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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 18.03.2019 in allen Bereichen

  1. Evolution einer leichten Küche - Teil 1

    Mario294 und 5 andere reagierte auf mosven für Beitrag im Thema

    6 Punkte
    Hallo Allerseits, als ich diese Woche am Münchner Stammtisch meine Iterationen hin zu einer leichten Küche vorstellte, baten mich alle dies doch zu verschriften. Also gut: Ich habe vor ein paar Jahren mit diesem Setup angefangen: Ein 750 ml Captain Stag Titan Topf mit 103 g, der Markill Peak Ignition Kocher mit ca. 100g inklusive Beutel und ein Windschutz zum anklippen mit ebenfalls ca. 100g. Dazu kommt natürlich noch die Gaskartusche. Die 230g Version passt noch mit in den Topf. Ich benutze alles immer noch gerne zum Car-Camping mit der Familie... Denn irgendwann kam ich über ein YouTube Video auf das Thema Langstrecken-Wandern und der Virus war eingepflanzt... Inspiriert von der UL-Idee sollte mein nächstes Setup viel leichter werden: Ich kaufte mir einen Whitebox Alcohol Stove (30g) und schließlich einen 400ml Evernew Companion Cup EBY 256 (48g) mit Deckel (12g). Der Kocher funktioniert prima, allerdings ist der Topf hierfür zu klein, die Flammen schießen an der Seite hinaus. Ein wahres Inferno, nur eingedämmt vom mitgelieferten Alu-Windschutz, den ich zur Gewichtsersparnis mal halbiert habe. Die Brandgefahr war mir im trockenen Sommer doch zu hoch, ein umgekippter Kocher führte einmal fast zu einer Katastrophe, weshalb ich eine Möglichkeit suchte, mehr Sicherheit zu schaffen. Ich fand sie im kleinen leichten 1l Trangia-Topf (80g): Das funktioniert recht gut, aber war dann doch nicht mehr so "richtig" UL und mir außerdem zu sperrig. Also weiter gesucht und schließlich bei Esbit gelandet. Hier folgte nach unzähligen angesehenen YouTube-Videos und gelesenen Forums-Beiträgen schließlich mein erstes MYOG-Projekt: Ein Esbit-Kocher aus einer alten AGFA Professional Filmdose: Wie man sieht, habe ich inzwischen den Topfdeckel durchbohrt und ein Stückchen Maurerschnur hineingeknotet. Der Deckel lässt sich gut unter den Kocher stellen und sorgt so dafür, dass es keine Brandflecken gibt. In den Kocher passen ein paar Würfel Esbit (verpackt, gegen den Fischgestank) und ein kleines Feuerzeug. Das Ganze passt in den Topf und lässt noch Platz für den zusammengerollten Windschutz und einen Spülschwamm. Aber es sollte noch leichter werden... Spätestens hier dachte meine Frau ich spinne... Der Esbit Notfallkocher, leicht modifiziert, indem ich zwei Seiten abgebrochen und die Kanten entgratet habe. Funktioniert nicht ganz so toll: Der Topf kann zwar auch darauf stehen, aber der Abstand ist zu klein, weshalb das Esbit mehr rußt. Zudem wird der Boden so heiß, dass Brandflecke entstehen. Deshalb habe ich immer ein Stück Alufolie untergelegt, was genau zu diesem Zweck beim Whitebox Stove mitgeliefert wurde. Zufrieden war ich aber noch nicht... Nächster Iterationsschritt: Der Esbit Dreibein Kocher (11g). Auch ihn nutze ich mit etwas Alufolie darunter; sie reflektiert die Hitze und dient zusätzlich dem Brandschutz: Mit diesem Ensemble war ich sehr zufrieden, es ist abgesehen vom Topf auch wirklich günstig und ich empfehle es Jedem zum Einstieg in die UL-Küche. Topf mit Deckel 60g, Kocher 11g und Windschutz 14g - macht 85g komplett. Na gut, das kleine Stück Alufolie darunter wiegt auch noch etwas... Es passt wunderbar in den Topf und lässt Platz für viel Esbit (12 Würfel á 14g), Feuerzeug 10g... Mit Löffel also eine Küche unter 100g + Brennstoff zu Preis von ca. 50 € ! Aber geht das noch leichter? Vielleicht eleganter? Inzwischen ist klar, dass das Verringern des Gewichts meiner Ausrüstung zu einer Sucht geworden ist, einer Sucht die auch ins Geld gehen kann. Mehr dazu im zweiten Teil... Viele Grüße, mosven
  2. 12 Overnighter im Jahr 2019

    Jan und 3 andere reagierte auf Rapapongi für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    @rentoo ... mein MYOG Tip: ich hab auf das Stangenende einen Sektkorken draufgepropft. Kleines Loch mittig auf der schmalen Seite des Korkens ca. 1 cm reingebohrt. Stange draufgeschoben, fertig! Ist super leicht und erhöht die Aufstellfläche doch erheblich. Gruß
  3. 12 Overnighter im Jahr 2019

    Mario294 und 3 andere reagierte auf rentoo für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    Mein Overnighter # 02 Ich brauchte mal wieder frische Luft um die Ohren und habe mit einem Freund einen Overnighter, fast vor der Haustüre gemacht. Es war zwar eine "regenfreie Nacht" aber nach ein paar Tagen des Dauerregens war der Boden ganz schön aufgeweicht. Die Heringe dazu zu bringen, an ihrem Platz zu bleiben war schon eine Herausforderung. Hinzu kommt, dass ich meine neue Carbonstange für mein GWC testen wollte, in butterweicher Erde keine gute Idee, da die Stange immer wieder einsank, und das GWC oft niedriger wurde. . Da wäre mein Trekkingstock wohl besser gewesen. Trotzdem haben die Umstände dem Spaß keinen Abbruch getan sondern für Lacher gesorgt. Und ich hatte eine tolle und warme Nacht sowie eine klasse Auszeit.
  4. Evolution einer leichten Küche - Teil 1

    momper und 2 andere reagierte auf schwyzi für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Ich warte eigentlich immer noch auf den zweiten Teil - auf den Teil, in dem es leicht wird. LG schwyzi
  5. 12 Overnighter im Jahr 2019

