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Ultraleicht Trekking

Wochenendsurviver - Bushcraften hat mehr mit Kapitalismus als mit Natur zu tun


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Ich habe einen Arbeitskollegen was zu Sacki zeigen wollen..und diesen "Artikel" ergoogelt.
Von Sacki ist da ein Bild:  "Youtuber Wie Kai „sacki“ Sackmann Zeigen Auf Ihren Videokanälen, Was Man Alles Für Das Bushcraften Brauchen Könnte. (foto: Sacki Survival.de)"

Artikel endet mit:
"Ob Brand oder nicht, die Freizeit-Naturmenschen veranlassen die Tiere zur Flucht, bis sie ganz aus der Natur verschwunden sind"
 

https://www.unsere-zeit.de/wochenendsurviver-52621/

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Das ist natürlich richtig. Der Einwand war weniger argumentativ als vielmehr emotional. Neben dem Verlust der Altstädte war die krasse Umweltzerstörung in der Endphase der DDR das, was mich und meine

Ich glaub der Autor ist doof. 

. Da ist in beiden Fällen schon was dran! Um mal ne Lanze für die gescholtenen Bushcrafter zu brechen, in Punkto Naturschutz - zumindest ein Teil von denen beschränken sich ja zum Glück für die "

Puh, nicht ganz uninteressant, mir fällt nur mal wieder auf, dass sämtliche "Outdoorler" hier mal wieder über einen Kamm geschert werden. Ganz zu schweigen von den Individuen die insbesondere im ersten Lockdown negativ aufgefallen sind, da diese nicht unerheblich wg. Überfüllung und Vermüllung von Parkplätzen aufgefallen sind und sogar Wanderequipment im Wald zurück gelassen haben bzw. Wegsperrungen grob ignoriert haben.
Soll sich der Mensch denn jetzt gar nicht mehr draußen erholen dürfen? Was wäre denn hier der Lösungsansatz? Der fehlt mir hier im Artikel nämlich.

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"Freizeit-Naturmenschen" fast schon als Beleidigung zu verwenden, ist ein bisschen in sich selbst ironisch irgendwie... Mal zu schweigen von der Generalisierung der Aussage.

Ein paar Gedanken dazu:

Ja, ich finde, Menschen müssen nicht überall hin. Ein Grund für mich, warum ich trotz Zugang zu Bergen nie Skifahren gelernt habe, und bei Langlauf bleibe. Ich will nicht Teil dieser Berg-Abholzungs-für-Menschen-Zugänglichmachungsindustrie sein, mit keinem Cent. Gibt genug Wege. Mag sein, dass ein paar weniger Sportler dem Berg nicht schaden, aber es sind einfach nicht ein paar wenige. Es sind viele, und viele Rücksichtslose.

Dann wäre da noch, was ich v.a. dieses Jahr und in den Jahren davor in Frankreich und Schweden gesehen habe. In Schweden sind jetzt auch sämtliche Städter wieder auf den friluftsliv-Trip gekommen und trampeln alles platt. Einheimlische jammern, vor den naturums liegt Müll rum, im Wald auch. In Frankreich hab ich viele Landschaften in der Bretagne durch dumme Menschen stark beeinträchtigt gesehen, weil Leute einfach durch Dünen trampeln (Dünen! Wie kann man nur?!), Eier von gefährdeten Vögeln zertreten und ihren Müll dort lassen.

Man denkt immer, es ist common sense... Also ich denk mir zumindest: Ich laufe doch nicht durch die Düne, wenn da ein weg ist. Ich trampel doch nicht durch das Moos und den Sumpf, wenn ein Steg da ist... hä?

Die Behörden hatten es mittlerweile dann wieder unter Kontrolle aber 2020 war ich nicht in FR und ich fürchte, dass da 5 Jahre Arbeit und nötige Verbote wieder rückgängig gemacht wurden... In Schweden geht es im Vlg. zu Deutschland, wie ich finde, recht zivilisiert zu, weil die Leute dran gewöhnt sind, solche Sachen wie Premium-Wald-Toiletten für alle überall zu haben und in Ordnung zu halten. Und ähnlich ist es mit dem Müll und dem Wald... Trotzdem seh ich immer wieder Touristen, die sich so krass daneben benehmen.

