Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking

Norweger

Empfohlene Beiträge

In den vergangenen Tagen habe ich mir mal Gedanken über das Thema "Solid-Fuel", oder auch Esbit-Kocher, Gedanken gemacht. Gründe dafür waren u.a., dass ich auf einem der letzten Treffen einen Esbit-Titan-Kocher bekommen habe, und ich nach einer Alternative zu Spiritus suchte.

Eine Alternative zu Spiritus?! Wieso das denn?
Ich will versuchen es zu erklären: Wenn ich "richtig kochen" will nehme ich einen Trangia, trotz des Gewichts - ich mag ihn irgendwie und komme super damit klar. Will ich hingegen nur Wasser erhitzen, ist mir der alte Schwede zu schwer. Dann kommen Systeme wie z.B. der SuperCat-Stove oder das Caldera-Cone Keg-F-System in Betracht. Ich habe durchaus ein paar Küchen in unterschiedlichen Ausprägungen hier herumliegen, aber keine ist perfekt. Der Hauptvorteil für mich ist beim Trangia, dass ich ihn löschen und anschl. mit dem verbliebenen Spiritus darin verschließen kann. Gleichzeitig ist dieser Vorteil ursächlich für seinen Hauptnachteil - das Gewicht. Alle anderen Spirituslösungen die ich besitze haben eine genau umgekehrte Charakteristik: Sie sind leicht, man kann sie aber nicht vernünftig löschen. Ergo muss die Spiritusmenge möglichst genau abgeschätzt und abgemessen werden. Natürlich geht es hier nur um wenige Gramm, aber mich stört es eben. Weiterhin finde ich die Handhabung von Spiritus nicht immer ideal. Soweit zur Vorgeschichte.

Wie gesagt liegt hier seit ein paar Monaten ein Esbit-Titankocher rum. Irgendwie finde ich den witzig. Auch ein paar Reste Titanfolie hatte ich noch, ebenso etwas Silikon-Backpapier. Mir spukt schon seit längerem das LiteTrail Titanium Solid Fuel Cook System im Kopf herum. Allerdings sehe ich nicht ein das komplette Set neu zu kaufen, wenn ich alle wesentlichen Teile schon einzeln hier herumliegen habe. Im Wesentlichen fehlte ja nur der Topf. Vor kurzem fand ich bei McTrek eine Markill(?)-Edelstahl(!)-Tasse mit rund 500mm Inhalt. Vom Durchmesser her sollte sie perfekt auf den Esbit-Kocher passen. Bei einem Preis von 3,90€ konnte ich nicht nein sagen. Zu Hause habe ich die einzelnen Komponenten mal auf die Waage gestellt:


y3ezuqud.jpg
Edelstahl Tasse: 91g


pa8ehudy.jpg
Esbit-Kocher: 16g (im Mini ZipLock und mit ca. 1/3 Esbit-Würfel Rest darauf)


adu6eduv.jpg
Titan Windschutz: 2g


u6e5esuq.jpg
Silikon-Topfdeckel: 10g (Boah ist der schwer!)


taza4a2e.jpg6aqu7yre.jpg
In Summe also 119g.

Nicht schlecht wie ich finde. Zugegeben, ein Keg-F in Minimalausstattung und ohne Caddy wiegt unter Hundert Gramm, aber:


Das Keg-F-System hat keinen Griff. Ich kenne viele Möglichkeiten ohne Griff auszukommen, angefangen mit den Silikonbändern bis hin zu Socken, Buff oder irgendwelchen Drahtbügeln. All das hat mich nicht überzeugt. Die Edelstahltasse hat einen festen Griff der noch nicht einmal weggeklappt werden kann - das ist echt praktisch und klappert nicht. Der Silikon-Topfdeckel wird auch als Topflappen verwendet, damit verbrennt man sich nicht direkt die Finger am Griff.

Es hat mich überrascht, wie leicht die Edelstahl-Tasse ist. Schließlich ist Edelstahl hier im Forum quasi „unbekannt“ weil zu schwer. Sicher, die Tasse wäre in einer Titanversion etwas leichter, dafür aber ca. 10x so teuer. In Alu wäre sie vielleicht auch leichter, dafür aber tendenziell weniger robust, mit einer HA-Beschichtung versehen, oder (ganz schlimm) aus blankem Alu. Edelstahl braucht keine Beschichtung, kostet wenig, wiegt nicht viel mehr und steht nicht im Verdacht Krankheiten auszulösen.
(Appropos Krankheiten: Ich weiß das Esbit-Dämpfe auch kein laues Lüftchen sind, und ich mich mit meiner Lebensweise weitaus größeren Gesundheitsrisiken aussetze, dennoch wollte ich auf die immer wieder angeführten Nachteile von unbeschichtetem Alu hinweisen. Bitte keine OT-Diskussion zu diesem Thema.)

