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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 15.12.2025 in Beiträge
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Ich wünsch Euch Allen ein schönes neues Jahr. Ich hoffe, daß es weiterhin so friedlich, freundschaftlich im Forum bleibt, daß viele interessante Threads mit interessanten Fragen / Antworten entstehen und werde mich als Betreiber bemühen, diesen tollen Schatz mit ca 250.000 Beiträgen möglichst gut zu bewahren / unterstützen. Uns allen wünsche ich tolle Touren, tolle Begegnungen mit netten Menschen, frei nach dem alten Spruch „Ein Fremder ist ein Freund, den Du noch nicht kennengelernt hast“ und lasst Euch nicht zu sehr vom Alltag und seinen Herausforderungen „auffressen“.19 Punkte
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Die Toilettenpapier „Innovation“
Gibbon und 14 andere reagierte auf Blickpunkt für Thema
15 Punkte -
0°C 900Cuin Daunenquilt <400g - Cumulus Style
nitram und 13 andere reagierte auf Clumsiness für Thema
Hallo zusammen, ich möchte euch hier mein letztes Projekt vorstellen und damit dem Forum sowie denjenigen danken, deren Beiträge mich dazu inspiriert haben – und gleichzeitig ein bisschen etwas zurückgeben. Da ich überhaupt erst seit September 2025 nähe und MYOG-Projekte umsetze, bin ich jederzeit offen für Verbesserungen und Tipps, um die Verarbeitungsqualität weiter zu verbessern, vorallem im Bezug auf die Haltbarkeit. Mein erstes Projekt in diesem Jahr war ein Daunenquilt, der einen ähnlichen Schnitt wie mein Cumulus 250 haben sollte, jedoch mit etwas mehr Loft und aus leichterem Material gefertigt ist. Verwendete Materialien: 22 g/m² 10D Taft von AdventureExpert in Blau und Schwarz 250 g 900 cuin Daune von ExTex 25 g/m² Moskitonetz von ExTex 2,5 m 2 mm elastische Kordel mit 4 Kordelstoppern von AdventureExpert 3 × 15 mm Flachverschlüsse von ExTex Alterfil S150 mit Microtex-70-Nadeln Die Form des Quilts ähnelt vielen gängigen Modellen und wurde – wie erwähnt – vom Cumulus 250 inspiriert. Es handelt sich also um einen eckigen Quilt, der im Fußbereich (ca. 80 cm) zu einem Trapez zusammenläuft. Die Maße betragen 140 cm oben, 110 cm unten bei einer Länge von 190 cm. Als Änderung gegenüber dem Cumulus habe ich einen versetzten Kordelkanal am Halsbereich eingearbeitet, um eine Art Wärmekragen zu erzeugen. Nach einiger Recherche und vielen Überlegungen habe ich mich von @Capere inspirieren lassen und mich für Unterbrechungen in den Baffle-Kanälen entschieden. Die Bafflestücke sind 5 × 4 cm groß (+2cm Nahtzugabe), und mit einem Overfill von 15 % wollte ich eine Komforttemperatur von etwa 0 °C erreichen. Die Lücken zwischen den Bafflestücken sind jeweils 5 cm breit. Die finalen Maße des Quilts stimmen auf ± 1 cm. Der Loft beträgt im Durchschnitt etwa 6,5 cm, was rechnerisch einer Komforttemperatur von knapp –5 °C entspricht, wenn ich es richtig verstanden habe. Das muss natürlich noch in der Praxis getestet werden! Für Interessierte: Die Arbeitszeit (ohne Planung etc.) betrug rund 12 Stunden. Der fertige Quilt wiegt mit 250 g 900cuin Daune beeindruckende 399 g und ist somit ca. 140 g leichter als mein Cumulus-Quilt – bei etwa doppeltem Loft! Hier der fertige Quilt und nochmal neben seinem Vorbild - Cumulus 250. Zum Schluss habe ich noch eine Frage an die erfahrenen Leute hier im Forum: Der untere Teil (80 cm) des Quilts ist noch nicht geschlossen, da ich zwischen zwei Optionen schwanke: Einen 3 mm-Reißverschluss (80 cm) einnähen und den Quilt so optional auch als Decke nutzbar machen – gerade bei Touren, bei denen die Temperaturen stärker schwanken und auch wärmere Nächte dabei sind. Die 80 cm vernähen und den Quilt unten dauerhaft schließen. Dabei bliebe er zwar die Kopfseite offen, ließe sich aber per Kordelzug schließen, hätte also zugleich eine kleine Lüftungsoption. Welche Variante bevorzugt ihr – und was spricht eurer Meinung nach dafür beziehungsweise dagegen? Beste Grüße Joschua14 Punkte -
Impressionen von Touren
fettewalze und 9 andere reagierte auf nitram für Thema
Nationalpark Thy, Dänemark Ydby bis Sjorring 01.01. – 05.01.2026 Mittlerweile im sechsten Jahr machen Stephan und ich uns gemeinsam in den Morgenstunden des Neujahrstages in Richtung Bahnhof auf, um das beginnende Jahr mit einer Mehrtageswanderung zu begrüßen. Die Zugfahrt ist fest eingeplant zum Schlafnachholen und Ausnüchtern nach der jeweils abgefeierten Silvestersause. Dieses Mal haben wir uns den Nationalpark Thy in Dänemark herausgesucht, wo 2020 alles seinen Anfang nahm. Nach 1,5 Stunden Schlaf ging der Zug um 6:37 Richtung Norden wo wir gegen 19:30 unser Ziel Ydby erreich haben. Nach den ersten 500 Metern in die falsche Richtung hat dann alles mit der Navigation perfekt geklappt (Danke Stephan!), sodass wir nach ca. einer Stunde bei Schneefall und kühler Prise unseren ersten Shelterplatz erreichet haben. Schön geschützt in einem Wäldchen gelegen mit überdachtem Unterstand, einer Schlafhütte (wohl eher als Picknickhütte gedacht) und einem Toilettenhäuschen. Nach kurzem Abendessen aus der Tüte und warmem Tee haben wir eine erholsame Nacht verbracht. Der Wetterbericht hatte Temperaturen unter Null, Schneefall und starken Wind für die kommenden Tage vorhergesagt und Recht behalten. Der Wind blies uns immer schön von Norden heftig ins Gesicht und unsere kälteste Nacht lag bei-5 Grad. Wir waren vorbereitet und kamen gut zurecht. Der zweite Tag ging nach Hurup, wo wir eine kurze Buspassage ans Meer nach Agger eingelegt haben und ja, wir waren die einzigen Fahrgäste. Von hier, begleitet vom besagten Wind, sind wir teils am Strand teils in den Dünen Richtung Lyngby mit einer kurzen Pause am Lodbjerg Leuchtturm gewandert, um dort im Redningshus, einem umgenutzten Gebäude, in welchem früher das Rettungsboot gelagert wurde, zu nächtigen. Dort finden sich neben Tisch und Stühlen 4 Doppelstockbetten und ein Elektrokocher zum Wasserkochen. Wer sich das gemütlich und wohlig vorstellt, liegt falsch, es war saukalt. Als Zuckerle allerdings gibt es einen Waschraum mit Toilette und kleiner Elektroheizung. Der folgende Tag, nach einer echt kalten Nacht, hat uns nach Norre Vorupor geführt, wo wir zur Abenddämmerung gegen 16:00 Uhr eintrafen, um uns geplanter Weise in der einzig geöffneten Gastronomie, dem Vesterhavscafeen, die Zeit tot- und die Bäuche vollzuschlagen, begleitet von einem zunehmend mulmigen Gefühl bei Anblick des zunehmenden Schneefalls und