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Ultraleicht Trekking
eric

Ein Hauch von Nichts – 62g MYOG Cuben Tarp

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Hallo zusammen,

ausgehend von @micha90's Überlegungen zu dessen sub100 Cuben Tarp habe ich mich mal an einen Nachbau aus 11g/m² Cuben gewagt:

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Das Projekt war für mich gleich in mehrfacher Hinsicht eine "MYOG-Premiere": meine erste Materialbestellung aus Übersee, erste Nähversuche an der Maschine (fast alle Nähte wunderschön schief…) und zum ersten Mal (verschieden starke) Cuben-Materialien bearbeitet und geklebt (was viel einfacher war als gedacht).

Bei der Bauweise bin ich sehr nah an Michas Anleitung geblieben, habe aber verschiedene kleinere Reduktionen und Gewichtsoptimierungen gemacht:

  • Die Länge des Tarps ist etwas kürzer: die Breite von 136cm habe ich beibehalten (Cuben-Bahnbreite ist ja 138cm) in der Länge habe ich aber etwas gespart und komme so auf 2,72m (1cm fallen jeweils an allen Seiten durch das Umsäumen weg) im Prinzip also ein 4,5 × 9 "Fuß" großes Tarp. 
  • Die mittleren und Eckverstärkung sind aus 3 10×10cm großen Cuben-Quadraten (50g/m²) gefertigt die jeweils in 2 Dreiecke geteilt wurden.
  • Anstatt 8 habe ich (bisher) lediglich 6 Abspannpunkte angebracht, das Tarp kann daher nur als Halbpyramide und nicht als A-Frame aufgebaut werden.
  • anstatt dem 19g/m² Cuben von Extremtextil habe ich 11,4g/m² Cuben von Zpacks verwendet. (die Lieferung von 3 "Lined-Yards" hat dabei etwas mehr als 2 Wochen gedauert, bezahlt habe ich insgesamt 102 EUR: Material 75$, Lieferung 15$, macht für den Zoll ca. 86 EUR auf die dann etwa noch 16 EUR "Einfuhrabgaben" erhoben werden)

Insgesamt komme ich so mit dem "nackten" Tarp auf 62g, komplett mit Abspannleinen und Bambusnägeln (aka. gekürzte Essstäbchen) wiegt alles insgesamt 77g:

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Hier noch weitere Fotos vom Aufbau und Details:

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Foto oben: Tarp in niedriger Abspannung

 

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Foto oben: Tarp ca. 30-40cm über dem Boden)

 

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Insgesamt traue ich dem Tarp/Material eigentlich recht viel zu, und werde es auf meinen nächsten Wanderungen ausgiebig nutzen und testen. 

Die Fotos können allerdings die extreme Filigranität, die Dünnheit und Leichtigkeit schwer vermitteln. Ich möchte daher noch auf dieses Video verweisen, das den Aufbau eines Tarps aus dem gleichen Material (11,4g/m² Cuben) ausführlich darstellt: ZPacks 0.34 Cuben Fiber Tarp

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Danke für den Bericht mit den schönen Fotos. Wo sind die denn entstanden? Obwohl das Tarp fast nicht wiegt, sieht es nach was aus.

Und es fühlt sich gut an. Davon konnte ich mich neulich auf dem Berlin-Stammtisch überzeugen. Die Bambusheringe, von denen @eric mir netterweise zwei überlassen hat, machen auch einen guten Eindruck. Ich werde sie demnächst auf einer leichten Trekking-Tour mit meinem neuen DD SuperLight Tarp Tent testen.

Die Gurt-Bänder an den Abspann-Punkten sind nach meinem Eindruck aber etwas überdimensioniert. Da könnte man vielleicht noch einige Gramm sparen ;-)

bearbeitet von ALF

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vor 8 Minuten schrieb questor:

Wie groß bist du - und wie viel Platz hast du in der Länge?

Ich bin 189cm groß, die Länge (des Tarps ;-)) funktioniert für mich gut, hat natürlich auch mit der Abspannhöhe des Tarp zu tun.

Bei einem früheren Bericht zu einem Prototyp mit den gleichen Dimensionen gibt es noch Fotos die den Fußraum zeigen. Zum Vergleich: die Alu-Campingmatte ist 175cm lang.

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vor 11 Minuten schrieb ALF:

Wo sind die denn entstanden?

Heute Mittag im Treptower Park, in der Nähe der Sternwarte.

 

Die Bambusheringe, von denen @eric mir netterweise zwei überlassen hat, machen auch einen guten Eindruck.

