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Ultraleicht Trekking

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Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 03.02.2023 in allen Bereichen

  1. Zippi

    Schnäppchen-Thread 2.0

    Bei den Bergfreunden gibt es gerade Altra Lone Peak 6 in den Größen 43/44,5 für 37,50€ ohne Versand https://www.bergfreunde.de/altra-lone-peak-6-trailrunningschuhe/?wt_mc=de.psm.idealo-de.-.-.-&utm_source=idealo-de&utm_medium=preissumas&pid=10003&cpkey=S64-1aXrF_OvXOnvBVVUca6vGp2_c-HGWRtDmsGfc5g
    9 Punkte
  2. Jan

    Impressionen von Touren

    Drei Tage, zwei Nächte in den Südvogesen in der Nähe des Ballon D'Alsace. Die Hütte die wir für die erste Nacht auserkoren hatten war nicht belegt und sauber hinterlassen worden, super ! Blick nach draußen. Sonnenuntergang Eine Stunde Holz gemacht damit wir abends in Warmen sitzen können. Schnee konnten wir dann auch endlos schmelzen! Geschlafen wurde draußen im Tarptent bei kühleren Temperaturen. Weiter ging's am nächsten Tag über wunderschön verschneite Wälder und Wiesen. Bis wir dann gegen 19 Uhr an der zweiten Hütte ankamen welche auch unbelegt und sauber war. Der Ofen war leider kaputt und die Hütte deshalb sehr kalt. Um es trotzdem gemütlich zu haben musste der 12 jährige Highland Park dran glauben . Geschlafen haben wir dann auch in der Hütte und haben diese ganz schön in Beschlag genommen... Sonniger Ausblick beim Frühstück Zurück zum Ausgangsort ging es durch wunderschöne Natur entlang kleiner Flüsse. Schön war es. Wir hatten Glück mit dem Wetter und den Hütten. Die Landschaft ist fantastisch und es ist nicht so viel los wie zum Beispiel im Schwarzwald. Mein bestes Ausrüstungsstück war wie fast immer mein Huckepack von @LAUFBURSCHE. Dieser Rucksack hat schon so viel mitgemacht, wurde eher hart als zärtlich ran genommen und ist trotzdem noch sowas von top in Schuss, Respekt, toll, Hut ab !! Diesmal hatte ich auch meine Sony Zuhause gelassen und dafür mein Google Pixel 7 pro dabei. Was solch ein Smartphone mittlerweile für Fotos machen kann ist schon erstaunlich.
    9 Punkte
  3. So kann man sich irren: Ich und meine Partnerin sitzen gerade am Frühstücktisch und was lesen wir da?
    7 Punkte
  4. Danke das du das hier so prägnant platzierst. Um noch zu ergänzen: bei mir ist derzeit keine Stammzellen- oder Knochenmarkstransplantation geplant. Die Hoffnung liegt dzt. darin das die Chemotherapie erfolgreich ist und es alleine dadurch zu einer vollständigen und dauerhaften Remission (Heilung) kommt. Die ersten beiden Chemozyklen (von vier geplanten) haben bisher gut angeschlagen. Trotzdem kann es auch nach erfolgreicher Chemotherapie in der Folge zu einem Rückfall (Rezidiv) kommen. Dann wird u.U. eine Stammzellen- oder Knochenmarkstransplantation notwendig. Mir geht es in erster Linie darum auf die Bedeutung hinzuweisen und nicht in erster Linie darum einen passenden Spender oder eine Spenderin für mich zu finden. Mir war die Thematik vor meiner Erkrankung unbekannt. Vielleicht geht es anderen auch so. Bei dem Begriff Stammzellen-/Knochenmarkspende haben sich mir früher die Zehennägel aufgerollt. Die Begriffe klingen nach sehr gefährlichen, gar tödlichen Eingriffen. Wieso soll ich als Spender mein Leben für eine/n Unbekannte/n opfern?! Die Wirklichkeit sieht aber anders aus. Sich darüber zu informieren kann helfen und vorallem dabei helfen anderen Menschen u.U. das Leben zu retten. Eine Stammzellenspende ist z.B. keine sonderlich große/gefährliche Angelegenheit sondern ähnelt einer Blutspende. Die Auswirkung kann aber ganze Leben beeinflussen bzw. retten. Und wie @cafeconleche richtig sagt: die Wahrscheinlichkeit als registrierte/r Spender/in auch jemals "in Verwendung" genommen zu werden ist mehr als Minimal. Was mir außerdem unbekannt war, ist dass sich Nicht-Weiße an Leukämie erkrankte Personen massiv im Nachteil sind wenn es darum geht passende Spender/innen zu finden, noch schlimmer für "gemischte Gene" (siehe z.B. “Ich finde aufgrund meiner afrikanischen Herkunft keinen passenden Stammzellspender” (globalcitizen.org). Es sollten sich also insbesondere auch Menschen unterschiedlicher Ethnien registrieren lassen.
    6 Punkte
  5. Hallo, ich schreib es hier hin, weil auch @doast in seinem wegalsziel-Blog auf Hilfsmöglichkeiten verweist. Um bestimmte Formen von Leukämie heilen zu können, werden Knochenmarkspender gebraucht. Und vor allem müssen erst mal ganz viele registriert werden, weil es so schwierig ist, matches zu finden. (Dass man dann tatsächlich irgendwann gebraucht wird, ist ziemlich unwahrscheinlich.) Alte Menschen (hier: ü61) werden nicht mehr in die Datei aufgenommen, weil deren Stammzellen nicht mehr so gut können. So fallen hier jetzt jedes Jahr ziemlich viele aus der Datei raus, weil die / wir Boomer halt ziemlich viele sind... https://www.tagesspiegel.de/gesundheit/dkms-beklagt-demografischen-effekt-zahl-der-stammzellspender-geht-stark-zuruck-9286488.html
    4 Punkte
  6. Meine bisherigen Camp-Schuhe waren mir mit 100g zu schwer. Leider gab das Internet auch nach langer Recherche keine passenden Schuhe her, die leichter waren als meine bisherigen Flip-Flops. Als dann meine Evazote-Bestellung von Extremtextil ankam und ich das erste Mal die 10mm EV50-Matte in den Händen hielt, war die Idee geboren, mir selbst Schuhe zu basteln. Da ich bei sowas eher zwei linke Hände habe, gab es während des Bastelprozesses einige Schwierigkeiten. Aber immerhin hat es letztendlich funktioniert. Doch die Schuhe werden vermutlich nie einen Schönheitspreis gewinnen. Ich habe aber den Ehrgeiz, sie nochmal irgendwann besser zu machen... Wichtig war für mich aber das Gewicht. Und das ist mit 28,2g für das Paar ziemlich gut. Für die Sohle der Schuhe habe ich einfach die bisherigen Flip-Flops als Schablone genommen und überall etwas mehr Platz gelassen. Ausgeschnitten habe ich sie dann mit einem Cuttermesser, was sich im Nachhinein als doofe Idee herausgestellt hat. Nächstes Mal nehme ich eine Schere, wie bei meinen anderen EVA-Basteleien... Anschließend wollte ich erst ein breites Klettband verwenden, damit sie ein wenig wie Adiletten aussehen. Daher habe ich rechts und links vom Fuß recht breite Schnitte in die Sohle gemacht um dort die Enden des Klettbands einkleben zu können. Allerdings hat sich das breite Klettband leider als unpraktikabel herausgestellt, weshalb ich kurzerhand die Transportbänder meiner Klymit-Sitzkissten verwendet habe. Durch das schmälere Klettband waren jetzt aber die Schnitte zu breit, was ich mit viel Kleber auszugleichen versucht habe. Als Klebstoff habe ich für das Projekt übrigens den UHU Schuh- und Leder-Spezialkleber verwendet. Der macht die ständigen Bewegungen mit und klebt perfekt. Allerdings ist der so flüssig und klebt er so gut, dass ich hinterher ewig mit dem Bimsstein am Waschbecken stand um die Finger wieder frei zu bekommen... Warum habe ich die Schuhe mit einem Klettband ausgestattet? Das hat den einfachen Grund, dass ich sie nicht nur als Camp- und Badeschuhe verwenden möchte, sondern im Winter auch als Wasser- und Temperatur-dichte Sohle für meine Daunen-Schuhe. Die sind zwar wasserfest, aber in den Schnee oder Dreck möchte ich damit nicht stehen. Mit der EVA-Sohle darunter müsste das eigentlich kein Problem sein. Kann natürlich auch sein, dass es nicht klappt und die EVA am Schnee kleben bleibt oder ähnliches. Ein ausführlicher Test steht noch aus...
    3 Punkte
  7. Update: Ich hab mir jetzt mal im Baumarkt eine selbstklebende Gitterfolie gekauft. In meiner naiven Vorstellung reicht das aus um den Schuhen etwas mehr Grip zu geben. Ob sich das bewahrheitet, wird sich zeigen... Sollte der vorhandene Kleber nicht ausreichen, versuche ich es noch mit dem Schuhkleber. Meine einzige Sorge ist, dass sich das Netz beim Laufen in die EVA rein drückt, so dass wieder eine ebene Fläche entsteht. @Kris Deinen Vorschlag werde ich als nächstes testen, wenn das Netz nicht ausreicht. Neues Gesamtgewicht: 29,4g.
    3 Punkte
  8. Das ist die Pfalz. https://de.wikipedia.org/wiki/Pfalz_(Region) Was du meinst, ist eine Falz. https://de.wikipedia.org/wiki/Falz_(Verbindungstechnik) Gruss Konrad
    3 Punkte
  9. khyal

