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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 14.05.2026 in Beiträge
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Entstehung meines ersten Rucksacks
MBo und 12 andere reagierte auf kraxelmaxel für Thema
Bisher war ich auf all meinen Touren immer mit einem Deuter Glide 35+10 Schitourenrucksack unterwegs. Super robust und zuverlässig, für mich optimal in der Größe, aber einerseits mit rund 1,5kg richtig schwer, und dazu auch noch nicht optimal vom Tragekomfort. Trotz minimalistischem Tragegestell (Kunststoffplatte) und recht stark gepolsterten Trägern und Hüftgurt hatte ich meist mit Druckstellen zu kämpfen, außerdem ist das Gewicht relativ weit entfernt von der Hüfte "gehangen" - die Passform wars einfach nicht ganz. Ich habe die zahlreichen Beiträge hier im Forum zu unterschiedlichsten tollen Rucksack-Projekten durchgearbeitet, und war gleichzeitig sehr inspiriert vom Tragekomfort meiner Laufweste (Black Diamond Distance 25). Entsprechend hat mich auch der Betalight von Black Diamond sehr inspiriert. Trotzdem habe ich mich dann sukzessive an das Endprodukt herangetastet. Vielleicht macht das auch der oder dem Nächsten Mut, langsam an das Thema heranzugehen. Die erste Station war das Nachnähen meines Ortlieb Commuter-Daypacks, allein um mich einmal an die Fertigungsschritte eines Rucksacks heranzutasten. Extrem simpler Schnitt, hier habe ich zum ersten Mal Schulterträger genäht - in dem Fall doppelt mit X-Pac (erstaunlich bequem). Als nächstes habe ich mich an einer rudimentären Laufweste probiert, um mehrere Dinge zu probieren: wie funktionieren Laufwesten-Träger vom Schnitt und Material, wie könnte ein Top-Verschluss aussehen (Rolltop hat mich initial nicht überzeugt), und wie sieht es mit Stretch-Taschen aus. Fazit war, dass ein sauberer Schnittmuster- und Materialmix gar nicht so trivial war, das Stretch-Material unerfreulich in der Verarbeitung, und der Top-Verschluss solala. Anschließend habe ich mich an das tatsächliche Werkstück getraut, auch hier habe ich mehrere Runden gedreht. Als erstes mit Trägern im Laufwesten-Stil und nur aus Spacer-Mesh, einem testweise improvisierten Drawcord-Verschluss und einem abnehmbaren Hüftgurt mit Kurve aus X-Pac mit EVA gefüllt. Hieraus entstanden mehrere Learnings: - ein abnehmbarer Hüftgurt ist mäßig sinnvoll, wenn man ihn extra an sich anpasst. - EVA einschieben ist furchtbar mühsam - Spacer-Mesh dehnt sich im Vergleich zu Beladungsgewichten von Laufwesten bei einem großen Rucksack zu stark - ich bekomme die Form der Träger nicht zufriedenstellend hin, die diagonale Aufnahme der Träger ist aufwändiger in der Verarbeitung und zieht sich beim Tragen komisch am Rucksack-Rücken - der Verschluss ist nicht praktisch da nicht kompressionsfähig, und wohl auch optisch nicht hinzubiegen Entsprechend habe ich ziemlich viel wieder aufgetrennt und neu gemacht: - Hüftgurt aus X-Pac und Spacer-Mesh ohne EVA, dafür aber "auf Maß": Ich habe mit Maler-Krepp die perfekte Form auf meine Hüften geklebt, alles angezeichnet, runtergezogen und genau diese Form als Schnittmuster verwendet - Rucksackträger im klassischen Stil (vom 1. Ortlieb-Versuch übernommen), aus X-Pac und Spacer-Mesh. Die Aufnahme ist eine gerade horizontale Linie, den schrägen Anfangsverlauf erreiche ich über das Schnittmuster der Träger und nicht über die Aufnahme - Rolltop-Verschluss, welcher für die Form und das Handling beim Rollen mit Gurtband (extra stark) hinterlegt ist Nun habe ich meine erste zweitägige Bergtour damit bestritten und bin grundsätzlich begeistert: - das Handling mit Rolltop ist angenehm - die Mesh-Außentasche ist extrem praktisch (hatte ich vorher nicht) - der Tragekomfort ist stark verbessert, der Schwerpunkt ist viel näher am Rücken, der Hüftgurt passt wie angegossen ohne irgendwelche Druckstellen - ich habe knapp 1kg Rucksackgewicht gespart (von 1,5kg auf ca. 500g) Was noch verbesserungswürdig ist: - die Mesh-Taschen sind wesentlich zu klein, man muss ziemlich quetschen - Loadlifter würden wahrscheinlich noch sehr helfen, das Gewicht kompakt am Körper zu halten und die Schultern zu entlasten - der Rolltop ist zu kurz und schon bei Sommer-Beladung ziemlich am Anschlag - Softflask-Aufnahmen an den Trägern, sowie Zipp-Taschen für Snacks Außerdem frage ich mich, ob ich noch von irgendeiner Art von minimalistischem Tragegestell profitieren würde - ob Stangenkanal, HDPE-Platte, EVA, ...; und, ob nicht doch optimierte Laufwesten-Träger noch angenehmer wären. Hier jedenfalls einmal zwei Bilder vom vorläufigen Letztstand auf Tour: Danke an dieser Stelle jedenfalls einmal für die ganzen Inspirationen hier im Forum, vielleicht ermutigt der Beitrag ja jemanden, sich einem ähnlichen Projekt zu widmen und sich von Testläufen und Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen! 😊13 Punkte -
Hebridean Way Mai 2026
Silberdistel und 7 andere reagierte auf waldhummel für Thema
Tag 13: Do 21.05. (15km) Achmore – Stornoway Da wir nur knapp 15 km bis Stornoway vor uns haben, die zudem auch komplett auf alten Straßen verlaufen, können wir ganz bequem den Vormittag in unserer gemütlichen Unterkunft abwarten, bis der Regen endlich abgezogen ist. Die erste Hälfte des Weges nach Stornoway ist landschaftlich noch ganz schön, die zweite Hälfte dann nur noch dröge. Umso schöner, wenn man dann endlich Lews Castleground erreicht hat – den einzigen richtigen Wald mit Laubbäumen auf den Inseln! Für die Nacht haben wir uns im legendären Heb Hostel eingebucht. Tag 14: Fr 22.05. (28 km) Stornoway - Tolsta (Garry Beach) 28km komplett auf Asphalt, dazu noch an einer auf der ersten Hälfte überraschend stark befahreren Straße… das Wetter kühl, windig, immer mal wieder leichter Nieselregen. Das in der Mitte der Strecke sehnsüchtig erwartete Café entpuppt sich als Takeaway. Wir flüchten uns mit unserem Kaffee in den Shop der Tankstelle, wo wir ihn im Stehen schlürfen. Immerhin finden wir kurz darauf eine offene Kirche, die gerade renoviert wird. Man gestattet uns freundlich, auf den Treppenstufen im Eingangsbereich zu rasten. Immerhin mal sitzen und kurz drinnen sein. Je weiter wir gehen, desto weniger Verkehr gibt es. Schließlich ist es ja auch eine Sackgasse. Das Wetter klart endlich auf. Im letzten Dorf New Tolsta kaufen wir noch ein paar Snacks im Community Shop und füllen unser Wasser auf. Nun geht es hinunter zum letzten Strand, der per Straße erreichbar ist. Dort schlagen wir auf der Wiese unser Zelt auf, inmitten von friedlich grasenden Schafen. Tag 15: Sa 23.05. (29km, 670 Hm) Tolsta (Garry Beach) - Butt of Lewis Nach der „Bridge to Nowhere“ endet die Asphaltstraße und kurz darauf auch der geschotterte Weg. Gut 10 km wegloses Moor liegen vor uns. Wir folgen zunächst dem „Heritage Trail“, der jedoch sehr nah an der Steilküste entlang führt (mir zu gruselig). Der Wanderführer schlägt auch eine etwas direktere Route im Landesinneren vor. Manchmal sehen wir Markierungspfosten, manchmal nicht. Es geht ordentlich rauf und runter, zwei Mal durchklettern wir Schluchten und balancieren auf Steinen über das Wasser. Ein besonders buckliges Terrain zwingt uns dazu, immer wieder ein bis zwei Meter hochzuklettern, um dann wieder kleine Wasserflächen zu überqueren. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir wieder einen befestigten Weg. Die Aussicht auf Essen im „Wobbly Dog of Lewis“ treibt uns auf dem monotonen Wirtschaftsweg und später auf dem Asphaltsträßchen weiter. Im Café angekommen, bestellen wir das größte Frühstück auf der Karte! Frisch gestärkt und mit neuer Energie nehmen wir die letzten 5 km in Angriff. Zunächst auf Straße, dann auf einem angenehmen Wiesenweg entlang der Küste geht es zum Leuchtturm. Nach offiziellen 307 Trailkilometern haben wir es geschafft, wir sind den kompletten Hebridean Way inklusive der beiden Verlängerungsetappen und Rhenigidale-Variante gegangen! Wanderführer: Richard Barret: Hiking the Hebridean Way (Cicerone Verlag) The Offcomers: The Official Guide - Walking the Hebridean Way https://www.walkhighlands.co.uk/outer-hebrides/hebridean-way.shtml Der Official Guide nennt sogenannte „PitStops“, bei denen Wanderer Wasser und andere Unterstützung bekommen können. Fazit, Erkenntnisse: Ich finde, wir hatten echt Glück mit dem Wetter – wir sind nur einmal richtig nass geworden. Ansonsten hat es gerne mal abends, nachts oder früh morgens geregnet und da waren wir immer irgendwo drinnen. Der krasse Nordwind in der ersten Woche war natürlich schon eine Herausforderung. Da war ich mit unserer Entscheidung, hauptsächlich in Hostels zu übernachten, sehr einverstanden, zumal sich unser Zelt eher als Schönwetterzelt entpuppt hat. Mit meiner Ausrüstung war ich prinzipiell zufrieden, mit der Kleidung kam ich gut zurecht. Wenn es sehr windig war, habe ich noch die Regenjacke übergezogen. In den ersten Nächten war mir kalt an den Beinen und Füßen, aber da hatte es auch nur 4 Grad. Später war mir dann warm genug. Mit meinen Schuhen (knöchelhohe Kunstlederschuhe mit Membran) war ich auch sehr zufrieden. Bis auf die letzten zwei Mooretappen hielten sie gut trocken. In nassem Zustand waren meine Füße immerhin noch warm. Auch die Merino-Socken haben sich sehr bewährt. Was wir nicht gebraucht hätten: Kopfnetz (keine Midges), eine ganze Rolle Toilettenpapier, Powerbank. Was wir gut gebrauchen konnten: Sonnenbrille und Sonnencreme, die Healing Salve (Füße, aufgeplatze Lippen), Schlafbrille (es ist fast nie dunkel) und Ohrstöpsel. Sehr dankbar war ich auch über meine „Campschuhe“. Meine Packliste: https://lighterpack.com/r/wq5qi8 Busfahren kostet auf den Hebriden übrigens nur noch 2 Pfund pro Person und Fahrt (bezahlbar mit Karte). Man kann den Bus überall anhalten. Die Busfahrer sind sehr freundlich und hilfsbereit. Lebensmittel bekommt man auch in Tankstellen und Community Shops, oft sehr gut sortiert. Tesco und Coop liefern sogar Lebensmittel (haben wir aber nicht selbst ausprobiert)! Die Gatliff Trust Hostels (Howmore, Berneray, Rhenigidale) haben die Besonderheit, dass man sie nicht reservieren kann. Man kann jederzeit dort „einchecken“ und solange man ein Bett hat, kann man bleiben. Auch wenn kein Bett mehr frei ist, muss man nicht wieder gehen, man findet auf jeden Fall Obdach: https://gatliff.org.uk/ In den Wartehäuschen der kleinen Ferry Terminals auf den südlichen Inseln kann man auf jeden Fall auch übernachten (bin nicht sicher, wie es danach aussieht). Es gibt an zwei Orten am Weg Shelter, in denen man auch übernachten kann: im Langass Woodland und im Aline Woodland.8 Punkte -
DIY Ultraleichter 45‑L‑Rucksack
mtb_squirrel und 7 andere reagierte auf jakob-ineurope für Thema
Vielleicht hat hier jemand etwas davon, der selbst ein eigenes Design macht. Vor dreißig Jahren wurde ich in Irland von einem Rucksackhersteller eingeladen, der damals einen ultraleichten Rucksack entwerfen wollte, etwas, was zu diesem Zeitpunkt noch neu war. Verschiedene Leute, darunter auch ich, suchten damals nach Konzepten. Ich bin mir sicher, dass mein 45‑Liter‑Rucksack – vollständig wasserdicht und relativ komfortabel – mit seinen 200 Gramm der leichteste überhaupt war. Kürzlich habe ich noch eine Version davon in DCF und Dyneema gefertigt, um näher an die 100 Gramm zu kommen. Aber ich bin mir auch sicher, dass es der am wenigsten kommerzielle Rucksack war. Die Idee bestand darin, eine Ridge‑Rest‑Isomatte (die noch jemand nutzt?) groß aufzurollen und das Material in der Hohlfalte zu verstauen. Die Steifigkeit der Ridge‑Rest sorgte für eine gute Gewichtsübertragung. Die beiden Klettverschlüsse an der Oberseite dienen einem abnehmbaren Deckelfach. Das sieht dann ein bisschen aus wie eine Frisbee.8 Punkte -
Diese Woche bei Tschibo in der Filiale (und auch online) - ein wasserdichter 28l Rucksack. Rollverschluss, zwei Netzseitentaschen, Vortasche (eingehängt), alle Nähte doppelt/beidseitig abgeklebt. Brustgurt werden ich noch nachrüsten und den angehängten Verpacke Beutel rausschneiden. Mit selbigem Beutel wiegt der 159,3 g und kostet 12,99€. Wer es also mal ultraleicht ohne Liner oder Cover mit Minimalausstattung probieren möchte...😉7 Punkte
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OT: Frag die Abgeordneten der AfD ich glaube die wichtigere Frage lautet: "Kann man einfach so wieder ausreisen?"6 Punkte
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Angebot Übernachtungsplatz Bonn & Nähe Köln für Einkäufe Walkies, Sack&Pack, Bergischer Weg
Gibbon und 5 andere reagierte auf Eli Sabeth für Thema
Hallo zusammen, ich lese hier immer wieder Beiträge, besonders bei Rucksäcken, bei denen es um Ausprobieren/Anpassen von Ausrüstung geht, bzw. das Problem, dass man keinen Laden in der Nähe hat. Hier darum ein Angebot: Ich wohne in Bonn und man kann mir gerne eine Nachricht schicken, wenn man bei Walkon mal life was anprobieren/anschauen möchte und einen Übernachtungsplatz braucht. Viele Grüße Elisabeth6 Punkte -
Polartec Alpha Pullover
Namie und 5 andere reagierte auf kraxelmaxel für Thema
Obwohl mein alter Fleece-Pullover auch nach über einem Jahrzehnt Nutzung anstandslos seinen Dienst verrichtet, war ich trotzdem neugierig auf das vielgepriesene Polartec Alpha und habe beschlossen, meinen alten Pullover nachzunähen. Zuerst habe ich das Schnittmuster abgenommen, und anschließend auf Raglan-Schnitt abgeändert. Dafür war ich mir im Nachhinein extrem dankbar, denn das Nähen eines Raglan-Schnitts ist wirklich ungemein einfach. Anstatt gegenläufige Kurven im Ärmelloch zu nähen, hat man abgesehen vom Kragen und den Seiten genau vier Nähte (und die könnte man theoretisch durch Aneinander-Auflegen der Schnittteile nochmal minimieren). Anschließend habe ich aus Fleece-Resten ausschließlich die Kragen-Partie testweise zusammengenäht (Endprodukt war quasi eine Halskrause mit Zipp und kurzer Poncho-Verlängerung) - wertvoll im Nachhinein, da ich mir dadurch ein paar Fehler beim Endprodukt erspart habe. Nachdem der Stoff geliefert war, habe ich das Endprodukt gestartet. Hier kurz meine Learnings aus dem Nähprozess: - die Verarbeitung von Alpha (Netzstruktur) und schwarzem Garn kaschiert wirklich jeden Fehler, ist aber auch quasi unmöglich wieder aufzutrennen - der Kragen ist in der Verarbeitung mit Abstand das Schwierigste und Langwierigste an dem ganzen Ding, der Rest dauert im Vergleich nur ein paar Minuten - ich habe mir das Versäubern gespart, da nichts franst Ausschneiden der Schnittteile: Zipp und sukzessive Verbindung der Vier Stoffstücke: Das Endprodukt ist finde ich recht hübsch geworden und mit 129g auch wirklich leicht. Probieren konnte ich den Pullover kürzlich bei einer zweitägigen Bergtour, meine ersten Eindrücke dazu: - extrem angenehmes Tragegefühl - er flusselt ziemlich (vorher wurde er noch nicht gewaschen) - die Wärmeleistung ist jetzt nicht herausragend, vielleicht habe ich mir da einfach zu viel erwartet (auch nicht unter einer winddichten Schicht) - recht filigranes Gefühl beim Aus- und Anziehen - er trocknet unfassbar schnell, nach dem Wollwaschgang ist das Ding quasi schon trocken aus der Waschmaschine gekommen Insgesamt bin ich gespannt auf weitere Praxiserfahrungen bezüglich Wärmeempfinden, Haltbarkeit und generellem Handling, es ist aber definitiv ein nettes Nähprojekt wert!6 Punkte -