Stimmt, die hatte ich jetzt gar nicht mehr im Detail erwähnt: 5 Bambusheringe, gekürzt auf 12cm (Gewicht je 2g) haben mit ihrem Durchmesser von 5mm gut im Rasen gehalten. (im 45-Grad Winkel eingerückt – da rutscht dann auch keine Schnur raus) Bezugsquelle ist das Asia-Restaurant meines Vertrauens, sie werden immer Paarweise angeboten und schlagen mit ca. 0 EUR zu Buche…

 

Die Gurt-Bänder an den Abspann-Punkten sind nach meinem Eindruck aber etwas überdimensioniert. Da könnte man vielleicht noch einige Gramm sparen ;-)

Allerdings! Diese sind meiner mangelnden Erfahrung und Vorsicht dem Material gegenüber geschuldet. Ich denke mittlerweile auch, dass die Verstärkungen zudem aus leichterem Cuben (z.B. 19g) und nicht aus dem "schweren" 50er gefertigt sein können.

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Als Tarp geht das bestimmt klar. Nur bin ich was cuben anbelangt weg, was Dauerbelastungen angeht (Rucksack und co)
Mein Pack aus cuben zeigte recht schnell Auflösungserscheinungen an den kritischen stellen.

Aber geil isses schon, vor allem das Gewicht, wenns halt nicht so scheiße teuer wär.

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Hallo zusammen,

ich hatte in der Zwischenzeit die Möglichkeit mein Tarp auch bei starkem Regen und bei Wind zu testen. Hier ein paar Eindrücke davon:

 

goerli.thumb.jpg.44e6ec07b5016418c696e99580028e64.jpgLetzte Woche gab es hier in Berlin ungewöhnliche starke Windböen. Eine gute Gelegenheit also, um das Tarp auf "den Hügeln hinter dem Haus" – in meinem Fall die Anhöhe im Görlitzer Park in Kreuzberg ;-) – aufzubauen.

 

abspannpunkte_wind.thumb.jpg.9e5ada445f4dbb84fa1ebd7bef1960f9.jpgAbspannpunkte, Bänder und Material waren auch unter starker und ruckartiger Belastung sehr stabil, die Nähte haben sich an keiner Stelle aufgezogen.

 

wind_aussen.thumb.jpg.2b35b53121f61197e6f232c9c8cac9fc.jpgHier sieht man, wie der Wind das Tarp eindrückt.

wind_innen.thumb.jpg.bcd33879063ba90c56e6c79d9b9d1579.jpgDie Situation von innen bei starkem Wind.

 

Über Ostern war ich dann noch in der Uckermark und hatte das zweifelhafte Glück, mein Tarp bei nächtlichem Dauerregen testen zu können:

regen_vorne_1.thumb.jpg.40f8f33f46301cecb1775ea4d5d6d342.jpg

regen_vorne_2.thumb.jpg.d2cb91a9377765c159b23f19719479e2.jpgBei der Länge des Tarp von 2,70m und meiner Körpergröße von 190cm bleiben vorne und hinten jeweils ca. 30-40cm Abstand.

Ich hatte das Tarp hier relativ hoch Aufgebaut, so dass einige Regentropfen/Spray auch in den Innenbereich gefallen sind. Ich habe mich dann mit einer Hälfte der Rettungsdecke, die ich als Bodenunterlage nutze seitlich locker Abgedeckt und blieb so trocken…

 

regen_abspann.thumb.jpg.8093de6901b2c50d19aaebc4ff4be3c8.jpgAbspannpunkt in Regen…

regen_kante.thumb.jpg.aa80aaddcc035bab3ddd6d0429e9a74a.jpg

 

regen_hinten.jpg

Nachdem ich jetzt seperat Erfahrungen mit Windböhen und Dauerregen gesammelt habe, steht noch ein Test in einem richtigen Regensturm aus – kleines Problem wird es dann sein, noch schöne Bilder davon zu machen… ;-)

bearbeitet von eric
Rechtschreibung …

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Am 9.4.2017 at 17:03 schrieb eric:

Bambusheringe, gekürzt auf 12cm (Gewicht je 2g) haben mit ihrem Durchmesser von 5mm gut im Rasen gehalten. (im 45-Grad Winkel eingerückt – da rutscht dann auch keine Schnur raus)

Wie befestigst du eigentlich die Abspannschnur an den Bambusheringen?

OT: Hast du im Görlitzer Park Park die Aluheringe benutzt, weil die im Zweifelsfall auch noch zur Selbstverteidigung genutzt werden können? :D

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vor 4 Minuten schrieb Takanama:

Wie befestigst du eigentlich die Abspannschnur an den Bambusheringen?

mit einer einfachen Schlaufe: wenn der "Bambushering" schräg in Gegenrichtung zur Schnur in den Boden gesteckt wird, ergibt sich ein Winkel aus dem die gespannte Schnur nicht herausrutschen kann… 

 

vor 7 Minuten schrieb Takanama:

OT: Hast du im Görlitzer Park Park die Aluheringe benutzt, weil die im Zweifelsfall auch noch zur Selbstverteidigung genutzt werden können? :D