Windes. Schnell recherchiert man da nochmal den Windchilleffekt bei vorausgesagten -5 Grad. Gegen 19:00 ging es dann gut eingepackt und mit einer nötigen Prise Humor raus in die Elemente und die etwa eine Stunde dauernde Wanderung zum nächsten Shelter war herrlich, teils mit Stirnlampen, teils ohne durch schöne Natur zu einem tollen Übernachtungsplatz, wo wir die Nacht gut geschützt verbringen konnten. Die nächste Etappe hat uns nach Klitmöller geführt, bekannt auch als Cold Hawai, da hier offensichtlich schöne Wellen zum surfen zu finden sind. Wir haben vier Surfer, mit dicken Neoprens ausgestattet, gesehen, was uns großen Respekt eingeflößt hat. Kleineren orthopädischen Unpässlichkeiten und dem Umstand, dass wir in Klitmöller keine gemütliche Gastronomie finden konnten, wo wir die Zeit abhängen hätten können, geschuldet, haben wir uns spontan gegen eine letzte Nacht draußen und für eine Nacht in einer günstigen und entspannten Unterkunft entschieden. Selten hat warm duschen so gut getan. Der letzte Tag hat uns bei schönem Wetter (kalt war’s trotzdem) zu unserem Ziel Sjorring geführt, von wo aus wir mit dem Zug nach Fredericia gefahren sind, um nach einer weiteren Hotelübernachtung am 06.01.26 wieder über Hamburg zurück nach Karlsruhe zu reisen. Das sechste Mal in Folge und dann noch an einem schon bekannten Ort, ist das nicht langweilig? Sowas von Nein!10 Punkte -
Impressionen von Touren
Linkshaenderin und 7 andere reagierte auf HEB für Thema
waren am Wochenende zwei Nächte im Sauerland. Tiefsttemperaturen rund -16 Grad. Musste schon alles anplünnen, um ruhig zu schlafen An meiner äußersten Schicht ist beim Wandern sogar der Schweiß gefroren^^ Temperaturmanagement kann ganz schön anstrengend sein. Kennt ihr die Sticker, die die Temperatur am Topf anzeigen? Finde ich recht praktisch. So kann man etwas Gas sparen, wenn man nur Tee oder Kaffee machen will.8 Punkte -
ich bin ein großer fan der stirnlampe petzl bindi (offiziell: 35g nachgewogen: 34g) weil sie für mich die sinnvollste bedienung, die passensten leuchtstärken und lichtmodi sowie ein gutes gewicht/akkuausdauer verhältnis besitzt. nun warte ich schon seit jahren sehnsüchtig auf ein update von micro-usb auf usb-c, da dies für mich das einzig große manko der stirnlampe ist. am 01.12.25 kam nun die ablöse für die bindi raus und trägt den namen petzl swift lt (offiziell und nachgewogen: 43g), es handelt sich aber nicht nur um ein update sondern um eine ganz neue stirnlampe die leider ein paar verschlechterungen beinhaltet die sie für mich leider unbrauchbar macht. folgende unterschiede gibt es: verbesserungen: - usb-c anschluss - bessere 3. helligkeitsstufe - kopfband individuell austauschbar neutral: - neigung nicht mehr stufenlos verstellbar verschlechterungen: - das rotlicht geht nicht mehr an ohne dass vorher das weiße an war - das rotlicht streut nicht mehr so gut und ist jetzt ein zu hellerer spot - 9g schwerer mit originalband - größer und schlechteres design - die akku LED, die nach dem aus machen nachleuchtet, ist heller6 Punkte
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0°C 900Cuin Daunenquilt <400g - Cumulus Style
khyal und 4 andere reagierte auf FlorianHomeier für Thema
5 Punkte -
Packra(f)t-Tour auf dem Nam Xueng in Laos
Gibbon und 3 andere reagierte auf ultraleichtflo für Thema
Habe einen richtig coolen Fluss zum Packrafting in Laos gefunden Der Fluss läuft ca. 50 km östlich parallel zum Nam Ou River und mündet im Mekong bei Luang Prabang Der Fluss ist durchaus als Rafting River bekannt. Vorallem der untere Teil von Pakseng nach Luang Prabang, wo während der Regenzeit auch Passagen bis Wildwasserstufe IV zu finden sind. Der obere Abschnitt dagegen ist dagegen kaum bekannt Ich habe 70 km flussaufwärts angefangen, in Vieng Kham 50 km östlich von Nong Khiaw, einem bekannten Touristenspot am Nam Ou. Der Ort gefällt mir persönlich nicht so toll, aber Muang Ngoi 1 Stunde mit dem Longtail flussaufwärts ist einer meiner Lieblingsspots in Laos. Ich wollte ursprünglich von Muang Khua den Nam OU in 2-3 Tagen bis Muang Ngoi hinunterpaddeln. Aber leider war der Name Out wegen diverser Staudâmme einfach still wie ein See. Und so fuhr ich mit dem local Boot. Also habe ich mir stattdessen den ziemlich unbekannten Nam Xueng vorgenommen. Es gab ziemlich wenig Informationen über diesen Fluss, besonders nicht über den oberen Teil und es war schwierig überhaupt dort hinzukommen. Ich hatte zum ersten Mal vor Jahren von diesem Fluss gehört. Von einen local guide, der sogar deutsch sprach. Damals hatte ich aber nur mein Abfibio Nano dabei. Jetzt hatte ich das, MRS Alligator 2 S dabei Ich bin also erstmal einen Tag vorher den Fluss mit einem Moped erkunden gegangen. In Nong Khiaw wollte oder konnte mir keine lokale Reiseagentur weiterhelfen. Obwohl sie Kayaktouren anboten. Der Weg hin und zurück ging über eine nur teilweise asphaltierte Straße und die Landschaft und die Straße und auch armen staubigen Dörfer haben mich an Nepal erinnert. Ich bin dem Fluss ein paar km gefolgt, um einen Eindruck zu bekommen Es sah machbar aus und der Fluss schien eine ordentliche Fließgeschwindigkeit zu haben. Also fuhr ich zurück nach Nong Kiaw und nahm am nächsten Tag einen local Bus ( was etwas besser war s auf dem Moped, trotzdem schluckte man auch im Bus ordentlich Staub ) wieder nach Vieng Kham, wo ich in einem Guesthouse übernachtete. Hier sprach keiner Englisch, sondern nur laotisch oder Vietnamesisch. Am nächsten Morgen habe ich mir einen gebratenen Reis mit Gemüse und Schweinefleisch in einer Plastiktüte mitgenommen als Lunchpaket. Wo ich übernachten sollte war mir unklar. Auf Google Maps oder Maps.me waren keine Orte eingezeichnet, zu klein bzw. namenlos Ich hatte eine Mosquito Hängematte von Cocoon und einen Schlafsack dabei. In Nordlaos ist es am Tag geschmeidige 30 Grad, aber nachts kühlt es bis auf 10 Grad runter Vielleicht würde ich ja auch in einem Dorf am Fluss ein Guesthouse oder ein Homestay finden oder Ich trug mein Packraft hinunter zum Fluss und bereitete es vor. Ich hatte nur leichtes Gepäck. Was ich in der Burgtasche und im Fußraum verstaute. Mein Hauptgepäck hat ein Freund nach Liang Prabang vorausgebracht, der auch mit Packraft dabei war. Aber der hatte sein Packraft zuvor an einem Stacheldraht aufgeschlitzt und dem erschien meine Unternehmen etwas zu riskant Das Essen deponierte ich hinter dem Sitz, da es dort am kühlsten zu sein schien. Ich kam aber erst um 10:30 