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Ultraleicht Trekking

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Wie schon im Vorstellungsthread geschildert, möchte ich mich in Zukunft an Fastpacking probieren.

Innerhalb der letzten Wochen habe ich mir einiges an Reviews und Tutorials zum Thema UL angeschaut. Auf Basis dieser Nachforschung ist folgende Packliste entstanden: Liste.

Die Packliste soll für folgende Umstände dienen:

  • Gebiet: deutsche Mittelgebirge, konkret HW1
  • Jahreszeit: Spätfrühling, Sommer, Frühherbst
  • Essen: Nicht zu viel mitnehmen; öfters einkehren; öfters einkaufen
  • Die Wegstrecke wird größtenteils / nach Kräften gelaufen (i.e., running), bergauf wird gewandert
  • bei zu schlechtem Wetter wird die Tour abgesagt

Auf meiner TODO-Liste (d.h. noch nicht auf der Packliste) stehen noch folgende Dinge:

  • Wanderkarte
  • aufblasbares Kissen (optional)
  • Stuffsacks für Essen & Kleidung
  • Trailschuhe (getragen)
  • Sport-Sonnenbrille (optional)
  • Abgespeckter Geldbeutel (ca. 15-20 g)
  • Kontaktlinsen + Kontaktlinsenlösung, eventuell Brille
  • Essen
  • Wasser - zw. 0.5l & 1.5l ?

Mit diesen letzten Dingen schätze ich das BW auf ca. 3.7 kg.

Doch bevor es zu sehr ins Detail geht, würde ich mich über Feedback zu Schlafsystem, Bekleidung und Rucksack freuen. Anbei einige Fragen bzw. Gedankengänge. Oberste Maxim ist, das Packgewicht und Packvolumen zu minimieren, um den Bounce des Packs zu reduzieren. Nur so werde ich die Strecke joggend zurücklegen können.

Rucksack: Essentiell fürs Fastpacking soll ja der Rucksack sein. Der UD Fastpack 15 ist sehr klein mit seinen 21l Fassungsvermögen und soll sich gut dafür eignen. Den Rucksack habe ich schon. Mit nur 1-2 Tagen Essensproviant passt mir Glück alles rein - falls zu klein, muss der 25er her.

 

Schlafsystem: SMD Gatewood Cape, S2S Bugnet, Neoair xlite small & Cumulus Quilt 150.

Ich besitze noch keine dieser Gegenstände, bin also bei Einwänden noch komplett flexibel - obwohl ich mich etwas in das Gatewood Cape verliebt habe :D 

  • Ist der Quilt warm genug? Zur Not will ich nachts alle Kleidungsstücke tragen, die ich dabei habe (bin schlank). Ich bin nicht verfroren, schwitze nachts auch des Öfteren. Ganz generell verstehe ich die Ratings auf Schlafsäcken nicht; wie sind die ausgelegt? Auf Nackt-Schlafen, oder mit Baselayer, oder..?
  • Geht es irgendwie noch leichter, ohne auf Insektenschutz und ein Dach über dem Kopf zu verzichten? Man bedenke den Mutli-use des Capes als Regenjacke.
  • Ursprünglich wollte ich das SMD Serenity Nettent als Innenzelt nehmen, aber das schlägt mit stolzen 300g zu Buche...
  • Zeltstange wird eventuell noch durch Trekking Stöcke ersetzt

 

Kleidung:

Ich will natürlich unnötige Kleidungsstücke vermeiden, aber auch nicht frieren müssen. Ein Longsleeve shirt spare ich mir, dafür kommen Armlinge mit. Leider finde ich das Fleece und den Windstopper recht schwer. Allerdings habe ich die Jacken bereits. Der Buff und Polar Buff sollen mir nachts als Mütze und Schal dienen.

  • Ist das Layering vernünftig? Habe ich zuviel oder zuwenig dabei? Beim Joggen wird mir sicherlich nicht kalt, aber vllt danach, verschwitzt bei Wind und Regen?

 

Viel Spaß beim Zerpflücken und danke schonmal fürs Feedback ^_^

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Die Windstopperjacke würde ich durch eine reine Windjacke ersetzen, gibt's unter 100g. Fleece + Windjacke hat dann die gleiche Funktion.

Die recht üppige Stirnlampe auch nur wenn du nachts laufen willst, ansonsten tut es auch was kleineres (wobei ich aufgrund der Knopfzellen auch kein Freund der oft empfohlenen Petzl e-lite bin).

Anonsten ein interessantes Projekt! 

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Hallo Gump!

Bei ods gibt es ein Ähnliches Thema. vielleicht hilft dir das ja. Vor allem die Überlegungen zur Kleidung kann ich gut nachvollziehen. Würde daher alles doppelt mitnehmen: 1x zum Vollschwitzen (T-Shirt + Armlinge, Shorts), 1x zum Schlafen (Longsleeve, Tight).

Ob du mit Poncho gut laufen kannst, musst du selber wissen. Ich könnte es nicht. Eine leichte Regenjacke (Frogg Toggs, ~150g) und ein leichtes Tarp (MYOG, 156g incl. Leinen) sind auch nicht wirklich schwerer, als das GWC.

mfg
der Ray

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Zum Fleece: Ich hatte lange einen Fleece-Pulli von CMP, der wog knapp über 200g in S (etwa der), so ähnlich ist eine Pulli von Quechua (Decathlon). Hab ich in kühleren Jahreszeiten auch zum Laufen angehabt.