Ich finde es nicht schlimm, wenn sich mal jemand irgendwo eine Laubhütte bastelt. Aber grundsätzlich finde ich, sollte Wandern im Wald und Naturverbundenheit eine gewisse Ethik mitbringen, v.a. wenn man sich damit inhaltich auseinandersetzt. "Leave no trace" ist eben schon ein Ding, und es macht für die Natur einen Unterschied, ob irgendwelche Steine umgedreht werden oder nicht. Und manche Steine (metaphorisch betrachtet) sollte man auch komplett in Ruhe lassen. Ich denke, es gibt naturverbundene, rücksichtsvolle Leute, auch unter den Survival-Spezln. Ich würde aber sagen, dass die meisten Menschen (gerade beim Einstieg in ein neues Hobby), wie eigentlich überall, nicht viel drüber nachdenken, was sie in der Natur machen und hinterlassen.

Dennoch: Zu behaupten, alle wären so drauf, ist auch Quatsch. Und ich meine, man regt sich hier über die Bushcrafter auf, weil sie minimal mehr medienpräsent sind als andere Leute... Sonst könnte man genauso gut über wandernde Rentner oder Pilzsammler hetzen, oder die unbeliebten CCler... the list goes on.

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Ich frage mich, ob man solche Artikel wirklich braucht. Vom Ton her geschrieben mit der Absicht, ein Thema anzusprechen, über das sich die Allgemeinheit in gerechtem Zorn aufregen kann (Es sei denn der Artikel ist satirisch gemeint, dann ist das aber an mir vorbei gegangen).

Bushcrafter per se als naturzerstörende umweltverschmutzende Horde darzustellen ist natürlich viel zu einseitig. Da wird es wie überall solche und solche geben. Wenn es um verschwindende Naturflächen geht, sehe ich hier Urbanisierung sowie Land- und Forstwirtschaft als Haupt-Verursacher. 

Wobei der Artikel bestehende Probleme schon korrekt nennt. Deutschland bzw. Teile Europas sind einfach sehr dicht besiedelt und bebaut. Da bleibt wenig Natur-Raum für Tier und Mensch. In Kanada ist einfach Platz für das große Outdoor-Abenteuer mit eigener Blockhütte, etc.. Im Stadtwald halt nicht. Die Camping/Caravan-Branche hat da ja ähnliche Probleme. In den Katalogen immer der einsame Caravan vor Traumkulisse in den Bergen/Am Strand/Im Wald. In der Realität sind da überfüllte Stellplätze, die Dünen Portugals sind zugeschissen, weil die Van-Life-VW-Bullis alle kein Klo eingebaut haben und die Lofoten sind im Sommer so überfüllt, dass sogar auf dem Friedhof gecampt wird.

Die Frage von @Backpackerinist da berechtigt:

vor einer Stunde schrieb Backpackerin:

Soll sich der Mensch denn jetzt gar nicht mehr draußen erholen dürfen? Was wäre denn hier der Lösungsansatz? 

Zu dem Thema gab es schon Diskussionen hier im Forum, Stichwort Jedermannsrecht und Wild Campen (Faden finde ich gerade nicht). Die Frage, die man parallel dazu stellen sollte ist, ob hier in Deutschland/Europa überhaupt ausreichend Platz und Resourcen bestehen, so dass jeder sich draußen erholen kann. Persönlich finde ich, dass jeder das Recht auf eine Teilhabe an natürlichem Raum haben sollte. Man sollte sich aber auch der Frage stellen, wie man damit umgeht, wenn nicht genug natürlicher Raum für alle da ist. Eben weil wir eine Einwohnerdichte 233 Personen pro km² haben. Eine Antwort habe ich hier auch nicht.

 

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vor 14 Minuten schrieb Gibbon:

Eben weil wir eine Einwohnerdichte 233 Personen pro km² haben. Eine Antwort habe ich hier auch nicht.

