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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 27.01.2021 in allen Bereichen

  1. Die Faustformel lautet: Produkte aus DCF kosten drei mal so viel wie Silnylon, dafür hält Silnylon drei mal solange wie DCF.
  2. Kleine Winter Tour

    Kay und 3 andere reagierte auf Outdoor Maniak für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    Wollte mal kurz über den „Turnen“ (2100 m) stapfen, doch der Schnee war dann doch zu tief.... mit Schneeschuhen wäre sicherlich gegangen aber ich hab keine. Deshalb bin ich nur bis „Feldmöser“auf ca. 1500 m gegangen und hab dort meinen Nachtlager aufgeschlagen. Ne tolle Feuergrube, hab ich in den Schnee rein getreten und auch das kleine Tarp steht gut. Eine Schaufel brauch ich nicht! Die ganze Nacht über hat es geschneit und leicht gewindet. Tip top unter meinem kleinen Tarp! Ein paar Schneeflocken habe ich schon abbekommen, aber weiter nicht tragisch, sondern ein Erlebnis! Mein (leider schwerer) Schlafsack gab mir schön warm bis kurz vorm aufstehen, dann wurde es ein wenig frisch. Kein Wunder, denn die Temperatur sank auf etwa -8° oder mehr. Am vorherigen Tag hatte es etwa 4°, darum trug ich bloss normale Wanderschuhe +2 Merino Wollsocken und VBLs, aber die Isolation der Schuhe war für die grosse Kälte nicht ausreichend und deshalb hatte ich am Morgen sehr schnell ziemlich kalte Füsse. Zur Not musste ich die Schuhe ausziehen und ein Fuss nach dem anderen am Lagerfeuer wärmen, was sehr gut tat! Zum Glück waren meine Hände schön warm. Ich trug zwei dicke Wollen Fäustlinge, so wie von Grossmutter gehäkelt . Fast vergessen.... alle Bäche waren unterm Schnee verschwunden, darum musste ich Schnee schmelzen. Das war schon o. k. dauerte aber natürlich länger als sonst! Für einen Teil des Equipments war ich besonders dankbar. 2 simple Äste mit einer Gabelung am Ende (180 gr.) Die konnte ich links und rechts vom Feuer in den Schnee stecken, einen gefundenen Ast darüber legen und mein Titantöpfchen dranhängen. Auf diese Weise konnte ich in aller Ruhe kochen, während das Feuer munter weiter loderte und musste auch nicht eine halbe Stunde lang auf die Glut warten. Damit das Feuer nicht im Schnee untergeht, wie die Titanic im Meer, habe ich glücklicherweise gerade als ich auf der Alp ankam, einen 3 m langen, armdicken Ast gefunden. Diesen habe ich mit meinem Messer in sechs Teile zerlegt und als sehr verlässliche Unterlage fürs Feuer benutzt. Hammer!!! Hat supi funktioniert . Am Morgen war dann ein 50 cm breites und 30 cm tiefes Loch im Schnee, welches sich die Glut in der Nacht gegraben hatte, aber auch das machte nichts. Denn etwa ein Drittel des dicken Astes, war noch immer übrig und so konnte ich darauf gemütlich meinen guten schwarzen Kaffee kochen (kein Instant Scheiss) und meine Hände immer wieder wärmen, bis ich das Tarp etc. im Rucksack verstaut hatte. Das Wetter am Morgen war viel besser als vorher gesagt. Ich staunte doch recht ungläubig über den kristallklaren bezaubernden kalten wolkenfreien blauen Winterhimmel. WoW! Und ich bin hier auf der Alp und weit und breit niemand anderes! Da ich nicht über den schönen Berg gehen konnte, habe ich einen kleinen Abstecher zum Ägerisee gemacht. Das Wetter und das Licht, gaben der winterlichen Idylle den letzten Schliff und die Spiegelung der Stockhorn Kette war fast noch schöner, als das Panorama in echt 23./ 24. Januar Outdoor Maniak Zum Video geht‘s hier: https://www.outdoor-beratung.ch/videos/ (zu unterst )
  3. Meine altersbedingte Faustformel lautet: DCF schont Bandscheiben und Knie, Silnylon die Geldbörse. So setzt halt jeder seine Prioritäten...
