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Ultraleicht Trekking

Bitte um Feedback: Sommer '21: 110Km Alpen Trekking Hochtour / 11.000Hm


Hamburger

Empfohlene Beiträge

vor 3 Stunden schrieb danobaja:

mt. rainier und mt. baker mit einem gleich starken und gleich schnellen partner ohne seil im dauerlauf zählen definitv zu meinen intensivsten touren.

 

 

 

 

Im Dauerlauf auf 4.300m, not bad :)

Zu zweit ists meist schon sehr schön und wenn die Motivation mal etwas hinkt kann man sich gegenseitig helfen.

Ich überlege auch die Tour mehr laufend, im Sinnes eines Ultra Runs, durchzuführen. Da bräuchte es dann noch andere Schuhe und eher einen Laufrucksack.

Mit wieviel Gepäck hast Du diese Läufe gemacht?

Kritisch sehe ich da die Wasserversorgung (so viel Gletscherwasser gibt es dann auch nicht auf der Route) und der zusätzliche Kcal Verbrauch.

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vor 28 Minuten schrieb Hamburger:

Mit wieviel Gepäck hast Du diese Läufe gemacht?

naja, nimm das mit dem LAUF mal nicht so ganz wörtlich. das war schon anspruchsvolles bergsteigen. ziel war nicht zu laufen, oder möglichst schnell zu sein. es war eher so, dass auch steile stücke uns nicht gebremst haben. das grundtempo war schon laufschritt.

wir waren einfach so brutal fit. zum steamboat prow (lager ostseite rainier)) sind wir im jahr zuvor mit vollem gepäck und weiteren 2 mann an einem tag gelaufen (gegangen, bayrisches laufen :lol:). diesmal sind wir erst gegen mittag los  und waren vor sonnenuntergang schon lange da. hatten auch leichtere schuhe an.

am rainier haben wir übernachtet. essen kalt, zelt, schafsack, matte, schmelzwasser am lager, eisen und pickel, bissl klamotten, kamera. für uns expeditionsbergsteiger gefühlt nix.

mt baker waren wir bis auf sonnenbrillen, pullover, 1 pack doritos, kamera, eisen und pickel leer. ach, ne dose bier haben wir bis zum gletscher getragen und dann deponiert fürn rückweg.

wir trinken beide nicht unter tags, aber bissl wasser hatten wir bestimmt auch.

wenn laufen die vorgabe ist gibts viel schöneres als diese beiden touren. zb wonderland trail um mt. rainier herum...

aber es geht ja eigentlich um die alpen hier. da kannst du alles zusammenstellen was dir in den sinn kommt. die wege sind da, die schwierigkeiten alle bekannt.

mit karte und av-führer haben wir früher viele abende unter der woche mit planung verbracht. highlight war aber immer, wenn einer jemand mitgebracht hatte, der schon mal dort war und erzählen konnte.

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Am 24.4.2021 um 06:42 schrieb danobaja:

weil ich es kann....

steht doch da, zwischen den zeilen, licht untern scheffel:D

bayrisches laufen:D

bitte berichtet.

als unsportlichster hab ich aber das gegenteil auch schon oft gesehen: brutalstfitter supersportler überholt bergauf, meckert, dass ich in der natur rauche, man treibt ihn so ein bißchen vor sich hin ohne dass ers merkt, meckert, weil ich beim ersten marmotte immer noch ein liedchen pfeife statt ehrfurchtsvoll zu schweigen. vor passhöhe dann knie oder krampf. genussvolle momente des rauchens & für die kommende II+ schlurf ich lieber nen umweg...sieht man nicht auf den ersten blick und im internet erst recht nicht. seit den 2 tagen baiern im juli 2020 bin ich eh nur couchbergwanderer.

Bearbeitet von hans im glueck
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vor einer Stunde schrieb hans im glueck:

brutalstfitter supersportler

:lol:beisst sich bissl mit

vor 1 Stunde schrieb hans im glueck:

man treibt ihn so ein bißchen vor sich hin

:wub:also wenn ich den supersportler , rauchend und vor mich hinpfeiffend, trotz knie und krampf bis zur passhöhe vor mir her treiben könnte, dann würd ich auch auf die couch gehen zum traineren. 

