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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 22.08.2020 in allen Bereichen

  1. Ivalojoki Packrafting

    JanF und 8 andere reagierte auf skullmonkey für Beitrag im Thema

    9 Punkte
    Ich bin im Juli 2020 alleine erst durch den Lemmenjoki National Park gewandert und danach 80 km mit dem Packraft - nem Anfibio Rebel 2K - erst ein kurzes Stück den Repojoki und dann den Ivalojoki runtergepaddelt. Erstmal ein Video für diejenigen die gerne in Ruhe sowas sehen, aber es folgen auch noch Text, Tips und Fotos =) Der Ivalojoki verläuft durch die Hammastunturi Wildnis, ein Goldgräber Gebiet, in dem auch heute noch nach Gold gesucht wird. Neben dem Ivalojoki sieht man aber wenig davon, das findet mehr an den kleinen Flüsschen rechts und links statt. Das schöne am Ivalojoki ist das er nicht sehr schwierig ist, was Ihn auch für Anfänger sehr geeignet macht. Auch der Repojoki, an dem ich rein bin, ist einfach. Wer nicht auf Mücken und Bremsen steht, nimmt am Besten auch ein Mückennetz für den Kopf mit Am ersten Tag paddeln auf dem Ivalojoki habe ich knapp 28 km zurückgelegt, und einen absolut HERRLICHEN Campingplatz gefunden, auf einer Sandbank, in einem Kieferwald. Es gab schon einige Feuerstellen und auch trockenes, totes Holz lag bereit - da habe ich mich natürlich nicht lange bitten lassen, und ein Feuer gemacht! Am zweiten Tag auf dem Fluss bin ich dann recht bald an Kuttura vorbeigekommen - das ist der Ort an dem 95% aller Paddler reingehen. Wer mag kann recht einfach von Saariselkä aus durch die Hammastunturi Wildnis bis Kuttura oder Ivalojoen Kultala wandern und dann anfangen zu paddeln, oder bei Polar Creek schauen ob Sie einen von Ivalo/ Saariselkä aus nach Kuttura mitnehmen. Wer eher auf Kajaks und Kanus steht, kann die da auch ausleihen. Auf der Outdoors.fi Webseite gibt es eine sehr gute Flussbeschreibung der Strecke, alle Stromschnellen sind ausführlich beschrieben und ich habe mir das ganze aufs iPhone in die Notes App kopiert, um es auch offline lesen zu können. Passend dazu ist ein Blick auf den Wasserstand hier. Die Flussbeschreibung hat empfohlen sich Saarnaköngäs anzusehen, und da habe ich diesen kleinen Kollegen getroffen. Ich habe mir Saarnaköngäs gut angesehen, und dann war die Stromschnelle auch einfach zu fahren (ich schreibe dies aus der Perspektive von jemanden der 10 Jahre Paddelerfahrung hat, da ich alleine unterwegs war war ich aber recht vorsichtig - trotzdem denke ich das auch Anfänger die Stromschnelle sicher fahren können). Es gab einige schöne, einfache Stromschnellen, aber ich war auch relativ happy als es langsam gen Ivalojoen Kultala ging. Korhosenkoski, kurz vor dem Ziel, hat mir dann bei der letzten Welle den Schoss voll mit Wasser gemacht - Beine anwinkeln und Problem gelöst Das war der einzige "Kritische" Augenblick, aber alles gut. Und dann sah ich auch schon die Hängebrücke. Die Saunakoski Stromschnelle darunter wurde vorbildlich gemeistert, und dann ging es an Land. Die Hängebrücke war (ist?) unter Reparatur, und so war ich ganz alleine im Ivalojoen Kultala Museum Dörfchen. Das ist echt ein herrlicher Platz, und da ich ganz alleine war habe ich in der Hütte geschlafen. Auf der anderen Seite des Ufers war eine junge Frau mit Ihren beiden Hunden am campen, das waren die einzigste Person die ich den ganzen Tag gesehen habe. Am nächsten Tag ging es bei herrlichstem Sonnenschein und Temperaturen nahe der 30°C weiter. Bei den Ritakoski Stromschnellen + Hütten habe ich ne Pause gemacht und die ersten Angler gesehen, und dann ging es weiter. Nach Ritakoski wird es eher "langweilig" da der Fluss breiter und ruhiger wird, und es nur noch einige kleine Stromschnellen gibt. Es gab aber einen enormen Zuwachs an Mücken und Bremsen je weiter ich den Fluss runtergepaddelt bin. Es gab wieder einige herrliche Sandbänke, und sogar vom Packraft aus habe ich Pfade und Feuerringe gesehen. Aber ich wollte noch ein Stück weiter. Ich hatte gedacht bei der Louhioja Hütte zu übernachten - doch da traf ich jedoch die ersten Paddler. Ne Gruppe von sechs freundlichen Finnen waren schon in der Hütte, und auch waren die Mücken hier so zahlreich das ich dann doch noch weiter bin. Kurz darauf habe ich eine herrliche Sandbank angefahren und erklommen, aber das war eine wahre Mückenhölle da ein kleiner See neban an war. Also wieder weiter. Am Ende habe ich auf einer Kiesinsel mein Camp aufgebaut. Das habe ich oft bei Japanischen Wanderern gesehen, und wollte es mal selbst ausprobieren. Und was soll ich sagen? Es war gemütlich und ich habe sehr komfortabel geschlafen (im Video oben sieht man recht ausführlich wie ich alles aufgebaut habe, fängt so ab Minute 21:30 an). Leider wurden es auch immer mehr Mücken, die mich gefunden haben, und so bin ich dann in den bivy und quilt geschlüpft und bin gut eingeschlafen (bin kurz nach Mitternacht von nem Motorboot kurz aufgeweckt worden - ein paar Angler waren noch zu später Stunde unterwegs). Am nächsten Tag lagen dann noch knapp 9 km paddeln vor mir, und mit Toloskoski die zweite Stromschnelle die man sich ansehen sollte laut Flussbeschreibung. Habe ich gemacht, bin fast von den Mücken aufgesaugt worden, bin schnell wieder zurück und dann einfach runtergefahren. Den die Sache ist, den unteren Teil der Stromschnelle kann man eh nicht von oben sehen, und das war der wildere Teil. Da das Wasser relativ niedrig war bin ich am letzten Stein kurz aufgesessen, konnte mich aber im Nu befreien und bin dann fröhlich weitergepaddelt. Und paddeln muss man nun. Nach Tolosjoki wird der Fluss ruhig und breit, Sommerhäuser und Felder säumen das Ufer. Ich bin dann bei Tolonen (kurz oberhalb der Lappispola Stromschnelle) raus, und bin recht einfach & schnell bis nach Ivalo per Anhalter mitgenommen worden. Im Fazit kann ich den Ivalojoki fürs Packraften sehr empfehlen. Man kann die Strecke nach oben und unten hinaus beliebig verlängern, ich denke ich bin den für mich am schönsten und besten Abschnitt gefahren, mit den meisten Stromschnellen, tollen Möglichkeiten zum wild campen und auch interessanten historischen Plätzen mit Ritakoski und Ivalojoen Kultala. Wer schon einen WW Kurs gemacht hat und gerne im Norden mehr Erfahrung sammeln möchte, ist hier richtig. Aber am Besten mit mindestens einer weiteren Person paddeln gehen, und nicht so wie ich alleine Kurz zur Ausrüstung: Ich hatte das Anfibio Rebel 2K mit den TubeBags, das war fantastisch da nix vorne aufm Packraft war - da war nur der DeckPack. Ich bin mit dem Anfibio Wave Paddel gepaddelt, da das auch perfekt als "Zeltstange" für mein MLD TrailStar funktioniert hat. Getragen habe ich alles im Lemmenjoki National Park in dem HMG SouthWest 3400 Rucksack - ich hatte nämlich Essen für 9 Tage dabei, da ich dachte das paddeln würde langsamer gehen. Realistisch kann man in zwei Tagen von Kuttura nach Tolonen paddeln, das sind knapp 50 km, ohne viel Anstrengung. Erheblich langsamer, mit Pausentagen und kleinen Wanderungen, geht natürlich auch! Und wer von Saariselkä aus reinwandert und bis Ivalo paddelt, ist locker ne Woche unterwegs. Zeitlich wurde mir vor Mittsommer und der Herbst empfohlen: Dann gibt es wenig oder gar keine Mücken, und das Wasser ist höher. Wer also jetzt im Herbst noch nach einer Tour sucht !
  2. Gatewood Cape undicht bei Starkregen