    J_P und 2 andere reagierte auf Frucht für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Die carbonstange in die Tasse stellen..?! Oder ähnliches?
  6. 12 Overnighter im Jahr 2019

    mtp und ein anderer reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    OT: Damit befördert man sich ins Jenseits, wenn's zu kalt wird. Schwerer als Arsen, aber schmerzfreier. Lohnt sich also. P.S. Beim Zitieren kannst du die Bilder löschen, anstatt sie mit zu zitieren. Ist übersichtlicher.
  7. 2 Punkte
    Ich weiß was Du meinst. Es passt aber trotzdem nicht zusammen. Weil es hier nicht um einzelne Ausrüstungsgegenstände geht, sondern um verschiedene Systeme/Ansätze. Nehmen wir Dein Beispiel mit den Trailrunnern vs Wanderstiefeln. Im ODS werden Dir wahrscheinlich überwiegend Wanderstiefel empfohlen. Warum? Weil Du dadurch Stabilität im Fuß bekommst, die Du auch dringend brauchst, weil Du ja ein doch recht ordentliches Gewicht mit Dir schleppst. Hier sind fast alle so leicht unterwegs, dass sie diese Stabilität einfach nicht brauchen und deshalb mit den deutlich angenehmeren Trailrunnern unterwegs sein können. Ähnlich sieht es mit der Regenjacke aus. Wenn der Rucksack schwer ist, braucht es eine massive Hardshell, die die Reibung der Schultergurte abkann. Bist Du hingegen leicht unterwegs, reicht eine 180 Gramm Regenjacke locker aus. Und so zieht sich das (fast) durch die komplette Ausrüstung. Keine der beiden Varianten ist falsch oder richtig - sie harmonieren nur einfach nicht gut miteinander. Nur das wollte ich zum Ausdruck bringen.
  8. 12 Overnighter im Jahr 2019

    Mario294 und ein anderer reagierte auf J_P für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Da ich an der Challange ja auch teilnehmen wollte...: Meine 2,5 Tageswanderung vom 24.02. - 26.02. im Habichtswald kann ich doch fairerweise als einen Overnighter gelten lassen: Also #1:
  9. 12 Overnighter im Jahr 2019

    Omorotschka und ein anderer reagierte auf Konradsky für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Ich habe dieses Jahr 48 Overnighter hinter mir. Gesamt sind es jetzt 941 hintereinander. Einfach machen. Gruss Konrad
  10. PCT SOBO 2018 - Meine Erfahrungen/Tipps

    iggyriggy reagierte auf Maarten für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Kurz zur Vorstellung: Ich bin 2018 den PCT SOBO gewandert und bin am 7.Juli gestartet und habe meine Wanderung am 18ten November am südlichen Terminus des PCT beendet. Ich hatte keine Wandererfahrung und habe den Trail direkt nach meinem Abitur im Alter von 19 Jahren gestartet. Vorab: Ich schreibe hier über meine Erfahrungen. Das heißt nicht, dass sie für euch gleich sein werden. Jede Wanderung ist unterschiedlich. SOBO Vor-/Nachteile Die Vorteile eines SOBO Hikes im Gegensatz eines NOBO Hikes liegen für mich nun klar auf der Hand. Vor meiner Wanderung habe ich stark an meinem SOBO attempt gezweifelt, da NOBO einfach um einiges populärer ist. Diesen Punkt kann ich jetzt absolut nicht mehr verstehen. Vorteile Das Wetter. Ich habe 2 Tage wirklichen Regen gehabt und der Rest lässt sich auf 10 Minuten Nieselregen oder extreme Luftfeuchtigkeit begrenzen, die ab und zu sogar wilkommenen waren. Während man als NOBO Hiker Washington so gegen Ende August/September antrifft, wandert man Washington als SOBO im Juli/Anfang August. Daraus folgt, dass die Chancen auf gutes Wetter um einiges höher sind und man die Aussichten vollends genießen kann aufgrund des klaren Himmels. Dagegen stehen für NOBOs jeden 2ten Tag Regen, bewölkter Himmel und falls man wirklich Pech hat, Schnee an der Tagesordnung. Desweiteren ist Südkalifornien bereits ein wenig abgekühlt, wenn ihr es im Oktober/November durchquert. Das Permit. Ein SOBO-Permit für den PCT ist einfach um einiges einfacher zu bekommen als ein NOBO permit. Ich habe mein Permit gegen Ende des Januars beantragt und hatte freie Wahl an welchem Tag ich starten möchte. Weniger Menschen. Ich habe dieses Jahr wohl ein hoch-frequentiertes SOBO Jahr erwischt und ich war volkommen zufrieden. Man traf eine angenehme Zahl von Menschen in Trailtowns, die nicht volkommen überlaufen waren. Man hatte die Möglichkeit alleine zu wandern, aber es war auch durchaus möglich in einer Gruppe zu wandern, wie ich es auf der 2ten hälfte des Trails getan habe. Außerdem kommt es mir so vor als wären die Bindungen zu den Trail Bekanntschaften enger, da es eben nicht so viele Wanderer gibt und man sich besser kennen lernt. Ein weiterer Vorteil ist, dass man sich so gut wie immer seine Camping Plätze aussuchen kann, außer wenn man die NOBO Bubble in Oregon passiert. Mücken. In Washington kann man als SOBO schon ganz schöne Probleme bekommen, aber meiner Meinung nach kann man das einfach nicht damit vergleichen, was NOBOs durchmachen müssen. Oregon kann zur Qual werden und vorallendingen in den Sierras scheint es wohl eine Menge Mücken gegeben zu haben. Ich war allerdings auch etwas spät dran als SOBO und könnte somit immer genau nach der Mücken-Saison besagte Gebiete durchquert haben. The Sierras. Die Sierras scheinen um einiges entspannter zu sein als SOBO. Ich hatte eine "Flussdurchquerung" (Das Wasser reichte mir bis zu den Fußknöcheln....), während NOBOs sich in acht nehmen müssen, da manche Überquerungen nicht ohne gewesen zu scheinen. Desweiteren hatte ich absolut keinen Schnee in den Sierras. Einzig und allein auf Glen Pass hatte ich etwas Eis. Das könnte aber auch wieder an meinem späten Timing liegen. Nachteile Einen engeren Zeitplan. Als NOBO sollte man seine Wanderung spätestens gegen Anfang Oktober beenden, allerdings fängt ein NOBO im Optimalfall auch bereits im April seine Wanderung an. Ein SOBO hingegen kann erst in der Cascade Range Washingtons beginnen sobald der Schnee geschmolzen ist, was in der Regel anfang Juli der Fall ist. Gleichzeitig sollte man Forester Pass (Der höchste Punkt des PCTs) vor dem 1.Oktober passieren. Das erfordert, dass man von Anfang an fit ist. Man hat weniger Zeit die Meilen progessiv aufzubauen wie es ein NOBO tuen kann. Ohne Zeroes müsstet ihr mit dem Startdatum des ersten Juli ungefähr 21 Meilen pro Tag laufen, was nicht zu unterschätzen ist. Weniger Trail Magic. Für mich persönlich war das kein Problem, aber man erfährt aufgrund der geringeren Popularität einer SOBO Wanderung weniger Trail Magic. Ich habe aber in Trailtowns soviel Hilfe bekommen und es scheint mir auch so als ob man mehr mit Locals in Kontakt kommt, da anstelle von 40 NOBOs nur 5 SOBOs in der Stadt sind. Conclusio: Die Vorteile wiegen meiner Meinung nach deutlich schwerer als die Nachteile. Letztenendes habe ich Forester Pass erst am 18.Oktober passiert und habe es trotzdem geschafft. Da war allerdings eine Menge Portion Glück bei und das heißt nicht, dass es bei euch funktioniert. Es war schon ziemlich kalt und ich habe einen Sturm miterlebt. Zum nördlichen Terminus gelangen Es ist als SOBO um einiges schwerer zum Startpunkt des Trails zu gelangen, als es das als NOBO ist. Ihr werdet am Harts pass starten müssen und von dort aus 30 Meilen Richtung Norden laufen um an den nördlichen Terminus zu gelangen. Dann fangt ihr eure SOBO Wanderung sozusagen "richtig" an. Ich würde es jederzeit wieder zu machen und empfehle nicht diese Meilen zu skippen. Einerseits machen 30 Meilen bei 2650 Meilen auch nicht mehr viel aus, andererseits bestärkt man dadurch das Gefühl, dass man tatsächlich den ganzen Trail gewandert ist und nichts geskippt hat. Es gestaltet sich schwierig mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Harts Pass zu kommen, aber ich habe Leute getroffen, die es gemacht haben. Das funktioniert allerdings nicht ohne Trampen. Ich bin der PCT SOBO 2018 Facebook Gruppe beigetreten und hatte mir extra dafür einen Facebook Account erstellt. Ich habe Ausschau nach Fahrten zu Harts Pass gehalten und habe dann auch Trail Angel gefunden, die mich zum Harts Pass mit anderen gebracht haben. Achja, warum könnt ihr nicht einfach an der amerikanisch/kanadischen Grenze starten? Es ist illegal die Grenze auf diesem Wege zu passieren. Resupply Auch der Resupply gestaltet sich anfänglich etwas schwieriger im Gegensatz zu einer NOBO Wanderung. Washington ist nicht stark besiedelt und sehr entlegen. Ich habe von Seattle aus Boxen nach Stehekin, Skykomisch, Snoqualmie Pass, White Pass Kracker Barrel und Trout Lake gesendet. Das ist am Anfang erstmal ein ganz schöner Aufwand, aber ich würde immer noch sagen, dass es für diese Trail towns leider nötig war. Die Preise waren entweder exorbitant hoch oder die Auswahl ließ zu wünschen übrig oder beides. Die Einkaufsläden ähnelten Tankstellen, die aber durchaus auf Wanderer eingestellt waren. Meiner Meinung nach kauft man sich vorallendingen in Washington durch die Boxen erstmal Zeit. Es wäre vielleicht möglich ohne die Boxen, aber ihr müsstet zu einer weiter entfernten Stadt hitchen usw... Als ich dann die Washinton/Oregon Grenze erreicht habe, habe ich aus Cascade Locks Boxen nach Oregon gesendet. Alternativ könntet ihr aus Portland Boxen senden, was aber weiter weg liegt als Cascade Locks. Ich habe Boxen zu Big Lake Youth Camp, Shelter Cove und Crater Lake National Park gesendet und würde es wieder so machen. Nach Oregon habe ich Boxen zu Nordkalifornien versandt. Das würde ich auf keinen Fall wieder tuen. Meiner Meinung nach kommt ihr in Kalifornien komplett ohne Boxen aus. Seid euch im klaren was ihr gerne esst, sodass ihr euch auf euer Paket freuty, bringt Abwechslung rein und weniger ist mehr... Ich belasse es einfach mal hierbei, damit das ganze nicht zu lang wird. Bei Fragen einfach nachfragen. Meine Gear Liste Für Fotos einfach mal auf meinem Instagram-Account vorbeischauen, ihr dürftet auch keinen Account brauchen.
  11. Ein Beak für alle Fälle

