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Ultraleicht Trekking

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Wie schon im Vorstellungsthread geschildert, möchte ich mich in Zukunft an Fastpacking probieren.

Innerhalb der letzten Wochen habe ich mir einiges an Reviews und Tutorials zum Thema UL angeschaut. Auf Basis dieser Nachforschung ist folgende Packliste entstanden: Liste.

Die Packliste soll für folgende Umstände dienen:

  • Gebiet: deutsche Mittelgebirge, konkret HW1
  • Jahreszeit: Spätfrühling, Sommer, Frühherbst
  • Essen: Nicht zu viel mitnehmen; öfters einkehren; öfters einkaufen
  • Die Wegstrecke wird größtenteils / nach Kräften gelaufen (i.e., running), bergauf wird gewandert
  • bei zu schlechtem Wetter wird die Tour abgesagt

Auf meiner TODO-Liste (d.h. noch nicht auf der Packliste) stehen noch folgende Dinge:

  • Wanderkarte
  • aufblasbares Kissen (optional)
  • Stuffsacks für Essen & Kleidung
  • Trailschuhe (getragen)
  • Sport-Sonnenbrille (optional)
  • Abgespeckter Geldbeutel (ca. 15-20 g)
  • Kontaktlinsen + Kontaktlinsenlösung, eventuell Brille
  • Essen
  • Wasser - zw. 0.5l & 1.5l ?

Mit diesen letzten Dingen schätze ich das BW auf ca. 3.7 kg.

Doch bevor es zu sehr ins Detail geht, würde ich mich über Feedback zu Schlafsystem, Bekleidung und Rucksack freuen. Anbei einige Fragen bzw. Gedankengänge. Oberste Maxim ist, das Packgewicht und Packvolumen zu minimieren, um den Bounce des Packs zu reduzieren. Nur so werde ich die Strecke joggend zurücklegen können.

Rucksack: Essentiell fürs Fastpacking soll ja der Rucksack sein. Der UD Fastpack 15 ist sehr klein mit seinen 21l Fassungsvermögen und soll sich gut dafür eignen. Den Rucksack habe ich schon. Mit nur 1-2 Tagen Essensproviant passt mir Glück alles rein - falls zu klein, muss der 25er her.

 

Schlafsystem: SMD Gatewood Cape, S2S Bugnet, Neoair xlite small & Cumulus Quilt 150.

Ich besitze noch keine dieser Gegenstände, bin also bei Einwänden noch komplett flexibel - obwohl ich mich etwas in das Gatewood Cape verliebt habe :D 

  • Ist der Quilt warm genug? Zur Not will ich nachts alle Kleidungsstücke tragen, die ich dabei habe (bin schlank). Ich bin nicht verfroren, schwitze nachts auch des Öfteren. Ganz generell verstehe ich die Ratings auf Schlafsäcken nicht; wie sind die ausgelegt? Auf Nackt-Schlafen, oder mit Baselayer, oder..?
  • Geht es irgendwie noch leichter, ohne auf Insektenschutz und ein Dach über dem Kopf zu verzichten? Man bedenke den Mutli-use des Capes als Regenjacke.
  • Ursprünglich wollte ich das SMD Serenity Nettent als Innenzelt nehmen, aber das schlägt mit stolzen 300g zu Buche...
  • Zeltstange wird eventuell noch durch Trekking Stöcke ersetzt

 

Kleidung:

Ich will natürlich unnötige Kleidungsstücke vermeiden, aber auch nicht frieren müssen. Ein Longsleeve shirt spare ich mir, dafür kommen Armlinge mit. Leider finde ich das Fleece und den Windstopper recht schwer. Allerdings habe ich die Jacken bereits. Der Buff und Polar Buff sollen mir nachts als Mütze und Schal dienen.

  • Ist das Layering vernünftig? Habe ich zuviel oder zuwenig dabei? Beim Joggen wird mir sicherlich nicht kalt, aber vllt danach, verschwitzt bei Wind und Regen?

 

Viel Spaß beim Zerpflücken und danke schonmal fürs Feedback ^_^

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Die Windstopperjacke würde ich durch eine reine Windjacke ersetzen, gibt's unter 100g. Fleece + Windjacke hat dann die gleiche Funktion.

Die recht üppige Stirnlampe auch nur wenn du nachts laufen willst, ansonsten tut es auch was kleineres (wobei ich aufgrund der Knopfzellen auch kein Freund der oft empfohlenen Petzl e-lite bin).

