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Ultraleicht Trekking

Geeignete Begleitung finden


Freedom

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Hallo zusammen!

Bin noch etwas neu hier.. das Forum ist super, man findet allerhand nützliche Tipps bezüglich allen möglichen Themen!

Leider musste ich die Erfahrung machen, dass in meinem Umfeld nicht so viele Personen gerne wandern. Gerade die Touren mit Zelt in den Bergen, sind wohl für viele Leute etwas zu "extrem". Daher wollte ich mal fragen, wo habt ihr eure Begleitpersonen her? Habt ihr alle Partner, die das Hobby teilen? Oder unternehmt ihr solche Touren grösstenteils alleine? 

Ich möchte eines Tages den AT wandern, ist aber noch nicht ganz so aktuell. Trotzdem möchte ich die Zeit bis dahin nutzen, um ein paar Erfahrungen zu machen. Gerade habe ich eine zweitagestour in den Bergen gemacht (mit einem Wanderkollegen, den ich gut mag, der aber eine ZU andere Vorstellung vom Wandern hat, wie ich, so dass dies in Zukunft nicht mehr zusammen klappen wird...), und festgestellt, dass ich noch sehr viel am Gewicht der Ausrüstung arbeiten muss... Traue mich aber sicherheitstechnisch irgendwie nicht so ganz alleine in die Pampa. Kennt ihr dieses Problem? 

Herzliche Grüsse

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Da ich in letzter Zeit eher längere Touren (>300km, sehr viele Höhenmeter) betreibe, finde ich im Freundeskreis auch keine Mitwanderer mehr.

Wenn man alleine startet, heißt dies aber nicht, dass man die Tour alleine beenden muss. Mitwanderer findet man, auch für zukünftige Touren, am ehesten unterwegs. ;-)

Man kann auch zuerst geführte Touren, evtl. auch Ausbildungskurse (-> Sicherheitsgefühl stärken) machen und sich dort Tourenpartner anlachen.

Bearbeitet von fettewalze
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Das Problem mit den Wanderpartnern kenne ich auch... für kürzere Touren findet sich noch meistens jemand, aber wenns länger wird siehts schlecht aus. Aber wie schon Fettewalze sagt, finden sich je nach Tour meist auf dem Weg Mitwanderer. Komme gerade von dem München-Venedig Traumpfad zurück. War von den 23 Tagen nur die ersten drei Tage alleine unterwegs und dann die restliche Zeit mit den selben drei Wanderern.

Alternativ wirst aber vielleicht auch hier im Forum fündig :)

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vor einer Stunde schrieb Mittagsfrost:

Das Beste ist, zum Herbsttreffen zu kommen. Da findest Du jede Menge Gleichgesinnte, vielleicht sogar jemanden aus Deiner Gegend.

Danke für die Anregung. Es wird mir dieses Jahr nicht möglich sein. Vielleicht klappts beim nächsten Treff :)

Ja bei längeren Trails wie z.B. dem AT habe ich auch schon gehört, dass man schnell Mitwanderer findet. Vielleicht hat man auf so einer langen Tour auch gerne zwischendurch mal einen Tag für sich... 

Für kürzere Touren bin ich am liebsten an relativ schlecht frequentierten Orten unterwegs. Sollte ich vielleicht mal überdenken... 

Falls jemand Lust hat und zufällig einigermassen in der Nähe (Bodensee) wohnhaft ist, dürft ihr euch gerne melden :)

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Vielleicht buchst du erstmal geführte Touren. Hab ich im hohen Atlas in Marokko auch Mal gemacht. Die Gruppe schafft Sicherheit, und du kannst die Tour genießen ohne dir zu viele Gedanken machen zu müssen. Eine Frau aus dieser Gruppe hatte in ihrem Bekanntenkreis auch keine mitwanderer gefunden, und bereiste seitdem Treks in Nepal, oder sonstwo. Auch um die Organisation der Tour braucht man sich dann keine Gedanken zu machen.

Wenn du mit der Zeit Erfahrung und Sicherheit gewonnen hast, kannst du deine Touren ja selbst planen und durchziehen.

Ich selbst mache familiär bedingt im Augenblick nur sehr kleine Touren, meist nur über eine Nacht. Diese overnighter sind allerdings gut geeignet um neues auszuprobieren, also vielleicht auch ein möglicher Ansatz für dich.