    bieber1 und 2 andere reagierte auf LAUFBURSCHE für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Nun, Silnylon hat halt nur eine gewisse Wassersäule und nimmt, im Gegensatz zu anderen Materialien, wie z.b. auch ein Cuben, mehr Wasser auf. Die Säule von Silnylon liegt meist in einem Bereich zwischen ~1000-2500mm (je nach Qualität, Charge, Hersteller, Beschichtungsstärke und Beschichtungs Anzahl). Imho verwendet SMD ein Silnylon mit einer Wassersäule von rund 1500 mm. Das kann dann natürlich je nach Charge, Baujahr und Abnutzungsgrad des Capes variieren, bzw. geringer sein. Aber bei Starkregen kann ein Wassertropfen einen Druck von von bis zu 30000 mm erzeugen. Der Regentropfen schlägt natürlich nicht durch das Material durch, aber es kommt zum Spray, bei dem die bereits enthaltende Feuchtigkeit im Silnylon mit dem Druck und dem Wasser des aufschlagenden Tropfens als feiner Sprühnebel in den Innenraum geschossen wird (fällt natürlich bei doppelwandigen Zelten immer weniger auf, da das Innnenzelt diesen feinen Sprühnebel in gewisser Form abfängt). Insofern kann er nicht viel machen, da anscheinend in diesem Szenario die Möglichkeiten des SMD Silnylons einfach überschritten wurden. Als erste Maßnahme könnte Silikon-Spray durchaus helfen, was aber das GWC auch schwerer macht. Bivy bringt zusätzlich natürlich auch was. Ist auch in Nächten von Vorteil, in welchem man das GWC komplett weglässt. Just my two cents zu später Stunde. Morgen ruft die Wst. Grüße, LaBu p.s. Und der Aufbau unterhalb des Baume war in Bezug auf den Regenschutz nicht falsch, da dadurch die Aufschlaggeschwindigkeit und somit auch der Druck des Tropfens verringert wurde.
  3. Packraft - Flüsse und Reviere

    skullmonkey und 2 andere reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Es muss jeder Besitzer, wenn, sich die Genehmigung extra mit Begruendungsschreiben holen. Derjenige hat in der Gruppe nicht angegeben, ob er einen Alligator 2S mit oder ohne ISS hat... Hat denjenigen btw 30 € & Kosten fuer amtliche Zustellung gekostet. Evtl wird es mal Zeit, dass sich Packrafter, die WW-Packrafts o.A. benutzen, in einer Rechtsform wie Verein zusammenschliessen, um mal dafuer zu sorgen, dass die Teile bei den Erlaubnissen bzw Verboten nicht mit 30 € Aldi-Booten in einen Topf geschmissen werden. Ich kriege die Kraetze wenn auf manchen Fluessen ohne Ende Verleih-Kanadier mit besoffenen ghettoblaster nutzenden Spassbesatzungen, die im Zickzack in die Uferboeschung fahren, erlaubt sind, aber erfahrene Paddler mit WW-Packrafts zumindest offiziell aus Naturschutzgruenden verboten sind, da mischt ja auch der DKV sehr schraeg mit....
  4. 2 Punkte
    Wenn in einer Nacht bei stärkstem Regen der Schlafsack nur minimal feucht wurde dann passt es doch. Das kann man in der nächsten Mittagssonne trocknen, bzw. in der nächsten Nacht durch die Körperwärme. Ich würde da gar nix machen und erstmal beobachten. Tagelanger Dauerregen ist zwar theoretisch möglich, aber doch eher selten. Happy trails, Christian
  5. Westweg Zufallstour August 2020

