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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 20.06.2020 in Beiträge

  1. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    Jones und 7 andere reagierte auf Mittagsfrost für Beitrag im Thema

    8 Punkte
    Mal ganz selbstkritisch: Wir UL-Wanderer bringen der Region die wir besuchen, keinen Nutzen, bedienen uns aber kostenlos an ihren Ressourcen. Mal ein Beispiel: Ich reise mit dem Auto an und suche mir einen Parkplatz, der nichts kostet, also meist in einem Wohngebiet etwas abseits des Hotspots. Ich nehme also möglicherweise einem Anwohner, der erst abends wieder heimkommt, den Stellplatz weg. Ich laufe den Wanderweg, den andere errichtet haben, orientiere mich an den Markierungen und Hinweistafeln, die andere bezahlt und angebracht haben, nutze gegebenenfalls die Toilette einer Gaststätte und fülle auch gleich meine Wasserflasche auf und genieße mein mitgebrachtes Essen irgendwo in der Natur. Übernachtet wird auch nicht im Hotel, sondern im Wald, wo ich durch meine Anwesenheit möglicherweise die lokale Tierwelt beeinträchtige. Im Vergleich dazu bringt der Normaltourist ordentlich Geld in die Region, die er besucht. Übernachtung, Frühstück, Mittagessen, Abendbrot, Eintritt fürs Museum, Ansichtskarten und ein Eis zwischendurch, Souvenirs, ... Er hinterläßt keine größeren Spuren auf dem Wanderweg als ich und die Tiere des Waldes stört er nachts überhaupt nicht. Ich kann die Tiroler, die nicht durch den Tourismus reich werden, sehr gut in ihrem Unmut verstehen.
  2. Impressionen von Touren

    Wanderfisch und 6 andere reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    7 Punkte
    Besser spät als nie. Mitte Oktober letzten Jahres ging es zusammen mit meinem Kumpel Adeel nochmal entspannt auf den Höga Kustenleden. Ich lasse einfach die Fotos für sich sprechen. PS: Manche Fotos lassen sich nicht hochladen ohne dass deren Orientierung kaputtgeht. Die stehen dann Kopf oder seitlich. Gibt's nen Trick?
  3. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx und 6 andere reagierte auf tib für Beitrag im Thema

    7 Punkte
    Zuallererst: ich glaube dir, dass die Probleme nicht wenig sind und dass das alles nicht schön sind. Aber ist das die Krankheit oder das Symptom? Mir wurde mal in den Alpen erzählt, dass die Tiroler die sind, die den Hals nicht voll von den Touristen bekommen können und „gierig“ alles immer weiter ausbauen. Klar, das sind nicht alle Tiroler und die Rechnung zahlen am Ende alle Tiroler. Sowas ist Mist, keine Frage! Eine Besucherlenkung/limitierung ist vielleicht nicht verkehrt. Ich frage mich halt nur, wie wird die ausfallen? Nur noch ein Viertel der Touristenzahl mit der Beschränkung auf Hotel/Hüttennutzung zu doppelten Preisen? Klar ist doch, dass so eine Limitierung auf keinen Fall zu Lasten der Tourismusbranche gehen wird. Im Umkehrschluss wird das heißen, dass der Tourismus etwas für die wird, die es sich leisten können. Die anderen gehen leer aus. Wie ich gerade meinte: geht es bei euerm Tourismus um die Touristen oder um die Tourismusbranche? Wer verdient damit sein Geld und will, dass dsa so weiter geht? Werden nicht Leute mit E-Mountain-Bikes in die Berge gelockt, obwohl sie dazu vielleicht nicht körperlich in der Lage sind? Ich gebe dir recht, dass soviel beworben, vermarktet und ge-instat/influenced wird, dass das Probleme für euch werden. Und wenn man sich vorstellt, dass Massen wie auf dem PCT dort durchgehen würden, könnte auch keinen behaupten, dass UL keine Auswirkungen zeigt. Wichtig ist es, einen Weg zu finden zwischen Naturschutz und einem Tourismus, der nicht Menschen anhand von finanziellen Möglichkeiten ausschließt. Und um nochmal die lokale Verantwortung zu betonen: War die Arbeitslage vor 20 Jahren in Tirol wirklich so schlecht, dass so viele Leute im Tourismus arbeiten müssen? Oder gab es da einfach mehr Geld zu verdienen? Jeder einzelne (ob Tourist oder Anwohner) wird da nicht die große Änderung machen. Das ist auf individueller Ebene natürlich schwer zu ändern und einzuschätzen. Aber es ist ja auch erstaunlich, dass Tirol sich selbst so sehr vermarktet (bei den Problemen die es bisher anscheinend schon gab!) und so viele (Bau-)Genehmigungen für den Tourismus ausgegeben hat. Und die Behörden machen das auch nach dem Willen der Politik, die wiederum von euch den Ansässigen (und nicht den Touristen) gewählt wird. Ich will sagen, dass der Ärger bei euch wächst, ist verständlich. Aber das zu ändern geht (abgesehen von einem ewig langsamen Bewusstseinsveränderungsprozess überall) hauptsächlich bei euch vor Ort. Dazu müssen lokal Maßnahmen (vielleicht auch stark restriktiver Art) ergriffen werden und sich rückblickend auch an die eigene Nase gefasst werden. Über andere (fremde!) Menschen Ablehnung zu entwickeln und dabei die Hand aufzuhalten, ist eindeutig der falsche Ansatz. Da müssen die Tiroler vielleicht lieber eine Diskussion untereinander anfangen, als sich gemeinsam gegen die anderen aufzubringen. Inwieweit das schon stattfindet, kannst du ja gerne mal berichten. Das würde mich sehr interessieren.
  4. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    cluster und 5 andere reagierte auf tib für Beitrag im Thema

