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Ultraleicht Trekking

Hikers for Future


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Ich finde, dass Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit beim Wandern sehr wichtige Themen sind! Für mich persönlich ist das ziemlich schwierig, da ich schon seit Jahren erst weniger, nun gar nicht mehr fliege. Ich kann es einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, zu einem Ort per Flugzeug inkl. entsprechendem CO2-Ausstoß zu gelangen, um Natur zu genießen - wohlwissend, dass ich mit meinem Verhalten dazu beitrage, dass ich dem Ökosystem insgesamt Schaden zufüge. Von dem großen menschlichen Leid, dass der Kllimawandel verursacht, einmal abgesehen. Ich weiß dann manchmal gar nicht, was ich sagen soll, wenn mir Freund*innen von tollen Reiserlebnissen erzählen, die mit hohen Kosten für das Klima verbunden waren. Gleichzeitig habe ich nämlich natürlich großes Fernweh! Ich mache viel mit dem Zug, aber die entfernten Ziele (USA, Australien) kann man mit den üblichen 6 Wochen Urlaub im Jahr natürlich nicht klimafreundlich erreichen...

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  • 5 Monate später...

OT, erdkunde-leistungskurs 1981, "naturwissenschaftlicher schwerpunkt" ... wetterkunde, klimakunde ... und da war "das alles" auch schon bekannt ... OTOT: am spannendsten fand ich aber (es gab ja noch kein internet), dass bestimmt die eine hälfte des unterrichts damit verbracht wurde, dass wir filme guckten, wie das leben in fernen ländern so ist, dazu karten malten usw.. die andere gefühlte hälfte des unterrichts waren die zahlreichen sonderexkursionen, aufgrund derer man anderen unterricht versäumen durfte, zesche besuchen, bei ford und opel bänder gucken usw. usf.. unsere lehrerin kam aus namibia. 

edit: den "neuen" stand der dinge auf un-niveau kann man zb hier lesen. dann guckst du bei mike davis, the monster at our door die erste seite an, auf der was gedruckt ist: 2020, erweiterte auflage des buches von 2005 ... war also auch da schon "allgemein bekannt". zeitung gerade so: seit unterzeichnung des pariser klimaschutzabkommens ... äh: 1994 (?) sind die CO2-emmissionen weltweit um 60% gestiegen. und von wann ist "die grenzen des wachstums", club of rome? - 1972. "wir" als menschheitsschwarm sind ganz schön träge.

Bearbeitet von hans im glueck
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OT: Ich sehe das extrem pessimistisch ... fast 8 Milliarden Menschen (Tendenz steigend, selbst ich werde wohl noch 10 Milliarden erleben) labern seit Jahrzehnten drüber ohne was zu verändern, stop, nein, Veränderungs ist da, Energieverbrauch, Flächenverbrauch, Ressourcenverbrauch steigt und steigt und steigt ... trotz des Gelabers ... also warum weiter drüber labern, eh alles scheinheilig, auch wir hier, denn wir verbrauchen Plastik ohne Ende um immer noch weitere 100g einzusparen ... da ist nix nachhaltiges am Wandern !

Bearbeitet von SouthWest
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vor 8 Stunden schrieb TappsiTörtel:

da ist nix nachhaltiges am Wandern !

OT: naja, wenn wandern deine favorisierte bewegungsform ist im gegensatz zu in-irgendein-bespassungs-resort-fliegen und der ... jetzt muss kommen: "mindset" auch ansonsten passt und zur realisierung im individuellen bereich drängt, dann schon. den begriff versteh ich eh nicht. aber ich bleibe sonnigen gemüts (dh: optimistisch), bin ja schon alt. sollen die jüngeren mal deutlicher werden und nicht in die profilneurotiker- und professionalisierungs-fallen tappen.

edit: und nie wieder 40 jahre reagan thatcher kohl! danke :-)

Bearbeitet von SouthWest
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vor 8 Stunden schrieb TappsiTörtel:

... fast 8 Milliarden Menschen

OT:

Die 8 oder 10 Mrd sind nur ein Problem wenn sie versuchen so zu leben wie die Menschen in Deutschland oder USA.

Den Klimawandel haben wir ganz alleine ohne die vielen Menschen in Entwicklungsländern hinbekommen.

Bei dir empfinde ich es nicht so, aber ich höre das Argument der hohen Bevölkerungszahl immer dann, wenn es darum geht, warum es angeblich völlig sinnlos sei sein eigenes Verhalten ändern zu müssen.

