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Ultraleicht Trekking

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  1. 2Tall

    TA 2021/22

    Wenn du eine RX100 III hast, dann ist doch alles super! Glaubst du wirklich, dass deine Fotos mit einer Vollformat-Kamera "besser" werden? Die technischen Details sind oft egal, wie man an sehr sehr vielen Fotos von sehr sehr vielen Wanderungen sieht. Fotos werden nicht besser, nur weil sie mit einer vermeintlich besseren Kamera aufgenommen werden. Ich hatte im ersten Sabbatjahr eine Panasonic G5 mit dem Olympus 17mm F1.8 dabei. Fast alle Fotos sind mit Blenden um F4 herum entstanden. Nur eine Brennweite dabei zu haben war die beste Entscheidung, die ich getroffen habe damals. Das hat mich so viel weiter gebracht, und wie gesagt: Die Fotos hängen hier an der Wand und überzeugen, weil ich gezwungen war, mir Gedanken über die Bilder zu machen, und nicht nur einfach drauf zu halten und immer wieder dieselben üblichen Fotos zu machen. Hört sich absurd an, ist aber so: Mit nur einer Brennweite machen die meisten Leute abwechslungsreichere Fotos als mit einem Zoom. Man muss sich eben darauf einlassen. Du fängst plötzlich an, Fotos zu sehen, die du vorher nie gemacht hättest. (Fotografieren lernen = Sehen lernen.) Leider gab es damals nichts wirklich kleineres mit Sucher. Die RX100 mit Sucher war da gerade erst raus, und ich wusste noch nicht, was die kann. Du schreibst, dass dir die Kontrolle fehlt... Aber nichts ist wichtiger, als viele viele Erfahrungen mit deiner Kamera zu sammeln, und dann schon vor dem Foto zu wissen, was sie kann und was nicht! Darum lohnt es sich auch, eine Kamera lange zu behalten und Vertrauen in sie zu gewinnen. (Unter einem halben Jahr mit mehrmals mehreren Wochen Wanderungen kennt man eine Kamera nicht wirklich.) Lass dich nicht von der Werbeindustrie verwirren, die dir versucht zu suggerieren, dass du mit einer Vollformat Kamera bessere Fotos machen kannst. Das Gegenteil ist der Fall: Wenn du mit einer Kamera-Objektiv-Kombi losziehst, die du nicht kennst, dann wirst du in den ersten Monaten viele Fotos verhauen, weil du einfach noch nicht weißt, wie die Geräte so ticken und was sie gut können und was nicht. Da hilft auch der bessere Monitor nix. Also Vorsicht vor dem Schein-Argument: "Das ist ein einmaliger Trip, da muss die allerbeste fette Kamera mit, die ich mir leisten kann". Schau dir mal die Fotos an, die du in deinem Fotografenleben bisher gemacht hast, und frage dich ehrlich: wären die mit Vollformat wirklich wirklich "besser" geworden? (Oder nur ein bisschen hochauflösender? Und auch dieser Vorsprung ist nicht so groß wie uns die Industrie eintrichtern will!) Fotos werden besser, d.h. aussagekräftiger und spannender, wenn der Kopf hinter der Kamera dazu lernt. Ich werde hier so grundsätzlich, weil ich das schon bei so vielen Leuten miterlebt habe, dass sie sehr viel Geld versenkt haben, aber doch nicht zufriedener wurden mit ihren Fotos, obwohl sie Riesenzeug rumgeschleppt haben. Und ich selbst gehöre dazu, ich habe 2002 meine erste Digikam gekauft und 2005 meine erste digitale Spiegelreflex, und seitdem mit allen großen Marken fotografiert. Ich habe alles durch, z.B. auch Safari in Namibia mit den richtig großen Tele-Tüten usw. usw. Im zweiten Sabbatjahr hatte ich dann nur eine Panasonic GM5 mit 20mm Pancake dabei, und Mann, war ich glücklich damit Jetzt bin ich seit über einem Jahr bei der RX100 IV gelandet, weil ich mir nach der langen Zeit mal den "Luxus" eines Zooms gönne und froh bin, auch mal mehr Weitwinkel zu haben. Aber ich profitiere jetzt immer noch von den Erfahrungen mit "Ein Jahr - eine Kamera - eine Brennweite". Weniger ist mehr, und wir sind ja auch in einem "Ultraleicht" Forum. Insofern bin ich hier auch On-Topic! Und nochmal: Hast du meine praktischen Einwände gelesen? Ich weiß keine gute Lösung dafür, und ich habe schon einige Weitwanderungen hinter mir. Unterwegs hast du meist andere Sorgen als deine Kamera zu pampern. Ich habe in all den Jahren auch bisher nur ein einziges Mal (!) jemanden mit schwerer DSLR und fettem Zoom gesehen, das war auf dem Bibbulmun Track. Die Frau war aber nach wenigen Tagen total genervt von dem Ding und hat es nach Hause geschickt. Auf allen anderen Long-Distance-Trails: Fehlanzeige. Ich könnte dir jetzt eine oder zwei Websiten nennen, wo ein Fotograf mit einer Vollformat Kamera auf dem Appalachian Trail war, aber das sind absolute Ausnahmen, und die Leute hätten auch mit einer RX100 oder einem Handy tolle Fotos hingekriegt. Der eine hatte seine Canon 5D II mit einem 35mm F1.4 dabei, also eine schwere Variante des Konzepts "Ein Jahr - eine Kamera - eine Brennweite". Die Fotos sind richtig gut geworden, aber es gibt vielleicht nur drei oder vier auf der Website, die er nicht auch mit einer RX100 hätte machen können. Das bringt mich zum letzten Punkt, der auch wieder voll zum Thema "ultraleicht" passt: Wer fotografiert (und damit nicht seinen Lebensunterhalt verdient), der tut gut daran, den Gedanken loszulassen, dass man unbedingt alle Fotos auch in den Kasten kriegen muss, die technisch möglich wären. Man wird leichter dadurch, dass man bewusst auf einige wenige Fotos verzichtet, für die man dann vielleicht nicht die nötige Technik dabei hat. Dieses Loslassen hat etwas Befreiendes, und man gewinnt dadurch Leichtigkeit und Offenheit und den Blick für Fotos, die man sonst nicht gesehen hätte, weil man zu sehr mit den fetten Foto-Geräten beschäftigt gewesen wäre. Schlusswort dieses elend langen Traktats: Das ist ja alles nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich stütze mich auf viele Erkenntnisse von vielen "echten" Fotografen, die leider im Dauerfeuer der Foto-Industrie und der Möchtegern-Youtuber/Blogger/Vlogger untergehen. Falls du etwas auszusetzen hast am "Handling" deiner Kamera, dann komm drüber hinweg, lerne damit zu leben, keine Kamera hat das perfekte Handling, das ist alles nur eine Idee der Industrie, um mehr Kameras zu verkaufen. Ich hatte bisher bei noch jeder Kamera irgendwas nerviges auszusetzen, aber es geht darum, dass man das hinter sich läßt und einfach Fotos macht und sich persönlich weiter entwickelt! In diesem Sinne: Weniger ist mehr (Was ich leider mit diesem langen Beitrag selbst nicht geschafft habe, aber ich weiß nicht, wie ich es kürzer hätte sagen können...) P.S. Nimm die RX100 III, die du hast, und kauf dir zusätzlich eine Osmo Action für Videos unter allen Wetterbedingungen! Wenn du damit auf den TA gehst, wirst du mir dankbar sein
    6 Punkte
  2. Nun ja, fair wäre: Zpacks sorgt auf eigene Kosten dafür, das Du bekommst, was Du bestellt hast: ein fehlerfreies Produkt. Und kalkuliert sein Unternehmen auch so. Ein japanisches Cottage bietet mir gerade an, ein (so wie geschickt verwendbares) Produkt mit Fehler dürfe ich behalten und bekäme auf Kosten des Cottages ein neues, fehlerfreies geschickt. Ich zahle dann nur den Zoll (E-USt oder was auch immer). Da habe ich dann wieder die Befürchtung, dass ein Kleinstunternehmer seine wirtschaftlichen Notwendigkeiten unter den Tisch fallen lässt. Ich handle zwar auch immer mal wieder so - aber vielleicht habe ich genau deswegen Bedenken. Einige der amerikanischen "Cottages" sind nun aber schon eigentlich keine "Cottages" mehr, sondern grössere Betriebe. Eins der prominenten Cottages aus den USA hatte während des Pandemiebeginns schnell mal ziemlich viele Angestellte entlassen, erinnere ich gelesen zu haben. Der "Ruf in der Szene" ist das eine. Das andere ist, was von Beschäftigten so zu lesen ist. Dazu passt das Filmzitat von @wilbo. Hier kann man sich bewerben, es gibt: min 12 $ pro Stunde als NäherIn (August 2019) und der Unternehmer ist eine Erfolgsstory (2019): "We do free repairs on our gear, so if anything goes wrong we usually hear about it." klaro:-). das liefe "workers controlled" besser, denk ich.
    5 Punkte
  3. Kleine Abwandlung eines Filmzitats: VG. -wilbo-
    4 Punkte
  4. Ich habe mir überlegt, dass ich doch nochmal Kontakt mit zpacks aufnehme. Mal sehen, was sie sagen/machen, wenn sie die Bilder von ihrem Tarp sehen. Dass sie auf Bilder von beschädigten Ausrüstungsgegenständen reagieren, konnte ich an meinem Rucksack Arc Haul sehen, wo nach 3 Jahren intensiver Nutzung das Gurtband eines Rücken-Mesh-Teils fast durchgescheuert war. Sie haben mir anstandslos ein neues Ersatzteil ohne Kostenberechnung zugeschickt.
    3 Punkte
  5. Bombelbob

