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Ultraleicht Trekking

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Ich habe das ältere Sunny Bag Leaf, also dieses hier:

https://www.sunnybag.at/products/outdoor-solar-ladegerat-leaf

Das hatte ich letztes Jahr auf der Kanutour in MeckPomm dabei und habe damit jeden Tag 2 Actioncamakkus mit jeweils 950 mAh geladen plus etliche Male kleine Powerpanks mit 2600 mAh. Das hat wunderbar funktioniert, es war allerdings auch für 2,5 Wochen fast durchgängig Kaiserwetter. 2 Actioncamakkus in einer 2er Ladeschale bei direkter Sonneneinstrahlung waren auf dem Kanu gleichzeitig in ca. 3 Stunden geladen. Die 2600er waren nach ca. 4,5 Stunden voll, auch wenn es auf einem Fluß nicht durchgängig direkte Sonneneinstrahlung gab.
Im Vergleich mit einem wesentlich schwereren GoalZero lädt das SunnyBagLeaf tatsächlich auch noch bei bedecktem Himmel wenn das Goal in gleicher Situation nix mehr liefert.
Zu Fuß auf dem Rucksack habe ich das noch nicht wirklich ausprobiert. Ich schätze mal in dieser Situation im Wald mit meist abschattenden Bäumen ist das eher ein toller Werbegag.
Robust und wasserfest ist das Teil auf jeden Fall und bei dem Gewicht sehr leistungsfähig. Ich persönlich kann das Teil für meine Bedürfnisse bedenkenlos empfehlen. Willst Du aber täglich ein Smarti mit 3000er Akku aufladen ist die Leistung sicher zu schwach, da brauchst Du was größeres !

In diesem Video ist ab 30:10 der Beweis, dass ich es dabei hatte:

 

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Am 11.3.2017 at 18:41 schrieb ULgeher:

Hat jemand Erfahrung mit dem Solarpanel hier?

https://en.sunnybag.com/products/solarpanel-leaf-plus

Die Daten zumindest sehen interessant aus...

Eigentlich sehen die Daten nicht so interessant aus, 6 W ist meist zu wenig, wenn man nicht gerade im Hochsommer mit dem Boot unterwegs ist.

Die Leistung, die die meisten Hersteller angeben, ist, selbst wenn sie sich dabei nicht in die Tasche gelogen haben, ein reines Rechenprodukt, offene Klemmenspannung (also max Spannung ohne Belastung durch angeeschlossenen Verbraucher) * Kurzschlusstrom (max Strom, egal was fuer eine Spannung).

Da kannst Du schon mal gleich min 20% abziehen.
Dann ist es eben so, dass alle Solarpanels (egal ob jetzt mono, poly oder sonstwas :-D kristalin) die angegebene
Leistung nur bei Mittagssonne am Aquator erreichen :-D, sobald nur leichte Bewoelkung auftritt, bricht die Leistung rapide ein, jje nach Kristallstruktur hast Du bei leichter Bewoelkung noch zwischen 15 - 0 % und die Flex-Teile sind da nicht gerade die Besten.
Wenn man die Helligkeit dabei dann aber auch wirklich mit einem vernuenftigen Luxmeter misst (teste z.Z. auf meinen Touren 2 Solarpanels, eben logischerweise mit Messgeraeten), kann man schon eher nachvollziehen, wie es kommt, dass sie so rapide einbrechen, bei strahlendem Sonnenschein hast Du ca 100.000 Lux, bei leichter Bewoelkung ca 3-6.000 Lux, bei etwas Staerkerer ca 1.500 Lux.

Um mal typische Praxiswerte anzugeben, ein gutes 13 W Panel schmeisst in D auf dem USB-Ausgang bei strahlendem Sonnenschein im Fruehjahr / Herbst perfekt ausgerichtet, ca 1,3 A raus (was damit 6,5 W = 50 % angebener Leistung entspricht), tagsueber waagerecht frei auf dem Canadier ausgerichtet, schmeisst das Teil bei leichter Bewoelkung noch 0,04 A raus.

Mit anderen Worten, in der Praxis wird ein Solarpanel gewichtsmaessig immer gegenueber Akkus den Kuerzeren ziehen, wenn es nicht eine Tour ueber einen sehr langen Zeitraum ist.

Die Nummer mit Solarpanel auf dem Rucksack kannst Du rel knicken, unguenstiger Winkel, Schatten durch Baeume, Kopf usw

Ermittle deinen taeglich Bedarf in mA, nimm es mal 1,3 (die Ladeverluste), dann weisst Du, was Du am Tag im Schnitt aus dem Panel holen must, da aber, wenn Du nicht nur gerade in Suedeuropa im Sommer unterwegs bist,

Beim Panel wuerde ich dann wiederum von 50% des angegebenen Wertes ausgehen.
Naja und dann must Du Dir noch realistisch ueberlegen, wieviel Zeit am Tag Du das Panel bei Pausen bzw morgens / abends perfekt zur Sonne ausgerichtet, verwenden kannst / willst.