ich habe für mich gemerkt, dass zwischen 15 - 20 km meine optimalen TAgesetappen sind (ausser es sind weit über 1.000 hm). Dann ist es Urlaub für mich. Ich kann in der Früh etwas liegen bleiben, tagsüber gut Pausen machen und vor 18:00 am Zielort sein. Sind mal längere Tage dabei (ich plane immer von Campsite zu Campsite), dann geht das schon, ist aber bei weitem nicht so entspannt, weil ich einfach weiß, ich kann weniger Pausen machen / muss länger gehen, etc. Ab und zu hab ich es, dass ich meine, ich müsste doch mal mehr km gehen. Aber allermeistens bereue ich dass dann am nächsten TAg, weil ich einfach KO bin.5 Punkte
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Das versteckte Gewicht von Kondenswasser im Zelt
mtb_squirrel und 4 andere reagierte auf jakob-ineurope für Thema
Viele achten beim Zelt vor allem auf das nackte Gewicht aus dem Katalog. Im Gelände kommt aber noch ein unsichtbarer Faktor dazu: Kondenswasser. Test 1: Nur Kondens, kein Regen Ich habe ein ganz normales 2‑Personen‑Zelt mit einem Kataloggewicht von 2475 Gramm verwendet – also kein extremes Ultraleicht‑Zelt, aber auch kein schweres Campingzelt. An einem trockenen Tag habe ich das Zelt auf einer Wiese am Waldrand aufgestellt und über Nacht stehen lassen, ohne darin zu schlafen. Ich wollte wissen, wie viel Kondenswasser das Zelt allein durch die nächtliche Feuchtigkeit aufnimmt. Am nächsten Morgen habe ich das Zelt direkt nach dem Abbau gewogen: 2810 Gramm. Das sind rund 335 Gramm mehr als das Ausgangsgewicht – nur durch Kondenswasser am Außenzelt. Praktische Konsequenz: Vor dem Einpacken so viel Kondenswasser wie möglich aus dem Außenzelt ausschütteln oder mit der Hand abwischen. Jede Minute Schütteln spart unterwegs Gewicht im Rucksack. Test 2: Abbau im Starkregen Im zweiten Versuch habe ich dasselbe Zelt in einer starken Regenphase abgebaut – so, als hätte ich es in einer „ewigen schottischen Regenfront“ eilig und keine Zeit, zu warten. Das Zelt ließ sich immer noch problemlos in den Packsack stecken, aber das Gewicht war eine Überraschung: 4820 Gramm. Das ist etwa das Doppelte des ursprünglichen Gewichts. Praktische Konsequenz: Wenn es in Strömen gießt und der Zeitplan es erlaubt, lohnt es sich, mit dem Abbau zu warten oder das Zelt zumindest in einer trockenen Pause zu lüften und abtropfen zu lassen, bevor es dauerhaft im Rucksack verschwindet. Fazit Kondenswasser und Regen können das Gewicht eines Zeltes leicht um mehrere hundert Gramm bis hin zum Doppelten erhöhen – unabhängig davon, ob es ein „Ultraleicht‑Zelt“ ist oder nicht. Wer Gewicht sparen will, sollte nicht nur auf Gramm beim Kauf achten, sondern unterwegs auch konsequent Kondenswasser ausschütteln, nasse Außenzelte getrennt verpacken und jede trockene Pause nutzen, um das Zelt kurz zu trocknen.5 Punkte -
Einsteigerin resümiert erste Erfahrungen
mtb_squirrel und 4 andere reagierte auf MarcG für Thema
Hi, Willkommen bei unserem Hobby und hier im Forum. 1. Zu erfahren wie der Körper auf Belastung reagiert, und dann zu lernen wie man das am besten steuert und managed, ist ein wichtiger Teil einer guten Wandererfahrung. Das wird von Person zu Person auch sehr unterschiedlich sein. Das beginnt bei der Länge und Schwierigkeit der Tour, der Art des Wandern, Pausen und Ruhetage, Gewicht der Ausrüstung usw.. und natürlich auch Faktoren wie Wetter, Krankheit, Fitness usw.. Was auch ganz wichtig ist, ist die mentale Fähigkeit sowohl manchmal weiter zu machen, obwohl es keinen Spaß macht oder schmerzt, aber auch zu sagen: nein, hier ist jetzt Schluss! Das wird alles natürlich wichtiger je länger und komplexer die Tour ist. Was ich mir z.B. angewöhnt habe sind Dinge wie: Lieber langsamer aber dafür mehr Stunden am Tag wandern. Lieber relativ früh schon eine Pause machen und nicht erst den Akku komplett leer laufen. Füße abends trocknen und eincremen. Blasen haben mir schon mal Touren ruiniert. Rauf ist anstrengend, steil runter ist genau so anstrengend. Belastung bei Langstrecke im Auge behalten.... Wenn mir nur die Füße weh tun, dann geht es meistens trotzdem weiter. Knie, Muskeln... das ist schon kritischer. Natürlich macht man auch sehr unterschiedliche Touren: Manchmal will man mehr machen. "Ich lauf die 120 km jetzt in 3 Tagen" - man kann sie aber auch in 5 machen und das ist auch in Ordnung. 2. Das Thema hatten wir letztens hier: https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146517-verhältnis-körpergewicht-vs-rucksackgesamtgewicht/ Ich lande meist unter 10% Gewicht, aber das liegt eher dran, dass ich zu fett bin, als daran dass ich besonders klug packe....5 Punkte -
@RaulDuke Da muss ich als überzeugter Portal-Nutzer doch mal reingrätschen. Dein Vergleich hinkt hier gewaltig und ist schon stark überzogen. Zwischen einem hervorragend belüftbaren, freistehenden 1,3-kg-Zelt und einer kompletten Polarexpeditions-Montur im portugiesischen Frühling liegen Welten. Das Portal hat, wie ich oben schon geschrieben habe, extrem gute Belüftungsmöglichkeiten. Eine Daunenhose bei 20 Grad bringt mir absolut gar nichts außer einem Hitzschlag – ein mückenfreier, windstabiler Rückzugsort nach einem langen Wandertag hingegen schon. Und ganz nebenbei: Wenn man schon weiß, dass es richtig warm und trocken wird, kann man beim Portal auch einfach nur das Innenzelt mitnehmen. Wenn wir schon bei solch absurden Beispielen sind, um Argumente zu stützen, könnte man den Spieß auch einfach umdrehen: Warum dann überhaupt noch Ausrüstung mitnehmen? Wenn man deinen Ansatz – sich immer nur an denen zu orientieren, die noch weniger dabeihaben, und strikt alles wegzusparen – konsequent auf die Spitze treibt, können wir auch gleich nur in der Unterhose wandern gehen. Abends graben wir uns dann eine Kuhle in den Sand und decken uns mit trockenem Seegras zu. Wiegt exakt 0 Gramm. Das Endziel von Ultraleicht-Trekking ist es doch am Ende des Tages nicht, sich auf Teufel komm raus alles wegzusparen, sich komplett zu kasteien oder für jede noch so kleine Wetterabweichung ein neues, minimalistisches Spezial-Setup im Schrank liegen zu haben. Es geht um eine clevere Balance aus Gewicht, Sicherheit und dem persönlichen Wohlfühlbereich. @Sebastiaan ist Einsteiger und sucht einen verlässlichen Generalisten, mit dem er Erfahrung sammeln kann. Wenn er das Portal also irgendwann nach Portugal mitnimmt, dann schlichtweg deshalb, weil er es bereits besitzt, weil es funktioniert und weil er keine fünf verschiedenen Zelte kaufen muss. Und genau dafür ist das Portal meiner Erfahrung nach perfekt.4 Punkte
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Impressionen von Touren
waldhummel und 3 andere reagierte auf HEB für Thema
Impressionen unserer letzten Tour um Bergen, Norwegen. Oberhalb 700hm lag doch noch recht viel Schnee, darunter kam einem das Schmelzwasser entgegen. Dazu regnet es in Bergen auch an 240 Tagen im Jahr. Augen auf beim Wanderziel! Im Flieger gab es sogar noch 2 Flaschen ultraleichten Wein in der roten Hütte konnte wir eine Nachtverbringen und am Ofen alle trocknen. Die Hütte ist aus den 60ern und scheinbar ist der Betreiber in den 80ern gestorben, jedenfalls war die gesamte Einrichtung, also auch Putzmittel, Zeitungen, Nahrung usw. aus den 80ern. Letzter Gästebucheintrag war von 2018.4 Punkte -
Vorstellungsthread
Jeha und 3 andere reagierte auf traveloors für Thema