Bearbeitet von SouthWest
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OT:

Für mich ist das ganze eine Frage des Wirtschaftssystems. Wenn der Zweck des Wirtschaftens die Vermehrung von Kapital ist, dann muss die Wirtschaft halt wachsen. Wenn Wirtschaft und Betriebe unbedingt immer wachsen müssen, dann werden halt mehr Ressourcen verbraucht als man sollte. Ausserdem hat Ressourcenverbrauch in der Finanzbilanz (um die sich alles dreht) keinerlei negative Auswirkungen, während man Maschinen abschreiben kann. Nur so als Beispiel.

System change statt climate change. Es gibt viele Alternativen die nicht gleich Kommunismus bedeuten.

Ob wir nun mit Plastik oder Holzausrüstung wandern gehen wird eher nur einen symbolischen Wert haben. Wichtiger sind eher die grossen Entscheidungen: Autokauf (gar keins?, Elektro?, gross oder klein?) oder die Strategie bei der Erneuerung einer Heizung (Öl oder Sonne?).

Ansonsten sind politisches Engagement und Druck von der Masse nach oben sehr sehr nötig. Hier ein paar super Ideen wie das aussehen kann. Jede(r) kann was machen, wenn er/sie will.

https://www.germanzero.de

https://schwarmforfuture.net/

 

 

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OT:

Ich begrüße jedes Engagement für Klimaschutz, gleichzeitig teile den Pessismus.

Die Wurzel des Problems ist unsere ökonomische Grundordnung. Wenn wir ins Soll kommen möchten, muss es einen fundamentalen wirtschaftlichen Umbruch geben. Wir müssen unseren Fleischkonsum drastisch reduzieren, brauchen eine Verkehrswende um 180 Grad, müssen unser Konsumverhalten und unseren Lebensstil völlig umstellen. Unser Verständnis von der Rolle des Staates müsste komplett neu interpretiert werden. Viele Deutsche gehen schon gegen die Decke, wenn es darum geht ein Tempolimit auf der Autobahn einzuführen. Und Corona zeigt, wie zäh und ineffektiv Krisenmanagement in einem förderalen System funktioniert. Und wenn wir es auf nationaler Ebene nicht gebacken bekommen, wie soll es auf multilateraler Ebene klappen? Weder Deutschland, noch die USA oder China werden einen Rückgang ihres BIP in Kauf nehmen. Erinnert ihr euch noch an die Finanzkrise 2008/2009? Man hat es damals kommen sehen, man hat nichts unternommen und man hat das Ding gegen die Wand gefahren. Genau so wird es mit der Klimakrise passieren. Wir werden das Ding höchstwahrscheinlich gegen die Wand fahren, wir sind dem einfach nicht gewachsen.

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vor 6 Stunden schrieb michibo:

OT: Und wenn wir es auf nationaler Ebene nicht gebacken bekommen, wie soll es auf multilateraler Ebene klappen? Weder Deutschland, noch die USA oder China werden einen Rückgang ihres BIP in Kauf nehmen. Erinnert ihr euch noch an die Finanzkrise 2008/2009? Man hat es damals kommen sehen, man hat nichts unternommen und man hat das Ding gegen die Wand gefahren. Genau so wird es mit der Klimakrise passieren. Wir werden das Ding höchstwahrscheinlich gegen die Wand fahren, wir sind dem einfach nicht gewachsen.

OT: Gebe dir da vollkommen Recht. Unsere wirtschaftliche Grundordnung mit dem Streben nach ewigem Wachstum ist nicht mit der Einhaltung der Klimaziele bzw. einem nachhaltigen Leben auf diesem Planeten vereinbar. Für jeden, den Alternativen interessieren, kann ich das Konzept der Gemeinwohlökonomie empfehlen. Ist ein nettes Modell mit sehr vielen guten Ansätzen, aber was die Umsetzung angeht, bin ich auch eher pessimistisch.

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Zitat

Konzepte in Bezug auf nachhaltiges Wandern zu recherchieren und zu präsentieren

1., An- und Abreise

Für alle, die nicht von zuhause nach zuhause laufen, ein paar Fakten vom Umweltbundesamt 2019, so dass man die Effekte der Reisemittel schnell überschlagen kann (PKW mit 6 Personen liegt bei 143/4=36 g/Pkm)

1205553880_Bildschirmfoto2021-02-04um15_41_42.thumb.png.33deaed682ef449bd4ba94d6e85f9027.png

Leider ist wie immer die Herstellung des Reisemittels nicht berücksichtigt. Ich wüsste gerne, wie sich da so ein Alu- oder Carbonrad mit der geringen Laufleistung tatsächlich im Vergleich liegt .