    Schnäppchen-Thread 2.0

    Wenn man die letzten 1-2 cm, bevor der Faden ausgegangen ist, uebernaeht, ist es ok, dann kann man hinterher das Fadenende wegschneiden, aber das ist ja hier nicht der Fall. Ich stimme mit @mochilero ueberein, ich wuerde so etwas auch mit ein klein bisschen Nahtdichter auf die letzten Nahtstiche vor Fadenende sichern, wenn man es optisch gerne sauber hat, kann man den Nahtdichter mit einem angespitzten Streichholz oder einer Reissnadel o.A. uebertragen.
    2 Punkte
  10. Es gibt mehrere Möglichkeiten zur Entnahme der Stammzellen, wie das gemacht wird kann nicht zum Vornherein festgelegt werden. Hier die Infos dazu aus der Schweiz vom Bundesamt für Gesundheit. Ich bin bereits mehr als 15 Jahre lang registriert.
    2 Punkte
  11. Wie oben geschrieben will ich niemanden dazu nötigen sich zu registrieren: Das muss jede/r für sich selbst entscheiden. Information ist wichtig, muss aber jede/r für sich selbst übernehmen! Mir persönlich war das Thema davor völlig unbekannt. Hier ein Link zu einer kurzen Beschreibung (2 x A4) des Ablaufs: https://www.gebenfuerleben.at/downloads/datei/Informationsblatt.pdf Ich verstehe voll und ganz wenn jemand sagt " ne is nix für mich". Es besteht aber auch immer die Möglichkeit von Geldspenden. Das gilt z.B. auch für Personen die nicht (mehr) als Spender/innen in Frage kommen, z.B. >45 Jahre. Bitte alles nur als Information verstehen. Möchte niemanden zu irgendwas nötigen oder einlullen. Es ist lediglich mein Versuch via Hinweis in meinem Blog (und nun auch hier im Forum) ein bisschen darüber zu informieren und den jeweiligen Vereinen bzw. anderen Betroffenen u.U. ein klein wenig zu helfen. Und danke für die Genesungswünsch!
    2 Punkte
  12. Ich war gut dreißig Jahre lang registriert. Bis ich an meinem 61. Geburtstag einen Glückwunsch und die Mitteilung erhielt, jetzt sei ich leider zu alt. In der ganzen Zeit bin ich einmal in die engere Auswahl gekommen, aber nicht "drangewesen". Ich war erst über @whr s Beitrag erstaunt, möcht' aber ein vielleicht tatsächlich nötiger Appell sein Selbstverständlich muss jeder, der sich registrieren lässt, sich darüber klar sein, dass er/sie im Ernstfall dann auch bereit sein muss! (Zu Beginn der Typisierung war das noch ein richtiger operativer Eingriff, bei dem Knochenmark aus dem Beckenkamm entnommen wurde. Mittlerweile gibt es da , soweit ich weiß, andere Methoden) @doast Schön, von dir zu lesen! Ich hab deinen Blog immer "offen", guck da alle zwei Tage so rein - nix. Jetzt ist da was Neues, das hab ich eben gesehen. Bin beruhigt! Immer dran denken - Ohren steifhalten!
    2 Punkte
  13. Jones

