Beim Titel dachte ich kurz, hier hat sich ein deutlich ernsteres Beziehungsthema verirrt
Viel ist ja schon gesagt, ich lasse dir mal ein bisschen Grundlagen zu den sozialpsychologischen Effekten da, auf dem das Meiste davon beruht. Wenn Du verstanden hast, wie Motivation, Meinungsbildung etc. grundsätzlich funktioniert, lässt sich daraus eine Strategie stricken, wie Du deinen Partner subtil konvertierst. Ist ja auch nichts anderes als Überzeugungsarbeit in allen anderen sozialen und ökonomischen Bereichen. Wie manipulativ Du mit deinem Partner umgehen möchtest, steht natürlich auf einem anderen Blatt
Finde Wege, intrinsische Motivation zu entfachen, anstelle extrinsische Motivation oder gar Druck/Zwang/rationale Argumentationsketten aufzubauen. https://en.m.wikipedia.org/wiki/Motivation
Die Argumentation, wie schlimm der Urlaub wird, wenn er nicht den schweren Rucksack erleichtert, zieht weniger, als die, wie toll es doch ist, wenn der Rucksack leicht ist, auch noch den eigentlich zu schweren Lieblingspulli weiter einpacken zu können. https://en.m.wikipedia.org/wiki/Loss_aversion
Erlebnisse immer schön nach Peak end rule / primacy/recency Effekt konzipieren https://en.m.wikipedia.org/wiki/Peak–end_rule
Kognitive Dissonanz erzeugen https://en.m.wikipedia.org/wiki/Cognitive_dissonance
Gegenstände gemäß foot in the door - over sogar door in the face anpreisen, decoy effect nutzen https://en.m.wikipedia.org/wiki/Foot-in-the-door_technique https://en.m.wikipedia.org/wiki/Door-in-the-face_technique https://en.m.wikipedia.org/wiki/Decoy_effect
etc.etc.etc.
Du könntest ihn natürlich auch einfach in Ruhe machen lassen - und ihn die schweren Gegenstände tragen lassen, wenn er sie denn mitnehmen möchte. Setzt natürlich voraus, dass er fit genug ist, auch dann mit dir Schritt zu halten.