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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 11.05.2020 in allen Bereichen

  1. 8 Punkte
    Liebes Forum, frisch vom Altmühltal Panoramaweg, muss mich heute mal so richtig bei dir bedanken. Du hast soeben meinem Leben eine neue Richtung gegeben, welche einfach unglaublich ist. Und diese Geschichte möchte ich mit dir liebes Forum und jedem Mitglied gerne teilen: Angeregt durch diesen Thread hier, schlafe ich ab heute Nacht genauso wie draußen. Nämlich hart. Ich hatte NIE in meinem Leben gedacht das ich outdoor hart schlafen kann, aber seit ich diese Matte von Exped habe, hat sich mein Schlafkomfort outdoor kommend von xlite/Uberlite deutlich verbessert. Ich liege nämlich so streßfrei und so nah auf dem Boden, dass es eine wahre Freude ist jeden morgen aufzuwachen. Und das ganze so unglaublich unkompliziert, dass ich mich jedesmal freue wenn in unter 1 Sekunde die Isomatte bereit liegt. DAS habe ich mir vorgenommen, möchte ich auch zuhause haben! Es flasht mich so dermaßen das das geht und so habe ich angefangen mal zu recherchieren wie man auch in den eigenen 4 Wänden hart schlafen kann. Vielleicht kann ich ja das Gefühl outdoor in die eigenen 4 Wände transportieren. Und tatsächlich....ich schlafe bereits ( um das harte Gefühl zu testen) gute 2 Wochen auf einem Betttopper, welcher der Härte eines Futons mittlerer Stärke entspricht. Seit ich da neben dem Bett schlafe kann ich es kaum glauben wie gut ich schlafe. Wirklich sensationell. Das Gefühl so nah am Boden zu schlafen und gleichzeitig deutlich härter, ist so toll....DAS ist genau das was ich draußen so vermisse wenn ich zuhause bin. Jetzt weiß ich es endlich was mir fehlt wenn ich nach einer Tour die erste Nacht wieder zuhause schlafe. Diese für mich unglaubliche Entdeckung das outdoor Schlafgefühl nun immer zu haben, dass liebes Forum habe ich allein DIR zu verdanken. Und dafür möchte ich mich bei euch allen einmal ganz herzlich bedanken. Ja und das Ergebnis meiner Recherche liebes Forum liegt gerade vor mir. Ich schlafe danke diesem Forum (zuvor hatte ich ein Wasserbett, ja richtig gelesen..weicher geht ja wohl nicht..) nun auf einem japanischem Futon welches stilecht auf Tatami Matten liegt. Das Futon und die Matten sind eine Anfertigung aus dem Futonwerk in Berlin. https://www.futonwerk.de/ Es ist ein DX4 geworden in 2x2m. Unglaublich. Ich kann es gar nicht fassen wie toll sich das anfühlt. Liebes Forum, danke für soooo viel mehr Lebens- und Schlafqualität. Danke für einen Schlaf der mich jede Nacht daran erinnert, was wir für ein tolles Hobby haben, danke liebes Forum, dass ich ab sofort einfach nur die Augen schließen muss und mich gedanklich zurück auf meine EXPED Matte beamen kann. Danke, dass ich ab sofort morgends die Augen öffnen kann und die selbe Perspektive wie Outdoor habe wenn ich unter meinem Tarp drunterblinzelnd den Tag begrüßen kann. Danke liebes Forum für den Support, zu meinem neuen zpacks NERO blue den mir @khyal organisiert. Und danke an euch ALLE das ich nun auf diesem Futon so wie im Wald auch auf Naturmaterlialien liegen kann. Das ist einfach toll und erfüllt mich mit einer tiefen Zufriedenheit. Und wenn ich schonmal dabei bin möchte ich auch an @rentoo einmal Danke sagen. Er war derjenige der mich auf dieses Forum gebracht hat, er war mein Ziehvater im UL Bereich und hat mich in den vielen Gesprächen die wir auf Tour hatten maßgeblich geprägt. Vieles was du sagtest verstand ich noch nicht, diese Dinge sehe ich heute klarer und weiß was du damals meintest. Danke dafür. Ich muss in jeder Tour an dich denken. Danke auch an @bieber1. Er sorgt bei den monatlichen Overnighter,n Doublenightern und Triplenightern immer für die richtige Portion Humor und ist ein richtiger Trailbuddy der für alles eine Lösung aus dem Fingerhut zaubert. Danke das du an meiner Seite bist! Ich freue mich euch alle wieder auf dem Wintertreffen zu sehen. The people here changed my life. Thanks. Mit einer kleinen Kullerträne der Freude... DANKEEEE!!
  2. Impressionen von Touren