Anonsten ein interessantes Projekt! 

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Hallo Gump!

Bei ods gibt es ein Ähnliches Thema. vielleicht hilft dir das ja. Vor allem die Überlegungen zur Kleidung kann ich gut nachvollziehen. Würde daher alles doppelt mitnehmen: 1x zum Vollschwitzen (T-Shirt + Armlinge, Shorts), 1x zum Schlafen (Longsleeve, Tight).

Ob du mit Poncho gut laufen kannst, musst du selber wissen. Ich könnte es nicht. Eine leichte Regenjacke (Frogg Toggs, ~150g) und ein leichtes Tarp (MYOG, 156g incl. Leinen) sind auch nicht wirklich schwerer, als das GWC.

mfg
der Ray

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Zum Fleece: Ich hatte lange einen Fleece-Pulli von CMP, der wog knapp über 200g in S (etwa der), so ähnlich ist eine Pulli von Quechua (Decathlon). Hab ich in kühleren Jahreszeiten auch zum Laufen angehabt.

Ein aufblasbares Kissen könnte man vielleicht durch Kleidung ersetzen (wie @Stromfahrer zeigt ). Wenn Bedarf besteht, ich besitze noch ein recht leichtes kleines, einfach PN.

bearbeitet von Stromfahrer
Links gekürzt

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@schrenz Vielen vielen Dank für diese beiden Tipps. Du ersparst mir so wies aussieht ganze 300g :wub:

Bezüglich Windjacke habe ich recherchiert: Statt der 356 g schweren Windstopper Fleece Jacke habe ich jetzt die Gore Running Wear Fusion Windstopper Jacke (80-120g, es herrscht Uneinigkeit) im Auge. Einen Duschtest besteht sie mit Bravur und atmungsaktiv soll sie laut diversen Testberichten auch sein. Das macht dann auch die Cape-Funktion des GWC überflüssig :idea:

Zur Stirnlampe: Black Diamond Sprinter fliegt auch raus, Petzl e+LITE (inkl. Ersatzbatterien) kommt rein.

@notenblog gute Idee, das Fleece zu ersetzen! Meiner hat nen durchgängigen Zipper und 2 Zipper-Seitentaschen, da kommt wohl das für mich unnötige Gewicht her. Spart 150g :wub:

Zum Kissen: Die Idee war mir bekannt - ich dachte allerdings, dass ich in kalten Nächten nicht genügend Kleidungsstücke dabei haben könnte, um das improvisierte Kissen zu füllen. Dazu Stromfahrer:

Zitat

Oder eine Menge Laub in einer Plastiktüte.

Damit hat sich das erledigt.

@derray danke für den Thread! Hab ihn mir sofort unter 'ODS UH packlist' abgespeichert :-P Besonders der Hinweis von Fisherman (ODS) ist super:

Zitat

Suche mal bei Google nach "20 liter sind genug" da wirst Du viele Anregungen finden icon_wink.gif

Etwas mehr Baselayer sollte besser sein, da hast du Recht. Ein Longsleeve (150g) kommt dazu. -_-

Anstelle des GWCs denke ich momentan über ein Tarp nach..vielleicht das MSR Thruhiker 70 wing? Leichter wie das GWC komme ich aber nicht wirklich weg.MLD/zpacks finde ich übertrieben teuer. MYOG wollte ich erstmal sein lassen. Aber rein aus Interesse, gibt es da einen Bauplan, den du mit den 156g im Kopf hast?

Hier gehts zur Packliste v1.1. Das sieht schon besser aus!

bearbeitet von SouthWest

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Schönes Thema @Gump, ich hab mich mit dem Thema Fastpacking noch nicht so wirklich beschäftigt. Wenn ich alleine unterwegs bin, laufe ich öfter mal schöne teilabschnitte. Vor allem wenn es bergab geht, das ist für mich angehmer als diese zu gehen.

Als Inspiration meine sul liste die ich dafür verwenden würde. 

Ich würde dir anstelle von einer Gore Regenjacke zu einer reinen Windjacke und einer reinen Regenjacke raten. Funktioniert beides als "spezialist" besser als dieser Membran-Kram. Verglichen mit meiner Kombination sparst du keine 20g, wirst mehr schwitzen als mit einer guten Windjacke und hast, wenn es mal kalt wird, nur eine Jacke ... ich aber zwei!

