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Ultraleicht Trekking

Wasservorrat/-verbrauch planen


AnDrIx

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Hallo zusammen, 

wir fuxen hier ja häufig in unseren Gear Lists (zu Recht) um jedes Gramm, das Wasser macht dabei aber auch einen bedeutenden Anteil unseres Gewichts auf dem Rücken aus (auch wenn‘s ein Consumable ist). 
 

Mich würde interessieren wie ihr euren Wasserverbrauch konkret kalkuliert. 
Habt ihr euch mal eine spezielle Formel aufgestellt, die je nach Außentemperatur  und Kochen kalkuliert? Wie sehr plant ihr Wasserstellen im Vorfeld mit ein? Etc. 

(Hatte bisher für mich im Sommer immer die Faustformel pro 10km / mind. 1 Liter)

Freu mich auf Anregungen!

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Ich plane zumindest beim Wandern so, dass ich in der Naehe von Wasser uebernachte (so grob max 3/4 km, 300 HM weg), lege dann meinen Rucksack ab und gehe zum Wasser, hole min in 2  2 l Evernew 4 l ungefiltertes Wasser, was ich dann am Campplatz filtere, damit komme ich gut fuer den Abend inkl Kochen, Tee, Morgens 2 Kaffee usw hin.

Ob ich morgens nochmal Wasser nachholen muss, oder das Restwasser fuer den Tag reicht, haengt in erster Linie von den HM ab.
Bei mir funktioniert diese Fausformel, wenn ich vor dem Loslaufen nochmal gut trinke :
Fuer das Laufen am Tag 3/4 l + 0,5 l pro 400 HM, die in laengeren Anstiegen gelaufen werden muessen, ich addiere also nicht den Kleinkram, der ueber den Tag ansteht, aber wenn ich z.B. einen langen Anstieg ueber 800 HM habe, kommt rechnerisch 1 l dazu, bei 1200 HM 1,5 l.

Nun schaue ich in die Topo, ob ich davon ausgehe, dass ich nach den Gelaendeformationen ueber den Tag an Wasser komme, dann nehme ich fuer die Abschnitte, wo das gut aussieht, kein zusaetzliches Wasser mit.

Nach Moeglichkeit versuche ich es so zu halten, dass ich nur den 3/4 l bei habe und unterwegs Wasser aus irgendwelchen Baechen, Quellen, Rinnsalen filtere.

Wenn es dann mal nicht mit dem Wassernachschub ueber den Tag klappt, ist das halt imho eine Komforteinschraenkung, ich finde durstig laeuft sich nicht gut. Bloeder isses, wenn ich dann abends auch nicht an Wasser komme, da ich ja haeufig erst nach etlichen Tagen an einen Re-Supply komme und meine Lebensmittel-Vorraete darauf ausgelegt sind, dass ich abends koche, da geht dann evtl die Laune runter.

Beim Packraften ist das natuerlich anders, wenn ich auf kleinen Fluesschen abseits von Orten und Landwirtschaft unterwegs bin, isses ja eh easy, dann filtere ich aus dem Fluss, bei Fluessen die eher durch bewohntes Gebiet gehen bzw an denen landwirtschaft betrieben wird, ziehe ich mein Wasser lieber aus kleinen Zulaufen, irgendwann tagsueber halt die 4 l fuer die 2 Evernew-Beutel, unten im PC bringen die ja auch den Schwerpunkt runter :mrgreen:

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Ich habe eher zu viel Wasser dabei. Nichts ist schlimmer als brennender Durst - finde ich. Das ist ja nicht nur unangenehm.

Wenn ich unterwegs bin plane ich nicht viel, sondern bin einfach unterwegs. Ich mache mir nicht sooo viele Gedanken wie weit ich komme, wo genau ich vorbeilaufe etc. Daher plane ich nicht auf den halben Liter genau. Wenn ich mich mit der Planung vertue, länger brauche, die Quelle versiegt ist... habe ich ein Problem. Ich habe lieber zuviel dabei. Beim Wasser hört für mich der Spaß auf.

