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Ultraleicht Trekking
2Tall

Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...

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Hallo,

unsere Planung sah für Ostern vor, auf der Rota Vicentina zu wandern. Der Flug ist noch nicht abgesagt, aber zwei der vorgebuchten Hotels haben schon gemailt, dass sie ab sofort und mindestens für einen Monat komplett schließen. (Wir wollten diesmal nicht mit Zelt unterwegs sein aus verschiedenen Gründen.) Lufthansa läßt uns wohl einmal kostenlos umbuchen, aber es ist ja nicht absehbar, wann es wieder besser wird mit den Reisen... Wir sind unschlüssig, was zu tun ist. Wahrscheinlich werden wir die Flugreise nicht machen.

Wie haltet ihr es mit den Reiseplanungen? Nur noch in Deutschland unterwegs? Oder gleich alles absagen? Nur noch Tagestouren in der Umgebung? Abwarten und Hoffen?

Gruß

2Tall

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Also ich wollte eigentlich Ende Mai auf dem Jakobsweg wandern. Ich gehe davon aus, dass ich dieses Jahr nicht gehen werde. Wahrscheinlich werde ich meinen Urlaub verlegen und in Deutschland im Sommer wandern. Auf keinen Fall im Ausland. Es ist einfach nicht planbar. 

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Die Diskussionen beim großen Nachbarn:

https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/108600-Corona-Virus-und-Reisepläne

https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/108692-Reisen-in-den-Zeiten-von-Corona-OHNE-Gesundheitsdebatte!

Ich persönlich reise absolut nicht, sofern menschkontakt nicht vermeidbar ist. Also Wanderungen, auch mehrtägig, in Autoweite würde ich machen. 

Mir geht es dabei nicht um die Möglichkeit selbst zu erkranken, sondern um den Schutz der im Haushalt lebenden Risikopersonen. 

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vor 4 Minuten schrieb Mattes:

Es ist einfach nicht planbar. 

Sehe ich auch so. Hatte für nächste Woche einen Flug nach Südindien, um dort mit einem indischen Kollegen zwei Wochen zu wandern. Haben vor 14 Tagen alles komplett abgesagt und zunächst mal auf das nächste Jahr verschoben. Glücklicherweise hat Lufthansa kurze Zeit später den Flug annulliert, so dass ich wenigstens den wieder bekomme. Das Geld für die paar Hotels, die ich in Indien gebraucht hätte, das ist weg. War aber nicht so viel. Besser so als krank in Indien ...  In diesem Jahr bleibe ich auch in D.    

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Ich wusste bisher nicht genau, wann ich los kann und daher nur lose Pläne. Es wäre der Franziskusweg gewesen. 

Jetzt disponiere ich um. 

Ich werde mich mal schlau machen, welche Strecken in Deutschland in Frage kommen. Hätte wieder gern eine gewisse CP 'Dichte'. Das war letztes Jahr auf Bornholm super (für mich).

Allen eine gesunde Zeit!

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Gast Tumurbel

Ich habe meinen Hike für dieses Frühjahr aufgegeben. Alles was man plant und dafür jetzt schon Geld ausgibt ist Makulatur, wenn den Behörden in Abhängigkeit der Situation z.B. einfällt, Ausgangs- oder Reisebeschränkungen o.ä. auszusprechen. Die Lage ist z.Zt. einfach zu unübersichtlich. Abwarten und Tee trinken.....

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Ich habe ein doppeltes Problem, ich arbeite ständig mit bis zu 30 bis 40 Personen zusammen. Beim Wandern bin ich wahrscheinlich in geringerer Gefahr und damit auch meine Mitmenschen. Es ist halt alles irgendwie scheiße. Ich denke nur an die Pct Hiker, Soulboy und all die anderen, die sich auf was großartig gefreut haben. Jetzt sind ihre Pläne hin... Klar in aller erste Linie natürlich an die direkt betroffenen. Aber das ist hier nicht Thema. 

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In meinen Augen geht es nun darum die eigene Reiselust auch mal hintenanzustellen und sich mit damit zu befassen, warum es notwendig ist mit möglichst wenig Menschen in Kontakt zu kommen.