OT: ja, aber das ist nicht gleichzeitig möglich, sondern nur vor dem Tarp-Aufbau oder nach dem Abbau… ;-)

Aber Spaß beiseite: die Windböen waren so stark, dass selbst die schmalen Aluhringe nur mit größerer Mühe gehalten haben … in solchen Situation nutze ich die Bamusheringe dann multiuse als Essstäbchen (natürlich zuvor gereinigt) zum Verzehr einer warmen Nudelsuppe…

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OK, gut zu wissen, dass die Bambusstäbchen nur begrenzt halten. Also auf einer längeren Tour mit ungewissem Wetter besser doch die Aluheringe einpacken? Falls du noch ein Detailfoto von der Abspannung mit Bambushering hast, kannst du es gerne posten.

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Hejya, 

Sieht ja toll aus, glückwunsch! Sehr mutig dass du dich gleich an so ein Material gewagt hast!

Da du ziemlich genau meine Größe hast und ich über die Anschaffung eines größeren Tarps nachdenke: Wie hoch hast du denn die Abspannung mit den Wanderstöcken in deinen Bildern gemacht?

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vor 23 Stunden schrieb Takanama:

Also auf einer längeren Tour mit ungewissem Wetter besser doch die Aluheringe einpacken?

Kommt auch drauf an, ob man eher durch geschütztere Gegenden (Wald / große Felsen) oder in offenen Bereichen sein Tarp/Zelt aufbaut.

 

vor 23 Stunden schrieb Takanama:

Falls du noch ein Detailfoto von der Abspannung mit Bambushering hast, kannst du es gerne posten.

Leider nicht, ich werde aber noch mal Ausreiß- bzw. Belastungstests mit den Bambusheringen machen und in einem eigenen Faden davon berichten…

 

vor 18 Stunden schrieb Brokkoli:

Hejya, 

Sieht ja toll aus, glückwunsch! Sehr mutig dass du dich gleich an so ein Material gewagt hast!

Da du ziemlich genau meine Größe hast und ich über die Anschaffung eines größeren Tarps nachdenke: Wie hoch hast du denn die Abspannung mit den Wanderstöcken in deinen Bildern gemacht?

Das habe ich leider nicht mehr genau in Erinnerung: bei den Windböen im Park war es schon sehr niedrig, so ca. 80-90 cm. Beim Regen im Wald ist die obere Kante des Tarp wohl so auf 120-130cm Höhe. 

 

vor 23 Stunden schrieb KleinerBrockhaus:

Ist das eine besondere (verstärkte) Rettungsdecke, die die als Bodenunterlage nutzt?

Nein, ich nutze eine ganz normale Rettungsdecke, die dann leider auch öfters mal einreißt, und die ich dann mit Gaffatape oder Tesa klebe. Im Sommer nutze ich die TLD PolyGround Zeltunterlage, während der kälteren Zeiten mag ich aber den multi-use der Rettungsdecke als mögliche zusätzliche Isolation.

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    • Von einar46
      @wilbo: Interessantes Projekt, bitte berichte!
      So hat es ein Forumsteilnehmer in einem anderen Thread geäußert, wo ich nach geeigneten Reißverschlüssen für eine MYOG-Regenjacke gefragt habe.
      Idee
      Da meine Regenjacke von zpacks (Vertice Rain Jacket) nach 2 Jahren intensiver Nutzung und mehrmaliger Imprägnierung nicht mehr richtig dicht ist, habe ich lange überlegt, ob ich mich nicht einmal an einer Regenjacke (MYOG-Projekt 3) versuchen sollte.
      Angestachelt durch die vielen hervorragenden MYOG-Projekte hier im Forum, bin ich dann  zur Tat geschritten.
      Vorbereitung
      Durch Zufall bin ich auf der Internet-Seite von extremtextil über ein Projekt gestolpert, in dem eine Regenjacke aus DCF (Cuben) nur durch kleben angefertigt wurde. Sofort war ich „angefixt“. Durch das Kleben konnte ich das Nähen weitestgehend vermeiden. So war der Plan.
      Ein zweiter Zufall hier im Forum hat mich über einen Thread stolpern lassen, wo ein bestimmtes atmungsaktives DCF-Gewebe (Dyneema® Composite Fabric, atmungsaktiv m. ePTFE-Membran, CTB1B3-1.0/H2 I, 40g/qm) eine Rolle gespielt hat. Obwohl ich die Atmungsaktivität von Materialien kritisch sehe, schien mir das Material für eine Regenjacke geeignet zu sein.
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      Es fehlte nur noch ein Schnittmuster. Dann konnte es losgehen.
      Als Schnittmuster habe ich mich nach einer intensiven Recherche im Internet für die Herrenjacke „Fehmarn“ von Farbenmix entschieden (siehe Bild 1).