    6 Punkte
    Ist das so? Meine Wahrnehmung ist da eher, dass überall geschrien wird, dass man doch mehr Tourismus haben will. Es werden kleine Skipisten vergrößert und neue irgendwo aus dem Boden gestampft, weil die lokalen Leute (ok, jetzt fang ich auch mit dem „die da“ an) meinen, dass sie ansonsten nicht überleben könnten. Und da sind wir auf einmal bei gutem und bösen Tourismus. Die Leute, die die Natur über das Maß beanspruchen und dabei kein Geld abwerfen und jenen, für die die Natur kaputt gemacht wird und die dafür viel Geld ausgeben und damit willkommen sind. Ohne Zahlen zu kennen würde ich sagen, dass der Tourismus allgemein stark zugenommen hat und das einfach Probleme bereitet. Aber so ist das in einer Welt, in der alles auf größtmögliches Wachstum aus ist. Da kann man vielleicht etwas zynisch sagen, schön dass wir hier in Europa auch mal die Auswirkungen von unserem ständigen Konsum mitkriegen und das nicht nur Menschen auf anderen Kontinenten ausbaden müssen.
  5. Impressionen von Touren

    DickGischt und 4 andere reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    5 Punkte
  6. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    kiepenkerl und 4 andere reagierte auf sja für Beitrag im Thema

    5 Punkte
    Können wir mal bitte aufhören von DEN Städter zu sprechen, die nur auf insta rumhängen und denen man nur den Müll hinterhertragen muss, weil sie noch nie ne Kuh gesehen haben und DEN "heiligen" Landmenschen, die alle ach so bewusst mit dem Ökosystem umgehen? Schon mal überlegt, wieviele Städter auf dem Land groß geworden sind, viele User hier im Forum in der Stadt leben und was ist mit den Leuten vom Land, die sich auf die Kreuzfahrt-Dampfer legen und die Meere versauen und anders wenig umweltverträglich reisen? Ich kann diese Klischees einfach nicht mehr hören. Menschen, die sich nicht korrekt verhalten gibts doch überall.
  7. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    Freierfall und 3 andere reagierte auf grmbl für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    Es ist ein globaler Kampf um Ressourcen, der dank Vernetzung und Internet auch im hinterletzten Tal ankommt, da man von den schönen Flecken der Erde eben schneller erfährt. Natur wird die Ressource der Zukunft, angefangen bei Ackerboden und endend bei Natur zur Erholung. Es gibt immer mehr Menschen bei immer weniger bewohnbaren Teilen unserer Erde, Tempo: exponentiell. Ein schwieriges Thema, welcher Mensch darf denn nun davon profitieren und welchen wollen wir davon ausschließen und warum? Im Kapitalismus sind diese Fragen jedenfalls noch einfach zu beantworten (gerecht ist natürlich anders). Dass jetzt Wanderer vielleicht demnächst auch nach deren Finanzkraft vorsortiert werden ist ein spannender Anfang, mit dem ich nicht als erstes gerechnet hätte aber insgesamt überrascht es mich nicht, dass dieses Thema aufkommt. Wo das hinführt kann man in anderen Teilen der Welt, in denen die Ressourcen insgesamt knapper und deutlich ungleicher verteilt sind gut anschauen. Ob man vielleicht irgendwann nur noch gegen Bezahlung in die schönsten Täler einfahren darf? Ich tippe auf ja. Vielleicht ja irgendwann mit bewaffnetten Wachleuten an den schönsten Flecken, so kenne ichs aus Amerika (Kontinent). Bis dahin aber erstmal Blechlawine und ungerecht für die Bewohner vor Ort, andererseits: unser Lebenswandel hatte schon immer krasse Nachteile für andere Menschen; bislang meist auf einem anderen Kontinent. So ganz ungerecht ist es also nicht, wenn jetzt immer öfter auch vor der eigenen Haustüre oder der vom Nachbar was spürbar wird, vielleicht ermöglicht das ja eher ein Umdenken Für manch bislang Privilegierten ist das aber logischerweise erstmal auch ärgerlich (mich eingeschlossen), abgeben ist nicht immer leicht.
  8. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    lima.sierra und 3 andere reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    Zuviel sind immer die anderen.
  9. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx und 3 andere reagierte auf Ranger für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    Ich finde es nicht ok wie du hier alle über einen Kamm scherst. Du hast in Diesem Forum schon 108 Beiträge geschrieben, da würde ich meinen das du erkennen könntest das die UL Weitwanderer mit dieser Problematik wohl kaum in Zusammenhang zu bringen sind. nix für ungut , dir ein schönes WoE
  10. Trapezo-mid Tarp

    Micha500 und 2 andere reagierte auf hmpf für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Das Gewicht zuerst: 352 Gramm. Vor einiger Zeit habe ich das Tarp von Wilbo nachgenäht (mit großer Hilfe vom Erfinder selbst, vielen Dank dafür). Dabei war meine Hauptmotivation nicht die Koppelbarkeit des Tarps, sondern vielmehr die Kompatibilität zu einer 90 Grad Hängematte. Die Herstellung war Dank gerader Linien sehr einfach auch wenn die Ausführung bei mir durch zu wenig Arbeitsfläche sehr gelitten hat. Verwendet habe ich 0.9 Silpoly von Dutch. Die Verstärkungen sind aus dem gleichen Material nur in dreifacher Ausführung und zusätzlich mit Elastosil angeklebt. So richtig raus habe ich den perfekten Aufbau noch nicht, es sind deutlich Falten zu sehen. Ich habe es aber Mal zwei Tage bei viel Wind vor dem Haus stehen gelassen und es ist nicht zusammengeklappt. Ob das so repräsentativ ist sei dahingestellt, jedenfalls hat es mein Vertrauen in das Tarp gestärkt. Durch die Breite von über 2 Metern passt es perfekt über die Hängematte und lässt sich gut anspannen, da die Naht genau in der Mitte über der Ridgeline verläuft und ordentlich Spannung verträgt. Im Bodenaufbau nutze ich die Hängematte dann als Bug Nett, das funktioniert wunderbar auch wenn ein seitlicher Einstieg praktischer wäre. Bei der Hammocktent ist der Einstieg an der schmalen Seite aber das Trapezo-Mid ist geräumig genug, dass es kein Platzproblem gibt. Damit das Netz nicht im Gesicht hängt, wurden noch zwei kleinere Abspannpunkte mit Bungee Cord hinzugefügt. Was auch noch sehr praktisch war, sind die dichten Nähte ohne Silnet. Liegt vielleicht am Stoff oder an der Bauart, ich weiß es nicht, jedenfalls blieb es unten drunter beim Starkregen neulich trocken und auch der Test mit Wasserschlauch und Regenwasser verlief außen am Tarp positiv.
  11. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    Epiphanie und 2 andere reagierte auf Mil für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    @waal Die Auswirkungen, die durch den Berg- und Trekkingsport nach Tradition, welche natürlich LNT beinhaltet, entstanden, sind eine Nullnummer im Vergleich zu den Zerstörungen, welche durch die Umwandlung der Wildnis in eine Kulturlandschaft bis zur gegenwertigen Kommerzlandschaft entstanden. Auf allen Ebenen wurde dieser Raubbau voran getrieben, Tirol is da ein gutes Beispiel. Das gleiche gilt für gesamt Mitteleuropa. Ganze Landstriche sind dem Kommerz der Industrie zum Opfer gefallen. Die Forstwirtschaft verwaltet dieses Übel. Sanktionierung von oben erwähnten Sportlern ist damit ein einziger Hohn. Deine pauschalisierende, überhebliche Art tut ihr übriges.
  12. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    Mittagsfrost und 2 andere reagierte auf lampenschirm für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    OT: ohje. Da hatte ich vergangenes Jahr eine lustige Diskussion in Schwerin. Habe da kurzzeitig gearbeitet und in der Mittagspause meinte eine Kollegin (aus Berlin, der andere am Tisch war aus Schwerin, ich selbst komme aus der Region Stuttgart), dass sie heute nachmittag etwas Fahrradfahren möchte. Ich konnte mir leider nicht verkeifen zu sagen, dass das bestimmt toll sei hier, wo doch alles so flach sei. Völlig unerwarteterweise bin ich auf heftigsten Widerstand gestoßen, ich hab mich gar nicht mehr getraut was zu sagen
  13. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    FlowerHiker und 2 andere reagierte auf Mittagsfrost für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Vielen Dank für den wertvollen Ratschlag.
  14. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    dennisdraussen und 2 andere reagierte auf waal für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Nur weil ich in einem UL Forum schreibe, heißt das nicht, dass ich UL Wanderer über einen Kamm schere. Ich mute allen zu differenzieren zu können, was allgemeine Themen sind die UL Themen nur streifen aber dennoch von Interesse sein könnten und was direkte Anschuldigungen wären (was ich nicht mache!). Persönlich sehe ich unsere verbotenen Übernachtungen (die ich selbst liebe) nicht mehr so locker wie früher, denn wir alle sind Teil eines immer größeren Problems. An vorderster Front sehe ich da sämtliche Influencer, Marketer, etc. Persönlich werde ich keine Bilder mehr von Unternehmungen zeigen die eigentlich verboten sind. Habe mich kürzlich wieder hinreißen lassen, aber dann wieder bereut. Ach ja. Auch UL Wanderer können Teil des Problems sein wenn sie bei uns am Lechweg verboten im Zelt nächtigen. Was laufend vorkommt - ob UL oder nicht...
  15. Hmg Flat Tarp mit SMD serenety net tent