Ein aufblasbares Kissen könnte man vielleicht durch Kleidung ersetzen (wie @Stromfahrer zeigt ). Wenn Bedarf besteht, ich besitze noch ein recht leichtes kleines, einfach PN.

bearbeitet von Stromfahrer
Links gekürzt

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@schrenz Vielen vielen Dank für diese beiden Tipps. Du ersparst mir so wies aussieht ganze 300g :wub:

Bezüglich Windjacke habe ich recherchiert: Statt der 356 g schweren Windstopper Fleece Jacke habe ich jetzt die Gore Running Wear Fusion Windstopper Jacke (80-120g, es herrscht Uneinigkeit) im Auge. Einen Duschtest besteht sie mit Bravur und atmungsaktiv soll sie laut diversen Testberichten auch sein. Das macht dann auch die Cape-Funktion des GWC überflüssig :idea:

Zur Stirnlampe: Black Diamond Sprinter fliegt auch raus, Petzl e+LITE (inkl. Ersatzbatterien) kommt rein.

@notenblog gute Idee, das Fleece zu ersetzen! Meiner hat nen durchgängigen Zipper und 2 Zipper-Seitentaschen, da kommt wohl das für mich unnötige Gewicht her. Spart 150g :wub:

Zum Kissen: Die Idee war mir bekannt - ich dachte allerdings, dass ich in kalten Nächten nicht genügend Kleidungsstücke dabei haben könnte, um das improvisierte Kissen zu füllen. Dazu Stromfahrer:

Zitat

Oder eine Menge Laub in einer Plastiktüte.

Damit hat sich das erledigt.

@derray danke für den Thread! Hab ihn mir sofort unter 'ODS UH packlist' abgespeichert :-P Besonders der Hinweis von Fisherman (ODS) ist super:

Zitat

Suche mal bei Google nach "20 liter sind genug" da wirst Du viele Anregungen finden icon_wink.gif

Etwas mehr Baselayer sollte besser sein, da hast du Recht. Ein Longsleeve (150g) kommt dazu. -_-

Anstelle des GWCs denke ich momentan über ein Tarp nach..vielleicht das MSR Thruhiker 70 wing? Leichter wie das GWC komme ich aber nicht wirklich weg.MLD/zpacks finde ich übertrieben teuer. MYOG wollte ich erstmal sein lassen. Aber rein aus Interesse, gibt es da einen Bauplan, den du mit den 156g im Kopf hast?

Hier gehts zur Packliste v1.1. Das sieht schon besser aus!

bearbeitet von SouthWest

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Schönes Thema @Gump, ich hab mich mit dem Thema Fastpacking noch nicht so wirklich beschäftigt. Wenn ich alleine unterwegs bin, laufe ich öfter mal schöne teilabschnitte. Vor allem wenn es bergab geht, das ist für mich angehmer als diese zu gehen.

Als Inspiration meine sul liste die ich dafür verwenden würde. 

Ich würde dir anstelle von einer Gore Regenjacke zu einer reinen Windjacke und einer reinen Regenjacke raten. Funktioniert beides als "spezialist" besser als dieser Membran-Kram. Verglichen mit meiner Kombination sparst du keine 20g, wirst mehr schwitzen als mit einer guten Windjacke und hast, wenn es mal kalt wird, nur eine Jacke ... ich aber zwei!

Brauchst du für deinen geplanten Temperatur-Bereich wirklich Socken für die Nacht?

Wofür ist die lange Tight gedacht? Fürs Camp oder wirklich fürs laufen? Ich benutze für beides lieber eine Windhose, wird beim laufen nur bei wirklich starkem wind gebraucht. In Pausen hält sie gut warm und ist nicht so "fummelig" anzuziehen wie ne Tight.

Zum Schlafsetup wurde ja schon einiges gesagt ... Da hängt alles sehr von persöhnlichen Vorlieben und vom Geld das man ausgeben möchte ab.

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@basti78 und alle anderen: Danke für die guten Anregungen! Habe das alles setzen lassen und viel recherchiert. An basti's abgefahrene SUL-Packliste komme ich zwar nicht ran, aber ich näher mich an.

Die Packliste v1.2 ist viel leichter geworden: Statt der ursprünglichen 3.4 kg BW bin ich jetzt bei 2.6 kg BW (-0,8 kg) :-D

 Nach wie vor fehlen 2-3 Kleinigkeiten auf der Liste (z.B. die Wanderkarte und ein Löffel).

Folgend die Änderungen im Detail:

Kleidung:

  • Lange Tight durch geräuscharme Windhose ersetzt ( - 78g)
  • Gore Running Windstopper durch spezialisierte Windjacke (OMM Sonic Smock) und Regenjacke (Berghaus Hyper 100) ersetzt ( -204g)

OT:  Die Berghaus Hyper 100 hab ich für 180€ gefunden - für 300€ wäre sie mir zu teuer

  • Northface Fleece Jacke, Buff Polar Reverse && Longsleeve Shirt durch Montane Allez Micro Hoodie ersetzt: dient bei Kälte als Midlayer (soll gut zum Laufen sein) und beim Nächtigen als Baselayer (-416g)
  • Spare-Socken sind rausgeflogen (-30g), komen aber vllt. wieder rein.