    r.lochi und ein anderer reagierte auf Mattes für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Tag 5 auf dem Weg nach Hausach Von der Hildahütte ging es morgens erstmal Richtung Wassersuche. Das klappt erst richtig an der Freiersberghütte. Da war es allerdings hervorragend, ein Brunnen wo man die Flaschen stehend befüllen konnte. Irgendjemand hatte ein Dachpfanne geschickt unter dem Hahn platziert. Die Hütte selber hatte ein Vordach und einen Vorraum, welcher unverschlossen war. Dort machten wir erstmal ausgiebig Frühstück und Wäsche. Danach ging es Richtung Harkhütte, dort gab es sogar ein Matrazenlager. Das war uns zu früh, aber insgesamt machte das alles einen sehr guten Eindruck. Es mag auch das leckere Bier zu diesem Eindruck beigetragen haben. Von dort wanderten wir Richtung Hausach. Ob es am Bier lag oder an Koomot, wir waren auf einmal bei der falschen Wegvariante. Erst waren es 26 km bis Hausach, dann 18, dann wieder 9, dann 12....keine Ahnung. Auf jeden Fall gingen wir einen kürzeren aber dafür steilen Abstieg Richtung Hausach zum Fußbaden in der Kinzig. Dort angekommen wurde erstmal ausgiebig eíngekauft, unter anderem Kopfhörer, Sporthosen, gebratene Hähnchen und Lebensmittel. Gegen 18 Uhr machten wir uns auf den Aufstieg zum Farrenkopf. In der Hasemann erwartete uns eine einheimische Mountain Bike Fahrerin (verbucht als Kontakt zu indigenen Völker) die uns aufmunterte mit den Worten, also die Westwegwanderer die sie kennt, machen den Ab- und Aufsteig bei Hausach an zwei verschiedenen Tagen. Danach hatten wir eine ruhige Nacht auf dem Schlafboden.
  6. Hallo zusammen, ich habe mich in den letzten Zeit intensiv mit dem Thema Eigenes Kartenmaterial drucken beschäftigt und viele verschiedene Lösungen ausprobiert. Dabei musste ich feststellen, dass für mich keine der vorgeschlagenen Lösungen, egal ob kostenlos oder kostenpflichtig, wirklich ausreichend geeignet war und wirklich effizient und platzsparend Karten in guter Qualität und mit vielen Details erzeugen konnten. Zudem kommt noch das Problem, das viele wirklich mächtige kostenlose Kartentools fortgeschrittene IT Kenntnisse erfordern und es dazu nur vereinzelte Tutorials oder praktische Dokumentationen gibt, die es einem normalen Outdoorbegeisterten erlauben würden ohne tagelanges einlesen, brauchbares Kartenmaterial für eine geplante Route auszudrucken. Ich habe nun für mich nach langem Testen einen überschaubar einfachen Weg gefunden, um für meine nächste Route perfektes Kartenmaterial zu erstellen und wollte dazu mal hier eine einfache praktische Anleitung schreiben, damit ich es bei der nächsten Planung nicht wieder alles vergesse und es hoffentlich anderen dabei hilft, eine Karte als Backup für die nächste Trekking-Tour zu erstellen. In Betracht gezogen habe ich dabei alle Tools die hier gelistet sind: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/OSM_on_Paper, dazu noch Einzelanbieter wie Caltopo, Outdooractive Premium, maposmatic.osm, printmaps-osm und viele mehr.. Folgende Punkte mussten dafür für mich erfüllt werden: Keine überflüssige Legende oder Beschreibung auf den Ausdrucken Hoher Detailgrad und hohe Auflösung des .PDF Dokuments zum Drucken (300 dpi), dadurch mehr Platz bei gleichem Detailgrad Sinnvolle Stückelung der einzelnen Kartenausschnitte, um möglichst wenig Blätter mitzunehmen Volles Ausnutzen des gesamtes DIN A4 Blattes um Platz zu sparen Das Verwenden von einer Karte, die alle für eine Trekking Tour interessanten Punkte übersichtlich anzeigt (OSM Basis: Wasserquellen, Schutzhütten.. usw.) Die perfekte Lösung für mich habe ich mit der Kombination aus dem Programm MOBAC (Mobile Atlas Creator), der Verwendung von OpenAndroMaps Karten, dem Kartenstil Elevate und dem Tool PDFsam gefunden. Hier also eine einfache Step-by-Step Anleitung, um aus dem Nichts einen Kartendruck für seine Route zu erstellen: 1. MOBAC in der aktuellen Version herunterladen (Windows): https://sourceforge.net/projects/mobac/ 2. Einen Ordner erstellen (zB. auf dem Desktop) und MOBAC dort entpacken. (zB. mit Winrar https://www.winrar.de/download.php) 3. Die geplante Route als .GPX-Datei besorgen und ebenfalls in den MOBAC Ordner schieben. 4. Den passenden Kartenabschnitt für die Route auf https://www.openandromaps.org/downloads/laender-und-regionen heruntenladen und die Dateien auch in den Ordner entpacken. 5. Den Kartenstil Elevate auf https://www.openandromaps.org/kartenlegende/elevation-hike-theme herunterladen (Manueller Download wählen) und ebenfalls in den Ordner schieben. 6. Im MOBAC-Ordner gibt es einen Unterordner "mapsources". In dem Ordner eine neues Textdokument erstellen und diesen Inhalt einfügen: <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <mapsforge> <name>ElevateMap</name> <minZoom>0</minZoom> <maxZoom>22</maxZoom> <mapFile>D:\MOBAC\Germany_Mid_oam.osm.map</mapFile> <xmlRenderTheme>D:\MOBAC\Elevate.xml</> <transparent>false</transparent> <textScale>2.0</textScale> </mapsforge> "D:\MOBAC" dadurch durch euren Ordnerpfad zum Ordner ersetzten. "Germany_Mid_oam.osm.map" durch den Namen eures heruntergeladenen Kartenabschnittes ersetzten. Danach das Textdokumente mit "Speichern Unter" als "ElevateMap.xml" wieder abspeichern. (Auf die Dateiendung achten: .txt ist falsch, .xml ist richtig) 7. (OPTIONAL) Wieder zurück im Ausgangsordner die Datei "Elevate.xml" öffnen und eigene Anpassungen vornehmen, die darüber entscheiden welche Elemente auf der Karte sichtbar sind. Die Standardeinstellungen sind fürs Trekking schon sehr gut geeignet. Ich habe dort noch 3 kleine Änderungen gemacht, um noch ein wenig mehr Klarheit zu schaffen: In Zeile 25: <stylemenu id="elv-menu" defaultvalue="elv-hiking" defaultlang="en"> zu <stylemenu id="elv-menu" defaultvalue="elv-hiking" defaultlang="de"> In Zeile 79: <layer id="elv-c_routes" enabled="true"> zu <layer id="elv-c_routes" enabled="false"> In Zeile 88: <layer id="elv-c_s_routes" enabled="false"> zu <layer id="elv-c_s_routes" enabled="true"> in Zeile 113: <layer id="elv-mtb_routes" enabled="true"> zu <layer id="elv-mtb_routes" enabled="false"> Danach wieder speichern. 8. MOBAC mit der Mobile Atlas Creator.exe starten. Links in der Leiste oben bei "Map Source" aus der Liste ganz unten "ElevateMap" auswählen. 9. Darunter bei "Zoom Levels" alle Haken entfernen und nur bei 16 einen Haken hinzufügen. 10. Darunter bei "Atlas Content" alle Layer / Atlas löschen (Soweit möglich) und bei "New" dann "Paper Atlas (PDF) auswählen. 11. Auf der Karte oben links befindet sich direkt rechts neben dem Zoomregler eine DropDown Box die standardmäßg auf "Grid Disabled" gestellt ist: Dort "Grid Zoom 16" einstellen. 12. Daneben (falls vorhanden) die Haken bei "WGS 84 Grid" und "Ruler" entfernen. 13. Ganz unten rechts dann auf "Load Gpx" klicken und die heruntergeladene .GPX-Datei der geplanten Route importieren. 14. Danach oben rechts auf "Tools" -> "Settings" klicken und im Reiter "Paper Atlas" folgende Einstellungen wählen: Size: Default A4 mit Landscape aktiviert Margins: Alle auf 0,50cm Additions: Alle 4 Haken entfernen (auch Page numbers! Die kommen später anders drauf) Advanced: Resolution: 300, Overlap: 0,50cm, Compression 0, Crop 10% 15. Das Programm wurde nun so eingestellt, dass wenn man auf der Karte ein Rechteck zieht, das genau 13 x 9 Kästchen groß ist (Breite x Höhe) eine komplette DIN A4 Seite bei 300 DPI perfekt füllt. Dabei ist es egal in welcher Zoomstufe man sich in der Kartenansicht befindet: Gedruckt wird immer in Stufe 16 und das Grid ist auch immer entsprechend gleichgroß. Man fängt nun beim Start seiner Route an, die in rot markiert ist, und zieht ein 13*9 Rechteck darum, sodass die Route platzsparend abgebildet wird: 16. Hat man den ersten Abschnitt markiert, drückt man links in der Leiste in der Mitte auf "Add Selection" und fügt so einen neuen Layer hinzu. Um ihn sichtbar zu machen, macht man einen Rechtsklick auf "Layer" und wählt "Display selected areas". 17. Danach wird der nächste Abschnitt angrenzend wieder ausgewählt und erneut hinzugefügt. Da bei jedem "Add Selection" Klick auch ein neuer Layer erschaffen wird, muss man leider danach den Abschnitt aus dem neu erstellen Layer in den oberen ziehen und den neu erstellten Layer danach löschen, ansonsten erhält man später für jeden Abschnitt einen eigenen Ordner. Das macht man solange bis die komplette Route mit den 13x9 Rechtecken ausgefüllt ist. (Geht viel schneller als man zunächst denkt, mit ein bisschen Übung) 18. Zum Schluss benennt man die einzelnen Abschnitte noch in die jeweilige Seitenzahl um: Man markiert den ersten Layer, drückt F2 (Oder Rechtsklick "rename") und schreibt "1", "2", "3" usw. von oben nach unten. (Bestätigung mit Enter) Am Ende sollte also alles so aussehen: 19. Für eine spätere Nachbearbeitung oder Korrekter kann man links unten in der Leiste noch sein Profil speichern, damit die Ausschnitte nach Programm-Neustart auch erhalten bleiben. 20. Klickt man dann auf "Create Atlas" erhält man nach einer kurzen Rechenzeit im "Open Atlas Folder" eine perfekte DIN A4 300 DPI Datei selektierten Kartenabschnitt. (Bei mir sind sie pro Seite etwa 22mb groß) 21. Um jetzt noch Seitenzahlen hinzuzufügen und daraus ein druckfertiges .PDF Dokument zu erstellen lädt man sich das Tool PDFsam herunter (https://pdfsam.org/de/). Bei "Zusammenführen" zieht man alle erstellen .PDF Kartenabschnitte herein und hakt unten noch die Option "Eine Fußzeile hinzufügen" an: 22. Mit Klick auf Start erhält man das fertige PDF-Dokument, das in etwa so aussehen sollte: Volle Seite: Rangezoomt für Details und Seitenzahl: Das Dokument war bei meiner 300km+ route am Ende fast 1 Gigabyte groß und umfasste 36 Seiten, welche ich doppelseitig auf 60g/m² Papier mit 300 DPI gedruckt habe. So habe ich am Ende 18 Blatt Papier erhalten, die zusammen nur 67g wiegen. Im Schnitt kann man sagen, dass man für 100km Strecke nur etwa 5 Blätter mit dieser Einstellung doppelseitig drucken muss und trotzdem alle Details und Wege klar lesen kann. ich verwende dazu noch einen Linealkompass mit Lupe, um auch bei schlechteren Bedingungen noch alle Symbole gut lesen zu können. Ich hoffe diese Anleitung kann jemanden helfen eine Karte in der Qualität zu drucken, ohne sich Tagelang damit aufhalten zu müssen. Mir hätte so ein Tutorial zumindest viel Zeit und Ärger erspart. Falls jemand diese Anleitung Schritt für Schritt befolgt und sich an einem Punkt unsicher ist wie es weitergeht, kann er gerne hier kommentieren und ich editiere an dieser Stelle die Anleitung ein bisschen deutlicher!
  7. Gatewood Cape undicht bei Starkregen