    Rucksacksuche

    Basisgewicht ist seit diesem Winter (war früher mehr) knapp 5kg + 4kg Trinken und Nahrung für drei Tage. Ausgelegt für alles was ich innerhalb von 4 Stunden Autofahrt von meinem Wohnort hier am Niederrhein erreichen kann, Pfälzer Wald z.b. ,bei max -5° Nachts. Leider schaffe ich aktuell noch keine mehrwöchigen und fernen Touren, Familie mit zwei kleinen Kindern erlaubt es noch nicht. Desweiteren bin ich auch erst seit 1,5 Jahren im UL Bereich unterwegs und somit noch ein Blutiger Anfänger, ist mir wichtig dass noch zu erwähnen!
    2 Punkte
  6. masui_

    Rucksacksuche

    Es macht, denke ich, mehr Sinn erstmal bei deiner Ausrüstung abzuspecken und erst danach dich nach einem Rucksack umzusehen. Sonst kaufst du in einem halben Jahr wieder einen neuen.
    2 Punkte
  7. Hallo zusammen, nach dem Bericht von @bluesphemy und dann der MYOG-Interpretation von @Capere habe ich nun auch meine Ideen zu einer leichten Iso-Jacke in die Tat umgesetzt. Folgende Prämissen waren für mich die Ausgangsbasis: Die Jacke soll im 3-Jahreszeiten-Einsatz als Zusatz-Iso zu einem dünnen Fleece dienen (wenn z.B. Kaltwetterphasen, große Höhen, o.ä. erwartet werden) Max. Dampfdurchlässigkeit als aktiver Layer - Winddichtigkeit wird bei Bedarf mit einer zusätzlichen Windjacke (die eh dabei ist) erreicht Kunstfaser-Iso, weil auch für Einsatz im Feuchten, z.B. bei kaltem Regen unter der Regenjacke natürlich möglichst leicht knöpfbar und ohne Kapuze, damit man die Jacke genau wie das Original auch mal fix verkehrt rum anziehen kann, ohne den Rucksack abzunehmen (keine Ahnung, ob das praxisrelevant ist ) Da ich in Bewegung in den Isojacken immer zuerst im Bereich der Unterarme/Handgelenke stark schwitze, habe ich mich kurzer Hand für kurze Ärmel entschieden. Spart auch ein paar Gramm. Als Außenstoff kommt auch bei mir das 34g Monofil zum Einsatz, das ist recht robust und luftdurchlässig. Zum Schutz der 40g Freudenberg Isolation habe ich als Innenstoff das 25g Moskitonetz verwendet. Dann noch Kamsnaps und leichtes elastisches Einfassband - fertig war die Jacke: Gut, modisch jetzt nicht so der Hingucker! Dafür aber in Größe L bis XL nur 150g leicht! Als Schnittmuster kam der "Jack mit Zipper" in modifizierter Form zum Einsatz. Der Schnitt fällt sehr weit aus, bietet also genug Platz für Baselayer, meine Wampe und weitere Luftpolster. Komprimiert erhält man etwa ein Knäul in Größer einer Grapefruit. Jetzt muss noch die Praxis zeigen, ob die theoretischen Überlegungen berechtigt waren. Auf den ersten morgentlichen kalten Jogging-Runden war die Jacke bei leichtem Wind aber schonmal super.
    1 Punkt
  8. German Tourist