Wie sieht es mit der Leistung aus? Mit einem 14g Esbit-Würfel kochen 500ml Wasser nach etwa 9 Minuten. Dabei werden etwa 2/3 des Würfels verbraucht. Den Rest des Würfels kann ich ausblasen. Mit dem verbliebenen Drittel erhitze ich anschl. eine Tasse Tee oder Kaffee soweit, dass man durchaus von einem „Heißgetränk“ sprechen kann. Vorteilhaft hierbei ist, dass ich nicht warten muss, bis das Getränk wieder auf Trinktemperatur abgekühlt ist.
14g Brennstoff reichen also für eine warme FBC-Mahlzeit und ein Heißgetränk. Das finde ich ideal. Die Topfgröße reicht auch aus um z.B. ein asiatisches Nudelgericht darin zuzubereiten.

„Esbit stinkt aber und hinterlässt eine klebrige Schicht auf dem Topfboden!“
Stimmt, aber nach meiner Erfahrung hält sich die Geruchsbelästigung in Grenzen. Den Rauch eines Holzkochers empfinde ich persönlich als weitaus störender. Was den Belag am Topfboden angeht, so lässt sich dieser, dank des robusten Edelstahls, problemlos entfernen: Einfach die leere Tasse mit einer Drehbewegung auf Sand oder Erde reinigen, kleinere Reste auf Gras. Die daraus resultierenden Kratzer am Boden stören nicht und schränken die Funktion in keinster Weise ein.


Zu den weit verbreiteten Spiritusküchen kann Esbit eine Alternative sein. Man kann Esbit-Reste ausblasen und beim nächsten Mal weiter verwenden, eine ähnliche Funktionalität wie beim Trangia also. Nachteilig finde ich im Vergleich zu Spiritus nur den Preis der Esbitwürfel und die schlechtere Verfügbarkeit unterwegs.


Die Vorteile nochmal kurz zusammengefasst:
Das Set ist

  • Kompakt
  • Günstig
  • Robust
  • Leicht
  • Einfach in der Anwendung
  • Ideal für FBC

Warum schreibe ich das hier alles?
In der jüngeren Vergangenheit sind hier im Forum immer wieder Ein-/Umsteiger aufgetaucht, die ein Thema mit dem Invest in Komplettsets wie z.B. von Litetrail oder Traildesigns haben. Eine (S)UL-Küche muss nicht immer nur aus teurem Titan bestehen. Windschutz und Deckel können günstig aus etwas Alufolie hergestellt werden. Mit dem hier beschrieben Set möchte ich eine preisgünstige Alternative aufzeigen.
Auch für die Fraktion der Jakobspilger kann das Set interessant sein um sich unterwegs mal eine Kleinigkeit (z.B. Fertigsüppchen o.ä.) zu kochen. Für Pilger lohnt eine große Kochausstattung oft nicht, da längs des Weges günstig gegessen werden kann.

Wanderungen auf sog. Premium-Wegen in Deutschland führen i.d.R. auch an Infrastruktur vorbei, weswegen die Küche oft nur den Kaffee am Morgen oder kleine Mahlzeiten erwärmen muss. Auch auf solchen Touren erscheint das Setup ideal.

Leichte Kochsetups müssen nicht teuer sein. Ein Blick über den Topf-/ Teller- oder Tassenrand kann interessante Möglichkeiten eröffnen.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Na ja, aber leicht und billig geht eben genauso gut mit einem (deutlich effizienteren) SuperCat; und die Geruchsbelästigung nur mit dem eines Hobos zu vergleichen, ist nicht ganz treffend. Vor allem stinkt Esbit nicht nur beim Kochen, sondern auch unterwegs... da muß man entsprechend verpacken, und das Problem hat man mit Spiritus nun überhaupt nicht, weil der sich eh in einer geschlossenen Flasche o. dgl. tummelt.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Nats,

 

die 14g Würfel sind alle einzeln verpackt. Da riecht nichts. Die 4g Tabletten müssen tatsächlich verpackt werden, die verwende ich deswegen auch nicht.

