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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 23.03.2023 in allen Bereichen

  1. Malerweg in der Sächsischen Schweiz Moin in die Runde, ich bin letzten Sonntag mit meinem Vater in Liebethal auf den Malerweg aufgebrochen. Ich war noch nie in der Gegend und wusste nicht wirklich was mich erwartet außer halt n par Bilder aber ja... Die erste Etappe ging von Liebethal nach Hohnstein - wow, eine wunderschöne Landschaft an kleinen Flüssen entlang, durch Schluchten hindurch, die links und rechts von faszinierenden Felsformationen flankiert werden. Ich find es immer wieder beeindrucken wie Pflanzen und insbesondere Bäume auf gefühlten 50 cm2 wachen können und auch respektable Größen erreichen. Wirklich ein sehr besonderer Einblick. Die Wege, die durch die Schluchten führten, wurden akustisch vom Zwitschern der Vögel und vom Gurgeln der Fließgewässer untermalt und es ist eine wunderbar, romantische Stimmung entstanden. Es war einfach pures Glück durch diese abgekapselte Welt zu laufen, in der du ganz einfach den Rest der Welt ausblenden konntest. Herrlich. Und ich frag mich wie es dann erst im weiteren Frühling/ Sommer sein muss, wenn alles blüht und das Brummen der Insekten den Klang der Vögel und des Wasser um einen weitere Faktor erweitern - da muss ich wohl oder übel nochmal hin um das herauszufinden. Aber auch die kleine, schöne Welt der Sächsischen Schluchten reicht nicht für immer und so sind wir auch über offene, zugige Felder gelaufen die der ausgleichende Part zu der überschwänglichen Euphorie war - was im Endeffekt auch gut war, denn wer will schon nur mit ner rosaroten Brille durch die Welt laufen? So ging es weiter bergauf, bergab bis wir zur Bastei gekommen sind. Ein überaus extrem hässlicher Bau - beziehungsweise mehrere Bauten. Einmal ein Hotel und ein Restaurant. Hätte man da nicht was schönes hinsetzten können? Naja wenigstens die Panoramaaussicht aus dem Restaurant war ein richtiger Knaller. Wir konnten über ewig weit schauen und direkt vor unserer Nase sind mehrere Leute geklettert und mich hat es in den Händen gejuckt ebenfalls meine Pranken an die besonderen Felswände in der Sächsischen Schweiz zu legen - doch ich musste mich nur mit den Griffen in unmittelbarer Bodennähe begnügen. Meine Altras eignen sich leider nicht :/ Nach unserer Stärkung in der Basteiwirtschaft ging's einen - scheinbar? - gesperrten Weg steil bergab. Ein wiedermal wunderschöner Weg zwischen Felswänden - und unsere erste Begegnung mit den ersten Treppen von tausenden die es wohl in dem Gebiet gibt. Am frühen Nachmittag standen wir dann vor unserem letzten Anstieg nach Hohenstein. Der Rat eines alten Rentnerpaares von wegen der Weg wäre lebensgefährlich wurde als übertrieben ausgelegt - wir, vor allem ich , sind ja noch jung und schaffen dass doch bestimmt easy. Ja - da hatten wir auch recht. der Weg war zwar etwas steil und rutschig aber unsere körperlichen Fähigkeiten haben die Herausforderung gut gemeistert. Im 15 Jhd. hat sich irgendsoein adliges Vollgenie gedacht es wäre geil ein par Bären zu halten für Jagdzwecke und zur Belustigung und er hat sich in dem Tal einfach ein riesiges Bärengehege gebaut. Die Mauern standen teilweise noch und ich hab mich gefragt wie zum Teufel die Leute das damals hinbekommen haben mit ihren damaligen Möglichkeiten solche Mauern an teilweise so exponierten Stellen zu bauen. Wir haben unser Nachtquartier, die Jugendherberge im Schloss, bezogen und die Corona-Symptome haben komplett bei mir reingehauen und ich lag den restlichen Tag mit Fieber und allem drum und dran im Bett - fürs Essen musste ich allerdings nochmal raus aus den Federn. Zu dem Zeitpunkt wusste ich allerdings noch nicht, dass es Covid ist - und Apotheken waren Fehlanzeige. Also mal schauen wies am nächsten Morgen aussieht und dann schauen wir mal ob's weitergeht. Spoiler es ging noch weiter P.S. an den Orten wo ich dieses übetrieben euphorische Gefühl hatte hab ich keine Fotos gemacht. Einerseits, weil ich lieber mit den Augen alles aufgesogen hab und anderseits, weil meine Kameraskills nicht ausreichend sind um ein zufriedenstellendes Bild auf die schnelle zu machen, dass den Ort so einfängt wie ich ihn sehe P.P.S. die anderen Etappen kommen noch
    9 Punkte
  2. dr-nic

    Impressionen von Touren

    It never rains in southern california. It just snows...
    5 Punkte
  3. OT: Wie hier geflext wird. Matte kaum zu sehen, aber erstmal die schicken Fotos rausholen.
    5 Punkte
  4. Geht noch besser. In Russland war die Mattenkombination auch schon unterwegs.
    4 Punkte
  5. OT: und hier könnte nun eine sinnvolle Diskussion enden, es sei denn wir reißen uns alle zusammen
    3 Punkte
  6. J_P

    Impressionen von Touren

    Impressionen vom Renchtalsteig im Nordschwarzwald - 16.03. - 19.03.2023 - Es hat mich mal wieder in den Schwarzwald gezogen. Diesmal auf den knapp 100 km langen Renchtalsteig. Es waren drei anstrengende Tage.
    3 Punkte
  7. Capere