Ich hatte schon Situationen, die aufgrund von Wassermangel sehr unangenehm waren.

Daher laufe ich im Sommer oft mit 2 Litern rum. Je nach Gegend sogar mehr, wenn es unterwegs keine Nachfüllmöglichkeit gibt, auf der Schwäbischen Alb zum Beispiel.

 

 

 

 

 

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wie @khyal, nur dass die menge abends von ihm bei uns maximalmenge ist und für zwei reicht und wir tagsüber fast nie mehr als 1 L pro kopf dabei haben, auch bei 1500 hm aufstieg. das ergibt sich bei uns ziemlich ohne faustformel. wenns sehr heiss wird, nehmen wir mehr wasser mit. ansonsten ist der blick auf die karte wichtig: wo ist ein bach / hütte o.ä. und gerade am anfang einer tour achten wir im gelände sehr darauf, welches gewässer wie ausgetrocknet ist. zudem sind wir immer relativ zivilsationsnah unterwegs (europäische gebirge) oder in wasserreichen gegenden (skandinavien, schottland). es passiert uns regelmässig, dass das wasser sich mal dem ende neigt - wer zuletzt noch was hat, muss es als reserve für beide haben (also: bescheid sagen, wenn ausgetrunken bzw. kurz davor). ausserdem haben wir immer was dabei, was man lutschen kann. und die beiden kleinen flaschen, die wir tagsüber beide jeweils haben, werden morgens und danach dann bei jeder gelegenheit nachgefüllt - "eigentlich", dh manchmal aus faulheit bzw. [fehl)einschätzung unterwegs halt nicht ("ist jetz einfach & da kommt gleich wieder was") und dann sind wir plötzlich irgendwann doch eine kurze zeitlang auf "reserve" (besonders bei langen abstiegen passiert uns das hin und wieder & ist doof). &edit: trinken vorm auffüllen (= anne quelle). abends beim rumhängen viel tee, morgens je eine grosse tasse vorm losgehen, an lahmen tagen zwei.

auffüllen passiert mehrmals täglich, meist ziemlich andauernd. planung: in der nähe von da, wo man übernachtet, muss wasser sein.

Bearbeitet von hans im glueck
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Interessante Ansätze hier, ich trage meist auch zuviel rum. Das heißt meist 2 Liter und freue mich dann ggf darüber, dass ich beim Zähneputzen und Abspülen nicht ganz so knauserig sein muss. Sobald ich weniger als einen Liter im Sack habe, schaue ich, dass ich an Nachschub komme.
Schaue mir auf der Karte vorher immer an, wo Wasserquellen sind und plane die auch ein. Hatte aber auch schon die Erfahrung gemacht, dass eine geplante Quelle versiegt/trocken war, das war dann kein Spaß, mit dem verbliebenem Wasser bis zum nächsten Vormittag haushalten. Gerne trinke ich mich an den Wasserquellen auch schon satt, also mind. ein halber Liter. Auf den Wetterbericht ist ja oft auch kein Verlass, von daher fällt der bei der Planung bei mir raus.
Aber eine Formel habe ich da noch nicht aufgestellt, ist auch schwierig, bei den wechselnden Wetterverhältnissen. War jetzt erst auf dem Soonwaldsteig und bin mit 3 Litern an einem sehr heißem Tag gestartet (welche ich aber auch gebraucht habe dank anstrengenden Aufstiegen) und habe mich dann geärgert, dass ich mich nicht mehr auf das Netz der offenen Wasserhähne verlassen habe. Aber das verbucht man dann wohl unter Lernprozess bzw stupid heavy....

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vor einer Stunde schrieb Backpackerin:
vor 10 Stunden schrieb AnDrIx:

(Hatte bisher für mich im Sommer immer die Faustformel pro 10km / mind. 1 Liter)

Dazu noch eine Frage: auf ebenem Gelände oder mit ordentlich Höhenmeter? Mir wäre das ja schon fast zu wenig.