    Sentiero Italia

    Nachdem ich mich hier im Frühjahr nach Zustand des Sentiero Italia erkundigt habe, bin ich den Weg mittlerweile fast komplett durch Italien gewandert - und habe dabei einen der spannendsten Fernwanderwege Europas entdeckt. Und das will ich euch nicht vorenthalten! Der SI zieht sich auf 7.000 km und verschiedenen Varianten durch das ganze Land - von den Alpen bis Sizilien und Sardinien. Dabei verläuft er oft auch parallel oder gar gleich mit dem E1 oder anderen bestehenden Fernwanderwegen wie dem Ligurischen Höhenweg oder der GEA. Während der E1 eher ein ziemlich totes Projekt zu sein scheint, kaum markiert ist und die Wege an vielen Stellen nur auf der Webseite des E1 existieren, war der SI erstaunlicherweise fast durchgängig markiert - aber nicht immer durchgängig passierbar …. Verläuft er identisch mit dem Ligurischen Höhenweg oder der GEA, ist die Markierung hervorragend und der Weg gut in Schuss. Weiter im Süden ist er zwar immer noch fast durchgängig markiert, aber manchmal hatte ich den Eindruck, dass der Wegewart der Letzte war, der hier mal vor ein paar Jahren durchgegangen ist. Ich stand einige Male vor komplett wegerodierten Wegen oder völlig überwucherten Pfaden. Und wenn die Route mal auf Verbindungsstrecken über Straßen und durch Orte führte, fehlten die rot-weißen Markierungen ebenfalls. Zu meiner großen Freude konnte ichaber feststellen, dass der CAI den Weg aktiv pflegt und weiterentwickelt! Einige Tracks, die ich mir noch vor meinem Aufbruch im Mai heruntergeladen hatte, waren im Oktober schon nicht mehr aktuell und auf der CAI-Webseite mit der neuen Wegführung ersetzt worden. Unattraktive Passagen werden so sukzessive verbessert. Die Route führt über den Alpenkamm über den gesamten Apennin bis nach Sizilien und verläuft daher größtenteils auf über 1000 Metern Höhe mit einem ständigen Auf und Ab einschließlich der entsprechenden Höhenmeter. Die Strecke durch die Alpen habe ich persönlich mir erspart und habe über den E1 durch die Poebene „abgekürzt“ - keine so gute Idee, hier mitten im Hochsommer durchzulaufen, aber als Thruhiker ist man halt nicht immer zur passenden Jahreszeit am richtigen Ort. Doch kaum hatte ich auf dem Ligurischen Höhenweg den SI erreicht, wurde es fast durchgängig richtig spektakulär, denn die Route bleibt immer oben auf dem Gebirgskamm. Ich persönlich kenne keinen anderen europäischen Fernwanderweg, der über eine so lange Strecke durchgängig so spektakulär und gleichzeitig einsam verläuft. Mir war auch nicht klar, wie viele grandiose Nationalparks und Naturreservate es in Italien gibt, durch die der SI immer wieder führt. Ich habe auf 2.400 km Italien keinen einzigen anderen Fernwanderer getroffen, wenngleich in den populären Nationalparks natürlich in der Hochsaison manchmal Heerscharen von Tagestouristen unterwegs waren. Von diesen Hotspots mal abgesehen war ich allerdings fast immer alleine. Das machte auch das Wildzelten extrem einfach! Aufgrund der Landflucht ist die Gegend entlang des SI kaum mehr besiedelt, doch die schon lange nicht mehr genutzten Steinmauer-Terrassen oder Köhlerplätze sorgten für easy wild camping, herrenlose Feigenbäume und verwilderte Weinstöcke für ein leckeres Zubrot am Wegesrand. Ich stieß auf erstaunlich viel freilaufendes Vieh: Kühe, Pferde, Schafe und Ziegen, die allerdings oft von den Maremmano-Hütehunden begleitet werden - und mit denen ist nicht zu spaßen. Glücklicherweise sind diese Herdenschutzhunde gut erzogen und nicht aggressiv, sondern verteidigen nur ihre Herde. Auch von den Hofhunden wurde ich nur angebellt, aber nicht gebissen. Die Hunde sind auch notwendig, denn im Apennin gibt es jede Menge Wölfe und teilweise sogar Bären. Die meisten natürlichen Quellen sind gefasst, aber leider nicht vollständig in den OSM-Karten eingetragen. Das machte die Wasserversorgung schwierig und nicht planbar, obwohl es eigentlich genug Quellen gibt - nur weiß man halt im Voraus nicht genau, wo. Dasselbe gilt für die Proviantversorgung. Der Weg führt immer wieder durch kleine Dörfer, wo es noch kleine Läden oder eine Bar gibt - aber leider ist das nicht immer vorher genau zu recherchieren. Dennoch habe ich in der Regel immer nur Proviant für ein paar Tage tragen müssen. Die Route verläuft erstaunlich zivilisationsfern, führt aber an Unmengen von Wegkreuzen, Kapellen, Einsiedeleien und Heiligtümern aller Art vorbei. Mit viel Mühe könnte man den Weg auch ohne Zelt gehen und in Rifugios oder Dörfern übernachten. Je weiter man in den Süden kommt, desto billiger werden die Übernachtungsmöglichkeiten. Für ein Einzelzimmer habe ich in der Regel zwischen 30 und 40 Euro bezahlt und dafür wahre Paläste bekommen. Kurzum: Wer eine spektakuläre, zivilisationsferne und unentdeckte Route fernab der populären Destinationen sucht, ist hier genau richtig. Ein echter Geheimtipp! Für Anfänger ist der SI allerdings nicht geeignet. Es braucht schon etwas Pioniergeist, ein GPS-Gerät einschließlich Navigationserfahrung und teilweise eine Machete … Wer jetzt neugierig geworden ist: auf meiner FB-Seite (siehe Signatur) habe ich von unterwegs jeden Tag gepostet. Und natürlich beantworte ich hier auch gerne Fragen.
    1 Punkt
  9. Gestern kam der Nikolaus und hat mir ein Päckchen von Zpacks gebracht. Die Lieferung kam mit FedEx und es ist schon bemerkenswert, dass das Päckchen nur 7 Tage gebraucht hat bis es ankam. Heute gleich gewogen und im Garten aufgebaut. Das Gewicht beträgt mit Packsack gerade mal 167 Gramm und dass sogar mit (viel zu starken) Schnüren. Da kann man auf jeden Fall noch sparen. Hier ein paar Fotos: Sieht schon mal richtig gut aus. Anschließend habe ich mir die Nähte genauer betrachtet und meine Freude wurde leider sehr getrübt: Bei meinem Tarpten Aeon gibt es solche Verabeitungsmängel nicht. Ich habe Zpacks die zwei letzten Fotos geschickt und es gab auch gleich eine Antwort: "I'm so sorry to hear that! Typically, there should be DCF tape in that area reinforcing the stitching. What you can do is use a piece of DCF repair tape to reinforce it. If that would work for you, I can get some sent out right away. Let me know if you have any other questions or concerns. Have a great day!" Was haltet ihr davon ? Reicht ein bisschen Reparatur-Band an dieser Stelle, die ja aufgrund der Tür auf Zug belastet wird ? Wenn Zpacks nicht in den USA wäre würde ich das Tarp zurückschicken und eines ohne Fehler haben wollen. Danke im voraus für euren Input.
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  10. Tubus

    Rucksacksuche

    OT: War von mir auch für den Sommer angedacht
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  11. Bombelbob

    Rucksacksuche

    Ich benutze im Winter eine Hyberg Attila (ohne X) und finde ihn super. Die Hüfttaschen sind wirklich sehr groß, da passt mein ganzes Essen rein. Die Schultertaschen sind ebenfalls sehr großzügig. Meiner Meinung nach hat er etwas mehr als 50 Liter da der Rollverschluss sehr großzügig ist. Dann ist er noch Recht wasserdicht, bis jetzt ist der Inhalt zumindest auch bei starkem Regen nicht nass geworden. Was mir nicht so gefällt ist der Rolltopverschluss, der soll beim Hyberg X aber besser sein und die Polsterung könnte etwas dicker sein (wie bei meinen GG Kumo, das wäre perfekt). Preis/Leistung stimmt auf jeden Fall. Hier paar Bilder:
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  12. Nach etwas Recherche beantworte ich mal selbst einen Teil meiner Frage: leider scheint Pertex Quantum (Pro oder normal, beide haben DWR) kein akzeptables Material zu sein, das DWR sind wohl PFCs: https://pertex.com/environmental-protection/ Das Problem (<--Link zum Umweltbundesamt zu PFCs) ist bei Pertex aber immerhin schon auf der Agenda: Was wohl die 30% PFC-freien Materialien sind? Das ist jetzt ein herber Schlag für mich, da ich bislang Cumulus für meinen nächsten Schlafsack geplant hatte... Hat jemand schonmal Cumulus diesbezüglich angefragt? Sonst mache ich das demnächst. Oder paar Jahre warten (ich gehe nicht davon aus, dass die freiwillig ihren Zeitplan einhalten ist vermutlich eher ne 2-Jahres-Konstante ). Zu Exped: 85% PFC-frei, ab 2025 100% + das ist bei den Produkten zumindest gut gekennzeichnet. Ich fürchte ich muss nen Exped nehmen. Wenn es noch keinen Faden dazu gab sollte ich das vielleicht besser ausgliedern? Ist ja jetzt leider nicht ganz so kurz geworden
    1 Punkt
  13. Tubus

