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Ultraleicht Trekking

Empfohlene BeitrÀge

Geschrieben

Mal eine Frage zum VerstĂ€ndnis, so als XUL-Außenseiter... das Thema ergab sich aus einem anderen Thread.

Was ist euch bei Investitionen wichtiger: das absolut niedrigste BW, das Ihr erzielen könnt, obwohl es nur fĂŒr wenige Kurztrips im Jahr praktikabel ist? Oder die konsequente Senkung des Durchschnitts-BW fĂŒr alle Touren im Jahr? 

Beispiel: GĂ€bt Ihr eher Geld fĂŒr den (leichtesten) kleinsten Rucksack aus, der fĂŒr ein Wochenende im Sommer ausreichen könnte? Oder fĂŒr den leichtesten mit genĂŒgend Volumen fĂŒr lĂ€ngere Touren bei grĂ¶ĂŸerer Wetterbandbreite?

P.S. Wie in diesem Subforum die Regel, geht es nicht darum, die Sinnhaftigkeit der Antworten zur allgemeinen Diskussion zu stellen. 

Geschrieben (bearbeitet)

FĂŒr mich ist ganz klar NICHT das leichteste, kleinste, etc. im Vordergrund, vor allem gebe ich nicht unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig viel Geld aus nur um noch 10g leichter zu sein. Erste PrioritĂ€t fĂŒr mich ist eine Ausgewogenheit zwischen Preis, Gewicht, Langlebigkeit jedes StĂŒckes. NatĂŒrlich zum einen um nicht Kohle rauszuwerfen fĂŒr einen Selbstzweck, die Kohle muss ich erarbeiten und Arbeit mag ich nicht, vor allem aber auch des Grundsatzes wegen so wenig und so selten etwas neu kaufen zu mĂŒssen um so möglichst wenig PlastikmĂŒll zu produzieren.

Bearbeitet von TappsiTörtel
Geschrieben

FĂŒr mich gilt das auch. Ich möchte insgesamt in meinem Leben nicht zu viele Dinge besitzen. Daher ergibt es fĂŒr mich keinen Sinn, mit Spezialdingen die SchrĂ€nke zu fĂŒllen, damit ich in allen EventualitĂ€ten das geringstmögliche Gewicht erreiche.

Geschrieben

Danke @Antonia2020 und @TappsiTörtel - aber ich habe die Frage ja im XUL-Unterforum* gepostet und damit in einem Bereich, wo Baseweight-Einsparungen und genaue Gewichtsangaben ganz enorm wichtig sind. Bin ja selber auch eher gemĂ€ĂŸigt, wollte aber mal die PrioritĂ€ten 'der Harten' erfragen, weil ich das interessant finde. 

*Ihr habt das Thema vermutlich auf der Startseite unter 'Neue BeitrĂ€ge' gesehen und die Verortung in diesem Unterforum nicht wahrgenommen... kann ja passieren, also hoffentlich nix fĂŒr ungut.

Geschrieben (bearbeitet)

Ich denke das hĂ€ngt auch stark von der Lebenssituation ab... Als ich mit UL angefangen habe, hatte ich viel Zeit fĂŒr Touren. Entsprechend auch viele kĂŒrzere Touren im Umland. Da hat es mir schon Spaß gemacht, das fĂŒr mich minimal mögliche auszuloten und doch noch esbit zu probieren etc. OT: Was letztlich aber oft auch eine Budgetfrage ist, erst kĂŒrzlich hab ich mit einem kleinen Packsack das erste dcf-StĂŒckchen in die AusrĂŒstung integriert ;)

Aber jetzt habe ich Familienleben und komme zu wenigen Touren. Daher ist der Fokus nun auf möglichst hoher UniversalitĂ€t der AusrĂŒstung, da ich gar keine Zeit hĂ€tte viel zu kaufen oder gar zu testen. Und das ist ja Voraussetzung, um ein neues Teil auf Tour mitzunehmen. In Folge kommt es auch nicht mehr aufs letzte Gramm an, da ich eh keine Zeit habe das zu optimieren.

