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Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 26.06.2018 in allen Bereichen

  1. Baustelle: Tarp/ Zelt und der Rucksack

    Fabrice und 5 andere reagierte auf Ziz für Beitrag im Thema

    6 Punkte
    OT: Wenn UL auf Homeopathie trifft.
  2. SUL Packlisten-Inspiration gesucht!

    zweirad und 4 andere reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    5 Punkte
    Hat übrigens super funktioniert. Und natürlich gab es auch ziemlich erstaunte Gesichter.
  3. 5 Punkte
    Nochmal zum Thema Nahrung. Ich gehe bei meiner Auflistung von einer Tour über 1 Woche aus. Bei Wanderungen (auch Abends) habe ich deutlich weniger Hunger als Zuhause und im Arbeitsalltag. Würde ich Abends hungrig im Schlafsack liegen, hätte ich natürlich mehr zum Essen dabei. Wenn ich nach 7 Tagen 2-3 Kilo weniger auf den Rippen habe (ohne zu Hungern) freue ich mich über den Verlust. „UL“ Das man man bei einer mehrwöchigen Tour anders mit dem Kalorienverbrauch umgehen muss ist mir klar.
  4. Baustelle: Tarp/ Zelt und der Rucksack

    Fabrice und 4 andere reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    5 Punkte
    Ich habe teilweise mit Importen von ausserhalb der EU auch beruflich zu tun, also viele empirische Werte Zum Kaufpreis in US (der immer ohne die Bundesstaat-Steuern ist, die Du ja nur bezahlst, wenn Du dort bist) kommt dann noch der Versand, z.B. bei Tarptents, grad mal geschaut, 51-73 $, bei der Wechselkurs-Umrechnung hau noch mal 1.5-2% drauf, wegen schlechterem Kurs bei Kreditkartenzahlung und evtl Fremdwaehrungsaufschlag. Dann nimmst Du die Summe von Warenwert (dem Zelt) + Versandkosten und haust da den Zoll nach der Zollsatz-Nummer drauf (das ist auch noch mal eine Wissenschaft fuer sich, wo selbst die Jungs beim Zoll haeufiger danebengreifen), bei Zelten (noch, das kann jetzt mit dem Zoll bzw Handelskrieg auch gut hochgehen) 12% Zoll, auf die Gesamtsumme 19% MwSt, oder anders ausgedrueckt, auf Warenwert + Versandkosten kommen z.Z. 33,3% drauf... Wenn Du Pech hast, darfst Du, wenn die Sendung in D ankommt, dann zum naechsten Zollamt fahren und da vergnuegliche Zeit mit Formularen verbringen, bis sie gnaedig Dein Geld annehmen. Die nehmen dann auch fuer jeden Tag, den das bei denen gelagert wird, noch eine Lagerungs-Gebuehr. Besonders nett ist natuerlich, wenn Dir der Zoll aus irgwendwelchen Gruenden nicht die Benachrichtigung sendet, denn wenn Du es nicht holen kommst, geht es nach etwas Zeit zurueck an den Absender. Falls der Parcel-Service das mit dem Zoll abrechnet und bei Dir an der Haustuer eintreibt, kann es sein, dass der noch mal eine Service-Pauschale von bis zu 20 € dafuer nimmt. Achja bei internationalen Sendungen kann die zwischendurch schon mal fuer laengere Zeit beim Uebergang auf den deutschen Parcel-Service unauffindbar sein, ohne dass sich das Paket bewegt. Besonders schick sind natuerlich Faelle, wie gerade mal wieder gehabt, dass eine Sendung laengere Zeit unauffindbar ist, dass dann, als nach laengerer Zeit ein Nachforschungsantrag gestellt wurde, mitgeteilt wird, angeblich konnte sie nicht zugestellt werden, weil keiner da war (na klar bei einem Unternehmen, was den ganzen Tag besetzt ist und wo in der fraglichen Zeit jeden Tag von dem Parcel-Service Lieferungen angenommen wurden) das Unternehmen benachrichtigt wurde (aber sicher doch...) und nun sich das Paket auf dem Rueckweg zum Absender in den US befindet, zwar lt Sensdungsverfolgung noch in D ist, aber sich nicht mehr aufhalten laesst. Mein Fazit aus diesen vielen Erfahrungen ist, dass ich fuer mich privat hoechtens Kleinkram, wo ich das Geld verschmerzen kann, im Eigenimport bestelle und bei teureren Sachen lieber in D, auch mit deutschem Recht was Gewaehrleistung und Lieferung betrifft kaufe. Ich glaube zum deutschen Gewaehrleistungsrecht, was ja sehr verbraucherfreundlich ist, brauche ich nix zu schreiben... Was ich mit Recht bei Lieferung meine, ist dies, wenn Du als Privatmensch (gewerblich ist das anders, deswegen ist es evtl eine boese Falle sich wegen ein paar % als gewerblicher Kunde anzumelden, dann sind auch die "14 Tage Umtauschrecht" weg) in D bei einem Unternehmen etwas via Versendung bestellst, haftet das Unternehmen fuer Beschaedigung / Verlust auf dem Postweg. Wenn da etwas verschuett geht, kannst Du Dich entspannt zuruecklehnen, entweder das Unternehmen liefert nochmal, oder Geld zurueck. Ausserhalb von D und sicher bei US ist es anders, da herscht in der Beziehung freies Vertragsrecht und haeufig haben die Unternehmen sogar in den Bedingungen drin stehen, dass sie ihre Lieferverpflichtung erfuellt haben, wenn sie nachweisen koennen, dass sie die Lieferung an den Parcel-Service uebergeben haben, das Risiko ist dann also bei Dir...
  5. 8. Etappe: Scheißtag!!! Ich wache auf und es scheint, als würde irgendwie die Sonne scheinen. Aber draußen ist tristes Wetter. Das liebe ich an diesem Zelt, egal wie mies es draußen ist, wirkt es immer hell und freundlich. Während des Abbaus zieht zunehmend Wind auf und ich muss ganz schön aufpassen, dass nichts davon weht. Außerdem ist es irgendwie außergewöhnlich warm. Die Weitsicht ist ganz gut, aber das Licht ist sehr diffus. Man kann überhaupt nicht erkennen, ob es bergauf oder hinunter geht. Und das schlimmste ist, dass man die vereisten Schneewehen ebenfalls nicht sieht. So gestaltet sich das Laufen zum Horror. Ich stakse schon wieder wie ein Hund auf Glatteis durch die Gegend. Plötzlich rutsche ich nach rechts, erst langsam dann immer schneller, obwohl ich eigentlich in der Ebene geradeaus laufe. *Plautz* Es haut mich hin. Erst jetzt bemerke ich, dass ich im Hang bin und es ziemlich steil ist. Ich ziehe die Ski wieder aus, so komme ich deutlich leichter voran. Aber auch zu Fuß geht es wacklig zu. Das Ruohtesvágge ist durchzogen mit Spuren, was mich wieder in die Realität zurück holt, dass ich hier nicht alleine unterwegs bin. Außerdem bin ich froh ins Guhkesvágge zu gehen, da ist meist weniger los. Huch?! Wo kommt denn die Queen von England plötzlich her? Das linke Bein rutscht nach rechts und das rechte Bein nach links, so das ich einen Knicks wie am königlichen Hofe mache Ich halte Kurs auf den Niják und überlege ihn noch schnell zu besteigen, da der Gipfel noch frei liegt und die Weitsicht eigentlich ganz gut ist. Aber das Wetter scheint schlechter zu werden und somit