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Ultraleicht Trekking

HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEES


Carsten010

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  • martinfarrent änderte den Titel in HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEES
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OT:

Hey Folks,

hmm, da das Mod-Team den BIKEbeiPACK thread von Hans als Werbung klassifiziert und ich hier keine unnötige Unruhe durch meine Teilnahme daran stiften möchte, bin ich aus der Nummer mit der Handlebar Bag raus. Sorry Folks!

 

Liebe Grüße, HuPa

 

p.s.

Trotzdem Danke an die Mods, dass Ihr euch die Zeit genommen habt, um darüber zu debattieren und den beginnenden Thread hierher kopiert habt. Imho fände ich es gut und besser, wenn es einen eigenen Thread zum Thema: Handlebar Bag gäbe.

 

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unnötige unruhe (& arbeit fürs mod-team) ... wollte ich auch nicht stiften, sorry & like dafür.

meine mich zu erinnern, dass es woanders mal ein "forumszelt" gab (von wechsel, unleicht). k.a., ob es da "probleme" gab.

schade mit raus aus der nummer. die idee war doch gut?

(25 oben fänd ich etwas zu breit für rennlenker, will ja auch gerade greifen können). warte ich halt, bis es mal custom-möglichkeiten gibt... & zur kleinstsserie 25/20: plus eins

lg :-)

Bearbeitet von hans im glueck
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@hans im glueckOT: Ich fand die Idee als kleines durch Ideen des Forums inspirierte Projekt auch schön. Zumal der beiPACK sich optisch wirklich nett an deinem Bike gemacht hat. Hatte vorhin auch schon einen Prototyp begonnen. Aber das lassen wir besser sein.

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Mod-Team hat diesen Beitrag moderiert:

 

Wir sind als Mods von dieser Wendung überrascht. Schließlich haben wir uns - auch in Kommunikation mit Mateusz - um eine Regelung bemüht, die eine freie Diskussion über das Bikepacking-Projekt zulässt. Dass wir die entsprechenden Posts aus einem eigenen Thread in diesen schon lange bestehenden Faden verschoben haben, liegt daran, dass wir nicht mehrere Threads eines Herstellers mit 'werbungsnahem Charakter' zulassen wollten. Das fänden wir anderen Händlern/Mitgliedern, die auch Ausrüstung zum Verkauf produzieren, gegenüber unfair. Aber es sind keine Posts gelöscht worden, und ein Austausch über das Projekt wäre unseres Erachtens auch an dieser Stelle problemlos möglich. 

 

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Am 20.7.2021 um 14:07 schrieb HUCKEPACKS:

hmm, da das Mod-Team den BIKEbeiPACK thread von Hans als Werbung klassifiziert und ich hier keine unnötige Unruhe durch meine Teilnahme daran stiften möchte, bin ich aus der Nummer mit der Handlebar Bag raus. Sorry Folks!

überdenkst du das bitte noch einmal?

 

 

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vor 41 Minuten schrieb Mod-Team:
Mod-Team hat diesen Beitrag moderiert:

 

Wir sind als Mods von dieser Wendung überrascht. Schließlich haben wir uns - auch in Kommunikation mit Mateusz - um eine Regelung bemüht, die eine freie Diskussion über das Bikepacking-Projekt zulässt. Dass wir die entsprechenden Posts aus einem eigenen Thread in diesen schon lange bestehenden Faden verschoben haben, liegt daran, dass wir nicht mehrere Threads eines Herstellers mit 'werbungsnahem Charakter' zulassen wollten. Das fänden wir anderen Händlern Händlern/Mitgliedern, die auch Ausrüstung zum Verkauf produzieren, gegenüber unfair. Aber es sind keine Posts gelöscht worden, und ein Austausch über das Projekt wäre unseres Erachtens auch an dieser Stelle problemlos möglich. 

 

Hm also wenn das so ist, dann würde ich auch nochmal Interesse anmelden! 

Vielleicht lässt sich @HUCKEPACKS ja nochmal umstimmen, wenn genug Interesse besteht. :)

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Hallo zusammen,

ist ja ganz einfach... eigentlich.

Mateusz hat sich hier vorbildlich zurückgehalten.

Wir brauchen ihn ja auch nicht, um hier trotzdem eine Sammelbestellung zu initiieren, die einer hier aus dem Diskussionsfaden dann an ihn weitergibt.