    KlausD reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ein UL-Kumpel und ich haben am Wochenende mit seinem Borahgear Solo Tarp gespielt. (Danke an @basti78 für den problemlosen Verkauf und sehr schnellen Versand.) Dabei haben wir eine simple Modifikation vorgenommen, die vielleicht euer Interesse findet. Hintergrund: Wir bevorzugen den Aufbau als Mid. Dabei bleibt eine Seite weitestgehend offen. Hier im Forum findet man verschiedene Vorschläge, wie ein Beak (eine Art Walmdach an der offenen Seite) realisiert werden kann, z.B. durch Annhähen von Dreiecken, Drüberlegen eines Regenschirms oder Anbinden einer Jacke etc. Das Boragear Solo Tarp ist aber schöne 165×272 cm groß. Es bietet es genug Breite für einen Mid-Aufbau mit integriertem Beak, der entsteht, wenn man die Tarpstange/den Trekkingstock nicht vor, sondern unter das Tarp stellt. Zur Verdeutlichung vorab die Geometrie in der Seitenansicht: Es ist für die abgedeckte Fläche ist also egal, ob man das Tarp gestreckt zum Stock führt (blaue Variante A) oder über den Stock abwinkelt zu einem Beak (blaue Variante B). Die abgedeckte Fläche ist gleich groß. Wenn man aber den Stock weiter nach innen schiebt (rote Variante C), steht die Rückwand steiler und der nutzbare Raum in der Höhe verbessert sich signifikant, obwohl die Bodenhöhe hB und die Eintrittshöhe hE dieselbe wie bei Variante B ist. Das sind keine neuen Erkenntnisse, dient hier nur als Hintergrundinfo. Da wir an der Rechteckform des Tarps nichts ändern wollten, haben wir uns gefragt, wie wir den Beak flexibel, aber einfach konfigurierbar halten, um im Camp frei aus den unterschiedliche Mid-Geometrien respektive Beak-Tiefen auswählen zu können. Unsere Lösung: Ein Tanka, aufgenäht auf der Vorderkante, ca. 40 cm seitlich der Mittelschlaufe. Ein Stück starke Shock-cord, an der Mittelschlaufe eingeknotet. (Die Stockfixierung auf den Fotos ist vorläufig, es ging um den Test des Beak-Befestigung.) (Fast) egal, wie hoch und tief wir den Beak beim Aufstellen konfigurieren: Es genügt nun, das herunterhängende Material an der Mittelschlaufe seitlich um die Abspannschnur zu legen und das lose Shock-cord-Ende in den Tanka zu schieben. Dann steht der Beak passend zur gewählten Geometrie. Da ich Ähnliches bei der Suche nicht gefunden habe, poste ich es einmal hier, denn es ist eine einfache Modifikation, die an praktisch jedem ausreichend breiten Rechtecktarp vorgenommen werden kann. Anmerkungen: Man könnte selbstverständlich auch eine lange Leine von der Mittelschlaufe zu einem der Eckheringe führen. Wir haben uns bewusst für die Lösung mit der starken Shock-cord entschieden. Denn die Verbindung muss beide Vorderkanten des Tarps gestrafft halten, ohne die Kräfte der Eckheringe zu überfordern. Eine dicke Shock-cord erreicht die Maximaldehnung bei ca. 3,5 kg Zugkraft. Bereits mit unter 3 kg hängen die Vorderkanten nicht mehr durch. Der Tanka hält das gut und die zusätzliche Zugkraft auf die Heringe hält sich noch in Grenzen. Eine dünnere Shock-Cord würde bei ca. 2 bis 2,5 kg maximal gedehnt werden und damit schneller ausleihern und nicht mehr federn können (Zugentlastung der Heringe; Aus-dem-Tanka-Rutschen bei Wind). Die Befestigungslösung ist nicht so richtig hübsch. Evtl. fällt ja jemand noch etwas Geschickteres ein.
  12. Rucksack-Verlosung für den LaBu