      Bild 1: Schnittmuster
      Dabei wollte ich zusätzlich auf die Ärmelbündchen, die Taschen und den durchgehenden Reißverschluss verzichten.
      Um mir ein Bild von den Größenverhältnissen zu machen und um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich meine 3 Kleidungsschichten (1=T-Shirt (Merino), 2=dünner langärmliger Pullover (Merino), 3=dicker langärmliger Cumulus Climalite KuFa-Pullover) im Extremfall unter einer Regenjacke der Größe XXL (selber trage ich in der Regel XL) „machen“, habe ich mir ein „Vorserienmodell“ aus stabilen Plastiksäcken aus dem Baumarkt gebastelt. Das Modell habe ich ohne Ärmel angefertigt und nur grob mit einem Tacker „zusammengetackert“.
      Beim Test hatte ich alle Kleidungsschichten an. Überrascht musste ich feststellen, dass es trotz des XXL-Modells relativ eng in der Test-Regenjacke zuging. Die Bewegungsfreiheit war nicht berauschend. Dann habe ich mich entschieden trotzdem das XXL-Modell zu nehmen, mehr war in dem Schnittmuster eh nicht abgebildet. Aber statt der Nahtzugabe von 1 cm, habe ich eine Nahtzugabe von 2 cm zu gewählt. Was das schneidertechnisch für Auswirkungen haben könnte, war mir nicht klar. Auch meine Frau konnte mir da nicht weiterhelfen. Ich habe mir dadurch einfach etwas mehr Bewegungsfreiheit versprochen.
      Die Vorbereitungen waren jetzt abgeschlossen. Der Plan war in groben Zügen klar. Irgendwo habe ich dann noch eine Fotoanleitung (PDF-Datei) aufgetrieben, wo für mich als absoluten Schneider-Laien zu erkennen war, wie ich anfangen muss.
      Go - „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“ (frei nach E.Honecker)
      Dann habe ich das Schnittmuster hergenommen und dass XXL-Modell ausgeschnitten. Die von mir verwendeten Teile sind im Bild 2 zu sehen.

      Bild 2: Einzelteile in Position
      In dem Bild habe ich die Einzelteile so positioniert, wie sie ungefähr zusammengefügt werden müssen.
      1   = eine Hälfte des Vorderteils
      2   = eine Hälfte des Rückenteils
      3   = eine Hälfte der Schulterpasse
      6   = ein Arm
      10 = eine Seite der Kapuze
      11 = Mittelstreifen der Kapuze
      Schei.e! Als ich die ausgelegten Teile des Schnittmusters von oben betrachtet habe, wurde mir mit einem Schlag bewusst, was mir bevorstand. Kurven, teilweise schlimmer als bei der Alpenetappe der Tour de France hoch nach Alp d’Huez. Kurzfristig habe ich daran gedacht das Projekt zu den Akten zu legen. Kurven über Kurven, speziell die Armanschlüsse, schienen für mich auf den ersten Blick in der Klebevariante nicht vernünftig lösbar zu sein.
      Erstmal habe ich das Projekt zur Seite gelegt und überlegt, was ich mache. Nach ein paar Tagen des Grübelns und nach der Aufmunterung durch meine Frau war mein Ehrgeiz wieder erwacht.
      Dann habe ich die Teile mit der Nahtzugabe von 2 cm angezeichnet und ausgeschnitten. Bei den Teilen 1(=Vorderteil), 2(=Rückenteil), 3(=Schulterpasse), 6(=Arm) und 10(=Kapuze) habe ich das DCF-Material doppelt gelegt, weil diese Teile symmetrisch sind.
      Im Bild 3 ist zu sehen, dass ich die Ärmel ab der Mitte etwas breiter habe auslaufen lassen. Zusätzlich habe ich die Länge der Ärmelbündchen dazugegeben. Die wollte ich ja nicht haben.

      Bild 3: Arm verlaengert und verbreitert
      Ich habe lange überlegt und auch getestet, wie ich eine stabile Klebeverbindung herstellen kann. Dass es gehen muss, hat das MYOG-Projekt auf der Internetseite von extremtextil gezeigt. „Normales“ DCF hat einen etwas anderen Aufbau als das atmungsaktive DCF-Material. Bei Klebeversuchen habe ich festgestellt, dass die „weiße“ Membran-Innenseite, nicht besonders stabil ist. Die Klebeverbindung, Außenseite auf Innenseite und umgekehrt, ließ sich relativ leicht lösen. Das kannte ich von „normalem“ DCF aus meinen Test-MYOG-Projekten 1 und 2 so nicht. Mit der Außenseite, der „grau-weißen“ Seite, also Außenseite auf Außenseite, war die Klebeverbindung stabiler, aber für meine Begriffe auch nicht optimal (siehe Zugtest weiter unten).
      In den Bildern 4, 5 und 6 ist an Mustern zu sehen, wie ich letztendlich eine Klebeverbindung, Außenseite auf Außenseite, hergestellt habe.
      Zuerst habe ich die Außenseite (grau-weiß) in der Breite des DCF-Transferklebebandes (10 mm) in Richtung der Innenseite (weiß) gefaltet. Das DCF-Transferklebeband habe ich dann sozusagen auf einer gefalteten Außenseite aufgebracht und mit der anderen, ebenfalls gefalteten, Außenseite verklebt. Auf der Innenseite des DCF-Musters entsteht dann ein Steg, wie er im Bild 4 zu sehen ist.

