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Ultraleicht Trekking

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Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 05.01.2020 in allen Bereichen

  1. Impressionen von Touren

    crelm und 7 andere reagierte auf zweirad für Beitrag im Thema

    8 Punkte
    Der letzte freie Tag, bevors Morgen wieder los geht... Aber wohin soll ich? Auf Schneeschuhe und Splitboard hatte ich keine Lust, so beschloss ich eine Tour in moderaten Höhenlagen (bis 1500 müM) anzugehen. Da ich mal wieder zu gemütlich Frühstückte, ging ich erst gegen 10 Uhr los, was sich dann etwas rächen sollte und ich meine Tour minimal abkürzen musste. War herrlich. Sehr wenig Leute, wenig Schnee und gut gefroren (perfekt für die Trailrunner). Aber seht selbst... Zu Beginn war noch kaum Schnee vorhanden (Foto oberhalb Altmatt, Kanton Schwyz) War ganz schön baff, als ich die vielen Ballone entdeckte. Kurz im Internet recherchiert und gesehen, dass heute die Stuckli Ballonfiesta stattfand. Von den angeblich bis zu 14 Ballonen, konnte ich aber "nur" deren 13 zählen. Ein herrlicher Anblick. (Foto bei Punkt 1358) Weiter gings über den Nüsselstock (1478 müM) Zur Alp Höch Tändli (1522 müM) Kleine Quizfrage an @Stromfahrer@Mario294@Mars (und natürlich auch alle anderen) Wie heisst nochmals der Berg ganz links? Kleiner Tipp: Wir waren bestiegen dessen "grossen Bruder". Hier beschloss ich, nicht wie geplant zur Brüschrainhöchi zu gehen, sondern direkt nach Rothenthurm abzusteigen, da es mit dem Tageslicht eher knapp werden könnte. Dafür genoss ich noch etwas die Sonne bei der Alphütte und kochte mir einen Kaffee Das leben kann so schön sein.
  2. Tarp - Poncho

