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Ultraleicht Trekking

Empfohlene Beiträge

Geldbeutel, Stöcke und Schlafsack kannst Du gewichtsmäßig sicher noch optimieren. Auch die "Solaranlage" geht mit etwas MYOG leichter.

Außerdem finde ich, dass Du ziemlich viele Beutel dabei hast.

Die Isomatten-Kombi ist sicher Geschmackssache, aber so verbindest du die Nachteile: Packmass der Z-Lite mit der Lochanfälligkeit der NeoAir. Mein Vorschlag: Entweder die Z-Lite durch eine 3mm EVA ersetzen, oder die NeoAir raus und gegen eine halbwegs komfortable Schaummatte (z.B. Ridgerest) ersetzen. Ich persönlich würde die Ridgerest wählen.

Den Geldbeutel könntest Du gegen einen Ziplock Snacksize austauschen, Geldscheine finden entweder dort, oder in einem Gürtel mit "Geheimfach" Platz. Die finde ich ganz praktisch, vor allem, weil sie sich stufenlos verstellen lassen.

Brauchst Du wirklich ein Zelt? Ein 2*3m Tarp wiegt ein Drittel davon und sollte ausreichen, vor allem für Kalifornien.

Ich vermisse ein Windshirt. Deine Handschuhe gehen um die Hälfte leichter.

Eine Wanderhose mit ZipOff spart die kurze Hose, außerdem hast du dann ggf. nur die Beinteile in Pack. Spart Platz und Gewicht.

Raus mit dem 41g Handtuch, Du hast doch den Kleinstlappen.

Petzl Messer raus, Victorinox Classic 26g rein, ist deutlich vielseitiger.

Sonnencreme? Denk mal über ein Wanderhemd nach. Für den Kopf hast Du ja schon eine Mütze und das Buff. Überhaupt finde ich einen Schirm bei Sonne überragend. Ist aber Geschmackssache.

Dein Pack wiegt, das weißt Du sicherlich, aber solange er für dich bequem ist, belasse ihn.

Soweit meine Gedanken zu deiner Liste. Ich wünsche dir in jedem Fall eine unvergessliche Zeit.

 

bearbeitet von Norweger
Wanderhose ergänzt.

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vor 22 Minuten schrieb Norweger:

Den Geldbeutel könntest Du gegen einen Ziplock Snacksize austauschen, Geldscheine finden entweder dort, oder in einem Gürtel mit "Geheimfach" Platz. Die finde ich ganz praktisch, vor allem, weil sie sich stufenlos verstellen lassen. 

Den Gürtel mit Geheimfach hatte ich mal... der wiegt 100g mehr als mein anderer Gürtel (134g statt 34g). Der Geldbeutel ist meine 3. Iteration. Nachdem ich in alle Richtungen probiert habe. Mit dem bin ich inzwischen ganz zufrieden.

 

vor 23 Minuten schrieb Norweger:

Außerdem finde ich, dass Du ziemlich viele Beutel dabei hast. 

Das ist momentan noch etwas Puffer. Wenn ich nicht so viele brauche, fliegen sie noch raus. Aber lieber 25g mehr Gewicht, als Unordnung.

 

vor 24 Minuten schrieb Norweger:

Geldbeutel, Stöcke und Schlafsack kannst Du gewichtsmäßig sicher noch optimieren. Auch die "Solaranlage" geht mit etwas MYOG leichter. 

Stöcke muss ich schauen, Schlafsack ist für mich gesetzt. Mit über 2 Meter Körpergröße gibt es nicht viele geeignete Schlafsäcke. War nach langem Suchen einer der wenigen, die überhaupt in Frage gekommen sind.

 

vor 25 Minuten schrieb Norweger:

Brauchst Du wirklich ein Zelt? Ein 2*3m Tarp wiegt ein Drittel davon und sollte ausreichen, vor allem für Kalifornien. 

Mit Tarps habe ich bisher noch keine Erfahrungen gesammelt, und trau mich das auch nicht auf dem PCT anzufangen. Muss ich zugeben.

 

vor 25 Minuten schrieb Norweger:

Ich vermisse ein Windshirt. Deine Handschuhe gehen um die Hälfte leichter. 

Hast du da jeweils Empfehlungen? War bisher nie mit Windshirt unterwegs. Entweder nur mit normalem Oberteil, oder mit Regenjacke, wenn es viel zu windig war. Welche Handschuhe kannst du empfehlen?

vor 26 Minuten schrieb Norweger:

Eine Wanderhose mit ZipOff spart die kurze Hose, außerdem hast du dann ggf. nur die Beinteile in Pack. Spart Platz und Gewicht. 

Ich weiß noch nicht, ob ich mich traue, die zweite Hose wirklich weg zu lassen. War bisher immer mit 2-3 Sätzen Klamotten unterwegs.

 

vor 28 Minuten schrieb Norweger:

Sonnencreme? Denk mal über ein Wanderhemd nach. Für den Kopf hast Du ja schon eine Mütze und das Buff. Überhaupt finde ich einen Schirm bei Sonne überragend. Ist aber Geschmackssache. 

Über einen Schirm hab ich auch schon nachgedacht. Hab sogar einen Zuhause. Aber hab gelesen, dass es schwierig ist, den "los zu werden", sobald man die Wüste hinter sich gebracht hat. Ist dann halt viel Logistik-Aufwand. Und Sonnencreme ist für mich gesetzt. Ich will oft genug mehr Luft an die Haut kommen lassen. Und dann will ich nicht lange Sachen nur als Sonnenschutz tragen müssen.

 

vor 30 Minuten schrieb Norweger:

Soweit meine Gedanken zu deiner Liste. Ich wünsche dir in jedem Fall eine unvergessliche Zeit. 

Vielen Dank für dein Feedback und deine Wünsche!

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Moin,

ich bin den PCT 2015 gelaufen. Hier sind meine Vorschläge:

Personalausweis - wozu? Hast doch nen Reisepass dabei...
Geldbeutel - Ziplock reicht wirklich vollkommen!