OT: Habe sowieso mal eine bessere Garderobe fürs Laufen (also joggen) in Wind und Wetter gebraucht - dementsprechend lohnt sich die Investition nicht nur für den UL-Spaß hier.

 

Schlafsystem:

  • Gatewood Cape durch Terra Nova Tarp Shelter I (5' x 8' / 1,5m x 2,5m) ersetzt (-114g).

OT: Habe irgendwo im Netz das womöglich letzte seiner Art gefunden und zugeschlagen. 170g für ein 5x8 tarp in stealth-grün für ~85€ (nach Einfuhr von Übersee) find ich nicht schlecht. Ein Cuben-MYOG-Tarp gibts dann, wenn ich mehr Erfahrung mit Tarps gesammelt hab B)

Ich bin noch am überlegen, ob ich das S2S Pyramid Nano Mosquito-Netz samt Groundsheet nicht besser durch einen Borah Side-Zipper Bivy ersetze (+70g) ersetze. Das könnte bei miesem Wetter Splash verhindern, sorgt aber für ein weniger gut gelüftetes System (ich bin mir bewusst, dass das Forum bei der Frage "Bivy vs kein Bivy" zweigeteilter Meinung ist..). Alternativ hab ich noch das Simblissity Inner Peace im Auge.

 

Hat noch jemand Anmerkungen hat oder sieht seine Vorschläge nicht ordentlich umgesetzt? :ph34r:

bearbeitet von Gump

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vor 9 Minuten schrieb Gump:

Ich bin noch am überlegen, ob ich das S2S Pyramid Nano Mosquito-Netz samt Groundsheet nicht besser durch einen Borah Side-Zipper Bivy ersetze (+70g) ersetze. Das könnte bei miesem Wetter Splash verhindern, sorgt aber für ein weniger gut gelüftetes System.  (Ich bin mir bewusst, dass das Forum bei der Frage "Bivy vs kein Bivy" zweigeteilter Meinung ist..)

 

Ich hab exakt den selben Weg begangen, von StS Nano Netz mit Groundsheet zu Borah Bivy, nachdem ich nachts mal im Quilt Besuch von einem kakerlaken-artigen Tier bekommen habe. Seitdem mag ich nicht mehr so recht ohne Bivy draußen schlafen. Den Zusatznutzen des Splash-Schutzes plus ein oder zwei Extra-Grad Wärmeleistung ist mir das bischen Zusatzgewicht wert.

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Ich würde Schuhe anziehen, aber da ist ja jeder anders ...

Nichts zum wasserdichten Verpacken von Quilt und Kleidung? Geld und Papiere?

Bei Temperaturen, bei denen man in einem 150er-Quilt schlafen kann, würde ich die Windjacke weglassen.

Die Lampe wäre mir wohl zu schwach zum Laufen und zu schwer fürs Camp.

Wofür Multitool und Feuerzeug?

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vor 25 Minuten schrieb Dr. Seltsam:

Bei Temperaturen, bei denen man in einem 150er-Quilt schlafen kann, würde ich die Windjacke weglassen.

Komische Logik...  :|   D.h. dass ich letztes WE im Harz bei 20°C Tagsüber doch nicht hätte meine Regenjacke (=Windjacke) inkl. Kaputze anziehen (bzw. gar nicht einpacken) müssen, weil es wie blöde geweht hat?  ;)

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vor 5 Minuten schrieb AlphaRay:

Komische Logik...  :|   D.h. dass ich letztes WE im Harz bei 20°C Tagsüber doch nicht hätte meine Regenjacke (=Windjacke) inkl. Kaputze anziehen (bzw. gar nicht einpacken) müssen, weil es wie blöde geweht hat?  ;)

Komisches Gegenargument ... Du selbst nutzt also eine Regenjacke statt einer Windjacke, findest aber, jemand anderes sollte das nicht tun?

Zudem ist der Threadersteller größtenteils laufend/joggend unterwegs: Mir persönlich wäre dann eine Windjacke meist zu warm, und wenn nicht, ist das Wetter so scheiße, dass eben auch die Regenjacke passt.

bearbeitet von Dr. Seltsam

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Zitat

Ich würde Schuhe anziehen, aber da ist ja jeder anders ...


Schuhe hatte ich bisher ignoriert (immerhin müssen die ja nicht in den Rucksack..). Mir fehlen auch noch die richtigen Trail-Runner. Muss noch abwägen inwiefern ich wasserfestere Schuhe (a la Goretex) meinen bisherigen vorziehen soll.

Zum wasserdichten Verpacken von Kleinkram kommen Ziplocks mit; Quilt kann eventuell in Bivy eingepackt werden, oder ich brauche einen wasserdichten Stuffsack. Ähnliches gilt für Kleidung. Und für Lebensmittel. Das läuft bei mir momentan unter Kleinkram und ist noch nicht wirklich planbar, weil die 'großen' Dinge noch nicht feststehen.

 

Zitat

Wofür Multitool und Feuerzeug?

Mutlitool für: Nahrung aufmachen (Messer), Pflaster zurechtschneiden (Schere), Tarp-Schnüre kürzen(?) (Messer)

Feuerzeug: Ist tatsächlich unnütz

Packliste v1.2.1 inkl. Schuhe und ohne Feuerzeug. Keine Sorge, wollte nicht barfuß los.

Zitat

Die Lampe wäre mir wohl zu schwach zum Laufen und zu schwer fürs Camp.