Hallo Zusammen, ich bin Anna und schon von kleinauf mit dem Zelt unterwegs. Früher als Kind mit meinen Eltern per Bikepacking und seit einem (ersten) Neuseelandaufenthalt vor knapp 10 Jahren im Wanderfieber. In Neuseeland waren wir aufgrund Studentenbudget noch mit dem unterwegs, was uns vererbt wurde, günstig zu haben war oder in unserem gekauften Campervan sowieso schon drin lag. D.h. wir waren zu Beginn statt ultraleicht eher ultraschwer unterwegs mit Sommerschlafsack, 3,5kg Discounterzelt und Heimkochtopf, der aufgrund seines dicken Bodens immerhin die Hitze super lange gehalten hat. *ironie off* Als ersten Kontakt mit UL haben wir uns damals aus Kostengründen immerhin einen Dosenkocher selbst gebastelt. Hier in Europa waren wir lang eher auf Hütten unterwegs und hatten an Basisgewicht eh nicht so viel dabei, aber dafür häufig Sonderequipment für Klettersteig, Hochtour etc. dabei, bei dem man nicht soo viel sparen kann. Seit zwei Jahren sind wir jetzt aber ins Packraften eingestiegen und damit hat sich vor allem mit einer längeren Tour in Nordschweden im letzten Jahr die Notwendigkeit ergeben, unser Normalequipment nochmal zu überprüfen. Für 10 geplante Tage und entsprechend Verpflegung für 12, waren wir inkl. ca. 10kg Packrafting-Equipment mit jeweils fast 30kg auf dem Rücken unterwegs und das war richtig hart. Unser Equipment haben wir über die Jahre erweitert, aber manchmal aufrund von Notkäufen auf Tour oder aus mangelnder Erfahrung nicht unbedingt clever ausgesucht. Vor Allem beim Zelt und beim Kocher ist noch ordentlich Luft nach unten. Da sind wir aktuell mit einem Vaude Invenio SUL 2p (ca. 2kg) und einem Primus Multifuel (schweeer) unterwegs. Ich lese hier schon eine Weile mit, auch was MYOG angeht und jetzt war es mal an der Zeit sich hier auch anzumelden. Ich freu mich auf jeden Fall auf einen guten Austausch und hoffe auf viele Inspirationen. Im Herbst geht es hoffentlich das dritte Mal nach Neuseeland und vorher soll das Gepäckgewicht noch etwas runter. Und damit ihr was zu lachen habt, hier noch ein Foto von unserem super Einsteiger-Koch-Setup:4 Punkte -
Google hat angekündigt, daß es ab September 26 nicht mehr möglich sein wird, Anwendungen für die Android-Plattform zu entwickeln, ohne sich zuvor bei Google registriert zu haben. Diese Registrierung umfasst: Zahlung einer Gebühr an Google Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen von Google Vorlage eines amtlichen Ausweises Hochladen des Nachweises über den privaten Signaturschlüssel des Entwicklers Liste aller aktuellen und zukünftigen App-Kennungen Es galt immer, daß Android eine offene Plattform ist, auf der man jede beliebige Software ausführen kann. Doch ab September 2026 wird Google ohne Nutzer-Zustimmung ein Betriebssystem-Update einspielen, das dieses Recht dauerhaft blockiert und den Nutzer vollständig von Googles Urteil abhängig macht, welchen Anwendungen künftig laufen dürfen. Hier sind die die Auswirkungen auf keepandroidopen.org ganz gut geschildert. Was man am Besten tun sollte, um zu verhindern, daß Google wirklich alle alternativen Apps & Vertriebswege ausschließt, wird auf Keep Android open gut aufgezählt. Ich bitte jeden, sich daran zu beteiligen und den Aufruf weiter zu verbreiten, gerne kann dieser Aufruf woanders hin mit copy & paste übetragen werden. VG Khyal4 Punkte
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Austausch über freies Übernachten, wie Alternativen fördern usw
Thierex und 3 andere reagierte auf Ein.Plattfüssler für Thema
… wenn mir jemand mir etwas erlauben oder verbieten will, frage ich mich, woher seine Ermächtigung dafür kommt, dies zu tun? Welche Motivation bringt ihn dazu ?… So versuche ich, die Ursache-Wirkungs-Kette bis zu diesem Punkte zu verfolgen… Und es dauert machmal, bis ich am Ursprungspunkt angekommen bin. Doch dann bin ich da: Irgendwann hat der Mensch sich entschieden, zwischen gut und böse (schlecht) zu unterscheiden… Liegt nicht gerade hier der Ausgangspunkt zu Überwindung von Verboten etc. ? Im natürlichem Verhalten ? Ist nicht jedes Gesetz, jede Verordnung etc. Gewalt ? Doch hier mal eine Begebenheit auf meiner gerade beendeten Tour auf dem Märkischem Landweg, durch den NP Unteres Odertal, am Parsteiner See entlang, durch das Weltnaturerbe Buchenwälder Grumsin u.a. :Nach Durchstreifen der Buchenwälder Grumsin kam ich durch ein kleines Dorf und entdeckte einen sehr kleinen Friedhof. Wasser wird immer gebraucht. Also wo ist der Wasserhahn? Aha, gleich am Eingangstor. Dort werkelte gerade ein recht gut gekleideter Mann an einem Grab. Egal… Ich ging durch’s Tor, besah mir wie immer einige Grabsteine. Die geben interessante kulturelle Auskünfte über das Leben vor Ort… Danach war der Mann noch immer mit der Pflege des Grabes seiner Eltern (wie ich später erfuhr) beschäftigt… Ich griff zum Wasserhahn und entschuldigte mich gleichzeitig hier etwas Wasser zu mausen… Erwartet hatte ich ein grummliges Dulden meines Tuns… Keineswegs ! Seine Antwort: Wer, wenn nicht ich, hätte die Berechtigung (!!!) hier Wasser zu entnehmen… als ein Fernwanderer… Er wußte genau Bescheid hinsichtlich Übernachtungsgewohnheiten von uns Vielen von den Wenigen. Und war keineswegs erbost darüber. Sprach nur die Möglichkeit von Notfällen an… Übrigens war sein Vater der Förster in dem dortigem Revier… Überraschungen gibt es aber auch…. Tzzzz ... meint Ein.Plattfüssler 🙂4 Punkte -
Das wird wahrscheinlich nicht verhindert. Die Entwickler die im Play Store anbieten werden ja schon jetzt registriert und der Playstore ist voll von Spywareschrott. Es geht eher darum daß man nun nicht mehr mal so eben eine Android App bauen kann ohne dass man bei Google die Hosen herunter lässt. IMHO ist Otto Normaluser recht gut abgesichert wenn er bei Installation aus alternativen Quellen nur den F- Droid Store zulässt und auf Playstoreapps weitestgehend verzichtet. Halb- OT: Es wird echt höchste Zeit für benutzbare Linuxphones.4 Punkte
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Fast wie Wildcampen: campu.eu
mtb_squirrel und 2 andere reagierte auf icefreak für Thema
Bin durch Zufall auf die Plattform campu.eu gestossen. Das ist quasi Airbnb für Camper aller Art. Gegründet von einem tschechischen Pärchen, denen Wildcampen zu heikel und der etablierte Campingplatz zu weit weg von der Ursprungsidee des Zeltens war. Entsprechend finden sich 99% der Angebote in Tschechien. Das Angebot reicht von der puren Wiese mit Feuerstelle (ohne Wasser und Toilette!) bis hin zum reinen WoMo Stellplatz an der Skipiste. Wir hatten zuerst ein kleines grünes Paradies, mit Trockenklo (da ist man aber lieber in den Wald gegangen) und neulich eine Art „Clubcamping“ mit dem Pflegezustand eines Golfplatzes inmitten der Berge des Altvatergebirges. Für 2 Leute mit kleinem Zelt und Motorrad waren jeweils um die 14 € fällig. Man fragt vorher via Website oder App an, bekommt dann erst die genauen Korrdinaten bzw. Anfahrthinweise. Da kann es auch schon mal 300m über ausgewaschenen Feldweg gehen. Bezahlt wird nur online. Ausschluß von Parties, großen Gruppen und überhaupt jeder Art von Lärm ist Teil der Regeln. Hier ist unsere Wiese am Kräutergarten, irgrendwo südlich von Prag: OT: Ja, auch mit dem Mopped wird UL-like gecampt sonst hätte die Klettersteigausrüstung nicht mehr reingepasst.3 Punkte -
Da wir uns gestern Abend mit mehreren Seglern über div Hilfsaktionen ausgetauscht hatten, kam dabei auch dieses Thema auf und ich dachte mir da im Forum doch in den letzten 5 Jahren viele User dazu gekommen sind, die damals nbicht dabei waren, pusche ich disen Link nochmal hoch und bitte jeden von Euch der auf dem Wasser oder am Wasser unterwegs ist, sich das Verlinkté mal in Ruhe durchzulesen.3 Punkte
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Der Wechsel zwischen Sonne, fast windstill zu Windstärke 7-8 BF, dazu dann extremer Stsrkregen, Gewitter kommt so plötzlich, wie ich es selten erlebt habe, genauso schnell ist der Zauber 30 min später vorbei und nach etwas Zeit kommt die nächste Front. In ein paa std kommt das ja D / NRW an... Also seid vorsichtig, plant für heute mit Sicherheitsreserven / schnell erreichbaren Notunterkünften, am Abend soll es nochmal sehr heftig werden... und trotzdem... Happpy Trails3 Punkte
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Wasserfilter - Katadyn BeFree - Wiederverwendung des Filters?