      Bild 4: Klebeverbindung 1
      Diesen Steg lege ich dann in eine bestimmte Richtung um. In welche Richtung ich das mache, erkläre ich in einem späteren Bild. Im Bild 5 ist dieser teilweise umgelegte Steg zu sehen.

      Bild 5: Klebeverbindung 2
      Zum Abschluss einer Klebeverbindung überklebe ich den umgelegten Steg mit DCF-Reparaturklebeband (Dyneema® Composite Fabric (ehem. Cuben Fiber), Reparaturklebeband, 25mm). Das ist im Bild 6 zu sehen. Bei einer Breite des Steges von 10 mm (, wenn ich genau klebe, was mir nicht immer durchgehend gelungen ist) und einer Breite von 25 mm des DCF-Reparaturklebebandes, überlappt das DCF-Reparaturklebeband den Steg auf beiden Seiten mit 7-8 mm. Dadurch geht das DCF-Reparaturklebeband nicht nur eine Verbindung mit dem Steg ein, sondern auch mit der Innenseite des DCF-Materials. Der „glänzende“ Bereich im Bild 6 ist das DCF-Reparaturklebeband. Man sieht schön, wie es über der Verklebung liegt und auch noch rechts und links von der Verklebung Kontakt mit der Innenseite des DCF-Materials hat.

      Bild 6: Klebeverbindung 3
      Alle Stege auf der Innenseite habe ich zusätzlich mit DCF-Reparaturklebeband überklebt. Das hat das Gewicht der Regenjacke gehörig in die Höhe geschraubt. Am Schluss meines Berichts gehe ich noch auf das Gewicht der Regenjacke ein und welche Rolle das „reichlich“ verklebte DCF-Reparaturklebeband dabei gespielt hat.
      Warum habe ich das getan?
      Der erste Grund ist das negative Ergebnis eines Zugtests der Klebeverbindung.
      Bei Zugtests der Verklebung ohne DCF-Reparaturklebeband auf der Innenseite konnte ich die Verklebung unter mäßiger Kraftanstrengung lösen. Das ist mir auch mehrere Tage später gelungen. Dann habe ich den Steg auf der Innenseite umgelegt und mit DCF-Reparaturklebeband überklebt. Bei dem sofort anschließenden Zugtest ist es mir trotz äußerster Kraftanstrengung nicht mehr gelungen die Klebeverbindung zu lösen. Das DCF-Reparaturklebeband hat offenbar für eine Zugentlastung des Stegs gesorgt.
      Bleibt die Frage, ob solche extremen Zugbelastungen, wie ich sie simuliert habe, bei einer Regenjacke auftreten können.
      Den zweiten Grund für die Benutzung des DCF-Reparaturklebebandes auf der Innenseite des DCF-Materials erkläre ich etwas später.
      Zuerst habe ich die Schulterpasse (Teil 3) mit dem Rückenteil (Teil 2) verklebt. Das war kein Problem, weil die zu verklebenden Seitenkanten gerade waren. Anschließend habe ich das Vorderteil (Teil 1) an die Schulterpasse angeklebt. Alle Stege auf der Innenseite habe ich umgelegt und mit DCF-Reparaturklebeband überklebt.
      Jetzt habe ich mich an das erste „Kurventeil“, den rechten Arm, herangewagt. An den einzelnen Teilen sind Markierungen (Pfeile), die ich vom Schnittmuster auf das DCF-Material übertragen habe. Im Bild 7 ist ein solcher Pfeil zu sehen. Der Arm, das Teil unten im Bild 7, muss mit dem Teil oben genau an der Pfeilposition angeklebt werden.

      Bild 7: Markierungen
       
      Zusätzlich habe ich in regelmäßigen Abständen das gefaltete DCF-Material eingeschnitten, damit ich besser um die „Kurve“ komme. Die Einschnitte habe ich nur an dem Teil gemacht, das ich vorher aus den Teilen 1 (=Vorderteil), 2 (=Rückenteil) und 3 (=Schulterpasse) zusammengeklebt hatte.  
      Die Bilder 8, 9 und 10 zeigen das Kleben eines solchen „eingeschnittenen“ Teiles.
      Bild 8 zeigt das aufgebrachte DCF-Transferklebeband.