  4. Naja, Teump ist weg, immer nur Coronaberichte sind deprimierend - irgendwie muss man ja die Seiten füllen... Und dann kommt so ein pseudointellektueller "Bericht" über die Folgen für die "arme Natur" gerade recht - lädt geradezu ein, sich zu empören, in die eine oder andere Richtung eben, sieht man ja auch hier Ist halt Saure-Gurken-Zeit, nicht mal n Kaninchenzüchtertreffen, über das man berichten könnte...was passt da besser als ein solcher Artikel, der wahrscheinlich diejenigen bestätigt, die den Hintern eh nie vom Sofa hochkriegen, auf die Naturzerstörer zu schimpfen und sich als "neue Helden" fühlen, und als gute Menschen, weil sie nicht noch durch ihre bloße Anwesenheit den "Wald" zerstören. Und die, die gern draußen sind, ereifern sich halt darüber, dass einseitig "berichtet" wird - mission accomplished, würde ich mal sagen. LG schwyzi
  5. Ich hab mir jetzt auch mal den Artikel angetan, auf mich macht es den Eindruck als hätte der Autor sich ein paar Youtube Videos reingezogen und versucht nun einfach seiner Abneigung wortreich und vermeintlich witzig Ausdruck zu verleihen, die Frage bleibt ob das ganze auch was mit der Realität zu tun hat. Im Familienwald (wie Dennis) hab ich noch nie bushcraftspuren gesehen, mag daran liegen, dass er mit dem Rothaargebirge in einer Gegend liegt welche besagter kanadischer Wildnis in NRW noch am nächsten kommt , aber auch ansonsten beim Wandern und Laufen wüsste ich nicht, wann ich mal Leute gesehen habe, die ins Raster passen, der Corona-outdoor-hype befällt doch mehr die Durchschnittsfamilie und äußert sich schlicht in ganz normalen Tageswanderungen.
  6. @wilbo ist das jetzt senile Bettflucht?
  7. Und wieder: alles klar. Macht Sinn. Aber letztlich muss man ehrlich bleiben. Wir als Gruppe sind zunächst einmal bedürfnisorientiert (wir wollen dahin) und erst in zweiter Line möglichst 'Naturschoner' (Schützer sowieso nicht). Moralisch haben wir eigentlich ganz wenig zu melden. Will heißen: Ich billige oft Vorschriften, die ich selber verletze. Das tun viele von uns. Wir haben also kein besonderes Recht, irgendetwas an unserem Verhalten als 'tugendhaft' darzustellen. Wir sind ein bisschen wie kiffende Lehrer, die keine Dealer auf dem Schulhof sehen wollen.
  8. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    JamesRandi und 2 andere reagierte auf skullmonkey für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Jetboil wird heute Abend The Stash vorstellen. Die Kombi von Kocher, Topf und Zubehör wird 201 g wiegen und sehr Kompakt sein. Der Kocher selbst ist aus Titan, der 0,8l Topf hat einen Fluxring (Wärmetauscher) und eine kleine Gaskartusche + Bic passen auch in den Topf rein. Das interessante ist das der Kocher diesmal etwas mehr von einem Pocketrocket/ WindMaster hat, als den traditionellen Jetboil Kochern die mit dem Topf ein geschlossenes System bilden und so weniger Windanfällig sind. Es gibt auf FB heute Abend einen Event, falls wer dabei sein möchte und The Stash selbst sehen will (Fotos kann ich hier nicht teilen, wegen ©opyrights ). Edith sagt: Auf FB gibt es auch einige Bilder und ein Video: (Danke an @Lighthiker für den Videotip )
  9. Moin! Oh, das ist interessant! Bisher bin ich davon ausgegangen das DCF als ein Laminat aus Polyethylene (Dyneema Fasern) und den beiden Polyesterfolien nicht zu trennen ist. Hast Du darüber detaillierte Informationen, link? Für mich ist das Material sehr ambivalent. Ich bin als Designer zwar von den Möglichkeiten sehr fasziniert, sehe aber auch, dass das Preisleistungsverhältnis schwer zu rechtfertigen ist. Man sollte keine Wunder von dem Zeug erwarten und sich bewusst sein, das die Polyester Folie eher altert als die Dyneema Fasern. (Leider finde ich den Bericht nicht mehr, wo ein über 10 Jahre altes DCF Tarps aus dem Schrank geholt wurde und beim Aufbau, die Folie an den Ecken anfing wegzubröseln.) Ich halte viele Produkte von Zpacks für überbewertet. Die Preise wären in USA vielleicht noch angemessen, aber auch dort würde ich für das Geld ein Produkt von HMG vorziehen. Hier bei uns möchte ich Equipment von Zpacks, wenn überhaupt, nur "gebraucht" kaufen. VG. -wilbo-