...oder zum träumen...;-)

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vor 1 Stunde schrieb simsel2:

Wie lange wirst du unterwegs sein? Welche Ziele steckst du dir? Gehst du alleine auf Tour? Wie ist deine aktuelle Kondition resp. hast du lange darauf hin trainiert?

Viel Spass auf deiner Tour!

 

Geplant sind 6 Tage, ca. 20km/Tag. Ziele? 1 - 2 3000er/Tag und wieder heil zurück kommen :)

Ob alleine oder zu zweit ist noch offen.

 

Bzgl. Kondition & Vorbereitung generell:

Ich war im letzten Jahr in dem Gebiet um mal zu schauen, was dort so geht. Eins muss man festhalten - Die ganzen Karten, sei es AV oder Kompass, zeigen nicht wie gewaltig die Natur dort ist. Gerade of-trail und quer durchs Feld ist es teilweise sehr sehr rau, grob, steil usw. einfach einmalig. Siehe Foto, geschossen auf ca. 3.000m Seehöhe. Da könnte man meinen, dass man da einfach lang spaziert - tut man nicht. In den Fall ging es nicht wirklich weiter. Der Berg im Hintergrund ist eines der Ziele (3.140m). 

Die Tour wird ca. 50% on Trail / 50% off trail verlaufen.

Was die Fitness angeht - Hier in HH ists halt nicht so mit den Bergen. 116m ist der höchste hier, und der liegt mitten im Wald entlang schöner Trails. Ab und an gehts in den Harz aber der ist ja auch eher flach.

Davon ab gehe ich viel Wandern, inkl. Gepäck. Das trainiert den Körper schonmal ganz gut, vor allem Druckstellen. Oben drauf noch bissl laufen, 30 - 60km/Woche und Rennrad fahren.

Akklimatisieren kann ich mich erst vor Ort, daher sind die ersten zwei Tage auch lang aber weniger anstrengend im Anstieg. Die schwierigen Grate sind für Tag 3+ geplant.

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Thema Rucksack: Da ich das Basis Equipment soweit zusammen habe, habe ich mich für den Ferrino Radical 30 entschieden.

Kam heute. Soweit ein paar Eindrücke - Verarbeitung sehr gut, knappe 500g laut Waage. Ist etwas luxuriöser ausgestattet als viele anderen Dyneema UL Rucksäcke (u.a. Vorrichtung für eine Trinkblase, 3L Osprey passt gut rein.)

Das gesamte Equipment inkl. Nahrung & Stöcke findet im / am Rucksack platz. Passform ist auch i.O., mehr kann man wohl nach einer ersten 20km Tour sagen.

 Ferrino scheint den Rucksack mittlerweise aus dem Sortiment genommen zu haben. Der Instinct kommt dem wohl am nächsten.

Aktuelles Baseweight 4.6 kg

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Bearbeitet von Hamburger
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Geschrieben (bearbeitet)

Ein größeres Update nach einem Geartest in den letzten Tagen:

Fokus lag auf Rucksack Tragekomfort und Wärmeleistung der Kleidung

Route: >16km quer durch den Wald bei 6°. Gesamt 3h davon 1.5h schön durch den Dauerregen

Erkenntnisse die ich dem Forum nicht vorenthalten möchte:

  • Ferrino Radical 30 Rucksack: Beladen insgesamt 7,6kg. Sitzt nach ein paar Anpassungen an den Gurten doch sehr gut, Brust- und Bauchgurt etwas dünn, aber ausreichend gut. Soweit passt alles was mit auf die Tour soll (außer dem Tarp ist im Prinzip alles da) in den Rucksack. Muss nur mal schauen wie ich den Helm befestige. Ansonsten klare Empfehlung von mir. Der Rucksack ist zwar schwerer als die 250g Klasse, aber soweit finde ich ihn passend und das Mehrgewicht nehme ich in Kauf.
  • OMM Core Hoodie: Funktioniert gut bis sehr gut, in anbetracht des Gewichts und der halbtransparenten Machart. Bis zur Pause bin ich nur mit einen F-Lite Baselayer, dem Core Hoodie und dem Berghaus HyperSmock 2 im Regen unterwegs gewesen. Sofern man zügig in Bewegung ist passt der Hoodie als Midlayer. Unter der Shell blieb es angenehm kühl und nur minimal feucht. Klare Empfehlung von mir.
  • Berghaus HyperSmock 2 Shell: Im Prinzip funktioniert das Ding echt gut, und vor allem sitzt es inkl. Kaputze sehr gut. Unter der Shell wurde es, obwohl ich geschwitzt habe, nur feucht aber nicht nass.

