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Ultraleicht Trekking

Rangliste

Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 18.06.2018 in allen Bereichen

  1. Dann folgen hier erstmal die Bilder vom gesamten Pack: Gewicht: 360g ohne den optionalen Hüftgurt (nicht abgebildet).
    14 Punkte
  2. Hier noch ein paar Details: In die Lasche kann ein 25mm Gurtband als Hüftgurt eingefädelt werden. Innen ist ein Klettband aufgenäht, das das Verrutschen verhindern soll, ein entsprechendes Gegenstück auf dem Gurtband voraus gesetzt. Die punktuelle Befestigung soll die Bewegung der Hüfte möglichst wenig einschränken. Der Brustgurtversteller ist aus Kydex quick and dirty selbst gebaut. Der Loadlifter aus 1,5mm Dyneema Schnur, verstellbar per Leinenspanner. Die Bodennetztasche lässt sich mit zwei Kamsnaps etwas schließen.
    7 Punkte
  3. Moin UL-Freaks! Mein nächster Rucksack ist so gut wie fertig. Nach dem Black Pack kommt nun die Weiterentwicklung, obwohl ich mit dem Rucksack grundsätzlich sehr zufrieden bin. Auslöser für den neuen Rucksack war ein Reißtest mit dem 90g Zeltbodenstoff. Das Zeug reißt wie Papier weiter, wenn erstmal eine Beschädigung vorliegt. Und dass ist ja schnell mal an einem Stacheldraht oder so passiert. Für mich nicht zuverlässig genug. Also musste ein besserer Stoff her, der deutlich reißfester aber genauso wasserdicht sein sollte. Nach der Prüfung diverser Stoffmuster von ExTex habe ich mich dann für DCF Hybrid entschieden. Das Material ist mit 102 g/m2 nur minimal schwerer, aber super zäh mit einer top Weiterreißfestigkeit. Am Schnitt habe ich auch Änderungen eingeplant. Der Rucksack wird zum Boden hin schmaler, um die zusätzliche Breite durch Wasserflaschen in den Außentaschen etwas zu kompensieren. Zusätzlich hat man im Schulterbereich mehr Volumen für Futter und so: Beibehalten wird das Rolltop. Auf 60cm Höhe eingerollt bleibt im Hauptfach ein Volumen von 40 Litern. Anwendungsgebiet soll in Richtung Weitwanderung gehen, oder für Papas, die Kindergepäckanteile übernehmen müssen... Fortsetzung folgt...
    6 Punkte
  4. Folgende Features wollte ich bei diesem Rucksack umsetzen: Generell austauschbare und verstellbare Gummizüge Große Front-Netztasche Gummizugschnürung über der Frontnetztasche Zwei kleinere Seitentaschen Bodentasche aus elastischem Mesh Netztaschen an den Schulterträgern Dampfdurchlässige Schulterträger Lastkontrollriemen Option für minimalen Hüftgurt Verstellbarer Brustgurt Diverse Laschen und Befestigungsmöglichkeiten für Kompressionsgummizüge oder Gear Also ging es los mit Planen, Skizzen anfertigen, Materialbestellung und Zuschnitte machen... Alles vorbereitet!
    4 Punkte
  5. Lightlix

    HRP, GR 10, GR 11 2018

    Ich würde mit dem Setup (gerade wegen des 133ers) auch frieren, mindestens den Forclaz 50 würde ich mitnehmen. Wie siehts mit nachts am Kopf aus? Nur Buff? Du könntest vllt. den Kochkrams rausschmeißen, no cook oder cold soaking, und dafür eine 30 oder 40g Mütze und 100g mehr Fleece mitnehmen. So würd ichs machen. Edit: für mich gehts dieses Jahr auch wieder in die Pyrenäen, diesmal von der anderen Seite aus. So sieht die Liste aus: https://lighterpack.com/r/4v54dm Hier eine Alternative zur Windhose, 75g in XXL, habe ich bisher nur im Kalten ausprobiert und fühle mich wohl damit. Wenns warm ist braucht man schließlich keine lange Hose... OT: edit #2: ... und die Hose von Ali sieht echt nice aus!
    3 Punkte
  6. Stromfahrer

    HRP, GR 10, GR 11 2018

    Genau. Da habe ich auch gestutzt. Zeank? Zwei? Das hat mich echt überrascht. Oder ist da etwa eine so schwer, dass du die lieber als zwei aufgeschrieben hast?
    3 Punkte
  7. basti78