      Bild 8: Einschnitt mit DCF-Transferklebeband
      Bild 9 zeigt den Beginn des Ablösens der Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband. Genau an dieser Stelle sollte die Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband abgezogen werden. Macht man das an einer anderen Stelle, richtet sich die umgeknickte Kante wieder auf und kann nur unter großen Schwierigkeiten verklebt werden. Im Notfall muss man den Kleber mit den Finger berühren und die umgeknickte Kante wieder „flachlegen“ (Ha, der Ausdruck gefällt mir).

      Bild 9: Ablösen der Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband
      Bild 10 zeigt den verklebten Steg an dieser Stelle.

      Bild 10: Verklebter Steg mit Markierungen
      Bild 11 zeigt einen Steg, der einige Falten enthält. Diese Falten entstehen,
      -wenn nicht sauber geklebt wird oder
      -wenn die Einschnitte zu weit auseinanderliegen oder
      -wenn es „krass“ um die Kurve geht.
      Die Abstände zwischen den Einschnitten habe ich aber absichtlich etwas größer gewählt, weil ich keine 1 cm- oder 2 cm-Stücke kleben wollte. Da wäre ich zwar besser um die „Kurven“ gekommen, aber das war mir zu viel „Fummel“-Arbeit. Nach dem Verkleben der Arme habe ich besonders faltige Stellen an den Stegen mit etwas Kraftaufwand „glattgezogen“.  
      Das mit den Falten hat mich aber weniger gestört, weil die meisten Falten innen liegen. Die Optik des DCF-Materials geht nach längerer Nutzung eh in einen „Knitterlook“ über, der angeblich die Eigenschaften von DCF nicht beeinträchtigen soll. Ich habe einige Ausrüstungsgegenstände aus DCF, die durch die jahrelange Nutzung genau diesen Knitterlook aufweisen. Einen Verlust von bestimmten Eigenschaften (zB Wasserdichtheit) konnte ich noch nicht feststellen.

      Bild 11: Verklebter Steg mit Falten
      Bild 12 zeigt ein weiteres Problem, ein kleines Loch, das entstehen kann,
      -wenn unsauber eingeschnitten wird oder
      -wenn die Einschnitte unsauber verklebt werden.

      Bild 12: Verklebter Steg mit Loch
      Genau dieses Loch ist der zweite Grund für die Verwendung des DCF-Reparaturklebebandes auf der Innenseite der Regenjacke. Um die Regenjacke an dieser Stelle trotz unsauberen Arbeitens dicht zu bekommen, lege ich den Steg einfach in Richtung des eingeschnittenen Teils um (siehe Bild 13 und 14) und überklebe ihn mit dem DCF-Reparaturklebeband.

      Bild 13: Umgelegter Steg

      Bild 14: Verklebter Steg wird mit DCF-Reparaturklebeband überklebt
      Mit dem 2.Arm bin ich ebenso verfahren.
      Das Ergebnis der für mich sehr komplizierten „Armoperation“ ist im Bild 15 zu sehen.

      Bild 15: Die Arme sind endlich dran
      Die Ärmel sind angeklebt, aber noch nicht geschlossen. Bevor ich die Arme schließen und das Vorderteil mit dem Rückenteil verbinden konnte, musste ich mir überlegen, was ich mit den Ärmelabschlüssen machen wollte.
      Ein Gedanke war eine elastische Kordel einzuziehen, wie es an vielen Regenjacken zu sehen ist. Ein anderer Gedanke war das Annähen eines Klettbandes, was auch oft Verwendung findet. Beide Varianten würden mir einen variablen und einigermaßen wasserdichten Abschluss gewähren.
      Da ich auch bei Minusgraden keine Handschuhe trage, die unter die Ärmel passen müssten, war ein variabler Ärmelabschluss eigentlich nicht unbedingt erforderlich. Deshalb habe ich mich entschieden für den Ärmelabschluss einfache Kam-Snaps zu verwenden. Das war für mich die einfachste Variante mit dem geringsten Aufwand.
      In den Bildern 16 und 17 ist zu sehen, wie ich den Ärmelabschluss einmal umklappe und verklebe und anschließend dann mit DCF-Reparaturklebeband auf der Innenseite verstärke.

      Bild 16: Armabschluss mit DCF-Transferklebeband

      Bild 17: Armabschluss mit DCF-Reparaturklebeband verstärkt
      In den Bildern 18 und 19 ist zu sehen, wie die Kam-Snaps angebracht werden.

      Bild 18: Armbund mit geöffneten Kam-Snaps

      Bild 19: Armbund mit geschlossenen Kam-Snaps
      Die Position der Kam-Snaps an den Ärmelabschlüssen habe ich durch ausprobieren bestimmt, so dass noch etwas „Luft“ zwischen Arm und Ärmel vorhanden ist.
      Jetzt habe ich das Vorderteil mit dem Hinterteil verklebt und gleichzeitig auch den dazugehörenden Arm. Auf der anderen Seite habe ich das auch getan. Das Ergebnis ist im Bild 20 zu sehen.