Ich würd auch ne Tasche nehmen.

Carsten010

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Hey Folks,

 

So wie @Carsten010 das vorschlug, wäre es doch Prima. Macht doch einen Thread zum Thema. z.B.: „Mini Handlebar Bag“ auf. Dann könnt Ihr dort in Ruhe debattieren, ich lese einfach mit, mache mir meine Gedanken, gebe gelegentlich einen mehr oder weniger schlauen Kommentar ab und baue vielleicht im Hintergrund einige Prototypen (falls Zeit bleibt) und gebe sie dann z. B. an @hans im glueck zum Testen raus, der sie dann eventuell an weitere Tester weitersendet.

So, Muster verschiedener Schnallen und Verschlüsse sind schon bei den Herstellern bestellt, um einige imho spezielle Bike Probleme zu lösen.

OT: Und ich könnte am Bar meines Commuters keinen beiPACK montieren, denn der ist zentral schon ziemlich voll und ohne Frog-Legs ist ein nogo.

 

So long, HuPa

IMG_20210721_181707__01.jpg

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vor 49 Minuten schrieb HUCKEPACKS:

Hey Folks,

 

So wie @Carsten010 das vorschlug, wäre es doch Prima. Macht doch einen Thread zum Thema. z.B.: „Mini Handlebar Bag“ auf. Dann könnt Ihr dort in Ruhe debattieren, ich lese einfach mit, mache mir meine Gedanken, gebe gelegentlich einen mehr oder weniger schlauen Kommentar ab und baue vielleicht im Hintergrund einige Prototypen (falls Zeit bleibt) und gebe sie dann z. B. an @hans im glueck zum Testen raus, der sie dann eventuell an weitere Tester weitersendet.

So, Muster verschiedener Schnallen und Verschlüsse sind schon bei den Herstellern bestellt, um einige imho spezielle Bike Probleme zu lösen.

OT: Und ich könnte am Bar meines Commuters keinen beiPACK montieren, denn der ist zentral schon ziemlich voll und ohne Frog-Legs ist ein nogo.

 

So long, HuPa

IMG_20210721_181707__01.jpg

Da passt bestimmt noch irgendwo ein Bar extender dran, dann kannst du auch dein Beikpack dran hängen. Solange dieser nicht aus Polycro ist, wirst du dann nur nichts mehr von Licht sehen :grin:

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vor 15 Minuten schrieb Zippi:

Da passt bestimmt noch irgendwo ein Bar extender dran, dann kannst du auch dein Beikpack dran hängen. Solange dieser nicht aus Polycro ist, wirst du dann nur nichts mehr von Licht sehen :grin:

Das Problem liegt m.E. nicht nur im begrenzten Anbauplatz, sondern auch daran, dass man beim Biken 'mit den Händen denkt'. Die Außenkante eines Bikes sind meine Hände. Auch wenn ich verschieden große Lenker fahre, funktioniert dieser (schmerzhaft antrainierte ;-) ) Instinkt. Aus diesem Grunde habe ich auch einen Lenker verbreitert, um Bikerafting zu betreiben, weil die Paddelsegmente sonst über die Lenkerenden hinaus geragt hätten. Besonders im Gelände hätte das ohne Modifikation ungut enden können. 

Bei einem schmalen Rennlenker kommt also - für mein Gefühl - keine maßlos breite Frontrolle in Frage. 

Mit Spacern (wie bei Ortlieb) kann man eine Tasche in Lenkerbreite stabil anbringen. Wenn sie breiter ist, muss man sie eben an den Enden einrollen. 

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vor 4 Minuten schrieb Zippi:

Da passt bestimmt noch irgendwo ein Bar extender dran, dann kannst du auch dein Beikpack dran hängen. Solange dieser nicht aus Polycro ist, wirst du dann nur nichts mehr von Licht sehen :grin:

Das ist schon ein kleiner Extender dran. Extender an den Extender :-D

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Noch Mal ganz Klipp & Klar damit es JEDER versteht: Alle Diskussionen zu Huckepacks Produkten, Entwicklungen, etc. finden in diesem Thread statt. Auch eine Diskussion zum "Mini Handlebar Bag". Das liegt daran das 

vor 20 Stunden schrieb Mod-Team:

wir nicht mehrere Threads eines Herstellers mit 'werbungsnahem Charakter' zulassen wollen.