los und genau zu der Zeit löste die Sonne die Wolken und Nebel auf Hier gab es jeden Morgen einen dichten mystischen Nebel. Für den ersten Tag hatte ich mir vorgenommen etwas die halbe Strecke bis Pakseng zu schaffen. ca. 30 km Etwas mulmig war mir schon, so allein auf dem unbekannten Fluss ohne echte WW Erfahrung und ich hatte auch meine aufblasbare Schwimmweste zuhause vergessen... Auch weiß man nie ob in dem Gebiet nicht noch irgendwo Streubomben und Minen aus dem Vietnamkrieg liegen. Die Flüsse dort dürften wichtige Transportwege des Vietkong für Waffen und Munition gewesen sein. Und Laos ist deshalb heftig von den Anerikanern bombardiert worden Der Start war recht rasant unter der Dorfbrücke hindurch, dicht an einem Brückenpfeiler vorbei. Das hatte ich mir am vorherigen Abend gemerkt. Der Fluss verlief zuerst sehr kurvig und am Ufer sah ich ein paar Goldwäscher Der Fluss hatte hier einen recht niedrigen Wasserstand, so dass ich mich gelegentlich flach auf den Rücken gelegt habe, um nicht aufzusetzen. Der Fluss floss zunächst recht gemächlich, ab und zu kleine Stromschnellen Fortsetzung folgt4 Punkte -
Ach - scheiß drauf!4 Punkte
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Schau mal hier: https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146404-test-einer-verklebung-von-dcf/#findComment-840067 In das Tarp passt auch ein 3F inner rein. Kann man auch mit verschließbaren Front-Paneelen bauen: Oder sogar als Zelt konstruieren. Damit wird der Aufbau einfacher aber dann ist die Fläche aber nicht mehr zweidimensional. Prototyp in Tyvek: VG. -wilbo-4 Punkte
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Vorstellungsthread
Thorsten81 und 3 andere reagierte auf Sanil für Thema
hi leute! seit vielen jahren lese ich hier immer wieder mit, auf der suche nach neuen ausrüstungslösungen & erfahrungswerten. dank des forums sind mir viele fehler erspart geblieben und ich hab mich seit der entdeckung mega gefreut über ähnliche ausrüstungsnerds und grammzähler nun habe ich beschlossen mich mal vorzustellen und vielleicht auch einen teil zum forum beizutragen. ich bin sanil, 39 jahre, aus der nähe von aschaffenburg. ich habe die liebe zu fernwanderungen ca. 2013 entdeckt und schon ein paar tausend km unter den sohlen. seit neustem habe ich die freude am wandern mit barfußschuhen entdeckt, im oktober war meine erste größere tour damit auf dem eifelsteig. meine nächste richtig große tour starte ich im august 2026, da möchte ich von zuhause nach süditalien laufen was mit vorraussichtlich ca. 2200km meine längste tour am stück werden wird. liebe grüße sanil4 Punkte -
Die Toilettenpapier „Innovation“
TheRebel und 2 andere reagierte auf ChristophW für Thema
Hach, bedrucktes bzw sogar beBILDertes Papier nehmen, um sich den Ar*** abzuputzen, ist doch ein alter Hut. Mein Lerneffekt damals: die beBILDerte Variante taugt nicht mal richtig dafür, alles eher verschmiert. Schmierenblatt also? 😁3 Punkte -
@Wanheda Das ist typisch, für die Art von Zelt! Hatte ich mal und habe es sehr schnell wieder verkauft. Ich weiß ja nicht, in welchen Jahreszeiten du so unterwegs bist. Denn wenn du nur im Frühjahr, Sommer und Herbst (3 Jahreszeiten) wandern gehst, kann ich dir, wenn du viel Platz haben möchtest, eine Kombi aus Tarp und Messhelter empfehlen. Ich nutze als Shelter die winzig kleine Hundehütte, das Simplex 1 Personen Meshtent von Liteway. Man muss schon hinein kriechen, aber es ist auch nur zum Schlafen da. Pluspunkt sind für mich die hochgezogenen Seitenwände, ist es absolut Windstill im Shelter. Wenn man sich umziehen will, oder im Sitzen kochen möchte, hängt man das Ding einfach aus, am vorderen Ende und bums, haste eine absolut geräumige Unterkunft. Ich würde dir ein Tarp empfehlen, mit mindestens 3x2 Metern. Ich nutze ein Yama Mountain Gear Tarp, das hat mehrere eingenähte Schlaufen, um den „Schlafsarg“ in verschiedenen Positionen einhängen zu können. Tarp wiegt 405g und das Shelter 310g. Es geht natürlich um einiges leichter, wenn du ein DCF Tarp benutzt, aber das kostet halt. Ich habe beides beim Kleinanzeiger gebraucht gekauft und habe zusammen weniger als 200€ bezahlt. Bin komplett begeistert davon. Ich habe keine anderen Fotos auf die Schnelle gefunden, aber im ersten Bild habe ich das Shelter noch ganz vorne eingehakt. Mitlerweile hake ich es ganz hinten ein, das Shelter ist ja vorne und hinten geschlossen, so das ich vor dem Shelter, aber unter dem Tarp, fast einen ganzen Meter Platz habe. Außerdem sei noch festgehalten, das es an den Tagen, als die Fotos entstanden, Regnen sollte. Deshalb habe ich es relativ tief abgespannt. Bei gutem Wetter kann man es natürlich noch wesentlich höher aufstellen, dann haste Platz wie in einem Palast. Bin kein Freund von Seitliche Ein- und Ausstiegen, da außer beim Rainbow, immer die Problematik besteht, das man überm Kopf- und Fußende die schräg anfallenden Wände hat. Ich bin eher für A-Frame Zelte zu begeistern. Allerdings ist mein am häufigsten benutztes Zelt, das Tarptent Protrail. Das ist sicherlich nix für dich, weil man dort aus anderen Gründen kaum Platz hat. P.S. Das Shelter ist übrigens 210cm lang, wenn mich nicht alles täuscht. Ich bekomme meinen gesamten Quatsch am Fußende untergestellt und lasse nur die Sachen, die nachts oder am Morgen brauche, vorne. Kocher, Kaffee, Lampe, etc…3 Punkte
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Es ist ja schon alles gesagt worden, aber noch nicht von allen Befestigung, Inlet: ich kann dem NICHTS abgewinnen. Aber - ich bevorzuge breite Quilts. Je kälter desto breiter. Dabei rotiere ich zuweilen oft, deshalb ist die geschlossene Fußbox so wichtig. Deshalb funzen auch Inlets, Bänder usw auch gar nicht bei mir. Fußbox straff ziehen, auf den unteren Quiltrand legen (bin Seitenschläfer) und den anderen Rand vorne unterstopfen. Fußbox ist überhaupt der Faktor bei mir. Ggf. noch paar Cam Snaps dran, um die Fußbox zu verlängern. Ich nähe meistens Bestandsschlafsäcke oder neu gekaufte um, habe auch den Forumsquilt genäht, funktioniert beides. Gewichtsersparnis nach Umnähen ca 1/4 bis 1/3 (Sommerquilt). Fleecehoodie oder Mütze sollte dann aber am Start sein, die Rayway Methode mit Kopf halb einwickeln geht nur bei extralangen Quilts, wo man somit die Extralänge 99% umsonst mitschleppt, Mütze/Hoodie kann man ans Wetter anpassen. Kalte Hüfte: Da drückt man ja auch die Isommatte am meisten ein, vor allem LuMas. Da eventuell ein Stück Schaummatte unterlegen, in der Größe vom Fußabtreter (oder dass es in den Rucki am Rücken genau passt).3 Punkte