Laufen will ich damit nicht. Hast du eine leichtere Variante fürs Camp? Sollte aber besser nicht die allerletzte Funzel sein.

vor 22 Minuten schrieb Dr. Seltsam:

Der 150er-Quilt ist (genau wie der 450er) übrigens von der Cumulus-Seite verschwunden.

Mist. Vielleicht ists aber auch gar keine schlechte Idee, anstelle dessen den 250er zu nehmen. Gibt es sonst ähnliche (Preis, Gewicht & Wärme) Alternativen zum 150er?

vor 41 Minuten schrieb Dr. Seltsam:

Bei Temperaturen, bei denen man in einem 150er-Quilt schlafen kann, würde ich die Windjacke weglassen.

Ich werde den Punkt auf einer kürzeren Testtour mal abwägen.  Ich bin zwar meist joggend unterwegs - das bringt aber auch die Gefahr mit sich, völlig durchgeschwitzt vom Wind auszukühlen. Eventuell kann ich sie weglassen, wenn die Atmungsaktivität der Regenjacke so toll wie beworben ist (ich bin skeptisch). 60g mehr (mit dem Volumen einer Faust) sind vielleicht für die zusätzliche Flexibilität in Kauf zu nehmen (wie basti es schrieb).

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vor 8 Minuten schrieb Gump:

Hast du eine leichtere Variante fürs Camp? Sollte aber besser nicht die allerletzte Funzel sein.

Ich nutze die hier, mit etwas Gummikordel und einem Mini-Tanka (8 g). Die funktioniert zuverlässig und reicht aus, um im Camp zu hantieren und auch mal das Zelt aufzubauen.

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vor 5 Stunden schrieb Trekkerling:

Ich hab exakt den selben Weg begangen, von StS Nano Netz mit Groundsheet zu Borah Bivy, nachdem ich nachts mal im Quilt Besuch von einem kakerlaken-artigen Tier bekommen habe. Seitdem mag ich nicht mehr so recht ohne Bivy draußen schlafen. Den Zusatznutzen des Splash-Schutzes plus ein oder zwei Extra-Grad Wärmeleistung ist mir das bischen Zusatzgewicht wert.

Ich will meinen bivy auch nicht mehr missen ... In Insektenarmen gebieten und bei guter Wetterprognose bleibt er zuhause, sonst ist er auch immer dabei.

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Ich habe auch so ne Photon, Modell Micro light. Das reicht im Lager eigentlich, wenn man ausgepumpt bald schlafen geht. Vergiss nicht: Es ist Nachts meist hell, und nicht dunkel. Und im Sommer geht die Sonne sehr spät unter.

Die Petzl e-lite finde ich zum Wandern bei Dunkelheit super. Aber rennen würde ich mit der bei der kurzen Leuchtweite, die nach einer Stunde Gebrauch eintritt, keineswegs, zumindest nicht mit meinem Vorjahresmodell.

Ich denke, Du solltest noch im Hellen Deinen Lagerplatz wählen und für Notfälle die Photon mit nehmen.

In meinem Rucksack hat jeder Beutel ne andere Haptik und ne bestimmte Lage. Ich brauch im Lager eigentlich gar kein Licht. 

Ich schleppe beide oben genannten Lampen mit, benutze sie aber kaum.

 

Über die Vorteile eines Snugpack Biwaksackes hab ich hier jetzt im Forum genug geschrieben. Bei Sauwetter findet sich zudem überall in Deutschland irgendwo ein nutzbares Schutzdach. Das sollte man nicht vergessen. Ich würde dazu einen Schlafsack mitnehmen, und den Rest des Schlafsystems auf der Liste zuhause lassen. Was soll das Gefummel?

 

bearbeitet von Erbswurst

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vor 20 Stunden schrieb Dr. Seltsam:

Komisches Gegenargument ... Du selbst nutzt also eine Regenjacke statt einer Windjacke, findest aber, jemand anderes sollte das nicht tun?

Zudem ist der Threadersteller größtenteils laufend/joggend unterwegs: Mir persönlich wäre dann eine Windjacke meist zu warm, und wenn nicht, ist das Wetter so scheiße, dass eben auch die Regenjacke passt.

Eeh - wie soll er denn, wenn du ihm von dem Einpacken einer Windjacke geraten hast "wenn es warm ist"...?   ->  Zitat:  "Bei Temperaturen, bei denen man in einem 150er-Quilt schlafen kann, würde ich die Windjacke weglassen."   =  wenn warm, dann keine Windjacke mitnehmen.  So habe ich das zumindest verstanden.   Mein Argument:  wenn kalt und windig, dann Windjacke trotzdem nötig  ;)

"Und er hat nen Poncho und keine leichte Regenjacke wie ich. Würde ich persönlich bei 20° und Sonne (bei starkem Wind) nicht mit drin rumlaufen wollen ;)

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vor 4 Minuten schrieb AlphaRay:

"Und er hat nen Poncho und keine leichte Regenjacke wie ich. Würde ich persönlich bei 20° und Sonne (bei starkem Wind) nicht mit drin rumlaufen wollen ;)

Berghaus Hyper 100, 96 g. Vielleicht liest du mal den Faden. Zwinkersmiley.