geoback und 2 andere reagierte auf Grafschaft Outdoor für Thema
Meine beiden Befrees waren nach nem halben Jahr offener Lagerung quasi dicht. Am Kalk liegt das nicht, da wir hier sehr weiches Wasser aus der Talsperre haben. Einen Tag vorher in Wasser einweichen und beide hatten Ihre original Durchflussmenge wieder. Deutlich schwieriger waren da meine Sawyer Filter, selbst tagelanges wässern hat nichts gebracht. Erst wiederholtes spülen und ruhen lassen in warmer Essiglösung hat es dann gebracht.3 Punkte -
Welcher Schlafsack für Hardangervidda im Juli?
zhnujm und 2 andere reagierte auf Ledertramp für Thema
Das ist unrealistisch. Ich weiß nicht wo du die Info her hast, aber auf der norwegischen Seite yr.no hat es derzeit in der Vidda tagsüber zwischen 6 und 10 Grad und nachts zwischen 2 und 5. Frieren auf Tour ist scheiße. Mit 10 Grad Komforttemperatur würde ich NIE, auch nicht im Hochsommer in die norwegischen Berge gehen. Ich war echt schon oft im Sommer da und ich habe nur auf einer einzigen Tour nachts mehr als 10 Grad gehabt. Sonst immer einstellig oder sogar unter Null. Nimm den 400er mit. Falls es wider Erwarten warm wird, haste Glück. Aber lieber 300g mehr mitnehmen, als die ganze Zeit zu frieren.3 Punkte -
OT: Ich liebe dich für diesen post ❤️3 Punkte
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Einsteigerin resümiert erste Erfahrungen
scissorsmountain und 2 andere reagierte auf Epiphanie für Thema
Ich bin etwas verwundert dass her keiner rein grätscht, aber mit Schmerzen zeigt Dir Dein Körper seine Grenzen auf. Schmerzen ignorieren heißt sich selbst zu ignorieren. Es gibt ggf Momente wo man da durch muss - weil mans verpeilt hat. Wegen dem Wetter. Weil man zu doof ist Karten zu lesen. Oder whatever. Aber grundsätzlich ist sicher meine Motivation SCHMERZFREI meine Tour durch zu ziehen. Wie ich das hin bekomme? Ich habe grob Erfahrung wie viel Strecke + Höhenmeter ich so hin bekomme Wie mache ich das? ICH rechne das so: ich schaffe grob 400hm die Stunde ODER 5km pro Stunde. Bei 1000hm und 20km brauche ich 2,5h für die Höhe und 4h für die Länge, also im Beispiel 6,5h Stunden. Grob. Alles um die 6h sind ok bis chillig (für mich), alles über 8h wird eher RICHTIG Arbeit. Wenn ich um 8 los laufe und um 18:00 das Handtuch schmeißen kann - mit einigem an Pause wohlgemerkt. Das heißt noch nicht das ich TATSÄCHLICH die Zeit brauche, aber ich habe einen Zahlenwert als Anhaltspunkt für diesen Zeitframe - für meinen Fitnesslevel. 6 is ok, deutlich mehr wie 8 is doof. Aber ja, je nach Topografie und Fitnesslevel Inwieweit das auf Deinen Körper passt, musst Du selber raus finden. Ich habe bei meinen Hikes allerdings NIE Schmerzen (Mückenstiche nicht mit eingerechnet) und würde mir mein Wanderverhalten überdenken falls doch 1/10 is easy 1/20 geht auch noch. Hier, im UL wären 5kg grob das Ziel. Abhängig von der Tour und Klimazone ist das normalerweise machbar. Hast halt kaum Wechselwäsche 😉 . Von meinem ehemaligem 15kg Equipment ist allerdings kaum was übrig geblieben (Equipment im Wert von NP 50€). Man muss nicht zwangsläufig reich sein (aber es hilft) - aber wenn nicht MYOG - gehts nicht ohne shopping. Konzerntrier Dich darauf deine Isomatte + Schlafsack Zelt (oder Tarp + Footprint + Bugnet) und Deinen Rucksack auf unter 3kg zu bekommen. Der Rest kommt mit etwas Disziplin und einer gepflegten Gear List --- und Support durch ein Forum wie dieses - automatisch. Nimm einfach immer so wenig wie möglich mit und dann immer nur das leichteste. Happy Trails!3 Punkte -
Hallo @Leffotrak das gesamt Gewicht ist aktuell Alles inkl. "getragen". Das würde ich wenn ich wieder Zeit finde anpassen. Man sollte das Gesamtgewicht natürlich auch haben ohne "Worn" Items sehen damit man nicht Gesamt - Worn manuell berechnen muss.3 Punkte
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einsteigerzelt
schwyzi und 2 andere reagierte auf himmelblau für Thema
unterdessen habe ich drei Mal im Lanshan 1 (ohne Pro) geschlafen, einmal davon im Regen. Aufstellen ist sehr einfach und geht rasch. Hatte noch nie so ein unkompliziertes Zelt Der Platz war aber auch jedes Mal eben... Einige Heringe wurden ersetzt durch längere. Ich selber habe mit 1.72 m habe im Zelt gut Platz, auch neben mir bleibt einiges an Platz. Also aus meiner Sicht alles gut. Meine Aufgabe ist es nun, dass Kissen passend zum Hals zu modifizieren und das Liegen auf einer Luftmatratze zu üben schöne Pfingsten! Andrea3 Punkte -
2x3m Silpoly Tarp, 365 g, Marpat Camo, 250,-€
itisjustgear und 2 andere reagierte auf wilbo für Thema
Ich biete ein spezial angefertigtes 2x3 m Silpoly Tarp in Marpat Camo an. Das besondere ist die Stangentasche die einen schnellen Aufbau als Halb-Pyramide mit Vordach erlaubt. In der Stangentasche ist zudem ein Schlaufe verbaut, an dem ein Innenzelt eingehängt werden kann. Die Aufbauhöhe in den Fotos ist 125/130 cm. Für diese Höhe passen die meisten Trekkingstöcke. Ansonsten ist die gelbe Front-Schnur genau das Maß für einen Stock aus dem Wald. Das Tarp ist natürlich ansonsten wie ein normales 2x3 m zu verwenden. Eventuell müssen die Nähte mit SeamGrip versiegelt werden. Die Außenseite vom Stoff ist Silikon- und die Innenseite Polyurethan-Beschichtet. Maße: 2 x 2,98 Meter Gewicht, Inkl. aller Schnüre: 365 Gramm3 Punkte -
Flasche für Olivenöl
RaulDuke und 2 andere reagierte auf Wayne Schlegel für Thema
Habe bei der letzten Tour etwas (für mich) neues entdeckt. Und zwar war ich mit einem Kumpel unterwegs, der von Zigaretten auf Vape umgestellt hat, um seine Nikotinzufuhr runterzufahren und letztlich ganz aufzuhören. Lange Rede gar kein Sinn: sein Dampfliquid hatte er in einer leichten, auslaufsicheren Dosierflasche dabei, die es sogar in verschiedenen Größen gibt (30 - 200ml) und laut Internetrecherche auch für Öl geeignet sein soll. Die Dinger findet man unter dem Namen "Chubby Gorilla" in so ziemlich jedem Vape-shop und natürlich online. Er hatte nur eine 120ml Flasche für mich übrig, die kommt (inkl. diesem für Plastikdeckel typischen twist-off Sicherungsring, welchen man vermutlich entsorgen kann) auf 25g. Werde ich mir beim nächsten Besuch der Innenstadt aber definitiv auch mal die 200ml Variante besorgen. Die sollte auch nicht allzu viel schwerer sein, da der größte Anteil am Gesamtgewicht auf den Deckel entfallen dürfte.3 Punkte -
Bei unserer letzten Osterwanderung haben wir zu dritt direkt hinter einer Kapelle -- Teil eines Pilgerweges -- sozusagen direkt AM Friedhofsgelände unsere Zelte aufgeschlagen und genächtigt. Da gab es Bänke und eine freie Wiese, vom Friedhof aus nicht einsehbar, aber der Übergang von den Gräbern hin zur Wiese war fließend. Natürlich haben wir uns anständig verhalten, haben nicht auf dem Friedhofsgelände uriniert etc. Wir haben uns darauf eingestellt, falls jemand kommt und das anstößig findet und uns des Platzes verweist, dann soll es so sein. Es kam aber keiner und wir haben dort eine angenehme, von uns sogar als spirituell wertvoll empfundene Zeit verbracht. Vielleicht bietet das Leben ja einen friedlichen Spielraum für reichhaltige, angemessene Erfahrungen abseits von Durchschnitt, Statistiken, Vorschriften und Verboten. Natürlich lässt sich darüber vortrefflich diskutieren, und es ist wichtig, für andere Sichtweisen und Bedürfnisse offen zu bleiben -- z.B. auch in punkto Pietät.3 Punkte