Bitte haltet Euch daran, wir verstecken OT Beiträge und verschieben Threads hierher.

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  • Mod-Team gesperrt und entsperrt dieses Thema
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Dann mache ich mal den Anfang. Hier meine Wunschliste, wobei ich vom Nähen/Machbarkeit leider keine Ahnung habe...

 

-etwas größer als der BEIPACK oder eine flache Tasche oben mit Zugriff auf "Fahrerseite"

-Daisychain zum Befestigen am liebsten so, dass man es doppelt nutzen kann (Lenkertasche und als Bauchtasche/"Tagesrucksack")

-optionale Platte für Stabilität finde ich super

-Schwarz ist natürlich am einfachsten universell einsetzbar. Ich finde tatsächlich das Standardmaterial des BEIPACK mit dem grauen Muster noch besser. Ist mMn nicht ganz so "drückend" wie reines Schwarz.

-die flache Innentasche soll bleiben oder zumindest eine kleine Öse/Haken für Schlüssel etc. wäre cool

 

Ansonsten danke, dass der Faden wieder offen ist. Was meinen andere zu den Ideen? :)

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OT: ..... puuuuuuuuuuuh

<sammel>

meine BbP-gedanken, nur sehr laienhaft & ahnungslos:

& da sind schon schnallen & zeug bestellt les ich, mensch, das ist freiberufliche hingabe, danke! :x

- wegen rennlenker 45cm und händen 2x10cm sollte mein BbP versuchsmodell nicht viel breiter als 22cm sein

- die gearloops reichen mir, um mir die tasche wieauchimmer umzuhängen (kordel)

- platte finde ich super, die könnte gern "ganz rum" gehen (hinten unten vorne). k.a. ob sie passgenau die taschenbreite füllen sollte, eher nicht

- ich find kleiner als...

vor 4 Stunden schrieb martinfarrent:

Mit Spacern (wie bei Ortlieb) kann man eine Tasche in Lenkerbreite stabil anbringen. Wenn sie breiter ist, muss man sie eben an den Enden einrollen. 

... und ohne spacer besser. um die 2 liter reichen mir. und so ein beidseitig endgerolltes design ... nä, deshalb nehm ich ja den beipack zum sommerlichen commuten. (in der stadt fahr ich dann akten mit dem cityrad und dem heavy-pannier spazieren)

- bißchen (!) post ausfahren könnte ich nicht vor ende august (da bin ich ausm urlaub zurück aber kenn meinen kalender noch nicht). besser fänd ich, wenige versuchsmodelle rotieren zu lassen. und wenn das versuchsmodell zum behalten sein soll, will ich selbstverständlich auch dafür bezahlen!

& kein stress, das war ja jetzt hier schon blöd genug.

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Hallo zusammen! 

Also bei mir am Cockpit sieht das etwa so aus, bei einem 44er Lenker sollte ein max. 14cm Außen Abstand der Gurte bei den meisten Lenker ganz gut passen. 

Die Maße vom BeiPack fände ich für den Alltag genau richtig. 

Ich würde gerne mal testen wie sich Woven dcf im Alltag schlägt und könnte gerne Prototypen im Täglichen Einsatz testen. 

VG

 

 

IMG_20210722_192735.jpg

IMG_20210722_203809.jpg

Bearbeitet von Volker
Falsches Foto
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    • Von doman
      Da ich seit kurzem mein Set an Bikepackingtaschen um eine A-Rakete erweitert habe (Vorstellung kommt noch), war genügend Packtaschenvolumen vorhanden, um eine Tour mit Zelt und Zeltofen anzugehen. Passend dazu hat sich das Wetter hier am letzten Wochenende weiter abgekühlt, sodass eine abendliche Wärmequelle wünschenswert schien.

      Das ist das Rad mit voller Montour. Hinten drin stecken Merinosachen für die Nacht (bei den Temperaturen noch überflüssig), das Tarp, Handschuhe (nicht gebraucht) und der Schlafsack. Im Rahmen befinden sich der Ofen, 1,5 Liter Wasser, Elektronik- und Hygienekleinteile, Werkzeug, Pumpe und paar Lebensmittel. Am Oberrohr Snacks, die Powerbank, Kabel, ein Schloss und die Gopro. Und vorn stecken in einer Röhre das Zelt und der Kocher nebst 750 ml-Tasse und in der anderen Isomatte und Hängematte.