Irgendwann gab es dann am Wegesrand einen Imbissstand, bei dem ich auch gleich nochmal einen Travellunch testen konnte. Waldpilzragout, war ganz ok, müsste wahrscheinlich aufkochen, damit das Trockengemüse weicher wird. Aber war i.O.. Kocher & Topf gingen super (Bis auf die Esbit Rückstände am Topf).

  • OMM Rotor Weste & Decathon Daune: Da es dann doch kühler wurde am Imbiss habe ich die Shell gegen die Weste getauscht. Wärmeleistung ok, in Bewegung sicherlich noch besser. Habe dann noch die Decathlon Daune drüber gezogen, was dann angenehm war wurde. Klare Empfehlung von mir.

Nachdem ich wieder aufgebrochen war, dauerte es. ca. 30 min bis ich unter der Weste und der Daune wieder trocken war. Später war es dann schon etwas zu warm. Armlinge und Weste zusammen mit dem Baselayer hätten wohl auch gereicht, da es dann ja trocken war.

  • Mountain King Skyrunner Carbon Ultra Trekkingstöcke: Super, einfach zu entfalten, schön stabil trotz des geringen Gewichts. Einziges kleines Manko – Die Griffe saugen das Regenwasser auf und geben es natürlich später wieder ab, was dann bei unter 6° kalte Finger und nasse Handschuhe ergab. Die Spannschnüre baumeln zwar etwas rum, aber das störte nicht wirklich. Die Handschlaufen sind ausreichend gross. Ganz klare Empfehlung von mir.
  • Decathlon Merino Handschuhe, Rab Filament Beanie & Salomon XA Cap: Einfach und gut, das Cap sitzt sehr gut und hat nen guten Regenschirm abgegeben. Klare Empfehlung von mir.
  • Dynafit Transalper Hybrid Hose: Sehr dünn, flexibel, sitzt gut. Im Regen etwas zu dünn, aber nicht kalt, so dass es einem jedoch schnell am Bein entlang bis in die Stiefel lief. War kein großes Problem und die Hose trocknete bis auf den Po später schnell ab. Denke im Sommer bzw. ab 10° und trockenem Wetter ist die Hose super. Werde die Hose noch gegen mit der Decathlon vergleichen aber auch hier würde ich das Produkt weiter empfehlen. Für Felskontakt und raue Umgebungen ist die Hose eher nix, aber wenn man sich vorsieht und einfach viel Strecke machen möchte ist sie sicherlich top weil recht leicht und dünn.

Todos bzw. was sich an der Ausrüstung noch ändern wird:

  1. Die Berghaus Shell werde ich wohl gegen die 100g schwere Ortovox 2.5L Civetta tauschen, da ich eine Wind/Regen Shell haben möchte die noch besser atmet.
  2. Dazu kommen noch 2x 11L Kompressionssäcke um Ordnung im Rucksack zu halten (Frisch/Dreckwäsche) von Granite Gear mit je 66g. Baseweight ist momentan bei knapp 4.8kg
  3. Wahrscheinlich tausche ich die OMM Rotor Weste noch gegen das Mammut Eigerjoch Light Shirt (99G) mit 1000er Daunenfüllung und die Decathlon Daunenjacke gegen die Plasma 1000 wenn das Setup noch viel schwerer wird. Update nach etwas Überlegung: Die Plasma 1000 wird es definitiv nicht werden, da ich den Preis einfach überzogen finde. Hier im Thread wurde weiter oben die Cumulus Inverse erwähnt, welche ich mir gerade näher anschaue. Es gibt auch den Daunen Pullover von denen, der 180g wiegt und 850FP Daunen hat. Denke ich werde entweder die Jacke oder den Pullover und das Eigerjoch Daunen Shirt mitnehmen.
  4. Offen ist noch das Thema Ernährung. Ich teste gerade diverse vegane Trockenmalzeiten. So richtig überzeugt hat mich da noch keine. Habe dazu auch einmal eine BP-5 ER Packung bestellt, um zu schauen wie die so funktioniert. Irgendwie muss ich ja auf wenigstens 3 - 4.000 Kcal / Tag kommen.

Zu guter Letzt im Anhang noch eine Impression vom Imbissstand. 

