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Ultraleicht Trekking

Bikepacking Einsteiger Fahrrad?


Empfohlene Beiträge

Guten Tag zusammen, 

Auf meiner letzten UL Tour habe ich jemanden kennengelernt, der mit seinem Fahrrad, von Portugal über die Türkei nach Marokko fährt. 
 

Irgendwie hat mich das Thema Bikepacking angefixt und jetzt will ich es auch mal auf dem Fahrrad probieren. Da ich aber nicht weiß ob es mich auf Dauer genauso reizt, wie das UL wandern, will ich ungern Tausende von Euros für ein Fahrrad rausknallen. 
 

Mein Budget für das Fahrrad habe ich mal auf 1000€ festgelegt. Gravelbike oder reicht fürs erste ein MTB? 

Eventuell kann mir ja jemand ein bestimmtes Model einer Marke vorschlagen was infrage kommen könnte. 
 

Vielen Dank 

 

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Ich werfe mal ein paar Fragen zurück:

-Wie ist deine Erfahrung mit Rennlenkern?

-Möchtest du dass Rad nur dafür nutzen?

-Möchtest du große Distanzen zurücklegen, oder willst du einfach nur mit dem Rad unterwegs sein?

-Wie ist die allgemeine Erfahrung mit Fahrrädern, schraubst du selbst, bzw. würdest du das tun?

 

Paar Gedanken: An einem Gravel-Rad bringt man einfacher mehr Gepäck unter, als an einem Mountainbike. Aber wenn man Mountainbiken möchte, braucht man ein MTB. 1000 Euro sind m.E. eine etwas schwierige Preisgrenze. Da bekommt man zwar durchaus taugliche Räder, erst Recht im Abverkauf nach der Saison. Aber oftmals die Räder dieser Preisklasse mit Aufrüstungssackgassen behaftet. Wenn die Ansprüche steigen, ist es dann meist sinnvoller, gleich ein neues Rad zu kaufen. Wenn man 1500€ in die Hand nimmt, entspannt sich das schon deutlich.

Ich habe ein Canyon Grizl 7, das ist ziemlich bikepackingtauglich und wird auch dafür genutzt. Außerdem habe ich ein Kona Unit, dass wird von Kona explizit als Bikepacking-Rad vermarktet, dafür nutze ich es aber gar nicht. Stattdessen nehme ich fürs Gelände ein Nicolai Saturn 14, dass ist nur mäßig geeignet, aber taugt dafür für grobes Gelände.

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1000€ ist schon ein sehr knappes Budget

Folgendes kann alles, aber nix besonderes gut, ist aber ein typisches Rad dazu im einfachster Ausstattung:

https://www.decathlon.de/p/reiserad-29-zoll-riverside-touring-920-reifen-schwalbe-thunder-burt/_/R-p-332473

https://lighterpack.com/r/uldntl

Wandern ist eine Form des weiten Gehens, die Fortbewegung zu Fuß, über mindestens mehrere Stunden. Klettern ist die natürliche Fortbewegung, mit vertikaler Komponente, mit Händen und Füßen. Oder man fährt einfach Rad.

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Für 1000€ würde ich das Rad mit 700€ - 800€ veranschlagen und in Kleinanzeigen kaufen. Mit Eigentumsnachweis und Kaufvertrag ist das Risiko gering und man bekommt etwas vernünftiges. Das Restbudget geht für Taschen, ggf. Gepäckträger, neue Kette, Ersatzreifen, Multitool  und Trinkflaschen drauf. Ach ja Klamotten und Helm braucht man auch noch.

Das Rad hängt von der geplanten Strecke ab und nich so sehr vom Reisen an sich. Nur Stra0e: Rennrad bzw. Marathonrenner, Straße und unbefestigte Wege: Gravel, Singeltrails: MTB. Wobei ein Gravelbike bezüglich des Gepäcks wohl etwas robuster ist und auch beim reinen Straßeneinsatz eine Option mit Reserven darstellt. Da Gravelbikes wahrscheinlich immer noch "In" sind, sind die Preise auf dem Gebrauchtmarkt vermutlich höher, als bei einem Marathon- bzw. Komfortrennrad. Vielleicht findet sich aber auch was günstiges. Und viele Flussradwege haben unbefestigte Streckenanteile.

Wenn du schon ein MTB hast, dann reicht das zum austesten, aber pro Tag 100km Strecke machen ist damit schon eine sehr sportliche Herausforderung ;)

 

 

Bearbeitet von bandit_bln
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  • 4 Wochen später...

