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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 08.06.2018 in allen Bereichen
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Er ist fertig, an die Schultergurte kamen noch zwei kleine Schlaufen an den meine Wasserflaschen hängen werden mit @Stromfahrers Clip-Technik, als untere Verbindung zum Rucksack kommt schwarze Schnur mit Linelocs zum Einsatz: Als Verschluss hab ich mich für ein Rolltop entschieden, habe die obere Kante mit DXG verstärkt und mit Kam Snaps ausgestattet: Der Hals ist nicht besonders lang, viel Spielraum beim Volumen schafft er nicht, ich wollte ja aber auch einen kleinen Rucksack. Ich hab ihn mal mit diversem Daunenkram befüllt, von vorne: Seite: Von unten mit dem DXG-Boden: Und hier das wichtigste Bild, auf der Waage: Es sind 88,8g geworden! Ich bin erstaunlicherweise ganz zufrieden. Werde das neue Schätzchen nächste Woche auf ner kleinen 2-Tages-Tour direkt einsetzen.10 Punkte
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Was haltet Ihr von einer Kaffeebecherhalterung für Rücksäcke & Taschen?
kImperator und 3 andere reagierte auf Stromfahrer für Thema
Schau mal nach unten: Da müsste eigentlich irgendwo zwischen deinen Füßen ein Boden sein.4 Punkte -
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Freierfall und 2 andere reagierte auf wilbo für Thema
Ich war so frei Dein Zitat, für mich sinngebend umzustellen.3 Punkte -
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roli und ein anderer reagierte auf SouthWest für Thema
Bloss nicht! Das ist einer der besten Fäden seit langem!2 Punkte -
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Stromfahrer und ein anderer reagierte auf BitPoet für Thema
Wenn du die Sonnenbrille richtig platzierst, dann reich ein festes, kontrolliertes Nicken, um sie perfekt auf dem Nasenrücken landen zu lassen. Braucht evtl. ein wenig Übung, ist aber für mich ein absolut essenzieller UL-Skill, wenn man erst mal anfängt zu rechnen, wie viele Dinge die einem die Hände freihalten man dann nicht mitnehmen muss! Zugegeben, das wieder nach oben nicken ist noch mal eine Liga schwieriger2 Punkte -
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BitPoet und ein anderer reagierte auf Stromfahrer für Thema
OT: Eigentlich ist der Satz ohnehin zu schwer, da sind überflüssige Buchstaben drin. Richtig muss es heißen: „Die UL-timative Frage ist…“ Aber im Ernst: Ich bin da draußen der Oberanquatscher. Fragen ist viel erlebnisreicher als still und allein mit dem Kaffeebecher zu balancieren. Das hatten wir schon mal beim „Minimalismus im Alltag“ und Subthema Umzug irgendwo.2 Punkte -
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Erbswurst und ein anderer reagierte auf Stromfahrer für Thema
Dann lass andere für dich arbeiten: „Könnten Sie das bitte kurz für mich halten?“ Die ultimative UL-Frage ist doch: Was kann mir schlimmstenfalls passieren, wenn ich das (vermeindlich) fehlende Gear/Produkt improvisieren muss? Z.B., dass ich neue Leute kennenlerne!2 Punkte -
Hochwertiger Kaffee auch unterwegs
Painhunter und ein anderer reagierte auf der_ploepp für Thema
Könntet ihr die Raucher-Diskussion nicht in einem anderen Thread weiterführen? Ich freue mich immer über Beiträge zu hochwertigem Kaffee unterwegs - und werde dann enttäuscht...2 Punkte -
Zu viele Routen und so wenig Zeit...
Omorotschka und ein anderer reagierte auf Roiber für Thema
Das wäre auch meine Empfehlung. Ggf. könntet Ihr zu Beginn noch den Malerweg (oder zumindest Teile davon) im Elbsandsteingebirge laufen. Zum Malerweg gibt es hier im Forum schon einiges zu lesen. Eindrücke zum E3 ab Dresden gibt es z.B. hier (meine Tour durch die Böhmische Schweiz), hier (@Omorotschkas Tour auf dem E3 bis nach Rumänien) oder hier (@German Tourists Tour auf dem E3 bis nach Bulgarien).2 Punkte -
Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)
mawi und ein anderer reagierte auf cafeconleche für Thema
ja, er ist wunderschön, der Padjelantaleden. Übrigens auch im Sommer.2 Punkte -
Was haltet Ihr von einer Kaffeebecherhalterung für Rücksäcke & Taschen?
kImperator und ein anderer reagierte auf Trekkerling für Thema
Hallo Comag, Du tust mir ja fast schon ein wenig leid. Ich kann mir richtig vorstellen, wie es zu Deiner Anfrage hier gekommen ist: Eure Arbeitsgruppe hatte eine Idee für ein Produkt, ihr bastelt einen Produktplan etc und einen Fragebogen und dann geht es darum, Teilnehmer für den Fragebogen zu finden. Also fällt die Wahl auf Dich (oder Du hast Dich gemeldet), und 'Trekkingforum' bei Google eingegeben. Da hat Google natürlich unser Forum ausgespuckt. Dass der Kaffeebecherhalter genau das Gegenteil von dem symbolisiert, worum es uns im Forum hier geht, hätte Dir ein 5-minütiges Querlesen hier im Forum sagen müssen. Jetzt hast Du den Salat oder bzw. das Exkrement ist im Ventilator gelandet. Mit dem Spott wirst Du jetzt leben müssen. Da hilft nur noch eins: gleich wieder abmelden und nie mehr hier reinschauen. OT: Aus Mitleid hätte ich fast die 5 Minuten erübrigt und Deinen Fragebogen ausgefüllt. Kannst Du aber selber machen: Einfach überall 'Interessiert mich nicht', 'Ist unnötig', 'würde ich nicht kaufen' etc. ankreuzen, dann hast Du meinen Stimmzettel.2 Punkte -
When in China - Kurztour durch die Tigersprungschlucht
Matzo und ein anderer reagierte auf questor für Thema
Vorbei kommt man auch noch an interessant gestalteten Gräbern, die in alter, wie in neuer Machart eine identische, für mein westliches Auge ungewöhnliche Form verfügen. An einer verlassenen Schule komme ich auch noch vorbei Und dann noch an diesen Öfchen, über die jedes Dörfchen verfügt. Toll, ein gemeinschaftlicher Dorfofen. Und scheinbar auch von der Verwaltung aufgestellt, da alle gleich aussehen. Irgendwann fällt mir dann bei genauerem Hinsehen auf, dass die Luke zum Backen wohl viel zu klein ist - verdammt - das muss die lokale Art der Müllentsorgung sein - aaahhh! Auf jeden Fall unter 5kg Basewight! Alles Consumables! Weiter durch eher karge Landshcaft - die frühe jahreszeit tut ihr Übriges. Aber der Fluss frischt das triste Bild immer mal auf. Ich nähere mich dem Spätnachmittag - und ebenso dem Ende des Trails. Eigentlich hatte ich ja mit zwei Tagen geplant - aber ohne Not am Ende des Trails noch eine Nacht einlegen - zumal dort die Herbergen eher mäßigen Ruf genießen? Mit Glück könnte ich es noch zum letzten Bus nach Shangri-La schaffen. Also noch mal etwas den Temporegler auf Schub gestellt. Mittlerweile geht es wieder bergab, die Sonne färbt die Schlucht immer wärmer. Ich erreiche das Trailende - nach 6 Stunden - so war das nicht gedacht. Nun gut. Am Fluss unten im Tal führt eine Straße zurück zum Ausgangsort. Ich hoffe auf Anhalter, um zurück zu meinem Gepäck und wohlmöglich noch einem Bis nach Shangri-La zu kommen. Allerdings scheinen die Touristen bereits abgefahren zu sein - es vergeht bald eine halbe Stunde ohne ein einziges Auto in die Richtung. Da bleibt natürlich Zeit für letzte Bilder vom Fluss: Um die Chance auf einen Bus noch zu wahren, erkundige ich mich in einer Herberge nach Taxis, von denen ich online gelesen hatte. Angeblich gibt es keine, aber man fährt mich gerne und steckt sich das Taxigeld selbst ein. Was soll's, der Preis ist ok - und immer noch günstiger, als hier zu übernachten. Man ist dort zwar der Meinung, dass nach Shangri La kein