Um also auf die Eingangsfrage zu antworten: als ich die Zeit hatte ging es klar darum die AusrĂŒstung pro Tour zu optimieren, und wenn's dafĂŒr fĂŒr zehn Touren vier RucksĂ€cke brĂ€uchte :roll:

Bearbeitet von grmbl
Geschrieben

Ich wandere fast ausschließlich in Norwegen. FĂŒr mich gilt: dass ich so wenig Kram zuhause habe, wie nötig und dass ich so lange wie möglich etwas von meiner AusrĂŒstung habe und dass ich sie nicht mit Samthandschuhen anfassen muss. Ich lege Wert darauf, dass AusrĂŒstung stabil und langlebig ist. Das heißt dann eben, dass sie durchaus etwas schwerer ist, als bei den meisten hier. Ich habe zB kein DCF-Zelt, sondern eines aus Silnylon. Meine RucksĂ€cke sind aus XPac oder Ă€hnlich stabilem Material. Zuletzt hatte ich auch wieder einen mit Tragesystem dabei, da ich fĂŒr 3 Wochen Lebensmittel geschleppt habe. Da sind die 600 Gramm mehr an Rucksackgewicht im Vergleich zum Komfortgewinn echt zu vernachlĂ€ssigen. Denn ich lege auch Wert auf Komfort auf Tour. Schließlich bin ich im Urlaub. Ich bin bspw. mit einem doppelwandigen 2-Personen-Zelt unterwegs, wenn ich mieses Wetter erwarte. Da habe ich gar keine Lust, in so einer 80 cm Garage zu liegen und den Regen ins Gesicht geweht zu bekommen. Gewicht spare ich eher durch Reduktion. Ich habe bspw. keine Wechselbekleidung dabei (nur extra Lagen) und keinen Kocher. Brauche ich alles nicht, da kann das dann gerne zuhause bleiben. Könnte mein BW leichter sein? Ja. Aber das wĂ€ren dann Kompromisse im Komfort und der StabilitĂ€t und das sind mir die zwei Kilo nicht wert. WĂŒrde ich nur so Wochenendtrips in Deutschland machen, oder HĂŒttenwanderungen, oder Touren, wo man in SchutzhĂŒtten schlafen kann, dann sĂ€he das bestimmt anders aus. In DĂ€nemark bin ich zB schonmal mit ner ganz minimalen AusrĂŒstung unterwegs gewesen. Aber fĂŒr die Art Touren, die ich zur Zeit mache bin ich mit meinem eher "schweren" BW ganz glĂŒcklich, ca 7 kg waren es diesen Sommer in Norwegen. Und mal Hand aufs Herz: Bei meiner ersten Tour war UL noch unbekannt und ich hatte 30 kg auf dem Buckel :D

Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb Ledertramp:

Da sind die 600 Gramm mehr an Rucksackgewicht im Vergleich zum Komfortgewinn echt zu vernachlÀssigen.

600g đŸ˜Č

vor 9 Minuten schrieb Ledertramp:


Aber das wÀren dann Kompromisse im Komfort und der StabilitÀt und das sind mir die zwei Kilo nicht wert.

2 Kilo? Im XUL-Unterforum?Â đŸ€š

Geschrieben
vor 19 Minuten schrieb ChristianS:

Ich denke im Sinne des Unterforums wird es keine/wenig Antworten geben, da das Forum fĂŒr die entsprechenden Leute zuletzt immer uninteressanter geworden ist.

Sehr aktiv ist doch noch @Capere (nur als Beispiel). 