    Im Sommer '21 auf dem GR11

    ...und so kam es dann auch. Den Holländer habe ich allerdings überhaupt nicht mehr gesehen. Wie gesagt, manchmal macht der Trail komische Dinge. Kurze Zeit darauf hieß es dann, sich zu Verabschieden. Nach knapp 2 Wochen mehr oder weniger jeden Tag zusammen Zeit verbringen, machte sich dann auch das spanische Pärchen wieder vom Trail. Den nachffolgenden Teil gingen die beiden anscheinend schon so oft, dass sie sich satt gesehen hatten. Ich war traurig und gehyped zugleich, da wir 1. tatsächlich eine innige Beziehung zueinander aufgebaut hatten und 2. sie die folgenden Abschnitte als mit unter die schönsten anpreisten...
    2 Punkte
  14. wie es ja so ist, wer einen hextrek thru plant und auf gutes essen und trinken steht, stellt sich die fragen der UL küchenausstattung vielleicht etwas anders als in anderen bewanderbaren ländern. so stand ich vor dem dilemma, durch eines der weinländer überhaupt zu laufen - aber nur schraubverschlusswein ist genau so wenig eine lösung wie abstinenz - und einen stinknormalen korkenzieher mitnehmen? der UL-Hiker und der Genusswanderer sind im streit... bis ich das hier fand Gewicht ist natürlich nicht angeben, aber die 19.95 soll es mir wert sein, als das des den weg auf meine waage findet Wirklich neue UL Ausrüstung ist das freilich nicht - oder doch?!
    2 Punkte
  15. Hinter Gangi ging es zunächst an weiteren Ackerflächen vorbei, bis ich endlich den Madonie-Nationalpark erreichte. Vor meiner Wanderung durch Sizilien hatte ich noch nie etwas von diesem Nationalpark gehört, schade eigentlich. Dieses Gebiet eignet sich super zum wandern und zudem habe ich sehr viele wilde Hirsche gesehen. Insbesondere die herbstlichen Buchen gefielen mir mehr als gut: Das Wetter war zwischenzeitlich auch wieder angenehmer, auch wenn auf der Höhe die Abende doch etwas frisch waren. Bergab ging es ins Dorf Scillato, in welchem ich eine Unterkunft gebucht hatte. Die meisten Nächte auf meiner Wanderung verbrachte ich im Zelt, doch das wilde Zelten wurde auf Sizilien schwieriger und bedarf einer besseren Vorausplanung als auf dem Festland. Im ersten Teil bis incl. dem Nebrodi-Park war es meistens gut möglich, einen Zeltplatz zu finden. Dahinter wurden die Waldgebiete seltener und die zivilisierten Gebiete häufiger. Zum Glück gibt es auf Sizilien in vielen Dörfen und Städten günstige Unterkünfte, sodass dies zumindest finanziell kein Problem darstellt. Und der Komfort einer warmen Dusche nach einem anstrengenden Wandertag ist auch nicht zu verachten. Hinter Scillato ging es teils auf Wanderwegen, teils auf Straßen bis ins Dorf Sclafani Bagni. Das Highlight erwartete mich unterhalb auf einem etwas zugewachsenen Wanderweg: Dort gibt es eine (kostenlose) heiße Quelle, direkt am Wegesrand. Natürlich verbrachte ich dort eine ausgiebige Pause von mehr als einer Stunde. Obwohl Wochenende war, blieb ich alleine. Die Nacht daraufhin verbrachte ich somit halbwegs sauber in meinem Zelt, an einer Stelle, die ich mir vorher auf der Karte ausgesucht hatte. Nachts wurde ich dann noch von einem (zum Glück) harmlosen Gewitter überrascht. Die beiden Tage danach waren landschaftlich wenig spektakulär, es ging überwiegend an Ackerflächen vorbei. Mir persönlich gefällt dies nicht so sehr, da ich nackte Ackerflächen ziemlich unschön finde. Die Wege waren zudem abschnittsweise matschig. Mit jedem Schritt sank ich ein bisschen in den Erdboden ein. Zudem musste ich unzählige Weidegatter öffnen und wieder schließend. Leider sind die Weidegatter auf Sizilien vielerorts nicht sehr benutzerfreundlich, da sie sich teilweise nur schwer oder gar nicht öffnen lassen. Zwischendurch wurde der Weg für ein paar Kilometer aber wieder ganz schön. Bevor ich das Dorf Piana degli Albanesi erreichte, durchquerte ich den letzten größeren Wald. Dort gefiel mir das Wandern gleich viel besser als zuvor. Wenn es den halben Tag nur an Ackerflächen vorbei geht, sinkt meine Stimmung doch ein bisschen ab. Die Luft im Wald ist feucht und würzig und die Natur belebt irgendwie doch mehr als die Zivilisation. Hinter Piana degli Albanesi musste ich zu einem Pass hochlaufen, wo die Natur überraschend wild wirkte. In der Steinhütte hätte ich sogar schlafen können... Doch auch aufgrund der kurzen Tage in Verbindung mit der langen Siesta der Supermärkte, ging ich auf Nummer sicher und hatte in einer Unterkunft übernachtet. Die ersten Stunden ging es immer mal wieder bergauf und dann wieder bergab durch schöne Natur mit kargen Bewuchs, die ich sehr genoss. Im Anschluss hatte ich eine lange Passage auf Wirtschaftsstraßen bis in die Stadt Alcamo vor mir. Die Strecke war einfach und langweilig, sodass ich immerhin Strecke machen konnte und die 38,5km des Wandertages hinter mich bringen konnte. In Alcamo angekommen legte ich noch einen drauf und lief noch einen Umweg zum Lidl. Der macht nämlich keine Siesta! Hinter der Stadt Alcamo wartete noch ein tolles Highlight auf mich, denn es gab ganz in der Nähe die heißen Quellen von Segesta, denen ich einen Besuch abstattete. Um dorthin zu gelangen musste ich einen Bach überqueren, der mir bis zu den Knien ging. Der Aufwand hatte sich aber gelohnt, denn das Becken mit dem schwefelhaltigen Wasser war richtig schön heiß und sehr angenehm. Blöderweise vergaß ich ein Foto davon zu machen... Bevor ich im Dorf Calafafimi ankam, durchquerte ich ein kleines Waldgebiet. Die Ferienwohnung in Calatafimi gefiel mir extrem gut, so lieblich wie sie eingerichtet war. In der Nacht und am nächsten Morgen goss es in Strömen. Eigentlich hätte ich mir an dem Tag den am Wegesrand befindlichen Tempel von Segesta anschauen wollen, aber da hätte man Eintritt bezahlen müssen. Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte sich das wahrscheinlich gelohnt, aber bloß für einen Foto-Stop hatte ich keine Lust darauf. Denn an diesem Tag wollte ich meine letzte Nacht im Zelt verbringen, was aber nur mit einem gewissen Aufwand bei der Suche möglich war. Zuvor ging es erneut an zahlreichen Ackerflächen entlang. Die konnte ich inzwischen nicht mehr sehen. Erst in der Nähe von Visicari wurde die Landschaft und die Natur wieder ansprechender, hier wollte ich auch meinen Zeltplatz suchen. Auf dem Foto sieht das noch ziemlich einfach aus, doch der Boden ist dort uneben und zudem wachsen dort viele stachelige Pflanzen. Irgendwann fand ich dann doch noch ein geeignetes Plätzchen. Am nächsten Tag stand der Besuch des Zingaro-Naturreservat an. Dies ist eines der wenigen Gebiete, wo man in Italien Eintritt bezahlen muss. Der Sentiero Italia nimmt hier den Pfad, der oben am Hang entlang führt und somit viele grandiose Ausblicke ermöglicht. Auffällig ist die karge Vegetation. Mir hat dieser Abschnitt sehr gut gefallen. Am Ende des Naturreservats ging es bergab in Richtung dem Dorf Macari. Dieses durchquerte ich bis zur Küste und bezog das Tiny-House in Casteluzzo, welches ich mir für die Nacht gemietet hatte. Eine sehr gute Wahl! An meinem vorletzten Wandertag wurde es noch mal so richtig regnerisch und gewittrig. Mehrere Stunden lang blitzte und donnerte es immer wieder. Trotzdem genoss ich den Wandertag sehr, denn es ging durch das Naturreservat Monte Cofano, welches meiner Meinung nach genauso schön ist, wie das beliebte Zingaro-Reservat. In Custonaci machte ich einen Umweg zum Supermarkt und saß einen weiteren heftigen Regenguss in einer Bar aus. Am Nachmittag stand nur noch der steile Anstieg hoch nach Erice an. Bereits in der Dämmerung kam ich in dem auf einem Berg gelegenen Ort an und konnte mein Ferienhaus (ja, richtig) beziehen. Vom Fenster aus sah ich in der Ferne weitere Blitze am Himmel zucken. Und da könnte man meinen, Ende November sollte die Gewittersaison vorbei sein... Am letzten Tag standen mir bloß noch 10,5km bergab zur Promenade nach Trapani bevor. Schon von weitem konnte ich mein Ziel erkennen. Als ich in der großen und lauten Stadt angekommen war, beeilte ich mich zum Ziel zu kommen. Doch am Ende des Trails befand sich nichts außer dem Mittelmeer. Kein Monument, keine Statue, nichts. Irgendwie enttäuschend. So setzte ich mich alleine auf eine Bank und aß eine Pizza. Es war ein komisches Gefühl nach einer solch langen Wanderung am Zielort angekommen zu sein. Nun hieß es den Heimweg antreten. Mit Bahn und Fähre ging es in den nächsten Tagen zurück nach Deutschland. Zuhause vermisste ich schon sehr bald die beeindruckende Natur und die angenehm milden Temperaturen.
    2 Punkte
  16. mochilero