    LAUFBURSCHE reagierte auf bieber1 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich tippe auch , auf Spray des gebildeten Contens. Ich stell mir den Regenschirm über"s Gesicht ,und gut is. Tags trocknen /wie Christian.
  8. Gatewood Cape undicht bei Starkregen

    bieber1 reagierte auf gege für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Danke für den Hinweis re. Kondenswasser. Klingt durchaus plausibel, dass der Regen das Kondenswasser vernebelt, und es daher so aussieht, als wäre das Material undicht. Situationen wie diese (aufgrund von Windbedingungen gezwungen, das Cape so niedrig aufzustellen) sind denke ich relativ selten. Wahrscheinlich hätte er es auch höher aufstellen können, aber das Material ist schon verdammt dünn, bestimmt nicht gerade vertrauenserweckend, vor allem für Ponchotarp anfänger. In den Hochpyrenäen gibt's sowieso regelmäßig (unbemannte) refuges auf die man ausweichen kann, er ist halt gerade noch im Baskengebiet. Re. post: whoops, danke für das heads up. DHL schreibt 3 Tage ist die durchschnittliche Lieferzeit . Der wichtige Nachschub mit neuen Essenspaketen und Spiritus ist Gavarnie (sollte er in ~2 Wochen sein), das schick ich dann besser so langsam mal los
  9. Gatewood Cape undicht bei Starkregen

    bieber1 reagierte auf paddelpaul für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    1 + Zumindest heftigen Kondensspray merkt man allerdings auch im Gesicht, ist evtl. also einfach sehr hohe Luftfeuchtigkeit unter dem Tarp. Die einzige mir bekannte perfekte Lösung unter diesen Bedingungen (hohe Luftfeuchtigkeit, fehlende Lüftung, lange Andauer dieser Bedingungen) wäre die Kombi aus VBL und Bivy; nicht sehr realitätsnah, also besser Lüftung verbessern und durchhalten.
  10. Gatewood Cape undicht bei Starkregen

    bieber1 reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Auf den Bildern sehe ich ein GWC, dass sehr bodennah, fast auf dem Boden aufgebaut wurde. Zusätzlich hat er die Rückseite weiter abgeschottet. Mein erster Gedanke ist daher Kondenswasser (trotz des Aufbaus unter Bäumen). Die Fotos entstanden offensichtlich am morgen, denn die Aufhängung schaut oben aus der Kapuze. Doch die Kapuze macht den Eindruck, weit zugezogen (gewesen) zu sein. Insgesamt scheint mir da einfach die Zirkulation gefehlt zu haben, während draußen das Wetter nass war. Unter diesen Umständen halte ich Kondenswasser für die naheliegende und leicht erklärbarste Ursache. Die Möglichkeit, dass die die Dichtigkeitsgrenze des Materials erreicht wurde, erscheint mir hingegen weniger wahrscheinlich. Wasser läuft auf den steilen Wänden des Capes gut ab, die Bäume bieten zusätzlichen Schutz. Was kann er also tun? M. E. sollte er einfach deutlich höher aufbauen und die Kapuze weiter offen lassen. Mein Video dazu ist vermutlich bekannt? Wenn er (offensichtlich) den Zug unter der dann offeneren Kante vermeiden will, wäre ein Inner oder leichter, ein Bivy die passende Ergänzung. Ich habe für diesen Zweck das einfachste Tyvek Halbbivy (Version ohne Zipper), dass auch fürs Cowboy-Camping gute Dienste leistet und auch hier im Forum schon besprochen wurde. Meines habe ich zusätzlich für die Knopflochgummi-Methode modifiziert. Evtl. ist das auch für ihn die passende Ergänzung.
  11. Hilfe bei Cumulus Quilt Konfiguration

    roli reagierte auf Martin für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich würde mir für solche Touren wohl ein Duomid oder Duomid XL in Silnylon kaufen. Selbst wenn ich da drin einen Atmungsaktiven Bivi ( z.b. Borah (Ul Bivy ) nutze ist das Systemgewicht geringer als der wasserdichte Bivi. Und man kann sich drin Umziehen, abwettern etc. Ich sehe keine Vorteile bei der Nutzung von wasserdichten Bivys. Ein Cumulus quilt 450 mit Overfill zuzustopfen bringt nichts. Meiner ist voll, mehr Loft gibt die Hülle nicht her. Für -10 Grad würde ich wohl was mit um 700g Daune suchen.
  12. leichtes, raciges "gravel"bike gesucht

    bansaim reagierte auf hmpf für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Kann ich empfehlen. Am HR hält er bei mir (70 Asphalt - 20 Schotter - 10 Waldweg grober Schotter - sry finde das Prozent Zeichen gerade nicht) ungefähr 5000 km. Am VR 3 Mal so lang. Pannensicherheit (nicht tubeless) ist okay. Hatte in 20000 km 10 Platten. Die tubeless Variante mit 32mm geht nur mit Kompressor drauf. Wenn du von Race-Orientierung sprichst, dann geht's eher in Richtung Crosser - mit dem Nachteil, dass u.U. der Gepäckträger schwierig zu montieren ist. Die Marketing Kategorie Gravel passt besser, da sind schön Ösen für die Montage bei. Carbon Rahmen sind leichter als Alu und oft steifer und damit schneller. Bei der Wartung brauchen sie ein bisschen mehr Feingefühl, da alles mit festgelegten Drehmoment angezogen werden will. Ich persönlich fahre mein Carbon Rennrad aber lieber als das Alu Rennrad meiner Freundin. Es kommt mir subjektiv schneller vor. PS: Respekt, dass du jeden Tag die 50km Arbeitsweg fährst. Finde ich richtig gut!
  13. Hikers for Future

    Caro08 reagierte auf Antonia2020 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich finde, dass Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit beim Wandern sehr wichtige Themen sind! Für mich persönlich ist das ziemlich schwierig, da ich schon seit Jahren erst weniger, nun gar nicht mehr fliege. Ich kann es einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, zu einem Ort per Flugzeug inkl. entsprechendem CO2-Ausstoß zu gelangen, um Natur zu genießen - wohlwissend, dass ich mit meinem Verhalten dazu beitrage, dass ich dem Ökosystem insgesamt Schaden zufüge. Von dem großen menschlichen Leid, dass der Kllimawandel verursacht, einmal abgesehen. Ich weiß dann manchmal gar nicht, was ich sagen soll, wenn mir Freund*innen von tollen Reiserlebnissen erzählen, die mit hohen Kosten für das Klima verbunden waren. Gleichzeitig habe ich nämlich natürlich großes Fernweh! Ich mache viel mit dem Zug, aber die entfernten Ziele (USA, Australien) kann man mit den üblichen 6 Wochen Urlaub im Jahr natürlich nicht klimafreundlich erreichen...
  14. 1 Punkt
    Wie angekündigt habe ich gestern die V2 fertig gestellt -- Endgewicht 195g: 20D SilNylon 36g/m² (bin aber noch etwas unsicher bzgl. der Stabilität...) Netzfutter, Tüll, elastisch, Polyamid, 70g/qm blauschwarz Netzstoff, robust, Polyamid, 106g/qm schwarz größere Mesh-Fächer mit mehr Stretch dank Nylon Light Lycra 80g/m²
  15. Vorstellungsthread