Wenn du das für unter 1000 € abgegriffen hast, dann passt das schon. Zum UVP hätte ich andere Sachen vorgeschlagen. Das einzige, was mir (gerade, bzw. nur im Bikepacking-Kontext) negativ auffällt, ist die Gabel ohne Gepäckbefestigungsmöglichkeit. Gibt hier ja zur Zeit einen Thread dazu, ob man die überhaupt braucht, aber meiner Meinung nach ist das eben sinnvoll. Überlebensnotwendig ist das aber natürlich nicht.

Viel Spaß damit und in der Bikepacking-Welt.

 

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vor 4 Stunden schrieb MadCyborg:

Wenn du das für unter 1000 € abgegriffen hast, dann passt das schon. Zum UVP hätte ich andere Sachen vorgeschlagen. Das einzige, was mir (gerade, bzw. nur im Bikepacking-Kontext) negativ auffällt, ist die Gabel ohne Gepäckbefestigungsmöglichkeit. Gibt hier ja zur Zeit einen Thread dazu, ob man die überhaupt braucht, aber meiner Meinung nach ist das eben sinnvoll. Überlebensnotwendig ist das aber natürlich nicht.

Viel Spaß damit und in der Bikepacking-Welt.

 

Ich habe das Fahrrad für 700€ geschossen. 

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Am 9.7.2023 um 12:07 schrieb Bivy Pan:

Guten Tag zusammen, 

Auf meiner letzten UL Tour habe ich jemanden kennengelernt, der mit seinem Fahrrad, von Portugal über die Türkei nach Marokko fährt. 
 

Irgendwie hat mich das Thema Bikepacking angefixt und jetzt will ich es auch mal auf dem Fahrrad probieren. Da ich aber nicht weiß ob es mich auf Dauer genauso reizt, wie das UL wandern, will ich ungern Tausende von Euros für ein Fahrrad rausknallen. 
 

Mein Budget für das Fahrrad habe ich mal auf 1000€ festgelegt. Gravelbike oder reicht fürs erste ein MTB? 

Eventuell kann mir ja jemand ein bestimmtes Model einer Marke vorschlagen was infrage kommen könnte. 
 

Vielen Dank 

 

kommt drauf an welche Strecken du fahren willst.

Ansonsten kann man zu 90 % ein Gravelbike empfehlen.

 

Ich würde an deiner Stelle eher mehr ausgeben weil die Preise eh nicht fallen und du es für 200 € weniger wieder gebraucht verkauft kriegst.

Hydr. Scheibenbremsen sind absolute Pflicht! Kauf keine mechanischen.

 

 

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vor 59 Minuten schrieb Steffen-AB:

Sind mechanische Bremsen für so eine große Bikepackingtour nicht von Vorteil, weil leichter zu warten/reparieren?

Ja, das würde ich auch sagen. Einen Seilzug findet man in jedem Feld-, Wald- und Wiesenradladen oder Baumarkt für ein paar Euro bzw. kann man einfach 1-2 mitnehmen. Ein Entlüftungskit würde ich nicht mitnehmen und erst recht keine Entlüftung am Wegesrand durchführen wollen.

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Wenn eine Bikepackingtour nach Südafrika oder nach Sibirien geplant ist mag das Argument mit den Seilzügen stimmen. Ansonsten sollte in ganz Westeuropa jeder Fahradhändler eigentlich in der Lage sein ein Scheibenbremse zu warten und auch kurzfristig  Ersatzteile für Shimano zu besorgen. 

Muss eine hydraulische Scheibenbremse, welche vor der Tour entlüftet/ok/befüllt war auf der Tour auf einmal entlüftet werden, dann ist sie defekt, weil undicht. Kann natürlich so nicht bei einer mechanischen auftreten, aber auch kein Normalfall einer hydraulischen. 

Bearbeitet von bandit_bln
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Aber...wenn kaputt, dann kaputt. Und dann muss es nicht Sibirien oder Südamerika sein - schon im Hessischen kannst du auf den Dörfern echt lange suchen, bis du da einen Fahrradladen findest, der hydraulische Scheibenbremsen kennt. Was nicht heißt, dass da Ersatzteile sind...

Einen Seilzug auswechseln schafft man eigentlich alleine irgendwo in der Pampa.

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Wie oft gehen hydraulische Bremsen kaputt? Wo in Mitteleuropa ist man so weit von der Zivilisation entfernt, dass man die nicht mehr repariert bekommt mit vertretbarem Aufwand?