    H4nnes und 7 andere reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    8 Punkte
    Shooting am Waldrand. In Sachen Styling haben wir uns ein wenig an den Sturmtruppen von Star wars orientiert. VG. -wilbo-
  3. 4 Punkte
    Je besser die Werkzeuge, desto besser das Ergebnis, daher soll hier eine kleine Sammlung von Hilfsmitteln für MYOG Projekte an der Nähmaschine entstehen. 1 Planung 1.1 Software zum Erstellen eigener Schnittmuster Zwar habe ich 13 Jahre lang Mathe-Unterricht genossen aber dennoch gehören Algebra und Geometrie nicht zu meinen Stärken. Deswegen bin ich auch Geisteswissenschaftler :D. Zum Glück gibt es Software, mit der man dieses Defizit ausgleichen kann. Leider kann ich für die Erstellung von Schnittmustern nur kostenpflichtige Software empfehlen, weil ich mit anderen Programmen keine Erfahrung habe und diese auf den Rechner im Digilab der Bibliothek verfügbar sind. Zunächst ist da SketchUp von Google. Dieses Programm ist übersichtlich und bietet sich für den Einstieg an. Es lassen sich einfache geometrische Formen einfügen, Längen und Winkel bestimmen. Es ist für MYOG Projekte mit geraden Linien vollkommen ausreichend und die erstellten Modelle lassen sich auch maßstabsgetreu ausdrucken. Wesentlich komplexer und daher auch mit mehr Möglichkeiten ausgestattet ist Rhino 3D. Auf dieses Programm hat mich @Andreas K. gebracht und bin ich nachhaltig beeindruckt. Es erfordert m.E. eine intensivere Einarbeitung, dafür lassen sich aber auf professionelle Ergebnisse erzielen. 1.2 Software zum Skalieren von Vorlagen Für viele Projekte liegen Anleitungen mitsamt Schnittmuster vor, die man getrost übernehmen kann. Der große Vorteil hierbei ist, dass bereits alles durchdacht ist und Denkfehler und Schwierigkeiten dokumentiert sind. Weiterhin hat man mit Glück jemanden zum Ansprechen bei Problemen mit der Umsetzung. Gerade bei Kleidung und Schlafsystemen gibt es unterschiedliche Größen und es lohnt sich die Vorlage zu vergrößern oder zu verkleinern. Ein hilfreiches kostenfreies Programm dazu ist Poste Razor Link zu Chip. Hiermit lassen sich Bilder in beliebiger Größe ausdrucken und eine Vorlage auf mehrere Blätter verteilen, die im Anschluss nur noch zusammengeklebt und beschnitten werden müssen. 1.3 Papiermodelle und Schnittvorlagen Nicht immer gelingt es, von einem Bild auf dem platten Bildschirm auf das fertige Projekt in 3D zu schließen. Gerade, wenn nur ein Schnittmuster vorliegt lohnt es sich Papiermodelle im Maßstab von 1:10 anzufertigen. Auf die Idee bin ich durch den Blog von @HAL23562 (Link zu plünnenkreuzer) gekommen. Ist der Schnitt dann optimiert bietet es sich an, eine Schablone herzustellen. Zum einen lässt sich schwieriges Material wie dünnes, silikonisiertes Nylon wesentlich besser schneiden und zum anderen geht die Herstellung eines zweiten Modells schneller. Wenn die Projekte etwas größer sind, wird dementsprechend mehr Pappe benötigt (falls man nicht wie @Southern Flyer alte Seekarten oder wie @wilbo 150 x 5000 cm Backpapier am Start hat). Anfangs habe ich aus runtergerockten Umzugskartons eine Patch-Work Pappe zusammengebastelt. Inzwischen gehe ich aber zum Fahrradladen um die Ecke, der hat immer riesige Versand Kartons parat und ist froh, wenn er nicht immer die Altpapiertonne stopfen muss. Alternativ war ich auch schon mal beim Möbel-Laden an den Containern und hatte ebenfalls eine riesige Auswahl. 2 Abmessung und Anzeichnen 2.1 Gerade Linien Damit die Linien auch wirklich gerade werden lohnt sich ein Besuch im Baumarkt, um folgendes zu kaufen: Trapez-Kartätsche: wird eigentlich zum Verputzen benutzt und hat eine abgeflache Kante, an der man wunderbar den Stift, den Rollschneider und den Heißschneider entlangführen kann. Ich selbst habe eine 2m lange aus Alu von Obi für 25€ und würde beim nächsten mal auch 2,50m kaufen, da gerade die Schnittkanten bei Tarps so lang sein können. Kreuzlinien-Laser: Am Anfang ein Strich und am Ende, dann den Laser angelegt und die Linie nachgezeichnet, das wars. Super praktisch. Kostenpunkt sind 10-25 €. Gibt es manchmal auch beim Discounter. Winkel: Alternativ zum Laser gibt es im Baumarkt auch zahlreiche Winkel, in verschiedenen Größen und Materialien, von denen sollte auch einer in den Einkaufswagen Neben dem unerlässlichen Zollstock komnmen weitere Messwerkzeuge hinzu: Messschieber (nützlich, um die Nähbreite abzumessen), Geo-Dreieck, 360Grad Winkelmaß (hab ich eigentlich noch nie gebraucht) , extra breiter Messschieber (damit lässt sich gut die Nahtzugabe einzeichen). 2.2 Kurven Erneut gebührt der Dank @HAL23562 der eine einfache Methode zur Anfertigung von catenary cuts veröffentlicht hat (Link zu plünnenkreuzer). Voraussetzung dafür ist eine vorhandene originalgetreue Schablone. Dazu werden noch Bleischnur, eine Wasserwaage und ein paar Pinnwand – Nadeln benötigt. 2.3 Anzeichnen Für das Anzeichnen selbst sind auch verschiedene Hilfsmittel nötig, da nicht überall die Universal Schneiderkreide (Stichwort für den Onlineshop: Schneiderkreidestift oder Kreidestift, Kosten: 3- 5 €) deutlich zu sehen ist. Gerade bei beschichteten Stoffen muss man nur einmal darüberwischen(wie es bspw. @doman bei der Anfertigung seines Kältebrücken freien Schlafsacks passiert ist) und schon ist nichts mehr zu sehen. Für kurze Linien hat sich beim mir ein Stück Seife bewährt, was mit dem Messer angespitzt auch sehr fein malt. Leider ist der Abrieb sehr hoch und die Seife wird schnell unpräzise. Wenn die Striche hinterher eh in der Naht verborgen sind, geht auch ein schmaler Edding, der hat bisher auf jeder Beschichtung gehalten. Für unbeschichtete Stoffe habe ich in verschiedenen Farben Magic Marker (Kosten: 2 -5 € pro Stück), dessen Füllung an der Luft oxidiert und damit nach einiger Zeit verschwindet. Daher sind diese nicht dafür geeignet, wenn auf die Anzeichnung nicht unmittelbar der Zuschnitt folgt. Für meinen letzten Rucksack habe ich Cordura und Nylon mit PU Beschichtung verwendet, hierbei haben sich Buntstifte aus dem Grundschul-Etui absolut bewährt. Damit der Stoff beim Anzeichen nicht verrutscht, sollte er beschwert werden. Dazu eignet sich alles Mögliche: Reissäcke, Dosen, Kissen, Einmachgläser, Unterlegscheiben M6 (Tipp von @ThomasK), 10 Kg Gewichte vom Flohmarkt (wie @wilbo sie verwendet). 3 Zuschnitt Eine der nervigsten Eigenschafften von dünnem Nylon ist das Ausfransen der Ränder (Hier sieht man, was bei unversiegelten Nähten passieren kann). Gerade, wenn der Stoff noch mehrfach verschoben oder nach dem Zuschnitt noch gelagert wird, lösen sich die Ränder auf und die Schnittkante ist nicht mehr einheitlich gerade. Der Versuch mit dem Feuerzeug, die Kanten zu versiegeln ist bei mir stets gescheitert. Wesentlich besser lässt sich mit einem einfachen Lötkolben arbeiten (gibt es auch oft im Discounter oder massenhaft auf Ebaykleinanzeigen: 10-15 €). Einfach an der Trapezkartätsche entlanggeführt ist die Kante gerade und versiegelt. Präziser und professioneller aber auch teurer ist ein Heißschneider (70-90 €) mit spezieller (20 - 30 €) Schneidespitze. Damit lässt sich auch Gurtband sehr gut versiegeln. Damit die Spitze nicht wegen der Unterlage abstumpft und die Hitze verlustfreier übertragen wird, empfiehlt sich ein spezieller Schneidefuß, der entweder für 30 Euro erworben oder mit einem U-Profil aus dem Baumarkt für 5 Euro nachgebaut werden kann (Der Dank geht für dieses Idee geht an @doman von crosshammock.com). Sofern ohne Schneidefuß gearbeitet wird, sollte eine möglichst flache Ebene untergelegt werden. Bei mir sind es einfach zwei Laminatteile vom Sperrmüll. Von @kra kam aber auch noch der Tipp Linoleum-Bodenbelag vom Bodenleger aus dem Restelager zu besorgen. Eine weitere Alternative, die @khyal im Nähkoffer hat (aber hauptsächlich Seile damit schneidet), ist eine Lötpistole mit entsprechender Seilschneidespitze. Dieses Set liegt im Preisbereich von 20-30€ und bietet gegenüber dem einfachen Lötkolben den Vorteil, Hitze auf Knopfdruck zu liefern und ergonomisch besser in der Hand zu liegen. (Ein klassischer Brennpeter wird quasi wie ein Stift geführt) Für alle anderen Stoffe lohnt sich die Anschaffung einer ordentlichen Schneider-Schere (> 20€) und eines Rollschneiders (15 -25 €)Gerade mit dem Rollschneider lassen sich Rundungen besser schneiden. Das ist zumindest mein Empfinden. Was besser geeignet ist, hängt eigentlich nur von den Skills und den Vorlieben ab. Damit die Rollschneider-Klinge scharf und das Parkett makellos bleibt, bietet sich eine Schneidematte an (ab 20 €), sonst macht das Schneiden keinen Spaß. Es sollte eine Matte mit mehrere Schichten sein, diese schont die Klinge und die Nerven. 4 Nähen 4.1 Fixierung Nachdem nun alle Teile natürlich fein säuberlich zugeschnitten sind, kommt die nächste Herausforderung: das eigentliche Nähen. Doch bevor die Nadel den Stoff durchlöchern darf müssen die einzelnen Teile aufeinander fixiert werden. Stecknadeln und Wonder Clips: Über lange Zeit haben sich Stecknadeln zum Abstecken bewährt. Sie sind günstig und universal und wenn sie exakt im 90 Grad Winkel zur Naht stecken, lässt sich auch direkt darüber nähen (auch wenn ich das nicht empfehle, da die Nähmaschine Nadel dadurch Schaden nimmt). Ein gewichtiger Nachteil ist, dass die Nadeln weitere Löcher verursachen und den Stoff unnötig schwächen, deshalb gibt es als Alternative sogenannte Wonder Clips. Mit ihnen lässt sich alles, was am Rand liegt mühelos fixieren ohne den Stoff zu beschädigt. Stecknadeln und Clips sollten in ausreichender Stückzahl vorhanden sein, für einen Quilt habe ich bspw. 50 Clips (15 €) benötigt, damit auch ja nichts verrutscht. Klebe– Stift, wenn’s mal rutschig wird: Bei glatten, rutschigen Stoffen hilft es sie vor oder beim Abstecken zusätzlich mit einem Klebestift zu fixieren. Dadurch können beide Stofflagen nicht so einfach gegeneinander verrutschen und die Maschine hat es leichter mit dem Transport. Etwas aufwendiger, dafür genauer hat auch @ULgeher einen Tramplite Klon angefertigt und eine bebilderte Anleitung geliefert. Vielfach wird bei der Buffle-Herstellung eines Daunenquilts Maler-Klebeband verwendet, um die Moskitonetz Streifen auf Position zu halten. Beispiele dazu: 03.2016 Karo Step von @Raeuberin, 02.2018 Querkammern von @bergziege, 01.2018 Karo Step von @Southern Flyer, 06.2019 Karo Step @Jonathan, 11.2019 Schlafsack mit Querkammern von @doman Deshalb sollte auch Maler Klebeband in keinem MYOG-Nähkoffer fehlen. 4.2 Maschine Nadel und Garn: Die richtige Kombination von Nadel, Faden, Stoff und Maschine ist essentiell und eine Wissenschaft für sich. Daher soll an dieser Stelle kein Ratgeber für die richtige Auswahl stehen, sondern nur auf die in diesem Forum geläufigsten Garne eingegangen werden. Als Nadeln wird stets die Microtex Variante (ab 4€ für ein 5er Paket)empfohlen (wie hier von @micha90 in seiner grandiosen Anleitung für einen Kunstfaser Quilt), da diese mit ihrer dünnen Spitze dem Stoff am wenigstens schaden. Und als Garn gibt es die Wahl zwischen einem Polyester Garn von Alterfil (4€) und einem Polyester Garn mit Baumwollkern, beim Hersteller Rasant bekannt unter dem Namen Corespun. Dieses empfiehlt der Profi Waldschneider @Andreas K. in seinen zahlrreichen, detaillierten Anleitungen zur Rucksackherstellung, weil bei Nässe der Kern aufquillt und die Nahtlöcher abdichtet. Die Anleitungen von @Andreas K. in chronologischer Reihenfolge: 08.15 Ein Rucksack mit Rollverschluss, 12.2015 Ein robuster Rucksack für Wintertouren, 07.2016 und noch ein Rucksack, 07.2016 Und noch ein Rucksack... UPDATE, 09.2016 Ein Rucksack mit Frontöffnung, 01.2018 Ein robuster großvolumiger Rucksack für Wintertouren, 01.2018 Ein Rucksack mit Frontöffnung - Finale Version Wenn man mehrere Garne zur Auswahl hat und diese sortieren will, kann man einfach wie @ThomasK (Link zum Beitrag) und @ALF (Link zum Beitrag) Nägel auf ein Brett schlagen und die Spulen daraufstecken. @doman empfiehlt, das Garn nicht offen zu lagern, um Verschmutzungen, die die Funktion einschränken zu vermeiden. Einfädler und Fadenschere: um den Faden durch das Nadelöhr zu führen braucht es eine ruhige Hand oder eine Einfädel-Hilfe. Einige Maschinen haben solch ein Teil integriert, ansonsten gibt es Nadeleinfädler, die man im Multiuse auch zum Zeckenentfernen nutzen kann, falls man mal eine Nähmaschine samt Zubehör mit auf Tour nimmt :D. Eine scharfe Fadenschere macht richtig Spaß, am Anfang habe ich entweder den integrierten Faden Abschneider oder eine Nagelschere benutzt. Seitdem ich eine Fadenschere habe, freue ich mich auf jedes Nahtende. Wichtig ist dabei, entweder eine mit ab montierbaren Klingen zum Schärfen zu kaufen oder mehrere parat zu haben. Eine stumpfe Schere macht weder beim Stoff, noch beim Faden Spaß. (Die weiße Schere war schnell stumpf und quietscht, die schwarze hält schon länger und lässt sich schleifen) Nahtauftrenner: Ebenfalls unerlässlich ist ein Nahtauftrenner, am besten gleich mehrere, denn ein stumpfer Trenner richtet mehr Schaden an, als er behebt. Nähfüße: Grundsätzlich lässt sich alles mit dem Universalfuß der Nähmaschine bewerkstelligen. Welcher Fuß eine sinnvolle Ergänzung ist und arbeitserleichternd wirkt ist abhängig von der Maschine und vom Fuß selber. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Kapper für meine Pfaff 90 gemacht (Hier ein Video zur Funktion von Bernina). Immer wieder kommt die die Frage auf (wie jüngst in diesem Thread) ob ein Obertransportfuß sinnvoll ist. Dies ist eine gute Lösung, wenn kein Geld für eine teurere Maschine mit nativen Obertransport ausgegeben werden soll. Allerdings ist es auch umständlicher damit zu arbeiten, weil er laut rattert, das Sichtfeld auf die fertige Naht versperrt und nur vorwärts nähen kann. Stichplatte: Für richtig dünne Stoffe (10D abwärts) kann sich auch eine Geradstichplatte für die Nähmaschine lohnen. Das Loch in der Platte ist genau auf den Geradstich angepasst und der Stoff wird nicht mehr in das Unterfadengehäuße hineingezogen. Leider gibt es diese nicht für jedes Modell, deswegen verweise ich erneut auf die Quilt Anleitung von @micha90, wo jene Platte empfohlen wird. Anschiebetisch: Bei langen Nähten, wie sie beim Tarp-, Rucksack- und Quiltbau des Öfteren vorkommen sollen, ist Anschiebetisch sehr nervenschonend. Hierzu benötigt es eigentlich nur eine Stichsäge und ein rechteckiges, ebenes Stück Holz vom Sperrmüll und irgendwas als Füße. Weiteres Zubehör für die Maschine: Wenn die Naht exakt werden soll kann man auch einen Seitenanschlag zur Hilfe nehmen, an dem die Stoffkante gleichmäßig entlanggeführt wird. Bei meiner Maschine ist ein Anschlag zum anschrauben mit dabei, es gibt aber auch magnetische Hilfen, die sich auf mechanischen (keine computergesteuerten) Maschinen befestigen lassen. Reinigung und Wartung: Mit der Zeit sammeln sich allerhand Flusen und Fadenreste an und verstopfen die Mechanik der Maschine, daher sollte sie regelmäßig mit einem Pinsel gereinigt werden. Dazu schraube ich mit einem passenden Schraubendreher oder einer passenden Geldmünze die Stichplatte ab und pinsele alles weg, wo ich rankomme, danach puste ich mit einem Blasebalg, der früher der Objektivreinigung diente hinterher (das mit der Druckluft ist allerdings ein umstrittenes Thema und wird oft abgeraten). Bei mechanischen Maschinen darf alle paar Nähstunden ein Tropfen Nähmaschinen Öl nicht fehlen. Einige Stoffe lassen sich auch komplett Kleben, dazu wird dann noch ein Tapetenroller oder eine Andrückrolle, sowie ein Spatel zum Verteilen des Klebers benötigt. Tipps zum Kleben von silikonisierten Stoffen finden sich hier im Forum und bei Plünnenkreuzer, für Dyneema gibt es hier im Forum auch einen Thread. Welche der gezeigten Helferlein findet ihr überflüssig und was fehlt noch in meinem Nähkoffer?
  4. 4 Punkte
    So mache ich das ebenfalls. Ich ermittle meinen ganz persönlichen "Temperaturwert" durch mehrtägige Tests, vorzugsweise im Herbst. Beim Kauf eines Quilts/Schlafsacks lasse ich mich am Anfang natürlich von den Herstellerangaben leiten. Bei den anschließenden Tests im häuslichen Umfeld (Garten) prüfe ich jedoch, wie lange ich gut in kurzer Unterwäsche schlafen kann. Alle anderen Kleidungsstücke (Legging, langer Pullover, Strümpfe, mehr will ich nicht zusätzlich verwenden) sind dafür gedacht meinen persönlichen Temperaturwert im Notfall etwas "aufzupimpen". Bisher bin ich mit diesem Verfahren sehr gut ausgekommen.
  5. Tarp - Poncho

