Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking

HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEES


Carsten010

Empfohlene Beiträge

vor 2 Stunden schrieb HUCKEPACKS:

@skullmonkey

Dude! Sweet!

Hendrik, vielen herzlichen Dank für das Review und das Video! Das schreit ja förmlich nach einer Gegenüberstellung in Form von:

Phoenix Lite 1.0  vs Phoenix Lite 2.0

Und ab wann darf man mit der 2.0 Version ca. rechnen? Mein ULA Circuit ist doch mittlerweile ziemlich überdimensioniert für meine Touren...

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Anfang Oktober. Wohl um den 10ten herum. Zum einen wollten wir Entwicklungen für spätere Packs jetzt schon in den Phoenix 2021 einfließen lassen. Und Entwicklungszeit ist ein langwieriger Prozess, der viel Zeit frisst und leider gleichzeitig vom Produzieren abhält. Und zum anderen erreichte uns unser DCF-Restock mit einiger Verspätung.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 21 Stunden schrieb HUCKEPACKS:

Ich habe wochenlang an einer Lösung gebaut, um die Taschen grundsätzlich und auch nachträglich adaptiv zu konstruieren. Bin aber partout zu keiner befriedigenden Lösung gekommen. Aber die Taschen sind derart gebaut, dass sie theoretisch mit zwei horizontalen Nähten an die „alten“ Schultergurte aufgenäht werden könnten.

OT: (Hattest Du uns schon via mail angeschrieben?)

 

 

die will ich......

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Da uns mittlerweile einige Anfragen erreicht haben, wollte ich zu den Schultergurttaschen noch etwas ergänzen. „Eigentlich“ hatten wir grundsätzlich nicht vor, bereits bestehende Packs bei uns in der Wst. mit den Taschen zu ergänzen, sondern während der nächsten Batch einige zusätzlich anzufertigen und diese dann an interessierte Phoenix/Packl-Owner zum „selbstannähen“ herauszugeben. Denn leider können wir den Aufwand eines nachträglichen „pimpens“ nicht leisten. Und was ich hier auch nicht unerwähnt lassen möchte ist, dass sich der Shape der Schultergurte verändert hat und somit die Taschen nur ca. zur Form der bestehenden Schultergurte passen. Aber vielleicht fällt mit ja wirklich noch eine saubere Adaptivlösung ein.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 3 Stunden schrieb HUCKEPACKS:

Da uns mittlerweile einige Anfragen erreicht haben, wollte ich zu den Schultergurttaschen noch etwas ergänzen. „Eigentlich“ hatten wir grundsätzlich nicht vor, bereits bestehende Packs bei uns in der Wst. mit den Taschen zu ergänzen, sondern während der nächsten Batch einige zusätzlich anzufertigen und diese dann an interessierte Phoenix/Packl-Owner zum „selbstannähen“ herauszugeben. Denn leider können wir den Aufwand eines nachträglichen „pimpens“ nicht leisten. Und was ich hier auch nicht unerwähnt lassen möchte ist, dass sich der Shape der Schultergurte verändert hat und somit die Taschen nur ca. zur Form der bestehenden Schultergurte passen. Aber vielleicht fällt mit ja wirklich noch eine saubere Adaptivlösung ein.

 

ich kann nur wieder sagen, alles was du in dieser richtung zu bieten hast, wird 100 mal besser sein als das, was ich als schultertaschen basteln könnte. es wäre wirklich schade, wenn ich mit meinen konstruktionen deinen großartigen rucksack verunstalten müsste.

und stell dir vor, ich werde unterwegs auf deinen pack angesprochen ( wie schon mehrmals passiert) und muss dann langatimig erklären, "ja, nein, ähm, die schultertaschen, ja, die, nein sind nicht von ihm, die sind von mir ... ". und jeder schaut dann nur noch auf diese taschenversuche... ( keine gute werbung :))

 

will sagen, ich stehe für experimente bereit.....

vielen dank und schönen gruss

 

heff

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor einer Stunde schrieb HUCKEPACKS:

(Wobei die Socken eigentlich süß sind ;). Bringen zumindest ein wenig Farbe ins Spiel)

RSBTR druckt doch auf DCF. Wasserdichten Schultergurttaschen im Pippi Langstrumpf-Design oder einem "Phoenix Pocket Pack Pink Unicorn Edition" steht also eigentlich nichts im Weg ;-)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Mal eine Frage an @HUCKEPACKS

Du verkaufst ja diverse Töpfe von Toaks und verschiedenes Küchenzubehör, das ich auch schon zu Zeiten von Laufbursche Gear gerne bei dir bezogen habe. 