    HRP, GR 10, GR 11 2018

    Bis auf die 2 Unterhosen hab ich nichts zu meckern. Ich würde mich mit ner Pufffy wohler fühlen als mit fleece, aber du musst ja im Zweifel frieren Wie das BW von 2,5kg schon vermuten lässt, ist da nicht mehr viel zu machen, gefällt mir sehr gut immer öfter wieder "extreme" Packlisten zu sehen!
    3 Punkte
  8. Hi Wie waren letzten Sommer mit unserer kleinen mehrere Tage in den CH-Alpen unterwegs.... Wir haben ihr in der Nacht Handschuhe angezogen und hatten einen Daunenfusssack (Kinderwagen) als Schlafsack dabei...ich habe auch noch gestillt und es hat gut funktioniert. Wir hatten das Hubba Hubba Zelt und nur zwei Matten...wir hatten genügend Platz.. Dieses Jahr wirds schwieriger..
    3 Punkte
  9. Im Grunde schon, sonst würden wir ja eine blinde Einkaufsberatung machen! Und wie ich bereits vorher schrieb ist es nicht zielführend eine uh-packliste zu nehmen und jeden gegenstand durch einen leichteren zu ersetzen. Eine ul-ausrüstung ist ein "kit", es muss zusammenpassen, nur so nähert man sich dem Optimum. Du möchtest aber einfach eine leichte Isoflasche, das hab ich jetzt verstanden ...
    3 Punkte
  10. https://twitter.com/Lighthiker/status/1008579380904431616 170 Gramm bei 119cmx51cm
    3 Punkte
  11. Beschussfest != Ultraleicht Was trinkst du denn für einen Tee, muss der unbedingt kochen? Ich bin kein Teetrinker, weiß aber dass warmes wasser auch oft genügt, anstatt also das wasser zum kochen zu bringen, kannst du brennstoff sparen und deinen Tee warm in deine PET Flasche füllen. In den Schlafsack oder eine Jacke gesteckt bleibt die Flasche warm solange du dein Essen kochst. Ultraleicht Trekking bedeutet nicht jeden Gegenstand durch den leichtesten kaufbaren zu ersetzen, sondern um die Ecke zu denken und Gegenstände doppelt zu benutzen oder durch clevere Techniken überflüssig zu machen.
    3 Punkte
  12. Hi Wir, mein Mann, unsere Tochter 15Mt. und ich möchten diesen Sommer wieder drei Wochen wandern gehn...wir haben ein Zelt mit dabei und werden mehrheitlich in den Schweizer Alpen unterwegs sein... Letztes Jahr haben wir unsere Ausrüstung inkl. Baby getragen.. die Ausrüstung ist mehr geworden und das Baby schwerer wir überlegen uns jetzt einen Anhänger zu kaufen.. kennt ihr solche Anhänger? Gibt es vielleicht sogar irgendwo einen gebraucht zu kaufen? Oder habt ihr noch andere Ideen? Danke vielmals für eure Hilfe liebe Grüsse Patricia
    2 Punkte
  13. Zum Topf schau dir auch mal 700 light von Toaks an, ist nochmal leichter als der 600er Evernew. In meiner Konfiguration mit nur einem Bügel und DIY Titanblechdeckel wiegt er nur 62,5g:
    2 Punkte
  14. was nützt die mir unterwegs? Ich liege platt und kalt!
    2 Punkte
  15. Ja der Geldbeutel wird auf jeden Fall leicht.
    2 Punkte
  16. 200€? Holyshmoly! Dafür, dass man dann wöchentlich ein paar Stunden mit Loch flicken verbringen darf? Na ich weiss nicht.
    2 Punkte
  17. Da einige von Euch ein paar Worte über das ZPacks Hexamid Pocket Tarp sowie über den MLD Superlight solo Bivy hören wollten, schreibe ich diese Zeilen. Ich habe das Pocket Tarp aus 0.34 oz/sqyd (11.4 g/m2), siehe HIER. Aktuellerweise scheint ZPacks das Tarp nur mehr in 0.51 oz/sqyd anzubieten, wobei die Gewichte auf der Homepage nicht verändert wurden(?). Mein Tarp wiegt 96g inkl. 5 Bungee Cords samt Haken wo ich dann den Bivy einhänge und einen Haken samt Schur am höchsten Punkt. Um den Komfort zu erhöhen habe ich an 6 Punkten diese "LineLoc 3 with Loop" montiert und die schwarze "2.0mm Z-Line" verwendet. Nur die 2 Tie-Outs an der Hinterseite sind ohne LineLocs und mit fixer Länge. Dieser Luxus hebt das Tarp mit allen Schnüren auf schwere 135g! Dazu verwende ich das MLD Bivy in Größe M, welches unmodifiziert auf 140g kommt. Durch das Mesh-Fenster ist es Krabbler-dicht. Last but not least setze ich auf MSR Carbon Core Heringe wobei 8 Stück im Cuben Sack mit 45g zu Buche schlagen. Somit wiegt diese Kombination stolze 320g. Den Testaufbau im Park habe ich Euch schon mal gezeigt, hier mit einem BD Carbon Stock mit fixen 120cm Höhe (hier ohne den LineLocs und somit den leichteren gelben Schnüren): Wie ihr seht hänge ich den Biwak an diese Bungee Cords vom Tarp ein, genauer gesagt an die Haken dort. Zusätzlich spanne ich den Meshteil des Bivys zur Spitze des Tarps. Als nächstes folgte ein kleiner Test im Winter: Und die ersten 100 km dieser Tour: KLICK. Diesmal hatte ich endlich Glück und es regnete vorallem in der Nacht. Das eine Mal war es leichter Regen und das zweite Mal sehr starker Regen mit nur wenig Wind. Da wurde mir ehrlich gesagt Angst und Bange als mich der nette hochfrequente Cuben Sound aus dem Schlaf riss! Aber das Tarp hat mich und den Bivy trocken gehalten. Für mich auch neu im Vergleich zum SoloMid ist der Null-Kondens. Dh. trotz Regen war das Tarp auf der Innenseite in der Früh staubtrocken. Herrlich! Dieser Test war für mich also mal super erfolgreich. Ungünstig erscheint mir der nicht vorhandene Schutz für den Rucksack. Dieser war in der Früh besiedelt von Asseln, Ameisen, Spinnen und Schnecken. Wäre mal einen Versuch wert den Rucksack und die Schuhe über Nacht in einen ganz leichten Plastiksack zu stecken. Auch erwähnenswert ist der extrem einfache Auf- bzw. Abbau und das geringe Volumen dieser Kombination. Durch die LineLocs braucht man die Heringe nicht sonderlich genau zu setzen und kommt auch ohne Knotenkunde zurecht Anbei Bilder... Blick von innen zur Spitze. Recht transparent. Schlecht aufgebaut da uneben.
    1 Punkt
  18. OT: Das ist mitunter ein Problem der Hose in Kombination mit dem Hüftgurt. Kein Witz. Wenn du im Alltag mit der Unterhose gut klar kommst, aber auf Tour eher nicht, dann versuche mal, beim Schließen des Hüftgurts den Materialstau der Hose nicht nach vorne, sondern in die Hüftgurtecken zu leiten. Dann sitzt die Hose ganz anders. (Ich muss das Bild/Videomaterial noch schneiden, kommt aber irgendwann. Ich habe da zwei Jahre lang diverse Varianten auf Trails ausprobiert, bis ich eine für mich sehr gut funktionierende Lösung gefunden habe. Deren Kern ist der Umgang mit dem o. g. Materialüberschuss.)
    1 Punkt
  19. Stromfahrer

    HRP, GR 10, GR 11 2018

    Ich habe ein Mammut 150er mit extra langem Zip, das wiegt 239 g. Der lange RV bis zum Brustbein ist für mich ein tolles Feature, weil ich dann die teure Brille beim An- und Ausziehen immer anlassen kann, ohne Gefahr zu laufen, sie mir runter zu reißen. Mit Puffy hatte ich nur das leichtere Fleece dabei. Rückblickend auf meine HRP-Tour (August) würde ich heute das 150er-Fleece und die Häglöfs-Daunenweste (164 g in M) einpacken. Das ist zusammen mit einem Windschutz eine sehr universelle und m. E. absolut ausreichende Kombination. Ja, langes Hemd mit Kragen als Nackenschutz ist auch mein Favorit und in den Pyrenäen kein Fehler.
    1 Punkt
  20. Stromfahrer

    HRP, GR 10, GR 11 2018

    Na du hast eine Unterhose unter Worn und eine Merino unter packed. Macht zwei. Wenn ich 50 Euro hätte wetten müssen, wieviel Unterhosen du auf deiner Packliste hast, hätte ich auf 0 getippt, schon weil ich selbst nicht ohne gehe.
    1 Punkt
  21. zeank