Der Fokus meines Beitrags lag nicht auf der Effizienz, sondern vielmehr darauf, dass die Brennstoffmenge nicht abgemessen werden muss. Auch die Löschbarkeit finde ich recht praktisch. Beides Features die ich am Trangia sehr schätze. Ein SuperCat, dessen Fan auch ich bin, ist besonders bei breiten Töpfen effizient. Bei Tassen geht nach meiner Erfahrung viel Hitze an den Seiten verloren. Kleinere SuperCats, z.B. aus Deodosen hergestellt, sind recht wacklig.

 

Persönlich habe ich nichts gegen Spiritus, schließlich verwende ich ihn selbst sehr gerne. Aber auf eine separate Spritflasche verzichten zu können finde ich nicht schlecht, besonders wenn ich die Küche nur am Rande zum Einsatz kommt.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

den gelöschten esbit-würfel musst du danach ja auch wieder irgendwie verpacken, denn der stinkt genauso wie die 4g tabletten.

 

zudem hat doch gerade eben vor kurzem jemand einen spritkocher vorgestellt, den man problemlos löschen und den sprit danach wieder in die flasche zurückleeren kann. bin jetzt zu faul um zu suchen.

 

auf ultra-kurz-touren 1 übernachtung mit 1 x kochen nehm aber auch ich esbit mit, denn es ist alles in allem schon leichter, als wenn man mit sprit kocht.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Danke für's Teilen.

 

OT:

Als auslaufsicheren, leichten und leicht löschbaren Spiritus-Brenner kann ich aus eigener Erfahrung den StarLyte-Stove bzw. allgemein die Filzbrenner aus flachen Cremedosen empfehlen. Kippsicher, zuverlässig, leicht, kein Zurückschütten unverbrannten Spiritus' nötig, mit geeignetem Deckel verschließbar usw.

 

Mir persönlich wiegt der (Fisch-)Geruch von ESBIT (welches ich seit Kinderzeiten kenne & nutze) heute schwerer als seine Vorteile. Darum verwende ich es nicht (mehr).

 

Gereon

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

das Problem mit dem Löschen kann ich auch nicht richtig nachvollziehen. Bisher konnte ich noch alle Spiritusbrenner bei Bedarf wieder löschen. Zurückfüllen kann schon schwieriger werden.

 

Dennoch, trotz sehr viel Siritusbrennerei, verwende ich jetzt auch fast ausschließlich Espit. Ich finds unter Strich einfach total unkompliziert und bequem. Kein Dosieren, keine Flasche und auch kein Brenner erforderlich. Ich verwende gerne die Wiseco Tabletten für Dampfmaschienen. Die gibs auch schonmal recht günstig und haben mit 7gr für mich genau die richtige Größe. Die 14gr Tabs find ich zu groß, gefallen mir nicht.  ABER: Die Wiseco Dinger stinken nun wirklich (nicht beim Verbrennen sondern trocken). Hab sie mit einem Gummiband gebündelt in einem kleinen Zip Beutel.

Ich stell die Tabletten hochkant auf ein stückchen Alufolie und fertig. Je nachdem wie man die Tabletten legt oder ob man auch mal mehere zugleich verwendet kann man zudem gut die Brennerleistung regeln. Falls man weniger braucht und die Tablette noch gut in Form ist, einfach umstubsen und die Leistung nimmt ab.

Ich finds Klasse und die Kochsets wiegen zwischen 35 (Bonduelltopf) und 100gr (900ml MSR Titan modifiziert).

Den MSR Topf ahst Du möglicherweise ja noch immer im Verkauf. Ich kann den nur allerwärmstens empfehlen. In Sachen Gewicht/Volumen und auch Robustheit absolut top.

Übrigens, klebrige Reste hab ich bei mir nicht. Ist zumeist einfach nur ein suboptimaler Abstand zwischen Topf und Tablette.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Mich persönlich stört am esbit der stinkende, klebrige Schmodder am Topfboden. Der ist schwer abzubringen. Eigentlich müsste man Topf oder Tasse nach dem kochen auch extra verpacken damit man die restliche Ausrüstung nicht vollsaut oder vollstinkt.

So schlecht geht der gar nicht ab. Natürlich verpacke ich die Küche in einem separaten Beutelchen, entweder aus Cuben (wenn ich noch einen passenden habe) oder ein 1l Ziplock. Meine anderen Küchen verpacke ich ja auch.
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Esbit ist auf Tagestouren oder für wenig Kochen praktisch und leicht.