Ist das ein Durchschnitt? Ich würde das eher lokalisiert betrachten. Wenn ich mir hier mal München als Bsp. angucke: Kein Wald in der kompletten Umgegend. Alles ist durchzogen von Autobahn und dicht eingehüllt in Zivilisation und Landwirtschaft. Jede freie Fläche ist ein Feld. Im Vergleich dazu ist das Umland kleinerer Städte nicht so "menschenversaut", es gibt noch Wälder und die Wanderwege in der Gegend sind schmaler. Ich denke, immer ne Frage der Relation. Schlimm finde ich, wenn so Ballungsgebiete entstehen und dann dort noch zig Spas, Attraktionen, Ferienparks usw. gebaut werden. Ein Freibad reicht nicht, es muss ein Spaßbad sein. Ein Strand mit einer Eisdiele reicht nicht, es müssen 5 Luxusrestaurants her. Schaut euch mal den Chiemsee vor 20-30 Jahren und jetzt an. Weil alles muss, was kann... :-/

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vor 13 Minuten schrieb Gibbon:

Zu dem Thema gab es schon Diskussionen hier im Forum, Stichwort Jedermannsrecht und Wild Campen (Faden finde ich gerade nicht).

Ja danke, ich erinnere mich. Meine Frage war eher allgemein formuliert. Ich kenne mich mit Leave no trace aus und bin von meinem Naturell schon eher zurück haltend. Rücksichtslosigkeit, egal welche Form bringt mich auf die Palme.

Mich hat da eher gestört, dass ganz viel schlechte Stimmung im Artikel gemacht und geschimpft wird, aber nichts zur Lösung dessen beigetragen wird.

vor 15 Minuten schrieb Gibbon:

Die Camping/Caravan-Branche hat da ja ähnliche Probleme. In den Katalogen immer der einsame Caravan vor Traumkulisse in den Bergen/Am Strand/Im Wald. In der Realität sind da überfüllte Stellplätze, die Dünen Portugals sind zugeschissen, weil die Van-Life-VW-Bullis alle kein Klo eingebaut haben und die Lofoten sind im Sommer so überfüllt, dass sogar auf dem Friedhof gecampt wird.

Danke, dass meinte ich auch mit dem Verweis auf den Lockdown im Frühjahr. Wir haben auch einen VW T4 (Reimoausbau) und beim #vanlife bekomme ich das Kotzen gelinde gesagt. Unserer hat auch keine Toilette, aber dann muss man sich halt was rein kaufen. Genügend Varianten gibt es, aber es mag für den normalo-Bürger halt unangenehm sein, sich mit seinen Ausscheidungen näher auseinander zu setzen und Verantwortung dafür zu übernehmen.

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vor einer Stunde schrieb Gibbon:

Bushcrafter per se als naturzerstörende umweltverschmutzende Horde darzustellen ist natürlich viel zu einseitig. ...
... Wenn es um verschwindende Naturflächen geht, sehe ich hier Urbanisierung sowie Land- und Forstwirtschaft als Haupt-Verursacher. 

Ich sitze hier gerade an meinem (eigenen) Rechner-Arbeitsplatz, zwei Bildschirme, mit tablet und bluetooth Tastatur. Höchstwahrscheinlich wurde für die Produktion all dieser Dinge mehr "Natur" zerstört, als ich beim "bushcraften" jemals hätte anrichten können.

VG. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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Der Artikel empfinde ich als polarisierend und etwas einsichtig geschrieben, aber unrecht hat er leider nicht.
Nach meiner Erfahrungen ist es aber nur ein kleiner Teil der den Schaden verursacht, aber der Schaden ist ja trotzdem da.

Der Artikel ist aus 2018 und eigentlich immer noch aktuell. Ich denke am besten immer mit guten Beispiel voran gehen und wenn man sieht das welche sich daneben benehmen einfach mal freundlich ansprechen und zeigen das es auch anders geht. Meisten wird der Schaden nur durch Unwissenheit verursacht. 

 

lgTimo
 

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vor einer Stunde schrieb Gibbon:

Ich frage mich, ob man solche Artikel wirklich braucht.

Kommunisitische Zentralorgane - wie hier die DKP-Zeitung - waren schon immer gut geeignet, einem die Stimmung zu versauen. Freude am Leben oder an der Natur war da noch nie Thema.

Nur mal am Rande: wenn die DDR noch ein paar Jahre länger existiert hätte, wäre von Natur nicht mehr viel übrig gewesen.

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Den Artikel kann man gut in zwei Sichtbereiche einteilen: den politischen Teil (s.Herausgeber) und den ethischen Teil. Die Kapitalismuskritik (die ich zum Teil sogar nachvollziehen kann) ist natürlich Parteiprogramm und stark einseitig.Da kann man sicher seine eigene Meinung haben.