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Neue Ultraleicht-Ausrüstung
sevenfifty und 2 andere reagierte auf icefreak für Thema
Update: Test nachts im Wald, ca -7º, Abstieg nach Klettersteig (war mein Backup Handschuh). Mit einem Decathlon Unterzieh-Fleecehandschuh eine sehr funktionale Kombi: Sehr warm, da geht noch mehr. Auch mit Klappe drüber hat die Innenhand guten Grip an Geländern, Leitern etc. Dünne Fleecehandschuhe 25g Kombi gesamt 111g3 Punkte -
Vorstellungsthread
Thorsten81 und 2 andere reagierte auf Clumsiness für Thema
Hallo zusammen, mein Name ist Joschua, ich bin 30 Jahre alt und komme aus NRW. Seit September 2025 bin ich stiller und begeisterter Mitleser im Forum – vor allem im Bereich MYOG –, durch den ich überhaupt erst auf das Forum gestoßen bin. Seit einigen Jahren liebe ich es, wandern zu gehen, insbesondere auf mehrtägigen Abenteuern und Trails. Dieses Jahr hat mich die Begeisterung für UL-Ausrüstung gepackt, weshalb ich zwangsläufig auch auf MYOG gestoßen bin. Bis August 2025 hatte ich persönlich noch nie eine Nähmaschine oder Ähnliches angefasst. Durch dieses Forum habe ich jedoch extrem viel Inspiration und Wissen aufgesaugt, was dazu geführt hat, dass ich mittlerweile zwei Rucksäcke, drei Synthetik-Quilts und einen Daunen-Quilt hergestellt habe – und natürlich noch viele weitere Projekte in Planung habe. Mein Baseweight liegt aktuell bei ca. 4,2 kg, Tendenz sinkend. Um dem Forum auch etwas zurückzugeben, werde ich mir demnächst die Zeit nehmen, meine MYOG-Projekte vorzustellen und dem ein oder anderen Member, der mich beim entsprechenden Projekt inspiriert hat, zu danken. Beste Grüße Joschua3 Punkte -
Zelt für schlechtes Wetter (2P) gesucht
pielinen und 2 andere reagierte auf Biker2Hiker für Thema
Krass - da frag ich mich, was die Marken aus den USA politisch falsch gemacht haben!3 Punkte -
Ich liebe Hüfttaschen fürs Trekking. Man hat die wichtigsten Dinge immer direkt am Körper, auch wenn man den Rucksack mal ablegt. Auch auf dem Campingplatz eine feine Sache. Das vorgestellte Modell gefällt mir sehr!3 Punkte
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Vorstellungsthread
Thorsten81 und 2 andere reagierte auf lislvonderwiesl für Thema
Hallo zusammen, ich bin Lena, 38 Jahre aus dem schönen Unterfranken. Trotz und vielleicht auf auf Grund meiner Selbstständigkeit genieße ich es, zu wandern und alleine durch die Gegend zu tingeln. Seit 2024 auch wirklich gerne mit Zelt und co. beim Trekking. Ungefähr so lange bin ich hier im Forum stille Mitleserin, "recherchiere" Dinge die mich interessieren oder bei denen ich schlichtweg null Plan habe Mit meinen Big4 bin ich derzeit kanpp über 3 kg, wobei der Rucksack mit 1kg am höchsten zu Buche schlägt und ich den Schlafsack optimieren muss, weil nicht warm genug. Denn: Am liebsten bin ich in "kühlen" Regionen unterwegs. Ich würde nie freiwillig auf die Idee kommen im Sommer in südlichen Gefilden zu wandern, aber im Frühling/Herbst nach Nordeuropa, immer gern 😅 Nächstes Jahr gehts im April/Mai nach Schottland, 2027 ist der Kindheitstraum angepeilt "von München nach Venedig" (hauptsache "rüber") und 2028 ist Kanada eingetaktet (in die Rocky Mountains, als persönliches vorab-Geschenk zum 40.) Liebe Grüße, Lena3 Punkte -
Praxistest Solarpanel LEAF mini
Blickpunkt und ein anderer reagierte auf Ein.Plattfüssler für Thema
Hallöchen, … es ist Winter. Bei mir eher eine Saure-Gurken-Zeit für’s Rumlatschen. 😕 So war das auch letztes Jahr… Grübeln: Ausrüstung optimal, besser zu machen, vielleicht sogar leichter ? Oder ist das nur Sucht nach erfreulichen Ereignissen ? Keine Ahnung… 🤔 Bin ich länger unterwegs, steht die Frage der unabhängigen Stromversorgung. Ich nutze da Solarpanel und Powerbank, das Sunnybag Leaf pro 7,5 W mit 10.000-er Powerbank. Das Ding ist nur mit 365 g relativ schwer, weil biegsam ausgelegt. Für meinen Haupt-Strombedarf zum Nachladen von zwei 2.500 mAh-Eneloop-Akkus aller drei Tage ggf. überdimensioniert ? Mit dem Leaf Mini 5 W ließen sich immerhin 180 g an Gewicht sparen… Da ich die Panele auch zuhause zur Stromerzeugung insbesondere im Winter nutze (Nutzung auch bei Touren mit erhöhten Strombedarf oder jahreszeitlichen oder witterungsbedingten geringerer Sonnen-/ Lichteinstrahlung), wäre die Weiternutzung des Leaf pro auf jeden Fall gesichert. Erzeuge den gesamten zuhause genutzten Strom über eine 12 V – Solaranlage mit Batteriespeicherung. Im tiefsten Winter wird’s manchmal knapp. Da nutze ich dann für kleine Stromverbraucher eben auch portable Solarpanele… Bei voelkner gab’s das kleine Sunnybag-Leaf mini 5 W… Es ist Februar. Dennoch gleich mal ausprobiert… 🙂 Für mich überraschend, erzeugt das Panel bei diesig verhangener, tief stehender Sonne mit zum Laden angeschlossenem Smartphone in der Spitze einen Strom von 700 mA. Im April waren es dann sogar 790 - 800 mA. Der Hersteller gibt einen Maximalstrom von 1 A an, Voelkner dagegen 800 mA. Mit der ermittelten Stromausbeute kann ich also zufrieden sein. Aber im Sommer erreichte das Panel sogar 900 mA. ! Alles natürlich bei halbwegs optimaler Ausrichtung zur Sonne… 😎 Blieb also noch die Probe unter Praxisbedingungen des Rumlatschens… Die Tour durch den Müritz-Nationalpark und die angrenzenden Seengebiete erschien dafür optimal. Die Wege dort führen oft durch Baumbestände, also bei wenig direkter Sonneneinstrahlung. Leider versagte auf der Tour mein AA-Ladegerät. Wohl die micro-USB-Buchse. Reparatur ohne Schaltplan kaum möglich. Kalte Lötstelle war’s nicht… Also Neubeschaffung… Kein passendes Ladegerät für AA-MiMH-Akkus gefunden (außer das doch recht sperrige 2-er von Ansmann). Daher erzwungene Umstellung auf Li-Ion. Das 2er-Ladegerät mit 17 g nur halb so schwer wie das für MiMH, die Li-Ion-wiederaufladbaren Batterien (18 g/ Stück) leichter wie MiMH-Akkus (30 g/ Stück). Gewicht gespart, juchhuuu… 🙃 Auf dem Kammweg Erzgebirge-Vogtland dann endlich der Praxistest. Ähnliche Bedingungen mit viel Baumbestand, also viel Schatten… Ergebnis: Das Nachladen der aus der Powebank für das Laden der beiden entleerten Li-Ion- wiederaufladbaren Batterien entnommenen Strommenge ist innerhalb der drei Tage auch im überwiegend Schattenbetrieb mit dem Leaf mini und seinen (nur) 5 W möglich… Na ist doch was… oder ? Freude am Probieren wünscht Ein.Plattfüssler2 Punkte -
In Treibjagd geraten - und dann?