    Kay und 7 andere reagierte auf mawi für Beitrag im Thema

    8 Punkte
    Nach ca. vier Wochen endlich wieder einmal draußen übernachtet. Es war eine sehr schöne und erholsame Nacht, wir haben es echt vermisst. Nebenbei haben wir auch schon mal die Badesaison eingeläutet. Es war frisch, aber viiiiel wärmer als erwartet Nur leider etwas mückig.
  3. Hui, eigentlich hatte ich das Abo für den Thread ja schon gekündigt, da sich das wirklich im Kreis dreht. Aber an dieser Aussage ist nun wirklich so viel schräg, da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll, sorry. Anekdotische Evidenz ist und bleibt eine logical fallacy. 'Ich behaupte eine Evidenz von A, weil ich da mal etwas entsrpechendes erlebt oder gesehen habe.' 'Rheinländer sind Alkoholiker - ich hab da mal einen getroffen, ich kann Euch sagen...' Nazivergleich in 3,2,1... Das ist das Argumentationsmuster von Homöopathieverfechtern, Esoterikscharlatanen - und nicht zuletzt Xenophobikern. Und wenn es keine empirische Datengrundlage gibt, die statistisch evident das Gegenteil beweist, gilt die anekdotische Evidenz also erst Recht? Sozusagen als Behelfsbeweis? Mit Sicherheit nicht, das ist die nächste logical fallacy. Das würde hanebüchenen Behauptungen Tür und Tor öffnen. So funktioniert Diskurs nicht. Oder kannst Du den Beweis liefern, dass uns Bill Gates mit der Weltverschwörung zusammen nicht wie aktuell von diversen Lockdown-Verirrten behauptet alle zwangsimpfen lassen will? Nein? Dann gilt das wohl so lange als gesetzt. Anekdotische Evidenz ist verführerisch bequem und einfach entbindet aber nicht von der evidenten Beweisführung. Dazu wüsste ich nicht mal, was man hier an Evidenz liefern sollte. Wie die Vorredner bereits mehrfach ausgeführt haben - hier werden Vergehen angeprangert, die gegenwärtig bereits gegen geltendes Recht verstoßen - und sollen damit ein Argument gegen eine mögliche Einführung eines Jedermannsrechts liefern. Auch das ist ein logischer Trugschluss und keine schlüssige Argumentationskette. Und erst Recht nicht, wen die angeführten Geschichten sich immer weiter entfernen. Ein Großteil der Geschichten beschäftigt sich mit Dingen, die auch durch ein Jedermannsrecht nicht gedeckt wären - oder noch besser - nicht mal im entferntesten damit etwas zu tun haben. Es kann in diesem Fall keinen empirischen Beleg geben - da müssen Modellversuche her anstelle von 'ich weiß doch jetzt schon wie das werden tun sein würde - bestimmt' Am Rande - Zahlen zu Umweltdelikten im Allgemeinen und Straftaten nach Bundesnaturschutzgesetz gibt es sehr wohl. Diese sind seit geraumer Zeit rückläufig und stabil niedrig. Nein, es gibt keine einzelne Aufschlüsselung nach weggeworfenen Kaugummipapieren oder Musik an Grillhütten spielenden Jugendlichen. Auch Nötigung im Straßenverkehr ist komischerweise dort nicht aufgeführt. Deshalb - was die Aussagekraft für das Jedermannsrecht bedeuten soll, weiß ich wie oben geschrieben trotzdem nicht, aber mag sich da ja der ein- oder andere selbst etwas zusamenkausalieren^^ Du verdrehst das Argument. Der hier vorgebrachte Einwand ist der gegen ein Jedermannsrecht. Begründet mit bestehenden Vergehen gegen bestehende Verbote. Leuten machen jetzt schon A, wenn wir B erlauben, wird bestimmt C passieren, deshalb sollten wir B nicht erlauben. Auch hier - slippery slope, ein klassischer logischer Trugschluss. Dabei widerlegt sich das Argument in diesem Fall ja sogar bereits von selbst, da das bestehende Verbot in diesen Fällen keine Abschreckungswirkung hatte. Davon ab - es gibt durchaus Bereiche, in denen die Wirkung - konkret die Abschreckungswirkung von Verboten und Strafen nicht nachweisbar ist. Einführung oder Abschaffung haben keinerlei relevanten Effekt auf das Verhalten, das damit sanktioniert werden soll, sie sind in dieser hinsicht wirkungslos, ja. Nicht umsonst ächzt jeder Jurist und jeder Psychologe, wenn nach einer medial hochgekochten Einzeltat mal wieder im besonders lernresistenten konservativen Spektrum entgegen jeglicher Evidenz die Forderung nach 'härteren Strafen' laut wird. Nicht einmal die Todesstrafe als ultimo 'harte Strafe' scheint keine Abschreckungswirkung zu haben, wenn man nicht gerade immer noch an den homo oeconomicus (und den Weihnachtsmann) glaubt. Es gibt seit jeher bessere Ansätze, um bestimmte Verhaltensweisen zu begünstigen und andere zu reduzieren - in zahlreichen validen Studien bestätigt. Bildung ist einer, Förderung intrinsischer Motivation anstelle extrinsischer - oder sogar von Strafung, Zunutze machen des loss aversion effects etc. etc. Damit sind wir wieder bei der möglichen langfristigen positiven Wirkung eines Jedermannsrechts - die Leute näher an die Natur heranführen, Verständnis, Wissen und Verantwortungsgefühl schaffen - wie auch schon ganz zu Anfang geschrieben. Die Xenophoben sitzen auch eher in den Gegenden, wo sie eigentlich gar nicht mit andersartigen Mitmenschen in Kontakt kommen Damit sind wir dann wieder auf S. 1-2. Wirklich weiter kommt man so nicht - mir ist jedenfalls eher schwindelig vom im Kreis drehen. Die vorgetetragenen Positionen sind inzwischen mehrfach gebetsmühlenartig wiederholt, ich klick dann mal wieder auf 'unfollow', solange hier keine neuen Erkenntnisse vom Himmel fallen.
  4. 5 Punkte
    Na na na Jungs, jetzt alle mal raus an die frische Luft und tief durchatmen, sonst glaube ich euch nie wieder wenn ihr mir ein neues UL-Teil aufgrund eigener Erfahrungen beschreibt ohne ausführliche Studie. Natürlich kann man hier auch eigene Erlebnisse heranziehen um zu schildern, was die eigene Erlebenswelt ist. Was man daraus ableiten kann ist eingeschränkt, ist klar (etwas ausführlicher dazu questor...). Soweit zur Sache. Aber ich finde den Tonfall etwas irritierend; wer mir hier wirklich stets ziemlich sachlich und differenziert auffällt ist @martinfarrent hingegen @Mountain_Dog muss ich sagen ich erlebe dich leider ziemlich abwertend, so ist mir das in diesem Forum bislang nicht begegnet, ich hoffe da habe ich nur den falschen Eindruck... auch @T-Travel, was soll denn das?
  5. Nee... abwürgen will @questor mit einem übertriebenen Anspruch an die Diskussionsqualität (ursprünglich in seiner Kritik an @Tumurbel). Das scheinst du nicht verstanden zu haben.
  6. Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...

    ALF und 2 andere reagierte auf schrenz für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Wenn du beim unfreiwilligen Lauschen einer Rucksackberatung bei Globi fast körperlichen Schmerz verspürst.....
  7. Buchtip