    Schnäppchen-Thread 2.0

    OT: Falls das nicht ordentlich vernäht sein sollte, würde ich einfach einen mini-Klecks Nahtdichter o.ä. drauf machen - dann ist das verklebt und geht nicht auf. So habe ich das bei mir gelöst und bisher keine Probleme... (weiß nicht ob ich wegen sowas zurück schicken würde, wenn sonst alles passt und der Preis stimmt...)
    1 Punkt
  17. Och Schoenheit liegt im Auge des Betrachters und Funktionalitaet geht vor Optik und so fangen die meisten guten UL-Projekte an. Och ich sach mir bei solchen Aktionen dann im nachhinein "hat ja wenigstens was zum Entertainement von Anderen gebracht " Ich fuerchte das wird alles nicht viel bringen, wenn es nicht nur um etwas mehr Rutschfestigkeit auf den Fliesenboeden von Camping-Waschraeumen geht, Evazote ist einfach zu weich / biegsam um da durch Reinfraesen von Rillen o.A. mehr Rutsch-Festigkeit zu erzeugen. Wenn es Dir darum geht, dass Du nicht in Duschen bzw Camping-Waschraeumen damit Schlittschuh spielst, wuerde ich mal probieren, ein paar Querstreifen Seamgrip +WP oder Aquasure aufzutragen, das hat man ja meist eh fuer Reps rumliegen. Was das Thema Sauberkeit von Campingplatz-Duschen bzw Fusspilz-Risiko betrifft, stimme ich voellig mit Dir ueberein, da wuerde ich auch nicht mit nackten Fuessen reinsteigen (btw gibt es genuegend Gruppen/Trainingcenter wo aus den Gruenden Flipflops o.A. fuer die Duschen vorgeschrieben sind), ich habe es halt leichter, da ich inzwischen eh meist mit wasserfesten Sandalen unterwegs bin, da werden die bei der Gelegenheit gleich mit sauber
    1 Punkt
  18. kai

    Schnäppchen-Thread 2.0

    Mein AlpineDream 1000 kam heute an. Er soll auf dem Wintertreffen als Backup für mein bisheriges Setup dienen. Aber vielleicht nehme ich auch nur den mit. Davor will ich ihn aber noch ausgiebig testen... Man sieht ihm die 1.000g (750 cuin) Füllung an, denn er ist deutlich dicker als mein Sea-to-Summit Spark SP4 mit 620g (850 cuin) Füllung. Außerdem ist die Reißverschlussabdeckung innen größer und dicker gefüllt... Besonders hat mich der persönliche Gruß gefallen, den Alpkit dem Paket beigefügt hat. Allerdings hat mich die Endkontrolle von Alpkit nicht überzeugt, denn es gibt zwei lose Fäden, die so kurz sind, dass ich sie nicht mal mit Pinzetten verknoten konnte. Allerdings muss ich sie befestigen, weil sonst vermutlich irgendwann die ganze Naht aufgeht...
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  19. Na wenn der eine falsche Buchstabe das Einzige ist, was Du auszusetzen hast Wobei ich sicher bin, dass auch in der Pfalz Falze verwendet werden
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  20. Wenn du den Schuh gewohnt bist, sehe ich da kein Problem. Wir haben die Tour vor 3 Jahren gemacht und die 68jährige Mitwanderin hat ihren 18kg-Rucksack in Deichmann-Turnschuhen über Trail geschleppt.
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  21. Sorry für OT, aber ich glaube hier passt es am besten rein. Ansonsten gerne verschieben/auslagern Die automatische Notruffunktion von Apple scheint nicht gut zu funktionieren (zumindest in den USA). Insbesondere beim Skifahren kommt es zu häufigen Fehlanrufen, sodass die Notrufzentralen überlastet sind. Das Problem scheint sich nicht ausschließlich auf das Skifahren zu beschränken. Quelle: https://www.nytimes.com/2023/02/03/health/apple-watch-911-emergency-call.html? In Anbetracht dessen halte ich solch eine Notfallfunktion für äußerst fragwürdig, da wichtige Kapazitäten durch unnötige Anrufe gebunden werden.
    1 Punkt
  22. Die Lagorai Tour dürfte am sichersten sein (selbstverständlich nach dem GR5 Vosges) was mögliche Schneereste angeht, weil sie recht nahe an der Po-Ebene gelegen ist. Ansonsten kann man sich im Juni nie sicher sein. Letztes Jahr konnte man im Juni ohne Probleme auf 2.500 m im Großteil der Alpen (ich war sogar ende Januar auf 2100 m beim Lago Maggiore fast ohne Schneekontakt). Das Jahr davor sah das ganz anderst aus. Aber generell sollte man m.E.n. ab mitte Juni auf 2.500 m wandern ohne dass es zu gefährlich wird (außer einem sind rest Schneefelder an Steilhängen generell zu riskant).
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  23. Ich halte gerade neue Merrell Trail Glove 7 (Herrenmodell, die Damenversion ist mir schon immer zu schmal gewesen) in den Händen. Sie wirken erst einmal steifer als die Vorgängermodelle und im vorderen Fußbereich scheinen sie leider etwas schmaler auszufallen. Das Profil der Vibramsohle ist auch ein anderes, dafür ist die "Unterstützung" unterm Fußgewölbe nicht mehr so übertrieben wie bei einem Vorgängermodell. Wasser kann nur noch an der Fußinnenseite wieder rauslaufen. Verglichen mit Altra-Größen brauche ich beim Trail Glove eine Größe größer. Ich hatte sie mir direkt bei Merrell bestellt und nicht mitbekommen, dass die Ware direkt aus GB geschickt wird - deswegen befürchtete ich obendrein noch Zoll zahlen zu müssen. Dem war aber nicht so.
    1 Punkt
  24. Getreu dem Motto selber basteln und experimentieren, bin ich gerade noch auf diesen alten Beitrag vom Reddit UL Forum gestoßen. The logical terminus of the camp shoe arms race : Ultralight (reddit.com) Hier werden einfach die Innensohlen vom Schuh mit Shock-Cords zu Camp-Schuhen umfunktioniert. Eigentlich eine geniale Idee, wo es aber sicher auch auf das Material der Sohle auf der Unterseite ankommt und wie man sie nutzt. Für eine Hüttentour, wo man damit nur in der Hütte rumschlurft, könnte ich mir das gut vorstellen, je nach Material auch als Dusch-Schuhe. Nicht aber draußen vlt. noch im Regen wo ich sie mir dann einsaue.
    1 Punkt
  25. Kann man vielleicht noch gerade den Link zum DKMS anhaengen, wo beschrieben wird, wie man Stammzellen-Spender werden bzw sich registrieren kann.
    1 Punkt
  26. Noch eine Idee, ein Profil zu erzeugen: wie wäre es, mit einer heißen Stricknadel o.ä. Rillen in die Sohle zu schmelzen? (Nicht ausprobiert, nur eine gewichtsneutrale Idee…)
    1 Punkt
  27. Die Schuhe taugen eventuell zum Herumzeigen und Gewicht posten, aber nicht für die längere Nutzung (also Mehrtagestouren jenseits der 3-4 Tage), und für Kurztouren braucht man keine Badeschlappen. Egal ob Reepschnur oder Klebeband oder Schleifchen, sobald ich ein einziges Mal etwas horizontal Kraft drauf bringe, stehe ich im Gras. Horizontalkraft erzeuge ich beim Bremsen, insb. wenn ich mal wo ausrutsche, oder wenn der Untergrund nicht flach ist. https://www.aliexpress.com/item/1005004727113878.html - 98g schwer, halten an den Füssen, haben Grip und sind garantiert wasserdicht. Das Packmass schlägt zudem alle Schuhe mit EVA oder ähnlichen Schuhsohlen. Kostenpunkt: etwa 2 Euro inkl. Versand. Gewinnen auch keinen Schönheitspreis. https://www.aliexpress.com/item/32989538268.html - 140g (Schuhgrösse 42), wenn man die Innensohle rausnimmt. Sohle wasserdicht und somit für feuchte Strassen geeignet und mit rutschfester Sohle. Kostenpunkt etwa 9.50 Euro inkl. Versand. Das sind meine ÖV-Schuhe, die ich immer dann trage, wenn ich nicht in den Berg- oder Skitourentretern an-/abreisen will. Knackpunkt: miese Isolation nach unten. Auf kaltem Untergrund (unter 0°C) wird es schnell erheblich frisch an den Fussohlen. Merkt man, wenn man im Winter um 6 Uhr an der Bushaltestelle wartet. https://www.berg-freunde.ch/exped-camp-slipper-huettenschuhe-bf/ - ebenfalls 140g/Paar. Teurer, nicht 100% wasserdicht nach unten, dafür aber warm und somit ideal für Winterräume und ähnlichem, wenn es kühler werden kann. Sind auch meine Reisehausschlappen bei Besuch woanders sowie für den Flieger auf Langstrecke.
    1 Punkt
  28. Herzlichen Dank das Du uns mit Deinem wunderschönen Reisebericht ein wenig mitgenommen hast. Für mich war es wie ein Kurzurlaub die Texte zu lesen, die Bilder zu genießen und fast schon selber den Wind, die Sonne zu spüren während die Beine immer unruhiger wurden und sofort loslaufen wollten. Im Vergleich zu den bekannten Social-Media Kanälen sieht man hier noch ungestellte, aber viel schönere, Bilder und ehrliche Texte über Höhen, Tiefen, Freuden, Ängste, worin wir uns alle wiederfinden können und es für mich so besonders macht.
    1 Punkt
  29. Vielen lieben Dank. Es erfreut mich, wenn euch mein Bericht gefällt. Falls jemand Fragen zum SI hat, beantworte ich die natürlich gerne @kai Lust darauf hätte ich schon. Nur habe ich gar keine Erfahrung im Schreiben von Büchern und sowieso keine Beziehungen in die Richtung... @waldradler Hmmm... Heimweh hatte ich keines, habe aber schon bestimmte daheim gebliebene Personen vermisst. Ansonsten komme ich gut alleine zurecht. Über ein paar andere Wanderer hätte ich mich trotzdem gefreut. @Steynberg So geht es mir auch ständig beim Lesen oder Hören von Reiseberichten.
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  30. Danke für die interessanten Tourenvorschläge. Geht es da nicht zu hoch hinaus bei einem Start der Tour am 18. Juni? Frage, weil ich zu der Zeit noch nicht in den Bergen war. Da muss man schon noch mit Schnee rechnen oder?
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  31. mochilero