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      Hier habe ich heute Morgen noch ein Bad genommen, dann ging's wieder zurück.
      SCHÖN WAR'S!
    • Von doman
      Nach siebenmonatiger Wartezeit ist vor ein paar Tagen mein neues Gavelbike eingetroffen - mit Titanrahmen und 11-Gang-GRX-Guppe ohne Umwerfer. Ich bin schwer beeindruckt, obwohl ich zunächst etwas skeptisch war, ob dieser neue Fahrrad-Trend tatsächlich hält, was er verspricht. Das Rad ist spritzig wie ein Rennrad und 'bombproof' wie ein Mountainbike. Außerdem bietet es mit seinen 40-mm-Reifen mehr Komfort als die fehlende Federung vermuten lässt.

      Das Rad ist mit knapp unter 10 kg ziemlich leicht - findet jedenfalls meine Tochter im Vergleich zu ihrem Kinderfahrrad.

      Um richtige Touren machen zu können, fehlen mir allerdings noch die Taschen für das Rad. Eine Ortlieb Lenkertasche mit dem neuen QR-System habe ich zwar, aber auch die werde ich wohl noch ummodeln, weil der Halter eigentlich das einzige ist, was mir daran wirklich gefällt. 
      Ausrüstung mit Bikepackingtaschen
      Die Taschen, mit denen ich das Rad ausstatten möchte, werde ich alle selbst herstellen und nach und nach hier vorstellen. Fertig ist bereits die Rahmentasche, die ich noch nie an einem Rad hatte und mir schon lange gewünscht habe.

      Zunächst habe ich aus Karton eine Schablone abgenommen.

      Dann wurden die benötigten Teile ausgeschnitten. Verarbeitet habe ich das schwerste mit Nylonstoff verstärkte DCF-Material (das aber mit 170 g/m2 immer noch recht leicht ist). Die einzige genähte Applikation ist der Reißverschluss, alle andere Verbindungen wurden mit Transferklebeband geklebt - genauso wie ich das bereits mit meinem Zelt erprobt habe.

      Das ist die Tasche von innen.

      Uns so sieht sie fertig von außen aus.

      Einzelne Stellen habe ich noch mit der Nähmaschine nachgenäht, damit beispielsweise die Klettverschlüsse nicht abreißen.

      Das Gewicht finde ich sehr ansprechend - die vom Volumen her deutlich kleinere Rahmentasche von Apidura wiegt das dreifache.

      Was mir besonders wichtig ist: auch die Paddelblätter meines Packraft-Paddels passen in den Rahmen ...

      ... und am Ende auch in die Taschen hinein. Was ich genau damit anstellen werde, könnt ihr (hoffentlich) bald hier nachlesen... 
    • Von noodles
      Heute Nachmittag habe ich mich mit meinem Packraft

      auf eine einsame Insel in der Peene zurückgezogen und das folgende Buch gelesen:
      https://www.amazon.de/Bikepacking-Langstreckenabenteuer-mit-leichtem-Gepäck-ebook/dp/B07SW4FW6W/ref=mp_s_a_1_1?keywords=9783667112644&qid=1566736842&s=gateway&sr=8-1

      Thema: UL-bikepacking von einem amerikanischen Autor. Ich fand das Buch sehr informativ insbesondere die Tipps zu Packsystemen System und Reparaturmöglichkeiten unterwegs.
    • Von Lowtec
      Nach dem aus der Reise zum Pamirhighway im letzten Sommer nichts wurde sollte es dafür im Winter nach Mexico auf den Baja Divide Biketrail gehen. Reichlich Informationen dazu gibt es z.B. unter bajadivide.com. Der Flug nach La Paz war schnell gebucht, am 27.12 sollte es los gehen. Der Trail ist über 2700 km lang, daher war vorher schon klar, dass ich ihn nicht komplett fahren konnte, da ich nur ca. 10 Radtage zur Verfügung hatte. Ich entschied mich dazu dem Trail von La Paz aus in entgegengesetzter Richtung nach Norden zu folgen und dann ggf. den einen oder anderen Schlenker ab zu kürzen und dann am Ende mit dem Bus wieder nach La Paz zu fahren.
       