 

Aber es gibt auch leichte Spiritus-Brenner mit Lösch-Option und Rest-Brennstoff-Verwertung:

 

alf-rasierschaum-sekt-spiritus-brenner-d

Brenner aus Rasierschaum-Dose (Becher, unten) und Prosecco-Dose oder Energydrink-Dose (Rand, oben), Löschdeckel und Reduzierringe aus 30ml Nivea-Dose.

 

Spiritus-Reste kann ich in die Flasche zurück schütten.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

noch ne andere Alternative zwischen beiden optionen, sozuagen als Kompromiss, ist Brennpaste. Gibts in schweren wiederverschließbaren Dosen, Kann man aber auch in besser geeignete Dosen abfüllen. Habs noch nicht probiert (das Umfüllen) aber diese Notkocher funktionieren nach Deinen Anforderungen perfekt. Wenns keine Flamme mehr brauch einfach Deckel drauf.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

ich nutze Esbit v.a. im Winter, wenn ich draußen unterwegs bin und mir und meiner Traumfrau 'n Kaffee kochen will 

oder - wie auch schon im Schnee praktiziert - mal 'n Fertigessen warm mache.Da find ich's besser als Sprit, den muss ich dann am Körper transportieren (bei Minusgraden)

 

Mein Kocher sieht so aus:

img_2993ankyj.jpg

 

Aluschale 1 Gramm, Ständer 9,6 Gramm, windschutz Alu m. Häringen 8,9 Gramm. Daneben eine 6 Gramm schwere Seifendose, in die der "Kocher" mit Esbitwürfel genau reinpasst (LUXUS :mrgreen: )

 

ZU Edelstahlbecher: meiner fasst 0,8 Liter  und wiegt nur 77 Gramm, 10 cm Durchmesser und 9,7 cm Höhe:

img_299401jcl.jpg

Hab ich in Portugal in einem vietnamesischen €-shop gefunden...

Mit Myog-Aludeckel 79,7 Gr; der originale Deckel wiegt 16 Gramm (nehm ich auf Tagestouren trotzdem mit...)

img_299532jxx.jpg

 

Stahl kann also auch recht leicht sein! und der topf hat DEUTLICH weniger als Titan- o. Alutassen gekostet (2,50€  :-P )

Funxt nätürlich auch 1a mit einem Sideburner-Spritkocher...

LG schwyzi

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • 2 Monate später...

@ Norweger

Ich teile deine Meinung, dass Esbit unterbewertet wird zur Zeit.

Auf kurzen Touren nehme ich lieber die Esbit Tabletten statt flüssigem Brennstoff, weil sie unkomplizierter zu verstauen sind.

Dann bin ich häufiger mit dem Flieger unterwegs zu meinem Ziel, da kommt eh nur ein Trockenbrennstoff ins Gepäck.

Und demnächst geht's mit dem Auto nach Andalusien, ..., da würde ich mich mit kleinen Bömbchen im Kofferraum auch nicht so wohl fühlen.

Den Schmodder am Kocher mag ich auch nicht, außer gründlichem Putzen reagiere ich darauf, indem ich einen Kocher für Esbit benutze und einen anderen sauberen Kocher für Flüssigbrennstoff.

Aber nebenbei: den Russ beim Holzverbrennen finde ich noch schlimmer. Viel viel schlimmer.[emoji26][emoji6]

Und zuletzt: Esbit stinkt, stimmt, aber bei mir nicht im Gepäck, weil intelligent verpackt, und verbrennen tu ichs draußen, im Freien.

Nur bei Regen im Vorzelt: und dann versuch ich die Dämpfe nicht einzuatmen.

Fazit: Es hat seine NACHTEILE, aber die Vorteile überwiegen bei weitem. Ich glaube es wird viel häufiger benutzt, als bekannt ist, weil es eben so praktisch ist. [emoji13][emoji5]ï¸

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • 7 Monate später...

Ich habe mir jetzt auch einen Esbit Titan Kocher (dieses klappbare Dreibein für 13g) gekauft. Ziemlich cool. 700ml 20° auf ca 95° (überall siedet es am Boden, es steigen auch viele bläschen auf aber kein "roling boil") in ca 10min, Gesamtbrennzeit ca 15min.

 

Hat sich da jemand nochmal "intensiver" mit beschäftigt? Insb. was das Thema Sauerstoffzufuhr angeht?