Eigenschutz und der Schutz anderer sollten da schon bedacht werden. In ländlichen Regionen mag es durchaus möglich sein unterwegs zu sein ohne Menschen zu treffen aber ich wohne mitten in der Stadt und werde bis auf Einkäufe und Spaziergänge, mit ausreichend Abstand zu anderen, zu Hause bleiben.
Ich habe das "Glück", dass die Uni dicht ist und ich somit auch nicht täglich zur Arbeit muss.
 

 

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Ich habe mein Sabbatical auf nächstes Jahr verschoben, bin jetzt damit fertig geworden, alles für den PCT Thru-hike Anfang Mai gebuchte wieder zu stornieren und mache gerade eine Liste von Touren-Optionen für den Spätsommer um den Frust zu verdrängen. Das sind im Moment ganz grob GTA, WHW bzw. andere schottische Trails, Island und verschiedene inländische Wanderwege. Eventuell auch spontan ein Stück Appalachian Trail von New York aus. Die Zeit wird zeigen, was davon realistisch möglich ist, aber vor Ende Juni rechne ich nicht mit echter Planbarkeit. Auch Wochenendtouren werden denke ich in ein paar Tagen in D nicht mehr legal möglich sein, denn die bisherigen Maßnahmen sind alle mindestens um Tage zu spät gekommen und eine Eskalation der Einschränkungen auf italienisches Niveau deshalb wahrscheinlich. Wenn die Ausgangssperren kommen, dann werde ich halt immer zu Fuß die 7km zur Arbeit und die 6km zum Supermarkt gehen. Es kann mich vermutlich niemand zwingen, das Auto dafür zu benutzen :twisted:

@hhourglass gebe ich voll recht. Primär kümmert es mich, andere zu schützen.

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wir haben jetzt zwei Jahre einen Roadtrip im Westen der Staaten geplant. Besuch von meinem Bruder...Touren zu viert, jeder Tag geplant ..welche Wanderungen, Pkw,WoMo, Hotels gebucht....

Tja..hoffe die meisten zeigen sich kulant. Warten jetzt nur noch auf eine Mail von Delta Airline die unseren Flug storniert..am 3.4. sollte es starten -.-

Den Frust überwinde ich nun mit einer Planung für Spätsommer/Herbst um dann eine Sarek Durchquerung zu machen...aber innen drin ist Frau und ich nur am :evil:*kotz*

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vor 2 Stunden schrieb 2Tall:

Wie haltet ihr es mit den Reiseplanungen?

So:

vor 2 Stunden schrieb 2Tall:

Abwarten und Hoffen

Mehr bleibt im Moment leider nicht. Ist halt einfach so. Kann man mal aussitzen. Und die eine oder andere Tagestour sollte ja möglich sein.

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Gast

Jetzt noch neue Reisen zu planen macht letztlich einfach keinen Sinn mehr da niemand von uns eine Glaskugel im Rucksack hat. Für schon gebuchtes warte ich einfach bis zum letztmöglichen Umbuchungszeitpunkt ab wie sich die Situation entwickelt.

Ansonsten ist meine Liste für Touren zu Fuß und mit Kajak in Deutschland, Bayern oder wenn noch mehr eingeschränkt wird auch einfach nur vor der Haustür in Franken lang genug für ein Jahr :-D.

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Meine Seekajaktour hat sich erledigt, den Rothaarsteig kann ich den Kindern auch nicht verlässlich anpreisen. Der Familienexpeditionsrat hat, da meine Frau sich aus beruflichen Günden früher oder später eh infiziert, entschieden das wir alle Hügel der Örtlichen 7 Berge innerhalb der nächsten Woche besteigen, ohne Sauerstoff!

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Große Reisepläne hatte ich für das Frühjahr nicht. Aber ich muss zumindest mit Kurzarbeit rechnen. Werde so lange es keine Ausgangssperre gibt halt Kurztouren in der Region machen. Stealth Camping wurde ja auch schon vorher praktiziert. Ansteckungsgefahr sehe ich da auch keine, selbst wenn man mal nem anderen Wanderer begegnet, oder durch eine Ortschaft kommt. 