Es gibt übrigens Versicherungen und Schutzbriefe, auch vom ADAC bzw. bei ADAC-Mitgliedschaft enthalten. Die holen einen ab mitsamt Rad.

Spielt aber alles eh keine Rolle, weil für unter 1000,- kriegt man sowieso keine Hydraulik ausgestattet.

Ich kann nur sagen, dass ich kein Rad mehr ohne vollhydraulische Scheibenbremsen kaufe! Und besser eine Nummer größer als üblich, weil so superleicht Rennradzeugs, mit vorne 160, hinten 140er Scheibe ist schon grenzwertig bei längeren steilen Abfahrten, wie z.B. nach Alpenpässen. Da muss man noch nicht mal "schwere Knochen" haben.

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vor 1 Stunde schrieb ULgäuer:

weil so superleicht Rennradzeugs, mit vorne 160, hinten 140er Scheibe ist schon grenzwertig bei längeren steilen Abfahrten, wie z.B. nach Alpenpässen.

Kann ich so nicht bestätigen (ultegra und Trick stuff) 

 Man darf halt nicht ständig am Hebel ziehen. Nur kurz und hart bremsen, damit die bremse Zeit hat zum kühlen

Bearbeitet von zopiclon

https://lighterpack.com/r/uldntl

Wandern ist eine Form des weiten Gehens, die Fortbewegung zu Fuß, über mindestens mehrere Stunden. Klettern ist die natürliche Fortbewegung, mit vertikaler Komponente, mit Händen und Füßen. Oder man fährt einfach Rad.

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vor 2 Stunden schrieb ULgäuer:

Wie oft gehen hydraulische Bremsen kaputt?

OT:

Hydraulische Bremsen sind komplizierter als Seilzugbremsen und es kommt häufiger vor als gedacht, dass bei Montage und Entlüftung Fehler auftreten. Beiträge in Rennrad-News und MTB-News berichten oft von beschädigten Bremshebeln aufgrund falscher Olivenauswahl oder feststeckender alter Oliven.

Die Entlüftung von Scheibenbremsen ist ebenfalls anspruchsvoll. Dabei muss äußerste Vorsicht walten, um ein Verschmutzen der Bremsscheibe mit Dot- oder Mineralöl zu verhindern. Viele Radsportvereinsmitglieder wechseln ihre Schaltzüge und Ketten selbst, aber nur wenige führen die Entlüftung der Bremsen zu Hause durch.

Mein Bruder hat übrigens als er den Schlauch am trekkingrad gewechselt hat, mal Ausversehen die Bremse hinten gedrückt. Der Bremszylinder hat sich dann rausgedrückt und die Bremse war unbenutzbar und der rasen getränkt mit Mineralöl. Auch nicht so geil. Macht er auch nicht wieder, ich will nur mögliche Fehlerquellen aufzeigen.

Meine Schwester hat ihr Rennrad in Schräglage im Auto transportiert und hatte überhaupt keine Bremsleistung mehr danach, weil irgendwo am Hebel was rausgelaufen war. Der mag es nicht, auf dem Kopf zu stehen. 

Damit Scheibenbremsen mit Seilzug gut funktionieren braucht es auf jeden Fall kompressionsfreie Außenhüllen (Jagwire KEB-SL) und eine gute Einstellung der Beläge. Und es gibt auch massive Unterschiede in der Bremsleistung. Je nach Hebel - Sattel - Belag Kombination ist da auch noch viel rauszuholen. Da kann man auch gut Gewicht bei sparen (was ja auch gut in dieses Thema passt :D), denn mechanische Hebel und Sättel sind i.d.R. leichter.

 

 

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Am 2.8.2023 um 14:11 schrieb Steffen-AB:

Sind mechanische Bremsen für so eine große Bikepackingtour nicht von Vorteil, weil leichter zu warten/reparieren?

Seh ich eher umgekehrt, frueher bei Seilzugbremsen musste ich immer wieder was schrauben, nachstellen, Zuege tauschen usw, seitdem ich MTB mit hydraulische Scheibenbremsen habe, kein Aerger mehr, Schraubaufwand geht gegen Null btw auch mit waagerechtem Transport 0 Probleme, schon im Auto mehrere Tausend km mitgefahren oder auf dem Packraft Fluss / Meer...

