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Ultraleicht Trekking

Empfohlene Beiträge

@sven@dreampixel.de

Hilleberg Anjan, Footprint, Wechselschuhe... Vielleicht solltest du die Notwendigkeit vieler Teile überdenken. UL ist das nämlich schon lange nicht mehr. 

Lesestoff zum Thema gibt es z. B. hier:

https://www.ultraleicht-trekking.com/ultraleicht-trekking-roter-faden/

https://www.ultraleicht-trekking.com/zweck-des-forums/

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Nachdem ich von 9:00 bis 18:00-20:00 Uhr gelaufen bin, baue ich mein Zelt auf. Ist Mistwetter, setzte ich mich ins Zelt, ziehe Schuhe und Socken aus, ziehe meine Schlafsocken an und koche unterm Vorzelt essen. Den restlichen Abend bleibe ich im Zelt. Muss ich pinkel, dann mache ich das Barfuss und trockne mir die Füße im Zelt wieder ab.

Ist gutes Wetter, dann Laufe ich weiter in meinen Trailrunnern rum, bis ich schlafen gehe. Evtl. löse ich die Schnürsenkel weiter. Etwas bequemeres gibt es eh nicht. Ist es warm, dann laufe ich abends barfuss rum.

Campschuhe sind totes Gewicht. Man kann sie nicht essen, sie sorgen nicht für meine Sicherheit und isolieren nicht. Bevor ich Campschuhe mitnehme, fallen mir ein duzend anderer Gegenstände ein, die mir wichtiger wären. Beispiele: EBook Reader, eine breitere Schlafmatte, ein weiter geschnittener Schlafsack/Quilt, ein weniger minimales Zelt, Angelzeug, Fotoapperat (statt nur Handy), ein 3. paar Socken, ein 2. T-Shirt, Whisky in einer Faltflasche,....

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Ich nehme bei längeren Touren, also auch bei meiner Tour, die ich morgen beginne (10-12 Tage) leichte Zehenschuhe mit. Eigentlich weniger als Campschuhe sondern als "Wasserschuhe", also wenn ich mal in einen Bach oder See zum Schwimmen oder waschen steige. Ich hasse es einfach barfuß im Schlamm der Seeufer zu gehen, und mich eventuell noch an Glasscherben zu schneiden. Und da ich sie dabei habe, nutze ich sie auch dann im Camp.

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Ich habe normalerweise sehr leichte Sandalen bei, nicht nur für abends, auch als Backup, wenn es mir mal die Schuhe im Gebirge zerlegt, so etwas passiert häufig genug und dann 3-4 Tage mit nackten Füssen im Gebirge wäre doch etwas blöd...

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Am 6.8.2018 um 11:54 schrieb khyal:

Ich habe normalerweise sehr leichte Sandalen bei, nicht nur für abends, auch als Backup, wenn es mir mal die Schuhe im Gebirge zerlegt, so etwas passiert häufig genug und dann 3-4 Tage mit nackten Füssen im Gebirge wäre doch etwas blöd...

Ein wenig Duct tape um die Schuhe diese drei, vier Tage zusammen zu halten sollten doch eigentlich reichen. Ich nehme schon lange keine Zweit-, Camp- oder Furtschuhe mehr mit.

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vor 9 Stunden schrieb SouthWest:

Ein wenig Duct tape um die Schuhe diese drei, vier Tage zusammen zu halten sollten doch eigentlich reichen. Ich nehme schon lange keine Zweit-, Camp- oder Furtschuhe mehr mit.

So etwas wie Ducttape habe ich schon lange nicht mehr bei, unnuetzes Gewicht :-D

Inwieweit Wanderschuhe, wenn die Zwischensohle weggebroeselt ist, sich noch irgendwie mit z.B. Spannschnur zusammengebunden noch ein paar Tage tragen lassen, haengt halt sehr von der Beschaffenheit der Strecke ab, auf irgendeiner Wanderautobahn geht das mit Sicherheit, aber je nach dem, wo ich z.B. in Spanien im Gebirge unterwegs bin, wuerde das nicht klappen, waere fuer mich eh bloed, bei Groesse 13 waere die Ersatzbeschaffung in SP nicht gerade easy :-D.

Dazu kommt auch, dass ich, wenn ich den ganzen Tag die Schuhe an hatte, abends froh bin, wenn ich sie aus habe und dann finde ich es einen netten Luxus, diese Sandalen bei zu haben, um auf Fels usw Wasser zu holen, Pinkeln zu gehen usw, das ist mir die ~ 200 g wert.

Da ich auch schon mal kleine Abstecher vom Zelt laufe oder zum Ende einer Tour noch eine Stadttag habe, da ich ungerne auf den letzten Druecker aus dem Gebirge zum Rueckflug runter komme, finde ich es auch dafuer netter, die Fuesse in Sandalen zu haben.