    HRP, GR 10, GR 11 2018

    Was meinst du mit Forclaz 50? Nachts am Kopf ist eigentlich Buff oder wenn es fies wird das Fleece. Aber dann kann ich das natürlich nicht mehr anziehen. Andererseits hatte ich schon Gelegenheit das bei so knapp an 0º auszuprobieren und war naja okish? Wenn ihr versteht was ich meine. ... ?!? Ich bin keiner der seine gesamte Ausrüstung nach Extremsituationen ausrichtet. Wenn ich normal ok bin und hin und wieder die ein oder andere unangenehme(!) Nacht hab, dann ist mir das ziemlich wumpe. Da haben wir eindeutig andere Prioritäten
    1 Punkt
  22. Cuben-Wasser? Ja das hab ich auch immer dabei Muss das nochmal bisschen probieren ob das funktioniert für mich. Hmmm, hab keine so feine Waage. Mein Aludeckel ist bei "0" Gramm. Vielleicht belass ich es erstmal dabei und mach mir erst im Herbst wieder Gedanken drum, wenn Holzfeuer wieder ein Thema wird. Tusend tack!!! <3
    1 Punkt
  23. Billig und gut: https://de.aliexpress.com/item/TOMSHOO-750ml-Titanium-Pot-Titanium-Water-Mug-Cup-with-Lid-and-Foldable-Handle-Outdoor-Camping-Pot/32836019902.html?spm=a2g0x.search0104.3.1.665a466525KKGG&ws_ab_test=searchweb0_0,searchweb201602_5_10320_10152_10151_10065_10321_10344_10068_10342_10547_10325_10546_10343_10340_10548_10341_10696_10194_10084_10083_10618_10304_10307_10820_10843_10059_100031_10103_10624_10623_10622_10621_10620,searchweb201603_50,ppcSwitch_5&algo_expid=b2fedf60-e6c6-4ec3-9e96-cd6cde20b18c-0&algo_pvid=b2fedf60-e6c6-4ec3-9e96-cd6cde20b18c&priceBeautifyAB=0
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  24. Ok. Für mich nicht sinnvoll. Besser? Ich hab mir selber einen aus softstructure Tyvek gemacht. Wenn du Zugang zu einer Nähmaschine hast, wär das eine Möglichkeit.
    1 Punkt
  25. Bring mich nicht noch mehr durcheinander
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  26. Der Evernew ist aber schon Hammer #nurmalso Hätte ich nicht schon zwanzig andere ... PS: den 600er mein ich
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  27. Achtung: Für ein Tragetuch kann man nicht irgendeinen Stoff nehmen, sondern einen, der sich diagonal verziehen und sich damit anpassen kann. Wir hatten ein Didymos-Tuch. Das Knoten nervt überhaupt nicht mehr, wenn man ein bisschen Übung hat. Je länger das Tuch ist, desto mehr Trage/Wickel/Knote-Varianten gibt es. Und so ein Tuch ist (ganz UL) ein Universalbenutzer: Krabbeldecke, Zudecke, Sonnensegel, Wickelunterlage,... Aber: mit Baby vor dem Bauch sieht man die Füße nicht mehr - blöd auf komplizierten Wanderwegen in den Bergen. Funzt aber auch mit Rucksack - und man hat immer noch beide Hände frei.
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  28. Der gute Service und die lebenslange Garantie machen einiges wieder wett.
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  29. OT: Ja. Skurka hatte das mal einigermaßen zusammengefasst. Letzten Endes geht es um bessere Flexibilität und ein geringeres Risiko im Sturzfall (lieber den Stock verlieren als sich das Handgelenk zu brechen).
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  30. Nur expensive light.
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  31. Ich finde die GG Griffe super was haptik angeht! Ich dachte immer dass es kork ist, fühlt sich auch genau so an. Edit: questor war schneller
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  32. Würde mic wundern. Im Vergleich zu Fahrradgriffen, die gerne so einen korkartigen Kunststoff verwenden, fühlen sich die Griffe absolut wie Kork an. Ist das vielleicht eine Neuerung? Ich habe Angelrutengriffe am Fahrrad - da greift man horizontal, das passt. Vertikal an Wanderstöcken kann ich mir das weniger vorstellen...
    1 Punkt
  33. Mich hat das rumgeknote immer genervt. Irgendwann habe ich mir eine Schlaufe aus einer Gummilitze mit Mega-Tanka gebaut. https://www.extremtextil.de/kordel/elastisch/5mm.html https://www.extremtextil.de/komponenten/kordelstopper-tanka/ab-4mm-kordel.html Da zog ich die beiden Tuchenden durch und fertich! Wenn sich mit der Zeit was gelockert hat, konnte ich das relativ einfach wieder straffen.
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  34. Bisher funktioniert er auch prima. Als "Schiene" habe ich 3mm Elastikkordel eingenäht.
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  35. Hey, @ChristianS, du weisst doch: Das wichtigste fehlt bei dem tollen Stueck: Was wiegt der???
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  36. Hm. Du solltest dich da mal ein wenig einlesen bzw. umschauen (Youtube z.B.). https://www.youtube.com/results?search_query=hammock+winter Hängematte bei Minusgraden und Wind dürfte nicht ohne sein. Du brauchst normal eine Isomatte in der Hängematte sowie deinen Quilt/Schlafsack. Tarp muss da natürlich drüber Alleine schon als Windschutz. Bis zum Winter ein paar mal bei "normalem" Wetter mit Regen & Co übernachten, das du schauen kannst wie es ist bzw. was du noch optimieren musst (z.B. Einstieg mit Nasser Hose+Schuhen usw. )
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  37. Öh..wenn du mit "kräftiger" 100 km/h meinst - dann ja Es steht doch ein Topf drauf..da kann der gar nicht umkippen. Ich hatte den bei etwas Wind getestet. Da wackelt nichts. Der Wind müsste schon so stark sein, dass es ziemlich unverantworlich wäre ein Feuer zu machen. Hängematte: Amazonas Traveler Extreme - ist glaube ich bei 50 € bei Amazon. Ist schon inkl. Moskitonetz. Bzw. einer die THERMO, da diese ein Einschubfach für die Isomatte hat (neben Moskitonetz). Ich meine um 66 € lag die letzte Woche
    1 Punkt
  38. OT: demnäxt werden strafen verhängt für unnütz eingepacktes zeug! ich hab gehört, die mods sollen wohl über einen katalog beraten ... die user dürfen dann anonym abstimmen über die dauer der strafe. aber richtiger kaffee fällt dann sicherlich nicht drunter. zu schwere isoflaschen aber ganz sicher!
    1 Punkt
  39. Hier gib's die bei Amazon, Preis ist eigentlich okay: https://www.amazon.de/Delina-Thunfischstücke-Pflanzenöl-10er-Pack/dp/B01LC7THP8/ref=cm_cr_arp_d_product_top?ie=UTF8
    1 Punkt
  40. Die lässt bestimmt schon Luft wenn mann Sie nur böse ansieht.
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  41. 6. Etappe: Und täglich grüßt das Murmeltier! Whoop! Whoop! Habe heute endlich mein versprechen gehalten und bin eher aufgestanden!!!! 30min eher Aber morgen! Ach, langsam ärgere ich mich gar nicht mehr richtig drüber. Ist ja auch irgendwie Urlaub. Anderseits ist es blöd, dass es früh hell wird, aber auch früh dunkel wird. Beim Abbau des Zeltes sehe ich, dass der Schlauch des A-Frames im Knick komplett eingerissen ist. Sieht aber nicht problematisch aus und soll auch die ganze Tour über halten. Für länger als 2 Wochen, würde ich vielleicht einen Ersatzschlauch mitnehmen. Das nächste Mal, lasse ich es vielleicht auch ganz weg, da durch das Absenken des Zeltes eine Stocklänge von ca. 135-145cm reichen und somit die Verlängerung nicht nötig ist. Ich fahre über einen kleinen See (Násasjávrre) ab. Es fährt sich schrecklich, da er mit vereisten Verwehungen übersät ist. Ich stackse wie ein Hund auf Glatteis über den See. (Endlich, das Guohpervágge ist bald erreicht!) Es dauert ewig, bis ich im Guohpervágge angekommen bin. Dort steige ich auf der anderen Seite gleich wieder auf. Der Aufstieg ist moderat und ich erreiche zum frühen Abend mein Minimalziel. Für einen Aufstieg zum Ruohtestjahka ist es zu spät, da hätte auch früher Aufstehen nichts geändert. Also baue ich diesmal vor dem Sonnenuntergang das Zelt auf. (Der Aufstieg.) (Blick zurück) (Blick zurück) Als ich Nachts kurz austreten muss, finde ich draußen sehr starke Nordlichtaktivität vor. Leider ist es ziemlich windig, wodurch es sich super eisig und unangenehm anfühlt. Trotz der traumhaften Kulisse kann ich mich nicht motivieren die Kamera aufzustellen und draußen auszuharren. Der Wind macht es einfach unerträglich. So schlüpfe ich wieder in den Schlafsack und hoffe auf wärmere Nächte. Allerdings wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass es die letzte klare Nacht sein soll (dann hätte ich natürlich noch Fotos gemacht). Beim Blick auf das Thermometer fand ich folgende Ku­ri­o­si­tät vor: (Innen -19°C und außen +70°C Das Kabel des Außenfühlers war direkt am Gehäuse gebrochen und viel am nächsten Morgen beim Einpacken ganz ab. Dadurch funktionierte das Thermometer ab jetzt überhaupt nicht mehr. )
    1 Punkt
  42. P4uL0

