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martinfarrent
ModeratorenPunkte6.512Gesamte Inhalte -
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Mit Ausrüstung von DE nach USA reisen und zurück. Zoll/Import genau wie bei Bestellungen?
Mit Ausrüstung von DE nach USA reisen und zurück. Zoll/Import genau wie bei Bestellungen?
Patirou und 2 andere reagierte auf BitPoet für Beitrag im Thema
3 PunkteDas ist eher ein Wunschtraum. Es gibt erst mal grundsätzlich keine Rückerstattung der Sales Tax in den USA. Ein paar kleine Ausnahmen gibt es, aber mit so massiven Einschränkungen, dass es fast unmöglich ist, auch nur einen Cent zurück zu kriegen. Das einzige Sales Tax Refund Program, das noch aktiv ist und das Europäer nutzen können (die in Washington und Louisiana betreffen nur Menschen mit Wohnsitz in US-Staaten oder kanadischen Provinzen ohne Sales Tax), ist in Texas, betrifft nur wenige ausgewählte Läden und Artikel, erstattet nur einen Teil der Steuer (50% oder 65% von 6,5% je nach Auszahlungsart) und erfordert einen Mindestumsatz pro Einkauf. Das gilt auch nur für die State Sales Tax, einzelne Städte / Counties können zusätzlich eine Local Sales Tax erheben, die da außen vor ist. Auch schwierig und völlig vom Wohlwollen der Zollbeamten abhängig. Die vorgeschriebenen Methoden der Zollwertermittlung sind nicht gerade gebrauchtwarenfreundlich. In der Praxis kenne ich aber auch niemanden, der/die vom Zoll wegen gebraucht wirkender Ausrüstung je aufgehalten wurde. Verpackungen und Preisetiketten sollten natürlich nicht mehr dabei sein.3 Punkte -
Penta-Mid Tarp
Penta-Mid Tarp
ConTour und ein anderer reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema
2 PunkteMoin! Analog zum Penta-Mid-Tarp von ChristanS, habe ich seinen Entwurf etwas weiterentwickelt. Hier ein Prototyp aus Soft-Tyvek. Ich bin beim Schnitt mit den 4,5 Metern Material auf 135 cm Stoff-Breite, (DCF) ausgekommen! Alle Maße bei Boden-nahem Aufbau: Die Grundlinie hat nun 3 Meter Länge und die Seiten habe ich auf 100 cm verbreitert. Das Tarp steht mit einem 135er Trekkingstock auf 130 cm Höhe. Der Eingang ist jetzt 82 cm hoch, sodass man gut rein- und rauskommt. Innen habe ich einen Piñon Bivy in der lang/breit Version eingebaut. Am Kopfende ist vom Bivy aus noch 30 cm Platz bis zum Tarp-Saum, am Fußende sind es immer noch 25 cm. Es würde ebenfalls ein Lanshan-1er inner reinpassen. Der Clou ist, dass sich der Schnitt nicht nur mit DCF, sondern auch mit einem 4 Meter Stück Silpoly-XL realisieren ließe. (Werde ich testen) Sobald ich meine Schnitt-Daten überarbeitet habe, stelle ich den online. Ach ja, natürlich ist dies ein richtiges Flat-Tarp und das beak wird nur eingefaltet. ;-) VG. -wilbo-2 Punkte -
UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
rudidercoole und ein anderer reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
2 PunkteUnsere Definition von UL hat zwar ganz starre Gewichtsgrenzen abgelegt, berücksichtigt zum Beispiel auch die Jahreszeit und andere Tourenspezifika, teilweise auch die Körpergröße... nicht aber das Budget! Mühelos 'UL sein' kann heute jeder Anwärter mit dem entsprechenden Einkommen. Dafür sorgen gefühlt zweihundert teure Cottages mit ihren Produkten. Weniger finanzkräftige Zeitgenossen müssen aber dann z.B. mit dem Tarp vorlieb nehmen, weil die von ihnen bezahlbaren Zelte 'ja doch nach heutigen Maßstäben ein bisschen schwer' sind? Provokativ gefragt: Was haltet Ihr von der folgenden, abgeänderten Definition, die mir sowohl weniger elitär als auch praxisnäher erscheint? EDIT: Das ist jetzt kein 'offizieller' Beitrag des Teams, sondern eine privat motivierte Denkanregung.2 Punkte -
Bikepacking mit E-Bike
Bikepacking mit E-Bike
InesMar und ein anderer reagierte auf Der_Frank für Beitrag im Thema
2 PunkteHallo zusammen, ich habe sowohl ein ebike als auch ein Gravel ohne e. Ich nutze beides für Bikepacking, häufiger jedoch das Gravel. Beide Varianten haben aus meiner Sicht absolut ihre Berechtigung und profitieren auch beide von leichter Ausrüstung. Mein ebike ist ein S-Pedelec von Stromer. Für lange Touren habe ich einen zweiten Akku und ein zweites Ladegerät mit Mehrfachstecker. Das benötigt entsprechend Platz und bringt Gewicht mit. Dafür bekommt man eine hohe Reichweite geboten und ich schaffe recht „anstrengungsarm“ und schnell auch 200km am Tag. Ich nutze dazu lediglich größere Satteltaschen als am Gravel und eine Zusatztasche für den zweiten Akku. Durch relativ leichte Ausrüstung und geringes Packmass ist das Rad nicht überladen. Bei Übernachtung bin ich auf eine Steckdose angewiesen und plane daher ausschließlich Campingplätze ein - auch das Streckenprofil unterscheidet sich. Mir persönlich gefallen beide Varianten. Viele Grüße2 Punkte -
Fernwanderung ohne Wissen über Wasserversorgung (Schwarzwald Mittelweg)
Fernwanderung ohne Wissen über Wasserversorgung (Schwarzwald Mittelweg)
schwyzi und ein anderer reagierte auf Frankie für Beitrag im Thema
2 PunkteHey, Wasser interessiert mich auch immer sehr, also ich brauche/ mag einiges. In Zivilisationsnähe (woanders war ich noch nicht wandern) schaue ich gegen späten Nachmittag, ob ich etwas finde wie Quelle, Bach oder ähnliches. Falls nicht, klingel ich im letzten Dorf des Tages an den Haustüren und bitte um das Auffüllen meiner Flaschen. Das funktioniert sehr gut für mich.2 Punkte -
Penta-Mid Tarp
Penta-Mid Tarp
MaikGrosser und ein anderer reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema
2 PunkteNein, die Rückseite ist in einem Stück gedacht. Das macht es ja so attraktiv. Ich habe es nur für mich so aufgeteilt, weil ich mir eine „kleinere“ Schnittvorlage aus Pappe bauen werde. VG. -wilbo-2 Punkte -
Penta-Mid Tarp
Penta-Mid Tarp
fatrat und ein anderer reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema
2 PunkteMoin! Das ist jetzt der finale Schnitt, den ich aus DCF bauen werde. Die Spitze wurde etwas abgeflacht, da sie sonst unschön am beak hervorschaute. (Die Abstände von 55 cm, zum Einfalten des beaks können sich noch ändern, sollte ich mit der vorderen Kante nicht zufrieden sein). Als Überlappung zum Kleben sind hier 25 mm angegeben. Das kann natürlich je nach Bedarf verändert oder durch eine Doppelkappnaht ersetzt werden. Am Rand ist eine Nahtzugabe für den Rollsaum von 30 mm mit eingerechnet. Den Schnitt der Stangentasche kann ich gerne bei Bedarf nachreichen. VG. -wilbo-2 Punkte -
UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
jetstream73 und ein anderer reagierte auf schwyzi für Beitrag im Thema
2 PunkteWas ist dieses "bezahlen", von dem hier immer alle reden? 🤔2 Punkte -
Wanderbuddy gesucht: Süden/Allgäu
Wanderbuddy gesucht: Süden/Allgäu
Broncoboldor reagierte auf Knilch für Beitrag im Thema
1 PunktServus zusammen, ich hoffe, das ist einigermaßen passend in diesem Forum... Nachdem die Kinder langsam größer werden und der Papa nach vielen Jahren wieder Lust bekommen hat Huckepack aufzusatteln würde ich mich über Begleitung freuen. Da die letzten Jahre der Familie gewidmet waren, würde ich mich wieder über soziale Kontakte freuen. Ich würde jemanden suchen, für kurze Touren zwischendurch, 1-3 Tage hauptsächlich im Süden (oder Allgäu). Die Touren dürfen gern auch sportlich und alpin sein oder auch mal auf dem Rad. Zu mir: ich bin eigentlich schon seit den Anfängen des Forums am Start, das zeitweise auch sehr intensiv. Das ist die letzten Jahre etwas eingeschlafen, da die Prios wo anders lagen. Jetzt möchte ich aber wieder raus und mein Cubentarp entstauben. Ich komme aus Kempten, bin Ende 30 und mit 3 Kindern und intensivem Job zeitlich gut bedient. Da ich die Urlaub natürlich mit der Familie verbringen möchte, bleiben mir aktuell nur Wochenendtouren oder overnighter. Ich freu mich über gute Gespräche die nicht nur auf Gear beschränkt sind Für weiter Fragen gern direkt schreiben. Ich bin gespannt beste Grüße Markus1 Punkt -
Fernwanderung ohne Wissen über Wasserversorgung (Schwarzwald Mittelweg)
Kommt mir sehr bekannt vor: Der Westweg inkl @Soulboys Karte war auch mein erster Fernwanderweg. Ebenso war ich auf der nächsten Tour besorgt darum Wasserquellen zu finden. Aber letztlich ist es wirklich nur Karten lesen. Am Anfang des Tages schaue ich mir an, an welchen Gewässern ich vorbei kommen werde. Im Optimalfall fülle ich möglichst nah an der Quelle auf und achte aber auf jeden Fall darauf, dass keine Weiden,Bauernhöfe etc. zwischen Quelle und mir liegen. Am besten einen Wasserfilter mitnehmen, das macht einen nochmals entspannter im Umgang mit Wasser. Brunnen und Ortschaften sind dann Bonus, aber bisher va in Trockenperioden im Hochsommer relevant gewesen.1 Punkt
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Bikepacking: Ultraleichte "Wegfahrsperre" gesucht (Schloss)?
Kein Scherz - auf ner Tour durch ganz Holland hab ich zwar mein Rad abgeschlossen, hatte aber ja in vier Packtaschen meinen ganzen Krempel "zugriffsbereit" dran. Als ich in Franeker ins Eise Eisinga-Planetarium gehen wollte, hab ich einen - ich sag mal, verschärft nach Obdachlosen aussehenden - älteren Typen auf der Bank neben dem Bike gebeten, ein Auge auf meine Sachen zu haben. (Ältere Holländer sprechen fast alle deutsch) Hat der auch zugesagt, nachdem ich ihm erklärte, wo ich hin wollte und dass das ein Highlight meiner Tour wäre... Als ich wieder rauskam, kriegte ich den "Daumen hoch" von ihm angezeigt. Ich musste noch einkaufen, hab gefragt, ob ich ihm was mitbringen könnte - "Jau, Bier!" Wir haben dann noch ne Zeit auf seiner Bank gesessen, Bier getrunken und geschnackt. OK, ist schon was her - aber gestern bin ich in der Klinik auch gefragt worden, ob ich mal eben ein Auge auf Taschen eines Patienten haben könnte, er wollte gern eine rauchen, natürlich mach' ich das. Wehe dem, der da beigehen wollte! 😠 Ist eine Möglichkeit, zusätzlich zum Geschenkbändchen-Schloss etwas mehr "Sicherheit" zu generieren. Viele Menschen sind sehr hilfsbereit, wenn man sie anspricht und erzählt, was man so vorhat...man muss nur fragen und n bisschen schnacken...1 Punkt
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UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
mtb_squirrel reagierte auf Epiphanie für Beitrag im Thema
1 PunktIch hab ja keinen Plan was ihr da täglich alles raus fischt, aber hier läuft parallel gerade ein Thread "ultraleicht mit eBike" wo bei mir durchaus die Fragezeichen auftauchen und es scheint ja echt recht friedlich ab zu gehen? Neulich hat hier wer einen Rucksack "unter 2 kilo" gesucht - alles nice nice und man versucht ihn hier sogar mit konstruktiven Vorschlägen zu integrieren? Ich finde den Umgang hier gemessen an der der Thematik eigenen Vorstellungswelt tatsächlich sehr tolerant. Das mag ich auch hier so. ❤️ Als jemand der nicht hinter die Kulissen sieht verstehe ich das Problem nicht? Ich hab auch tatsächlich den Eindruck gelegentlich zwischen den Zeilen zu lesen, dass hier die wenigsten immer mit unter 5kg tuto unterwegs sind, aber alle scheinen das Thema "so leicht wie für mich sinnvoll und gangbar - da geht sicher noch mehr" zu haben, was hier wohl eigentlich verbindet? (Plus die Tourenberichte, klar) Ist das echt so schlimm was euch da so unter das "strg+a -> delete" kommt? Aber: Vielleicht sollte man generell auffordern nicht unter Alkoholeinfluss zu posten - ein Vorsatz den ich schon lange habe. Man könnte einen Button "mit der Veröffentlichung warten bis ich nüchtern bin" einfügen.😉1 Punkt -
Fernwanderung ohne Wissen über Wasserversorgung (Schwarzwald Mittelweg)
Bei OSM-Karten die Stichwörter Trinkwasser und Brunnen/Quelle im Suchfeld nutzen. Wenn du Fehler bei OSM findest darfst du sie hinterher auch gerne korrigieren, z.B. wenn ein Brunnen nicht mehr existiert oder ein neuer Brunnen in der Karte noch fehlt. Ob es dort tatsächlich Wasser gibt, erfährt man am sichersten von entgegenkommenden Wanderern. Schutzhütten findest du z.B. hier.1 Punkt
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Mit Ausrüstung von DE nach USA reisen und zurück. Zoll/Import genau wie bei Bestellungen?