    Altes Mädel und 2 andere reagierte auf JoonTheSimulant für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Das Buch ist als deutschsprachige Informationsquelle für das weite Wandern in seiner Dichte derzeit kaum zu überbieten. Da schreibt eben der Profi. Zudem liest sich das Buch wirklich gefällig und flott. Einige Tipps scheinen mir aber sehr aus der Perspektive des monatelang wandernden True-hikkers geschrieben zu sein. Einige Anmerkungen hätte ich daher aus 25.000 Wanderkilometern mit Touren nur unter 1000 km zum Lieblingsthema aller ultraleichten Trekker, der Ausrüstung. Es sind natürlich Meinungen... Erstens, aus meiner Sicht sind moderne Spitzen-Outdooruhren ( Fenix etc.) reinen GPS-Geräten überlegen, solange man auf Standard-Wegen geht. Sie sind leichter, robuster und verbrauchen in sinnvoll gewählten Modi kaum noch Strom. Auch die geringe Übersichtlichkeit spielt heutzutage keine große Rolle mehr, da jeder sowieso für den seltenen "completely lost" Fall noch ein Smartphone mit Offline-Karten dabei hat. Zweitens, als Maß der Dinge sind reine Kilometerangaben im Gebirge so gut wie nicht zu gebrauchen. Hier zählen die Höhenmeter viel mehr. Der härteste Tag, den wir jemals während einer großen Tour gemacht haben, hatte 45 km und 5300 Höhenmeter (2800 hoch, 2500 runter). Vor die Wahl gestellt würde ich immer lieber 50 km flach gehen als über 5000 Höhenmeter. Zudem ist Kilometer- und Höhenmeterzählen mit GPS oder Wegbeschreibungen und anschließendem, realistischen "Addieren" der beiden Werte recht mühsam, viel simpler funktioniert ein Schrittzähler, der zudem Höhenmeter und Kilometer gleich noch etwas zusammenfasst, weil im steilen Gelände die Schritte sehr viel kürzer werden. Der einzige Nachteil dieser Größe ist, dass sie nicht objektiv ist, da die eigene Schrittlänge natürlich sehr variabel ist. Sehr praktisch ist es dagegen, sich eine absolute Höchstgrenze pro Tag an Schritten zu definieren, die man immer direkt ablesen kann. Der Schrittzähler berücksichtigt auch noch die vielen kleinen Pausenstrecken, die einen nicht weiterbringen, aber trotzdem belasten. Ich finde, eine sehr praktische Regel ist z.B. ab spätestens X0 000 Schritten einen Platz zum Biwakieren zu suchen und nie über (X+1)0.000 zu gehen. Und das beste ist, das heute jede Fitnessuhr einen eingebauten Schrittzähler hat bzw. man sich eine App auf Smartphone laden kann. Drittens, es stimmt zwar, das Klamotten von den meisten überschätzt werden, es gibt jedoch eine aus physikalischen Gründen klar überlegene Outdoor-Faser: Polypropylen. Sie ist nur nicht sexy zu verarbeiten....Wer wer sich dafür interessiert, die beiden Firmen, die das trotzdem machen, sind Löffler partiell und Liod komplett. Liod, eine italienische Firma, die ihr Geld mit Leuten verdient, die Outdoor arbeiten müssen, gibt es meines Wissens in Deutschland nur bei dem Expeditionsausrüster xtrym. Als ultimativen Test empfehle ich für eine schweißtreibende Aktivität ein Polypropylenunterhemd von Liod und drüber ein normales PE oder PA Outdoor-T-Shirt. Das Polypropylen bleibt auf der Haut fast trocken während die anderen Synthetikfasern, von Baumwolle gar nicht zu reden, darauf(!!!) nass werden. Auch Merinowolle nimmt viel mehr Wasser auf. Viertens, für Touren im späten Frühling, Sommer und frühen Herbst, die nur Wochen und nicht Monate dauern, ist ein Dyneema-Tarp als Regenschutz nicht zu schlagen. Das Ding wiegt 200 Gramm, ist absolut wasserdicht, nimmt überhaupt keine Feuchtigkeit auf und lässt sich nach etwas Übung in zwei Minuten aufbauen. Nur die Windrichtung muss man beurteilen können.... Fünftens, ein Dyneema-Poncho ist absolut wasserdicht, tagelang, wenn man die Ärmellöcher nur eng genug macht. Im milden Wetter kann man das Problem mit den Armen dadurch lösen, dass man kurzärmlig geht und die Arme etwas kühl werden lässt. Bei kaltem Wetter sind die Ärmel einfach ganz dicht zu machen und die Arme liegen an. Nur bei Sturmwind und in steilen Anstiegen ist so ein Poncho noch immer suboptimal. Für nur wochenlange Touren ist Dyneema also perfekt, wenn man es bezahlen mag. Eine Bemerkung noch zum wilden Zelten: wir sind in 35 Jahren auf Touren in Europa genau einmal erwischt worden und das war im Schwarzwald von einem Förster, der sich dadurch beruhigen ließ, dass wir zu erschöpft zum Weitergehen waren. Ansonsten gilt: Cowboy-Camping oder Biwakieren im Biwaksack (also Low Profile) abseits der Strecke bei gutem Wetter auf stärker frequentierten Wegen und bei Regen reicht spätes Auf- und frühes Abbauen mit etwas Sichtschutz aus. In Mitteleuropa sind Zecken schlimmere Feinde als Oberförster... Besten Gruß und vielen Dank für die Mühe, das erstklassige Buch zu schreiben an German tourist... Joon
  8. @martinfarrent also erst mal: NEHMT EUCH EIN ZIMMER. ALLE! Aber davon abgesehen ist mir durch questor's Aussage gerade etwas durch den Kopf gegangen. In nahezu jedem Forum sind politische und religiöse Diskussionen nicht erwünscht. Die Gründe dafür sind nachvollziehbar und sollen auch keinesfalls zur Diskussion gestellt werden. Aber wie viele der "Verwirrten" hätte man zum Beispiel vor dem abdriften in die rechte oder linke Szene bewahren können, wenn man sich mehr mit ihnen beschäftigt hätte? Jetzt ist es doch so, dass sie überall mit Verweis auf die Forenregeln verbannt werden. Der Kommunikationsbedarf (der anfänglich in aller Regel nichts anderem als Verunsicherung und Angst entspringt) dieser Leute hört deswegen ja aber nicht auf. Und welche Gruppierungen empfangen die noch(!) unentschlossen dann mit offenen Armen und bieten direkt auch noch eine Lösung an? Genau! Ein ehemaliger Lehrling von mir kam anfangs mit einer sagen wir mal "fragwürdigen" politischen Ansicht in unseren Betrieb, wie sie auf dem Land noch oft anzutreffen ist. Heute hat er diese Ansicht nicht mehr. Aber sicherlich nicht, weil ich ihn mit Verweis auf die political correctness fort geschickt, sondern in vielen Gesprächen aufgezeigt habe, dass ich seine Meinung zwar respektiere - meine jedoch zwingend vorzuziehen ist. Vielleicht würde es sich ja am Ende des Tages doch lohnen, wenn man statt Verboten generell etwas mehr Vertrauen in die Menschen setzt und parallel dazu die von @questorgenannten Alternativen in Angriff nimmt. Das mag zwar auf den ersten Blick mehr Arbeit sein aber ich glaube dass es unter dem Strich sogar weniger Aufwand bedeutet als den vermeintlich einfachen Weg zu gehen und hinterher eine Menge aufräumen zu müssen. Sorry übrigens für den schlechten Schreibstil aber ich kann auf dem Smartphone einfach nicht vernünftig schreiben.
  9. 90 Grad Hängematten-Setup 2.0

    hmpf und ein anderer reagierte auf ChristianS für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Danke für die Bilder. Ich habe es kurzerhand als Probemuster nachgenäht: Sieht erstmal schlimm aus, aber ich musste mich sehr anstrengen es zu zerreißen. Viel Kraft in Querrichtung war nötig. Scheint mir ein nachahmenswertes Konzept zu sein.
  10. point taken. Ich glaube wir kommen von etwas unterschiedlichen Ecken. Ich denke es würde Sinn machen, in Deutschland erstmal backcountry camping und dann subsequent wild campen mehr zu institutionalisieren und es erstmal als Möglichkeit auch so anzusetzen. Aber die Gefahr des Komplettverbots ist absolut da. Mir ging es mehr um den Mindset den ich in D mit "geht ma garnicht" empfinde (kann auch falsch sein) und den ich gerne aufweichen würde. Permits und designierte Stellen würden den Kritikern aus meiner Sicht etwas entgegensetzen. Aber verstehe Deine Sichtweise absolut
  11. Ich weiß es gerade nicht.
  12. 90 Grad Hängematten-Setup 2.0

    hmpf und ein anderer reagierte auf questor für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Unspektakulär. Gerade Streifen, gesäumt, oben geschlauft, die Täler der Zacken mit stärkerer Vernähung (ob das nicht eher eine Schwächung des Materials darstellt?)
  13. Buchtip

    German Tourist und ein anderer reagierte auf tib für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Das Buch steht jetzt auch auf meiner Leseliste. Mal gucken wann ich dazu komme. Und etwas OT: Die Schwiegermutter meiner Schwester kaufte sich als, als sie mit dem Fahrradfahren anfangen wollte genau das Rad, was irgend ein Radprofi fährt. Wenn der das fährt, muss das ja gut sein! Erstaunlicherweise kam sie dann damit nicht klar. Ich will damit sagen, manches wird vom Profi zum Hobbyisten übertragbar sein, weil die Beanspruchung geringer ist. Auf anderes mag man sich dann vielleicht nicht genügend einlassen. Da hat halt jeder seine/ihre eigene Komfortgrenze und das ist auch ok so. Ich bin immer wieder erstaunt, wie häufig ich das Thema „Kopfkissen“ hier sehe und packe zu jeder Tour meine Kamera mit einem weiteren Wechselobjektiv ein und sag beruhigend zu mir und meinem UL-Gewissen: „Das ist halt mein eigener Luxus.“ Also zurück zum Buch: ich freue mich auf eine Menge Anregungen und auf (Gear-)Erfahrungen, die in einen Kontext gestellt werden.
  14. @DeichkindHH Gerade die relativ lockere Umsetzung in Deutschland halte ich für äußerst vorteilhaft. Mal abgesehen davon, dass mich dieses ganze Permitgedöns extrem nerven würde, könnte diese ganze Überwachung und die Verhängung drakonischer Strafen auch nach hinten losgehen. Was wäre denn, wenn gerade dann das wildcampen rigoros untersagt wird? Da könnten wir dann ganz einpacken. Derzeit bewegen wir uns in Grauzone und selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass einmal eine Strafe verhängt wird, handelt es sich in den meisten Bundesländern um eine OWi im zweistelligen Bereich (Naturschutzgebiete usw. mal außen vor) - - - ich kann damit leben.
  15. 90 Grad Hängematten-Setup 2.0

