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Hat sich noch jemand hier mal mit Wachskochern beschäftigt?  Ich hatte letztes Jahr beim Spiritus-Brenner basteln bei Youtube ein sehr interessantes Video entdeckt, wo jemand einen Wachs-Blaubrenner gebaut hat..  Bin in ner Woche Unterwegs nach Norwegen und überlege ob ich da nicht was für den Urlaub bastel.

Vorteil von Wachs wäre, dass es nicht auslaufen kann, da fest + ich meine dass es unproblematischer ist als bei Spiritus, wenn es gegen 0°C oder darunter zugeht.

Grundsätzlich schon mal die Brennwerte:

Spiritus (95..100%)                    7,0 kWh/kg
Wasch-/Reinigungsbenzin     11,9 kWh/kg
Flüssiggas                                12,8 kWh/kg
Paraffin                           12,5 - 13,1 kWh/kg  (wird teils mit Stearin vermischt)

Würde man jetzt also einen Blaubrenner mit Wachs bauen, so hätte man im Gegensatz zum Spiritus die Vorteile, dass man sich ein spezielles Behältnis spart + nichts auslaufen kann + das Gewicht um etwa die Hälfte reduziert wird (~80%). Zudem sind die Pads wasserdicht bzw. Wachs selbst.

Preis:
1 liter bzw. 0,8 kg Spiritus      2 - 4 € = 2,5 bis 5 € pro Kilo
1 kg Paraffin/Stearin               >= 6 € € pro Kilo

Umgerechnet auf Brennwert  ( 7 und 12,5 kWh angenommen):
Spiritus         2,5 * 1,786 = 4,46 €   bzw.  8,92 €    vs.   6 € bei Wachs

 

Ich habe eben noch das Video hier gefunden. Er nutzt mit Wachs vollgesogene Wattepads - mein Lieblings-Anzündmaterial für den Hobo :)  Los gehts bei ca. 3:40

 

 

Komplett abgefackelt habe ich noch keins der Teile..müsste man ausprobieren.  Schön ist, dass es durch die Pads skalierbar wird:   man stapelt je nach gewünschter Kochdauer 2..3..4...5 Pads, reißt beim Obersten Stück kante auf und zündet es an.  Das ganze in einen Spirituskocher eingelegt (Stück Aludose) in einem passenden Abstand zum Topf (blaue Flamme) gelegt sollte an sich schon funktionieren.

Interessanter wird das aber mit den "Chips". Paraffin (aus Erdöl) und Stearin (Pflanzliche und/oder Tierische Fette) gibt es als kleine Chips, welche man wie z.B. bei einem Palletofen dosieren kann.

Weiterer Vorteil vom Wachs:   je nach Situation könnte man mit einem Dauerdocht und nem windfesten "Gehäuse" eine Laterne bauen die keinen Strom braucht. Sacki hatte so einen Survival-Kocher mal vorgestellt, welcher mit einem unbrennbaren Docht funktioniert. Ich denke, dass meine Glasfaserschnur aka Ofendichtung sich dafür eignen sollte.
 

Hier zwei Youtube-Videos - das erste sieht vielversprechender aus:

 

 

Hier wird sogar ein Produkt vorgestellt - kann als Kocher oder Lichtquelle dienen.
http://zenstoves.net/G-Micro.htm

Technische Daten (ist eher ein kleiner bzw. langsamer Brenner. Pro Unze Wasser 1 Min):
Fuel Pure Paraffin Wax (Wax Stix, Candle Pieces , Etc)
Burn time full reservoir 30min
Paraffin wax consumption 26g/hr  0.91oz/hr
1,100 btu/hr (wax mode)

 

Der einzige Versuch den ich gefunden habe wurde von @ALF durchgeführt und hier dokumentiert. Allerdings hat er nur ein Teelicht "getuned" und es mit einer gelben Flamme abbrennen lassen. Entsprechend verrußt war sein Topf.
Teelichter bestehen normal zu 100% aus Paraffin - Stearin hingegen soll kaum rußen.

 

 

bearbeitet von AlphaRay

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Rußt das nicht wie Sau?

 

Vorteil ganz klar:

Anzündhilfe für Holzfeuer. 

Nimmt an den 750ml Topf mit Klappgriffen und Henkel von Toaks oder Tomshoo und Drahtschlaufe und einen oder 2 Baumwollschnürsenkel (einen mit Drahthaken) mit, ist man flexibel aufgestellt.

Dann kann man immer unter Dreibein über Holz kochen und da wo keins ist, das Zeug direkt verfeuern, bzw da wo Lagerfeuer nicht gern gesehen wird, wie vor der Oper in Oslo, hat man die Taschenversion.