Bus mehr fahre, jedoch hatte man mir bei Janes explizit einen späten Bus genannt. Ich beschließe, es zu versuchen - und falls kein Bus mehr fährt lieber bei Janes zu übernachten, was einen soliden Eindruck machte - und zudem näher am Bus für den Morgen. Die Straße zeugt von diversen Steinschlägen aus den Höhen der Schlucht - ich hoffe, nicht taufrisch von mir selbst ausgelöst. Mulmiges Gefühl. Aber schlussendlich komme ich an, greife mein Gepäck, lasse mir noch mal den späten Bus versichern, laufe an den Abzweig, wo er wohl vorbeikommen soll - und warte. ...und warte ...und warte ...und warte So langsam zweifele ich, ob es den Bus vielleicht doch nicht gibt. Irgendwann hält ein recht eues, weißes SUV, aus dem ein älterer Mann in gebrochenem bis nicht vorhandenem Englisch fragt, ob ich nach Shangri-La möchte. Ich halte ihn für einen kommerziellen Fahrer, dass er jedoch nicht einmal auf Englisch einen Preis verhandeln kann ist eher unüblich. Was soll's. Da scheinbar kein Bus mehr fährt, würde ich hier nur Zeit und Geld verschwenden, warum dann als nicht etwas mehr für die Fahrt ausgeben? Ich fahre also mit. Nach kurzer Zeit halten wir zum Tanken auf der Tankstelle. Als ich verständlich mache, dass ich gerne etwas beitragen möchte, ist der mann eher zurückhaltend-überrascht. Da hatte ich nicht mit gerechnet. Er lässt mich auch nur einen Teil der eh schon lächerlichen Tanksumme begleichen. Nach kurzer Fahrt - und nicht wirklich stattfindendem Smaltalk mit Händen, Füßen und Google translate stelle ich fest, dass der Mann alles andere als fahrsicher oder routiniert ist. Die Gas- und Bremsdosierung ist noch etwas unbeholfen, für Fünktionen an der Bedieneinheit sucht der Fahrer noch viel herum. Da dämmert es mit - der gute Mann hat anscheinen gerade ein Auto gekauft - und ist stolz wie Bolle, damit eine Runde zu drehen. Dann noch eine Langnase mitzunehmen scheint das ganze dann zum Happening zu machen. Ich habe Mühe, wach zu bleiben, die Beine machen sich doch in recht schwerer Ausführung bemerkbar. Wir kommen in der Dunkelheit in Shangri-La an, der Mann möchte immer noch kein Geld und freut sich einfach nur seines neuen Wagens. Ich finde mein Hotel, dass ich von unterwegs gebucht habe (ich habe keinen Winkel in China gefunden, in dem nicht allenots 4G angesagt war) ausnahmsweise mal ohne Umwege (Die Adressangaben und Markierungen auf Karten in China sind mit Vorsicht zu geniessen). Dort geht es direkt ab in' s hoteleigene Restaurant, das zum Glück zugleich eines der am Besten bewertetsten in town ist. Einige Spezialitäten spare ich mir dann doch Yay, Yak auf der Karte. als er dann kommt noch mal Yay - denn siehe da, yak schmeckt sogar! Als ich endlich erschöpft auf's Zimmer marschiere und in den Badezimmerspiegel blicke, bekomme ich einen gehörigen Schreck. Wer oder was zum Teufel ist diese Tomate, die mich da ungläubig anstarrt! Fuck! Das ist mal ein Sonnenbrand. Nackencheck: Oha, dagegen ist die Front ja geradezu bleich. Arme - feiiiiner T-Shirtrand! Die nächsten Tage bestehen aus Aloe Aftersun literweise - und mehreren Schälungen, der T-Shirt Rand ist jetzt, fast ein Vierteljahr später noch immer gut erkennbar. Wie konnte das passieren? Die paar Stunden lasche Februarsonne? Tja...was mir bei meiner kurzfristigen Planung eher entgangen war - und was optisch auch während der Anreise nicht unbedingt ersichtlich war - bereits der Eingang der Tigersprungschlucht liegt auf 1800m! nichts mit saft- und kraftloser, Zaghafter Frühlingssonne - 6 Stunden Höhensone vom Feinsten! Shangri-La liegt dan bereits auf 3200m, auch davon war nicht viel zu merken - alles eher hochplateau-artig. Aber gut. Unterm Strich: War eine nette Tour, wenn auch nicht unbedingt die Wucht in Tüten. Man liest online von einem DER bucket list trails, so weit würde ich auf keinen Fall gehen. Weder optisch, noch von der Wegführung her ein Goldstück, aber solide Unterhaltung für ein paar Stunden. Von daher - When in China - Kurztour durch die Tigersprungschlucht!2 Punkte -
Atom Packs: The Prospector (Erfahrungsbericht)
turkeyphant reagierte auf SouthWest für Thema
OT: Ein Disclaimer. Ich habe den Rucksack selbst gekauft und von eigenem Geld bezahlt. Ich stehe in keinerlei Verbindung zu dem Hersteller. Diesen Frühling habe ich mir einen Rucksack von Atom Packs bestellt, nachdem ich in @roli's Faden auf diese Cottage aufmerksam wurde. Atom Packs sitzet in England und wird von Tom Gale geführt. Er war anscheinend selber schon 20.000 Kilometer zu Fuss unterwegs (Trailname "BC"), und sollte deshalb ganz gut wissen worauf es ankommt ... Seit vier Jahren baut er professionell Rucksäcke. Für uns interessant und unverzichtbar ist natürlich dass die Packs von ihm auf Wunsch individuell an die Bedürfnisse angepasst werden. Ein Rucksack mit Rolltop, den UL-typischen (Netz-)Aussentaschen und leichtem Tragesystem, mit dem man angeblich bis zu 15 kg gut tragen kann, das interessierte mich sehr. Und so etwas hat Atom Packs im Angebot. Das Teil heisst "The Prospector". Mein Hintergrund: Ich gehe ganz gerne mal mit Essen für mehrere Tage auf Tour, um Möglichst wenig Zivilisation zu berühren. In letzter Zeit auch immer öfter im Süden, wo man auch mal mehrere Liter Wasser tragen muss. Ich suchte also einen Rucksack, der etwa 40 Liter hält und sich mit über 10 Kilo noch gut tragen lässt. Eigentlich hatte ich den schon (Mountain Hardwear Summit Rocket 40L, erstes Modell mit Roll Top closure), aber bei dem hatten mir immer sehr Aussen- und Netztaschen gefehlt. Anfang März habe ich mir dann einen Prospector bestellt. Hier meine Bestelldaten an Tom: Capacity: 40 liters Torso length: 51 cm H2O port: Yes Load lifter: Yes Snack pocket: Yes Extras: Flexible cord and all highlights in black Side pockets in Black VX21 Front pocket made from Spandex PowerMesh 1 shoulder pocket left Da ich mir nicht alle Jahre einen neuen Rucksack kaufen will, habe ich die stabilste Standard Materialvariante (VX21) bevorzugt. Kommunikation: Die Kommunikation mit Tom war ganz okay. Ich habe das System auf seiner Webseite verwendet und keine anderen Kanäle. Er hat manchmal sofort geantwortet. Manche Fragen hat er jedoch nie beantwortet. Das fand ich natürlich komisch. Auf Instagram postet er immer die gerade fertiggestellten Rucksäcke. Das ist ganz cool da man das Teil schon schön fotografiert sehen kann bevor man es in den Händen hält. Die erste wirklich gute Anwendung von Instagram! Was dann am Ende bei mir ankam ist in jedem Fall ein toller Rucksack. Schauen wir uns den mal an. Erster Eindruck: Ich bekam den Rucksack verspätet, etwa 6 Wochen nach meiner Bestellung (ich hatte mit 4 Wochen gerechnet, wie auf der Webseite angegeben), am Tag der Abreise auf meine Tour in Mittelitalien. Mein alter Rucksack war schon gepackt, also wurde der Inhalt nun innerhalb von wenigen Minuten in den Prospector umgepackt, ein kurzer Tragekomfort Test gemacht (nicht schlecht!), und los ging es zum Flughafen. Viel habe ich also nicht davon gesehen. Die ersten Eindrücke kommen direkt von der Tour. Eignung als Handgepäck: Der Rucksack in meiner Länge hat gerade so Handgepäckmaße (Maximum bei EasyJet: 56cm x 45cm x 25cm). Mit dem Shelter in einer der 2 Seitentaschen passt alles perfekt. Man könnte auch noch in die zweite Tasche Zeug packen und so die maximale Breite (45cm) ausnutzen. Gewichte: Rucksack aus VX21 in meiner