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Ultraleicht Trekking

DCF, dyneema composite fabric, Vor- und Nachteile


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  • 1 Monat später...
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Als meine Lieferung camo DCF von Ripstopbytheroll ankam, war ich zunächst echt überrascht, wie dünn das Laminat wirklich ist. Ich hatte ja einige Proben vorher schon in der Hand, aber wenn man sich da

Moin! Wie versprochen eine kleine Schadensanalyse vom "Dauereinsatz" in Herbst und Winter. Im Winterhalbjahr stand das shelter gut 2-3 Monate draußen. In dieser Zeit haben wir einiges an Wetter

Ich habe jetzt mal grob einige Materialien durchgetestet, die ich hier habe. Silnylon 50 g/qm: 10-15 g DCF camo 22 g/qm: 35-40 g DCF 26 g/qm: 50-60 g DCF 34 g/qm: 60-80 g

Veröffentlichte Bilder

Moin!

Bei uns im Garten läuft gerade ein DCF Winter-Dauertest.

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Interessant ist wie das Material mit der höher Belastung durch Schnee und Eis fertig wird.

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Zugpunkte werden nochmal stärker strapaziert.

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Teilweise verbindet sich geschmolzener Schnee in Form von Eis mit dem Laminat. Beim Abklopfen der vereisten Flächen kann es schon mal zu kleinen Laminatschäden kommen.
Bisher habe zwar nur eine Stelle am Saum entdeckt aber da wintermäßig kann ja noch was kommen. :mrgreen:

VG. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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Ja, Abrieb ist auf vereistem Schnee eine nicht zu unterschätzende Verschleißerscheinung.

Bei mir ist allerdings ein kleiner Teil der Polyesterfolie vom Laminat zusammen mit dem Eis "abgefallen".
Das betraf zwar nur eine winzige Stelle, ist aber dennoch bemerkenswert ...

Nach dem Winter ziehe ich Bilanz und dokumentiere die Macken.

VG. -wilbo-

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vor 13 Minuten schrieb wilbo:

Bei mir ist allerdings ein kleiner Teil der Polyesterfolie vom Laminat zusammen mit dem Eis "abgefallen".
Das betraf zwar nur eine winzige Stelle, ist aber dennoch bemerkenswert

mir macht das eher angst....

denn gerade im winter stell ich mir das atmungsaktive dcf super vor in einem zelt. und dann das oben zitierte.:oops:

was ist die lösung? dcf nur für 3 jahreszeiten?

einfach nur ein materialfehler?

oder? ....

ich bin gespannt wie ein flitzebogen auf deine ergebnisse!

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vor einer Stunde schrieb wilbo:

Teilweise verbindet sich geschmolzener Schnee in Form von Eis mit dem Laminat.

Sollte das nicht bei üblicher Verwendung von abends bis morgens irrelevant sein?

 

Bei mir hat's jedenfalls bisher keine Probleme mit nem DCF-Shelter auf Wintertour gegeben.

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Na ja, es kann ja durchaus zwischendurch mal tauen und wieder frieren ...
Aber Du hast recht, dieser Schaden ist schon ein sehr spezieller Fall. Es zeigt allerdings mal wieder, wie fragil dies extrem leichte Material ist.

vor 1 Stunde schrieb danobaja:

was ist die lösung? dcf nur für 3 jahreszeiten?

Diese Polyester Laminatfolien werden in verschiedenen Stärken verarbeitet. Ich nehme an, dass beim camo-DCF eine leichtere Variante verwendet wird, da ja zusätzlich die camo-Folie mit einlaminiert werden muss.

Ich bin eher skeptisch was die extrem leichten DCF Laminate angeht.
Auf der anderen Seite muss man schauen, wo man welches Material einsetzt. Ich könnte mir gut ein Wintershelter aus 26 g/qm Material plus snow-flaps aus 65 g/qm PU-Zeltboden Material vorstellen.

vor 1 Stunde schrieb Matthias:

Die Lösung ist kein DCF ausser du hast zuviel Geld. 

OT: Ich bin ja ein Freund vom 6.6er Silnylon, wenn ich es nur Produktions-sicher verarbeiten könnte ...

https://ripstopbytheroll.com/collections/mountain-series/products/0-77-oz-mtn-silnylon-6-6?variant=28828264202288
https://ripstopbytheroll.com/collections/mountain-series/products/1-1-oz-mtn-silnylon

VG. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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  • 1 Monat später...

Hab ich heute auf YT gefunden: wie ein 0.55 DCF Tarp nach mehreren Jahren Nutzung (300-400 Einsätze) aussieht und an welchen Stellen die ersten Auflösungserscheinungen zu sehen sind. Ganz Interessant.

 

Bearbeitet von Southern Flyer
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  • 1 Monat später...

Moin!