  10. Das ist natürlich richtig. Der Einwand war weniger argumentativ als vielmehr emotional. Neben dem Verlust der Altstädte war die krasse Umweltzerstörung in der Endphase der DDR das, was mich und meine Freunde am meisten belastet hat. In den DDR-Medien wurde das Thema komplett totgeschwiegen und Umweltaktivisten brutal verfolgt. Im Vergleich zu damals hat sich wirklich vieles zum Besseren geändert. Damit will ich natürlich nicht sagen, dass heute alles gut ist. Es ist halt ein täglicher Kampf, sich der Umweltzerstörung sowohl im Kleinen als auch im Großen entgegen zu stellen. Das erreicht man mit Sicherheit nicht, wenn man Naturliebhabern verbietet, sich Shelter aus Altholz zu bauen. Alle, die sich gern in der Natur aufhalten sind die besten Verbündeten beim Schutz der Natur.
  11. Optimismus in Zeiten von Corona ?

    Antonia2020 und ein anderer reagierte auf Mia im Zelt für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Hi, ich melde mich nach langer Zeit mal wieder zurück. Brauchte etwas Auszeit vom Forum. @zopiclon Mein Kommentar zielte auf den oben genannten Satz ab. Hätte ich besser klarstellen sollen. _ Inzwischen geht es mir etwas besser, nachdem ich in der Arbeit die Aufgabe wechseln konnte. Die vorherige war zu viel für mich, bis ich letztendlich krank geworden bin. Trotzdem ist die Situation betrübend. An freien Tagen mache ich sehr viel Sport, was mir sehr hilft. An Arbeitstagen mache ich ebenfalls etwas was mir gut tut (Sport, Nähen, Hundegassi etc.), soweit es die Zeit erlaubt. Es hilft zumindest etwas um es bis zum Wochenende zu schaffen. Da ich 2022 kündigen möchte um ca. 2 Jahre weitwandern zu können, plane ich zumindest mal, für den Fall dass der PCT möglich ist. Die Alternative wäre es bis zum Nordkap zu laufen. Irgendwas klappt hoffentlich. Versuche mir verschiedene Optionen zu überlegen und flexibel zu sein, was am Ende klappt. @schrenz Den Tipp merke ich mir! Ist jedoch weit von meinem Wohnort an der österreichischen Grenze entfernt. Dafür brauche ich dann zumindest etwas länger frei.
  12. Danke! Das geht mir genauso! Daher kann ich mit Aussagen wie "früher oder später wird man eh nass" oder "dauerhaft bleibt man in keiner Regenjacke trocken" nichts anfangen. Wenn meine Regenjacke vier Stunden am Stück durchhält, bedeutet das, dass ich trocken ankomme, wenn es letztendlich nur drei Stunden regnet. Und selbst wenn es fünf Stunden regnet, bin ich - wie @doastgeschrieben hat - nur eine Stunde nass.
  13. Vorstellungsthread

    Wanderspirit und ein anderer reagierte auf Mundharmonika für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    hallo ich bin der Adnan 27 & aus Berlin. - seit längerem hier am mitlesen. sehr spannendes thema für mich, dass ul trekking ul ->leben Adnan
  14. Das potenziert sich mit der Kinderzahl auch noch. Mit jedem Kind mehr wird das Gepäck schwerer und die Knie des Träger werden empfindlicher. Hat die Natur irgendwie nicht in der richtigen Reihenfolge eingerichtet.
  15. Mod-Team hat diesen Beitrag moderiert: Wir haben einige OT-Beiträge, die doch zu sehr ins Politische abglitten, versteckt. Schön, daß Ihr jetzt wieder in einem On-Topic-Austausch seid.