Klingt für mich sehr interessant für Touren im Waldland.

bearbeitet von Erbswurst

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vor 15 Minuten schrieb Erbswurst:

Rußt das nicht wie Sau?

Ruß kommt ja durch die unsaubere verbrennung. Spiritus rußt auch wie sau, wenn man es falsch macht ;)


Nachtrag: habe hier einen "aktiven" Wachsbrenner gefunden. Hatte auch schon überlegt, ob man nicht durch Luftzufurt - wie beim Ölbrenner - die Verbrennung optimieren kann. Ja - es geht  :D
https://www.youtube.com/watch?v=oNlg4X1DFWM

Das waren wohl seine ersten versuche - von 2010, wenn ich es richtig verstanden habe.
HIer ein Video von 2017 mit einem fertigen Produkt:  eine Festwachs betriebene Kochplatte O_O

 

Kocher läuft definitiv aktiv - so kommt der auf die Leistung. Dürfte an Benzin/Gaskocher ran kommen, was das ganze ja noch interessanter macht...
61ed67_47802835b1e64ab39e61c11a2b6522e2~

Und hier das Patent dazu:
https://patents.google.com/patent/US8268027

bearbeitet von AlphaRay

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Als leichte Lösung habe ich mal Teelichter im Wasserbad erwärmt, um einen Kartonstreifen mit einzuarbeiten. Dadurch wird das Wachs heißer und es entzündet sich die komplette Oberfläche. Das wird dann aber auch gefährlicher. Letztendlich ist mir dann Gas doch am allerliebsten.

Das sieht dann so aus:

TL.gif.260e920357d6260580b733bba11202d0.gif

 

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Echt interessantes Thema!

Wenn ich nicht Angst hätte, dass das bei mir wieder genauso eskaliert wie die dosenkocher-geschichte, würde ich da echt mal gerne ein wenig rumprobieren.

Fester brennstoff im brenner ist wirklich verlockend!

 

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vor 16 Stunden schrieb coyote:

Das wird dann aber auch gefährlicher. Letztendlich ist mir dann Gas doch am allerliebsten. 

Vergaster Gas gefährlicher als vieeel Gas unter Druck in einem Behälter? Hmmm... ;)   Iss immer nen mulmiges Gefühl diese kleine "Bombe" hinter meiner Wirbelsäule zu wissen.. :?

Nachteil Gas:   kaputtes Ventil.   Vorteil, falls das mit dem Wachsbrenner gut funct ist, dass man sich die 100-200 Gramm Gasbehälter zusätzlich spart. Brennwert Wachs und Gas sind ja quasi identisch.  Und der Brenner an sich theoretisch zw. 20 und 50 g je nach Aufbau  :)

Wichtigster Vorteil bzw. Unterschied zum z.B. Spiritus:   kippt der Behälter mit dem Flüssigen Wachs um, reicht es das ganze mit Wasser zu überschütten oder auszuwedeln....Spiritus gibt erstmal eine wunderschöne Stichflamme von sich und Löschen ist hier unmöglich.

 

vor 13 Stunden schrieb basti78:

Wenn ich nicht Angst hätte, dass das bei mir wieder genauso eskaliert wie die dosenkocher-geschichte, würde ich da echt mal gerne ein wenig rumprobieren.

Welche Dosenkocher-Geschichte?  O_O  Hast hier mal gepostet?
Wie hier eben geschrieben - im Gegensatz zum Spiritus kriegt man Wachs ziemlich problemlos aus.  Zudem gibt's hier nicht so extreme Probleme bei Hitze und Kälte wie mit Spiritus. Anzünden bei ~30 Grad ist bei Spiritus ja schon so ne lustige Geschichte... und bei Minusgraden problematisch + Heizwert fääällt gut.

Zudem ist ein Wachsbrenner natürlich auch für Flüssigbrennstoffe nutzbar.  Lampenöl/Flüssigparaffin sollte genauso gut funktionieren wie Spiritus.   Und ist der Treibstoff alle, bekommt man überall auf der Welt irgendwo Kerzen oder sogar Kerzenrest (!) ...da kann man denke ich auf Campingplätzen oder zur Not in Kirchen nachfragen, ob jemand ausgebrannte Kerzenstümpfe oder Teelicht über hat...  ;D

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vor 58 Minuten schrieb AlphaRay:

Welche Dosenkocher-Geschichte?  O_O  Hast hier mal gepostet?