      Bild 20: Regenjacke nach Armverschluss
      Das Bild 21 zeigt im Gegenlicht die Verklebungen in der Breite (ca. 10 mm) des DCF-Transferklebebandes.

      Bild 21: Klebestellen im Gegenlichtbild
      Jetzt war die Kapuze an der Reihe. Bei der Kapuze habe ich mir überlegt, wie ich bei Regen und starken Winden einen festen Halt erreichen wollte. Bei meinen anderen Regenjacken wird das immer durch einen elastischen Kordelzug bewerkstelligt. Aber erstmal musste ich die 3 Teile der Kapuze verkleben. Dabei habe ich die Techniken verwendet, wie bei den anderen Teilen. In „Kurven“ habe ich das Seitenteil (Teil 10) eingeschnitten, wie bei den Armen, und dann das Seitenteil mit dem Mittelteil (Teil 11) verklebt. Mit dem anderen Seitenteil habe ich das ebenso gemacht.
      Jetzt habe ich im Vorderteil der Kapuze die Kante zweimal umgeklappt und verklebt. So ist ein Kanal für einen späteren Kordelzug entstanden. Leider habe ich von diesem Vorgang keine Bilder angefertigt.
      Zum Abschluss habe ich die Kapuze an den Torso der Regenjacke angeklebt. Dabei war es wichtig auf die Markierungen zu achten, damit die Kapuze genau in die Regenjacke eingepasst werden kann.
      Das Bild 22 zeigt die Regenjacke im fertig geklebten Zustand ohne den Reißverschluss.

      Bild 22: Regenjacke mit Kapuze und ohne Reißverschlss
      Jetzt war der Reißverschluss an der Reihe. Dafür habe ich mir Meterware (YKK AQUAGUARD 3C, Meterware, graphitgrau) nebst einem passenden Schieber von extremtextil besorgt. Den Reißverschluss habe ich auf die passende Länge zugeschnitten und oben und unten mit Metall-Endstücken versehen.
      Jetzt war die Frage: Wie befestige ich den Reißverschluss?
      Hier im Forum war die Meinung, dass es besser wäre den Reißverschluss wegen der zu erwartenden Schälbelastungen anzunähen.
      Also doch nähen.
      Dann habe wir, meine Frau und ich, versucht Probestücke des DCF-Materials mit einer einfachen Naht zu nähen. Nach ca. 1 Stunde haben wir entnervt aufgegeben. Es ist uns einfach nicht gelungen. Hier im Forum habe ich dann nach Problemen in MYOG-Nähprojekten gesucht und bin auf eine Menge von Kommentaren gestoßen, wo die unterschiedlichsten Probleme behandelt wurden. Einige habe ich auch bei unseren erfolglosen Versuchen vorgefunden, aber trotzdem habe ich das mit dem Nähen erstmal zur Seite gelegt.
      Dann habe ich mir überlegt, dass ich den Reißverschluss einfach mal einkleben könnte. Selbst wenn die Verklebung nicht richtig halten sollte, würde mir das später beim Nähen helfen, weil ich dadurch der provisorischen Befestigung des Reißverschlusses mit Stecknadeln aus dem Weg gehen würde.
      Also habe ich den Reißverschluss mit DCF-Transferklebeband eingeklebt. Schon bei der Verklebung habe ich festgestellt, dass die Klebeverbindung des Reißverschlusses mit dem DCF-Material erstaunlich stabil war. Zusätzlich habe ich auf der Innenseite den Reißverschluss mit dem DCF-Reparaturklebeband fixiert. Ein vorsichtiger Zugtest, den ich dann langsam immer weiter verstärkt habe, ergab die Erkenntnis, dass der Reißverschluss „bombenfest“ mit dem DCF-Material verbunden war. Ich war total überrascht.
      Das Bild 23 zeigt den „vorerst“ nur eingeklebten Reißverschluss.

      Bild 23: Regenjacke mit Reißverschluss
      Als letzte Arbeit habe ich das elastische Kordelband in die Kapuze eingefädelt, was im Bild 24 zu sehen ist.

      Bild 24: Regenjacke mit Kordelzug an der Kapuze
      Das Bild 25 zeigt das Endergebnis nach einem ersten Test in leichtem Regen.