Mal als Beispiel :
Wenn ich im Fruehjahr wieder im spanischen Gebirge unterwegs bin, werde ich rel viel Testfotos, Filme machen, GPS, Stirnlampe und ein 5" Smartphone zum Schreiben  benutzen...
So grob 1 Eneloop AA / Tag, dazu fuer Gopro, DX100 und Moto 4G laden nochmal 3 Wh / Tag
Also 1,3 V * 2 Ah = 2,6 Wh + 3 Wh = 5,6 W * 1,3 = 7,3 Wh (ja ich weiss das ist von den Ladeverlusten her sehr knapp gerechnet)
Ich kann damit leben, zu sagen, dass ich im Schnitt pro Tag 1,5 std das Panel zur Sonne ausrichte, wobei es.natuerlich auch haeufiger Tage gibt, wo faktisch nix aus dem Panel rauszuholen ist, ich entsprecend dann auf den anderen Tagen laenger mit dem Panel zugange bin.
Damit sind wir dann bei 7.3 Wh / 1.5 h = 5 W, wenn man nun von 50% der angegebenen Leistung ausgeht, muss ich also min ein gutes 10 W Panel, besser etwas leistungsstaerker, bei haben.
Ein 10-13 W Panel, was vernuenftige Werte nicht nur in den Prospekten bzw Werbefilmchen der Hersteller erreicht, wiegt ca 3-400 g.

 

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vor 8 Stunden schrieb khyal:

Um mal typische Praxiswerte anzugeben, ein gutes 13 W Panel schmeisst in D auf dem USB-Ausgang bei strahlendem Sonnenschein im Fruehjahr / Herbst perfekt ausgerichtet, ca 1,3 A raus (was damit 6,5 W = 50 % angebener Leistung entspricht), tagsueber waagerecht frei auf dem Canadier ausgerichtet, schmeisst das Teil bei leichter Bewoelkung noch 0,04 A raus.

Mit anderen Worten, in der Praxis wird ein Solarpanel gewichtsmaessig immer gegenueber Akkus den Kuerzeren ziehen, wenn es nicht eine Tour ueber einen sehr langen Zeitraum ist.

Wenn ich minimal 500-1000 mAh bei 5V pro Tag (also 2.5-5 Wh) gewinnen könnte, würde das reichen. Es geht darum, eine kleine Powerbank alle paar Tage mal wieder voll zu kriegen um ggf. Kamera oder Handy/GPS nachzuladen. 40mA bei leichter Bewölkung sind aber zu wenig. Hmm, ist also wohl nix.

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Ich hab nen 14 Watt Panel. Leicht bewölkt im Sommer lädt der noch ordentlich. Leichter regen ist da schon zu viel - da kann man ausrichten wie man will. Hast du also drei Tage bewölkt+regen siehts bei 7 Watt da etwas schlechter aus. Des Gewichts wegen wollte ich das Panel aber verkürzen (dreiteilig), da bei Sonne - egal welche Jahreszeit - das Panel sofort lädt und das sogar recht zügig. Da ist nen Smartphone auch mal nach 1,5 Stunden wieder  voll, wenn direkt geladen.

Die Teile kriegst du übrigens für einen Bruchteil des Preises. Panels <= 10 Watt liegen bei unter 30 EUR. Ich habe einen von Anker seit gut zwei Jahren, von denen man fast nichts negatives liest.

Bearbeitet von AlphaRay
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Wie passt hier denn das Nomad 7 von GoalZero rein? Das hatte ich bis jetzt. Ich wusste gar nicht, dass ein Panel gibt mit der doppelten Leistung, aber nur 75% des Gewichts des Nomad 7. (Also das Anker 14W Panel) Und kostet die Hälfte.

GoalZero hat auch eine überarbeitete Version Nomad 7 Plus    rausgebracht. Die wiegt nur 260g ohne diesen eh sinnlosen Kickstand. Aber eben auch nur 7W.

Und es stimmt, bei bewölktem Himmel kommt bei mir nicht mehr viel Strom raus. Hat noch jemand das GoalZero?

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Bei dem Preis und dem Gewicht würde ich noch einmal gegenrechnen, ob nicht eine einfache Powerbank geeigneter ist. So eine Anker 20000mAh wiegt auch um den Dreh herum 200g, kostet ein Bruchteil des Panels, funktioniert unabhängig vom Sonnenstand und kann - außer man ist wirklich komplett autark unterwegs - auch auf nem Campingplatz oder im Restaurant oder Zug nachgeladen werden.

Mit solch eine Anker 20Ah könnte ich problemlos das Handy 1-2x sowie 10x die Akkus der Kamera aufladen, und nach 10 Tagen würde ich eh allerspätestens einen Zivilisationsboxenstopp einlegen, alleine schon um das Gewicht des zu tragenden Essens nicht in zu große Höhen zu schrauben.

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  • 2 Wochen später...

