Geschrieben 28. Mai 20215 Jr. Hat jemand Erfahrungen mit dem "Staff" von Zpacks, einer Art Carbon-Wanderstab? Siehe hier: https://zpacks.com/products/carbon-fiber-staff @khyalhatte vor zwei/drei Jahren mal einen Review dazu angekündigt, aber bisher habe ich noch keinen gefunden Ich suche noch eine Aufstellstange fürs Mid, da wäre man hier mit 232 g doch ganz gut bedient. Treckingstöcke benutze ich bisher nicht, aber vielleicht kann man sich ja daran gewöhnen, wenn man erst mal mit einem anfängt... Zpacks schreibt, die Spitze aus Titan sei unverwüstlich, was schon erstaunlich ist, wenn man liest, dass die Spitzen bei Treckingstöcken nach wenigen 100 km abgenutzt sind.
Geschrieben 28. Mai 20215 Jr. Ich habe Erfahrung mit einem MYOG-Nachbau Wirklich gut gefallen hatte mir das Wandern mit so einem Stab allerdings nur in unwegsamen Gelände in z.B. Schweden, wo wir öfter mal Geländestufen von ca. 40-70cm hatten. Dort ist so ein längerer Stab eine richtig gute Steig- bzw. Abstiegshilfe und hilft die Knie zu schonen. Aber auf besseren Wegen nehme ich lieber normale Trekkingstöcke, die ermöglichen eine ausgeglichenere Bewegung. Offline bei https://www.ultraleicht-trekking.com, jetzt auf zu neuen Welten!
Geschrieben 28. Mai 20215 Jr. Wenn's nicht unbedingt zerlegbar sein muss, bietet sich Myog an: Hasel links, 1,40 m ( beliebige Länge aber möglich) 242 g mit Stahlspitze Bambus rechts, 1,30 m (Länge...s.o.) mit Stahlspitze und Gummipuffer, Schaumgriff mit Handschlaufe, 2 m Ducttape und 2m Reepschnur umzu, Drahtumwicklung für Reparaturen und "Survivalset" ( Firesteel, Nähzeug, Pflaster, Schmerzmittel) im Griff - 182 g. Ohne alles , nur mit Schaumgriff war unter 150g. Is' halt kein Carbon. Haselstab hat im Bushcraftforum jemand zerlegbar gemacht für seine Minikohte, funxt wohl seit Jahren prima, kommt hier aber nicht in Frage, denn es sind Messingschraubverbindungen aus dem Sanitärbereich verwendet worden, also nicht soo leicht
Geschrieben 28. Mai 20215 Jr. Autor Hey, danke, an Myog aus Hasel oder Bambus habe ich noch gar nicht gedacht! Carbon ist ja kein Selbstzweck, sondern sollte einfach leicht und stabil sein. Aber wenn das Holz das auch kann, ist es um einiges billiger und nachhaltiger!