    eric und 2 andere reagierte auf Christian Wagner für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Heute erst entdeckt:
  6. Volleipulver entdeckt... :)

    Cyco2 und 2 andere reagierte auf Mars für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Angesichts der Kalorien darf man sich mindestens fünf Stück davon am Tag rein drücken. 50 Euro + am Tag fürs Essen, wäre genau mein Stil, besonders über 6 Monate +. Nächste Option wäre dann Supported-Hiking, an jeder zu kreuzenden Strasse auf dem AT erwartete mich mein Newell Coach zwecks Dusche etc, wehe dem Personal, wenn der neunziger Château Margaux bei meinem erscheinen nicht hinreichend dekantiert wäre. Müsste ich Gatorade aus dem Kristall-Pokal saufen, das wäre eher degoutant. Dümmer ist aber zweifelsohne diese Self-heating Funktion.
  7. Vorstellungsthread

    zeank und ein anderer reagierte auf ConniSamtpfote für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Hallo und an alle noch ein gesundes neues Jahr! Ich möchte mich als Neuling auch kurz vorstellen. Ich bin 49 Jahre, wohne in Thüringen und bin in der Archäologie tätig. Ich bin im letzten Jahr über die Bücher von Christine Thürmer zum Thema UL gekommen und finde es sehr spannend. Ich wandere sehr gerne, komme zeitlich aber nicht so oft dazu wie ich möchte. Auf jeden Fall will ich dieses Jahr einige kürzere Touren angehen und im Oktober Teile von Portugal durchstreifen. Ich hoffe im Forum Tipps und Anregungen zu finden, bis bald, Conni
  8. Tarp - Poncho

    wilbo und ein anderer reagierte auf danobaja für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    @wilbo: einfach nur sexy, das teil!
  9. Winddichte und wasserabweisende Handschuhe

    r0bin und ein anderer reagierte auf einar46 für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Das ist mein Setup für wasserdichte Handschuhe: Ganz dünne Merino-Handschuhe von Icebreaker (22 g) und Fingerhandschuhe von der Tankstelle nebenan (2 g).
  10. Volleipulver entdeckt... :)

    FlowerHiker und ein anderer reagierte auf Cyco2 für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Das Essen von Real Tumat ist wirklich richtig gut! Hätte ich vorher gewusst wie teuer das ist, dann hätte ich mich beim FR Classic damit großzügiger eingedeckt
  11. 3F Lanshan 2