Bearbeitet von Norweger
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Es gibt übrigens kaum einen Fernwanderweg auf der Welt, der sich besser für Solowanderer eignet als den Appalachian Trail.

Wer nicht alleine sein will findet an den beliebten Shelters und Campsites fast immer Gesellschaft, wer seine Ruhe haben will bleibt einfach woanders. Jeder hat die Möglichkeit, nach seinem Geschmack zu wandern - das kann ich dir nach den ca. 3500 km versichern!

Gruß!

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Dann hier aber doch noch mal ein Plädoyer fürs Solowandern:

- Du kannst die Termine nach eigenem Gutdünken legen, ebenso Resupply, Tageskilometer, Geschwindigkeit, Pausen etc. Wie du ja anscheinend schon festgestellt hast, kann eine Begleitung da einiges anders vorhaben, gerade wenn man selbst mit ultraleichter Ausrüstung unterwegs ist und der andere nicht. Aber auch unabhängig davon wollen manche nun mal entspannter, andere sportlicher gehen.

- Man lernt meiner Meinung nach mehr beim Solowandern. Die komplette Navigation muss allein gemacht werden, die kritischen Entscheidungen muss man selbst abwägen, die richtigen Campstellen gefunden werden etc.

- Ich nehme eine Wanderung deutlich intensiver wahr, wenn ich alleine gehe. Auf dem Cape Wrath Trail war ich mit einem Freund unterwegs und das hat sicher viele gute Seiten. Wenn man morgens aus dem Zelt schaut und den Schneesturm sieht, wirkt das nicht so bedrohlich, wenn drei Meter weiter ein anderes Zelt steht. Aber dennoch war der eine Tag, an dem wir verschiedene Routen gelaufen sind, wohl der "magischste" der Wanderung. Alleine in ein leeres Tal zu schauen, ist einfach was anderes, als wenn 2 Meter hinter dir noch jemand steht.

- Ich weiß ja nicht, was du mit "Pampa" meinst, aber in den Schweizer Bergen sollte man doch meist nahe genug an einer Hütte zelten können, um da im Notfall hinzukönnen, Etappen dürften sich je nach Wetter umplanen lassen und so weiter. Man kann oft auch auf einer Dreitagestour 2 einfachere Etappen machen, um die Routinen reinzukriegen, und eine schwierigere, um seine Grenzen zu erweitern. Oder auch erst mal jede zweite/dritte Nacht in einer Hütte verbringen, um sich auch psychisch wieder etwas entspannen zu können (und sein Mitteilungsbedürfnis zu stillen).

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Herzlichen Dank euch allen für die Tipps! Hat ein paar Gedanken dabei, die ich mir gar noch nicht so gemacht habe... :)

@Dr. Seltsam Da hast du allerdings recht! Ich habe grundsätzlich keine Probleme damit, allein zu sein. Habe es aber nie ausprobiert für wie lange... :)

Was mir aber schon etwas Respekt einflösst, sind medizinische Notfälle oder ähnliches. Vielleicht ist diese Sorge aber auch "überbewertet"... Mann muss sich dann halt einfach zu helfen wissen, das muss man aber so oder so, wenn man abseits der Zivilisation unterwegs ist. Ob alleine oder nicht...

Gruss

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Hallo.

Auch ich bin immer alleine unterwegs. Es gibt einfach niemanden, der freiwillig im Wald schläft. Mitmenschen betrachten mich mit einer Mischung aus Bewunderung und Kopfschütteln. Andere Wanderer unterwegs finden es meist toll, dass ich mich das 'traue' - dabei denke ich immer, draussen sein ist doch das normalste auf der Welt. Ursprünglich kommen wir doch von 'draussen'. Es gab ja schon Lebewesen vor der Zivilisation... ;)

Ich schlafe draußen besser als zu Hause.

Naja, ich finde die Kontakte unterwegs meist nett und unterhaltsam. Es sind oft nur kurze Begegnungen.

Was die Leute am meisten irritiert, ist, dass ich eine Frau bin :)

Die meisten finden das 'mutig'. Ist ja so gefährlich nachts im Wald... dann erzähle ich, dass doch nur Zecken gefährlich sind und daß ich sie mir regelmässig mit der Zange rausziehe. 