  16. Ja, klar... ich behalte ja manche MTB-Geheimtipps auch für mich, jedenfalls im Netz. Aber wenn sie dennoch überlaufen werden: Was zeichnet mich als unschädlich aus und alle anderen als Überlaufende? Wer darf (moralisch)? Nur einigermaßen Einheimische? Was macht dann der Bergradler aus Hamburg? Sollte es ihn nicht geben?
  17. Haar in der Suppe beim Triplex: teuer, bei Kauf in Europa noch teurer, Verarbeitung bei Zpacks nicht immer dem Preis angemessen (im Gegensatz zu genannten Yama), mässiger Schlechtwettertaug,Dauerhaltbarkeit gegenüber z.B. einem guten D30 Silnylon zumindest fragwürdig...ansonsten isses toll!! Dann eher ein Locus Gear Khafra mit 4/5 inner partial solid, wenn ihr nicht so groß seid, ansonsten Grande. Und das sage ich als bekennender Mid-Hasser!
  18. Moin! Ja, mein Tag-Nachtrhythmus verschiebt sich gerade etwas ... Genau, da wird von Dyneema gesprochen, was ja in "reiner" Form durchaus recyclebar wäre. Leider haben wir es beim Dyneema Composite Fabric mit einem Laminat zu tun. Die Dyneema Fäden sind zwischen zwei Polyester Folien eingebacken und daraus schwer oder gar nicht zu lösen. (Es sei denn man wartet viele Jahre oder setzt das Laminat intensiver UV-Strahlung aus). Ja klar, das kenne ich. So rechne ich mir auch immer meine "Investitionen" schön. Und das meine ich gar nicht böse. Mir ging es eher um den direkten Vergleich eines Silnylon shelters, zu einem identischem aus DCF. Sprich, sind mir die 200 g Gewichtsersparnis wirklich 200,- € Wert, und bin ich mir der Nachteile bewusst die ich mitkaufe. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die andere Seite der Medaille nicht gesehen werden will. (Neben dem Preis) Bei Yama gibt es eine Infoseite, die sehr sachlich damit umgeht. https://yamamountaingear.com/pages/materials Willkommen im Club! VG. -wilbo-
  19. Hinsichtlich Langlebigkeit hat Silnylon wohl eher die Nase vorn, hier im Forum war mal die Rede davon und @German Touristbetont es auch immer wieder, wobei ihre Extremnutzung mit dem Normalwanderer schwer zu vergleichen ist.
  20. Also meine Meinung als ehemaliger Triplex-Nutzer: Es ist definitiv zugig! Für Schönwettertouren ein schönes Teil, aber kein ernstzunehmendes Schlechtwettershelter. Klar kann man drin überleben, aber wenn ich mir dagegen anschaue, welche Performance (bitte jetzt keinen Hinweis auf den Gewichtsunterschied ) ein Stratospire 2 oder gar Scarp 2 bieten, stinkt das Triplex doch ab. Und nur mal als allgemeiner Hinweis: Es ist verlockend, aber mach dich nicht zum Sklaven des UL-Konzepts! Es gibt immer eine bessere (Kompromiss-)lösung und wer behauptet, er schaffe eine Tour nicht wegen 1,5- oder 2 kg mehr Baseweight hat ein anderes Problem.
  21. Dachte ich mir auch erst so. Der Artikel ist aber aus dem Jahr 2018: Ändert aber nichts dran, dass gerade viel solches Zeug aufpoppt und z.T. auch neu promoted wird 2020. Mir ist auch aufgefallen, dass viel Stimmung gegen das Wandern gemacht wird, damit man drinnen bleibt - statt Leute aufzuklären, wie sie sich rücksichtsvoll verhalten ohne eine Couch Potato zu werden.
  22. Forclaz Trek 100 Ultralight Daypack

    truxx und ein anderer reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Guckst Du mal meinen Artikel/das Video dazu an. Ich mag den.