Das ist ja abhängig von der Geschwindigkeit die man geht und natürlich des Klimas. 

An meiner persönlichen Grenze, von Durchschnitts Geschwindigkeit zur Streckenlänge, brauche ich bis +27 Grad C, etwa 1 Liter Flüssigkeit pro Stunde. Egal ob zu Fuß oder auf dem Rad. 

Bei einer Wohlfühl Geschwindigkeit, innerhalb der komfort Zone, brauche ich zwei Liter den ganzen Tag, im moderaten Klima ..... 

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Ein Hiker namens "Masochist", gegenwärtig auf dem AT unterwegs (https://www.youtube.com/user/matthewhengst), dies aber im Rahmen seines ECT (Florida/Quebec, ca. 5000 Meilen), hat dies folgendermassen gelöst: Er trägt nur einen Liter mit sich rum, trinkt aber an jeder Wasserstelle mindestens 1.5 Liter. Dieses Vorgehen hat er auch in Florida und auf dem Weg hinauf nach Georgia angewandt. Auf dem Florida Trail war Wasser teilweise sehr schwierig zu finden, später klapperte er Kirchen ab, die meist einen zugänglichen Wasserhahn im Aussenbereich hatten.

Ich persönlich fahre mit dieser Technik ebenfalls gut, trage aber immer ein Hydrogel mit mir rum. Dies gibt zusätzliche zwei Stunden wandern, wenn das Wasser alle ist. Erfahrungsgemäss kann man sich auch mit Guthooks, etc nicht auf die geschriebenen Infos verlassen. In der Schweiz sind schon mal Brunnen, warum auch immer, abgeschaltet. Vor dem Campen lade ich 2 Liter. 

Dann gibt es auch persönliche Vorlieben: Manche Hiker laden mehr Wasser, damit sie nicht aus Kuhtrögen etc. trinken müssen obwohl das Wasser dort eigentlich geniessbar wäre.  

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Das kommt bei mir stark drauf an wann und wo ich unterwegs bin. Wenn die Topografie es zulässt, habe ich nur einen Liter dabei und fülle ihn immer auf, wenn möglich. Gerade in großen Teilen Norwegens ist Wasser ja überall vorhanden. Wenn ich irgendwo bin, wo es nicht regelmäßig Quellen gibt, oder ich das anhand der Karte nicht genau abschätzen kann, habe ich immer mehr mit, als ich brauche. Mein Verbrauch ist definitv hoch, da ich sehr stark schwitze, also mehr als drei Liter pro Tag alleine durch trinken (im Sommer). Im Winter koche ich Tee und gieße mir einen halben Becher voll und packe dann noch Schnee dazu, dann hat man gleich die perfekte Trinktemperatur und muss nicht so viel Wasser schleppen. Auf dem PCT bspw. oder auch in Marokko hatte ich eine Kapazität von 5 Litern dabei und diese auch oft zwischen zwei Stellen benötigt. Es kommt also wirklich stark aufs Gebiet an. In Island in der Sprengisandur war das auch mal so, da gibts echt wenig Wasser. Grundsätzlich vertrete ich den Standpunkt, dass man immer zu viel Wasser und Essen tragen sollte. Es kann ja zB auch immer mal passieren, dass man gezwungen ist vorzeitig zu halten und dann nicht genügend Wasser zu haben kann gefährlich werden. Ich habe eigentlich auf allen Touren Gefäße für vier Liter dabei, da man einfach nie weiß, füllen tue ich die dann bei Bedarf.