2., Ausrüstung

3., Verpflegung

4., Unterkunft

Zu diesen Punkten wurde im Forum schon viel geschrieben. Ich denke, da muss jeder für sich den Weg finden, den er vertreten kann,- und wenn man sich darüber keinen Kopf machen möchte, sollt man das m.E. tolerieren aber nicht unbedingt akzeptieren.

OT: Ach ja, noch was persönliches:

Ich war mein gesamtes berufliches Leben in der Umwelttechnik tätig und schäme mich, was ich meinen Kindern und Enkeln zurücklasse bzw. übergebe. Muss ich daran verzweifeln oder kann ich mit der Ausrede leben, einiges, wenige versucht und wenig bewirkt zu haben. Es bleibt das Dilemma meines Lebens mit dem ich mich arrangieren muss.

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vor 5 Stunden schrieb ThomasK:

Ich wüsste gerne, wie sich da so ein Alu- oder Carbonrad mit der geringen Laufleistung tatsächlich im Vergleich liegt .

OT:

https://velotraum.de/news/oekobilanz-von-rahmenmaterialien

Vielleicht hilft das beim rechnen, allerdings ist ein Rahmen auch einfach ein Verschleißteil, es wurde nie zum ewigen Gebrauch konzipiert. Die mögliche km Leistung hängt demnach stark vom Nutzer und dessen Streckenwahl ab.

Davon ab rechne ich mit mind 35.000km mit meinem Carbonrad, ohne Komponententausch (ausser Unfall)

 

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OT:

Änderungen werden nicht von oben kommen. Man muss also von unten her anfangen, sprich jeder erstmal bei sich selbst. Besser heute anfangen als morgen.

Hat man ausreichend vor der eigenen Türe gekehrt, kann man auch was von anderen fordern bzw. vielleicht folgen einem auch einfach so mehr Menschen.

Das wirksamste Mittel des kleinen Menschen in unserer Zeit ist Konsumsteuerung, also sein Geld möglichst nachhaltig ausgeben. Solange das meiste Geld mit nicht nachhaltigem Konsum gemacht wird, wird sich nichts ändern.

Hierbei dürften die wichtigsten Punkte der Verzicht auf Fleischkonsum (speziell alles in  Massentierhaltung) und Verzicht auf Flug- und Schiffsreisen sein.

Das nur mal aufs Gröbste reduziert. Es gibt hunderte kleiner Dinge, die man tun kann und die zumindest besser sind als was jetzt getan wird. Wenn da möglichst viele zumindest mal anfangen ändern wir nicht die Welt von heute auf morgen, aber vielleicht startet man endlich mal die initiale Welle, die es braucht.

Nicht auf andere warten, sondern selber machen! Besser klein anfangen als gar nichts machen.

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vor 4 Stunden schrieb ULgäuer:

Das wirksamste Mittel des kleinen Menschen in unserer Zeit ist Konsumsteuerung, also sein Geld möglichst nachhaltig ausgeben.

OT:

Ich sehe das schon sehr ähnlich wie du, aber ich muss da nochmal was einwerfen: Güter die man nicht kauft, konnten auch am wenigsten Ressourcen verbrauchen und am wenigsten Treibhausgase ausstoßen. Also vor der Überlegung, ob ich mir etwas „nachhaltig“ kaufe, sollte hinterfragt werden, ob es wirklich nötig ist, dass man sich das kauft. Und da kämen wir wieder zurück zum Thema des Forums – die Kaufwut ist bei manchen hier doch sehr groß. Ich will das jetzt nicht be-/verurteilen. Ich für mich merke einfach, dass ich bei vielem sage, dass es zwar interessant klingt, ich aber nicht den neuen heißen Scheiß haben muss, um 30g zu sparen, solange mein derzeitiges Gear noch gut funktioniert.

Die andere Seite ist, dass man mal drüber nachdenkt, wo man sein Geld parkt. Viele Banken investieren das Geld dann wieder in Braunkohle, Waffen, Nahrungsmittelspekulation... Da gibt es schon einige Banken, die sich dem entgegenstellen und das anders fahren. Selbst zwischen den „nicht-ethisch-korrekten Banken“ gibts große Unterschiede.

ps: entschuldigt die „sollte“-Formulierungen. Ist mir erst nach dem Schreiben aufgefallen. Jede/r darf das selbst entscheiden und ich denke, dass alle auch andere Prioritäten setzen. Und so bereichern wir uns ja auch alle gegenseitig...