waldradler und ein anderer reagierte auf RaulDuke für Thema
@waldradler Leider sind unter Jägern, in ähnlichen Prozentzahlen wie im Rest der Bevölkerung, immer Idioten unterwegs. Ich habe vor 20 Jahren in eine Jägerfamilie eingeheiratet. Der Opa meiner Frau, ist damals immer wieder von einem seiner Söhne, mit auf Jagt genommen worden, als er schon halb blind war. Mit seiner eigenen Büxe/Flinte und hat auch noch rumgeballert. Die restlichen 3 Söhne der Familie, ebenfalls Jäger, haben immer wieder protestiert, aber die Polizei hat keiner von ihnen gerufen.2 Punkte -
Die Toilettenpapier „Innovation“
schwyzi und ein anderer reagierte auf Blickpunkt für Thema
Und nur, um einer evtl. Frage vorzugreifen: NATÜRLICH habe ich es gekauft.2 Punkte -
Die Toilettenpapier „Innovation“
Blickpunkt und ein anderer reagierte auf Steintanz für Thema
Die Werbeabteilung hatte bestimmt ihren Spaß.2 Punkte -
Erfahrung Decathlon Simond MT500 Wanderstöcke
shotta51 und ein anderer reagierte auf schwyzi für Thema
Ich würde auf jeden Fall eine Waage mitnehmen zu Decathlon...2 Punkte -
0°C 900Cuin Daunenquilt <400g - Cumulus Style
Clumsiness und ein anderer reagierte auf FlorianHomeier für Thema
Am Kopfende habe ich einen Knebel und dann 4 Kamsnaps, jeweils 10cm Abstand. Das Fußende hat 4 kamsnaps in 20cm Abstand. Von diesen Quilts habe ich drei Stück genäht bis ich die richtige Größe und den Schnitt so hinbekommen habe, dass es für mich passt. Man kann die Knöppe und den Knebel alle schließen, die Kordelzüge zuziehen, und dann steigt man von hinten ein. Dazu steckt man auf dem Hintern sitzend die Beine in die Fußbox, zieht die Kaputze über den Kopf, und legt sich dann hin. Dabei ziehen sich die Seiten vom Quilt so dicht an den Körper, dass nichts zieht.2 Punkte -
Impressionen von Touren
nitram und ein anderer reagierte auf khyal für Thema
@nitram & @HEB da sind teilweise ja Hammerbilder bei, das würde ich auch gerne hinkriegen, daß nicht, liegt eindeutig nicht an der Kamera-Ausrüstung, sondern dem hinter der Kamera Sehr gerne mehr davon, natürlich auch von allen Anderen, die hier schon tolle Pics & Berichte eingestellt haben...2 Punkte -
Guten Tag allen, … heikles Thema ? Scheint zumindest eher unbeliebt… Versuche dennoch mal meinen Senf dazu zu geben… Erfahrung meinerseits: Immer, wenn ich vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse nasche, wird es glatt. Und ich falle auf die Schnauze… Warum ? Mein Quark dazu: In unserer Welt ist nur eines beständig - die beständige Veränderung. In jedem Moment… oder ? 😮 Wie könnte ich da sagen, das Eine ist gut, das Andere böse (schlecht) ? Dennoch hat mein Handeln Folgen für unsere Welt und auch für mich ganz persönlich. So habe ich mich entschlossen, meine Ausrüstung im Fachhandel zu erwerben. Dort ist meiner Erfahrung nach meist gute Qualität auch bezüglich der Haltbarkeit zu erwarten. Daher nicht unbedingt teuerer als anderswo. Für den UL-Bereich sind das vor allem ‚walkonthewildside’ und ‚sackundpack‘. Sollte es das Gewünschte dort nicht (mehr) geben, auch mal ‚outdoortrends‘ oder ‚globetrotter‘. Bei den Genannten werden Produkte westlicher Firmen angeboten. Leider nicht auszuschließen ist aber, dass diese Firmen in China produzieren (Immerhin benötigen auch chinesische Arbeiter ein Einkommen, um zu überleben...). Bei ‚sackundpack‘ ist dies angegeben… Ich kaufe nicht auf chinesischen Plattformen (Generell sind für mich ausländische Firmen wegen der Angabe perönlicher Daten, bis hin zu Kontodaten, sowieso problematisch.). Nur in Ausnahmefällen auf dem Marktplatz von ‚amazon’. Obwohl der Preis für mich eine Rolle spielen sollte. Mein Einkommen liegt weit unterhalb der offiziellen Armutsgrenze. Daher lasse ich eine Ausrede ‚Preis‘ nicht gelten. Wer billig kauft, kauft zweimal (oder mehrmals und öfter) – ein Sprichwort… Manchmal stimmt’s sogar... 🙁 Generell überlege ich vor dem Kauf, ob ich das Produkt WIRKLICH brauche. Ist meine Ausrüstung nicht schon vollständig ? Ich kaufe daher erst, wenn Ersatz auf Grund eines nicht reparablen Defektes nötig ist… So gehandelt, darf es auch mal etwas teuerer sein… Auch das gehört für mich zum UL-Trekking. Wenig (zu kaufen) ist mehr… 😀 Doch jeder entscheidet gemäß seiner Ansichten, Vorstellungen, Meinungen u.ä. mehr… 😎 Kein Grund für Streit also… meint Ein.Plattfüssler2 Punkte
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Kochset für zwei Personen
TheRebel und ein anderer reagierte auf schwyzi für Thema
Herzlich gelacht beim Lesen. Mach mir das mal vor in den unendlichen Weiten der friesischen Wehde. Da müsstest du schon drei (!) 80 l Rucksäcke Umzug legen. Mit einem echten UL Sack schon schwierig 😊 Was im Restaurant der Republik beim Wandern die Höhenmeter sind, wird hier in Beaufort gemessen. Ohne Windschutz bleibt hier die Küche kalt.2 Punkte -
Ultraleicht mit Hund - Big 4 - P/L Fokus
Stepston und ein anderer reagierte auf Timbo9650 für Thema
Ich habe eine weitere Quelle gefunden, der vor allem in meinem Fall (Hund hat kein Bock auf dasselbe Futter bei mehr als 2 Tage) eine echte und Preisgünstige Alternative sein kann. Auf barf-box.de gibt es die "400g Trockenbarf luftgetrocknet Probierpaket 4 Sorten" mit je 100g Huhn, Wild, Pferd und Rind, für nur 15€ (+4,95 Versand, man bekommt fürs "Freunde Werben" 10€ Rabatt) 100g des Futtert entspricht ca. 400g Nassfutter. Mein Hund frisst zwischen 200-250g am Tag (bei Belastung). Wenn man dazu noch Trockengemüse gibt (z.B. 100g Gemüsemix 3 Balf von Fressnapf) sind wir bei 500g, entspricht also ca. 2 Kg Nassfuter. Damit käme ich tatsächlich eine Woche aus (+ Snacks für die Pausen und hier und da ein Leckerli). Aufgeweicht wird das ganze genau so wie z.B. Trek'n'Eat die ich für mich immer mitnehme (nur nicht gekocht, nur warm). Das werde ich auf jeden Fall mal testen. Ich berichte dann.2 Punkte -
Hyperlite Mountain Gear Versa - Die eierlegendewollmilch-Hüfttasche?