Konfiguration Länge ohne Tragesystem und ohne Hüftgurttaschen: 710 g Tragesystem: 120 g Hüftgurttaschen (abnehmbar): Je 30 g Total: 890 g Die Extra Schultertasche aus Meshmaterial wiegt laut Tom 13 g. Das "Rausfallfach" unten ("snack pocket") wiegt 30 g. Diese Gewichte kann man sich natürlich sparen. Mit VX07 statt VX21 spart man nochmal 30 g. Der sehr vergleichbare Atomp Packs "The Atom" ist deutlich leichter und eher ein Hardcore UL Pack. Hat aber kein Tragesystem, ist also nur bei geringeren Gewichten komfortabel. Tragekomfort: Der erste Eindruck: Rücken ist sanft gepolstert. Nichts drückt obwohl ich mein Equipment mehr oder weniger nur in den Pack geschmissen hatte. Das Teil ist aber schön gerade und steif, so dass fast das ganze Gewicht (am Flughafen 8 kg, am Abend des ersten Wandertages mit Wasser 11 kg) gut auf den gut sitzenden Hüftgurt übertragen wird. Das weiche Cordura-Material am Rücken fühlt sich gut an und ist schön leise. Nichts quietscht oder knarzt. Ich glaube dem Hersteller dass sich der Pack gut bis 15 kg tragen lässt. Kurzzeitig vielleicht sogar mehr. Tragesystem: Das Tragesystem besteht aus einer Plastikplatte (HDPE) mit einer integrierten Metallstange (grössere Modelle haben wohl dann 2 solche Stangen), und einem etwas 5 mm dicken Schaumstoff. Das ganze ist aus einem Innenfach herausnehmbar und wiegt 120 g. Ich habe auch probiert den Rucksack ohne das Tragesystem zur Probe getragen, mit einer 4-fach gefalteten 4mm dicken EVA Matte am Rücken. Das ging auch ganz hervorragend, aber der Rucksack ist dann spürbar weniger steif. Details: Das Rausfallfach am Boden ist clever gemacht. Man kommt dort viel besser dran als an die Seitentaschen und es ist meiner Meinung nach quasi unmöglich dass dort etwas herausfällt. Einmal ist das elastische Mesh sehr straff, zweitens hat das Fach eine Art umgeschlagenen Bund der Dinge am herausrutschen hindert. Das Volumen von 40 Liter beinhaltet meiner Meinung nach auch die beiden Seitentaschen (2.5 Liter jeweils), aber ich habe das nicht nachgemessen. Die Seitentaschen sind recht tief und haben Wasserablauflöcher. Die Gummizüge zur Kompression sind abnehmbar. Den vorderen werde ich wohl abnehmen, ich wüsste nicht wozu ich den brauchen sollte. Der ist ein wenig redundant zum vorderen Fach. Die seitlichen habe ich verwendet um den Pack auf einem Tagesausflug mit Minimalgepäck zum komprimieren. Das war ok. Der H20 port liegt bei mir in der Mitte. Ich denke von der Geometrie wird es wunderbar passen, egal ob man den Schlauch links oder rechts run verlegen will. Auf den meisten Touren verwende ich ihn nicht, deshalb habe ich damit im Moment noch keine Erfahrungen. Allerdings hat Tom das Design hier wohl auch inzwischen geändert. Die Hüftgurttaschen haben perfekte Größe für Kleinigleiten oder eine kleine Kamera (Sony RX 100). Der Rucksack sieht extrem gut aus, was ich auch super finde. Fast alle Nähte sind innen eingefasst so dass das Innere auch schön aussieht. Jetzt würde ich sagen das es das erst mal war. Mehr Erfahrungen kann ich ja noch nachreichen und natürlich auf Eure Fragen eingehen.1 Punkt -
Hallo zusammen, hier mein Reisebericht zu der Annapurna-Runde, die ich zusammen mit Felix im Nov. 2017 gewandert bin. Nicht speziell UL, aber durch die Infrastruktur mit einem sehr geringen Base Weight machbar. Wir hatten trotzdem Zelt und Kocher dabei, beides haben wir allerdings nicht benutzt. Die Unterkünfte und das Essen dort sind top! Vielen Dank für die Fotos an Felix (dank seiner Spiegelreflex deutlich bessere Fotos als mit meiner Knipse). Viel Spaß beim Lesen! Erik Reisebericht Nepal Hamburg, Regenschauer Sa 29.10.17 Heute morgen bin ich um 6:00 aufgestanden. Noch schnell zur Probe gepackt und mich in letzter Minute für den kleineren Rucksack entschieden. Kleiner, leichter und bequemer als ein halbvoller großer Rucksack. Allerdings musste ich noch schnell einen Brustgurt improvisieren. Dann alles in Luftpolsterfolie und in eine Ikea Tasche verpackt. Diesmal habe ich keinen Karton als Versandverpackung gewählt. Danach steht nur noch relaxen auf dem Plan und um 17:45 geht´s zum Bus. Vor lauter Aufregung steige ich in die falsche S-Bahn, bemerke aber nach 1 Station noch rechtzeitig den Fehler. Schlussendlich komme ich zeitgleich mit Felix am Flughafen an. Der Flug nach Dubai ist ganz OK und ich habe immerhin 2h geschlafen. Den Rest der Zeit verbringe ich mit dem neuen (leider schlechten) Alien-Film. Dubai / Kathmandu So 30.10.17 In Dubai gibt es erst einmal ein ordentliches Frühstück und wir legen uns 3h aufs Ohr. Gut dass ich meine Neo Air S im Handgepäck mitgenommen habe. Das werde ich zukünftig immer so machen! Wir fliegen mit der Billig-Airline flyDubay weiter nach Kathmandu . In Kathmandu hat die Abholung am Flughafen durch das Hotel leider nicht geklappt, aber ein Taxi ist einfach zu bekommen. Leider brauchen wir für die kurze Strecke wegen kompletten Verkehrschaos fast 1h. Ob das Verkehrschaos normal ist oder an dem starken Regen liegt, erschließt sich uns nicht. Am Abend versuchen wir verzweifelt Geld an Automaten zu bekommen. Irgendwann nach dem 10. Automaten klappt es bei Felix mit seiner Visa-Karte und er kann zumindest 300€ ziehen. Bei mir klappt es leider nicht und ich habe schlechte Laune. Im Hotel überlegen wir wie wir zum Trailhead kommen und beschließen einen Wagen mit Fahrer zu nehmen. Das ist zwar teuer (160€ geteilt durch 2) aber wir sparen so einen kompletten Tag. Zum Abendessen bekommen wir gerade noch eine Portion Momo bevor die Küche schließt. Momo sind gefüllte Teigtaschen (ein wenig wie Ravioli nur anders geformt). Dann geht´s früh in Bett. Kathmandu / Besisahar, sonnig warm, später ein wenig bewölkt Mo 30.10.17 Wir sind früh aufgestanden und Felix konnte dem Automaten noch einmal 300€ entlocken. Ich habe mein Bargeld (670€) getauscht und mir geschworen, dass ich niemals ohne Bargeld auf Reisen gehe! 670€ müssten knapp reichen. Im Hotel gibt es ein tolles Frühstück mit Omlett. Der Fahrer wartet pünktlich um 9:30 und dann geht´s los das Permit zu besorgen. Das Permit ist kein Problem und am Geldautomaten vor dem Gebäude kann ich mit meiner EC Karte immerhin noch 80€ ziehen. Das hebt die Laune! Um 11:00 geht es dann los und wir kommen nach fast 7h Fahrt und einer netten Mittagspause in Besisahar an. Die Landschaft ist toll und es gibt einen ersten Blick auf die Berge. Der Fahrer war sehr nett und hat mir am Schluss noch seine Karte des Annapurnagebiets geschenkt. Das ordentliche Trinkgeld hat er sich wirklich verdient! Das Zimmer in Besisahar ist sehr einfach aber wir können duschen und bekommen auch ein leckeres Abendessen (Parata –Fladenbrot und Dahl). Gespart wird bei dem Zimmer nur an überflüssigem: Statt einem Lichtschalter muss man 2 Drähte in die Steckdose stecken, funktioniert auch nur zeitweise, manchmal rutscht ein Draht heraus und dann ist es plötzlich dunkel Nachdem auch die letzten Einkäufe erledigt sind wird noch ein wenig gelesen und geschrieben und dann geht´s wieder früh in Bett. Der Wecker wird um 6:00 klingeln. Besisahar – Khanigaou, sonnig bis leicht bewölkt, 1 kurzer Schauer Di 31.10.17 Wir brauchen 1/2h um unsere Sachen zu packen. Als Frühstück gibt´s eine Banane und dann geht es los! Der Trail ist wunderschön und führt durch Reisterrassen und urwaldartige Gebiete. Der Fluss dem wir dann folgen sieht toll aus – grandios! Frühstück (Omelett mit Kartoffeln und Ciapati) gab es in Bulbhule nach 2 h Wandern. Mittagessen (Omelett mit Appel Pie) gab es dann in Bahmdanda. Wir sind dann noch weiter nach Kangiori wo wir und an einem Wasserfall gewaschen haben und in einer sehr einfachen Unterkunft übernachtet haben. Die Unterkunft war aus Brettern gezimmert und von einer 7cm großen Spinne geschmückt. Insgesamt haben wir heute 1,5 Etappen geschafft. Zur Feier des Tages und weil wir ungern unnötig schleppen, gibt’s den kleinen Cognac aus dem Flugzeug.1 Punkt