Es gibt zurzeit keinen deutschen Shop, der einen Trail Designs Ti-Tri verkauft. Ist es in Zukunft denkbar, dass du diese Lücke füllst und zumindest die passenden Konfigurationen für die Töpfe aus deinem Angebot ins Angebot aufnehmen könntest? Einen Käufer hättest du, mein Toaks 1000 braucht Gesellschaft. :)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 15 Stunden schrieb BitPoet:

RSBTR druckt doch auf DCF. Wasserdichten Schultergurttaschen im Pippi Langstrumpf-Design oder einem "Phoenix Pocket Pack Pink Unicorn Edition" steht also eigentlich nichts im Weg ;-)

RSBTR lässt sich den Service auch gut bezahlen;)

vor 14 Stunden schrieb C_!:

Mal eine Frage an @HUCKEPACKS

Du verkaufst ja diverse Töpfe von Toaks und verschiedenes Küchenzubehör, das ich auch schon zu Zeiten von Laufbursche Gear gerne bei dir bezogen habe. 

Es gibt zurzeit keinen deutschen Shop, der einen Trail Designs Ti-Tri verkauft. Ist es in Zukunft denkbar, dass du diese Lücke füllst und zumindest die passenden Konfigurationen für die Töpfe aus deinem Angebot ins Angebot aufnehmen könntest? Einen Käufer hättest du, mein Toaks 1000 braucht Gesellschaft. :)

Sehr gerne würde ich auch wieder Trail Designs im Sortiment haben. Denn die Cones sind immer noch imho hot shit. Aber TD gibt keine Ware mehr an Retailer raus. Auch ein längeres Gespräch mit Rand von TD zum Start von HuPa konnte daran nichts ändern. Wir hatten zwar besprochen ein gemeinschaftliches Kochsystem in Zusammenarbeit mit Toaks zu kreieren, aber das ist leider im Sande verlaufen.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • 5 Wochen später...
  • 3 Monate später...

Da mein Beitrag im Schnäppchen-Tread verschwunden zu sein scheint hier vielleicht im besseren Faden nochmal der Hinweis.

Es gibt einen neuen Restock Newsletter: 

"Liebe Ultraleicht Freunde,
 
natürlich wollen wir Euch den letzten Restock des nicht vorenthalten. Ab sofort gibt es wieder den PACKL Special DCF Woven black und PACKL Special DxG black. Hadere nicht Dir noch heute Deinen neuen Trailbuddy zu sichern. Wie immer in unserem Shop zu finden. LINK
 
Bis dahin, bleibt gesund, viel Spaß an der frischen Luft und auf Euren lokalen Trails und Wegen,
Euer Huckepacks Team"

 

Ein PACKL SPECIAL DCF woven • black wird mich bald begleiten :wink:

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Wahnsinn, immer wenn ich bestellen möchte, ist alles schon ausverkauft. Wieviele Rucksäcke näht ihr so im Monat?

 

Noch eine Frage: Was ist der Unterschied zwischen dem Packl Special DCF Woven black und dem "normalen" Packl? Preis ist klar, aber ausstattungsmäßig doch gleich. Der Standard Packl ist leichter und günstiger. Blicke nicht durch, was das Special woven black mehr kann.

Bearbeitet von Lastenesel
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • 4 Monate später...
  • 4 Wochen später...

:wub::wub:

JA, HIER, INTERESSIERT! grün? camo? pink? farbe ist eigentlich egal (gibts für vx21 farben?).

edit: (umhänge)gurt bräuchte ich nicht, die beiden oberen gear-loops reichen mir.

feature? so wie du  es oben vorstellst, ist die tasche features genug. vielleicht ein extra-department für zigaretten während der fahrt zu greifen? quark (--> die daisy dürfte platz haben für die notkippe).

thanx! :wub:

--> und ihr?