 

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Bearbeitet von Hamburger
Formatierung / Updates zu den Todos
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Geschrieben (bearbeitet)

Das Tarp und Groundsheet von WildSkyGear sind nun auch aus UK eingetroffen.

Versand & Zoll ging super schnell - Kaufdatum: 26.04, Abholung beim Zoll am 07.05. Die Unterlagen hatte ich aber schon am 06.5. im Briefkasten.

Zu den Gebühren:

Kaufpreis für beides: 497 €, Zoll und Steuern waren dann nochmal 165€, somit knapp 660€. Günstig geht anders.

Er hat mir für beide Artikel noch einen kleinen DCF Packsack genäht und das Tarp entsprechend meinen Vorgaben mit zusätzlichen Tie-outs customized, alles binnen 24h.

Der Kontakt mit Joey lief sehr gut, kann ihn uneingeschränkt empfehlen. Aufbau & Fotos dann wahrscheinlich am Wochenende.

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Fast vergessen ... 275g für Tarp & Sheet inkl. Packsack.

 

Bearbeitet von Hamburger
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Ein paar Impressionen vom Tarp. Abgespannt mit Steinen, da es davon einige im Gebirge gibt ... und ich mir die Heringe sparen kann.

Ich finde die Qualität und Verarbeitung wirklich sehr gut. Mit dem Muster passt es sich im Wald sicherlich gut in die Landschaft ein.

Werde es nochmal um 90° gedreht aufbauen, da es dann nach hinten etwas mehr Platz hat. An der Knotentechnik werde ich auch noch pfeilen :geek:. Längere Dyneema Schnüre müssen auch noch her. Soweit, so gut :)

Die Stöcke lackiere ich wohl noch Schwarz.

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vor 3 Stunden schrieb fettewalze:

Auch in den Alpen gibt es nicht überall genug (passende) Steine! Probier den Aufbau mal mit runden Steinen und Du wirst merken, dass der ein oder andere mitgebrachte Hering eine deutliche Erleichterung und im Endeffekt sicheren Aufbau garantieren. :wink:

richtig! und die "extra" schnur die ich zum umwickeln der steine brauche wiegt genausoviel wie n hering.

mit guter technik kann man sich oft behelfen. hering quer einklemmen, stopfsäcke füllen, etc.

am besten fährt man mit ner mischung aus heringen, extra schnur und nem haufen fantasie. da geht fast überall was.

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M'kay, werde drüber nachdenken :)

vor 10 Stunden schrieb fettewalze:

Auch in den Alpen gibt es nicht überall genug (passende) Steine!

Oberhalb der Baumgrenze schien es daran bisher nie zu mangeln. Da ich Heringe wohl kaum in den Fels hauen werden, könnte man fast schon ein paar Klemmkeile einpacken. Danke fürs triggern dieser Idee!

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Geschrieben (bearbeitet)

Mal wieder ein paar Gear Updates: 

Cumulus Primelite Pullover: Inkl. Packsack 186g

Passt bei 1,81 / ~80kg in M super, sportlich geschnitten aber nicht eng. Baselayer und leichte Jacke passen auch noch drunter. Bündchen sind elastisch, so dass wenig Luft entweichen kann. Sehr angenehmes Tragegefühl und gefühlt wärmer als die Decathlon Trek100 Daunenjacke, trägt aber nicht so dick auf. Kommt somit mit auf die Tour. 

Mammut Eigerjoch Light Dauenshirt: Inkl. Packsack 97g, Packmaß etwas mehr als eine 0.33er Dose

Passform nahezu identisch zum Pullover. Ist nicht ganz so warm wie der Pullover (der im Vergleich schon sehr warm ist), aber isoliert immer noch sehr gut. Kommt auch mit. 

Ortovox 2.5L Civetta Jacke: Verstaut in einer Brusttasche 180g

Ein wirklich hochwertiges, klasse Teil, und im Vergleich zum Berghaus Smock um Längen atmungsaktiver. Am Wochenende bei Starkregen im Harz getestet, und trotz Regen / Sonne Mix blieb das Klima unter der Jacke sehr angenehm. Kommt trotz Mehrgewicht mit, aber ich spare mir damit eine atmungsatkive Windjacke. Passform ist sportlich mit ausreichend Platz drunter. Auch eine Gürteltasche blieb so unter der Jacke trocken. Kaputze sitzt klasse. 