Es gibt da ja dieses 

Bobcat System mit dem man offenbar mit einer Tablette diese auf 1h Brenndauer im "simmer" modus bringen kann um damit Kuchen zu backen. Das will ich gar nicht, aber irgendwie scheint es da irgend ein Sauerstoff-Voodoo zu geben. Sollte man ja recht einfach Nachbauen können...

Komisch dass ich von dem Ding bis der TrekkingLiteStore es bei FB gepostet hat noch nie gehört hatte.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • 2 Wochen später...

dennoch wollte ich auf die immer wieder angeführten Nachteile von unbeschichtetem Alu hinweisen. Bitte keine OT-Diskussion zu diesem Thema.)

 

Erst so ein Statement abgeben und sich dann eine Diskussion verbitten gilt nicht. Wenn du keine Diskussion willst, stell nicht so einen Schwachsinn in den Raum.

Die angeblichen Gesundheitsrisiken von Alu sind übrigens auf Junk-Science basierender, esoterischer Blödsinn. Und nein, die italienische Ferritin-Studie mit ganzen 21 Probanden (Wow!) ändert nichts daran.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Was mir beim Esbit besser gefällt ist das Nachkaufen unterwegs. Bei Brennsprit muss man meistens gleich einen Liter kaufen, Esbitwürfel gibt es so ziemlich in jedem Sportgeschäft in kleinen Mengen. Und gibts mal keine so kann man auch nach einem Anzündwürfel Ausschau halten, was fast das Gleiche ist.

Um richtig zu kochen, also auch etwas anzubraten und nicht nur Wasser zu erwärmen, finde ich weder Esbit noch Sprit alltagstauglich. Mit Gas machte ich da bessere Erfahrungen ohne schwerer tragen zu müssen. Jedenfalls wenn es um längere Touren geht.

 

Als Notkocher oder um auf einer Kurztour Wasser zu erwärmen ist Esbit vom Gewicht her unschlagbar. Noch leichter geht's da übrigens mit einer Alu-Getränkedose als Topf und einem leichten Picknickbecher.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • 5 Monate später...

Der Thread ist zwar schon alt, aber hier passt’s hin:

  • Im Sommer war ich Zeuge, wie mein Kollege mit einer kurzen Bewegung seines Fußes seinen Caldera umwarf.
  • Daraufhin breitete sich der brennene Spiritus als Flächenbrand unter seinem Gatewood Cape aus. (Schnelles Kicken und Trampeln rettete die Situation gerade noch.)
  • Nach der Rückkehr habe ich meine uralten Esbit-Vorräte wieder ausgegraben und den Esbit-Kurztrip-Tassenkocher wieder in meine Kocherauswahl aufgenommmen. (Im Vergleich zum CF-Dosenkocher entfällt hier auch der Flüssigtransport.)
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • 4 Wochen später...

1 Woche vor Weihnachten gingen ein 27er und ein 30er Gebinde für 32 und 35 € durch. Das waren also knapp 1,30 pro 12x14g.

Suche mal nach abgelaufenen Auktionen und aktiviere dann die Suchbenachrichtigung. Diese Angebote kommen immer wieder.

Zur Überbrückung: Bei uns im Haushaltwarengeschäft kriegt man 24x7g für 4 € (für Dampfmaschinen etc.), was billiger als im Ausrüstungsbedarf ist und gut dosierbar. (7 g = Tasse Kaffee, 14 g = Wärme Mahlzeit und Tee)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Deine Meinung

Du kannst jetzt schreiben und Dich später registrieren. Wenn Du ein Benutzerkonto hast, melde Dich bitte an, um mit Deinem Konto zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Nur 75 Emojis sind erlaubt.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

  • Gleiche Inhalte

    • Von Craftsman
      Halo zusammen, 
      hier hab ich noch verschiedenes an Gear über, dass sich gerne eine*n neue*n Besitzer*in suchen darf. 
      Titan Kochset Lixada 700ml + BRS Stove
      Beides neu und unbenutzt. bin eher so der stove-less Typ 
      Preis: 35,- 

      MYOG Fanny Pack
      geräumiges Fanny Pack für alles mögliche aus robusten Materialien. Ich würde sagen ziemlich wasserabweisend aber die Nähte sind nicht getaped.
      Platz findet alles bis zu kleinen Systemkameras.
      Material ist 1000D Cordura und ein Aquaguard Zipper. Form ist Rechteckig. Aussen ist noch eine kleine Tasche aus Netzstoff angebracht. 
      Wiegt ca. 100g
      Zustand ist neu
      Preis: 30,-

      Trailrunner LaSportiva Helios SR Gr. 46
      Ist mir minimal zu klein. 2x getragen. Ich hätte gerne noch 70,- dafür