Rucksack: Deiner ist durchaus schwer...du bist natürlich sehr groß, da wird dir nicht jeder Rucksack passen. Falls du da noch was ändern willst, lohnt es sich sicher bei Waymark gear mal anzufragen. Die stellen Rucksäcke nach Kundenwunsch, da wäre sicher die Hälfte an Gewicht drin. Tragegestell weglassen und Isomatte als Tragesystem nutzen.
Schlafsack sagst du ist gesetzt...auch hier: Cumulus oder Enlightened Equipment anschreiben und Sondermodell anfertigen lassen. Für den PCT würde ich eine Grenztemperatur von 20°F also ca. 6°C empfehlen. Da lassen sich mit Sicherheit bei einem Quilt auch nochmal mindestens 500 Gramm sparen.
Zelt finde ich okay, würde auf dem PCT wieder eins mitnehmen, allein schon wegen der Mücken und Nager.

Kleidung:
Folgendes würde ich empfehlen: Tagsüber mit langen Sachen laufen. Luftiges Shirt mit UV-SChutz und lange Trekkinghose. Lange Hose allein schon wegen Gifteiche und Poodle Dog, aber auch wegen anderem Gestrüpp, Sonne, Dreck und Insekten.
Im Rucksack brauchts kaum was. Ich werde beim nächsten Mal eine Isojacke, Regenjacke, Windhose oder lange Unterhose, Mütze (Buff) und Handschuhe (leicht, Fleece - 25g) mitnehmen. Keine Ersatzunterwäsche, keine Ersatzsocken, kein extra Shirt und absolut keine Regenhose (es regnet quasi nie!). Das reicht vollkommen. Ersatzkleidung braucht man nicht. Selbst wenn man auf dem PCT, warum auch immer, mal komplett nass wird hat man in der Regel schnell die Möglichkeit alles zu trocknen, da es sich nicht einregnet oder so. Sonne gibts jeden Tag genug.

Wilderness Wash - weg lassen. On Trail ohne Seife waschen, off Trail gibts immer Seife dort wo man sich waschen kann.
Sonnencreme weg lassen. Wirklich, die Sonne ist zu krass...lieber lange Sachen tragen (kühlt auch besser).

Küche: Stoveless eine Option? Mache ich seit Jahren, auch auf dem PCT und spart dir den Stress mit der Küche...

Solarpad weg lassen. Lieber eine Powerbank mitnehmen. 10.000 sollte reichen, kann man in der Stadt aufladen. Stirnlampfe ersetzen durch kleine Taschenlampe wie die Thrunite Ti3 ersetzen, die kann man sich an die Kappe klemmen, wie eine Stirnlampe, wiegt mit Batterien unter 20 Gramm.

Bear Canister kannst du dir bei Grumpy Bear's in Kennedy Meadows kostenlos leihen, wenn du dich rechtzeitig anmeldest. Eisaxt und Microspikes braucht man nicht in jedem Jahr...würde ich spontan entscheiden.

Schirm: Absolutes Must Have in der Wüste. Es gibt teilweise Tage, an denen es Null Schatten gibt, da ist ein Schirm ein Segen, außerdem gegen die stechende Sonne am Tage um einen kühlen Kopf zu bewahren. In der Tat später teilweise überflüssig, außer später in OR und WA wo es hin und wieder mal regnet...

Sooo das wars erstmal, ich hoffe ich konnte dir etwas helfen. Zum Vergleich mal meine aktuelle Liste: https://lighterpack.com/r/8ejh56 Die mit Stern will ich noch verleichtern.

Viele Grüße
Michael

bearbeitet von Ledertramp

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vor 21 Minuten schrieb Ledertramp:

Küche: Stoveless eine Option? Mache ich seit Jahren, auch auf dem PCT und spart dir den Stress mit der Küche... 

Was isst du denn dann unterwegs? Ich hab bisher 0 Erfahrung mit Stoveless gemacht.

Ansonsten schon mal danke für deine Rückmeldung. Hab ein paar Sachen raus gelöscht aus meiner Packliste. Haben sich knapp 1kg Ausrüstung angesammelt, die ich in Frage stellen konnte.

vor 23 Minuten schrieb Ledertramp:

Stirnlampfe ersetzen durch kleine Taschenlampe wie die Thrunite Ti3 ersetzen, die kann man sich an die Kappe klemmen, wie eine Stirnlampe, wiegt mit Batterien unter 20 Gramm. 

Hast du damit auch schon Nighthiking gemacht? Das stell ich gerade für mich in Frage, ob das gut klappt. Denn das ist für mich auf jeden Fall eine Realisitische Option für mich.

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Schau dich zum Thema mal um. Tagsüber isst man natürlich den gleichen Kram wie sonst. Gekocht wird ja in der Regel nur Abends. Da wird dann statt gekocht einfach eingeweicht. Super schnell geht Couscous und Ramen Nudeln und natürlich Kartoffelpürreepulver. Ansonsten geht alles was dehydriert ist, zB Bohnen. Dazu gibts dann getrocknete Tomaten, Rosinen, Nüsse, was man eh so dabei hat und natürlich Gewürze für den Geschmack. Im Netz gibts ne Menge zu dem Thema, auch im Bezug auf den PCT, da gibts auch viel in englischen Foren oder auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=4vLzwWUQ9_g

Nighthiking auf dem PCT habe ich mit so einer Winzlampe für den Schlüsselanhänger gemacht, das hat schon gereicht, daher wird die Thrunite oder ähnliches allemal reichen. Ich kann nachts allerdings ohnehin sehr gut sehen, was nicht jedem so geht.
Auf dem PCT ist es nachts meistens sternenklar, der Mond und das Sternenlicht sind in der Regel ausreichend. Wenn kein Mond scheint reicht ne kleine Lampe auf jeden Fall aus.

 

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Nighthiking mache ich mit der Ti3 jeden Abend, ernsthaft. Ich gehe jeden Abend vor dem zu Bett gehen mit dem Hund nochmal ins Feld. Die Lampe reicht m.M.n. völlig aus.

Windshirt musst du hier mal suchen, da gibt's Infos zuhauf. Handschuhe sind Liner gloves, dünnes billiges Fleece.

Naja, wenn Du so ein großer Kerl bist, dann wiegen die Klamotten eh etwas mehr, kenn ich auch.