Theoretisch ist dem so, das ist richtig, wenn man insgesamt Ware über den Freibetrag mitnimmt.. Als einreisender hat man die Pflicht, sich beim Zoll zu melden, es werden nicht alle kontrolliert. (Auf der anderen Seite kannst Du bei einer Ausfuhr die "Sales Tax" in den USA zurückbekommen). Dass heisst, wenn Du nur ein Zelt mitbringst (für 300 EUR), dann ist es kein Problem. Wenn dazu aber noch ein paar Jeans oder anderes kommen, dann sieht es anders aus. Hier übrigens ein Rechner, der noch ganz praktisch sein kann: Zoll online - Abgabenrechner für Reiseverkehr PS: falls du das Zelt kaufst, dann den PCT läufst und dann mitnimmst, kann man wahrscheinlich eine Wertminderung geltend machen.1 Punkt
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Fernwanderung ohne Wissen über Wasserversorgung (Schwarzwald Mittelweg)
Ich verwende OSMand (via F-Droid) da kann man ein "Wasser" POI overlay aktivieren. Bin ja im Schwarzwald öfter unterwegs, bisher hauten die Angaben Recht gut hin. Ob diese Wasserstellen/Brunnen dann auch Wasser führen, hängt teils auch von den Wetterbedingungen bzw. vorherigen Regenfällen und der jeweils lokalen Grundwassersituation ab. Es gab zumindest im Sommer schon tröpfelnde, ja gar versiegte Brunnen. Allerdings befinden wir uns im Schwarzwald ja nicht wirklich fern der Zivilisation...1 Punkt
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Fernwanderung ohne Wissen über Wasserversorgung (Schwarzwald Mittelweg)
Auf HikingWaymarktrails gibt es eine Komplettkarte des Mittelweges. Durch hohes Hineinzoomen in die Karte, lassen sich sämtliche Schutzhütten am Weg erkennen. Eine ähnliche Karte bietet auch Komoot.. Es sind zwar keine Brunnen eingezeichnet, aber anhand der blauen Linien lassen sich Bachverläufe erkennnen. Erfahrungsgemäß lässt sich in höhergelegenen und abgelegenen Schwarzwaldregionen das Wasser aus kleinen und schnell fließenden Bächen sehr gut filtern. Mache ich schon jahrelang und hatte nie Probleme..1 Punkt
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UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
Gibbon reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
1 PunktWas aber Foren betrifft, @Gibbon: ich denke, dass Toleranz am ehesten durch eine tolerante Definition gewährleistet wird. Lässt man (was freilich viel reifer wäre) die offizielle Definition weg, so kommen ja gerade die Konfliktfreudigen alle mit ihrer eigenen angetanzt und kriegen sich darüber in die Haare. In separaten ,Grundsatz-Threads’ wäre das vielleicht erträglich, aber nicht so sehr bei speziellen Ausrüstungsfragen usw.. Gerade da setzt auch das ‚Mobbing’ gerne ein. Deshalb schützt (für meine Begriffe) eine explizite Definition fast alle Beteiligten: z.B. den Newbie vor der selbsternannten ‚UL-Polizei‘, aber auch den Forumsveteran vor der eigentlich unbeabsichtigten Verwandlung in einen menschlichen Holzhammer.1 Punkt -
Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
In den buddhistischen Ländern wird, wenn ein Mönch kommt, eher aufs eigene Essen verzichtet damit man es spenden kann. Mir hat mal ein (deutscher) Mönch erzählt dass er an einem Feld (in Thailand) vorbeigelaufen ist, und die Arbeiterin ihn ihr ganzes Mittagessen gespendet hat und dann selber nichts mehr hatte, und eben nichts gegessen hat den restlichen Tag. Hier in Europa unmöglich, aber in Thailand ist Vietnam oder sonstigen buddhistisch geprägten Ländern völlig normal. Da kann man natürlich völlig UL unterwegs sein. Skills mit Essensammeln im Wald (essbare pflanzen usw.) oder so haben die auch nicht, weil das dürfen die garnicht. Im Prinzip ist die buddhistische Praxis auch auf geistige Entwicklung abgestimmt und nicht um irgendwelche skills zu entwickeln um in der Welt besser zurechtzukommen.1 Punkt
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Abdichten der Bodennaht bei Wanderrucksäcken am Beispiel von HMG Rucksäcken
Da ich das schon häufiger bei div Rucksäcken gemacht habe, eine kleine Anleitung dazu, Ist recht easy, geht schnell, läßt sich sinngemäß natürlich auch auf andere Marken übertragen, habe jetzt mal HMG gewählt, da ich da von der Nahtdichtung von einem Rucksack Pics habe. Häufig kommen an der Bodennaht recht stabile, dickere Stoffe zusammen, daß sich dort keine flache Kappnaht nähen lässt und sich dadurch die Naht nicht von innen abtapen lässt. Das ist bei üblichem Wandereinsatz z.B. bei HMG (DCF) nicht so ein Problem, alles Andere am Hauptfach ist ja eh komplett dicht, die durch die via Taschen in die Bodennaht evtl eindringenden Tropfen halten sich auch bei längerem Regen (fast immer) extrem in Grenzen und fallen gegenüber dem zwangsläufig fast immer unter solchen Bedingungen in jedem Rucksack entstehenden Kondens (gerade wenn man auch nasse Sachen wie Zelt rein packt) meist nicht ins Gewicht. (während es bei Nylon-Rucksäcken ja eher nach dem Grundsatz geht, was oben rein läuft, läuft auch unten wieder raus ) Aber wenn jemand einen "richtig nassen Trail" mit häufiger Dauerregen plant, einen möglichst hohen Schutz bei einem evtl Schwimmer beim Furten o.A. will, oder einfach die "Dichtheit" perfektionieren will, kann man das mit geringem Eigeneinsatz erzielen. Natürlich ist bei den HMG Modellen der Porter, der keinen Trinksystem-Durchlass hat und keine Aussentaschen, wodurch man ganz fix die Bodennaht von aussen abdichten kann, für so etwas die perfekte Wahl, aber viele ziehen Außentaschen vor und dann muß man von innen dichten. Die Pic sind von meinem 5400 Porter, den ich (nachdem ich dafür früher einen 4400 Porter benutzt habe) fuer längere Hybridtouren Wandern/Packraften nutze, wenn die Re-Supply-Abstände groß sind und absolut dicht haben wollte, für längere Schwimmer bei Kenterungen. Also los geht´s... Um von innen an die Naht zu kommen, muß man den Rucksack "auf links ziehen" innen -> außen Um das bei einem Rahmen-Rucksack machen zu können, muss man die Rahmenteile entfernen Das ist bei HMG Rucksäcke easy, oben im Rucksack die beiden schwarzen Rahmengurtband-Schläuche öffnen, die Vollalu-Rahmenstäbe (dadurch kann man sie mit Biegen prima an den eigenen Rücken anpassen) rausziehen. Ich empfehle bei den Stäben zu markieren, welches Ende nach unten und zum Rücken gedreht kommt, sonst muß man, wenn man das das erste Mal macht, beim Wiedereinbau etwas überlegen. Rucksack auf links ziehen und über eine Stuhllehne stülpen, daß man gut an die Bodennaht kommt. Die Naht gründlich mit Seamgrip +WP einschmieren und trocknen lassen. Rucksack wieder auf rechts ziehen, Rahmenstäbe rein, fertig Eigener Zeitaufwand 15-30 min Kosten ca Seamgrip für 1 € Ich finde das lohnt sich, um den Rucksack etwas zu perfektionieren...1 Punkt
