Geschrieben 10. Dezember 20178 Jr. vor 49 Minuten schrieb Erbswurst: OT: Das führt dazu, dass die funktionalen Schnitte bei Decathlon vor allem in der Jagdabteilung, aber auch in der Kletterabteilung zu finden sind, das Trekking Zeug hingegen häufig sehr verspielt ist, was zu lasten des Gewichtes und der Haltbarkeit geht. Da wird eben ein ziviles Erscheinungsbild über die Funktion gestellt. OT: Finde ich nicht so sehr. Die Gewichtsunterschiede bei den Rucksäcken gehen vor allem auf unterschiedliche Tragesysteme zurück. Der Jagdrucksack hat da nur eine ganz dünne Plastikfolie im Rückenteil. Die Trekkingrucksäcke haben zumindest eine etwas dickere Pufferschicht (nicht unbedingt reinen Schaumstoff, z.T. etwas fester). Mit militärischen Entwicklungen hat das erst einmal wenig zu tun. Wir sollten aber den Thread nicht so sehr entführen. Die vielleicht valide Frage, ob quasi-militärische Design- und Konstruktionsansätze beim ultraleichtenTrekking Sinn machen, hat ja für das Ausgangsanliegen von @Haxenkraxler nicht wirklich viel Bedeutung. Trails&Tours
Geschrieben 10. Dezember 20178 Jr. OT: Ja, zumal der schrieb, er wolle nicht zu viel grünes Zeug verwenden. Bearbeitet 10. Dezember 20178 Jr. von Erbswurst
Geschrieben 10. Dezember 20178 Jr. Verschiebt euer offtopic doch einfach an andere Stelle, wenn ihr Euch durch Hinweise schon nicht davon abhalten lasst, das trotzdem noch ausrollen zu wollen Offline bei https://www.ultraleicht-trekking.com, jetzt auf zu neuen Welten!
Geschrieben 10. Dezember 20178 Jr. Das OT ist ordentlich als solches gekennzeichnet und ufert noch nicht aus. Von meiner Seite aus ist das ok. Wenn aber weiterhin Diskussionsbedarf in diese Richtung besteht, kann das gerne ausgegliedert werden. “Wer ans Ziel kommen will, kann mit der Postkutsche fahren, aber wer richtig reisen will, soll zu Fuß gehen." (Jean-Jacques Rousseau) Waldschneider auf Flickr
Geschrieben 11. Dezember 20178 Jr. Am 9.12.2017 um 11:07 schrieb Erbswurst: dass er schon mal draußen war. Korrekt. Das Poncho-Tarp müsste schon ziemlich riesig sein, um mich mit Ausrüstung unterbringen zu können... Ich würde lieber beim Tarp bleiben, sodass ich auch beim richtig miesem Wetter die Möglichkeit habe, ausreichend geschützt zu sein. @wilbo danke für den ausführlichen Kommentar. Am 9.12.2017 um 15:09 schrieb wilbo: Kocher+Brennstoff Schaue ich mal rein!:) Am 9.12.2017 um 15:09 schrieb wilbo: es muss nicht immer titan sein ... Das stimmt. Ich esse jedoch nicht zu gerne von Kunststoff-Besteck. Sonst hätte ich mir schon n' günstigen und schnell ersatzbaren Löffel von SeaToSummit etc. besorgt.. Am 9.12.2017 um 15:09 schrieb wilbo: btw... wie groß bist du ? 196cm.. Die Cuben Fibre Variante wiegt im Gegensatz zur SilNylon Variante 80Gramm weniger. Ich weiß, dass ich an anderen Punkten noch viel mehr Gewicht sparen könnte, jedoch möchte ich später diese 80 Gramm nicht durch ein komplett neues Tarp einsparen müssen. Wobei da die Frage wäre, welche Größe angemessen wäre (für mich und Rucksack)? Am 9.12.2017 um 16:59 schrieb Erbswurst: Eine Bodenplane würde ich nicht mit nehmen, wenn ich einen Biwaksack mit habe Würde ich mir bei schönem Wetter noch mal durch den Kopf gehen lassen. Bei miesem Wetter, wie du schon sagtest, nehme ich das Ding lieber mit. Das hätte bei der letzten Tour schon ne riesen Sauerei gegeben.. Liebe Grüße EDIT: Sonst noch jemand eine Idee, wie ich meine Ausrüstung leichter bekommen könnte? https://www.geargrams.com/list?id=45329 Bearbeitet 11. Dezember 20178 Jr. von Gast
Geschrieben 11. Dezember 20178 Jr. vor 42 Minuten schrieb Haxenkraxler: EDIT: Sonst noch jemand eine Idee, wie ich meine Ausrüstung leichter bekommen könnte? billiger als cuben und leichter als titan: holzlöffel. fotogoogeln in verbindung mit japanisch, asiatisch, mittelalter, selbstgeschnitzt und party (party: 2gr). horn gibts in verbindung mit mittelalter, find ich aber unangenehm.