    Rucksacksuche

    Grüße, was heißt denn, mehr Volumen wäre nicht schlecht? Passt alles rein oder nicht? Welche Touren machst du, wie autark, wie lang sind deine Resupply Strecken? Also wie viel Platz brauch dein Essen, das macht ja nen Riesen Unterschied. Gehst du zum Beispiel im Sommer mal 2 Tage im Harz, wo du eigentlich außer einem Löffel nichts brauchst oder gehst du 14 Tage in den Sarek, wo du unter Umständen 20 Liter für dein Essen einkalkulieren musst.. das sind wichtige Eckdaten.
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  14. Biker2Hiker

    Rucksacksuche

    Gleicher Link für Sommer- und Winterliste? Ich komm immer bei Sommer raus.
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  15. ok, danke, dann investier ich mal in das Tesa Zeugs.
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  16. Die gehen auch aber das polycro ist ein bisschen robuster. Ich habe auch erst normale Malerfolie genommen, die hatte nach 20 Nächten aber soviele Löcher, dass sie ausgetauscht werden musste. Der große Vorteil ist, dass man die nichtmal kaufen muss. Einfach im Bekanntenkreis nachfragen, wer davon noch was vom letzten Umzug übrig hat. Das polycro habe ich erst 10 Mal benutzt aber dort ist kein Löchlein zu erkennen. Und du hast doch explizit nach polycro gefragt oder ?
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  17. Ich hab erst seit relativ kurzer Zeit den OMM Core Hoodie (gibt es auch als Jacke)und hab ihn neulich in Bewegung/Wandern mit einem Longsleeve drunter und einer Windjacke darüber bei knapp 0 Grad angehabt und fand ihn da ausreichend. Wie es bei -10 Grad aussehen würde, kann ich gerade nicht abschätzen. Ich denke aber, beim Laufen würde ich ihn für das von Dir skizzierte Szenario durchaus mal ausprobieren. Ist halt im Grunde auch eine Art Fleece und wie haltbar sowas ist, kann ich natürlich noch nicht abschätzen.
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  18. Dann mal noch meine Lösung, die ich allerdings sehr selten trage, da muss es wirklich schon auf -10°C zugehen: Iwe @mtp eine powerstretchjacke und als Iso eine Weste von OMM, die Rotor vest .
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  19. OT: Wenn ich meine 30,- € Stundenlohn in Nähproduktion, abzüglich aller Abzüge und Sozialversicherungen berechne, bleiben leider auch nur ca. 13,- € übrig. Wobei ich vermute, dass die Sozialabgaben in USA nicht so hoch wie bei uns sind. Und es ist ein Unterschied, ob ich mit Selbstausbeutung in mein eigenes Geschäft investiere oder nur fremdbestimmt zuarbeite.
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  20. Ich hab bei solchen Temperaturen auch meistens ein longsleeve Baslayer + Fleece. Noch immer eine meiner liebsten Jacken für Trailrunning und Skitouren im Temperaturbereich so bis -10°C ist meine alte Mammut Aconcaqua Jacket (aus Power Stretch Fleece - meine sieht ungefähr so aus, hab ich bestimmt schon über zehn Jahre, sie wiegt 310g - es gibt jetzt neuere Modelle). Für längere Aktivitäten bzw. bei Skitouren hab ich im Rucksack immer eine leichte KuFa-Jacke. @hbfire, die Montane Prism Ultra Pull-On ist ja interessant (ich habe noch die ältere Fireball Verso Pull-On).
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  21. Mein Bild von Zpacks ändert sich gerade sehr ins negative. Die erste Antwort von Zpacks auf meine email war genau genommen auch eine Frechheit. Ich finde den Kompromiss, den ich jetzt akzeptiert habe okay. Mir gefällt das Tarp auch wirklich gut. Wäre der Mangel noch größer gewesen hätte ich das aber nicht akzeptiert. Da ich per Paypal bezahlt habe hätte ich auch gute Karten bei einem Streit gehabt.
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  22. Hab ich doch noch gefunden: Montane Power Up Hoodie verwende ich
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  23. Ich habe eine etwas dickere Microgrid Fleece Jacke (Full Zip) von Montane. Das Modell weiß ich nicht mehr genau bzw. kann sein das es genau dieses nicht mehr gibt. Generell kann ich aber Montane-Produkte empfehlen, habe einiges davon fürs ultraleichte Weitwandern und Traillaufen. Aber mittlerweile gibt es echt viele Anbieter und Lösungen dafür (wie ja auch andere hier schon Produkte vorgeschlagen haben). Bei deutlichen Temperaturen unter 0 Grad bleibt bei mir die Isolation ohnehin am Körper, da verstaue ich dann keine Isojacke oder Fleece oder was auch immer im Rucksack. Da ist das Volumen und Gewicht dann eher nachrangig bei mir (z.B. 50 Gramm oder was weiß ich mehr bei nem 2h Training-Traillauf sind mir absolut egal ) Heißt natürlich auch immer in Bewegung bleiben. Aber meine Longruns im Winter sind ohnehin auf 3-4 Stunden beschränkt, danach wird es ohnehin meist sehr ungemütlich. In dem 3-4 Stunden Fenster brauche ich dann auch keine ausgedehnte Pause wie man die u.U. bei langen Tagestouren benötigt. Die meisten Läufe dürften sich, vermutlich auch bei dir, jedoch deutlich unter dieser Dauer erstrecken, da finde ich eine KuFa-Iso ohnehin absoluten Overkill, da brauche ich nicht mal unbedingt das dickere Fleece. Und vielleicht noch als Anreger: vielleicht ist auch eine Iso-KuFa-Weste (ohne Ärmel) eher geeignet für deine Zwecke als eine Jacke. Ausdampfen unter den Achseln etc. bringt da sehr viel und die Arme sind nicht unbedingt die neuralgischen Punkte (da kann man im Falle auch noch mit Armlingen pimpen).
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  24. Ich halte es auch so wie @doast zuvor geschrieben hat. Je nach Temperatur ein Longsleeve (KuFa/Merino) als Baselayer, darüber ein Fleece und evt. noch eine Windjacke oder diese ist zumindest dabei. Das reicht mir wenn ich in Bewegung bin. Sind Pausen oder ähnliches geplant kommt eine Iso Jacke mit. Fleece https://www.dynafit.com/de-de/transalper-light-polartec-kapuzenjacke-herren-08-0000071176?number=&c=316542 Iso https://www.montane.eu/herren-c1/montane-mens-prism-ultra-pull-on-p924#attribute[3]=25
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  25. Schau dir allgemein mal die am Markt verfügbaren Hybridjacken an. Z.B. von Dynafit. Die sind für anstrengende Aktivitäten bei niedrigen Temperaturen konzipiert. https://www.dynafit.com/de-de/search?p=1&q=Hybrid&n=36&cf=316536
    1 Punkt
  26. Laut der email von Patrick (Zpacks) klang es ja nach einem Einzelfall, also dass bei meinem Tarp die Verstärkung vergessen wurde ("Typically, there should be DCF tape in that area reinforcing the stitching."). Wenn ein Schaden jetzt aber öfter auftritt kann ich nicht verstehen warum Zpacks es nicht ändert. Zpacks hat doch einen guten Ruf in der Szene und hat doch bestimmt Interesse ihn zu behalten. Die Stelle ließe sich ja ohne großen Mehraufwand (Zeit, Kosten) leicht verstärken. Interessant wäre es zu wissen, wie es bei den anderen Tarps hier im Forum an dieser Stelle aussieht. Gibt es eine Verstärkung dort ? Falls dort keine ist, kann ich nur empfehlen nachträglich eine anzubringen. Ich habe mich übrigens mit Zpacks geeinigt. Da die Reparatur ja einfach ist und die Beschädigung nicht so groß habe ich einen Preisnachlass in Höhe von 40 Dollar akzeptiert. Zusätzlich bekomme ich massig Reparaturmaterial zugesendet. Reparieren werde ich es genau so wie @wilbovorgeschlagen hat und zwar gleich an beiden Ecken. Dass müsste dann auch wirklich halten. Danke übrigens für alle Hinweise und Tipps. So ein Forums-Gemeinschaft ist schon wirklich toll.
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  27. Hi @Gibbon, die Größe ist für mich großzügig, ich bin 1,70 groß. Wahrscheinlich könnte man den Quilt noch ein bisschen kleiner machen, wenn man noch Gewicht sparen will. Ich fand es aber gut, dass der Quilt etwas größer ist und ich ihn mir oben auch etwas über den Kopf ziehen kann, wenn ich die Beine anziehe. Ich hatte ihn im Sommer bei Temperaturen, wo es tagsüber megaheiß war (keine Ahnung, wieviel Grad nachts, aber wahrscheinlich hätte man nur eine ganz dünne Decke gebraucht), aber auch bei 11 Grad nachts. Das war dann etwas kühl, aber eben noch OK, wenn man sich mummelt und mit mit einer langen Unti an. Zu dem Kordelkanal: Ich hab das so gemacht, weil ich einen soften Kragen wollte und nicht wie unten einen relativ "harten" Abschluss. Ich würde es also jederzeit wieder so machen. Einfacher ist es allerdings, wenn Du es wie unten handhabst. Die Sache mit der Kordelhalterung in der Mitte dient dazu, dass mir die Kordelenden nicht im Gesicht rumhängen beim Schlafen, wie es leicht passieren könnte, wenn die Enden an den Seiten sind. Aber das ist alles glaub ich hart Geschmackssache . Mich hat von der Idee der Magma-Quilt von REI überzeugt, was den Kragen angeht. Siehe hier: https://www.rei.com/media/4a17554c-2ec1-4b6f-9159-2494d984b990?size=784x588 Die haben das nach innen gelegt, weil man dann nachts leichter drankommt. Das wollte ich auch mal versuchen, man kann den Quilt ja auch einfach andersrum verwenden.
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  28. Heefe