Geschrieben 28. Mai 20215 Jr. vor 2 Stunden schrieb waldradler: Hat jemand Erfahrungen mit dem "Staff" von Zpacks, einer Art Carbon-Wanderstab? Siehe hier: https://zpacks.com/products/carbon-fiber-staff @khyalhatte vor zwei/drei Jahren mal einen Review dazu angekündigt, aber bisher habe ich noch keinen gefunden Ich suche noch eine Aufstellstange fürs Mid, da wäre man hier mit 232 g doch ganz gut bedient. Treckingstöcke benutze ich bisher nicht, aber vielleicht kann man sich ja daran gewöhnen, wenn man erst mal mit einem anfängt... Zpacks schreibt, die Spitze aus Titan sei unverwüstlich, was schon erstaunlich ist, wenn man liest, dass die Spitzen bei Treckingstöcken nach wenigen 100 km abgenutzt sind. Bei guten Trekkingstoecken sind die Spitzen auch nicht nach ein paar Hundert km um, bei meinen Helinox (noch damals von Exped vertrieben) ist auch nach ein paar Tausend km kein Ende absehbar. Ich finde den Staff inzwischen gerade in unwegsamen Gelaende deutlich angenehmer als Trekkingstoecke, damit man sich dann damit z.B. bei Felsen "hochhebeln" kann, braucht so ein Stab eine gewisse Stabilitaet und dann bist Du bei Holz ca 700-1000g, sind ja die typischen Visionssuche-Staebe, also 3-4faches Gewicht, da habe ich den Vergleich aus der Praxis. Naja und bei normalem Wandern finde ich es haeufiger inzwischen auch angenehmer mit Staff, ausser in Eis / Schnee oder bei langen Strecken mit schwerem Rucksack (ich mein jetzt 20 kg o.A.) Den Staff kannst Du durch die einzelnen Elemente auf div Laengen fuer unterschiedliche Zelthoehen zurechtstecken und hast mit gut 150 cm genuegend Laenge als Staff, das Ding muss man echt mal in der Hand gehabt haben, um zu verstehen, wie stabil das Teil ist. Terranonna.de
Geschrieben 28. Mai 20215 Jr. Autor Danke für den Erfahrungsbericht! Nur die Visionssuche habe ich nicht verstanden (Wikipedia: "eine spirituelle Praxis einiger ethnischer Religionen Amerikas zur Erlangung von übernatürlicher Kraft durch die ritualisierte Suche nach einem persönlichen Schutzgeist"). Die Gewichte der Holzstäbe schwanken hier offenbar stark zwischen 242 g und 1000 g...
Geschrieben 28. Mai 20215 Jr. inspiration: https://de.wikipedia.org/wiki/Hirtensprung https://lighterpack.com/r/uldntl Wandern ist eine Form des weiten Gehens, die Fortbewegung zu Fuß, über mindestens mehrere Stunden. Klettern ist die natürliche Fortbewegung, mit vertikaler Komponente, mit Händen und Füßen. Oder man fährt einfach Rad.
Geschrieben 28. Mai 20215 Jr. Was macht ihr mit euren Stöcken? Hier im Friesischen gibt's sowas auch : https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pultstockspringen Damit kann man Schlote, Kanäle usw.überwinden. da reicht 1,50 m Länge aber bei weitem nicht! Zum Wandern finde ich das etwas übertrieben, so einen Prügel von 1kg mitzuschleppen. Ich wieg 90 kg, und ich kann mich voll in beide meiner Stöcke reinhängen... Falls jemand sich nun klimmzugartig an Felsen qua Stock hochhangeln möchte, dann empfehle ich schwereren Bambus, den kriegt man kaum kaputt. 1kg wird der dann aber auch nicht wiegen LG schwyzi
Geschrieben 28. Mai 20215 Jr. Bambus ist "natures carbon fiber" habe ich für kleines Geld neulich im Baumarkt gesehen, mittlerweile breitet sich das "Unkraut" auch in einigen Gärten als invasive Spezies aus. Einfach fragen... Wir hatten auf unserem Segelboot Bambus als Spinnakerbäume im Einsatz. Hat immer etliche Tausend Seemeilen gehalten und war völlig umsonst. LG, Christian
Geschrieben 28. Mai 20215 Jr. OT: Ich bin grade in Versuchung meinen Kali Rattan-Langstock zu wiegen, das wär Multiuse. Gehhilfe und Körperverletzung in einem Bearbeitet 28. Mai 20215 Jr. von dennisdraussen
Geschrieben 5. Juni 20215 Jr. Hey Waldradler, just simplify it. Auch ich benutze frisch geschnittene Hasel Äste. Einfach unten anspitzen, fertig Gruss OM
Geschrieben 5. Juni 20215 Jr. Ah ja, war wie du, viele Jahre ohne Wanderstöcke unterwegs. An die Haselstöcke konnte ich mich sehr gut gewöhnen. Ein wesentlicher Vorteil: man ist definitiv schneller unterwegs und spart viel Kraft, wenn’s mal bergauf geht
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