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Die allgemeine Panik ist ja sehr übertrieben im Vergleich zur normalen Grippe (18.000-25.000 Tote jedes Jahr alleine in D) und vor allen Dingen Medien gemacht, aber es ändert nichts daran dass aktuell extrem durchgegriffen wird (Wahljahr in etlichen Bundesländer u.a. Bayern, USA, England und Österreich auch alles wackelig, Japan ist alles willkomen was von den Strahlenfolgen ablenkt und der EU die neue Flüchtlingswelle,..usw.)

Als gesunder Mensch würde ich aus Angst nichts absagen, aber ich hätte keine Lust irgendwo gestrandet zu sein und in Quarantäne zu kommen. In 3 Monaten sollte sich das Ganze beruhigt haben (es geht ja vor allen Dingen darum einen plötzlichen Massenausbruch zu verhindern, was in Asien mit seiner extremen Bevölkerungsdichte besonders in China ja auch Sinn gemacht hat). Höchstens die Urlaubshochburgen in Italien und Spanien vielleicht noch 6 Monate.

Mein Onkel ist trotzdem gechillt auf die Philippinen geflogen, obwohl Flug auch gecanelt wurde und obwohl man das offziell gar nicht kann. Hat halt umgebucht auf Sigapur Airlines und auch vor Ort keine Probleme wenn man ein bisschen flexibel bleibt. Man soll sich halt brav die Hände waschen und jeden Tag fieber messen (er ist aber auch Renter und schert sich nicht wenn er anstatt 6 Wochen 9 da bleiben müsste).

bearbeitet von Vee

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Meiner Reiseplanung wohnt derzeit noch ein Funken Hoffnung inne: Meine Schiffspassage ab Anfang Juni in die U.S.A. dauert 14 Tage. Das klingt zunächst, als ob damit die derzeitigen Einreisebedingungen in die U.S.A. erfüllbar wären. Aber die Möglichkeiten des Scheiterns überwiegen klar:

  1. Die Reiseeinschränkungen werden vermutlich noch größer werden. U. U. komme ich im Juni nicht mal mehr von Südbaden an die belgische Nordseeküste. Mit solchen Einschränkungen erledigen sich auch die innereuropäischen Alternativideen.
  2. Die Auslandsversicherung könnte ihrerseits einschränkende Bedingungen aufgreifen wegen des erhöhten Risikos im Zielgebiet widerrufen. Ohne Versicherung käme ich nicht an Bord.
  3. Das Schiff läuft am zweiten Tag noch Southhampton an. Somit bsteht das Risiko, dass ich bei Ankunft nur rund 11 Tage „Schiffsquarantäne“ hatte. Natürlich könnte ich überall drei weitere Tage ausharren, aber ob das so einfach zugelassen wird?
  4. Das Schiff läuft unter portugiesischer Flagge. Juristisch zählt es also zum Schengenraum. Womöglich wird man mich bei Ankunft als „der war gestern noch in der EU“ einstufen. Was dann passiert, ist völlig unklar. Denn das Schiff fährt erstmal weiter nach Südamerika.

Ich warte also ab, was aus meiner gebuchten Passage wird. Die Rederei wird sich sicher dazu äußern.

Wenn es mir dennoch erlaubt wäre, körperlich gesund und legal per Schiff in die U.S.A. einzureisen, dann würde ich das wohl tun, ggf. unter Vermeidung sonstigen öPnv (Autofahrt nach Antwerpen, temporärer Autokauf für U.S.A.-Durchquerung). Gut möglich, dass ich bereits zuvor den Virus hatte. Und falls nicht: Ob ich hier oder in den U.S.A. 14 Tage unter Heim-/Hotel-Quarantäne ginge, wäre mir persönlich angesichts der Gesamtreisedauer und des langen Vorlaufs egal.

Denkbar ist auch, dass in zweieinhalb Monaten bei der Einreise Schnelltests verfügbar sind und durchgeführt werden. Das würde die Reisesituation für viele vermutlich verändern.

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Gast
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