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vor 35 Minuten schrieb Mars:

Er trägt nur einen Liter mit sich rum, trinkt aber an jeder Wasserstelle mindestens 1.5 Liter

Finde ich persönlich nicht sonderlich geschickt. Zugegebenermaßen ist die Gewichtsverteilung mit 1,5 Liter Wasser “innenliegend“ natürlich besser, letztendlich schleppt man die aber trotzdem mit und zumindest ich hätte ein ziemlich unangenehmes Völlegefühl. Der Körper kann diese Menge Flüssigkeit sowieso nicht schnell genug verarbeiten. Wenn ich mich recht erinnere (hab vor Kurzem „The Athletes Gut“ als Vorbereitung auf meinen ersten Ultra gelesen) liegt die maximale Aufnahmemenge pro Stunde bei 800 bis 1000ml pro Stunde. Da der Körper die Flüssigkeit nicht unbegrenzt im Verdauungstrakt speichert bis sie verarbeitet werden kann wird vergleichsweise viel ungenutzt wieder ausgeschieden werden.

Dürfte besonders da wo wenig Wasser zur Verfügung steht nicht schlau sein so ineffizient mit Flüssigkeit umzugehen (und zusätzlich noch ein Völlegefühl zu haben).

Ich plane auch immer mit der Karte anhand von Abstände zwischen sicheren Quellen, Höhenmetern und Temperatur. Wobei ich da keine Formel habe, sondern so Pi mal Daumen abschätze wieviel ich wohl brauche. In wirklichen Trockenregionen würde ich dann aber doch auch eine genauere Planung vornehmen.

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vor einer Stunde schrieb Mars:

Hydrogel

Welche Menge Wasser ersetzt es und um wie viel ist es leichter? 

Welche Produkte sind empfehlenswert? 

 

vor 13 Minuten schrieb AudioHitchhiking:

Dürfte besonders da wo wenig Wasser zur Verfügung steht nicht schlau sein so ineffizient mit Flüssigkeit umzugehen (und zusätzlich noch ein Völlegefühl zu haben

Das Völlegefühl muß sich nicht bei jedem einstellen, ansonsten ist es vielleicht ineffizient, allerdings geht man so auf Nummer sicher genügend getrunken zu haben. 

Dazu ist es ratsam immer genügend Urin in der Blase zu haben, da die Nieren bei Wassermangel ein hoch konzentrat ausscheiden. Und ineffizienz hilft da massiv. 

Natürlich sollte man auf ausreichend Salz achten, aber das ist ja selbstverständlich. 

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vor 1 Stunde schrieb Mars:

Er trägt nur einen Liter mit sich rum, trinkt aber an jeder Wasserstelle mindestens 1.5 Liter.

 

vor 43 Minuten schrieb AudioHitchhiking:

und zumindest ich hätte ein ziemlich unangenehmes Völlegefühl.

Mein erster Gedanke, nur ich hätte nicht nur ein Völlegefühl, sondern wäre kurz vor dem Kotzen :ph34r:

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vor 11 Minuten schrieb zopiclon:

Das Völlegefühl muß sich nicht bei jedem einstellen, ansonsten ist es vielleicht ineffizient, allerdings geht man so auf Nummer sicher genügend getrunken zu haben. 

Dazu ist es ratsam immer genügend Urin in der Blase zu haben, da die Nieren bei Wassermangel ein hoch konzentrat ausscheiden. Und ineffizienz hilft da massiv. 

Natürlich sollte man auf ausreichend Salz achten, aber das ist ja selbstverständlich. 

Bezüglich genügend Urin in der Blase und Salz hast du meine volle Zustimmung.
Bin allerdings der Meinung wenn ich an einer Wasserstelle auf einem Trail mit Wasserknappheit 2,5 Liter Flüssigkeit auffülle ist nur 1 Liter mitnehmen und 1,5 Liter sofort trinken in meinen Augen nicht klug. Vor Ort mehr als genug zu trinken ist absolut richtig. Aber dann nur 1 Liter mitnehmen um Gewicht zu sparen weil man ja gerade 1,5 Liter getankt hat ist in meinen Augen die falsche Entscheidung. 
Ineffizient trinken ist sinnvoll um einen Wassermangel im Körper wieder auszugleichen bzw. die Folgen abzumindern, sorgt aber auch schneller dafür das der Mangel überhaupt entsteht. 

 

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Hängt bei mir stark von der Route ab. Als erste Daumenformel: 15km = 1Liter bei normalen Temperaturen, wenn es heiß wird(über 30 Grad) werden es nur 10km mit einem Liter.