Zum Glück ist nie was passiert, ich meinte damit eher dass der "bastelwahn" eskaliert ist. Wenn ich den Pfand für die ganzen Dosen die ich verbastelt habe bekommen hätte, könnte ich mir jemanden anstellen der meinen Rucksack trägt und müsste mir ums Gewicht gar keine Gedanken mehr machen ;-)

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vor 49 Minuten schrieb basti78:

Zum Glück ist nie was passiert, ich meinte damit eher dass der "bastelwahn" eskaliert ist. Wenn ich den Pfand für die ganzen Dosen die ich verbastelt habe bekommen hätte, könnte ich mir jemanden anstellen der meinen Rucksack trägt und müsste mir ums Gewicht gar keine Gedanken mehr machen ;-)

Frag mich mal...ich habe nen Basteltisch im Wohnzimmer wo ich meine experimentellen Hobos an gemacht habe...auf nem Blech mit Rand auf einer Granitplatte  :D    Ein mal aus gutem Abstand das Spektakel beobachtet, als ein geschlossener Hobo mit Docht anfing drinnen zu sieden und die Flammen aus jeder Spalte fauchten...und das andere mal was ähnliches, wo ich dann aber schnell nen Blechkasten drüber gespülpt und schnell rausgetragen habe :?

Mein Ziel für dieses Jahr war es eigentlich einen Druckbetriebenen Spirituskocher zu bauen - quasi wie Multi-Fuel, nur mit einer Plastikflasche und Fahrradpumpe. Hatte die Experimente dazu hier mal gepostet..
Dann dachte ich aber nur, was passiert, wenn mir mitten im Wald mal der Schlauch platzt und der unter Druck stehende Spiritus sonst wo hin spritzt :smile::roll:   Daher von der Idee abgekommen..  Da klingt Wachskocher mit 80% Gewichtsersparnis beim Sprit + kein Auslaufen doch iwie besser. Viel besser :roll:

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Am 14.6.2018 um 16:00 schrieb AlphaRay:

Vorteil von Wachs wäre, dass es nicht auslaufen kann, da fest + ich meine dass es unproblematischer ist als bei Spiritus, wenn es gegen 0°C oder darunter zugeht.

Parafin wird dir zwar nicht „auslaufen“, aber ich hatte es schon, dass auf Touren Teelichter geschmolzen sind und alles drumherum eine fettige Schicht trug. Also von dem Punkt sollte man es schon etwas ordentlich verpacken. Aber es kriecht zumindest nicht wie Spiritus in die allerletzte Ritze...

Wegen der guten Beschaffung weltweit ist das natürlich eine spannende Geschichte.

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vor 11 Stunden schrieb basti78:

Wenn ich den Pfand für die ganzen Dosen die ich verbastelt habe bekommen hätte, könnte ich mir jemanden anstellen der meinen Rucksack trägt und müsste mir ums Gewicht gar keine Gedanken mehr machen

Hab gerade meinen Herzschrittmacher neu justieren müssen!

Du verbastel Pfanddosen?:eek: :shock::blink:

Ein gezielter scavenger-Gang zur örtlichen Döner-Bude und du kannst dir n gelben Sack voll pfandfreier Dosen mitnehmen..:cool: 

 

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vor 12 Stunden schrieb basti78:

Zum Glück ist nie was passiert, ich meinte damit eher dass der "bastelwahn" eskaliert ist. Wenn ich den Pfand für die ganzen Dosen die ich verbastelt habe bekommen hätte, könnte ich mir jemanden anstellen der meinen Rucksack trägt und müsste mir ums Gewicht gar keine Gedanken mehr machen ;-)

Ich bräuchte ja nur mal all die Dosen wegbringen, die hier noch so rumstehen und bei denen ich mir dachte „irgendwas, irgendwas geht da ...“. 

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Hey tolle Idee- ein Wachskocher! 

Habe gerade eben das erste mal davon erfahren und bin ziemlich angefixt! Brennstoff einfach hinpacken wo es am wenigsten stört. Kein Auslaufen und überall verfügbar. Selbst in kleinsten Tante-Emma Laden am ende der Welt wirst du Kerzen kaufen können:-) Super!

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Am 21.9.2018 um 10:23 schrieb Simseon:

Das find ich ja jetzt interessant, wie bekommt ihr das mit der Blauen Flamme hin? 

Gab es neue Versuch?

Irgendwie habe ich den Thread verloren...
Das Stearin habe ich seit Wooochen da - bisher nur als Zugabe im Hobo angetestet ;)
Aber am WE Kleintiereinstreu (Weichholzflocken) mit Wachs und einem Wattepad in einem Teelicht vermischt und angezündet - kam nach kurzer Zeit eine nette ca. 30 cm hohe Flamme.  Jetzt muss man nur noch mit der Sauerstoffzufuhr experimentieren. Blaue Flamme kommt wohl erst wenn nich zuu viel Sauerstoff dran kommt.
Das sieht sehr gut in den Videos  :)

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War eben was gaanz anderes am suchen und hier drauf gestoßen.  Sieht ziemlich simpel aus und scheint trotzdem sehr gut zu feuern.