      Nitecore TIP SE
      Super helle und geniale kleine Taschenlampe. War auf dem PCT mein ständiger Begleiter. Dank USB C PD (power Delivery) kann die Lampe mit einer Powerbank betrieben werden und so praktisch endlos lange leuchten. Das war einige male sehr hilfreich. Der Super helle modus mit 700 Lumen macht die Nacht fast zum Tag und ist für eine Lampe dieser Grösse beachtlich. Gebe ich nur ab weil ich kein Mützenträger bin und ohne die lässt sie sich schlecht am Kopf befestigen. Wer aber eine kleine Taschenlampe sucht ist mit der Nitecore gut bedient. Hat sichtbare Gebrauchsspuren funktioniert aber wie am ersten Tag. USB-C Kabel liegt bei.
      Preis: 15,-

      Pedco Ultrapod II mit Klemme
      Praktisches kleines Stativ auch für grössere Kameras brauchbar. Wiegt 110g ohne Klemme. Zustand ist sehr gut da kaum benutzt. 
      Preis: 20,-

      Decathlon Kissen
      Neu und unbenutzt. 64g
      Preis 5,-

    • Von Capere
      Nachdem ich mit meinem Hexamid Zelt "Klon" ja bereits in absurd niedrige Gramm-Gefilde für ein Full-Feature Zelt gekommen bin, hat mich der Gedanke an das noch leichtere 17g / .5oz Noseeum Mesh Upgrade einfach nicht in Ruhe gelassen...
      Auch sonst hatte ich nach dem ersten Zelt noch ein paar Ideen, die ich in eine V2 einfließen lassen wollte. Tja und dank @FlorianHomeier konnte ich auch schneller als gedacht an eine zollfreie Möglichkeit für das begehrte Noseeum kommen. Mein angepeiltes Ziel war damit in den magischen Bereich der 200g zu kommen.
      Dabei bin ich sogar etwas übers Ziel hinausgeschossen haha. Insofern präsentiere ich stolz: Das leichteste DCF Zelt ever! 187.5g.



      Und natürlich auch nochmals im Bewegtbild (neben seinem Vorgänger):
      Wie man sieht habe ich vor allem den Eingangsbereich noch etwas anders gestaltet und es ähnelt nun eher einem Altaplex (jedoch ohne einen nervigen Pole Jack zu brauchen...). Auch die Bathtub wurde leicht überarbeitet und minimal kleiner gestaltet.
      Der aktualisierte Schnitt der Peak findet sich hier:

      Konnte ansonsten dank 3D Druck einer modifizierten Datei von @Christian Wagner auch den vorderen Abspanner nochmals optimieren:

    • Von Carsten K.
      Beim Stöbern beim A. des Ostens bin ich auf den Spirituskocher von Lixada gestoßen, der wohl eine Kopie des Toaks Siphon ist.  Gekostet hat er 17 Euro.
      Der Toaks soll ja nur 20 Gramm wiegen. Der Lixada ist mit 44 Gramm (gewogen) deutlich schwerer. Er ist aber auch sehr stabil. Der Hersteller gab das Gewicht glaube ich mit 50 Gramm an. 
      Der Brenner hat 61 Millimeter Durchmesser und ist 50 mm hoch.
      Ein halber Liter Wasser kochte nach ca. 6 min sprudelnd im 750 ml-Lixada-Titantopf. Das Topfkreuz das ich hatte, passt nur kopfüber auf dem Kocher. Dafür dann aber eigentlich perfekt. Der Abstand zwischen Brennerrand und Topfboden beträgt dann 27 mm.
       
      Für mich bei Tagestouren eine brauchbare Alternative zum Gaskocher. Mal sehen wie er sich so schlägt.
       