    Impressionen von Touren

    Um die aufgeheizten Gemüter etwas zu neutralisieren ( sei es wegen irgendwelchen Posts oder weil es 0:1 steht) hier ein paar Impressionen vom Wochenende. Packliste: https://www.geargrams.com/list?id=49652
    1 Punkt
  43. Mir ist mal bei -10° die Wärmflasche im Daunenschlafsack aufgeplatzt. Wir haben ihn am Lagerfeuer innerhalb von 15 Minuten wieder trocken gekriegt. Schaden hat er auch keinen davongetragen. Wenn das schlecht ist, dann ist mir schlecht gut genug. Was erklärt warum Gänse und Enten so gut schwimmen. Klar ist das machbar. Ich hatte letztes Jahr 13 kg (auch 11 Tage). Auch das geht. Wir hatten von drei Tage Dauerregen, Sturm über Schnee- und Eisregen bis zu anhaltender Hitze mit Millionen Mücken und „knottar“ alles dabei und ich hatte nicht gerade das Gefühl mich in Lebensgefahr zu befinden. ¯\_(ツ)_/¯ Blabla. Als ob das automatisch so wäre nur weil man keinen zentnerschweren Mist mit sich rumschleppt... PS: wär nett wenn das jemand für mich auf OT schalten könnte, geht mit dem iPhone nicht gescheit.
    1 Punkt
  44. ulkeater

    Neue Schuhe gesucht!