    Extra Schlaufen am Zelt

    OT: Das habe ich bei einem meiner Tarps gemacht - zwei Abspannschlaufen, eine innen und eine außen direkt gegenüber. Diese Stellen waren schlechter abzudichten als einfache Abspannpunkte und es hat dort auch immer mal getropft... Und am Ende hab ich die inneren Schlaufen nie wirklich benötigt. Wenn man so etwas macht, muß man sich geschickter anstellen als ich
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  32. khyal

    Extra Schlaufen am Zelt

    Wenn kein grosser Zug auf die Schlaufe kommt, kann man ohne Verstaerkung arbeiten und einfach die Schlaufe mit ein paar Stichen am Zelt annaehen und eben von aussen etwas Nahtdichter drueber. Wenn man es etwas stabiler machen will, naeht man gleichzeitig ein kleines Verstaerkungsstueck fest. Das geht in ein paar min, das kann man auch prima mit Nadel & Faden machen...
    1 Punkt
  33. Also wenn es wirklich eine reine Silikonbeschichtung ist, dann könntest du eine Schlaufe auf ein Stück Silnylon nähen und das mit Wacker Elastosil E 43 von innen ankleben. Habe mit dem Kleber schon tarps gebaut die immer noch halten.
    1 Punkt
  34. kra

    HW 1 Alb-Nordrandweg

    Die Allee führt, kommend vom Gütersteiner Wasserfall über den Fohlenhof zum Gestütshof St Johann mit einer (damals) sehr erfreulichen Wirtschaft. Im Sommer an schönen Wochenenden ist da jetzt die Hölle los ... Aber, was ich hier schmerzlich vermisse ist der Gütersteiner Wasserfall (in meinen Augen viel schöner als der, allerdings größere, Uracher Wasserfall), die Höllenlöcher, das Rossfeld und das Klettergebiet am Grünen Fels und Wiesfels. Geht der Weg da nicht vorbei sondern kürzt diese "Halbinsel" einfach ab? Das wäre eine Schande. Da ist zwar im Sommer an schönen WE die Hölle los, aber sonst ein wunderschönes Wanderstück direkt am Albtrauf mit beeindruckenden Ausblicken. Mein Weg-Vorschlag von Hohen Urach aus: Zum Uracher Wasserfall (muß halt sein), dann am Rutschenfelsen entlang, ein kurzer Abstecher zum Runden Berg, alte keltische Siedlungsstätte, dann über den Gütersteiner Wasserfall (viel schöner als der Uracher...) weiter immer entlang dem Albtrauf über die Höllenlöcher, gelben Fels, Rossfeld, Wiesfels und Grüner Fels bis zum Gestütsgasthof, dort einkehren und dann weiter bis zum Mössinger Bergrutsch. Der Teil vom Uracher Wasserfall bis Gestütshof ist in meinen Augen der schönste Teil des Albtraufs (als alter Eninger darf ich das sagen ). Wie geschrieben, nicht am WEW im Sommer, aber sonst ein Genuß besonderer Art. Those where the days, my friend, I hope... ach ja....
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  35. Idee 3 - Montafon drunter&drüber Start Nenzinger Himmel (Bus), Tag 1 über Augustenberg zur Pfälzer Hütte Tag 2: Über Schesaplananhütte zur Totalphütte mit Besuch Scheaplana. Sollte die Etappe zu lange sein, auf der Schesaplanahütte nächtigen und abschliessend von der Lindauer Hütte direkt nach Schruns runter und Tilisuna auslassen Tag 3: Von der Totalp zur Lindauer Hütte Tag 4: Bilkengrat, Tilisunahütte und wenn man Lust hat noch kurz auf die Sulzfluh Tag 5: Abstieg Schruns/Tschagguns bzw. Latschau. Ab hier Bus
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  36. rentoo