Generell manage ich das mit dem Wasser auch so, das ich an einer Wasserstelle oder Supermarkt extrem viel auf einmal trinke. Also mindestens 1L. Der reicht schonmal sehr weit. Vormittags ist mein verbrauch geringer als Nachmittags, da es da noch kühler ist. Für die Mittagspause plane ich mit 750ml. 300ml zum kochen, erst zum Durst löschen. Für Abends 1L. kochen wieder so 300-400ml je nach dem was es gibt. Der erst ist für die ganze nacht inkl. Frühstück. 

Wasserstellen plane ich entsprechend so, dass ich entweder kurz vorm Camp noch an einer vorbeikomme oder in den ersten Stunden des neuen Tages erreichen werde.

Wie viel ich nun trage ist von der Route und den Abständen der Wasserquellen abhängig. Ich versuche immer nur 1-2L zu tragen. Wobei ich manchmal auch abwäge ob ein kleiner Umweg es entweder wert ist oder auch nicht wenn ich dafür mal 2,5-3L tragen muss. 

Die Erfahrung kommt beim wandern und ändert sich dann immer leicht nach gebiet und Verfügbarkeit. Am Anfang immer mit 500ml Reserve planen. 

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Achso ich vergaß das Thema Elektrolyte:

Auch wenn sie nicht gut schmecken. Ich habe immer 2-3 Beutel Elo-Trans aus der Apotheke dabei. Eigentlich ist das Pulver gedacht bei Kindern die gerade Montesumas Rache durchleben gedacht. Bei hohen Temperaturen hilft so eine kleine Prise davon im Wasser enorm. An den Geschmack gewöhnt man sich wenn man nicht zu hoch dosiert. In der Wüste geize ich damit auch nicht und hab meist recht viel davon dabei. 

Alle anderen Pulver wie Gatorate etc. kann ich nicht so empfehlen. Zuviel Zucker etc. drin. Danach wird man durstiger als vorher.

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Die Strecke ist bei mir garnich so entscheidend, sondern Flach/Bergig und Temperatur.

Gehe von 3 Liter am Tag in der Ebene, im Frühling und Herbst aus. Wird es bergig und Warm sind es fast 4 Liter pro Tag.  Vor zwei Wochen hatte ich 6 Liter mit und nach 1,5 Tagen wandern waren die alle. Ich denke eigene Erfahrungswerte sind am hilfreichsten.

Für mich ist weniger die Problem der Kalkulation, sondern wie bekomme ich das ganzer Wasser mitgeschleppt. 

 

Bearbeitet von bandit_bln
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vor 31 Minuten schrieb zopiclon:

Unter welchen Bedingungen? 

Die geschilderte Ausgangssitutation war ja dass „Masochist“ dies auf Trails macht auf denen es schwierig ist an Wasser zu kommen (und AT, Florida und Georgia sind zusätzlich ja auch eher heiß). Die Strategie bei schwieriger Wasserversorgung von vornherein immer nur 1 Liter Wasser mitzunehmen führt, wenn ich eine unregelmäßige oder unsichere Wasserversorgung habe, logischerweise schneller zu Wasserknappheit als wenn ich einfach mehr Wasser mitnehme. Dann komme ich wahrscheinlich auch gar nicht so häufig in die Situation einen Wassermangel im Körper ausgleichen zu müssen. Und ohne Wassermangel wird mein Körper auch ohne 1,5 Liter sturztrinken seine normale Nierenfunktion aufrechterhalten können.

Um es kurz zu machen: Mir ging es eigentlich nur um folgendes (hab ich vielleicht nicht klar genug ausgedrückt): Wenn ich weiß die Wasserversorgung ist schwierig sollte ich vielleicht vorsichtshalber etwas mehr Wasser mitnehmen. Der Körper kann Wasser nur bis zu einem gewißen Maß speichern. Die Rechnung „Ich trinke jetzt mehr dann brauch in den nächsten Stunden weniger“ kommt relativ schnell an seine Grenze (unter der Voraussetzung dass ich nicht schon eine Flüssigkeitsdefizit habe das ich ausgleichen muss).