Wechselklamotten habe ich, außer einem zweiten Paar Socken und einer zweiten Unterhose, keine dabei.

Tarp und Schirm ist eine ziemlich gute Kombi, hast ja noch etwas Zeit zum rumprobieren.

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vor 1 Stunde schrieb Emmerax:

Schlafsack ist für mich gesetzt. Mit über 2 Meter Körpergröße gibt es nicht viele geeignete Schlafsäcke. War nach langem Suchen einer der wenigen, die überhaupt in Frage gekommen sind.

Klar WM ist immer klasse und mit den verschiedenen Groessen auch was fuer Grosse...
Ich finde aber den Badger etwas viel Temp-Sicherheit, die meiste Zeit hast Du ja > 0, die wenigen Naechte deutlich drunter ziehst Du halt Klamotten an, ich wuerde mir mal ueberlegen, ob nicht der Megalite oder Terralite reicht, der Megalite wuerde Dir ja ca ein Pfund sparen.

Bei mir reicht der Megalite mit Seideninlett bis deutlich unter 0, mit dem Reactor Extreme reicht er ohne Kleidung bis ca - 8-9 Grad.

btw ich kenne Etliche, die den PCT mit dem Megalite gelaufen sind und sehr zufrieden waren


Was das Thema Zelt betrifft, koenntest Du mal bei Zpacks schauen, das Duplex wiegt im stabileren .71 Gewebe 600 g, im duenneren .51 540g und das Plexamid 420 g 

 

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Hi  @Emmerax!

Die meisten Probleme wurden ja schon angesprochen, du hast bei deiner momentanen Packliste noch problemlos Luft 2-4kg abzuwerfen.

Ein paar deiner Bedenken kannst du getrost hinter dir lassen:
Ein Tarp ist mehr als genug auf dem PCT - ein Shelter ist dort zu 95% der Zeit totes Gewicht im Rucksack. Ein Grund weshalb ich auch von den ZPacks Tarptents abraten würde, denn deren Packmaß ist in der Regel echt abartig. Mit einer Kombi aus einem Kompakten Tarp und für die Sierras & Oregon ein Bugnet/ Bugtent/ Bugbivy kommst du deutlich besser weg!

Schlafsack: Ich würde auch eher bei Cumulus anfragen ob du eine lange Version des 350er oder 450er Quilts bekommen kannst, das kommt deutlich leichter und vermutlich billiger als eine WM Tüte.

Geldbeutel: brauchst du wirklich nicht, ein kleiner Ziploc und fertig. Du wirst das Teil eh nur alle paar Tage mal benutzen.

Bekleidung: Hier kannst du massiv viel Gewicht sparen, extra Bekleidung ist idR nicht nötig. Du wirst stinken, egal wie viele Shirts du dabei hast ;)

Licht: Die TI3 ist ein super Teil und sollte auf dem PCT mehr als genügend sein. Ich bezweifle, dass du all zu viele Night Hikes machen wirst (du verpasst ja das beste - die Aussichten!) Ansonsten schau dir mal die Olight H1R an (geil, aber deutlich teurer). Natürliche Lichtfarbe lohnt sich!

Als Referenz schau dir mal mein altes CDT-Review an (auch etwas überholt inzwischen, Liste ist am Ende angehängt), von der Packliste würde ich persönlich fast 1:1 Ausrüstung vom AZT wieder nutzen (plus Mückenschutz für Sierras/ OR und ggf eine dickere Matte für Sierras/ WA)

Wenn ich mal Zeit habe, kann ich noch etwas mehr ins Detail gehen ;)

beste Grüße
Micha

 

Edit: lighterpack lässt sich nicht verlinken, deshalb PDF...

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Hey, 

 

den PCT bin ich noch nicht gelaufen, aber ich habe etwas Erfahrung mit Solarpanels gemacht. Ich würde auch eher zu einer Powerbank raten. Aus meinen Erfahrungen sind 10 000 mah auch für längere Strecken ohne Strom ausreichend.

Viele andere Tipps wurden ja schon genannt :).

Viel Spass

 

 

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Hier wurden ja schon einige Anregungen gegeben. Gerade das mit dem Geldbeutel sehe ich auch so. Ziploc reicht. Wieso nimmst du die Krankenkassenkarte mit? Schließt du denn keine gesonderte Auslandsversicherung ab, bei der du eh einen extra Zettel bekommst? Wieso eine Kopie des Impfpass? Ich würde (falls gesundheitlich unabdinglich) ein Foto der betreffenden Seiten machen und gut ist. 

Der Schlafsack ist schon recht schwer, ich kann hier auch nur den Cumulus Kundenservice empfehlen. Das Kürzen meines Quilts war gegen einen geringen Aufpreis kein Problem, da sollte verlängern auch drin sein.

Zum Sonnenschutz möchte ich auch noch anmerken, dass Schirm, Cap und Kleidung schon gut sind, UV-Strahlen werden aber reflektiert und wer langfristig auf Hautgesundheit setzt (Hautkrebs...), sollte freie Hautstellen trotzdem eincremen. Da würde ich nicht sparen, denn es muss nicht gleich ein Sonnenbrand sein, um Hautzellen zu schädigen. 

Zu Zelt und Kochern kann ich leider nix sagen, bin da auch eher schwerer unterwegs. Könnte nie auf einen warmen Kaffee am Morgen verzichten. Das Ganze soll ja noch Spaß machen ;)

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Ich kann mich den bisherigen Kommentatoren nur anschließen, dass es sich definitiv lohnt mal bei Cumulus zu schauen. Bin selbst 1,92m und habe mir daher dieses Jahr einen Quilt in Überlänge bestellt. Der Aufpreis ist tatsächlich sehr gering für eine Sonderanfertigung und die Qualität dort herausragend. Damit kannst du dir wohl wirklich nochmals 500g sparen; das lohnt sich also zweifelsfrei, wenn du dafür noch Budget vorhanden hast.