GraniteGear 11L Air Compressor Packsack: 66g

Tut was er soll sehr gut. Dank der Linelocker geht er auch mit der Zeit nicht auf. Auf dem Foto sind verpackt & komprimiert: 

Cumulus Pullover, Ortovox Jacke, Dynafit Trekkinghose, 1x Baselayer Shirt, 1x Merino Baselayer, 2x Slips & 1 Paar Strümpfe. 

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Bearbeitet von Hamburger
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  • 2 Wochen später...

Habe deinen Thread gerne gelesen - deine enthusiastischen Einkäufe und Tests haben mir viel Spaß bereitet - auch wenn die Erfahrungsberichte zu den einzelnen Teilen ruhig etwas länger hätten ausfallen dürfen. Ich bin auch viel in den Bergen unterwegs und mir macht es immer Spaß anderen dabei zuzuschauen, wie sich so eine Packliste mit der Zeit entwickelt. Als Hamburger ist es natürlich schwierig das Gear für eine Bergtour zu testen - Deinen Ansatz mit der Waldwanderung fand ich gut, allerdings kommt sie natürlich nicht an die Anstrengung einer Bergwanderung ran. Du wirst überrascht sein, wie wenig Kleidung du aktiv tatsächlich brauchst, wenn dein Körper richtig heiß gelaufen ist.

Mich würde mal interessieren, ob du das Mammut Daunenshirt ausgiebig als Midlayer getestet hast und wie du es im Vergleich zum OMM Core Hoodie findest. 

Beste Grüße

Bearbeitet von Tzunami
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Am 10.5.2021 um 14:02 schrieb Hamburger:

Oberhalb der Baumgrenze schien es daran bisher nie zu mangeln. Da ich Heringe wohl kaum in den Fels hauen werden, könnte man fast schon ein paar Klemmkeile einpacken. Danke fürs triggern dieser Idee!

Ich wickle eine Leine einfach dreifach um den Y-Hering und lege mehrere Steine auf eben genannten.

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Oh mann. Ich muss schon wieder meinen Senf dazugeben: 

Lieber @Hamburger, warst  Du schon mal so richtig in den Alpen wandern?

Ihr redet hier über die Länge des Herings usw., die "Wunderwaffe" Biwaksack wird wieder rausgekramt (war mal ein NOTBEHELF, nix für Campingurlaub) usw.

Auf Deiner Terasse in Hamburg findest Du definitiv NICHT heraus, ob Dein "Gear" und Du alpinen Bedingungen standhält. Auch kannst Du joggen wie ein Kranker in Deinem Stadtpark, das hilft in keinster Weise für die Höhenanpassung.

Die heutigen Möglichkeiten, Internet, Luftbilder, Diskussionsforen führen dazu, dass Leute Touren angehen, für die sie weder trainiert sind noch die erforderliche Erfahrung mitbringen.

Wir hatten schon Mitte August auf nicht ganz 2500m Höhe HÜFTTIEFEN Neuschnee. Gewitter auf dem Kesselkogel in den Dolos, Alter, ich war sooo dermaßen klein mit Hut, da hat es was runtergehagelt, ui ui ui. Überlebt.

Du willst 3er machen? Wo ist in der Liste der Steinschlaghelm, Hüftgurt, Klemmkeile, 60 m Zwillingsseil?

Such Dir eine leichte Alpenüberquerung raus, lauf auf dem GTA, also alles ohne Gletscher, Altschneefelder und dergleichen. Die hohen Berge mit dem "ewigen" Schnee würde ich extra machen, mit erfahrenen Leuten oder eine Tour von seriösen Veranstaltern buchen, und dabei kein UL-Gear-Schaulaufen draus machen.

FALLS Du alpine Erfahrungen mitbringst, schonmal bei -10°C in irgendwelchen Bergen draußen bei Wind und Schneetreiben gepennt hast, dann dickes Sorry, dann sind diese Zeilen für alle Mitleser, wo sich die gerade die Denkblase formt "oh geil, mit 3,5 kg BW auf den 4000er, haben wir ja alles hier ausdiskutiert, kann ja aufgrund meiner überlegenen UL-Technologie gar nicht schiefgehen".Ja, harte Worte, aber ich will hier nichts von in Spalten und auf dem Grat erfrorenen UL-Wanderern lesen.