    Nero_161 reagierte auf die zwiebel für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo zusammen, mich hat am Montag die Lust gepackt ein wenig zu schneidern und da ich eigentlich schon genug Zeug habe, verlose ich den frisch genähten Rucksack zugunsten von Mateusz (Bedingungen siehe unten). Der Rucksack ist ein klassischer Rolltop aus Diamond-Ripstop von Extex (210D, 120g/m², leichte PU Beschichtung). Das Volumen schätze ich auf ca. 30 L (Höhe: 85 cm, Breite: 29 cm, Tiefe: 16 cm) ohne die Meshtaschen, wobei in die seitlichen Taschen jeweils eine 1,5 L Flasche passt. Die Nähte sind von Innen mit Saumband eingefasst, der Rollverschluss mit einem PE-HD Streifen verstärkt, alle Gurtbänder und Schnüre sind noch ungekürzt und unversäumt. Das Gewicht liegt bei +/- 300g (hab leider nur eine grobe Küchenwaage). Den Versand als versichertes Paket übernehme ich, nach dem ich die Gurtbänder je nach Größe der glücklichen Person angepasst und versäumt habe. Die Bedingungen sind wie folgt (der Einfachheit halber ebenfalls aus einem anderen Faden kopiert): Ein Los kann zum Preis von 5,-€ erworben werden. Die Anzahl der Lose ist hierbei natürlich unbegrenzt. Bitte hier im Faden posten!! Die Bezahlung der Lose erfolgt per Zahlung direkt an Mateusz. Zahlungsmöglichkeiten finden sich auf ilovelaufbursche.de (Verwendungszweck beachten!!!) Ein Zahlungsnachweis in Form eines Screenshot oder eines Scans des Einzahlungsbeleges, die Anzahl der Lose, Name und Kontaktdresse des Loskäufers sind per PN an mich zu senden. Nur so erlangt ein Los Gültigkeit! Einsendeschluss: Sonntag, der 31. März 2019 um 24:00 Uhr. Nachdem ich den Rucksack gerade fertig gestellt habe, würde ich ihn am liebsten selbst behalten...also kauft ein paar Lose! Es lohnt sich Sollte jemand Fragen zum Rucksack haben: Falls es dem Kauf von Losen dient gern im Faden, bei weitläufigeren Fragen per PN oder in einem ausgelagerten Thread. So und nun mal Los(e)!
  13. Laden von AA's unterwegs

    Rapapongi reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Dir ist ja klar, dass das nix mit den Energiespar-Einstellungen zu tun hat, sondern nur damit, was das GPS als verbleibende Akku-Kapazitaet darstellt ? Die Ansmann sind nur einfache NiMh, keine LSD-NiMh, also herk. NiMh Kann man nicht generell sagen, haengt immer vom eigenen Verbrauch, wie und wie haeufig nachgeladen wird ab... So einen schweren Trum wuerde ich nur mitnehmen, wenn ich mich von Steckdose zu Steckdose hangeln wuerde. Ich halte auch generell mehr davon, 2 kleine PB mitzunehmen, als eine Grosse, auch wenn es geringfuegig mehr wiegt, da PB auch haeufiger mal ausfallen...da habe ich bei Anderen schon viele Ausfaelle erlebt... Viele Hersteller luegen sich voellig in die Tasche, was die Kapazitaet betrifft, der Wirkungsgrad der PB ist bei Panelnutzung natuerlich auch sehr wichtig und es geht natuerlich bei Elektronik immer um Ausfall-Sicherheit, bei Akkus / PBs um Haltbarkeit bzw dass die Kapazitaet erhalten bleibt. Ich habe bis jetzt die besten Erfahrungen mit Samsung PBs gemacht.
  14. Hemd gesucht

    Kay reagierte auf Rapapongi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @Kay @questor ich hab Mal das Hemd aus den Schrank gezaubert und gegen das Licht gehalten: ... da sieht man die Leinen-artige Webung, die am Rücken sehr luftdurchlässig ist. Im letzten Sommer hab ich das oft getragen ... Auch in the City Ich finde das Hemd trocknet schnell ... und hat einige Tag lang keinen merkbaren Schweiß Geruch ... am Berg hoch ist das schon anders. Da hab ich weiße eingetrocknet Salzlinien gehabt An der Rückenschlaufe kann man es überall gut zum trocknen aufhängen. Und auffällig sind auch die robusten Doppel Nähte ... 2 Taschen mit Knopf Ziemlich perfekt das Hemd ... einzig ist mir aufgefallen, dass sich die Farbe schnell auswascht ... aber das ist mir nur Recht ... besser im Waschwasser als auf der Haut
  15. 12 Overnighter im Jahr 2019

    Jan reagierte auf J_P für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: @Rapapongi Auf dem Bild sieht man meinen MYOG Caldera Cone aus 0,2 mm Alublech. Als Tasse nutze ich eine 450ml Titantasse von Snow Peak. Meine MYOG Brenner sollten schon bekannt sein (Bauart: Doppelwandtopburner, 6g) Den Cone habe ich nach dieser Anleitung gebaut: MYOG Caldera Cone Einen Caldera Cone wirst du allerdings nicht mit deinem MYOG-Beer Can Stove nutzen können. Das Flammenbild der zusammengesteckten Sideburner ist einfach zu groß.. Probier dich doch auch mal daran: Pepsi Can Stove Ich baue die Topburner aus 0,2 Ltr Coladosen von Lidl...
  16. Welche aktuelle Powerbank?

    sinje reagierte auf ChristianB für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Bei dem Gewicht kann ich die Anker PowerCore mit 10000mAh mit einem Gewicht von 180g empfehlen.
  17. 12 Overnighter im Jahr 2019

    Jan reagierte auf truxx für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: Panoramaweg Baden Baden soll sehr schön sein. Und es gibt auf etwa der Hälfte eine Hütte, die sich eignet.
  18. 12 Overnighter im Jahr 2019

    Rapapongi reagierte auf J_P für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: Es ist weder Arsen noch Absinth! :P In der Platy-Flasche ist nur Wasser..allerdings hat diese Flasche einen grünen, an Tannenreisig erinnernden Aufdruck. Vlt. wirkt der Inhalt deswegen grün... :D
  19. Evolution einer leichten Küche - Teil 1

    H4nnes reagierte auf mosven für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo H4nnes, ich habe inzwischen meine Erfahrungswerte: Ein Würfel Esbit (14g) bringt bei normaler Umgebungstemperatur, also > 10 C, den ganzen Topf, also knapp 400 ml, zum kochen. Danach kann ich mit dem Rest immer noch einen Topf Wasser heiss machen für einen Instant-Kaffee. Bei höheren Temperaturen im Sommer koche ich mit einem halben Würfel. Im Winter unter -5 C (dann mache ich die meisten meiner Touren) brauche ich einen Würfel zum Wasser kochen und einen halben für den Kaffee. Wenn es richtig kalt ist und ich Schnee schmelzen muss, einen zum Schmelzen, einen zum Kochen. Unbenutzte Reste puste ich aus und packe sie in der Original-Verpackung in den Topf. Der Geruch verfliegt schnell nach dem Öffnen. Kein Problem. In paranoiden Momenten wische ich den Topf vor dem Wasserkochen mit einem trockenen Tuch aus VG, mosven
  20. Evolution einer leichten Küche - Teil 1

    mosven reagierte auf Trekkerling für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: Ich kenne Teil II schon, verrate aber nix!
  21. Laden von AA's unterwegs