Bearbeitet von hans im glueck
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Gerade erst gesehen dass es einen eigenen Thread gibt. Zitiere mich dann mal selbst:

 

Zitat

Farbmäßig fände ich coyote schön, aber schwarz wäre wohl das neutralste mit dem wahrscheinlich eigentlich jeder an seinem Rad glücklich würde.

Die Feature-Liste von Laufbursche finde ich schon gut. Wüßte nichts was es darüber hinaus noch braucht.

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • martinfarrent änderte den Titel in HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEES
  • Mod-Team hat Thema gesperrt
  • Mod-Team hat Thema entsperrt
  • Mod-Team gesperrt und entsperrt dieses Thema

Deine Meinung

Du kannst jetzt schreiben und Dich später registrieren. Wenn Du ein Benutzerkonto hast, melde Dich bitte an, um mit Deinem Konto zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Nur 75 Emojis sind erlaubt.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

  • Gleiche Inhalte

    • Von doman
      Da ich seit kurzem mein Set an Bikepackingtaschen um eine A-Rakete erweitert habe (Vorstellung kommt noch), war genügend Packtaschenvolumen vorhanden, um eine Tour mit Zelt und Zeltofen anzugehen. Passend dazu hat sich das Wetter hier am letzten Wochenende weiter abgekühlt, sodass eine abendliche Wärmequelle wünschenswert schien.

      Das ist das Rad mit voller Montour. Hinten drin stecken Merinosachen für die Nacht (bei den Temperaturen noch überflüssig), das Tarp, Handschuhe (nicht gebraucht) und der Schlafsack. Im Rahmen befinden sich der Ofen, 1,5 Liter Wasser, Elektronik- und Hygienekleinteile, Werkzeug, Pumpe und paar Lebensmittel. Am Oberrohr Snacks, die Powerbank, Kabel, ein Schloss und die Gopro. Und vorn stecken in einer Röhre das Zelt und der Kocher nebst 750 ml-Tasse und in der anderen Isomatte und Hängematte.

      Der Freund, mit dem ich unterwegs war, fuhr ein Rose-Backroad aus Carbon, das gefühlt noch mal deutlich leichter war als mein Titan-Drahtesel.

      Er hatte allerdings noch einen Rucksack auf dem Rücken, auf den ich gerne verzichtet habe, obwohl nur damit der abendliche Biertransport zu bewältigen war.

      Die Strecke haben wir uns mit der Voreinstellung "Gravel" von Komoot erstellen lassen - mit manuellen Nachjustierungen.

      Herausgekommen ist ein extrem naturnaher Trail, bei dem man sich so manches Mal fragte, ob es wohl in hundert Metern noch ein Spur von Weg zu erkennen geben wird.

      Aber wir sind mit nur sehr gelegentlichen Schiebeeinlagen gut durchgekommen.

      Beim letzten Zivilisationsstopp haben wir uns noch jeder ein Menü einpacken lassen, das mit den Straps der Satteltaschen gut zu fixieren war und später mit den Reifenhebern gut geschmeckt hat - denn für Löffel war kein Platz mehr.

      Am Abend haben wir einen Traumspot auf einer Hügelkuppe gefunden und uns mit den Hängematten und dem Ofenzelt wohnlich eingerichtet.

      Nur bei der Bierflasche hätte ich mir gewünscht, dass sie so groß gewesen wäre, wie sie die Kerze hier aufs Zelt projiziert.

      Das Zelt hat uns einen mollig warmen Abend beschert. - Der Feuerstrahl des Schornsteins war übrigens so gerichtet, dass er dem Baum keinen Schaden zugefügt hat (auch wenn das hier vielleicht so aussieht).

      So sah das Zelt von innen aus.

      Und so stellte sich die Szenerie am nächsten Morgen dar. Bevor irgendein Spaziergänger vorbeigekommen war, hatten wir alles wieder weggepackt.

      Und alles passte tatsächlich ohne quetschen zu müssen wieder in die Packtaschen rein.

