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Soonwaldsteig - 5 Tage im Hunsrück
Soonwaldsteig - 5 Tage im Hunsrück
fatrat und 13 andere reagierte auf rentoo für Beitrag im Thema
14 PunkteEnde Mai, Anfang Juni 2019 bin ich den Soonwaldsteig mit einem Freund gegangen. Die ca. 85 km sind wir in 5 Etappen, mit 4 Übernachtungen gegangen. Da es offizielle Übernachtungsplätze gibt, die erste Nacht sogar auf einer prächtigen Burgruine, gab es absolut keinen Grund für Stealth Camping, zumal ich den Trend, offizielle Trekkingplätze zur Verfügung zu stellen, absolut unterstütze. Ich bin sehr glücklich, den Hunsrück, dessen Landschaftsbild stets zwischen schroffer und liebreizender Schönheit wechselt, kenngelernt zu haben. Auf- und Abstiege können teilweise ganz schön heftig sein, aber wie so oft, wird jede Anstrengung mit bezaubernder Landschaft und Aussichten belohnt. Viel Spaß beim Lesen dieses Reiseberichts. Lieber Gruß Rentoo Anreise Nach der Anreise mit dem Auto, das in Bingen am Rhein geparkt wurde, ging es mit der Bahn nach Kirn, wo der Startpunkt liegt. Die Zugfahrt dauert eine gute Stunde. Da es mittlerweile bereits gegen Nachmittag ging, sind wir nicht sofort auf den Trail gegangen, sondern haben in Kirn auf einem Campingplatz übernachtet, der ca. 3 km vom Beginn der ersten Etappe entfernt liegt. 1. Etappe Frisch gestärkt und bestens gelaunt konnten wir uns auf die erste Etappe stürzen. Da alle Übernachtungsplätze vorab gebucht und bestätigt waren, hatten wir keinen zeitlichen Spielraum und mussten uns an die vorgegebenen Etappen halten. Dies war aber selbstverständlich kein Problem, da die Tagesetappen bei der 5-Tages-Variante so zwischen 15 und 20 km liegen. Leider hat man bei der ersten Etappe noch nicht so richtig das Gefühl in der Natur zu sein, da man immer wieder Zivilisationsgeräusche, meist Motorräder und Autos wahrnimmt. Dennoch gibt es selbstverständlich sehr schöne Ecken. Das Tages-Highlight für mich war allerdings die Übernachtung auf der Schmidtburg. Dort hat übrigens auch der Schinderhannes gelebt. Den Übernachtungsplatz muss man gesondert von den Trekkingplätzen buchen. Der Burgvogt, ein netter älterer Herr verlangt 2,50 Euro pro Person. Mehrere Toiletten und Wasserstellen sind auf der Burg verteilt. Übrigens habe ich so einige nette Menschen dort kennengelernt. 2. Etappe Der 2. Tag auf dem Steig hat mich dann wieder richtig versöhnt. Endlich hatte ich das Gefühl so mitten in der Natur und ganz weit weg von der Zivilisation zu sein. Interessant ist, dass man auf dieser Etappe längere Strecken über Wege läuft, auf denen unzählige Steinbrocken liegen. Auch einige Geröllfelder sind zu überqueren. Der Tag hat echt Spaß gemacht. Ich weiß nicht, welche Hormone da bei mir ausgeschüttet wurden, aber ich hätte vor Begeisterung platzen können, so großartig war der Weg. Am Trekkingplatz angekommen, wurde aufgebaut und dann haben wir den Abend gemütlich am Lagerfeuer ausklingen lassen. 3. Etappe Am 3. Tag wechselte die Landschaft von ihrer schroffen Schönheit in eine doch eher sanfte und liebreizende Seite. Ich habe mich mit dem Filmen und Fotografieren kaum bremsen können. Hier stelle ich einen typischen Trekkingplatz vor. Gut versteckt findet man ihn nur durch Zufall, oder wenn man ihn gebucht und gezahlt hat, denn dann erhält man die Koordinaten. Selbst Trail Magic gab es. Auf beiden Plätzen hatten die Verantwortlichen Wasserflaschen bereitgestellt, die man für einen Euro pro Flasche kaufen konnte. Da Wasser wirklich Mangelware ist, haben wir uns doch sehr darüber gefreut. 4. Etappe Der 4. Tag der Etappe war ziemlich darauf ausgelegt, Strecke zu machen. Selbstverständlich sind wir auch an diesem Tag durch eine atemberaubende Landschaft gegangen, doch leider waren große Teile davon mit Windrädern „verschandelt“. Nicht dass hier der Eindruck entsteht, dass ich nicht auf alternative Energiegewinnung stehe, aber Windräder zeigen einem eindeutig, dass die Zivilisation nicht weit entfernt ist. Die letzte Übernachtung fand nicht auf einem Trekkingplatz statt, sondern an der Lauschhütte, einem bewirtschafteten Wald-Ausflugslokal mit Klettergarten, Bogenschießen und einem Zeltplatz. 5. Etappe Die nun letzte Etappe führte uns wieder nach Bingen am Rhein. Zuerst dachte ich, dass hier die Landschaft in den Hintergrund tritt und stattdessen Strecke machen angesagt ist, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Denn noch bevor man den Rhein zum ersten Mal sieht erinnert der Soonwaldsteig noch einmal ganz deutlich daran, dass es sich lohnt, ihn zu laufen. Da ausgerechnet an diesem Tag Vatertag war, waren selbstverständlich viele Menschen unterwegs. So einige Einladungen auf ein Bier konnte ich nicht ablehnen, was dazu führte, dass ich die letzten Kilometer bis zum Bahnhof ziemlich getorkelt bin. Das war eine sehr interessante Erfahrung für mich. Fazit Ich bin richtig glücklich, den Soonwaldsteig gegangen zu sein. Der Mangel an natürlichen Wasserstellen wird durch das Netz offener Wasserhähne ausgeglichen. Wer plant, den Steig zu gehen sollte sich unbedingt auch die GPX-Datei mit den angebotenen Wasserstellen herunterladen. Ich empfehle dafür zu sorgen, dass man mindestens immer 3 liter Wasser dabei hat. Alle Infos zum Steig findet man unter www.soonwaldsteig.de. LG rentoo14 Punkte -
Hilleberg Anaris
Hilleberg Anaris
bieber1 und 4 andere reagierte auf itisjustgear für Beitrag im Thema
5 PunkteGerade gesehen, Hilleberg möchte jetzt auch mitspielen und baut die Zelte von 3F nach... https://docs.hilleberg.net/news/Hilleberg2020-NewsFlyer-Anaris.pdf und Scheint insgesamt etwas größer zu sein als die Zelte aus Asien...5 Punkte -
2600 Km von Flensburg nach Verona - E1/E5 Thru (Mai-August 2019)