    Manni und ein anderer reagierte auf FlowerHiker für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Neue Videos: Und:
  12. Impressionen von Touren

    doman und ein anderer reagierte auf questor für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Sierra de Jabalcuz, vereda del pincho. 16km, 800hm, schöne Halbtagesrunde gegen den Weihnachtsspeck, der in Spanien ja noch bis 6. Januar weiter angefressen wird. https://es.wikiloc.com/rutas-senderismo/subida-a-jabalcuz-por-la-vereda-del-pincho-28568987
  13. 2 Punkte
    Das Thema ist zwar schon ein paar Tage alt, aber vielleicht sind meine Erfahrungen mal wieder für jemaden hilfreich, wie auch ich in diesem Thema profitieren konnte. Nachdem ich während des TULF CH Treffens das Stormin Stove System von Mario294 und Stromfahrer begutachten und bewundern konnte, habe ich mir kurzerhand eines für meinen kleinen Trangia (1 l) bestellt. Ich überlegte zuerst auf einen anderen Topf umzusteigen, habe mich aber aus verschiedenen Gründen dagegen entscheiden und blieb beim Trangia. Der Cone für meinen 1 l Trangia wiegt 44 gr. Der Stormin Stove 12 gr, Messbecher 1gr. Den Transportbecher (14 gr) werde ich wohl nicht mitnehmen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Flamme einfach auspustet werden kann und der Kocher nicht gleich ausläuft wenn er kippt. Was mir auch gefällt ist die Stabilität im Vergleich zu meinem alten System. Ich hatte den Cone inzwischen zwei Mal in Betrieb um mir auf Tagestouren einen Kaffee zu kochen. Aus Neugier habe ich mein bisheriges MYOG System (einfacher Windschutz aus Alufolie und RedBull Dosenkocher) heute im Garten mit dem neuen Stormin System verglichen. Der Versuchsaufbau: 5 dl Wasser, 17.6° C warm 10 ml Spiritus 1 l Trangia Topf Im MYOG System brannte der Spiritus 4` 50`` und das Wasser war am Schluss 56° C warm. Im Stormin System reichte der Spiritus für 9` 30``und das Wasser war am Schluss 74.4°C warm. (nach 5`, 53° C). Mein Fazit. Der MYOG Brenner ist zwar schneller, aber deutlich weniger effizient. Mit der Effizienz meines MYOG Kochersystems war ich leider nie so ganz zufrieden, womit mir der Umstieg einfach fällt Der Stormin ist übrigens hervorragend verarbeitet und die Lieferung ab Zeitpunkt der Bestellung dauerte ziemlich genau 2 Wochen.
  14. Volleipulver entdeckt... :)

    Michas Pfadfinderei reagierte auf JynSM für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich weiss, bin wahrscheinlich der letzte hier, der das für sich entdeckt hat, aber Volleipulver mit Rostzwiebeln und getrockneten Speck im kleinen Ziplock macht echt gutes Rührei und damit eine super Alternative zum Müsli/Porridge-Einerlei am Morgen. Ich mache etwas Wasser in den Beutel, lasse das etwas quellen und packe dann das ganze direkt in den Topf mit dem Kaffeewasser. Wird dann passend fertig, und nach zweimal durchkneten gibt's leckeres Rührei aus der Tüte! Quelle: Bäcker-Bedarf bei eBay! alles Gute Jyn
  15. Impressionen von Touren

    zweirad reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Das bleibt geheim. Denn es ranken sich kleine und große Mythen um die richtige Lösung.
  16. 1 Punkt
    Die habe ich in dem Koffer mit drin, allerdings auf einen Dorn daneben. Zumindest mit dem Rasant Nähgarn wäre es zu hoch, wenn man die Spule mit auf dem selben Dorn hat. Gütermann könnte gehen.
  17. Tarp - Poncho

    wilbo reagierte auf cico für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Den Wetterschutz könntest du noch über ein einknüpfbare Wand verbessern oder diese im optionalen Mesh-Inner integrieren, so wie hier Das Bild ist von mir. Ich fände es gut, wenn du auch eine Version für lange Leute baust. Wenn man sich in Norddeutschland umsieht, laufen da viele herum, die auch nicht in die meisten Zelte oder das GWC passen.
  18. 1 Punkt
    Man kann auch vorhandene Weinflaschenverpackungen und Zigarrenkisten aus deutscher Eiche, Esche, Birke oder Pappel einer Weiterbenutzung zuführen. Aber ich will das Pingpongspiel eigentlich gar nicht weitertreiben. Lager deine Garnrollen ruhig weiter offen und eröffne dann gegebenenfalls einen Thread: Wie reinige ich meine Nähmaschine?
  19. Tarp - Poncho

    wilbo reagierte auf Schwefelfell für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Möge der Poncho mit euch sein! (Sehr kleidsam!)
  20. Tarp - Poncho

    wilbo reagierte auf Christian Wagner für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Also die Länge passt ja erstmal prima, bin ähnlich groß wie du. Habe gerade 20den Silnylon rumliegen das nun zu einem Ponchotarp verwurstet wird. Muss aber erstmal mit dem Lütten in den Wald zum freshairsnapping. LG, Christian.
  21. Winddichte und wasserabweisende Handschuhe

    bieber1 reagierte auf einar46 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Vielleicht hätte ich in meinem Beitrag genauer schreiben sollen, dass das mein zukünftiges Setup für wasserdichte Handschuhe sein wird. Die Handschuhe werden nicht lange halten. Müssen sie aber auch nicht. Auf meiner Wanderung (42 Tage) über verschiedene Jakobswege in Spanien im Oktober/November 2019 hätte ich genau an einem Tag (bei - 2 Grad, Schneetreiben und 20 cm Schnee über den O Cebreiro) wasserdichte Handschuhe gebrauchen können. Ich hatte aber keine Handschuhe dabei und es musste ohne Handschuhe gehen. Am Abend dieser Tagesetappe habe ich in mein Tagebuch den Eintrag gemacht, dass "superleichte wasserdichte Notfall-Wegwerf-Handschuhe" nicht schlecht wären. Bei nächster Gelegenheit werde ich das im häuslichen Umfeld bei einer Tageswanderung mit Trekkingstöcken testen und darüber berichten.
  22. Tarp - Poncho

    Omorotschka reagierte auf danobaja für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    vielleicht kann euch christo weiterhelfen? zum poncho. da gibts welche die man kürzen, besser gesagt raffen, kann mit druckknöpfen. damit müssten sich 3m realisieren lassen ohne dass es zu lang wird als poncho.
  23. Volleipulver entdeckt... :)

    Michas Pfadfinderei reagierte auf dennisdraussen für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich esse das Real Tumat kram ganz gerne, schon teuer aber weit billiger als mein letzter veganer Bratling in der Schweiz. Es gibt davon auch Militärversionen der Norwegischen Armee, mit entsprechenden Kontakten kann man das auch bekommen, der einzige Unterschied zur zivilen Variante ist die Farbe der Verpackung und der Preis. Nach 4 Tagen Instantkartoffelbrei ist Lachs mit Nudeln und Pesto schon eine Motivationshilfe.
  24. Volleipulver entdeckt... :)

    Schwefelfell reagierte auf JynSM für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Also, die meisten Angebote liegen zwischen 6 und 8 Euro fürs Pfund, und die Ergiebigkeit ist ziemlich gut - 100g entsprechen ca 8 Eiern, ich mixe 50g mit einem guten Esslöffel Vollmilchpulver, Salz und getrockneten italienischen Gewürzen und ein oder zwei Esslöffeln getrockneten Speck und Röstizwiebeln... Schmeckt m.E. sehr wie zu Hause in der Pfanne gemacht, nur das Aussehen ist halt etwas gewöhnungsbedürftig... Aber die gefriergetrocknete Penne Arabiata aus der Trekkingtüte sieht ja auch anders aus als auf dem heimischen Teller... Quelle z.B.: https://rover.ebay.com/rover/0/0/0?mpre=https%3A%2F%2Fwww.ebay.de%2Fulk%2Fitm%2F382879028816
  25. @Harakiri vielleicht irre ich mich jetzt, aber du bist glaub ich Erste, von dem ich mitbekomme, dass er auch Touren über 200 km unternimmt. Und mal abseits davon finde ich ebenfalls, dass das eine sehr gute Einstellung ist. Diese Einstellung für den Alltag ist ja löblich, aber vereinzelt lohnt sich der Aufwand einfach nicht. An den Punkt mit Vitamin D hatte ich bereits gedacht, weil es bei Kälte nahezu unmöglich ist, genug Vitamin D mit Hilfe der Sonne einzuspeichern. @wookiee in unserem Fall sind es auch zeitbedingt eindeutig weniger als 200 km, sondern rund die Hälfte. Wenn die Nährstoffe für die einige Zeit vom Körper gespeichert werden, ist es auf jeden Fall beruhigend.
  26. 1 Punkt
    Da gibt es unterschiedliche Modelle, auch welche für die großen 5000m Konen. Ich habe nochmal nachgesehen, ich habe diesen Koffer: https://www.neocreo.com/Marke+ArtBin/ArtBin-Aufbewahrungsbox-Super-Satchel.AB9002ABVA.html?adword=Google/PRODUKTERWEITERUNG/ArtBin/AB9002AB VA&gclid=CjwKCAiAjMHwBRAVEiwAzdLWGKkToJejSfymuiBETxDTP7nYQ5_cldX9XVcWGgsScZsLbNFHjDFMoRoCWQQQAvD_BwE Auf dieses Modell passen 1000m Garnrollen. Bei dieser Dicke passen dann natürlich nicht ganz so viele Rollen in den Koffer.
  27. MYOG Topfständer/Windschutz aus Alublech