      Die Flüge verliefen problemlos und ich kam dank der Zeitverschiebung am nächsten Vormittag recht gur ausgeschlafen am Interationalen Airport von La Paz an.(Bei dem Namen hätte ich ihn mir deutlich größer vorgestellt). Leider war mein Hinterbau vom Transport verbogen, so dass ich Mühe hatte das Hinterrad einzubauen, aber letztlich habe ich doch alles zusammen geschraubt bekommen.
      Beim Autovermieter deponierte ich meine Fahrradtasche. Nach der langen Anreise hatte ich keine Lust auf Stadtbesichtigung und wollte gleich los legen. La Paz ließ ich daher links liegen. Auf staubigen Pisten ging es durch Buschland zur MEX 1. Roadrunner hieß mich in seinem Land willkommen, das ging schon mal gut los. Auf der MEX 1 hielt sich der Verkehr auch in Grenzen und ich kam gut voran. Die Polizeipatrolien mit MG irritierten mich anfangs ein wenig. Leider bekam ich in keinem Laden eine passende Gaskatusche, aber noch war ich frohen Mutes, dass ich die noch finden würde. Der Track biegt dann bald von der Haubtstraße ab und führt zunächst auf Asphalt, dann auf Schotter an der Küste entlang. Cool fand ich die riesgen Kakteen und die Geier die über mir kreisten. Auch Pelikane waren im Formationsflug unterwegs.

      An einem kleinen Laden füllte ich meine Wasserflaschen auf, hätte ich gewust, wie spärlich die Versorgungslage später ist, dann wäre mein Einkauf größer ausgefallen. Gaskatuschen gab es wieder nicht. Nachmittags wurde es richtig heiß und die Wasservorräte schwanden dahin. Am späten Nachmittag kam ich dann durch den „Ort“ Punta Coyote (Drei Hütten und eine Kirche), hier sollte es laut Beschreibung einen Laden geben, ich fand nichts und fuhr weiter. Einen km später traf ich dann einen Italiener, der den Trail nach Süden fuhr und auch Spanisch konnte, der half mir bei der Suche nach dem Laden. Glück gehabt! Ein kurzes Stück fuhr ich noch weiter bis ich diesen schönen Platz, direkt am Meer zum Zelten fand.
    • Von Jan el mochilero
      Die kalten Finger und Zehen beim Fahrrad fahren, die der hereinbrechende Winter mir gerade beschert, lassen mich zurück an den nicht lange zurückliegenden Oktober denken, der dieses Jahr so besonders warm und schön war.
      Schon lange hatte ich den Plan, die Strecke zwischen meinen beiden Heimatsorten, nicht nur mit dem Bus oder Zug, sondern mit dem Fahrrad zu überwinden. Für gewöhnlich braucht man zwischen fünf oder sieben Stunden um von Berlin nach Aalen, ein Städtchen in Süddeutschland, zu gelangen,; Je nachdem welches Transportmittel man wählt. Auf nur zwei Rädern sollte es diesmal um einiges langsamer gehen, dafür aber um ein vielfaches spannender werden als eine Flixbusfahrt auf der Autobahn.
       
      Mit dem Kartenprogramm Kommot, plante ich eine Route, die viel Natur mit einschließt, Dörfer und Städte meidet und aus möglichst viel nicht asphaltiertem Untergrund besteht. Mit einem Abstecher durch den Harz sowie nach Würzburg, kommt die Strecke auf insgesamt 700km, die ich an sechs Tagen abfahren wollte.
      https://www.komoot.de/tour/46619585?ref=wtd
      Die Reise war für Fahrrad, Equipment und mich eine Premiere in Sachen Bikepacking. Bislang hatte ich nur kleinere, ein bis zwei Tagestouren unternommen. Dementsprechend aufgeregt war ich, als ich mit Profilreifen und für sechs Tagen Proviant in den selbstgenähten Taschen, mich früh morgens auf mein Gravelbike schwang. Bei strahlendem Sonnenschein rollte ich auf bekannten Wegen durch den Grunewald in Richtung Süden.
       
      Ich hatte versucht mir die Strecke der ersten Tagesetappe so gut wie möglich ins Gedächtnis zu prägen, denn die Herausforderung dieser Tour würde dieses Mal nicht das Unbekannte eines fernen Landes sein, sondern eher mein Smartphone immer mit genügend Strom versorgt zu wissen. Ich hatte mir nur eine grobe Übersichtskarte ausgedruckt. Diese sollte mich davor bewahren nicht völlig zu verzweifeln sollte mein Handy dann doch unerwartet den Geist aufgeben.
       