      Bild 25: Das Kunstwerk ist fertig
      Gewicht
      Ich hatte ja schon angedeutet, dass das DCF-Reparaturklebeband das Gesamtgewicht der Regenjacke entscheidend beeinflusst hat. Hätte ich es nicht verwendet, würde die Regenjacke weniger als 100 g wiegen.
      DCF-Material (Stoff)                     75 g
      DCF-Reparaturklebeband und
      DCF-Transferkleber                      37 g
      Reißverschluss + Kordel             20 g
      Gesamt                                       132 g
      Das DCF-Material und den Reißverschluss habe ich exakt gewogen. Den Rest, das DCF-Reparaturklebeband und den DCF-Transferkleber (ohne Schutzschicht!!!), habe ich aus dem Gesamtgewicht der Regenjacke „herausgerechnet“. Dabei wird das Gewicht des DCF-Reparaturklebebandes den eigentlichen DCF-Transferkleber deutlich übersteigen.
      Fazit
      Den ersten Test im Regen und unter der Dusche hat die Regenjacke mit Bravour bestanden. Jetzt muss ich noch weitere Tests durchführen und prüfen, wie sich die Regenjacke im täglichen Alltag schlägt.
      Die Regenjacke macht wegen des DCF-Materials einen sehr „gebrechlichen“ Eindruck. Deshalb werde ich Tests mit dem Rucksack sehr vorsichtig angehen.
      Wenn das Problem mit dem Nähen des DCF-Materials gelöst ist, werde ich den Reißverschluss aus Sicherheitsgründen noch annähen. Man weiß ja nie…
      Ob ich das atmungsaktive DCF-Material nochmal verwenden würde?
      Ich kann es nicht genau sagen. Da bin ich zwiegespalten. Unschlagbar leicht ist es ja, wie in der obigen Rechnung zu sehen ist.
      Die nächsten Wochen müssen zeigen, was die Regenjacke kann…
       
    • Von zopiclon
      Wir haben uns entschieden mal länger als zwei Tage am Stück sinnlos durch die Gegend zu radeln.
      Allerdings erstmal mit den Rennrädern.
      Bisher sind es immer nur zwei Tage gewesen, mit minimalen Schlafsetup
      Wie üblich in dieser Szene mit
      Ultralite Notfall Bivi
      (Gruss an Trailrunning Ultralight82 )
      wenns etwas kälter wurde auch mit Seiden(hütten)schlafack in kombination mit einer isolierten Weste. Wobei wir bisher nur im Sommer solche Touren machten.
       
      Um das ganze etwas nachaltiger zu gestalten überlege ich ein etwas "besseres" Bivi zu kaufen, ein paar Gramm mehr fallen aufm Rad nicht auf, da ist das Packmass wichtiger. Hat da jemand Ideen? Sachen aus den USA zu besorgen ist kein Hinderniss
      Gibt es geschlossenzellige Matten oder Luft"matratzen" mit ultra kleinem Packmaß, denn das erachte ich bei mehr als einer Nacht als wichtig? Letzteres wohl eher, merke ich gerade *g*
      Das bessere Bivi und/oder die Matte sollte durch eine Bodenplane geschützt werden oder ist das nicht nötig?
      Bisher habe ich ab und an ein Tarp genutzt (nicht mit Rad), allerdings ist mein Eigentum recht schwer mit ~600g (FRILUFTS CONAVALLA TARP). Gibts da was leichteres, um es mit dem Rad zu benutzen?
       
      Ich peile an mit meiner 12 Liter Satteltasche/Trailsaddle zu fahren. Regenzeugs, Weste und etwas Werkzeug muss noch mit
       
      Glück Auf
    • Von Miji
      Hallo, sicher waren schon Forenmitglieder auf dem GR20 unterwegs. Wir haben den im August vor. Mein Zelt ist nicht freistehend und erfordert auch einige Heringe. Wie häufig bekommt man dort keine Heringe in die Erde? Erfahrungen mit Wind plus Zelt mit Steinen aufgebaut?
      Liebe Grüße 
    • Von einar46
      Ich denke darüber nach mir aus diesem Stoff eine Regenjacke zu machen. Der Reißverschluss soll ca. 25 cm lang werden. Das bedeutet, dass ich die Regenjacke über den Kopf anziehen muss. Den Stoff habe ich bereits.
      Jetzt meine Frage an die MYOG-Profis hier im Forum.
      Welchen Reißverschluss kann ich verwenden?
      Bei extremtextil habe ich mir die Reißverschlüsse angesehen. So richtig schlau werde ich aus den angebotenen Reißverschlüssen und den ganzen Bezeichnungen (3C, Spirale, YKK usw) nicht. Aber ich kann ungefähr formulieren, welche Eigenschaften der Reißverschluss haben sollte:
      wasserdicht weiß oder grau (wie der Stoff) Reißverschluss soll nicht überdimensioniert sein, d.h. muss zum Stoff "passen" Ich möchte die Regenjacke kleben. Das sollte auch mit dem Reißverschluss gehen oder bin ich da auf dem "falschen Dampfer" und der Reißverschluss muss angenäht werden? Danke für Eure Hilfe.
      Gruß Reinhard
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