    • Von zeank
      Vor ein paar Wochen, in einem Anfall von Leichtsinn bestellt: Der HUCKEPACKS PACKL SPECIAL. Er musste sich noch ein Weilchen gedulden, aber letztes Wochenende war es dann soweit, Christi Himmelfahrt bescherte uns ein verlängertes Wochenende, Max hatte eine gute Idee für eine Tour und das Wetter passte auch so einigermaßen. Und jetzt dachte ich mir, ich schreibe mal ein richtiges Review. Und damit es nicht in einer reinen Lobhudelei ausartet, habe ich auch ordentlich Kritikpunkte gesammelt. Ohne Kritik kein Fortschritt! Also packl'n wir's an.
      Die Tour lief über vier Tage, drei Nächte. Mit Zelt. Also nicht unbedingt das Ziel-Einsatzszenario für das dieser Pack entworfen ist. Mein base weight dürfte so um die drei Kilo betragen haben, da es doch noch recht frisch zu werden drohte mussten auch ein paar wärmere Sachen mit. Kurzum, mit etwas Quetschen und gutem Willen hat alles gerade so reingepasst. Plus Essen und Wasser kam ich vermutlich auf so 6kg, zeitweise noch 2L Wasser wortwörtlich oben drauf.
      Gut gefallen hat mir
      Die Optik, die Verarbeitung, das Material (VX21 in meinem Fall): Erstklassig! Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, ich liebe es kompakt und aufgeräumt und so ist der PACKL einfach das A&O für mich. Die Schulterträger. Wie auch schon beim Phoenix excellent. Der Pack trägt sich so schön, dass man ihn tatsächlich nicht bemerkt. Ich denke mehr muss man dazu nicht sagen, und in der Gesamtwertung für einen Rucksack macht das für mich 80% des Eindrucks aus. Mittelzipper, ein Konzept, welches ich schon von meinem Bergans Helium 55 kenne. Dort überzeugt es nicht wirklich und erscheint mir unnötiger Schnickschnack, da der Pack eh so groß und weit ist. Bei einem kleinen Pack kommt das Konstrukt jedoch voll zur Geltung. Besonders wenn man - wie ich - stark stopfen musste, so kommt man dennoch jederzeit schnell und einfach an alles ran. Gold wert. Spart Zeit und Nerven. Taschen an den Schultergurten: Platz fürs Handy und die Wasserflasche. Etwas, das ich sehr an meinem Phoenix vermisse. Zur Not muss ich da selber ran und was ranbasteln. Ich will keine extra Taschen (hipbelt pockets, fanny pack, 'Beipack') mitnehmen, da diese mich beim Gehen nur stören. Handy in der Hosentasche ist zu schwer, im Sommer hab ich oft Hosen an, die gar keine Taschen haben. Irgendwo muss das Ding aber hin und es muss griffbereit sein.  Taschen allgemein sorgen für Ordnung und einen gepflegten Gesamteindruck. Das Auge wandert schließlich mit! Was man besser machen könnte
      Die stretch pockets sind alle etwas zu eng.
      An der Schulter bekommt man kaum eine Wasserflasche rein. Ich hatte zum Glück noch eine alte Powerade-Flasche daheim. Das war die einzige, die ich überhaupt so mit Mühe und Not hinein- und wieder herausbekommen habe. Da die Träger aber nur wenig gepolstert sind und die Flasche so fest sitzt, drückt sie beim Tragen. Besonders wenn sie gefüllt ist. Ich sehe, warum auf den Fotos eine soft bottle abgebildet ist, welche es zufälligerweise auch im Shop gibt. Ich hab mir jetzt kurzerhand so eine bestellt, weil es ohne nicht wirklich geht. Fände es aber besser, wenn man einfach jede beliebige Flasche nehmen könnte, so lange sie ungefähr 300-500ml hat. Aber ich sehe auch wie das nicht unbedingt zu einem reinen SUL Pack passt, sondern mehr eine thru-hiker-Anforderung ist.
      Die bottom pocket ist ebenfalls sehr eng. So eng, dass es unmöglich ist darin mit der Hand zu wühlen oder etwas zu suchen. Das endet dann damit, dass man im Grunde immer alles rausholen muss und - sobald gefunden - der Rest zurückgestopft werden muss. Vielleicht ist die Grundfläche des Packs einfach zu klein für eine sinnvolle bottom pocket? Vielleicht sind bottom pockets aber generell nicht mein Ding? Ich kenne sie bislang von keinem anderen Pack, habe also keinen Vergleich.  Auch die Reißverschluss-Tasche oben am Pack ist sehr eng und man bekommt dort kaum etwas unter, nur Dinge, die sehr flach sind. Den Tunnel darunter habe ich genutzt um meine Jacke zu verstauen, sehr praktisch. Aber könnte man es nicht so machen, dass man stattdessen eine große Tasche hat indem dieser Tunnel seitliche, wasserdichte, im Idealfall in der Größe variable Verschlüsse bekommt? Eine konkrete Lösung habe ich nicht. Es könnten seitliche Reisverschlüsse sein, die wären aber nicht stretchy oder variabel. Oder wasserdichte Klappen mit einem shock cord Verschluss? Der Pack könnte für meine Zwecke gerne kleiner sein. Persönlich ist er mir mindestens 5 cm zu lang. Dadurch streichelt er mir unentwegt am Po. Das ist zwar anfangs nett und ein schönes Gefühl, aber auf Dauer doch ein bisschen nervig.  