    zeank reagierte auf TopperHarley für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Besser spät als nie stelle ich mich kurz vor. Ich heiße Benny, bin 38 und komme aus Siegen, habe Frau, Kind und Katz und habe 2016 zum ersten Mal eine Z-Lite gesehen und zum ersten Mal den Begriff „ultraleicht” gehört. Damals half ich für zwei Wochen in der berühmten Burgerbude „Chez Monique” auf dem West Coast Trail auf Vancouver Island aus und sah jeden Tag viele Wanderer kommen und gehen. Die meisten ließen sich völlig erledigt in die alten weißen Plastikstühle fallen und brauchten lange bis sie aus diesen wieder hoch kamen. Sie sahen sehr geschunden aus, mit hochroten Köpfen, schlecht versorgten Blasen an den Füßen und viele waren körperlich sichtlich überfordert. Für mich sahen sie aus wie typische Wanderer: schwere Wanderstiefel, oft mit Gamaschen bewehrt, und große Rucksäcke, die weit über ihre Köpfe ragten. Dann wiederum sah ich auch immer wieder Wanderer mit kleineren Rucksäcken, manche gar mit Turnschuhen, die im Schnitt deutlich entspannter aussahen und meist nach einem schnellen Burger auch wieder verschwanden. Denen schien das alles viel weniger auszumachen. Und alle hatten diese merkwürdig gefalteten Isomatten auf dem Rucksack. Ich unterhielt mich mit einigen und sie erzählten mir, dass sie versuchten so leicht und wenig wie möglich zu packen. Das leuchtete mir natürlich ein. Sie erklärten mir aber auch, dass sie weder Wechselkleidung dabei hätten, noch sich mit schwerer Ausrüstung abplagen wollten. „You should look for ‚ultralight‘ stuff, man!”, meinten sie. So war das. Gewandert bin ich als Kind mit meinen Eltern, später bei den Pfadfindern, ab der Pubertät war das dann uncool. Irgendwann wollte ich schon nochmal wandern, fand aber keine Mitstreiter. Alleine wandern? Undenkbar. Langweilig. Durch Youtube und dieses Forum motiviert bin ich schließlich 2017 das erste Mal alleine los. Seitdem schaffe ich es ein paar Mal im Jahr mich für ein Wochenende rauszuschleichen und loszuziehen. Letztes Jahr war ich eine Woche auf dem E1 unterwegs. Dieses Jahr hat Corona mir erst den Westweg zerschossen (der Kindergarten war zu, also musste ich ran. Mach ich ja auch gern) und die Uni meinen Alternativ-Plan Saar-Hunsrücksteig/Soonwaldsteig. Jetzt wirds (hoffentlich, ich glaube langsam an gar nichts mehr) der Westerwaldsteig ab Samstag. Wenn ich nicht wandere, gehe ich laufen und organisiere kleine Punkshows, wenn mal gerade keine Pandemie ist. Bedanken möchte ich mich schon mal für all den fantastischen Input hier. Das Forum ersetzt eine ganze Bibliothek zum Thema Wandern und Ultraleicht. Wirklich großartig! Bis dahin, Benny/Topper
  16. 1 Personen Zelt

    cozy reagierte auf janphilip für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Mein Enan ist heute angekommen. Am Wochenende werde ich ne Nacht im Wald verschwinden und danach berichten..
  17. Zeltimport: 2 verschiedene Zollsätze

    truxx reagierte auf Frucht für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Bei meinem Hexamid Pocket Tarp hat der Zollbeamte irgendwann die Suche nach dem richtigen Zollsatz aufgegeben und es mit einem Augenzwinkern als Spielzelt deklariert. Mit dem Hinweis, dass das alles zu kompliziert für ihn sei und ich so am günstigsten fahre.
  18. Beginner-Packliste

    Dr.Matchbox reagierte auf Antonia2020 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    So, bin wieder zurück. Sehr interessant, nass, lehrreich und schön war es. Ich hatte den eBook-Reader mit und würde ihn beim nächsten Mal doch zu Hause lassen. Ich hab viel weniger Pause gemacht als gedacht und abends war ich eh zu müde, habe telefoniert oder den Weg am nächsten Tag gecheckt. Navigation mit Osmand hat ganz ok funktioniert, öfter hat "es" aber nicht gewusst, wo ich bin. Aber noch ein Navi anschaffen und mitschleppen? Find ich irgendwie teuer und blöd... Micropur habe ich nicht gebraucht, obwohl ich es sehr gern ausprobiert hätte. Ich wollte eigentlich unbedingt eine Quelle suchen und dann das Zeug reinkippen und trinken. Aber das war ein richtiger Fail. Ich hab mehrfach Quellen, die in Osmand eingezeichnet waren, gesucht und nur Trockenheit oder maximal Matsch (in dem sich sicherlich Wildschweine gesuhlt hatten) gefunden. Einmal bin ich echt lang im Wald rumgestifelt und musste durch Dornengebüsch dringen eine Weide kreuzen. Das hat sich alles ganz falsch angefühlt, ich will ja nicht die Tiere stören oder Privatflächen betreten. Bin auch einmal deswegen angemotzt worden, als ich nach meiner vergeblichen Suche auf einen Weg stieß und dann eine Frau am Ende des Weges mich erbost darüber aufklärte, dass das ein Privatweg sei und ob ich die Schilder nicht gesehen hätte (hatte ich nicht, denn ich kam ja quer direkt aus dem Wald). Bäche wollte ich nicht nutzen, oder macht Ihr das? Zu Friedhöfen war es dann immer ein bisschen weit, wenn mir das Wasser ausgegangen war, daher hab ich ein paar mal irgendwo geklingelt und dann Wasser bekommen. Die Babytücher hab ich an einem Abend sehr vermisst. Ich war megadreckig im Gesicht und an den Füßen und hatte nicht mehr so viel Wasser. Außerdem war mein Bandana auch dreckig, damit wollte ich nicht mein Gesicht reinigen. Das Desinfektionsgel bleibt beim nächsten Mal zu Hause. Der Minikarabiner für das pee rag und das Schwammtuch waren super. Aber ich glaube, zwei reichen. Das Bandana hatte ich immer in der Tasche. Das Petzl-Tikka-Licht hab ich schon gebraucht, aber nur für ca. 20 Minuten abends auf kleinster Stufe. Das geht sicher leichter. Die Idee, das Tyvek-Groundsheet als Regenrock zu nutzen, finde ich irgendwie zweifelhaft. Ich war froh, das Groundsheet zu haben, denn in einer Nacht (der einzigen, in der ich wild gezeltet habe), musste ich aus der Not heraus zwischen Waldrand und Brenesselfeld lagern. Und große Brenesseln haben sehr dicke und doofe Stängel, die so richtig auf Bohren aus waren. Außerdem konnte ich nicht prüfen, was sonst noch alles auf dem Boden lag. Am nächsten Morgen war die Unterseite megadreckig und ich hatte kein geeignetes Tuch zum Abwischen dabei. Als Kleidungsstück war es also irgendwie nicht mehr richtig geeignet. Dreck innen ist ja doof und Dreck außen ist so zivilisationsnah wie in NRW irgendwie nicht so cool, fand ich. Olivenöl und Salz bleiben beim nächsten Mal zu Hause. Ich hab eh nur Wasser und Trockenzeug zum Kochen genutzt. Die Tasse hab ich auch nicht zum Trinken genutzt, das Wetter war viel zu heiß für Tee. Aber ich hab sie mehrmals gebraucht, um Wespen aus dem Zelt zu befördern. Ich würde sie aber bei kühlerem Wetter mitnehmen. Die Socken hab ich einmal gewaschen, aber sie sind nicht wieder trocken geworden. Vielleicht brauche ich dünnere? Und ich hätte gern noch Gaiter gehabt, ständig war irgendwas im Schuh... Soviel dazu :).
  19. 1 Punkt
    Hallo! ich liebe meine Altras, für mich sind die Lone Peak die bequemsten Schuhe Der Welt - ok, sie könnten Qualitativ etwas höherwertiger sein; in meinen RSM Schuhen hatte ich nach kurzer Zeit schon Löcher an der Knickstelle seitlich an der großen Zehe. (Seal Grip hilft da übrigens). So, aber jetzt komme ich auf den Punkt: ich wollte für den Winter hohe RSM, die gibt es aber nicht mehr in meiner Größe. Die Gamaschen von Altra sind nicht Wasserdicht, andere sind mir zu hoch. Also habe ich mich selbst ans Werk gemacht: ich bin in ein Geschäft und habe Für ein paar Euro eine Kinderregenhose aus elastischem Stoff gekauft... und die Gamschen kurzerhand nachgeschneidert. Nun habe ich im Winter bei nahezu gleichem Gewicht „Stiefel“. ...und dann ging der Gaul mit mir durch und ich schneiderte einen kompletten Überschuh den man unter die Gamschen zusätzlich anziehen kann und normale, nicht Wasserdichte Schuhe nun Wasserdicht machen; hier ein paar Bilder:
  20. Beratung Solar-Panel