  23. 2 Punkte
    Bei Dir ist die Entscheidung leicht: Du willst den Quilt 450! LG von einem 450'er User
  24. Der Artikel polarisiert und provoziert natürlich, aber das ist in meinen Augen ok, wenn er beim Leser dadurch die ein oder andere Selbstreflexion anstößt. Man muss nicht jedem Argument zustimmen, aber gerade seine Kritik bzgl. des Konsumverhaltens kann ich sehr gut auf mich beziehen und mir auch vorwerfen ("Für alles, was man braucht oder zu brauchen glaubt, gibt es unzählige Produkte, vom Billigteil aus China bis zur Hightech-Variante für ordentlich Schotter"). Wenn ich so darüber nachdenke, dann ist die Provokation des Autors nicht nur ok, sie ist sogar notwendig. Der Leser wird so (und nur so!) gezwungen darauf zu reagieren. Das kann er einerseits machen, indem er z.B. das Medium kritisiert, das den Artikel publiziert ("Sozialismus!!!") oder den Autor persönlich angreift ("der ist Politikwissenschaftler, was weiß er schon"). Man kann aber auch reagieren, indem man sich mit der Kritik inhaltlich beschäftigt und zu dem Ergebnis kommt, ob und was man davon teilt oder nicht teilt.
  25. Den Artikel kann man gut in zwei Sichtbereiche einteilen: den politischen Teil (s.Herausgeber) und den ethischen Teil. Die Kapitalismuskritik (die ich zum Teil sogar nachvollziehen kann) ist natürlich Parteiprogramm und stark einseitig.Da kann man sicher seine eigene Meinung haben. Bei dem ethischen Teil gehe ich z.T. auch mit. VIELES , was wir im Outdoorbereich machen, hat etwas mit Selbstoptimierung/-verwirklichung an der Grenze zum Egoismus zu tun. Wir sehen uns immer in der Rolle der "Guten", weil wir natürlich nicht die Natur schädigen (wollen).Wenn etwas nicht gerne gesehen oder gar verboten ist, setzen wir uns darüber hinweg und tricksen herum, um uns doch noch unsere kleine Flucht zu ermöglichen. Da ist ein riesiger Anteil Selbstbeschiss dabei.Auch wird dann gerne mit dem Finger auf die "Anderen" gezeigt, z.B. MTBler oder Bushcrafter, auch wenn es genug Überlappungen gibt. @noodles: Daß Umweltzerstörung primär ein kommunistisch/sozialistisches Problem sein soll ,ist jetzt aber ein Scherz,oder?
  26. 2 Punkte
    Hi. Ich bin Inger, 36, wohne in München (wer gern Tages- und Wochenendausflüge in die Berge bzw. das Umland hier macht und einen Mitstreiter sucht, kann sich gern bei mir melden). Bin zum Thema UL gekommen durch chronische Erkrankung, heißt seit 2 Jahren nicht mehr laufen können, bzw. nicht weit laufen. War zwischendurch an dem Punkt, dass ich das Haus gar nicht mehr verlassen habe. Aus irgendeinem unerklärlichen Grund habe ich eines Tages die Kraft gefunden, eine Waldwanderung zu machen, und gemerkt, dass die Schmerzen im Wald signifikant weniger schlimm sind. So hab ich angefangen, wieder zu laufen bzw. durch den Wald zu humpeln erstmal. Mittlerweile, paar Monate später, bin ich an dem Punkt, dass ich auf eine größere Wanderung trainieren möchte (meine Motivation, gesund zu werden, soweit möglich), will mich aber nicht überlasten. → Daher nur so wenig Gewicht wie möglich. Ich möchte gut informiert sein, Anfängerfehler vermeiden und Zeit + Ärger sparen. Ich hab einiges an Rad- (Downhill, nein, ich hasse keine Wanderer), und Bergerfahrung aus früheren Jahren und war auch schon viel Zelten, jedoch nie UL und auch kein richtiges Backpacking, würde ich sagen (mehr so mal 7-10h/Tag-Berg rauf+Berg runter, oder mit Auto von einer Tageswanderung zur nächsten, und halt so der übliche Zelturlaub). Ich hab eine 3-köpfige Familie, welche, weil Kleinkind vorhanden, überallhin mitkommt. Demensprechend schwer fällt es mir manchmal, eine Auswahl für das "richtige" Equipment zu treffen, da es eben nicht nur mich betrifft (das wäre einfach). Ich erhoffe mir von dem Forum Hilfe und Inspiration sowie Erfahrungsaustausch. Ah ja, und ich gehöre auch zu den MYOG-Freaks und schaue auch gern solche Videos oder lese die Blogs. Merino-Unterwäsche, Oberbekleidung, Wet/Drybags, Rucksack hoffentlich als nächstes... wird alles selbst gemacht oder wenigstens gemoddet/verkleinert. Hat sich bisher immer als billiger und besser rausgestellt und macht auch mehr Spaß Viele Grüße und bis später.