lasse ich es lieber. Ich will den Niják ziemlich dicht und hoch umrunden, da ich keine Lust habe in die kleine Schlucht zu laufen und dann wieder zum Gássaláhko hinaufzusteigen. Plötzlich ist die Laune im Keller. In der Ferne sehe ich eine Gruppe von 9 Leuten (Wer sie sieht, darf sie gern behalten ) Der Wind wird zunehmend stärker, jetzt teilweise auch böig. Der Hang wird immer steiler und ist eine einzige Eisplatte und der Wind dazu, das macht mir zunehmend zu schaffen. Ich mache nur noch Tapsi-Schrittchen. Innerhalb von ein paar Minuten ist aus dem Wind ein Sturm geworden mit teilweise heftigen Böen. Der Sturm kommt von hinten. Ich komme nur noch zentimeterweise voran. Ich muss meinen Oberkörper gegen beide Skistöcke pressen, damit ich nicht nach vorn umgeworfen werde. Zudem zieht und zerrt der Wind am Rucksack, hier ist der Rucksack einer Pulka klar im Nachteil. Zudem habe ich auch noch die Ski dran, die dem Wind zusätzliche Angriffsfläche geben. Einige Male haut es mich sogar nach vorn um, als ich die Stöcke nicht richtig in die Brust presste. Aufstehen ist kaum möglich, da der Wind einen immer wieder runter drückt. OH SCHEIßE!!! Ich stehe mitten im vereisten Hang, die Brust tut mir von den Stöcken schon weh, die Sicht ist bescheiden, ich komme kaum vorwärts – Puuuuhh! Ich hätte heute einfach im Zelt bleiben sollen. Noch ne Schneemauer aufgebaut und fertig! Was nun?! Ich lade mir die Wettervorhersage runter. Okay, 13km/h Wind??!?!? Alter!! Das ist doch voll für den Arsch! Aber 3°C, das kann gut hinkommen, Plusgrade waren auch mein Tipp. Und nun? Zurück ins Ruohtesvágge? Keine Chance. Ich muss irgendwie von dem Hang weg. Runter rutschen ist keine Option, da auch immer wieder frei liegende Steine im Hang sind und durch die schlechte Sicht ich nicht einschätzen kann, wie weit und steil es runter geht. Also gehe ich in Micro-Mini-Tapsi-Tipsi-Schrittchen leicht den Hang hinab. Okay, aber was wenn ich unten bin? Ich habe zweifel, ob ich bei dem Wind überhaupt das Zelt aufgestellt bekomme und überhaupt eine ebene Fläche bei den Lichtverhältnissen zu finden. Also entscheide ich mich ins Gássaláhko durchzuschlagen und da hinter einem großen Stein Schutz zu suchen und am besten einzugraben. Außerdem hoffe ich, dass hinter dem Njiák etwas Windschatten ist. (Njiák, zumindest was davon noch sichtbar ist.) Irgendwann bin ich aus dem steilsten Stück raus und sehe ein paar große Steine voraus. Der Sturm bläst indes unerbittlich. Ich halte Kurs auf die Steine, in der Hoffnung, dass ich da etwas Windschutz finde und mich vielleicht etwas eingraben kann. Ich habe mich schon mental voll auf das Eingraben eingestellt und wenn es bei den Steinen nicht klappt, werde ich runter zum Flusslauf des Suottasjjahka steigen. Er formt da eine kleine Schlucht und ich verspreche mir da ausreichend Schnee zum eingraben. Die Steine entpuppen sich als große Felsbrocken, an denen sich große Schneeverwehungen gebildet haben. Ich zögere nicht lange und packe die Schaufel aus. Ich mache ein paar Stiche. Okay, geht ganz gut. Aber wie zur Hölle gräbt man eine Schneehöhle?! Ich habe ein konkretes Bild im Kopf wie sie aussehen soll, aber wie gräbt man das am besten? Puh! Ich habe keinen wirklich Plan, grabe aber einfach drauf los. Habe ja nicht viele Optionen. Beim Graben muss ich an die beiden Belgier denken, die ich bei der Anreise traf und ein Iglu mit bloßen Händen graben wollten ... Nach ca. 3 Stunden bin ich fertig, nur noch den Eingang verschließen. Die Höhle hätte durchaus noch einen Tick komfortabler sein können, aber ich bin einmal völlig durchnässt (Bäh! ) und anderseits ist die Schaufel total am Ende. Sie ist total verbogen, hängt nur noch an einem kleinem Stück am Schaft und das Blatt wackelt schon locker flockig hin und her. Es ist ganz offensichtlich, dass sie nicht mehr bis zum Ende der Tour durchhalten wird. Dennoch bin ich sehr überrascht, dass sie so gut durchgehalten hat. Dabei musste sie sich durch mehrere zentimeterdicke Eisschichten durchkämpfen. Ich ging aber, soweit es möglich war, auch sehr sorgfältig mit ihr um. Na ja, für meine erste Schneehöhle ist es jedenfalls ganz gut geworden, finde ich. Ich mache mich bereit zum Schlafen und stehe vor der Frage, was ich mit den nassen Sachen machen soll. Hmm, ich checke den Wetterbericht. Für morgen sind -10°C angesagt. Hmm, das ist glaub nicht so cool bei -10 mit nassen bzw gefrorenen Klamotten loszuziehen. Anderseits, wenn ich die nassen Sachen mit in den Schlafsack nehme, dann ist der Schlafsack nass *grummel * Einen Tod muss ich sterben und entscheide mich für den nassen Schlafsack. Nur die Jacke muss draußen bleiben, die ist nicht mehr zu retten. OT: Heute würde ich es vermutlich anders machen. Während ich im Schlafsack liege, frage ich mich, was heute hätte besser laufen können. Als erstes ärgere ich mich, dass ich die Wetterzeichen nicht für voll genommen habe. Gestern waren noch unter 20° und heute morgen plötzlich Plusgrade. Da hätten die Alarmglocken läuten müssen. Aber was hätte ich dann gemacht? Die Stelle war ziemlich exponiert, da hätte es schon eine fette Schneemauer gebraucht. Ich hätte Richtung Skarja gehen können … Keine Ahnung ob es da gerade besser ist. Ich blicke zum Eingang, sehe wie der Wind an einer winzigen Öffnung Schnee hinein bläst, schließe die Augen – Totenstille! In dem Moment bin ich mir sehr sicher, dass es eigentlich nicht viel besser hätte laufen können. Die Schneehöhle ist geräumig, ich kann sitzen, stehen, sogar etwas hin und her laufen, es ist gar nicht mal so dunkel und man bekommt überhaupt nichts von dem miesen Wetter draußen mit. Um nichts in der Welt würde ich jetzt draußen im Zelt sitzen wollen, wo der Wind gegen die Zeltwände hämmert ... In der Nacht wache ich auf und muss feststellen, dass der ganze Oberkörper eingeschneit ist. Die Liegehöhle ist leider nicht tief genug, da am Fußende wieder eine Eisschicht kommt und die Schaufel am Ende war um weiter zu graben. Es hat Unmengen an Schnee in die Höhle geweht, ich kann gar nicht mehr aufrecht stehen. Am Eingang ist ein Block verrutscht, so dass eine kleine Öffnung von vielleicht 5cm Durchmesser ist. Durch dieses Löchchen kommt der Schnee wie durch eine Schneekanone in die Höhle hineingeblasen. Das Loch ist schnell gestopft, der Schlafsack von Schnee befreit und schlafe selig wieder ein. OT: Bilder der Höhle gibt es am Folgetag.
  6. Regenhose zu 128g