    Schwede reagierte auf J_P für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Moin, Winterzeit ist ja bekanntlich Bastelzeit. Da sich mein leichtes MYOG-Alu-Kocherkreuz als zu kurzlebig erwiesen hat, bin ich auf eine etwas schwerere Alternative für meine MYOG-Spiritustopburner umgestiegen. Das Ganze ist in dieser Form nur ein unordentlich gebauter Prototyp, der aber schon sehr gut funktioniert. Es lässt sich gut zusammenstecken und flach im Topf mithilfe eines Gummibands transportieren. Ziel ist es dieses Triangel aus einem dickeren Titanblech zu bauen. Ein kleiner Test im leichteren Wind auf der Terasse war erfolgreich Frage mich wie oft diese Art Topfständer/Windschutz hier im Forum schon vorgestellt wurde... ich selbst bin durch eine Bauanleitung für ein Triangel ähnlicher Art auf der Flickr-Seite eines Forenmitglieds auf die Idee gekommen... Daten des Sets: - Zusammenteckbares Triangel: 15g (Prototyp) - Topburner: 6g ----------------------------------------------------------------------------- - Geeignet für Tassen ab 450 mm, über 700 mm und größere Töpfe (benutze gerade eine 700 mm Titantasse) Maße und Baubeschreibung folgen noch!
  28. MYOG Nähkoffer - nützliches Zubehör und Werkzeug

    eric reagierte auf tib für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    ich habe mir im Baumarkt einfach mal eine beschichtete Spanplatte in 220x15cm zuschneiden lassen. Das ist dann auch gerade und hat fast nichts gekostet ;) Ich bin gerade noch am Lesen... deshalb sorry, falls es Dopplungen gibt. Auf jeden Fall ein sehr guter Thread. Vielleicht kannst du die Ergänzungen in deinem Anfangspost mit einarbeiten oder das ganze ins Wiki/Magazin überführen, dass eine gute und übersichtliche Sammlung entsteht?
  29. 1 Punkt
    Als Untergrund zum Heißschneiden nehme ich MDF, HDF und 1 m dünnes Alublech. Der Ali Heißscheinder: https://de.aliexpress.com/item/32672505213.html?spm=a2g0s.9042311.0.0.27424c4dzDskYP HDF Platten findet man in der richtigen Länge als Schrankrückwände. Die verwende ich gerne als Auflagefixierung beim Kleben. Für einen rechten Winkel hole ich meine (inzwischen neue) Ikea* Bodenmatte raus. Da kann ich prima ein langes Lineal anlegen und gleich schneiden. Dabei sind die 10 kg Gewichte vom Flohmarkt übrigens Gold wert! *Aufgrund einer rutschhemmenden Seite liegt die Fläche selbst auf Silnylon gut fixiert, ohne zu verrutschen. Zum Kleben von Nylon eine Tapetenrolle. Für DCF braucht man aber was Festeres. Und ein begrenztes Maß an kreativem Chaos ... ... was aber leider schnell umkippen kann. VG. -wilbo-
  30. Vorstellungsthread

    zeank reagierte auf Harakiri für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Guten Abend! Ich komme aus NRW, bin 21 Jahre alt und studiere Architektur. Meine Kindheit habe ich größtenteils im freien Verbracht und so hat es mich auch direkt nach meinem 18. Geburtstag in die weite Welt gezogen. Ohne große Planung bin ich mit dem Rad durch Deutschland, Schweden, Norwegen und Dänemark gefahren. Diese erste Tour hat mein Leben wirklich verändert. Weil mit Skandinavien so gut gefallen hat, bin ich nach einigen kleineren Touren im April 2019 wieder länger dort unterwegs gewesen. Meine Wanderung hat mich von Östersund in der Mitte Schwedens bis zum Nordkapp und noch etwas weiter nördlich geführt. Mit einem 110l-Rucksack, Zelt für 30€, riesigem Synthetikschlafsack, Laufschuhen und ohne jegliche Karten war das durchaus spannende drei Monate. Gerade wegen dieser Erfahrung möchte ich das Gewicht meiner Ausrüstung deutlich reduzieren, auf unnötige Gegenstände verzichten und das Packmaß meiner Ausrüstung verringern. Für meine nächste Tour brauche ich definitiv Beratung von Leuten, die mehr Erfahrung als ich haben. Mein Ziel ist es, diesen Winter die Finnmark zu durchqueren. Dazu ist ultraleichte, funktionale Ausrüstung natürlich unerlässlich. Das war's erst einmal von mir, beste Grüße an alle Leser!
  31. Impressionen von Touren

    immermüde reagierte auf zweirad für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Gestern früh ins Bett und heute noch früher raus... Hat sich gelohnt Kaffe mit Weihnachts-Überbleibsel musste natürlich auch sein um auch ja nicht zu viele Kalorien zu verlieren
  32. Vorstellungsthread

    zeank reagierte auf Dommi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Frohes neues zusammen, ich hoffe ihr seid gut rein gekommen. Ich heiße Dominik, bin 35 Jahre jung U komme aus der Nähe von Bonn. Ich gehe sehr gerne wandern auch mal mehrtägige Touren, aber meine Ausrüstung kommt eher aus dem Bushcraft-Bereich (Berghaus, defence 4 etc.) Bei meiner letzten Tour war ich mit knapp 23kg in den Bergen unterwegs u konnte so die Tour kaum bis gar nicht genießen Darum habe ich mich hier angemelden um meinen Gear-Horizont zu erweitern. Mit besten Grüßen Dominik
  33. Impressionen von Touren

    immermüde reagierte auf roli für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Silvester mit Sicherheitsabstand
  34. Vorstellungsthread

    zeank reagierte auf Jennypenny für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo Zusammen, ich dachte eigentlich, ich hätte mich schon mal vorgestellt, als ich zu Anfang des Jahres schon mal so tolle Tips hier bekommen habe. Offenbar habe ich das aber nur in Gedanken getan, daher hier nochmal richtig. Ich bin schon immer am liebsten draußen unterwegs, ob zu Fuß, mit Rad oder Boot, am Fels oder im Wald. Das versuche ich auch meinen beiden Töchtern mitzugeben. Ich glaube, ich könnte mich getrost als Naturfreak und leidenschaftliche Ökotante bezeichnen. Am liebsten würde ich den Computer-Sitz-Job an den Nagel hängen und nur noch draußen arbeiten: Elche zählen, Fledermäuse retten, Bäume verarzten oder so. Der UL-Gedanke hat sich für mich so nach und nach entwickelt, auch aus Notwendigkeit, weil ich wegen Knieproblemen nicht mehr wie früher so viel schleppen kann. Da ich ausschließlich in Minimalschuhen oder gleich ganz barfuß laufe, liegt UL sowieso zwangsläufig nahe. Im Moment plane ich für den südlichen Kungsleden im Sommer und platze schon fast vor Vorfreude. Viele Grüße, Jennypenny
  35. Impressionen von Touren