       
      Schnell musste ich feststellen, dass das Vorankommen stark vom Untergrund abhängig ist. Ich liebe Kiefernwälder. Jedoch bedeuten Kiefern auch meist sandigen Boden und so quälte ich mich in weiten Teilen Brandenburgs entweder im kleinsten Gang oder zu Fuß über kerzengerade Forstwege. Mir war nicht bewusst dass man trotz null Prozent Steigung und ohne Gegenwind so langsam sein kann !
      Als die Sonne unterzugehen begann und ich den Hilferufe meiner Oberschenkel endlich Beachtung schenken musste, baute ich mein Lager auf einer kleinen Waldlichtung auf uns ließ es für heute gut sein.
       

       
       
      Meine Tagesetappe hatte ich zwar nicht ganz erreicht, was den grandiosen Sonnenuntergang aber in keinster Weise unatraktiver machte. Die Bäume zogen lange Schatten in der violetten Abendluft und im abnehmenden Kreis der Sonne zogen die Silhouetten zweier Reiter vorbei.
      In den darauffolgenden Tagen sollte ich an jeden Morgen und Abend in den Genuss eines nahezu perfekten Sonnenauf-, beziehungsweise Untergang kommen.
      In der Frühe noch in Handschuhe, Balaklava und Schichtsystem gehüllt, fuhr ich weiter bis ich mittags trotz kurzer Hose und Trikot, schwitzend, eine Pause einlegte und mit dem Kopf, gut gebettet auf einem Packsack, ein Schläfchen machte. Was kann man sich schöneres vorstellen, als durchs Land zu ziehen,  wann immer man will die Seele baumeln zu lassen oder es auf Singeltrails ordentlich krachen zu lassen und in die wunderschöne Herbstlandschaft einzutauchen. Kurzum, ich kam mir vor wie ein Landstreicher aus alten Tagen.
       
       

       

       
       
      Die Pausen hatte ich allerdings auch nötig. Meine penible Streckenplanung stellte sich dann doch als ungenügend heraus, da mich die Route oft auf Waldarbeiterwegen führte die wahrscheinlich zuletzt vor zwanzig Jahren benutzt wurden. Ultraleicht macht auf jeden Fall auch im Fahrradtourenbereich Sinn, im Gegensatz zu vielen Meinungen; zumindest wenn man vor hat oder gezwungen ist sein Bike des öfteren zu schieben.
      Feldwege sind nicht gleich Feldwege, zumindest in Deutschland nicht. Die Größe der Steine, die den Belag darstellen, nehmen in südlicher Richtung stetig zu. Die tiefen sandigen Wege in Berlin und Brandenburg weichen allmählich den Geröllstraßen Sachsen-Anhalts und werden in Thüringen zu Mondoberflächen ähnlichen Passagen. Erleichterung bringen dann die in Bayern und Baden-Württemberg vorwiegenden fest komprimierten Schotterpisten, über die sich es so herrlich rasen lässt.
       
       

       
       
      In welchen Bundesland ich mich gerade befand gab mir nicht nur meine Beobachtungen über den Bodenbelag Auskunft, sondern auch Ihre Bewohner selbst. Wechselnde Akzente und Begrüßungsfloskeln verrieten mir schnell wo ich mich gerade befand. Als ich nur noch statt "servus" das mir vertraute "Grüß Gottle" vernahm, wusste ich, dass mein Ziel nicht mehr weit sein konnte.
      Dennoch entschied ich mich dafür noch eine Nacht im freien zu verbringen anstatt erschöpft und im Dunkeln zu Hause anzukommen. Ein weiteres mal den Biwaksack ausrollen, den Spiritusbrenner anzünden und die harten Muskeln dehnen.
       
       

       
       
      In wenigen Minuten hatte ich meine Freezerbagnudeln vertilgt und zufrieden schaute ich dem Landwirt zu, wie er auf seiner riesigen Maschine, wie auf einem Tron sitzend, seine ernte einholte. Am nächsten Morgen ging es auf abermals bekannten Wegen Richtung Heimat und mein kleines Abenteuer damit zu Ende.
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