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Der Loadlifter verbinder den oberen Rahmen des Packsackes mit dem oberen Teil des Schultergurtes. Damit kann man den Packsack näher an den Körper ranziehen (mehr Kontrolle), oder so lockern, dass dieser weiter weg hängt (mehr Beweglichkeit, Belüftung). Funktioniert aber eher bei einem steiferen Packsack und nur gut mit positiven Winkel des Lastenkontrollriemens. D.h. vom Schultergurt zum Packsackrand läuft der Riemen aufwärts.1 Punkt
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Liegt auch schon wieder eine Weile zurück, daher nun endlich mal raus damit, ehe die Erinnerung verblasst. Hätte als Kurztour wohl auch in den Impressionen Thread gepasst, aber falls tatsächlich mla jemand nach China sucht, und es da sonst nicht allzuviel Infos geben dürfte, dachte ich, ich mache lieber einen Thread draus. Ich hatte beruflich in China zu tun - und das Glück, noch etwas rum reisen zu können. Leider hatte ich diesmal im Vorfeld null Zeit, um zu Planen, weshalb ich mich an ein paar Sehenswürdigkeiten entlang getastet habe, anstelle einen längeren Trek zu planen. Wandern in China schüttelt man anscheinend nicht mal eben so aus dem Ärmel. Daher war ich umso froher, als während der allabendlichen on-the-go-Planung im Hotel für die nächsten Tage die Tigersprungschlucht als Mehrtagestour entlang meiner Reiseroute auftauchte. Auf den offiziellen Seiten und bei Touranbietern liest man von vier Tagen. Auf ein paar Travelblogs berichteten einige erstaunte Wanderer, dass sie bereits nach zwei Tagen durch waren, nachdem sie für vier Tage gepackt und eingekauft hatten. Ich stellte mich daher auch auf zwei Tage ein. Der GPS Track war auch im Netz zu finden - im fremdsprachigen Ausland und ohne genauere Beschreibung der Route fühlt es sich damit doch immer etwas sicherer an. Er stellte sich jedoch als völlig als völlig unnötig heraus - sich dort zu verlaufen wäre eine echte Leistung! Am Vortag noch schnell einen möglichst leichten kleineren Rucksack gekauft (die Weihen der Wegwerfkultur, keine 8€ umgerechnet - hat fast zwei Wochen gehalten 0_o) und mit Nahrung und Wasser befüllt. Dann noch schnell gecheckt, welches Hostel Gepäck lagert (Ich war insgesamt einen Monat unterwegs. Zwar auch nur mit Handgepäck, aber schleppen wollte ich das trotzdem nicht.) und dann ging es von Lijiang aus mit dem frühestmöglichen Bus gen Hutiaxiao Scenic Area. Brav den Eintritt für die Parkzone gelöhnt, Gepäck bei Jane's Hostel gelassen und los marschiert. Der Weg zum Trailhead war eher weniger einladend - Müll, Großbaustelle, Industrie Aber dann geht es los - nicht zu verfehlen - upper trail tiger leaping gorge! Das da unter dem Tiger ist übrigens auch schon die - eher einfach gehaltene - Wegführung. So ziemlich jedes Inn hat seine eigene, künstlerisch mehr oder minder wertvolle Skizze des Weges - mit immer eigenen Ausschmückungen und Akzenten. ähnlich muss es in den Anfängen der frühen Kartenerstellungen gewesen sein. Nach einem kurzen Stück seichtem Einstieg windet sich der Trail entsprechend der Zeichnung auch direkt steil und schmal bergauf. Die Sonne steht bereits weit oben, aber mein gut, Ende Februar, so viel Kraft wird sie wohl noch nicht haben und ich hatte die Tage zuvor auch gerne mal mieses Wetter - begrüße die Frühlingssonne daher eher noch, wenn auch der Schweiß schon etwas treibt. Irgendwie hatte mich etwas gestochen - vielleicht auch der Umstand, wenigstens etwas zum Wandern zu kommen. Da macht man keine halben Sachen, also schraube ich mich ordentlich den Berg hinauf. Außerdem hatte ich ja schließlich auch vor, die Route in zwei Tagen zu schaffen. Vorbei ging es an den ersten wohl direkt aus den umliegenden Herbergen gestarteten Touristen. Allesamt eher Format westlicher, bleicher Tourist mit zu großem Rucksack, zumeist gerade mit Selbstzweifeln in einem schattigen Fleckchen kauernd. Der erste kleinere peak ist erreich - oben sitzt - Erstaunen und Freude zugleich - eine alte chinesische Dame und verkauft von dem Anstieg preislich angemessenen Getränken und Eis über - ich musste zwei Mal Fragen - Marijuana - bis hin zu Wanderstöcken so ziemlich alles, was das mit dem Anstieg überforderte Toursitenherz begehrt. Der Ausblick wird besser - und auch die Dörfchen haben ihren Charme - erinnern sie doch immer wieder daran, dass man sich nicht - wie es sich durch das vermeintlich vertraute Bergpanorama immer wieder anfühlt - in Mitteleuropa, sondern Nordwestchina befindet. Für Unterhaltung am Wegesrand ist auch hin und wieder gesorgt - und auch optisch legt der Pfad zu - ich bin rundum angetan und mit leichtem Gepäck ist es eine Freude, durch die Landschaft zu fliegen. 10MB Upload sind voll - ein guter Moment, hier die nächsten Tage weiter zu machen.1 Punkt
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Was haltet Ihr von einer Kaffeebecherhalterung für Rücksäcke & Taschen?
roli reagierte auf martinfarrent für Thema
Mir schwant, wir berühren hier ein Patentvorhaben von @roli... eng ist's auf dem Erfindermarkt.1 Punkt -
Für einen Reisebericht habe ich leider keine Zeit, tut mir leid. Probleme mit Höhe sind individuell. Ich bin morgens in Huaraz (3.000) angekommen, habe einen Tag ruhig gemacht, an den beiden Folgetagen dann Akklimatisations-Dayhikes Laguna Churup (ca 1h Fahrt per Sammeltaxi, Abfahrtsort kann dir das Hotel verraten) und Laguna 69 (3h Fahrt pro Richtung, sammeln dich im Hotel ein) gemacht. Beide so um 4.600m Höhe und 700m Anstieg. Und dann gings los. Es gibt tausende Varianten von dem Trek zwischen 70 und 130km. Die meisten Leute starten in Quartelhuain. Bis zum Dorf Pocpa kommt man völlig easy einmal am Tag früh morgens mit dem Bus von Huaraz (einfach im Hotel fragen – dort ist ALLES auf Trekking ausgerichtet) und geht dann entweder noch 3-4h zu Fuß auf Schotterpiste bis Quartelhuain oder spielt Anhalter. Etwa 6 Tage Proviant ist eine übliche Menge, da man etwa um Tag 6 herum in Huaylappa nachkaufen kann für die restlichen 2-3 Tage. Wenn man fit und akklimatisiert ist und gerne läuft, braucht man da eher 4-5 Tage hin aber ich würde lieber mit den üblichen 6 kalkulieren, bevor man trocken läuft. Wasser gibt es nahezu überall (Gebirge halt). Es gibt dort einige Viehhaltung (nichts intensives). Wir hatten einen Filter mit aber ob man den nun unbedingt braucht, bezweifle ich. Man muss dann halt etwas genauer gucken, woher das Wasser kommt und selektiver sein. Mit 1,5L am Körper kommt man im Schnitt gut hin, denke ich. Bzgl. Sicherheit: 0 Bedenken. Weder in Huaraz, noch auf dem Weg. Es gibt einige alpine Alternativen zur Standard-Eselsroute, die sich unbedingt lohnen. In meiner Planungsdatei im Anhang rot markiert. Wirklich ein wunderschöner Trek!1 Punkt
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Touren mit Baby (Zelt, Unterlage, Schlafsack,...)