      Hier habe ich heute Morgen noch ein Bad genommen, dann ging's wieder zurück.
      SCHÖN WAR'S!
    • Von doman
      Nach siebenmonatiger Wartezeit ist vor ein paar Tagen mein neues Gavelbike eingetroffen - mit Titanrahmen und 11-Gang-GRX-Guppe ohne Umwerfer. Ich bin schwer beeindruckt, obwohl ich zunächst etwas skeptisch war, ob dieser neue Fahrrad-Trend tatsächlich hält, was er verspricht. Das Rad ist spritzig wie ein Rennrad und 'bombproof' wie ein Mountainbike. Außerdem bietet es mit seinen 40-mm-Reifen mehr Komfort als die fehlende Federung vermuten lässt.

      Das Rad ist mit knapp unter 10 kg ziemlich leicht - findet jedenfalls meine Tochter im Vergleich zu ihrem Kinderfahrrad.

      Um richtige Touren machen zu können, fehlen mir allerdings noch die Taschen für das Rad. Eine Ortlieb Lenkertasche mit dem neuen QR-System habe ich zwar, aber auch die werde ich wohl noch ummodeln, weil der Halter eigentlich das einzige ist, was mir daran wirklich gefällt. 
      Ausrüstung mit Bikepackingtaschen
      Die Taschen, mit denen ich das Rad ausstatten möchte, werde ich alle selbst herstellen und nach und nach hier vorstellen. Fertig ist bereits die Rahmentasche, die ich noch nie an einem Rad hatte und mir schon lange gewünscht habe.

      Zunächst habe ich aus Karton eine Schablone abgenommen.

      Dann wurden die benötigten Teile ausgeschnitten. Verarbeitet habe ich das schwerste mit Nylonstoff verstärkte DCF-Material (das aber mit 170 g/m2 immer noch recht leicht ist). Die einzige genähte Applikation ist der Reißverschluss, alle andere Verbindungen wurden mit Transferklebeband geklebt - genauso wie ich das bereits mit meinem Zelt erprobt habe.

      Das ist die Tasche von innen.

      Uns so sieht sie fertig von außen aus.

      Einzelne Stellen habe ich noch mit der Nähmaschine nachgenäht, damit beispielsweise die Klettverschlüsse nicht abreißen.

      Das Gewicht finde ich sehr ansprechend - die vom Volumen her deutlich kleinere Rahmentasche von Apidura wiegt das dreifache.

      Was mir besonders wichtig ist: auch die Paddelblätter meines Packraft-Paddels passen in den Rahmen ...

      ... und am Ende auch in die Taschen hinein. Was ich genau damit anstellen werde, könnt ihr (hoffentlich) bald hier nachlesen... 
    • Von noodles
      Heute Nachmittag habe ich mich mit meinem Packraft

      auf eine einsame Insel in der Peene zurückgezogen und das folgende Buch gelesen:
      https://www.amazon.de/Bikepacking-Langstreckenabenteuer-mit-leichtem-Gepäck-ebook/dp/B07SW4FW6W/ref=mp_s_a_1_1?keywords=9783667112644&qid=1566736842&s=gateway&sr=8-1

      Thema: UL-bikepacking von einem amerikanischen Autor. Ich fand das Buch sehr informativ insbesondere die Tipps zu Packsystemen System und Reparaturmöglichkeiten unterwegs.
    • Von Lowtec
      Nach dem aus der Reise zum Pamirhighway im letzten Sommer nichts wurde sollte es dafür im Winter nach Mexico auf den Baja Divide Biketrail gehen. Reichlich Informationen dazu gibt es z.B. unter bajadivide.com. Der Flug nach La Paz war schnell gebucht, am 27.12 sollte es los gehen. Der Trail ist über 2700 km lang, daher war vorher schon klar, dass ich ihn nicht komplett fahren konnte, da ich nur ca. 10 Radtage zur Verfügung hatte. Ich entschied mich dazu dem Trail von La Paz aus in entgegengesetzter Richtung nach Norden zu folgen und dann ggf. den einen oder anderen Schlenker ab zu kürzen und dann am Ende mit dem Bus wieder nach La Paz zu fahren.
       