    hmpf und ein anderer reagierte auf danobaja für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    das ist aber nur was für starke nerven! bei mir kam genau dieses feeling auf. so dünn und durchsichtig wie des kaisers neue kleider.... aber gehalten hats. ich hab aber schon gewartet bis n dicker vor mir drin war.
  16. Ich hab mir jetzt alles durchgelesen und bin zu folgendem Ergebnis gekommen: ein Jedermannsrecht braucht es nicht. Dafür aber dringend die Abschaffung dieser unsäglichen 2 Meter Regelung für MTB's hier in BW. Im Gegenzug wird jede Art von Übernachtung mit einem Bußgeld geahndet (sofern man entdeckt wird, (hehe zum ersten) ). Dieses darf maximal 10,-Euro betragen (was immer noch günstiger als eine Campingplatz Übernachtung ist (hehe zum zweiten)). Als weiteres Zugeständnis an diesen - wie ich finde - ausgewogenen und fairen Vorschlag, erhalten wir obendrauf noch die Zusage, dass dieses gelangweilte Coronavolk, denen man jeden Höhenmeter im griesgrämigen Gesicht ansieht - aber was soll man auch sonst unternehmen - für immer aus den Wäldern und von unseren Trails verbannt wird. Sollte dieser Beitrag auch nur ein Like erhalten, gilt der Vorschlag als angenommen und dürfte dann... Jetzt ... also nach meiner Kenntnis sofort in Kraft treten.
  17. 2 Punkte
    Floor sleeping ist da ein hilfreiches Schlagwort zur Recherche. Gab hier auch ein paar Vertreter, als es um Minimalismus ging. Bei mir war die Suche andersherum, Probleme im unteren Rücken und im Schulterbereich zu Hause auf der zu weichen Matratze, Becken und Kreuz zu stark eingesunken anstelle über Nacht gestreckt zu werden. Also härter schlafen @Home. Zunächst mit Isomatten beholfen, dann noch mal ein paar extrem harte Federkern Matratzen probiert, Futon war auch nicht meins, gelandet bin ich bei einer 10cm Kapok Matratze, bei den 5-7cm Rollmatten, die viele für floor sleeping nutzen, waren mir die Kammern zu uneben. Nacken und Rücken deutlich besser, an dem Orthopäde und Physio vorher lange recht ergebnislos rum gedoktert hatten. Kurzum, es macht durchaus, auch in den eigenen vier Wänden das ein- oder andere zu hinterfragen und die Schere im Kopf zu bekämpfen.
  18. Impressionen von Touren

    Kay und ein anderer reagierte auf dr-nic für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Kurzer Trip über Nacht auf dem Ith-Hils Weg. Ich habe seit Monaten nicht soooooooo gut geschlafen (ob drinne oder draussen) wie in dieser Nacht. Sternenhimmel, Fuchsbellen, Rotwein... Ich bin da ziemlich gerne, weil einfach viel Single Trail, Höhenmeter und nicht so überlaufen wie z.B. der Harz.
  19. Er hat Jehova gesagt!
  20. Impressionen von Touren

    Omorotschka reagierte auf mawi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Parsteiner See bzw. Großer Rummelsberg. War leider ziemlich voll, hätte ich in der aktuellen Lage nicht gedacht. Der Zug Richtung Prenzlau war fast so voll wie jeden Sommer. Es konnten wieder nicht alle Radfahrer vom Gesundbrunnen mitgenommen werden und wir mussten stehen (waren ohne Rad). Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir eins, zwei Züge früher genommen ... Sind von Chorin nach Brodowin. Unterwegs waren viele Spaziergänger und Radfahrer. Dann sind wir zum kleinen Rummelsberg, da waren super viele Leute. Später kurz zum Parsteiner See, da war es aber zu mückig, dann zum Großen Rummelsberg. Kurz nach uns kam noch ein junges Pärchen (vielleicht Anfang 20, wenn überhaupt), was da auch übernachten wollte. Sie meinten dann zu uns, dass sie ja auch hier übernachten wollten, aber wir wären ja zu erst da und damit sei es unser Berg ... Wie süß! Wir meinten, dass das ja völliger Quatsch sei usw. ... und dass es uns nicht stört, wenn sie hier auch nächtigen, war schließlich genug Platz. Wir haben sie danach nicht mehr gesehen, glaubten aber Töpfe/Geschirr hinter einem Gebüsch am Hang klappern zu hören ... Am Morgen sind wir dann über kleine Waldwege nach Liepe mit Zwischenstopp an einem See zum Baden. Von Liepe aus sind wir über die Wiesen nach Niederfinow, wo es dann mit der Bahn wieder zurück ging. Es waren vielleicht rund 35 km insgesamt, also eher ein gemütlicher Spaziergang. Ist eine sehr schöne Gegend, weshalb man da auch viele Ausflügler trifft.
  21. Ich wünsche mir back 2 topic.
  22. OT: @martinfarrent Aber Tumurbel darf @questor in seinem Beitrag zitieren und einen Teil des Zitates davon durch ein abfälliges "blablabla..." ersetzen? Respekt? Netikette?! Sehr einseitig...
  23. OT: Dafür braucht man nicht Mod zu sein - jeder kann einen frischen, eigenen Beitrag editieren. Den Sinn habe ich nicht verändert. OT: Nichts, was @questor sagt, ist mir zu hoch. Ich kritisiere nur die etwas abfällige Art, in der er mit @Tumurbels Beitrag umgegangen ist.
  24. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    ArminS reagierte auf Manni für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Globetrotter hat mit seiner Hausmarke Frilufts neue Isomatten im Programm die vielleicht nicht Hardcore Ul sind aber sich im Preis/Leistungsverhältnis sehen lassen können. https://www.globetrotter.de/frilufts-isomatte-elphin-air-ts-dress-blues-1222961/ 6cm Dicke // 484g // R2,6 // 110,00€ https://www.globetrotter.de/frilufts-isomatte-elphin-air-as-green-gables-1222962/ 6cm // 570g // R3,4 // 119,00€
  25. Buchtip