Freierfall reagierte auf spic für Thema
Meines Erachtens sind Isomatten aus Kunststoff sehr wohl zu verantworten. Was wir für die Klein-Wanderer als Isomatte nehmen ist die Z-Lite, bzw. Teile davon - lässt sich gut und einfach in Teile entsprechend der aktuellen Kinderlänge zerschneiden und ist billig genug, dass es auch nicht schade darum ist. Und, wie schon angemerkt wurde, zum Wickeln, herumrutschen etc. geeigneter als die aufblasbaren Varianten (von denen unsere Kinder meist sehr schnell herunterrutschen). Und sehr schwer ist so ein Stücken Z-Lite auch nicht. Aber, da es so eine schöne Glaubensfrage ist: ich schaffe leider nicht zu vermeiden, auch noch was zum Thema "plötzlicher Kindstod" (um es mal beim Namen zu nennen) zu schreiben. [Editiert und um Fakten angereichert, beim zweiten Durchlesen sehe ich deutlich, dass da zu viel sinnloser Text stand] Gute Zusammenfassung der Risiken nach aktuellem Stand der Dinge (da streiten sich natürlich gelegentlich die Statistiker und Kliniker) https://www.aafp.org/afp/2015/0601/hi-res/afp20150601p778-t1.gif (Adams, M., Am Fam Physician. 2015 Jun 1;91(11):778-783.) Risiko insgesamt für das Syndrom liegt bei unter 1 Promille. -> Das Bett zu teilen erhöht das Risiko möglicherweise von 1 Tausenstel auf 3 Tausenstel. -> weiche Unterlagen verfünffachen das Risiko, ein gutes Argument für leichte Isomatten, würde ich sagen (allerdings gegen Schlafsäcke, jenseits derer, die man anziehen kann). und, nebenher: Schlafen auf dem Bauch stört gemäß dieser Zahlen nur ziemlich wenig. Also, die kleine Z-Lite Isomatte für das Kind neben der Mama (wenn gestillt wird), dazu den Daunenanzug, sollte wohl alles optimal sein (aber auch ein normaler Schlafsack macht vergleichsweise kein Riesen-Risiko, wenn der Rest in Ordnung ist)! Und: wichtiger als sich zu viele Sorgen zu machen ist, finde ich, das Leben schön zu gestalten. Und wenn dazu das Draußenleben gehört, dann ist das auch sehr richtig so . Und ist toll bezüglich Zuwendung und Aufmerksamkeit und gemeinsamem Erleben der Familie. Und nochmal: es ist super, Trekking mit Kindern zu entdecken - nicht ganz so schnell und nicht ganz so leicht wie vorher, aber man entdeckt die Welt so immer wieder neu. Und hat super-schöne Familien-Zeit (ok, Höhen und Tiefen, wie immer, aber die Höhen sind super!).1 Punkt -
Atom Packs: The Prospector (Erfahrungsbericht)
Freierfall reagierte auf Dingo für Thema
Nun habe ich den Granite Gear Crown2. Und ich muss sagen. Die Option einer Deckeltasche finde ich schon klasse. Das Packraft und im Winter eine Wochenendtour mit Skiern wird er hoffentlich abkönnen. Trotzdem viel Spaß mit dem Atom. Ist der innen auch schwarz. Schwarz außen finde ich mit Vorräten unglücklich (Sonne - Hitze). Aber schwarz innen macht mich wahnsinnig. Ich finde da immer nix.1 Punkt -
Tipps für erste Solo-Tour im Juli/August,.. aber wohin?
kra23 reagierte auf Stromfahrer für Thema
Such dir einfach ein schönes Mittelstück aus dem GR11 raus. Die Pyrenäentemperaturen sind auch im August gut auszuhalten. Schwieriger als der GR221 wird es eigentlich nicht. Fernbus, TGV und Flieger sind in deinem Preisrahmen. Spanisch wird da teilweise auch gesprochen. Auf Dauer wirst du nicht völlig allein sein. Zelten kannst du an vielen schönen Seen. Hütten und Orte passierst du häufig. Varianten kannst du jederzeit per Smartphone gehen. Habe ich irgendwas aus deinem Anforderungs-Post vergessen?1 Punkt -
Was haltet Ihr von einer Kaffeebecherhalterung für Rücksäcke & Taschen?
mawi reagierte auf martinfarrent für Thema
Der lässt sich aber schlecht am Rucksack annähen.1 Punkt -
Hochwertiger Kaffee auch unterwegs
martinfarrent reagierte auf JanF für Thema
OT: aus: https://www.tagesspiegel.de/wissen/e-zigarette-beim-normalen-dampfen-entstehen-keine-gefaehrlichen-formaldehydmengen/11828436-2.html Wahrscheinlich von der daran verdienenden Industrie gekaufter Journalismus. Den Rest habe ich dann mal nicht weiter ergoogelt. Dass Dampfen schädlicher ist, als ganz mit der Nikotinsucht aufzuhören, ist offensichtlich. Dass es gesünder ist als Rauchen aber auch.1 Punkt -
Moin! Genau dieses Schlaufensystem hatte ich in Erinnerung. http://www.fahrtenbedarf.de/cgi-bin/shop/iboshop.cgi?showd1210990350!0,0,Aufbau_Kohte https://www.jurtenland.de/rainbow_schlaufen Aber auch hierbei müssen die Überschneidundungs-Punkte exakt gesetzt werden. Ansonsten entstehen Lücken in der Überlappung. https://www.jurtenland.de/book/das-drama-beim-aufbau-der-billig-kohte-aus-fernost Wahrscheinlich sind Gurtband Schlaufen (ohne Ösen) am besten ul-Kompatibel. http://troll.de/aufbau_kohte.htm#schlaufen btw. Hier der link zu den kam snaps Bändern. https://www.snaply.de/druckerband-25-mm-knopfabstand-3m-laenge/a-67988044/ (Der Hinweis kommt vom bieber1 https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/3042-neues-von-kam/ ) VG. -Wilbo-1 Punkt
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Tipps für erste Solo-Tour im Juli/August,.. aber wohin?
Erbswurst reagierte auf naturbezogen für Thema
Ich find diesen Thread richtig genial :-). Ich werde voraussichtlich übernächstes WE (verlängert) den Traumpfad Streckenabschnitt "Brauneck - Hall" testen. Der dürfte von der Zeit her in etwa passen. Die Daten: Anreise: Flixbus/Bahn würden nach München fahren, von dort würde die BOB (Bayerische Oberland Bahn) nach Lenggries fahren und von dort würden die Füße oder der Bus zur Brauneck-Bahn gehen/fahren (Kosten ab Flensburg ca 60€) Rückreise: Ab Hall gehen die Füße schnell nach Innsbruck und da warten wieder Flixbus/Bahn (Kosten nach Flensburg ca 50€, da keine Bahn). Kommunikation mit Einheimischen: Sowohl Bayrisch als auch Österreichisch gelten als deutsche Dialekte, dürften aber minimal komplizierter sein als Niederländisch ;-). Die Leute aus Brauneck dürften komplizierter zu verstehen sein als die Innsbrucker, da in Brauneck mehr 'Dialekt' gesprochen wird als in der großen Stadt. Währung/Besorgungen: Jo, schwer zu glauben, aber auch bei uns in Bayern und sogar bei den Schluchtenscheissern nebenan wurde bereits der Euro eingeführt. Lektüre: https://www.amazon.de/München-Marienplatz-Markusplatz-GPS-Tracks-Wanderführer/dp/3763340696 Sonst. Empfehlung: DAV Hausham: http://www.dav-hausham.de/ Viele Grüße, Magnus1 Punkt -
Wenn man aufs Geld schauen muss, würde ich auch die etwas unbekannteren Wege östlich in Betracht ziehen, z.B. am E3 orientiert durch die böhmische Schweiz, Riesengebirge und vielleicht noch weiter in die Tatra. Bis Dresden kommt man günstig mit der Bahn und Essen/ ggf. auch mal Unterkunft ist in Tschechien und der Slowakei sehr günstig.1 Punkt
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Was haltet Ihr von einer Kaffeebecherhalterung für Rücksäcke & Taschen?
kImperator reagierte auf schrenz für Thema
Ein alteingesessener Fichtenmoppedhändler hat mir mal anvertraut, dass sich die kleinen Stihlsägen aus Plastik mit Soundeffekt wie geschnitten Brot verkaufen, dreimal so viel wie echte .1 Punkt -
Ich werde es nicht weiter ausweiten, wollte es nur erwähnen. Aber ich würde mir ein Basismodell bei Trekkertent raussuchen und es dann modifizieren lassen. Generell würde ich euch zur Kuppel raten, das ist dann quasi freistehend, was im Wald ganz angenehm sein kann. Ansonsten von der Stange, lieferbar, leicht, preiswert, fast stealth: Marmot Tungsten 2P (wollt ihr mehr Platz, dann das 3P) https://www.trekking-lite-store.com/marmot-tungsten-ul-2p.html# Das AZ geht weit runter, ansonsten müsst ihr um den Kleinen rum etwas Windschutz bauen.1 Punkt
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Hab heute mal ein paar Teile zusammengepuzzelt. Vorderteil mit Netz und den Seitenteilen vernäht: Hier mit dem DXG Boden: In der Innenaufnahme sieht man die französischen Nähte: Die untere Befestigung für den Schultergurt: Jetzt ist der Sack schon ein Sack: Jetzt fehlt nur noch der obere Abschluss und linelocs und Schlaufen auf die Schultergurte ... Mach ich morgen fertig!1 Punkt
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OT: MMn ist diese Anfrage off-topic und sollte gelöscht werden.1 Punkt
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Was haltet Ihr von einer Kaffeebecherhalterung für Rücksäcke & Taschen?
kImperator reagierte auf Tipple für Thema
Schon mal im Rechtsanwaltsforum versucht? Das sind doch die mit den Aktentaschen, oder nicht!? https://www.juraforum.de/forum/f/anwaltsforum/ LG1 Punkt -
Was haltet Ihr von einer Kaffeebecherhalterung für Rücksäcke & Taschen?