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ich hab mir vor kurzem ein XTEINK X4 gekauft und dachte, so etwas könnte hier auch den ein oder anderen interessieren... Beim XTEINK X4 handelt es sich um einen sehr kleinen E-Reader von einem chinesischen herrsteller kurz die Eckdaten: Display: 4,3" mit 220ppi Größe: 114 × 69 × 5,9 mm Gewicht: 74g Akku: 650mAh Speicher mittels microSD auf bis zu 512GB erweiterbar und geladen wird per USB-C Preis: 45-70€ Also, ich habe meins bei Ali für 46,39€ inkl. Versand gekauft und es war innerhalb von 6 Tagen da... Das Gerät war noch auf Chinesisch eingestellt und ließ sich aber mit wenigen Clicks auf Deutsch oder Englisch umstellen. Allerdings kann ich zur originalen Software nicht viel mehr sagen, weil ich es direkt mit der Open-Source-Software "CrossPoint" geflasht habe und seitdem ausschließlich selbige verwende! Zum Thema, wie man die Software aufspielt und was man alles einstellen kann, gibt es diverse Guides und Videos im Netz, weshalb ich das jetzt hier nicht weiter ausführen werde. Zum Gerät: Mir gefällt der Formfaktor sehr gut! Es liegt angenehm in der Hand, ist leicht und klein, und auch die Verarbeitung ist völlig ok! Die Tasten könnten einen etwas besseren Druckpunkt haben, aber für den Preis war ich positiv überrascht! Beim Lesen fand ich die Tastenanordnung nicht ganz optimal, insbesondere die Tastenwippe an der Seite (ähnlich einer Lautstärke-Taste am Smartphone) könnte sich für meinen Geschmack etwas weiter oben befinden, um das Umblättern mit einer Hand ergonomischer zu machen. Das Display ist gut und die Auflösung völlig ausreichend, sowohl in der direkten Sonne als auch im Schatten finde ich es angenehm darauf zu lesen. Im direkten Vergleich zu einem Kindle ist das Umblättern etwas träger, und manchmal kam es auch zu leichtem Ghosting, aber das ließ sich durch Einstellungen in der CrossPoint-Software weitestgehend beheben! Generell ist die CrossPoint-Software sehr gut, individuell anpassbar, und wer sogar ein wenig vom Programmieren versteht, kann hier seiner Kreativität freien Lauf lassen größtes manko ist vermutlich die fehlende Hintergrundbeleuchtung, denn wenn ich abends im Zelt lesen möchte, dann brauche ich dafür die Kopflampe... Ich habe das jetzt schon zwei-drei Mal getestet und mit dem Low-Power-Mode meiner Nitecore NU25 MCT UL ließ es sich angenehm lesen, und auch der Energieverbrauch hält sich damit noch in einem für mich vertretbarem rahmen als zusätzliches Feature ist das X4 magnetisch, sodass man es an Apples MagSafe-Halterungen befestigen kann oder auch sonst überall mithilfe von zwei beigelegten Klebe-Metallringen anbringen kann ich hätte auf dieses Feature gut verzichten können! Bin generell kein großer Fan von Magneten in der Ausrüstung, denn Metallsplitter finden sich an den abgelegensten Stellen und können einem viel Ärger bereiten. Für die Grammjäger gibt es auch noch das etwas leichtere (58 g) und kleinere (3,7") X3. Allerdings lädt das über einen "magnetic pogo pin“, da war mir USB-C deutlich lieber. Außerdem wäre mir das noch kleinere Display das 16 g Ersparnis nicht wert! Fazit: Für alle, die unterwegs gerne auch mal lesen, aber nicht gleich einen größeren E-Reader oder gar ein Buch mit schleppen möchten, kann ich das X4 empfehlen! Von Joshua Lowcock gibt es einen guten Guide zur crosspoint software anbei ein paar Bilder.3 Punkte
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Gewicht sparen bei Wanderausrüstung, Rucksack, Matte, Schlafsack
RaulDuke und ein anderer reagierte auf Ameisenigel für Thema
Ich habe lange gezögert, etwas zu schreiben. Es gibt nun mal nicht ein richtiges Setup. Ich wandere lieber in Frankreich im Sommer als in Schweden. Das ist mir nämlich persönlich zu nass, zu kalt, die Schokolade ist zu teuer und der Käse schmeckt mir nicht. Schon deshalb sind die Anforderungen anders. Aber auch in den französischen Alpen im Sommer kann es nachts empfindlich kalt werden. Außerdem gibt es persönliche Vorlieben, zu denen man stehen sollte. Bei mir ist es ein Kunstfaserschlafsack mit 820g, werde wohl auch mal einen Kunstfaserquilt probieren. Das zur Einleitung. Kriege also nichts, was ich jetzt schreibe, in den falschen Hals, wie man so schön sagt. Deine Prolite wiegt 1kg - das ist keine Matte sondern ein Monster. Alles über 400g probiere ich noch nicht einmal aus. Ich nehme die leichteste für mich überhaupt verfügbare Matratze mit - das ist aktuell eine Uberlite in Torsolänge mit 175 Gramm. Wenn du die Prolite unbedingt willst, dann steh dazu. Aber frage nicht nach einer wesentlich leichteren Matte, auf der es sich genauso liegt. Die gibt es nämlich nicht. Zum Rucksack hat @RaulDuke schon viel gesagt. Ich verwende einen Phönix Lite mit 581 Gramm und hatte nie einen bequemeren Rucksack. Leider gibt es ihn nicht mehr. Entscheidend ist aber rahmenlos. Absolut wasserdicht gibt es halt nicht, immer nur fast. Wenn du insgesamt wenig trägst braucht es auch keinen Rahmen. Ich trage keinen Schlafanzug und habe noch nie verstanden, wozu der gut sein soll. Du bist wanderstocklos wie manch Andere, und das verstehe ich auch nicht. Die Stöcke geben nämlich sehr viel Sicherheit, entlasten die Knie-/ Fußgelenke, verhindern, dass die Hände anschwellen und eignen sich nebenbei zum Aufbau von Zelt oder Tarp. Meine sind übrigens MYOG und wiegen 185g das Paar. Die müssen aber auch mit der richtigen Technik verwendet werden. Die kann man einüben. Sieh dir ansonsten an, was im Rucksack rumklappert und noch nie genutzt wurde. Schmeiß das raus - billiger Gewicht reduzieren geht nicht.2 Punkte -
High Scardus Trail - schon gegangen?
Mia im Zelt und ein anderer reagierte auf sja für Thema
Ist jemand schon mal den High Scardus Trail gegangen? Es ist ein relativ neuer Weg im Grenzgebiet Nordmazedonien, Albanien, Kosovo. Offizielle Website: https://www.high-scardus-trail.com/de/ Ich hätte da ein paar Fragen ;-)2 Punkte -
Fast wie Wildcampen: campu.eu
Blickpunkt und ein anderer reagierte auf Lolaine für Thema
Wildcampen ist gut, allerdings mit Motorrad erfahrungsgemäß teilweise echt nervig. Deshalb ist campu eine Alternative. OT: Ich bevorzuge selbst 1nitetent.com und biete auch einen Platz an. Das finde ich einfach noch näher am wildcampen, da kein Geld den Besitzer wechselt.2 Punkte -
Hebridean Way Mai 2026
eric und ein anderer reagierte auf waldhummel für Thema
Tag 5: Mi 13.05. (20km) Moorcroft - Lochmaddy (Bus nach Berneray, John's Bunkhouse) Nachdem der Wind noch weitere zwei Tage kräftig aus Norden kommen soll, planen wir weitere Hostelübernachtungen und einen Ruhetag ein. So haben wir heute nur angenehme 20km vor uns, die wir bei Sonnenschein beschwingt beginnen. Es geht auf schönen Pfaden durchs Moor und wir sehen Rotwild, das sich aber schnell verdrückt. Der Weg führt an einer kleinen Galerie vorbei, wo uns die freundliche Besitzerin und die wunderschönen Bilder sehr begeistern. Wir erwerben eines davon, welches uns nach unserer Rückkehr direkt nach Hause geschickt wird! Im gemütlichen Langass Lodge Hotel genehmigen wir uns Tee und Kuchen. Wir sehen einen Steinkreis und laufen tatsächlich durch einen kleinen Wald. Hier gibt es einen kleinen Shelter, in dem man auch übernachten kann (Platz für zwei Personen). Der Wald ist dafür leider nicht geeignet (Bäume stehen eng, es ist hügelig und teilweise auch sumpfig). Die anschließenden 8 km Straße geht man angenehmerweise ohne Autoverkehr auf der „old road“, parallel zur neuen Straße. Die Landschaft ist angenehm anzusehen. Der Nachmittagsbus bringt uns dann nach Berneray, wo wir ein Doppelzimmer im gemütlichen John’s Bunkhouse (Preis-Leistungssieger!) bekommen haben. Der Berneray Shop ist gut sortiert und wir kaufen gut