Hab jetzt interessehalber eines der alten SunnyBag Leaf Panel erstanden. Das liefert jetzt gerade in voller Sonne 600mA bei 4.3V (lädt Powerbank). Wenn ich es aber beschatte (ist aber immer noch hell), habe ich weniger als ein Zehntel.

Ich seh den Punkt von AlphaRay: Laden bei Sonne ist eh kein Problem, und bei Wolken geht schnell mal gar nichts mehr. Da würde ein grösseres Panel auch nicht weiterhelfen, oder es müsste unverhältnismässig gross sein. Von daher ist die Leistung am Ende nicht so kritisch. Wenn ab und zu die Sonne voll scheint klappt's, sonst nicht. Was natürlich gut wäre, ist Geräte direkt laden zu können, um die Umwandlungsverluste der Powerbank zu vermeiden. Die dürften nochmals locker 30-50% wegfressen.

Ich werde das Ding aber auf jeden Fall mit auf die nächste Paddeltour nehmen...

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  • 3 Monate später...
SouthWest hat diesen Beitrag moderiert:

Ich habe hier mal ein paar passende Beiträge aus Mawis Sarek Reisebericht eingefügt.

 

Am 22/07/2017 um 18:27 schrieb Maximilian:

Ja ich bin schon am überlegen, ob ich Powerbank oder PV mitnehme. Die PB kommt halt irgendwann auch an ihr Ende, Eine kleine leichte und zusätzlich ein Panel wäre vermutlich das geschickteste. Aber auch schwer und wetterabhängig. Direkt auf Kameraakkus zu setzen ist vermutlich am effizientesten aber auch nicht unbeding günstig. Denke ich werde der PV einen LAuf geben. Wie praktikabel das ist wird sich dann vermutlich ohne Generalprobe zeigen müssen.

PV ohne PB geht nicht. Habs mit einem 14 Watt und jetzt mit einem 4-5 Watt Panel erfahren müssen. Bei keiner direkten Sonne zieht die PV Strom aus dem Smartphone statt es zu laden, falls überhaupt was passiert. PBs nehmen so ziemlich alles an was kommt. So kann die Solarzelle Außen am Rucksack hängen und ständig den Akku voll halten. Bei Bedarf lädt man aus der PB dann die Geräte.

Ich besitze seitz kurzem ein Lixada Panel. Sehr schön: ca 50 Gramm wiegt das Teil. Leistung liegt irgendwo um 4-5 Watt, wenn man sich die danach hinzugekommenen Rezensionen anschaut. Wollte mir noch eine zweite bestellt, was nun aber nicht mehr direkt via Prime bei Amazon geht, und mir das nichts bringt, wenn ich bereits in Norwegen bin. Bestellen werde ich mir ein zweites auf jeden - 100 Gramm + 50 Gramm 18650er LiIon statt jetzt 4-5 Liions für Powerbank und dann noch zwei Spezielle Akkus hier und zwei spezielle da...

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Was lädst du alles auf mit dem Panel? Hätte jetzt vermutlich direkt eins mit 20+W genommen. Das Lixada hat nur 1/3 der Fläche wird aber mit 1/2 der LEistung angegeben. Leider sind meine KEnntnisse der Elektrotechnik sehr überschaubar ;)

Ich kann gut ohne Smartphone leben. Das läuft eh nur auf Flugmodus. Aber ich möchte keine Kamera mitnehmen, wenn ich sie dank leeren Akkus dann doch nicht nutzen kann. Auch möcht ich GPS tracken, da brauch ich noch ein Gerät, welches möglichst wenig verbraucht. Ein Delorme wie mawi muss es nicht unbedingt sein. GPS Geräte sind imho auch overkill.

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Am 7/22/2017 at 19:02 schrieb AlphaRay:

PV ohne PB geht nicht. Habs mit einem 14 Watt und jetzt mit einem 4-5 Watt Panel erfahren müssen. Bei keiner direkten Sonne zieht die PV Strom aus dem Smartphone statt es zu laden, falls überhaupt was passiert. PBs nehmen so ziemlich alles an was kommt. So kann die Solarzelle Außen am Rucksack hängen und ständig den Akku voll halten. Bei Bedarf lädt man aus der PB dann die Geräte.

Ich besitze seitz kurzem ein Lixada Panel. Sehr schön: ca 50 Gramm wiegt das Teil. Leistung liegt irgendwo um 4-5 Watt, wenn man sich die danach hinzugekommenen Rezensionen anschaut. Wollte mir noch eine zweite bestellt, was nun aber nicht mehr direkt via Prime bei Amazon geht, und mir das nichts bringt, wenn ich bereits in Norwegen bin. Bestellen werde ich mir ein zweites auf jeden - 100 Gramm + 50 Gramm 18650er LiIon statt jetzt 4-5 Liions für Powerbank und dann noch zwei Spezielle Akkus hier und zwei spezielle da...

Was ist das genau für ein Lixada Panel und wie lädst Du die 18650er?