    Wanderfalter und ein anderer reagierte auf #PackLessPlayMore für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Die Bescheidenheit des Titels ist angemessen. Das einzige besondere dieses MYOG-Projekts ist das Gewicht und die positiven Erfahrungswerte. Einige Designentscheidungen sind von Erfahrungen mit meinen MYOG-Regenhosen geprägt (sogar von der ersten, die immer noch zum Einsatz kommt). Da nicht nur mir, sondern einigen Freunden aus dem Umfeld der Komfort (und Stil) zusagte, kam es sogar zu einer Miniserie: In Worten drei Vom stretchigen 2-Lagen-Material in dunklem blau bin ich absolut angetan: 110g, 10k HH aus Frankreich. Ich finde es nicht mehr auf der ExTex Seite. Sollte es wieder kommen ... lasst solidarisch etwas übrig für alle (Ich denke dieser ist nah verwand und hat jetzt sogar noch eine höhere Wassersäule. Auch Farbe und Innenansicht sehen ähnlich aus.) Das Schnittmuster ist keine hohe Kunst - zwei Hosenbeine eben: Ausrangierte weite Hose nehmen und an den Innennähten auftrennen. Ggf. reichlich Nahtzugabe für die Möglichkeit APEX-Isolation einzubringen (siehe zweites Bild) und das wars. Wenn ich die Maße angebe hilft das glaube ich nicht so . Nähaufwand/zeit ist gering (bei frz. Naht noch geringer als die hier angewandte stabilere Doppelkappnaht). Das Herausfordernste sind das Nahtkreuz im Schritt und die Gürtelschlaufen. Einige Kommentare: keine Nähte auf der "Hosenaußenseite" bewährte Kombination aus Gürtelschlaufen und Elastikband eine Hosentasche ist in den Übergang Hose / Elastikband eingearbeitet. In diese kann die Hose komplett verstaut werden. (Ein wesentlicher Lerneffekt: Bei der ersten hatte ich leider noch die Hosentasche wie eine "normale Hosentasche" angebracht, sodass Regen leicht einlaufen konnte. Das habe ich, wie im ersten Bild deutlich wird, verbessert.) eine der Hosen habe ich an den Hosenbeinen mit Elastik abgeschlossen (siehe Bild), zwei mit Druckknöpfen (Druckknöpfe haben den Vorteil, dass dort der Stoff beim Ausziehen weniger mit dem dreckigen Schuh in Kontakt kommt. Gewichte der Miniserie waren 128g, 111g und 130g in verschiedenen Längen, unterschiedlichen Hosentaschen und Bund-Ausführungen Die Erfahrungen mit diesem Regenhosenmodell sind durchweg positiv und summieren sich mittlerweile auf mehr als zwei Jahre und zahlreiche mehrtägige Touren in verschiedensten Umgebungen (Alpen, Südostasien, Äußere Hebriden, Sierra Nevada). Der Stoff ist angenehm, flexibel, schön und funktional angemessen, d.h. gute Atmungsaktivität und Wetterschutz. Kurzum: Nix Innovatives. Aber eine klasse ultraleichte Regenhose. Cheers, Craig Von Links nach Rechts: rote erste LifePants aus PTX Shield (gabs leider nur in rot) und blauer, zweiter OmniSmock erste LifePants Blue und grüne, erste Unibody Regenjacke zweite LifePants Blue und irgendeine schwarze Mammutjacke
  7. Pausentag! Es schläft sich wunderbar in der Schneehöhle! Wache am Morgen hin und wieder mal auf, sehe wie es am Eingang noch Schnee hineinbläst, also drehe ich mich wieder um und nicke ein. Es scheint jedoch, als ob draußen die Sonne scheint. (Der verschneite Eingang (von der Nacht, wo es hinein schneite). Nein, nicht da oben wo die Skibindung runter hängt. Das ist Teil der Eingangsdecke. Geradeaus in der Bildmitte ist der Eingang Das Ein-/Ausstiegsloch hatte ich mit dem Rucksack verschlossen, der nicht mehr zu sehen ist.) Obwohl es immer noch hinein weht, ist die Neugier zu groß. Also stehe ich auf und lege den Eingang frei. Aber die Ernüchterung folgt auf dem Fuße. Es stürmt zwar nicht mehr ganz so heftig, aber es haut noch ordentlich Schnee runter und die Sicht ist gleich null. Da es inzwischen schon 11:30Uhr, lohnt es nicht mehr aufzubrechen. Die Entscheidung fällt mir leicht, ich bleibe also noch eine Nacht hier. Für morgen sagt der Wetterbericht auch nur noch leichten Schneefall an. Bei der Vorhersage von dem Wind bin ich immer noch sehr skeptisch. Aktuell sollen 20km/h sein, dass sind aber definitiv mehr. (Der Eingang von außen. Auf dem Bild davor sieht es aus, als ob draußen die Sonne scheint. Aber draußen war es voll grau.) Ich räume den Eingangsbereich und die Höhle wieder frei, mache eine kurze Fotosession und mache es mir im Schlafsack wieder bequem. (Der frei geräumte Eingang.)) (Sieht doch ganz gemütlich aus ) Ich nutze die Zeit, um das „Tagebuch“ weiter zu schreiben und um ein paar Fotos auszusortieren. Eigentlich habe ich es mir ja abgewöhnt unterwegs Fotos anzuschauen. Nur in sehr wenigen Ausnahmen kontrolliere ich das Ergebnis auf dem Display. Ich schaue sie mir in der Regel erst zu Hause an und das auch erst nach ein paar Tagen. Einmal ist die Vorfreude auf die Bilder groß, da man gar nicht weiß, ob alle Bilder so geworden sind, wie man es sich beim Zeitpunkt der Aufnahme vorgestellt hatte. Zum anderen, da man die Bilder noch nicht kennt, kommen ständig neue Erinnerungen an die Tour hoch, an Sachen, die man schon längst wieder vergessen hat (ähnlich wie wenn man Bilder von vor 10 oder 20 Jahren anschaut). Da macht das Aussortieren noch Laune. Früher, als ich bereits unterwegs ständig die Fotos anschaute und ggf auch schon aussortierte, hatte ich dann zu Hause keine Lust mehr die Fotos anzuschauen. Man kannte sie ja schon alle und riefen somit keine besonderen Erinnerungen an die Tour hervor. Genau dieses Gefühl hatte ich diesmal daheim auch wieder. Das nächste Mal werde ich das Anschauen wieder unterlassen. (Die Liegehöhle) Ach ja, das Pemikan flutscht übrigens seit gestern wieder und ich schlafe wieder besser. Es lag wohl daran, dass ich die Tage zuvor zu wenig getrunken hatte. Das Pemikan und die NCFPR haben einen hohen Fettanteil und das braucht wohl viel Wasser zur Verdauung. Das ist ein kleiner Nachteil dieses Konzepts, aber ansonsten bin ich rundum sehr zufrieden damit.
  8. Baustelle: Tarp/ Zelt und der Rucksack