Geschrieben 11. Dezember 20178 Jr. vor 48 Minuten schrieb Haxenkraxler: Das stimmt. Ich esse jedoch nicht zu gerne von Kunststoff-Besteck. OT: der hier ist aus geschmacksneutralem melamin! ...ups! das habe ich gerade erst entdeckt:http://www.hausjournal.net/melamin-geschirr-giftig Bearbeitet 11. Dezember 20178 Jr. von wilbo - Signatur von mir gelöscht -
Geschrieben 11. Dezember 20178 Jr. Matte: TAR NeoAir Large zu Regular oder Small tauschen oder gleich nur ne gekürzte TAR Z-Lite -100 bis -200g Kopfkissen: raus, stattdessen Jacke, Fleece oder ähnliches nehmen -200g Groundsheet: GG Polycro wiegt 44g -56g Biwaksack: MLD Superlight Bivy Tarp-Stange: MLD Carbon Tarp Pole oder ähnliche -103g Seat: raus... nimm doch deine Matte -60g Stuffsack: brauchst du den wirklich? Eigentlich nicht! -21g Löffel: empfehle den StS Löffel lang Kocher: empfehle einen Spiritus Kocher ala Traildesigns Caldera Cone und ne PET für Sprit... mein MYOG Cone wiegt 70g komplett + 22g die 250ML Flasche -108g Feuerstahl: raus, stattdessen BIC Mini und ggf. paar Streichhölzer als Backup -9g Regenschirm: Raus, hast ja ne Regenjacke. Schirm lohnt nur bei sehr heissem Wetter. Entscheide dich! -200g Daunenjacke: geht leichter! -50g minimum Bandana: raus, hast ja das Buff -33g Hemd: sind Hemden echt so schwer? -50g sollten da drinn sein Handschuhe: raus... solltest du ne Tour machen, wo du sie brauchst, brauchst du eh ein paar andere Teile, z.B. ne lange Hose (Running Tight) -33g Das mal auf die schnelle! Da sollten also noch rund -1kg möglich sein. Bearbeitet 11. Dezember 20178 Jr. von Mil
Geschrieben 11. Dezember 20178 Jr. Ich finde den Titan- Klapplöffel von Esbit gut. Er ist eher so groß wie ein Suppenlöffel und poliert. Die meisten anderen erinnern ja eher an Teelöffel. Bevor man die kauft, sollte man die sich echt mal in Natur ansehen. Da wird einer auf leicht gemacht, in Wirklichkeit sind die Dinger einfach nur winzig. Schau Dir mal das Victorinox Compact an. Es hat alles dran, was man auf längeren Wanderreisen braucht. Hier nehmen viele solche Macheten nicht mit. Ich allerdings schon. Ich mache ja auch Holzfeuer. Bearbeitet 11. Dezember 20178 Jr. von Erbswurst
Geschrieben 11. Dezember 20178 Jr. vor 9 Stunden schrieb Mil: Kopfkissen: raus, stattdessen Jacke, Fleece oder ähnliches nehmen -200g ... Biwaksack: MLD Superlight Bivy Bei mir selbst (Seitenschläfer) klappt's ohne Kopfkissen nicht so gut - Klamotten werden einfach zerwühlt. Das habe ich nun endlich eingesehen. Trotzdem gibt es recht leichte - zum Beispiel das Sea To Summit Aeros Ultralight Pillow (60g). Der Bivy geht natürlich, ist aber m.W. nur wasserabweisend und nicht -dicht. Bei ausreichend großem Tarp okay, als eigenständiger Regenschutz nicht (und bei kleinem Tarp dann ggf. eine ziemliche Quälerei). Trails&Tours