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SWCP - Von Crackington Haven nach Newquay und Lizard nach Par
SWCP - Von Crackington Haven nach Newquay und Lizard nach Par
Antonia2020 reagierte auf izi für Beitrag im Thema
1 Punkt3. Tag Die Route In der Früh war die Vorhersage nicht mehr ganz so schlimm, erst ab Mittag richtig viel Regen. Also war Wandern angesagt. Das Frühstück gab es leider erst ab 8:00, so dass ich erst um 08:45 losgekommen bin. Denn wenn ich schon fürs Frühstück zahle, dann will ich es mir auch nicht entgehen lassen. Die ersten km waren einfach zu gehen. Da kommt man bei der Jugendherberge Tintagel vorbei. Die hat eine richtig coole Lage. Zwar nicht direkt am Ort. man geht ca. 20 min, aber direkt am Meer. Allerdings kann man sie nur im ganzen mieten – und das wäre mir für mich alleine doch etwas zu teuer…. Bis kurz vor 10 war es trocken, dann erst mal ein leichter Regen. Die Jacke hatte ich schon eine Zeit lang an und als ich dann doch mal meine Regenhose anzog, sprach mich kurz ein Mann mit einem ganz markanten Wanderstock an. Er war aber dann doch deutlich schneller, so dass ich nicht weiter mit ihm geredet habe. Kurz nach der Jugendherberge wurde es deutlich anstrengender, es war viel mehr auf und ab wie die ersten beiden Tage und vor allem viel mehr Treppenstufen. Ab 11:30 wurde der Regen deutlich stärker, doch ich machte dann trotzdem eine kurze Essenspause, da mein Körper mir ganz eindeutig sagte: „Energie her oder ich streike“. Da kam grad eine ganze Gruppe vorbei, die mich dann fragte, ob ich schon ok wäre, wenn ich mich bei dem Regen hinsetze. Ab 12:30 kam zu dem nun schon richtig starken Regen auch noch ein heftiger Wind dazu. Das war der Zeitpunkt, wo es wirklich gar keinen Spass mehr gemacht hat. Denn die Strecke führte da auch direkt an der Küste entlang. Um 14:00 war ich dann endlich in Port Isaac und erst mal in ein Cafe eingekehrt. Denn da war mir schon klar, dass ich nicht mehr weitergehen will. Denn es wären nochmal 10 km gewesen für die ich mind. 3 h gebraucht hätte. Das Wetter war mir einfach zu schlecht. Im Cornwall Tea Cafe habe ich dann gelernt, dass ich meine Scones bisher immer falsch gegessen habe. Denn in Cornwall kommt erst die Marmelade drauf und dann die Clotted Cream. Das musste ich natürlich dann auch machen, denn sonst hätte ich mir den Ärger der Bedienung zugezogen. Was mich dann doch überrascht hat: Das schmeckt anders, als wenn erst Cream und dann Marmelade. Ich find es in der neuen Variante besser. Ausserdem habe ich mir dann ein Hotel gesucht. Denn für die ganze Nacht war weiterhin Starkregen angesagt. Zwar in Newquay, das 1,5 h mit dem Bus weg war, dafür aber mit 58 Pfund bezahlbar. Schliesslich kosten die Busfahrten weiterhin nur 2 Pfund. Mit 1 mal umsteigen sind es dann 4 Pfund, aber das war immer noch viel billiger, als das was es in Port Isaac gab. Da waren die Preise noch schlimmer wie in Tintagel. Da hat es 210 Pfund günstigstes ausgespuckt. Beim Warten auf den Bus traf ich die wieder, die mich am Vormittag angesprochen hatte, wie ich meine Essenspause im Regen gemacht habe. Die Frau meinte dann, das hätte sie wohl auch machen sollen, denn bis sie in Port Isaac waren, war sie am Ende ihrer Kräfte. In Newquay war nicht weit weg vom Hotel ein Aldi – da lachte mein Obstherz und ich deckte mich erst mal mit Früchten ein. 250g englische Himbeeren für nur 1,50 Pfund und das gleiche für englische Heidelbeeren. Mmmh. Normalerweise gehe ich schon gern essen, v.a. wenn es ein Ort ist, wo man so viel Auswahl hätte. Weil es aber einfach so stark geregnet hat, es im Hotel einen Wasserkocher und einen Aufenthaltsraum gab, siegte der Schweinehund und die Minutennudeln machen auch satt. 14,9 km, 450 rauf, 510 runter, von 8:45 – 13:45 unterwegs, Gehzeit 3:58.1 Punkt -
Günstiger Kunstfaser-Quilt?
1 PunktDas mag sein. Vielleicht bin ich ja nicht so der Pack-Weltmeister, aber ich benötige selbst mit Daune schon gegen 60 Liter auf längeren Touren (bsp. 1 Woche Essen, Bärentonne, warme Kleidung). Das bei einem Baseweight von meist etwas unter 7kg. Ein Apex-Quilt wäre da das Ende... Genau, da kommt eben noch die Isolationshose und -Jacke dazu. Wenn du diese bei 10 Grad Nachttemperatur mitnimmst, bedeutet das doch, dass du netto gewichts- und volumenmässig praktisch einen 200er Apex-Quilt rumträgst (Isolationskleidung + Quilt). Eine Apex-Hose habe ich noch nie mitgenommen. Einen Puffy hingegen schon, aber bei diesen Temperaturen auch eher einen leichten. Was natürlich auch eine Rolle spielt, ist wo man schläft und wo man die Temperatur misst. Wenn es draussen 10 Grad warm ist, ist es in einem Zelt drin bereits deutlich wärmer. Mit Wind unter einem eher offenen Tarp ist das dann bereits wieder anders.1 Punkt
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Taschenofen im Schlafsack
Taschenofen im Schlafsack
Schlurfer reagierte auf mtb_squirrel für Beitrag im Thema
1 PunktHeute ist der Peacock angekommen und leider etwas schwerer als angenommen. Packmaß und Haptik sind aber super. Ich hätte lieber die Mini-/Baby-Version mit dem gleichen Brenner, also wahrscheinlich genauso warm aber noch etwas kleiner und leichter gehabt. Die wäre aber unverhältnismässig teurer gewesen oder erst Wochen später angekommen. So werde ich es mit der abgebildeten 30 ml Nalgene (mit Tropf- & Schraub-Deckel) mal ausprobieren sobald es nachts kälter wird. Zunächst mal unwissenschaftlich mit Temperatur nach Wetter-App, schlafen ohne bis ich friere und dann halt den Ofen anmachen. Je nachdem wie das läuft dann etwas objektiver mit 2 Thermometern (1 draussen, 1 im Zelt). Apropos Thermometer: Weiß jemand, wie man in Deutschland gut an das „Thermodrop“ kommt? Das scheint mir angenehm zu sein, sowohl von Gewicht/Packmaß als auch von Einfachheit und Funktionsumfang.1 Punkt -
UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
cafeconleche reagierte auf schwyzi für Beitrag im Thema
1 Punkt+1! 👍 Ich bin nun nicht gerade dafür bekannt, Unsummen in meine Ausrüstung zu stecken. Eher nicht. Aber die im Eröffnungspost vorgeschlagene Einfügung "individuell bezahlbare !" ist in meinen Augen absolut nicht geeignet, irgendein Maßstab zu sein. Eher dafür, einen Grund zu haben, nicht das "Leichteste" zu nehmen: " Ich kann mir da ja leider nicht leisten..." Es gibt X Möglichkeiten, sich mit z. T. extrem wenig Geld eine wirklich leichte Ausrüstung zu besorgen. Vielleicht hat die dann keinen Flair von DCF, tollen Cottage-Namen usw. Aber sie funktioniert. Ein Beispiel sei mal das Aricxi Tarptent, das zu meiner Zeit 28€ gekostet und ist m. W. heute für um die 40€ bei Ali zu bekommen. Es muss also nicht mal unbedingt Myog sein (obwohl das mächtig hilft bei vielem). Die oben von @Epiphanie angesprochene "Öffnung" für eine "größere Gemeinde" - das macht's wirklich beliebig, da kann ich auch gleich bei ODS gucken, da gibt's sogar auch eine UL-Nische...1 Punkt -
UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
cafeconleche reagierte auf Cullin für Beitrag im Thema
1 PunktIch denke das ein dickes Bankkonto das erreichen eines niedrigen Ausrüstungsgewichts zwar einfach macht, es ist aber nicht zwingend notwendig. Beweise dafür gibt es hier im Forum genug. Stichwort MYOG oder notfalls der Kauf im Asialaden. Viel ist auch aus dem Mind Set raus zu holen. Das ist eh die Basis für mich und nicht eine Zahl die auf der Waage steht. Ich denke jetzt auch gerade an die Oma die den AT mehrfach in billigen Leinenschuhen und einem Duschvorhang als Schlafsetup gelaufen ist. Billig und SUL1 Punkt -
UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
rudidercoole reagierte auf r0bin für Beitrag im Thema
1 PunktFinde, das kann man durchaus so sehen. Ich hab mittlerweile einiges High-Tech-Zeug (DCF, Alpha) dazu gekauft aber so rein subjektiv fühlt sich das Weglassen, Etiketten raustrennen, Zahnbürste absägen und Trashcraften viel mehr nach "richtigem" UL an. Und macht mir zumindest viel mehr Spaß. Komplexeres MYOG finde ich auch super interessant, da hapert es aber noch an Skills und Werkzeug.1 Punkt -
UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
cafeconleche reagierte auf notenblog für Beitrag im Thema
1 PunktUnd ich dachte immer, bei UL geht's erst Mal um's Weglassen und zu sehen, was man auch günstig hat/bekommt. Fleece ist da ein Beispiel, man bekommt leichte günstige bei CMP, Decathlon etc., wenn man das Geld hat (oder MYOG kann), kann's auch Alpha90 werden. Das fällt bei Zelten, Schlafsäcken usw. bestimmt schwerer (haha!), aber das ist doch Teil des Spiels? Erst sammelt man Erfahrungen, dann kommt die Verbesserung. Nur weil man alles von HMG hat, ist man ja noch nicht gleich UL, oder?! 🤔1 Punkt -
UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
rudidercoole reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
1 PunktAber in welcher Praxis? In der Praxis des Packens am Vorabend der Tour natürlich nicht. In der Beratungspraxis hingegen schon.1 Punkt -
UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
cafeconleche reagierte auf r0bin für Beitrag im Thema
1 PunktIch beschäftige mich zwar selbst erst 1,5 Jahre aktiv mit UL, würde aber grundsätzlich sagen, dass "Ultraleicht-Trekking-Ausrüstung" kein Zustand ist, den man erreicht, sondern eher ein dauerhaftes Ziel. Man kann immer mit mehr Planung, Nachdenken, Budget, Techniken, Training usw. noch ein bisschen ultraleichter werden. Ich habe mein Baseweight in der Zeit mehr als halbiert. Anfangs war ich noch weit über den üblichen Grenzen, was man als UL bezeichnen würde. Trotzdem hab ich mich schon damals als (Anfänger-)Ultraleicht-Wanderer gefühlt. Nicht, weil mein Gepäck schon ultraleicht war, sondern weil ich das Konzept grob verstanden und mir das zum Ziel erklärt hatte. Meine erste Amtshandlung war übrigens das Absägen der Zahnbürste. Wenn jemand mit einem 4 kg Decathlon Wurfzelt loszieht, ist es natürlich schwer, einen UL-Willen zu erkennen. Wenn sich jemand in einem UL-Forum nach dem besten Decathlon Wurfzelt erkundigt, noch viel weniger. Wenn aber jemand erstmal weiter Touren mit dem vorhandenen "normalen" Rucksackzelt macht und währenddessen nach bezahlbaren oder kostenlosen Optimierungsmöglichkeiten sucht, ist das für mich völlig UL-konform.1 Punkt -
Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
FuchsVomWalde reagierte auf Martin für Beitrag im Thema
1 PunktAufm PCT hat man einen Wasserreport und Einträge in FarOut. In Europa nutze ich OSM, dort sind Quellen und Wasserhähne in den Vektordaten enthalten. Blau Striche gibts natürlich auch noch, aber die Zeit von Papierkarten ist für mich vorbei. Trip Reports sind für mich eine weitere wichtige Quelle, um die Qualität der Wasserlage einzuschätzen oder spezifische Probleme zu erkennen. Allerdings habe ich beim meinem ersten Post vor allem an die Leute gedacht, die in Schottland oder Schweden mit 2L Wasser durch die Gegend laufen, obwohl ich alle 10 Minuten mit der Tasse Wasser schöpfen kann.1 Punkt -
UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
Knight_Saber reagierte auf tib für Beitrag im Thema
1 PunktDas könnte für dieses Forum hier eine gangbare Definition sein. UL-Ausrüstung lässt sich natürlich günstig(iger) einkaufen, aber Links zu Aliexpress sind ja hier nicht erlaubt. Und so manch ein gern verlinkter Shop, ist auch nicht die günstigste Adresse. Deshalb klingt das nach einem guten Vorschlag.1 Punkt -
Impressionen von Touren
1 PunktEindrücke vom Kom Emine Trail in Bulgarien Anfang Oktober. Rund 300 Kilometer von Kom bis Shipka. Empfehlung für den Weg ist ausgesprochen, eine tolle Gegend, auch oder gerade zu dieser Jahreszeit.1 Punkt
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Bikepacking mit E-Bike
1 PunktAllerdings, denn UL kann nur UL sein! Ein E-Bike ist für mich nicht UL. Und ältere Leute, oder auch kranke Menschen, die es ohne diese art Hilfsmittel nicht schaffen, hätten dann die Möglichkeit, sich in einem anderen Forum, mit ihren Möglichkeiten auseinanderzusetzen! Ich bin sicher, das es solche Foren gibt! Das hier sollte aber doch ein UL Forum sein. Man kann nicht für alles und jeden da sein, wenn man einen so speziellen Anspruch hat, wie unter anderem dieses Forum hat! My Point of View!1 Punkt
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Impressionen von Touren
Impressionen von Touren
Dennis reagierte auf skullmonkey für Beitrag im Thema
1 PunktIch war im August auf Grönland. Es war unglaublich, und hat Lust auf mehr - zB den ACT - gemacht! Hier ein paar Impressionen: Delta Wanderung @ Eqi Glacier Lodge. Wanderung zum Inlandeis. Eqi, der aktivste kalbende Gletscher der Welt. Auf der Moräne neben dem Eqi Gletscher, mit Blick zurück zur Lodge. Sonnenuntergang in Qasigiannguit. Finnwal. 10% über Wasser. Die Grönland Flagge.1 Punkt -
Impressionen von Touren
1 PunktEin paar Bilder der HRP Überquerung von diesem Jahr. (24.08 bis 24.09) War überdurchschnittlich regenreich, was zur Folge hatte, das sogar Straßen und Brücken zerstört wurden und somit auch Routen zeitweise gesperrt waren bzw. einfach nicht mehr passierbar waren. Dafür gibt es schöne Bilder mit vielen Wolken 😁1 Punkt
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Ganz profan: Leichte Unterhose