    Ann-Kathrin reagierte auf kra für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Bei USB Kabeln habe ich die besten Erfahrungen mit denen von Anker gemacht (bei PB habe ich andere Präferenzen). Umflochten, sehr haltbar und robust. Wichtig: guter Halt in der Buchse und faser-ummantelt. Damit ist schon ein minimaler Biegeradius vorgegeben, der Kabelbruch unwahrscheinlicher macht. Ich würde, auch wenn es dem UL Gedanken widerspricht, keine extrem kurzen Kabel mitnehmen (vlt. 1x 60cm, 1x 90cm), die Flexibilität wirst du zu schätzen wissen. Ich habe über meine mit ca. 30cm Länge schon manchmal unterwegs geflucht... aber sie haben hervorragend gehalten Solche hier meine ich
  22. Angekohlte Griffe meines Titan-Topfes

    bieber1 reagierte auf Ann-Kathrin für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Genau, DAS ist die Lösung - ein herzliches Danke!
  23. Angekohlte Griffe meines Titan-Topfes

    Ann-Kathrin reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @Ann-KathrinHihi, ich glaube Du brauchst echt mal eine Rundumschlags-Beratung... Russ am Topf ist auch stark vom Brenner abhaengig, der WBS ist natuerlich preiswert / leicht, (mal davon abgesehen, dass er nur fuer groessere Topfdurchmesser geeignet ist) macht aber, wie fast alle Brennspirituskocher, deutlich mehr Russ, als der Evernew-Brenner. Da man aus Brennstoff-Spargruenden (wiegt ja alles) immer einen Windschutz verwenden sollte, bekommst Du zwangslaeufig verschmorte Silikon-Umhuellungen. Auch wenn immermuede mit dem Abschneiden recht hat, gibt es da eine bessere Loesung, Griffe ab und leichte Topfzange benutzen. @Ann-Kathrin da wir ja eh evtl wegen dem Ladekram telefonieren, kannst Du, wenn Du willst, dieses Thema dafuer mit auf die Taskliste nehmen...
  24. Angekohlte Griffe meines Titan-Topfes

    bieber1 reagierte auf immermüde für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo Ann-Kathrin, ich hab diese Kunststoffummantelungen einfach abgeschnitten, funktioniert auch ohne. Zum Russ - den lasse ich einfach am Topf oder reibe den Topf einige male über den Boden, dann in eine Tüte. Wenn man etwas Wasser in den Spiritus mischt russt er kaum noch. viele Grüße
  25. 12 Overnighter im Jahr 2019

    H4nnes reagierte auf Rapapongi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Schaut gut aus ... aber was isn' das für ein giftiges grünes Zeugs da in der Platypus
  26. [Suche] UL Rucksack ~ 70l

    truxx reagierte auf Blitzer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    erledigt
  27. 12 Overnighter im Jahr 2019

    Frucht reagierte auf rentoo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @Frucht, ja das habe ich mir auch für das nächste Mal überlegt. Man kann sicg auch bestimmt mit einem Stück Rinde behelfen. Man lernt halt dazu :-)
  28. MSR Mesh House (3)

    martinfarrent reagierte auf ekorn für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich finde deine Korken V2 Lösung super und würde dabei bleiben. Eben bin ich noch auf diese Tato Tarp Clip On Tarp Pull Outs gestoßen die so ähnlich klingen wie dir von dir gesuchten Grip Clips.
  29. Evolution einer leichten Küche - Teil 1

    mosven reagierte auf H4nnes für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Wow das ist eine krasse Entwicklung! Bin auch gespannt auf die letzte Lösung. Danke für den Beitrag! Ich beschäftige mich noch mit Spirituskochern. Habe mich seit der Bundeswehrzeit nicht mehr an Esbit herangetraut.
  30. Laden von AA's unterwegs

    momper reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe nie geschrieben, dass man Batterien nutzen soll, das finde ich von der Nachhaltigkeit her beschis*** Ich benutzue seit zig Jahren nur noch Akkus, einzige Ausnahme ist ein Not-Reservepack von 2 Lithium-AA fuer´s GPS, die ich aber noch nie verwenden musste. Man sollte aber immer, wenn es auf´s Gewicht ankommt, gegenrechnen, ob man auf kuerzeren Touren, nicht leichter unterwegs ist, wenn man den ganzen Ladekram zuhause laesst und nur Akkus mit nimmt. Ich will das mal an einem Beispiel aufzeigen : Nehmen wir mal an ich wuerde 14 Tage im Fruehjahr nach Spanien ins Gebirge fahren und haette dabei u.A. ein Etrex 30 und als Stirnlampe eine Fenix HM50R bei. Kleinere Nebenverbraucher wie Kamera oder SF, lasse ich mal ausser acht, dafuer haette ich zur Reserve eine kleine Powerbank zum Nachladen bei. Da es um die Zeit da frueh dunkel wird und ich rel wenig Schlaf brauche rechne ich mal pro 3 Tage einen Stirnlampen-Akku, macht 5 16340 und 8 weisse Eneloop AA. Wenn ich um die Zeit eine sichere Aufladung meiner Geraete via Solarpanel wollte, wuerde ein entsprechendes Panel ca 350 g wiegen (im Sommer koennte man natuerlich ein kleineres Panel waehlen), ein Liitokala 47 g. Die Akkus wiegen 5*18+8*26=286 g, es ist also leichter, den Ladekram zuhause zu lassen. Nun lass uns annehmen, wir haetten jemand, der nicht, wie ich, autark durch die Gegend wandert, sondern, der alle 3 Tage in einem Ort laenger Essen geht o.A.,dass er mit vernuenftigem Stecker-Netzteil waehrend der Zeit eine Powerbank soweit aufladen kann, dass er damit die Akkus nachladen kann. Entsprechend brauchen wir mehr Kapazitaet in der PB, was diese schwerer macht, rechnenwiir dafur mal 80 g, ein Stecker-Netzteil 50 g, der Liitookala 47 g, ein kurzes Mikro-USB-Kabel, was auch den hoeheren Strom fuer die PB vernuenftig hinbekommt, gegenueber einem Duennen, was sonst fuer Kamera und SF gereicht haette, 8 g mehr. Also 195 g, die Einsparung bei den Akkus waere (da ja ein Set Wechsel-Akkus Sinn macht) 3*18+4*26=158g, also selbst in diesem Setting wuerde daas Nachladen keinen Sinn machen. Anders saehe die Sache nur bei jemand aus, der jede 3. Nacht ins Hotel geht, also nachts Akkus im Ladegeraet wechseln kann, der koennte sich das PB-Mehrgewicht sparen, dann waeren es 53 g weniger, wenn er dann jede Hotelnacht mit dem Ladegeraet rummacht und einmal nachts Akkus wechselt. Fazit : Bei kurzeren Touren unter 14 Tagen macht Nachladen bei GPS-Akkus unterwegs meist keinen Sinn.
  31. Äußere Bekleidungsschicht (Jacke, Hose, Schuhe)