    An meine Füße lasse ich nur noch Topos. Bin sehr zufrieden.
    1 Punkt
  45. 5. Etappe: Der Berg ruft! Brrrrr! Ich habe eiskalte Füße und sonst kann ich auch nicht behaupten, dass es mir sonderlich warm wäre. Diese Nacht verbrachte ich ohne VBL, also an der Tüte kann es nicht liegen. Vielleicht an der etwas dünneren EVA-Matte am Fußende? Die TAR XTherm ist zwar etwas wärmer, aber mit der möchte ich nicht mehr im Winter losziehen. Die EVA-Matte ist so schön einfach und schnell zu handhaben. Auch die Kombination aus 14mm Matte + gekürzter Exped DoubleMat. Für die nächste Tour werde ich die DoubleMat sogar noch etwas schmäler schneiden. OT: Anmerkung aus dem Off: Mir fällt gerade auf, dass ich glaub jeden Tag damit beginne, dass ich friere. Das habe ich so gar nicht mehr in Erinnerung. Ich glaube, dass kalt eher leicht frösteln meint und ich nicht wirklich gefroren habe. Außer die Zehen, die waren immer am Abend und Morgen eiskalt und teilweise sogar leicht taub. In der Nacht waren -24°C und ich komme wieder erst gegen 8Uhr aus dem Schlafsack raus. Und dementsprechend komme ich wie jeden Tag wieder erst gegen 10Uhr los. *Grummel* Morgen, aber morgen werde ich früher aufstehen!!! Ich beeile mich mit dem Abbau des Zeltes. Die Schneeanker sind wieder einmal festgefroren. Ich haue die Schaufel volle Kanne in den harten Schnee und will den ersten Anker ausheben, indem ich den Schaufelstiel nach hinten ziehe. *Knacks* Piep! Piiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiep! Piiiep piep piep piiiiep piiiiiep piep piiiep piiiiiep piep piiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiep piep piep piiiiiiep *luft hol* PIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIEP PIEP PIIIIEP Schaufel!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Oh Mann! Eigentlich ärgere ich mich mehr über mich, da ich schon zu Hause beim auspacken der Schaufel arge Zweifel an deren Stabilität hatte. Aber dennoch einpackte Das nächste Mal werde ich alle wichtigen Ausrüstungsgegenstände vorher ausgiebig testen und bei Zweifel nicht mehr mitnehmen. Na ja, jedenfalls ist die Schaufel am Schaft eingeknickt. Das Blatt ist noch dran, aber es ist offensichtlich, dass es sehr wahrscheinlich am Ende der Tour nicht mehr sein wird. Ich breche auf und gehe bergauf Richtung Lánjektjahkka. Aber anstatt über die etwas flachere und kammartige Westflanke hoch zu gehen, wähle ich die Abkürzung und greife ich direkt von südlicher Seite an. Umso länger ich mich hoch kämpfe, umso mehr zweifel ich, ob es letztlich der schnellere Weg ist. Der Hang ist sehr steil und stark vereist. Es fällt mir schwer die Stiefel ins Eis zu hauen und komme dementsprechend langsam voran. Das nächste Mal muss ich Felle oder Grödel mitnehmen! (Anfangs geht es noch fluffig und schnell voran. Da unten irgendwo schlief ich.) Die Ski am Rucksack steigern gefühlt das Gewicht des Rucksacks auf 30kg oder mehr. Ich verfluche das Gewicht!!!! Und dieser Kack-Gipfel will einfach nicht näher kommen! Der Aufstieg zieht sich ewig und ich denke mehrmals, dass ich endlich oben bin. Aber letztlich tat sich dahinter wieder eine Erhebung auf. Immer und immer wieder. (Wie hier, man könnte meinen, dass da oben der Gipfel ist, aber weit gefehlt. Es ist erst der Kamm oben.) Endlich oben angekommen zieht ein eisiger Wind auf. Das Thermometer ist schon wieder aus und der inReach meckert herum, dass es ihm zu kalt sei und er sich bald ausschalten würde (was er aber letztlich nie tat). Nur die Kamera hält tapfer durch, wahrscheinlich weil der Akku die ganze Zeit am Glühen ist. (auch die Stirnlampe machte nie Probleme) (Panoramablick Richtung Álggajávrre) (Blick grob Richtung Padjelanta) (Blick Richtung Padjelanta) (Und damit ist der Rundumblick durch ) (Noch einmal Blick Richtung Álggajávrre weil es so schön ist ) Leider raubte der Aufstieg so viel Zeit, dass jetzt nicht mehr so viel Zeit zum verweilen bleibt. Ich bringe noch schnell die Ski quer am Rucksack an, dadurch ist der Schwerpunkt tiefer und die Ski wackeln nicht so. So ist der Rucksack deutlich angenehmer zu tragen, aber dennoch gefühlt sehr schwer. (Hier noch mit Ski hochkant am Rucksack.) Ich breche auf und blicke besorgt zum Abstieg. Es sieht aus, als gäbe es ein sehr steiles Hangstück, das nicht auf der Karte verzeichnet ist. Ich bin mir unsicher, ob es nur durch die Perspektive täuscht oder da wirklich senkrecht runter geht. Alternativ könnte ich den gleichen Weg zurück, aber das wäre ein ziemlicher Umweg. Also entscheide ich mich bis zur der Stelle zu gehen und zu schauen, ob es machbar ist. Schnell bemerke ich, dass sich auf der rechten Seite ein weiterer Hügel auftut. Erst jetzt realisiere ich, dass ich noch gar nicht richtig oben war, sondern der Gipfel vor mir liegt. Ich bin geknickt und verfluche mich, dass ich morgens immer so spät aufstehe!!! Morgen, aber morgen werde ich ganz gewiss mindestens 2 Stunden früher aufstehen! Ich überlege, ob ich noch den Abstecher zum Gipfel mache, aber es ist schon 16Uhr und falls ich doch den anderen Weg nehmen muss, dann wird es zeitmäßig sehr eng. Hier oben will ich nicht unbedingt nächtigen, da es kaum ebene Flächen und es keinen Schutz für den Fall eines Sturmes gibt. Die Entscheidung fällt mir sehr schwer, aber der Verstand treibt mich nach unten. (Beim Abstieg mit Blick ins Guohpervágge) (Aus anderer Perspektive) (Voraus kann man ganz gut die vermeintliche Abbruchstelle sehen, an der es senkrecht nach unten gehen könnte. Links ist die Aufstiegsroute zu sehen.) Als ich die steile Stelle erreiche, bin ich erleichtert. Es ist schon steil, aber gut machbar (auf jeden Fall nicht Senkrecht, wie es von oben aussah). Das erste Stück geht ganz gut, aber dann ist es wieder sehr vereist und ich habe Probleme die Stiefel ins Eis zu hauen. Ich mache nur mini Tipsi-Tapsi-Schrittchen. Ich überlege, ob ich nicht einfach runter rutsche. Hmmm, könnte entweder auf dem Rucksack runterrutschen oder ihn vorschicken und auf der Isomatte folgen. Da fallen mir wieder die zwei Aktionen von meinem Tourenpartner in Finnland ein. Er hatte auch 2 mal die Pulka den Hang hinab sausen lassen und das ging beide Male nicht gut aus. Hmmmmm. Und während ich darüber nachgrüble, bin ich auch schon fast unten. (Blick zurück. Von hier aus sieht es überhaupt nicht steil aus Links oben der echte Gipfel und die stelle Rechts am Rand, die ich für den Gipfel hielt Bei der Kante oben (in der Bildmitte) ging es nahezu Senkrecht runter und dann sehr steil zum Gletscher runter (Kommt leider auf dem Bild überhaupt nicht rüber). Laut dem Sarek Winterführer ist das die Abfahrtsroute und man "soll" sich da hinunter stürzen! Im Leben nicht! Nicht mal mit Abfahrtsski!) Letztlich ging der Abstieg bis hier hin sehr schnell und ich ärgere mich sehr, dass ich nicht doch noch einen Abstecher zum Gipfel gemacht habe. Ach Verdammt! Aber morgen, morgen!! Ja morgen, na ihr wisst schon! Nach einem kleinen Fotostopp steige ich noch weiter runter, bis es flacher wird und eine geeignete Lagerstelle finde. Beim Zeltaufbau wurde ich wieder einmal von einem tollen Sonnenuntergang abgelenkt. Hach, langsam sind diese viele Sonne und diese kitschigen Sonnenuntergänge eklig! OT: Entschuldigung für die vielen Bilder, aber ich hatte euch ja anfangs vorgewarnt. Jetzt müsst ihr da durch und euch von den vielen Schönwetter- und Sonnenuntergangsbilder langweilen lassen
    1 Punkt
  46. Dingo

    Hyberg Bandit - ist der was?