    TA 2021/22

    Ich möchte nächstes Jahr auch den TA laufen ab November ca. und hoffe dementsprechend, dass man wieder einreisen kann. Das hängt denke ich vom Impfstoff ab, wobei dieser ganz gute Aussichten verspricht.
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  29. st3vie

    TA 2021/22

    Ist denn abzusehen, dass man im nächsten Jahr als "Tourist" wieder nach Neuseeland kann? Ich plane jetzt zwar nicht den TA, aber zumindest möchte ich während meines Freijahres gerne hin und auch ein paar kleinere Wandertouren in Angriff nehmen (und generell das Land kennenlernen). Vor allem landschaftlich ist Mittelerde, äh Neuseeland , für mich ein absoluter Augenöffner.
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  30. Mein Weihnachtsgeschenk für mich ist dieses Jahr der Atom+ von Atompacks. 40l in schwarzem VX21 mit Loadliftern. Endlich ein passendes Säckchen zur geschrumpften Ausrüstungsliste. Den ULA Circuit habe ich zuletzt zur Hälfte nur mit dem Quilt ausgefüllt, damit er halbwegs voll wurde (ohne Rahmen und Stange). Der Frühling kann kommen!
    1 Punkt
  31. einar46

    TA 2021/22

    zpacks hat ebenfalls einen Schirm im Angebot. Da kann man auf den Bildern sehr schön sehen, wie dort die Befestigung realisiert wird. Vielleicht kann man das mit einfachen Mitteln nachbauen.
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  32. Ein Tarptent ProTrail Li Sollte noch vor Weihnachten da sein <3 https://www.tarptent.com/product/protrail-li/
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  33. @phoeloepp Ich habe mir erlaubt, Deinen Beitrag zu bearbeiten, dass die Links "vernuenftig" drin stehen Die Sache mit den Links ist eigentlich einfach, wenn man es erstmal weiss Du schreibst Deinen Text, kopierst dann die Linkadresse aus dem Browser, markierst den Text, der verlinkt werden soll, also beim ersten Link <dieses hier>, klickst oben drueber auf das Link-Symbol (sieht aus wie ein Kettenglied), kopierst da die URL (Adresse) rein. Seit dem Forums-SW-Update ist noch eine kleine Nacharbeit noetig (vielleicht kriegt das ja Dennis noch hin, dass das dann nicht mehr noetig ist, habe es ihm mal PNt), da die Links nur noch beim Cursor drueber fahren farbig markiert werden...also den Link-Text <dieses hier> nochmal markieren, und oben das Buchstaben-Symbol ganz rechts anklicken und das hellere blau aussuchen...fertich... Der Shop in GB vom ersten Link ist ok, da habe ich frueher, bevor man die guten Sachen auch in D bekam , auch haeufiger bestellt...und noch istGB in der EU, wenn die sich weiter kloppen, wird es demnaechst deutlich teurer, wegen MwSt, Gebuehren und bei groesseren Bestellungen (ab 150 €) kaeme Zoll dazu, dann sind wir ueberwiegend bei overall 40% & 15-20 €... Bei der 2.Matte steht ja in der Beschreibung 3-6 mm, nach den Bildern ist das never ever ne 3mm Matte und ich stimme Schrenz zu, dass ich da auch vermuten wuerde, dasss es sich um ne billige PE-Matte o.A. handelt Bei dem Cossplay Kram steht weiter unten schon 80 kg/qm und wenn man es ausrechnet, kommt man auf eine noch deutlich hoehere Dichte... Ud wie kann ich nun feststellen, ob es sich um EV30 (z.B. Trangoworld-Matten) oder EV50 (z.B. Diese von SUBK oder Extex) handelt ? Ganz easy, das ist die Dichte in kg, also wieviel ein Raummeter davon wiegen wuerde... nehmen wir mal die erste Matte von ULOD in GB, sie geben diese Daten an : Weight: 74g, Dimensions: 150 x 50cm, Thickness: 0.3cm -> Gewicht umrechnen auf Raummeter... 74 g / 1.5 / 0.5 / 0.003 = 32,9 kg, also EV30 EV30 ist schneller angeschranzt, wenn es schwerer belastet wird z.B. durch Draufliegen, isoliert etwas weniger als EV50, da es sich mehr "zusammendrueckt durch das Gewicht, ist aber eben auch deutlich leichter... z.B. als Untermatte im Schlafsetting, wenn derjenige laenger unterwegs ist, wuerde ich eher EV50 nehmen, fuer Polsterungen von empfindlichen Geraeten usw oder derjenige nur ein paar Wochenden im Jahr unterwegs ist und nicht so eine schwere Feder wie ich ist , kann man auch gut EV30 nehmen.
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  34. ja genau, da muss man echt aufpassen. Ich hab dieses hier gefunden: und bei ebay diese:
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  35. OT: Ich habe noch nie 30 Kg komfortabel getragen!
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  36. Zurück zum Topic: heute ist mir nach den enttäuschenden Erfahrungen mit dem neuen Brooks Cascadia-Modell auf dem Westweg (Auflösungserscheinungen an beiden Fersen nach 8 Tagen) ein Paar von den viel gepriesenen Hoka Speedgoat in den digitalen Einkaufswagen gesprungen. Mal schaun ob die Sohle wirklich so gut klebt wie man hört, und wie sich der halbierte Drop anfühlt.
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  37. Trollversuch? Ach Leute ich dachte die Outdoor Community ist entspannter! Wäre outdoorseiten.net nicht down wäre ich ja auch gar nicht hier. Hab trotzdem meine Fragen und die Hoffnung auf Erfahrungswerte von Leuten die schon einiges durch haben. Also zeigt Erbarmen für einen Gestrandeten!
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  38. waldgefrickel