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vor 17 Stunden schrieb khyal:

Klar WM ist immer klasse und mit den verschiedenen Groessen auch was fuer Grosse...
Ich finde aber den Badger etwas viel Temp-Sicherheit, die meiste Zeit hast Du ja > 0, die wenigen Naechte deutlich drunter ziehst Du halt Klamotten an, ich wuerde mir mal ueberlegen, ob nicht der Megalite oder Terralite reicht, der Megalite wuerde Dir ja ca ein Pfund sparen.

Ich bin selbst über 6'6", da wäre mri der Schlafsack viel zu klein. Der Badger ist der leichteste in meiner Körpergröße...

vor 17 Stunden schrieb khyal:


Was das Thema Zelt betrifft, koenntest Du mal bei Zpacks schauen, das Duplex wiegt im stabileren .71 Gewebe 600 g, im duenneren .51 540g und das Plexamid 420 g 

Das Zelt ist mir wieder zu klein... Ich brauch ein Zelt mit Überlänge. Da sind 98% der Zelte raus. Gerade die leichten...

vor 2 Stunden schrieb Kenny:

Ich kann mich den bisherigen Kommentatoren nur anschließen, dass es sich definitiv lohnt mal bei Cumulus zu schauen. Bin selbst 1,92m und habe mir daher dieses Jahr einen Quilt in Überlänge bestellt.

Ich frage bei Cumulus mal an. Ihr habt mich überredet...

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vor 14 Minuten schrieb Emmerax:

Das Zelt ist mir wieder zu klein... Ich brauch ein Zelt mit Überlänge. Da sind 98% der Zelte raus. Gerade die leichten...

Noe, das Duplex ist ein 2er und hat gerade genuegend Laenge bis ca 1,95 m, Matte Diagonal gelegt langt das locker fuer Dich.

Wenn Quilt wuerde ich alternativ mal bei den KF AsTucas schauen, ich bin von der Sestrels Blanket, die ich die Tage bekommen habe, ziemlich beeindruckt und nach Probeschlafen kann ich fuer Apex 133 die Temp-Angabe mit Seideninlett ohne Kleidung bestaetigen, allerdings ist mir auch eher zu warm als zu kalt.

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vor 4 Stunden schrieb Fuchs:

 

den PCT bin ich noch nicht gelaufen, aber ich habe etwas Erfahrung mit Solarpanels gemacht. Ich würde auch eher zu einer Powerbank raten. Aus meinen Erfahrungen sind 10 000 mah auch für längere Strecken ohne Strom ausreichend.

 

 

Ich habe mich auch erst kürzlich mit Powerbanks auseinandergesetzt, mit der 10.000 von Anker könntest du auch nochmal ca. die Hälfte an Gewicht sparen und günstiger ist das gute Stück auch. Im Süden kannst du dich ja noch auf die Sonne verlassen, aber wie sieht es weiter im Norden aus? War selber noch nicht auf dem PCT, aber die Speicherleistung von 6.000 mAh ist dann  mMn doch etwas gering, falls du dich in Oregon oder Washington nur noch auf den Speicher verlassen musst/willst. 

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vor 4 Stunden schrieb khyal:

Noe, das Duplex ist ein 2er und hat gerade genuegend Laenge bis ca 1,95 m, Matte Diagonal gelegt langt das locker fuer Dich.

Ist raus für mich. Ich schlafe nicht in einem zukleinen Zelt für knapp ein halbes Jahr. Wenn ich in einem Zelt nur diagonal liegen kann, dann ist es zu klein. Es raubt mir jegliche Bewegungsfreiheit. Ich darf mich bei Regen dann nicht zu sehr bewegen, sonst komm ich mit dem Schlafsack an die Zeltwand, und der Schlafsack durchnässt.

Glaube mir, es ist einfach kein Spaß. Ich habe auf etlichen Caminos in zu kleinen Betten geschlafen.Und um dieses Zelt zu finden habe ich einige ausprobiert.

Aber dennoch danke für deinen Input.

@Backpackerin

Ich merke mir das, Gerade denke ich darüber nach noch eine Kamera mitzunehmen, die ich per USB laden kann. Wenn es die wird, dann ist das Solarpanel gesetzt, wenn nicht wechsel ich vielleicht wieder auf meine geliebte Powerbanks.

bearbeitet von Emmerax
Ergänzung für Backpackerin

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vor 10 Stunden schrieb Emmerax:

Ich schlafe nicht in einem zukleinen Zelt für knapp ein halbes Jahr.

Wirst du auch nicht. Du baust das Teil vielleicht 5-10 Nächte auf - deshalb lohnt sich so ein fettes Zelt auch nicht :P

vor 10 Stunden schrieb Emmerax:

Ich merke mir das, Gerade denke ich darüber nach noch eine Kamera mitzunehmen, die ich per USB laden kann. Wenn es die wird, dann ist das Solarpanel gesetzt, wenn nicht wechsel ich vielleicht wieder auf meine geliebte Powerbanks.

Wenn du nicht durchgängig am Handy hängst und alle zwei Meter ein Foto schießt sollte weder Solarpanel noch Powerbank notwendig sein. Im Flugzeugmodus kommt man normalerweise locker 3 Tage mit dem Handy Akku aus, mit der Kamera je nach Nutzung auch mal ein paar Wochen.
Ich hatte bisher noch auf keinem der vier Thruhikes Powerbank oder Solarpanel dabei, habe eigentlich ausschließlich mit dem Handy navigiert und etliche Bilder jeden Tag geschossen. Lediglich auf dem CDT hatte ich einen zweiten Akku fürs Handy, da ich dort massiv Musik/ Hörbücher konsumiert habe.

Beste Grüße
Micha

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vor 19 Stunden schrieb Fuchs:

Hey, 

den PCT bin ich noch nicht gelaufen, aber ich habe etwas Erfahrung mit Solarpanels gemacht. Ich würde auch eher zu einer Powerbank raten. Aus meinen Erfahrungen sind 10 000 mah auch für längere Strecken ohne Strom ausreichend.

Also ich muss an dieser Stelle ne Lanze für Solarpanels brechen.