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      Das beste an dem Tarp, abgesehen vom winzigen Packmaß und angenehmen Gewicht, war, dass man es in etwa 30-60 Sekunden aufbauen kann. Es benötigt eigentich nur 5 Heringe um stehen zu können, 8Stk wenn es straff sein soll. Ganz anders als auf dem PCT schlief ich die Mehrzahl der Nächte unter meinem Shelter, da es nachts gerne mal kurz nieselte, trotz klarem Himmel am Abend plötzlich zuzog und schüttete und das Wetter schlicht nicht so berechenbar war.
      Würde ich wieder nehmen (wenn auch mit Beak oÄ)!
      Aufstellstange: Die meiste Zeit habe ich tatsächlich einen Trekkingstock mit mir herum getragen. Meine Easton Alu Aufstellstange war viel zu flexibel um das Tarp bei Wind in Form zu halten. Alternativ wäre eine Carbon Stange von MLD eine gute Wahl gewesen (die hatte ich bestellt, dann aber doch nicht genutzt, da ich für den Gila-River den Trekkingstock behalten wollte und es mir zu doof war für die Paar Tage noch meine Ausrüstung zu ändern)
      Heringe: Für den Hauptabspannpunkt nutzte ich einen Easton Nano (der kurze mit ca 15cm). Die Easton Heringe sind deutlich stabiler als die klassischen V-Profile (daovn habe ich schon meherere verboben) und wiegen auch noch weniger. Für die anderen Punkte waren es 8 Titanheringe (3mm dick, ca 15cm lang) wovon einer als Backup gedacht war und bei Wind dazu diente meinen Schirm ebenfalls zu fixieren. In den ersten Wochen habe ich tatsächlich zwei oder drei verloren, so dass ich guten Gewissens den einen Extrahering mit herum trug.
      Würde ich genau so wieder nehmen.
      Unterlage: Klassisches Polycro. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht ganz genau erinnern ob ich zwei oder drei durchgelegen habe. Etwa zwei Wochen vor Schluss musste ich nochmal ein frisches aus der Bouncebox holen, da jemand mein (noch gutes) Poloycro für Müll gehalten und entsorgt hatte...
      Würde ich wieder nehmen, außer in New Mexico (hier wäre Tyvek oder sowas praktischer)
      Mückenschutz: Eigentlich nur ein riesiges Kopfnetz, dass sich auch über den Regenschirm spannen lässt. mit ca 100g durchaus tragbar, wurde nur für Montana genutzt. Die Mücken waren eigentlich echt moderat, bis auf einen Abschnitt (Leadore -> Lima) wo wir zwei oder drei Tage von beißenden Fliegen heimgesucht wurden. Das war der einzige Abschnitt, in dem das Mückennetz auch beim laufen genutzt wurde (und mich definitiv vor dem Wahnsinn gerettet hat!). Das Gute Stück wurde nach kurzer Zeit "BugDome" getauft.

      links: überraschender Schneesturm über Nacht; rechts: der BugDome im Einsatz
      Schlafen:
      Quilt: Custom Cumulus auf Basis des 450. Extralang und mit 30g Overfill in der Beingegend wiegt das Teil geschlagene 720g, wobei ich aber kein Gramm Daune missen wollte (Insgesamt sind es ca 510g Daune!). Die Nächte waren deutlich öfter kalt und definitiv auch kälter als auf dem PCT. In Colorado hatte ich einige Nächte in denen es ganz schön frisch war und ich trotz voller Bekleidung ein wenig frieren musste. Genaue Temperaturen kann ich nicht nennen, geschätzt aber minimal -10°C.
      Isomatte: Das leidige Thema für mich, denn ein Optimum habe ich noch nicht gefunden. Losgezogen bin ich mit einer 5mm EVA (120cm lang, 124g) die an sich OK ist, aber von der Isolationsleistung einfach bald an ihre Grenzen stößt. Nach einiger Zeit wurde diese gegen eine Nunataak Schaummatte ausgetauscht, die zumindest von den Daten & Optik identisch mit der GG Nightlight zu sein scheint, aber im Gegensatz dazu in voller Länge zu kaufen war (die GG ist mir mit 78cm zu kurz, ich bin 1,88cm groß). Gekürzt auf ca 90cm war sie ausreichend lang, musste allerdings als Burrito gepackt werden. Leider ist der Schaum wesentlich schlechter als der von GG, so dass die Matte im Laufe der Tour sehr stark komprimierte. Ab Pie Town hatte ich dann wieder meine 5mm EVA.
      Die EVA würde ich wieder nehmen und nur für Colorado was wärmeres (zB eine Ridgerest). Hier habe ich noch keine Optimallösung gefunden..
      Kissen: meine 11g Kissenhülle erfüllte Ihren Zweck und hielt tagsüber meine Sachen als Packbeutel-Ersatz zusammen.
      Würde beim nächsten mal zu Hause bleiben (siehe Bekleidung).