Also, ganz ernst, für mich ist es die beste Erholung eine kleine oder große Tour zu machen. Da draußen gibts einfach keinen Stress. Außer Hunger/Durst/Hitze/Kälte/Schmerz/Schlafplatz finden.

Was für mich alleine schwierig ist: sehr schlechtes Wetter (starkes Gewitter/Sturm/Starkregen) und (auch kleine) medizinische Probleme. Da fühle ich mich zu zweit / mehreren wesentlich sicherer. Irgendwie kann man sich da besser mental unterstützen. Letztes Wochenende hatte ich verrückte Schmerzen im Handgelenk, 2 Tage lang, ich hätte fast die Tour abgebrochen. War wohl nur verstaucht und nach 3 Tagen wieder gut.

Ansonsten genieße ich die Ruhe ganz alleine. Es kommt ja sowieso niemand mit. Ich hab mich dran gewöhnt. Und, wie auch schon geschrieben wurde, ich kann tun und lassen was ich will. Manchmal bin ich bisschen stolz. ;)

Ich bin übrigens ca 200km vom Bodensee entfernt - falls Du mal einen Wanderpartner suchst...

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Am 21.9.2018 um 22:48 schrieb fettewalze:

So nah an den Alpen sollte es eigentlich ein Leichtes sein, Tourenpartner zu finden. Gehe doch mal zum örtlichen DAV-Ortsverein und lass Dir mal zeigen, wen und was sie so zu bieten haben. Meist kommt man über die Kontakte dort in bestimmte WA-Gruppen rein, die öfter Mitwanderer etc. suchen.

Wäre auch mein Tipp. Ansonsten mache doch einfach mal hier oder im ODS einen Aufruf, vielleicht meldet sich ja jemand.

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Moin, moin,

mir geht's fast genauso wie @hiker.

Ich habe irgendwann beschlossen, nicht mehr auf etwas zu verzichten, nur weil keine/r mitkommen will. Also mach ich mein Ding allein.

Bin gerade aus Schottland zurück (Reisebericht folgt noch) und habe festgestellt, dass ich die üblichen Sprüche "Ganz allein und dann als Frau? Da hätte ich Angst!", etc. nur in Deutschland zu hören bekomme. In Schottland lief das eher so ab (ca. 50 km vor Fort Augustus in der Pampa, gegen Mittag):
Schotte: "Du willst in die Berge?"
Ich: "Ja. Ich will nach Fort Augustus."
Schotte: "Heute noch?"
Ich: "Nee, das schaffe ich nicht. Ich habe mein Zelt dabei und werde mir einen Platz zum Übernachten suchen".
Schotte: "Ach so. Dann ist ja gut."
Dort ist es einfach ganz NORMAL. Das war so erholsam!

Ich habe dort unser Garmin mitgehabt, um es mal auszuprobieren. Wenn wir keins hätten, hätte ich auch nichts derartiges mitgenommen, aber ich muss sagen, dass es mir auf der Strecke zusätzliche Sicherheit gegeben hat. 

Ansonsten habe ich den personifizierten Egoismus ausgelebt und es sehr genossen ;-) 

 

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Die richtige Person zum Wandern ist ein seltenes Wesen. Über die Jahre verändern sich dann oft auch noch die Prioritäten oder Möglichkeiten. Mein langjähriger Wanderpartner macht heute nur noch Tagestouren, ich bin immer noch gerne mindestens ne Woche auf Strecke - er möchte lieber schlendern, ich gehe das mitunter eher sportlich an.

Da ich immer parallel auf Solotouren war, muss ich sagen: zusammen wandern geht alleine oft besser. Was ich meine: wenn ich mit einer Person 24/7 wandere, ist klar, dass Differenzen offener zu Tage treten, insbesondere, wenn kritische Entscheidungen anstehen oder Kompromissen für beide Seiten immer nur den halben Spaß bedeuten. Es ist toll, wenn es funktioniert, aber auch kein Drama, wenn nicht. Denn wenn Du nicht vollkommen off the beaten path unterwegs bist, wirst Du auch als Solowanderer ganz automatisch immer wieder mit Leuten ein Stück laufen, Entscheidungshilfe von ihnen bekommen oder einfach nur eine gute Zeit abends an der Zeltstelle oder in der Hütte haben.