Ich hatte die letzten Wochen ein Sunnybag Leaf auf Paddeltour mit dabei, welches super funktioniert hat. Selbst bei Bewölkung hatte ich alle 1-2 Tage eine halbwegs volle PB (die Tage waren aber auch sehr lang).

Was ich mir aber gewünscht hätte ist eine Möglichkeit, direkt vom Panel mit zusätzlicher PB-Unterstützung zu laden. Selbst bei konstant guter Sonneneinstrahlung war der gelieferte Strom für das Laden der meisten Geräte zu gering. Deshalb musste ich den Umweg via PB gehen, mit geschätzten 50% Verlust (Laden und Entladen zusammengenommen). Ausserdem konnte ich in der Zeit keine Energie aus dem Panel ernten.

Geht das mit Deinem Setup?

(aber wahrscheinlich sollten wir die Diskussion in Ausrüstung oder MYOG verlagern...)

 

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Dieses Panel hier - welches es endlich wieder über Amazon direkt gibt und ich eben noch zwei bestellt habe  ;)

https://www.amazon.de/Lixada-Ladegerät-Sonnenkollektor-Anschluss-Digitale/dp/B071D9MB7J/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1501579389&sr=8-3&keywords=lixada+10W

Es ist 2 mm dünn und wiegt ohne die Platine 50g.  Ich will es mit dem zweiten parallel zusammen schalten (oder in Serie) und dann direkt an ein LiIon Lader hängen.

Momentan läuft es so, dass ich direkt über die Platine an einen LitooKala gehe, in dem ein 18650er liegt.
Direkt an eine Ladeplatine angeschlossen übergeht man die Verluste des Step-Down Wanderls. Da das Panel mit max. 6.8 V angegeben ist, dürfte das bei einigen Platinen klappen die für USB ausgelegt sind. Daher auch eher Parallelschaltung von den beiden Panels.

Die Maximalleistung - wie in Rezensionen nachlesbar - liegt bei 700-1000 mA, was 3,5 - 5 Watt entspricht, was für die Größe und das Gewicht (und Preis) ja schon als phantastisch bezeichnet werden können.  Mit zweien hat man dann halt 7 - 10 Watt und somit auch bei schlechtem Wetter noch Restkapazität über bzw. schnellere Ladung (oder parallele) bei gutem Wetter.

Die Platine ist mit Silikon angeklebt. von dieser aus gehen zwei Flachdrähte in das Gehäuse. Ich habe die Platine ab gemacht, weil ich da ganze Außen am Rucksack hängen haben will und nicht bei jedem Tropfen Wasser abdecken. Offenes USB mit Lader dran muss nicht..das soll alles im Rucksack verschwinden.

 

Bearbeitet von SouthWest
OT entfernt
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Wenn ich mir dies ansehe, dann wäre wohl ein Schaltregler optimal, der die Spannung am MPP hält

alt120.gif

und den 18650 mit dem Strom der dann halt zur Verfügung steht lädt. Ich glaube nicht, dass der Strom mit dem Panel so hoch werden kann dass der Akku schaden nehmen würde.

Wenn die Ladeelektronik aber zuviel Strom zieht (zu ziehen versucht), wandert man in der Grafik oben nach links und die bezogene Leistung bricht zusammen. Ideal wäre also ein Schaltregler der max. 4.2V liefert und soviel Strom bezieht, dass man am MPP bleibt (Nachtrag: habe beim Weitersuchen gesehen, dass das "Maximum Power Point Tracking" heisst und bei PV-Anlagen Standard ist).

Alternativ könnte man wohl den 18650 direkt ans Panel anschliessen und die Verluste akzeptieren, die dadurch entstehen, dass die Spannung bei viel Licht unterhalb des MPP liegt. Allerdings würde dann das Laden nicht mehr funktionieren, wenn die Spannung des PV-Panels unterhalb der des Akkus liegt.

: Meine Bedenken beim direkten Anschluss an den LitooKala wären, dass der viel zuviel Strom für das Panel zu ziehen versucht und die Spannung dann zusammenbricht und das System dann nicht stabil oder links des MPP läuft. Ist aber nur eine Vermutung...@AlphaRay

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Ui, sehr cool zu sehen, dass es das Solar Panel mittlerweile in Deutschland zu erwerben gibt.

Habe das vor einiger Zeit einmal als Import von AliExpress getestet :)

https://worldwide-outdoor-experience.de/ausruestung/reviews/technik/solarpanel/a5-notebook-5w-solarpanel.html

Bei Ali wurde es aber noch mit den realistischeren 5 Watt angegeben :)

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@ULgeher   Ich habe die Nachricht  vor Tagen vorbereitet...wollte gerade auf kiperator's Post antworten, und sehe, dass die hier gespeichert war:

Die Spannung steigt bei dem Panel extrem an...d.h. durch dickes Fenster + Jalousie dahinter einfach so auf den Tisch gelegt (Sonne NEBEN dem Gebäude) hat man schon seine 3 Volt...die Zielspannung ist sehr schnell über das benötigte. Der Strom liegt dann halt nur weit unten.