ein. Zum Shop gehört auch noch ein Bistro, in dem man sowohl Kaffee trinken als auch Essen kann. Tag 6: Do 14.05. Ruhetag auf Berneray, Berneray Hostel Leider können wir nur eine Nacht in John’s Bunkhouse bleiben. Also warten wir im Bistro auf den Mittagsbus, der uns zum Berneray Hostel bringt, welches ca. 4km entfernt ist. Wir genießen einen sonnigen Nachmittag am windgeschützten Strand und einen ruhigen Abend im Hostel. Außer uns sind nur noch zwei weitere Gäste da, wir haben unser Zimmer für uns allein. Tag 7: Fr 15.05. (18km) Lochmaddy – Berneray Der Busfahrer amüsiert sich darüber, dass er uns nach Lochmaddy bringt, nur damit wir zurück nach Berneray laufen können… Der Wind ist immer noch da, aber immerhin nicht mehr in Sturmstärke und wir freuen uns über zwei landschaftlich sehr schöne und gut zu gehende Moorpassagen mit fantastischen Aussichten. Am Berneray Ferry Terminal angekommen nutzen wir den Fish&Chips Takeaway (das Bistro ist nur 500m entfernt) für das Abendessen und treffen Lynn wieder (und zum letzten Mal). Das Wartehäuschen ist so geräumig, dass wir dort einfach unsere Isomatten hinlegen und windgeschützt schlafen. Entgegen des an der Tür angebrachten Hinweises wird die Tür weder automatisch noch manuell abgeschlossen. Tag 8: Sa 16.05. (19km) Leverburgh - Horgabost Campsite Die Morgenfähre bringt uns rüber nach Harris. Dort bietet der „Butty Bus“ bereits frischen Kaffee und Frühstück an. Im Community Shop kaufen wir sicherheitshalber Vorräte für 4 Tage ein, denn zwischen Leverburgh und Stornoway gibt es lediglich noch in Tarbert einen Supermartk, und der hat sonntags geschlossen. Der Weg führt in ein weites Tal, umgeben von beeindruckenden Bergen. Hier kommt Highland-Feeling auf! Durch das Moor führt aber leider kein gut angelegter Schotterdamm mehr, sondern lediglich ein Torfpfad mit Entwässerungsgräben. Es ist recht matschig, lässt sich aber noch ganz gut gehen. Der Weg führt über einen Pass wieder hinunter zum Meer – Ausblick auf Traumstrände! Nach einem kurzen Straßenstück geht es wieder hinauf auf den Berg. Die nun folgende Passage empfinde ich als die schwierigste des ganzen Trails. Es geht weglos über sehr unebenes, sumpfiges Gelände an der steilen Bergflanke entlang. Da ich weder trittsicher noch schwindelfrei bin, zudem kurze Beine und ein kaputtes Knie habe, ist das sehr anstrengend und stressig für mich. Die 6km ziehen sich wie Kaugummi. Ich bin erleichtert, als wir zum Horgabost Campsite absteigen können. Dieser Campingplatz ist sehr schlicht, die Küche ist winzig. Immerhin kann man zu Büroöffnungszeiten ein paar Nahrungsmittel erwerben. Der Wind ist mittlerweile tatsächlich wieder moderat und kommt aus südlicher Richtung. Als wir unser Zelt aufstellen, beginnt es zu regnen.2 Punkte -
Wassersport - der leise Tod des Ertrinkens - wie man Ertrinkende erkennt
mtb_squirrel und ein anderer reagierte auf khyal für Thema
Ich bin durch´s OCJ auf den Link gestossen, ich denke, gerade User, die auf Wasser unterwegs sind, wo das Wasser auch bademaessig genutzt wird, sollten das mal durchgelesen haben...2 Punkte -
Suche Empfehlung für ultraleichten Rucksack (90–110 Liter) für 4 Wochen Wildnis in Sibirien
trekkman und ein anderer reagierte auf khyal für Thema
Wenn Du mit 90 l und der Möglichkeit sehr viel aussen drauf schnallen zu können, hinkommst, überleg Dir den HMG Porter Pack 85 (ja wird da inzwischen mit 85 l angegeben, aber ich habe ihn selber seit Jahren und 90 l Hauptfach hat er locker. Bin damit schon mit einem Startgewicht bis in die Mitte der 20er unterwegs gewesen (tja bis 12 Tage Lebensmittel, 3 Wochen Brennstoff, vernünftiges Packraft, Paddel, Weste usw wiegen halt bei Hybridtouren muß ich auch nicht zu häufig haben 😁) und insofern sich so ein Gewicht überhaupt komfortabel trägt, geht das mit dem Teil sehr gut, auch im Vergleich besser als manch Anderer, bei < 1,3 kg Rucksackgewicht. Der Rucksack hat auf beiden Seiten 3 waagerechte 20 mm Gurte mit Schnellverschluß-Schnallen, die man auch überkreuz benutzen kann und die zuverlässig auch schwerere Beutel halten, über die gesamte Rückseite laufen 2 Daisychains, daß man auch da super Ausrüstung bestetigen kann, ober drauf ein Y-Riemen, da geht auch noch leichte Ausrüstung, wenn nötig. Würde ja gerne mal ein Pic anhängen, wo er wandelnde Schrankwand spielt, bin aber z.Z. auf dem Boot... btw ich kenne inzwischen so Einige, die das Teil haben, oder eine Nummer kleiner mit 70 l (hatte ich früher) da sie sehr viel oder schwere Ausrüstung transportieren und super zufrieden sind.2 Punkte -
Suche Empfehlung für ultraleichten Rucksack (90–110 Liter) für 4 Wochen Wildnis in Sibirien
Numinex und ein anderer reagierte auf Lolaine für Thema
"....40 Tage lang mit 65 kg Gepäck in die Wildnis..." Bei solch einer masochistischen Aktion spielt dann das Gewicht des Rucksacks auch keine Rolle mehr.2 Punkte -
Wasserfilter - Katadyn BeFree - Wiederverwendung des Filters?
geoback und ein anderer reagierte auf BusySloth für Thema
Mein Sawyer Filter lag mal zwei Jahre herum, da ging nichts mehr durch. Ich habe ihn mit Osmosewasser über mehrere Tage hängend gelagert. Nach einem tagen kamen die ersten Tropfen, nach einem weiteren Tag ist es dan wieder gelaufen wie vorher. Vor dem erneutem einlagern spüle ich den Filter mit Osmosewasser und einer Chlordioxidlösung, die etwas höher dosiert ist als man es zur Trinkwasser aufbereitung nutzt.2 Punkte -
GR11 - kein Platz auf dem Refugio de Góriz
hike_and_paddle und ein anderer reagierte auf marieke333 für Thema
2 Punkte -
Flasche für Olivenöl
schwyzi und ein anderer reagierte auf Wayne Schlegel für Thema
Bin direkt ins Labor und hab einen subjektiven Versuchsaufbau gestartet. Mit arthritischen Händen (also eher mittelmäßiger Druck durch mich aufbaubar): 20 Sekunden für 20 gramm Olivenöl bei 21°C Zimmertemperatur (Viskosität des Öls ist ja temperaturabhängig). 24g ohne den Ring. (Kann den Beitrag oben nicht editieren)2 Punkte -
Entstehung meines ersten Rucksacks
BleiStift und ein anderer reagierte auf jakob-ineurope für Thema
Ich bin kein Muttersprachler – sorry, falls nicht alles ganz korrekt übersetzt ist. Toll gemacht mit diesem Rucksack. Ich bewundere deine Ausdauer. Die Rolltop-Öffnung könntest du eventuell so gestalten, dass sie auch als Loadlifter funktioniert, aber das ist kein einfaches Design. Ich hatte das an meinem vorherigen Rucksack, den ich zehn Jahre lang benutzt habe. Das spart einige Gurtbänder ein – und das ist ungefähr der schwerste Teil des Rucksacks. Ich glaube, bei den Schultergurten solltest du dich an Laufrucksäcken oder Laufwesten orientieren. Tragekomfort an den Schultern hängt nicht einfach von viel Polsterung ab, sondern vor allem davon, dass das Gewicht gut und gleichmäßig verteilt wird. Bei deinem Foto mit dem festgenähten Hüftgurt würde ich empfehlen, den Hüftgurt nicht in einem rechteckigen Muster festzunähen, sondern eher in Form eines Trapezes mit der kurzen Seite oben. Dann steht der Hüftgurt automatisch in einem konischen Winkel und kann mehr Gewicht tragen.2 Punkte -
Zelt für Große
schwyzi und ein anderer reagierte auf Wayne Schlegel für Thema
Hatte vergessen hier ein Update zu geben. Es wurde letztlich das X-Mid 1 in der solid Variante. Hatte noch ein bisschen mehr angespart und es dann im späten Herbst bestellt. Nach nun 16 Nächten darin, unter anderem mit Frost und Sturm und zuletzt ordentlich Regen bei 4 Tagen Urwaldsteig, bin ich sehr zufrieden: ich passe gut rein und mit Mummy-Pad ist auch noch ein bisschen Platz für Gear am Fußende. Solid passt auch ganz gut, weil ich viel in den Randzeiten der Saison unterwegs bin. Überlege ggfs. noch das Mesh-Inner für die warme Zeit zu kaufen, aber ich wollte erstmal abwarten wie sich das solid inner diesen Sommer schlägt. Danke für den ganzen Input.2 Punkte -