Brauchst du für deinen geplanten Temperatur-Bereich wirklich Socken für die Nacht?

Wofür ist die lange Tight gedacht? Fürs Camp oder wirklich fürs laufen? Ich benutze für beides lieber eine Windhose, wird beim laufen nur bei wirklich starkem wind gebraucht. In Pausen hält sie gut warm und ist nicht so "fummelig" anzuziehen wie ne Tight.

Zum Schlafsetup wurde ja schon einiges gesagt ... Da hängt alles sehr von persöhnlichen Vorlieben und vom Geld das man ausgeben möchte ab.

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@basti78 und alle anderen: Danke für die guten Anregungen! Habe das alles setzen lassen und viel recherchiert. An basti's abgefahrene SUL-Packliste komme ich zwar nicht ran, aber ich näher mich an.

Die Packliste v1.2 ist viel leichter geworden: Statt der ursprünglichen 3.4 kg BW bin ich jetzt bei 2.6 kg BW (-0,8 kg) :-D

 Nach wie vor fehlen 2-3 Kleinigkeiten auf der Liste (z.B. die Wanderkarte und ein Löffel).

Folgend die Änderungen im Detail:

Kleidung:

  • Lange Tight durch geräuscharme Windhose ersetzt ( - 78g)
  • Gore Running Windstopper durch spezialisierte Windjacke (OMM Sonic Smock) und Regenjacke (Berghaus Hyper 100) ersetzt ( -204g)

OT:  Die Berghaus Hyper 100 hab ich für 180€ gefunden - für 300€ wäre sie mir zu teuer

  • Northface Fleece Jacke, Buff Polar Reverse && Longsleeve Shirt durch Montane Allez Micro Hoodie ersetzt: dient bei Kälte als Midlayer (soll gut zum Laufen sein) und beim Nächtigen als Baselayer (-416g)
  • Spare-Socken sind rausgeflogen (-30g), komen aber vllt. wieder rein.

OT: Habe sowieso mal eine bessere Garderobe fürs Laufen (also joggen) in Wind und Wetter gebraucht - dementsprechend lohnt sich die Investition nicht nur für den UL-Spaß hier.

 

Schlafsystem:

  • Gatewood Cape durch Terra Nova Tarp Shelter I (5' x 8' / 1,5m x 2,5m) ersetzt (-114g).

OT: Habe irgendwo im Netz das womöglich letzte seiner Art gefunden und zugeschlagen. 170g für ein 5x8 tarp in stealth-grün für ~85€ (nach Einfuhr von Übersee) find ich nicht schlecht. Ein Cuben-MYOG-Tarp gibts dann, wenn ich mehr Erfahrung mit Tarps gesammelt hab B)

Ich bin noch am überlegen, ob ich das S2S Pyramid Nano Mosquito-Netz samt Groundsheet nicht besser durch einen Borah Side-Zipper Bivy ersetze (+70g) ersetze. Das könnte bei miesem Wetter Splash verhindern, sorgt aber für ein weniger gut gelüftetes System (ich bin mir bewusst, dass das Forum bei der Frage "Bivy vs kein Bivy" zweigeteilter Meinung ist..). Alternativ hab ich noch das Simblissity Inner Peace im Auge.

 

Hat noch jemand Anmerkungen hat oder sieht seine Vorschläge nicht ordentlich umgesetzt? :ph34r:

bearbeitet von Gump

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vor 9 Minuten schrieb Gump:

Ich bin noch am überlegen, ob ich das S2S Pyramid Nano Mosquito-Netz samt Groundsheet nicht besser durch einen Borah Side-Zipper Bivy ersetze (+70g) ersetze. Das könnte bei miesem Wetter Splash verhindern, sorgt aber für ein weniger gut gelüftetes System.  (Ich bin mir bewusst, dass das Forum bei der Frage "Bivy vs kein Bivy" zweigeteilter Meinung ist..)

 

Ich hab exakt den selben Weg begangen, von StS Nano Netz mit Groundsheet zu Borah Bivy, nachdem ich nachts mal im Quilt Besuch von einem kakerlaken-artigen Tier bekommen habe. Seitdem mag ich nicht mehr so recht ohne Bivy draußen schlafen. Den Zusatznutzen des Splash-Schutzes plus ein oder zwei Extra-Grad Wärmeleistung ist mir das bischen Zusatzgewicht wert.