1 PunktHallo zusammen, ich war vor einigen Wochen ebenfalls auf der Suche nach neuen Schlüppis für den Trail. Nach Durchlesen dieses Fadens war ich kurz davor die Uniqlo Aerism zu ordern, dann aber doch wieder verunsichert, da man in letzter Zeit vermehrt sehr negative Beiträge im Netz findet findet. Bei Reddit schreiben einige, dass seit einiger Zeit ein völlig anderer Stoff verwendet würde. Seitdem sind angeblich sowohl die Verarbeitung als auch das Tragegefühl schlechter geworden und schwerer als früher sind sie wohl auch noch. Ich kenne weder die alte noch die neue Version, ist also nur Nachplappern von dem, was ich andernorts gelesen habe. Zu den T8 Commandos, die @Sastom oben erwähnt hat, habe ich dagegen überall nur Gutes gelesen und deshalb zwei Stück in XL bestellt. Normalerweise trage ich mit circa 1,90 m / 90 kg eher L (selten auch M) aber es handelt sich bei T8 um asiatische Größen und laut Tabelle war für mich XL bzw. die größte Größe empfohlen und das kann ich so auch bestätigen. Passen gut. Laut meinen beiden Waagen haben sie leider nicht die überall versprochenen "unter 40", sondern 43 Gramm, obwohl der Stoff ziemlich dünn ist. Im Schritt vorne ist der Stoff gedoppelt, weshalb sie dort ziemlich blickdicht sind. An den Beinen und am Poppes ist die Transparenz aber eher wie eine in etwas dickere Strumpfhose. An einem gut besuchten See baden oder damit ohne Überhose in einer Hütte rumlaufen würde ich eher nicht, wenn's nicht explizit eine FKK-Hütte ist. Dieses Wochenende konnte ich sie auf einer 40 km Tagestour in Deutschland erstmalig testen. Sie war sehr angenehm zu tragen, ist kein einziges Mal hochgerutscht und man fühlt sich gleichzeitig gut gestützt als auch frei und luftig. Ebenfalls positiv aufgefallen ist mir, dass sie nach dem Waschen sehr schnell wieder trocken war. Mein Vorgängermodell von Under Armour (69 g, L) war morgens oft noch feucht, die T8 nach einer halben Stunde im Wind trocken. Die Beine der T8 sind etwas länger als bei den meisten anderen Boxershorts, weshalb der Hersteller sie auch mit einer "No Chafing"-Garantie bewirbt, dazu kann ich aber noch nichts belastbares sagen. Einen Eingriff vorne hat die T8 übrigens nicht, falls das für jemanden relevant ist. Es gibt einen deutschen Vertriebspartner (Sporthunger). Da der aber leider damals meine Größe nicht hatte, habe ich direkt bei T8 aus Hong Kong bestellt. Nimmt sich preislich fast nichts, dauert aber länger, man muss ggf. zum Zoll und für die Umwelt ist es vermutlich auch etwas schlechter als Sammelversand. Also wenn verfügbar lieber in DE bestellen.1 Punkt
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Dimi reagierte auf MaikGrosser für Beitrag im Thema
1 PunktHier ein paar Bilder aus 10 sehr verregneten Tag in Süd-Norwegen (ab dem 20.8). 3 Wanderer, zwei relativ erfahren, einer wenig. Es sollte eine entspannte Tour werden, damit der dritte eine guten Start in dieses tolle Hobby hat. Wir sind mit der Fähre von Hirtshals nach Bergen, dann mit dem Bus nach Tyssedal, und von dort über Trolltunga (über Massen schmunzelnd, die sich für ein Selfie in einer Schlange anstellen) über Sandhaug, Vossevangen, Myrdal etc. Schon auf dem Weg stellten wir fest, dass für die gesamte Zeit sehr viel Regen angesagt ist, entgegen unseren Planungen (ja, in Norwegen sollte man immer mit Regen planen, das weiß ich jetzt ) Ich war mit Regenjacke und Regenhose (die war eigentlich nur als Wärme-Backup gedacht) unterwegs, die anderen mit Poncho bzw. nur Regenjacke. Unterwegs waren wir mit Tarps, was die Lagersuche zwar in die Länge gezogen hat, sonst aber gut funktionierte. Evtl. würde ich beim nächsten Mal ein etwas größeres mitnehmen (meins hatte 2,8 x 1,6 m). Allerdings war wirklich alles so unglaublich nass, dass wir Schwierigkeiten hatten, die Quilts trocken zu halten. Vor allem die hohe Luftfeuchtigkeit war nervig. Ich war mit knappen 5 kg unterwegs, die anderen beiden mit 12 bzw. 14 kg. Ich mit Merrell Vapor Glove 5, einer mit Wanderstiefeln, der dritte mit Trailrunnern. Fakt ist, dass wir quasi über die gesamte Zeit komplett nasse Füße hatten, da der Boden dermaßen aufgeweicht war, dass man immer wieder weit über den Knöchel eingesunken ist. Gamaschen hätten da auch nichts geholfen. Meine Wahl habe ich nicht bereut, da sie halt auch schnell trockneten. Die Wanderstiefel wurden über den gesamten Zeitraum kein einziges Mal wirklich trocken. Am 5ten Tag hat sich dann einer ins Hostel verabschiedet, Knieprobleme sowie Schnauze voll vom Dauerregen. Wir sind dann alleine weiter gezogen. Insgesamt war es ein schöner Urlaub, und es bleibt nicht mein letztes Mal Norwegen. Ich war vorher noch nie so weit nördlich, habe mich aber von der Landschaft faszinieren lassen. Beim nächsten Mal werde ich mich allerdings besser auf Regen einstellen, und die Tour nördlicher beginnen. Inspirationen gibts hier im Forum ja genug1 Punkt -
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Thruhike auf dem Arizona Trail Frühling 2022
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doast reagierte auf Mia im Zelt für Beitrag im Thema
1 PunktTag 15 (21km), Tag 16 (27km) & Tag 17 (23km) Dieser Abschnitt bis Kearny war insgesamt ziemlich trocken. Da die ersten Wasserquellen nach Oracle ausschließlich aus Bear Boxes bestanden, die zweifelhaft befüllt waren, nahm ich anfangs 3,5 Liter mit. Blöderweise bekam ich dann von dem dadurch schwer gewordenen Rucksack immer stärkere Schulterschmerzen. Mein Mann nahm mir dankenswerterweise etwas Wasser ab. Wir starteten relativ spät um die teure Ranch optimal auszunutzen. Der Trail führte auf einfachen Pfaden durch sanft gewellte trockene Landschaft, wo nur ein paar stachelige Büsche und noch stacheligere Kakteen wuchsen. Dieser und der nächste Tag versprach hohe 20 Grad heiß zu werden – die Aussicht auf Schatten war gering. Selbst an diesem Tag war es mir ein wenig zu warm, doch an den nächsten sollte es noch heißer werden. Keine tolle Aussicht. Die Nacht auf dem Zeltplatz mitten im Nirgendwo war angenehm warm. Aufgrund der vorhergesagten Hitze versuchten wir früh zu starten. Anfangs ging es auch noch gut. Der Weg war einfach zu gehen und führte nur hin und wieder einen Hügel hinauf. Die Aussichten empfand ich als schön, aber nicht so überwältigend wie von den hohen Bergen. Als ich oben an einem Hügel ankam, bekam ich Hüftschmerzen, die nach und nach immer stärker wurden. Die blöden empfindlichen Schultern taten auch schon wieder weh. Außerdem war es mir selbst mit Schirm zu warm. Wir mussten einen Umweg zu einem XXL-Wassertank gehen, denn in dieser trockenen Landschaft sind diese rar. Dort angekommen legten wir aufgrund meiner Hüftschmerzen eine verfrühte zweistündige Zwangspause ein. Der schwere Rucksack war wohl zu viel für meine Hüften und auch für die Schultern. Zwar war das Baseweight