    Wenn man sich soviel Mühe gibt, einen ausbalancierten Rucksack nochmal zu bearbeiten, wieso dann nicht selber nähen?
    1 Punkt
  47. 4. Etappe: Erinnerungen Im VBL-Sack steht die Brühe, dadurch ist es mir sehr kalt, insbesondere die Zehen sind eiskalt. Ein Blick auf das Thermometer; es ist aus. Na toll, da hatte ich die extra teuren Duracell Batterien gekauft und dann kacken die ab. Ich habe das Gefühl, dass die billigen Batterien letztes Jahr in Finnland viel besser durchhielten. Ich mache mir erst einmal eine Wärmflasche für die Füße und döse noch ein Weile. Wieder einmal ist es die Sonne, die mich aus dem Schlafsack lockt. Dementsprechend spät komme ich wieder los und ich ärgere mich erneut tierisch darüber. Jeden Tag das gleiche!!! Und am Ende ist es nie schlimm, es immer nur die verdammte Barriere im Kopf! (Am Morgen war draußen alles mit spitzen Eiskristallen überzogen. Sah sehr schön aus, aber da es so kalt war hatte ich keine großen Ambitionen lange herumzuprobieren, bis ich ein gutes Foto im Kasten hatte. Rückblickend bin ich auch froh keine Drohne mitgenommen zu haben. Ist viel zu kalt für solche Spielereien ) Ich komme gut voran und mache schon wieder unzählige Fotos. Aller paar Meter bleibe ich stehen und mache immer wieder von den selben Bergen Fotos, als hätte ich zuvor noch keine gemacht. Es ist einfach zu schön hier und kann mich kaum satt sehen! (Ich liebe es, wenn weit und breit nur meine Spur zu sehen ist und dann auch noch gefühlt kilometerweit. Toll! (Kommt auf den Fotos leider nur nicht so gut rüber.)) An der Abzweigung zum Njoatsosvágge kommen viele Erinnerungen hoch. Oh Mann, war das Wetter damals mies! Ich stand hier wie ein betröpfelter Puddel! Und heute ist so ein herrliches Wetter. Damals musste ich wegen des Wetters das Louthttoláhko auslassen, was ich sehr schade fand. Ich hatte im Vorfeld nicht mit solch einem guten Wetter gerechnet, weshalb ich es nicht in die Planung einbezog. Darum überlege ich, ob ich es nicht heute bzw. auf dieser Tour nachholen soll. Wenn nicht jetzt, wann dann? Ich studiere die Karte und versuche die Tour umzuplanen. Ein wenig machen mir die Schneewulzte (oder wie auch immer man das nennt) an den Hängen entlang des Jiegnavágge (an den Tagen zuvor waren immerhin einige kleine spontane Lockerschneelawinen zu sehen) und der Abstieg vom Louthttoláhko ins Sarvesvágge sorgen. Die Hangstelle, an der ich mich gerade befinde, ist so stark vereist, dass ich mühe habe nicht abzurutschen. Ich komme kaum runter bzw. voran. Was wenn es da auch so vereist ist und ggf. noch steiler; komme ich da dann sicher runter? Oder gibt es da auch solche große Schneeansammlungen? Es gibt da noch eine Rinne, die ins Sarvesvágge runter führt, aber bei der aktuellen Schnee-/Lawinensituation ggf etwas heikel. Ich bin hin und her gerissen. Eine Einschätzung ist erst vor Ort möglich, ich habe aber keine Lust im schlimmsten Fall wieder zurückgehen zu müssen. So oder so verkompliziert es auch die Routenplanung und ich kann meine ursprünglichen Ziele nicht ansteuern Ich bin innerlich zerrissen, entscheide mich aber nach einer gefühlten Ewigkeit meine ursprünglich geplante Route weiter zu verfolgen. Nicht zuletzt auch wegen der heiklen Lawinenlage. (Links hinten geht es ins Sarvesvágge und rechts hinter dem Berg zum Jiegnavágge hinauf. Obwohl es hier vorn gar nicht steil aussieht, hatte ich mühe nicht senkrecht zum Hang hinunter zu rutschen.) Ich fotografiere mehr als ich an Meter zurücklege und ärgere mich ständig, dass ich nicht früher aufgestanden bin. Ich schwöre mir hoch und heilig, dass ich morgen, ja morgen mindestens 2 Stunden früher aufstehen werde!!! (Hier kreuze ich gerade die verwehten Spuren von zwei Pulkagängern). Ich erreiche den Álggajávrre und überlege, ob ich ins Álggavágge einbiege. Immerhin ist es eines meiner Lieblingstäler. Aber es liegt im Schatten und viele große Schneeverwehungen, die nicht unbedingt nach Spaß aussehen, sind erkennbar. (Álggajávrre mit Blick ins Álggavágge) Also gehe ich weiter und quere den See. Er ist schnell überschritten und ich steige den Hang hinauf. Schon nach wenigen Metern muss ich die Ski abschnallen, da der Hang so vereist ist. Das nächste Mal muss ich mir Steigfelle oder Grödel mitnehmen! (Vom See aus mit Blick auf die Kapelle. Uhhh, da kommen gleich wieder schreckliche Erinnerungen an die Nacht in der Kapelle bei der letzten Tour hoch. Nie wieder! Es war dunkel, es stank fürchterlich und es zog wie Sau.) Es läuft sich sehr gut, nur die Ski am Rucksack machen sich bemerkbar. Er fühlt sich jetzt wie 30kg oder mehr an. Das hat was von Selbstmasochismus! Obwohl es jetzt mindestens genauso kalt ist und ein ähnlicher Wind weht (0-15km/h) wie gestern, ist es mir heute nicht kalt. Keine Ahnung was gestern Abend los war. Zum Ende gab es aber wieder eiskalte Zehen. Obwohl nicht nötig, mache ich mir wieder eine Wärmflasche. Sie bringt den Schlafsack sehr schnell auf Temperatur und ich denke das erste Mal nicht, dass jetzt eine urige Hütte schön wäre. Rückblickend war es ein ganz guter Tag, trotz des späten Aufstehens. Langsam komme ich in einen Rhythmus. Insbesondere bei den Pausen. Ich habe es heute ganz gut geschafft mich aller 1-1.5h zu einer Trink- und Essenspause zu zwingen. Die NCFPR schmecken noch nach wie vor, nur habe ich kaum Hunger und muss sie mir regelrecht hineinzwingen. Mehr als einer ist immer noch nicht schaffbar. Beim Pemikan ist es genau anders herum. Das schmeckt mir nicht mehr und ich habe ordentlich zu kämpfen, dass ich es herunter bekomme.
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  48. noodles