    UL-Spielesammlung

    Auch wenn ich des Nähens nicht wirklich fähig bin: mit Schere und Kleber kann ich halbwegs umgehen. Inspiriert von hier: https://imgur.com/gallery/RCkOe habe ich im Sommer eine (deutlich krummere und stümperhaft schnell zusammengeschusterte) UL-Spielesammlung gebastelt. Eigentlich wollte ich die am Wintertreffen mitnehmen und vorstellen, hab ich aber komplett vergessen, wa. Die Spielesammlung wiegt insgesamt 76g und beeinhaltet die folgenden Klassiker: Skat / Poker / Mau Mau / Hearts / 17+4 etc.—alles was man halt mit nem 52-Kartenblatt spielen kann Schach / Dame / Lines of Action—Schachbrett + ne handvoll Figuren Backgammon Mühle Mensch ärger Dich nicht Kniffel / Zehntausend / 36/ Mäxle/Meiern—alles was man mit bis zu 10 Würfeln spielen kann und: Die Siedler von Catan (yeah!) Aber erstmal n paar Fotos (pics or it didn't happen!): Hauptzutaten: Bastelfilz, 1mm dick, 30x30cm, in verschiedenen Farben, einen Edding, mehr Geschick als ich es haben werde—und e bissi Zeit. Die Spielkarten halten gleichzeitig auch als Siedler-Aktionskarten her und sind dafür extra beschriftet (Ritter, 1 Siegpunkt etc.), die Rohstoffkarten hab ich aus leichter Plastikfolie (Ordnertrenner) gebastelt und jeweils immer nur Anfangsbuchstaben draufgeschrieben (Lehm, Erz...). Das winzige Kartenspiel und die Mini-Würfel gibt es im wohlsortierten Spieleladen des Vertrauens. Dann noch ein paar Siedlerfelder und Spielfiguren (Schachfiguren, Steine für Dame/Backgammon, Straßen/Siedlungen/Städte für Siedler etc.) aus Filz zusammengebastelt, noch zwei Spielbretter gemalt und fertig. Das Tolle an Filz ist: unverschämt leicht und wenn man alles ein bisschen aneinanderdrückt, dann 'klebt' der Filz so zusammen, dass man Spielstände speichern kann. Die Abmessungen hab ich deshalb auch genau so gewählt, dass alles flach—ohne Falten oder Knicken—in einen 3L-Ziploc-Beutel passt. Zum Größenvergleich: die Schachfiguren sind so groß wie eine 5-Cent-Münze. Alles in allem wie gesagt 76g, und noch deutlich weniger, wenn man z.B. Siedler oder die kleinen (für sowas aber ungemein praktischen) Extrabeutel weglässt. Die Würfel selbst sind so winzig das man aufpassen muss, die nicht aus Versehen einzuatmen! (Im Ernst, erst ab 2 Würfeln hat meine Waage 0.1g registriert) Was natürlich unter dieser Größe und dem Gewicht leidet ist die Bedienbarkeit: ich hab relativ große Hände und es ist schon ein bisschen frickelig (HA!) das zu handhaben. Aber hey, so lange ich beim Siedler-Spielen gewinne ist mir das auch egal. Mir ist klar, dass das eigentlich nicht UL ist, zumindest im Sinne von 'hättste ooch weglassen können, brauchste eh nicht'. Ich hab das auch auf keinen Fall bei ner Solotour für n Overnighter dabei. Aber für die langen gemeinsamen Winterabende in der Boofe oder verregnete Hüttentage in Norwegen: "ganz netter Luxus" — und immerhin nur 20g schwerer als ein normales Skat-Blatt! PS: Wenn jemand Bastelfilz braucht: ich hab noch reichlich übrig!
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  39. Wenn du rückfallmäßig plötzlich verzweifelt ne Gelegenheit suchst, ein Relikt aus längst vergangenen Ausrustungstagen wieder einzusetzen:
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  40. Hi, das hier soll eine Antwort auf die Frage von @r.lochi und @Epicure sein, die mich im Vorstellungsthread fragten, was ich für mein Leben auf der Straße alles brauche. So interessant das Thema an sich ist, so unspektakulär ist die Antwort hier im Forum, da mein Rucksack hier relativ dem Durchschnitt an Know-How und Equipment für gewöhnliche Wanderungen hierzulande entsprechen dürfte. Ich hoffe also, der Beitrag hier ist, da keine Frage, nicht als Spam zu werten Erstmal meine aktuelle Ausrüstung für 3 Jahreszeiten: https://lighterpack.com/r/4ov64x Das ist seit Anfang diesen Jahres das Konzept, mit dem ich erstmalig wirklich zufrieden bin. Nicht die eierlegende Wollmilchsau, aber passabel. Im Winter werde ich es ab nächsten Monat noch um die Therm-A-Rest NeoAir X-Lite ergänzen und meinen Schlafsack (vermutlich) mit dem Quilt Cumulus Taiga 480 austauschen. Eine Daunenjacke werde ich mir auch noch zulegen. Statt der Pluderhose trage ich wegen der Temperaturen zur Zeit eine 3/4 Lodenhose mit fast knielangen Socken. Da die im Schritt aber so stark verschleißt, dass ich mit flicken nicht mehr hinterherkomme, werde ich meine Pluderhose einfach um eine lange Unterhose ergänzen. Was meine Kleidung angeht: Vor allem da ließe sich gewichtstechnisch noch was machen aber da waschen (eher trocknen) nicht so oft möglich ist und ich immer relativ viel Kontakt zu anderen Menschen hatte und auch habe, trage ich fast ausschließlich Wolle und Wollmischgewebe. Die riecht zwar auch irgendwann, aber fühlt sich auch nach Wochen nicht so pappig auf der Haut an, auch reine Synthetik kommt für mich nicht in Frage. Ich möchte anmerken, dass ich die letzten Jahre fast ausschließlich in Städten und Ortschaften unterwegs war und nicht, wie zum Beispiel @German Tourist, fast ausschließlich auf Wanderschaft. Dementsprechend sind meine Trailerfahrungen relativ frisch und auch der Anspruch an meine Ausrüstung war nicht ganz so hoch; meine Erfahrungen sind eher sozialer Natur und mir persönlich ging es auch in der Hauptsache um die Klärung existenzieller Fragen. Ich kann euch also erzählen, wie man Brötchen schnorrt, der Rest wäre wohl eher eine Sache für die Philosophie oder Leicht und Seicht-Sparte Was das Leben in Städten angeht: Man braucht nicht viel. Was ich jetzt nutze, würde ich nicht mehr missen wollen, aber die letzten Jahre war ich immer sehr unzureichend ausgestattet. Der letzte Rucksack, mit dem ich unterwegs war, war ein The North Face Vault, mit der BW Isomatte und dem Cumulus Taiga 480 (zu kalt im Winter, zu heiß im Sommer - ich wollte in Sachen Schlafsack auf Nummer sicher gehen, aber von einer aufblasbaren Isomatte nichts wissen...habs dann manchmal mit Kartons die ich gefunden hab ergänzt, aber eigentlich wars immer blöd). Dazu noch das Tarp 5 und ein Trekkingstock - die habe ich bis jetzt und nutze und liebe sie immer noch. Kleidung habe ich damals einfach eine bis unter die Knie gekrempelte Bundeswehrhose und ein Hemd getragen und bin meistens barfuß gelaufen. Wenn ich warme Kleidung gebraucht habe, mir die einfach in Kleiderkammern besorgt und dann irgendwann wieder im Altkleidercontainer entsorgt, wenn ich sie nicht mehr gebraucht habe. Einen Vierkantschlüssel habe ich seit Anfang an dabei - den nutzen viele Obdachlose um Wasser in Tiefgaragen oder sonstwo zu zapfen. Habe ich bis auf die Anfangszeit nie genutzt, ist jetzt aber dank Corona ganz nett zu wissen, dass ich nicht ganz abhängig von der Gastronomie bin. Und in kleinen Ortschaften gibts ja Kirchen und Friedhöfe. Eine Weltreise ist keine Frage des Budgets oder der Ausrüstung, solange man sich an die Zivilisation hält. Menschen sind tatsächlich sehr hilfsbereit und in den blödesten Situationen können einen die absurdesten Zufälle und Begegnungen unerwartet retten. Man sollte nur immer Isomatte und Schlafsack als das allermindeste Backup dabei haben. Am besten so klein und zivil aussehend wie möglich, ums wirklich immer dabei haben zu können, auch wenn man mit Gastgebern Tee trinken geht. Mit oben genanntem Rucksack war ich letztes Jahr mit einer Freundin für 8 Monate von Nepal nach Deutschland per Anhalter unterwegs. Die meiste Zeit hätten wir, bis auf kleine Tageswanderungen, eigentlich überhaupt nichts gebraucht, außer unseren Zahnbürsten. Die Menschen haben uns niemals draußen schlafen lassen; wir wurden eigentlich immer in Familien und Singlewohnungen geschoben und mit viel Herzlichkeit gemästet und in die jeweilige Kultur eingeführt. Das gilt aber natürlich nicht für jeden Kulturraum und es kann auch mal ganz blöd laufen - und ich persönlich will mich in Zukunft mehr aufs UL-Trekking konzentrieren, denn auf Leute. Wenn ihr also Interesse an solch einer Lebensform habt - in Sachen Ausrüstung ist jeder UL-Wanderer da schon ein Vollprofi drin. Der ganze Rest kommt aus der Erfahrung und mit der Zeit. Das lässt sich für mich hier leider schwer sprachlich vermitteln und wäre eher schon Stoff für ein Buch. Und die Schwierigkeit der Vermittlung ergibt sich eher aus der unvorstellbaren Einfachheit des Lebens auf der Straße. Man kann sich nicht darauf vorbereiten, was einem die Welt entgegenbringen wird. Sowas funktioniert mit Klimazonen, aber nicht mit Begegnungen zwischen Menschen. Das Ganze wird aber viel Gelaber um nichts sein. Ich wünschte, ich könnte etwas mehr beitragen, aber wie gesagt, ihr wisst eigentlich alles was ihr wissen müsst und alles andere könnt ihr nicht wissen, nur den ersten Schritt machen, schauen was passiert und der Situation angemessen mit eurem Handeln, Denken und Reden antworten. Liebe Grüße
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  41. TappsiTörtel