    SouthWest reagierte auf Zippi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    So das war wohl mein letzter Overnighter dieses Jahr. Ich habe es Stilecht bei -4 Grad auf einer kleinen Waldlichtung mit Hobofeuer und Würstchen vom Grill ausklingen lassen
  36. 1 Punkt
    Kommen wir zu Details und Anwendung. Wie es der Zufall wollte, kam das Geschenk gerade rechtzeitig zu einer der Berliner Overnighter Runden - und so musste ich das gute Stück natürlich probeschlafen, um sicherzugehen, dass es auch funktioniert. Man weiß ja nie bei Hochtechnologien. Ich kann bestätigen - er tut, was er soll. Allerdings hätte der gute Asta Gear bei etwa -1°C im minimum - und mehr als genug Luftfeuchte beim nebligen Lageplatz am See derart über seiner Gewichtsklasse geboxt, dass ich zum Temperaturlimit wenig sagen kann und im Duett aus Asta Gear und Aegismax genächtigt habe. Ich würde auch um und bei 5° als Komfortlimit tippen, recht ähnlich dem Windhard, ob die H-Kammern wirklich einen merklichen Temperaturbonus rausschlagen bleibt auszutesten. Die sehr zahlreichen Schnallen hatte ich ja bereits angesprochen. Hier wird denke ich entweder noch ausgelichtet - oder direkt etwas anderes verarbeitet. Das Gummiband ist etwas schlabberig - und dort, wo der Quilt recht eng zusammenliegt, etwa am Fußende ist das Band auch schlicht zu lang. Auf der Produktseite sind noch Gurte um die Matte zu sehen, an denen der Quilt befestigt ist, diese waren bei mir nicht dabei, ich habe mal nachgefragt. Ähnelt etwas der @Stromfahrer'schen Knopflochgummimethode. Ansonsten selbes Prinzip wie beim Windhard - Zipper - und Kordel unten zum verschließen, oben am Kopfende auch noch ein Kordelkanal, um dicht zu machen. Band zu weit, ein Tanka kann weg, Gummikordel recht dick - einsarpotential. Sämtliche Clips alle paar cm braucht sicherlich auch kein Mensch. Kopfende Wie bereits angesprochen lässt sich das ganze auch Umdrehen, wer also schon immer anstelle Warnfärbung für den kurzsichtigen, aber schießwütigen Jagdpächter tragen wollte, kann sich auch in dezentem Schwarz bejagen lassen. Wobei dann wohl wirklich die in dem Fall innen liegende Abdeckklappe des Kopflochs der Schere zum Opfer fallen sollte, denke, das stört doch etwas. Dann noch den Anus - äh das Kopfloch zuziehen, und fertig ist die mollige Tüte. Auffüllen lassen sollte sich der Asta Gear übrigens ähnlich einfach wie der Windhard, die Kammern lassen sich ebenso einzeln öffnen, auffüllen und wieder verschließen. Wie der Windhard könnte auch der Asta Gear mit einen 250g gut noch 50g gebrauchen, ist er doch hier und da recht mau befüllt. So weit eine ganz runde Sache - bis auf die Kleinigkeiten der Verschlüsse, die sich bei Bedarf umarbeiten lassen eine erstaunlich wertige Konstruktion, die die Kältebrückenprobleme des Windhard (Kopfloch und durchgesteppte Kammern) konsequent löst - allerdings mit einer entsprechenden Gewichtsstrafe. Ob der Wärmegewinn das Mehrgewicht rechtfertigt, muss sich zeigen. Aber bisher bin ich angetan und so wird das gute Stück sicher auch mal von mir Auslauf bekommen, falls es nicht ganz so stark genutz wird wie erhofft. Der Preis von nicht einmal 60€ ist jedoch für diese Machart absolut unschlagbar. Über den ethischen Aspekt des Preises mag man sich sicherlich streiten, aber so lange auch namenhafte Hersteller nicht in der Lage sind, ihre Produktionsketten und Daunenproduktion nachvollziehbar transparent zu gestalten, ist das hier zumindest für mich eine Alternative. In diesem Sinne - was sind Eure UL Fashion Trends für 2020? Wer traut sich orange?
  37. Scottish National Trail

    mmaddin reagierte auf bri für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Fazit des 2. Teils: Es war eine ereignisreiche, unheimlich emotionale Zeit. Es war mein erster Wanderurlaub komplett allein. Ich habe es so sehr genossen, dass ich manchmal fast ein schlechtes Gewissen hatte. Man liest oft so Sätze wie "Das Abenteuer beginnt am Ende der Komfortzone". Während ich diesen Bericht geschrieben habe, ging mir manchmal durch den Kopf, wieso dieser Urlaub für mich so großartig war. Nasse Füße, Pausen zusammengekauert unterm Regencape, keine Dusche, das Wetter zu schlecht, um wenigstens mal in Seen oder Flüssen zu baden, ein Sturm, der einem das nasse Zelt um die Ohren haut: Will ich das wirklich? Ist das Urlaub? Nee, das will ich natürlich nicht. Das habe ich auch nicht so geplant. Aber es hat sich so ergeben und ich bin damit klargekommen. Und das ist ein tolles Gefühl. Der Fokus liegt auf einer neuen Sichtweise auf Dinge, die ich mein Leben lang als selbstverständlich hingenommen habe: Sonne im Gesicht, auf einem Stuhl oder einer Bank sitzen, eine warme Dusche, abends mit trockenen Füßen schlafen gehen, morgens in trockene Strümpfe und Schuhe steigen… Ach, Ihr kennt das ja. Sucht Euch selbst was aus! Zusammenfassung meines Schottland-Urlaubs: - Erwarte nichts und rechne mit allem. - Beschäftige Dich erst mit einem Problem, wenn es genau vor Dir liegt. - Für jedes Problem gibt es eine Lösung. Manchmal ist sie mit nassen Füßen verbunden. Schottland, wir sind noch nicht fertig miteinander. Ich komme wieder!
  38. PCT SOBO 2018 - Meine Erfahrungen/Tipps