    Shabeel reagierte auf Martin für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    ,Ich war mit diesem Solarpanel (90g) gerade 3 Wochen auf dem HRP. Dazu hatte ich eine 5000er Powerpank (110g), mein Smartphone hat ebenfalls einen 5000er Akku. Damit musste ich viel Navigieren (der HRP ist nicht markiert). Zusätzlich habe ich alle 2 Tage meine SmartWatch geladen. Ich hatte immer genug Saft um auch meiner Mitwanderin etwas abzugeben. Auf dem PCT (2000km) hatte ich letztes Jahr ebenfalls ein billiges Solarpanel und eine kleine 6700er Anker Powerbank mit. Ich war zufrieden und hatte immer geladene Geräte. Allerdings bist du auf dem PCT oft genug in Städten und bei Trailangels bei denen du eine fette Powerbank aufladen könntest, sodas das Solarpanel eher ein überflüssiges Spielzeug ist. (Ich hatte kein Ladegerät mit) Sunny Bag Leaf steht nicht auf meiner Shopping List: zu teuer, zu schwer. Geht mein China-Panel kaputt lasse ich mir halt von Amazon Ersatz in die nächste Stadt schicken. Das kann ich 5 mal machen, bis ich auf den Preis eines Sunny Bag Leaf komme.
  21. Ich habe übrigens die letzte Naht auch nur von innen genäht sodass außen nicht mehr Löcher sind als nötig, daher sieht man keine Naht! Grüße an alle Mutigen
  22. Hallo! ich habe mich eben neu angemeldet, und zwar um genau hier Danke zu sagen! Seit Monaten überlege ich ob ich mich trauen soll Reißverschlüsse in meine Regenjacke zu nähen...finde diesen Post....und dann ging es direkt los! Danke für die exakte Angabe und die tollen Photos! es hat alles super geklappt, ich habe nur einen kleinen Fehler am Ende gemacht: ich habe das „Y“ zu breit geschnitten sodass ich an den Enden nun keinen glatten Abschluss habe. Um es ein wenig zu kaschieren habe ich die Enden überklebt. Ich denke die Funktionalität leidet nicht darunter, nur mein Ego also hier ein kleiner Tipp: macht die Schenkel des „y“eng. Hier noch ein paar Bilder:
  23. Impressionen von Touren

    momper reagierte auf Omorotschka für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Es ist nicht wirklich eine Tour und andere Sportarten kann ich es auch nicht nennen...doch vom Groben abgesehen nutze ich die leichten Sachen und schlafe seit einer Woche auf dem Wasser. Hintergrund ist, dass ich auch mal die schöne Lage auf dem See nutzen wollte... Eine Nacht habe ich zwischen den Yachten geankert aber eigentlich ist es am Ufer mit offenen Blick auch sehr schön. Meistens hänge ich in der Hängematte. So sieht's heute aus. Das Mosquitomid ist nicht wegzudenken Viele Grüße vom See, Martin
  24. Impressionen von Touren

    bieber1 reagierte auf momper für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Peene - traumhaft!
  25. Zeckenschutzmittel