    Zeltbodenstoff

    Das ist ja beim Zeltboden / Biviboden immer das Dilemma, wenn die Matte nicht drauf rutschen soll, dann ist PU-Beschichtung angesagt, gleichueitig solls reißfest und vor allem einigermaßen stichfest sein, bleibt halt nur "richtiger" Zeltbodenstoff zu 65g. Alles andere ist entweder viel teurer (Dynema) und gleichzeitig überhaupt nicht stichfest oder nicht wirklich wasserdicht (Tyvek) oder rutschig und/oder empfindlich (SilNylon, Polycro) oder es ist in Kombi ein Gefummel. Meinen 65er Zeltboden knalle ich Abends auf den Boden und gut ist, dafür nehme ich das wenig mehr an Gewicht gerne in Kauf, dafür isses unrutschig, ohne Gefummel, total robust und erschwinglich ...
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  42. Die Temperaturen fallen mittlerweile ja von Tag zu Tag, sodass eine wärmende Zwischenschicht angesagt ist. Inspiriert durch die Diskussion über Polartec Alpha (https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/10716-suche-polartec®-alpha®-pullover/) habe ich mir den 130g-Stoff von Extex besorgt. Dieser ist warm, leicht und zottelig - was will man mehr. Den Schnitt habe ich einfach von einem passenden Pullover abgenommen und an Armen und Rumpf stark verlängert. Die Schultern habe ich mit etwas Cordura verstärkt, damit das ganze rucksacktauglich wird, und alle Säume mit elastischem Band eingefasst. So sieht das fertige Stück dann aus: Mit ordentlicher Überlänge lässt sich damit der ganze Rumpf warm halten, was vor allem beim Schlafen sehr angenehm ist: Das ist der große Vorteil von Myog - kein käuflicher Pullover ist mir lang genug. Allerdings komme ich mir darin nun auch vor wie das sympathische Wesen aus der entsprechenden Kindersendung... Dieser Stoff lässt sich auch recht gut komprimieren - natürlich nicht wie Daune, aber doch sehr akzeptabel. Daher schnell noch einen kleinen Packsack genäht, der aus dem Pelzungetüm ein handliches Päckchen macht: Und das Wichtigste zum Schluss: Trotz der durchaus üppigen Dimensionen wiegt das gute Stück nur 230 Gramm + 8 Gramm Packsack. Den Praxistest trage ich später nach. In diesem Sinne: Frohe Wintertouren!
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  43. hinkelstein

    MYOG Cuben Hexamid

    Für meinen anstehenden GR11 musste eine neue Behausung her. Das Konzept vom Hexamid finde ich eigentlich ziemlich cool, da man sich aufrecht hinsetzen kann. Ich glaube ich war etwa einer der letzten, die noch bei Zpacks Cuben bestellen konnten Ich habe insgesamt 4 yds Cuben verwendet. Ich habe mich in erster Linie für das Kleben entschieden, nur die Abspannpunkte und oben sind mit nähten verstärkt. Oben habe ich ein Stück Cuben Hybrid verwendet (geklebt und genäht) Hier erstmal mein Schnittmuster: Leider bin ich nicht so begabt im Schneiden, deswegen ist das Ergebnis etwas schief geworden und ich musste noch mal nachbessern. Vor allem hatte ich unterschätzt, wie stark die vorderen Flügel abgewinkelt werden müssen, da musste ich die Naht noch mal komplett auftrennen, ein großes Stück abschneiden und neu verkleben (also das ganz rechte Stück) Ein ganz kleines bisschen fehlt immernoch, dass man das Zelt perfekt abspannen kann an den vorderen Flügeln, aber soweit bin ich jetzt eigentlich zufrieden mit dem Ergebnis. Das wichtigste: Gewicht: 130g (mit Schnüren) Wie es sich in der Praxis macht, werde ich dann im September berichten können Das Ergebnis sieht jetzt so aus:
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  44. Hallo zusammen, nach einem Praxiseinsatz unter realen Bedingungen bei einer 2-tägigen Tour kann ich nochmals die von @wilbogemachten Angaben hier im Thread als exzellenten Richtwert bestätigen. Wir waren am vergangenen Wochenende zu zweit mit den 167er Liteway Quilts unterwegs. Zeltnacht bei Tiefsttemperatur von 5 Grad. Männliche Wahrnehmung: mit Wollsocken, 150er Merino langer Unterhose, 150er Merino Longsleeve und 200er Fleece Jacke: Füße und Oberkörper gut warm, an den Beinen war es dagegen merklich kühler aber noch nicht unangenehm oder kritisch. Weibliche Wahrnehmung: bei identischer Konfiguration und sogar in einem 3F UL Tyvek Bivy: "mir ist kalt - ohne bivy wäre ich erfroren. Soweit die interessanten Erfahrungen. Viele Grüße FlowerHiker
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  45. Kalteicher