  27. Ich wurde auch schon von einem bei Insta angeschrieben, dass ich doch mal bei denen auf die Seite könnte und GPS-Koordinaten von meinen Orten da mitteilen. Ha, ha...auf keinen Fall. Eher werde ich deren Seite nutzen um zu wissen wo sich die ganzen Touris rumtreiben, dass ich diese POIs dann definitiv meide Das selbe ist auch mit Norwegen und Schweden - ich habe bei Insta nur das Land drin stehen. So wie beim Harz meistens einfach nur "Harz Mountains". Würde man sehr schöne Orte ganz genau angeben, dann sind die ab dem nächsten WE total überlaufen..
  28. Im Prinzip ist die Sache doch ganz einfach. DU bestimmst, dass du das darfst (dasselbe tue ich ja auch). ANDERE bestimmen, dass sie es ebenfalls dürfen. Wenn's problematisch wird, ist keiner unschuldiger als der ganze Rest. Die Gefahr nehmen wir hin, und das sollten wir wenigstens einräumen. P.S.: Selbst El Arenal wurde ganz sicher nicht von Massentouristen entdeckt.
  29. Vorstellungsthread

    Wanderspirit reagierte auf kiepenkerl für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo zusammen, ich bin ein 26 Jahre alter Student, ursprünglich aus Münster, nun im schönen Harz beheimatet. Ich bin viel und gerne in der Natur unterwegs; beim Skifahren, Segeln, Wandern oder Bikepacking. Während ich beim Wandern bisher mit eher traditionellem "heavy load" à la Haglöfs Alaska 90l (passend zum kiepenkerl...) usw. ganz gut gefahren bin, suche ich v.a. für's Bikepacking nun etwas leichteres Gepäck. Ich habe mich schon viel eingelesen aber ganz auslernen tut man wohl nie. Bin gespannt auf weiteren Austausch. Grüße kiepenkerl
  30. Ich werfe mal das SUPERMID in den Raum. Platz üppig, zwar knapp über 1 kg aber dafür halt sehr geräumig. https://mountainlaureldesigns.com/product/supermid/
  31. DAS beschreibt es in den ersten Minuten besser, als ich es jemals könnte:
  32. OT: Meintest du vielleicht den Infinity-Pool am Königsbach-Wasserfall im Nationalpark Berchtesgaden? Nach dem Post einer Influencerin überlaufen, Müll, Lärm, Lagerfeuer und schwere Unfälle. Das war auch schon üfters mal in den Medien.
  33. Also nach rechts und links ist nicht viel Luft und wie ich auch geschrieben habe, benutze ich eine aufblasbare Matte (und trage meine Haare ganz gern am Oberkopf zu einem Knoten gebunden), das addiert auch noch mal ein paar cm ;). Somit sollte ich also auf Durchschnittsgröße kommen . Wenn ich das Zelt alleine nutzen und mittig sitzen sollte, hätte ich bestimmt nach oben auch keine Probleme.
  34. Pro Person rechnen ist ein bisschen unsinnig, wenn eine Person das Kind, die andere den Rucksack trägt. Da ist nichts mit Reinteilen. Ich hab übrigens nicht geschrieben, dass alle 3 Personen gleichzeitig sitzen können sollen. Das ist mir völlig gleich. Aber einer sollte schon sitzen können, um ungefähr eine brauchbare "Umziehhöhe" zu haben.