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vor 4 Stunden schrieb ULgäuer:

Verzicht auf Fleischkonsum

OT:

Ich denke zwar auch das, in unserer westlich zivilisierten Welt, zuviel Fleisch, vorallem auch aus Qualhaltung,  gegessen wird...

Allerdings ist die Massentierhaltung nicht unbedingt die Rettung der Klima Katastrophe,zB:

Es lebten vor dem Einzug der Europäer in Amerika etwa 250 Millionen Büffel, nun noch max 50Millionen. Dazu etwa 90 Milionen Kuhe in der Viehzucht und knapp 10 Millionen in der Milchwirtschaft...

Wie viele Tiere wurden noch durch den Menschen massiv dezimiert ....

Die Zahlen zu diskutieren macht wenig Sinn, aber es regt zum Nachdenken an, ob die Tierzucht diese Rettung dartsellt

Vor Zb  600 Jahren war es hier schon so warm, das das meiste von Grönland abgetaut war. Das machte der Flora und Fauna nix aus - aber heute ist das (angeblich) ein Problem. Es liegt wohl nicht an der Temperatur, sondern an der Besetzung der Natur durch den Menschen!

Ich bin aber dennoch dafür unseren ökölogischen Fußabdruck zu gestalten, positiv für die Natur natürlich!

Gruss

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vor 1 Stunde schrieb zopiclon:

Ich bin aber dennoch dafür unseren ökölogischen Fußabdruck zu gestalten, positiv für die Natur natürlich!

OT: Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich Dich nicht missverstehe, aber die Massentierhaltung ist wahnsinnig energieintensiv und daher ökologisch ineffizient. Es wird haufenweise CO2 und auch Methangas erzeugt. Die nahrungstechnische Energieausbeute steht in keinem Verhältnis zu dem, was an Futtermitteln reingesteckt werden muss. Pflanzen direkt zu verzehren ist weitaus effizienter.

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vor einer Stunde schrieb ULgäuer:

Massentierhaltung ist wahnsinnig energieintensiv und daher ökologisch ineffizient. Es wird haufenweise CO2 und auch Methangas erzeugt. Die nahrungstechnische Energieausbeute steht in keinem Verhältnis zu dem, was an Futtermitteln reingesteckt werden muss. Pflanzen direkt zu verzehren ist weitaus effizienter.

OT:

Ja, ich gebe dir recht, die Massentierhaltung hat aber dennoch nur geringen Anteil. Jeglicher Transport und Heizung machen den gößten Anteil aus.

Ich wollte nicht die Massentierhaltung schön reden, ich mag die auch nicht.

Aber das denken dazu, in Verbindung mit dem Klima, beruht auf einem UN Bericht, welcher zurück gezogen wurde:

https://www.telegraph.co.uk/news/earth/environment/climatechange/7509978/UN-admits-flaw-in-report-on-meat-and-climate-change.html

 

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vor 8 Stunden schrieb hans im glueck:

von denen eine ziemlich überwiegende mehrheit wenig "verbrauch" verursacht und wenig hat.

OT: Aber auch nur, weil diese nicht die Wahl haben. Gutes Beispiel China. Zieht der vermeintliche Wohlstand ein, steigen die Bedürfnisse.

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vor 1 Stunde schrieb zopiclon:

Vor Zb  600 Jahren war es hier schon so warm, das das meiste von Grönland abgetaut war. Das machte der Flora und Fauna nix aus - aber heute ist das (angeblich) ein Problem. Es liegt wohl nicht an der Temperatur, sondern an der Besetzung der Natur durch den Menschen!

OT: Ich würde das mal nicht glauben. Ein wenig googeln zeigt Dir dass es eigentlich nur einen einzigen selbsternannten "Klimaexperten" gibt der dies behauptet. Dabei handelt es sich um einen Politiker (SPD), Buchautor und Manager bei verschiedenen Energiekonzernen. Letzteres macht mich schon stutzig. Die "handfeste wissenschaftliche Sensation" die er gefunden zu haben meint scheinen richtige Klimaforscher nicht zu stützen.

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vor einer Stunde schrieb zopiclon:

Ich wollte nicht die Massentierhaltung schön reden, ich mag die auch nicht.