Direkt wird schwer. Ne Ladeschaltung muss ja schon iwie dran. Die sind heute schon sehr effektiv. Der StepDown Converter auf USB verbraucht halt noch mal extra, weshalb ich diesen abschaffen will und die Ladeschaltung direkt an der Zelle bzw. den Zellen betreiben.  Sollte am WE zum Testen kommen und würde dann sowieso in nem Extra-Thread über das Panel berichten. Dann stehen mir ja schon drei zur Verfügung, wo ich mal die Streuung in der Leistung messen könnte ;)
 

@kImperator   Ja das mit 10 Watt verstehe ich auch nicht, da die selber auch angeben, dass es 1,2 A bringt - sind mit 5 multipliziert keine 10  ;)
Am WE mal bei Sonnenschein durch aktuelle Scheibe im Wohnzimmer mal Handy laden lassen. Senkrecht aufgestellt. Also alles nicht optimal ->  400 mA hat das Handy gezogen und konnte direkt, ohne Powerbank dazwischen, geladen werden.  D.h. 600-700 mA wären in der prallen Sonne direkt ausgerichtet wohl locker drin.

Was ich noch basteln will ist ein Reflektor (erstmal nur unten in der Größe des Panels) aus Rettungsdecke und Carbonstäbchen. Doppelte Fläche = doppelte Leistung bzw. abzüglich der Verluste der Reflexion an der Folie. Geht halt nur wenn man iwo steht. Optimal wäre ein viereckiger, "Trichterförmiger" Reflektor (also etwa die 3-fache Fläche des Panels zusätzlich), wodurch man sogar bei stärker bewölktem Himmel genug Strom bekommen sollte.

 

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Am 08/08/2017 um 08:13 schrieb AlphaRay:

@ULgeher   Ich habe die Nachricht  vor Tagen vorbereitet...wollte gerade auf kiperator's Post antworten, und sehe, dass die hier gespeichert war:

Die Spannung steigt bei dem Panel extrem an...d.h. durch dickes Fenster + Jalousie dahinter einfach so auf den Tisch gelegt (Sonne NEBEN dem Gebäude) hat man schon seine 3 Volt...die Zielspannung ist sehr schnell über das benötigte. Der Strom liegt dann halt nur weit unten.

Direkt wird schwer. Ne Ladeschaltung muss ja schon iwie dran. Die sind heute schon sehr effektiv. Der StepDown Converter auf USB verbraucht halt noch mal extra, weshalb ich diesen abschaffen will und die Ladeschaltung direkt an der Zelle bzw. den Zellen betreiben. 

Ich weiss nicht wie sehr Du Dich mit Elektronik auskennst, aber dieses Teil hier macht genau das und braucht praktisch keine Zusatzteile:

http://www.linear.com/product/LTC4121

Es hat Maximum Power Point Tracking und ist für das Laden von Li-Ionen-Zennen geeignet. Es gibt sogar einen mit 4.2V Endspannung, und da der Ladestrom eh durch die Sonne begrenzt ist kommt das einem CCCV-Ladzyklus sehr nahe. Damit hättest Du nur einen einzigen Schaltregler, welcher sowohl die Panelleistung optimal ausschöpft als auch den Akku "korrekt" lädt.

Ich werde mir mal so ein Ding bauen. Allerdings schreckt mich das kleine Gehäuse noch ab wegen Handlöten da ich Lötstoppmasken nicht so genau anfertigen kann. Ev. nehme ich aber einfach einen fertigen Adapter auf DIL, oder lasse später die Platine fertigen.

Am 08/08/2017 um 08:13 schrieb AlphaRay:

@ULgeher ... weshalb ich diesen abschaffen will und die Ladeschaltung direkt an der Zelle bzw. den Zellen betreiben.

Bin gespannt auf den Bericht. Ich würde von der Theorie einfach erwarten, dass der Laderegler die Spannung des Panels unter den Maximum Power Point zieht (da er zu viel Strom zu ziehen versucht) und deshalb die geerntete Leistung deutlich tiefer als möglich sein wird.

Aber Du kannst das ja Messen: Der Maximum Power Point liegt normalerweise bei 75-80% der unbelasteten Panelspannung. Wenn nun mit Laderegler die Spannung deutlich höher oder tiefer liegt arbeitet das System nicht optimal.

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  • 4 Monate später...
Am 8.8.2017 um 08:54 schrieb ULgeher:

Ich weiss nicht wie sehr Du Dich mit Elektronik auskennst, aber dieses Teil hier macht genau das und braucht praktisch keine Zusatzteile:

http://www.linear.com/product/LTC4121

Es hat Maximum Power Point Tracking und ist für das Laden von Li-Ionen-Zennen geeignet.

So wie ich die Beschreibung verstehe hat das Ding keinen MPP tracker:

"... the LTC4121 regulates its input voltage to a programmable percentage of the input open-circuit voltage. This technique maintains maximum power transfer with high impedance input sources such as solar panels..."

das ist eher nicht das, was man für ein Solarmodul bei wechselnder Beleuchtung gebrauchen kann.