Tag 4 War eiskalt die Nacht und früh vorbei. Dafür Sonnenaufgang über der Aschauer Lagune. Mystisch und Wunderschön. Ein langer Strandspaziergang kommt nun und ich denke mir – barfuss? Ging nicht lange gut, weil dann doch wieder zu viel Steine. Aber schöner Strandabschnitt zu laufen bis Noer. Dort kurz auf dem Camping Katzenwäsche. Oh was ist das? Zecke in der Schulter! Toll. Wollte sich nicht ziehen lassen, ich also raus und die Leute von der Tauchschule angequatscht ob sie mir das Vieh ziehen können, der mit dem Hund sagt ja. Naja das Tier hatte wohl keine Lust zu gehen. Als er es endlich draussen hatte, blieb ein großer roter Fleck und der Kopf von der Zecke drin – Borreliose-Panik. Wie weit ists bis Kiel? Etwas mehr als 30 km. Es ist früher Vormittag. Panik und die wunderbare Steilküste treiben mich an! Ist das schön hier. Die Ostsee in verschiedensten Farben Karibikassoziationen in 10Grad Wassertemperatur. Am Leuchtturm Pause und rein in die Kieler Bucht. Ich will ne Apotheke. Irgendwer soll mal auf den Zeckenbiss gucken. In Strande werde ich fündig. Hier wird mir Krankenhaus geraten. Puuh. Okay. Da lauf ich hin. Abkürzung: Sperrgebiet der Marine in Friedrichort. Boah. Okay. Keinen Bock. Bushalte und downtown mit den Öffis. DJH klar gemacht. Und direkt in die Notaufnahme. Antiobiotikaprophylaxe wurde mir angeraten wenn der rote Fleck nicht bis morgen weg sei. Es ist unklar ob es nun eine Borreliose-Indikation ist oder weil das Vieh so nah am Schulterriemen saß ob es eine mechanische Belastung sei. Puuuh. Jugendherberge. Vorher noch zwei Bier. Es ist Tag 4. Ich hatte keine einizige Nacht bisher die sowas wie normal war, bin ca. 130km gelaufen und hab Borreliose-Verdacht. Das schreit eigentlich nach noch mehr Bier! Tag 5 Zero in Kiel. Das Antibiotikum organisiert mir den Beipackzettel druchgelesen und abgewogen... Das Zeug nehmen heißt Tourabbruch, weil 14-21 Tage Sonne meiden und Thru-hike verträgt sich nicht so... weiter abwägen... also nochma zur Notaufnahme. Motto: So lange zu medizinischem Fachpersonla bis mir die Diagnose besser gefällt. Hat geklappt. Zur feier des Tages zwei Bier und Dürüm! Tag 6 Mit einer Bootsfahrt über die Bucht nach Wellingsdorf und direkt rein ins Schwentinetal. Oh voll schön! Weiter nach Preetz durch die wunderschöne Klosteranlage. Dann der Lanker See. Beinah Wild erschien hier der Weg (die Markierungen schwächelten hier auch). Die Schwentine präsentierte sich hier irgendwas zwischen pittoreskes Flüsschen und Riesenstrom. Ist das schon die Holsteinische Schweiz? Japp ist es. Kurz vor Plön finde ich einen guten Platz zum Pennen. Mit Blick über Schwentine mit Blick auf Plön- erstere ist im Strommodus oder ists der kleien Plönsee oder der Trammersee und Plön sieht nett aus... Tag 7 Riesenfrühstück in Plön am Markplatz. Frisch gestärkt geht’s... an Seen entlang. Zuerst am Großen Plönsee, Behlersee, Dieksee... super schöne Wege direkt am Wasser, herrlich wenig los. Das Wasserunglaublich klar – wunderschön. Rein Nach Bad Malente. Nexter See: Kellersee. Einmal drumherum und ich bin in Eutin. Ganz schön. Ich habe aber Hunger und falle in den nächsten Supermarkt ein. Am Strand am Seepark esse ich und denke ich würde rund um den großen Eutiner See was finden... hmja, falsch. Ich weiß gar nicht mehr warum ich im Wald niks gefunden hab- wahrscheinlich hatte ich noch Bock zu laufen. Hab aber vorher nicht auf die Karte geguckt, weil nach dem Wald kam landwirtschaftliche Monokultur und hier ging gar niks. Schön noch durch Stendorf gelaufen- wie ein Freilichtmuseum und so langsam gegen 22h stellte ich die Erkenntnis ein, das wird ganz ganz bitter heute... dann fand ich hinter einer Scheune vor einem Rapsfeld was. Passt.5 Punkte
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2600 Km von Flensburg nach Verona - E1/E5 Thru (Mai-August 2019)
2600 Km von Flensburg nach Verona - E1/E5 Thru (Mai-August 2019)
Brease und 4 andere reagierte auf effwee für Beitrag im Thema
5 PunkteTag 1 Die Nacht war sau kalt. Und früh zu Ende – und um es vorwegzunehmen, das sollte mich die nächsten Wochen begleiten. Es nieselt, es ist grau, es ist kalt, lets start a thruhike! Vorher noch einen Abstecher zu Dänemarks kleinsten Grenzübergang. - Wie sich zeigt, als in dem traurigen Dead-End im Wald stehe als Trailhead sehr viel besser eigenen würde (wie gesagt das foto zeigt nicht den trail head ) Also wieder zurück nach Flensburg. Nett hier. Durch Gewerbegebiet. Dann viel viel Asphalt. Knicks und Redder (In Hecken eingefasste Wege) ein paar Hügelgräber bei Oeversee mein erster See. Füsse rein saukalt. Die Ersten Moore und der erste Regen. Nach 38km ca. bei Idstedt ne Hütte gefunden- in der zogs wie Hechtsuppe... doch kein Pennplatz also weiter. Idstedter See auch nicht so gut, irgendwo im Wald hinter einem alten Bundeswehr Depot schöne Stelle, schnell aufgebaut, müde keinen Bock mehr. Naja hat die Nacht geregnet, ich hab loosy aufgebaut, also ich nass und kaum geschlafen. Tag 2 Nach Schleswig rein. Im Schlosspark frühstücken und Klamotten trockenen. Schönes Schloss. Um die Schlei Richtung Haithabu gelaufen- voll schön das Hadeby-Noor. Wilde Wolken jagen über den Himmel. Ins Selker Noor stelle ich meine Füsse und komme mir wie der erste Mensch vor. Danach: Knicks und Redder- also von den Rapsfeldern in voller Blüte sehe ich nicht immer was... Viel Feldwege mit Beton, Radwege...bei Brekendorf sowas wie Hügel! Schön ich assoziere direkt wild und denke Odenwald!. Am Rammsee einem Toteisloch aus der letzten Eiszeit schlage ich einer Hütte mein Nachtlager auf. Ich Nutze ja meine Waterbladder als Kopfkissen: die Nacht wird durch ein nasskaltes gefühl am Ohr unterbrochen - Bladder undicht. Alles was als Bezug drumgewickelt war (Puffy und Hose) nass... hachja lustig ist das thruhikende Dasein... Tag 3 Bis Osterby niks besonderes: Knicks und Redder, viel Asphalt, die Hügel um Brekendorf habe ich im Morgennebel hinter mir gelassen. In Osterbey ist der Besitzer des Edeka so nett und macht trotz Mittagspause wieder auf, schenkt mir noch überreife Bananen – Trail Magic! Eckernförde kündigt sich durch das Windeby-Noor an... wenn das irgendwas mit Wind zu tun hat, dann machts dem Namen alle Ehre. Resupply in Eckernförde. Epische Strandphotos gemacht kruz aufs Wasser geguckt. Tief Durchgeatmet. Mein erstes Mal an der Ostsee. Weiter raus und dann in der güldenen Abendsonne die Steilküste entlang- epic! Auf der suche nach einem Pennplatz irgendwann fündig geworden – direkt am Wasser ging nicht: Viel zu windig.5 Punkte -
2600 Km von Flensburg nach Verona - E1/E5 Thru (Mai-August 2019)
Tag 12 Morgenstimmung am Schmalsee. Schön. Ich nehm den Schwarzsee mit, ein kleiner Schlenker ist dass. Der Schwarzsee ist ein See der im Übergang zu einem Hochmoor ist. Sieht schön aus – aber dann doch irgendwie wie ein See. Aber Wild ist er dennoch... und ich habe ihn für meine kleine Pause für mich ganz alleine In Güster freue ich mich auf eine ausdehnte Mittagspause – aus der niks wird weil ich irgendwie dann doch mir niks dort zugesagt hat. Am Ende saß ich an einer Steckdose am Ortsausgang, fütterte Insta, mich mit Chips und mein Gemüt mit dem Umstand dass ich mich am gefühlt heißesten Tag seit Tourbeginn mit meinem Wassermanagement verschätzt habe...naja weiter. Richtung Wotersen. Kennt jemand noch das Erbe der Guldenburgs, dieser Vorabendtrash aus den 1980ern? Gut Wotersen, da ists gedreht worden. Hier wollte ich eigentlich einen späten Kaffee, da ich aber von einem vollkommen überforderten Personal eine ½ Std. ignoriert worden bin, hab ichs beim Auffüllen meiner Wasservorräte krachen lassen und bin weiter. Aber ist diese Lindenallee nicht beeindruckend -ein Foto kann das gar nicht einfangen. Knorrige Baumriesen bis zu 400 Jahre alt. Erfurcht. Irgendwo hinter Basthorst im wirklich letzten Waldfitzelchen das es auf den ganzen Feldern gab, hab ich mein Tarp aufgebaut... war nur in der Nähe einer Zufütterungsstelle- war saumäßig was los die Nacht. Oropaxtime! ... ich bin morgen in Hamburg. Krass! Mit dem erreichen von Witzhaven habe ich über 417km gemacht – in say whaaat 12,5 Tagen! Ich falle tot um und schlafe ein. Tag 13 Echt jetzt? meine Matte hat ein Loch! Wirklich. Die Nacht vorher dachte ich noch Ventil nicht richtig zu. Aber ja. Am Schmalsee stand ich morgens auf einem kleinen niedlichen Brombeersprößling den ich Abends übersehen hab und der zumindest es schaffte durch Grioundsheet (Polycro) und Socken zu pieksen -reicht das für ein Loch? Keine Ahnung, ist auch egal. Ich hab eins und weiß schon wie ich meinen Zero gestalten kann... Der Sachsenwald, den ich mir im Vorfeld als letzte Draußenpennmöglichkeit vor Hamburg mit einem dicken Ausrufezeichen versehen habe, habe ich mir als großstädtische Naherholungswüste imaginiert. Ist gar nicht so, ist voll schön vor allem das Billetal. Auch sie darf hier an vielen Stellen noch so wie Flüsse würden wenn mensch sie lassen würden. Da mich dies in S.H. Sehr häufig begleitet hat, habe ich die dazugehörigen Biotope vor allem dem Bruchwald als Landschaftsform sehr zu schätzen gelernt... unzählige Bruchwaldfotos auf meinem Fon sprechen Bände - ich habe euch verschont. Um 11.04 erreiche ich Witzhave und habe somit offiziell die S.H. Section beendet. Okay. 417km. An Tag 13. Nicht schlecht. Hier loest sich auch eines der größten Trailraetsel: Bei Kücknitz verschwindet der Trail unter der Trave und keine Infos- wie wo ich drüberkomme. Lösung: Shuttlebus drunter durch- ein Tunnel! Aha. So einfach kanns manchmal sein. Ich laufe weiter und verliere irgendwo in Hamburg-Bergedorf am Schloss die Trailmarkierung, nach mehreren Versuchen und der Feststellung, dass ich für die Hamburg Alternativroute die GPS Daten gelöscht habe, gebe ich es am Bhf endgültig auf. Und setze mich in die Bahn nach Hbf. von hier aus will ich weiter nach Bremen – einen Zero bei meiner besten und ältesten Freundin machen. Tag 14 ...so ungefähr sah mein zero dann in bremen aus stimmt nicht ganz. Loch in der Matte geflickt. Meine Klamotten gewaschen. Seit Pönitz wieder geduscht... das was an Zeros eben so gemacht wird... S.H. Fazit Schleswig-Holstein hat mich positiv überrascht. Ich kannte bisher nur den marschlandigen Westen und war wirklich überrascht wie vielfältig der Osten S.H.'s ist- im schnellen Durchlauf fand ich auch Flensburg und Kiel sehr nice. Am Wirklich tollsten,besten und würde ich sofert nochma hin: Schleswig mit Schlei und den beiden Nooren, Steilküste zwischen Eckernförde und Kiel. Schwentine und die Holsteinische Schweiz – nach den Rundweg Holsteinische Schweiz habe ich quasi btw gethruhiked... war sehr schön da oben. Gerne wieder... beste trailmarkierung der holzstapel im hintergrund wurde einfach auf den wegeinsteig gelegt - machte total Sinn... als mir klar wurde was es bedeuten solle... ...next steps... ich gehe morgen bäck on trail. fahre mit dem zug nach Siegen und -tada- laufe zurück nach Ffm. Da werde ich wahrscheinlich nur noch einen zero machen und direkt weiter gen Odenwald und Schwarzwald... ich bin so gut in der Zeit, dass ich schon auf die Schweiz ausgedehnt habe also bis nach Lugano laufen werde. Und als Back up bin ich noch dabei die Daten bis Genua rauszusuchen - weil irgendwie finde ich das Bild vom Meer zum Meer zu laufen... ich guck einfach mal. Am 11.8. werde ich in Konstanz eingesammelt und mache dann noch ne Woche Füsse hochlegen... also für alle die Lust auf mehr haben - sry. das wird vor September niks mehr4 Punkte
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2600 Km von Flensburg nach Verona - E1/E5 Thru (Mai-August 2019)
Tag 10 Frühstück an der Lübecker Bucht. Und irgendwie den falschen Weg genommen und dann doch durch das Lübecker Suburbia geirrt und am Ende durch Kleingartensiedlungen an der Wakenitz. Die war echt nett, manchmal sah sie sogar wild aus. Schlussendlich war ich dennoch froh als ich wieder drauszen war. In Groß Grönau hikertrash mäßig essen auf dem Supermarktparkplatz und dann weiter – und wieder hatte ich mit akuter Bocklosigkeit zu kämpfen. In Klempau hatte ich dann ein Einsehen. Hab was nettes gefunden im Wald und um 19.30 bin ich eingeschlafen. Tag 11 Fresh und erholt. Klar ich war einfach ausgelaugt. Ich bin in effektiv 8,5 Tagen über 300km gelaufen und wundere mich weshalb ich fertig bin- stupid me. Ich hab 12h geschlafen. Ich starte und laufe lange lange gerade am Elbe-Lübeck-Kanal lang. Gerade. Auf einem Damm. An einem Gewässer das wie ein Strich in der Landschaft liegt... die Sonne scheint. Sonnenschirm. Mir geht’s gut. Netter Schnack mit einem Hundebesitzer. Ich laufe bis nach Mölln. Ich merke aber das aus der S.H.-Section für mich so ein bisschen die Luft raus ist. Es kommt jetzt der Schlenker rein nach Hamburg auf die nächsten 100km. Landschaftlich erwarte ich nicht mehr viel und das schlägt alles aufs Mindset. Okay vorher noch Ratzeburg- der Ratzeburger See ist schön... aber ich hatte ja auch schon viele - dafür beste Haltestelle: Auf dem Weg Wald, der im Licht schönes macht und nach würzig nach Macchia duftet. Mölln finde ich pittoresk- sehr schöne Altstadt. Am Schmalsee gestaltet sich die Schlafplatzsuche schwierig, viele Menschen wenig Spots aber weiter kann und will ich nicht mehr. Finde was. Sofort schlafen! ...Endspurt... nicht mehr weit bis Hamburg!4 Punkte
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2600 Km von Flensburg nach Verona - E1/E5 Thru (Mai-August 2019)
Tag 8 Sowas von verdammt kalt wars, dass ich um 5 ein einsehen hatte und einfach aufgestanden bin. Solche Morgende haben ja den Vorteil, dass die Ausblicke schön sind. Ja sind sie! Ich wickel mich in meinen Quilt und ziehe alles an was ich hab... meine Finger fallen mir gefühlt ab ich leide! Trotz der in Kiel gekaufen Rettungsdecke- achja alles ist dann auch noch klamm. Egal, in den Himmel gucken. Ist schön... Ich krabbelte um somit schon um 7h auf den Bungsberg – yäy dem höchsten Berg S.H.'s (168m) wow! Moor- und Feuchtwiesen begleiten mich immer wieder... und wenn sie dann auch noch wild aussehen... Noch durch weitere herrschaftliche Residuen der Feudalherrschaft gelaufen auf Neustadt zu. Im NSG Neustädter Binnengewässer extra Schlenker durch den Naturwald auf der Burginsel gemacht- hier darf der Wald seit 80 Jahren machen wie er so möchte – Wild! Oh wieder Ostsee. Lübecker Bucht bei Neustadt. - ist doch so oder? Von hieraus noch nach Pönitz gelaufen und mir Camping gegönnt. Tag 9 Die Nacht war...okay. Den Regen hab ich auf dem Camping noch ausgesessen und bin erst gegen 13h losgelaufen. Unprickelnd wars: Schwartautal ganz nett. Auf den letzten Metern viel Landwirtschaft und demnach Pennplatzprobleme. Letzer Wald vor Kücknitz und da Tarp aufgebaut... bezeichnenderweise kann ich mich trotz Foto- und Trailrecherche nicht mehr wirklich erinnern wo ich genau gepennt hab... (Zeit für ein setup Foto ) War nicht so mein Tag. Ich war einfach nur froh als er rum war.4 Punkte
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2600 Km von Flensburg nach Verona - E1/E5 Thru (Mai-August 2019)
Eine Tour von der Länge in einen Reisebericht zu packen finde ich dann doch ziemlich schwer, aber ich stelle ich mich der Herausforderung mal häppchenweise... ich fang mal mit Schleswig-Holstein an. Tag 0 Ich fahre mit der Bahn erstmal nach Hamburg. Steige um in die Regio nach Flensburg. Noch nicht auf Trail schon die erste nette Bekannschaft. Hamburgerin im Vorruhestand, die im Sommer für 2 Monate nach Meran geht. Toll da war ich auch schon. Die 2,5h vergehen wie im Flug. Am Bf in Flensburg quatscht mich ein Typ an“Sag ma wanderst du?“ ich so: „Ja bis an den Bodensee“. Er so: „Boah krass. Gib ma Flosse!“ Netter Schnack noch im Bus und ich fange mich an zu fragen vorher das Vorurteil der unterkühlten Nordeutschen so kommt. In Krusau angekommen checke ich den Campingplatz- sieht blöde aus. Was nun? Ah ein weißes X, sind da eben nicht eh Leute mit großen Packs rein, irgendwas von Europäischen Fernwanderweg steht da auch, tendenziell Richtung Süden – das passt schon. In den Kollund rein, schöner Wald. Als ich an der Flensburger Förde stehe und auf Wassersleben blicke und meine Markierung weg davon zeigt wird mir klar, dass ist nicht dass weiße Kreuz von meinem Weg – klar ist auch der E6 nach Stockholm. Auch schön, nicht mein Ziel. Aber irgendwas Schlafplatzmäßiges ist ausgeschildert. Also hinterher. Ein Traum was ich fand: Dazu noch nette Menschen, ein Feuer und Gegrilltes – so kanns gerne weitergehn. oooh... ich muss die bilder kleiner machen... okay appetizer schonmal3 Punkte
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Hilleberg Anaris
3 PunkteOT:Davon profitieren wir hier im Forum aber auch die ganze Zeit, Wilbo!3 Punkte
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[IT] Durch die Abruzzen im Frühjahr 2019
[IT] Durch die Abruzzen im Frühjahr 2019
danobaja und ein anderer reagierte auf sja für Beitrag im Thema
2 PunkteDo 30.5.2029: Agriturismo Iovana - Pescocostanzo Frühstück um 7:30h, 8:15h geht's wieder los. Ich hätte mir gern noch den Bauernhof angeguckt, ein andermal. Frisch ist es draußen, aber trocken. Durch das bewaldete Valle Cupa geht es bergan bis zur Quelle Fontana dell’Orso. Im Valle Cupa und im Valle Chiarano sind wohl Bären verhältnismäßig häufig anzutreffen, daher der Name der Quelle (orsi sind die Bären). Die hübschen Tiere können Menschen auf einen halben Kilometer Entfernung riechen und machen Sie sich schnell davon, wenn sie in der Nase sind. So kann ich natürlich locker vor mich hin denken, dass ich gern mal einen sehen würde. Zumindest nach Spuren kann ich ja mal gucken. Dank des www weiß ich jetzt, wie die aussehen. Na, könnte das ein klitzekleiner Bär sein? Den höchsten Punkt heute (1680m), eine Wiesenkuppe, von der man auch auf den Monte Curio (1798m) aufsteigen kann, erreiche ich nach 1,5h. Der Abstecher auf den Monte Curio dauert nur 35min. aber da es eh ziemlich bewölkt ist, spare ich mir das, zumal für nachmittags schlechtes Wetter angesagt ist. Weiter gehts zur Fontana Chiarano und dann ins Valle Chiarano. Hier zeigt sich mir bald eine seltsame Szenerie: das Ausflugsgelände Montagna Spaccata (oder Imposto) mit vielen Picknicktischen und -bänken. Bei gutem Wetter am Wochendende oder an Feiertagen ist hier wohl - ich hätte fast gesagt - der Bär los. Ausflugsziel italienischer Familien und Grüppchen, die sich zum Grillen und picknicken treffen. Es gibt sogar einen Laden und eine Bar, aber heute ist alles geschlossen, das Gelände äußerst verwaist. Das Wetter ist einfach zu schlecht. Als ich das Gelände verlasse, sehe ich Schilder. Muss man hier tatsächlich für den Aufenthalt am Sonntagnachmittag bezahlen? Als ich Richtung Hochebene Cinque Mila laufe, kommt tatsächlich ein Jeep inklusive "Waldgeist" mit langem, spitz zulaufendem grauen Bart angerauscht, er fragt mich freundlich, ob er mich mitnehmen soll, aber ich laufe natürlich lieber. Ich sehe noch zwei Gämse am Waldrand, dann erreiche ich die Hochebene. Schon nach wenigen Minuten Rast, ich genieße die Aussicht auf die schöne Hochebene, leider auch auf die fette Stradale xy, beginnt es zu tröpfeln. Ich laufe weiter Richtung dicker, tief hängender schwarzer Wolken. Da hinten regnet es sicher schon. Ich komme zu einer Wiese, die ich an einer Einzäunung entlang durchqueren muss, um irgendwann auf die Straße zu kommen. Leider sehe ich wieder weißes Fell auf vier Beinen, nichts zu tun, also bellen sie mich halt an. Da ich gestern abend bei einem Schäfer zu Gast war, hab ich natürlich nach den Hunden gefragt. Er sagt mir, die wären harmlos (klar), und zeigt mir, wie man sie zum Weggehen bewegt. Aber ich habe mir das dummerweise nicht so recht gemerkt. Hm, man geht leicht in die Knie, zum Hund gewandt, die Hände auf den Oberschenkeln? (Wenn es jemand besser weiß, gerne sagen). Ich probiere es aus und der eine Hund reagiert sogar und wendet sich leicht ab. Aber den anderen imponiert das überhaupt nicht. Ich versuche mein Glück noch ein paarmal, aber niente. Nun gut, ich entscheide mich einfach parallel dazu weiter vorne Richtung Strada an dem anderen Zaun entlang zu gehen. Ein Umweg ist das nicht wirklich. Jetzt kommt richtig Wasser vom Himmel und auch von unten ist es sehr nass. Die eigentlich schöne, weite Wiese mit schönen Blümchen, durch die ich stapfe, steht ziemlich im Wasser, ich muss aufpassen, wo ich hintrete. Irgendwann überquere ich die Stradale und stehe in dem wunderschönen anderen Teil der Hochebene. Die vielen Grüntöne dieser wieder sanft hügeligen Landschaft faszinieren mich und ich nehme mir viel Zeit für Fotos. Ach ja, nachdem ich die Sraße überquert habe, also rechtzeitig zur Lunchtime hört es glücklicherweise auf zu regnen. Prima, dann kann jetzt das Panini mit dem guten selbstgemachten Pecorino aus dem Agriturismo ausgepackt werden. Zu Hause lese ich über die Hochebene, genauer gesagt, über den flachen Teil vor der Hauptstrasse, dass sie früher die Leute sehr in Angst und Schrecken versetzt hat. 1528 sind hier 300 venezianische und im folgenden Jahr 500 deutsche Soldaten bei einem Schneesturm ums Leben gekommen. Bis weit ins 19. Jhdt. war es wohl sehr gefährlich, die Hochebene bei Schnee und Nebel zu durchqueren. Aber die Zeiten sind vorbei. Ich komme irgendwann nach Rivisondoli. Der Ort ist vom Skitourismus geprägt, man kann sich denken, dass ihn das nicht unbedingt hübscher macht. Das Gebiet ist wohl im Winter schneesicher und die Leute kommen von Rom und Neapel. Die Ankunft im B&B La Rua in Pescocostanzo, zwei Wanderstunden später,, ist wieder sehr nett. Wieder gibt es ein Feuerchen im Kamin und den Willkommens-Café. Nach den ersten Formalitäten sucht mir der Wirt in aller Gründlichkeit eine Busverbindungen für den nächsten Morgen nach Sulmona bzw. nach Rom raus. Ich hatte mich eigentlich schon schlau gemacht und damit abgefunden, dass ich um 7:15h den Bus nehmen muss, aber der Wirt will es nicht wahrhaben und setzt alles daran, mir eine Stunde mehr Schlaf zu verschaffen. Letztendlich bringen mich sein Bruder nebst Freundin am nächsten Morgen Nachbarort, wo der Bus erst um 9:15h nach Sulmona fährt. In dem angepriesenen Restaurant Paulini ist natürlich wieder nix los, erst später kommt noch ein Pärchen mit kleinem Kind, es ist hier alleine jetzt nicht sonderlich aufregend, aber das Essen ist extrem gaumenschmeichelnd. Ich trotte durch den Ort zu meiner Unterkunft, der Duft von Holzfeuer kommt aus vielen Häusern. Die Leute sagen, die Stimmung sei wie an einem Novemberabend. Fr 31.5.2019 Pescocostanzo - heim Heute gehts langsam zurück. Das wanderbegeisterte Pärchen (auch der Wirt hat Wanderklamotten an und gibt mir einen Rabatt, weil ich zu Fuß unterwegs bin), nimmt mich mit in den Nachbarort Roccaraso, sie sind unterwegs in eine Grundschule, um den Kleinen das Wandern und die Outdoorwelt nahe zu bringen. In Rom angekommen, scheint glücklicherweise wieder die Sonne. Ich schlendere etwas durchs Monti-Viertel und nehme mir dann noch eine Tiramisù-Bar vor, die ich von dem Rom-Besuch vor 2 Jahren kenne, hänge eine Zeit an dem Denkmal auf dem Campo Fiori ab und laufe dann zum Hauptbahnhof. Abends geht es dann mit reichlich Verspätung durch die Nacht langsam Richtung Deutschland. Am folgenden Nachmittag holt mich eine Freundin vom Bahnhof ab, wir sitzen im Park, ich erzähle und darf meine Tour noch um ein oder zwei Stunden verlängern. Fazit: Auch wenn das Wetter nicht optimal war und ich nicht so hoch hinauf kam, hat mir die Gegend sehr gut gefallen. Die Leute waren unglaublich freundlich und zugewandt. Wer an der Tour interessiert ist: @SouthWest hat in seinem schönen und lesenswerten Bericht von 2018 viele nützliche praktische Tipps mit drin, wollte ich hier nicht wiederholen: https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/6546-it-abruzzen-mittelitalien-april-2018/ Ich hoffe, dass ich nicht zu ausführlich war . Und nach der Tour ist vor der Tour. In 4 Wochen geht es schon wieder los und zwar auf den Peaks of the Balkan. Ein Rundweg durch Albanien, Kosovo und Montenegro2 Punkte -
Bezugsquellen für MYOG-Stoffe
Bezugsquellen für MYOG-Stoffe
wilbo und ein anderer reagierte auf Mittagsfrost für Beitrag im Thema
2 Punktehttps://de.wikipedia.org/wiki/Pound-force2 Punkte -
2600 Km von Flensburg nach Verona - E1/E5 Thru (Mai-August 2019)
2600 Km von Flensburg nach Verona - E1/E5 Thru (Mai-August 2019)
Pfotentrail und ein anderer reagierte auf effwee für Beitrag im Thema
2 Punkteeigentlich bin ich tiefenentspannt bei sowas - ich krieg alle auch immer easy raus, bei mir und anderen. diesmal irgendwie nicht. naja vllt weils dann doch ein sehr unpassender zeitpunkt wäre... die rötung rührte wohl im wesentlichen daher, dass sie sich den strssigsten Ort ausgesucht hat den ich mir vorstellen kann direkt am Rucksackriemen - aka Reibung... bis KM 1017 das Antibiotikum mit mir rumgetragen und dann aussortiert. Keine Rötung keine Indikation... Ansonsten der Kopf hat sich in einem Miniabszess verkapselt und ich hab ihn weggekratzt - für alle die es wissen wollen vielen dank für die blumen2 Punkte -
Hilleberg Anaris
Hilleberg Anaris
roli und ein anderer reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema
2 PunkteOT: Oh Mann, ich habe in der letzten Zeit einfach zu viel mit Zeltkonstruktionen zu tun gehabt ...2 Punkte -
Hilleberg Anaris
Hilleberg Anaris
poigfrr und ein anderer reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema
2 PunkteNee, da muss ich leider widersprechen. Daran sieht man schon das Hillebergs ihr Handwerk verstehen. Diese "Lifter" auf den Zeltflächen werden sonst gerne als richtige Sturmabspannungen genommen. Dann ist das Geschrei groß, wenn der Fixpunkt auf der Fläche ausreißt. Ein Lavvu oder Firstzelt holt sich seine Stabilität über die Nähte. Zusätzliche Pullouts schwächen da nur die Kraftübertragung. LG. -wilbo-2 Punkte -
Hilleberg Anaris
Hilleberg Anaris
SouthWest und ein anderer reagierte auf moritz für Beitrag im Thema
2 Punkte40 g/m²2 Punkte -
Mein SMD Lunar Solo hat ein Loch
Mein SMD Lunar Solo hat ein Loch
Kalteicher und ein anderer reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema
2 PunkteMoin Christian, im Prinzip kann man jeden Silikon-beschichteten Stoff miteinander verkleben. Es kommt dabei vor allem auf die Beimischung von anderen Substanzen in der Beschichtung an. Dies kann die Verklebung erheblich beeinträchtigen. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/4502-kleben-von-silnylon/?do=findComment&comment=90303 Daher würde ich immer die Klebestelle zusätzlich vernähen. Das ist wahrscheinlich die Ecke wo der Lüfter auf die Türfläche genäht ist?! Eine schwierige Stelle zum flicken... Eigentlich hätte dort ein großflächiges Verstärkungs-pad unterlegt werden sollen. OT: (Sowas passiert halt, wenn man auf eine andere Stoffart umschwenkt und die Konstruktion nicht den veränderten Voraussetzungen anpasst). Die Leute von 3F wissen wahrscheinlich das ihr Stoff nicht so besonders reißfest ist, aber haben wenigstens vorgesorgt. Beim Lanshan-2, außen am Lüfter ... ... innen. Für die Reparatur würde ich genauso großflächig den Flicken platzieren. Vielleicht sogar, wenn möglich, die Naht zum Lüfter teilweise abtrennen und ganz zum Schluss wieder annähen. Aber um das zu beurteilen, müsste ich den Schnitt genauer kennen. VG. -wilbo-2 Punkte -
Eggeweg
Seit gestern zurück vom Eggeweg. Was als drei Tagestour geplant, aber dank schlechter Planung und ein paar Verlaufen hab ich gestern aufgehört. Los ging es in Marsberg erstmal zum Baumarkt, da ich die falsche Gaskartusche hatte. Von da aus dem Weg entlang. Erst eine kurze Steigung hoch, dann durch den ersten Ort. Dort traf ich nen anderen Wanderer mit nem Zpacks. Kurze Unterhaltung über Ausrüstung und den Weg, weiter ging es. Erste Schutzhütte, die wie fast alle sehr gut aussah. Durch Oesdorf, wo es nichts gab, ging es weiter nach Blankenrode, vorher über die A 44. In Blankenrode war tote Hose und kurz danach das Wasser alle. Durch die sehenswerte Stadtverwüstung ging es weiter zur Roters Eiche. Von da aus die Entscheidung nach Hardehausen zu laufen. Im Wisentpark gibt es ein Cafe. Dort gab es erstmal, Cola, Wasser und nen alkoholfreies Bier, schnell Wasser nachgetankt, weiter ging es nach Scherfede zum Zeltplatz. Irgendwann dann mit Navi. Ich latsche an der Straße entlang, sehe ein paar Jugendliche im Eiscafe und denk so hoffentlich sagt das Navi jetzt nicht genau in dem Moment das ich nach links muss. Und es hat es getan, so sorgte ich für ein paar Lacher. Zum Zeltplatz Abenteuerland war es noch wirklich schön. Toller Platz, nette Wirtin, super für Familien und da hab ich meine Nacht verbracht. Nächsten Morgen war ich schlauer, dachte ich. Und wieder den richtigen Weg nicht gefunden. Endlich wieder am Eggeweg ging es weiter mit schönen Klippen. Dann ein Fernsehturm und los ging es durch den teilweise abgeholzten Wald. Was ein Scheiß, kaum noch Wasser, aber gleich kommt ja ein Ort mit Kneipe. Denkste, denn es ist ja Ostersonntag. Verflixt, entnervt gehe ich weiter mit der Entscheidung heute in Bad Driburg den Zug zu nehmen. Vier Kilometer vorher ist das Wasser endgültig alle, aber zwei nette Damen in einem Waldhaus geben mir etwas Wasser. An der Iburg vorbei Richtung Karlsturm gehe ich die Straße runter. Schnell zum Bahnhof und ab nach Hause. Fazit, eigentlich ein schöner Weg. Viele gute Schutzhütten, nette freundliche Menschen. Manchmal nicht so gut ausgeschildert, aber man muss auch mal auf die Karte schauen. Nur an Wasser zu kommen ist es manchmal nicht so einfach.1 Punkt
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2600 Km von Flensburg nach Verona - E1/E5 Thru (Mai-August 2019)
2600 Km von Flensburg nach Verona - E1/E5 Thru (Mai-August 2019)
effwee reagierte auf Wanderfisch für Beitrag im Thema
1 PunktEs werden "nur" Tagestouren mit der Mama (70+) zwischen Lübeck und Lüneburg.1 Punkt -
Soonwaldsteig - 5 Tage im Hunsrück
Soonwaldsteig - 5 Tage im Hunsrück
rentoo reagierte auf Wanderfisch für Beitrag im Thema
1 Punkt@rentoo Vom Soonwaldsteig hatte ich noch nie gehört. Danke schön für's drauf stupsen. Nach dem Naturerlebnis auf dem Saar-Hunsrück-Steig hört sich dieser Pfad nach etwas an, dass mir für den kleinen Wanderhunger zwischendurch gefallen könnte.1 Punkt -
Soonwaldsteig - 5 Tage im Hunsrück
schöner bericht- danke auch von mir fürs mitnehmen - obwohl ich kenn den ja auch in echt der ist echt ein wunderschöner weg! und mit den öffentlichen auch wirklich gut zu erreichen... und morgenbachtal... ja das ist kindheit. ich bin ja in der ecke (mittelrheintal) großgeworden... hach... danke dir und ja - sehr geile fotos!1 Punkt
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2600 Km von Flensburg nach Verona - E1/E5 Thru (Mai-August 2019)
Ein richtig schöner Reisebericht!! Ich freu mich echt auf die Fortsetzung Danke schonmal für's Mitnehmen! LG schwyzi1 Punkt
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Zelt mit >2 Meter langer Liegefläche?