  35. UL Rucksack für`s Bikepacking gesucht

    truxx reagierte auf Tichu für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Mein Favorit fürs Fahrrad ist ein Bergans Skarstind 28. Sozusagen ein Exos 38 in klein. Große Netzaussentaschen, davon 1 so erweiterbar, dass man einen ganzen Beutel Kartoffeln odetr 2 Brote reinstecken kan, Netzrücken ( für mich ein muss beim Radrucksack), etwa 700 g schwer, bequeme Schultergurte. Gibts auch etwas größer, dann mit Deckelklappe statt Reißverschluss und etwas schwerer.
  36. Pyramiden sind im Aufbau und von der Flexibilität her einfach unschlagbar. Ich liebe diese Zeltform.
  37. Sehr diplomatisch ausgedrückt. Die Folge ist ja bekannt, wie du @Inger och hennes 25 katter schreibst: "Ich gehe davon aus, dass man mit Beginn der Rüpelphase einen der drei Menschen aus dem Zelt kicken wird." Erfahrungswert dazu: Mama schläft vor dem Zelt und guckt Sternschnuppen, während drinnen Papa mit Teen friedlich um die Wette sägt.
  38. Meine Rechnung nennt einen Warenwert von 566 € und einen Zollwert (inkl. Versandkosten) von 587 €. Diese Werte wurden aus der Umrechnung des Kaufpreises und der Versandkosten, die ich in Dollar an zpacks gezahlt habe, errechnet. Auf diese Summe musste ich 121 € an FedEx zahlen. Darin sind eine Servicegebührvon 12,50€, 15, 29€ Zölle und 93, 93€ Steuern enthalten. Damit kam ich auf einen Gesamtpreis von 708 €.
  39. 1 Punkt
    Kann ich so bestätigen. Lg von einem 350er Nutzer
  40. Hier gibt es eine gute Übersicht über die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Materialien und shelter-Formen: Ab Min. 3:40 gehts los. Wenn Du schon soviel Geld in die Hand nehmen willst, würde ich viel lieber das Anaris von Hilleberg in Betracht ziehen. VG. -wilbo-
  41. Ich finde den Artikel auch sehr dünn. Dass Natur (bei uns eher ungenutzte Kulturlandschaft) ein seltenes Gut ist und entsprechend nachgefragt wird ist ja nichts neues. Wurde hier ja auch schon zu Genüge diskutiert. Interessanter für eine sozialistische Wochenzeitung wäre ja eher wie Youtuber wie Kai Sackmann, Ausrüstungshersteller und andere Werber versuchen über ihren Content und gebrandete Trends wie Microadventures, bushcrafting, etc überhaupt erst Nachfrage nach ihrem Zeug und entsprechenden Naturerlebnissen zu erzeugen, dabei aber letzlich der Sehnsuchtsort "Natur" egal ist und nur das Konsumieren von Gear im Vordergrund steht. Stattdessen wird sich leider an einem imaginären Klischeebushcrafter abgearbeitet.
  42. Ich sitze hier gerade an meinem (eigenen) Rechner-Arbeitsplatz, zwei Bildschirme, mit tablet und bluetooth Tastatur. Höchstwahrscheinlich wurde für die Produktion all dieser Dinge mehr "Natur" zerstört, als ich beim "bushcraften" jemals hätte anrichten können. VG. -wilbo-
  43. Nein, das ist nicht das einzig („einzigste“ gibt es nicht, da einzig nicht weiter steigerbar ist) Wichtige! Gewicht, Preis, Ausstattung und andere Faktoren sind für viele ebenso wichtig!
  44. Impressionen von Touren

    Kay reagierte auf Meyerkurt für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    War gestern Abend spontan an meiner Lieblingsstelle im Wald. Zum Glück ist dieser Ort nicht weit weg von zuhause... Eigenes Zelt/Tarp ist nicht notwendig. Innen ist es eigentlich immer trocken. Und es gibt dem schönsten Kronleuchter den ich je gesehen habe. Der Eingang wurde vor etwas längerer Zeit provisorisch verschlossen. Der Ort ist sehr gut versteckt und man muss ein kleines Stück klettern. Dafür thront man dann auf ca. 6 - 8 m Höhe. Grüße MK
  45. Wanderrock / Hiking skirt

    Inger och hennes 25 katter reagierte auf schwyzi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    DESHALB: (ab 1.48 Min.)