    Altes Mädel reagierte auf German Tourist für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Erst mal vielen Dank für Deine super Bewertung! Und ja, Du hast recht: Ich habe bewusst für Langstreckenwanderer mit Fokus auf wirklich lange Touren geschrieben - denn sonstige Wanderführer gibt es ja schon genug. Zu Deinen Anmerkungen muss ich an einer Stelle aber aus meiner Sicht widersprechen: Deine Argumentation stimmt zwar so, aber sie unterschlägt einen wichtigen Punkt: Du solltest immer zwei komplett voneinander unabhängige Navigationssysteme dabei haben - und zwar auch in der Stromversorgung voneinander unabhängig. Ein GPS-Gerät wird mit Batterien betrieben und ist damit unabhängig vom Smartphone, das unterwegs von der Powerbank aufgeladen wird. Outdoor-Uhr und Smartphone würden aber beide auf die Powerbank zugreifen - und damit hast Du bei Verlust und Defekt ein Riesen-Problem! Für mich ist das aus Sicherheitsgründen ein absolutes Ausschlusskriterium - aus leidvoller Erfahrung. (Alles was kaputt gehen kann, geht unterwegs kaputt - und zwar meist im ungünstigsten Augenblick.) Außerdem brauchst Du für die Fenix-Uhren ein spezielles Ladekabel, was Du mal nicht so nebenbei im Elektromarkt in der Pampa bekommst im Gegensatz zu einem USB-Ladekabel und auch nicht multi-use eingesetzt werden kann. (Ich hatte schon mehrere Kabelbrüche …). Vom hohen Preis einer Fenix mal abgesehen ... Bei sehr zivilisationsnahen Touren z.B. in Deutschland, wo Du alle naslang an einer Steckdose vorbeikommst, würde ich ggf. auch mit einer Outdoor-Uhr laufen, aber nicht auf längeren Touren irgendwo in der Pampa. Tramplite, ein alter Wanderkumpel von mir, sichert die Navigation als überlebensnotwendiges Thema sogar wie beim Militär üblich dreifach ab: Er ist mit Fenix, GPS-Gerät und Smartphone unterwegs und navigiert hauptsächlich wie von Dir beschrieben mit der Uhr. Ansonsten stimme ich Dir zu - vor allem, was die Risikobewertung Förster vs. Zecken angeht
  26. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    ArminS reagierte auf Anhalter für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Das Verhältnis von Gewicht zu Volumen ist natürlich bei anderen Rucksäcken besser. Ich find das trotzdem angesichts der ganzen Optionen noch vertretbar, denn grade bei den kleinvolumigen Rucksäcken sind die gerne nicht so wirklich vorhanden. Und ich hab wirklich intensiv nach einem Rucksack 30L oder kleiner gesucht der das alles mitbringt... (ich weiß auch, dass ich da eher ein Nieschenproblem habe, müssen wir nicht ausdiskutieren ) Das mit 35% Baumwolle ist natürlich Mist und macht ihn denkbar ungeeignet. Schade.
  27. 1 Punkt
    Ein Seiden Inlay ist gut um einen hochwertigen Schlafsack zu schonen, oder als alleiniger Superleichtschlafsack im Hotel/Jugendherberge. Zum Aufpimpen nicht geeignet, da 1 - max. 2 Grad zusätzlich gewonnen werden. Alles andere als ein Schlafsack (Daune) mit dem für dich geeigneten Temperaturbereich inkl. der dazu passenden Isomatte bedeutet Mehrgewicht und Zusatzvolumen im Rucksack.
  28. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    chrisdagaz reagierte auf FlowerHiker für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Richtig, da hat bzw. hatte Decathlon ganz andere im Angebot. Zu empfehlen ist aber wenn eher der alte Aprenaz 40 Liter mit 640g. Die 30 Liter Variante liegt bei 420g. Findet man bei Kleinanzeigen meist für die 10 Euro. Teilweise neuwertig.
  29. 90 Grad Hängematten-Setup 2.0

    hmpf reagierte auf questor für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    gut bis sehr gut
  30. Falls es eine umfassende Studie zu Thema gäbe, wäre die Ablehnung anekdotischer Beiträge wie von @Tumurbel vielleicht verständlich. Es gibt sie aber meines Wissens nicht. Uns bleibt also, was wir selber erleben, was andere erzählen usw.. Insofern finde ich die Beiträge von @Tumurbel völlig legitim. Werden Verbote dadurch wirkungslos, dass Hartnäckige gegen sie verstoßen (die Mehrheit aber nicht)? Der Einwand erscheint mir sehr schwach.
  31. 90 Grad Hängematten-Setup 2.0

    truxx reagierte auf ChristianS für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Stimmt . Bei mir zumindest liegt es daran, dass ich stets noch was zu verbessern finde. Die nächste Matte z.b. ist schon in der Mache: Schnittoptimierung für Mumien förmige Isomatten. Und die Fehler beim Netzzelt sollen hier auch behoben werden.
  32. Durchquerung Finnmark Februar/März '20

    Stulle reagierte auf Harakiri für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich bin schon seit über einem Monat zurück. Hier im Forum findest du die ersten Teile des Berichts. Es fehlt aber noch einiges. Ein kleines Video ist dort auch schon eingebettet. Wenn ich an ein ordentliches Mikrofon komme, wird das auch noch vertont!
  33. PCT 2020

    skullmonkey reagierte auf BibbulBear für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Das war auch für mich einer der schwersten Tage, der an dem es losgehen sollte ( 7.April ). Ich rechne noch immer manches Mal nach wie weit wir jetzt wohl wären..... Und scheinbar waren wir nicht die Einzigen die viel zu sehr darauf konzentriert waren, alles Andere lange nebensächlich, und dann trifft einen der Hammer. Wir werden es 2021 wieder versuchen, aber am Besten gleich mit Plan B in der Tasche, wobei der dieses Jahr auch nichts genutzt hätte, man konnte (kann) ja nirgends in`s Ausland. Übermorgen geht es für mich auf den Fränkischen Gebirgsweg, auch ein nettes Vorhaben.
  34. PCT 2020

    skullmonkey reagierte auf Sandy für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Mir geht es ähnlich... so viel zu tun derzeit und auf der Arbeit in diesen Zeiten so viel Verantwortung dem Team gegenüber, dass ich auf dem Trail eh keine ruhige Minute gehabt hätte. Das wäre kein Genuss geworden. Ob es nächstes Jahr klappt, steht in den Sternen... darüber versuche ich zumindest noch nicht allzu sehr nachzudenken. Hab mich nämlich auch viel zu sehr da reingesteigert und will das nicht direkt wieder so machen. Hoffe, ihr seid alle gesund! Das ist ja - nicht nur, aber besonders - derzeit die Hauptsache... passt auf euch auf!
  35. Da habe ich nur die Angst, dass das ganze dann in typisch deutschem Mikroföderalismus endet und intransparente und dysfunktionale kommunale Regelungen ein generelles Verbot noch teurer und wirkungsvoller ersetzen. Alles was unterhalb von Länderebene angesetzt ist wird in D immer ein wilder Flickenteppich. Es gibt Landräte und Bürgermeister die ich leider persönlich kenne und die in solchen Fragen garantiert das genaue Gegenteil dessen machen würden was zielführend ist. Es ist noch nicht so lange her dass unserem Bogenverein (und der Allgemeinheit, inkl. dem Waldeigentümer mit der Ausnahme der Waldpflege) von der Unteren Naturschutzbehörde der Zutritt zum Parcour im privaten Nutzwald untersagt werden sollte. Mit der Begründung, dass in der Wuchszeit "von Mai bis Oktober Pilze zertreten" werden könnten. Gewöhnliche Waldpilze, die nach mehr als 10 Jahren Bogensport immer noch aus dem Boden schießen wie... naja, Pilze eben. Wir bräuchten also Landesregelungen. Der Bund hat leider nur beschränkte Weisungskompetenz, und eine entsprechende Gesetzesänderung käme nicht durch den Bundesrat. Meine größte Frage ist: welche ausreichend große Interessengruppe könnte so ein Anliegen gezielt einsteuern?
  36. PCT 2020

    skullmonkey reagierte auf BitPoet für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich komme eigentlich (meistens) auch ganz gut klar, auch wenn ich gerade - auch noch aus anderen Gründen - etwas melancholisch bin. Emotional anstrengend war der Abend, an dem ich mich entschieden habe, das ganze abzublasen. Dass ich danach phasenweise etwas in der Luft gehangen bin ist wohl ein Zeichen dafür, dass ich vor lauter Fokus auf den Trail das Hier und Jetzt in manchen Bereichen etwas aus den Augen verloren habe und das beim nächsten Mal anders machen sollte.
  37. PCT 2020