 

vor 38 Minuten schrieb Biker2Hiker:

2 Kilo? Im XUL-Unterforum?Â đŸ€š

Genau! In diesem Unterforum sollen absolute Grammfuchser ja den Ton angeben. Zu ihnen gehöre ich auch selber nicht. Aber ich sehe manchmal, dass sie sehr viel MYOG-Zeit und Geld in solche AusrĂŒstung investieren, die sich - zumindest aus meiner Sicht - am besten fĂŒr kĂŒrzere Touren mit verlĂ€sslicher Wetterprognose zu eignen scheint. Da lassen sich ja auch (besonders im Sommer) am ehesten recht phĂ€nomenale Werte erzielen. Deshalb frage ich, ob die AusrĂŒstung fĂŒr lĂ€ngere Touren bei diesen Leuten geringere PrioritĂ€t hat, weil u.U. nicht so sensationell leicht.

Geschrieben

80% der Sachen sind immer dieselben egal wie lang der Trip. Am WE teste ich ob/wie sie funzen oder nicht; dabei wird totaler Blödsinn drekt ausgemistet. Danach nehm ich grenzwertiges Zeugs mal fĂŒr 5 Tage mit, beim nĂ€chstenmal 10 usw. Lerne also damit klarkommen (klappt ja nicht immer aber immer Clausthaler đŸ€ŁÂ đŸ€Ł). Meine Devise ist dass ICH mich Ă€ndern muss und nicht bloß mein Kram; exakt so geht XUL vom Prinzip her. 

Nicht ĂŒbel nehmen @martinfarrent aber dir ist XUL mglw. ein bischen fremd??? Darum stellst du die Frage vielleicht falsch?

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb martinfarrent:

Was ist euch bei Investitionen wichtiger: das absolut niedrigste BW, das Ihr erzielen könnt, obwohl es nur fĂŒr wenige Kurztrips im Jahr praktikabel ist? Oder die konsequente Senkung des Durchschnitts-BW fĂŒr alle Touren im Jahr? 

Ich halte die Fragestellung schon fĂŒr unpassend in diesem Unterforum. Sollte man vielleicht lieber in den Bereich "Philosophie" rĂŒberwchieben.

Im Sinne des Unterforums kann es eigentlich nur heißen : Ganz klar das niedrigste BW, was geht. Evtl.  noch an den anvisierten Trip angepasst, d.h. bei Wintertouren den absolut leichtesten, gerade noch vorm Erfieren rettenden Schlafsack - quatsch, Quilt natĂŒrlich!

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 10 Stunden schrieb schwyzi:

Evtl.  noch an den anvisierten Trip angepasst, d.h. bei Wintertouren den absolut leichtesten, gerade noch vorm Erfieren rettenden Schlafsack - quatsch, Quilt natĂŒrlich!

Wenn du so etwas anpeilst, dann hast du noch nie in solch einer Kombi ĂŒbernachtet bzw. die Nacht durch gezittert, und bist reiner Theoretiker und ziemlich blauĂ€ugig. Nach der ersten wirklich kalten Nacht verzichtet man auf solche Experimente.

Ich habe es einmal gemacht, weil ich zwangsweise in Samedan schlafen musste, damit ich den PalĂŒ als Skitagestour angehen konnte, und weil der gesamte Kram mit auf den Gipfel musste, war alles aufs Minimum ausgelegt.

20140426-0523-DSC_3586.thumb.jpg.8a0b0282a1f047c6d48f337095f52bf8.jpg

Bei unter -10°C in einem eventuell +2°C-Komfortgrenze-Schlafsack  penne ich nie wieder.

Bearbeitet von Jever

If there's anything more important than my ego around, I want it caught and shot now.

Geschrieben
vor 45 Minuten schrieb yoggoyo:

Jetzt habe ich verstanden wie sich das Forum ausrichtet. Das UL-Forum ist das neue L-Forum, und das XUL-Forum wird das neue UL-Forum. Es braucht also noch ein Forum fĂŒr die wirklichen XULer, also das SXUL-Forum.

Bin noob hier finde das aber traurig. Warum wollen User die XUL nur megadoof finden unbedingt im XUL-Teil mitreden???