Aber das denken dazu, in Verbindung mit dem Klima, beruht auf einem UN Bericht, welcher zurück gezogen wurde:

OT:

nein!  der bericht wurde nicht zurückgezogen, weil die angaben zur massentierhaltung ("das Denken dazu") falsch gewesen wäre(n), sondern weil der verbrauch im sektor "transport"  durch auslassung schöngerechnet wurde. die danach vielzitierte un-studie ist wohl eine der FAO, nämlich: Gerber, P. et al. (2013): Tackling climate change through livestock: a global assessment of emissions and mitigation opportunities. FAO, Rome - die ich auch nicht gelesen habe :-)

ansonsten, auf die schnelle: https://www.umweltbundesamt.de/daten/land-forstwirtschaft/beitrag-der-landwirtschaft-zu-den-treibhausgas (fängt spannend an und flacht nach hinten zu den "massnahmen" usw. völlig ab) oder https://taz.de/CO2-Emissionen-hoeher-als-bei-Oelmultis/!5522650/

 

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vor 40 Minuten schrieb SouthWest:

OT: Ich würde das mal nicht glauben.

OT:

https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Mittelalterliche_Warmzeit#:~:text=Als mittelalterliche Warmzeit oder auch,Vergleich zur anschließenden kleinen Eiszeit.

Warum sonst findet man Wikinger Hofe unter dem Eis?

 

vor 37 Minuten schrieb hans im glueck:

nein!  der bericht wurde nicht zurückgezogen, weil die angaben zur massentierhaltung ("das Denken dazu") falsch gewesen wäre

Das hab ich nicht gemeint. Bitte den Kontext beachten. Es geht darum, das eine Reduzierung der Tier Haltung das Klima nicht retten wird.

Der Transport Sektor ist da Erfolgversprechender.

 

Boh, das triggert aber was ???

Gegen etwas zu sein, aber nicht, wie üblich gewohnt, dagegen zu argumentieren, scheint ungewohnt zu sein. 

Lustig

 

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vor 11 Minuten schrieb zopiclon:

Warum sonst findet man Wikinger Hofe unter dem Eis?

OT: Du hast geschrieben dass "das meiste von Grönland abgetaut war". Darauf bezog sich meine Argumentation. Dass es in der mittelalterlichen Warmzeit mal etwas wärmer war ist ein völlig anderes Argument, welches hier ganz gut diskutiert wird:

https://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2017/07/13/in-groenland-war-es-frueher-warum-und-man-hat-dort-wein-angebaut-klimawandel-mythen-05/

In dem von Dir verlinkten Beitrag steht im übrigen gar nicht dass man Wikinger Hofe unter dem Eis findet/fand, sondern nur dass die Gründung von Kolonien auf Grönland und Island durch die Wikinger so vereinfacht wurde.

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vor 1 Stunde schrieb zopiclon:

Es lebten vor dem Einzug der Europäer in Amerika etwa 250 Millionen Büffel, nun noch max 50Millionen. Dazu etwa 90 Milionen Kuhe in der Viehzucht und knapp 10 Millionen in der Milchwirtschaft...

Wie viele Tiere wurden noch durch den Menschen massiv dezimiert ....

Die Zahlen zu diskutieren macht wenig Sinn, aber es regt zum Nachdenken an, ob die Tierzucht diese Rettung dartsellt

Vor Zb  600 Jahren war es hier schon so warm, das das meiste von Grönland abgetaut war. Das machte der Flora und Fauna nix aus - aber heute ist das (angeblich) ein Problem. Es liegt wohl nicht an der Temperatur, sondern an der Besetzung der Natur durch den Menschen!

OT:

Mir scheint, du solltest deine Quellen nochmals prüfen.

Vor dem Einzug der Europäer lebten in Nordamerika kaum mehr als 30 Mio. Bisons. Allein in Deutschland werden zur Zeit um die 12 Mio Rinder gehalten. Die heutige Rinderhaltung in Nordamerika oder Europa übertrifft das was an großen Huftieren jemals frei gelebt hat um ein Vielfaches.

 

Und Grönland war in den letzten 100.000 Jahren zum allergrößten Tteil eisbedeckt, Lediglich an den Küsten gab es kleine Streifen, die im Sommer Pflanzenbewuchs zuließen.

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vor einer Stunde schrieb zopiclon:

OT: [...] Es geht darum, das eine Reduzierung der Tier Haltung das Klima nicht retten wird.

Der Transport Sektor ist da Erfolgversprechender. [...]

OT: Es gibt nicht die eine Lösung! Nur wenn man verschiedene effektive Herangehensweisen kombiniert, hat man vielleicht eine (sehr kleine) Chance, den Klimawandel zu stoppen. Wir sollten die Tierhaltung massiv reduzieren und unsere Art, Personen und Waren zu transportieren, komplett überdenken.

Bearbeitet von SouthWest
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