    iggyriggy reagierte auf Maarten für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Kurz zur Vorstellung: Ich bin 2018 den PCT SOBO gewandert und bin am 7.Juli gestartet und habe meine Wanderung am 18ten November am südlichen Terminus des PCT beendet. Ich hatte keine Wandererfahrung und habe den Trail direkt nach meinem Abitur im Alter von 19 Jahren gestartet. Vorab: Ich schreibe hier über meine Erfahrungen. Das heißt nicht, dass sie für euch gleich sein werden. Jede Wanderung ist unterschiedlich. SOBO Vor-/Nachteile Die Vorteile eines SOBO Hikes im Gegensatz eines NOBO Hikes liegen für mich nun klar auf der Hand. Vor meiner Wanderung habe ich stark an meinem SOBO attempt gezweifelt, da NOBO einfach um einiges populärer ist. Diesen Punkt kann ich jetzt absolut nicht mehr verstehen. Vorteile Das Wetter. Ich habe 2 Tage wirklichen Regen gehabt und der Rest lässt sich auf 10 Minuten Nieselregen oder extreme Luftfeuchtigkeit begrenzen, die ab und zu sogar wilkommenen waren. Während man als NOBO Hiker Washington so gegen Ende August/September antrifft, wandert man Washington als SOBO im Juli/Anfang August. Daraus folgt, dass die Chancen auf gutes Wetter um einiges höher sind und man die Aussichten vollends genießen kann aufgrund des klaren Himmels. Dagegen stehen für NOBOs jeden 2ten Tag Regen, bewölkter Himmel und falls man wirklich Pech hat, Schnee an der Tagesordnung. Desweiteren ist Südkalifornien bereits ein wenig abgekühlt, wenn ihr es im Oktober/November durchquert. Das Permit. Ein SOBO-Permit für den PCT ist einfach um einiges einfacher zu bekommen als ein NOBO permit. Ich habe mein Permit gegen Ende des Januars beantragt und hatte freie Wahl an welchem Tag ich starten möchte. Weniger Menschen. Ich habe dieses Jahr wohl ein hoch-frequentiertes SOBO Jahr erwischt und ich war volkommen zufrieden. Man traf eine angenehme Zahl von Menschen in Trailtowns, die nicht volkommen überlaufen waren. Man hatte die Möglichkeit alleine zu wandern, aber es war auch durchaus möglich in einer Gruppe zu wandern, wie ich es auf der 2ten hälfte des Trails getan habe. Außerdem kommt es mir so vor als wären die Bindungen zu den Trail Bekanntschaften enger, da es eben nicht so viele Wanderer gibt und man sich besser kennen lernt. Ein weiterer Vorteil ist, dass man sich so gut wie immer seine Camping Plätze aussuchen kann, außer wenn man die NOBO Bubble in Oregon passiert. Mücken. In Washington kann man als SOBO schon ganz schöne Probleme bekommen, aber meiner Meinung nach kann man das einfach nicht damit vergleichen, was NOBOs durchmachen müssen. Oregon kann zur Qual werden und vorallendingen in den Sierras scheint es wohl eine Menge Mücken gegeben zu haben. Ich war allerdings auch etwas spät dran als SOBO und könnte somit immer genau nach der Mücken-Saison besagte Gebiete durchquert haben. The Sierras. Die Sierras scheinen um einiges entspannter zu sein als SOBO. Ich hatte eine "Flussdurchquerung" (Das Wasser reichte mir bis zu den Fußknöcheln....), während NOBOs sich in acht nehmen müssen, da manche Überquerungen nicht ohne gewesen zu scheinen. Desweiteren hatte ich absolut keinen Schnee in den Sierras. Einzig und allein auf Glen Pass hatte ich etwas Eis. Das könnte aber auch wieder an meinem späten Timing liegen. Nachteile Einen engeren Zeitplan. Als NOBO sollte man seine Wanderung spätestens gegen Anfang Oktober beenden, allerdings fängt ein NOBO im Optimalfall auch bereits im April seine Wanderung an. Ein SOBO hingegen kann erst in der Cascade Range Washingtons beginnen sobald der Schnee geschmolzen ist, was in der Regel anfang Juli der Fall ist. Gleichzeitig sollte man Forester Pass (Der höchste Punkt des PCTs) vor dem 1.Oktober passieren. Das erfordert, dass man von Anfang an fit ist. Man hat weniger Zeit die Meilen progessiv aufzubauen wie es ein NOBO tuen kann. Ohne Zeroes müsstet ihr mit dem Startdatum des ersten Juli ungefähr 21 Meilen pro Tag laufen, was nicht zu unterschätzen ist. Weniger Trail Magic. Für mich persönlich war das kein Problem, aber man erfährt aufgrund der geringeren Popularität einer SOBO Wanderung weniger Trail Magic. Ich habe aber in Trailtowns soviel Hilfe bekommen und es scheint mir auch so als ob man mehr mit Locals in Kontakt kommt, da anstelle von 40 NOBOs nur 5 SOBOs in der Stadt sind. Conclusio: Die Vorteile wiegen meiner Meinung nach deutlich schwerer als die Nachteile. Letztenendes habe ich Forester Pass erst am 18.Oktober passiert und habe es trotzdem geschafft. Da war allerdings eine Menge Portion Glück bei und das heißt nicht, dass es bei euch funktioniert. Es war schon ziemlich kalt und ich habe einen Sturm miterlebt. Zum nördlichen Terminus gelangen Es ist als SOBO um einiges schwerer zum Startpunkt des Trails zu gelangen, als es das als NOBO ist. Ihr werdet am Harts pass starten müssen und von dort aus 30 Meilen Richtung Norden laufen um an den nördlichen Terminus zu gelangen. Dann fangt ihr eure SOBO Wanderung sozusagen "richtig" an. Ich würde es jederzeit wieder zu machen und empfehle nicht diese Meilen zu skippen. Einerseits machen 30 Meilen bei 2650 Meilen auch nicht mehr viel aus, andererseits bestärkt man dadurch das Gefühl, dass man tatsächlich den ganzen Trail gewandert ist und nichts geskippt hat. Es gestaltet sich schwierig mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Harts Pass zu kommen, aber ich habe Leute getroffen, die es gemacht haben. Das funktioniert allerdings nicht ohne Trampen. Ich bin der PCT SOBO 2018 Facebook Gruppe beigetreten und hatte mir extra dafür einen Facebook Account erstellt. Ich habe Ausschau nach Fahrten zu Harts Pass gehalten und habe dann auch Trail Angel gefunden, die mich zum Harts Pass mit anderen gebracht haben. Achja, warum könnt ihr nicht einfach an der amerikanisch/kanadischen Grenze starten? Es ist illegal die Grenze auf diesem Wege zu passieren. Resupply Auch der Resupply gestaltet sich anfänglich etwas schwieriger im Gegensatz zu einer NOBO Wanderung. Washington ist nicht stark besiedelt und sehr entlegen. Ich habe von Seattle aus Boxen nach Stehekin, Skykomisch, Snoqualmie Pass, White Pass Kracker Barrel und Trout Lake gesendet. Das ist am Anfang erstmal ein ganz schöner Aufwand, aber ich würde immer noch sagen, dass es für diese Trail towns leider nötig war. Die Preise waren entweder exorbitant hoch oder die Auswahl ließ zu wünschen übrig oder beides. Die Einkaufsläden ähnelten Tankstellen, die aber durchaus auf Wanderer eingestellt waren. Meiner Meinung nach kauft man sich vorallendingen in Washington durch die Boxen erstmal Zeit. Es wäre vielleicht möglich ohne die Boxen, aber ihr müsstet zu einer weiter entfernten Stadt hitchen usw... Als ich dann die Washinton/Oregon Grenze erreicht habe, habe ich aus Cascade Locks Boxen nach Oregon gesendet. Alternativ könntet ihr aus Portland Boxen senden, was aber weiter weg liegt als Cascade Locks. Ich habe Boxen zu Big Lake Youth Camp, Shelter Cove und Crater Lake National Park gesendet und würde es wieder so machen. Nach Oregon habe ich Boxen zu Nordkalifornien versandt. Das würde ich auf keinen Fall wieder tuen. Meiner Meinung nach kommt ihr in Kalifornien komplett ohne Boxen aus. Seid euch im klaren was ihr gerne esst, sodass ihr euch auf euer Paket freuty, bringt Abwechslung rein und weniger ist mehr... Ich belasse es einfach mal hierbei, damit das ganze nicht zu lang wird. Bei Fragen einfach nachfragen. Meine Gear Liste Für Fotos einfach mal auf meinem Instagram-Account vorbeischauen, ihr dürftet auch keinen Account brauchen.
  39. Torwald mit Tor

    grmbl reagierte auf Christian Wagner für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hm, so richtig ein Zelt ist es ja nicht. da ist schon noch viel Luft zum Boden. Ich sehe das Torwald eher als "shaped tarp". Ob man jetzt signifikant weniger Kondens hat wenn da oben ein kleiner Lüfter eingebaut ist? Im Prinzip wäre es ja egal, es wäre ja dein Zelt, du hast es gemacht, Wenn du willst, dann baust du eben noch einen Lüfter ein. Wie das geht steht z. B. hier. Wie du allerdings auf großen Footprint kommst ist mir ein Rätsel. Das Torwald ist alles, nur nicht groß! Letztenendes sind es ja nur 3 m Stoff. Signifikant weniger geht eigentlich nicht. Das Tipik baut mir persönlich jetzt etwas zu hoch. Da finde ich die geduckte, windschnittige Form des Torwald besser, aber das ist Geschmackssache. Ich mag eine ausreichend große Grundfläche zum Ausbreiten sehr. Kopffreiheit ist mir weniger wichtig, meistens fläze ich eh im Zelt herum und stütze mich evtl Mal auf den Ellenbogen auf. So richtig länger im Zelt Sitzen kommt nur selten vor. Im Prinzip könnte man den Beak am Torwald enger nähen und dann das Zelt auch mit längerem Stock höher aufbauen, dann wäre es wie das Tipik. Das Torwald mit Tor kommt auf 410 gr., aber ich zitiere mich mal eben selbst (aus dem Thread für das Torwald): Das Torwald besteht aus 4,5 qm Stoff, das Torwald mit Tor aus 5,25 qm Stoff. Wenn du das Flächengwicht deines Lieblingsstoffes kennst, dann kannst du das Gewicht ausrechnen. Für Verstärkungen und Gurtbändchen kommen dann noch ein Paar Gramm obendrauf.
  40. 1 Punkt
    Hallo Skyle, ich kann folgende Kombination empfehlen, die ich jetzt seit ca. 2 1/2 Jahren völlig problemlos im Einsatz habe. Als Nässe- und Verschmutzungsschutz benutze ich die von dir erwähnte PolyGround-Folie, die wiegt kaum etwas, lässt sich supereinfach reinigen und auf die benötigte Größe zuschneiden. Zusätzlich nutze ich auch noch eine 3mm dünne EVA-Matte, die ich in zwei Hälften unterteilt habe und die bei mir mehrere Funktionen erfüllt: 1. Durchstichschutz und zusätzliche Isolationslage für meine NeoAir in Torsolänge, Minimalisolation an den Beinen. 2. Eine Hälfte als Rückenpolsterung und Versteifung für meinen Rucksack, dazu 2 mal gefalltet, also 9mm. 3. Die andere Hälfte als Sitzpolster für Pausen, wird um meinen Regenschirm gewickelt außen am Rucksack transportiert und schützt diesen dadurch vor spitzen Dingen, wenn er nicht in Benutzung ist.
  41. Christine Thürmer bei Serdar zu Gast