Natuerlich sollt man bei Wartungen wissen, was man macht, entsprechende Bremsanlagen warte ich seit Jahrzenten auch an Motorraedern und auch da gibt es Newbies, die bei abgenommenen Bremszangen durch Rumspielen die Kolben rausdruecken, zuviel Bremsfluessigkeit nachfuellen, dass die Kolben sich nicht zurueckstellen usw usw und die Kroenung war, dass vor vielen, vielen Jahren mal eine Motorrad-Werkstatt, bei der ich am Anfang wegen Garantie Inspektionen an einem Motorrad durchfuehren lassen musste, nach Bremsfluessigkeitswechsel vergessen hat, das Entlueftungsventil wieder richtig zu schliessen, was ich nur mit Glueck ueberlebt habe OT: (seitdem sehen meine Motorraeder keine Werkstatt mehr, dann weis ich wenigstens, wer den Mist gebaut hat :mrgreen:)

Fuer nicht so erfahrene Schrauber sind imho mechanische Bremsen leichter zu ueberblicken, man kann weniger falsch machen, dafuer wartungsintensiver und imho schlechter zu dosieren, muss jeder fuer sich entscheiden...

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vor 21 Stunden schrieb zopiclon:

Man darf halt nicht ständig am Hebel ziehen. Nur kurz und hart bremsen, damit die bremse Zeit hat zum kühlen

Ein frommer Wunsch an manchen Stellen. Steile Straße nach Alpenpass mit anschließenden Haarnadelkurven. Laufen lassen und nur kurz bremsen war nicht opportun. Was dann ging, war abwechselnd vorne und hinten bremsen. So konnte der Brandgeruch vermieden werden. Vielleicht wären Sinterbeläge noch hilfreich gewesen, aber sowas muss man sich dann vorher überlegen. Und ich bin nicht allzu schwer. Systemgewicht inkl. Taschen war vielleicht 90kg und ich hatte zumindest 160/160. Frau ist leichter, dafür hinten nur 140er Scheibe (Ultegra). Die war früher raus.

Ist sicher ein Extremfall, aber ich weiß nicht, warum man ausgerechnet an Bremskraft bzw. -standfestigkeit knausern muss. Bremskraft kann man nur genug haben, nicht zu viel. 160/140 mag genug sein für schlanke Rennradler, auch weil die Reifen gar nicht mehr Grip hergeben, aber genug ist halt nicht dasselbe wie gut.

vor 20 Stunden schrieb hmpf:

dass bei Montage und Entlüftung Fehler auftreten.

Dafür gibt es Profis und das wird nicht auf Tour gemacht. Hydros sind idR sehr robust. Da muss man lange nichts machen, wenn man nicht selber was kaputt macht. Zum Transport ohne eingebautes Laufrad gibt es entsprechende Distanzstücke.

Diese Selbstreperatureigenschaften, die gerne hervorgehoben werden für Seilzugbremsen, sind vielleicht was für wirkliche Weltenbummler. Die nehmen dann auch einen Stahlrahmen, weil man in allen Teilen der Welt jemanden findet, der den zur Not schweißen kann. In Mitteleuropa findet man auch diverse Firmen, die Carbonrahmen wieder reparieren. So Battle-Damage-Repair-Szenarien sind hier einfach nicht relevant.

Btw, wenn man Taschen am Rahmen montieren möchte, sind innenverlegte Züge ein Segen. Auch da bieten Hydros deutliche Vorteile, da es dem Öl relativ egal ist wie scharf es ums Eck geht.

Kann ja jeder halten wie er/sie will, aber wenn mich wer fragt, ist alles unter 180/160 Vierkolben vollhydraulisch eine Behelfslösung. Reicht vermutlich, aber gut ist halt was anderes. Vom Bremsgefühl (Druckpunkt) haben wir noch gar nicht gesprochen. 

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vor 45 Minuten schrieb ULgäuer:

Ein frommer Wunsch an manchen Stellen.

Ja das stimmt natürlich. 

Allerdings ist so ein rennrad ein spezielles Sport Gerät und kein Verkehrsmittel. 

Die Scheiben Durchmesser ändern womöglich etwas an der Bremskraft. Die Scheiben Masse, neben den (sinter) Klötzen, bringt die Temperatur Stabilität. 

 

https://lighterpack.com/r/uldntl

Wandern ist eine Form des weiten Gehens, die Fortbewegung zu Fuß, über mindestens mehrere Stunden. Klettern ist die natürliche Fortbewegung, mit vertikaler Komponente, mit Händen und Füßen. Oder man fährt einfach Rad.

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vor 46 Minuten schrieb ULgäuer:

Ist sicher ein Extremfall, aber ich weiß nicht, warum man ausgerechnet an Bremskraft bzw. -standfestigkeit knausern muss.