    wilbo reagierte auf sinje für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Kungsleden!
  32. Suche Tourenziel über Ostern

    bansaim reagierte auf German Tourist für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Wenn es Dir weniger auf spektakuläre Landschaft ankommt und Du einfach viel Wald und Deine Ruhe haben willst, bist Du in Brandenburg am besten aufgehoben. Außerdem ist die Anfahrt aus Berlin total einfach - und falls das Wetter total furchtbar wird, bist Du schnell zurückgefahren. Mir hat es auf folgenden zwei Wegen sehr gut gefallen. Auf beiden hast Du viel Wald, kannst sehr gut wild zelten und wirst selbst an Ostern kaum jemanden treffen: Uckermärker Landrunde: https://www.wanderkompass.de/Deutschland/Uckermaerker-Landrunde.html Märkischer Landweg: https://www.wanderkompass.de/Deutschland/Maerkischer-Landweg.html
  33. Möglichst teuer?

    Rapapongi reagierte auf andreköln für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Das sehe ich anders. Das Duplex ist ganz klar ein feines Teil. Aber definitiv nichts für wirklich windige Bedingungen. Korrekt aufgebaut steht es wirklich wie eine Eins. Jedoch: Es ist einfach zu luftig konstruiert, was rein lüftungstechnisch wg. Kondens natürlich sinnvoll, bzw. notwendig ist. So hatte ich in meinem Duplex nächtens in einer sandigen Gegend mit viel Wind bei jedem Windstoß jeweils eine gefühlte Schippe Sand im Innenzelt, was nicht so erfreulich war. Auch zieht es hier ebenfalls wie Hechtsuppe kalt herein, so dass ich mir einen Biwi Überzieher für den Schlafsack gewünscht habe. Was aber dann den Gewichtsvorteil gegenüber anderen Zelten wieder etwas einebnen würde. So gilt es, bei widrigen Bedingungen (Sturm, Regen) die goldene Mitte zwischen Kondensvermeidung und Wetterschutz zu finden, bzw. zu halten. Was nicht immer einfach ist. Denn das Duplex tendiert in feuchten Bedingungen gerne mal in Richtung Tropfsteinhöhle, was wiederum mehr Lüftung erfordert. Wenn es naßkalt ist, macht das Lüften dann nicht so wirklich Spaß. Mein Fazit: Das Duplex ist ein sehr durchdachtes und wirklich leichtes Zelt, aber meiner Erfahrung nach eher etwas für Gegenden mit moderaten Temperaturen und moderatem Wetter. In Skandinavien oder Schottland würde ich es nicht einsetzen.
  34. Hemd gesucht

    questor reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe seit Frühjahr 2014 ein Columbia Silver Ridge LS Plaid in Gebrauch. 211 g in Größe M Verlängerter Handrücken Ausklappbarer Sonnenschutzkragen Schlitzbelüftung hinten, luftiges Material Krempelhilfen Alle Knöpfe sind ohne Nachbessern noch dran Außer in der kalten Jahreszeit ist das mein ständiges Wanderhemd. Ich verwende außerdem seit Frühjahr 2014 keine Sonnenschutzcreme mehr (ein breiter Hut muss natürlich mit).
  35. Hemd gesucht

    El Barato reagierte auf Mountain_Dog für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Oder einen der Thruhike Klassiker https://www.columbiasportswear.de/DE/silver-ridge-tm-ii--long-sleeve-shirt-|-302-|-xl-190893984669.html Ziemlich viele Farben und Größen zu einem günstigen Preis
  36. Laden von AA's unterwegs

    debeli75 reagierte auf Omorotschka für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Wenn ich mal wieder bei Ikea vorbeikomme, möchte ich das mal ausprobieren https://m2.ikea.com/de/de/p/vinninge-ladegeraet-40303632/ Grüße
  37. Laden von AA's unterwegs

    r.lochi reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Wenn man will, dass Akkus auch ein paar mehr Ladezyklen halten, sollte man lieber ein vernuenftiges Ladegeraet kaufen. Fuer Lion ganz ok, aber bei (LSD)-NiMh super schlechter Wirkungsgrad = ungeeignet. Ich habe hier die Folomov A1 Variante auch durchgemessen, bei AA dasselbe, die gibt aber vom Wirkungsgrad her mit 18650 eine halbwegs passable PB ab, wer also sowieso 18650 in Lampen o.A. verwendet, kann ich den A1 empfehlen... Das Ding taugt nix, da man die Ladeschaechte nicht vernuenftig unabhaengig nutzen kann und es einen schlechten Wirkungsgrad hat.. Gibt es bei AA nix Vernuenftiges (schwer, schlechter Wirkungsgrad), gibt es z.B. aber in der Bauform 16340 Lion Vernuenftiges Lithium-Bat finde ich von der Nachhaltigkeit her bloed... Vernuenftige LSD-NiMh wie Eneloop sind auch kaelte und lagerfest. Wo ich dir zustimme, dass ich auch bei < 2 Wochen fuer ein Etrex kein Ladegeraet mitnehmen wuerde, gerade auch, wenn man dann noch von Powerbank und nicht Panel laden will. Ein Etrex kommt locker 3 Tage mit 2 weissen Eneloop aus, einen Reservesatz wird man ja auch mit Laden mitnehmen wollen. Wenn man dann mal gegeneinander aufrechnet, groessere Powerbank & Einzellen-Lader gegen die zusaetzlichen Akkusaetze, spart man kein Gewicht und hat mehr Gefummel. Ich habe die Dinger noch nicht durchgemessen, aber fuer so etwas wuerde ich kein Geld ausgeben. Niedrige Kapazitaet, die Mehrfach-Umwandlung wird wieder gut Energie fressen, da Lion, im Gegensatz zu Eneloop nicht kaeltefest und teuer. Wie hast Du denn Dein GPs eingestellt, dass Du nur einen Tag mit den Akkus hinkommst ? Mit 2 weissen Eneloop komme ich auf diese Werte : Etrex 20/30 ca 3.3 Tage GPSMAP 62s ca 2.5 Tage Oregon 600 ca 2 Tage Etrex 25/35 Touch ca 2 Tage GPSMAP 64s ca 2 Tage Und bei mir laufen die Teile, ausser in Pausen, auch durch, wegen kompletter Trackaufzeichnung Ja damals, als man die Kamera-Akkus noch nicht in der Kamera laden konnte, hatte ich auch den Pixo bei, rel unverwuestlich und gar nicht mehr so wahnsinnig langsam (war ja ein haeufiger Jammer-Grund von Leuten) wenn man erstmal den Microschalter umgestellt hat , aber leider wieder fuer NiMh schlechter Wirkungsgrad usw Mist ich fuerchte, jetzt habe ich mich gerade bei ein paar Leuten nicht beliebt gemacht , aber so ist nun mal die Wahrheit... Bei laengeren Touren habe ich auch fuer meine (GPS) LSD-NiMh ein Ladegeraet bei, da ich dann meine Energie-Nachversorgung ueberwiegend ueber Panel mache. Wenn Ladegeraet furer AA unterwegs, reicht ein Einzellenlader, der Liitokala Lii-100 ist preiswert und gut und wiegt knapp 47 g, wenn man Wert auf die Powerbank-Funktion mit Lions legt, aufpassen, dass man das alte Modell kauft, nicht das B-Modell, sieht man auf den Fotos, dass noch der USB-Ausgang da ist. Ich wuerde in nicht ueber Gearbest bestellen, die sind richtig uebel, wenn man mal Reklas hat... Wenn rein nur zum AA laden, kann man auch den Xtar XP1 ueberlegen, ist allerdings aufgrund von max 0,5 A rel langsam, aber mit 34 g schoen leicht.
  38. So langsam wird's was...