Die Chinesen nennen sowas gerne MPPT, obwohl es damit nicht das geringste zu tun hat, ich kenne das leider bereits von einem MPT 7210-A

Als Solarladeregler eher nicht tauglich.

Leichte effiziente MPPT sind super rar, ich kenne die Produkte von Genasun (für eine Powerbank viel zu leistungsstrak und schwer) und dann noch das Sunload M5, wobei dessen 5V USB Ausgang auf 900mA limitiert und der integrierte Akku viel zu klein ist, wenn man damit moderne Smartphones & Co laden möchte.

Der Akku lässt sich allerdings ersetzen, wobei man sich dann irgendwas für as Gehäuse ausdenken muss.

Der integrierte MPPT beginnt ab ca. 0,1W und verträgt am Eingang so 5,5V bis 30V und maximal 500mA. Angeblich ist bei 6W Schluss, kurzzeitig hab ich aber auch schon 8W gesehen und möglicherweise geht noch mehr, wenn man einen Akku mit geringerem Ri verbaut. Abwärme ist so eine Sache...

Ich verwende mit dem Sunload M5 die 12V Ascent Solarmodule mit 4,5W. Das sind CIGS, die sind tatsächlich sehr flexibel ohne dabei Schaden zu nehmen und sie weigen ca. 105g mit kurzen Anschlusskabeln. Leider haben CIGS in Kunststoff eingebettet eine recht hohe Degradation...

Bearbeitet von Cephalotus
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Am 1.8.2017 um 11:28 schrieb AlphaRay:

Dieses Panel hier - welches es endlich wieder über Amazon direkt gibt und ich eben noch zwei bestellt habe  ;)

https://www.amazon.de/Lixada-Ladegerät-Sonnenkollektor-Anschluss-Digitale/dp/B071D9MB7J/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1501579389&sr=8-3&keywords=lixada+10W

Es ist 2 mm dünn und wiegt ohne die Platine 50g.  Ich will es mit dem zweiten parallel zusammen schalten (oder in Serie) und dann direkt an ein LiIon Lader hängen.

Momentan läuft es so, dass ich direkt über die Platine an einen LitooKala gehe, in dem ein 18650er liegt.
Direkt an eine Ladeplatine angeschlossen übergeht man die Verluste des Step-Down Wanderls. Da das Panel mit max. 6.8 V angegeben ist, dürfte das bei einigen Platinen klappen die für USB ausgelegt sind. Daher auch eher Parallelschaltung von den beiden Panels...

 

Wiegt das wirklich nur 50g?

Das wäre nochmal einen Versuch wert. Eigentlich bin ich mit den Sunpower Zellen durch, die werden immer als semiflexibel beworben, brechen aber super schnell und diese Mikrorisse werden mit jedem Einsatz schlimmer. Im Anang ein paar IR-Luminiszenz Aufnahmenl von diversen meiner Solarmodulen mit solchen Sunpowerzellen und keines davon wurde besonders gequält und für Rucksackeinsätze benutzt...

Die meisten kamen so direkt von Verkäufer...

Die Mikrorisse kann man mit dem Augen nicht sehen, aber es hat Auswirkungen auf die Zellen. Schließt man z.B. so ein Modul kurz entstehen Hotspots über 100°C.

Da Du das Model von der nachgeschalteten Elektronik getrennt hast kannst Du vielleicht zufällig was zu Leerlaufspannung und Kurzschlussstrom des reinen Moduls bei guten Einstrahlungsbedingungen sagen?

50W_Sunpowerzellen_semiflexibel_b.jpg

EL_Sunpower_semiflexibel_PET.jpg

XTPower_SP7_Sunpower_flexibel.jpg

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Am 12.12.2017 um 00:32 schrieb Cephalotus:

Wiegt das wirklich nur 50g?

Das A5-Panel wiegt wie geliefert nachgewogene 66 g (d=2).

Die Panelleistung ist übrigens nach meiner Rückrechnung mit einem Vergleichspanel mit bekannter Leistung tatsächlich klar oberhalb von 20 %.

Bearbeitet von Stromfahrer
d der Waage ergänzt
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vor 19 Stunden schrieb Cephalotus:

Wiegt das wirklich nur 50g?

" Es ist 2 mm dünn und wiegt ohne die Platine 50g "  -  wie Stromfahrer schreibt, wiegt es etwas über 60g "neu".  Ich habe mittlerweile zwei Stück, welche ich über Winter dann zusammen schalten und mit einer effizienteren Ladeelektronik ausstatten will.