Wenn ich hier was missverstanden habe, dann diesen Post einfach ignorieren, aber die schneebedeckten Bergbilder haben bei mir Anfängeralarm ausgelöst, kann ich nix für :huh:

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vor 2 Stunden schrieb icefreak:

Auch kannst Du joggen wie ein Kranker in Deinem Stadtpark, das hilft in keinster Weise für die Höhenanpassung.

Es schadet aber auch nicht. Höhe ist meiner Erfahrung nach etwas sehr individuelles und auch abhängig von der Tagesform. Mal fühlt man sich schon bei 2.5k schlapp obwohl man alles langsam hat angehen lassen, das nächste Mal hat man nicht mal bei über 5k Kopfschmerzen obwohl man grad 1500 Höhenmeter hochgepowert ist. Höhe ist fast so wie die  Schachtel Pralinen von Forrest Gump ;) 

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vor 1 Minute schrieb BorisG:

Es schadet aber auch nicht. Höhe ist meiner Erfahrung nach etwas sehr individuelles und auch abhängig von der Tagesform. Mal fühlt man sich schon bei 2.5k schlapp obwohl man alles langsam hat angehen lassen, das nächste Mal hat man nicht mal bei über 5k Kopfschmerzen obwohl man grad 1500 Höhenmeter hochgepowert ist. Höhe ist fast so wie die  Schachtel Pralinen von Forrest Gump ;) 

Ja klar, Kondi ist immer gut. 

Es gab ohne Zweifel Extremfälle - erfahrene Bergführer hat es ohne Vorwarnung im Basecamp erwischt und dergleichen. 

Aber solange Du keine Unterdruckkammer im Keller hast, gilt: 
Höhe kann man nur in der Höhe trainieren! Langsam rantasten. Warnsignale nicht mit Ibu wegdrücken.

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Geschrieben (bearbeitet)
Am 30.5.2021 um 13:39 schrieb Tzunami:

Mich würde mal interessieren, ob du das Mammut Daunenshirt ausgiebig als Midlayer getestet hast und wie du es im Vergleich zum OMM Core Hoodie findest. 

Den OMM Hoodie finde ich wirklich klasse was die Funktion angeht. Durch die "on-off" Webart kann ich auch wenn ich zügig gehe (9'er Pace) ausreichend ausdampfen, ohne dass ich mich ab Oberkörper nass fühle. Bzw., wärmt der Hoodie gerade soviel, dass ich mich bei unter 10° wohl gefühlt habe, aber nich zu heiß. Feuchtigkeit transportiert er sehr gut ab und auch unter der Berghaus Hypersmock Hardshell ergab sich durch die Machart des Hoodies immer ein leichtes, lockeres Gefühl ohne zu beschweren. 

Verglichen mit dem Daunenshirt empfinde ich den OMM Hoodie luftiger, weniger isolierend. Ich denke wenn es windig wird (durch den OMM geht der Wind immer gut durch) oder man irgendwo rastet, dann wird der Hoodie schnell zu kühl bzw. das Shirt kann dann seine Vorteile aussielen.

Für meine Verhältnisse habe ich schon viele Worte zum Gear verloren, das Feedback nehme ich aber gerne auf @Tzunami:) Der Norddeutsche glänzt ja eher mit Wortkargheit. Falls es Detailfragen gibt, immer her damit. 

Die kommenden Tage werde ich das Tarp und einige der Ausrüstungsgegenstände am Alpen Hauptkamm zwischen 2000 - 3000m für 2 - 3 Tage noch etwas eingehender testen, je nachdem was das Wetter und die Lokation zulässt. 

Ibu werde ich wohl nicht dabei haben. :ph34r:

Bearbeitet von Hamburger
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vor 3 Stunden schrieb Hamburger:

Den OMM Hoodie finde ich wirklich klasse was die Funktion angeht. Durch die "on-off" Webart kann ich auch wenn ich zügig gehe (9'er Pace) ausreichend ausdampfen, ohne dass ich mich ab Oberkörper nass fühle. Bzw., wärmt der Hoodie gerade soviel, dass ich mich bei unter 10° wohl gefühlt habe, aber nich zu heiß. Feuchtigkeit transportiert er sehr gut ab und auch unter der Berghaus Hypersmock Hardshell ergab sich durch die Machart des Hoodies immer ein leichtes, lockeres Gefühl ohne zu beschweren. 