    HW 1 Alb-Nordrandweg

    Dieser Teil Deiner HW1-Wanderung ist jetzt sehr interessant für mich, da ich damals in Bad Urach aussteigen musste. Danke für die Bilder und für den Text. Das ist eine Motivation für mich, das mir fehlende Stück zu erwandern
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  37. Der karnische Höhenweg soll sehr schön sein, wenn man Etappe 3 und 4 kombiniert sind es 5 Tage. Die Dolomiten hat man ständig zu seiner Rechten. https://trekkingtrails.de/karnischer-hoehenweg/ Die Lagorai Überquerung ist sicher Traumhaft, will ich dieses Jahr machen. Ist aber nur eine 4 Tagestour. Weniger bekannt. https://maps.visitfiemme.it/mobile/de/tour/fernwanderweg/lagorai-ueberquerung/17029966/ GR 5 ab Le Bonhommé finde ich persönlich traumhaft und viele Übernachtungsmöglichkeiten, teilweise auch umbewirtschaftete Hütten, die zur freien Verfügung stehen. https://www.outdooractive.com/mobile/de/route/fernwanderweg/vogesen/ueberquerung-der-vogesen-le-bonhomme-col-de-la-schlucht/111362405/ Den stell ich mal hinten an weil er doch heftigere Etappen hat, dafür dürfte er wenig begangen sein. https://www.alpenvereinaktiv.com/mobile/de/tour/grenzgaengerwanderung-mit-rieserfernerrunde-teil-1/45213622/
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  38. Julia mit Hund

    HW 1 Alb-Nordrandweg

    Tag 9: 25. August, 28km, 840HM, Bad Urach bis kurz vor Lichtenstein Wie ich's mir vorgenommen habe, gehe ich vormittags erstmal in Bad Urach spazieren, schaue mir das hübsche Städtchen an und gönne mir einen Espresso aus einer Siebträgermaschine. Es tut gut, nicht gleich loszulaufen und mir selber ein bisschen Freiraum zu gestatten. Vielleicht hab ich das zu wenig gemacht bislang. Die heutige Etappe geht erst mal hoch zum Uracher Wasserfall. Der Weg dorthin ist nicht wirklich nett, breiter Forstweg, aber oben bleibe ich eine Weile, schaue mir den Fall an und gönne mir eine Schorle. Danach wird es kurz richtig schön mit kleinen Wegen und Blicken auf Felsformationen: Danach ist es dann erstmal wieder mau, landschaftstechnisch, aber immerhin kann man sich das Gefallenen-Denkmal auf der Hohen Warte ansehen: Und es gibt eine schöne Allee, ich meine dass die zum Gestüt St. Johann gehörte und zum Fohlenhof führt, aber ich bin mir nicht ganz sicher: Eigentlich wollte ich dort auch etwas essen oder trinken, aber wie schon so oft ist alles geschlossen und wohl auch schon länger. Kurze Zeit später gibt es eine Hütte (kurz vor dem Speicherbecken), die richtig gut aussieht und auch bewirtschaftet ist, aber nur nicht heute. Ich weiß nicht, ob es Urlaub war oder genau der Tag, an dem sie nicht offen haben. Im Hof war jemand mit Säuberungsarbeiten beschäftigt. Ansonsten hab ich nicht allzu viele Erinnerungen oder Notizen von dieser Etappe. Nur das Ende hab ich noch sehr gut in Erinnerung. Es geht nochmal richtig schön am Trauf entlang. Da ich in Lichtenstein keine richtige Unterkunft gefunden habe und mich auch kein Bus mehr runterfahren würde, beschließe ich, nochmal mein Zelt zu nutzen. Zwischen dem steilen Hang des Albtraufs und den Feldern ist ein schmaler Streifen Wald, der ganz gut dafür geht. Im Sonnenuntergang strecke ich meine Füße aus, die Hündin neben mir. Somit ist dann auch klar, welches Schuhwerk mich durch den HW1 getragen hat: Altras! Ich bin echt ganz zufrieden mit denen, meine ersten 0 Sprengung Schuhe. Das einzige, was mich hin und wieder stört, ist, dass ich ganz schön in ihnen schwimme, wenn der Untergrund rauher wird. Aber das ist ja auf dem HW1 nicht oft der Fall.
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  39. Moin! Mit einem flüssigen Nahtdichter ist das Verkleben des Randbereiches nicht nachhaltig genug. Durch Dehnen und Zerren beim Packen zieht sich der Stoff, sodass es am Rand der Naht, früher oder später zu Rissen in der Versiegelung kommt. Wie Du bei Deiner Zeichnung erkennen kannst, bildet eine Doppel-Kappnaht sowas wie ein Labyrinth. Eindringendes Wasser muss schon einen recht hohen Druck haben, um da durchzukommen. Daher meine Frage nach dem Trocki. (Bei einer Regenjacke sind solche Belastungs-Zonen die Schulterbereiche wo die Riemenpolster aufliegen). Wenn ich einen Bivy baue, habe ich mit anderen Problemen zu tun. Der höchste Druckbereich ist am Boden. Wenn ich dort in einer Pfütze liege und die Naht mit dem Knie belaste, wird wahrscheinlich Wasser durch das Labyrinth eindringen. Dies lässt sich aber durch eine kluge Schlafplatzwahl und eine überlegte Konstruktion des Bivis verhindern. Dafür muss ich nicht zwingend aufwendiges Nahtband verwenden. Auf der Oberseite des Bivys würde ich darauf achten, dass die Kappnähte richtig herum genäht sind. Bei der oberen Darstellung dringt eher Wasser ein als bei der unteren. Mir erscheint eine druckdichte Versiegelung der Nähte bei einem Biwaksack nicht sinnvoll. Ich schätze, dass man sich über selbst erzeugtes Kondenswasser mehr Feuchtigkeit in den Bivy holt, als über eine undichte Naht. Dementsprechend würde ich mein Geld und meine Zeit lieber in ein richtig atmungsaktives Material investieren. (Ein MVTR-Wert 30.000 -40.000 g/m2/24h). VG. -wilbo-
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  40. @Mia im Zelt @schwyzi Hier kommen die Fotos. Vereinfacht habe ich an dem Schnitt vor allem, dass die Ärmel durchgehen (und nicht noch eine vorgeformte Kurve am Ellenbogen haben). Und an den unteren Saum hinten habe ich auch einfacher genäht. Außerdem hab ich das Gummiband in der Kapuze komplett verdeckt. Ich meine, dass es das in etwa an Änderungen war, aber ich bin mir nicht mehr 100% sicher. Was ich nicht soo super finde, ist dass die Kapuze nach vorne hin etwas zu kurz ist. Die Jacke wiegt übrigens 166 g (ich bin 1,70 groß). Was man nicht so gut erkennt: Die Jacke hat vorne eine verdeckte Einschubtasche auf Brusthöhe. Und ja, ich meine genau diese RVs. Ich glaube, dass die Naht undicht ist, die die Tasche unten abschließt.
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  41. Kleines Update: Hat bei mir sehr gut funktioniert. Wenn der Becher ölig ist (von der letzten Mahlzeit), kann die Abdeckung herumrutschen, daher habe ich noch einen Ring aus 3mm elastischer Schnur als Sicherung genutzt und den Becher in seinen Beutel gesteckt. Werde ich auch wieder genau so nutzen, evtl nähe ich mir noch einen passenden "Flaschenhalter" für den Schultergurt dafür.
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  42. DerWanderjunge

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    Hey ihr lieben die Gelegenheit bitte ich doch direkt um mich vorzustellen. Ich bin der Felix, 40 Jahre jung und komme von der Waterkant aus der Hansestadt Hamburg. Wandern über lange Strecken hat mein Herz fest mittlerweile im Griff. Ich liebe das Gefühl von Freiheit und koste dieses seit nunmehr 3,5 Jahren mehr oder weniger voll aus. Jede Möglichkeit wird für eine Tour genutzt und die Kilometer verfliegen leider all zu oft wie im Traum. Im diesem Jahr möchte ich den NST abwandern. Da ich wenn alles wie gedacht klappt im Juni starte, mein Gear aber noch zu wünschen lässt was die 4 Jahreszeiten Tauglichkeit angeht, werde ich versuchen 2000Km+ zu wandern. Ca 3-3,5 Monate habe ich dann Zeit. So weit mich mein Herz und meine Füße tragen ist das Motto auf dieser geplanten Tour. Ich freue mich über neue Bekanntschaften, gerade das Segment UL Trekking fasziniert mich momentan sehr Dank dieser Community habe ich schon einiges gelernt, danke dafür Also fühlt euch gegrüßt bzw. begrüßt. Der "Wanderjunge" Felix
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  43. Mart_n