Ich war 2017 (3.000km, sprich SoCal, NorCal, Oregon, + kl. Teile Sierra + südl. Washington) mit 6000 mAh Powerbank am PCT. Hat hingehaut. Nervig fand ich das ewige am Kabel hängen während Townstops. Meistens waren meine Erledigungen fertig bevor die Powerbank voll war. Du ziehst ja meist in den Towns auch noch den meisten Strom aus deinem Smartphone: endlich Netz, endlich Wlan, endlich Kontakt, endlich Fotos, endlich WhatsApp, etc. Und zumindest ich wollte dann trotzdem immer mit vollem Akku + voller Powerbank aus den Towns losmarschieren.

Anfang 2018 habe ich dann hier im Forum den Topic zu kleinen leichten Solarpanels gelesen und mir für ~15€ auf amazon das hier im Forum vorgestellte Solarpanel (Lixada ???, 5W Leistung, obwohl online 10W angegeben wird) geholt.

2018 war ich im Sommer u.a. wieder am PCT (650km, Sierra Nevada). Diesmal mit Solarpanel (zugegeben: die Powerbank hatte ich mangels Vertrauen in das Panel sogar wieder dabei...). Der PCT ist ideal für die Verwendung eines Panels. Mein Smartphone sowie meine Powerbank waren quasi dauerhaft voll. Townstops waren sowas von verkürzt.

In Zukunft würde ich persönlich vermutlich eine Kombi leichtes Solarpanel + leichte ~3000mAh Powerbank als Zwischenspeicher verwenden (ohne Netzstecker, nur mit USB-Kabel. Im Notfall hängste dich in ner Stadt an nen, zu Hauf vorhandenen, Doppel-USB-Netzstecker von jemand anderem). Gewicht dürfte vermutlich minimal über dem einer 10.000 mAh liegen, bringt aber die absolute "Unabhängigkeit" :cool:.

Wie sich ein Solarpanel in Oregon und Washington schlagen würde kann ich dir nicht aus eigener Erfahrung sagen. Wen du es bis dahin schaffst und du feststellst, dass das Panel nicht mehr reichen sollte stellst du auf Powerbank um (Bestellen auf den Trail ist ja problemlos möglich und eine Powerbank kostet kein Vermögen).

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vor 4 Stunden schrieb Dr. Seltsam:

Ich muss mal wieder den Packlistenblockwart spielen: Geldbeutel samt Inhalt sowie Smartphone zählen nicht als "worn weight". Siehe hier.

Vielen Dank für den Hinweis. Ist korrigiert und umgesetzt. Ich danke dafür, dass kein Verwarngeld erhoben wurde.

vor 17 Minuten schrieb doast:

Also ich muss an dieser Stelle ne Lanze für Solarpanels brechen.

Danke für den Eindruck von dir. Der Einwurf mit den Trailtowns ist sehr gut. Den normalen Charger weg zu lassen erfordert noch etwas Mut. Aber eigentlich sollte das wirklich möglich sein...

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Also mal meine Gedanken ich Versuche mal auf das einzugehen was bisher noch niemand geschrieben hat. ich hab 2018 dort meinen thru gemacht

-Ich würde gleich ein 2. Paar orthopädische einlagen holen die halten nicht den ganzen Trail. Erfahrungsgämaß nach den sierras brauchst neue.
Ich würd mir wenn du kannst dies Jahr noch ein Paar verschreiben lassen und holen und nächstes jahr hingehen und sagen  du machst den PCT und nochmal 2 Paar bestellen, alle einlaufen und 2 in die Bounc Box. Alle 3 Paare von verschiedenen Sanitätshäuser da ist die Chance, dass ein paar hält größer. Ebenso kannst bei Fußprobplemen wechseln und wirst diese mit etwas glück los so wars bei mir. Das gleiche gilt für blasen.

Ich würd long sleev mit hoody raus-machen oder  bounce box fals dus wirklich brauchst. Oder an das langarm Wander-Hemd ne Kapuze annähen.

Regenjacke frogtogs~180 g nicht zuschneiden “ungünstiger schnitt“ für bessere belüftung essenziell ... hab ma eine zugeschnitten die wird zur Schweißfälle. allerdings schaden kleine Löcher unter Armen nicht . Wenn ich nochmal gehen würde würde ich wieder mit frog togs jacke gehen die hose kannst ja in die bouncebox machen und bei bedarf mitnehmen.

Ich würd getragenes t shirt in Hemd mit uv schutz ändern bsp columbia silverrige auch bzl. moskito schutz deutlich besser.

Hadschuhe: decatlon liner 1,50€ oder schlaf socken

Zahnbürste könnte man mit auf 4g drücken

Statt Brillenetui plastik Verpackungsröhre plakate mit 2 deckeln ~25g

Mini BIC hälfte gas abbrennen

Kleinst lappen ... buff ? Nutzen... Topf nicht spülen wasser rein ausschwenken und trinken als “Suppe“ wobei du nach hikerhunger den eh auskratzen wirst und den sicher nicht mit nem tuch ausreibst (bei mir erster gegenstand im müll ;) )

Canada entry permit später drucken o bounce box

Packsäcke raus einer für essen Hängen gegen mäuse co. Nötig

Sonnencreme für Hände Nase Gesicht Ohren wirklich nötig

Solarcharger:  alle die einen hatten waren unzufrieden weil selbst in socal das laden nicht optimal lief. man kann oft genug laden und wenn man laden kann isst man eh viel und hat genug zeit zum laden meiner ansicht. 7000~10000 anker sollte reichen für Handy und Kamera im zweifel 2. Akku für Kamera. Darauf achten so ein leichten Speedcharger zu Kaufen eine mit der ich gelaufen bin, hatte einen mit dem hat sie ihre 20000 anker schneller geladen als ich meine 10000 und walmart charger.

Lampe ti3 ausreichen ! fällt halt aus wenn Batterie leer ist nahezu ohne Vorwarnung da nachgeregelt wird, war bei mir im dümmsten moment als ich nachts nen Berglöwen übern Weg gelaufen bin :( ... handy als backup :)

Topf würd ich 500ml tasse  60.4g  toaks titanium nehmen kein deckel. Oder coaldsoaking ausprobieren zumindest anfangs in der Wüste wollte ich nix mehr kochen. War mit essen immer fertig und im quilt bevor die Kochenden mit essen anfangen konnten. 