    Impressionen von Touren

    Tagestour in der hinteren sächsischen Schweiz.
    3 Punkte
  8. Das ist aber nur bei Leuten, die keine Erfahrung mit Hängematten haben. Ich baue ein Zelt länger auf als meine Hängematte mit Tarp. Und leichter als sehr viele Zelte ist es auch noch. Gruss Konrad
    2 Punkte
  9. Nimm eine Thermarest. Hat als einzige lebenslange Garantie. Pfeife auf das Packmass. Ich habe, glaube cih schon die vieret oder fünfte TAR. Irgendwann delaminieren die alle mal und dann gbits auf Garantie eine neue. Letztens wollte ich meine alte Matte bei TAR flicken lassen und auch dafür bezahlen. Haben mir ne neue Matte geschickt. Gruss Konrad
    2 Punkte
  10. Nettikette-Erweiterungsvorschlag : Wenn mehrere User in einem Sachthread voelligen Bullshit austauschen, darf das nicht durch sachliche Beitraege unterbrochen werden
    2 Punkte
  11. Pine bis Flagstaff Nach dem wohlverdienten Ruhetag ging es weiter. Nach einem kurzen und einfachen Aufstieg hatten wir am Mogollon Rim einen spektakulären Ausblick. Dies sollte für die nächsten Tage die letzte Aussicht dieser Art werden, denn ab jetzt führte der Trail überwiegend durch Kiefernwald. Während unserer Mittagspause überholte und Ric Flair, der kurz nach uns losgelaufen war. Der Trail bestand aus einem schmalen Pfad, der sehr angenehm zu gehen war. Der Untergrund war aufgrund der vielen Kiefernnadeln schön weich und somit angenehm für die Füße. Da es am ersten Tag genügend Wasserquellen gab, mussten wir zumindest neben den Lebensmitteln nicht auch noch viel Wasser schleppen. Zwar hatten wir eingeplant in Mormon Lake etwas nachzukaufen, aber da wir nicht wussten, wie die Auswahl dort sein würde, nahmen für trotzdem genügend Nahrung für 6 Tage mit. Im Supermarkt in Pine hatte ich diesmal sogar meine geliebten "Instant refried beans" gefunden. Und das gleich in der Großpackung! Nach einer erholsamen Nacht unter Bäumen bekamen wir nach wenigen Minuten Gehzeit die Info von einem anderen Wanderer, dass es in der Nähe Trail Magic geben würde. Dies ließen wir uns nicht zweimal sagen und schauten auf dem besagten Parkplatz nach. Tatsächlich hatten dort zwei Männer gerade ein Pavillon und mehrere Stühle aufgebaut. Als sie uns sahen, fragten sie uns sofort ob wir den AZT laufen und luden uns auf eine Tasse Kaffee ein. Sie selber sind 2021 den AZT gelaufen und wollten den Thruhikern im Jahr 2022 eine Freude machen. Neben Kaffee und Äpfeln bekamen wir etwas ganz besonderes: einen Metallanhänger vom AZT. Kurz danach ging es für uns durch längere Schneefelder, die aber gut begehbar waren. Nur einmal ging es steil bergab und wir sanken knietief im Schnee ein. Abgesehen davon waren die Wege erneut sehr einfach. Angenehm war zudem auch das deutlich kühlere Klima, u.a. bedingt durch die vielen schattenspendenden Bäume. Gegen Abend wurde es sehr nass, denn der Schnee in der Region war erst kürzlich geschmolzen und hatte lauter nasse Wiesen hinterlassen. Mehrmals verließen wir den Trail um nicht im Wasser zu versinken. Für die Nacht fanden wir eine Stelle, an der jemand eine weiche Unterlage aus Kiefernnadeln aufgeschichtet hatte, die uns ein besonders bequemes Bett beschwerte. Nachts hörten wir Kojoten heulen. So ähnlich wie am Vortag ging es weiter. Einfache und flache Wege durch dichten Wald. Zur Abwechslung kamen wir an kleineren Seen vorbei und hatten erneut keine Probleme mit der Wasserversorgung. Auch wenn die Landschaft im Vergleich zum südlicheren Abschnitt vom AZT eintönig war, gefiel er uns, denn es lief sich deutlich angenehmer. Diesmal schafften wir es zum ersten Mal die 30km-Marke zu knacken. 28 oder 29km waren wir zuvor schon oft gewandert, aber noch nie mehr. Entweder war es zu heiß, es ging zu viel bergauf oder es wurde schon dunkel, bevor wir die 30km geschafft hatten. Am nächsten Morgen bekam ich jedoch erneut körperliche Probleme. Diesmal waren es nicht die Schultern, sondern mein Rücken. Als ich die Heringe aus dem Boden zog, bekam ich kurz danach Schmerzen in der Lendenwirbelsäule. Die Schmerzen waren gar nicht stark, jedoch konnte ich den unteren Rücken nur noch geringfügig bewegen. Das Gehen über die Schneefelder fiel mir so viel schwerer, ich fühlte mich richtig ungelenk. Wir nahmen den Abzweig bergab zum Mormon Lake, um dort eine längere Pause einzulegen. Der See war ausgetrocknet, doch es gab neben einem Campingplatz einen kleinen Laden. Die Auswahl war gering und die Preise gesalzen, sodass wir froh waren, genügend in Pine eingekauft zu haben. Um es bis Flagstaff zu schaffen, kauften wir jeder über ein Kilo Nahrung dazu. Am Campingplatz trafen wir Ric Flair, der hier einen ungewollten Ruhetag einlegte, da er in den Tagen zuvor jeweils über 40km gelaufen ist und nun Probleme mit der Achillessehne hat. Mein Mann massierte meinen Rücken und nach rund drei Stunden Pause brachen wir langsam auf. Die Schmerzen und die Steifigkeit im Rücken war noch immer vorhanden, aber schon leicht zurückgegangen. Am Abend massierte mich mein Mann erneut, dies wurde in den nächsten Tagen zu einer Routine, um weiteren Beschwerden vorzubeugen. In der Früh sahen wir eine Herde "Elk". Die direkte Übersetzung lautet zwar "Elch", doch in Wirklichkeit handelt es sich um eine in Arizona lebende Hirschart. Anschließend wechselte der Wald in eine trockene Steppe, über die uns eine monotone Forststraße führte. Aufgrund der Höhe waren die Temperaturen trotz des fehlenden Schattens ganz angenehm. An einem Aussichtpunkt hatte man zu einem späteren Zeitpunkt einen tollen Überblick über den Cococino National Forest. Das ist eine der wenigen Aussichten auf dieser Etappe. Die Wasserversorgung wurde in den letzten Tagen bis Flagstaff deutlich schwieriger und wir mussten mehr planen. Es gab zwar weiterhin Teiche oder Wilderness-Tanks, doch die Abstände dazwischen waren größer. Einmal mussten wir gezwungenermaßen an einem unappetitlichen See unsere Wasserflaschen auffüllen. Das Wasser sah nicht nur ekelig aus, es schmeckte auch so. Erst ein Pulver mit "Waldbeerengeschmack" machte es genießbar, auch wenn die Farbe nun knallrot war. Die Temperaturen waren in den meisten Nächten moderat gewesen, die vorletzte Nacht vor Flagstaff hingegen war kühl. Ein Stückchen weiter muss es noch viel kälter gewesen sein, zumindest berichtete dies ein Hiker, der dort zeltete. Die bunte Felswand war ein optisches Leckerbissen. Kurz darauf kamen wir zur Abzweigung zwischen der Urban Route und der originalen Route vom AZT. Viele wählen hier die Urban Route, weil man an mehreren Supermärkten und Restaurants vorbeikommt. Wir jedoch entscheiden uns für die naturnähere Variante und nahmen stattdessen einen Bus in der Nähe von einem Trailhead nahe Flagstaff. Zuvor führte uns der Trail über eine Steppe mit Aussicht auf die schneebedeckten San Francisco Peaks. In Flagstaff kauften wir im REI eine neue Gaskartusche und mein Mann kaufte sich ein neues Paar Altra Olympus. Er war mit den Schuhen zufriedener als ich. Als Unterkunft hatten wir zwei Übernachtungen bei einem Trailangel vereinbart, der diese Option bei Facebook angeboten hatte. Dieser schmiss als erstes unsere Wäsche in die Waschmaschine und bot uns Getränke an. Jedoch entpuppte sich diese Übernachtung für uns persönlich als Reinfall, denn wir hatten in dem 1-Zimmer-Apartment keinerlei Privatsphäre. Für noch mehr Stress sorgte allerdings die erneute Beschäftigung mit dem Paket, welches seit Kearny vermisst wird. Unser Host aus Phoenix wollte das zurückgesendete Paket annehmen, jedoch fanden wir in Flagstaff heraus, dass es dort nie angekommen ist. Trost suchten wir beim örtlichen Taco Bell, wo wir uns mit leckerem und gesunden Essen versorgten.
    2 Punkte
  12. Fabian.

