Schweden zu wandern, und haben gerade mit der Planung begonnen. Dazu haben wir noch ein paar Fragen, da die Quellen im Internet die wir bisher gefunden haben nicht auf ultraleicht ausgerichtet sind. Ausrüstungsmäßig werden wir uns an unserem letztjährigen 2500km-PCT-Sobo-Hike orientieren, Baseweight je nach Abschnitt ca. 5-5.5kg: 1x Tarptent Motrail (2 Personen Variante vom ProTrail), ULA Ohm, Cumulus Comforter, Exped Synmat Basic UL 7.
      Wir haben momentan folgende Fragen, vielleicht könnt ihr uns helfen:
      a) Vielleicht der wichtigste Punkt um das Gewicht gering zu halten: Gibt es eine Optionen sich irgendwo zwischendrin ein Paket hinzuschicken? Einkaufen geht zwar, die Auswahl ist für uns aber wegen Unverträglichkeit immer etwas eingeschränkt.
      Auf dem PCT hatten wir keine Regenjacke und keine Regenhose mit, nur unsere Trekkingschirme + Windjacke. Wir überlegen für den Bohusleden eine der folgenden Kombinationen: Regenjacke +  Regenrock (knielang) + evtl. Gamaschen oder Regenjacke + Regenhose oder nur Regenjacke mitzunehmen. Kennt jemand den Weg/die Gegend zu der Jahreszeit und kann bezüglich Wetter und Regenkleidung Tipps geben?
      c) Klima/Temperatur: Wir denken dass 1xShorts, 1xlange U-Hose, 2-3 Paar Socken, 1xT-Shirt, 1xLongsleeve, 1xdünnes Fleece, 1xMütze (pro Person, versteht sich) passen sollten. Denkt ihr das ist zu viel/zu warm? Oder ist das zu kühl? Daunenjacke statt Fleece?
      d) Wie sind die Böden beschaffen und wie sieht es mit Stark-Wind bzw. Sturm aus? Sind Titan-Heringe für das Zelt ausreichend oder sollten wir besser Y-Heringe nehmen?
      e) Etappen-Längen: In vielen Quellen zum Bohusleden (Baseweight teils deutlich > 15kg) wird von Etappen von ca. 10-20km berichtet...mit PCT Erfahrung und wohl auch für viele UL-ler klingt das nach recht wenig. Der Beschreibung nach scheint der Weg jedoch großteils eher einfach. Mir ist klar dass es von Person zu Person sehr unterschiedlich sein kann wie weit man an einem Tag kommt (auch von UL-ler zu UL-ler). Hat hier trotzdem jemand Erfahrungswerte, der nicht UHeavy unterwegs war?
      f) Wie sieht es mit Moskitos aus? Mückennetz + Mückenspray notwendig?
      g) Wie ist es mit Handy-Empfang auf dem Weg? Eher nur sporadisch oder ist die Netzabdeckung gut?
      h) Kochen: Auf dem PCT wegen Zeitersparnis, und teilweisem Verbot von Alkohol/Holzkochern, hatten wir unseren Gaskocher dabei. Wir haben auch bisher keine Erfahrung mit Alkohol/Holz. In Schweden sollte das mit Holz/Alkohol kein Problem sein oder? Dann könnten wir evtl. mit Alkohol/Holzfeuer experimentieren. Insbesondere wenn man viel Holz verwenden kann, stelle ich mir vor dass das nochmal Gewicht spart. Was haltet ihr davon, und habt ihr Vorschläge für leichte Holz/Alkohol Kombi-Kocher?
      Falls ihr sonst noch Tipps habt oder euch irgendwas einfällt was man unbedingt dabei haben sollte... wir freuen uns über jeden Vorschlag.
      Danke für eure Hilfe!
      Bastian (+ Lena)
       
      P.S.: Ist schonmal jemandem aufgefallen, dass die Rechtschreibkorrektur des Forum "ultraleicht" anstreicht ?
  • Benutzer online   39 Benutzer, 1 Anonym, 199 Gäste (Gesamte Liste anzeigen)



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