Wie versprochen eine kleine Schadensanalyse vom "Dauereinsatz" in Herbst und Winter.
Im Winterhalbjahr stand das shelter gut 2-3 Monate draußen. In dieser Zeit haben wir einiges an Wetter gehabt.
Es gab, für unsere Breiten anständigen Schneefall, Niederschläge aller Art und sogar einmal einen kleinen "Sturmschaden".

Sturmschaden.thumb.JPG.dba4a0569b59bf8ee28a50c803c9e043.JPG

Hier hat ein Ast die Oberfläche vom shelter etwas gestreift und dabei einen kleinen Riss erzeugt.

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_DSC4850.thumb.jpg.9581ef80f24105f2b0de10f51b8c2b56.jpg

Die Defekte halten sich sonst in engen Grenzen und sind beziehen sich größtenteils auf das dünne Material, (22 g/qm camo DCF).
Mit kleinen Flicken waren alle Schäden in einer halben Stunde zu beheben. Hier zeigte sich der Vorteil von einem Tarp als "Flachware". Man konnte die Zeltplane einfach ausbreiten und optimal arbeiten.

Kleine Laminat-Schäden von angefrorenem Schnee / Eis.

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_DSC4852.thumb.jpg.7e768912a59ed9465eb73d2a3c321c36.jpg

Und winzige, punktuelle Laminat-Defekte, von was auch immer.

_DSC4854.thumb.jpg.8a26e911f7fc4a4f516c647a8ba3d52c.jpg

Nur an einer Ecke hat sich die Klebung von einem Verstärkungs-Pad gelöst. Ansonsten hält alles fest und bündig.

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Bei den Verstärkungs-Pads werde ich demnächst die "Spitzen" etwas abrunden, da es auch hier punktuellen Abrieb beim empfindlichen Laminat gibt.

_DSC4857.thumb.jpg.83a76e734e586994306b1e22984fa189.jpg

Ansonsten bin ich positiv überrascht, wie gut sich dieses dünne Zeug gehalten hat.

Wenn man sich nichts aus einem Flickenteppich macht, kann man durchaus einige Jahre Freude an seinem shelter haben. Ein möglicher Wiederverkaufswert wird aber mit Sicherheit in keinem Verhältnis zum hohen Anschaffungspreis stehen.

VG. -wilbo-

 

Bearbeitet von wilbo
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Sehr interessant Wilbo! Habt Ihr keine Vögel, Hasen und Mäuse die sich das Zelt mal näher angesehen/ angeknabbert haben? Wir haben nen halben Wild-Zoo im Garten :D 

Ich hatte es ja schon im Neue Ultraleicht-Ausrüstungsfaden gepostet, aber hier auch noch mal: DCF wird demnächst mindestens 10% teurer werden, da der Hersteller die Preise anhebt.

 

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Mäuse halten sich bei uns in Grenzen, da wir ja unsere Tarp-Katze haben.

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Allerdings liebt die Feststoff-Isomatten, sodass sie da zwingend ihre Krallen reinschlagen muss.
Als sie jung war, hat sie einmal in vollem Lauf ein Tarp als "halfpipe" genutzt. :blink: Also, wenn Schäden durch Tiere auftreten, dann sind die hausgemacht.

Ansonsten haben wir nur Rehe, die unsere Neuanpflanzungen Frühstücken ...

vor 23 Minuten schrieb skullmonkey:

DCF wird demnächst mindestens 10% teurer werden, da der Hersteller die Preise anhebt.

Jupp, habe ich gestern von RSBTR mitgeteilt bekommen:

Zitat

Hey Wilbert,
Yep, the rumors are true...

DSM raised their prices

As a result, our prices on most Dyneema Composite Fabric will be going up. The increase depends on the variant, but will range from ~5-10%.
I know this pretty much the last thing you want to hear - believe me.

But there is a silver lining...
To give you time to place one last order - or orders - before the price jump, we're holding prices at current levels until Friday, May 21st @ midnight EST

That means you've got 25 days.

 

OT: Das ist aber erst der Anfang einer massiven, internationalen Inflationsentwicklung bei den Verbrauchsgütern.

VG. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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Danke @wilbo für den aufwändigen Testaufbau, sogar an die Simulation unerwarteter Ereignisse wurde gedacht  :lol: hätte ja nicht besser laufen können ;)

vor 35 Minuten schrieb skullmonkey:

Ich hatte es ja schon im Neue Ultraleicht-Ausrüstungsfaden gepostet, aber hier auch noch mal: DCF wird demnächst mindestens 10% teurer werden, da der Hersteller die Preise anhebt.