      Rucksack: Natürlich ein MYOG Pack! Seit Anfang 2016 auch bei mir mit Rolltop, was sich sehr bewährt hat. Ursprünglich hatte ich insgesamt drei Rucksäcke dabei (zwei in der Bouncebox) um zu testen, wie das Materialmäßig hin haut: Der erste aus billigem 50g/m² TPU Nylon und 90g/m² Zeltboden machte eigentlich einen recht fragilen Eindruck, besonders das TPU Nylon hatte ich noch nicht zuvor getestet und habe nicht viel davon erwartet. Die anderen beiden waren einmal komplett DxG bzw X-Pac. Zu meiner eigenen Überraschung hielt der Nylon Pack jedoch den kompletten Trail ohne irgendwelche Defekte durch (Ok zwei Tage vorm Schluss bin ich an einem Stacheldrahtzaun hängen geblieben und riss mir eine 5x5mm Dreiangel in den Boden..). Das TPU Nylon delaminierte sichtbar am Rollverschluss, aber die Beschichtung ist noch nicht abgebröselt.
      Gefunden! Das Geweih konnte ich nicht einfach liegen lassen.. sau schwer aber ziemlich cool
      Küche:
      Ansich nicht vorhanden, ich war den kompletten Weg "no cook" Unterwegs (sprich kein Kocher oder Gefäß zum rehydrieren/ "cold-soaking"). Das ging wunderbar und wurde nur am aller ersten Abend vermisst, danach lief es super!
      Würde ich definitiv wieder so machen!
      Wasser: Die meiste Zeit hatte ich zwei ganz billige 0,5L Plastikflaschen, für New Mexico dann eine 0,7L und eine 0,6L Flasche für mehr Volumen. Zudem eine 2L Platypus (in die eigentlich eher 2,3L passen..). Maximales Volumen waren somit etwas ca 3,6L, was nur wenige Male komplett genutzt wurde.
      Beutel für Essen: einfacher Beutel mit Zugschnur aus Gleitschirmnylon. Tat seinen Zweck, ist noch gut in Schuss. (Der ZPacks Cubenbeutel meines Mitwanderers fiel am Ende dagegen völlig auseinander..)
      Löffel: Titanlöffel von Toaks. Alu versuche ich zu vermeiden und mit einem Plastiklöffel ist es echt kein Spaß sich durch Eiscreme zu arbeiten. Super Teil, ich bin nach wie vor zufrieden damit.
      Am Körper getragenes:
      Schuhe: Los ging es mit meinen geliebten Merrell Trail Gloves. Gute Schuhe, halten ca 900-1000mi/ 1500-1600km bei mir. In Breckenridge hatte ich noch ein Paar Saucony Peregrine liegen, die bei mir allerdings für ziemlich üble Fußschmerzen gesorgt haben! Da es sowieso in Richtung New Mexico ging wurden kurzerhand ein Paar Luna "Leadville Pacer" bestellt, in denen ich zufrieden die letzten 850mi/ 1370km zurück gelegt habe. Für Touren in wärmeren Gefilden werde ich absolut wieder in Lunas gehen, ansonsten bleibe ich den Trail Gloves treu. Lediglich bei Matsch sind die Luna Sandalen nervig.
      Trekkingstock: Fizan Compakt, mit GG Griff. Beim Wechsel der Griffe sollte man die neuen definitiv ankleben, da diese ansonsten langsam runter Rutschen und das Rohr irgendwann oben durchsticht. Als das bei mir passierte zog ich den Griff komplett ab um ihn mit Sekundenkleber wieder anzubringen: Leider wurde der Kleber fest, bevor ich den Griff komplett drauf stecken konnte, so dass ich das überstehende Stück kurzerhand abgeschnitten hatte. Der Griff war weiterhin super ergonomisch und machte keine Mucken mehr! Tatsächlich gelaufen bin ich nicht all zu viel mit dem Stock, bei sehr steilen Passagen war er praktisch, und im Gila River absolut Gold wert. Ansonsten auch öfter mal im Rucksack gelandet.
      Für Colorado und den Gila gut, ansonsten eben nur als Tarpstange.
      Hemd: Kurzarm Synthetikhemd zum Knöpfen. Ich war super zufrieden damit! Solange kein Elasthan im Materialmix ist stinken auch Synthetiksachen nicht so schlimm (aus irgendeinem Grund scheint flexibler/ stretchiger Stoff Gestank zu binden). Das Material trocknet wesentlich schneller als meine Merinoshirts und hielt den kompletten Thruhike durch! Einziger Defekt sind ein paar kleine Löcher (2-3mm) die sich am Rücken gebildet haben, wo der Rucksack über der Hüfte aufsetzt.
      Werde ich auf jeden Fall weiter nutzen!
      Shorts: Klassische kurze Laufshorts, Liner entfernt. Gibt es nichts dran auszusetzen, nach 1,5 Thruhikes sind die langsam durchgescheuert, aber das ist auch ok (Das sind immerhin ca 6000km)
      Socken: Darn Tough sind wie üblich super, ich habe ab und zu zwischen DT und Injinji Run gewechselt, einfach um den Füßen mal was anderes zu gönnen. Die Injinji bekommen relativ schnell löcher, aber sind ansonten auch ganz gut. Später dann Barfuß in den Sandalen und die Injinji waren nur als Backup für besonders kalte morgende noch dabei.
      45Meilen/  72km für einen Milchshake
      Zusätzliche Bekleidung:
      Warme Schicht: Los ging es mit einem Cumulus Climalite Pullover, der allerdings an der ersten Station in die Bouncebox wanderte. Ohne Kapuze und Taschen ist das Teil für mich wertlos, das sind die einzigen beiden Features, die ich Abends im Camp haben möchte! Zum Laufen sind Puffy Jacken mMn ungeeignet, da man zu schnell anfängt zu schwitzen, die Jacke ausziehen muss und dann doch wieder friert.. Zwischenlösung war für mich dann die Kombination aus einem Patagonia Cap4 Hoody und einer Decathlon Daunenweste. Das funktionierte eigentlich ganz gut so, die Weste hat Taschen, in dem Fleeceteil kann man laufen ohne sofort zu überhitzen. In Wyoming hatte ich nur das Patagonia Teil, es war nicht all zu kalt.
      Als ich dann jedoch durch Leadville, CO kam, konnte ich nicht widerstehen und kaufte mir ein Melanzana Microgrid Hoodie, welcher von da an meine einzige Isoschicht war. Insgesamt natürlich nicht ganz so warm wie eine Puffy, aber wesentlich flexibler. Ich kann darin noch laufen ohne zu überhitzen, in Kombination mit meiner Windjacke war die Temperatur super zu regulieren. Außerdem ist das Ding einfach tausendmal kuscheliger und gemütlicher als eine Puffy. Bonusfeature: in den Nächten, in denen es nicht all zu kalt ist, ist die Fleecejacke das beste Kissen überhaupt!
      Nächstesmal von Anfang an den Fleecepullover, evtl für Colorado noch die Daunenweste zusätzlich. Außerdem den Fleecepulli ein wenig anpassen und nochmal 30g sparen (ist vom Werk relativ weit..)
      Regenjacke: Driducks! Die billigste Variante, die bisher am besten für mich funktioniert hat. In allen Membranjacken ist es irgendwie schwitzig und der Plastikartige Stoff klebt an der Haut.. Für nur 20$ kann die Driducks da mehr! Innnenseite ist fleeceartig, scheint unglaublich atmungsaktiv zu sein und wiegt sehr wenig. Einzige Nachteile: Passform (extrem kurz und weit geschnitten) die sich aber leicht ändern lässt. Ich hatte eine XXL gekauft und einfach schmaler genäht. Außerdem sind die Jacken nicht all zu robust, so dass man in Gestrüpp etc aufpassen muss; lassen sich aber super mit Duct Tape flicken. Und ganz ehrlich: Welche Jacke sieht nach einem kompletten Thruhike noch gut aus?
      Windjacke: Ebenfalls aus Zeitmangel (wie beim Shelter) wurde eine eigentlich nicht dafür angedachte Jacke eingepackt, aus dem ExTex 27g/m² Stöffchen (ursprünglich wollte ich noch eine aus 35g/m² Pertex machen). Die Jacke hielt aber erstaunlich gut und hat trotz intensiver Nutzung kein einziges Loch und sieht noch fast aus wie neu! Kein Kleidungsteil habe ich so oft tagsüber an- und ausgezogen, die Wärmeregulierung damit ist einfach zu praktisch und man kann sie aufgrund des Packmaßes (ca so groß wie eine Mandarine) immer griffbereit in der Außentasche haben. Auf dem CDT, der häufig sehr ausgesetzt über der Baumgrenze verläuft würde ich das Teil nicht missen wollen!
      Windhose: Ich bin ebenfalls sehr zufrieden damit. Die Wärmeleistung ist erstaunlich gut, dabei ist aber das Packmaß und Gewicht wesentlich besser als eine ähnlich warme lange Unterhose. Gerade an frostigen Morgen war es doch ganz nett die erste halbe Stunde noch was an den Beinen zu haben... Kommt auf Touren mit kühleren Temperaturen auf jeden Fall wieder mit.
      Buff: Tolles Multifunktionsteil, wärmt den Hals, den Kopf und bedeckt Nase und Mund beim Schlafen, wenn es zu kalt wird nachts. Gelegentlich auch um die Hände gewickelt wenn ich meinen Schirm gehalten habe.
      Fleecemütze: mag für manch einen redundant scheinen, aber ich hatte genügend Nächte in denen ich Buff, Fleecemütze und Kapuze an hatte und nichts davon missen wollen würde. Die Fleecemütze war aus dem Fahrradbereich (eigentlich für unter den Helm) aus winddichtem Material auf dem Kopf, aber nicht an den Ohren (so dass man noch gut hört). Sieht bescheuert aus, aber funktionierte prima.
       