    3mm Evazote Matte gesucht

    Die Trittschalldämmung hat nicht annähernd die Festigkeit und den R-Wert von Evazote! Wenn man sich eine vernünftige EVA Matte kauft hat man da deutlich länger von uns das ganze ist viel Nachhaltiger! Gruß, Christian
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  46. wilbo

    3mm Evazote Matte gesucht

    Hast Du mal die Durchstich-Festigkeit des Materials getestet? Genau sowas habe ich mir auch als Unterlage besorgt und einem einfachen Pieks-Test unterzogen. Im Vergleich zu einer 3 mm Eva ging die Stecknadel da durch wie in Butter. VG. -wilbo-
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  47. Jens

    Merinowäsche von Dilling?

    Ich besitze einige Kleidungsstücke von Dilling und kann nur sagen, dass die Größen bei mir völlig normal ausfallen. Ganz im Gegensatz zu Icebreaker, wo ich eine Größe kleiner brauche. Das mit dem Waschen war bei mir auch mal ein Problem: Ich war mal zu faul für eine zweite Waschtrommel und habe meine ganze Wollwäsche aufgrund des Gewichtes mit Wollwaschmittel auf "Feinwäsche" gewaschen. Das Ergebnis war, dass alle Stücke eingelaufen waren. Zum Glück konnte ich das meiste nachher noch gerade so anziehen, doch bei zwei Stücken hatte ich nur noch ein handtellergroßes Etwas in der Hand, nicht mehr zu erkennen, um was es sich ursprünglich handelte . Dilling zeigte sich dabei aber seeehr kulant und schrieb mir nach Rücksprache und Rücksendung 50% vom Kaufpreis gut. Erst habe ich mir überlegt, von dort nichts mehr zu bestellen, aber der Fehler lag ja eindeutig bei mir, indem ich mich nicht an die Waschanleitung gehalten habe. Somit habe ich nicht nur meinen damaligen Gutschein bereits wieder eingelöst, sondern auch noch mehrere andere Sachen bestellt und auch nun die Aktion vom WE genutzt. Und da ich mich nun, auch trotz Faulheit, p e n i b e l an den Wollwaschgang mit Wollwaschmittel halte, ist mir so ein Ding auch nicht wieder passiert. Das ganze resultiert wohl daher, dass Dilling seiner Merinowolle keine anderen Fasern zusetzt, wie z.b Icebreaker. Wolle hat halt seine Eigenarten, indem man es vorsichtig waschen sollte. Alles in allem bin ich mit der Ware sehr zufrieden. Auch konnte ich ein durchscheuern der Schultergurte vom Rucksack (im Netz wird vor Merino gewarnt, und es gibt irgendwo hammermäßige Fotos dazu) auch auf knapp 900km Jakobsweg mit nur einem T-Shirt nicht feststellen. Das Shirt liegt praktisch wie noch neu im Schrank. So, genug unbezahlte Werbung.
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  48. khyal

    Frust mit EVA

    Tja genau das ist der Unterschied zwischen EV30 und EV50 (was das jeweilige Gewicht pro Kubikmeter in kg angibt). Bei Extremtextil bekommst Du wahlweise EV30 oder EV50, EV50 ist eben deutlich schwerer als EV30, aber dafuer zaeher. Die Doublemat ist 4mm starkes EV50. Ich verwende als Unterlegmatten EV30 und bei mir halten die auch, aber EV50 hat natuerlich nicht so schnell Macken, bei EV30 verwende ich z.B. keine Reepschnur, sondern 10 mm Spanngurte, zum Abpolstern von Ally-Sitzen EV50, fuer Displayschutz in Taschen EV50 usw Der Gewichtsunterschied ist halt schon deutlich und jetzt mal ehrlich, das ist doch fuer die Funktion rel egal, ob die Matte am Rand bzw Ende etwas angeschranzt ist...
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  49. Exocet

    Frust mit EVA

    Exped MultiMat, alte Version mit etwas schwererem robusteren Oberstoff. EVA ist dunkler und wirkt etwas fester. Habe sie damals in der Mitte geteilt, umgenäht und als Unterlage für alles (Bivy, Schlafmatte...) und als Sitzmatte auf vielen Touren dabei gehabt. Irgendwann die ersten Löcher und Risse mit Silnet (eine angefangene Tube gehört ja in jeden vernünftigen Kühlschrank) geflickt. Das hält wirklich bombig (bis heute) und sieht unheimlich scheußlich aus (als hätte mir jemand auf die Matte gespuckt). Einfach perfekt.
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  50. Nabend! Seit einiger Zeit tüftele ich an einem Protrail-Nachbau aus SilPoly herum und die vorläufigen Ergebnisse wollte ich nun mal zeigen. Prinzipiell finde ich silikonisiertes Polyester als Tarpmaterial sehr reizvoll, da es sich bei Feuchtigkeit nicht so stark wie Nylon-Stoffe dehnt und einem Nachts dann feucht auf Nase oder Quilt liegt. So habe ich mir 1.1oz SilPoly von Ripstopbytheroll besorgt und los gings... Auf Basis der Außenmaße vom Protrail habe ich mich erstmal ans Außenzelt gemacht, ob ich die Innereien mit Bathtubfloor und Moskito-Netz noch einbaue, weiß ich noch nicht. Einige Details weichen aus Vereinfachungsgründen aber vom Protrail-Aufbau ab. Anwendungszweck sind Touren, bei denen viel Niederschlag mit Wind zu erwarten ist. Seitenansicht Schräg von vorne Zipper geöffnet Blick hinein Hinten Bei wenig Wind lässt sich das Tarp mit nur vier Heringen und zwei Trekkingstöcken aufstellen. Das aktuelle Gewicht mit Schnüren liegt bei 330g. Als nächstes muss ich noch die Nähte silikonisieren und Probeschlafen. Dann wird sich zeigen, ob es auch die gewünschten Eigenschaften bei Nässe hat. Und dann gibt es auch noch mal Bilder mit Inventar (Isomatte, Schlafsack, u.a.), um die Größenverhältnisse besser sehen zu können. Mit ein paar Details bin ich schon jetzt unzufrieden: 1. Der Lüfter ist zu klein und zu wenig aufgestellt 2. Die Zipper-Abdeckleiste verkrumpelt sich und wird ihrem Zweck nicht gerecht. Hier rächt sich nun die diagonale Elastizität des SilPoly. Soweit erstmal zu diesem Projekt, ich werde weiter berichten...
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