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Ich würde Schuhe anziehen, aber da ist ja jeder anders ...

Nichts zum wasserdichten Verpacken von Quilt und Kleidung? Geld und Papiere?

Bei Temperaturen, bei denen man in einem 150er-Quilt schlafen kann, würde ich die Windjacke weglassen.

Die Lampe wäre mir wohl zu schwach zum Laufen und zu schwer fürs Camp.

Wofür Multitool und Feuerzeug?

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vor 25 Minuten schrieb Dr. Seltsam:

Bei Temperaturen, bei denen man in einem 150er-Quilt schlafen kann, würde ich die Windjacke weglassen.

Komische Logik...  :|   D.h. dass ich letztes WE im Harz bei 20°C Tagsüber doch nicht hätte meine Regenjacke (=Windjacke) inkl. Kaputze anziehen (bzw. gar nicht einpacken) müssen, weil es wie blöde geweht hat?  ;)

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vor 5 Minuten schrieb AlphaRay:

Komische Logik...  :|   D.h. dass ich letztes WE im Harz bei 20°C Tagsüber doch nicht hätte meine Regenjacke (=Windjacke) inkl. Kaputze anziehen (bzw. gar nicht einpacken) müssen, weil es wie blöde geweht hat?  ;)

Komisches Gegenargument ... Du selbst nutzt also eine Regenjacke statt einer Windjacke, findest aber, jemand anderes sollte das nicht tun?

Zudem ist der Threadersteller größtenteils laufend/joggend unterwegs: Mir persönlich wäre dann eine Windjacke meist zu warm, und wenn nicht, ist das Wetter so scheiße, dass eben auch die Regenjacke passt.

bearbeitet von Dr. Seltsam

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Zitat

Ich würde Schuhe anziehen, aber da ist ja jeder anders ...


Schuhe hatte ich bisher ignoriert (immerhin müssen die ja nicht in den Rucksack..). Mir fehlen auch noch die richtigen Trail-Runner. Muss noch abwägen inwiefern ich wasserfestere Schuhe (a la Goretex) meinen bisherigen vorziehen soll.

Zum wasserdichten Verpacken von Kleinkram kommen Ziplocks mit; Quilt kann eventuell in Bivy eingepackt werden, oder ich brauche einen wasserdichten Stuffsack. Ähnliches gilt für Kleidung. Und für Lebensmittel. Das läuft bei mir momentan unter Kleinkram und ist noch nicht wirklich planbar, weil die 'großen' Dinge noch nicht feststehen.

 

Zitat

Wofür Multitool und Feuerzeug?

Mutlitool für: Nahrung aufmachen (Messer), Pflaster zurechtschneiden (Schere), Tarp-Schnüre kürzen(?) (Messer)

Feuerzeug: Ist tatsächlich unnütz

Packliste v1.2.1 inkl. Schuhe und ohne Feuerzeug. Keine Sorge, wollte nicht barfuß los.

Zitat

Die Lampe wäre mir wohl zu schwach zum Laufen und zu schwer fürs Camp.

Laufen will ich damit nicht. Hast du eine leichtere Variante fürs Camp? Sollte aber besser nicht die allerletzte Funzel sein.

vor 22 Minuten schrieb Dr. Seltsam:

Der 150er-Quilt ist (genau wie der 450er) übrigens von der Cumulus-Seite verschwunden.

Mist. Vielleicht ists aber auch gar keine schlechte Idee, anstelle dessen den 250er zu nehmen. Gibt es sonst ähnliche (Preis, Gewicht & Wärme) Alternativen zum 150er?

vor 41 Minuten schrieb Dr. Seltsam:

Bei Temperaturen, bei denen man in einem 150er-Quilt schlafen kann, würde ich die Windjacke weglassen.

Ich werde den Punkt auf einer kürzeren Testtour mal abwägen.  Ich bin zwar meist joggend unterwegs - das bringt aber auch die Gefahr mit sich, völlig durchgeschwitzt vom Wind auszukühlen. Eventuell kann ich sie weglassen, wenn die Atmungsaktivität der Regenjacke so toll wie beworben ist (ich bin skeptisch). 60g mehr (mit dem Volumen einer Faust) sind vielleicht für die zusätzliche Flexibilität in Kauf zu nehmen (wie basti es schrieb).

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<strike>Wenn du nur ein Messer und eine Schere brauchst, reicht oft ein Mini-Victorinox (Classic?) oder ein ähnlich kompaktes Messer.</strike> OK, erst Listen lesen…

bearbeitet von notenblog
Dummheit

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vor 8 Minuten schrieb Gump:

Hast du eine leichtere Variante fürs Camp? Sollte aber besser nicht die allerletzte Funzel sein.

Ich nutze die hier, mit etwas Gummikordel und einem Mini-Tanka (8 g). Die funktioniert zuverlässig und reicht aus, um im Camp zu hantieren und auch mal das Zelt aufzubauen.

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vor 5 Stunden schrieb Trekkerling:

Ich hab exakt den selben Weg begangen, von StS Nano Netz mit Groundsheet zu Borah Bivy, nachdem ich nachts mal im Quilt Besuch von einem kakerlaken-artigen Tier bekommen habe. Seitdem mag ich nicht mehr so recht ohne Bivy draußen schlafen. Den Zusatznutzen des Splash-Schutzes plus ein oder zwei Extra-Grad Wärmeleistung ist mir das bischen Zusatzgewicht wert.

Ich will meinen bivy auch nicht mehr missen ... In Insektenarmen gebieten und bei guter Wetterprognose bleibt er zuhause, sonst ist er auch immer dabei.

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Ich habe auch so ne Photon, Modell Micro light. Das reicht im Lager eigentlich, wenn man ausgepumpt bald schlafen geht. Vergiss nicht: Es ist Nachts meist hell, und nicht dunkel. Und im Sommer geht die Sonne sehr spät unter.

Die Petzl e-lite finde ich zum Wandern bei Dunkelheit super. Aber rennen würde ich mit der bei der kurzen Leuchtweite, die nach einer Stunde Gebrauch eintritt, keineswegs, zumindest nicht mit meinem Vorjahresmodell.

Ich denke, Du solltest noch im Hellen Deinen Lagerplatz wählen und für Notfälle die Photon mit nehmen.

In meinem Rucksack hat jeder Beutel ne andere Haptik und ne bestimmte Lage. Ich brauch im Lager eigentlich gar kein Licht. 

Ich schleppe beide oben genannten Lampen mit, benutze sie aber kaum.

 

Über die Vorteile eines Snugpack Biwaksackes hab ich hier jetzt im Forum genug geschrieben. Bei Sauwetter findet sich zudem überall in Deutschland irgendwo ein nutzbares Schutzdach. Das sollte man nicht vergessen. Ich würde dazu einen Schlafsack mitnehmen, und den Rest des Schlafsystems auf der Liste zuhause lassen. Was soll das Gefummel?

 

bearbeitet von Erbswurst

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vor 20 Stunden schrieb Dr. Seltsam:

Komisches Gegenargument ... Du selbst nutzt also eine Regenjacke statt einer Windjacke, findest aber, jemand anderes sollte das nicht tun?

Zudem ist der Threadersteller größtenteils laufend/joggend unterwegs: Mir persönlich wäre dann eine Windjacke meist zu warm, und wenn nicht, ist das Wetter so scheiße, dass eben auch die Regenjacke passt.

Eeh - wie soll er denn, wenn du ihm von dem Einpacken einer Windjacke geraten hast "wenn es warm ist"...?   ->  Zitat:  "Bei Temperaturen, bei denen man in einem 150er-Quilt schlafen kann, würde ich die Windjacke weglassen."   =  wenn warm, dann keine Windjacke mitnehmen.  So habe ich das zumindest verstanden.   Mein Argument:  wenn kalt und windig, dann Windjacke trotzdem nötig  ;)

"Und er hat nen Poncho und keine leichte Regenjacke wie ich. Würde ich persönlich bei 20° und Sonne (bei starkem Wind) nicht mit drin rumlaufen wollen ;)

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vor 4 Minuten schrieb AlphaRay:

"Und er hat nen Poncho und keine leichte Regenjacke wie ich. Würde ich persönlich bei 20° und Sonne (bei starkem Wind) nicht mit drin rumlaufen wollen ;)

Berghaus Hyper 100, 96 g. Vielleicht liest du mal den Faden. Zwinkersmiley.