Geschrieben 11. Dezember 20178 Jr. Ich habe eine Steppjacke im 6Liter Rollverschlussbeutel. Ist wie ein Kopfkissen mit Kunstfaserfüllung, bequemer als mit Fleece Jacke drin. Man kann auf der Bodenseite natürlich noch mehr Wechselkleidung reintun, zB abgezippte Beine der Hose. Ich nehme den von Osprey. Der ist zwar rutschig, aber entweder ich tue den zwischen Bivi und Schlafsack, damit er nicht wegrutschen kann, oder ich lasse ihn direkt im Rucksack und lege den Kopf da drauf. Dann wird er auch nicht geklaut. Will man es anders machen, sollte man über ein rauheres, schwereres Gewebe nach denken. Da rutscht dann nichts.
Geschrieben 12. Dezember 20178 Jr. vor 11 Stunden schrieb martinfarrent: Bei mir selbst (Seitenschläfer) klappt's ohne Kopfkissen nicht so gut - Klamotten werden einfach zerwühlt. Das habe ich nun endlich eingesehen. Trotzdem gibt es recht leichte - zum Beispiel das Sea To Summit Aeros Ultralight Pillow (60g). Der Bivy geht natürlich, ist aber m.W. nur wasserabweisend und nicht -dicht. Bei ausreichend großem Tarp okay, als eigenständiger Regenschutz nicht (und bei kleinem Tarp dann ggf. eine ziemliche Quälerei). Hm, ich nehme meine Iso-Jacke, rolle die Jacke in die Kapuze, mache mit den Ärmeln einen Knoten und habe ein ideales Kissen, welches auch die ganze Nacht so bleibt. Aber Kissen sind sehr individuell, deswegen muss man da einfach viel ausprobieren und für sich die beste Lösung finden. So ein leichter Beutel, in den man Jacke oder Fleece stopft ist auch eine gute Möglichkeit. Selbigen könnte man gleichzeig für die Wechselklamotten nehmen oder so. Bearbeitet 12. Dezember 20178 Jr. von Mil
Geschrieben 12. Dezember 20178 Jr. vor 5 Minuten schrieb Mil: Wenn es garnicht anders geht, muss man halt ein Kissen mitnehmen, wobei das sicher leichter als 60g geht! OT: Weiß ich. Aber das S2S-Exemplar ist besonders geformt, passt gut zu mir. Weitere Experimente wären auch ziemlich teuer. Trails&Tours
Geschrieben 14. Dezember 20178 Jr. Hey Mitwanderer, ich danke Euch vielmals für die ganzen fleißigen Antworten, Ratschläge und Tipps. Ich werde mir die Empfehlungen von @Mil noch mal anschauen und auf mein BW übertragen. Insgesamt müsste ich bei ca. 3,5 - 4KG BW liegen. Ich finde, das ist schon eine Verbesserung, die sich dank Eurer Hilfe sehen lassen kann! In naher Zukunft werde ich meine Finger nach MYOG ausstrecken und schauen, dass ich eine Nähmaschine etc. auftreiben kann. Für meine erste Tour dann im Frühling werde ich dann wohl wesentlich schneller und leichter unterwegs sein. Falls noch jemand Produktempfehlungen, Bezugsquellen für Nähmaschinen oder gute Näh-Blogs (für absolute Anfänger) hat, würde ich mich über eine Antwort freuen. Ansonsten wünsche ich Euch allen eine besinnliche Vorweihnachtszeit und verbleibe mit sportlichen Grüßen Haxenkraxler
Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren