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Ultraleicht Trekking

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Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 17.02.2020 in allen Bereichen

  1. Ausflug auf den Westweg im Winter

    mtp und 15 andere reagierte auf Mars für Beitrag im Thema

    16 Punkte
    Meine Assets drehen ins Plus, ich habe erst am Montag wieder einen Termin. Die Bahn braucht 3,5 Stunden nach Pforzheim. Auch sollte man nicht nur hier in diesem Forum ‘s Maul aufreissen und flapsige Sprüche klopfen, hin und wieder sollten auch echte Trails besucht und diese tatsächlich erwandert werden. Es besteht immerhin eine klitzekleine Chance, den ganzen Trail bis am Montag zu schaffen. 70 km wären dafür am Tag notwendig. Technisch gesehen ist es jedoch Winter. Wie sehr mich der Schnee bremsen wird, werden wir schnell herausfinden. Ich hätte gerne neue Schuhe. In einem Laden werde ich geholfen - ich besuche die örtliche Vivo Barefoot Verkaufsstelle. Der Laden ist sogar parfümiert, die Verkäuferin nett. Sie empfiehlt mir den “Primus Trail Firm”, der “Trail Soft” nutze sich zu schnell ab. Natürlich erst, als ich ihr gesagt hatte, ich suche Trailrunner zum Wandern. Dieser Schuh scheint leider wie Blei im Regal zu liegen, eigentliche Trekking Schuhe in wasserdicht und gefüttert sind hingegen fast ausverkauft. Es gibt Sportgeschäfte, die empfehlen ernsthaft, die Schuhe vor einer Marathondistanz vorsichtig einzutragen. Die Zeit zerrinnt mir zwischen den Fingern, sorry, ich werte halt die ersten 20 km als Eintragen. Um sechs Uhr morgens sitze ich im Zug, schüchterne Schweizer Damen fragen, ob dies die zweite Klasse im ICE sei. Sieht halt schöner aus, als in den Schweizer Zügen die Erste. Mit den Beschwerden über die Deutsche Bahn könnte man ein separates Forum füllen, aber ich komme pünktlich in Pforzheim an. In Pforzheim wandere ich durch die Stadt und komme an einem “Platz des 23. Februars” vorbei. 18’000 Tote, die Stadt sieht ziemlich gesichtslos aus, alles ist neuer. Kurzer Blick auf Wikipedia sagt, die Stadt sei eigentlich zu römischen Zeiten gegründet worden, aber im 1945 sei die Innenstadt dem Erdboden gleichgemacht worden. Krieg muss offenbar eine ganz tolle Sache sein. Ich habe die Memoiren von einem gewissen Winston Leonard Spencer-Churchill gelesen, dennoch deprimieren mich Städte wie eben Pforzheim oder Warschau. Der Grund, weshalb ich am Montag wieder in meiner Residenzstadt sein muss, ist übrigens pazifistischer Natur. Vor ein paar Jahren haben Freunde und ich die Beschaffung neuer Kampfjets in der Schweiz verhindert. Die tapfere Schweizer Luftwaffe besitzt derzeit keine “Erdkampffähigkeit”, d.h. sie können keinerlei Bomben abwerfen (und dies seit 1994). Sehr zum Bedauern unserer hohen Militärs, die Wiedererlangung dieser Fähigkeit steht hoch oben auf ihrer Wunschliste. Und neue Jets wollen sie auch schon wieder, wir halt nicht. Nachdem ich die Stadt durchquert habe, stehe ich vor dem ersten Tor des Westwegs, der goldenen Pforte. Das Tor hat nur einen kleinen Fehler: Es führt nirgendwo hin, der eigentliche Westweg startet daneben. Der Westweg wurde vom Schwarzwaldverein vor über 100 Jahren eingerichtet, Ortsgruppen unterhalten auch Hütten und ganze Türme entlang dem Weg. Leider hat der Schwarzwaldverein offenbar Angst vor dem Wolf und dadurch ausbleibenden Touristen. Nach meiner streng objektiven Erfahrung erscheinen die Touristen aber nicht trotzt dem Wolf, sondern wegen ihm. Natürlich geht es auch um Viehhaltung, es gibt sogenannte “Grinde”, d.h. beweidete Hochmore, die dauerhaft vor Verwaldung geschützt werden sollen. Der Sturm Sabine hat ganze Arbeit geleistet, der Weg ist mit Tannenästen bedeckt, abgesehen davon aber vorerst nicht spektakulär. Mit herkömmlichen Trailrunnern könnte ich jetzt ziemlich schnell vorwärts gehen, meine Barfussschuhe verlangen aber nach einem wohl überlegten Schreiten. Der Vorderfussbereich ist mindestens so breit wie beim Altra Timp. Der Schuh ist schwerer als der Salomon Sense Ride. Dies liegt wohl vor allem an der Sohle. Die ist zwar dünn, hat aber etwas von einem Gummistiefel. Die Sohle ist auch superflexibel, man spürt jedes noch so kleines Ästchen auf dem Weg. Immerhin ist die Innensohle perforiert. Legendäre Ultraleicht-Experten wie der Herr Stromfahrer empfehlen solche Innensohlen für einen schnellen Feuchtigkeitsabtransport, man steht so weniger im Wasser, falls der Schuh nass geworden sein sollte. Herr Stromfahrer nutzt derartige Sohlen eines Drittanbieters, es ist natürlich praktischer, wenn diese bereits mit den Schuhen geliefert werden. Ich trage darn tough Wollsocken, habe aber zwei Paar Sealskinz im Rucksack. Meine Zeltstangen habe ich in einem Leki Beutel getarnt, leider verrät eine dicke Rolle mit der Matte meine wahren Absichten. Ausserdem trage ich engere Hosen. Diese sind mit Gore Windstopper ausgestattet und für kühleres Wetter ideal. Es dauert nicht lange und ein älterer Herr spricht mich an: “Sie wollen aber nicht nach Basel?”. Ich antworte “Doch”. “Haben sie ausklappbare Skier dabei für den Schnee?”. Nun ja, mit dem Winter ist es eben so eine Sache. Ich bin in der Lage, auf Webcams die Schneehöhe einzuschätzen. Angeblich war der Januar der wärmste seit Messbeginn. Die Temperaturen sprechen nicht für sehr viel Schnee, eher für viel Wasser infolge des Tauens des Schnees. Das Wetter ist nicht sehr angenehm, es regnet eigentlich immer. Ein offenes Dach bietet sich als Rastplatz an, es gibt sogar eine kleine Bibliothek darunter. Bald bedeckt eine dünne Schneeschicht den Weg. Ich treffe einen Mann, der fröhlich vor sich hin plaudert, er habe jetzt seine Scheune kontrollieren müssen, sein Schwager sei gerade in Australien, er sei auch bei der Feuerwehr, der Sturm und so weiter. An einem weiteren Rastplatz erklärt er mir, es sei geplant das Dach dieses Rastplatzes als Dach eines noch zu erstellenden Turmes zu verwenden. Es muss ein massiver Turm werden, das Dach ist riesig. In der Schweiz haben wir zwar keine so monströsen Dächer auf den Aussichtstürmen, dafür stehen diese halt seit Jahr und Tag. Besser den Spatz im Teller als den Schwan auf Grundeis oder so ähnlich. Das Wetter wird nicht besser, es zieht ungemein und es schneit. Durch die malerische Ortschaft Dobel hindurch erreiche ich wieder den Wald. Zur allgemeinen Erheiterung beginnt es zu hageln. Meine Hosen werden nass. Normalerweise trocknen sie nach einem Schauer schnell wieder, der Wind bläst jedoch den Regen dagegen. Es stürmt. Ein kleiner Aussichtspavilon kommt nun wie gerufen - es ist die Weithäuslehütte. Ich rüste auf mit Regenhosen und Sealskinzsocken. Von Aussicht kann keine Rede sein. Kaum laufe ich wieder los, geschieht ein kleines Wunder - es klart auf. Meine Handschuhe sind nass. Um ein Haar wäre dies problematisch geworden. Zwar wärmen sie auch in nassem Zustand, aber ich muss sie regelmässig auswringen. Wasserdichte Handschuhe stehen zuoberst auf meiner persönlichen Wunschliste, jedoch aus ästhetischen Gründen keine Bauhandschuhe, wie sie von Herr Skurka vorgeschlagen und von Frau Dixie bereits erfolgreich getestet wurden. Schliesslich gehe ich weiter bis nach Kaltenbronn. Gaia GPS sagt, es seien 50 km, dies kann jedoch gar nicht sein. Gaia oder mein iPhone haben grosse Probleme, die Position zu bestimmen. In Kaltenbronn hüpft die Position wild umher und sammelt virtuelle Kilometer. Bis nach Forbach wären es 48 km, jedoch müsste dazu noch ein Hügel mehr überquert werden. Nächstes Mal nehme ich wieder den Garmin Mini mit, der sieht ohnehin richtig abenteuertriefend aus und darauf kommts ja wohl an. Er zeigt aber auch die gelaufenen Km oder Meilen vernünftig an. Das Hotel Saarbacher ist ein gemütliches Haus. Am Nachbartisch geht es hoch zu, Einheimische haben sich zum Dorfklatsch zusammengefunden. Der Mitarbeiter der örtlichen Sparkasse war schon zum zweiten Mal im Vaterschaftsurlaub. Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen. “Das verstehen wir hier nicht” sagt eine Dame in meine Richtung. In der Schweiz haben Rechtskonservative das Referendum gegen die Gesetzesvorlage ergriffen, irgendwann wird es eine Volksabstimmung dazu geben. Dann ist Vodafone an der Reihe. Die wollen offenbar 680’000 Euro, um Kaltenbronn mit Glasfaser zu versorgen. Dann die Scheiss-EU, die Idee der Bonpflicht käme von dort. Es gibt wenig gefreutes, sie lassen sich auch über die Gäste des Hotels aus, was ich jedoch gut nachvollziehen kann. An den Wänden hängen kapitale Hirschgeweihe. Ein Förster erklärt, weshalb umgefallene Tannen mühsam von Hand gesägt werden müssen und diese nicht einfach mit dem Vollernter zusammengepackt werden können. Der Dreck verschleisse die Ketten. Diese würden nur noch dreimal neu geschliffen, dann wandern sie auf den Müll. Eine neue Kette koste 16 Euro, früher waren die teurer. Die Ausstattung des Zimmers ist schon älter, ich mag es so aber viel besser, als wenn Hotels mit Ikea-Möbel ausgestattet werden, die mitten in der ersten Saison entsorgt werden müssen. Es ist unglaublich, an was man nach einem Tag im Regen alles denken muss: Sämtliche Kleider müssen irgendwo aufgehängt werden, in einem Hotel muss man jeweils alles elektronische laden. Am nächsten Tag sollte man fairerweise das Zimmer in einem akzeptablen Zustand hinterlassen usw. Am nächsten Tag geht es zunächst nach Forbach. Der Wald von Kaltenbronn nach Forbach ist wilder und alpiner als der bisherige. Der Wald hier ist wirklich sehr schön, ungefähr wie der Stazerwald in St. Moritz, nur viel weitläufiger. Bald komme ich an einem massiven Turm vorbei. In der Hütte darunter sind Menschen. Sie sind mit dem Wagen hier hoch gefahren. Vielleicht handelt es sich um Mitglieder dieses Forums, welche die neusten Unterdruck-Schlafsäcke getestet haben, in dem Fall vielen Dank. Umgestürzter Hochsitz, wohl aufgrund einer Kommandoaktion der Hirschianischen Selbstverteidigungsarmee. Nach Forbach geht es ein wenig weit hinunter, dies hat den Nachteil, dass es auf der anderen Seite eben wieder hochgeht, ca. 700 Meter. Forbach ist die grösste Waldgemeinde der Region und ausserdem gibt es eine Holzbrücke, die im 1954 originalgetreu nach einem Bau aus dem 17. Jahrhundert neu errichtet wurde. Nach Forbach steigt der Weg die ganze Zeit, bis zur badischen Höhe hinauf. Ungefähr der John Muir des Westwegs. Der Weg ist schneebedeckt, hier hat es nun so viel Schnee, dass die Steine darunter nicht mehr sichtbar sind und unter dem Schnee hat es oftmals Pfützen. Schön ist anders, aber was will man machen. Ich wandere eigentlich den ganzen Tag im Schnee. Die Strassen sind nun durch umgeknickte Bäume gesperrt, kurz nach der Talsperre hat sich ein Telefonkabel gelöst. Der Weg ist bisweilen sehr steinig, mein Ziel von 70 km kann ich vergessen. Wer schwache Bänder hat, benötigt hier massive Stabilitätsschuhe, sonst ist schnell Schluss mit lustig. Hin und wieder gibt es einige Abschnitte auf Naturstrassen. Ich komme in Sand vorbei, das Naturfreundehaus zuvor hat geschlossen. Im Restaurant Sand bestelle ich mir ein fettes Schnitzel und ein Paulaner. Am Nebentisch eine Geburtstagsgesellschaft, alle deutlich angeheitert, sie saufen wie die Löcher. Ein Mann spricht mich an, woher ich komme, wohin ich gehe. Ich erkläre ihnen, ich könne überall übernachten, nur nicht auf Schnee. Wiederholt werde ich eingeladen, mit ihnen zu kommen, sie hätten eine Hütte in der Nähe, zu trinken gäbe es auch. Ein Mann steht auf und unterhält sich mit mir, es gäbe Wölfe hier, sein Schwager habe vor zwei Wochen einen Wolf mit fünf Welpen gesehen. Komisch, denke ich, andere sehen weisse Elefanten, wenn sie hinreichend getrunken haben. Erst vor ein paar Wochen hätten sie zwei Wanderer gefunden, die wohl im letzten Jahr erfroren sein müssen. Luchse habe er auch schon gesehen und gerade eben habe er den Auerhahn rufen gehört. Auch erzählt er wilde Dinge von der Bergwacht. “Wie entspannt muss man wohl sein, um aus der Schweiz in den Schwarzwald zu reisen und alleine so weit zu wandern” entfährt es einem andern. Immer wieder weisen sie auf die bald einbrechende Dunkelheit hin. Danke, aber es wurde auch gestern schon Dunkel, sehr wahrscheinlich auch morgen wieder. Sorry liebe Leute, aber saufen kann ich auch zu Hause ausreichend, mein Mitbewohner hat immer ein paar edle Tropfen an Lager. Einer der munteren Truppe sagt tatsächlich immer wieder “Deutschland erwache” und er versucht, dies möglichst eindeutig zu betonen. Na dann Prost, es ist immer wieder schön zu sehen, was reichlich Alkohol mit erwachsenen Männern anstellt. Das mit dem Erwachen würde ich mir ernsthaft überlegen, am besten in nüchternem Zustand. In Pforzheim hat das letzte Erwachen gemäss Wikipedia den Tod von 31.4 % der Stadt-Bevölkerung herbeigeführt. Ein solches Erwachen mag ich niemandem wünschen. Hier wäre eine sanfte Pinselrenovation nötig - wahrscheinlich geschlossenes Hotel in Sand. Für mich geht es jetzt weiter auf die Hornisgrinde. Bis 1999 Sperrgebiet der französischen Luftwaffe, die Deutschen durften den Standort aber später im Rahmen der NATO mitnutzen. Die Windmühlen kann ich nur erahnen, ebenso den Mummelsee. Ein schickes Hotel haben die dort, ich muss aber weiter. Die Darmstädter Hütte hat abends um halb Elf schon zu, ich bin jedoch bald wieder im Nationalpark. In Ruhestein sind die Strassen spiegelglatt gefroren. Der weitere Weg ist nichts für schwache Nerven. Er besteht zu dieser Jahreszeit vor allem aus Tümpeln und umgeknickten Tannen. Mein Ziel ist ein Ort, der Ettlinger Hütte heisst. Vielleicht ist es wegen der Nacht, aber ich finde nur einen Wegweiser. Die Hütte gibt es zwar, sie liegt aber tief im Wald, wie mir Google Maps nachträglich sagt. Und dann wäre nicht mal sicher, dass die Hütte offen gewesen wäre. Gaia GPS meldet einen kleinen Holzverhau bei einer weiteren Hütte, schaue ich mir mal an. Leider ist er so klein, dass ich darin keinen Platz hätte. Ausserdem müsste ich das Holz umschichten, wozu ich nun wirklich keine Lust habe. Aus legalen Erwägungen muss dieser Bericht nun ein wenig unklar werden. Kurz nach Forbach hatte ich eine ideale Hütte gesehen: Zweistöckig, das Schlafquartier oben und winddicht. Natürlich schwebt mir eine solche Hütte auch jetzt vor. Die Nacht ist kalt, mein Schlafsack wird für Temperaturen bis +5 Grad empfohlen. Am nächsten Morgen sehe ich auch eine kleine Plakette, Lagern und Übernachten eher nicht erwünscht. Dumm gelaufen. Der ökologische Mehrwert eines Kiesbodens in einer Hütte ist aber bestimmt nicht der Grund für das Bestehen eines Nationalparks. Der Park wurde im 2014 gegründet und erfreut sich mässiger Unterstützung durch die Bewohnenden der umliegenden Dörfer. Es ist wohl vor allem eine Marketing-Frage. Zum Wald Sorge getragen wurde schon vorher. Ich stellte mein Zelt in einer Hütte auf. Niemand stört mich und ich bin sicher, dass ich niemand gestört habe. Weder schlurft ein missmutiger Hirsch vorbei, noch werde ich von aggressiven Auerhähnen aus dem Schlaf gerissen. Von der Kälte hingegen schon. Ich weiss, dass meine Ausrüstung nicht ideal ist. Vorsichtshalber habe ich viele Kleider dabei. Eine ausreichend dicke Matte wäre auch kein Blödsinn, meine vier mm dicke Schaumstoffmatte hält die Kälte nur dann ab, wenn ich sie vierfach zusammenfalte. Dann ist sie jedoch zu kurz. Ich bin zu faul, um aus dem Zelt zu steigen, meinen Rucksack zu leeren und ihn unter die Füsse zu klemmen. Immerhin habe ich am zweiten Tag 67 km zurückgelegt, fast ausnahmslos im Schnee und mit doch eher speziellen Schuhen. Sie bieten endlosen Grip, aber auf Natur- und festen Strassen muss man wirklich aufpassen. Sonst knallen die Schuhe auf dem Asphalt. Mit bequemem Rollen ist da nix, die Schuhe verhalten sich wie ein Brett. Ich habe keine Ahnung, wie sich das auf meine Knie auswirken wird - ich muss meine gesamte Lauftechnik umstellen. Meine Füsse reagieren und schwellen ziemlich an. Aber es ist gerade das Ziel dieser Schuhe, den gesamten Fuss zu aktivieren und nichts wegzudämpfen. Auf lange Sicht sollte sich das lohnen. Durch das endlose Wasser werden meine Füsse trotz Sealskinz Socken nass und dadurch folgen Blasen. Das Schnürsystem der Schuhe ist wenig durchdacht. Die harten Schnürsenkel drücken auf mein Rist. Wenigstens rutsche ich in den Schuhen nicht umher, sonst wäre bald Feierabend gewesen. Das Gehen mit diesen Schuhen ist einfach anders als alles bisherige. Glücklicherweise gab es einen Weg weiter unten. Dass Schnee liegt, ist Fluch und Segen zugleich. Natürlich rutscht man im Schnee, aber er dämpft eben auch. Dies hat wahrscheinlich meine Wanderung gerettet. Dennoch breche ich am folgenden Tag ab: Es ist zu viel Wasser in den Wegen und ich ertappe mich dabei, wie ich neben dem Weg gehe. Dies sollte man tunlichst vermeiden. Gerne lasse ich auch den Forstbetrieben den Vortritt, damit diese die umgestürzten Tannen beseitigen können. Ich werde bald zur Alexanderschanze zurückkehren und den Rest des Weges in Angriff nehmen. Von der Alexanderschanze gehe ich nach Freudenstadt. Insgesamt hat mir der Schwarzwald sehr gut gefallen. Die Leute waren nett, die Landschaft ist grandios. Die Aussicht war wetterbedingt alles andere als grossartig, aber ich konnte die Vogesen ein paar Male sehen. Vom Schliffkopf aus sieht man gar unsere schönen Schweizer Alpen. Vom Jura aus sieht man immer wieder in den Schwarzwald und ich fragte mich seit ca. 30 Jahren wie es dort wohl aussehen würde. Nun habe ich einen ersten Eindruck davon.
  2. Schlafmangel?

    cafeconleche und 4 andere reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    5 Punkte
    Nur dass Urin halt Getier anzieht wie ein Magnet und man dann, wenn man Pech hat, den Rest der Nacht von Rehen wachgehalten wird. PS: Neben nem Bach schlafen, ist das schlimmste, pinkeltechnisch gesehen.
  3. Gewitter im Zelt - gefährlich?

    kra und 3 andere reagierte auf bieber1 für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    Glaube keiner Statistik , die du nicht selbst gefälscht hast ! Ich mach mir Gewitter-technisch wenig Sorgen . Wen mein Tag gekommen ist , dann ist es so. Einen guten Nachtplatz würde ich nach "Risikoabwägung" nicht "Angstgesteuert" aufgeben.
  4. Gewitter im Zelt - gefährlich?

    Schwefelfell und 3 andere reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    Genau, zu Recht: Gefahr gibt es doch hauptsächlich wegen herabstürzender Äste. Daher würde ich einfach in einem Teil des Waldes lagern, wo nur junge Laubbäume stehen, die vom Wind nicht umgekippt werden können, noch keine dicken alten Äste haben ... Knapp daneben, ist auch vorbei. Ich lasse natürlich keine Gelegenheit aus meine Tarps im Sturm zu testen. Zum Wochenende wurden mal wieder zwei Aufbauten der Trapezo-mid’s auf ihr Verhalten bei etwas mehr Wind untersucht. 10 Meter weiter stand das Pyramid-setup, in dem ich die Ofenfunktion der Baumwoll-Tarps getestet habe. Natürlich habe ich mir vor dem Aufbauen, alle umliegenden Bäume auf Auffälligkeiten hin angesehen. Doch, dass gerade bei der großen Zeder* die Spitze abbrechen könnte, habe ich komplett unterschätzt. *Danke @windriver Die Quintessenz ist für mich daraus; bei Sturm „alte“ Wälder etwelcher Art zu meiden. Stattdessen lieber einen Stellplatz in jungen Waldabschnitten oder zwischen niedrigen Wuchs-Zonen mit reichlich Abstand zu den großen Bäumen suchen. Das DCF Trapezo-mid hat übrigens die Sturmnacht ohne Schaden überstanden. VG. -wilbo-
  5. Schlafmangel?

    Vee und 2 andere reagierte auf einar46 für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Mag sein, aber das Rauschen eines Baches ist für mich das ideale Einschlafgeräusch. Deshalb baue ich mein Zelt, wenn immer das möglich ist, in der Nähe von fließenden Gewässern auf. Ja, ich weiß, dass das suboptimal ist, aber die Schlaf-Vorteile überdecken dabei die Zeltplatzwahl-Nachteile.
  6. Schlafmangel?

    bieber1 und 2 andere reagierte auf skullmonkey für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Aus meiner Erfahrung kann ich da nur sagen "Raus, pinkeln und dann wieder mit leerer Blase ins Bett/ unter den Quilt" den die Hoffnung, mit ner drückenden Blase "schnell wieder einzuschlafen" hat sich als fast unmöglich bei mir erwiesen Nach dem WC besuch schlafe ich einfacher ein - und die unruhigen Schläfer können dieses "Mitten-in-der-Nacht-pinkeln" auch einfach als "Revier markieren" sehen, dann brauchen Sie keine Angst mehr haben =)
  7. Schlafmangel?

    skullmonkey und ein anderer reagierte auf bieber1 für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Habe schon an Wildbächen und neben Güterzuggeleisen (extrem laut )geschlafen. Nach ein Paar Zügen kann ich das Geräusch scheinbar als ungefährlich "Ausblenden". Aber wenn mein Kumpel zum Pinkeln schleicht , bin ich wach ! Das finde ich auch gut so. Möchte mich nicht mit Schlaftablette / Ohrstöpsel u.s.w. "Ausschalten". Würde mich ärgern , wenn ein Wolf vorbeischaut und ich verpenne alles !
  8. Schlafmangel?

    bieber1 und ein anderer reagierte auf skullmonkey für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Das glaube ich nicht, es gibt ja auch einige Artikel die schreiben das man grad draussen in der Natur, besonders nach etwas körperlicher Anstrengung, sehr viel besser schläft und auch sich besser erholt. Ich selbst schlafe daheim unterschiedlich gut, in der Regel bin ich so um 23:30 im Bett und lese dann noch 30+ Minuten und schlafe dann ein. Ja, das tut Sie auch bei mir, und dann gehe ich drinnen wie draussen halt mal eben aufs WC und gut ist Daheim stehe ich irgendwann zwischen 6:30 und 8 Uhr auf (je nach dem welches Kind ich morgens wohin bringen muss). Beim wandern schlafe ich dann in der Regel super-gut, weil ich da spätestens (ALLERSPÄTESTENS!) um 21 Uhr unterm Quilt liege (es sei den mir kommen Nordlichter oder die Milchstrasse vor die Linse). Ich schlafe auch meistens bis 7 Uhr oder später, und starte langsam und erholt in den nächsten Wandertag. Wie bei allem sind diese Erfahrungen aber immer von einem selbst abhängig - nur weil ich draussen sehr guten & erholsamen Schlaf habe heisst das nicht das jeder andere das auch hat ABER ich denke wenn man einige Tage draussen geschlafen hat und mit dem Schlafsetup alles passt, dann könnte es doch passieren das man evtl. langsam einen besseren Schlaf hat.
  9. Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread

    Schwefelfell reagierte auf MarcG für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Also ich habe einen Paprcuts Geldbeutel und bin sehr zufrieden damit. Hab ich tagtäglich in der Hosentasche seit 1.5 Jahren und hält immer noch gut.
  10. Ausflug auf den Westweg im Winter

    Schwefelfell reagierte auf berghutze für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Und ich dachte, Mars sei ein Kriegsgott
  11. Schlafmangel?

    einar46 reagierte auf nitram für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich bin phasenweise und mäßig stark vom sog. Restless-Legs-Syndrom betroffen, ein unangenehmes nächliches Kribbeln der Waden, was ein kaum zu unterdrückendes Bewegungsbedürfnis provoziert. Schlechte Voraussetzungen, für erholsame Nächte, wenn der Zeltkumpel ebenfalls unter massiven Ein- und Durchschlafstörungen leidet. Eine Woche Isle of Skye Trail, schon in der ersten Nacht haben wir beide so gut geschlafen wie schon lange nicht mehr und das ging genauso weiter. Wir hatten Hörbuch-mp3s für Tage dabei, um uns die schlaflosen Stunden nachts zu vertreiben, nicht einmal gebraucht. Im Januar in Dänemark in Thy mit wenig Tageslicht und langen Nächten wieder perfekt geschlafen, ich wusste garnicht, dass ich problemlos 12 Stunden im Schafsack verbringen kann. Meine Theorie: Viel Sauerstoff, viel Licht, keine Bildschirme, keine Reizüberflutung, kein permanenter Entscheidungsdruck im Alltag, schöne Bettschwere, Vorfreude auf den nächsten Tag... Zuhause sitze ich des nächtens oft vorm PC und stöbere z.B. hier im Forum und warte, bis das Kribbeln nachlässt und ich weiterschlafen kann. Lichtblick: im März nach Malle zum GR221.
  12. Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread

    Schwefelfell reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Die sind klasse, wenn man z.B. beim Paddeln etwas wasserdicht einpacken will, wie Revierbeschreibungen und auch nach meinen Erfahrungen sind die Teile fast unkaputtbar, werden ja auch von manchen Usern hier fuer bestimmte Lebensmittel wie Pulver verwendet. Aber die Dichtlippen zusammenzudrueken braucht schon, gerade wenn die Teile aelter werden, recht hohe Kraefte, mir sind die nach etwas Praxisversuchen auf Tour fuer so etwas zu umstaendlich im Handling, gerade auch, da ja bei mir die Toppits laengere Touren ueberleben, bin also fuer solche Zwecke auf die Toppits zurueckgewechselt. @Anhalter Aber Versuch macht kluch deswegen mein Vorschlag, kauf Dir nen 5er Pack A5 von denen und ein Pack 1 l Toppits Doppellippe und schau, was Du fuer welche Zwecke gut findest.
  13. Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho

    Mittagsfrost reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe damals einen Rest Telefonleitung genommen, aus der ich die Adern gezogen habe. Die Leitung lag bei mir halt gerade herum. Gehe in Keller/Speicher/Küche/Garage/Baustelle gegenüber/Hastenichtgesehen und schaue Dich um. Unser Leben ist voll von Wohlstandsresten. Irgendwo liegt immer ein alter Silikonschlauch von der Kaffeemaschine, ein Kabelrest, ein abgerissenes Tragetaschenband, ein Kabelbinder, eine Hutversteifung, ein Hastenichtgesehen. Neu kaufen im Baumarkt ist dagegen doch beinahe schon eine Notlösung. Nein, im Gegenteil.
  14. Ich bekomme ja durch einen Bereich, in dem ich auch als Selbststaendiger arbeite, da viel mit. Das ist in letzter Zeit teilweise extrem heftig geworden, da bleiben schon mal Sendungen 3-4 Wochen beim Zoll liegen, oder werden an den Absender zurueckgesandt, oder sehr schoen auch die Variante, dass, da der Parcel-Service bei der Zollanmeldung Fehler macht, wodurch viel zu hoher Zoll/Steuern (Rekord war exakt der Doppelte, also statt 33,28 % 66,56%) erhoben werden und dann ist das "Nette", dass Du ja erstmal zahlen must, da der Parcel-Service das fuer Dich vorgelegt hat und Du dann versuchen darfst, Dir das mit viel Aufwand ueber Monate vom Zoll zurueckzuholen. Haeufig laeuft das auch so, dass z.B. zuerst die Sachen beim Parcel-Service in FFM rumgammeln zur Zoll-Voranmeldung, dann mehrere Wochen beim Zoll am FFM Flughafen, der sich dann entschliesst, dass er doch keinen Bock hat, das zu bearbeiten, es dann via Parcel Service weiter schickt an den Zoll in der Stadt des Empfaengers und der dort eine meditative Zeit beim Zoll hat. Bei dieser Variante ist es dann auch schon passiert, dass eine Sendung nach dem Tracking genau dazwischen verschwunden ist, mehrere Wochen unauffindbar war, dann lt Tracking auf dem Rueckweg in die US zum Absender noch in D war, aber sich das lt Parcel Service nicht mehr aendern lies und dann in den US mehrere Monate unauffindbar war, was bei einer Sendung fuer mehrere Tausend € schon heftig war. Angesichts der Tatsache, dass im Gegensatz zu Deutschland, wo der Haendler bei Versand an Privatpersonen ja das Risiko des Transportweges traegt, das bei Sendungen aus US, wo ja der Haendler / Hersteller nur nachweisen muss, dass er es an einen Parcel-Service uebergeben hat und dann aus der Haftung ist, das u.U. besonders bitter ist, wenn es verschwunden bleibt. Beschleunigen kann man nix, Nachfragen beim Zoll hilft nix, man muss warten, bis die einem eine Audienz gewaehren Wichtig ist auch, auf jeden Fall kurzfristig erreichbar zu bleiben und taeglich die Email-Addi, die man bei der Bestellung angegeben hat, inkl Spam-Ordner zu kontrollieren z.B. bei Fedex ist es so, dass, wenn die noch Unterlagen fuer die Zoll-Anmeldung benoetigen, oder der Zoll die Daten fuer nicht glaubhaft haelt usw, man eine Email erhaelt, mit der Aufforderung die entsprechenden Daten innerhalb von 5 Tagen nachzureichen und ansonsten die Sendung an den Absender zurueck geht. Aber es war in meinen Aufgen unausweichlich, dass das heftiger werden wuerde, zum Einen ist der Zoll dadurch voellig ueberlastet, dass viele meinen, sich jeden Kleinschei** aus China schicken lassen zu muessen und zum Anderen wird ja versucht, ohne Ende zu tricksen, mal auf unseren Bereich bezogen...da wurden z.B. von einem Hersteller in US gefakte niedrigere Rechnungen ausgestellt, oder bei einem Anderen "vergessen", die Versandkosten mit auf die Rechnung zu setzen usw usw Da aber der Zoll andererseits genuegend Rechnungen von Haendlern vorliegen hat, die nicht tricksen (klar auch da gibt es imho bei den Kistenschiebern schwarze Schafe), die org $-Preise easy im Inet nachschauen kannn, habe sie halt mitbekommen, wieviel da getrickst wird und hauen da deutlich haeufiger als frueher die Bremse rein. Ich tue mir den Stress privat nicht an, kaufe lieber meine Sachen bei einem Haendler vor Ort bzw in D, dann darf der sich damit rumaaergern
  15. Gewitter im Zelt - gefährlich?

    einar46 reagierte auf zopiclon für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich hab eine persöhnliche Chance von 50% vom Blitz erschlagen zu werden Entweder ich werde getroffen oder aber nicht. So viel zur Statistik.... Einfach nicht verrückt machen (lassen) und sein trockenes Domizil abseits der Bäume und nicht als höchster Punkt, oder neben diesem, den Blitz anlocken *g*, fertig ist die Laube. Glauben sollte man nur Leuten mit unmittelbarer Erfahrung schenken, alles andere sind nur Möglichkeiten. Gruss
  16. Schlafmangel?

    einar46 reagierte auf skullmonkey für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    lol, DAS Problem hatte ich noch nie =) Für mich auch. Wie Reinhard baue ich immer ganz gerne meine Unterkunft in der Nähe von nem Fluss oder ähnlich auf, das ist einfach nur herrlich. Probleme mit "erhöhtem Pinkelbedürfnis" habe ich da auch nicht
  17. Schlafmangel?

    Backpackerin reagierte auf kra für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Stimmt schon, aber an der freien Luft hatte ich das "Problem" noch nie, da schlaf ich wie ein Ratz...
  18. Schlafmangel?

    kra reagierte auf Backpackerin für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Das hatte ich auch schon einmal wo gelesen. Fand das sehr interessant. Ist halt nicht so praktisch, wenn man irgendwo im nirgendwo im Zelt liegt. Da gibt es nicht viel, was man in der Nacht erledigen/weg schaffen kann .
  19. Als jemand der öfter aus China bestellt als es vielleicht sinnvoll ist, kann Ich dir nur sagen das du seltenst irgendwen anrufen kannst und nachfragen kannst. Meist musst du warten bis der Zollbeamte das Paket bearbeitet hat, dann kriegst du Post oder der DHL Mann kommt direkt mit einer Rechnung um die Ecke wenn er dir das Paket ausliefern möchte.
  20. Moin heff! Schau mal hier rein: https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/9261-liteway-sleeper-quilt-750fp-400g-daune/?do=findComment&comment=145501 Die parcelsapp gibt ganz gut Auskunft wo Dein Teil jetzt gerade hängen könnte. http://parcelsapp.com/de/tracking/ VG. -wilbo-
  21. Alpine Schneeschuh-Tagestour erleichtern

    Kay reagierte auf mtp für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Nochmal genauer geschaut, im wesentlichen wars dieser Test (ist allerdings von 2014), und die zwei Reviews auf der BCA Homepage. Die im ersten Video verlinkte Ortovox Pro Light (440g) sieht auch interessant aus, hab aber keine Testberichte darüber gefunden.
  22. Erfahrungsberichte Six Moon Designs Deschutes Plus

    eric reagierte auf Dingo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: Lieber khyal, Du nimmst das zum Glück immer sportlich und ich habe es nicht böse gemeint. Was ich meinte, ich dass Du einen überrollst mit der Fülle an Infos. Man fragt nach ner Fastexschnalle und Du beschreibst das ganze Zelt Und nochmal. Ich schrieb nicht, dass es dasselbe Zelt sei. Gegen lange Texte habe ich nichts, nur das Medium Internet, gerade auf mobilen Geräten, halte ich für eher ungeeignet dafür. Ich wollte das nur noch mal klargestellt wissen. Ansonsten. Du bist eine wertvolle Quelle. Zweifelsohne.
  23. Alpine Schneeschuh-Tagestour erleichtern

    Kay reagierte auf mtp für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @Kay, die Schaufel (BCA B1 Ext) brauchst du glaub ich nicht austauschen, die schneidet bei einigen Tests, die ich in der Kürze gelesen habe, ziemlich gut ab, und ist für eine teleskopierbare Schaufel sehr leicht (da meine Pieps T500 nicht teleskopierbar ist, hab ich mir schon überlegt, mir zusätzlich eine teleskopierbare zuzulegen).
  24. Ein Rucksack für Alltag & Wandern

    Red.Green.Blue reagierte auf MarcG für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    https://www.decathlon.de/p/wanderrucksack-naturwandern-nh500-20-liter/_/R-p-156340?mc=8383597&c=GRAU_BLAU
  25. 1 Punkt
    Guck nochmal wie feucht es wirklich ist. In Marokko im Hinterland war Baumwolle Gold wert. Klatschnass angezogen hatte es wenigstens eine gute Stunde einen kühlenden Effekt. Schnelltrocknende Funktionskleidung war innerhalb von Minuten wieder trocken, also nix zum abkühlen. Es war aber auch ausgesprochen trocken. Feuchten Schweiss auf der Haut gab es nicht, der ist sofort verdunstet. LG, Christian
  26. Alpine Schneeschuh-Tagestour erleichtern

    Kay reagierte auf mosven für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo @Kay, ich pack die Schneeschuhe mit den Zacken gegeneinander in den Rucksack, da habe ich keine Angst mir etwas kaputtzureißen. Die Daunenjacke kommt eigentlich nur am Gipfel oder während längerer Pausen zum Einsatz. Im Anstieg bzw. in der Bewegung trage ich eine Gore Bikejacke/weste oder eine Decathlon Kufa Weste. Ich hatte mir die Grivel vor ewig langer Zeit auch nur als Notlösung gekauft, benutze sie aber inzwischen standardmäßig.Ich trage sie unter dem Fußgewölbe und trete flach auf. Bei gutem, kalten Wetter auch mit meinen Inov8 Trailrunnern. Die Zacken sind über einen Zentimeter lang und nach Jahren immer noch spitz. Meine Touren sind Deinen ganz ähnlich. Die Grivel können es auch ab, dass ich sie im Abstieg länger trage als "notwendig" um mich auch auf den letzten Schnee- und Eisplacken sicher zu fühlen. Auch auf ausgeaperten rutschigen Grashängen tun sie ihren Dienst. Am geilsten aber sind sie auf glatten Eisflächen, dort wo Felsplatten nachts überfrieren (ich bin meist kurz nach Sonnenaufgang unterwegs). Hält, hält, hält. Viele Grüße, mosven
  27. Alpine Schneeschuh-Tagestour erleichtern

    mosven reagierte auf Kay für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe leider kein Bild auf dem ich von der Seite drauf bin mit Schneeschuhen am Pack. Mein Freund sieht mich halt nur von hinten bei meinem Tempo ... {Bild ist nicht von mir, aber ich darf es hier posten.)
  28. Cumulus Quilt 250/350

    Oregon reagierte auf slayerilen für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    bis 10 grad ist der 250er mollig warm. bis 5 solide. drunter bis null grad möglich. dann wird's irgendwann eng.
  29. Cumulus Quilt 250/350

    Oregon reagierte auf shotta51 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Sollte kommende Woche meinen Q350 und 450 bekommen. Kann ja dann mal berichten.
  30. Cumulus Quilt 250/350

    Oregon reagierte auf momper für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    WIe warm wird es denn Deiner Einschätzung nach im Zelt maximal? Hast Du ohnehin schon einen Schlafsack für Temperaturen um die 0 oder kälter? Sprich: Sollte der Schlafsack eher ein reiner Sommerschlafsack sein oder willst Du eher einen Quilt für eine größere Bandbreite an Reisen haben? Allgemein: Zu warm habe ich mit meinen Daunenschlafsäcken bisher nicht erlebt - zu kalt schon
  31. Cumulus Quilt 250/350

    Oregon reagierte auf Nimrod für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    250 reicht, mrinr Erfahrung nach, sagt die bekannte Frostbeule. (ich kann auch im Sommer daheim einen Frotteschlafanzug in Lang unter Doppelgesteppter Biberdecke anziehen ohne zu schwitzen)
  32. Schlafmangel?

    truxx reagierte auf ptrsns für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    würde sogar eher sagen, dass man draussen, in einer ungewohnten umgebung unruhiger schläft, liegt an der art und weise wie wir wohnen. zuhause braucht man sich in der regel keinen kopp machen, ob irgendwas an uns ran kommt. ohne grösseren rabatz kommt kaum einer rein. man ist geschützt. draussen ist das anders. man liegt sehr schutzlos irgendwo in der pampa. da kann während der tiefschlafphase alles an uns ran und ohne dass man etwas davon mitbekommen kann. hab da auch schon viel mit bekannten dürber geredet und wir kommen irgendwie immer wieder da hin. ein kumpel ist immer mit hund unterwegs. quasi seine alarmanlage. der pennt immer und überall, egal wo und wie, als wenn er zuhause im bett liegt. bei bekannten, die allein draussen sind, höre ich immer wieder, dass grad zu anfang einer tour eher schecht als erholsam gepennt wird. das hirn ist irgendwie stets in alarmbereitschaft. die tiefschlafphasen sind kürzer. dass kenn ich von mir selber auch so. penn mitten auf ner offenen wiese wesentlich erholter, als in nem dunklen wald. aber dennoch macht man das immer wieder. weils trotzdem gut ist
  33. Schlafmangel?

    bieber1 reagierte auf Ultralight82 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Auf längeren Touren fahre ich automatisch runter. Mein Stresslevel wird wesentlich verringert und ich bin dazu in der Lage mit sogar noch weniger Schlaf auszukommen. Im Normalfall benötige ich 6-8std Schlaf um mich zu regenerieren. Auf Tour 5-6std auch über 2 Wochen. Die Körperliche Anstrengung an sich ist dort ein wesentlicher Faktor um mich noch schneller in den Schlaf zu bringen. Auf meiner letzten Tour im Sauerland habe ich die "Seelenruhe" als größte Entspannung empfunden. Das Laufen an sich war eher Automatismus. Das ist für mich einer der größten Geschenke die ich Ultralight Wandern zu verdanken habe. Minimalismus der weiterhin zum entspannen beiträgt. Ich bin auf Tour wirklich und voll ausgeglichen, weil ich nur das dabei habe was ich wirklich benötige um im hier und jetzt zu sein.
  34. Schlafmangel?

    bieber1 reagierte auf moritz für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Könnte mir vorstellen, dass dieser (Halbwach-)Effekt beim Wandern durch die körperliche Anstrengung tagsüber ein Stück weit ausgeglichen/reduziert wird. Also, dass der Körper der Erholung eine höhere Priorität einräumt als der Wachsamkeit, die Umgebung immer wahrzunehmen.
  35. PCT 2020

    Stromfahrer reagierte auf ulkeater für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Jup, die hatte ich auch. Da ich früher zurück bin gab es nicht verbrauchte Tage auf Antrag zurückerstattet (Flugticket als Nachweis).
  36. Schlafmangel?

    bieber1 reagierte auf einar46 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Auf meinen Langstreckenwanderungen (Deutschland, Spanien, Norwegen) bin ich in der Regel sehr früh gestartet ("Der frühe Vogel fängt den Wurm", heißt es wohl in einem Sprichwort), so dass ich selbst bei Etappen um die 40 km schon am frühen Nachmittag an meinem geplanten Ziel war. Nach der Erledigung der täglichen Routine-Aufgaben (Zelt aufbauen und evtl. andere beim Zeltaufbau beobachten, Essen, Tagebuch führen, tägl. Bericht in FB, Blick auf die nächste Tagesetappe, etwas relaxen und rumhängen, Smalltalk mit anderen, wenn vorhanden) lege ich mich spätestens gegen 19 Uhr zum Schlafen hin. Dabei ist es egal, ob es noch taghell ist (Norwegen) oder ob ich auf einem belebten Campingplatz oder allein bin. Ich schlafe immer mit speziell angepassten Ohrenstöpseln (KIND, ca. 100 Euro das Paar). Gegen 6 Uhr in der Frühe stehe ich dann auf. Spätestens eine Stunde später bin ich abmarschbereit. Bei 10-11 Stunden Schlaf kann ich mich über Schlafmangel also nicht beklagen. Als Seitenschläfer muss ich mich in der Nacht immer mal drehen und werde dadurch immer wach, aber irgendwie schlafe ich dann auch wieder ein. Zuhause schlafe ich maximal 7-8 Stunden, weil ich auch viel später ins Bett gehe. Diese verlängerte Schlafdauer auf Langstreckenwanderungen schreibe ich der körperlichen Belastung zu. Anders kann ich mir das nicht erklären.
  37. AYBG - der Frankenstein-Rucksack

    ys76 reagierte auf questor für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    So, Frankenstein ist nach langer Zeit im Koma von den Sicherheitnadeln befreit, in Form gestutzt, um ihm ebenbürtige Nähte bereichert und von etwas über 250g Ballast befreit. So weit, so bequem, Tour steht noch aus. Sollte es sich als lohnend erweisen, wäre dünneres Neopren oder Mesh wohl die nächste Iteration.
  38. Angst vor fremden Hunden auf Tour- was tun?

    bieber1 reagierte auf derray für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo noodles! Ich habe 4 Monate in Rumänien und insgesamt 13 Monate zwischen Deutschland und Südtürkey. Und auch in Indien, Vietnam und Kambodscha war die Hundesituation ähnlich. Freilaufende Hunde waren bei mir immer problemlos. Die waren eher freundlich und haben versucht sich einzuschmeicheln. Teilweise wandern die sogar ein Stück mit. In Griechenland ist einer über 13 Kilometer neben mir her gelaufen. Angst machen eher die Hofhunde. Der Grund: Zur "Erziehung" werden die Hunde extrem kurz an der Straße angebunden. Normalerweise würden Hunde bei Menschenkontakt immer Abstand halten. Hier können sie das nicht und gewöhnen sich an das letzte was ihnen bleibt: Aggressivität. Die begrenzt sich aber eigentlich immer auf das eigene Grundstück. Manchmal führt aber eben der Weg so nah daran vorbei... In diesem Fall hilft es einen Stein aufzuheben und/oder mit dem Arm eine Wurfposition einzunehmen. Das kennen die Hunde schon, bleiben auf Abstand und man kann weiter gehen, bis zum Ende des Grundstücks. Ein Problem war es auch in den Ländern mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Die Hunde kennen einfach die Erscheinungsform, die Geschwindigkeit und die Bewegung nicht, was sie verunsichert. Durch die anerzogene Persönlichkeitsstörung führt das auch wieder zu Aggressivität. Hier muss man den natürlichen Impuls schneller zu strampeln einfach überwinden, absteigen und ein Stück zu Fuß gehen. Bei haben sich die Hunde dann fast immer beruhigt. Falls nicht: siehe oben. Insgesamt war die Zahl der Hunde"angriffe" aber gar nicht so zahlreich, wie es die Erwähnungen im Internet erscheinen lassen. Insgesamt wurde ich in 13 Monaten Osteuropa und 7 Monaten Asien vielleicht 5 Mal von Hunden angefallen. Im gleichen Zeitraum waren es 3 Kühe. Darüber spricht aber niemand... mfg der Ray
  39. Angst vor fremden Hunden auf Tour- was tun?

    bieber1 reagierte auf Idgie für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich arbeite beruflich mit Hunden und bin selbst Halterin zweier Hunde Wenn mir hundelose Menschen entgegen kommen, dann leiine ich meine Hunde an. Immer! Damit schränke ich das Leben meiner Hunde doch nicht ein, im Gegenteil, gut erzogene Hunde haben mehr Freiheit. Mich regt das Thema sehr auf, weil das rücksichtslose Verhalten vieler Hundehalter dazu führt, das Hunde nicht mehr gerne gesehen sind. Hier ist eindeutig der Hundehalter in der Pflicht, der seinen Hund gefälligst so zu führen hat, das andere Menschen und Tiere nicht in ihren Freiheiten eingeschränkt werden. Da die Menschen aber in der Regel uneinsichtig sind, würde ich Dir, Thomas, empfehlen, eine Hundeschule aufzusuchen, die sogenannte Angstkurse für hundelose Menschen anbietet. Dort lernst Du die Körpersprache von Hunden einzuschätzen und Dich richtig zu Verhalten. Einige der hier getätigten Aussagen über Hundeverhalten sind mit Vorsicht zu genießen und zudem pauschal. Hundeverhalten ist genau wie das der Menschen sehr diffizil, nur weil sich einer am Kopf kratzt, heißt das nicht, dass es ihn juckt. Die Hundeschule sollte zudem auch eine fachlich fundierte Ausbildung haben, Hundetrainer darf sich leider immer noch jeder nennen, die gesetzlichen Hürden dafür sind lachhaft. Du darfst mich gerne kontaktieren, wenn Du Fragen dazu hast, vielleicht kann ich Dir bei der Beurteilung, ob die Schule taugt weiter helfen.
  40. Angst vor fremden Hunden auf Tour- was tun?

    bieber1 reagierte auf fettewalze für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich denke auch immer als Fahrradfahrer, dass, wenn ich Vorfahrt habe, ich auch fahren dürfte/sollte. Dennoch bremse ich bei grün bei jedem Rechtsabbieger bzw. habe zumindest beide Hände an den Bremshebeln. Die perfekte Welt wird es nie geben. Dementsprechend sollte man sich selbst vor möglichen Schäden der eigenen Gesundheit bewahren. Ein Hund ist ein domestiziertes Raubtier und immer als solches zu behandeln. Schnelle Bewegungen (Laufen/Joggen bzw. Fahrradfahren werden immer die Instinkte eines Hundes ansprechen. Dass nicht jeder Hund einem hinterherrennt, liegt nur an Erziehung und kann demnach nicht bei unbekannten Hunden vorausgesetzt werden.)
  41. Angst vor fremden Hunden auf Tour- was tun?

    bieber1 reagierte auf fettewalze für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Skills, Skills, Skills! Aus meiner Erfahrung als früherer Hundehalter und Wanderer mit Kontakt zu freilaufenden Hütehunden ohne anwesenden Hirten ist folgendes bei der Sichtung eines Hundes zu tun (Kurzversion, evtl. unvoll- bzw. missverständlich! Für eine nuanciertere Herangehensweise sollte sich jeder mit Angst vor Hunden persönlich mit einem Hundetrainer in ein Hundeauslaufgebiet begeben und seine Angst wegtrainieren!): a) Hund mit Hundehalter/in in der Nähe: - Halter/in freundlich bitten, den Hund anzuleinen. (Achtung: Hunde an der Leine können sich aggressiver gebärden, da sie "quasi über die Leine eine mögliche Angst des Halters spüren". Also Abstand halten, selbst wenn der Halter den Hund an der Leine hält.) b) Herrenloser Hund oder Besitzer/in nicht sichtbar: - Ruhe bewahren, langsam weiterlaufen, wenn möglich größeren Bogen machen, Abstand halten. Wer ganz sicher gehen will: Stehenbleiben. Kein Rennen (Jagdinstinkt!), kein langes Anstarren (Drohgebärde bei Hunden), kein Rumfuchteln mit den Händen (Drohgebärde und es könnte den Hund verschrecken, deshalb Hände nahe am Körper halten)! Das Verhalten muss für den Hund einschätzbar bleiben, um selbst ruhig bleiben zu können. - Den Hund in ruhiger Tonlage ansprechen (auch wenn er mich/uns noch nicht gesehen hat.) und dessen Reaktion beobachten ([+] Wedelt er mit dem Schwanz? Dreht er sich weg? ODER [-] Stoppt er? Erstarrt er? Starrt er einen länger an? Knurrt er und fletscht die Zähne? Sind die Haare am Rücken und der Schwanz starr aufgestellt?) - Wedelt er mit dem Schwanz oder dreht er sich weg, ist er meist harmlos. Weiteres ruhiges ansprechen und man kann zu 99% ohne Probleme passieren. Im Fall, dass er locker auf einen zutrabt, um sich eine Begrüßung abzuholen, gilt wiederum für Ängstliche: Ruhe bewahren, kein langes Anstarren, kein Rumfuchteln mit den Händen, Hände nahe am Körper halten. Bei fremden, selbst freundlichen Hunden nicht am Anfang runterbeugen. Der Hund wird nur schnuppern, evtl. einen anrempeln, dann aber das Interesse verlieren und sich wieder wegbewegen. Selbst wenn er zubeßen wollen würde, würde er bei angelegten Armen nur in die Hose schnappen. Hundekämpfe werden normalerweise verletzungsfrei geführt. - Stoppt er ohne Schwanzwedeln (wäre für mich immernoch ein positves Signal), sollte der Laie ihn dennoch weiter als leichte Gefahr einstufen. Weiteres ruhiges ansprechen und Hund beobachten. - Starrt er einen länger an u/o knurrt er und fletscht die Zähne u/o sind die Haare am Rücken (und der Schwanz) aufgestellt u/o rennt er aggressiv (bellend) auf einen zu: Stehenbleiben, Anstarren (bei Hunden ist das eine Drohung) und laut Ansprechen/-schreien. Dem Hund immer eine Fluchtmöglichkeit lassen. Ist er weiter als 5m entfernt, kann man insbesondere bei Hütehunden auch die Hand mit Stock als Drohgebärde hochreißen. Da Menschen als größer und stärker vom Hund wahrgenommen werden, wird der Hund keinen Angriff wagen. - Wenn er dann immer noch auf einen bellend/knurrend zurennnt (<5m), hilft nur noch zuschlagen (Augen, Schnauze, Bauch, Weichteile). Diesen Fall hatte ich allerdings noch nicht beim Wandern.
  42. 1 Punkt
    Gerngeschehen. Du bist vollkommen im Recht. Genau so wie die meisten rechts abbiegenden Radler im Recht gegenüber dem LKW neben ihnen sind. Wenn dir dein Recht dann immer noch wichtiger ist als das für dich sicherste zu tun, mein Segen hat Jeder für sein Recht mit Kopf und Kragen einzustehen.
  43. 1 Punkt
    Ich ruf immer „Dickmops! An die Seite“ und gucke zu gespannt wer zuerst reagiert. Ich bin allerdings auch für Leinenzwang wenn Hund und Besitzer schlecht sozialisiert sind. Normale Hunde beißen Menschen nicht.
  44. 1 Punkt
    Nö, erstens gibt es nicht „den“ Jagdhund, da gibts Unterschiede nicht alle eignen sich für alles. Unsere Familiensofarolle weiß trotz bestandener Prüfung sehr genau was grade sein Job ist, „Menschen stellen“ steht da nirgends auf der Agenda. Wenn du auf meinem Grundstück versuchst ein Kind zu klauen entdeckt er eventuell seine schottischen Gene da er sein Rudel beschützen will, aber Radfahrer, Jogger, selbst unsere doofen Kaninchen sind Safe. Nein ich schieße nicht auf Tiere. Nochmal was Produktives: Manche Hundebesitzer sind dumm, ich bin der Meinung das es mehr dumme Autofahrer gibt aber naja, Hunde sind nur so gut und sozial wie Ihr Herrchen, wenn der Besitzer in deinen Augen Ok ist sind es seine Hunde meist auch. Ich würde nicht dazu raten Hunde anzufassen die man nicht kennt und nie ohne ausdrückliche Erlaubnis des Besitzers.
  45. 1 Punkt
    Irgendwie finde ich es ja lustig: In diesem Forum, in dem es eigentlich immer um skills und deren Erweiterung geht, darum, dass wir fast nie sturmfeste Burgzelte oder schienenbeinhohe Lederklopper an den Füßen... brauchen, geht es um Höchstbedrohungsszenarien durch Hunde. Die es sicher irgendwann, irgendwo gibt. Vielleicht hilft die Vorstellung, dass so ein Hund eine weitere Unbill des Outdoorers ist. So wie wir uns vor anderen Unbillen auch mit Regenröckchen, mit Minitarps plus dem Wissen um sinnvolle Aufstellplätze, mit Biwaksäcken usw. schützen, könnten doch gerade wir dazu prädestiniert sein die notwendigen Skills für die Unbill Scheißköter zu lernen. Und einen Vorteil haben Hunde gegenüber Mistwetter: Meistens ist ein Verantwortlicher dabei, bei dem wir uns lautstark beschweren können! (disclaimer: Nicht alle Hunde sind Scheißköter, besonders keine Forumshunde!)
  46. Angst vor fremden Hunden auf Tour- was tun?

    bieber1 reagierte auf Dingo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Umgekehrt rücken nicht gerade wenige Menschen auch Hunden ungefragt auf die Pelle. Besonders toll sind Mütter, die den Halter blöd anmachen, weil der ihr Kind nicht an seinen Hund ranlässt und dem Kind erklärt, wie man mit so einem Lebewesen umgehen sollte. Bei dem Thema gibt es keinen Konsens im Sinne von der einen Lösung. Ängste sind nachvollziehbar, bilden aber oft die reale Bedrohung nicht ab. Mich hat auch mal ein Hündchen gebissen. Ein wenig Muffe hatte ich durchaus wegen evtl Tollwut. Da interessiert einen die Statistik wenig. Wir leben aber auch so Risiko befreit, da entwickeln wir wohl gewisse Ticks.
  47. MYOG 3-Jahreszeiten Daunenquilt

    truxx reagierte auf Jonathan für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo liebe UL-Community, dank eures geballten Wissens habe ich mich nach einigen Inlets, Packsäcken und schließlich Rucksäcken an ein finanziell aufwendigeres Produkt herangetraut: einen ultraleichten 3-Jahreszeiten Daunenquilt. Die grundsätzlichen Anforderungen an den Quilt waren, meinen im leider davongeflogenen Cumulus LiteLine 400 (780 gr. 2°C bis -4°C) zu ersetzen, dabei aber leichter und ein bisschen wärmer zu sein Aufgrund der einfacheren Befüllung und der Möglichkeit, Daunen nachträglich ein wenig verschieben zu können, habe ich mich für ein Karo-Baffle-Design entschieden. Als Anleitung wurde die von @Southern Flyer aus diesem Forum (Vielen Dank dafür !!!!!), sowie Youtube Tutorials von Dubber und Joe Brewer zu Rate gezogen Um ein ungewolltes Verrutschen der Daunen zu verhindern, habe ich wie @Southern Flyer 5 x 7 Karos genäht und für den Abstand zwischen diesen im Gegensatz zu @Southern Flyer (12cm) lediglich 8cm gewählt, sodass die Daunen tatsächlich nur schwer zu verschieben sind, genau wie ich es mir gewünscht hatte. Das Befüllen wurde dadurch jedoch auch deutlich schwieriger. Es war nicht möglich, die Daunen von Hand in alle Bereich zu stopfen. Stattdessen habe ich einen großen Müllsack mit den Daunen befüllt und diesen mittels eines Föns aufgeblasen, sodass die Daunen mit dem Luftstrom über ein an dem Müllsack festgeklebtes Papprohr direkt in den Quilt geleitet wurden. Durch den Luftstrom hat sich der Quilt extrem aufgeblasen, sodass die Kammeröffnungen maximiert wurden und die Daunen nach einiger Zeit überall hingeströmt sind. Die Inspiration dafür stammt ebenfalls aus diesem Forum, leider weiß ich gerade nicht mehr von wem, danke ihm/ihr aber für diese großartige Idee! Die Maße habe ich auf meine Größe (175 cm, 65 kg) angepasst und bin bei folgendem Design gelandet Als Materialien habe ich mich für das daunendichte 27g/qm Ripstop Nylon in dunkelgraublau (außen) und schwarz (innen) von ExTex als Hülle des Quilts, sowie das 25g/qm Polyamid Moskitonetz mit 155 Maschen/qcm von Extex entschieden Da ich, wenn ich schon den MYOG Aufwand betreibe, auch das bestmögliche Ergebnis erhalten will, habe ich die 860 cuin Daune von ExTex gekauft (2 x 250gr. Packung) Als Bafflehöhe habe ich 6,5cm (Naht zu Naht) gewählt, um einen Temperatur Bereich von Komfort -1°C bis Limit -7°C anzupeilen. Inkl. Nahtzugabe schnitt ich 9cm hohe Baffles aus, da ich bei jedem Baffle alle 4 Seiten einmal umschlug und vernähte, um sicherzustellen, dass diese niemals ausfransen werden. Um den Nahtabstand von 6,5 cm perfekt einhalten zu können, bog ich mir eine Büroklammer zurecht, die ich am Nähfuß befestigen konnte und die mir so immer den perfekten Abstand anzeigte Um ca. 20% Overfill zu erhalten verwendete ich genau 400gr. Daunen (860 cuin) Als Garn habe ich den schwarzen Alterfil 100 und den blauen Gütermann Allesnähgarn Farbe 68 verwendet. Wenn ich den dunkelgraublauen und schwarzen Stoff miteinander vernäht habe, habe ich entsprechend auch den schwarzen und blauen Garn als Unter bzw. Oberfaden verwendet, sodass jede Seite des Stoffes ihre passende Garnfarbe erhalten hat. Damit das Ergebnis dabei ansehnlich wurde, musste die Fadenspannung sehr genau eingestellt werden, was aber sowieso meine Absicht war. Dazu habe ich spaßeshalber einige Teststücke mit verschiedenen Fadenspannungen unter dem Mikroskop betrachtet und konnte so genau erkennen, bei welcher Spannung sich die Verschlingung der beiden Garne am mittigsten positioniert. Dies ist aber keineswegs notwendig und führt wahrscheinich auch nur zu marginalen Verbesserungen Die Fußbox gestaltete ich mit 3 von 7 Baffles relativ lang, da mir ein möglichst gutes Wärme-Gewichtsverhältnis wichtiger als die Bewegungsfreiheit/Flesxibilität war Zur Befestigung des Quilts auf meiner TAR XLite mittels @Stromfahrers Knopflochgummi-Methode nähte ich auf jeder Seite des Rückenbereichs 3 kleine Gummibänder von ExTex mit entsprechenden T-Stoppern an. Die Enden der Bänder nähte ich dabei nicht direkt aufeinander, sondern V-förmig nebeneinander um die Zubelastung auf die doppelte Nahtlänge in dem dünnen Stoff zu verteilen Am Fußende nähte ich ein unelastisches Band als Schlaufe zum Aufhängen ein. Dies platzierte ich dort, wo die Fußbox zusammengenäht wurde, da dort 12(!) Stofflagen (4 jeweils doppelt umgeschlagene Stoffkanten) übereinander sind. Diese "Fußboxverbindungslinie" ist somit sehr stabil und überträgt die Zugkraft gleichmäßig in die restliche Hülle. Dort, wo die Fußbox endet, ist ein elastisches Dreieck (aus 50mm breitem elastischen Band von ExTex ausgeschnitten) eingenäht, um diese Stelle zu entlasten Am Kopfende nähte ich einen Kanal für eine elastische Gummischnur mit 3mm Durchmesser von ExTex ein, den ich am Ende offen lies (die Schnur wurde dort mittels Knoten gesichert), um die Schnur bei Bedarf austauschen zu können. Für die Position des Tankas berücksichtigte ich @Southern Flyers Tipp, diesen nicht mittig sondern etwa bei 1/4 der Breite anzubringen, damit er nicht im Gesicht herumhängt Für den Verschluss am Kopfende wählte ich einen Druckknopf, damit der Quilt am Verschluss überlappt und keine Lücke bleibt. Die Knopfkomponenten wurden dort eingepresst, wo der Stoff durch die Umsäumung und den Kordelkanal 8-lagig ist, um ein ausreißen zu verhindern. Aus dem selben Grund wurde der Knopf mit leichter Haftkraft (von ExTex) gewählt. Das Gesamtgewicht beträgt 606 Gramm. Dabei entfallen 206 Gramm auf die Hülle inkl. Befestigung, Gummikordel am Hals und Aufhängeband am Fußende Der Loft der 400gr. 860 cuin Daune ist wirklich beeindruckend! Auch der Aufbewahrungssack des Cumulus LiteLine 400 wird merkbar stärker ausgefüllt als durch den Cumulus, der ebenfalls 400 gr. Daune (850 cuin) hatte Genäht habe ich den Quilt mit meiner Pfaff IDT 1209 mit Obertransport, ohne den mir die Verarbeitung des dünnen Stoffes so nicht möglich gewesen wäre Ich habe bereits zwei Probenächte in dem Quilt bei einer Außentemperatur von 0 bis 2°C im Garten bei Sternenklarer Nacht ohne Shelter verbracht. In der ersten Nacht habe ich einiges an Zugluft reinbekommen, da ich die Befestigung an der Isomatte noch nicht hatte und bin deswegen vorzeitig reingegangen. In der zweiten Nacht mit Isomatten Befestigung lies es sich bis etwa 3 Uhr in Unterwäsche in einem Nylon Inlet gut schlafen. Dann bin ich jedoch aufgewacht, da alles ziemlich klatsch nass und teilweise eine Eisschicht auf dem Quilt war In dieser Nacht war mir bis zum Feststellen der Feuchtigkeit nicht kalt, jedoch fand ich, dass der Halsbereich nicht perfekt abschließt: Dort habe ich schon mal ein wenig kalte Luft gespürt und überlege deswegen, noch einen "oversized" Wärmekragen anzunähen. Geplant ist ein Schlauch von 10-12 cm Durchmesser am oberen Ende anzuähen, der mit etwa 30 bis 40 gr. von der restlichen Daune befüllt werden soll und so etwa 50 gr. mehr Gewicht bedeuten würde. Was meint ihr zu dieser Idee?
  48. Empfehlungen? - Wandern in Osteuropa

    Heino reagierte auf momper für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Würde wohl auch Bulgarien oder Rumänien anvisieren... Leider beides Länder in denen ich noch nie war - von daher kann ich dir keine fundierten Tipps geben, aber @German Tourist ist viel (auch) durch Osteuropa gelaufen - vielleicht findest du dort Interessantes: http://christine-on-big-trip.blogspot.com oder in ihrem FB Kanal.
  49. Gewitter im Zelt - gefährlich?

    bieber1 reagierte auf immermüde für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    lila Schrift...cool. hab mir die Tips von Bergzeit mal angeschaut, da steht u.a. was von "Vorsicht bei Mischwäldern mit Totholz" das stimmt schon, allerdings können bei Sturm auch ganze Kronen aus gesunden Bäumen brechen. Man sollte bei Sturmgefahr seine Unterkunft eher an Stellen mit nicht so hohem Bewuchs aufbauen, ausserhalb der Reichweite von grossen Bäumen. viele Grüße
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