mit rund 4,5kg leicht, aber die Lebensmittel und das Wasser brachten das Gesamtgewicht auf 10kg und mehr. Mein Mann kennt sich mit der Anatomie der Muskeln aus und massierte mich, doch das erwies sich an der Stelle als etwas schwierig. Das Wasser in dem Tank war herrlich klar und lecker – es schwammen übrigens Goldfische im Tank! Die Schmerzen an der Hüfte waren besser geworden, aber gefühlt war die Luft noch heißer geworden. Ich träumte von dem kühlen Wetter Skandinaviens und wünschte mir einen Regenschauer herbei. Wenn wir schattige Stellen fanden, was in dieser stacheligen Vegetation nicht einfach war, nutzten wir sie für kleine Snackpausen. Erst eine Stunde bevor es dunkel wurde, sanken die Temperaturen auf ein angenehmes Niveau ab. Auch an diesem Tag wurde es wieder viel zu schnell viel zu warm. Ich nahm mir vor, sollte ich es mal schaffen mir den Traum vom PCT zu erfüllen, an solch heißen Tagen auf Nighthiking mit einer Kopflampe umzusatteln. Der heutige Weg war fast ausschließlich flach. Schon bald entdeckten wir die Wohnmobil-Station der MTBler, die wir schon am Vortag beim Wassertank gesehen hatten, die gerade Trail Magic aufgebaut hatten. Für mich gab es eine Avocado und für meinen Mann ein Müslimix. Sehr nett! Wenige km weiter kamen wir an einem Parkplatz an einer Bear Box vorbei, in der wir neben Wasser auch gekühlte Getränke, Äpfel und einige Schokoriegel fanden. Wahnsinn – gleich 2x Trail Magic! Diese Aufheiterung hatte ich bei der heutigen Hitze auch nötig – im Schatten war es auszuhalten, aber das Laufen ging nur mit Sonnenschirm. Am späten Nachmittag war ich trotz langer Mittagspause völlig erschöpft. Wir mussten neben unseren üblichen Kilometern noch einen zusätzlichen Umweg von 3km (hin- und zurück) zu einem Wildlife-Tank laufen, um dort unser Wasser aufzufüllen. Also gelaufen sind wir mehr als 27 km, davon nur nicht alle auf dem AZT. Am Abend sahen wir von unserem Zeltplatz aus einen grandiosen Sonnenuntergang, dessen Schönheit nur von Strommasten gestört wurde. Diese Nacht war wie die zuvor wieder angenehm warm. Mein Mann muss nur irgendwie einen winzigen Stachel in seine TaR Xtherm bekommen haben, denn die verlor in der Nacht an Luft. Zwar nicht schnell und viel, aber doch merklich. In Kearny hieß es also neben Resupply erledigen nun auch Matte flicken. Wir entschieden ohne längere Mittagspause die verbliebenen 23km bis zu einem großen Parkplatz weiterzugehen, um dort nach einem Hitch Ausschau zu halten. Im Nachhinein stellte es sich als ziemlich unklug heraus bei der Hitze keine Mittagspause zu machen. Insbesondere meine Konzentration hatte schon durch die Hitze vom Vortag gelitten und an diesem Tag litt sie noch mehr. Oben an einem Bergpass wehte ein böiger Wind, der eine Strebe vom Sonnenschirm meines Mannes zum zerbrechen brachte. Toll – nun müssen zwei Ausrüstungsgegenstände repariert werden. Am Parkplatz angekommen war ich so fertig, dass ich mich erst mal einige Zeit auf die im Schatten gelegene Bear Box setzten musste. Zu allem Überfluss fanden wir keine Mitfahrgelegenheit und hatten auch keinen Empfang um einen Trail Angel in Kearny zu kontaktieren. Die anwesenden auf dem Parkplatz hatten ebenfalls keinen Empfang. Also blieb uns nichts anderes übrig als weitere 3km bis zum nächsten Parkplatz zu laufen. Dort soll man Empfang haben. Diesen brauchten wir dann gar nicht, denn ein Spaziergänger aus Kearny bat und an, uns mitzunehmen. Vor Ort checkten wir gleich ins örtliche Motel ein. Am nächsten Tag legten wir ungeplanten einen Ruhetag ein, da es so viel zu organisieren gab. Den Resupply hatten wir schnell erledigt. Doch dann kam das nächste Desaster: Vor dem Start auf dem AZT waren wir sieben Wochen in Costa Rica gewesen. Für diese Reise hatten wir ein paar Ausrüstungsgegenstände dabei, die wir zwar behalten wollten, aber auf dem AZT unnötig waren. Wir entschieden uns für einen Tipp aus einer Facebook-Gruppe und verschickten die Sachen in einer Bounce-Box ans Post-Office in Kearny um sie anschließend weiter zu bouncen. Auf dem PCT soll das eine gängige Methode sein. Ein Hauptgrund für diese Entscheidung war die Sorge vor dem deutschen Zoll, da wir kaum Unterlagen besaßen, die beweisen konnte, dass wir alles in Deutschland besorgt hatten. Tja und es stellte sich heraus, dass das Paket gar nicht im Postamt von Kearny war. Laut Tracking-Code war es auf dem Rückweg zum Absender – den es gar nicht wirklich gab, da wir mangels eigener Adresse die von der Airbnb-Wohnung genommen hatten. Ein gemeinsamer Anruf bei der amerikanischen Post brachte sowohl mich als auch meinen Mann schier zur Verzweiflung, denn es dauerte geschlagene 45min um eine echte Person ans Telefon zu kriegen, die uns weder weitere Infos noch Hilfestellung geben konnte. Der Besitzer der Airbnb-Wohnung sagte schlussendlich zu das Paket anzunehmen und uns zuzuschicken. Da meine Bluse und Shorts schon viel zu viele Löcher bekommen hatten, kaufte ich spontan Ersatz im örtlichen Thrift-Store. Die Reparatur der Ausrüstung war zwar nervig, ging aber vergleichsweise unproblematisch von Statten.1 Punkt -
Thruhike auf dem Arizona Trail Frühling 2022
Thruhike auf dem Arizona Trail Frühling 2022
doast reagierte auf Mia im Zelt für Beitrag im Thema
1 PunktTag 13 (22km) & Tag 14 (22km) Diese Nacht war angenehm warm, ein richtiger Genuss nach den vielen frostigen Nächten zuvor. Diesmal sollte es erneut den ganzen Tag bergauf gehen, insgesamt rund 1600hm. Der Anstieg begann in sanften Kehren bis zum Romero Pass. Ab hier sollte der Trail laut Farout-App ruppiger werden. Das tat er auch, denn er bestand zunehmend aus großem Geröll und der Weg wurde nach dem steilen Anstieg immer schwerer zu erkennen. Es gab zwar Steinmännchen, doch die waren nicht immer überall vorhanden. Während wir bergauf liefen begegneten wir einem Paar, welches uns auf einen kommenden Sturm hinwies. Da wir seit Vail kein Internetempfang hatten, hatten wir nicht mehr an die Wettervorhersage gedacht. So ließen wir uns dazu animieren, selber einen Blick in die Vorhersage zu werfen. So weit oben hatten wir tatsächlich guten Empfang und konnten die Sturmvorhersage selber sehen. Die Markierung in der „Wilderness of Rocks“ mit unzähligen Findlingen und kleinen Bächen war immer mal wieder dürftig, so dass wir uns in dieser Wilderness, die ihrem Namen vollkommen gerecht wird, verliefen. Wir schafften es knapp noch eine Pizza in der Mt. Lemmon Cookie Cabin abzugreifen. Rechtzeitig wollten wir uns auf den Weg machen, um noch ein windgeschütztes Plätzchen für unser Zelt zu finden. Inzwischen war es kalt geworden und der Wind hatte ordentlich aufgefrischt. Doch vorher versuchte mein Mann noch ein Zimmer