OT: Das wird sich nicht auf dcf beschränken.  Die Welt spielt verrückt (ok kein neues Phänomen :roll:) und viele Rohstoffmärkte sind leergefegt, andere Bereiche reagieren vielleicht nur träge oder zumindest nicht sprunghaft. Und dann könnte noch der allen bekannte Klopapier-Effekt obendrauf kommen :lol: So gesehen sind die 10% vielleicht eher günstig. Die Nachfrage ist ja enorm gestiegen, das Zeug schwer zu kriegen; bevor der Preis also durch Hamsterkäufe und folgende noch größere Knappheit um 30% steigt...

 

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Wenn man jetzt noch beruecksichtigt, dass das ja letztendlich das duenne .55er DCF mit einer Folie ist, die nix zur Reissfestigkeit beitraegt...

Ich empfehle ja immer, bei den Zelten das .75er Material zu nehmen, fuer einen, auf das ganze Zelt bezogen, geringen Gewichtsaufschlag, bekommt man nach den neusten Werten ca 2/3 hoehere Reissfestigkeit, 3/4 hoehere Durchstichfestigkeit und entsprechend laengere Haltbarkeit.

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vor 27 Minuten schrieb khyal:

... bei den Zelten das .75er Material zu nehmen, fuer einen, auf das ganze Zelt bezogen, geringen Gewichtsaufschlag, bekommt man nach den neusten Werten ca 2/3 hoehere Reissfestigkeit, 3/4 hoehere Durchstichfestigkeit und entsprechend laengere Haltbarkeit.

Ja, wenn es das 0.75iger Material in "Schwarz" als Rollenware geben würde, wäre dies auch meine erste Wahl.

Es ist klar, dass bei diesem Laminat die Reißfestigkeit aufgrund der doppelten Anzahl von Dyneemafäden höher ist. Ist aber auch die Laminatfolie stärker? Wenn ja, wo kann man die Daten einsehen?

Wenn ich jetzt auf alle Abnutzungserscheinungen zurückblicke, die ich bisher gesehen habe, dann hat hauptsächlich das Polyesterlaminat ein Alterungs-Problem. Die Dyneemafäden halten gut bis sehr gut und sind ausgesprochen langlebig.

VG. -wilbo-

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vor 2 Stunden schrieb wilbo:

Moin!

Wie versprochen eine kleine Schadensanalyse vom "Dauereinsatz" in Herbst und Winter.
Im Winterhalbjahr stand das shelter gut 2-3 Monate draußen. In dieser Zeit haben wir einiges an Wetter gehabt.
Es gab, für unsere Breiten anständigen Schneefall, Niederschläge aller Art und sogar einmal einen kleinen "Sturmschaden".

Sturmschaden.thumb.JPG.dba4a0569b59bf8ee28a50c803c9e043.JPG

Hier hat ein Ast die Oberfläche vom shelter etwas gestreift und dabei einen kleinen Riss erzeugt.

_DSC4847.thumb.jpg.3c97a6644b1ccc4234bccfd2669285a2.jpg

_DSC4850.thumb.jpg.9581ef80f24105f2b0de10f51b8c2b56.jpg

Die Defekte halten sich sonst in engen Grenzen und sind beziehen sich größtenteils auf das dünne Material, (22 g/qm camo DCF).
Mit kleinen Flicken waren alle Schäden in einer halben Stunde zu beheben. Hier zeigte sich der Vorteil von einem Tarp als "Flachware". Man konnte die Zeltplane einfach ausbreiten und optimal arbeiten.

Kleine Laminat-Schäden von angefrorenem Schnee / Eis.

_DSC4840.thumb.jpg.65a29f7bb0e94338a3f51c78eab648d4.jpg

_DSC4852.thumb.jpg.7e768912a59ed9465eb73d2a3c321c36.jpg

Und winzige, punktuelle Laminat-Defekte, von was auch immer.

_DSC4854.thumb.jpg.8a26e911f7fc4a4f516c647a8ba3d52c.jpg

Nur an einer Ecke hat sich die Klebung von einem Verstärkungs-Pad gelöst. Ansonsten hält alles fest und bündig.

_DSC4860.thumb.jpg.016c98e50e063d5640c4527e61e382d5.jpg

Bei den Verstärkungs-Pads werde ich demnächst die "Spitzen" etwas abrunden, da es auch hier punktuellen Abrieb beim empfindlichen Laminat gibt.

_DSC4857.thumb.jpg.83a76e734e586994306b1e22984fa189.jpg

Ansonsten bin ich positiv überrascht, wie gut sich dieses dünne Zeug gehalten hat.

Wenn man sich nichts aus einem Flickenteppich macht, kann man durchaus einige Jahre Freude an seinem shelter haben. Ein möglicher Wiederverkaufswert wird aber mit Sicherheit in keinem Verhältnis zum hohen Anschaffungspreis stehen.

VG. -wilbo-

 

Cooler Test und schönes Ergebnis.

Schönen Dank an dich.