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    • Von Alphahedgehog
      Servus liebes Forum. Ich habe vor im Juni auf eine Fahrradtour in Europa zu gehen und suche für diese noch passende Ausrüstung.
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      Ich habe mich bereits im Forum umgeschaut und bin beim Zelt auf das SMD Lunar Solo gestoßen und ziehe das in Betracht (vielleicht hat ja hier Erfahrung zu bieten ggf. Alternativen zu den Zelt). Schlafsackmäßig bin ich noch total unentschlossen, denke aber über ein 3 season Schlafsack nach, da ich nicht vorhabe bis spät im Herbst draußen zu sein sondern eher Frühling-Mitte Herbst. Preismäßig bin ich bereit den Preis zu zahlen, der nötig ist um qualitativ gute und langlebige Ausrüstung zu kaufen. Trotzdem würde ich es bevorzugen mich preislich eher im Mittelfeld zu bewegen.
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      Kurz zu mir: Student, 24 Jahre jung, aus dem schönen Niedersachsen und schon seit geraumer Zeit Interesse am Wandern und jeglichen anderen Outdooraktivitäten. Seit einem halben Jahr soll es nun auch für mich in Richtung Mehrtagestouren und übernachten im Freien gehen. 
      Im Oktober diesen Jahres habe ich zusammen mit einem Freund die erste Tour in Angriff genommen. 100 Kilometer sollte es durch den Harz gehen, genauer gesagt über den Harzer Hexenstieg von Osterode nach Thale. Leider habe ich mir viel zu spontan und unüberlegt meine erste Ausrüstung zusammengekauft und dabei nur in zweiter Linie an das Gewicht gedacht. Die Folge: Anfang Oktober mit 18KG (inkl. 3l Wasser und 1,5KG Essen) und einem unguten Gefühl gestartet. Leider mussten wir aufgrund diverser Gründe (Nasser und kaputter Schlafsack, geschundene Füße und Schulterschmerzen) abbrechen.
      Zeit, die Ausrüstung auf einen Bruchteil des Gewichts zu reduzieren. Ich lese mittlerweile seit einiger Zeit anonym in diesem Forum mit, habe mich jedoch erst jetzt getraut mit einer Gear-Liste und einem Account aufzutauchen und mich vorzustellen.
      Das Ziel ist es in erster Linie drei bis vier Tagestouren möglichst schnell und ohne viel Gewicht laufen zu können. Da ich meistens in Gegenden unterwegs unterwegs bin, in denen die Zivilisation nicht weit ist, müsste ich nie mehr als allerhöchstens (drei!) Tage Verpflegung mitschleppen. Als Vorbild habe ich mir bereits einige Jungs aus den USA angeschaut und war beeindruckt von deren Basisgewicht (6-9LBS?!). Ich hatte mir das in letzter Zeit als Orientierung genommen, bin mir aber unschlüssig, ob diese Art von Wandern nicht etwas zu spartanisch und gefährlich für einen noch unerfahrenen Backpacker ist. 
      Die Jahreszeiten, in denen ich unterwegs bin, belaufen sich auf Frühling, Sommer und Herbst in ganz Deutschland. Gerne würde ich aber auch längere Routen über mehrere Wochen laufen.
      Anbei habe ich Euch eine Gearlist meiner derzeitigen Ausrüstung zur Verfügung gestellt, mit der ich im Harz unterwegs war (18KG; Teilweise auch mit 20KG, sofern 5L an Wasser mitgeschleppt (Im Nachhinein viel zu übertrieben (hatten jedoch keinen Wasserfilter dabei)).
      Ich bin mir sicher, dass es etwas zu verbessern gibt. Eventuelle Anmerkungen habe ich in die Beschreibung bei GearGrams geladen. 
      Ideen: Rucksack: KS 40 Ultralight mit UL-Gestell (500gramm für den Rucksack 40L); Schlafsack von EE den Revelation; Bivy: MountainLaurelDesigns Solo. 
      Da Geld nicht die allergrößte Rollte spielt, sondern eher Gewicht und Funktionalität(!) bin ich für jegliche Vorschläge sehr dankbar.
      LINK ZU GEARGRAMS: https://www.geargrams.com/list?id=45328
      Ich wünsche Euch einen angenehmen Sonntag und eine besinnliche Vorweihnachtszeit,
      Haxenkraxler
      PS: Den Kocher, samt Brennstoff (Trangia) + Erste-Hilfe-Kit hat mein Kumpel geschleppt. 
      PPS: Übernachtet wurde in Schutzhütten, ich möchte da jedoch flexibler sein und hatte da an ein Tarp + Bivy gedacht. 
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