in Oracle zu reservieren. Dies erwies sich als schwierig: Die einzige Übernachtungsmöglichkeit war eine Ranch mit Zimmerpreisen von 135$ plus Steuern übrig. Ein wahrlich saftiger Preis, aber wir willigten ein, denn den Pausentag brauchten wir nun dringend. Um einen Zeltplatz zu finden, liefen wir nicht bloß aus Summerhaven raus, sondern verließen sogar den AZT, da dieser ausgesetzt über einen Grat weitergehen würde. An einer verbreiterten Stelle am Rand einer Forststraße fanden wir nach 22km ein windgeschütztes Plätzchen. Weiter oben war der Wind inzwischen viel zu stark geworden. Kurz nachdem wir die Isomatten aufgepustet hatten, fing es an zu schneien. Es schneite tatsächlich immer weiter, wenn auch nicht immer gleich stark. Irgendwann muss es aufgehört haben oder drauf geregnet haben, denn der Boden war am nächsten Tag zwar weiß, aber die Schneehöhe gering. Auch der Weg an dem Grat oben am Bergrücken war problemlos zu gehen und die Aussichten weitreichend. Der Abstieg in Richtung Oracle wurde richtig unangenehm für die Füße und die Knie, denn es ging auf einer steilen Forststraße bergab. Weiter unten ging der Weg wieder in einen angenehm zu gehenden Trail über. Von @berghutze bekamen wir den Tipp Trailangel Carole nach einem Fahrservice zu fragen. Dies taten wir auch, nachdem wir nach einer Wanderleistung von 22km den Treffpunkt erst mal nicht gefunden hatten. Sie bot uns nicht nur an uns für ein geringes Entgelt auch zurück zum Trail, sondern auch zu den Einkaufsmöglichkeiten zu fahren, da diese in Oracle weit voneinander entfernt sind. Die Ranch erwies sich als luxuriös ausgestattet. Den Rest des Tages verbrachten wir mit Resupply-Einkäufen (v.a. im günstigen Dollar General) und dem Verzehr je eines Riesen-Burritos, den es bei einem örtlichen Mexikaner zu erwerben gab.1 Punkt -
Thruhike auf dem Arizona Trail Frühling 2022
Thruhike auf dem Arizona Trail Frühling 2022
doast reagierte auf Mia im Zelt für Beitrag im Thema
1 PunktSooo jetzt will ich hier endlich mal den weiteren Verlauf vom AZT posten. Es war ziemlich zeitaufwändig nach der langen Zeit all die vergangenen Etappen erneut ins Gedächtnis zu rufen. In Zukunft möchte ich lieber mehr von unterwegs aus schreiben, da ich es so leichter fällt. Dazu habe ich mir ganz frisch einen Blog angelegt, den ich auch mit Smartphone einfach mit Berichten bestücken kann. Trotzdem möchte ich meinen AZT-Bericht auch hier fortsetzen. Tag 10 - 12 (21km, 25km & 25km) An dem Tag überquerten wir die wenige Meter hinter dem Zeltplatz die Grenze zum Saguaro Nationalpark – der erste Nationalpark auf unserem Thruhike! Blöderweise sollte es an diesem Tag die ganzen 21km nur bergauf gehen bis auf 2400m Höhe. Der Weg war nie steil und immer gut zu gehen. Wasserquellen gab es auch einige, sodass der Rucksack, welcher mit Lebensmitteln voll war, nicht noch schwerer werden musste. Nach der Mittagspause war es schon angenehmer von der Temperatur her, da wir immer höher rauf stiegen. Irgendwann überschritten wir die Waldgrenze, die in Arizona umgekehrt zu der Waldgrenze in Deutschland verläuft. Erst weiter oben beginnt der Wald, weil es dort weniger heiß ist. Mit Beginn des Waldes wurde es plötzlich sehr viel kälter und wir zogen uns beide lange Kleidung an. Am Campground angekommen sahen wir vereinzelte Schneefelder. Ein frostiger Wind bewog uns dazu, uns rasch alle warmen Kleidungsstücke anzuziehen, die im Rucksack zu finden waren. Nachdem wir unser Zelt auf einer der freien Stellplätze aufgebaut hatten, setzten wir uns zu den anderen Wanderern an ein großes Feuer. In der Nacht war es dermaßen kalt geworden, dass unsere gesamten Wasservorräte komplett gefroren waren. Es dauerte auch einige Zeit bis mir im Schlafsack warm genug war, bis ich einschlafen konnte. Meinem Mann erging es mit seinem Western Mountaineering Antelope ähnlich. Dieser Tag versprach wenige Höhenmeter bergauf, aber viele bergab. Anfangs ging es über das ein oder andere Schneefeld, die alle problemfrei zu überqueren waren, eben oder leicht bergauf. Sobald wir den Rand des Berges erreicht hatten, bekamen wir eine tolle Aussicht zu sehen. Der Abstieg gestaltete sich als ziemlich steil und somit unangenehm für die Füße. Schließlich hatten wir beide inzwischen schon die ein oder andere Blase bekommen. Zwar hatte ich diesmal mir mit Altra Olympus Schuhen mit extra breiter Fußbox sowie eine Kombination aus Injinji Zehentrennersocken und Darn Tought Merinosocken extra Mühe gegeben, Blasen zu vermeiden. Funktioniert hat es leider nicht wirklich. Bevor der Weg wieder flach wurde, füllten wir die zur Mittagszeit endlich größtenteils aufgetauten Wasservorräte auf und suchten uns bald darauf ein schattiges Plätzchen für die Mittagspause. Da die Möglichkeiten rar waren, mussten wir mit einer kleinen Stelle im Gestrüpp vorlieb nehmen. Der Weg ging im Anschluss größtenteils flach oder nur leicht ansteigend weiter und führte dabei durch sehr schöne Hügellandschaften mit viel gelbem Gras und vereinzelten grünen Büschen. Kurz bevor die Sonne unterging, hatten wir 25km geschafft und unser Endziel an einem kleinen See mit trübem Wasser erreicht. Dort in der Nähe fand sich eine ebene Stelle zum zelten. Da es schnell kalt wurde, zogen wir uns rasch ins Zelt zurück. Es wurde nachts wieder dermaßen kalt, dass unser Wasser größtenteils gefror und ich drei Hände voll mit Raureifschnee aus dem Zelt kratzen konnte. Wir versuchten alles einigermaßen in der Sonne trocknen zu lassen und uns selbst aufzutauen. An diesem Tag kamen wir erst um neun Uhr los, so spät wie seit dem Starttag nicht mehr. In der Sonne wurde es schnell warm, gegen Mittag schon wieder so warm, dass es schon wieder ein bisschen zu warm war. Aber zuerst mussten wir einen Bergpass erklimmen. Auf diesem trafen wir einen Sectionhiker, der ganz in der Nähe von uns genächtigt hatte. Seine Uhr hat ihm angezeigt, dass es in der Nacht etwa -10 Grad kalt war. Auf der anderen Seite vom Pass ging es herunter zu einem an einer Straße gelegenen Campingplatz. Dort gab es den Luxus von echten Toiletten mit Klopapier. Am späteren Nachmittag wurde der Weg immer schöner, denn er führte auf einer Art Höhenweg sanft in einen schönen Canyon hinab. Frisches Wasser gab es dort in Massen. Da wir irgendwann am Start vom Anstieg zum Mt. Lemmon angekommen waren und die Karte zeigte, dass laut den Höhenlinien keine guten Zeltstellen mehr kommen, entschieden wir uns ein Stück zurück zu gehen. Versteckt etwas abseits hinter Gebüsch fanden wir nach 25km eine sehr schöne als „Hutch's Pool“ benannte Zeltstelle, direkt an dem Bach. Dort konnten wir uns vor dem Abendessen endlich eine vernünftige Katzenwäsche durchführen.1 Punkt