Ich kann meine Müsli.... (Frühstücksalternative)
Hans-Jürgen und ein anderer reagierte auf Wayne Schlegel für Thema
Meine Basis: Haferflocken Chia Leinsamen Flohsamen Variiert wird dann wie folgt: Süß: Vollmilchpulver Proteinpulver in verschiedenen Sorten (Straciatella, Kakao, Kaffee, Karamell, Berry, Vanille...) Gefriergetrocknetes Obst (Erdbeere, Banane, Himbeere, ...) Trockenobst (Datteln, Moosbeeren, ...) Instantkaffee (lecker in Kombi mit Schoko-Protein) Kakaopulver M&Ms Peanut Kakaonibs Granola Nüsse Erdnuss- oder Mandelbutter Herzhaftes Frühstück: Ei/Käse: Käse Öl (Kokos) getr. Gemüse (Paprika, Zwiebel/Röstzwiebel, Lauch/Frühlingszwiebel/Schnittlauch) Walnüsse hartgekochtes Ei, zerbröselt TexMex: Avocado (frisch) Mais/Bohnen Käse (Cheddar) Jalapeno Zitrone Tacogewürz/Paprikapulver Mediterran: gekörnte Gemüsebrühe getr. Tomaten Oliven Feta Oregano/Basilikum Olivenöl Ja, bleibt halt trotzdem Haferschleim. Aber mit genug Abwechslung, dass ich da ein paar Tage drauf klarkomme.2 Punkte -
Zenbivy Nachbau
DerDirch und ein anderer reagierte auf alpenhippie für Thema
@Wulf Vielen Dank das ist wirklich super hilfreich, genau das habe ich gebraucht!2 Punkte -
HRP ab ca. 20. Juli - Notfallkommunikation, Papierkarten
dabbelju und ein anderer reagierte auf Martin für Thema
Ich kann mich nicht erinnern, große Probleme mit dem Handyempfang gehabt zu haben. Auch waren die Ruten gut besucht. Die Satelliten - Notfallfunktion deines Apple oder Pixel-Telefons gebe es da auch noch. Zum Thema Papierkarten: ist nicht ein 2. Handy ne bessere Option heutzutage? Ausgeschaltet und in einem stoß-sicheren Gehäuse? Das deckt viel mehr Szenarien ab, als eine Karte. Karten sind gut bei verlorenem oder leerem Telefon oder gelöschter Mapping-Software. Navigation ist mit einem Smartphone jedoch einfacher und ich habe auch ein Backup für Kreditkarten, Notruf, Fahrkarten, .... Ich habe kein so hohes Sicherheitsbedürfnis/ oder Risikobewusstsein, daher nehme ich auch das nicht mit.2 Punkte -
Nun für mich erprobt: Alpenblow und Zero Pump 2 … bereits in einem anderem Beitag (siehe: Erprobt: Zero Pump 2) erwähnt. Habe nun die Zero Pump, die Zero Pump 2 und die Alpenblow in meinem Besitz… Die Zero Pump 2 kann (m)eine Luftmatte tatsächlich prall aufpumpen. Nachblasen nicht erfordrlich… Gewicht etwa 46 g. Schwerster Adapter plus 12 g. Maximal also 58 g (ähnlich wie gängige Pumpsäcke). Die Alpenblow wiegt mit schwersten Adapter dagegn nur 10 g… Das kleine Ding ist wirklich faszinierend… Habe sie gerade auf einer 15-Tage-Tour auf dem Märkischen Landweg, durch den NP Unteres Odertal, durch das Weltnaturerbe Buchenwälder Grumsin u.a. ausprobiert. Als Stromquelle nutze ich die Powerbank. Telefon müßte für Nutzung als Stromquelle eingeschaltet sein... Die Alpenblow ist wirklich sehr klein, sehr leicht, sehr leise. In zwei, drei Metern Entfernung kaum noch hörbar. Schon gar nicht, wenn mensch beim Lageraufbau eine Menge andere Geräusche produziert… Die Alpenblow pumpt die Matte soweit auf, daß ein einmaliges oder zweimaliges manuelles Nachblasen (je nach genutztem Lungenvolumen) erforderlich ist. Sehr positiv hervorzuheben ist m.E., dass der Konstrukteur/ Hersteller der Alpenblow dies in seiner Produktbeschreibung auch erwähnt. Ebenso der in Deutschland einzig autorisierte Verkäufer Sack&Pack… Fazit: Alpenblow da, wo es leicht und leise sein soll. Die Zero Pump 2 wo es bei Gewicht und Lautstärkre nicht so drauf ankommt, aber die Bequemlichkeit hoch steht...2 Punkte
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Erprobt: Zero Pump 2
Gibbon und ein anderer reagierte auf Ein.Plattfüssler für Thema
… hab ich mir in einem Anfall von Kaufrausch doch tatsächlich die Zero Pump 2 (und sogar die Alpenblow) gekauft. 😉 Hauptfrage war für mich: Kann die Zero Pump 2 (m)eine Luftmatte bis zur vollen, also nutzbaren Härte aufpumpen, ohne manuelles Nachblasen also ? Ergebnis: Sie kann ! Meine Nemo Tensor insulated in Regular Mummy ist in ca. 50 Sekunden prall aufgepumpt. Nachblasen unnötig… Weitere Detail: Das Gesamtgewicht der Pumpe mit dem jetzt 900 mAh Akku (Herstellerangabe) beträgt 46 g. Der schwerste Adapter dann noch 12 g dazu. In der Summe also 58 g. Letzteres ist in etwa das Gewicht eines üblichen Pumpsacks. Gewicht spare ich mit der Zero Pump 2 also kaum… Das Geräusch der Pumpe ist gegenüber dem des Vorgängers erfreulicher Weise nicht lauter geworden. Meinem individuellem Empfinden nach dagegen etwas weniger jaulend. Daher angenehmer. Das kann jedoch exemplarbedingt sein. In 15 Meter Entfernung nachts in freier Landschaft ist das Geräusch der Pumpe kaum mehr hörbar… Das Gehäuse ist weiterhin aus Aluminium. Die Abmessungen der Pumpe unverändert. Der Einschaltknopf ist kleiner geworden. Somit etwas fummelig(er)… Laut Hersteller soll die Pumpe mit dem eingelegten mittels USB C aufladbarem Akku 21 Minuten laufen. Hab ich nicht probiert… Es liegen die bekannten 6 Adapter für alle gängigen Matten bei, auch für die schmalen Ventile älterer Matten (z.B. Therma Rest, schaumgefüllte Matten von Nordisk)… Fazit: Kommt es nicht auf Einsparung an Gewicht und Eindämmung des Laufgeräusches an, ist die Zero Pump meine Wahl (Radreiseen, Padelln)… Ansonsten wähle ich die Alpenblow (Trekking)...2 Punkte -
Ich kann meine Müsli.... (Frühstücksalternative)
BleiStift und ein anderer reagierte auf schwyzi für Thema
Eine ultraleichte Alternative zu "viel Öl" ist auch Backpapier. Damit mache ich meine Dubbbeldose, mein Universal-Kochgerät, zu einer beschichteten Pfanne. Man kann so ein zugeschnittenes Blatt Backpapier durchaus viele Male benutzen, und selbst zwei davon sind gewichtsmäßig vertretbar! (1,8 g/2 Stück) Hier zu sehen Das ist nun ein ganzes Brot, da lege ich beim Backen dann auch Glut oben auf den Deckel, bei Bannock geht's schneller, da kann man einfach den Fladen wenden. Nur mal als Idee...2 Punkte -
Ich kann meine Müsli.... (Frühstücksalternative)
BleiStift und ein anderer reagierte auf SvenW für Thema
Also ich bereite die Bannocks zuhause vor und verpacke sie portioniert in ZIP Beutel. Mein Rezept besteht aus Mehl, Trockenhefe, etwas Salz und Zucker einer Salatkernmischung und einigen Gewürzen. Abends gebe ich diese Mischung in meinen Topf und füge etwas Wasser hinzu und Knete das ganze solange bis ich daraus einen festen Ball formen kann in dem alles Mehl gebunden ist (seeehr vosichtig mit dem Wasser ansonsten wird es schnell Matsch). Das lässt man dann über Nacht im Zelt ruhen, wenn es kalt ist nehme ich den Topf mit in den Schlafsack. Morgens dann nochmal durchkneten und zu einem oder mehreren Fladen mit Durchmesser des Topfes oder der Pfanne formen. Den Fladen einfach in ordentlich Öl und mit geschlossenem Deckel von beiden Seiten anbraten. Temperatur dabei nicht zu hoch ansonsten wird er außen schwarz und bleibt innen roh. Je niedriger die Temperatur umso mehr Zeit hat er noch aufzugehen und fluffiger zu werden. Wenn man sich morgens spontan für Bannock entscheided kann man ihn auch mit warmen Wasser anrühren und dann noch 30min im warmen gehen lassen. Ist dann meistens etwas kompakter, schmeckt aber trotzdem gut. Ich habe dafür die Trangia Antihaft Panne dabei, mit genug Öl und reduzierter Hitze geht es aber auch in unbeschichteten Töpfen.2 Punkte