    Freierfall und ein anderer reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Och, ich war da zuerst auch in Zweifel, als ich meinen weissen HMG 4400 Porter gekauft habe und klar sah der nach 2 Wochen im Gebirge mit querfeldein und Schlammschlacht von den Flecken her schon "lecker" aus Aber a) liegt Schoenheit im Auge des Betrachters b) hat das auch was, wenn Dein Rucksack auch danach aussieht, dass Du mit ihm laenger unterwegs bist
  9. Georgien, Island, Sarek oder doch was Anderes?

    Komble und ein anderer reagierte auf Mil für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    https://transcaucasiantrail.org/en/hike/upper-svaneti-georgia/
  10. Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho

    martinfarrent und ein anderer reagierte auf effwee für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Kannte ich noch nicht. Probier ich vielleicht gleich mal dieses Wochenende. Kool mach das mal (dir dann ein schönes we!) und berichte bitte wies funktioniert hat. -Das wäre ganz großartig
  11. Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho

    zweirad und ein anderer reagierte auf effwee für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    den supi linelock-trick von @Stromfahrer kennste ja schon - oder? (ist ja hier behandelt worden) für mich mit meinen 186 ein segen was die kopf- und fussfreiheit angeht (mir ist klar dass da noch 7cm fehlen ) aber mit der höheren Aufbau vergrößert sich ja die Liegefläche recht gewaltig. (ich muss gar nicht auf die 135cm höhe gehen wie von stromfahrer empfohlen -ich benutz aber auch kein inner) die frage ist, wie hoch du's aufstellen musst für die ideale fuss- und kopffreiheit… vielleicht geht da ja was (Daumen gedrückt)
  12. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    bansaim und ein anderer reagierte auf Trekkerling für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Hatten wir das schon? Hängematten von Cumulus? Zumindest behaupten sie auf Facebook, es wäre neu...
  13. 2 Punkte
    Hallo Fabian, ich kann Bulgarien auch sehr empfehlen. War vor 25 Jahren als Halbstarker mit 22Kg auf dem Buckel dort. Eine meiner ersten, aber auch eine der längsten Touren, die ich bislang gemacht habe. Anreise damals noch mit dem Zug, dauerte eine Ewigkeit und würde ich heute nicht mehr machen. Wir sind damals 20 Tage unterwegs gewesen und direkt in einem Vorort von Sofia gestartet und ins Witoscha Gebirge rauf. Weiter ging es durch das Rila-Gebirge bis auf den Musala (2.925m) und anschließend ins Pirin Gebirge. Zuguter Letzt sind wir noch nach Plovdiv gefahren. Viele Wanderer sind uns damals nicht begegnet, aber wir sind von Einheimischen immer wieder eingeladen worden und hatten keinerlei Probleme mit der Sicherheit etc. Schöne Klöster und traumhafte Bergseen gab es unterwegs.
  14. 2 Punkte
    Bevor das hier ganz nördlich abdriftet, noch etwas zu Georgien: Ich war letztes Jahr in der Gegend von Mestia/ Svaneti unterwegs und bin einen je vier tägigen Achter gelaufen mit Schnittpunkt in Mestia. Wie Du schon erkannt hast, richtig autark kann und muss man dort nicht unterwegs sein, ausser man bricht Richtung der hohen Berggipfel auf, dann ist man aber schnell in Eis und Fels. Die Gegend ist sehr imposant und die Dörfer sind beeindruckend, weil von einzigartiger Bauart und die Menschen sind sehr herzlich. Ich hatte auch vor zu zelten bin aber letztendlich immer wieder bei Familien gelandet, die ein Bett für Gäste bereitstellen. Mehr Home stay als Guesthouse, gab es nur Guesthouses, dann habe ich im Zelt übernachtet. Rückblickend war das die große Besonderheit der Reise, Land, Leute und deren Leben etwas kennenlernen zu dürfen. Der Flug von Tblisi nach Mestia kostet 30 Euro und ist ein vielfaches wert, da der Blick in den Kaukasus unbeschreiblich ist und man den perfekten Überblick bekommt. Es gibt eigentlich nur zwei Arten von Wegen: Flach das Tal lang oder bocksteil die Hänge hoch, nicht selten verlieren sich die Pfade im hohen Kraut umso erfreuter ist man dann wenn man endlich wieder eine Markierung findet. Ich war im September und es waren angenehm warme, aber nicht heiße Temperaturen und die leuchtenden Gletscher haben jeden Tag das besondere Highlight geboten. Diese beeinflussen auch die Flußquerungen sehr stark, was nachmittags und abends ein tosender Gletscherfluss ist, kann morgens mit ein paar schnellen Schritten passiert werden ( Schnell weil saukalt!!!!) Wenns ein Mix aus schöner Landschaft, Einheimischen und fremder Kultur sein soll, mein Votum für Georgien, totale Einsamkeit in Mestia nur im Hochgebirge. Sehr zu empfehlende Seite: http://www.caucasus-trekking.com/treks
  15. Georgien, Island, Sarek oder doch was Anderes?