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    Hallo Zusammen, obwohl ich schon meinen ersten Beitrag geschrieben habe, möchte ich mich hier natürlich gerne bei Euch vorstellen. Ich heiße Martin, bin 44 Jahre und ich wohne mit meiner Partnerin, unserer kleinen Tochter (3) und unserem Hund in einem alten Fachwerkhaus in Lohmar nahe Köln. Meine Partnerin kommt ursprünglich vom Bodensee, aus der Nähe von Friedrichshafen, wo wir oft und viel Zeit bei meinen Schwiegereltern verbringen. Ich bin Soldat bei der Luftwaffe. Mein Leben hat sich in den letzten Jahren ganz schön geändert, ich mache Musik und früher stand dies bei mir an erster Stelle. Es ist zwar immer noch ein wesentlicher Faktor in meinem Leben, aber mittlerweile sind andere Dinge in den Vordergrund getreten. Ich war schon immer gerne draussen, bin schon als Kind viel in den Alpen und im Elsass gewandert und war in einem Radsportverein. Dann kam der Job und meine Outdooraktivitäten nahmen leider ab. Seit einigen Jahren blüht meine Leidenschaft zu draussen sein aber immer wieder mehr auf. Hauptsächlich fahre ich Mountainbike und versuche einmal im Jahr mit meinen Freunden eine längere Tour zu machen. Wir waren zB am Gardasee, in Slowenien, in Schottland aber auch in unserer Heimat schon viel unterwegs. Dieses jähr steht unser erster Alpencross an. Letztes Jahr war ich das erste mal Bikepacken, mit Hängematte und Tarp unterwegs. Neuerdings habe ich mir zu meinem MTB auch ein Gravelbike geholt, hauptsächlich für den Arbeitsweg, aber auch hier schwirren mir Ideen im Kopf herum, die ich gerne umsetzen möchte. Das wandern kam ehrlich gesagt etwas kurz, wir waren einmal für 5 Tage in Schottland unterwegs, das war aber leider auch meine einzige größere Tour. Im März werde ich mit ein paar Freunden aber ein paar Etappen den Rheinsteigs in Angriff nehmen. Was mich total mitgenommen hat, war meine erste Gipfelübernachtung auf dem Grünten im Jahr 2016. Auch wenn die Ausrüstung weit entfernt von optimal war, es hat mich trotzdem nachhaltig geprägt. Letzten Sommer habe ich eine Nacht auf der Winterstaude verbracht, wesentlich besser vorbereitet und ausgerüstet, unvergesslich! Durch meine kleine Tochter bin ich oder besser gesagt sind wir auch wieder viel mehr draussen unterwegs. Klar, eigentlich sind es nur Spaziergänge, aber es macht mir soviel Spaß der kleinen die Welt zu zeigen und die Natur näher zu bringen, dass ich es kaum erwarten kann mit ihr das erste mal über Nacht draussen zu sein. Bisher war ich ehrlicherweise nie der absolute Gewichtsoptimierer, mein Motto lautete immer: So leicht wie möglich, so schwer wie nötig. Das trifft auch weiterhin auf mich zu, jedoch stelle ich mir mittlerweile die Frage: Was ist "so schwer wie nötig"? Ich habe mir natürlich in den letzten Jahren immer mal wieder Ausrüstungsgegenstände gekauft und schon versucht darauf zu achten, zB einen Evernew Titantopf zu kochen statt etwas aus Edelstahl, aber ich glaube da kann ich noch vieles besser machen. Oftmals ist es für mich ein Abwägen, da ich natürlich unsere finanziellen Mittel gut einteilen muss. So habe ich mir zB einen Schlafsack anstatt eines Quillt gekauft, da mir ein Kopfschutz wichtig ist. Allerdings habe ich schon versucht das Leichteste zu nehmen, was vom Preis für mich okay ist (hier zB der RAB Ascent 500, den ich im Angebot bekommen habe, ich weiß, es geht mit Sicherheit leichter, aber ich bin ja §Einsteiger"). Auch bei dem Laufrad und dem ersten Fahrrad für meine Tochter stand Gewicht zB ganz weit oben, schließlich muss sie es ja bewegen und soll Spaß dabei haben (es ist sowohl das Woom 1 als auch das Woom 2 geworden). Naja, ich habe mich hier angemeldet, um viel zu lernen, meine Fragen beantwortet zu bekommen und Erfahrungen auszutauschen. Es fasziniert mich, was alles möglich ist, auch der Bereich Multiuse und MYOG ist total interessant für mich. Ich freue mich auf diese Community und Danke, dass ich dabei sein darf! Beste Grüße, Martin
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  44. Clepto

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    Bei dieser Gelegenheit wollte ich mich auch kurz vorstellen, ich bin Fabian 27 Jahre alt und komme aus Bad Oeynhausen (am Wittekindsweg). Hatte bisher eigentlich nichts mit wandern oder UL am Hut, bin aber durchs Fahrradfahren auf den Geschmack von Outdooraktivitäten gekommen. Ich konnte schon viele Tipps in der Gruppe finden und befinde mich grade bei einem Baseweight von ca. 5,5-6kg (ich weiß ist euch viel zu schwer, aber mein Start und ab jetzt soll es nur weniger werden Ich möchte dieses Jahr so einige Touren machen und mich damit auf etwas längere Touren vorbereiten. in diesem Sinne, danke für eure ganzen Tipps und Erfahrungen. Als Anfänger ist dies echt Gold wert und man kann einiges lernen oder umsetzen.
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  45. ananasjagthirn