Maalinluk und ein anderer reagierte auf Blickpunkt für Thema
Nachdem ich im Forum bis auf die ein oder andere Erwähnung nicht so viel zur HMG Versa gefunden habe, wollte ich mal ein paar Details dazu teilen. Ich bin schon lange ein Fan von Hüfttaschen. Hier habe ich alles drin an Wertsachen und Elektronik und meinen ganzen Hygienekram, so dass ich sie immer dabeihaben kann, auch, wenn man mal Rucksack und Zelt unbeobachtet lassen muss. Es hat ja jeder so sein eigenes Konzept. Für mich funktioniert das aber prima. Meine bisherige Hüfttasche stieß vom Fassungsvolumen her aber immer an ihre Grenzen, so dass ich diesen Sommer mal die Hüfttasche mit einer kleinen Tasche für den Brustgurt kombiniert haben. Ich hatte dafür nichts extra geholt, sondern eine vorhandene Tasche mit zwei Karabinerhaken „gepimpt“. Im Ergebnis hat mich das Konzept so einer kleinen Brustgurttasche so überzeugt, dass ich auf die Suche nach was größerem gegangen bin, auch deshalb, weil ich nicht eine Hüft- und eine Brustgurttasche haben wollte. Es sollte möglichst nur eine einzige Tasche werden. Bei den Brustgurttaschen gibt es ja diverse Anbieter (z.B. OMM oder Zpacks), die solche speziellen Modelle anbieten. Diese bieten enorm Volumen, sind sehr leicht, aber: man kann sie eben auch nur als Brustgurttasche verwenden, oder mittels eines extra Gurtes o.ä. umhängen. Das kam so zumindest für mich nicht in Frage. Da bin ich auf die HMG Versa gestoßen, hab sie bestellt und wusste, dass genau das es ist, was ich gesucht habe. Die Versa fasst 2,5 l bei einem Gewicht (incl. Gurte) von 116 g. Damit ist sie in etwa so schwer wie die beiden Taschen auf dem Foto zusammen und bietet trotzdem mehr Platz. Sie hat ein großes Hauptfach mit einer Mesh-Zusatztasche und einem kleinen Schlüsselkarabiner. In die Fronttasche passt z.B. ein aktuelles iPhone Pro Max locker rein. Auf der Rückseite ist eine weitere Tasche, die sich aufgrund der offenen Konstruktion aber nur bedingt zum Transport wichtiger Dinge nutzen lässt. Die Tasche gibt es in Schwarz und Weiß. Der für mich große Clou ist allerdings, dass man die Versa in div. Varianten tragen kann: als klassische Hüfttasche mit dem integrierten Gurt als Tasche quer über der Brust getragen mit dem integrierten Gurt als Brustgurttasche am Rucksack mit integriertem Gurt oder auch abgenommenen Gurt als Hüftgurttasche am Rucksack mit integriertem Gurt oder auch abgenommenen Gurt Möglich wird das durch die hintere Tasche, die nicht komplett geschlossen ist und man insofern seinen Brustgurt oder Hüftgurt durchfädeln kann. Dafür kann man den Gurt der Versa entweder vollständig entfernen oder man lässt ihn dran (so mache ich das) und verstaut ihn in der hinteren Tasche. So hat man die volle Flexibilität, wenn man den Rucksack abgenommen hat und man seine wichtigsten Sachen im Camp, auf dem Zeltplatz, in der Stadt trotzdem noch dabei haben will. Auch, wenn die Beschreibung evtl. etwas abstrakt klingt, denke ich, auf den Fotos erkennt man schnell, was gemeint ist. Die Variante als Hüftgurttasche habe ich nicht fotografiert, da ich keinen Hüftgurt nutze, aber es funktioniert genauso wie als Brustgurttasche. Fazit: Inzwischen ist die Versa meine Immer-Dabei-Hüfttasche, die ich auf Wanderung entweder als Brustgurt- oder Hüfttasche trage und insofern nur noch eine einzige Tasche außer des Rucksacks dabei habe. Fragen? :-)2 Punkte -
Lofoten: The Long Crossing?
Lolaine und ein anderer reagierte auf Wasserratte für Thema
@dermuthige magst du noch eine kurzen Rückblick schreiben, wie das Wandern für dich war und ein paar Fotos teilen?2 Punkte -
1P Zelt für die Alpen
khyal und ein anderer reagierte auf Biker2Hiker für Thema
Mit 1,97m? Das wird knapp. Sehr knapp. Also, praktisch Füße draußen ;)2 Punkte -
Zelt für schlechtes Wetter (2P) gesucht
pielinen und ein anderer reagierte auf khyal für Thema
Eigentlich rel easy & eindeutig -> Slingfin Crossbow 4 Seasons V22 Punkte -
1P Zelt für die Alpen
Lolaine und ein anderer reagierte auf theuol für Thema
Ih wandere seit über 30 Jahren in den Schweizer Bergen, meistens aber nur 1-2 Nächte. Wenn die Wettervorhersage Sturm angibt, dann bleibe ich zuhause. Wenn nicht, dann reichte bisher immer ein "normales" Zelt. Das ist ja das Schöne, wenn man nahe der Berge wohnt, dass man spontan entscheiden kann, ob man gehen will oder nicht.2 Punkte -
Ultraleichtzelt 1 Person ca 1 kg
Gibbon und ein anderer reagierte auf sbeigl für Thema
Alle genannten Hersteller sind aus den USA, die Zelte werden aber mitterweile fast allesamt in Asien gefertigt. Man kann alle aus den USA selbst importieren oder bei Händlern beziehen. Das "preislich" ist immer eine Kombi aus Grundpreis, Steuern und Zoll, egal wo man einkauft.2 Punkte -
Tips zur Nutzung von Tarptent Rainbow / Double Rainbow
Sanil und ein anderer reagierte auf Blickpunkt für Thema
OT: Kreative Zeltunterlage UL-Kartonage? Oder wie heißt das vermutlich noch völlig neuartige Material?2 Punkte -
Tips zur Nutzung von Tarptent Rainbow / Double Rainbow
khyal und ein anderer reagierte auf Blickpunkt für Thema
Was ich für meine drei Zelte (zweimal Tarptent einwandig und einmal MSR doppelwandig) ganz schnell sagen kann: je mehr Luft zirkuliert, desto weniger Kondensation habe ich. Daher lasse ich nach Möglichkeit so viel Tür(en) offen wie möglich. Insofern mal ja, je winddichter, desto mehr Probleme. Das Problem ist bei diesen neuen, maximal gedämmten Häusern ja das Gleiche. Da muss man ja höllisch auf richtiges Lüften achten, um Schimmel vorzubeugen. Selbes Prinzip. 😉2 Punkte -
Tips zur Nutzung von Tarptent Rainbow / Double Rainbow
mtb_squirrel und ein anderer reagierte auf khyal für Thema
Wenn man dafür Trekkingstöcke nutzt, einfsch mit Griffen nach unten verwenden. Ja nasses Zelt vor dem Einpacken abtrocknen lohnt sich, man kann bei üblichen UL-Zelten ca 250 g Gewicht gegenüber abschütteln sparen, ob es nun bei guten Markenzelten wie z.B. Tarptent Si-Nylon oder Si-Poly ist, hat bei mir, wenn ich es nachgemessen habe, keinen Unterschied gemacht. Was DCF betrifft, kann ich zwar nicht mit Werten von TT DCF Zelten dienen, da ich nie DCF Zelte kaufen würde, die es nur im dünnen .55er DCF gibt, habe aber genügend Werte von Zpacks Zelten wie Duplex / Triplex Classic...am DCF hing im Schnitt im Vergleich 1/3 Kondenswasser, also nur ca 80 g. Ach wenn ersthaft Wind auf kommt, muß Du das Zeltja eh am Boden mit Heringen verankern, da kannst Du Dir auch das Gefummel mit den Stöcken sparen...einfach Eck & Apsidenheringe setzen und bei viel Wind noch die in meinem TO-Bild markierten Abspannschlaufen auf dem Gestängekanal für 4 Abspannschnüre nutzen.2 Punkte -
Evazote pur: welche Dicke für welchen Temperaturbereich?
Blickpunkt und ein anderer reagierte auf Old School für Thema
Ich bin nur mit EVAs unterwegs, mit 2cm, 1cm oder kombiniert. Bequemlichkeit ist die eine Sache, für mich kein Thema weil ich auch Zuhause hart ohne Matratze schlafe, Isolation ist die andere Sache. Rein von dieser Seite reicht im Sommer, wie @RaulDuke schon sagte die 4mm, 1cm finde ich persönlich für Mitte Frühjahr bis Anfang Herbst die StandardEVA. Spätherbst bis frühes Frühjahr nehme ich die 2cm. Diese reicht mir locker bis unter den Gefrierpunkt bis -5. Dabei kommt es jedoch auf die Feuchtigkeit im Boden an. Wenn trocken geht's deutlich tiefer als mit Schnee drunter, klar, wenn unter der Matte durch die Körperwärme der Schnee schmilzt und die Matte "im Wasser liegt", leitet dieses die Wärme deutlich mehr ab als auf trockenem Boden. Auf Schnee kommt 2cm plus 1cm zum Einsatz, wobei nicht beide die volle Länge haben sondern nur unter Torso bis Mitte Oberschenkel doppelt liegen.2 Punkte -
Regenjacke
khyal und ein anderer reagierte auf reiber für Thema
Wenn sie passt und gefällt, würde ich die nehmen. Als ich letztes Jahr auf der Suche nach einer neuen Jacke war, war die leider nirgends lieferbar.2 Punkte -
Wie man einen HMG Rucksack noch "wasserdichter" machen kann...