    zeank und ein anderer reagierte auf JanF für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Sarek und Padjelanta lassen sich doch auch prima verbinden. Von Kvikkjokk über den Padjelantaleden nach Norden und durch den Sarek wieder zurück etwa.
  16. Baustelle: Tarp/ Zelt und der Rucksack

    superv und ein anderer reagierte auf JanF für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    OT: Ich finde 300 g schon ziemlich viel. Ich schmeiße eine Erdnuss in 2 Liter Wasser und komme so von 1 g Trockenmasse auf 2 kg Fertigmasse.
  17. Floor Protector: Ja oder Nein?

    wilbo und ein anderer reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Früher habe ich das getan, weil ich a) meine Ausrüstung stets sorgfältig behandle und mir das b) mental weh tat, ein teures Teil verschleißen zu sehen. Die Materialien der Wahl dafür sind … Fensterfolie („Polycro“) aus dem Baumarkt oder LDPE-Folie, hier im Forum von @schwyzi gerne als Ikea-Folie vorgeschlagen, weil man die dort einfach aus dem Entsorgungscontainer beziehen kann, oder Tyvek (schwerer, unter Druck nicht dicht, aber schützt gut gegen Beschädigungen) Inzwischen nehme ich i. d. R. keinen Footprint mehr mit. Der Grund dafür ist, dass mein Inner nur 45 Euro gekostet hat und offenbar die Schere im Kopf bei diesem Preis erkannt hat, dass der Boden des Inners dafür da ist, den Boden auszuhalten. Auf der HRP habe ich das China-Inner auf allen Untergründen, auch auf rauhen Felsen, einfach mit etwas Bedacht aufgestellt und am Ende war es noch immer unbeschädigt. Die erste Beschädigung habe ich mir sinnigerweise bei einem „Indooreinsatz“ (Natursteinraum einer Burgruine) des Inners als reine Mattenunterlage geholt. War kinderleicht mit einem Isomatten-Klebeflicken behoben. Meine Quintessenz: Die Zeltunterlage ist primär ein Kopfproblem. Eine Unterlage braucht man eigentlich nur, wenn man kein Zelt dabei hat.
  18. Baustelle: Tarp/ Zelt und der Rucksack

    effwee reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich muss zugehen, dass ich ja auch schon in Versuchung war, meinen weissen Porter gegen einen Schwarzen auszutauschen, aber das wuerde mich eine Menge Geld kosten und bei Sonne waeren die Lebensmittel heisser (dem restlichen Inhalt isses ja egal). Sollte ich mir mal nen Zpacks Arc Haul goennen, wuerde ich den wahrscheinlich auch in schwarz nehmen
  19. Floor Protector: Ja oder Nein?

    SouthWest reagierte auf laui66 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo Sofie, sicher gehöre ich eher zu den Wanderern, denen Komfort wichtiger ist als das letzte Gramm, bin daher mit etwa 6 kg unterwegs. Ob ich damit in die UL-Kategorie gehöre, ist mir egal. Ich nutze ein Tensegrity-1 und lege eine 4mm Evazote-Matte darunter weil ich auch immer ein bißchen Angst um die Luftmatratze habe (Seatosummit). Die Matte kann ich so zusammenfalten, das sie in meinem Gossamer-Gear-Kumo als Rückenpolster paßt. Zwischendurch ist das Rückenpolster dann auch Sitzkissen. Die Matte hab ich von Extremtextil und wiegt dann 174 g, ist etwa 50 cm x 200 cm.
  20. Georgien, Island, Sarek oder doch was Anderes?

    zeank reagierte auf momper für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Feines Projekt, bisher bin ich noch keinen Trailkilometer gelaufen - aber immerhin habe ich schon das Supporter T-Shirt Es gibt jährlich Arbeitseinsätze von Freiwilligen - ist sicherlich auch spannend ...
  21. HRP, GR 10, GR 11 2018

    zeank reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ok - Wegen der besseren Auffindbarkeit habe ich die GRs einzeln genannt.
  22. HRP, GR 10, GR 11 2018

    effwee reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    *tada* So winzig! Eine liebe Seele hier (you know who you are) hat mir ein Schnittmuster zur Verfügung gestellt. Leider konnte ich es nicht ausdrucken. Bin dann letztlich nach dieser Vorlage hier vorgegangen und es war unglaublich einfach: https://www.funfabric.com/nx.php?01_30_72__Aneitung_Schnittmuster_kostenlos_die-Hose-fuer-Alle- Habe aber unten noch elastische Bündchen rangemacht. Also, dann jetzt doch nur die Shorts und keine Unterhosen. Aber ich glaub, ich nehm doch auch das Gatewood Cape. Das andere Setup mit Tarp und Schirm ist mir zu stressig. Zumal ich wohl auch Tage auf Campingplätzen verbringen werde und wer weiss, wie da dann die Situation konkret ist. Ein bisschen Privatsphäre will ich ja auch. Wären das auch alles Langstreckenwanderer oä, wäre es mir egal, aber wenn da normale Familien unterwegs sind oder so, dann doch lieber nicht. Hat mir letztes Jahr schon gereicht wie blöd ich mit dem Gatewood Cape angeglotzt wurde manchmal.
  23. Georgien, Island, Sarek oder doch was Anderes?

    Fabian. reagierte auf JanF für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ja, ich bin in Kvikkjokk gestartet, im Zickzack durch den Sarek nach Norden, durchs Rapadalen nach Aktse, über den Kungsleden zur Straße, mit dem Bus nach Ritsem und dann nach Süden über den Padjelantaleden nach Kvikkjokk. Der Tag der Busfahrt war Ruhetag und dazu ein erzwungener wegen Sturm, an dem ich kaum echte Strecke gemacht habe. Auf dem Padjelantaleden habe ich meist schon nachmittags Schluss gemacht. Machbar ist das also sicher, ob ihr das schafft, kann ich dir natürlich nicht sagen. Schlechtes Wetter kann einem eh immer einen Strich durch die Rechnung machen. Da oben gibt es aber auch genügend Möglichkeiten spontan umzuplanen.
  24. Georgien, Island, Sarek oder doch was Anderes?

    Fabian. reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Voilá: https://kso.etjanster.lantmateriet.se/?e=620003&n=7465595&z=6
  25. Baustelle: Tarp/ Zelt und der Rucksack

    effwee reagierte auf Fabrice für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: weißes X-Pac sieht doch viel geiler aus Komplett wasserdicht wird man den wohl nur sehr schwer bekommen. Erstmal ist im oberen Teil ein anderes Material verbaut, was eine niedrigere Wassersäule hat. Dann sind die Nähte nicht abgedichtet, und das lässt sich wohl auch nicht zu 100% nachträglich machen. Den Daunenquilt würd ich jedenfalls immer extra im Packsack haben.
  26. Georgien, Island, Sarek oder doch was Anderes?

    zeank reagierte auf JanF für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Die sind fischen oder wandern. Da hast du natürlich recht, dass man da zur richtigen Zeit vorbeikommen muss. Das Angebot der Tarrekaise-Hütte findet man hier. Das würde mir reichen, um zumindest für den ersten/letzten Abschnitt nichts mitzunehmen.
  27. Georgien, Island, Sarek oder doch was Anderes?