      Verschiedenes:
      Schirm: Das war mein erster langer Trail mit Schirm und ich muss sagen, er ist jedes Gramm für mich wert. Bei Regen hat man den Kopf frei, der ganze Oberkörper und der größte Teil des Rucksacks bleibt trocken, bei Hitze läuft man die ganze Zeit im Schatten (so dass sich das Gewicht des Schirms innerhalb weniger Kilometer durch das zu tragende Wasser amortisiert).
      Lampe: Thrunite TI3. Tolle Lampe, ich bin absolut zufrieden damit. Lediglich für das südlichste Stück des CDTs wäre irgend ein dicker Scheinwerfer praktischer gewesen, da es um 18:00 bereits dunkel wurde und kein Trail vorhanden war, ansonsten war die TI3 perfekt.
      Taschentuch: Eigentlich nur ein Stück eines alten Seideninletts, ca 15x15cm, 4g. Ich hatte öfters mal Nasenbluten und finde es ganz angenehm die Nase mal schnäuzen zu können. Reiner Luxusartikel, aber bei dem Gewicht durchaus tragbar.
      Handy: LG G4. Sehr gutes Handy! Die GPS Ortung geht schnell, das Display ist gut lesbar und die Kamera ordentlich. Super praktisch war der auswechselbare Akku, wodurch man sich die Powerbank (und den damit einhergehenden Verlust) spart. Der Akkuwechsel dauert vielleicht eine Minute und man hat wieder volle 100%. Nächstes mal nehme ich nur das Handy mit und lasse die Kamera ganz zu Hause. Für den CDT wollte ich aber auf jeden Fall Fotos von einer richtigen Kamera und habe es auch nicht bereut (Sony RX100, machte geniale Bilder)
       