    skullmonkey reagierte auf bluesphemy für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ach ja...schön :) Mein Starttermin kam (5.5.) und verschwand auch ganz schnell wieder. Zum Glück lastet mich mein Alltag gerade ganz gut aus, so dass ich auch garnicht viel Zeit hab darüber nachzudenken. Aber ehrlich gesagt hatte ich mich Mitte März schon damit abgefunden und die Denke, dass dann etwas anderes besseres passiert vertrete ich auch weiterhin. Kann nicht sagen ob ich den PCT gerade lieber machen würde als das was ich gerade tue.
  38. Es würde aber mengenmäßig weiter zunehmen ohne Verbote. Außerdem hat man ja jetzt schon wenig handhabe gegen Regelbrecher und Ausreißer, ohne Verbote würde es noch schwieriger werden solchen Personen Grenzen auf zu zeigen. Wie außerdem schon erwähnt diskutieren viele Schweden schon darüber das Jedermannsrecht für nicht Schweden ab zu schaffen. Solche Schweden kenne ich auch, und ich kann es durch aus nachvollziehen. Irgend wann ist das Fass eben voll. Das Jedermannsrecht wurde nicht für Touris eingeführt, sondern für die eigene Bevölkerung, um etwa Beeren einsammeln zu können. Soweit ich weis durften vor Jahren außerdem in Norwegen Wohnmobile/Wohnwagen auch entlang von Straßen und an Parkplätzen stehen. Dort hat es auch überhand genommen und jetzt ist es verboten. Die reagieren da recht allergisch drauf mittlerweile. Ich sehe eher kommen, dass Verbote und Einschränkungen mehr auf uns zu kommen statt umgekehrt. So traurig es auch ist, es gibt zu Viele die sich einfach daneben benehmen -.-
  39. Dann mag ich Dir mal auf die Spruenge helfen Hier im Thread geht es ja darum, ob man so etwas Aehnlichwes wie ein Allemansraetten in D einfuehrt, ist ja jetzt erstmal Wurscht ob zeitlich befristet oder nicht. Nun hilft es ja haeufig, wenn man ueber eine Sache theoretisch diskutiert, statt dessen zu schauen, wie es in der Praxis laeuft. Da ist ja der Vorteil, dass es eben im Zusammenhang mit dem Allemansraetten viel Praxis gibt, urspruenglich war das ja auch nicht unbedingt dafuer gedacht, dass da irgendwelche Touristen netter Urlaub machen koennen o.A., das grundsaetzliche Recht ist ja uralt. Lange Zeit hat das auch mit dem Alemansraeten ganz gut geklappt (was es natuerlich auch leichter gemacht hat, dass Schweden im Vergleich zu D deutlich duenner besiedelt ist), bis eben auslaendische Touristen, zum sehr grossen Teil Deutsche, das fuer sich entdeckt haben. Und die verstossen zum grossen Teil recht heftig dagegen, dass in Schweden eigentlich jedes Jahr Diskussionen gibt, ob man es nicht abschafft (in vielen Bereichen ist es ja eh deswegen inzwischen eingeschraenkt) oder eben, was die Lieblingsloesung fuer viele Schweden waere, es nur noch fuer Einwohner gilt. Verstoesse die nach den schwedischen Medien, Diskussionen im Parlament und Betroffenen vor Ort besonders haeufig auftreten und die viele Andere und ich auch haeufig beobachtet haben : - Wird auch mit KFZ genutzt (gilt nur fuer Unmotorisierte), daran ist auch der deutsche ADAC mitschuldig, der da lange Fehlinformationen verbreitet hat (weiss nicht, ob er immer noch diese Fehlinformationen verbreitet), mit KFZ ist es eben nicht in der freien Pampa erlaubt, sondern nur an Strassen & Rastplaetzen / Tanken - Wird von groesseren Gruppen missbraucht, (obwohl es nur fuer Einzelreisende bzw Kleingruppen gilt) z.B. organisierten Gruppen Betreuer mit Kiddies - Es wird von den durch das Allemansraetten in grosser Zahl auftretenden "Freizeltlern" Feuer in Gegenden gemacht, wo es extrem gefaehrlich und deswegen verboten ist - Die Grenzen was Privatgrundstuecke betrifft, werden nicht eingehalten (direkte Naehe, Sichtweite vom Wohnhaus) beim Zelten, queren oder private Anleger nutzen - Es wird etliche Naechte an derselben Stelle gezeltet - es wird ohne Karte geangelt und/oder Gemuese/Fruechte aus Anpflanzungen "geerntet" - Hunde werden frei laufen gelassen (wegen Wildschutz im Fruehjahr / Sommer nicht erlaubt) - Es wird ingnoriert, dass diese Freiheit in Naturschutzgebieten usw eingeschraenkt sind, da ist btw als neue "Pest" das Thema Drohnen dazu gekommen - Gewaessererunreinigung & Muell Natuerlich gibt es ueberall, egal, wie Gesetze sind, immer ein paar Asikoeppe, die sich danebenbenehmen, aber durch das Allemansraetten sind eben deutlich mehr Leute in solchen Bereichen unterwegs, was die Belastung erhoeht und da durch das Gesetz vieles erlaubt ist, gibt es eben weniger Handhabe, korrigierend einzugreifen und Verbote werden ja haeufig etwas "gedehnt", wenn aber nun schon sehr viel erlaubt ist, geht die "Dehnungszone" in Bereiche, wo man es echt nicht haben will. Und bei den heftigen Auswirkungen, die das schon in Schweden hat, wo einerseits deutlich mehr "Naturraum" ist und andererseits dadurch, das ein Deutscher im Schnitt 1000 km fahren muss, was viele ausbremst, kann man ja imho schon interpolieren, was dann hier passieren wuerde. Und wenn dann Leute, wie z.B. ich, diese Probs nicht nur aus den Berichten von Anwohnern bzw uebersetzen Zeitungsberichten usw kennen, sondern auch vor Ort wahrgenommen hat, halte ich "persoenliche" Berichte schon fuer sinnvoll.
  40. 1 Punkt
    Winterberger Hochtour mfg der Ray
  41. Welche Heringe und wie viele?

    waldradler reagierte auf Spacejaeger für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ja die Zahl steht für die Länge in mm. Von 90 zu 120 gibts meiner Meinung nach nur ne geringe Änderung in der Dicke. Die 150er sind hingegem deutlich massiver. Aber überzeug dich selbst.
  42. PolyTyvek Bivy DeLuxe

    Michas Pfadfinderei reagierte auf Capere für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Du könntest auch mit dem Tesa Tape entsprechendes Material aufs Polycro aufkleben - vielleicht z.B. Tyvek Segmente? Hab inzwischen noch ein Micro Tarp gebaut und das Ganze jetzt das zweite Mal im Einsatz gehabt (gestern Nacht bei viel Wind und hoher Luftfeuchte). Erstaunlicherweise hatte ich bisher nur im Fußbereich Probleme mit Kondens.
  43. USB-Messgerät

    Jonathan reagierte auf kra für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Sorry, da sehe ich einen Denkfehler. Je nach Last und PB ist die Ausgangsspannung weder wirklich konstant noch exakt 5V, die angezeigten mAh beziehen sich aber auf den Strom bei der Abgabespannung der PB. Und die Ausgangsspannung der PB (nominell 5V, aber parktisch nie 5V ) hängt von der Last ab. Deswegen freue ich mich immer wenn ich die Wh auslesen kann, da weiß ich das sie sich wirklich auf die abgegebene Leistung bezieht (wenn wirklich gemessen und integriert wird).
  44. Sammelthread - myog kleine Basteleien