    Fabian. reagierte auf momper für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    The Cape Wrath Trail ... die idealen Reisezeiträume sind wohl eher Anfang Mai und Ende September -> aber der Trail ist traumhaft (auch nur Teiletappen) ...
  28. Split-Tarp/Poncho-Idee

    Ben reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Unter milden Bedingungen bietet es sich an, zwei Tarps (ohne Verbindung) einfach überlappend aufzustellen, wobei das obere „Dach“ wahlweise schwebend oder auf dem schrägen Tarp aufliegend aufgestellt werden kann. Es entsteht angenehm viel Platz (wir waren zu dritt und hätten notfalls noch einen Gast aufnehmen können). Die vorderen Ecken – wie auf dem Bild – herunter zu ziehen ergibt dabei insgesamt eine weniger flattrige Aufstellung. Das Prinzip funktioniert mit drei oder – wie auf dem Bild – mit fünf Stöcken. Diese schwebende Nutzung schützt natürlich nicht vor härteren Bedingungen, also wechselnden Windrichtungen, am Tarp hochgetriebenem Regen oder Wetter von der Seite.
  29. 1 Punkt
    OT: Ist da nicht die Brauereientour?
  30. Georgien, Island, Sarek oder doch was Anderes?

    Fabian. reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Unsere @German Tourist empfiehlt den Kom Emine Trail.
  31. 1 Punkt
    Über das Pirin Gebirge z.B. Ich war leider selber noch nicht dort, aber Bulgarien steht bei mir sehr weit oben auf der Liste. Das Land ist insgesamt sehr abwechslungsreich: Gebirge, Höhlen, Canyons, Meer, usw
  32. Georgien, Island, Sarek oder doch was Anderes?

    Fabian. reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hauptsächlich weil der nördliche Teil des Kungsledens dort dann doch arg „überlaufen“ ist. Also keine Ahnung ob überlaufen. Das muss jeder mehr oder weniger für sich selbst entscheiden. Aber im Vergleich zum Padjelanta sind dort sehr viel mehr Leute unterwegs. That said will selber dieses Jahr noch da hin.
  33. 1 Punkt
    Schon mal an Bulgarien gedacht?
  34. Jordan Trail

    mawi reagierte auf JoeDoe für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Gern geschehen. Seine eigene Reiselust zu wecken, ist doch immer wieder etwas schönes. Die angegebenen Zeiten kannst du auf jeden Fall unterbieten, sofern die hohe Temperaturen in der Wüste nicht allzu viel anhaben können. Im Norden sollte die Temperaturen keine größere Rolle spielen, da ist es je nach Jahreszeit eher noch etwas frisch. Später in der Wüste kommt es ganz darauf an, ob du eine größere Pause während der Mittagszeit einlegen möchtest oder nicht. Abgesehen von Petra, das natürlich überlaufen ist, haben wir in unseren 7 Tagen genau 2 andere Wanderer getroffen. Als überlaufen würde ich das nicht bezeichnen..
  35. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    FrankyX reagierte auf derray für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    LiteAF mfg der Ray
  36. GR221 - Waldbrandgefahr im August

    Stromfahrer reagierte auf roli für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Am GR221 sind die Distanzen zwischen den Ortschaften so gering, dass ihr auch einfach ganz ohne Kocher gehen könnt. Ist auch leichter
  37. Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho

    fatrat reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hier kommt wieder mein Bild zum Thema, obwohl ich das Netz nicht mehr besitze. Einfach abbinden, um niedrigere Höhe und/oder Asymmetrie zu erzeugen.
  38. Floor Protector: Ja oder Nein?

    SouthWest reagierte auf ULgeher für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe unterdessen fast nur selbstgenähtes. Das spielt insofern eine Rolle als ich damit die Wahl habe welches Material ich verwende. Ich verwende lieber einen robusteren Innenzeltboden und keine Unterlage, als einen dünnen, womöglich noch rutschigen, um dann doch wieder eine Unterlage zusätzlich rumzuschleppen (die auch wieder dünn sein muss um genügend leicht zu sein). Und falls es doch mal ein Loch geben sollte, kann ich es ja immer noch reparieren. Wenn ich ohne IZ unterwegs bin liebe ich ein Stück Hardstructure-Tyvek, das dann auch als Sitz- oder Liegeunterlage in den Pausen dient.
  39. Floor Protector: Ja oder Nein?

    zweirad reagierte auf Ziz für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Pfft, die sieht man doch nicht, wenn es erstmal steht und im Zweifel halt Tarnung oder Kunst oder so. Alternativ: Zeltstellplatz vorher leerfuttern!
  40. Floor Protector: Ja oder Nein?

    SouthWest reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich geben aber zu, dass ich auf der Sarek-Tour 2016 eine LDPE-Unterlage fürs Tensegrity 2 FL dabei hatte, mein Bruder sogar Tyvek. Zu meiner „Verteidigung“ der Grund: Lila Blaubeerflecken sehen auf dem gelben Zeltboden des einfach [landwirtschaftlicher Ausdruck] aus.
  41. Update: Tortoise-Gear hat den Fehler bestätigt und sendet die fehlenden FireFlys trackbar per USPS. D.h. die kommen wohl binnen 7 bis 10 Tagen in Deutschland an. Leider ist USPS – anders als DHL – m. W. kein verlängerter Arm der Zolls. Falls die das in Deutschland an DHL durchreichen, kann ich das nicht an der Tür bezahlen. Ansonsten muss ich warten, bis in Freiburg der amtliche Vorgang gelaufen ist. Wie immer: Ich halte euch auf dem Laufenden.
  42. Baustelle: Tarp/ Zelt und der Rucksack

    superv reagierte auf sinje für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Denk an die Mücken! Ich würde auf dem Kungsleden nicht unter einem Tarp schlafen wollen.
  43. Rührei etc. mit Eipulver

    Schorsch reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich mache haeufig etwas Volleipulver an Pasta, macht sie cremiger und das Pulver hat gut Kalorien.
  44. Rührei etc. mit Eipulver