Blickpunkt und ein anderer reagierte auf khyal für Thema
HMG (Hyperlight Mountain Gear) Rucksäcke sind aus sehr dickem stabilen DCF gefertigt, die Konstruktion ist so gut, daß etliche andere Hersteller davon kopieren, äh sich inspirieren lassen Das Material hat eine extrem hohe Wassersäule, alle Nähte ausser der Bodennaht sind Flachnähte und gut abgetaped, da ist alles prima. Bei der Bodennaht sind die Kanten, um die Naht zu schützen, nach innen gefaltet und mit Nahtband eingefasst,entsprechend ist diese Naht nicht abgetaped, was unter normalen Bedingungen keine Rolle spielt,. Für lange Starkregen-Bedingungen kann es Sinn machen, die Bodennaht abzudichten, damit der Rucksack absolut trocken bleibt. Beim Porter macht das nur Sinn, wenn man ihn z.B.als Paddler untertauchfest machen will, für alles Andere ist er so dicht genug. Die Aktion dauert nicht lange und ist nicht kompliziert, habe ich schon ein paar Mal gemacht. Als Erstes innen die Klettbänder der Gestängekanäle öffnen und die beiden Voll-Alustäbe entfernen, dabei markieren, welches Ende nach unten kommt und wierum gedreht die Stäbe in die Schläuche kommen Dann den Rucksack auf links ziehen und über eine Stuhllehne stülpen, damit man von allen Seiten an die Naht kommt Die Naht gut mit Seamgrip +WP einschmieren Rucksack wieder auf rechts ziehen, Gestängestäbe einsetzen, fertig Wenn man z.B. Wildwasser-Paddler ist und deswegen einen Porter möglichst tauchfest bekommen will, kann man ihn auch noch eben von aussen abdichten Wenn Frage sind fragen, Ergänzungen, Kommentare sind natürlich auch prima2 Punkte -
Wie man einen HMG Rucksack noch "wasserdichter" machen kann...
ma11hias und ein anderer reagierte auf schwyzi für Thema
"noch wasserdichter" klingt für mich wie "noch schwangerer". Entweder ist ein Rucksack wasserdicht - oder eben nicht. Der besagte HMG ist es dementsprechend eben nicht. Konstruktionsfehler bei der Bodennaht. Ob nun mega DCF oder nicht, nicht wasserdicht. Siehe hier: Ich weiß nun nicht, ob der überhaupt als "wasserdicht" beworben wurde/wird; falls ja, wäre ich als Käufer enttäuscht. Falls nein, dann ist halt die Erwartungshaltung des TO nicht so ganz richtig gewesen. Ändert nichts daran, dass es ein guter Tipp ist, der hier gegeben wurde. Nur die Formulierung fiel mir besonders auf, finde ich irgendwie unpassend..."wasserdichter"... Auch in Anführungszeichen sträubt sich alles in mir. 🫤2 Punkte -
Bestes Spiritus-Cone-Kochsystem?
khyal und ein anderer reagierte auf sevenfifty für Thema
2 Punkte -
Fernwander-Tage 2026 4.9. - 6.9.2026
laufnaso13 und ein anderer reagierte auf khyal für Thema
Nur schon mal fix als Heads-Up, bin noch am Arbeiten... Es ist mir eine Freude, daß es 2026 mit den Fernwander-Tagen weiter geht... 4.9. - 6.9.2026 gleiche Location Aber diesmal ein ganzes Wochenende, mehr Teilnehmer-Tickets zu günstigeren Preisen, größer, bunter, schöner Mehr Details in den nächsten Tagen, wenn ich Zeit habe, zu schreiben... Ich fand es dieses Jahr klasse und freu mich drauf, nächstes Jahr wieder dabei zu sein...2 Punkte -
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
roli und ein anderer reagierte auf Carsten010 für Thema
Die neuen Rucksäcke von Gossamer Gear sind glaube ich noch nicht genannt worden: https://www.gossamergear.com/products/mirage-40l-backpack https://www.gossamergear.com/products/elixir-20l-daypack Grüße Carsten0102 Punkte -
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
mtb_squirrel und ein anderer reagierte auf khyal für Thema
Bei Bogengestänge rate ich klar von Carbon ab, zu bruchemnpfindlich bei starker Biegung, Schlag, radialer Belastung und dann gibt es "gute Chancen" daß es splittert und das größere Risiko für z.B. mal gerade 60g Gewichtsersparnis beim Rainbow Syclone ist imho eher Murkskram und keine Gewichtsersparnis gegenüber Alu, also bei Bogenbgestänge klar bei Alu bleiben...2 Punkte -
Reparatur von Isomatte
Blickpunkt und ein anderer reagierte auf Konradsky für Thema
Du musst schon ordentlich Druck machen, sonst sieht man die Blasen nicht. Ziemlich stark aufblasen und dann in eine Badewanne lauwarmes Wasser einfüllen und die Matte unter Wasser drücken. Wenn die Matte morgens platt ist, siehst du mit Sicherheit wie an einer Perlenkette aufgereite Luftbläschen im Wasser aufsteigen. Man hört sogar die austretende Luft, wenn die Matte aus dem Wasser kommt. Gruß Konrad2 Punkte -
4 Monate auf dem Panorama-Fernwanderweg Sentiero Italia - Apennin-Halbinsel & Sizilien
Hiker2691 und ein anderer reagierte auf Mia im Zelt für Thema
Ligurien --> Garessio - Passo Cento Croci --> 258 Kilometer & 10900 Höhenmeter --> 10 Tage Die Anfahrt erfolgte mit dem Zug. Natürlich ging es nicht ohne die übliche Verspätung, die so eine Bahnfahrt mit sich bringt. Gerade noch so erwischte ich in Turin den letzten Zug nach Ceva, wo ich mir eine Nacht in einer Unterkunft reserviert hatte. Denn bevor es mit der Wanderung auf dem Sentiero Italia losgehen konnte, musste ich am nächsten Tag den lokalen Bus nehmen, um ins kleine Dorf Garessio zu gelangen. Hier beginnt nämlich der Teil vom SI, der Ligurien durchquert. Dieser folgt der "Alta via dei Monti Liguri" oder zu deutsch "Ligurischer Höhenweg". Dieser sehr gut beschilderte und markierte Fernwanderweg führt wie der Name schon sagt durchgängig oben am Berg entlang und bietet dadurch jeden Tag viele grandiose Aussichten. Erstaunlicherweise habe ich keinen einzigen anderen Fernwanderer gesehen, der diesen Weg gegangen ist. Selbst Tageswanderer waren nur in der Nähe von Parkplätzen anzutreffen. Schon am Vorabend um 22 Uhr als ich mit dem Zug in Ceva ankam, war es draußen noch sehr warm. Ich wusste, mir würden eine Menge Höhenmeter bevorstehen, doch bei dieser Hitze hatte dies eine ganz andere Qualität als daheim vor dem Computer. "Vielleicht ist es doch eine beknackte Idee im Hochsommer durch Italien zu laufen?" fragte ich mich. Nun war ich aber schon da und es ging tatsächlich los. Die ersten Kilometer waren ein Segen, denn es ging durch dichten Wald. "Wälder sind schon was tolles, denn sie spenden Schatten." dachte ich mir und so fühlte sich die Wärme gar nicht mehr so schlimm an. Sobald sich der Wald allerdings lichtete, was immer mal wieder vorkam, brannte die Sonne erbarmungslos vom Horizont. Die Mittagspause fiel bereits