    truxx reagierte auf Ranger für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Da kann ich dir nicht zustimmen Wer hat die Studie in Auftrag gegeben ? Wer hat sie Finanziert ? In welcher Abhängigkeit steht das Testlabor usw... Mit Hausmitteln ist nichts verdient, so einfach ist das ( hi hi ) OK mal ein Beispiel: nehmen wir mal hmmm, Fleckenmittel. Da gibt es Hersteller der für jeden Fleck das passende Pulver anbieten. soooo und jetzt probier Gallseife aus ! Stoff nass Gallseife einarbeiten bis der Fleck weg ist und ab in die Waschmaschiene .... mag sein das Kümmel & Kokosöl nicht helfen aber es gibt 100% etwas das auch auf Natürliche weise gehen würde.. Die Natur ist einfach klasse ...
  26. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx reagierte auf FlowerHiker für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Es tut sich mal wieder etwas. Eben auf Diemelsee.de entdeckt: "Für die Saison 2021 gibt es am Diemelsteig und Uplandsteig etwas ganz Besonderes. Wir richten mehrere Trekkingplätze entlang der Steige ein. Das ist pures Naturvergnügen nach Vorlage der Schweden. Bei denen sind nicht die gewanderten Kilometer wichtig, sondern das man Zeit in der Natur verbringt. Laut einer schwedischen Studie nimmt das Stressniveau um 80% ab, wenn man 72h in der Natur verbringt. Besucht 2021 unsere neuen Trekkingplätze."
  27. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx reagierte auf daniel. für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hier kommt es jetzt auf das konkrete Gebiet an. Für den Wald in Österreich habe ich bereits aus dem Fortschutzgesetz 1975 zitiert, nach dem das "Lagern bei Dunkelheit" nicht gestattet ist. Wiktionary nennt als Beispiel für Lagern: "sich an einem Ort niederlassen, um beispielsweise eine Rast einzulegen". Somit interpretiere ich, dass das Rumliegen (Schlafen, Übernachten) bei Dunkelheit nicht zulässig ist. Zu den drei zitierten Beiträgen: Gleich ganz zu Beginn möchte ich festhalten, dass der Mensch biologisch gesehen ein Teil der Fauna ist. Somit sehe ich erstmal keinen Einwand, weshalb sich der Mensch nicht auch in der Natur aufhalten sollte, wenn er selbst ein Teil davon ist. Dass es für ein fried- und respektvolles Zusammenleben auch Regeln benötigt (die nicht unbedingt in Gesetze gegossen sein müssen), wird wohl auch kaum einer bestreiten. Dass Verbotsschilder alleine, ohne Kontrollen und Saktionen auch nicht zum Ziel führen, müssen wir täglich in so ziemlich allen Lebensbereichen feststellen. Dennoch gibt es Moralvorstellungen und Verhaltensweisen, die sich etabiliert haben, weil sie in der Gesellschaft gut funktionieren. Für dererlei Dinge, die allgemein anerkannt und jedem bewusst sind, muss auch nicht unbedingt ein Schild oder eine Hinweistafel aufgestellt werden. Die Menschen, die das ignorieren, machen das sowieso mit Absicht. Da das Leben nicht schwarz-weiß ist, kann es in vielen Konstellationen natürlich förderlich sein, den Menschen etwas bewusster zu machen. Verbote sind wichtig, aber nicht immer geboten. Wenn schon, dann sollten sie, wie vorhin erwähnt, auch verhältlnismäßig kontrolliert und sanktioniert werden. Auch noch kurz zum Nachdenken: Mord ist verboten (und wird entsprechend rigoros verfolgt/sanktioniert). Präventiv alle Menschen zu Hause, einzeln einzusperren würde diesen gänzlich unmöglich machen. Dennoch laufen wir alle frei herum. Auch wenn dies potentiell eine Gefahr darstellt. Damit muss eine Gesellschaft umgehen können. Ich will das jetzt nicht eins-zu-eins auf dieses Thema umlegen, aber es gibt sehrwohl parallelen. Zum Abschluss möchte ich euch noch einen kurzen Artikel aus der Badener Zeitung vom 18. October 1899, Seite 4. mitgeben: Früher war offensichtlich auch nicht alles besser... und mittlerweile sind wir schon weit im 21. Jahrhundert - der Autor muss ein Prophet gewesen sein! Viele Grüße Daniel
  28. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx reagierte auf Ranger für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Waal, aber warum hier ? schreib das doch in Vanlife Foren oder Camper Foren usw... dort wo sich diese Leute aufhalten von denen du die ganze Zeit berichtest. Die betrunken und grölend am See campieren. Frag doch bei der Gemeinde warum sie bestehende Gesetze nicht praktisch umsetzt, um diesem Problem beizukommen. Ich bin auch Teil der Natur, uns Menschen gibt es ca. seit 300.000 Jahren also wo ist mein eigentlicher Lebensraum. Auf einem Campingplatz ?
  29. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx reagierte auf schrenz für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Die mit weitem Abstand größte Naturzerstörung in Tirol wird durch den alpinen Skizirkus verursacht, der heiligen Kuh des örtlichen Hotel- und Gaststättengewerbes. Solange mir auf 2500m Bagger und Betonmischer entgegen kommen hab ich in meinem Biwaksack keinerlei schlechtes Gewissen, und wenn Wildcampen zukünftig drakonisch () bestraft wird meide ich einfach die ganze Gegend.
  30. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx reagierte auf ultraleichtflo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    ist ja alles interessant. aber das sind alles stinknormale camper, die haben mit trekking doch gar nichts zu tun ich meine eigentlich eher campingtreks. und die, die sowas machen, sind doch sehr umweltbewusst meist. und vermeiden eh unnötiges mitzuschleppen und darunter fällt viel, was auch müll macht. unnötige vetpackung bleiben zuhause. dosenfutter ist zu schwer etc und das bißchen müll wird selbstverständlich mitgenonmen. das was du beschreibst machen genauso auch tagesgäste. geh in den berliner tiergarten und schau was eine großfamilie oder eine gruppe für müll hinterlässt. das muss sanktioniert werden, aber deshalb verbietet man nicht das picknicken im park. ich finde, wer sivh vorbildlich verhält sollte auch ungestraft in der Natur mal übernachten dürfen solange er niemanden stört, nichts zerstört nichts hinterlässt. und wenn man das ganze eben für alle entspannter machen will, dann sollte man plätze ausschildern, an denen es erlaubt ist. campingplätze haben ihr klientel und das hat mit trekkern meist nichts zu tun. ich habe kein problem einen obulus abzudrückrn, aber der muss auch angemessen sein. Und ich bin auch fürs autocamping,, siehe Australien. da klappt es such. da muss man einfach ein paar plätze für schaffen. in Australien gibt es neben den freirn campingplätzen auch ganz normale und die werden genauso frequentiert. die haben dann abee ne bessere lage, stromanschlüsse , sanitäre Einrichtungen etc. da gehtces auch mit der Coexistenz
  31. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    Epiphanie reagierte auf Anhalter für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Mal ne andere Frage: Was ist eigentlich genau das Problem mit den "Vanlifern"? Wenn sich einer mit dem Van ordentlich verhält, sollte das doch abgesehen von den Emissionen nicht kritischer sein als wenn einer irgendwo ein Tarp spannt. Im Artikel aus dem ersten Post war z.B. die Rede davon, dass die sich auf Parkplätze von Seilbahnen stellen. Wo ist da der Schaden? Der Parkplatz wird ja nicht schlecht davon, und wenn sie ihren Müll wieder mitnehmen und nirgends in die Ecke koten sollte das doch eigentlich kein wirkliches Problem darstellen. (nein, ich hab auch keinen Van)
  32. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx reagierte auf mmaddin für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: Im Nordschwarzwald gibt's auch Achttausender. Oder waren es acht Tausender? Ach, mit der neuen Rechtschreibung bin ich halt nicht so vertraut.
  33. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx reagierte auf Ultralight82 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ein Großteil der Nutzer hier im Forum betrifft der Eingangspost nicht, da sie wissen wie man sich draußen verhält und wie man die Grauzone in der man sich als Wild -Schläfer- nicht -Camper- nicht überschreitet. Sprich viele nutzen Tarps anstatt Zelte und verhalten sich ruhig und sind somit so gut wie unsichtbar. Ich frage zb. Auch häufig auf Bauernhöfen nach und hatte dort noch nie Probleme. Weiter noch ist es so dass wenn man sich richtig verhält der Satz: " Wo kein Kläger, da kein Richter" greift. Von daher ist natürlich Schade das dieses Wildcampen natürlich stattfindet allerdings betrifft dies kaum jemanden hier. Da ich mich selbst als Biwakierer oder Wildschläfer bezeichne. Hier machen Leute sich zu viel Gedanken, wenn man die Strategie des "Leave no trace" beherzigt (wo ich ein großer Fan von bin) macht man nichts böses...
  34. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx reagierte auf zopiclon für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    ad1: wir müssen aufhören in richtig oder falsch zu denken. Es gibt nicht nur schwarz gegen weiß oder andere angebliche Gegenteile, das ist nur ein Konzept. In Wirklichkeit bewegen wir uns in einem Spektrum. Es mag illegal sein, falsch muss es deswegen nicht sein! Hitler hat auch alles per Gestz legalisiert, deswegen war es noch lange nicht richtig! ad2: Definitiv nicht, aber es sagt viel über den Veröffentlicher aus: Warum rennt er dem nächsten Dopaminkick wie ein Junkie dem nächsten Schuss hinterher? Es wird halt jeder gerne durch die nächste Dopaminspritze belohnt, so ist der Mensch nun einmal programmiert! Ich stelle mir die Frage warum man sich da so wenig selbst reflektiert.... Gruss
  35. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    Epiphanie reagierte auf Mil für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @waal Die Auswirkungen, die durch den Berg- und Trekkingsport nach Tradition, welche natürlich LNT beinhaltet, entstanden, sind eine Nullnummer im Vergleich zu den Zerstörungen, welche durch die Umwandlung der Wildnis in eine Kulturlandschaft bis zur gegenwertigen Kommerzlandschaft entstanden. Auf allen Ebenen wurde dieser Raubbau voran getrieben, Tirol is da ein gutes Beispiel. Das gleiche gilt für gesamt Mitteleuropa. Ganze Landstriche sind dem Kommerz der Industrie zum Opfer gefallen. Die Forstwirtschaft verwaltet dieses Übel. Sanktionierung von oben erwähnten Sportlern ist damit ein einziger Hohn. Deine pauschalisierende, überhebliche Art tut ihr übriges.