Verglichen mit dem Daunenshirt empfinde ich den OMM Hoodie luftiger, weniger isolierend. Ich denke wenn es windig wird (durch den OMM geht der Wind immer gut durch) oder man irgendwo rastet, dann wird der Hoodie schnell zu kühl bzw. das Shirt kann dann seine Vorteile aussielen.

Für meine Verhältnisse habe ich schon viele Worte zum Gear verloren, das Feedback nehme ich aber gerne auf @Tzunami:) Der Norddeutsche glänzt ja eher mit Wortkargheit. Falls es Detailfragen gibt, immer her damit. 

Die kommenden Tage werde ich das Tarp und einige der Ausrüstungsgegenstände am Alpen Hauptkamm zwischen 2000 - 3000m für 2 - 3 Tage noch etwas eingehender testen, je nachdem was das Wetter und die Lokation zulässt. 

Ibu werde ich wohl nicht dabei haben. :ph34r:

Danke. Das mit dem Wortkargen schätze ich bei Konversationen als gebürtiger Schleswig Holsteiner sehr ;-)

Das Midlayer soll primär zum Wärmen dienen. Ich habe nicht vor den Core Hoodie aktiv zu tragen. Deine Einschätzung hat mir aber schon geholfen und werde dann wohl zum Mammut fürs Camp und Schlafen tendieren. Leider gibt es für das Shirt nämlich fast keine Erfahrungsberichte oder Tests zu lesen.

Fällt das Shirt normal aus? Ich müsste wahrscheinlich eine Nummer größer gehen weil meine Größe vergriffen ist.

IBU würde ich auf jeden Fall mitnehmen - Als Anfänger kommen schnell Kopfschmerzen auf und wenn es dann so weit ist wird das Weiterwandern kein Vergnügen. Schmerzen sollst du schon behandeln dürfen auch um deine Konzentration nicht zu verlieren. Es gilt nur das Signal richtig zu deuten und es als Learning fürs nächste Mal mitzunehmen. Mehr und regelmäßiger trinken, frühzeitig Pausen machen etc.

Wo geht's genau hin? Ich wollte nächste Woche auch Richtung Österreich  wandern - aber ich gestalte meine Aufenthalte lieber flexibel vor Ort. 

Beste Grüße

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Tzunami:

Fällt das Shirt normal aus? Ich müsste wahrscheinlich eine Nummer größer gehen weil meine Größe vergriffen ist.

Wo geht's genau hin? Ich wollte nächste Woche auch Richtung Österreich  wandern - aber ich gestalte meine Aufenthalte lieber flexibel vor Ort. 

Bei 1,81 / ca. 78 - 80kg fällt es in "M" locker / normal und spannt nirgends. Die OMM Rotor Vest sitzt da enger, vor allem unter dem Armen, was aber auch nicht stört.

Ich werde das Shirt auch zum schlafen tragen. Ggfs. mit dem Cumulus Pullover kombinieren, dessen Qualität ich auch als exzellent bezeichnen würde. Vor allem die Bauschkraft ist bei beiden Artikeln viel besser als bei der Decathlon Jacke. 

Die paar Testtage werde ich südlich der Zillertaler Alpen verbringen.  Werde auch die Laufschuhe mitnehmen und mal ne 20er Trailrunde drehen. Ist bestimmt ein gutes Training, verglichen mit einem Stadtparklauf. 

Der primäre Unterschied zu meinen Touren in den letzten Jahren ist vor allem, dass das Equipment mind. 50% leichter / dünner / fragiler ist und dass ich vor habe länger autark in der Höhe zu verbringen. Der Rest ist bekannt. 

Am 30.5.2021 um 17:12 schrieb fettewalze:

Ich wickle eine Leine einfach dreifach um den Y-Hering und lege mehrere Steine auf eben genannten.

Werde ich mal mit den MRS Groundhogs probieren. Simpler, aber guter Tipp @fettewalze!

Bin nun auch noch am Überlegen es doch mal mit einem leichten Gaskocher zu versuchen, da der Esbit Dreck doch etwas nervt. Mal schauen was Globetrotter so da hat. 