Zelt mit >2 Meter langer Liegefläche?
AudioHitchhiking reagierte auf 2Tall für Beitrag im Thema
1 PunktHier gabs auch schon mal was wegen langer Liegefläche, da hatte ich auch was geschrieben, vielleicht hilft das ja noch: https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/7640-breites-zelt-für-2-lange-personen1 Punkt -
Zelt mit >2 Meter langer Liegefläche?
Zelt mit >2 Meter langer Liegefläche?
AudioHitchhiking reagierte auf 2Tall für Beitrag im Thema
1 PunktDas SoLong 6 für 369 Schleifen inklusive Seam-Sealing ist doch mal ne Ansage. Mit 907g ist es vielleicht nicht für den absoluten Grammjäger, aber das können wir "Riesen" sowieso nie sein, weil uns Standardware niemals passt Dafür ist das Zelt dann aber auch wenigstens keine "Dackelgarage"1 Punkt -
2600 Km von Flensburg nach Verona - E1/E5 Thru (Mai-August 2019)
Das dacht ich mir nach deinen ersten Tagen auch. Irgendwas war immer. Trotz der Situation musste ich sehr lachen Hoffentlich geht das gut. Nicht, dass du mit Alkoholabhängigkeit wieder kommst. Ansonsten klingt es doch sehr nett und die Bilder sind auch nicht ohne.1 Punkt
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Soonwaldsteig - 5 Tage im Hunsrück
Soonwaldsteig - 5 Tage im Hunsrück
Pfotentrail reagierte auf rentoo für Beitrag im Thema
1 Punkt@masui_, Danke für die Blumen. Ich behaupte mal, dass der Soonwaldsteig den Enthusiasmus nicht nur fürdert sondern erzwingt. Es war einfach herrlich Gruß Thomas1 Punkt -
Brauche keinen Komfort, aber anscheinend ein kleines Kissen :-)
Brauche keinen Komfort, aber anscheinend ein kleines Kissen :-)
AnnK reagierte auf bluesphemy für Beitrag im Thema
1 PunktIch schlafe da sehr gut drauf, aber ich habe auch immer ein Buff auf meinen Trips dabei, was ich einfach drüber ziehe.1 Punkt -
Soonwaldsteig - 5 Tage im Hunsrück
Soonwaldsteig - 5 Tage im Hunsrück
rentoo reagierte auf Kalteicher für Beitrag im Thema
1 Punkt@rentoo Danke für den schönen Bericht! Wie lange vorher habt ihr die Plätze gebucht? Gruß, Christian1 Punkt -
Soonwaldsteig - 5 Tage im Hunsrück
Ein schöner Bericht mit tollen Bildern! Du schienst regelrecht enthusiastisch zu sein. Das hat mich echt angesteckt. Danke dir!1 Punkt
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2600 Km von Flensburg nach Verona - E1/E5 Thru (Mai-August 2019)
@effwee, klasse Anfang, ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung1 Punkt
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Soonwaldsteig - 5 Tage im Hunsrück
Aber gerne doch @Tipple1 Punkt
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Soonwaldsteig - 5 Tage im Hunsrück
Danke fürs virtuelle mitnehmen @rentoo! Ich liebe Reiseberichte! Gerade habe ich selber einen Bericht vom letzten BC-Treffen fertig geschrieben und gepostet. Wird Zeit das ich auch mal wieder was erlebe was für dieses Forum stimmig ist. LG1 Punkt
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Hilleberg Anaris
Hilleberg Anaris
wilbo reagierte auf paddelpaul für Beitrag im Thema
1 PunktDa scheint das letzte Wort noch nicht gesprochen, auf den verlinkten Fotos ist die Wanne am Kopf/Fussende hochgezogen.1 Punkt -
Hilleberg Anaris
Hilleberg Anaris
Rapapongi reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
1 Punkt... und im Gegenzug für das Fehlen dieser oft missverstandenen Abspannpunkte (die beim Lanshan 2 eigentlich dafür da sind, etwas mehr Kopfraum zu schaffen) ist das Hilleberg-Zelt einfach länger. Diese Länge bleibt im Sturm erhalten, während der zusätzliche Raum im Lanshan 2 bei starken Winden flöten geht; denn dann muss man diese beiden Abspann-Schnüre lockern, um Risse zu vermeiden.1 Punkt -
Bezugsquellen für MYOG-Stoffe
Bezugsquellen für MYOG-Stoffe
wilbo reagierte auf Andreas K. für Beitrag im Thema
1 PunktEhrlich gesagt (noch) nicht1 Punkt -
Bezugsquellen für MYOG-Stoffe
Bezugsquellen für MYOG-Stoffe
wilbo reagierte auf Andreas K. für Beitrag im Thema
1 PunktBei RSBTR gibt es neuerdings ein 6.6 Silnylon mit 26g/qm. Keine Ahnung ob das was taugt, meine Erfahrungen mit Eigenproduktionen von RSBTR waren ja bislang nicht so gut. Das Datenblatt jedenfalls liest sich sehr gut. https://ripstopbytheroll.com/collections/mountain-series/products/0-77-oz-mtn-silnylon-6-61 Punkt -
Hilleberg Anaris
Hilleberg Anaris
wilbo reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
1 PunktSchwerer, aber viel geräumiger und vermutlich auch stärker als ein Lanshan 2. Gibt's dafür offenbar nur mit Mesh Inner - also wäre die (ungefähr gleich geräumige) 3 Jz-Konkurrenz ziemlich klar: GG The Two, SMD Lunar Duo und vielleicht noch SMD Haven (übrigens nicht mehr auf der SMD Website zu finden)... sowie natürlich das Triplex. Der Preisunterschied zu letzterem wäre interessant.1 Punkt -
Mein SMD Lunar Solo hat ein Loch
Mein SMD Lunar Solo hat ein Loch
wilbo reagierte auf Leichtmetall für Beitrag im Thema
1 PunktIch würde wacker elastosil e43 zum klwben verwenden. Habe damit Tarps gebaut, die nach 7 Jahren immernoch im Einsatz sind.1 Punkt -
Hilleberg Anaris
1 PunktSo ganz ernst war das auch nicht gemeint @wilbo. Ich hätte mehr Smileys benutzen sollen.1 Punkt
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Tarp anspannen mit LineLocs