  36. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx reagierte auf Mia im Zelt für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Da die im Eingangsartikel beschriebene Problematik aktuell vermehrt aufgetreten ist, glaube ich nicht, dass es bloß an Instagramm und Co. liegt, sondern zum Großteil auch wegen der starken Cornona-Beschränkungen passiert. Lange Zeit waren überhaupt keine Campingplätze und Hotels nutzbar und nun nur mit deutlich reduzierter Anzahl. Diese waren aber vorher schon oft ausgebucht und viele gehen bei den aktuell reduzierten Plätzen eben leer aus und suchen sich andere Möglichkeiten Urlaub zu machen und stellen das Auto oder den Wohnwagen einfach sonstwo hin. Ich vermute, dies wird sich wieder beruhigen und auf das bisherige Maß reduzieren. Zu dem biwakieren/zelten bin ich übrigens über Umwege gekommen, da es mit den Hüttenübernachtungen nicht geklappt hat. Die muss man nämlich sehr lange im Voraus reservieren um überhaupt dort schlafen zu dürfen. Für mich war kein Platz mehr. Dann habe ich mich über LNT Trekking informiert. Wenn man die Biwaks in der Natur reduzieren möchte, sollte man meiner Meinung nach spontane Hüttenübernachtungen oder Biwaks neben der Hütte ermöglichen. Bei meinen Übernachtungen am Berg war ich übrigens fast immer allein. Letztes Jahr habe ich einmal um 17 Uhr ein Paar mit einem Zelt unterhalb vom Brünstlkopf gesehen. 45 Biwakierer am Säulingplateau klingt in meinen Augen extrem viel. Da frage ich mich schon, wie das sein kann, dass alle am gleichen Ort biwakieren und ich diese nie sehe.
  37. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx reagierte auf tib für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Zuallererst: ich glaube dir, dass die Probleme nicht wenig sind und dass das alles nicht schön sind. Aber ist das die Krankheit oder das Symptom? Mir wurde mal in den Alpen erzählt, dass die Tiroler die sind, die den Hals nicht voll von den Touristen bekommen können und „gierig“ alles immer weiter ausbauen. Klar, das sind nicht alle Tiroler und die Rechnung zahlen am Ende alle Tiroler. Sowas ist Mist, keine Frage! Eine Besucherlenkung/limitierung ist vielleicht nicht verkehrt. Ich frage mich halt nur, wie wird die ausfallen? Nur noch ein Viertel der Touristenzahl mit der Beschränkung auf Hotel/Hüttennutzung zu doppelten Preisen? Klar ist doch, dass so eine Limitierung auf keinen Fall zu Lasten der Tourismusbranche gehen wird. Im Umkehrschluss wird das heißen, dass der Tourismus etwas für die wird, die es sich leisten können. Die anderen gehen leer aus. Wie ich gerade meinte: geht es bei euerm Tourismus um die Touristen oder um die Tourismusbranche? Wer verdient damit sein Geld und will, dass dsa so weiter geht? Werden nicht Leute mit E-Mountain-Bikes in die Berge gelockt, obwohl sie dazu vielleicht nicht körperlich in der Lage sind? Ich gebe dir recht, dass soviel beworben, vermarktet und ge-instat/influenced wird, dass das Probleme für euch werden. Und wenn man sich vorstellt, dass Massen wie auf dem PCT dort durchgehen würden, könnte auch keinen behaupten, dass UL keine Auswirkungen zeigt. Wichtig ist es, einen Weg zu finden zwischen Naturschutz und einem Tourismus, der nicht Menschen anhand von finanziellen Möglichkeiten ausschließt. Und um nochmal die lokale Verantwortung zu betonen: War die Arbeitslage vor 20 Jahren in Tirol wirklich so schlecht, dass so viele Leute im Tourismus arbeiten müssen? Oder gab es da einfach mehr Geld zu verdienen? Jeder einzelne (ob Tourist oder Anwohner) wird da nicht die große Änderung machen. Das ist auf individueller Ebene natürlich schwer zu ändern und einzuschätzen. Aber es ist ja auch erstaunlich, dass Tirol sich selbst so sehr vermarktet (bei den Problemen die es bisher anscheinend schon gab!) und so viele (Bau-)Genehmigungen für den Tourismus ausgegeben hat. Und die Behörden machen das auch nach dem Willen der Politik, die wiederum von euch den Ansässigen (und nicht den Touristen) gewählt wird. Ich will sagen, dass der Ärger bei euch wächst, ist verständlich. Aber das zu ändern geht (abgesehen von einem ewig langsamen Bewusstseinsveränderungsprozess überall) hauptsächlich bei euch vor Ort. Dazu müssen lokal Maßnahmen (vielleicht auch stark restriktiver Art) ergriffen werden und sich rückblickend auch an die eigene Nase gefasst werden. Über andere (fremde!) Menschen Ablehnung zu entwickeln und dabei die Hand aufzuhalten, ist eindeutig der falsche Ansatz. Da müssen die Tiroler vielleicht lieber eine Diskussion untereinander anfangen, als sich gemeinsam gegen die anderen aufzubringen. Inwieweit das schon stattfindet, kannst du ja gerne mal berichten. Das würde mich sehr interessieren.
  38. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich nicht, denn sie nutzen Autos, Fernseher, Internetdienstleistungen, die wir gebaut haben. Die fliegen genauso nach weissgottwohin in den Urlaub. Wenn wir uns jetzt alle ins Mittelalter zurückbomben und jeder nur noch selbstsubsidiär auf seiner Scholle haust, viel Spaß!
  39. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx reagierte auf Ranger für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich finde es nicht ok wie du hier alle über einen Kamm scherst. Du hast in Diesem Forum schon 108 Beiträge geschrieben, da würde ich meinen das du erkennen könntest das die UL Weitwanderer mit dieser Problematik wohl kaum in Zusammenhang zu bringen sind. nix für ungut , dir ein schönes WoE
  40. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx reagierte auf Einzelkämpfer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    War in den letzten Wochen in der Gegend Reutte/GAP usw. unterwegs, das wird ein Heidenspass dieses Jahr wenn die Ferien beginnen. Schon 7 KM vor Füssen auf der B 17 war Stau und das zog sich den ganzen Tag so vor sich hin.Ich plane dieses Jahr wieder eine Alpenüberquerung und ich werde Wildcampen weil Übernachtungen auf Hütten gar nicht mehr zu buchen sind. Meine Ausrüstung ist schwarz oder grün und da soll mich erstmal jemand aufspüren. Die Anzahl der Campingplätze hat mit dem Wachstum der Camper in keiner Weise schrittgehalten, wer will kann ja mal anrufen. Es gibt definitiv zu wenige CPs und nicht genug!
  41. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx reagierte auf ultraleichtflo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    war im märz und april in australien, da gab es ganz viele tolle freie campingplätze in grandioser natur die waren alle wie geleckt und hatten immer eine komposttoilette und waser aus einem regenspeicher und ein müllbehälter ich finde das sollten auch hier Gemeinden etablieren. so dramatisch teuer ist das nicht und man schafft auch arbeitsplätze gratis oder freiwilliger beitrag bzw. kasse des vertrauens. oder eben an hotspots jemanden, der kassiert. geheime trekkingplätze nur gegen Vorbuchung finde ich etwas merkwürdig. ich finde ein fleckchen erde und die benutzung einer toilette sollte max 5 bis 10 euro kosten. die toiletten können auch von Tagesausflüglern benutzt werden. den dreck hinterlassen nämlich diese genauso im überigen wurden die hotels da gebaut wo früher auch natur war und dann der verbrauch von wasser strom und wärme ist enorm. und erst die ganze autofahrerei. wenn ich 5 tage zu fuß unterwegs bin dann verbrauche ich ein Minimum an ressourcen. es gibt eigentlich keinen naturfreundlicheren urlaub. mit genügend trekkingplätzen kann man ein bißchen für Ordnung schaffen und ich denke was die australier können, können wir auch das trekker und camper tiere vertreiben könnten, da muss ich auch ein bißchen lachen. ich war gerade im oberammergau wandern und da es wochentag war und regnerisvh war fast kein mensch unterwegs, aber dsd Gedröhne der Bundesstrasse weit unten im tal begleitete mich bis auf den Gipfel... Also wer zerstört hier wirklich die natur ? und was kochen und feuergefahr betrifft. ein gaskocher ist für mich nicht nur die bequemste sondern wohl auch eine der effizientesten kochmethoden mit glaube ich 0 Brandgefahr. es sei denn man kocht im zelt...und fackelt dieses gleich mit ab
  42. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx reagierte auf Trekkerling für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ein Thema, das hier noch gar nicht angesprochen wurde beim allgemeinen Campingplatz-Bashing ist, dass bis vor Kurzem ja die Campingplätze teilweise noch geschlossen waren und die hygienische Lage auf den Plätzen bezüglich Corona durchaus problematisch sein kann. Ich habe auf Korsika einmal auf einem Campingplatz eine Magen-Darm-Grippe/-Krankheit miterleben dürfen. Da konnte man im Tagesrhythmus die Krankheit Zelt für Zelt näher kommen sehen/hören (eher hören wegen den Würg-Geräuschen). Obwohl wir zwei Zelte (also Tage) vorher schon gewarnt waren und wirklich gut bei der Handwasch-Hygiene aufgepasst haben, hatten wir schlussendlich doch einen Fall in der Familie. Wenn ich mir sowas bei Corona vorstelle, gruselt es mich ein bißchen und meine Lust, mich auf einen Campingplatz zu stellen, hält sich derzeit echt sehr in Grenzen. So ähnlich wird es anderen Leuten (ob Städter oder nicht) auch gerade gehen und die Leute suchen sich dann halt einen Ausgleich und Campen wild. Will sagen: ich denke, dass das gerade eine Ausnahmesituation ist und sich irgendwann wieder normalisiert, hoffentlich.
  43. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx reagierte auf grmbl für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Also der Unterschied ist schon der, ob ich in irgendeinem Forst zB im Schwarzwald ein paar Meter neben der Wirtschaftsstraße übernachte oder mir den "mega nicen Spot" am Gebirgssee im Naturschutzgebiet rauslasse. Auf die Idee dort zu Zelten käme ich nie, zu bewusst ist mir der Konflikt zwischen verhältnismäßig noch intakter Natur und dem vielseits bestehendem Wunsch nach Nutzung.
  44. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx reagierte auf AlphaRay für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Der große Unterschied ist: wir sind keine Camper. Camper (bedeutet für mich bzw. was man ja so drunter versteht) = riesen Zelt, wo man am besten noch nen TV und Couch hinstellen könnte....riesen Lagerfeuer davor, weil muss ja....Tisch(e), Stühle, Grill & Co. uswusw.. Und 500 ähnlich aufgebaute Lager um sich herum. Ich habe noch nie auf nem Campingplatz gezeltet und will es auch nicht. Ich mache das um Menschen und Lärm zu entfliehen und nicht um mich in Hauptstrassennähe zwischen weißen Campern und bunten Alid-Zelten niederzulassen und 50 Menschen beim quatschen, furtzen und 20 radiosender gleichzeitig zuzuhören.... Wer das entspannend findet der war noch nie wirklich Draußen (oder es ist der Grund, weshalb ich immer wieder zu hören bekomme, wenn ich jemaden frage ob er/sie jemand gezeltet habe: "ist nichts für mich")
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