    Impressionen von Touren

    Tongariro Crossing Gestartet sind wir ca. um 6.30, angekommen um 12.30, nachdem wir noch einen Wanderer die letzten paar hundert Meter ins "Ziel" tragen mussten, der sich seinen Fuß gebrochen hatte. Insgesamt rund 20km und 840 Höhenmeter waren zwar einigermaßen anstrengend aber gut in nem halben Tag machbar. Sehr viele Leute auf dem Trail aber dennoch ein tolles Erlebnis! Mt Ngauruhoe oder auch Mount Doom (falls den jemand aus Herr der Ringe kennt ) Hochebene, die von einigen Verrückten als Joggingstrecke genutzt wurde. Blick vom Red Crater. Aus der Spalte strömte vor "einigen" Jahren noch glühendheiße Lava. Emerald Lakes Red Crater Der @HUCKEPACKS Packl Spezial als perfekter Begleiter. Blue Lake Elendig langer monotoner Abstieg auf fast betonharten mit Kies ausgefüllten Matten. Wo hast du denn übernachtet? Wir werden den Track in ner guten Woche selbst laufen und hadern noch mit den Zeltplätzen.
    2 Punkte
  13. mnzl

    Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    Nicht wirklich neu, aber zumindest ich habe es gerade entdeckt: Android Smartphones um die 100g, wenn man nicht gerade viel mit einer Karte am Handy arbeitet eine ganz gute Sache: https://www.techstage.de/ratgeber/android-zwerge-mini-smartphones-bis-4-zoll-ab-45-euro/4qt5jc2?wt_mc=intern.red.techstage.newsticker.anrissliste.teaser.teaser
    1 Punkt
  14. J_P

    Westweg als Neuling laufen ;)

    Das Wetter im Schwarzwald kann im April sehr wechselhaft sein! Also aufjedenfall gute Regenausstattung mitnehmen. Außerdem liegt auf dem Feldberg und dem Belchen meistens noch Schnee. Also evtl Gamaschen und/oder Seal Skins mitnehmen, falls du in Trail Runnern laufen willst.
    1 Punkt
  15. khyal

    Daune teilweise tauschen ?

    Brauchst Du nicht, Magic erwaehnte ja schon OST Die machen richtig gute Arbeit, sind ja auch von Gary (WM) zertifiziert... Per Hand Daune fuer Daune aussortieren ist ja nicht wirklich eine Loesung @Magic kannst sie mal anrufen und nett fragen, ob sie die nicht sortieren bis auf ein bestimmtes Gewicht auffuellen koennen... Bei Extex kosten 250g 860er Daune 84 €, aber das hast Du warscheinlich schon laengst nachgeschaut...
    1 Punkt
  16. Ja, ich halte die Uberlite in der jetzigen Form für ein Luftsieb. Natürlich soll mensch aufpassen, wo man sich damit bettet etc. Nur. Wenn Du abends, um 23:00 Uhr, in einem Shelter auf dem AT eintriffst, willst Du dich möglichst geräuschlos hinlegen. Du wirst kaum den ganzen Shelter ableuchten und die andern Hiker aufwecken wollen. Es fällt mir wirklich keine sinnvolle Anwendung für diese Matte in der jetzigen Form ein (Aus Gründen hatte ich letztes Jahr drei davon. Keine hat länger als 2 Wochen lang gehalten). NeoAir und Xterm waren wesentlich stabiler.
    1 Punkt
  17. Nordisk Vanna 2,5 Ich bin auch Seitenschläfer und habe im letzen Jahr ca. 6 Wochen gut darauf geschlafen.
    1 Punkt
  18. Ganz so auf das Packmaß pfeifen wie Konradsky das empfiehlt, empfiehlt sich als Bikepacker wiederum nicht, jedenfalls, wenn Du auf die Kombi Rahmentasche, Arschrakete und Lenkerrolle gehen willst und dann Platz einfach Mangelware ist. Wir haben aus diversen Gründen eine Lenkerrolle, die QR-Lenkertasche, eine kleine Rahmentasche und eine große Arschrakete, das Zelt (BA Tiger Wall in der Bikepackingversion) passt unter den Sattel von meinem Mann. Wir haben zwei Optionen an Isomatten ausprobiert, Airmat Double von Exped in Kombination mit einer 4mm-Eva-Matte drunter (R-Wert dann etwas unter Deinem Wunsch, aber 3-Jahreszeiten tauglich) und die STS Etherlight Insulatet in LW für meinen Mann und die Thermarest Uberlite in S für mich. Letztere sucht man natürlich, aber die Etherlight hat ein größeres Packmaß als die Airmat ... wenn die Airmat dabei ist, bekommen wir das komplette Schlafset-Up (StS Spark und Flame 0 + Daunendecke) inklusive Kopfkissen und Groundsheet fürs Zelt in die 9l-Lenkerrolle, mit der Kombi Etherlight-Uberlite passt das Groundsheet nicht mehr rein und mein Mann kann die untere Griffposition am Gravel nicht mehr nutzen. Will sagen, wenn Du häufiger auf Bikepackingtouren gehst, schau aufs Packmaß. Die 4mm-Eva wohnt übrigens außen auf der Arschrakete.
    1 Punkt
  19. Ich hatte mit meiner xlight nxt auch schon -3 Grad dieses Jahr und es war gemütlich warm von unten. Die matte ist super bequem. Der Stoff fühlt sich leicht dehnbar an, man sinkt schön etwas ein wie daheim. Und es raschelt null. Ich habe ja die letzten 5Jahre und 6000+ km auf einer s2s ul insolated verbracht. Aber die NXT ist nochmal bequemer und auch etwas wärmer. Bin bekehrt, auch wenn ich mehr aufpusten muss.
    1 Punkt
  20. Wuerde ich auch vom Zelt abhaengig machen... Ein Wanderbuddy hat ihr kleines 1P-Kuppelzelt immer noch abends in irgendeine Luecke geschoben bekommen, waehrend 2 Andere mit einem groesseren Lavvu da Probleme hatten und zugesehen haben, dass sie halt was frueher ankommen... Und dann halt danach richten, wie Du den Tag planst...
    1 Punkt
  21. khyal