      Die Flüge verliefen problemlos und ich kam dank der Zeitverschiebung am nächsten Vormittag recht gur ausgeschlafen am Interationalen Airport von La Paz an.(Bei dem Namen hätte ich ihn mir deutlich größer vorgestellt). Leider war mein Hinterbau vom Transport verbogen, so dass ich Mühe hatte das Hinterrad einzubauen, aber letztlich habe ich doch alles zusammen geschraubt bekommen.
      Beim Autovermieter deponierte ich meine Fahrradtasche. Nach der langen Anreise hatte ich keine Lust auf Stadtbesichtigung und wollte gleich los legen. La Paz ließ ich daher links liegen. Auf staubigen Pisten ging es durch Buschland zur MEX 1. Roadrunner hieß mich in seinem Land willkommen, das ging schon mal gut los. Auf der MEX 1 hielt sich der Verkehr auch in Grenzen und ich kam gut voran. Die Polizeipatrolien mit MG irritierten mich anfangs ein wenig. Leider bekam ich in keinem Laden eine passende Gaskatusche, aber noch war ich frohen Mutes, dass ich die noch finden würde. Der Track biegt dann bald von der Haubtstraße ab und führt zunächst auf Asphalt, dann auf Schotter an der Küste entlang. Cool fand ich die riesgen Kakteen und die Geier die über mir kreisten. Auch Pelikane waren im Formationsflug unterwegs.

      An einem kleinen Laden füllte ich meine Wasserflaschen auf, hätte ich gewust, wie spärlich die Versorgungslage später ist, dann wäre mein Einkauf größer ausgefallen. Gaskatuschen gab es wieder nicht. Nachmittags wurde es richtig heiß und die Wasservorräte schwanden dahin. Am späten Nachmittag kam ich dann durch den „Ort“ Punta Coyote (Drei Hütten und eine Kirche), hier sollte es laut Beschreibung einen Laden geben, ich fand nichts und fuhr weiter. Einen km später traf ich dann einen Italiener, der den Trail nach Süden fuhr und auch Spanisch konnte, der half mir bei der Suche nach dem Laden. Glück gehabt! Ein kurzes Stück fuhr ich noch weiter bis ich diesen schönen Platz, direkt am Meer zum Zelten fand.
    • Von Jan el mochilero
      Die kalten Finger und Zehen beim Fahrrad fahren, die der hereinbrechende Winter mir gerade beschert, lassen mich zurück an den nicht lange zurückliegenden Oktober denken, der dieses Jahr so besonders warm und schön war.
      Schon lange hatte ich den Plan, die Strecke zwischen meinen beiden Heimatsorten, nicht nur mit dem Bus oder Zug, sondern mit dem Fahrrad zu überwinden. Für gewöhnlich braucht man zwischen fünf oder sieben Stunden um von Berlin nach Aalen, ein Städtchen in Süddeutschland, zu gelangen,; Je nachdem welches Transportmittel man wählt. Auf nur zwei Rädern sollte es diesmal um einiges langsamer gehen, dafür aber um ein vielfaches spannender werden als eine Flixbusfahrt auf der Autobahn.
       
      Mit dem Kartenprogramm Kommot, plante ich eine Route, die viel Natur mit einschließt, Dörfer und Städte meidet und aus möglichst viel nicht asphaltiertem Untergrund besteht. Mit einem Abstecher durch den Harz sowie nach Würzburg, kommt die Strecke auf insgesamt 700km, die ich an sechs Tagen abfahren wollte.
      https://www.komoot.de/tour/46619585?ref=wtd
      Die Reise war für Fahrrad, Equipment und mich eine Premiere in Sachen Bikepacking. Bislang hatte ich nur kleinere, ein bis zwei Tagestouren unternommen. Dementsprechend aufgeregt war ich, als ich mit Profilreifen und für sechs Tagen Proviant in den selbstgenähten Taschen, mich früh morgens auf mein Gravelbike schwang. Bei strahlendem Sonnenschein rollte ich auf bekannten Wegen durch den Grunewald in Richtung Süden.
       
      Ich hatte versucht mir die Strecke der ersten Tagesetappe so gut wie möglich ins Gedächtnis zu prägen, denn die Herausforderung dieser Tour würde dieses Mal nicht das Unbekannte eines fernen Landes sein, sondern eher mein Smartphone immer mit genügend Strom versorgt zu wissen. Ich hatte mir nur eine grobe Übersichtskarte ausgedruckt. Diese sollte mich davor bewahren nicht völlig zu verzweifeln sollte mein Handy dann doch unerwartet den Geist aufgeben.
       