Sawyer squeze zu sawyer micro der ist neu und soll gut sein, hat einer aufm PCt gesagt der den 600 meilen hatte, soll wie der große sein.und Rückspülungs Spritzen sind in jeder hikerbox oder eben sportcap von smartwater bottel nehmen.

Flaschen von sawyer waren müll bei mir. Wenn du nicht on the go filtern wilst empfiehlt sich ein adapter und conc blase.

Ohrstöpsel 2* (kann man überall nachkaufen)

Erste Hilfe würd ich sekundenkleber 1g mini und Panzer-Tape mitnehmen. Der rest ? ? muss jeder selber wissen will da niemand überzeugen jeder wie er denkt!

Eis axt würd ich ehrlich gesagt nicht so viel für ne camp corsa ausgeben wenn du wirklich eine brauchst (je nachdem wann du gehst) ... ich würd mir irgendnen alten touren pickel kaufen für 10€/$ dort bei ebay und die dann nach den pässen in ne hikerbox tun spart dir jede menge geld 80€ kauf und teures verschicken die passt soviel ich weiß nicht in so ne flatrate box . Wenn du sie überhaupt brauchst jenachdem wann du gehst.

Ich hatte nen Schirm hab in aber in der Wüste nicht gebraucht weil es zu Windig war. Gab genug Schatten für Pausen wenn nicht isomatte für Schatten nutzen (aber ich bin Utah Trekking im August September gewohnt und war recht früh in der Wüste mit denke guten Temperaturen)

Gegen wolf laufen bepanthen einpacken und compeed.

80g leere kartusche von gas würd ich mal noch einplanen wenn du kochst nur fürs gesamtgewicht

Ibus einpacken für notfälle

Immodium?

1*stück 3*3 tenacious tape reperatouren

Bitte schafel um deine überreste zu vergraben das wird mittlerweile richtig richtig schlimm aufm pct ... bei fast allen camp sites haufen un TP bitte bitte TP mitnehmen und nicht vergraben ager buddeln das aus.

Thema Kamera ich würd was leichteres mitnehmen hatte auch ne schwerere aber hätte mir im Nachhinein ne rx100 gewünscht. Die große nehmen und Fotos machen wird dann auch irgendwann lästig besonders wenn sie so schwer ist und gibt nicht wirklich ne perfekte lösung fürn transport die musst du irgendwie am schultergurt haben sonst nutzt du sie nicht aber dann hängt die mega einseitig bei dem gewicht, finde ich. Um den hals is auch mist.... ich glaub ich hätte mehr und vermutlich gleich gute fotos mit ner rx 100 gemacht. Fals du doch mit der großen gehst schreib mir ne pn dann schick ich fotos von meiner diy ul cameratasche für die brust. Der staub ist aufm ganzen weg allgegenwärtig und kommt sicher in jede ritze der camera und sonst auch überall hin.

Wann ist denn deine permit oder holst deine im Januar

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      Nun frage ich mich, welche Alternativen habe ich? Natürlich habe ich auch eine Schmerzgrenze was die Gewichtseinsparung betrifft, so möchte ich wenn möglich nicht 100g mit 300€ erkaufen (oder dergleichen)
      Wofür möchte ich den Schlafsack verwenden?
      Ich wohne im Alpenvorland (Österreich). Dabei wandere ich im Alpenvorland, sowie auch an den Hohen Tauern. Jedenfalls biwakiere ich an einem Tag in 2500m Höhe und am anderen im Tal auf 600m. Je nach Wetterlage habe ich also Nachts mal 15° weniger, mal 15° mehr. Natürlich möchte ich da nicht zwei paar Schlafsäcke mitnehmen, sondern einen möglichst flexiblen. Den Salewa Spice +3 kann man dabei auch als Decke verwenden, was ganz praktisch ist. Der Hersteller gibt eine Maximaltemperatur von 24° an (was in den Alpen selbst im Tal recht selten vor kommt).
      Wie schlafe ich?
      Ich verwende eine Sea-to-summit Ether Light XT Insulated Isomatte und normal kein Inlay. Zudem bin ich primär Seiten- und Bauchschläfer, aber ich fürchte das muss ich mir sowieso abgewöhnen. Und bei zu warmen Schlafen kann ich schonmal schwitzen.
      Nun habe ich bei meinen Recherchen gesehen, dass die meisten UL Schlafsäcke nur einen Viertel- oder Halb-Reißverschluss besitzen, was die Belüftung um einiges einschränkt.
      Habt ihr dennoch eine Empfehlung für mich?
       