Geschrieben
vor 15 Minuten schrieb Maaslos:

Bin noob hier finde das aber traurig. Warum wollen User die XUL nur megadoof finden unbedingt im XUL-Teil mitreden???

Nachdem der letzte Fachbeitrag vom Juni ist, wollen die Alten halt nur wissen, ob die XULer noch am Leben sind, oder eben doch den falschen Stupid Light Trick ausprobiert haben (zu dĂŒnner Schlafsack im Winter als Beispiel), und nun nicht mehr unter uns weilen.

Nebenbei gesagt, ist der Split XUL vs Rest schlichtweg eine Alters- und Erfahrungsfrage. Wenn man zig Jahre lang sich gĂŒnstig vom letzten Lebensmitteldreck unterwegs ernĂ€hrt, auf leichten und harten und unbequemen Matten sich an den Fels gekuschelt hat, die Freizeit aufgrund Job und Family immer weniger wird, dann ist man froh, wenn man nicht schon wieder ĂŒber die BĂŒcher muss, um zu sehen, wie man ein neues KleidungsstĂŒck passend in die AusrĂŒstungsliste einsortiert bekommt.

Dann wird die 80:20-Regel immer wichtiger: man erreicht 80% des Maximalziels mit 20% des Aufwands, und fĂŒr die restlichen 20% gehen 80% der Arbeit drauf. Bei AbwĂ€gung, die Zeit mit Excel zu verbringen, Geld und Zeit fĂŒr AusrĂŒstungsoptimierung aufzuwenden oder stattdessen doch lieber eventuell nicht ganz zu 100% optimiert auf Tour zu gehen, geht es dann eben schnurstracks auf Tour.

Das kann man sehr schön weiter oben nachlesen. Das Material muss haltbar und lange nutzbar sein, keine Zeit/Lust auf Experimente.

If there's anything more important than my ego around, I want it caught and shot now.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb yoggoyo:

Jetzt habe ich verstanden wie sich das Forum ausrichtet. Das UL-Forum ist das neue L-Forum, und das XUL-Forum wird das neue UL-Forum. Es braucht also noch ein Forum fĂŒr die wirklichen XULer, also das SXUL-Forum.

OT: Ist aber vom Mod-Team nicht so beabsichtigt. Eben weil die Mehrheit der Aktiven (ich auch) eine gelassenere, situationsbetontere und weniger numerische Definition von UL pflegt, soll es fĂŒr die anderen einen Bereich geben, wo eine Ă€ltere und radikalere Lesart weiterhin gĂŒltig ist... wo also bspw. der Vorwurf 'stupid light' tabu ist und wo nicht danach gefragt wird, ob 10 g Gewichtsersparnis den Aufwand lohnen.  

Das Problem scheint tatsÀchlich dieses zu sein:

 

vor einer Stunde schrieb Maaslos:

Bin noob hier finde das aber traurig. Warum wollen User die XUL nur megadoof finden unbedingt im XUL-Teil mitreden???

Und dann lĂ€sst sich natĂŒrlich die Frage stellen, ob diese Kritik auch mich und meinen wirklich ernst gemeinten Eröffnungsbeitrag trifft (ich finde XUL zwar nicht 'megadoof', sondern interessant, aber großenteils unattraktiv).

Mir ging es in diesem Thread tatsÀchlich nur um die Frage, ob die echten XULer tendenziell auf solche Touren fokussiert sind, die allerniedrigste BWs ermöglichen. Ich wollte das nur wissen und nicht kritisch diskutieren. 

Geschrieben
vor 48 Minuten schrieb Jever:

Nachdem der letzte Fachbeitrag vom Juni ist, wollen die Alten halt nur wissen, ob die XULer noch am Leben sind

OT: Anders als bei den meisten Unterforen erschien 'XUL' bis vor kurzem nicht in der Startseitenrubrik 'Neue BeitrÀge' - weshalb es ein bisschen unsichtbar blieb. Dies war technischer KomplexitÀt der Forumssoftware geschuldet und keine Absicht. 