    Himbeerfisch reagierte auf cafeconleche für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Gehen wir mal davon aus, dass sich alle mitgemeint fühlen dürfen na das ist doch eine ganz andere Aussage als "bessere Hälfte", Farbdiskussionen, "darf ein campingerprobtes Weibchen mein Eigen nennen"... Helfen kann auch ein Hobby- Aus-Tausch: Islandpferdreiten oder Ostkurve gegen Wandertour. Grönemeier gegen Philharmoniker. Und dass ich dann möchte, dass dieser Tausch dann angenehm verläuft, der Partner nicht Zwölftonmusik hören muss bzw. direkt neben den Boxen platziert wird, versteht sich doch von selbst. Aber das wichtigste ist: Haltet eure Partner (m/w/d) nicht klein, nehmt sie ernst, behandelt sie nicht unselbständig (da gab es doch letztens einen Thread von jemandem, der seiner Partnerin mehrere Rucksäcke, die er ausgesucht hatte, zur Ansicht / Auswahl vorgelegt hat). Gebt euren Partnern Gelegenheit und Raum, sich unabhängig von euch zu informieren - oder eben auch nicht, wenn sie nicht wollen. Kommentiert nicht alles, weil ihr "schon weiter" seid - außer, ihr werdet ausdrücklich um Rat gefragt. Hei, überlasst die Auswahl euren Partnern / Partnerinnen, lasst sie mit Deuter und Geodät laufen, so lange sie es wollen und (mit-)tragen. Redet miteinander. Richtet gemeinsam die Touren nach den vereinbaren Wünschen aus. Ohne jede Überheblichkeit, inklusive jeder gedachten Überheblichkeit, das merkt der / die andere nämlich auch. Hike your own hike gilt auch für Partner (m/w/d).
  39. So langsam wird's was...

    PeeWee reagierte auf German Tourist für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ja, lieber @martinfarrent, nachdem Du hier nun schon zum wiederholten Male mit Äußerungen über Deine Frau all Deinen männlichen Leidensgenossen eine Steilvorlage gegeben hast, über ihre outdoormäßig ach so minderbemittelten Partnerinnen zu lästern, versuchst Du jetzt noch schnell die politically correcte Kurve zu kriegen. Ja, hier ist "Leicht und Seicht" und ja, ich finde das Thema "Mein Partner hat andere Hobbies als ich" durchaus diskutierenswert. Aber bitte doch nicht ständig mit diesem herablassenden Ton. Wenn ich hier als Frau arrogant über "UL-Männchen" schreiben würde, die frau nur mit Kleinkindertricks zu einer echten Langstreckenwanderung überreden kann, dann würde hier zu recht ein Shitstorm losbrechen. Also überlegt doch mal, wie diese - einzeln betrachtet durchaus lustigen Kommentare - in dieser geballten Form auf Frauen wirken können.
  40. So langsam wird's was...

    waldgefrickel reagierte auf German Tourist für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Bei dieser Ansammlung von plumpen Vorurteilen über ständig frierende Frauen mit bevorzugt rosa Equipment und despektierlichen Bezeichnungen wie "UL-Weibchen" sowie einem rein männlichen Moderatorenteam, das das alles auch noch lustig findet, wundert es mich nicht mehr, dass sich hier so wenige Frauen tummeln ... Ironie und Witz sind ja oft das berühmte Salz in der Suppe, aber für mich ist dieser Thread eher versalzen. Lieber @martinfarrent, so wird es langfristig mit den Frauen nie was in diesem Forum!
  41. recyceltes PET als MYOG-Iso-Material

    Wander Schaf reagierte auf KlausD für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo, bin nicht ganz sicher, ob dieser post hier an der richtigen Stelle gelandet ist, also: ggf. verschieben. Aber nun zur Sache: Habe regelmäßig Zugriff auf Matten aus recyceltem PET (ehemals Flaschen). Die Matten sind rechteckig (74x34 cm) und 2,5 cm dick. Hälftig gefalten dienen sie in einer Tüte als Thermo-Tasche, die mit einem Eis-Akku-Pack Lebensmittel für ca. 3 Tage gekühlt hält. Meine Überlegung: Wenn das Material in der Lage ist, Lebensmittel kühl zu halten, dann doch vermutlich auch umgekehrt, nämlich vor Kälte zu isolieren. Falls jemand Interesse an den Matten hat - sei es für ein MYOG-Projekt oder sonstiges - ich würd sie gegen Porto verschenken (oder Abholung im Sauerland). Hier kommt ein Bild:
  42. 5g Kocher für 99 Cent - mein erstes MYOG

    Rapapongi reagierte auf J_P für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: Im Rucksack würde ich solche befüllten Behälter nicht transportieren... Hab da schon zuviel Sauereien gesehen. :D Ich würde sowas abends im Lager nutzen. Vorallem der Pouch-Cozy funktioniert mit gedörrtem Essen gut.
  43. 5g Kocher für 99 Cent - mein erstes MYOG

    schwyzi reagierte auf Rapapongi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Update mit Verbesserungen für stärker Brennleistung Mit Büroklammern (5cm lang) als Stabilisator, Topfstand und für mehr Luftzufuhr 4 Stück mit Rundkopf + 5g Verkürzung der Zeit um ganze 2 Minuten (200ml Raumtemperatur, kochend = rollende Blubber Blasen) Bedingung Größerer Topfdurchmesser Beim kleineren 300ml Snow Peak schlagen die Flamen seitlich hoch
  44. [Suche] UL Rucksack ~ 70l

    iggyriggy reagierte auf Painhunter für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: "Eine schmerzhafte Wahrheit ist besser als eine Lüge" (Thomas Mann) ->Das ist kein OT! Ein Rucksackvolumen von 70L und vernünftig UL passt halt auch einfach nicht so leid es mir tut.
  45. [Suche] UL Rucksack ~ 70l

    iggyriggy reagierte auf Tubus für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: @mawi hatte nen Crux70 auf ner Tour genutzt. Wenn’s notwendig ist, ist’s doch okay. Ansonsten kannste ja mal mit 4,5 kg BW und 40l autark losziehen. Bei -25 Grad Findest DU den Fehler?
  46. 12 Overnighter im Jahr 2019