      Vielen lieben Dank!
    • Von Maarten
      Kurz zur Vorstellung: Ich bin 2018 den PCT SOBO gewandert und bin am 7.Juli gestartet und habe meine Wanderung am 18ten November am südlichen Terminus des PCT beendet. Ich hatte keine Wandererfahrung und habe den Trail direkt nach meinem Abitur im Alter von 19 Jahren gestartet. Vorab: Ich schreibe hier über meine Erfahrungen. Das heißt nicht, dass sie für euch gleich sein werden. Jede Wanderung ist unterschiedlich.
      SOBO Vor-/Nachteile
      Die Vorteile eines SOBO Hikes im Gegensatz eines NOBO Hikes liegen für mich nun klar auf der Hand. Vor meiner Wanderung habe ich stark an meinem SOBO attempt gezweifelt, da NOBO einfach um einiges populärer ist. Diesen Punkt kann ich jetzt absolut nicht mehr verstehen.
      Vorteile
      Das Wetter. Ich habe 2 Tage wirklichen Regen gehabt und der Rest lässt sich auf 10 Minuten Nieselregen oder extreme Luftfeuchtigkeit begrenzen, die ab und zu sogar wilkommenen waren. Während man als NOBO Hiker Washington so gegen Ende August/September antrifft, wandert man Washington als SOBO im Juli/Anfang August. Daraus folgt, dass die Chancen auf gutes Wetter um einiges höher sind und man die Aussichten vollends genießen kann aufgrund des klaren Himmels. Dagegen stehen für NOBOs jeden 2ten Tag Regen, bewölkter Himmel und falls man wirklich Pech hat, Schnee an der Tagesordnung. Desweiteren ist Südkalifornien bereits ein wenig abgekühlt, wenn ihr es im Oktober/November durchquert. Das Permit. Ein SOBO-Permit für den PCT ist einfach um einiges einfacher zu bekommen als ein NOBO permit. Ich habe mein Permit gegen Ende des Januars beantragt und hatte freie Wahl an welchem Tag ich starten möchte. Weniger Menschen. Ich habe dieses Jahr wohl ein hoch-frequentiertes SOBO Jahr erwischt und ich war volkommen zufrieden. Man traf eine angenehme Zahl von Menschen in Trailtowns, die nicht volkommen überlaufen waren. Man hatte die Möglichkeit alleine zu wandern, aber es war auch durchaus möglich in einer Gruppe zu wandern, wie ich es auf der 2ten hälfte des Trails getan habe. Außerdem kommt es mir so vor als wären die Bindungen zu den Trail Bekanntschaften enger, da es eben nicht so viele Wanderer gibt und man sich besser kennen lernt. Ein weiterer Vorteil ist, dass man sich so gut wie immer seine Camping Plätze aussuchen kann, außer wenn man die NOBO Bubble in Oregon passiert. Mücken. In Washington kann man als SOBO schon ganz schöne Probleme bekommen, aber meiner Meinung nach kann man das einfach nicht damit vergleichen, was NOBOs durchmachen müssen. Oregon kann zur Qual werden und vorallendingen in den Sierras scheint es wohl eine Menge Mücken gegeben zu haben. Ich war allerdings auch etwas spät dran als SOBO und könnte somit immer genau nach der Mücken-Saison besagte Gebiete durchquert haben. The Sierras. Die Sierras scheinen um einiges entspannter zu sein als SOBO. Ich hatte eine "Flussdurchquerung" (Das Wasser reichte mir bis zu den Fußknöcheln....), während NOBOs sich in acht nehmen müssen, da manche Überquerungen nicht ohne gewesen zu scheinen. Desweiteren hatte ich absolut keinen Schnee in den Sierras. Einzig und allein auf Glen Pass hatte ich etwas Eis. Das könnte aber auch wieder an meinem späten Timing liegen. Nachteile
      Einen engeren Zeitplan. Als NOBO sollte man seine Wanderung spätestens gegen Anfang Oktober beenden, allerdings fängt ein NOBO im Optimalfall auch bereits im April seine Wanderung an. Ein SOBO hingegen kann erst in der Cascade Range Washingtons beginnen sobald der Schnee geschmolzen ist, was in der Regel anfang Juli der Fall ist. Gleichzeitig sollte man Forester Pass (Der höchste Punkt des PCTs) vor dem 1.Oktober passieren. Das erfordert, dass man von Anfang an fit ist. Man hat weniger Zeit die Meilen progessiv aufzubauen wie es ein NOBO tuen kann. Ohne Zeroes müsstet ihr mit dem Startdatum des ersten Juli ungefähr 21 Meilen pro Tag laufen, was nicht zu unterschätzen ist. Weniger Trail Magic. Für mich persönlich war das kein Problem, aber man erfährt aufgrund der geringeren Popularität einer SOBO Wanderung weniger Trail Magic. Ich habe aber in Trailtowns soviel Hilfe bekommen und es scheint mir auch so als ob man mehr mit Locals in Kontakt kommt, da anstelle von 40 NOBOs nur 5 SOBOs in der Stadt sind. Conclusio: Die Vorteile wiegen meiner Meinung nach deutlich schwerer als die Nachteile. Letztenendes habe ich Forester Pass erst am 18.Oktober passiert und habe es trotzdem geschafft. Da war allerdings eine Menge Portion Glück bei und das heißt nicht, dass es bei euch funktioniert. Es war schon ziemlich kalt und ich habe einen Sturm miterlebt.
      Zum nördlichen Terminus gelangen
      Es ist als SOBO um einiges schwerer zum Startpunkt des Trails zu gelangen, als es das als NOBO ist. Ihr werdet am Harts pass starten müssen und von dort aus 30 Meilen Richtung Norden laufen um an den nördlichen Terminus zu gelangen. Dann fangt ihr eure SOBO Wanderung sozusagen "richtig" an. Ich würde es jederzeit wieder zu machen und empfehle nicht diese Meilen zu skippen. Einerseits machen 30 Meilen bei 2650 Meilen auch nicht mehr viel aus, andererseits bestärkt man dadurch das Gefühl, dass man tatsächlich den ganzen Trail gewandert ist und nichts geskippt hat. Es gestaltet sich schwierig mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Harts Pass zu kommen, aber ich habe Leute getroffen, die es gemacht haben. Das funktioniert allerdings nicht ohne Trampen. Ich bin der PCT SOBO 2018 Facebook Gruppe beigetreten und hatte mir extra dafür einen Facebook Account erstellt. Ich habe Ausschau nach Fahrten zu Harts Pass gehalten und habe dann auch Trail Angel gefunden, die mich zum Harts Pass mit anderen gebracht haben. Achja, warum könnt ihr nicht einfach an der amerikanisch/kanadischen Grenze starten? Es ist illegal die Grenze auf diesem Wege zu passieren.
      Resupply
      Auch der Resupply gestaltet sich anfänglich etwas schwieriger im Gegensatz zu einer NOBO Wanderung. Washington ist nicht stark besiedelt und sehr entlegen. Ich habe von Seattle aus Boxen nach Stehekin, Skykomisch, Snoqualmie Pass, White Pass Kracker Barrel und Trout Lake gesendet. Das ist am Anfang erstmal ein ganz schöner Aufwand, aber ich würde immer noch sagen, dass es für diese Trail towns leider nötig war. Die Preise waren entweder exorbitant hoch oder die Auswahl ließ zu wünschen übrig oder beides. Die Einkaufsläden ähnelten Tankstellen, die aber durchaus auf Wanderer eingestellt waren. Meiner Meinung nach kauft man sich vorallendingen in Washington durch die Boxen erstmal Zeit. Es wäre vielleicht möglich ohne die Boxen, aber ihr müsstet zu einer weiter entfernten Stadt hitchen usw...
      Als ich dann die Washinton/Oregon Grenze erreicht habe, habe ich aus Cascade Locks Boxen nach Oregon gesendet. Alternativ könntet ihr aus Portland Boxen senden, was aber weiter weg liegt als Cascade Locks. Ich habe Boxen zu Big Lake Youth Camp, Shelter Cove und Crater Lake National Park gesendet und würde es wieder so machen. Nach Oregon habe ich Boxen zu Nordkalifornien versandt. Das würde ich auf keinen Fall wieder tuen. Meiner Meinung nach kommt ihr in Kalifornien komplett ohne Boxen aus.
      Seid euch im klaren was ihr gerne esst, sodass ihr euch auf euer Paket freuty, bringt Abwechslung rein und weniger ist mehr...
      Ich belasse es einfach mal hierbei, damit das ganze nicht zu lang wird. Bei Fragen einfach nachfragen.
      Meine Gear Liste
      Für Fotos einfach mal auf meinem Instagram-Account vorbeischauen, ihr dürftet auch keinen Account brauchen.
    • Von Fuchs
      Hallo, 