    Vorstellungsthread

    Hallo, ich möchte mich vorstellen: Ich lebe in McPomm in Greifswald und bin vor allem in D und Europa unterwegs. Der Grad an Abenteuer wächst nicht mit der Entfernung, sondern mit dem, was man macht. Mein Habitat als Kind war der Wald und die Ausrüstung bestand in einer Axt und einer Baumarktplane. Ursprünglich habe im mich mit dem Thema Bushcrafting beschäftigt. Auf Touren habe ich schon ziemlich bald kapiert, dass Gepäckgewicht und Spaß im reziproken Verhältnis stehen. Jetzt weiss ich: man braucht weder kiloschwere BW-Planen, noch ein großes Messer oder schwere Wanderstiefel. Ausrüstung Um die entsprechende Ausrüstung zusammenzustellen, bin ich schnell zum DIY und zum shopping in den USA gekommen. Dort habe ich mir über die Jahre ein paar schöne Dinge zugelegt wie z.B. Cuben HEX-Tarp von Hammockgear Katabatic Gear Bivy Enlightened Equipment Prodigy Hammocks von Dutchware und Warbonnet Ansonsten bin ich mein Geld bei den Leuten von Cumulus, ExTex und dem trekking-lite-store gut los geworden. Vieles ist mehrfach vorhanden (5 Zelte, 8 Schlafsäcke u.Quilts, 10 Matten) damit ich Mitwanderer und Kinder so ausrüsten kann, dass gemeinsame Touren Spaß machen. Wie alle wissen, hängt das gerade bei Einsteigern sehr vom Gewicht und der Funktionsfähigkeit der Ausrüstung ab. Hier bei einer Lapplandtour (kungsleden u.a.) hatten die Kinder 4 bzw. 5 kg + Proviant auf dem Rücken. Eine Wanderung von ca. 2 Wochen war damit kein Problem. Wichtiges Thema sind meines Erachtens die Schuhe - natürlich leichte Trailrunner. Beim Thema wasserdicht folge ich inzwischen dem Prinzip von Johansson und Clelland: "It's okay to have wet feet" Überhaupt Nässeschutz: wichtiger als trocken bleiben ist wieder trocken werden. Die beste Maßnahme für UL ist immer noch: Zu Hause lassen! UL im Alltag: hilft beim täglichen "simplifying" des Lebens (Kartenholder mit Gummiband, kleines und leichtes Smartphone, leichte Jacke, leichte Schuhe, kleine Packungen usw.) Hängematte mein Lieblingsteil ist inzwischen die Hängematte: in der Regel viel bequemer, man hat gerade im Gebirge mehr Stellen zum Schlafen, freie Sicht in die Natur, Mückenschutz und trotzdem frische Luft. UL ist auch hier möglich. Mein komplettes HM-Leichtsetup mit Top- und Underquilt, Tarp und HM (Halfwit von Dutch https://dutchwaregear.com/product/half-wit-hammock/) wiegt zusammen: 1850g. Bei mehr Liegekomfort und Wetterschutz kommt man auf ungefähr 2400g Zu diesem Thema bin ich vor allem auf dem Hängemattenforum unterwegs. https://www.haengemattenforum.de/member/320-vonlieven/activities Wenn Ihr Hängemattenteile und Zubehör aus den USA braucht, kann ich in Deutschland den neuen Online-Laden von @treegirl empfehlen (http://hammockfairy.com) Zur Zeit optimiere ich immer noch die Doppelverwendung als Hängematte und Bodenshelter, wenn mal keine Aufhängmöglichkeiten da sind. Das wäre doch mal ein schönes Thema fürs Forum. Die Erfahrunen anderer dazu würde mich sehr interessen. MYOG Lieblingsthema: Zweitverwendung von Verpackungen (Blech, PE, PET, PVC). Wie wahrscheinlich jeder hier habe ich viel Zeit mit dem Erfinden bzw. Nach-Basteln von Spirituskochern verbracht. Fazit: ziemlich egal, was man nimmt, der Windschutz ist wichtiger. Aber: unterwegs sollte man beherrschen: Kocher aus Bierdose mit einfachsten Mitteln (nur Messerchen o.ä.) bauen können und natürlich Nadel, Zahnseide, Panzertape. Andere DIY-Projekte haben vor allem mit Isolation zu tun. Z.B. habe ich mir den Cumulus-Comforter nach der Anleitung von @wilbo https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/2049-pimp-my-comforter-cumulus-l500-l430-m400-m350/ umgebaut. Vielen Danke an @wilbo für die Anregung! Zusätzlich sind bei mir allerdings noch seitliche Verstärkungen, Linelocks angebracht und Gummibänder vorgesehen, damit ich den nicht nur als Top- sonder auch als Underquilt für die Hängematte nutzen kann. Andere Projekte waren verschiedene Ponchos und Rainskirts Ansonsten habe ich mangels kommerzieller UL-Angebot viel für die Hängematte selber genäht (zB. Gearhammock, diverse Underquilts, Mückennetze, Aufhängung) Bücher Wahrscheinlich wie die meisten hier habe ich mir die Bücher von Derek Hansen, Mike Clelland, Jorgen Johansson, Andrew Skurka, Don Ladigan, Ray Jardine und Stefan Dapprich zugelegt und oft zu Rate gezogen. Zuletzt habe ich die Bücher von Christine Thürmer gelesen. Vor allem das zweite hat mir super gefallen. Gruß und Danke an @German Tourist Wanderziele Wildnis oder was sich wie Wildnis anfühlt. Gibt es auch bei uns, zB. beim Paddeln. Ansonsten wäre mein Traum ein thruhike auf dem PCT. Erwartung ans Forum Wenn ich zu Hause freudestrahlend erzähle, dass es mir gelungen ist, durch Zahnpaste in Tablettenform eine 60 g-Tube (klein) einzusparen, greifen sich alle an den Kopf. Nett wäre der Kontakt mit Leuten, die das nicht komplett bescheuert finden. Außerdem hätte ich Interesse an Analogkontakten im Raum Berlin und Nord-Ost.