Wenn Sicherheit ein großes Thema für Dich ist, nimm einen Notfallsender mit. Ansonsten kann ich nur sagen: geh alleine los. Mir zumindest hat das ganz andere Horizonte eröffnet. Und wenn Du es machst: schreib danach hier mal drüber ;)

Bearbeitet von KlotzWasser
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Ich möchte ebenfalls eine Lanze für's Solowandern brechen. 

Als ich mit Wandern begann, war die Situation die, dass sich in meinem Umfeld schlicht kein anderer für diese Art von Wandern interessiert hat. Also musste ich es zwangsläufig alleine angehen.

Aber eigentlich war für mich ohnehin von Beginn an klar, dass ich das alleine machen möchte. Kompromisse muss ich im Alltag genug eingehen (Familie, Arbeit, Freunde etc.) Wenn ich draußen unterwegs bin, möchte ich keine Kompromisse machen müssen. Es sind alles meine Entscheidungen. Egal, ob sie sich im Nachhinein als richtig oder falsch erweisen. Das ist einfach ein richtig gutes Gefühl. 

Ungewohnt ist vor allen Dingen immer das erste Mal. Ob es die erste Übernachtung allein im heimischen Wald ist, die erste Trekkingtour allein in Skandinavien auf markierten Pfaden oder die erste weglose Trekkingtour allein in Skandinavien. 

Die eigenen Grenzen verschieben sich auch mit den gemachten Erlebnissen. Interessant fand ich z.B. das Gefühl, das ich hatte, als ich kürzlich in Norwegen von einer bestimmten Stelle aus über den Nationalpark Femundsmarka blickte, durch den ich zuvor durchgewandert war und wie das Gefühl war, als ich vor Jahren auf meiner ersten Solotrekkingtour in Skandinavien von der gleichen Stelle aus über das Gebiet blickte. Damals war ich heilfroh, dass ich es noch vor der Dämmerung aus dem Teil mit dem Bergwald herausgeschafft hatte. Um nichts in der Welt hätte ich da die Nacht verbringen wollen. Dieses Mal hatte ich einerseits dort übernachtet. Und weil die Tour aufgrund mangelnder Vorbereitung nicht ganz so gelaufen war, wie ich sie mir vorgestellt hatte, dachte ich mir dabei noch: was für ein wunderbares Gebiet! Ich komme wieder, beim nächsten Mal besser vorbereitet und dann kriege ich das auch genauso umgesetzt, wie ich mir das vorstelle!

Aber allein Wandern ist auch nicht jedermanns Sache. Und falls es Deins nicht ist, findest Du hier im Forum ganz bestimmt die richtigen Mitstreiter. Auch das hat bei mir z.B. geklappt. Wie Du das angehen kannst, wurde ja schon beschrieben.

In abgelegenen Gebieten finde ich einen Notfallsender eine gute Sache.

Bearbeitet von Roiber
Absätze getauscht
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  • 1 Monat später...

Ich bin in diesem Thema extrem liberal. 

Alles bis 5 Mitwander ist für mich super. Genauso wie alleine. 

Manchmal bin ich extrem gesellig und möchte einfach nicht alleine gehen und manchmal schließe ich mich ner DAV opawanderung an und habe dort auch ne Menge Spaß. Auch das unterhalten aufm Trail gefällt mir, genauso wie tagelang nicht quatschen. Mir völlig egal. 

Wenn jemand gar nicht alleine wandern mag, versteh ich das. Wenn jemand immer mindestens zu zweit sein mag passts doch auch. Und ich verstehe jeden Solo wanderer. Soll jeder so machen wie er mag. 

Falls jemand Interesse hat zu wandern, bei mir darf sich einfach jeder melden. Die Tour entscheidet dann ob man sich ein zweites Mal trifft. 

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Am 21.9.2018 um 21:06 schrieb Freedom:

....Daher wollte ich mal fragen, wo habt ihr eure Begleitpersonen her? Habt ihr alle Partner, die das Hobby teilen? Oder unternehmt ihr solche Touren grösstenteils alleine?
...
... Traue mich aber sicherheitstechnisch irgendwie nicht so ganz alleine in die Pampa. Kennt ihr dieses Problem?

Nee mit meiner Liebsten kann ich da nur einen Teil der Sachen machen...
- Wochenlang im Wald leben
- Mit der Fahrtenjolle & Zelt unterwegs sein
- Mit dem Canadier unterwegs sein
Aber z.B. mit dem MTB mit Zeltgepaeck, Wandern mit Rucksack oder Wintertouren ist nicht ihr Fall...