    Schorsch reagierte auf Andreas K. für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Volleipulver reicht normalerweise. Für den Geschmack würde ich allerdings noch Röstzwiebeln reinpacken. Das hat auch nochmal kräftig Energie Wenn Du allerdings in einem Titanpot kochst musst Du entweder mächtig viel Öl nehmen, oder aber auf minimaler Flamme (evtl. reicht sogar die Nachhitze) unter ständigem Rühren köcheln.
  45. 1 Punkt
    Mit dem OmniSmock Unibody habe ich bis heute gute Erfahrungen gemacht. Mehrmals wurde er auch zufrieden ausgeliehen. Auf einer Alpenüberquerung habe ich verstaubare Handschuh-Extensions angenäht. Mit diesen war ich ebenfalls zufrieden, da das lästige Handschuhsuchen und der Übergang Handschuh/Ärmel nicht erst wasserdicht arrangiert werden musste. --- Aus obigen Überlegungen ist schon im Vorjahr eine weitere Unibody Version hervorgegangen. Diesmal in Schwarz: Unibody Black aus einem Stück Stoff von ExTex 50er atmungsaktiv in schwarz *bis auf die Kapuze (ebenfalls ein Stück) Gegenüber der ersten Unibody gibt es folgende Verbesserungen und Änderungen: noch leichter 112g all incl. trotz größerem "Volumen" zwei regenverdeckte RV-Taschen groß genug für die Hände ultraklein in eine der beiden verpackbar leichterer, leichter bedienbarer regenverdeckter RV, statt wasserdichter RV keine Naht senkrecht zum Regenabfluss (Nahtverlauf wird zusätzlich für die Taschen genutzt, auch die Taschen sind Teil des Unibody vgl. Schnittmuster) Das 2-Lagen-Laminat ist auf der Innenseite glücklicherweise nicht klebrig wie andere 2LLs. Un diesmal war es auch tatsächlich 50g/m2 nicht wie vor einigen Jahren wo es dann doch eher 65g war. Die 18cm Mini-RVs stammen aus einem 50er Pack von eBay. Kommen bei mir in vielen Projekten zum Einsatz. Dass die Schieber sich etwas schwieriger bedienen lassen, als die Standard-YKK-Dinger gehe ich gerne ein, da das dann auch für Taschendiebe gilt 80% der Zeit ging auf Überlegungen zum Schnittmuster drauf , der Rest ging bei so wenigen Nähten entsprechend schnell an einem Nachmittag. Der größte Aufwand waren die beiden RV-Taschen. Unibody Black ist momentan meine Lieblingsjacke: super klein passt sie in fast jede meiner Hosentaschen, die Kapuze liegt auch bei stürmischen Verhältnissen gut an, die Länge garantiert auch beim Fahrradfahren guten Regenschutz, die Größe erlaubt viel Iso darunter und die RV-Taschen erlauben noch mehr Ausgänge ohne weiteren Rucksack/Tasche Ich kann jedem nur zu diesem Unibody-Design mit minimierten Sollbruch/nassstellen raten. PS: Entschuldigt - Ich war so lange nicht im Forum, dass ich nicht mal mehr weiß wie ich Bilder verkleinert darstelle. Un entschuldigt auch die Kartoffel-Qualität der Bilder Love. Craig.
  46. Jordan Trail

    JoeDoe reagierte auf mawi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Vielen Dank für den Bericht und die damit zusammenhängende Inspiration! Steht jetzt mit ganz oben auf der Liste (heißt in 2-3Jahren )! Wie schätzt du die Etappenangaben oben ein? Sind die realistisch? Und war viele Touris/Wandere auf deinem Abschnitt unterwegs?
  47. Split-Tarp/Poncho-Idee

    wilbo reagierte auf zweirad für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Beim Zeltplatz sehe ich eben auch den Haken an der Sache. Gut geschützt im Wald liegt einfach mehr drin, als unter wirklich freiem Himmel im Gebirge, wo der Regen auch mal von der Seite kommt. Nach der letztjährigen Tour in den italienisch/ schweizerischen Alpen möchte ich da nichts riskieren. Dort war ich froh, dass mich mein SilShelter aus allen Seiten gut geschützt hat. @Erbswurst. So wie auf deinen Bildern wäre mir das zu wenig Wetterschutz. Meine 193 cm erfordern halt etwas mehr Raum und ich möchte zur Not auch darunter kochen können. Ich will da auch nicht den Faden von Ben kapern. Es ging mir mehr darum aufzuzeigen, dass Kam Snaps für solche Einsatzzwecke wohl nicht die geigneste Variante sind, da die Anzahl derer einfach zu hoch sein müsste. Aber dies habt ihr mittlerweilen selber eingebracht.
  48. Split-Tarp/Poncho-Idee

    Stromfahrer reagierte auf Ben für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Nachdem ich mit dem Kleid für meine Frau fertig war und daher grade die Nähmaschine in Betrieb hatte, habe ich noch einmal die Lösung mit den Kam Snaps (T5 er) auf 55g Silnylon getestet: Unter Zug sieht das so aus: Aufgebracht habe ich sie auf einen 2x umgeschlagenen Randsaum: Ergebnis: der Halt der Kam Snaps ist für meine Anwendung ausreichend! Die Punktuelle Verbindung wird aber trotz längszug durch Abspannung an der Firstnaht leichte Falten Bilden. Ich würde mir bei Silnylon aber auch durch eine Schlaufenverbindung diesbezüglich kein besseres Ergebnis erwarten - da die Verbindung auch Punktuell ist. Ich müsste die Snaps wahrscheinlich sehr engmaschig setzen (7-8cm) um die First naht bei seitlicher Abspannung nicht zu weit aufzuziehen. Das wären bei 300cm 43 Snaps !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich müsste die Randsäume mit einer zweiten Silnylonschicht doppeln um alles stabiler zu machen (ich würde eine 2. Silnylonschicht von etwa 10cm Breite mit Elastosil aufkleben. Ich brauchte zusätzlich noch eine Abdeckung die über die Firstnaht drübergeht. Auf der einen Seite mit Elastosil aufgeklebt, auf der Anderen Seite auf einer mit Silnylon gedoppelten Stoffschicht mit Kam Snaps befestigt. Das würde noch mehr Kam Snaps bedeuten ( viell nochmal 10) Das würde insgesamt ca 50 Kam Snaps benötigen!!!!!!! lg Ben.
  49. Reisebericht Annapurna-Runde Nov. 2017