    fatrat und ein anderer reagierte auf Omorotschka für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Hier hatte ich das selbe Tarp mit, wenn auch ohne das Netz. Kann mir aber vorstellen das es geht. Bei der halben Pyramide schlage ich an der Rückwand ein viertel Material nach innen um, damit sie nicht zu hoch wird. Ich baue das morgen mal mit dem Netz auf und schicke ein Bild. Grüße
  16. 2 Punkte
    @Backpapier ja, ich konnte es mir nicht verkneifen. Brauchte sowieso neue. Und das Gewicht ist einfach bestechend. Beim Probieren in der Stadt fiel mir als erstes auf, dass man Wind an den Füßen spürt, trotz Socken. Ist nicht schlimm, war aber ein neues Gefühl. Allerdings hat sich beim ersten Test im Gelände ergeben, dass der Schuh nicht mit meinen Füßen kompatibel ist. Er hat abstehende Wellen am Knöchel und drückt beui mir vorne auf den Zeh. Ich kann morgen nochmal Fotos machen und das Problem genauer beschreiben. Momentan schreibe ich mich um Kopf und Kragen, weil ich die Schuhe eigentlich nach denm Säubern hier im Forum verkaufen wollte LG Inge
  17. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    tib und ein anderer reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    OT: ich war auch schon auf dem angeblich höchsten Berg. Irgendwo da unten bei Storkow. Ich so am schlendern, denk mir nix schlechtes, plötzlich da ein Schild und da stand das drauf. Ob’s stimmt?
  18. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    Trekkerling und ein anderer reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Nein: https://blog.ucsusa.org/doug-boucher/world-population-growth-exponential
  19. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    schrenz und ein anderer reagierte auf Roiber für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    OT: Mir scheint, hier im Forum existiert ein völlig falsches Bild von der Berlin-Brandenburgischen Landschaft. Erst am Donnerstag war ich auf dem Ehrenpfortenberg im Tegeler Forst. 69 m NN! Mit Gipfelkreuz!
  20. 2 Punkte
    ich denke, dass vielleicht auch viele hotels befürchten, dass preiswertes oder gratiscamping ihnen das Geschäft ruiniert. Vermutluch sind das die selben, die sich dann über wildcamper aufregen. es geht immer ums liebe Geld, wie man hier auch in der Diskussion merkt. Naturschutz etc. steht in wirklichkeit an 2. oder 3. Stelle dabei kann man sehr wohl etwas damit bewirken und verdienen. trekker müssen einkaufen, essen etc. was ich an der übernachtung spare gebe ich nämlich gerne an anderer Stelle aus... das bewirkt auch viell. ein ganz anderes Verhältnis zwischen dörflern und trekker. statt das ganze dorf mit kostenpfluchtigen Parkplätzen vollzupflastern kann man auch mal etwas imageförderndes und sympathisches anbieten. der besucher fährt dann nämlich nicht abends nach hause, sondern er holt sich die wurst das brot und den käse für sein frühstück dort, wenn er dorf und naturnah zeltet. da gibts doch so viele ungenutzte flächen und was das Verkehrsproblem betrifft. das hat ja erstmal wenig mit wildcampen zu tun. sondern wohl eher mit tagesausflüglern und generell zu großem Verkehrsaufkommen auf engem Raum. aber wer mehrere Tage wandert braucht eben in dieser Zeit sein Auto nicht. daher gilt es genau dies zu fördern. zudem entzerren weitwanderee das ganze ja auch, weil sie eben auch abgelegenere Routen gehen können
  21. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    tib und ein anderer reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Und so ist die Autoproduktion. So ist das nun mal in einer arbeitsteiligen, globalisierten Welt. Dazu kommt dann aber halt noch das kapitalistische Prinzip des „the winner takes it all“. Ist etwas erfolgreich und populär, hat es auch die materiellen Vorraussetzungen aus mehr noch mehr zu machen, den Konkurrenten das Wasser abzugraben. Obendrein wollen dann die Leute von sich aus auch immer genau das, was der andere auch hat. Also wenn der Nachbar nach Tirol fährt, dann muss ich das natürlich auch. Und mit dem eingenommenen Geld macht der Unternehmer Werbung für seine Scholle und baut sie aus. Natürlich ist es woanders auch schön - oder zumindest schön genug, aber wem reicht das schon? - nur wo soll der Anreiz für einen solchen Ausgleich herkommen? Hier in Schweden kämpft die STF gerade, weil binnen Minuten sämtliche Betten der berühmten Bergstationen ausgebucht waren (die müssen mit reduzierter Kapazität fahren), während andernorts die Hütten leer stehen. Die können aber wenigstens noch sagen: hey, bucht doch ein paar hundert Kilometer weiter südlich, da ist es auch schön! (Bleibt ja in der Familie)
  22. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    Mittagsfrost und ein anderer reagierte auf tib für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    @waal: Dank für deine Antwort. Ja, da sprichst du was an... Ich bin in meiner Kindheit mit Wanderurlaub (selbstverständlich im Zelt – da gab es keine Diskussion!) aufgewachsen. Seitdem hat meine Art, wie ich in der Natur bin, sich schon gewandelt: ein noch vorsichtigerer Umgang. Und dieser Prozess ist, dank diesem Forum, noch nicht beendet. Aber ich merke auch, dass klassische Hüttentouren, ganz ohne Zelten, mir irgendwie zu wenig Naturerfahrung sind. Gleichzeitig sehe ich aber auch, dass der Naturtourismus deutlich zugenommen hat. Das ist Fluch und Segen zugleich. Und ich muss einfach eingestehen, dass ich Teil dessen bin, auch dann, wenn ich mich an vielen Stellen an LNT orientiere.
  23. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    cluster und ein anderer reagierte auf ultraleichtflo für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    ich denke, dass die Leute, die in zelten übernachten einen klitzekleinen Teil der Masse ausmachen. und außerdem kannst du als trekker ja trotzdem mal einkehren einkaufen etc ist ja eigentlich auch viel leichter und warum muss ich den Leuten überhaupt Geld bringen? ist man nur dann ein gern gesehener gast? auf solche Gastfreundschaft kann ich gern verzichten. Vielleicht solltet ihr doch mal euren Horizont erweitern. ich war im dezember am Everest trekken und es war fantastisch leer wieder mal und megagastfreundlich. übernachten im zelt wäre dort z.b. kein Problem. aber das könnt ihr euch sparen bei übernachtungspreisen von 0 bis 5 dollarn und man ist vielleicht auch froh abends wärme und Gesellschaft zu haben
  24. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    Ollympus und ein anderer reagierte auf FlowerHiker für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    @Mittagsfrost Beschreibt es sehr gut. Der "Hardcore" UL Wanderer bringt den Regionen wenig und ist auch bei den Planern der Wege absolut nicht im Fokus. Deswegen enden die normalen Etappen der Wege ja auch fast immer in Orten, um die Leute gezielt zu den Geschäften und Hotels zu führen. Ich persönlich, der jetzt noch keine große Erfahrung im freien Übernachten abseits von Camping oder Trekkingplätzen hat, werde daher auch mein Verhalten sehr kritisch hinterfragen und werde daher sicher einen guten Mix aus allen Möglichkeiten angehen. D.h. mal in einer Schutzhütte nächtigen, aber auch mal in Hotels, Pensionen und in den Orten die man passiert Geld ausgeben. Dazu noch möglichst unbekannte Wege wählen und schon ist man schnell ein sehr gerne gesehener Gast. So war ich am letzen Wochenende zum Beispiel 2 Tage auf der Lahnhöhen Extratour im Lahn-Dill-Bergland unterwegs. Mit Hotelübernachtung und essen im lokalen Restaurant. Auf dem Weg ist uns in den zweiten Tagen nur ein anderes Paar begegnet die die Tour ebenfalls gegangen sind. Obwohl es auch Hütten und draußen Übernachtungsmöglichkeiten gab tat es auch gut zu sehen, wie sehr sich die Hotelbetreiber und die Restaurant Besitzer gefreut haben, dass wir als Kunden kamen. Eine Mixtour ist meiner Meinung nach das Beste. So wie es Soulboy auf seiner aktuellen NST Tour auch vormacht.