1 PunktDu kannst den Fixpunkt vom line loc einfach "umdrehen" und die Schlaufe über den Hering legen. Das Ende ohne Knoten würde dann zum Tarp führen und kann mit einem Mastwurf am Stock verwendet werden. Ich würde den cord locks mehr Haltekraft zutrauen als den Ali-loc´s. Die sind zwar teurer aber halten auch dünnere Schnüre. VG. -wilbo-1 Punkt
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zwei personen zelt
1 PunktDer erfahrenste DCF-Hersteller ist meines Wissens nach Mountain Laurel Designs1 Punkt
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PCT 2020
Keine Panik, das war nur ein Versuch mit "Maximallänge" der 130cm-Stöcke. Ich bin jetzt noch am Überlegen, ob ich tatsächlich neue Stöcke kaufe oder mir was überlege, das die bestehenden in ungespanntem Zustand (nicht eingerasteter Griff) auf das richtige Maß bringt, denn so haben sie nur knapp 118cm. Sobald ich mich da festgelegt habe (nach der anstehenden Tour, also frühestens in ca. 4 Wochen) poste ich ein Bild mit "richtigem" Pitch.1 Punkt
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Daunenschlafsack trocknen
Daunenschlafsack trocknen
Painhunter reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema
1 PunktVor dem Problem anständig overfill in den Sack geben oder doch über Kufa nachdenken ... Währenddessen, am Abend mit einer Wärmflasche im Sack, versuchen den Loft wiederzubeleben. ... Hoffen & Beten! VG. -wilbo-1 Punkt -
Daunenschlafsack trocknen
Daunenschlafsack trocknen
Painhunter reagierte auf Kalteicher für Beitrag im Thema
1 PunktWenn dein Daunenschlafsack naß wird und du ihn nicht trocken kannst, hast du wohl ein Problem. Die Lösung des Problems möchtest du aber nicht diskutiert haben. Ich hätte da gerne ein Problem. Gruß, Christian1 Punkt -
Schnäppchen
Schnäppchen
noodles reagierte auf Mittagsfrost für Beitrag im Thema
1 PunktNa ja, „geben“ ist leicht übertrieben. Warte schon 2 Wochen auf meine Bestellung und habe heute mal bei Larca angerufen. „Jo, de Beschdellung uns Geld sinn eigange. Warde noch uff de Lieferung vom Herschdeller. Wann dosch is kannich Enna net sage.“1 Punkt -
Brauche keinen Komfort, aber anscheinend ein kleines Kissen :-)
Brauche keinen Komfort, aber anscheinend ein kleines Kissen :-)
AnnK reagierte auf gregoreasy für Beitrag im Thema
1 PunktBin zwar nicht die TO, habe aber selbst das Problem keine Klamotten mehr für ein Kissen zu haben, sobald ich die Iso-Jacke mal im Quilt anziehen möchte. Da bleibt mir eigentlich höchstens noch die Wander-Montur bestehend aus Shirt, Unterhose und zweitem Paar Socken, was aber längst nicht ausreicht, um den Kopf zu stützen. Die Regenjacke fällt auch raus, die wird nämlich nachts zum Zelt. Im Moment benutze ich also mein Sitzpolster und darauf die Isojacke, hätte aber trotzdem gerne ein separates Kissen, wenn ich mit grenzwertigen Temperaturen rechnen muss. Heute war ich bei Sack und Pack Düsseldorf und habe das Cocoon Microlight und das STS Aeros Ultralight ausprobiert. Leider fand ich beide viel zu wabbelig, da rollt der Kopf ständig zu einer Seite vom Kissen runter.1 Punkt -
Brauche keinen Komfort, aber anscheinend ein kleines Kissen :-)
Heute ist bei mir dieses Kissen (Aliexpress 1,57) angekommen und ich bin begeistert. Es wiegt 52g und hat ungefähr die Maße von 30 x 20 x 7,5, wobei es in der Mitte eine Mulde hat. Einzig das Ventil ist ein bisschen klein, sonst ist es top.1 Punkt
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Zip-Beutel
Zip-Beutel
heff07 reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
1 PunktZiplocs gehen unversehens kaputt. So ist es nun einmal. Man muss Ersatz mitführen. Die teuren (ohne Zip, mit Druckverschluss) aus dem Outdoor-Laden gehen auch kaputt. Ausnahme: Ortlieb - die sind aber ziemlich schwer. Eigentlich ist jede Brötchentüte mit so einem Verschluss viel berechenbarer.1 Punkt -
Eggeweg
1 Punkt
- Pro/Contra Biwaksack - Diskussion
Pro/Contra Biwaksack - Diskussion
Painhunter reagierte auf dani für Beitrag im Thema
1 Punktso in etwa.1 Punkt- Pro/Contra Biwaksack - Diskussion
Pro/Contra Biwaksack - Diskussion
Painhunter reagierte auf micha90 für Beitrag im Thema
1 PunktIch weiß nicht, was du mit deinem Schlafsack anstellst, aber solange man sich nicht ohne Unterlage auf den Boden legt und halbwegs darauf aufpasst, sollte der Schlafsack doch nicht wirklich dreckig werden oder? Wie schon zuvor erwähnt: die 150g in Form von Daune bieten mehr Wärme, als der Biwaksack. Ist es zu Warm, kann man den Schlafsack noch genau so öffnen/ sich einfach nicht ganz zudecken. OT: Das Zelt kann man sich im Sommer ohnehin getrost sparen, wenn man sein Tarp ggf mit Moskitonetz kombiniert. Zelte machen zumindest aus UL Sicht nur bei sehr widrigen Bedingungen überhaupt Sinn Okay, das Argument "schlecht ausgerüstete Mitwanderer versorgen" ist für manchen hier vielleicht akzeptabel. Mit einem gewöhnlichen Schlafsack/ Quilt und einem passenden Tarp ist der Biwaksack auch hier unnötig.. Auf mich macht es den Eindruck, als ob tatsächlich der Biwaksack bei den meisten Anwendungen als Kompensation für nicht ganz passende Ausrüstung dient. Sei es das zu kleine Tarp oder der zu kalte/ fehlende Quilt. Dagegen ist natürlich nichts einzuwenden (auch ich hab keine 5 Schlafsäcke für jeden Temperaturbereich) aber das bestätigt meine Annahme, dass es eigentlich auch ohne geht, wenn man nur will schöne Grüße Micha1 PunktDiese Rangliste ist auf Berlin/GMT+01:00 eingestellt - Pro/Contra Biwaksack - Diskussion