    Suche Agilist Größe M

    Oh ja, das geht mir auch so beim Packrafting, dass die Rucksaecke super bequem sind, es wird erst wieder unbequem, wenn ich mit dem Packrafting aufhoere und den Rucksack vom Boot runter nehme... Sorry, der musste einfach sein, die Vorlage war zu gut, ich weiss natuerlich, wie es gemeint war... Was immer aus Prinzip zu machen, fuehrt leicht zu einer Schere im Kopf.... Wer ist denn "man", den User kenne ich noch nicht und warum hat der immer Hueftgurte abgeschnitten (ich hoffe nur an eigenen Rucksaecken ) und warum hat er das ueberhaupt gemacht, seit mehreren Jahrzenten gibt es doch UL-Rucksaecke mit, ohne und mit abnehmbaren Hueftgurten in allen "UL-Gewichtsklassen", dass man herkoemliche Rucksaecke strippen muste, ist doch schon deutlich laenger her. Mal davon abgesehen, dass ich aus Komfortgruenden & um Wirbelsaeule / Bandscheibe zu entlasten, sobald das Gewicht was mehr wird, bei gleichzeitig laengeren Tourstrecken, Rahmen und Hueftgurt bevorzuge, aber da hat jeder eigene Vorlieben, sonst waere es ja auch langweilig.
    1 Punkt
  22. Im Englisch des Königs, auf dessen Inseln es weder Elche noch Wapitis gibt, wird der Elch tatsächlich als "elk" bezeichnet, analog zum norwegischen Elg, schwedischen Älg und deutschem Elch. Aber seine ehemaligen Untertanen in Kanada und den Vereinigten Staaten, wo diese Tiere tatsächlich leben, sehen das anders. Weshalb auch immer die beim Google-Übersetzer werkelnde künstliche Dummheit dann die britische Version nimmt? Nichts für ungut, ich wollte halt nur Verwirrung vermeiden.
    1 Punkt
  23. Viren, Protisten/Amöben sind dort kein Problem, wenn man nicht das schlimmste Loch anzapft, aber dazu hat man auch keine Veranlassung, da überall (fließendes) Wasser ist. Meist wird der Wind zu stark sein. - Die Empfehlung weiter oben mit Chaps, Regenrock und -jacke dürfte funktionieren (die gleiche Kombi habe ich auch, jedoch nicht für die Vidda). Aber eine Regenhose wird wahrscheinlich bei echt stürmischem Schnee-/Regenwetter am praktischsten sein. Windweste/-jacke würde ich auch empfehlen. Wenn man die Handylampe einplant, um notfalls mal eben nachts kurz etwas zu erleuchten, dann könnte man tatsächlich auf eine andere Lampe verzichten. Es wird kaum wirklich dunkel zu der Jahreszeit.
    1 Punkt
  24. OT: Wegen Indien : Da ich dort gelebt habe (und familiäre Bindungen habe) noch ein kleiner Einblick. In erster Linie geht es hierbei nicht nur um Bürokratie (die lästig ist, gebe ich zu), sondern eher um die militärische Sicherheit. Von Europa halt schwer vorstellbar, wenn man seit 30 Jahren frei auf dem ganzen Kontinent bewegen kann und der Krieg in weiter ferne ist, aber in Indien ist man halt mit den grossen Nachbarn in einem Dauerkonflikt, der immer auch gewaltsam ausbricht (Pakistan - China). Die Grenze ist halt schwer bewachbar ist (und wo nun halt die interessanten Gebirge liegen). Deshalb auch das Verbot von Satellitengestützten Kommunikationsgeräten. Von inneren Spannungen ganz zu schweigen die jederzeit in sehr grosse Gewalt ausbrechen kann (Progrom Gujarat in 2002). Ich habe persönlich auch mehrmals erlebt, dass die ganze Belegschaft gebeten wurde, zu Hause zu bleiben - letztendlich ist jedoch nichts passiert. Was Korruption angeht, ist es ein Problem, in dem Hinblick auf Permits aber weniger. Da hat die Regierung viel Arbeit geleistet (Preise sind öffentlich einsichtbar, die Telefonnummer einer Anti-Korruptionsstelle ist überall angebracht etc.). Schlimmer sind die privaten Tour-Operators, die versuchen unvorbereitete Touristen über das Ohr zu hauen. Oft ist es aber so, dass der Preis für Ausländer höher ist als für die Einheimischen - was für mich absolut OK ist. Sprache : wenn der Inder von Trekking spricht, ist meistens eine Tagestour, höchstens eine Wochentour gemeint. Sonst kann ich nur zustimmen, in Himachal Pradesh ist das Angebot sehr schön (selbst dort gewesen). Einfach Manali aussen vor lassen, da es sehr überlaufen ist, aber in den Seitentälern gibt es schon sehr viel zu entdecken. Für lange Trekkingtouren fehlt einfach die Infrastruktur (es fängt schon mit genauen Karten an-wahrscheinlich auch aus dem oben genannten Grund, keine Wanderwege die markiert sind usw.). Nationalparks sind nur mit Guides betretbar (um das LNT durchzusetzen und es dadurch auch viel einfacher ist, Wilderer aufzuspüren). Sonst ist Leh-Ladakh auch noch ein sehr guter Tipp (war noch nicht dort). Soll sehr sicher sein, das Problem ist der akute Wassermangel sobald man sich in die Höhe begibt (man kann laut Karten mehrere Tage ohne Quelle/Wasserstrom/Schneefeld marschieren). Ich kann auch die Ghats in Südindien empfehlen, war diesen Winter dort, da ist die Trekkinginfrastruktur aber noch weniger da. Geht auch nur, wenn man sich einer Gruppe anschliesst (war bei meinem letzten Besuch in der Region vor 4 Jahren auf jeden Fall so) Auch nicht zu unterschätzen : das Wildleben ist um einiges aggressiver als wir es bei uns gewohnt sind. Einfach so ein Zelt aufschlagen ist einfach nicht. Der Elefant merkt wahrscheinlich gar nicht mal wie er rübertrampelt und es war schon ein komisches Gefühl, als der Jaguar/Panther auf einmal vor der Tür des Hauses steht und nicht sehr gutmütig aussah. Die meisten Pfade in Indien sind auch noch Wildtierwege. Distanzen zwischen Ortschaften sind in diesen Gebieten oft auch nicht innerhalb eines Tages einfach so zu erledigen. Als Tour kann ich empfehlen mit dem Zug von Delhi bis nach Chandigarh, dann weiter mit dem Bus bis nach Leh. Das wird ist schon ein Abenteuer für sich Ist ab Mitte/Ende Mai möglich, davor ist der Rohtang Pass, die einzige Landverbindung zwischen Himachal und Ladakh noch zu. Am wichtigsten : man muss viel Zeit mitbringen bzw. nicht zu viel vornehmen. Vieles braucht viel mehr Zeit als gedacht und auch Reisezeiten sind viel länger (Autobahn max. Durchschnittsgeschwindigkeit 60 km/h - alles andere rechnet mit 30-50 km/h - im Himalaya zum Teil sogar weniger). Noch eines zu bedenken : Diese Länder haben andere Probleme, als sich um die Befindlichkeiten einiger UL-Trekker zu kümmern. Und unter anderem haben Sie ein anderes Gesamtbild als wir. PS: Wenn jemand Tipps und Tricks für Indien braucht, gerne per PN. Kenne nicht alles, aber kann sicherlich aushelfen.
    1 Punkt
  25. Ich möchte auch mal meine drei längeren Video-Reiseberichte zu den Trails Kungsleden 2021 Westweg 2022 Walker's Haute Route 2022 hinzufügen. Stehe auch gerne für Fragen bereit, die vielleicht nicht in den Videos besprochen werden
    1 Punkt
  26. J_P