  25. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx und ein anderer reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Ich nicht, denn sie nutzen Autos, Fernseher, Internetdienstleistungen, die wir gebaut haben. Die fliegen genauso nach weissgottwohin in den Urlaub. Wenn wir uns jetzt alle ins Mittelalter zurückbomben und jeder nur noch selbstsubsidiär auf seiner Scholle haust, viel Spaß!
  26. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    Jones und ein anderer reagierte auf waal für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    @tib Schnelle Links. Nur ein paar Beispiele: Hallstatt https://www.focus.de/reisen/oesterreich/focus-online-in-oesterreich-touristen-ueberrennen-alpen-dorf-jetzt-wehren-sich-die-einwohner-gegen-die-massen_id_11012088.html Macht Picchu https://www.zeit.de/entdecken/reisen/2019-05/machu-picchu-peru-inkastadt-massentourismus Koh Phi Phi Leh https://www.stern.de/reise/fernreisen/-the-beach--auf-ko-phi-phi-leh--thailands-traumstrand-bleibt-no-go-area-fuer-touristen-8704086.html Beliebig erweiterbar um zB. Venedig, Mount Everest, Taj Mahal, uvm. Bei uns schreit man noch um die Touristen (obwohl man sie eigentlich eh nicht mag), da sie ja für unser aller monetären Wohlstand so wichtig sind. Wir sind jedoch nur hinterher was die og. Hotspots betrifft. Auch bei uns ist es jetzt schon absehbar, dass es zuviel wird! Fahr' (wie oben schon erwähnt) die A7 und dann die B179 in Tirol, fahr' durch das Tannheimer Tal ("das schönste Hochtal Europas", lt. Tourismusblabla), etc. Die Einheimischen, die Natur, die (Nutz-)Tiere ersticken förmlich unter der Last. Ich war selbst mit der Familie erst wieder vor ein paar Tagen im Tannheimer Tal um eine kindergerechte Wanderung zu machen und es war schockierend! Alle Parkplätze platzten aus den Nähten, Radfahrer überrollten uns praktisch (mit den Kids teils mehr als gefährlich), die Nutztiere waren aufgrund der einfallenden Horden "aus dem Norden" völlig nervös/panisch. Selbst erlebt/gesehen wie Kühe seltsames Verhalten zeigten und sich Wanderern absichtlich in den Weg stellten. Das war eine seltsame Situation, wie ich sie noch nie vorher sah. Später am Tag war dann zu lesen (nur 10km entfernt von uns): https://tirol.orf.at/stories/3052915/ Und dazu dieses Video: https://tirol.orf.at/stories/3054034/ Kurz: Es wird früher oder später bei uns auch Besucherlenkung /-limitierung geben. Uns Einheimischen fehlt immer mehr die Luft zum Atmen, unser Bewegungsspielraum ist massiv beeinträchtigt. Wir können teils nicht mehr Verwandtschaftsbesuche in Nachbardörfern machen, da wir keine 3h für 10km aufwenden wollen. Einsatzkräfte kommen nur erschwert vorwärts, Anrainer leiden unter Müll, Abgasen und Lärm. Konsequenzen gibt es bereits. Bei uns werden Motorradfahrer vermehrt zurückgedrängt (Tempolimits, Verbote für zu laute Motorräder https://tirol.orf.at/stories/3053229/), Apres Ski Hotspots werden sich von "Saufen" hin zu "Niveau" ändern (Corona Imageschaden sei Dank), etc. Weitere Maßnahmen werden folgen. Natürlich immer mit Bedacht auf die Goldesel aus dem Norden, denn ganz wollen wir die Touristen ja nicht verlieren. Bitte kommt und bringt unseren Hoteliers Wohlstand, aber bitte nur soviel, dass ihr auch nicht stört. Danke. (*Sarkasmus off*) Felix Mitterer freut sich. Piefke Saga 5: https://tirol.orf.at/stories/3053601/
  27. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx und ein anderer reagierte auf Trekkerling für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Ein Thema, das hier noch gar nicht angesprochen wurde beim allgemeinen Campingplatz-Bashing ist, dass bis vor Kurzem ja die Campingplätze teilweise noch geschlossen waren und die hygienische Lage auf den Plätzen bezüglich Corona durchaus problematisch sein kann. Ich habe auf Korsika einmal auf einem Campingplatz eine Magen-Darm-Grippe/-Krankheit miterleben dürfen. Da konnte man im Tagesrhythmus die Krankheit Zelt für Zelt näher kommen sehen/hören (eher hören wegen den Würg-Geräuschen). Obwohl wir zwei Zelte (also Tage) vorher schon gewarnt waren und wirklich gut bei der Handwasch-Hygiene aufgepasst haben, hatten wir schlussendlich doch einen Fall in der Familie. Wenn ich mir sowas bei Corona vorstelle, gruselt es mich ein bißchen und meine Lust, mich auf einen Campingplatz zu stellen, hält sich derzeit echt sehr in Grenzen. So ähnlich wird es anderen Leuten (ob Städter oder nicht) auch gerade gehen und die Leute suchen sich dann halt einen Ausgleich und Campen wild. Will sagen: ich denke, dass das gerade eine Ausnahmesituation ist und sich irgendwann wieder normalisiert, hoffentlich.
  28. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    cluster und ein anderer reagierte auf daniel. für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Eines muss man feststellen: Es gibt auch rechtlich einen ziemlichen Wildwuchs. Einmal habe ich versucht, mir einen groben Überblick zu verschaffen, was alles andere als unkompliziert ist. Ich möchte jetzt nicht konkret auf die Regelungen (u.A. Camping) auf Landesebene eingehen, sondern kurz die bundesweite Situation schildern, die den Wald betrifft. Laut dem Forstgesetz 1975 i.d.g.F. §33 Abs. 1 darf sich Jedermann "unbeschadet der Bestimmungen der Abs. 2 und 3 und des § 34, Wald zu Erholungszwecken betreten und sich dort aufhalten". Nun gibt es im Abs. 2 Ausnahmen zum "Betretungsrecht": "b) Waldflächen mit forstbetrieblichen Einrichtungen, wie Forstgärten und Saatkämpe, Holzlager- und Holzausformungsplätze, Material- und Gerätelagerplätze, Gebäude, Betriebsstätten von Bringungsanlagen, ausgenommen Forststraßen, einschließlich ihres Gefährdungsbereiches" In Abs. 3 ist dann noch zu finden: "Eine über Abs. 1 hinausgehende Benutzung, wie Lagern bei Dunkelheit, Zelten, Befahren oder Reiten, ist nur mit Zustimmung des Waldeigentümers, hinsichtlich der Forststraßen mit Zustimmung jener Person, der die Erhaltung der Forststraße obliegt, zulässig." Nach meiner Interpretation ist somit das Übernachten im Wald, in ganz Österreich, ohne entsprechender Erlaubnis nicht zulässig. Interessanterweise gibt es aber auf Landesebene noch unterschiedliche Regelungen, wodurch angeblich das Zelten im Alpinen Ödland (oberhalb der Baumgrenze, kein "Wald") in manchen Bundesländern legal sein soll. "Notfallbiwaks" scheinen, so wie ich das verstanden habe, andererorts auch kein Problem zu sein. Die Angaben sind bitte alle ohne Gewähr. Noch kurz zum Threadersteller: Grundsätzlich habe ich auch ein schlechtes Gefühl dabei, wenn gerade auch rücksichtslose Menschen die Natur belagern. Es ist schon gut, dass es strenge Regeln gibt, die offensichtlich auch sanktioniert werden. Aber wie bei allem im Leben wäre ein gutes Gleichgewicht erstrebenswert. Ich persönlich finde es schon schade, dass es kaum bis gar keine Möglichkeiten gibt, die Natur rechtskonform zu genießen, ohne damit zu sagen "ich möchte um jeden Preis die Natur genießen, weil ich das jetzt unbedingt will". Wie schon andere Poster hier angemerkt haben, ist es etwas ganz anderes, auf einem "kommerziellen Campingplatz" zu übernachten. Mich reizt das auch nicht wirklich. Außerdem ergeben sich dann weitere Einschränkungen, auch bei Hotelaufenthalte (man muss tw. vorher verpflichtend buchen etc.). Für mich als autofreier Städtler ist es auch nicht einfach, spontan, jederzeit "in die Natur" zu kommen und alleine durch den öffentlichen Verkehr bedingte, längere Anfahrtszeit wäre eine spontane Übernachtungsmöglichkeit oft sehr hilfreich. Es ist doch positiv, für solche Zwecke kein Auto zu verwenden. Viele Grüße aus Wien Daniel