      Wäre er kleiner, würde er von den Dimensionen her uU schöner aussehen (Goldener Schnitt?). Ich könnte dann zwar keine 4 Tagetour damit machen, aber eigentlich ist der bei mir zumindest für reine Weekender gedacht und da ist so-klein-wie-möglich Trumpf. Ich sehe aber auch, wie das bei Hüttenwanderungen schon wieder anders aussehen könnte. Und wie dann keine Faltmatte mehr reinpasst. ¯\_(ツ)_/¯  Die Schlaufen an den Enden des Mittelzippers sind zu klein. Ich verstehe, dass sie (auch?) als Aufhängepunkte für zusätzliche Spannriemen gedacht sind, aber man nutzt sie automatisch um den Pack zu halten, während man den Reißverschluss bedient. Hier bedarf es manchmal einiger Kraft. Leider bin ich dabei einmal so dumm abgerutscht, dass meine Hand gegen eine Wand knallte und ich sie mir ziemlich dumm verletzt habe. Wären die Finger noch kalt, wird das Ganze zu einer echt nervig anstrengenden Unternehmung einen straff sitzenden Zipper zu schließen. Es wäre gut, wenn man auf der Unterseite des Packs etwas hätte um ihn zu greifen und zu heben. Etwa wie die Aufhängeschlaufe oben. Denn aufgrund des Mittelzippers will man den Pack zum Öffnen in die horizontale bringen und greift dazu instinktiv nach unten, aber ins Leere. Rückenpolster. Ich hab es genutzt als Isomatte für die Füße in Kombination mit einer Xlite in Größe S. Das klappt prima. Aber es wäre halt Klasse, wenn man es tagsüber auch als sit pad gebrauchen könnte. Ich liebe sit pads! Nur müsste es dazu halt aussen angebracht sein. Dazu gibt es keine direkte, einfache Möglichkeit. Die Befestigung innen ist fest vernäht. Es wäre toll, wären dort stattdessen kleine Schlaufen an welchen die shock cords befestigt sind. Dann könnte man sie dort abnehmen und außen anbringen. Lieber wären mir aussen an der Rückseite aber Einschubtaschen für das Polster. Wenn schon bottom stretch pocket, dann doch bitte mit kleinem Abfallbeutelchen auf der der Öffnung gegenüberliegenden Seite. Dann braucht man das klebrige Snickers-Papierchen nicht zurück zu den anderen Sachen stopfen. So, hoffe das klang jetzt nicht zu negativ, denn ich bin sehr zufrieden. Kleine Verbesserungen hier und da wären wünschenswert, aber vielleicht ist das auch nur meine sehr subjektive Sicht.
    • Von mosven
      Hallo allerseits,
      in Teil 2 hab ich ja bereits von meiner ultraleichten Küche berichtet. Inklusive einiger Wege aus Sackgassen der Evolution wieder hinaus...
      ... aber der Neandertaler hat es schließlich auch nicht geschafft  Jetzt geht's weiter: "Viva la evolucion siempre!" 
      Ich hab den hier beliebten 400ml Topf  Evernew Companion Cup EBY 256 modifiziert: Die Klappgriffe abgenommen und mit einem zurechtgebogenen Titandraht ( Danke @cergol !) ersetzt. Der Neue Griff passt schön in den Topf und macht das ganze nochmals leichter:

      Dazu kommt, dass ich den Topf mit abgenommenem Griff sehr schön in meine neue Titanschüssel von Ti-Artisan (400ml) hineinstecken kann:

      Die ist zwar schwerer, als die Wildo Schüssel mit 34g, aber jene lässt sich nicht so kompakt um den Topf "stapeln".

      Das wird jetzt meine Standard-Küche:
      Topf 36g
      Deckel 12g
      Griff 3g
      Schüssel 50
      Schwämmchen 4g
      Beerband 6g
      Boden 1g
      Cone 15g
      Löffel 6g
      Esbit Dreibeinkocher 12g
      Zusammen 145g
      Nicht mehr so leicht, wie möglich, aber super stabil, kompakt zu packen und für meine Touren zweckmäßig.
      Viele Grüße,
      mosven


×
×
  • Neu erstellen...