Im letzten Foto sehe ich einen kleinen Schaden an der Spitze des Dreiecks. Kommt das durch ungleichmäßige Belastung?

(Ich mach meine Verstärkungen meist in Kreisausschnittform, bin aber neugierig...)

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Nee, ich glaube eher, dass das da die "Spitze" des Verstärkungspads schuld war. Beim ersten Prototyp habe ich 50 q/qm als Verstärkung genommen. Zusammen mit der Klebefolie kann das recht steif sein.
Abgerundete Ecken oder Kreise sind sicher besser!

VG. -wilbo-

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vor 7 Stunden schrieb wilbo:

Hier hat ein Ast die Oberfläche vom shelter etwas gestreift und dabei einen kleinen Riss erzeugt.

Das bestätigt meine Vorgehensweise, Sichtschutz hin oder her, möglichst nicht in Wäldern zu übernachten.

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vor 48 Minuten schrieb wilbo:

Wenn ja, wo kann man die Daten einsehen?

z.B. bei Zpacks (dort auf "Material" klicken, oder wer es lieber auf Deutsch will, halt bei den Zpacks Zelten bei SUPK z.B. hier), das .55er und .75er benutzt Zpacks ja weiter, das Material mit der Farbfolie haben sie aus dem Programm genommen, hat ja "fast" das Gewicht vom .75er, aber hat, nach deren (frueheren) tech. Angaben, genau die technischen Werte vom .55er gehabt, muesstest evtl an die alte Seite noch ueber die wayback-site rankommen...

Ich finde es schon beeindruckend, wieviel gerade das .75er Material, aber auch das duennere DCF im Verhaeltnis zum Gewebe-Gewicht aushaelt, mal abgesehen von den guten sonstigen technischen Daten von DCF.

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vor 18 Minuten schrieb schrenz:

Wobei Zpacks selbst durchgehend (?) das .55 benutzt, aber gut kann man jetzt insofern verstehen, weil die Leute nunmal Rekord-Minimalgewicht erwarten. 

Ich glaube, irgendwie verstehe ich Dich gerade nicht...

Gerade bei Zpacks kann man ja bei den Zelten wie z.B. Plexamid, Altaplex, Duplex, Triplex usw zwischen .55er und .75er aussuchen...nur den Tarpkram gibt es nur in .55er...

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vor 23 Stunden schrieb skullmonkey:

DCF wird demnächst mindestens 10% teurer werden, da der Hersteller die Preise anhebt.

Puh, gut dass ich Anfang des Jahres mein DCF-MYOG-Projekt schon umgesetzt habe... ;)

 

vor 22 Stunden schrieb wilbo:

Ja, wenn es das 0.75iger Material in "Schwarz" als Rollenware geben würde, wäre dies auch meine erste Wahl.

Es ist klar, dass bei diesem Laminat die Reißfestigkeit aufgrund der doppelten Anzahl von Dyneemafäden höher ist. Ist aber auch die Laminatfolie stärker?

Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass die Folienstärke erst ab dem 1.0er / 34g/m2 DCF dicker wird und es daher auch viel als Zeltboden verwendet wird. Kann mich aber an die Quelle nicht mehr erinnern, evtl. RSBTR.

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Die Stärke der Mylarfolie lässt sich an der technischen Bezeichnung des Materials erkennen:
CTXE.08 = 2.03um
CTXK.18 = 4.57um
 

In folgendem Video wird das näher aufgeschlüsselt. Da wird auch der Verdacht geäußert, dass das Material mit dickerem Mylar für Zelte (außer Boden) & Tarps ungünstiger sein könnte.

 

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@ChristianS Du hast mich gerade daran erinnert, wie ich einmal die Durchstichfestigkeit von Bodenmaterial getestet habe.

Für diesen simplen Test braucht es nur eine Feinwaage.

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Beim dynamisch angezeigten Druck, der dann final zu einem Durchstich führt, bekommt man zumindest einen groben Schätzwert.

Nachdem ich gerade etwas mit verschiedenen DCF Stärken herumgespielt habe, konnte ich schon einen Unterschied zwischen dem 22 g/qm camo und dem 26 g/qm Material feststellen.
Beim 26iger hatte ich deutlich öfter höhere Druck-Werte als beim camo. Zusätzlich hörte ich beim camo viel früher, wie die Nadel bei geringem Druck durch die Folie "knackte".

Darüber hinaus ist es wichtig, ob man beim "Stich" eine Faser erwischt oder mit der Spitze zwischen die Fasern kommt. Die Wahrscheinlichkeit auf eine Faser zu treffen, steigt natürlich mit deren Anzahl im Laminat. ;-)

Das 34 g/qm Material hatte dadurch natürlich die höchsten Druck-Werte. Ich habe aber auch den Eindruck, dass hier eine stärkere Folie verbaut wurde.

VG. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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