Omorotschka reagierte auf Stromfahrer für Thema
Jetzt hätte ich beinahe Erbswurst geliked. Ach was soll’s, selten hast du so kurz etwas so zutreffendes formuliert.1 Punkt -
Die Idee halte ich für vollkommen unsinnig.1 Punkt
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Auch die Verpflegung ist eine wahre Freude. Während man schon ganz gerne mal daneben greift, wenn beim besten Willen nicht zu dechiffrieren ist, so erlebt man auch immer mal positive Überraschungen. In diesem Fall wusste ich, was ich da eingepackt habe - Chili-Szechuan Peanuts - FIRE! Stehe ja auf diesen Taubheitseffekt von Szechuan. Ich bin beim Laufen eigentlich permanent dabei, mir irgendwas zu futtern einzuwerfen, Erdnüsse sind da perfektes Mood-Food - Funky Erdnüsse erst recht. Den bei der prallen Sonne eh schon recht amtlichen Schweißbildung sicherlich nicht abträglich, aber was soll der Geiz. Habe ich hierzulande leider noch nicht entdeckt, muss ich noch mal gründlicher die größeren Asia-Supermärkte durchkämmen. Die Pot verkaufende alte Dame hatte mir noch verraten, dass vor mir erst 6? oder waren es 9? (da klafft die Erinnerung schon) andere Wanderer vorbeigekommen sind - da war der Jagdinstinkt natürlich geweckt, die allesamt noch einzusammeln auf der Strecke. Vorbei geht es an weiteren gefälligen Dörfchen Der Fluss ist dabei immer mal wieder weit unten in der Tiefe der Schlucht zu sehen - immer jedoch zu hören. Das gewaltige Rauschen, auch noch in der großen Ferne lässt erahnen, was für eine Naturgewalt sich dort durch die Schlucht arbeitet. Der Ort des Tigersprungs, mit dem sich der Erzählung nach ein Tiger vor Jägern in Sicherheit brachte. Ja, das sind Reisebusse dort unten - ja, der Kiesel da im Wasser ist wohl etwas größer - nein, so weit springen Tiger wohl nicht. Inzwischen habe ich die vor mir gestarteten Wanderer überholt, der Ehrgeiz nimmt etwas ab, es stellt sich eine entspanntere Gangart auf den Nachmittag ein. Zumal ich begreife, dass ich bereits weit über die Hälfte der Strecke hinter mich gebracht habe. Wenn nun also nicht auf ein Mal der Weg zu einem t6 wird, wird das wohl eher eine Tageswanderung - von vier Tagen keine Spur, zwei Tage nur mit sehr ausgedehnten Pausen - oder eben Tonnen an Gepäck und Tippelschritten. Ich komme an einem weiteren Inn vorbei, dessen Name mich auf unerklärliche Weise für sich einnimmt - und da ich eh Wasser auffüllen könnte, stoppe ich kurz auf einen kühlen Schluck. Auch dort scheint man es eher nicht gewohnt zu sein, dass Wanderer, die am Einstieg den Tag begonnen haben, um diese Zeit bei ihnen vorstellig werden, es wird mehrmals nachgefragt, um Missverständnisse auszuschließen. Die Landschaft wird etwas karger, aber auch nicht unbedingt uninteressant. Weiter durchbrochen vom alles dominierenden Fluss in der Tiefe. Und schon wieder 10MB voll...1 Punkt
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Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)
dermuthige reagierte auf mawi für Thema
1. Etappe: Immer der Nase nach Es ist Samstag Morgen, der 10.03., und die Sonne lacht bei strahlend blauem Himmel. Ich springe kurz unter die Dusche und eile anschließend zum Frühstück. Ich schiebe mir hastig ein paar Portionen Porridge rein und kippe die letzten Becher Kaffee für die nächsten 14 Tage runter. Dabei ist der Blick stets aus dem Fenster auf die Berge gerichtet und ich bilde mir ein, dass sie wiederholend meinen Namen rufen: „Mathias! Mathias! Mathias! ...“ Als ich aufbrechen möchte, treffe ich noch einmal die beiden Belgier an, lasse ein Foto von mir machen und wünsche ihnen gutes Gelingen. Das Thermometer an der Fjellstation zeigt -17°C an, aber in der Sonne ist es unerträglich heiß, so dass ich mir nach wenigen Metern schon die Jacke und alle Lüftungsöffnungen aufreißen muss. Ich gehe hinunter zum Padjelantaleden, welcher leicht zu finden und zu folgen ist: einfach den Scooterspuren nach! Auch im Folgenden ist der Padjelantaleden nicht zu verfehlen. Den könnte man sogar blind folgen, man muss einfach immer nur dem 2-Taktergestank der Scooter folgen. Der Gestank verflüchtet sich durch die kalte Luft nur spärlich und liegt noch Minuten nach den Scootern in der Nase. Ich war ja mental schon drauf eingestellt, aber mit der Zeit nerven die Scooterkolonnen. Es sind immer mindestens zwei, aber durchaus auch mal 6, 8 , 10 und mehr. Man kann nicht mal in Ruhe fotografieren! (Renne hier gerade genervt zur Kamera zurück, da sie mitten auf dem Weg steht.) Der Padjelantaleden ist wunderschön und ich mache aller paar Meter Fotostopps. Am Nachmittag zieht es ein wenig zu und es sieht nach Schnee aus. Leider kommen jetzt zu meinem Ärger die Horden von Scooter wieder zurück. Ich nehme einen Ski ab und schlage den letzten einer großen Gruppe mit aller Kraft vom Scooter, so dass es den Ski zerbricht. - NEEEIIIIN, natürlich nicht! Den Ski hat es nicht zerbrochen! Oki, habe auch keinen Scooterfahrer von seinem Ross gestoßen. Aber sie gingen mir am Ende des Tages gewaltig auf den Sack und in die Nase! Zum Abend hin klart es wieder auf. (Verdammt! Wieso hat mit denn keiner gesagt, dass es offenes und fließendes Gewässer gibt?! Dann hätte ich doch die ND-Filter mitgenommen ) An der Tarrekaisestugan folge ich Skispuren (vermutlich auf dem Sommerwanderweg) in ein Waldstück und schlage nach wenigen Kilometern (1-2km) mein Nachtlager auf. Wegen dem Pulverschnee muss ich eine Plattform festtreten, was tierisch anstrengend und zeitraubend ist. Bis ich im Schlafsack liege vergehen 2h. Das Aufstellen des Zelts ging ganz gut, bin aber noch nicht zufrieden. Das Aufschippen von Schnee an die Zeltränder führt dazu, dass die Seiten eingedrückt werden, das Zelt dadurch labbrig wird und der Innenraum deutlich kleiner. Für morgen habe ich schon eine Idee, wie es ich besser machen könnte. Bevor ich mich Schlafen lege ziehe ich mir noch einen Eiweißdrink rein. Geht erstaunlich super. Im Großen und Ganzen ein gelungener Tag und ich schlafe zufrieden ein.1 Punkt -
Eine Exkursion unter die Erde (Fränkische Schweiz) Höhlentour by Udo St., auf Flickr Höhlentour by Udo St., auf Flickr Höhlentour by Udo St., auf Flickr Höhle by Udo St., auf Flickr on tour by Udo St., auf Flickr underground by Udo St., auf Flickr creepy by Udo St., auf Flickr Wanderlust by Udo St., auf Flickr Wanderlust by Udo St., auf Flickr DSC06609.jpg by Udo St., auf Flickr Wandern by Udo St., auf Flickr Wandern by Udo St., auf Flickr1 Punkt
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Wie ankündigt war ich die letzte Woche auf dem Bergslagsleden unterwegs. Im Großen und Ganzen war es wunder-wunderschön. Ich hatte aber das große "Glück" ausgerechnet in eine sehr untypische Hitzewelle zu geraten, mit Temperaturen wie sie hier in Schweden selbst im Hochsommer kaum herrschen. Gleichzeitig rief das Horden von Stechmücken und "knottar" auf den Plan. Men man vänjer sig. Ich bin an einem Samstag Morgen mit dem Zug in Stockholm los und war so gegen mittags in Kopparberg. Von dort aus sind es nochmal ca 25km bis Kloten, der eigentliche Startpunkt des Bergslagsleden. Es wird empfohlen ein Taxi zu nehmen, welches für einen Pauschalpreis von ca 50€ zu haben wäre. Das war mir aber zu teuer und hab es daher mal mit trampen probiert. Und was soll ich sagen, es hat auf Anhieb geklappt. Nach weniger als 10 Minuten warten nahm mich ein freundlicher Herr in seinem Transporter mit und erzählte mir ein bisschen was über die Gegend und die Leute dort. Der Weg selbst ist - wie eigentlich alle anderen schwedischen Wanderwege, die ich kenne - unglaublich gut ausgeschildert und markiert. Mindestens alle 15 km gibt es eine Schutzhütte, eine besser und schöner als die andere. Von daher war von Anfang an mein Plan, diese zum Übernachten zu nutzen und mir das Zelt/Tarp-Aufbauen zu sparen. Zum