Ich finde der finanzielle Mehraufwand steht nicht im Verhältnis zur gewonnen Bremskraft. Gerade bei schmalem Budget (OT: ein Punkt der hier im Forum öfters mal übersehen wird :grin:) kann man hier viel Geld sparen. Ich fahre seit Jahren mit Avid BB7 Road und TRP Spyre SLC in Kombination mit Trickstuff Bremsbelägen und den bereits genannten kompressionsfreien Zughüllen und bin zufrieden.

 

vor 50 Minuten schrieb ULgäuer:

Kann ja jeder halten wie er/sie will, aber wenn mich wer fragt, ist alles unter 180/160 Vierkolben vollhydraulisch eine Behelfslösung. Reicht vermutlich, aber gut ist halt was anderes.

Gibt es Vierkolbenbremsen für Rennbremshebel?

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vor 42 Minuten schrieb ULgäuer:

Zum Transport ohne eingebautes Laufrad gibt es entsprechende Distanzstücke.

Bei Autotransport habe ich sowas noch nicht verwendet, aber auf dem Packraft schon, einfach Stuecke 1 mm Poly doppelt gefaltet und zwischen die Bloecke geschoben.
 

vor 50 Minuten schrieb ULgäuer:

Die nehmen dann auch einen Stahlrahmen, weil man in allen Teilen der Welt jemanden findet, der den zur Not schweißen kann.

Ach da kann man auch positiv ueberrascht werden, mir ist vor laengerer Zeit im Starkwind mal bei der Fahrtenjolle zwischen griechischen Inseln die Pinne kurz vorm Ruderblattschaft gebrochen, das war eine dieser Mininseln, die nur so 2* in der Woche mit Ausschiffung von Faehren angelaufen werden, ich sah mich schon mit dem Ruder auf der Faehre nach Athen oder Kreta fahren, da auf so einem Inselchen never ever jemand Alu schweissen kann.
Hab dann aber doch den Hafenmeister gefragt, der hat mich dann mit dem Auto quer ueber das Inselchen zu jemand gefahren, desssen Hof nach einem Mix zwischen Mini-Schrottplatz und Huehnerstall aussah, der guckte sich das kurz an meinte nur "no Problem" hat dann astreine Schweissnaehte hingezaubert und mir spaeter erzaehlt, dass er 10 Jahre Alu-Schweisser bei Mannesmann in D war.
Und wenn ich mir ueberlege, wieviel Motorraeder von Anderen ich schon mitten im Nirgendwo zusammengeflickt habe, da hatten die auch nicht mit gerechnet.

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vor 2 Stunden schrieb whr:

Die vernichtete Energie und damit Erwärmung bleibt gleich, egal, wie ich bremse.

Da melde ich mal ein paar Zweifel an. Die Wärme an den Bremsscheiben entsteht durch Reibung. Im einen Extremfall - Bremse dauerschleifen lassen - entsteht viel Hitze und im anderen Extremfall bleiben die Scheiben kalt (und die Wärme entsteht am Reifen, was natürlich noch weniger gewünscht ist). Und dann bleibt eben noch die Frage der Wärmeableitung…

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vor 3 Stunden schrieb zopiclon:

Allerdings ist so ein rennrad ein spezielles Sport Gerät und kein Verkehrsmittel. 

Gravelbikes mit Bikepackingtaschen, ausgestattet mit Rennradgruppen. Ist alles nicht so ganz schlüssig und könnte besser spezialisiert sein. Für ein dediziertes Bikepacking-Gravel würde ich standardmäßig ne 180er setzen vorne, wie das auch bei den allermeisten MTBs üblich ist. 2 oder 4 Kolben ist sekundär.

vor 3 Stunden schrieb Meyerkurt:

Ich finde der finanzielle Mehraufwand steht nicht im Verhältnis zur gewonnen Bremskraft. Gerade bei schmalem Budget (OT: ein Punkt der hier im Forum öfters mal übersehen wird :grin:) kann man hier viel Geld sparen.

Da bewegst Dich aber schon am unteren Rand. Das Gros der Mehrkosten fällt bei der Erstanschaffung an.

vor 56 Minuten schrieb khyal:

Bei Autotransport habe ich sowas noch nicht verwendet, aber auf dem Packraft schon, einfach Stuecke 1 mm Poly doppelt gefaltet und zwischen die Bloecke geschoben.

Die Plastikspacer werden idR mitgeliefert mit dem Rad. Man darf die nur nicht verschlampen. Ansonsten gibt es die im Zubehör.

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