Bei dem ethischen Teil gehe ich z.T. auch mit. VIELES , was wir im Outdoorbereich machen, hat etwas mit Selbstoptimierung/-verwirklichung an der Grenze zum Egoismus zu tun. Wir sehen uns immer in der Rolle der "Guten", weil wir natürlich nicht die Natur schädigen (wollen).Wenn etwas nicht gerne gesehen oder gar verboten ist, setzen wir uns darüber hinweg und tricksen herum, um uns doch noch unsere kleine Flucht zu ermöglichen. Da ist ein riesiger Anteil Selbstbeschiss dabei.Auch wird dann gerne mit dem Finger auf die "Anderen" gezeigt, z.B. MTBler oder Bushcrafter, auch wenn es genug Überlappungen gibt.

@noodles: Daß Umweltzerstörung primär ein kommunistisch/sozialistisches Problem sein soll ,ist jetzt aber ein Scherz,oder? 

Bearbeitet von ChrisS
Satzbau
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Ich glaube, manche Leute wissen einfach nicht mehr worüber sie schreiben sollen. Der Autor ist Politikwissenschaftler. Das sagt schon einiges. Und über "Brotjob-Journalisten" wurde auch schon alles gesagt. So ein Text in der Form und mit der oberflächlichen Botschaft wurde schon x-mal verfasst.

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vor 59 Minuten schrieb Leichtmetall:

ähnlich differenziert wie der Artikel. 

Das ist natürlich richtig. Der Einwand war weniger argumentativ als vielmehr emotional. Neben dem Verlust der Altstädte war die krasse Umweltzerstörung in der Endphase der DDR das, was mich und meine Freunde am meisten belastet hat. In den DDR-Medien wurde das Thema komplett totgeschwiegen und Umweltaktivisten brutal verfolgt. Im Vergleich zu damals hat sich wirklich vieles zum Besseren geändert. Damit will ich natürlich nicht sagen, dass heute alles gut ist. Es ist halt ein täglicher Kampf, sich der Umweltzerstörung sowohl im Kleinen als auch im Großen entgegen zu stellen. Das erreicht man mit Sicherheit nicht, wenn man Naturliebhabern verbietet, sich Shelter aus Altholz zu bauen. Alle, die sich gern in der Natur aufhalten sind die besten Verbündeten beim Schutz der Natur.

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Ich finde den Artikel auch sehr dünn. Dass Natur (bei uns eher ungenutzte Kulturlandschaft) ein seltenes Gut ist und entsprechend nachgefragt wird ist ja nichts neues. Wurde hier ja auch schon zu Genüge diskutiert.

Interessanter für eine sozialistische Wochenzeitung wäre ja eher wie Youtuber wie Kai Sackmann, Ausrüstungshersteller und andere Werber versuchen über ihren Content und gebrandete Trends wie Microadventures, bushcrafting, etc überhaupt erst Nachfrage nach ihrem Zeug und entsprechenden Naturerlebnissen zu erzeugen, dabei aber letzlich der Sehnsuchtsort "Natur" egal ist und nur das Konsumieren von Gear im Vordergrund steht. Stattdessen wird sich leider  an einem imaginären  Klischeebushcrafter abgearbeitet.

Bearbeitet von Taswell21
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Der Artikel polarisiert und provoziert natürlich, aber das ist in meinen Augen ok, wenn er beim Leser dadurch die ein oder andere Selbstreflexion anstößt. Man muss nicht jedem Argument zustimmen, aber gerade seine Kritik bzgl. des Konsumverhaltens kann ich sehr gut auf mich beziehen und mir auch vorwerfen ("Für alles, was man braucht oder zu brauchen glaubt, gibt es unzählige Produkte, vom Billigteil aus China bis zur Hightech-Variante für ordentlich Schotter").

Wenn ich so darüber nachdenke, dann ist die Provokation des Autors nicht nur ok, sie ist sogar notwendig. Der Leser wird so (und nur so!) gezwungen darauf zu reagieren. Das kann er einerseits machen, indem er z.B. das Medium kritisiert, das den Artikel publiziert ("Sozialismus!!!") oder den Autor persönlich angreift ("der ist Politikwissenschaftler, was weiß er schon"). Man kann aber auch reagieren, indem man sich mit der Kritik inhaltlich beschäftigt und zu dem Ergebnis kommt, ob und was man davon teilt oder nicht teilt.