    Impressionen von Touren

    Aufjedenfall empfehlenswert! Geschätzt liegt die Forststraßenquote bei unter 20%. In Teilen verläuft der Renchtalsteig zwischen Schliffkopf, Zuflucht, Alexanderschanze und Lettstädter Höhe parallel zum Westweg.. alleine das ist in den Gebieten immer lohnenswert. Zum größten Teil verläuft der Weg auf Singletrails. Es gibt unheimlich viele Quellen, Brunnen und viele gute Schutzhütten.
    1 Punkt
  27. Meine Matte (Mummy 183 x 58 x 7 cm) ist nun auch eingetrudelt. Erster Eindruck ist echt in Ordnung. Die innenliegenden Isolierschichten sehen relativ dünn aus (war zu erwarten), da habe ich in puncto Langlebigkeit etwas bedenken, aber wir werden sehen (Praxistest steht noch aus) . Als Seitenschläfer kann es je nach Gewicht vermutlich etwas "dünn" werden (geschätzt 1-2cm Luft im Hüftbereich bei 180cm/78kg), wenn man die Matte nicht stärker aufpumpt, da sind sicherlich höhere Matten etwas im Vorteil. Hier noch die Gewichtsangaben: Pump-Packsack: 81,9g Matte: 478g Gummi-Packring: 0,7g Hülle: 7,2g Reparaturset: 2,3g Viele Grüße und happy hiking
    1 Punkt
  28. Lornez

    Impressionen von Touren

    Man hat hier im Forum ja schon relativ viel zum GR221 auf Mallorca gesehen, wir waren knapp eine Woche nach dem Sturm Juliette unterwegs, was zu eher ungewöhnlichen Anblicken geführt hat. Fotografieren gehört leider nicht zu meinen Stärken, aber vielleicht findet der ein oder andere die Tramuntana im weißen Gewand ja interessant. Wir hatten relativ Glück mit dem Reisedatum. Die ersten Etappen blieben zwar fast unberührt vom Sturm, nach Sóller wurden die Sturmfolgen aber deutlich sichtbar. Die Wege waren teilweise bis einen Tag vor unserer geplanten Etappe gesperrt. Die Refugis Tossals Verds und Son Amer hatten auch schon Stornierungen rausgeschickt, die dann zum Glück wieder aufgehoben wurden. Auf dem Es Caragoli sind erste vereinzelte Schneefelder zu finden. In der Ferne lässt sich der noch leicht schneebedeckte Puig Major bewundern. Auf dem Weg zum Cuber Stausee macht sich die Schneeschmelze bemerkbar. Die Wege verwandeln sich in Bachläufe. Auf dem Coll des Prat kämpfen wir uns durch teils einen Meter hohe Schneefelder. Beim Abstieg wird die Verwüstung durch die Schneemassen sichtbar. Quasi der komplette Wald ist niedergemäht, statt des Victorinox hätte man hier eine Machete gebrauchen können. Der letzte Kilometer nach Lluc kostet uns über eine Stunde. Das Kloster Lluc am Sonntag bei 20° und Sonnenschein ist die reinste Geisterstadt. Übernachten ist noch möglich, aber die Versorgung mit Lebensmitteln ist abgeschnitten. Die letzte Etappe durch den komplett zerstörten Wald umgehen wir über den Puig Tomir, Mitwanderer berichten abends im Refugi, dass sie die letzten 10km mehr auf allen Vieren gekrabbelt als gewandert sind.
    1 Punkt
  29. Lake Roosevelt bis Pine Diese 182km lange Etappe war unserer längster Abschnitt ohne Resupply. Mit 5kg Lebensmitteln plus 3 Liter Wasser waren die Rucksäcke diesmal so richtig schwer. Nachdem wir uns noch eine Mahlzeit im Restaurant gegönnt und etwas Katzenwäsche betrieben hatten, ging es wieder zurück auf den Trail. Zur Mittagszeit war es mal wieder sehr warm und der Trail bot im Anstieg keinen Schatten. Schon bald mussten wir eine ungewollte Pause einlegen, weil mich das Rucksackgewicht so schmerzte. Viele Kilometer schafften wir an dem Tag nicht, in der Nähe der nächsten Wasserquelle stellten wir vor Sonnenuntergang unser Zelt auf. Der nächste Tag in der Four Peaks Wilderness war für mich einer der schlimmsten auf dem ganzen Trail und ist mir in keiner guten Erinnerung geblieben. Es sollte die meiste Zeit des Tages bergauf gehen, was wir durch frühzeitiges Aufbrechen etwas entschärfen konnten. Doch die Wettervorhersage sagte eine Hitzewelle mit rund 33 Grad Celsius im Tal vorher, keine Ahnung wie die Temperaturen oben am Trail waren. Uns auf jeden Fall zu warm. Normalerweise hätten wir bei solch einem Wetter die Sonnenschirme aufgespannt, doch der Trail war mit Gebüsch zugewachsen und so konnten wir die Schirme nicht nutzen, da wir mit ihnen ständig irgendwo hängen blieben. Die Zweige der Büsche mussten wir zur Seite drücken, um dran vorbei zu gehen. Das alleine war schon nervig, dazu kamen bei mir starke Schulterschmerzen aufgrund des schweren Rucksacks. Mindestens alle 30 Minuten musste ich eine Pause einlegen, in der mein Mann mir meine Schulter- und Nackenpartie massierte, damit die Schmerzen nachließen. Die kamen leider sehr rasch zurück, wenn ich den Rucksack wieder aufsetzte. An den Einstellungen spielten wir immer wieder herum, doch so richtig überzeugte an dem Tag nichts. Nichtsdestotrotz war die Aussicht durchgängig toll, wir hatten einen Blick auf den Lake Roosevelt und die Four Peaks Wilderness. Einen schattigen Pausenplatz fanden wir erst spät, als wir einen fast ausgetrockneten Bachlauf entdeckten. Der darauffolgende Wandertag war vom Wegverlauf her sehr einfach, denn wir mussten mind. 20km einer Forststraße folgen. Der AZT war hier zwar eintönig, aber immerhin kamen die Sonnenschirme wieder zum Einsatz und das Gehen war klimatisch angenehmer als am Vortag. Noch immer konnten wir den Lake Roosevelt sehen. Auch an diesem Tag taten meine Schultern wieder weh, doch diesmal stellte ich die Rückenlänge länger ein als nötig, sodass die Träger die Schultern kaum berührten. So ging es dann deutlich besser, auch wenn der Rucksack nun insgesamt zu tief saß. Und das Gewicht des Lebensmittel hatte sich bereits ein wenig reduziert. Am späten Nachmittag zweigte der Trail von der Forststraße ab und führte hinab in ein wildromantisches Tal, in dem ein kleiner Bach sprudelte und so unsere Wasserversorgung für den Rest des Tages sicherstellte. Nach der Four Peaks Wilderness kamen wir in die berühmt berüchtigte Mazatzal Wilderness, von der ich in Berichten anderer Hiker nicht allzu viel gutes gelesen hatte. Doch die Region meinte es gut mit uns, als wir sie betraten, zogen Schleierwolken auf und minderten die Hitze ab. So lief es sich schon besser! Zudem schauten wir diesmal zum ersten Mal seit dem Beginn in ein grünes Tal! "Endlich Bäume!" rief ich, mein Mann war weniger begeistert von dem "Gstrüpp". Zwischenzeitlich sahen wir erneut eine (Klapper-?) Schlange. In der Mazatzal Wilderness ging es stetig auf und auf. Immer wieder hatte man grandiose Aussichten auf die Landschaft, von Zivilisation weit und breit nichts zu sehen. Unterwegs trafen wir spannende Thruhiker, manche sahen wir nur kurz, andere immer wieder. Als besonders interessant empfanden wir "Night Crawler", der bereits um drei Uhr morgens seinen Wandertag beginnt. Beim Wandern durch die Dunkelheit sehe er viele wilde Tiere, berichtete er uns. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Wanderzeiten, sahen wir ihn leider nicht wieder. Ric Flair hingegen übernachtete genauso wie wir bei Trailangel Shannon in Pine. An einem sehr angenehmen Wandertag, an dem die Wolken die Sonne überwiegend verdeckten und der Trail einem aussichtsreichen Höhenweg folgte, hatten wir kurzzeitig Empfang uns sahen die Wettervorhersage: Dauerregen und Gewitter in der Nacht. Der aktive Teil des Tages fiel dadurch kurz aus, denn wir suchten uns einen geschützten Zeltplatz. Als es dunkel wurde, fing es tatsächlich an zu regnen. Die ganze Nacht schüttete es während das vorhergesagte Gewitter für Blitz und Donner sorgte. Ein paar Bäume schützten unser Zelt vor den Windböen. Am nächsten Morgen war es zunächst trocken und ich freute mich erst außerordentlich über die fechte und kühle Luft. Die Berge waren in Nebelwolken gehüllt und das Wandern fiel einfach. Nachdem wir einen breiten, aber flachen Fluss gefurtet hatten, wandelte sich die Freude in Frust um. Die Wege waren nämlich durch den vielen Regen, der inzwischen auch wieder begonnen hatte, total matschig und aufgeweicht. Mit jedem Schritt wurden die Schuhe schwerer, dicke Schlammbrocken hafteten an den Sohlen. So kamen wir auf den eigentlich sehr einfachen Pfaden nur langsam voran. Aber da die Zeltplatzsuche bei dem schlammigen Untergrund schwieriger ausfiel, schafften wir trotzdem 29km. Am letzten Tag dieser Etappe schien dann auch wieder die Sonne und wir ließen die Mazatzal Wilderness hinter uns. Dieses Gebiet hatte uns sehr gut gefallen. Bis Pine liefen wir noch einige Kilometer durch den namensgebenden Kiefernwald und genossen die Wege ohne Schlamm. Der AZT streift den Ort an einem außerhalb gelegenen Parkplatz, von dem aus wir uns auf der Landstraße zum Supermarkt begaben. Zum Abschluss der Etappe gönnten wir uns jeder eine leckere Pizza im Restaurant.
    1 Punkt
  30. Ich komme gerade von meinem Overnighter zurück und konnte die Naturehike antesten - angekündigt waren -6°C, das kommt auch gut hin - es wurde sternenklar, die 1.5l Wasser im Zelt sind mal eben durchgefroren. Untergrund war Wiese am Waldrand. Der Schlafsack kam so langsam an seine Grenze nur mit 175er Merino Baselayer, von unten war es aber ok. Fazit: bei Frost definitiv zu gebrauchen. Der Rücken zwickt ein wenig; ist aber kein Wunder nachdem ich von 18Uhr bis 7Uhr morgens im Zelt lag... Am Freitag hatte ich die Matte auf der Dachterrasse getestet mit Quilt; da waren aber noch 8°C, also nicht gerade herausfordernd.
    1 Punkt
  31. ChrisS