       
      Schnell musste ich feststellen, dass das Vorankommen stark vom Untergrund abhängig ist. Ich liebe Kiefernwälder. Jedoch bedeuten Kiefern auch meist sandigen Boden und so quälte ich mich in weiten Teilen Brandenburgs entweder im kleinsten Gang oder zu Fuß über kerzengerade Forstwege. Mir war nicht bewusst dass man trotz null Prozent Steigung und ohne Gegenwind so langsam sein kann !
      Als die Sonne unterzugehen begann und ich den Hilferufe meiner Oberschenkel endlich Beachtung schenken musste, baute ich mein Lager auf einer kleinen Waldlichtung auf uns ließ es für heute gut sein.
       

       
       
      Meine Tagesetappe hatte ich zwar nicht ganz erreicht, was den grandiosen Sonnenuntergang aber in keinster Weise unatraktiver machte. Die Bäume zogen lange Schatten in der violetten Abendluft und im abnehmenden Kreis der Sonne zogen die Silhouetten zweier Reiter vorbei.
      In den darauffolgenden Tagen sollte ich an jeden Morgen und Abend in den Genuss eines nahezu perfekten Sonnenauf-, beziehungsweise Untergang kommen.
      In der Frühe noch in Handschuhe, Balaklava und Schichtsystem gehüllt, fuhr ich weiter bis ich mittags trotz kurzer Hose und Trikot, schwitzend, eine Pause einlegte und mit dem Kopf, gut gebettet auf einem Packsack, ein Schläfchen machte. Was kann man sich schöneres vorstellen, als durchs Land zu ziehen,  wann immer man will die Seele baumeln zu lassen oder es auf Singeltrails ordentlich krachen zu lassen und in die wunderschöne Herbstlandschaft einzutauchen. Kurzum, ich kam mir vor wie ein Landstreicher aus alten Tagen.
       
       

       

       
       
      Die Pausen hatte ich allerdings auch nötig. Meine penible Streckenplanung stellte sich dann doch als ungenügend heraus, da mich die Route oft auf Waldarbeiterwegen führte die wahrscheinlich zuletzt vor zwanzig Jahren benutzt wurden. Ultraleicht macht auf jeden Fall auch im Fahrradtourenbereich Sinn, im Gegensatz zu vielen Meinungen; zumindest wenn man vor hat oder gezwungen ist sein Bike des öfteren zu schieben.
      Feldwege sind nicht gleich Feldwege, zumindest in Deutschland nicht. Die Größe der Steine, die den Belag darstellen, nehmen in südlicher Richtung stetig zu. Die tiefen sandigen Wege in Berlin und Brandenburg weichen allmählich den Geröllstraßen Sachsen-Anhalts und werden in Thüringen zu Mondoberflächen ähnlichen Passagen. Erleichterung bringen dann die in Bayern und Baden-Württemberg vorwiegenden fest komprimierten Schotterpisten, über die sich es so herrlich rasen lässt.
       
       

       
       
      In welchen Bundesland ich mich gerade befand gab mir nicht nur meine Beobachtungen über den Bodenbelag Auskunft, sondern auch Ihre Bewohner selbst. Wechselnde Akzente und Begrüßungsfloskeln verrieten mir schnell wo ich mich gerade befand. Als ich nur noch statt "servus" das mir vertraute "Grüß Gottle" vernahm, wusste ich, dass mein Ziel nicht mehr weit sein konnte.
      Dennoch entschied ich mich dafür noch eine Nacht im freien zu verbringen anstatt erschöpft und im Dunkeln zu Hause anzukommen. Ein weiteres mal den Biwaksack ausrollen, den Spiritusbrenner anzünden und die harten Muskeln dehnen.
       
       

       
       
      In wenigen Minuten hatte ich meine Freezerbagnudeln vertilgt und zufrieden schaute ich dem Landwirt zu, wie er auf seiner riesigen Maschine, wie auf einem Tron sitzend, seine ernte einholte. Am nächsten Morgen ging es auf abermals bekannten Wegen Richtung Heimat und mein kleines Abenteuer damit zu Ende.
  • Benutzer online   4 Benutzer, 0 Anonym, 43 Gäste (Gesamte Liste anzeigen)

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Diese Website benutzen Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Lies bitte auch unsere Datenschutzerklärung, sowie unsere Nutzungsbedingungen und die Netiquette.