    Wanderfisch reagierte auf sja für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich glaube, es geht nicht darum, mit 40 "in Rente" zu gehen. Es gibt Menschen, die entscheiden sich n einem bestimmten Punkt für einen anderen Lebensweg und nehmen ein Risiko in Kauf, nicht zu wissen, wo er hin. führt, vermutlich im festen Glauben, dass sich ein Weg ergibt, auch wenn er letztendlich vielleicht auch mal woanders hinführt als zu Anfang gedacht und zwischendurch irgendwelche "Jobs" gemacht werden müssen, um sich zu finanzieren etc. Ich glaube, die wenigsten haben sich "ein Polster" angespart. Und zu solchen Menschen gehören nicht nur Weitwanderer*innen sondern auch Menschen, die sich entschieden haben, in der Kunst oder Musik ihren Beruf zu sehen oder andere Dinge zu verfolgen, die ihnen wichtig sind. Man sollte "nicht möglich" nicht mit "das Risiko nicht eingehen wollen" (was ja völlig legitim ist) verwechseln bzw. dass andere Dinge (z.B. Familie, keine finanziell unsichere Zukunft) halt doch wichtiger sind. Ich persönlich bin sehr froh, dass es solche Menschen gibt, da sie unsere Gesellschaft bereichern, indem was sie leben.
  42. Christine Thürmer bei Serdar zu Gast

    Wanderfisch reagierte auf ThomasK für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich fand das Interview, zugegebener Weise, das erste das ich von Christine hörte, auch sehr bereichernd: Für mich haben sich hier zwei, von vielen möglichen Welten berührt. Und es war spannend zu beobachten, wie es Menschen, die grundsätzlich das Andere tolerieren möchten, schaffen können, ihren Weg für sich zu bewahren und den des anderen, mitunter nicht nur zu tolerieren, sondern spannend zu finden und sogar zu akzeptieren. Natürlich habe ich nach so einem Interview unzählige Fragen bezügliche fachlichen Details, angelernten und übertragener Fähigkeiten, mentaler und sozialer Vereinsamung, Selbstwerterfahrungen, ... Und natürlich habe ich auch meine Prägung und suche den Fehler, den Bruch, die Inkonsequenz, (und meine ihn auch für mich zu erspüren). Und genau dieses, mein angelertes Denken, zeigt mir, woran ich noch arbeiten muss und will: Denkerische Scheuklappen entlarven, richtig offen für andere Lebenslinien und -inhalte zu sein, da, wo ich nicht fragen kann selbst zu analysieren, zu denken, Lösungen zu finden und zu überprüfen. Christine und Serdar haben mir dabei wieder einen Schritt weitergeholfen. Vielen Dank euch beiden.
  43. Ein Beak für alle Fälle

    fatrat reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich entere mal Peter's Faden und erweitere das Ganze auf Längslieger. Ein beak für das Gossamer Gear Twinn Tarp: Die von mir erarbeitete Lösung, würde natürlich ebenfalls bei anderen A-Frame Tarps funktionieren. Das Eingangsdreieck ist so geschnitten, das die Kante, die zum First geht, parallel zum Fadenlauf des Stoffes liegt. So bekomme ich auf diesen Saum überhaupt die nötige Spannung. Das ist insofern wichtig, da ich die seitlichen Schlitze so gering wie möglich halten möchte. Wäre der Fadenverlauf anderes, konnte man diese Kante niemals richtig straff ziehen. Gleichzeitig verringert man damit leider auch den Zug auf der Vorderkante des Tarps. Durch die drei flexiblen Zugpunkte kann man das aber ausgeglichen einstellen. Das Öffnen des beaks funktioniert über zwei line-locs. Die 1m Schnur ist mit einem Ring an einem Knebel befestigt und kann beim Raus- und Reinschlüpfen befestigt bleiben. Die line-locks sind je einmal, von Außen und von Innen zugänglich und damit immer optimal zu erreichen. Mit einem zusätzlichen Abspannpunkt an der Tarp-Vorderkante, können die Schlitze zwischen beak und Tarp verringert werden. Hiermit erreicht man einen weitestgehenden Verschluss und hat dennoch oben an der Spitze eine kleine Lüftungsöffnung. Diese Möglichkeit bietet sich an, wenn der Wind drehen sollte und den Regen direkt auf den Eingang weht. Geschlossenes beak von innen. Von Innen kann man den Leinenspanner ebenfalls bedienen. Dazu muss die Tür allerdings etwas geöffnet werden. Die Mitte des beaks wird über ein Gummiband am Trekking-Stock fixiert. So bekommt man einen recht komfortablen Eingang der im Wind wenig flattert. Hier der grobe Aufriss vom gg Tarp. ... und der Schnitt vom beak: Verwendet wurde das 6.6 Silnylon von Extex. VG. -wilbo-
  44. quadromid flat tarp

    ys76 reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Schneide Dir das ganz grob aus papier zu und falte an den roten Linien das Teil zusammen. Damit ist alles selbsterklärend. Fertig genäht sieht das ganze so aus, (rechts). Die kleine Gurtband-Doppelschlaufe ist für´s Aufhalten und zum einhängen von inner, bugnet, bivi & co.
  45. quadromid flat tarp

    Omorotschka reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich meine, dass 6 cm catcut an den kurzen Seiten reichen würden. Florian nimmt bei seinem 1p Schnitt sogar nur 3 cm. Die vordere und hintere Kante würde ich in zwei Bögen unterteilen. Nur mit einem Bogen wäre diese Strecke sehr lang und würde einen entsprechend ausgeprägten catcut verlangen. Das gäbe ziemlich viel Luft unter dem Saum was wiederrum recht zugig werden kann. Auch wenn man dann die mittige Abspannung am Boden anbringt, zieht es die Zeltfläche deutlich nach innen. Bei meinem nächsten Quadromid Tarp wird das mit den Abspannpunkten so aussehen: - 6 Hauptabspannpunkte mit 1 cm gurtband und ladder locks an den Ecken und in der Mitte. - 6 Nebenabspannpunkte werde ich nur als Gurtbandschlaufen annähen. Die asymetrischen Fixpunkte an den langen Seiten dienen einem Aufbau mit annährend rechteckigem Grundriss. So könnte man zwei Tarps zu einem Gruppen-shelter zusammen stellen. Die Lifter sehen jetzt übrigens so aus. Mit der beidseitigen Schlaufe kann durch die unterschiedlichen Zugrichtungn die Naht etwas entlasten. Die Stangentaschen sind übrigens jetzt origamimäßig optimiert. ... und so wird´s gefaltet. (Andere Maße von abweichenden Entwurf) LG. -Wilbo-
  46. UL-Kaffeekochset mit Mühle - was benutzt ihr?

    DIE_KUH reagierte auf Dingo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Halte ich ja auch nach wie vor für eine unglückliche Definition. Ich verstehe auch gelinde gesagt die manchmal auftretende Schnappatmung bei Luxusartikeln nicht. Geht es um UL Sport oder geht es euch um das erleichterte Draußen sein und Draußen genießen? Da gehört für mich durchaus eine Tasse Tee dazu.Bei anderen der Kaffee. Manchmal habe ich das gefühl, dass die deutschen Ultraleichter verbissener sind, als die Gründer. Egal. Schönes Wochenende da draußen.
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