    Impressionen von Touren

    Gerade mit Schrecken festgestellt, dass die Tour bei mir 25jähriges Jubiläum feiert! Ist aber landschaftlich wirklich wunderschön. Voll war es damals schon!
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  32. Ich habe das dmBio Veggie Hack ist aus Erbsenprotein und Jackfruit, steht aber auch der Warnhinweis mit kann Spuren von Soja enthalten drauf.
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  33. Na ja, man ist dort nicht so abgelegen wie bei manch anderen Trails, aber auch beim Westweg gibt es Abschnitte, die relativ abgelegen sind und wenn du genau an denen derart erschöpft bist, dass du nicht mehr weiterkannst und ne Schlafpause machen musst, wäre ich über eine zuverlässige Unterlage froh.
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  34. Ich habe die Matte gekauft, da ich nach einer leichteren und kleineren Alternative zu meiner StS Ether Light XT Womens L gesucht habe. Ich habe sie allerdings in "Mummy Small" bestellt (ich brauche etwas Breite, aber nicht unbedingt die Länge). Die angegebenen Daten in dieser Größe: 168cm x 58cm x 7 cm 410g Packmaß: 10x16cm R5.8 Heute kam sie an, daher erste Eindrücke: Lieferumfang: Matte, kleines Gummibändchen, Aufbewahrungsbeutel, Pumpsack, Flicken. Kein Ersatz-Ventil. Tatsächliches Gewicht 20g schwerer als angegeben (Bändel ist natürlich getarat) das wichtigste: Maßhaltigkeit: aufgepumpt hat die Matte 168x54x7 - die 58cm Breite gibt's nur wenn man den Abstand der Ösen (deren Sinn sich mir bis jetzt nicht erschließen) misst. erster Eindruck: Das Ventil passt zum StS (und damit vermutlcih auch Exped); vom Prinzip her wie bei Nemo (Deckel ab: Flatterventil, das Ventil kann man ganz rausziehen zum Entlüften; dann ergibt sich ein Blick ins Eingemachte - ich hoffe man kann die Alufolie im Inneren sehen: Der Pumpsack ist erstaunlich ok (bis auf das Gewicht), Doppelfunktion als wasserdichter Kompressionssack (ich habe die Wasserdichtigkeit nicht getestet, aber die Nähte sind getaped, und es gibt einen Verschluss für den Auslass: Handling: Der Pumpsack funktioniert im Vergleich zum StS Sack eher mäßig, weil es durch die große Öffnung und den Rollverschluss schwierig ist, den Sack schnell abzudichten. Mit dem StS (der hat auch eine Art "Schnozzel" )pumpt es sich wesentlich schneller. Einen großen Unterschied gibt es am Ventil der Matte selbst: der Differenzdruck, bei dem es öffnet, ist extrem hoch. Man muss schon ordentlich Schmackes auf den Pumpsack geben, dann öffnet es mit einem freudigen Furz; sobald das Ventil öffnet strömt die Luft auch gut hinein. Mit dem Mund aufzublasen wird aber extrem schwer. Luft ablassen geht fix, ähnlich der STS und schneller als bei xlite (altes Modell zumindest). Kein Vor-Rollen nötig, man kann die Matte direkt nach dem Öffnen des Ventils zweimal falten und dann zusammenrollen. Form und Liegekomfort: Man erkennt recht deutlich, wo hier abgekupfert wurde. Die Größe ist natürlich unterschiedlich, da ich die StS in der Large-Variante habe. Auch hat die Naturehike die breiteste Stelle an den Schultern, nicht in der Mitte (was ich eigentlich gehofft hatte); so stark wie Thermrest oder Exped zieht sie aber längst nicht zu. Liegekomfort ist vergleichbar zur Ether Light, stabil bis zum Rand, zumindest meine Hüftknochen kommen nicht durch. Material fühlt sich ok an; ich tue mich schwer zu beschreiben wie - nicht klebrig, nicht so "gummi-knarzig" wie die Ether Light, eher leicht und trocken. Die wichtigste Frage - Isolation - kann ich aber leider noch nicht beantworten. Wenn ich am WE wieder fit bin, nehme ich sie mal mit nach draußen und teste direkt gegen die StS. Wenn sie da gut abschneidet, habe ich locker zwei Liter frei im Gepäck! Wenn ihr noch Fragen habt oder weiter Fotos wollt, immer zu!
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  35. Söö.. Spaß beiseite. Ich finde die Maßstäbe eines Thruhikes bzw. einer Durchwanderung können variabel sein. Grundlegendes Merkmal sollte sein, dass die erkorene Strecke an einem Stück zu Fuß absolviert wird! Ob man jetzt für das Nachkaufen von Lebensmitteln von einem Wegpunkt aus in den Bus steigt um in einen weiter entfernten Ort zu fahren spielt doch eigentlich keine Rolle, solange man auch wieder zu dem Wegpunkt zurückkehrt und dort den Weg fortsetzt. Ich finde es sogar großartig, dass wir heute diese Möglichkeiten nutzen können.. es spart einfach Zeit. Zeit, die wir dann letztlich in das Absolvieren unserer Wanderstrecke stecken können.. Wie jeder das letztlich plant bleibt m.M.n Geschmackssache.. denn jeder "läuft seinen eigenen Weg!"
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  36. Als echter thruhiker wird es dir das wohl wert sein. Denk dran genug essen mitzunehmen… und genug Schuhe um überhaupt anzukommen.