Ich kann leider fuer die Sandalen keinen tollen Markennamen irgendeiner UL- Spezial-Firma liefern :-D, da ich bzw meine Liebste die zufaellig gesehen hat, als wir vorletztes Jahr mit ueberstehender Ladung auf dem Trailer nach I unterwegs waren und dann bei Berger noch auf dem Weg so ein bloede Metalltafel geholt haben und die da im Sonderangebot fuer < 10 € die Sandalen stehen hatten, da habe ich mal fix die Restbestaende in meiner Groesse aufgekauft.

Btw nicht geeignet um Groundhogs einzutreten, seitdem hat Eine ein sauber ausgestanztes Loch...

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Ich nehme keine Zweitschuhe mit, wenn ich draußen übernachte. Laufe in Socken auf meiner Unterlage/im Zelt rum und schlüpfe wenn nötig außerhalb kurz wieder in die Wanderschuhe. Bei Berghütten-Übernachtungen nehme ich Badeschlappen von Decathlon mit (214g/Paar bei Größe 45/46, in 41/42 angeblich 160g): https://www.decathlon.de/badelatschen-nataslap-herren-id_8388647.html
Es gibt natürlich leichtere Varianten in dem weiter oben verlinkten Thread, aber die haben für mich alle Nachteile: Hotelschlappen -> Nicht wasserabweisend, Selbstbau -> nicht stabil genug, Flip Flops -> man kann keine Socken drin anziehen etc.

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vor 7 Stunden schrieb Ocram0815:

Wie wäre es denn mit ganz dünnen Neoprensocken? die dürften Wasserabweisend, bequem und eventuell auch leicht sein (kenne mich mit dem Gewicht von den Dingern nicht so aus aber hatte schon überlegt für meine nächste Tour sowas mitzunehmen).

Gar nix :-)

 

Die Meisten, die irgendwelche Sandalen, Flipflops o.A. bei haben, haben imho Diese bei, um die Füsse vor Verletzungen zu schützen, dafür sind Neo-Socken ungeeignet.

Ich habe sie aber gerne beim Paddeln im Winter an, gerade wenn man beim Anlanden / Ablegen ins Wasser muss, sehr nett :-)

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Gast Chris2901

Wenn ich Zweitschuhe nutze,dann meine Crocs,die wahrscheinlich allein so schwer sind wie diverse Shelter hier im Forum.Super zum Furten,langlebig und bequem.

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vor 14 Minuten schrieb dr-nic:

Habe vor kurzen ein Paar von diesen Hotel Einweglatschen bekommen. Hatte die schon ein paar mal mit. Werden nicht für die Ewigkeit halten, aber mein alter Herr war gerade wieder im Urlaub...

Ich bin mit solchen 'Sandalen' als Campschuhwerk mal eine Stunde am Genfer See spazieren gegangen, meist auf Kies. Das ging sogar. Aber danach waren sie hin.

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Da wir schon beim Thema sind, hab ich auch mal eine Frage an die Leue, die Furtschuhe dabei haben: Wir planen nächstes Jahr eine lange Skandinavientour mit wohl ziemlich vielen Furten. In klatschnassen Socken bekomme ich schnell Blasen, weil ich einen Hallux habe und meine Zehen komisch stehen. Daher will ich auf jeden Fall das Gewicht für Furtschuhe auf mich nehmen - hat jemand einen guten Tipp? Ich hab leider durch den Hallux auch noch einen sehr breiten Vorfuß bei Größe 38...

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vor 10 Minuten schrieb quantumalice:

Da wir schon beim Thema sind, hab ich auch mal eine Frage an die Leue, die Furtschuhe dabei haben: Wir planen nächstes Jahr eine lange Skandinavientour mit wohl ziemlich vielen Furten. In klatschnassen Socken bekomme ich schnell Blasen, weil ich einen Hallux habe und meine Zehen komisch stehen. Daher will ich auf jeden Fall das Gewicht für Furtschuhe auf mich nehmen - hat jemand einen guten Tipp? Ich hab leider durch den Hallux auch noch einen sehr breiten Vorfuß bei Größe 38...

Das hängt natürlich etwas von deinen Anforderungen ab. Der Klassiker als Furtenschuhe sind sicherlich Crocs, Waldis und Imitate. Beim Gewicht gibt's da große Unterschiede (denke bei Größe 38 sind 250g realistisch). Vielleicht noch zusätzlich zwei Klettstreifen zum besseren fixieren. Die sind auch super als Campschuhe. Alternativ vielleicht irgendeine Art von Minimalschuh mit Mesh, das dürfte noch leichter sein. Oder einfach nur ein paar dünne Neoprensocken oder Surfschuhe? Dann hast du allerdings kaum Schutz gegen spitze Steine.

Nach meiner letzten Sarektour würde ich das aber nicht mehr so machen. Das ganze Aus- und Anziehen ist extrem nervig, lieber Socken und Schuhe die schnell trocknen. 

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