      Das ist mein erster gestarteter Post hier im Forum. Wenn ich etwas vergessen habe bitte einfach drauf aufmerksam machen.
      Mein Plan ist nächstes Jahr im Juni die Walker`s Haute Route zu gehen. Ich habe vor hauptsächlich im Zelt zu schlafen und alle paar Tage etwas warmes in den Hütten zu essen. Ich plane, dass ich ca. 3-4 Tage essen max. tragen muss. Wasser sollte häufig sauber und zugänglich sein. Temperatur sollte angenehm zum gehen sein. Nachts etwas kühler, aber nicht unter der Komfortgrenze des Quilts (-3). Der gane Trip wird so ca. 10-12 Tage dauern.
      Hier mein lighterpack: https://lighterpack.com/r/6k7688
      Die Dinge mit denen ich gut klarkomme und Zuhause habe, habe ich vorerstmal mit (Set) markiert. 
      Bei allen anderen Dingen bin ich für Vorschläge dankbar. Trekkingstöcke habe ich die Locus Gear ins Auge gefasst, bin mir da aber noch unsicher. Wäre ein dünnes Fleece sinnvoll? Normalerweise ziehe ich bei mehr Wind einfach die Shell drüber und laufe damit. 
      Bezügl. der Shell Jacke: Jap die ist schwer, aber ich hab sie halt. Bisher war es das einzige Regenequipment was mich nie im Stich gelassen hat, egal wie lange es geschifft hat.
      (Ihr seht emotionale Verbindung ist da, aber sie ist auch sooo schwer:)
       
      Vielen Dank für Eure Tipps.
       
      Gruss 
       
       
      Edit: 
      Habe noch ein paar Sachen vergessen. Wurden noch hinzugefügt.
      Roter Stern bedeutet noch nicht vorhanden. Wäre aber so geplant.
       
       
       
       
       
       
       
    • Von Wander-Gurke
      Hallo zusammen!
      Geplant ist eine Tour Ende Februar 2019 in Portugal, ca. 14Tage, entweder der Caminho Portugês da Costa ab Porto oder (durch euch inspiriert) der Süden Portugals, Rota Vicentina - Historical Way zusammen mit dem Fishermans Trail.
      ---> es wird der Rota Vicentina, Historical + Fisherman`s Trail werden
       
      Angereist wird mit dem Flieger, vermutlich ausschließlich mit Handgepäck, wie ich es im Mai schon nach Schottland (WHW) gemacht hab.
       
      Hier meine aktuelle Packliste:       https://lighterpack.com/r/1c30v8
      Gelber Stern: soweit fest gesetzt, Erklärung weiter unten
      Roter Stern: überdenken..
       
      Rucksack: Vaude Zerum 38 LW mod. - 925g
      Ist gesetzt, habe mir den erst frisch geholt und bin zufrieden.
      Rucksäcke die voll am Rücken anliegen sind für mich unterwegs ein Graus, klitschnasser Rücken im Handumdrehen. Der Vaude liegt nur am unteren Rücken und an den Schultern an, dazwischen ist alles frei. War für mich ein guter Kompromiss aus Gewicht (ja ich weiß, fürs Forum hier ist der viel zu schwer ) und „Belüftung“.
      Alle anderen Netzrückenrucksäcke die ich probiert hatten immer irgendetwas das nicht gepasst hat und waren dazu nochmal schwerer.
       
      Zelt: MSR FlyLite 2Pers. - 680g
      Werde ich definitiv mitnehmen, da ich mit meiner Freundin unterwegs bin und wir schauen wollen, ob das mit dem Zelt auf Tour für uns hinhaut. Tarp kommt zu zweit definitiv nicht in Frage, evtl. werde ich die Variante irgendwann mal für mich testen, aber momentan bleibts beim FlyLite.
      Die Möglichkeit in Herbergen oder sonstigen Unterkünften zu Übernachten werden wir aber wahrscheinlich eh das ein oder andere Mal wahrnehmen, sei es wetterbedingt oder für eine Dusche
       
      Kocher & Gas:
      wird mitgenommen bzw. vor Ort gekauft, auch wenn wohl Großteiles in Bars o.ä. gespeist wird.
       
      Technik:
      Die GoPro und höchstwahrscheinlich auch der Gimbal stehen soweit fest, will demnächst meine Touren festhalten und das wird zu 98% mein Setup bleiben. Um dieses extra Kilo werde ich wohl nicht drumherum kommen
      Wobei die Powerbank und das Ladegerät könnten noch optimiert werden, wenn der Gimbal dabei ist. Der hat nämlich nen dicken Akku verbaut der die GoPro im Betrieb läd, dann müsste ich die GoPro Akkus deutlich seltener Laden bzw. könnte dort evtl. noch einen Akku zu Hause lassen, mal schauen
       
      Würde mich über jede Art von Anregung, Tipps, Verbesserungsvorschläge, Tourhinweise oder evtl. ähnliche/bessere Touren für Ende Febr. innerhalb Europas freuen!
       
      Gruß,
      Wander-Gurke
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