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  37. Ähnlich wie @BitPoet und @dermuthige finde ich es fragwürdig, wenn es nur ohne Flip-Flop und ohne Maildrop ein "echter" Thruhike sein soll. Die erste Voraussetzung (ohne Flip-Flop) kann ich noch einigermaßen nachvollziehen, da dies zumindest auf vielen Trails möglich ist. Auf manchen (wie z.B. dem PCT) aber eben nicht (Stichwort Trailsperrung wegen Waldbrand) und wenn dann jemand diesen Abschnitt gezwungenermaßen auslassen und später nachholen muss, ist es für mich trotzdem ein Thruhike, denn die ganze Strecke wurde begangen. Den zweiten Punkt (ohne Maildrop) kann ich nicht nachvollziehen, da es nichts damit zu tun hat, ob ich diesen Weg in einer Saison durchgängig gegangen bin. Wenn es auf dem Trail oder in der Nähe eben keine Möglichkeit gibt Nahrung einzukaufen, bleibt kaum noch etwas anderes übrig, als sich ein Paket mit LM zu schicken. Es sei denn man ist bereit (und in der Lage!!) LM für zwei bis drei Wochen zu tragen, dies hat dann für mich aber nichts mehr mit ultralight zu tun. Ultralight bedeutet für mich nicht nur ein geringes BW, sondern auch die getragene Menge an Nahrung und Wasser nach Möglichkeit zu begrenzen. Manchmal ist MailDrop die einzige Möglichkeit dazu. Genauso verhält es sich mit dem Neukauf von Schuhen. Wenn man dieses Ziel auf jedem Trail erreichen möchte, sollte man bei der Schuhwahl flexibel sein und nicht bloß ein spezielles Modell nutzen. Ansonsten kann es sehr sehr schwer werden Ersatz für die Schuhe ohne MailDrop zu bekommen. In Italien habe ich auf über 3000 Wanderkilometer keine Hoka Speedgoat (oder Altra Lone Peak) gesehen. Einmal habe ich mir ein Paar zugeschickt, ein anderes Mal habe ich vor Ort gekauft, musste aber auf mir bisher unbekannte Schuhe ausweichen. Auf beides zu verzichten kann für jemanden eine persönliche Herausforderung sein, den Begriff "echter Thruhike" finde ich da aber unpassend. Dem stimme ich zu, dies ist viel einfacher umzusetzen als auf den Postversand zu verzichten. Ein Schlafsetup, welches auch für -5 Grad geeignet ist, wiegt auch einfach viel weniger als LM für eine Woche extra. Wenn möglich, durchaus sinnvoll. Jedoch auch nicht immer möglich. Man denke an das Visum, welches man als Europäer für die US-Trails benötigt. Auf Fernwanderungen in Europa ist dies natürlich kein Thema und man kann sich es erlauben, für sich eine solche Bedingung festzulegen. Auf Fernwanderwegen in den USA könnte man wohl die Ausrüstung entsprechend anpassen.
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  38. Sorry dass ich das jetzt so direkt sagen muss: du stellst Wertungen auf über Dinge, die du selbst noch nicht gemacht hast und argumentierst dabei mit Vorgehensweisen, die du selbst noch nicht ausprobiert hast. Mach bitte einen der großen amerikanischen Trails. Ich bin gespannt, was danach von deiner Sichtweise übrig ist.
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  39. Ich mag deine Gedanken. Wäre es für eine Diskussion vielleicht passender, die Definition des Thruhikes zu belassen (gesamten Trail absolvieren) und für deine erschwerte Variante einen neuen Begriff zu finden? Wenn du deinen Thruhike als "echt" betitelst, degradierst du die übliche Variante ja zu "unecht". Wie wär's zum Beispiel mit dem "Autarken Thruhike" bzw. "Self-sustained Thruhike"? Trifft das deine Gedanken? Ohne fremde Hilfe unterwegs sein, auf sich allein gestellt. Ich weiß, du möchtest niemandem zu nahe treten. Daher dieser Vorschlag: Ich denke, er hilft, das zu erreichen.
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  40. Ich schätze einen Trinkschlauch ebenfalls sehr, um regelmäßig etwas zu trinken ohne ständig den Rucksack absetzen zu müssen. Da ich mich gerade ebenfalls in die UL-Region wage und den Umstieg von meiner Camelback-3 Liter Trinklblase (235 g) auf leichtere Varianten durchdenke, hier ein paar Anregungen (bisher nur angelesen, da von mir auch noch nicht umgesetzt, die alten Hasen werden das aber sicher bestätigen/widerlegen): Du nutzt wie ich den Sawyer Squeeze, der passt auf einige PET-Flaschen und je nach Erfahrung mehr oder weniger gut auf Platypus-Beutel (keine eigene Erfahrung). Alternativ gibt es von Evernew Beutel, die wohl besser zum Squeeze passen sollen. Für die Platypus-Beutel gibt es einen passenden Schlauch ("Platypus Trinkschlauch Kit") --> wiegt 57 g und kostet 19 € Für Evernew gibt es ebenfalls einen Trinkschlauch ("Evernew Hydration Tube Trinkschlauch") --> wiegt 50 g und kostet ~33 €. Laut Herstellerseite kann man Wasser bis 90°C einfüllen, das macht es für alle interessant, die so verfroren sind wie ich und sich bisher gerne die Füße an einer Wärmflasche aus Nalgene-Flasche gewärmt haben. Da der Squeeze zu einigen PET-Flaschen passt, gehe ich davon aus, dass die oben genannten ebenfalls auf PET passen. Müsste man ausprobieren, welche gehen. Es gibt auch einen Trinkschlauch von Source ("Convertube"), der mit unterschiedlichen Adaptern kommt und auf PET passen soll. Wiegt mit 4 Adaptern laut Hersteller 100 g, wäre spannend zu sehen, wie leicht die Kombi von Schlauch + 1 Adapter wäre --> kostet ~ 11 € Die Evernew-Beutel sind übrigens etwas schwerer als Platypus: 2-L-Platypus 36 g, 2-L-Evernew 41 g.
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  41. noodles