Wenn ich das richtig erkenne nutzt er Carbonvlies/Filz um das Flüssige Wachs nach oben zu bringen,was anscheinend gut funktioniert:
https://backpackinglight.com/forums/topic/another-wax-stove/#post-3412791

Hier eine Zeichnung des Querschnitts:
https://backpackinglight.com/forums/topic/another-wax-stove/page/2/#post-3427197

"The wax stove (Jon’s) is working very well, here are some particular specs:

Time to light – 45 sec
Time to warm up stove body ~ 1 minute
Time to boil 2 cups (70 F) water ~7 minutes
Fuel consumption <12 g per boil"

 

An sich müsste das ja mit einem Hobo funktionieren, in welchen man eine Dose mit Carbonfilz/Glasfaserdocht reinstellt, welche mit Wachs gefüllt ist.

Das einzige Problem ist die Zündung. Das Wachs muss gut angeschmolzen sein, damit das ganze los geht.  Aktuell tendiere ich zu wachsgetränkten Wattepads oder Spiritus.  Wattepads dürften die leichtere alternative sein, da man hier keinen Behälter braucht.  Weiterer Vorteil dürfte sein, dass das Anzünden theoretisch bei jeder Temperatur mit dem Feuerstahl funktionieren dürfte. Spiritus zickt da gerne rum.  Einfach 1/4...1/2 Wattepad oben auf den ausgehärteten Wachs legen und anzünden.  Ggf. komme ich morgen endlich dazu nen Prototypen aufzubauen.

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Danke für die Links, so langsam wird das Thema interessant ;-), die Idee mit dem Kohlefaser-Flies hat was (btw. ich hab da ja noch was rumliegen... ... :-) ). Alleine das Löschen der Flamme ist mir noch etwas unheimlich...

Mit einem Wachsbrenner hatte ich unfreiwillig/dummheitshalber selber als Jugendlicher Erfahrungen gesammelt. Stövchen als Bunsenbrennner-Ersatz mit 3 oder 4 Teelichtern gefüllt und alle angezündet - alle brannten auch sehr schön, immer schöner - dann brannte bei allen das Wachs direkt - und wollte es ausblasen... Mir kam dann ne Stichflamme entgegen und hat Bart, Armhaare und teilw. die Augenbrauen abgeflammt (nicht zu reden von den Löchern im Tisch, an denen das Stövchen aufstand ;-) ). Ging alles gut, aber eine gewisse Reserviertheit vor dieser Technik ist geblieben.

 

 

bearbeitet von kra
Immer diese Rechtschreipung...

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vor 11 Stunden schrieb kra:

Danke für die Links, so langsam wird das Thema interessant ;-), die Idee mit dem Kohlefaser-Flies hat was (btw. ich hab da ja noch was rumliegen... ... :-) ). Alleine das Löschen der Flamme ist mir noch etwas unheimlich...

Mir kam dann ne Stichflamme entgegen und hat Bart, Armhaare und teilw. die Augenbrauen abgeflammt (nicht zu reden von den Löchern im Tisch, an denen das Stövchen aufstand ;-) ). Ging alles gut, aber eine gewisse Reserviertheit vor dieser Technik ist geblieben.

Uuh  :shock:   Also hier brennt nichts der Wachs - er soll nur Verdampfen und die Dämpfe sollen weiter oben entzündet werden.  Es ist ein Wachs-Gas-Kocher.  Es ist quasi wie beim Multifuel-Brenner, wo der Treibstoff im Röhrchen soweit erhitzt wird, dass dieser gasförmig aus diesem raus kommt.

Ich hatte da ja auch eher an Aluröhrchen gedacht, über welche Glasfaserdocht gestülpft wird.  Oben wird angezündet, das Alu leitet die Wärme sehr gut nach unten und verflüssigt weiteren Wachs.  Etwa so wie im ersten Post bei dem einen Video - da ist auch ein Docht, aber um ein Kupferrohr gewickelt.
Daher muss das ganze erst auf Temperatur kommen + dann die Luftzufuhr beschränkt werden, dass die Dämpfe nicht direkt beim Wachs sondern weiter oben enzünden, aber noch genug Hitze runter kommt, dass das Wachs weiterhin flüssig bleibt und vor allem verdampft.
Daher gibts auch gar kein Problem mit aus machen, da leichtes anpusten ausreichen sollte, dass die Dämpfe oben nicht mehr entzünden.

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vor 14 Stunden schrieb Mittagsfrost:

"Esbit liegt mit einem Brennwert von 31 MJ/kg im Bereich von Spiritus." sagt www.bergsteiger.de

...danke. Damit wäre - wie vermutet - Wachs eine eindeutige Alternative auch zu Esbit (31 MJ = 8,1 kWh). Also bei nächster Gelegenheit Wachskocher testen. Danke!

bearbeitet von KlausD

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