am ersten Tag zwei Stunden lang aus. Um 17 Uhr lief ich weiter und entschied, dass es immer noch zu warm ist. So ging es dann erst um 18 Uhr weiter. Dafür lief ich dann auch bis 22 Uhr, obwohl ich eigentlich schon etwas eher einen Zeltplatz suchen wollte. Doch Wassermangel trieb mich weiter. Die nächsten Tage ging war es weiterhin heiß und trocken. Noch nie habe ich so viel geschwitzt wie in den Tagen auf dem SI in Ligurien. Mittags machte ich zwischen zwei und drei Stunden Pause - um der Hitze zumindest ein wenig zu entfliehen. Jedes Wölkchen am Himmel flehte ich an, sich zu vermehren und Regen zu bringen. Doch erst am 5. Tag war es zumindest bewölkt - regnen tat es aber nicht. Der kam stattdessen am Morgen des 6. Tages, doch nach wenigen Minuten war der Schauer schon wieder vorbei. Erfrischend war es trotzdem. Wenn es mal ein wenig geregnet hatte, rochen die Wälder intensiv würzig. Gegen Ende der Etappe sah ich nachts auffällig häufig Wetterleuchten. Der Himmel zuckte nur so vor fernen Blitzen - doch abgesehen von einer Nacht blieben die Gewitter fern. Das sollte sich in den südlicheren Regionen ändern. Am dritten Tag passierte mir ein Malheur. Es war mal wieder ein furchtbar heißer Tag und der Weg führte ausgerechnet zur Mittagszeit nicht durch schattigen Wald, sondern über eine breite Wirtschaftsstraße, an deren Rand gerade neue Windkrafträder aufgestellt wurden. Einen Platz für die Pause fand ich auch nicht und so schleppte ich mich schwitzend voran, bis ich endlich den rettenden Wald erreichte. Doch die Mittagspause endete in einem Frust, denn ich stellte fest, dass die Flüssigkeit meiner Wasserdesinfektion ausgelaufen war. Das Ergebnis war ein kaputtes Feuerzeug - die warme Mahlzeit fiel aus. Um mir ein neues Feuerzeug zu kaufen, stieg ich am nächsten Tag nach Masone ab, wo ich mir ein B&B reserviert hatte. Doch als ich einchecken wollte folgte der 2. Schock: Booking hatte meine Buchung automatisch storniert, da die App automatisch meine alte Kreditkarte belasten wollte, statt meine neue. Da das Zimmer noch frei war, konnte ich trotzdem einchecken. Das war der erste und einzige Moment, wo ich am liebsten nach Hause gefahren wäre. An den wenigen Tagen, wo der Himmel bewölkt war oder es sogar ein klein wenig geregnet hatte, fiel mir das Wandern bedeutend einfacher. Abends konnte ich oft noch lange draußen sitzen und die Aussicht genießen, wenn ich einen Zeltplatz mit entsprechender Aussicht gefunden hatte. Die Nächte waren durchgängig warm - so warm, dass ich mich nur notdürftig mit meinem Schlafsack-Hybriden zudeckte. Da der Weg sehr einsam war, war es für mich einfach einen Platz zum wildzelten zu finden. Nur wenn der Weg in der Nähe von Siedlungen oder Bauernhöfen entlang führte, musste ich genauer schauen. Die Siedlungen am Wegesrand sind oft dermaßen winzig, dass es dort nichts zum Einkaufen gibt. Dazu musste ich fast jedes Mal kleinere Umwege in Kauf nehmen, wollte ich doch nicht unnötig viel Gewicht in Form von Lebensmitteln mit mir rumtragen. Aufgrund der warmen Witterung trug ich regelmäßig 3,5 Liter Wasser. Die Landschaften in Ligurien sind von den südlichen Ausläufern der Alpen und dem nördlichen Apennin geprägt. Am 2. Tag überquerte ich den "Colle di Cadibona". Dieser Pass ist zwar optisch unscheinbar, hat aber eine besondere Bedeutung, denn hier enden die südlichen Alpen und gehen in den nördlichen Apennin über. Mir war es bei der Planung der Tour wichtig, diesen Pass mitzunehmen, damit ich den kompletten Verlauf vom Apenningebirge bis in den Süden begehen konnte. An den Hängen der Berge wächst dichter Laubwald und da die Berge hier nicht sonderlich hoch sind, reicht dieser manchmal bis zum Gipfel hoch. Es gibt jedoch genügend Lichtungen im Wald, sodass weite Fernblicke garantiert sind. Die Wege sind überwiegend gut gepflegt und meistens leicht zu begehen. Manchmal führen sie aber auch über schmale Grate oder sind sehr steil angelegt. Es gibt Abschnitte, die mit Pflanzen überwachsen sind, doch in Ligurien sind dies bloß Farne oder hohes Gras. So kam ich trotzdem gut voran, musste mich aber jeden Abend intensiv nach Zecken absuchen. Denn von den kleinen Biestern gibt es in Ligurien viele. Säugetiere wie z.B. Rehe, Hasen, Wildschweine und Füchse sah ich einige, insbesondere in den Morgen- und Abendstunden. Am Abschluss dieser Region, fuhr ich vom Passo Cento Croci mit dem Bus nach Varese Ligure herunter. Doch die Busfahrt war schwieriger als geplant, denn statt vom Passi Cento Croci fuhr dieser nur noch ab dem Ristorante Alpini ab. Dort konnte ich mich nicht mal mit einer warmen Mahlzeit belohnen, denn das Ristorante hatte geschlossen. Die Besitzerinnen waren zwei alte Damen, die mich netterweise mit Wasser und Obst versorgten, als ich auf den Bus wartete. Der Kauf einer Fahrkarte war auch ein Mysterium für sich, denn die Tickets muss man vor der Fahrt kaufen. Bloß sind nicht alle Haltestellen mit Ticket-Shops ausgestattet. Die beiden Damen vom Ristorante Alpini hatten zu meinem Glück eine Fahrkarte und gaben sie mir. Die Fahrt nach Varese Ligure war nicht nur aufgrund meines dortigen Ruhetages strategisch wichtig, sondern auch, weil es die letzte Resupply-Möglichkeit für die nächsten 6 Tage in der neuen Region war.2 Punkte -
Schlafsack für den Hund
Timbo9650 und ein anderer reagierte auf Magic für Thema
So, jetzt endlich mal mehr Infos von Buffys Kunstfaserweste. Erstmal muss ich sagen, dass obwohl Buffy ein slowenischer Straßenhund ist (war) sie sich eher wie eine slowenische Prinzessin verhält - zumindest nachts. Wenn es ihr nicht warm genug ist bzw. zu unbequem ist geht nachts das gepfinze und/oder gezittere los. Meinen Schlaf fördert dies in keinster Weise. Daher war mir wichtig, dass sie nachts zufrieden ist. Wichtig war mir auch, dass die Weste robust und unanfällig gegen Nässe ist. Hier eine paar Fotos: Original wiegt die Weste 280 Gramm. Ich habe sie jedoch von innen aufgetrennt und die Isolation um 100 Gramm erhöht. Damit wären auch tiefere Minusgrade für Buffy kein Problem. Ungemein praktisch ist, dass Buffy sich sehr gut mit der Weste bewegen kann und z.B. ihre Schlafposition ändern kann. Die Weste verrutscht dabei nicht. Meist hatte ich sie auch unten offen und nur in einer Nacht wo es richtig kalt war geschlossen.2 Punkte