Bearbeitet von Hamburger
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    • Von hans im glueck
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    • Von sompio
      Moin!
      Ein paar Outdoorbücher suchen ein neues Zuhause. Alle in sehr gutem Zustand, einzig "Trail Life" hat einen Knick am hinteren Buchdeckel.
      Preisvorstellungen (bei Abholung in Berlin, Versand grds. möglich):
      Trail Life – 20 € VERKAUFT
      Horizont Nord – 15 €
      Sicherheit und Risiko in Fels und Eis, Band 1 – 10 €
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      Beste Grüße
      sompio

    • Von Andrzimm
      Hallo liebe Community,
      ich habe mir die Idee in den Kopf gesetzt eine Alpenüberquerung zu machen. Ich bin ziemlich aktiv, gehe segeln und regelmäßig laufen und würde mich daher als "Einstieg" in die Alpentourenthematik mit dem E5 zwischen Oberstdorf und Meran vertraut machen. Wie lange im Vorraus sollte man diese Tour planen und ist es denkbar diese Strecke auch in diesem verzwickten Jahr 2020 zu machen, mit Unterkünften sieht es soweit ich das bisher in Erfahrung bringen konnte ja schwierig bis unmöglich aus. Ich freue mich über Erfahrungen was Umfang und Etappen der Planung angeht. Wie sollte ich am besten in die Thematik starten und welche Alternativen für Einsteiger gibt es, um sich dann auch erstmal an den E5 und weitere Touren heranzuarbeiten.
      Ich freue mich auf alle Rückmeldungen und Tipps.
      Viele Grüße
      Andi.
    • Von dasbleibtzuhause
      Man stolpert bei Recherchen in der Richtung z.B. über den Petzl Sirocco oder den Gurt Sitta des selben Herstellers. Auch Seile gibt es in leichteren Ausführungen.

      Meine Frage: Hat jemand Erfahrungen mit solch leichter Ausrüstung gemacht? Wie haltbar ist diese?
       
      Da ja die gleichen Standards gelten sind diese Produkte bestimmt ebenso sicher wie die schwereren (jedoch oft teurer..).  Das ist jetzt zwar nicht 100%ig relevant für reines Trekking, aber manche Leute, gerade in den Alpen, verbinden beide Tätigkeiten miteinander (oder haben es zumindest in naher Zukunft mal vor).

      Problematisch (und daher relevant) ist das ganze ja auch, dass durch die schwerere Ausrüstung für alpines Gelände UL Rucksäcke oft an deren Komfortgrenze geraten. Das erfordert dann wiederum einen schwereren Rucksack usw. 
       
      Danke!
    • Von hans im glueck
      moin,
      es ist nicht mehr so heiss & ich hab mal meine halbschuhe wieder rausgekramt, mit denen ich ende nächster woche in die berge wollte: leider ist in der vorderen hälfte gar kein profil mehr; ich hab sie wohl zu viel auch im alltag angehabt.
      mit schuhen hatte ich mich echt schwer getan, leicht zu werden. mit den acrux sl (approachies) war ich ganz zufrieden, etwas unter 390 gr pro schuh in 46.5.
      jetzt sind von "den gelben" die TX 3 gtx angekommen .... was soll ich sagen? das sind vom passgefühl her BERGSTIEFEL, die sofort die erinnerung an die alten botten wecken, mit denen man durchs geröll einfach so latschen kann. (kann man natürlich mit den tx3 nicht, sind ja halbschuhe). ausserdem krieg ich schon beim anziehen hitzewallungen an den füssen... ergo: die passen, sind objektiv gut und gtx hab ich ja genommen, um mit den ganz leichten söckchen keine kalten füsse zu kriegen. ABER: sie sind 50 gr schwerer als die alten schuhe. pro schuh! skandal!
      ich will auf keinen fall in einen dieser schröcklichen outdoorläden und frage hier lieber erst mal, mit welchen schuhen ihr "eher alpin" (und "mal vom weg ab") unterwegs seid, die ihr empfehlen könnt (für leute, die jahrzehntelang im urlaub in botten durchs geröll getrampelt sind). also konkreter: schuhe, die sehr leicht sind, eine sehr feste und harte sohle haben und eine gute zehenbox und halbwegs -kunsttück- verwindungssteif. eher ein schmaler leisten (hanwag normal hatte seit den 80ern immer blasenfrei gepasst).
      freue mich über alle begründeten empfehlungen.
      oder soll ich weiter an meiner (geh) haltung arbeiten ?
      das acrux nachfolgemodell is mir zu teuer.
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