Glück hatte mein Bugbivy dabei, ohne wäre es kaum auszuhalten gewesen. Und wie es der Zufall will, seht wen ich getroffen habe! @German Tourist hatte sich im Vorfeld schon bei mir gemeldet und durch puren Zufall war sie halt gerade auf derselben Höhe unterwegs wie ich und so haben wir uns fix zu einem gemeinsam Mittagsplausch verabredet. Sehr sehr lustig, erheiternd und nett! Abgesehen von Christine sind mir aber kaum Leute begegnet. Insgesamt sind mir sieben andere Wanderer begegnet. Drei wie Christine auf dem Weg zum Nordkapp, ein weiterer Deutscher, der "nur" den Bergslagsleden lief (aber in anderer Richtung) und zwei Tageswanderer. In meiner Richtung war zu der Zeit scheinbar gar niemand sonst unterwegs. Viel "Freude" hat ich noch mit meiner Abreise. Auf der Homepage heisst es lapidar, am Ziel Stenkällegården gäbe es eine Busverbindung. Mit dieser Information habe ich erstmal nichts weiter unternommen und wollte die Dinge auf mich zukommen lassen. Bis ich dann mal eine tatsächliche Verbindung raussuchen wollte und feststellen musste, dass dieser Bus nur am Wochenende und mittwochs verkehrt. Und zwar jeweils nur einmal am Tag pro Richtung. Konkret bedeutete das für mich entweder ein paar Tage warten oder eine extrem flotte Hufe hinzulegen. Ich entschied mich für letzteres. Mit der Konsequenz, dass mir immer noch die Füße weh tun. Ausserdem hatte ich mich einfach darauf verlassen, dann in der nächstgrößeren Stadt einfach einen Zug Richtung Stockholm zu bekommen. Leider war es schon spät abends und der einzige Zug war ein Schnellzug und der war ausgebucht. Für Schnellzüge in Schweden braucht es scheinbar verbindlich einen Sitzplatz. Und so durfte ich die Nacht in einem an die Stadt Skövde grenzenden Waldstückchen verbringen. Apropos Skövde, schrecklichster McDonald's ever.1 Punkt
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Ich bin im Moment mit 280cm Ponchotarplänge (bei 190cm Körpergrösse) unterwegs und wünsche mir bei schlechtem Wetter 30cm mehr... Im Halbpyramiden Modus aufgebaut verliert man auch immer viel Liegelänge... Das Tarp länger zu machen ist auch wesentlich Gewichtseffizienter als bei zu kurzem Tarp wieder in einen Wasserdichten Bivaksack investieren zu müssen. Lg1 Punkt
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Körpergrösse meinte ich natürlich.... @Erbswurst: Ich denke auch, dass bei 185- 190cm KG die 180cm Breite an den Armen ideal ist. Wenn ich das Tarp Trapezförmig schneide, am Kopfende 200cm breit und am Fussende 160cm, dann komme ich im Ponchomodus auf 180cm im der Mitte (also im Ärmelbereich) Die Trapezform hat den Vorteil mehr Abdeckung im Kopf-/Brustbereich zu haben und im Fussbereich, wo weniger Platz nötig ist Gewicht gespart wird. Lean to oder Pyramide: auch hier ist mehr überhang im Kopfbereich von Vorteil. Lg1 Punkt
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Vorstellungsthread
mawi reagierte auf BruderLeichtfuss für Thema
Mach das ... ich habe erst mit 38 überhaupt angefangen und stehe jetzt nach einigen Mehrwochentouren mit 49 vor meinem ersten großen Thruhike auf dem Te Araroa Also, bleib dran - Hiken ist geil!1 Punkt -
Brathang - Ghyaru, wolkenloser Himmel Fr 3.11.17 Das Bett war echt bequem und nach dem Aufstehen gibt es erst einmal für jeden 2 Kaffee. Der Weg nach Dhibur Pokhari ist wirklich toll, er wurde teilweise aus dem Fels herausgesprengt. Die Pfützen haben eine 5mm dicke Eisschicht und beim Wandern ist mir fürchterlich kalt. Weiter führt der Weg durch schöne Wälder und dann in einer Ebene nach Upper Pisang. Es ist ein nettes Dorf und wir probieren zum ersten Mal Tsampa. Schmeckt ganz OK, muss ich aber nicht jeden Tag haben. Nach dem Frühstück schlendern wir durch den Ort, fotografieren und besichtigen die Gompa. Dann geht es einen wunderschönen Trail flach weiter nach Ghyaru. Nur das letzte Stück zieht sich, weil 300m steile Höhenmeter zu überwinden sind. Kurz nach 13:00 kommen wir an und finden ein nettes und günstiges Zimmer. Jetzt gibt es erst einmal ein Special Dal Bhat zu Mittag. Am Nachmittag habe ich die 250 Jahre alte Gompa besucht und im Dorf viel fotografiert. Annapurna II ist natürlich das Hauptmotiv. Von Ghyaru kann man die beindruckende Nordwand sehe, rechts daneben sind Annapurna III und Gangapurna. Mit der Dämmerung wird es wieder sehr kalt und wir sitzen mit Mütze und Handschuhen im Speiseraum. Hier gibt es keine Dusche und schon gar kein warmes Wasser – ich vermisse sie nicht. Nachts wache ich wieder um 2:30 mit leichter Atemnot auf und schlafe nach 20min wieder ein. Ansonsten habe aber keine Symptome einer Höhenkrankheit. Ghyaru - Bhrakag, leicht bewölkt, am Nachmittag ein kurzer Graupelschauer Sa 4.11.17 Bis auf mein Aufwachen um 2:30 wegen Atemnot habe ich sehr gut geschlafen. Heute haben wir wieder eine leichte und kurze Etappe. Kurz nach Ghyaru sehen wir eine Gruppe riesiger Greifvögel. Die Landschaft ist heute wieder überwältigend. Wir passieren Annapurna II und Gangapurna und blicken in Bhraka auf Annapurna III. Um 8:00 gibt es ein leckeres Frühstück in Nawal im Peaceful Hotel. Auf dem Weg dorthin haben wir noch eine alte Festungsruine passiert. In Nawal besuchen wir das Kloster auf dem Weg nach Julu. Der Weg nach Bhraka liegt zwar am Schluss auf der Straße, ist aber trotzdem schön. Kurz vor Bhraka essen wir einige Samossa zu Mittag. Samossa sind frittierte Teigecken, gefüllt mit Kartoffeln und Linsen – super lecker! Den Nachmittag nutzen wir noch um die über 500 Jahre alte Gompa zu besichtigen. Wir haben Glück, dass die Gompa für uns aufgeschlossen wird und nutzen die Gelegenheit für Fotos. Die Gompa liegt höher als der Ort und die Aussicht von dort lohnt den Aufstieg. Am Abend gibt es Knoblauchsuppe und Kartoffeln mit Gemüse und Ei. Wir besprechen was wir nun machen: Annapurna Circuit mit Thorung La Pass oder den Tilicho See und von dort weiter nach Jomsom. Der Hüttenwirt rät uns dringend ab, die Strecke Tilicho Lake – Jomsom zu wandern. Es sei zu gefährlich. Die Alternative „Abstecher zum See und zurück“ würde 3 Tage benötigen. Dann könnten wir den Circuit nicht vollenden. Wir entscheiden uns beide einfach den Circuit weiter zu wandern. Am Abend haben wir beide leichte Kopfschmerzen und ab und zu leichten Schwindel. Die Symptome sind aber sehr leicht und kaum wahrnehmbar.1 Punkt
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Khanigaou – Dharapani (1900m), Sonne, Sonne, Sonne Mi 1.11.17 Das Bett war sehr wackelig und so hart, dass ich die Neo Air verwenden musste, aber ich habe gut geschlafen. Der Wecker hat um 5:30 geklingelt und um 6:15 ging´s los. Der Trail ist super schön und sehr abwechslungsreich. Ab Chanje hat sich die Landschaft geändert. Weniger Reisterrassen, weniger Ackerbau und das Tal wird enger, felsiger. Aber immer noch nicht alpin. Wir folgen immer noch dem Fluss Marsyangdi. Mit Dharapani haben wir das Ziel der 3. Etappe nach 2 Tagen erreicht und uns so einen zusätzlichen Akklimatisierungstag erwandert – sehr beruhigend. Unser Running Gag ist übrigens „German Belehrung“. Den Begriff haben wir erfunden, weil wir uns wunderten, dass die Nepalis die geernteten Reishalme mit den Ähren auf dem Boden ablegen. Da fallen doch die Körner raus! So geht das nicht! Da müssten die Nepalis aber echt mal von uns Germans belehrt werden Heute gibt es ein richtig nettes Zimmer mit WiFi und warmer Dusche. Jetzt konnten wir auch mal endlich die Wäsche waschen. Als Abendessen haben wir Fried Rice mit Gemüse und teilen uns dann noch eine Portion Bratkartoffeln. Für morgen erstehen wir jeder 3 Croissants! Dharapani – Brathang (2880m), wolkenloser Himmel Do 2.11.17 Was für ein Tag! Ein tolles Zimmer, ein leckeres Frühstück (Croissants) und eine atemberaubende Landschaft. Zuerst ging es nach Toche wo wir ein ca. 100 Jahre altes Kloster