    Globax reagierte auf jolunder für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Eine weitere Kleinigkeit, in unserem Kontext allerdings nicht ultraleicht (schon gar nicht mit Inhalt). Aber vielleicht ein nettes Beispiel für großen Nutzen aus kleinem Aufwand. Ikeatasche plus ausgeschlachteter Rucksack, etwas Band von einem aussortierten Klettergurt, eine Schnalle und ein Schlüsseljkarabiner = Teansportrucksack/ -tasche fürs Paddelboot
  45. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    truxx reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Card sized tripod, sieht interessant aus, hab mal welche bestellt. Keine Ahnung wofür https://fancypro.net/products/card-size-phone-holder-buy-2-free-shipping-buy-3-get-4
  46. Varangerhalbinsel und Kungsleden im Winter

    sknie reagierte auf Harakiri für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Teil 3: Entlang am Meer Richtung Vadsø Nach der Nacht in den Dünen ging es wieder ins Inland, wenn auch nur für ein kurzes Stück. Ziel war Skallelv, ein kleiner Ort, der direkt auf dem Weg lag. Dafür musste ich zuerst wieder in die Hochebene aufsteigen. Oben angekommen setzte ich mich auf meinen Rucksack, füllte Wasser in den Deckel der Thermoskanne und genoss den Blick auf's Meer, das weit unter mir unerbittlich Eisschollen an den gefrorenen Strand spülte. Die Sonne strahlte und ich blickte mich um. Neben mir standen zwei Steinmännchen, welche die Anhöhe markieren sollten. Die Schneedecke war von Eis durchsetzt und wurde an vielen Stellen von Steinen durchbrochen. Und von irgendetwas sonderbarem in der Ferne. Ich stand also auf, meine Schneeschaufel in der Hand, und lief zu dem Ding, was wie ein Ast aus dem Schnee ragte. Schnell erkannte ich den Ausläufer eines Geweihs. Rentiergeweihe hatte ich schon öfters gefunden, eigentlich nichts besonderes. Eins im Schnee zu finden ist trotzdem sonderbar, so unwahrscheinlich wie das ist. Ich entschied mich also dazu, es freizulegen und schaufelte den Schnee zur Seite. Schnell wurde mir klar, dass ich das Geweih nicht einfach so aus dem Eis ziehen konnte. Irgendwie beschlich mich die Sorge, dass der Rest des Rentiers unter dem Firn vergraben war. Dennoch grub ich weiter. Am Ende hielt ich ein riesiges, sauber abgeworfenes Geweih in den Händen. Die mächtigen Schaufeln waren praktisch unversehrt und geruchsneutral, sodass ich das Geweih kurzerhand an den Rucksack schnallte. Als es Zeit wurde, von der Hochebene abzusteigen, und erneut die Küste zu streifen, passierte ich die ersten kritischen Stellen. Einige der Flüsse wurden von mächtigen, meterhohen Wechten gesäumt, die sie in unpassierbare Schluchten verwandelten. Nur nach langer Suche konnte ich eine seichte Stelle finden, an der ich absteigen konnte und das Gewässer überquerte. Kurz vor dem verträumten Skallelv traf ich auf einen Jäger, der auf Ski unterwegs war und seinen Hund für die Jagd auf Schneehühner ausbildete. Wir plauderten eine Weile, während der Hund wie irre durch die Tundra preschte und immer wieder einzelne kleine, weiße Vögel verschreckte, die in alle möglichen Richtungen losflatterten. Mir war vorher gar nicht bewusst, dass die Tiere in der Nähe waren! Wie auch die Rebhühnern, die ich zu Hunderten im Inland Schwedens sah, verrieten sich diese Vögel ausschließlich durch ihr sonderbares Verhalten. Würde ihnen ihr Instinkt nicht in der Quere stehen, hätten weder wir, noch der Hund auch nur den Hauch einer Chance gehabt, die weißen Vögel im Schnee zu erkennen. Skallev, das an einem mächtigen Strom lag, war größtenteils von begehbarem Eis eingeschlossen, das auf das Meer reichte. Ich verzichtete allerdings gerne auf die Erfahrung, größere Strecken über das Meer zu laufen und erkundete stattdessen das verschlafene Fischerdorf. Einige Schneehasen hoppelten über die Garten am Meer, während Kinder am Hang rodelten und einige Jugendliche auf ihren Scootern durch die Schneebedeckten Straßen düsten. Nachdem ich den Ort verließ, ging es wieder ins Inland. Dabei richtete ich mich an einer Wetterstation, die bereits seit zwei Tagen am Horizont sichtbar war. Als ich an einer windgeschützten Stelle einige Bäume anpeilte, staunte ich nicht schlecht und stellte ohne zu zögern das Zelt auf. Vorher hatte ich lediglich kleine, gedrungene Sträucher ausmachen können. Die Tatsache, dass hier ein drei Meter hoher Baum stehen konnte, beruhigte mich. Der Standort musste außergewöhnlich gut geeignet sein. Und so endete der erste Märztag des Jahres in meinem Zelt, das ich an den Baum knotete. Es sollte stürmen und dieser Zeltplatz kam mir mehr als gelegen, obwohl ich noch mehr Strecke hätte machen können. Der Wetterbericht sollte Recht behalten. Zwar war der Wind in dem windgeschützten Kessel, in dem mein Nachtlager stand, schwach, aber die Wolken ließen bereits erahnen, wie schlecht die Sichtverhältnisse sein sollten. Ich überlegte, den Tag abzuwettern, aber entschied mich dagegen und klebte mir die Gesichtsmaske an das Gesicht. So stieg ich also das letzte Stück auf. Oben angekommen war schnell klar, dass es nicht sicher war, weiterzulaufen. Die Sichtweite betrug keine 10 Meter. So stand das Zelt schon gegen Mittag. Immerhin war es nicht zu windig, um das Lager zu errichten. Leider war die Schneedecke hier zu dünn, um die Apsis richtig auszuheben. Da die Windrichtung wechseln sollte und kaum Schnee vorhanden war, verzichtete ich auf eine aufwändige Schneemauer - ein Fehler, wie sich bald herausstellen sollte.
  47. Buchtip

    tib reagierte auf FlowerHiker für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Aber zum Glück kann sich ja jeder selber informieren und es gibt dieses Forum. Ein Glück, sonst würde ich immer noch mit Bergstiefeln Kategorie B im Mittelgebirge wandern und mich über Knieschmerzen wundern @German Tourist Gibt es deine Blogbeiträge jetzt nur noch bei Facebook? Sonst wurden die doch auch immer auf die Webseite gespiegelt?! Ich frage nur, da ich und vielleicht andere nicht bei Facebook angemeldet bin. Man kann zwar die Beiträge trotzdem lesen, aber Facebook will einen natürlich immer zur Registrierung bewegen.
  48. Buchtip