  29. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    Ollympus und ein anderer reagierte auf Gibbon für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Unterstütze ich vollkommen! Habe ne zeitlang in Berlin gelebt. Echte Berliner habe ich nicht kennegelernt, alles Zugezogene, viele aus Süddeutschland, viele Leute aus kleinen Dörfern. Den "Städter" gibt es da nicht. Und der Landmensch? Bei uns in der Gegend durchlaufen die Gärten der gutbürgerlichen Lanbevölkerung die heilige dreiteilige Transformation: Englischer Rasen - Rindenmulch - Steingarten Die Bauern fahren mit ihren Trekkern durch den Wald, alles was nicht Wald ist, wird gemäht, Wildwiese keine Chance. Diskutier doch mal mit den guten Leuten vom Land, was deren Vorstellung von "Natur" ist, das hat nichts mit "Leave-No-Trace" oder Wildem Wachstum zu tun.
  30. 1 Punkt
    Hey. Ich möchte gerne mein Laufhobby mit dem UL Hobby verbinden und plane einen Trailrunning Overnighter bei mir ums Haus. So 40-80km Hat das jemand schon mal gemacht? Also den GANZEN Tag Trailrunning, dazwischen gegangen>gepennt und dann wieder am nächsten Tag weiter? Ich kann problemlos im Grundlagenausdauerbereich 3 Stunden durchlaufen, wenns sein müsste könnte ich auch ausm Stand locker nen HM in 1:35h laufen, aber die gemütliche Pace auf dem Trail würde dann so um die 7min/km betragen. Also leicht, locker und langsam. Da poppen aber so viele Fragen auf das ich derer nicht Herr werde, besonders treiben mich 2 Sachen um: Wie gehe ich das konkret mit der Einteilung an? Da ich ja den ganzen Tag Zeit habe, kann ich den ja schlecht durchlaufen, sonst laufe ich an einem Tag jeweils mehr wie ein Marathon..;) sondern muss Gehpausen einsetzen um die Kräfte den ganzen Tag gut einzuteilen. Also konkret stellte ich mir vor: 15min joggen, 15gehen, 15 joggen, 15 gehen..u.s.w. Ist das zuviel den ganzen Tag über? Oder kann man auf nen Tag (10 Std) gesehen 30min joggen, 15min gehen, 30min joggen, 15min gehen u.s.w halten? Oder ganz anders? Habt ihr das schonmal gemacht den ganzen Tag über? Und die zweite große Frage ist, nach dem des Trailrunningrucksackes. Wenn ich mir einen besorge mit 15L, was ausreichen würde....wie ist das mit soviel Volumen zu joggen? Ist das Bouncing auf dem Rücken sehr stark? Ich habe keine Lust den ganzen Tag einfach aufgrund des Gewichtes (trotz UL) das der hinter mir rumfedert ohne Ende und zum Nervfaktor wird. Danke für eure Erfahrungen! Bin gespannt auf eure Antworten!
  31. 1 Punkt
    Hallo @Georg97, kann ich aus erster Hand positiv bestätigen. Bin in Crocs nun schon rund 800 km auf fast allen großen spanischen Caminos gegangen. Darunter eine Abschnitt von 500 km auf der Via de la Plata von Sevilla nach Salamanca komplett mit nur einem Paar Schuhe, den Crocs „Cross“. Mit zusätzlicher, ganz dünner Sohle gegen Rutschen und Durchstechen = gesamt 440 Gramm / Paar. Auf mehreren anderen dieser Wege als Zweitpaar zum Laufen, Backup, abends, ... je ca. 100 km, darunter ganze Tagesetappen mit > 20 km, auch über Geröllfelder. Traf eine Koreanerin, die lief den ganzen Camino Frances mit 800 km nur in Crocs. Breit, verhindern in meinem Fall damit Umknicken, immer luftig, damit trockene Füße, damit keine Blasen. Laufen wie auf Wolken. Kann ich (für Teilstrecken, Etappen, einzelne Tage, ...) nur empfehlen. Die letzten Jahre jedoch immer in INOV 8, div. Modelle (z.B. 235 g). Ich räume ein, dass man im Gelände Glück mit dem Wetter braucht, weil man auf bei oder nach Regen matschigen Abschnitten sonst wohl bei jedem zweiten Schritt eine Schuh im Morast verliert. Dann drohen Umwege. So long Don Camino
  32. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    Freierfall reagierte auf grmbl für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Daher finde ich es berechtigt zu überlegen, ob die hier praktizierte Form des Wanderns nicht eine echt zukunftsfähige, weil ziemlich ressourcenschonend umzusetzende Urlaubsform ist. Irgendwer hats hier glaube ich schon formuliert, finde es gerade nicht: Anreise mit Zug ist unter ULis weit verbreitet, der ökologische Fußabruck vom draußen nächtigen ist im Vergleich zum Hotelklotz sicherlich auch unschlagbar. Sollte vielleicht letzterer verboten werden? Also ich halte es auch für sinnvoll zu überlegen, welche Verbote sinnvoll sind oder (stattdessen) wären. Motorradverbot zB ist sicherlich überlegenswert, aus meiner Sicht eine inakzepabel egoistische Spaßform (das ganze Tal hat was vom Lärm und Dreck). Vanlife in der Natur ist es ja schon ->Kontrollen halte ich für sinnvoll aufgrund eines verhältnismäßig hohen Naturverbrauchs. UL Wandern hingegen sehe ich da recht gut aufgestellt. Auf eine große Masse brauchts dann vielleicht eine Lösung mit Komposttoiletten und einer Eingrenzung der Übernachtungsgebiete, Vorbild Finnland hatte hier wer genannt.
  33. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    zeank reagierte auf tib für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: Aber hallo! In BB ist der Watzmann. Das Original! Der Watzmann in Bayern ist nur ne billige Kopie... Und letztens war ich hier auf einer Aussicht. Die Höhenangabe sagte irgendwas über 800dm.
  34. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx reagierte auf Mia im Zelt für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Da die im Eingangsartikel beschriebene Problematik aktuell vermehrt aufgetreten ist, glaube ich nicht, dass es bloß an Instagramm und Co. liegt, sondern zum Großteil auch wegen der starken Cornona-Beschränkungen passiert. Lange Zeit waren überhaupt keine Campingplätze und Hotels nutzbar und nun nur mit deutlich reduzierter Anzahl. Diese waren aber vorher schon oft ausgebucht und viele gehen bei den aktuell reduzierten Plätzen eben leer aus und suchen sich andere Möglichkeiten Urlaub zu machen und stellen das Auto oder den Wohnwagen einfach sonstwo hin. Ich vermute, dies wird sich wieder beruhigen und auf das bisherige Maß reduzieren. Zu dem biwakieren/zelten bin ich übrigens über Umwege gekommen, da es mit den Hüttenübernachtungen nicht geklappt hat. Die muss man nämlich sehr lange im Voraus reservieren um überhaupt dort schlafen zu dürfen. Für mich war kein Platz mehr. Dann habe ich mich über LNT Trekking informiert. Wenn man die Biwaks in der Natur reduzieren möchte, sollte man meiner Meinung nach spontane Hüttenübernachtungen oder Biwaks neben der Hütte ermöglichen. Bei meinen Übernachtungen am Berg war ich übrigens fast immer allein. Letztes Jahr habe ich einmal um 17 Uhr ein Paar mit einem Zelt unterhalb vom Brünstlkopf gesehen. 45 Biwakierer am Säulingplateau klingt in meinen Augen extrem viel. Da frage ich mich schon, wie das sein kann, dass alle am gleichen Ort biwakieren und ich diese nie sehe.
  35. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    Himbeerfisch reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: Du findest Berggipfel in Brandenburg? Deine Fähigkeiten werden eindeutig unterschätzt!
  36. [Suche] Exped Lighning 45 Damen