    Ultralight & Fotografie

    Ich habe früher auch die RX 100 II benutzt, vor ca 2 Jahren habe ich mir dann das Handy mit der derzeit besten Kamera gekauft, das Huawei P40pro. Die Bildqualität steht der der Sony nicht nach, die Farben sind OK der Weißabgleich funktioniert Das Weitwinkel ist sehr gut Das Tele geht so die Nachtaufnahmen sind gut sogar Sternenhimmel funktioniert Gegenlicht ist kein Problem Trickaufnahmen gehen auch Fisheye kann man mit der Panoramafunktion simulieren Kurze Belichtungszeiten kann man einstellen Bloß das Bokeh kann man aber nur mit der Software simulieren. Da ist natürlich mit gutem Glas viel besser. Das und die Schnelligkeit bei der Auslösungen bleiben die Vorteile einer richtigen Kamera.
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  42. Ich habe mir erlaubt meine Antwort bezugnehmend auf obig zitierten Kommentar auszulagern, um den thread der Fragestellerin nicht zu zerfleddern. Und ja. Ich meine es ernst. Ist das schlimm eine persönliche Haltung zu haben? Mir erschließt sich natürlich, dass das provoziert, vor allem so knapp gehalten. Allerdings sprach ich auch von mir und habe jetzt keine generelle Reisewarnung ausgegeben. Darauf empört zu reagieren ist so ein typischer Schnappreflex in einem Forum. Der bringt einem natürlich viel Zustimmung. Da hat der Dingo doch glatt die Sachsen verunglimpft. Nein. Der Dingo hat für sich entschieden so ein Bundesland nicht mehr zu bereisen, weil er sich dort nicht sicher fühlt. Oft genug höre ich wie Scheiße Menschen München finden. Gut. Können Sie ja. Muss ich mich dazu echauffieren? Ich hole mal aus. Wir stehen knapp ein Jahr nach Chemnitz vor den Wahlen. Wir haben in Sachsen einen extrem inkompetenten Ministerpräsidenten, der in Talkshows, man hat den Eindruck unter Drogeneinfluss, Phrasen drischt, aber nichts konkret anspricht. In Sachsen haben wir Mechanismen, die stark an ein anderes Deutschland erinnern. Das wird nicht von der Mehrheit toleriert, aber doch immerhin von einem Viertel der Wahlberechtigten. Und nein. Wer heute AfD auch nur aus Frust wählt, der wählt ein ganz fatales Deutschland. Da ist nichts zu entschuldigen. Man kann nämlich auch ungültig wählen, wenn die Parteien einem nicht passen. Sachsen ist das NSU Land. Offensichtlicher kann eine Durchdringung rechter Gedanken in einem Staatsapparat und einer Justiz eigentlich nicht indirekt nachgewiesen werden. In Sachsen ist eine Bürgerbewegung entstanden, die auf Intoleranz basierte. Und die gerne handgreiflich wird. https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-05/rechte-gewalt-pegida-ermittlungsverfahren-rechtsextremismus-sachsen Wir haben ein Sachsen, in dem ich in dörflichen Gebieten mit einem guten Freund und seiner afroamerikanischen Frau nicht in eine Gastwirtschaft kann, ohne Blicken mit stumpfen Hass ausgesetzt zu sein. Das ist dann wie im Western. Plötzlich wird es still und alle starren Dich an. Wirklich alle. Und dann ist da das Sachsen, in dem ich mich rechtfertigen muss, wenn dort jemand spitzkriegt, dass ich Medienvertreter bin (noch nicht mal Inhalt gestaltend), oder ich froh bin wieder im Hotel in Bautzen zu sein, weil es Nachts bedrückend ist, wenn Dir eine Zeit lang Typen schweigend folgen. Ich kenne Sachsen, die haben ihr Bundesland verlassen, weil sie es nicht ausgehalten haben, dieses Muff und die Posts von ihren Verwandten zum Thema Politik. Tatsächlich kenne ich ganz tolle Sachsen und Thüringer. Aber die haben Geschichten auf Lager. Und ich bewundere jeden Sachsen, der sich dem entgegen stellt. Wirklich. Es wäre nur schön die CDU würde das als regierende Partei auch tun. Und so schließe ich das mal vorerst ab. Rechte Gewalt gehöre zur Lebensrealität, so Ministerin Petra Köpping: https://www.lvz.de/Region/Polizeiticker/Rechte-Gewalt-in-Sachsen-stark-gestiegen https://www.raa-sachsen.de/support/statistik Und das sind einfach Gründe, warum mir das alleine wandern und draußen übernachten dort zu gefährlich ist. Wie gesagt. Es ist keine Pauschalverurteilung, dafür kenne ich viel zu viele gute Leute von dort (die dort nicht mehr leben, na sowas), aber eine Kapitulation meinerseits aufgrund der für mich dort nicht aushaltbarer Grundstimmung. Und das ist ja in Sachsen-Anhalt teilweise sehr ähnlich. Man denke an den Bürgermeister von Tröglitz, Pfarrer König oder das Einknicken der Bauhaus Direktorin und an vieles mehr.
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