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  49. 2. Etappe: Bevor ich sterbe Brrr, die erste Nacht im VBL-Sack war schrecklich. Ich weiß nicht, ob es an den nassen Klamotten liegt, zumindest fröstelt es mich ein wenig. Und das dümmste ist, dass ich die Schlafsocken mit im VBL-Sack drinnen hatte. Die sind jetzt natürlich klitschnass. Bäh! Die feuchte Kleidung macht mir das Aufstehen schwer. Erst als die Sonne das Zelt aufheizt, stehe ich auf. (Hier sieht man schön, dass es noch nicht perfekt steht.) Ich folge weiter den Skispuren durch den Wald, was stellenweise ziemlich mühselig ist. Irgendwann biegen die Spuren scharf nach rechts ab und scheinen wieder zur Tarrekaisestugan zurückzuführen. Ich vermute unten am Fluss Scotterspuren und beschließe somit Richtung Fluss zu gehen. Auf dem Weg dahin stoße ich auf Scooterspuren, die wieder in den Wald Richtung Sommerwanderweg führen. Ich zögere, aber folge schließlich doch den Scooterspuren, was sich schnell als einen Fehler herausstellt. Sie scheinen den Hang hinauf zu führen. Ich verlasse die Spur und schlage mich mühselig durch teils sehr tiefen Schnee, bis ich zur Scooterstrecke stoße. (So sieht der "Weg" schon seit einiger Zeit aus ...) (Ich nähere mich der Scooterspur, endlich!) *Grummel * Ich mache heute schon wieder viel zu viele Bilder. Hach, ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie mag ich den Padjelantaleden. Schon als ich das Ministück auf meiner letzten Sarektour lief, war ich hin und weg *seufz * Bevor ich sterbe, werde ich irgendwann mal den Padjelantaleden laufen. Vielleicht als letzte Tour meines Lebens, mit 100 oder so Außer der Weg ist dann so hip und überlaufen wie der Kungsleden. An der Sammarlappastugan mache ich einen kurzen Stopp und halte einen kleinen Plausch mit dem Hüttenwart. Er erzählt mir, dass bisher nur wenige Skifahrer unterwegs sind und der letzte Richtung Sarek kam 2 Tage zuvor vorbei. Ein Deutscher mit zwei Hunden. Sein Hütte scheint voll belegt zu sein, aber nur mit Scooterfahrern. Ich trinke einen Schlug und eile weiter. Am späten Nachmittag beginnt es etwas zu schneien: Ist aber nur von kurzer Dauer: An der Grenze des Padjelanta NPs baue ich der bequemlichkeithalber das Zelt auf dem Scooterweg auf. Ja ja, ich weiß, soll man nicht machen. Es war aber eine gut sichtbare Stelle und eine Umfahrungsmöglichkeit gab es auch. Außerdem ist es ja verboten im NP zu fahren Als ich mich in den Schlafsack kuscheln möchte, verziehen sich die Wolken. Ich lasse noch die Klamotten an, falls es später noch Nordlicher geben sollte. Als ich bei der nächtlichen Pinkelpause keine sehe, schlüpfe ich in den VBL.
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  50. 1. Etappe: Immer der Nase nach Es ist Samstag Morgen, der 10.03., und die Sonne lacht bei strahlend blauem Himmel. Ich springe kurz unter die Dusche und eile anschließend zum Frühstück. Ich schiebe mir hastig ein paar Portionen Porridge rein und kippe die letzten Becher Kaffee für die nächsten 14 Tage runter. Dabei ist der Blick stets aus dem Fenster auf die Berge gerichtet und ich bilde mir ein, dass sie wiederholend meinen Namen rufen: „Mathias! Mathias! Mathias! ...“ Als ich aufbrechen möchte, treffe ich noch einmal die beiden Belgier an, lasse ein Foto von mir machen und wünsche ihnen gutes Gelingen. Das Thermometer an der Fjellstation zeigt -17°C an, aber in der Sonne ist es unerträglich heiß, so dass ich mir nach wenigen Metern schon die Jacke und alle Lüftungsöffnungen aufreißen muss. Ich gehe hinunter zum Padjelantaleden, welcher leicht zu finden und zu folgen ist: einfach den Scooterspuren nach! Auch im Folgenden ist der Padjelantaleden nicht zu verfehlen. Den könnte man sogar blind folgen, man muss einfach immer nur dem 2-Taktergestank der Scooter folgen. Der Gestank verflüchtet sich durch die kalte Luft nur spärlich und liegt noch Minuten nach den Scootern in der Nase. Ich war ja mental schon drauf eingestellt, aber mit der Zeit nerven die Scooterkolonnen. Es sind immer mindestens zwei, aber durchaus auch mal 6, 8 , 10 und mehr. Man kann nicht mal in Ruhe fotografieren! (Renne hier gerade genervt zur Kamera zurück, da sie mitten auf dem Weg steht.) Der Padjelantaleden ist wunderschön und ich mache aller paar Meter Fotostopps. Am Nachmittag zieht es ein wenig zu und es sieht nach Schnee aus. Leider kommen jetzt zu meinem Ärger die Horden von Scooter wieder zurück. Ich nehme einen Ski ab und schlage den letzten einer großen Gruppe mit aller Kraft vom Scooter, so dass es den Ski zerbricht. - NEEEIIIIN, natürlich nicht! Den Ski hat es nicht zerbrochen! Oki, habe auch keinen Scooterfahrer von seinem Ross gestoßen. Aber sie gingen mir am Ende des Tages gewaltig auf den Sack und in die Nase! Zum Abend hin klart es wieder auf. (Verdammt! Wieso hat mit denn keiner gesagt, dass es offenes und fließendes Gewässer gibt?! Dann hätte ich doch die ND-Filter mitgenommen ) An der Tarrekaisestugan folge ich Skispuren (vermutlich auf dem Sommerwanderweg) in ein Waldstück und schlage nach wenigen Kilometern (1-2km) mein Nachtlager auf. Wegen dem Pulverschnee muss ich eine Plattform festtreten, was tierisch anstrengend und zeitraubend ist. Bis ich im Schlafsack liege vergehen 2h. Das Aufstellen des Zelts ging ganz gut, bin aber noch nicht zufrieden. Das Aufschippen von Schnee an die Zeltränder führt dazu, dass die Seiten eingedrückt werden, das Zelt dadurch labbrig wird und der Innenraum deutlich kleiner. Für morgen habe ich schon eine Idee, wie es ich besser machen könnte. Bevor ich mich Schlafen lege ziehe ich mir noch einen Eiweißdrink rein. Geht erstaunlich super. Im Großen und Ganzen ein gelungener Tag und ich schlafe zufrieden ein.
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