EDIT:

Habe es jetzt erst gelesen..leerlauf lag irgendwo um 6,5...6,8 Volt. Daher wollte ich zwei zusammen schalten (evtl. in Serie sinnvoller) und über eine neue Platine laufen lassen - und zwar direkt an einen LiIon-Lader. Hier hat man ja erstmal einen 6,x auf 5V Step-Down und dann noch die Ladelelektronik.   Die eingebaute Platine braucht schon a bissl Licht, bs da überhaupt was kommt. Ohne die Platine hat man sogar im Zimmer halben Meter vom Fenster auf der Schattenseite bei gutem Wetter paar Volt raus gehabt.
 

Bearbeitet von AlphaRay
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Danke. Hab mir mal welche zum Experimentieren gekauft.

Ich hab noch einen alten USB Powerpack, der ist von der Eingangsspannung her recht gutmütig und lädt bereits bei geringer Einstrahlung, evtl kann man da eins direkt ran hängen. Für den MPP Eingang des Sunload M5 könnte 6,5V Leerlaufspannung gerade so reichen, besser zwei oder drei in Serie.

50g sind tatsächlich interessant. Eine 18650er Zelle mit hoher Energiedichte enthält ca. 12Wh und wwiegt so 45-48g herum. Die 12Wh sollte das o.g. Panel an einem Sommertag am Rucksack hängend auch schaffen.

MfG

Bearbeitet von Cephalotus
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Am 12/12/2017 um 00:25 schrieb Cephalotus:

So wie ich die Beschreibung verstehe hat das Ding keinen MPP tracker:

"... the LTC4121 regulates its input voltage to a programmable percentage of the input open-circuit voltage. This technique maintains maximum power transfer with high impedance input sources such as solar panels..."

das ist eher nicht das, was man für ein Solarmodul bei wechselnder Beleuchtung gebrauchen kann.

Die Chinesen nennen sowas gerne MPPT, obwohl es damit nicht das geringste zu tun hat, ich kenne das leider bereits von einem MPT 7210-A

Als Solarladeregler eher nicht tauglich.

Du hast natürlich recht, dass dies kein Tracking ist da nicht P=U*I vom Panel laufend gemessen wird und die Belastung dynamisch nachregelt so dass P maximal bleibt.

Auf der anderen Seite ist es trotzdem eine halbwegs vernünftige Näherung an den Maximum Power Point und erfordert keine zusätzliche Logik in Form eines zusätzlichen Controllers. Ich glaube, der Aufwand für echtes MPPT lohnt sich erst ab einer gewissen Leistungsabgabe, da dann der Aufwand (Platz, Gewicht, Strombedarf) für die Steuerung nicht mehr ins Gewicht fällt. Für eine kleine UL-Anwendung müsste schon alles in einem IC integriert sein, aber was passendes im gesuchten Spannungs- und Leistungsbereich habe ich bisher leider nicht gefunden.

Auf jeden Fall wird diese Lösung sehr viel effizienter sein, als zwei Regler hintereinanderzuschalten (einen 5V Schaltregler ab Solarpanel, und dahinter einen Li-Ionen-Laderegler) die nicht aufeinander abgestimmt sind.

Bearbeitet von ULgeher
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Was ist damit?  Eingang ab 6 V - zwei Panels Parallel = mind. 12V.

http://www.linear.com/product/LT8490

Fertiges habe ich hier von Sparkfun um 27 € gefunden:

https://www.exp-tech.de/module/stromspannung/6081/sparkfun-sunny-buddy-mppt-solar-charger


Mit geschützten Akkus sollte das Teil hier doch auch gehen? Ggf. zwei LiFePo4:
https://www.amazon.de/MagiDeal-Solar-Controller-Batterie-1-100w/dp/B01HZ8HZQ6

Bearbeitet von AlphaRay
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      Ich weiß, dass es hierzu auch schon einige Beiträge gibt und habe mich brav den Morgen durch das Forum gelesen bin aber leider noch zu keinem adäquaten Produkt gekommen. @Stromfahrer dein Beitrag über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Stromversorgung war wirklich der Hammer, herzlichen Dank für deinen ausführlichen Bericht und die darin investierte Zeit! Von diesem Beitag inspiriert, habe ich mich nun auch für das Modell Solar-Panel und Powerbank entschieden, weiß aber ehrlich gesagt nicht, welche Produkte/Marke ich wählen soll. Alle hier im Forum genannten Produkte haben teilweise nur medium-gute Bewertungen im Netz bzw. Amazon. Der Preis spielt keine große Rolle, da mir Qualität wirklich wichtig ist und ich wie gesagt nicht mitten in der Sierra ohne Strom dastehen möchte. Als Endgerät soll ein Samsung S20 täglich geladen werden. Die Powerbank gilt lediglich als Backup, sollte das Sonnenlicht/Tageslicht mal nicht ausreichen um mein Smartphone zu füllen. Ich würde ungerne darauf verzichten, weil ich mir wirklich sicherer damit fühle. 
      Mir viel folgendes Produkt ins Auge: SunnyBAG Leaf PRO: https://www.amazon.de/SunnyBAG-Leaf-2018-leichteste-Solarpanel/dp/B07CN5K8JK/ref=psdc_1385092031_t1_B01M1L3ELC
      Ich fand die Größe, Design (mit den vier Befestigungsmöglichkeiten) und die Tatsache, dass es biegbar ist ganz praktisch. Aber auch hier sind mir die letzten negativen Bewertungen mit Verweiß auf einen schlechten Kundenservice aufgefallen. Nun zu meiner Frage: Mit welchen Solar-Panel habt ihr bereits dauerhaft gute Erfahrungen gemacht und könnt es guten Gewissens empfehlen? Sind vielleicht hier Thruhiker die einen gesamten Fernwanderweg mit so einem Ding durchgelaufen sind und auch nach 4-6 Monaten noch begeistert sind?
      Ihr habt mir bei all meinen Anliegen immer sehr weiter geholfen und mir die ein oder andere Entscheidung abgenommen, daher freue ich mich auch diesmal sehr über zahlreiche Antworten und Berichte. 
      Danke und liebe Grüße, Steffi
      P.S. Bitte mit technischer Aufklärung für Dummis  Elektronik ist jetzt nicht soooo ganz mein Fachgebiet
    • Von Ultralight82
      Hallöchen, habe wie versprochen mal alles ausgemessen und komme ohne viel Schwafelei zu den Technischen Daten :