    Tao reagierte auf Carsten010 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich hab einen 50 Euro plus Porto. Schick mir eine Email an carsten.jost@gmail.com, dann schick ich dir Bilder
  37. 1 Punkt
    Zur Erfahrung: !Achtung! (Sehr individuell) Ich habe bei meiner ersten Tour den Fehler gemacht und zu wenig auf Regeneration geachtet und habe mich glatt innerhalb von 2 Tagen total verausgabt. Rückwirkend betrachtet lag an zwei Punkten: Der erste war ein Monster-runnershigh in den ich mich gelaufen habe (4h am Stück) und das zweite war der Punkt zu wenig Regeneration mit zu schlechten Schlaf. Näher drauf eingegangen: Schlaflösung ohne Schlafsack war ein Fehler, ein geiler Schlafsack ist nun mal das Nonplusultra. Und der eigene Ehrgeiz war verkehrt, deshalb habe ich mir in meinem Gearfit nun einen Timer eingerichtet der mich bremst.... und siehe da mit dieser Taktik komme ich nun auch durch große Etappen gut durch.
  38. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx reagierte auf ultraleichtflo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    war im märz und april in australien, da gab es ganz viele tolle freie campingplätze in grandioser natur die waren alle wie geleckt und hatten immer eine komposttoilette und waser aus einem regenspeicher und ein müllbehälter ich finde das sollten auch hier Gemeinden etablieren. so dramatisch teuer ist das nicht und man schafft auch arbeitsplätze gratis oder freiwilliger beitrag bzw. kasse des vertrauens. oder eben an hotspots jemanden, der kassiert. geheime trekkingplätze nur gegen Vorbuchung finde ich etwas merkwürdig. ich finde ein fleckchen erde und die benutzung einer toilette sollte max 5 bis 10 euro kosten. die toiletten können auch von Tagesausflüglern benutzt werden. den dreck hinterlassen nämlich diese genauso im überigen wurden die hotels da gebaut wo früher auch natur war und dann der verbrauch von wasser strom und wärme ist enorm. und erst die ganze autofahrerei. wenn ich 5 tage zu fuß unterwegs bin dann verbrauche ich ein Minimum an ressourcen. es gibt eigentlich keinen naturfreundlicheren urlaub. mit genügend trekkingplätzen kann man ein bißchen für Ordnung schaffen und ich denke was die australier können, können wir auch das trekker und camper tiere vertreiben könnten, da muss ich auch ein bißchen lachen. ich war gerade im oberammergau wandern und da es wochentag war und regnerisvh war fast kein mensch unterwegs, aber dsd Gedröhne der Bundesstrasse weit unten im tal begleitete mich bis auf den Gipfel... Also wer zerstört hier wirklich die natur ? und was kochen und feuergefahr betrifft. ein gaskocher ist für mich nicht nur die bequemste sondern wohl auch eine der effizientesten kochmethoden mit glaube ich 0 Brandgefahr. es sei denn man kocht im zelt...und fackelt dieses gleich mit ab
  39. Impressionen von Touren