Zudem verschieben wir Mods keine Threads hierhin, weil es TOs völlig freigestellt ist, ob sie ihre Inhalte hier oder bspw. in 'AusrĂŒstung' oder 'MYOG' posten. Hier ist gewissermaßen ein geschĂŒtzter Raum (vor bestimmten Arten der kritischen Diskussion), doch obliegt es dem Einzelnen, diesen Umstand zu nĂŒtzen oder nicht. 

Anderswo verschieben wir Mods ja ab und zu Threads - beispielsweise aus 'AusrĂŒstung' in 'Schwerer als UL'. Deshalb hat 'Schwerer als UL' vergleichsweise viele Inhalte, obwohl auch die neuen BeitrĂ€ge dort (diesmal absichtlich) nicht ganz oben auf der Startseite zu sehen sind.  

P.S. Ich tue mir ja schon fast selber ein bisschen leid, weil mein Thread ins OT abgeglitten ist. :-) Normalerweise mĂŒsste ich als Mod ja dagegen vorgehen und die entsprechenden BeitrĂ€ge ausblenden. Aber eine erneute KlĂ€rung der Funktionsweise des Unterforums scheint ja nötig. 

Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb Biker2Hiker:

600g đŸ˜Č

2 Kilo? Im XUL-Unterforum?Â đŸ€š

Sorry, mein Fehler, dachte wir wĂ€ren im AusrĂŒstungsforum (Thread war auf der Startseite). Wusste gar nicht das wir ein XUL-Unterforum haben...Nee dann kann ich natĂŒrlich nicht mitreden :D

Geschrieben
vor 44 Minuten schrieb Ledertramp:

Sorry, mein Fehler, dachte wir wĂ€ren im AusrĂŒstungsforum (Thread war auf der Startseite). 

OT: Ist ja schon deshalb verzeihlich, weil XUL-Threads erst seit recht kurzer Zeit oben auf der Startseite unter 'Neue BeitrÀge' erscheinen (siehe ErklÀrung oben). Ich denke aber, dass der jetzt nötige zweite Blick (auf den Unterforumstitel) 'mittelfristig' nicht allzu schwer fallen wird. 

Bei der Unterscheidung zwischen Suchen (nach Tipps in 'AusrĂŒstung' vs. nach Angeboten) auf dem Marktplatz klappt es per langer Gewöhnung ja grĂ¶ĂŸtenteils auch. 

Geschrieben
khyal hat diesen Beitrag moderiert:

Ich habe das Gefuehl, hier ist Einiges schiefgegangen und der Thread hat sich einer Art entwickelt, dass er imho wahrscheinlich (nach evtl etwas Bearbeitung) in einem anderen Bereich des Forums besser aufgehoben waere.
Lasst uns bitte etwas Zeit, im Team gemeinsam zu entscheiden, was die beste Loesung ist.



 

Geschrieben

Da es schade wĂ€re, wenn ein solches Thema sinnlos zerredet wĂŒrde, mal der Versuch einer sachlichen Antwort: Ich hab XUL und meine StandardausrĂŒstung schon etwas aufgesplittet, auch wenn sich natĂŒrlich das ein oder andere aus den verschiedenen "RĂŒstsĂ€tzen" ĂŒbertragen lĂ€sst. Ein gewisse Gnadenlosigkeit ist unabdingbar, wenn man in den Bereich 3kg oder weniger kommen will, ich generiere das aber trotzdem hauptsĂ€chlich durch Weglassen (Kocher, ggf. Ersatzkleidung) und ansonsten die meisten GegenstĂ€nde im dual-use, raidlight race-vest muss auch zum Turnschuhpendeln (neudeutsch run-to-work) herhalten, Schlafsack ist mein normaler Sommerschlafsack. Dass so eine Ausstattung nicht fĂŒr alle Touren, 12 Monate im Jahr, in jeder Klimazone taugt dĂŒrfte auch klar sein (eine Tatsache mit der anscheinend manche Leute so ihre Schwierigkeiten haben), aber fĂŒr ein paar spaßige lange Wochenenden reicht es allemal. 