    skullmonkey reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hauptsächlich von Verkäufern. Geh doch mal zu Globi und lausche den Gesprächen.
  49. 1 Punkt
    Nachdem ich bereits 3 Rucksäcke genäht habe, ist dies der erste, den ich hier im Folgenden präsentieren werde. Er stellt die neueste Evolutionsstufe aus den bisherigen Werken, sowie MYOG Inspirationen aus diesem Forum und käuflich erwerbbaren Rucksäcken dar. Optisch gleicht er somit wie nicht anders zu erwarten der Mehrheit an UL-Rucksäcken mit dem ein oder anderen Detailunterschied. Besonders wichtig war mir jedoch eine hohe Robustheit und lange Haltbarkeit Die Anforderungen an Größe und tragbares Gewicht ergaben sich aus meiner Packliste (ca. 5,5kg BW bis in leichte Minusgerade inkl. Fotoausrüstung): Der Hauptkorpus wird per Rolltop verschlossen und besitzt eine Größe von maximal 28cm * 17cm * 70cm. Da die Grundfläche nicht rechteckig ist, sondern abgerundete Ecken besitzt verkleinert sich das Volumen gegnüber einem Quader etwas. Dazu kommen zwei voluminöse Außentaschen und eine geraffte Netztasche an der Front zum luftigen Aufbewahren von nass gewordener Ausrüstung. Insgesamt beträgt das Volumen somit ca. 30L + 7L. Der entscheidende Unterschied gegenüber anderen (UL) Rucksäcken besteht in seiner überragenden Robustheit, die aus der Materialwahl und kleinen konstruktiven Anpassungen resultiert: Der Hauptkorpus inkl. Rolltop besteht aus 500Den Cordura von Extex (235g/m2). Das Rücken- und Bodenteil (bestehend aus einem Stoffteil), sowie die Außentaschen bestehen aus 1000Den Cordura von Extex (300g/m2). Der Boden wurde abgerundet bis auf die Vorderseite hochgezogen, sodass dieser zusammen mit den Seitentaschen eine stabile Bodenwanne aus 1000Den Cordura bildet. Durch die Abrundung wird Abrieb am Boden durch eine gleichmäßigere Auflagefläche verringert. Als Gurtmaterial kam das sehr robuste Sicherheitsgurtband in der 40mm und 19mm breiten Ausführung von Extex zum Einsatz. Alle Schnallen sind die hochwertigen und robusten Ausführungen von ITW Nexus. Alle Gurtbänder, bei denen dies möglich war, wurden V-förmig an ihren Befestigungspunkten vernäht. Dadurch wurde einerseits das Nähen durch die flachere Bauweise erleichtert und andererseits wird dadurch Last auf die doppelte Naht- und Stofflänge verteilt. Das Tragesystem setzt sich aus zwei ergonomischen Schultergurten und zwei Hüftflossen bestehend aus 500Den Cordura und 6mm 3D-Mesh von Extex zusammen. Die Tragriemen wurden an den Hüftflossen vernäht anstatt mit einem eigenen Dreieck befestigt zu werden. Daraus ergibt sich ein besseres Stabilitäts-Gewichts Verhältnis dieser Komponenten sowie ein geringerer Fertigungsaufwand, da ein sehr robustes Element (Hüftflosse) zwei Funktionen übernimmt. Zusätzlich wird ein Scheuern der beiden Elemente aneinender vermieden. Die Idee habe ich mir von einem bereits 40 Jahre alten aber tadellos funktionierenden Lowe Alpine Rucksack abgeschaut. Oben unten am Pack sind 20mm Leiterschnallen angebracht um das Volumen bei Bedarf deutlich erweitern zu können, indem Ausrüstungsgegenstände wie Zelt oder Schlafsack (der sowieso in einem wasserdichten Beutel steckt) außen befestigt werden können. Außen sind Kompressionsriemen angebracht, die zur Fixierung weiterer Ausrüstungsgegenstände wie Schneeschuhen und Trekkingstöcken konstruiert sind. Direkt über den Außentaschen findet sich jeweils ein Kompressionsriemen aus einer 2mm Schnur, der hauptsächlich zur Fixierung von Wasserflaschen in den Außentaschen dient. Da diese aus 1000Den Cordura bestehen haben auch starke Gummizüge zum zusammenraffen der Außentasche nicht funktioniert, da das Material einfach zu steif ist. Der Rucksack wurde zunächst in einem CAD-System konstruiert, um das Gewicht bereits vorher berechnen zu können und durch dabei einfließende Optimierungen auf ein Minimum zu reduzieren. Das Gewicht setzt sich wie in der folgenden Tabelle dargestellt zusammen. Das reale Gesamtgewicht beträgt 666g. Nicht wirklich ultraleicht, aber in Anbetracht der verwendeten Materialien bin ich sehr zufrieden. Allerdings fehlt aktuell noch ein Brustgurt, der angenäht wird sobald ich die benötigten Materialien habe. Komponente Gewicht (g bzw. g/m) Anzahl/m Gewicht(g) Hautpkorpus 109 1 109 Rücken+Boden 79 1 79 Rücken oben 28 1 28 Schultergurte Mesh 35 2 70 Schultergurte Obermaterial 12 2 24 Hüftgurt Mesh 18 2 36 Hüftgurt Obermaterial 19 1 19 Frontnetz 27 1 27 Außentaschen 26 2 52 Leiterschnallen 20mm 3 8 24 Steckschnallen 20mm 5,5 4 22 Leiterschnallen 40mm 7 0 0 Steckschnallen 40mm 22 1 22 Gurtband 20mm (g/m) 18,5 4 74 Gurtband 40mm (g/m) 35 1 35 Ripsband 25mm 10 2,5 25 Garn Rasant 50 0,02 300 6 Gesamt 652
  50. Isomatte EXPED Flex Mat Plus

    waldradler reagierte auf Mars für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Im Hinblick auf Langzeit-Haltbarkeit sind diese Matten sicherlich ein Fortschritt gegenüber Uberlite und Co. Seien wir ehrlich: Diese sind schlicht und einfach nicht für monatelangen Gebrauch konstruiert worden. Sie richten sich an Wandernde, die auch mal draussen übernachten wollen. Ich würde gerne 300 Euro für eine Uberlite bezahlen, wenn ich wüsste, dass diese ein Jahr lang halten würde. Quasi entsprechend Bosch Blau. Mich stört aber das Volumen von Z-Light und co. Entweder mensch hat einen Spoiler, an dem der Wind zerrt, oder wie bei Herrn Stromfahrer keine Aussentaschen mehr. Diese Matten sind sicher bequemer, als die berüchtigten 4 mm CF-Matten. Trotzdem: Nach drei Nächten ist eine 4 mm Matte genauso bequem, falls einem die Temperaturen nicht in die Quere kommen. Warum nicht sich zu Hause langsam an eine 4 mm Matte gewöhnen? Verglichen mit einer Luftmatratze kann mensch pro Nacht ungefähr 10 Minuten länger schlafen. Pro Woche macht dies mehr als eine Stunde aus. OT: Ausserdem sehr gut fürs Hikertrash-Prestige, für manche Leute ist dies viel wichtiger als ein gesunder Schlaf. In Israel hatte ich eine Torso-Lange 4 mm dabei, das wars auch schon, reichte sehr bequem, der Boden war meistens steinig. Diese Matten kann man als Rückenpolster verwenden, gewisse Rucksäcke sind schon von Haus aus dafür vorbereitet. OT: Es soll tatsächlich Leute geben, die tragen eine elektrische Pumpe zum Aufblasen ihrer Luftmatratzen mit. Auf einer Langdistanz-Wanderung mindestens so sinnvoll wie die bewährten Gusseisenpfannen - bekanntlich können diese auch gegen Bären und Berglöwen eingesetzt werden. Die Batterien dieser Pumpen sollen ungefähr 10 x aufblasen ermöglichen, das ist sicher ganz toll, einfach Ersatzbatterien nicht vergessen. Oder halt Akkus und Ladegerät. Schon ist der 36 Volt Bohrhammer für die Heringe in Reichweite.
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