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    Hallo, ich wollte mich nun auch mal vorstellen. Ich bin 27 Jahre alt, komme gebürtig aus der Nähe von Wolfsburg/Braunschweig und wohne nun mit meiner Partnerin in Leipzig. Seit letztem Jahr haben wir einen Hund und sind dadurch aufs Wandern/trekken gestoßen, da andere Art von Urlaub mit Hund schwierig sind. Grundsätzlich möchten wir daher auch auf Flüge verzichten und eher mit dem Zug anreisen. Wir haben nun nach und nach, vor allem mit Hilfe des Forums, unsere Ausrüstung zusammen und wollen vermutlich im Frühjahr einige Einsteigertouren machen (Harzer Hexenstieg, Rennsteig, Ith-Hills-Weg). Ans draußen schlafen muss sich unser Hund vermutlich noch gewöhnen, das üben wir bei etwas angenehmeren Temperaturen im Garten. Im Juni geht es dann ohne Hund nach Slowenien in den Triglav-Nationalpark bzw. an der Soča entlang. Falls da jemand Tipps für uns hat, immer her damit Grüße, ananasjagthirn
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  46. Sooo - ich bin nun von der Tour zurück und wollte nochmal ein Feedback zum Exped UL 60 Liter geben. Würde ich die 60L Variante wiederkaufen oder weiterempfehlen für zukünftige Weitwanderungen? Die Antwort ist nein. 60 Liter ist einfach zu groß, wenn der Rucksack vom Volumen her vollgepackt war, konnte ich ihn vom Gewicht her nicht mehr problemlos tragen. Das allein wäre ein Grund für mich beim nächsten mal auf jeden Fall zu der kleineren Variante zu tendieren und auch anderen zu empfehlen, diese auszuwählen. Denn was nützt der überschüssige Platz, wenn er nicht genutzt werden kann, dann kann ich mich auch für die kleinere und leichtere Variante entscheiden und habe auch nicht so viel Spielraum doch noch unnötiges Zeug mitzunehmen. Von dem Prinzip an sich und von der Qualität des Rucksackes bin ich überzeugt. Ich war ein halbes Jahr damit wandern und weitere zwei Monate Reisen und er ist weiterhin top in Schuss. Es ist keine Naht aufgerissen und auch ansonsten ist kein Defekt entstanden. Das Tragesystem am Rücken fand ich angenehm - die Luft konnte super zirkulieren, wodurch mich der Schweiß am Rücken kaum gestört hat (geschwitzt habe ich trotzdem, aber das hätte ich auch ohne Rucksack). Ich fand es beim packen sehr praktisch, dass er aufrecht steht. Die Taschen an den Hüftgurten fand ich hingegen etwas klein, die Digitalkamera oder das Handy haben dort leider nicht reingepasst, das wäre noch praktisch gewesen. Glaube beim nächsten Mal würde ich die 45L version ausprobieren, vielleicht mit dem Netz, dass man vorne montieren kann. Ach ja - das hatte mir auch ein bisschen gefehlt, der Platz außen Dinge zu verstauen, an die ich tagsüber mal ranwollte. Habe die Snacks in den Flaschen-Taschen verstaut. Für alles andere musste den Rucksack doch fast immer auf- und wieder zumachen...Auch das nasse Zelt musste wieder zurück in den Rucksack (natürlich in einer Plastiktüte, aber trotzdem...) Also nächstes Mal mit Netz. Ansonsten fand ich ihn super und gebe zu konkreten Rückfragen gerne Antworten! Liebe Grüße Alina
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  47. schwyzi

    Isopulli basteln?!

    Kauf ne größerer Wärme-Jacke, die spannt auch beim Sitzen nicht. Und lehn' dich nicht an. Problem gelöst. Falls du gern nähen mochtest, ich hab da vielleicht das passende Material: Ist so ein Netzstoff, wie er bei Kontaktrücken von Rucksäcken verwendet wird. Wird sich beim Anlehen vielleicht auch etwas zusammendrücken, ist aber flexibler als Isomatte, leicht und luftdurchlässig. Falls du da "Streifen" von haben möchtest, schreib mir die Maße per PN, kannst du gern haben . LG schwyzi
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  48. Bei techtest gibt es 'nen Bericht zur Veger https://techtest.org/test-veger-v2053-20000mah-extrem-leichte-und-guenstige-powerbank/ (Finde leider keinen ausreichend seriösen Shop (Blitzwolf... Naja?), um sie zu erstehen. Ansonsten nur über Amazon verfügbar und somit für mich leider raus. Schade, denn die Daten sind auf den ersten Blick wirklich interessant)
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  49. Hallo Stefan @bitblaster, danke dir für deine Unterstützung und deinen Aufruf. Leider war ich jetzt schon länger nicht mehr im Forum unterwegs. Bei mir läuft derzeit einfach anderes wichtiges ab. Ich war schon verwundert wieso sich plötzlich mein E-Mailaccount mit neuen freizuschaltenden Kommentaren im Blog füllt . Aber jetzt verstehe ich. Freut mich, dass die Community da auch so unterstützt. Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen bedanken die mich in irgendeiner Weise unterstützen oder an mich denken! Ihr seid echt klasse. Das ist auch eines der Dinge die ich schon jetzt aus meiner Erkrankung mitnehme. Die Menschen um einen herum geben so viel, sind so positiv. Ich bin beim besten Willen kein sonderlich sozial verankerter Mensch aber ich bin beeindruckt was trotzdem für Unterstützung auf mich einprasselt. In gewisser Weise fühlt es sich an wie Trail Magic, getreu dem Motto "The trail provides". Ganz generell hat eine weite Wanderung soviel mit der Auseinandersetzung mit einer schweren Krankheit zu tun. Irgendwann möchte ich darüber auch einen Blogbeitrag schreiben. Irgendwann möchte ich meine Weitwanderungen auch auf ein anderes Fundament betten (z.B. Spenden für Organisationen, etc.). Irgendwann komme ich zurück und hole mehr aus meinem Leben als zuvor heraus. Denn eines wurde mir mal wieder vor Augen gehalten, das Leben ist kostbar. Genieße jeden Moment davon. Ich bin so dankbar für alles was ich bereits erleben durfte. Für jeden einzelnen Kilometer den ich gehen, laufen, rennen durfte. Und ich bin dankbar dafür die UL-Szene vor Jahren entdeckt zu haben und mich einen Teil davon nennen zu können. Eine wahrlich tolle Community. Aber genug der Sentimentalitäten. Nochmals DANKE an alle, ein frohes Weihnachtsfest inkl. gutem Rutsch und natürlich ein wunderbares Outdoorjahr 2023 an alle! Schöne Grüße, Dominik
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  50. @janphilip In einigen Punkten muss ich leider nochmal nachhaken, da hier meines Erachtens einige Dinge (technisch) nicht ganz richtig dargestellt werden. Der Link zu "Island" ist eben ein spezieller Service für Island. Das Beispiel mit dem Nationalpark macht auch Sinn, den Plan ggf. bei den Rangern zu hinterlassen. Aber der Link zu "Alpen" hat nichts mit Registrierung zu tun, mir wäre nicht bekannt, dass man seinen Tourenplan bei irgendeinem Rettungsdienst hinterlegen könnte. Auch hier würde ich nicht voll zustimmen. Das funktioniert mit Sicherheit auf dem Wasser und daher kommen diese Systeme ja auch. Die Geosar Satelliten sind geostationär. Geostationäre Satelliten kann es nur auf der Äquatorebene geben. Der Winkel zu diesen Satelliten ist hierzulande schon ziemlich flach, das sieht man sehr gut daran, in welchem flachen Winkel die TV-Satschüsseln ausgerichtet sind. Wenn Du dann "zwischen zwei Felsen liegst" könnte auch das nicht mehr funktionieren. GPS Fix ist heutzutage kein Problem mehr. Die Positionsbestimmung mittels Doppler ist sehr ungenau und beträgt 1-3 Seemeilen. Die meisten PLBs haben heutzutage einen GPS Empfänger eingebaut. Der PLB sendet dann seine Position digital auf der 406MHz an die Satelliten. Ich denke, dass mit dem Doppler ist wegen älteren PLBs, um eine Chance zu haben, auch diese zu lokalisieren. Woher hast Du das? Ich wüsste nicht, dass die PLBs technisch einen Rückkanal haben. Das Beispiel ist doch kein Negativbeispiel. Es hat funktioniert, auch mit der Kommunikation, die Hilfe ist gekommen. Der Beitrag ist eher ein Beispiel für schlechte Vorbereitung, der Notruf wäre nämlich vermeidbar gewesen. Du Aktivierung ist genauso einfach wie bei einem PLB, man muss die SOS Taste drücken. Sie werden Dich sicher nicht in der Pampa verschimmeln lassen, irgendwas müssen sie machen. Das wäre sonst unterlassene Hilfeleistung. Dann hast Du in der Tat Pech gehabt. Aber es gibt nicht für alle Versäumnisse im Leben immer einen doppelten Boden
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