      Gewicht inkl des Kabels : 117g

      Kapazität laut Hersteller: 5000mha
      Kapazität gemessen : 3139mha sind bis Abschaltung der Powerbank verfügbar

      Anmaßung in mm:  92x64x12
      Anschlüsse: 2x USB 1x mit1A Ladestrom
      1x mit 1,5A Ladestrom
      Doppelkabel mit micro USB  sowie USB type c Ladenschluss der Powerbank ist ebenfalls mit beiden der oben genannten Anschlüsse möglich und geht zügig von statten. 
      Fazit: nicht ganz wie versprochen aber dennoch gut. 
      Mein Einsatzgebiet:
      Die Powerbank wird auf Tagestouren oder einfachen Overnightern mit dabei sein. 
      Herzlichen Dank für eure Zeit und ich hoffe geholfen zu haben. 
    • Von Stromfahrer
      Ich bin seit 2012 mit Solarpanel unterwegs. Inzwischen nehme ich auch kein Netzteil mehr mit.
      Anfänglich war das Solarpanel eine erzwungene Wahl, weil ich in der kalifornischen High Sierra nicht mit Steckdosen planen konnte, gleichwohl aber mit Sonne rechnen dürfte. Heute nutze ich Solarpanels ab gewisser Tourdauer aus Überzeugung, weil ich das Maß an Freiheit schätze, mich nicht an der Verfügbarkeit von Steckdosen orientieren zu müssen und mich dennoch nicht bei der Benutzung meines Smartphones einschränken zu müssen. So, wie ich Esbit mag, weil man die Brennstofftabletten jederzeit abzählen kann und immer weiß, ob es reichen wird, so erlaubt mir das Solarpanel, (fast) immer zu wissen, dass ich genug Strom haben werde.
      OT: In diesem Thread will ich nicht die Frage diskutieren, ob ein Solarpanel die bessere oder schlechtere Lösung im Vergleich zu einer reinen PowerBank ist. (Das hängt ähnlich wie die Wahl des Kochsystems sehr von Länge der Tour, Wettererwartungen, Energiebedarf etc. ab.)
      Bitte seht also davon ab, hier vorzurechnen, ob und wann eine PowerBank mit Netzteil die bessere Lösung ist. Macht bei Bedarf dafür bitte einen eigenen Faden auf. Danke.
      Mir geht es hier darum, anhand meines eigenen Erfahrungsaufbaus die von mir durchlaufenen Varianten zu zeigen und die Erkenntnisse mit euch zu teilen.
      OT: Disclaimer: Ich habe alle fünf hier vorgestellten Lösungen selbst recherchiert, gekauft, bezahlt, modifiziert, wieder verkauft etc. pp. Kein Hersteller ist auf mich zugekommen oder hat mich mit Rabatten versorgt oder was immer auch jemand noch vermuten könnte.
    • Von Stromfahrer
      Ich verkaufe eines von zwei infinityPV HeLi-on Solarpanels mit integrierter PowerBank.


      Die PowerBank hat nominal eine Kapazität von 2600 mAh.
      Tatsächlich habe ich über den Micro-USB-Port 2556 mAh gemessen. Die PowerBank lädt über Micro-USB mit 500 mA/h. Zum integrierten, rollbaren Solarpanel gibt es keine offiziellen Angaben.
      Durch Tests konnte ich in 4½ Stunden herbstlicher Sonne eine Ladeleistung von knapp 800 mAh ±5% ermitteln. Weitere Infos zum Gerät finden sich im Kickstarter-Projekt sowie hier im Forum. Das System wiegt 142 Gramm. Man kann das System neu bei infinityPV für 92 Euro erwerben.
      Im Kickstarter-Projekt kostete es 84 Euro.

      Ich hätte gerne 72 Euro inkl. Versand.
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