Obwohl im Unterforum SUL unnötig, ein Satz zur Sinnhaftigkeit: Mit Rucksack (Nigor Moyo) ist es wirklich aus Spass an der Sache, als Trailrun mit race-vest merkt mal aber tatsÀchlich jedes Gramm, wobei sich eine ausufernde Luxusausstattung ja schon aufgrund des Volumens von 26L von selbst erledigt. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 45 Minuten schrieb schrenz:

Da es schade wĂ€re, wenn ein solches Thema sinnlos zerredet wĂŒrde, ...

Ich glaube hier schreibt gar niemand mehr der SUL/XUL tatsĂ€chlich hart und konsequent praktiziert... (außer @Capere vielleicht)

vor 45 Minuten schrieb schrenz:

Ein gewisse Gnadenlosigkeit ist unabdingbar, wenn man in den Bereich 3kg oder weniger kommen will, ich generiere das aber trotzdem hauptsÀchlich durch Weglassen (Kocher, ggf. Ersatzkleidung) und ansonsten die meisten GegenstÀnde im dual-use, ...

HauptsĂ€chlich weglassen. So war es bei mir auch. Kein Kocher, keine Isojacke, keine lange Hose, nur Shorts und Windhose, Ponchotarp als Shelter und Regenzeug usw. usf. Und dann reicht eben der 20-25l Silnylon-Rucksack mit 250g um die ca. 3 kg zu tragen. Ich finde es schon extrem reizvoll lange Wandertage mit so wenig GepĂ€ck wie möglich zu laufen - vieles hĂ€tten wir wahrscheinlich nicht machen können mit regulĂ€rem 15kg WandergepĂ€ck, weil wir gar nicht fit genug waren. Andererseits machen das meine FĂŒĂŸe heute nicht mehr mit, sodass sich das alles bei mir etwas geĂ€ndert hat und ich inzwischen wieder (ein wenig) mehr Wert auf Komfort am Abend lege.

vor 45 Minuten schrieb schrenz:

Dass so eine Ausstattung nicht fĂŒr alle Touren, 12 Monate im Jahr, in jeder Klimazone taugt dĂŒrfte auch klar sein (eine Tatsache mit der anscheinend manche Leute so ihre Schwierigkeiten haben), aber fĂŒr ein paar spaßige lange Wochenenden reicht es allemal. 

Genau. Es geht dabei ja gar nicht darum, fĂŒr jede Bergtour und jede Jahreszeit perfekt ausgerĂŒstet zu sein. Und ein wenig die Grenzen austesten gehörte bei mir auch dazu - die habe ich schnell erreicht, weil ich einfach viel zu leicht friere ;-) , deshalb habe ich sehr wenige kurze Wanderungen vorzuweisen mit extrem geringem BW...

Edit: (S)(X)(Whatever) UL bzw. das BW ist fĂŒr mich niemals Selbstzweck gewesen - ob ich damit irgendeine willkĂŒrliche Grenze ĂŒberschreite oder nicht war sekundĂ€r. Es ist Mittel zum Zweck und zwar um die eigenen Möglichkeiten auszuweiten respektive Touren zu machen, die sonst nicht drin gewesen wĂ€ren. Ich kann durch einen Unfall bedingt wegen meiner Gelenke nicht mehr so viel tragen wie frĂŒher - so kam ich ĂŒberhaupt erst zu UL...

Damals hatte ich gar nicht die Kohle um dafĂŒr spezielle AusrĂŒstung zu kaufen. Weglassen, leichte StandardausrĂŒstung und ein wenig MYOG (Tarp, Rucksack, Quilt). Das knappe Geld habe ich als Student damals lieber in Reisezeit investiert...

Bearbeitet von mochilero

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