    Mario294 reagierte auf mtp für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hier einige Bilder vom Overnighter #2 am Wochenende, bzw. eigentlich dem Test meines neuen Montane Ultra Alpine 38 + 5. Ski im Tal für ein Tragestück am Rucksack befestigen -> passt! Dann wollte ich rauf zu einem mir bekannten Platz auf etwa 1000m, der sich jedoch durch den vielen Schnee als ziemlich uneben, und von Mist von den Bäumen umgeben herausstellte. Daher improvisierte ich in der Dunkelheit, um eine ebene Stelle zu finden - die, wie sich wiederum bei Tageslicht am Morgen herausstellte, sehr nahe bei einer Schleife der dort verlaufenden Loipe lag. Nächstesmal geh ich besser gleich wieder höher rauf, wo sich leichter ein Platz findet (ausserdem habe ich zwischen den hohen Bäumen nachts immer die Paranoia, dass einer umfallen könnte... und den Schnee finde ich derzeit weiter oben auch schöner). Das Wetter war feucht bis nasskalt bei 0°C, mit leichtem Nieselregen und nachts auch mal etwas stärkerem Regen. Das hieß aber zumindest gute Bedingungen für den Test, denn alles Zeugs wurde einigermaßen nass. Der Kufa-Schlafsack war da schon eine feine Sache, und der Rucksack hielt dicht und war innen trocken. Mein Fazit zum Rucksack: Super Tragekomfort (und gute Bewegungsfreiheit), auch bei der Abfahrt. Das Material wirkt sehr robust und dürfte ausreichend wasserdicht sein. Ausreichendes und sehr variables Volumen (mehr als bei meinem bisherigen Rucksack, nur die Öffnung des Rolltops ist enger, etwa gleichgroß wie bei meinem Virga 26), bei einem vergleichsweise geringen Gewicht von 621g. Die Kompressionsgurte erwiesen sich als sehr vielseitige und robuste Befestigungsriemen (im konkreten Fall für Schaufel, Ski und Helm für die Abfahrt).
  47. 12 Overnighter im Jahr 2019

    Mario294 reagierte auf Matzo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ganz knapp noch im Februar. Für ne Wanderung war keine Zeit, aber Wald, See und frische Luft war vorhanden. Billig-Tarp hat sich im Regen nicht merklich gedehnt. Essstäbchen-Heringe haben gut gehalten. War aber auch optimaler Boden und wenig Wind. Bei ca. 5°C in der Nacht hab ich im Quiltö nicht gefrohren (inkl. KuFa-Isojacke und Merino-Longjohns), auch eifriges herumwurschteln war problemlos ohne kalten Hintern möglich. Lag aber vielleicht auch am Hunka XL, der noch ein paar Grad gebracht hat. In diesem Scenario keinerlei Kondensbildung. Das Auseinanderdriften der einzelnen Bettbestandteile war auch erfolgreich eingedämmt. Größte Bedenken im Vorfeld waren Astbruch und Wildschweine. Danke für den Ansporn und die tollen Fotos.
  48. 12 Overnighter im Jahr 2019

    Omorotschka reagierte auf derray für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Februar Nr. 2 Überhaupt gar nicht ultraleicht, aber sehr sehr entspannt! Mehr Bilder hier! mfg der Ray
  49. Gas oder Spiritus auf Mehrtagestour?

    zweirad reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: Das ist das Problem mit Brennern, wo der Topf direkt oben drauf sitzt. Am Anfang kühlt das kalte Wasser im Topf den Brenner, je wärmer das Wasser wird, umso wärmer wird auch die Betriebstemperatur des Brenners. Oder anders gesagt, bei solchen Brennern wird der Topf mit dem Wasser Teil des Gesamtsystems. Hast Du einen, der einen zusätzlichen Topfhalter benötigt, der dann einen fixen Abstand zwischen Topf und Brenner gewährleistet, hast Du beide Systeme mehr oder weniger voneinander entkoppelt. Ein Wärmeaustausch findet praktisch nur noch in einer Richtung statt und der Brenner läuft stabiler (gleichmäßig). Leider sind die einfachen Brenner dieser Art (Dosenkocher ohne extras) meist zu leistungsstark als dass sie für kleine Töpfe geeignet wären (zb eFrevo udgl). Besonders in Kombination mit einem Windschutz entfacht man mit denen oft ein kleines Inferno (wenn der Alkohol in der Mitte zu kochen anfängt). Deswegen bin ich persönlich dann doch wieder bei Brenner geblieben, wo man den Topf direkt draufstellen kann. Erspart halt auch den extra Topfständer, der nicht nur Gewicht sondern auch Gefummel bedeutet. Am besten sind wohl so Schraub-Dosenkocher, die flächig mit Karbonfilz o.ä. gefüllt sind. So einen besitze ich allerdings nicht.
  50. Ein Beak für alle Fälle

    Mario294 reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Letztlich haben sich alle komplizierten Konstruktionen als überflüssig erwiesen. Die folgende Lösung hat auf dem GR221 super funktioniert: Einfach die Kontaktfläche des Stockgriffs auf der Tarpinnenseite hauchdünn mit Baumarktsilikon abziehen. Dabei ruhig etwas mehr Fläche bestreichen – das gibt einem Flexibilität, den Stock weiter innen (größerer Beak) oder asymmetrisch (mehr Kopffreiheit) zu stellen. Ein Umwickeln des Griffs oder ein sonstiger Rand ist nicht notwendig. Der Stock steht auch bei starkem Wind nur aufgrund der Reibung super. Zusätzlich haben wir an dem Tarprand links und rechts der Mittelschlaufe zwei Schlaufen ergänzt, die wir einfach per Shock-cord zusammengezogen haben. Für diese Verbindung tun es Knoten, Handschuhkarabiner, Tanka oder was auch immer angenehm erscheint. (Bei uns noch nicht abgeschlossen.) Diese Lösung ist m. E. ganz KISSig. Sie ist leicht umzusetzen. Sie erhält die volle Flexibilität des Rechtecktarps. Der Aufbau bleibt simpel (3 Heringe hinten, Stock rein, Hauptleine, zuletzt die Frontecken). Kein Flächenverlust durch das Umwickeln des Stocks wie weiter oben beim Probeaufbau noch gezeigt. Zudem verstärkt die Silikonschicht das Material an der belasteten Stelle. Auf dem Foto ist der Beak waagerecht weggespannt (habe leider kein anderes Foto parat). Wir haben an dem Abend einfach ein Gegenüber zum Abspannen benutzt. Wenn man den Beak (normalerweise) nach unten weg spannt, dann kann man den Beak an den beiden Schlaufen auch schließen und die Eckpunkte wandern dafür etwas nach außen. Auf dem Foto kann man auch erkennen, dass wir den Stock einfach ein bisschen schräg gestellt haben. Das hat völlig ausgereicht, um ein Wegrutschen komplett zu vermeiden. Die Silikonfläche „bebbt wie d’Sau“.
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