  46. NordSüdTrail

    jeker reagierte auf Soulboy für Beitrag im Thema

    1 Punkt
  47. Optimismus in Zeiten von Corona ?

    doman reagierte auf Wander Schaf für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Es wird sich irgendwann verändern und dann wird sich nach diesen Veränderungen wieder etwas verändern. Entsprechend auf jede Veränderung werde ich mich, sofern notwendig, zur gegebenen Zeit einstellen. Und je länger ein Zustand andauert, kann es ein status quo werden. Besser ist relativ. Besser ist das was ich für mich daraus mache. Wenn man einige Leute fragt, für die hat sich beruflich oder familiär einiges gebessert. Für andere nicht. Wie gesagt, das ist relativ. Wenn Besser synonym für vor Corona steht... ja nun, dann wird es nicht besser Horrorszenarien, Schwarzmalerei usw sind nichts für mich. Denn selbst wenn nichts aus der Vorstellung eintrifft, habe ich es mindestens einmal durchlebt. Brauche ich nicht Reisen... ja meine Güte, Deutschland ist schön und groß genug. Ich kenne es noch nicht ganz und habe noch viel zu entdecken ich freue mich darauf. Habe nur leider zu wenig Zeit. Doch die nehme ich mir noch. Und sich notgedrungen beruflich mit der Corona Situation auseinander setzen zu müssen, heißt für mich nicht, dies auch in meiner Freizeit zu tun. Abgrenzung. Ja da packte Corona Deine Hand und zwang Dich diesen Thread zu erstellen, damit Du in Deiner Freizeit auch damit beschäftigt bist. Niemand zwingt einen hier oder wo anders zu Corona Themen zu antworten, bei Gesprächen darauf einzugehen oder solche Threads zu erstellen- wenn man des Themas überdrüssig ist, kann man ja für sich andere Themen des Alltags prominent werden lassen. Ich halte mich an die Auflagen, doch ich bestimme innerhalb dieser mein Leben und meinen Alltag. Deshalb fühle ich mich nur selten irgendwie eingeschränkt und bin recht entspannt.
  48. Optimismus in Zeiten von Corona ?

    tanni reagierte auf hiker für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    wären Flugreisen nie mehr möglich wäre das vielleicht schade - aber für Horror halte ich das nicht. Ich kann mich freuen daß ich relativ gesund bin, daß ich hier lebe und nicht irgendwo wo die Situationen viel schlimmer sind. Das hat nichts mit dem Virus zu tun (der mich auch extrem nervt), ich denke schon länger so. Hier gibt es zwar nicht immer Klopapier , aber sauberes Wasser, Lebensmittel in riesiger Auswahl, Ärzte, Infrastruktur, soziale Absicherung... viele Dinge, die nicht überall selbverständlich sind. Nein, hier läuft auch nicht alles bestens, aber wir jammern oft auf hohem Niveau. Mein Leben ist nicht immer so toll gelaufen. Ich versuche es trotzdem zu genießen. Wenn ich auf Tour bin bin ich mir bewußt, daß auch das nicht selbverständlich ist. Die Zeit und Möglichkeit zu haben, einfach loszulaufen. Genug Geld, im richtigen Land (man kann nicht überall einfach trekken), keine Verpflichtungen und so weiter... Nicht falsch verstehen, Coronazeit finde ich schrecklich. Vor allem die soziale Isolation. Dennoch denke ich, daß wir in den nächsten Monaten bei uns und im angrenzenden Ausland wandern können. Sollte es auch weiter weg möglich sein, auch schön.
  49. 1 Punkt
    Also ich habe jetzt die ersten zwei Nächte im Quilt geschlafen. Also unruhiger Seitschläfer bin ich vom System schon überzeugt, man kann sich gut drehen ohne das sich alles verdreht etc. Bei 0 Grad wollte ich das Drehen aber möglichst vermeiden, da beim Drehen doch immer etwas kalte Luft rein kommt. Bei 0 Grad Außentemperatur merkt man das dann schon recht deutlich. Ich denke, dass für Temperaturen über 0 Grad der Quilt schon ein klasse Produkt ist. Für Wintertouren würde ich mir aber lieber einen Schlafsack holen der weniger Luftzug hat.
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