 

Aber ich glaube wir kommen etwas vom eigentlichen Thema ab.

Bearbeitet von AudioHitchhiking
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Ich habe eigentlich immer nur einen Liter dabei. Ich trinke auch an wenn möglich mindestens einen Liter, wenn ich an einer Möglichkeit vorbei komme. Wenn ich weiß, dass es die letzte Möglichkeit für Wasser an diesem Tag ist(das ist meistens gegen Nachmittag) dann packe ich 3-4 Liter Wasser ein. Das ist dann zum waschen, kochen, abends was trinken, Morgenkaffee und ein bisschen was für den Start in den nächsten Tag. Das hat bis jetzt immer gut geklappt. Ich hasse es mit mehr als einem halben Liter an einer wasserstelle anzukommen. Ich spare mühevoll Gewicht und dann sowas. Wenn mensch dazu bedenkt was einige für summen ausgeben um 500 Gramm zu sparen... 

Und Wasser im Bauch/Körper trägt sich 1000mal besser als im Rucksack. 

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vor 31 Minuten schrieb Backpackerin:
vor 1 Stunde schrieb Sever:

Ich habe immer 2-3 Beutel Elo-Trans aus der Apotheke dabei.

OT: Wenn dir das nicht schmeckt probiere es mit Oralpädon, gibt es in der Geschmacksrichtung Apfel-Banane ;). Ist auch von Stada

Warum nicht einfach etwas (Meer) Salz ins Wasser und Gemüse essen? 

Oder wenn man 2 in 1 besser findet: Blutdruck Salz.

 

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vor 13 Minuten schrieb zopiclon:

Warum nicht einfach etwas (Meer) Salz ins Wasser und Gemüse essen? 

OT: Natürlich geht das auch, hier ging es ja ums Trinken. Also ich trinke nicht allzu gerne Salzwasser ;). Und double use hat man im Falle einer Durchfallerkrankung ja auch. Ist ja mehr als nur Salz.

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vor 3 Stunden schrieb zopiclon:

Welche Menge Wasser ersetzt es und um wie viel ist es leichter? 

Welche Produkte sind empfehlenswert? 

 

Das Völlegefühl muß sich nicht bei jedem einstellen, ansonsten ist es vielleicht ineffizient, allerdings geht man so auf Nummer sicher genügend getrunken zu haben. 

Dazu ist es ratsam immer genügend Urin in der Blase zu haben, da die Nieren bei Wassermangel ein hoch konzentrat ausscheiden. Und ineffizienz hilft da massiv. 

Natürlich sollte man auf ausreichend Salz achten, aber das ist ja selbstverständlich. 

Ich verwende meist das von Powerbar, habe jedoch meine Zweifel, ob dies wirklich empfehlenswert ist. Enthält z.B. Natriumbenzoat. Ich verwende es einfach als zusätzliche Reserve, wenn ich auf der Karte weit und breit kein Wasser entdecken kann. Powerbar ist 67 ml. 

Offenbar kann man sich daran gewöhnen, Wasser in grossen Mengen zu trinken. Manchmal haut man auch MiO rein, damit es besser schmeckt. Ob dies gesund ist, weiss ich auch nicht. Auf jeden Fall ist diese Form der Hydration einfacher anzuwenden, als auszurechnen, wie viel man braucht und dann auf dem trockenen zu sitzen.

Es hängt halt auch von der Wanderweise ab. Auf dem Westweg beispielsweise kommt man ab und zu an einer echten Gaststädte vorbei, manchmal soll es da sogar gekühltes Mineralwasser geben, bin mir aber nicht sicher, natürlich habe ich nur brav gefiltertes Wasser aus dem Waldbächlein getrunken. Ich wandere wirklich ungeplant, d.h. ich weiss nie im voraus, wo ich in der Nacht lagern werde.   

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