    Kay reagierte auf skullmonkey für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich war mein packraft ein bißchen ausführen. So schön auf unseren Seen hier, die ganzen Felsen. Seerosen blühen. Und wieder heim mit dem Fahrrad.
  40. MYOG Trailstar Planung

    Jonathan reagierte auf dennisdraussen für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    das Trailstar ist nichts für das Gebirge, Highlands, Fjäll alles super aber du brauchst eigentlich mindestens 6 Bombenfeste Heringe damit du das vernünftig aufbauen kannst, zu dritt, ist es wirklich sehr gemütlich. Der Footprint ist riesig, Ich habe es einige Jahre benutzt Aber fürs Gebirge sind mir Mids deutlich lieber, das Duomid braucht notfalls nur 4 Heringe hat mehr nutzbaren Innenraum und eine Tür durch die ich nicht auf Knien rutschen muss.
  41. MYOG Trailstar Planung

    Jonathan reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Um so einen Streifen halbwegs sauber und faltenfrei aufzukleben wird das schon aufwendiger. Hier ein kleiner Einblick in meinen Workflow. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/4502-kleben-von-silnylon/?do=findComment&comment=130286 Besonders bedenklich finde das Verkleben in der Spitze. Um den Job würde ich mich nicht gerade reißen. Ich würde in jedem Fall vorher einige Tests machen. Die Klebewirkung von Silnylon mit Elastosil ist eher durchwachsen. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/4502-kleben-von-silnylon/?do=findComment&comment=90303 Schau doch mal nach einem Silnylon 6.6. Das ist ein ähnlich reißfestes Material wie Kerlon. Leider hat es eine extrem rutschige Oberfläche. Die Verarbeitung mit der Nähmaschine ist p.i.t.a. Ich gebe noch zu bedenken, dass das TS einen relativ großen Grundriss braucht. Zum Aufbau im Tal wäre es ok aber im Fels würde ich mir definitiv etwas anderes wünschen. Für drei Personen incl. Gepäck halte ich den Schnitt vom normalen TS außerdem für recht knapp bemessen. (Ich weiß allerdings nicht wie gut ihr euch zu Dritt im shelter organisiert und ob ihr solchen Kummer gewohnt seid.) VG. -wilbo-
  42. Impressionen von Touren

    DickGischt reagierte auf skullmonkey für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Und wieder Impressionen von einem Tagesausflug mit der Familie, damit auch jeder weiss wie der kürzlich eingetroffene Sommer in Finnland momentan ist Diesmal ging es sogar in Luna Sandals + Shorts los - bei 23°C ein Muss! Herrlicher Wald mit vielen Steinen. Es blüht immer noch hier und da, zum Beispiel Rhododendron tomentosum. Auf zum Aussichtsturm: Und nach der Wanderung geht es direkt zum Strand! (Strand in Finnland ist übrigens auch in COVID-19 Zeiten sehr wenig besucht, und 3 m Abstand halten ist kein Problem. Wir hatten gestern in Finnland 14 neue Erkrankungen, und keine bei uns in der Stadt - wir können uns also sehr glücklich schätzen, das wir relativ normal rausgehen können )
  43. Leave no Trace - Sonnencreme

    dennisdraussen reagierte auf questor für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: spricht das nun für mehr Flamingo auf dem Speiseplan?
  44. Impressionen von Touren

    Roiber reagierte auf questor für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Vergleichsweise leichter overnighter auf der Müggelspree. Auf dem Wasser erstaunlich wenig los- erst recht für ein Pfingstwochenende, auch wenn wir bewusst antizyklisch gestartet waren. Die Zahl der VW Busse und Microcamper, an denen wir selbst am späteren Vormittag noch vorbei paddeln, die mit einer Selbstverständlichkeit dreist einfach rückwärts bis an's Ufer gefahren sind und mit Heckklappe auf #vanlife machen und sich dabei einen Dreck um die Natur scheren ist allerdings besorgniserregend.
  45. Rutschfeste Matte (Thinlight?)

    momper reagierte auf German Tourist für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ein idealer Zeltplatz hat in der Mitte auf Hüfthöhe eine kleine Kuhle - denn dadurch bleibt dann auch in Seitenlage die Wirbelsäule gerade, weil das "abstehende" Becken in der Vertiefung liegt. Und dadurch rutscht dann auch die Isomatte viel weniger ...
  46. Zelt für 2 Meter Körpergröße

    Vee reagierte auf schrenz für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich hab das Trekkertent Stealth 1.5 (für dich wäre auch definitiv nur das 1.5 oder 2 tauglich), bin zwar nur 1,90m aber da ist noch eine Menge Luft. Insektenschutz ist auch gegeben.
  47. Zelt für 2 Meter Körpergröße

    Vee reagierte auf Backtobasics für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hi Benjamin, ähnliche Suchen nach großen Zelten gab es kürzlich in diesem Forum unter und im Nachbarforum unter https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/109150-1P-Trekking-Pole-Zelt-gesucht-extra-large. Vielleicht findest du da noch Ideen, Hilfe und/oder Erfahrungsberichte.
  48. Impressionen von Touren

    zeank reagierte auf ThomasK für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Impressionen einer kleine Spritztour durch die Weinberge des badischen Frankenlandes bei "ge em" Himmelsspektakel
  49. Impressionen von Touren

    zeank reagierte auf Matthias für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Zentral Pyrenäen August 2019
  50. Die nitecore Tip kann auch genutzt werden um kleine Löcher herzustellen. Zum Beispiel hier, in meiner Jackentasche
Diese Rangliste ist auf Berlin/GMT+01:00 eingestellt

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