      Das wars schon! Im Anhang ist noch die komplette Liste (vom Ende) mit Gewichten etc. Falls noch Fragen aufkommen, immer her damit.
      Schöne Grüße
      Micha

      Gearliste CDT 16.pdf
    • Von Alphahedgehog
      Servus liebes Forum. Ich habe vor im Juni auf eine Fahrradtour in Europa zu gehen und suche für diese noch passende Ausrüstung.
      Bisher habe auf meinen Reisen per Anhalter und kleineren Wandertouren das Zelt Jack Wolfskin Gossamer und bin meist ohne Schlafsack ausgekommen. Jetzt aber plane ich in Zukunft auch längere Touren per Fuß und Rad und das Gossamer ist mir für das Gewicht einfach zu eng und daher nicht für längere Touren geeignet. Schlafsack muss ich mir eh neu kaufen.
      Ich habe mich bereits im Forum umgeschaut und bin beim Zelt auf das SMD Lunar Solo gestoßen und ziehe das in Betracht (vielleicht hat ja hier Erfahrung zu bieten ggf. Alternativen zu den Zelt). Schlafsackmäßig bin ich noch total unentschlossen, denke aber über ein 3 season Schlafsack nach, da ich nicht vorhabe bis spät im Herbst draußen zu sein sondern eher Frühling-Mitte Herbst. Preismäßig bin ich bereit den Preis zu zahlen, der nötig ist um qualitativ gute und langlebige Ausrüstung zu kaufen. Trotzdem würde ich es bevorzugen mich preislich eher im Mittelfeld zu bewegen.
      LG
      Pascal
    • Von cafeconleche
      Hallo,
      ich möchte im Juli auf den Colorado Trail. Von Denver aus starten und halt so weit, wie ich in vier Wochen schaffe, ohne dass es mich schafft.
      Dazu habe ich in der nächsten Zeit einige Fragen:
      Zelt: Ich hoffe, dort geht mein ZPack Solplex klar - oder ist der Weg, da z.T wohl recht hoch, zu sehr den Elementen ausgesetzt? Im vergangenen Sommer war ich ja bei stärkerem Wind und ohne Windschutz in Nordschweden nicht immer so glücklich damit, meine das Zelt aber auch inzwischen etwas besser zu kennen. Andererseits konnte ich dort auch auf Hütten ausweichen, diesen Sommer kann ich das nicht. Aber es sollte gehen, oder -- ist so schön leicht.
      Was für eine Unterlage: reicht Polycro (also nur gegen Dreck auf der Unterseite, damit das Cuben länger hält und ich das Zelt nicht ständig saudreckig einpacken muss), oder sollte es etwas Durchstichfestes sein (Tyvec: Soft oder Hard-Structure?)
      Schlafsack: Zur Verfügung stehen eigentlich nur zwei Optionen: Mein bewährter, geliebter WM Apache oder ein hier im Forum gekaufter, etwas modifizierter Cumulus Comforter 350, den ich aber noch genauer erproben muss (Befestigung...). Fragen dazu habe ich ggf. später. Erst mal damit spielen. Auf der sicheren Seite sollte ich aber mit beiden sein, oder?
      Total am Schwimmen, da komplett unerfahren, bin ich beim Thema Offline-Karten und Elektronik. Ich nehme mein neues smartes Gerät (mein erstes!) mit und dazu wahrscheinlich, obwohl das vielen bestimmt hirnrissig erscheint, meinen Tolino. Auf beiden Teilen habe ich das Trail- und das Databook drauf (Tolino hat Strom für Wochen, Bücher lesen sich viel besser, kann aber keine Farbe; die Kartenausschnitte aus dem Trailbook sind dort nicht wirklich gut zu lesen, dafür ist der Bildausschnitt größer). Dafür will ich auf den Garmin verzichten; was ich brauche, sollte das neue Gerät können, wenn ich es richtig füttere.
      So, das reicht erst mal: Zelt, Unterlage und Karten.
    • Von milkmonsta
      Hmm, ich bin ja bisher nur den AT gelaufen, von daher ist das jetzt keine objektive Meinung, aber: Gerade weil der AT landschaftlich nicht so spektakulär wie CDT oder PCT sind, würde ich die RX100 mitnehmen. Denn wenn man mal etwas vernünftiges zum Fotografieren findet, will man 1) auch ein brauchbares Foto davon haben und 2) ist es oft klein (z.B. Blumen, Mäuse oder Schmetterlinge), so dass ein gutes Freistellen viel Sinn ergibt. Außerdem läuft man viel im Wald, was automatisch wenig Licht bedeutet. Mit vielen noch so guten Smartphone-Kameras hat man da eher einen "Farbbrei". Aber wie gesagt: Nur meine Meinung.
      Dennis hat diesen Beitrag moderiert: Auf Wunsch habe ich die RX100 Diskussion aus dem CDT Gear-Review herausgetrennt.
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