 

 


 

 

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Ich kann dem Artikel schlecht wiedersprechen und ich finde ihn nichtmal sonderlich überspitzt. Es gibt nicht umsonst zahlreiche Regel in Deutschland, wie man sich im Wald zu verhalten hat. Kein Feuer, kein Campen, sammeln nur für den Eigenbedarf, auf den Wegen bleiben, ...

Ich sehe dieses Gebaue bzw. das Verändern der Umgebung durch Menschem im Wald ("Bushcrafting") sehr kritisch. Wozu die natürliche Ordnung nachhaltig stören und Haufen aufschichten, Unterstände bauen oder Feuer unterhalten? "Leave no trace" ist mein oberster Anspruch, wenn ich unterwegs bin. Tarp aufbauen ist doch ausreichend, das niedergedrückte Gras ist in einer Woche wieder senkrecht. 
Und es geht hier nicht nur um den einzelnen, die 80 Mio Deutsche sind eine ganz schöne Horde. Am besten kann man die Auswirkungen an den Taschentüchern im Wald ablesen, die sich auf jedem Weg und gehäuft hinter jedem zweiten Busch finden. Oder den zahlreichen Feuerstellen auf der Wiese am Baggersee oder an Schutzhütten.

 

 

 

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hm, ich hab den artikel nicht gelesen weil ich UZ nicht lese weil ich vermute, dass die kein stück schlauer geworden sind seit sie zb das kkw nord als kraftwerk der jugend oder des volkers gut, aber akws im westen schlecht fanden, zu zeiten von tschernobyl übrigens. und beim fussball die fahne der sowjetunion abknutschten, statt die von meim verein. die überschrift vom artikel find ich trotzdem ganz richtig und für ultraleicht gilt sie noch mehr weil ich glaub da wird noch mehr bestellt und ist noch ein grösserer markt aber unterwegs vergessen wir das und träumen vom anderen leben und wenn wir gut sind, versuchen wir unseren alltag dem anzunähern und nehmen "ultraleicht" als philosophie. deswegen sind wir alle kommunisten. und brauchen aber nicht UZ lesen, weil wir gleichzeitig anarchisten sind. na gut, ich guck mir den artikel beizeiten mal an...:rolleyes:

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Ich finde es schade, dass ausgerechnet Sacki als Beispiel angeführt wird. Da gerade er schon sehr reflektiert ist und obendrein mit seiner veganen Ernährung mehr, als die meisten von uns zum Erhalt von Natur beitragen. Davon könnte ich mir auch mal mehr eine Scheibe abschneiden. 

Ansonsten finde ich das Ganze in "Ziplocks umgefülle" (und eben nicht wiederverwenden) anstatt einfach direkt im Topf zu kochen und zig Equipment kaufen und doch nicht benutzen, auch richtig blöd. Bei einem Großteil von uns "Natur-Enthusiasten" auf jeden  Fall ein Thema.

Und wie so oft hat für mich @wilbo mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen. 

vor 2 Stunden schrieb wilbo:

Höchstwahrscheinlich wurde für die Produktion all dieser Dinge mehr "Natur" zerstört, als ich beim "bushcraften" jemals hätte anrichten können.

Daher sollten wir einfach weniger Zeug kaufen. Gilt definitiv auch für mich selbst.:|

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halb OT, genug platz wird sein:

https://www.theguardian.com/world/2021/jan/24/as-birth-rates-fall-animals-prowl-in-our-abandoned-ghost-villages

spanien, italien, rumänien, frankreich.

da werd ich als sobald-wie-möglich rentner gern rumziehen oder mit meinen freunden aus verschiedenen afrikanischen ländern und kurdischen bergen eine landwirtschaftskooperative aufbauen oder übernehmen (ernsthaft).

rumänien kenn ich bisher noch nicht. hab aber bekannte, die dahin ausgewandert sind und einen bauernhof in einem dorf in den karpaten betreiben.

banküberfall als alternative zur altersarmut haben wir dann doch verworfen.

uckermark. hm?

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