besichtigt haben. Die Mönche sind sehr nett und nach einem Tee und einer Spende gehen wir weiter auf dem alten Trail um der Straße auszuweichen. Für mindestens 2 km begleitet uns ein Hund aus dem Dorf, geht voraus und wartet immer wieder auf uns. Etwas später sind wir auf einer Hochebene mit Gerstenfeldern. Am Wegesrand wächst neben Brennnesseln auch Hanf. Das Mittagessen gab es in Koto mit Blick auf Annapurna II (7937m) – Wahnsinn! Der Rest der Strecke bis Brathang ist ziemlich öde, weil der Trail auf der Straße verläuft. Angeblich gibt es aber auch einen höher gelegenen Pfad. In Brathang gibt es leider nur eine Luxusunterkunft (2500 Rupi statt üblichen 300-500 Rupi). Warmwasser und WiFi funktionieren trotzdem nicht. Aber der nächste Ort ist zu weit weg und obwohl ich noch einmal losziehe, finde ich auch keinen Platz zum campen. Dafür gibt es einen Wasserkocher für Kaffee im Zimmer und das Essen ist lecker und nicht teurer als sonst. Ob es wegen der Höhe ist oder einfach so: Ich habe seit Mittag leichte Kopfschmerzen und merke, dass meine Atemzüge tiefer werden. Außerdem wache ich ungewöhnlicher Weise um 2:30 Uhr auf, schlafe aber bald wieder ein. Übrigens Heute haben ca. 250 Wanderer den Checkpoint in Daraphani passiert, trotzdem ist der Trail nicht überlaufen obwohl ich sonst meist in entlegeneren Gegenden unterwegs bin.1 Punkt
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OT: Und in Schweden hatte man (Fels!) eigens Dynamit erfunden. Gemäß der „10 Gegenstände“-Regel waren fortan Touren auf maximal 9 Nächte begrenzt. Man brauchte schließlich noch ein Feuerzeug für die Lunte.1 Punkt
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Du wirst mit einem Alutopf keine Verbesserung erzielen. Die Wärmeleitfähigkeit ist ein relativer Wert bezogen auf die Dicke des Materials. Also einfach nur die beiden Wärmeleitfähigkeiten vergleichen macht wenig Sinn. Der Boden des Alutopfs wird viel dicker sein als der des Titantopfs und die totale Wärmeleitung damit nicht mehr so unterschiedlich ...1 Punkt
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Ok, es ist schon eine Weile her. Ich war 2013 dort. Mein Fokus lag auf möglichst spektakulär, möglichst abseits der normalen Wege und gerne abenteuerlich. Also auf alten, völlig abgelegenen Levadas tief im Hinterland, durch mehrere Kilometer lange, enge, tiefe Tunnel etc. Weite Passagen stehen in keinem Führer und werden es nie tun, da es keine ansatzweise offiziellen Routen sind. Oftmals folgt die Route alten, in Vergessenheit geratenen Levadas und Wartungswegen durchs Gebirge. Es gibt ein Madeira Forum, wo ein paar Spezialisten auf Basis von alten Militärkarten versuchen das teils lange in Vergessenheit geratene Levada-Netz im Hinterland zu erforschen. Von der Wegfindung entsprechend oftmals herausfordernd und in Passagen sicher nicht ganz ungefährlich, fand ich die landschaftlichen Eindrücke doch super schön! Falls das jemand gehen möchte, braucht es unbedingt mehr Informationen. Hier nur ein Überblick zur Inspiration. Ich habe ein paar Schnappschüsse eingefügt, um eine Vorstellung von der Gegend zu vermitteln, sodenn ich etwas gefunden habe. Bitte nicht einfach blind nachmachen! Abschnitt 1. Canical nach Porto da Cruz Steilküsten-Wanderung. Im ersten Teil abgelegen und einsam. Teils zugewachsen, allgemein aber sehr gut zu gehen. Schwindelfreiheit anzuraten. Einige ausgesetzte Stellen aber nichts dramatisches (aus meiner Sicht). Die blaue Linie auf dem Screenshot. Abschnitt 2: Kraftwerk Faja da Nogueira bis Boca Encumeada Man kann auf Pfaden von Porto da Cruz zum Start gelangen, da unsere Zeit knapp war sind wir allerdings mit dem Taxi zum Einstieg des richtig spannenden Teils gefahren (ca 15min von Porto d. Cruz) Eine sehr spannende Etappe. Den Feldweg zum Kraftwerk hoch, am Kraftwerk an einigen Rohren vorbei auf eine Levada einschwenken, die am Steilhang entlang in einen Tunnel hinein läuft. Hier unbedingt gute Taschenlampe und evtl. auch Ersatztaschenlampe mitführen. Je nach Sicherheitsbedürfnis andere Leute wissen lassen, was man tut. Das ist kein Touristentunnel! Teils nur ca 1,6m hoch, schmal, schlechter Zustand und mit Knick in der Mitte, der einen ca 45min mit jeder Menge Wassereinbrüchen in absoluter Dunkelheit laufen lässt. Auf der anderen Seite trifft man auf die im Rother als schwerste Tour des Buches beschriebene Levada gen Inferno Kessel. Das kommt einem dann alles pipifax vor. Trotzdem super spektakuläre Tiefblicke. Nach dem Abstecher nach Inferno gehts die Levada nach Nordosten zum Wegpunkt Ilha. Von dort einen kleinen Pfad rechts gen Süden finden, der mit erheblichem Anstieg aber einfach auf den Höhenrücken hinauf führt. Dort in unmittelbarer Nähe des Pico Ruivo angekommen ist es erstmal wieder touristisch. Einmal den Schlenker von Pico Ruivo nach Pico do Arieriro und dann weiter gen Boca Encumeada. Alternative statt direktem Weg gen Encumeada: Abstieg vom Grat zum Pico Grande (mutmaßlich schwer zu finden) und auf tieferer Lage gen Encumada. Wir hatten sehr schlechtes Wetter und 0 Sicht, daher bin ich nur die ersten Meter der Alternative reingelaufen. Abschnitt 3: Von Boca Encumeada über oder um die Hochebene zum Einstieg in die Lev. d. Norte oder Lev. Seixal Es gibt meines Wissens drei Routen um die Hochebene herum. Keine von denen steht in irgendeinem Führer. Stand 2013 konnte man die Lev. d. Norte durch mehrere lange Tunnel nördlich der Hochebene gehen. Es gibt ein paar parallel Levada, die unter "Iris Tunnel" etc. firmieren. Da wir nicht so viel Zeit hatten, sind wir westlich wieder eingestiegen (nächster Abschnitt). Ich bin hiervon also nichts gegangen, zeige die Planungsdatei aber für einen Überblick: Abschnitt 4: Nordwestliche Hochebene bis Ausstieg (2 Optionen) Es beginnt auf dem Screenshot ganz rechts beim Wegpunkt "Einstieg". Hier geht es steil aber gut machbar hinab zur Lev. d. Norte. Wenn man hier einen kurzen Abstecher nach Norden auf die Levada macht, wird man mit einem hammer Blick belohnt. Der weitere Weg führt allerdings bei Nässe sehr kribbelig auf einem völlig verfallenen Pfad hinab zur Lev. Seixal. Diese ist sehr schmal und direkt in eine senkrechte Steilwand gehauen. An vielen Stellen schon bröckelig und immer mal wieder muss man unter Wasserfällen durchtauchen. Hier ist absolute Schwindelfreiheit Voraussetzung. Die Levada verschwindet nun im Seixal Tunnel. Auch hier: Man wird geduscht und das nicht zu knapp. Auch mit Regenjacke kommt man zuverlässig klitschnass auf der anderen Seite raus. Man kann hier über die Lev. Roc. Vermehla gen Rabacal aussteigen. Richtig cool aber sicher nicht trivial ist hingegen der Abstieg durch das Tal bis zur Levada Jamela. Größtenteils völlig weglos im Flussbett bis man kurz vor Schluss auf die Rother Tour 50 Lamaceiros-Levada Janera trifft. Alternativ kann man nach dem Tunnelausstieg auf die Lev. Vermelha oberhalb des Tales bleiben und sich nach einigen Kilometern mehr weglos als auf einem Pfad durch den dichten Busch das Tal hinauf arbeiten, um wieder auf den Höhenrücken zu gelangen. Das haben wir damals gemacht, da unser Auto im Süden stand. Kratzunempfindliche Ausrüstung ist anzuraten Person in gelber Jacke in der Bildmitte zur Größeneinordnung. Die Levada führt hier links vom Gestrüpp zum dortigen Tunneleinstieg.1 Punkt
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Hochwertiger Kaffee auch unterwegs
cafeconleche reagierte auf questor für Thema
Bin ich froh, derartige Suchtprobleme nicht zu haben. Wo bleiben eigentlich die "Ultraleicht rauchen" Threads?1 Punkt -
Hochwertiger Kaffee auch unterwegs
eric reagierte auf martinfarrent für Thema
Sorry... meine Schuld. Ich hielt den Thread für tot und nutzte das aus, weil ich mich nicht getraut habe, eine spezielle Diskussion über das Rauchen aufzumachen.0 Punkte