Lange Wandertouren mache ich eher alleine, zum Einen kamen da bis jetzt mit denen, mit denen ich mir eine lange Tour haette vorstellen koennen, aus Termingruenden keine Tour zustande und gerade, wenn tagelang heftige Bedingungen sind, finde ich das leichter durchzuziehen, wenn ich da "in meinem Strom" bleiben kann.... wobei ich aber zugegebenermassen noch nie in einer derartigen Situation mit Mehreren war...

Kuerzere Touren von ein paar Tagen mache ich auch gerne mit Mehreren, dass sind dann entweder Freunde, oder Kollegen oder Stammtischleute, oder alles :-D

Mit dem sicherheitstechnisch nicht alleine gehen, kenne ich nicht, aber ich bin auch seit mehreren Jahrzenten viel unterwegs und habe auch schon alleine viel "lustige" Sachen neben Wandern gemacht wie z.B. mehrere Monate mit dem Surfbrett zwischen deen griechischen Inseln unterwegs, oder mit dem Motorrad in der Sahara unterwegs gewesen.
Fuehlte mich dabei auch immer sicher, aber hatte z.B. mit dem Motorrad auch das Werkzeug bei, um es bis in die letzte Schraube zu zerlegen und fuer etliche Tage Wasser.

Es ist mit Sicherheit sicherer :mrgreen: mit Mehreren oder wenigstens mit nem Sat-Phone o.A. unterwegs zu sein, aber da hat jeder seinen eigenen Weg.





 

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Ich bin meist als Bikepacker und fast immer allein unterwegs - mag das auch. Einerseits kam eine angedachte Begleitung (z.B. mein Sohn) terminlich bislang selten zustande. Andererseits bin ich halbwegs kontaktfreudig und kann unterwegs mit Gesprächen rechnen. Weil ich auf dem Bike schneller bin, passiere ich recht häufig Wanderer, steige dann manchmal ab und schiebe, plaudere eine Weile. Aber wegen derselben Kontaktfreudigkeit tut es mir mal gut, über längere Passagen eben allein zu sein. Die Solo-Touren haben sozusagen eine Funktion in meinem Gesamtsystem. 

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@Freedom

Bis zum Sommer dieses Jahres habe ich meine Touren fast immer mit Begleitung gemacht. In diesem jahr bin ich tatsächlich einen 160km Weg alleine gelaufen. Komisch waren nur die ersten beiden Tage (Da war auch die Handynutzung ziemlich hoch :-))

Aber dann habe ich das Handy weg gepackt und mich nur noch auf auf den Weg, die Natur und auf mich konzentriert. Und was soll ich sagen? Es war toll! Und ich freue mich schon richtig auf das nächste Mal. I

Ich denke, mit einem Aufruf in diesem Forum wirst Du schon jemanden in Deiner Region finden.

 

Gruß

rentoo

 

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Ich (männlich, 36) habe bisher auch fast alle Touren alleine gemacht (abgesehen von einer geführten auf dem E5 und einer Tour mit meiner Schwester und Übernachtung in Pensionen). In meinem Umfeld wollen alle nur Tagestouren machen und finden es schräg, draußen zu übernachten unterm Tarp bzw. in Schutzhütten. Noch dazu mit so viel Gepäck... Dabei würde ich gerne mal zu zweit oder dritt sowas machen. Ne große Gruppe ist dann wieder eher nichts für mich glaube ich.

Irgendwann würde ich gerne mal in Schweden oder Schottland wandern, aber alleine traue ich mich das nicht. Bisher war ich nur in Deutschland unterwegs (Sauerland, Harz, Thüringer Wald, Erzgebirge, Lüneburger Heide, Deister, Ith) - was ja auch immer wieder schön ist.

Ich komme ziemlich genau aus der Mitte Deutschlands. Meine Touren waren zwischen 2 und 12 Tagen bisher, 20-30km am Tag. Neben dem wandern suche ich gerne Geocaches und bearbeite Openstreetmap. Manche Touren habe ich auch mit dem Rad gemacht. Wenn ich faul bin und weniger schleppen will, dann schlafe ich im Auto auf einem Waldparkplatz und mache von dort aus Tagestouren :D Also falls jemand mal Lust auf ne gemeinsame Tour hat und denkt das könnte passen, dann könnt ihr euch gerne melden.

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