    Mario294 reagierte auf Barbarix für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Birethanti – Nayapul – Kathmandu Do 16.11.17 Wir haben in aller Ruhe gefrühstückt und sind danach noch ein wenig Souvenirs einkaufen gegangen. Danach geht es das kurze Stück zu Fuß nach Nayapul, wo auch gleich Santos, unserer Fahrer eintrifft. Wir benötigen 9h nach Kathmandu, wobei wir für die letzten 5km mind. 1h brauchen. Kompletter Verkehrskollaps! So etwas wie diesen Moloch Kathmandu habe ich noch nicht erlebt. In der Millionenstadt gibt es so gut wie keine geteerten Straßen, sondern nur staubige Schotterpisten. Kein Wunder, dass die halbe Stadt dauernd hustet. Na ja irgendwann um 18:00 kommen wir im Blue Horizon an und bekommen wieder ein ordentliches Zimmer. Danach geht es zum Abendessen (sehr ausgiebig)! Kathmandu Fr 17.11.17 Nachdem wir gemütlich ausschlafen essen wir Kuchen zum Frühstück. Das Java Café kann ich echt empfehlen – leckerer Kuchen, toller Kaffee insgesamt so ein nepalesischer Starbucksverschnitt. Heute ist Sight Seeing angesagt und wir werfen uns ins Gewühl. Auf dem Weg zum Durbar Square sehen wir viele Läden, staubige Straßen und erleben ein lebendiges Gewusel. Die Tempel am Durbar Square sind von dem Erdbeben 2015 leider fast alle stark beschädigt. Da bezahlen wir gerne das Eintrittsgeld, das für den Wiederaufbau verwendet wird. Wir haben Glück und können sogar einen Blick auf Kumari werfen. Ein Kind, das die Reinkarnation des Gottes Taleju ist und nicht fotografiert werden darf. Zum Mittagessen suchen wir uns einen ruhigen Innenhof um dem Gedränge und Gehupe zu entfliehen. Souvenir-Shopping, ein Café Latte im Java und ein reichliches Abendessen runden den Tag ab Kathmandu, Sonne pur und klare Luft! Sa 18.11.17 Heute ist es gar nicht staubig! Wahrscheinlich, weil weniger Autos unterwegs sind. Den Tag beginnen wir mit einem Kaffee im Java und bestellen dann im Hotel ein Frühstück, das wir im schönen Hotelgarten essen. Frisch gestärkt geht es wieder auf Shopping Tour. Wir besuchen noch den Kaiserlichen Palast mit dem schön renovierten Garten und schauen immer mal zwischendurch im Java vorbei. Wir kaufen noch etwas Proviant für den Rückflug ein und um 22:30 startet unser Rückflug über Dubai nach Hamburg. In Dubai machen wir es uns einige Stunden auf unseren Iso-Matten bequem und dösen ein wenig. Am Sonntag um 12:55 landen wir pünktlich in Hamburg. Einige Anmerkungen zur Annapurna-Runde: Das Essen ist fast ausnahmslos sehr lecker und immer frisch! Zimmerpreise zwischen 2€ und 6€ für ein Doppelzimmer pro Nacht, wenn man auch in der Herberge isst. Safe Drinking Water Stations nutzen oder das Wasser selbst behandeln. Touristen verursachen mit den unzähligen Plastikflaschen ein Müllproblem. Auf den Toiletten (Stehklos) gibt es in der Regel kein Papier Oft gibt es keine warme Dusche, also jede Gelegenheit nutzen! Viel trinken gegen die Höhenkrankheit! Permit in Kathmandu nicht vergessen, man wird auf dem Trail an den Checkpoints kontrolliert.
  50. 1 Punkt
    Ich habe auch ein SE und verwende … Kompass-App „Wanderkarten“ mit dem Paket KOMPASS ALL (33 Euro, bei Einführung war es noch billiger) outdooractive Premium (10 Euro?) Maps 3D Pro (tolle Geländeansicht!) MotionX (2,50 Euro) besitze ich, verwende es aber nicht, weil mir persönlich in der höchsten Zoomstufe die Kontraste der verfügbaren Terrain-Ansichten zu schwach sind und Höhenlininien kaum erkennbar sind. In DE, CH, IT, A und FR sowie Teilen von Spanien ist die Kompass-App mir angenehm, weil die markierten Wege auch auf der Karte stets gut zu erkennen sind und das Tracking inzwischen sehr wenig Strom benötigt. Die Karten sind aber häufig nicht ganz aktuell, aber dank der feinen Höhenlinien komme ich damit auch bei Wegverlegungen gut klar. Zum Offlinenehmen muss man Quadrate fester Größe (groß oder klein) auf der Karte platzieren, einen Namen vergeben und downloaden. So kann kann durchaus umfassende Gebiete herunterladen. Insgesamt ist das Handling trotz knapp gehaltener Oberfläche aber immer irgendwie umständlich. Outdooractive ist insgesamt meine Empfehlung zu deiner Anforderung: OHM-Karten sind nicht immer so gut abzulesen, aber die Umsetzung in der App ist eine der brauchbareren. Lediglich die Schrift ist stets etwas zu klein und folgt nicht den Betriebssystemeinstellungen. Die Brille sollte also aktuell sein. Offlinenehmen ist besonders einfach, wenn man einen Track in der App hat: Einfach den Track öffnen und unter Mehr auf Offline laden klicken. Dann hat man den Track und seine Umgebung von ca. 1 bis 2 km offline dabei. Seeeeehr viele Tracks kann man direkt aus der App heraus laden. Wie bei Kompass kann man Tracks aber auch über die Apple System Share Action an andere Apps übergeben oder erhalten. Wenn man viele Tracks hat, kann man diese in der App direkt in der Karte ein- und ausblenden. Das fand ich auf der HRP sehr praktisch, weil ich in einem Gebiet erst alle Varianten gleichzeitig im Blick hatte, um dann die gewählte als Einzige noch sichtbar zu lassen. Man kann Routen (bei bestehender Onlineverbindung) auch planen lassen (Wanderwegeverbindung von A nach B). Maps 3D erfordert etwas mehr Einarbeitung, ist aber recht mächtig, wenn es um eigene Routenplanung geht. Es kann planen, diverse Layer verwenden und frei nach verschiedenen Methoden planen (Verbindung erforderlich). Das Kartenbild der Hiking-Layer ist mir persönlich zu blaß, aber ansonsten sehr detailreich. Bekannte Wege sind vielfach bereits eingezeichnet. Meine Einschätzung: Für Benutzer, die Tracks vorher laden und abwandern oder variieren: outdooractive Für Leute, die ein sehr gut lesbares, fein aufgelöstes Kartenbild bevorzugen, auch wenn es mitunter nicht ganz aktuell ist: Kompass (dort, wo Kompass-Karten existieren) Für Leute, die sehr fein aufgelöste Daten verwenden wollen, eher GPS-Pros sind und ein großes Display haben: Maps 3D Ich habe alle drei Apps aktiv im Gebrauch, verwende aber Kompass als Kartenersatz im Gelände (wenn Kompass dieses mit eigenen Karten abdeckt) und outdooractive als App für alle anderen fertigen Trails. Maps 3D verwende ich in erster Linie, um mir einen visuellen Eindruck von der kommenden Strecke zu machen. Für manche Dinge ist die App Maplets genial: Die App basiert auf PDF-Dateien von Karten, die mit Positionsinfos versehen sind. D.h. sobald man ein selbst erstelltes oder von anderen veröffentlichtes PDF in der App verwendet, kann die App darauf auch die aktuelle Position anzeigen. Bekannt sind z.B. die Halfmile-Maps von National Geographic für den PCT.
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