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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 07.06.2019 in allen Bereichen
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MYOG 3-Jahreszeiten Daunenquilt
MYOG 3-Jahreszeiten Daunenquilt
truxx und 6 andere reagierte auf Jonathan für Beitrag im Thema
7 PunkteHallo liebe UL-Community, dank eures geballten Wissens habe ich mich nach einigen Inlets, Packsäcken und schließlich Rucksäcken an ein finanziell aufwendigeres Produkt herangetraut: einen ultraleichten 3-Jahreszeiten Daunenquilt. Die grundsätzlichen Anforderungen an den Quilt waren, meinen im leider davongeflogenen Cumulus LiteLine 400 (780 gr. 2°C bis -4°C) zu ersetzen, dabei aber leichter und ein bisschen wärmer zu sein Aufgrund der einfacheren Befüllung und der Möglichkeit, Daunen nachträglich ein wenig verschieben zu können, habe ich mich für ein Karo-Baffle-Design entschieden. Als Anleitung wurde die von @Southern Flyer aus diesem Forum (Vielen Dank dafür !!!!!), sowie Youtube Tutorials von Dubber und Joe Brewer zu Rate gezogen Um ein ungewolltes Verrutschen der Daunen zu verhindern, habe ich wie @Southern Flyer 5 x 7 Karos genäht und für den Abstand zwischen diesen im Gegensatz zu @Southern Flyer (12cm) lediglich 8cm gewählt, sodass die Daunen tatsächlich nur schwer zu verschieben sind, genau wie ich es mir gewünscht hatte. Das Befüllen wurde dadurch jedoch auch deutlich schwieriger. Es war nicht möglich, die Daunen von Hand in alle Bereich zu stopfen. Stattdessen habe ich einen großen Müllsack mit den Daunen befüllt und diesen mittels eines Föns aufgeblasen, sodass die Daunen mit dem Luftstrom über ein an dem Müllsack festgeklebtes Papprohr direkt in den Quilt geleitet wurden. Durch den Luftstrom hat sich der Quilt extrem aufgeblasen, sodass die Kammeröffnungen maximiert wurden und die Daunen nach einiger Zeit überall hingeströmt sind. Die Inspiration dafür stammt ebenfalls aus diesem Forum, leider weiß ich gerade nicht mehr von wem, danke ihm/ihr aber für diese großartige Idee! Die Maße habe ich auf meine Größe (175 cm, 65 kg) angepasst und bin bei folgendem Design gelandet Als Materialien habe ich mich für das daunendichte 27g/qm Ripstop Nylon in dunkelgraublau (außen) und schwarz (innen) von ExTex als Hülle des Quilts, sowie das 25g/qm Polyamid Moskitonetz mit 155 Maschen/qcm von Extex entschieden Da ich, wenn ich schon den MYOG Aufwand betreibe, auch das bestmögliche Ergebnis erhalten will, habe ich die 860 cuin Daune von ExTex gekauft (2 x 250gr. Packung) Als Bafflehöhe habe ich 6,5cm (Naht zu Naht) gewählt, um einen Temperatur Bereich von Komfort -1°C bis Limit -7°C anzupeilen. Inkl. Nahtzugabe schnitt ich 9cm hohe Baffles aus, da ich bei jedem Baffle alle 4 Seiten einmal umschlug und vernähte, um sicherzustellen, dass diese niemals ausfransen werden. Um den Nahtabstand von 6,5 cm perfekt einhalten zu können, bog ich mir eine Büroklammer zurecht, die ich am Nähfuß befestigen konnte und die mir so immer den perfekten Abstand anzeigte Um ca. 20% Overfill zu erhalten verwendete ich genau 400gr. Daunen (860 cuin) Als Garn habe ich den schwarzen Alterfil 100 und den blauen Gütermann Allesnähgarn Farbe 68 verwendet. Wenn ich den dunkelgraublauen und schwarzen Stoff miteinander vernäht habe, habe ich entsprechend auch den schwarzen und blauen Garn als Unter bzw. Oberfaden verwendet, sodass jede Seite des Stoffes ihre passende Garnfarbe erhalten hat. Damit das Ergebnis dabei ansehnlich wurde, musste die Fadenspannung sehr genau eingestellt werden, was aber sowieso meine Absicht war. Dazu habe ich spaßeshalber einige Teststücke mit verschiedenen Fadenspannungen unter dem Mikroskop betrachtet und konnte so genau erkennen, bei welcher Spannung sich die Verschlingung der beiden Garne am mittigsten positioniert. Dies ist aber keineswegs notwendig und führt wahrscheinich auch nur zu marginalen Verbesserungen Die Fußbox gestaltete ich mit 3 von 7 Baffles relativ lang, da mir ein möglichst gutes Wärme-Gewichtsverhältnis wichtiger als die Bewegungsfreiheit/Flesxibilität war Zur Befestigung des Quilts auf meiner TAR XLite mittels @Stromfahrers Knopflochgummi-Methode nähte ich auf jeder Seite des Rückenbereichs 3 kleine Gummibänder von ExTex mit entsprechenden T-Stoppern an. Die Enden der Bänder nähte ich dabei nicht direkt aufeinander, sondern V-förmig nebeneinander um die Zubelastung auf die doppelte Nahtlänge in dem dünnen Stoff zu verteilen Am Fußende nähte ich ein unelastisches Band als Schlaufe zum Aufhängen ein. Dies platzierte ich dort, wo die Fußbox zusammengenäht wurde, da dort 12(!) Stofflagen (4 jeweils doppelt umgeschlagene Stoffkanten) übereinander sind. Diese "Fußboxverbindungslinie" ist somit sehr stabil und überträgt die Zugkraft gleichmäßig in die restliche Hülle. Dort, wo die Fußbox endet, ist ein elastisches Dreieck (aus 50mm breitem elastischen Band von ExTex ausgeschnitten) eingenäht, um diese Stelle zu entlasten Am Kopfende nähte ich einen Kanal für eine elastische Gummischnur mit 3mm Durchmesser von ExTex ein, den ich am Ende offen lies (die Schnur wurde dort mittels Knoten gesichert), um die Schnur bei Bedarf austauschen zu können. Für die Position des Tankas berücksichtigte ich @Southern Flyers Tipp, diesen nicht mittig sondern etwa bei 1/4 der Breite anzubringen, damit er nicht im Gesicht herumhängt Für den Verschluss am Kopfende wählte ich einen Druckknopf, damit der Quilt am Verschluss überlappt und keine Lücke bleibt. Die Knopfkomponenten wurden dort eingepresst, wo der Stoff durch die Umsäumung und den Kordelkanal 8-lagig ist, um ein ausreißen zu verhindern. Aus dem selben Grund wurde der Knopf mit leichter Haftkraft (von ExTex) gewählt. Das Gesamtgewicht beträgt 606 Gramm. Dabei entfallen 206 Gramm auf die Hülle inkl. Befestigung, Gummikordel am Hals und Aufhängeband am Fußende Der Loft der 400gr. 860 cuin Daune ist wirklich beeindruckend! Auch der Aufbewahrungssack des Cumulus LiteLine 400 wird merkbar stärker ausgefüllt als durch den Cumulus, der ebenfalls 400 gr. Daune (850 cuin) hatte Genäht habe ich den Quilt mit meiner Pfaff IDT 1209 mit Obertransport, ohne den mir die Verarbeitung des dünnen Stoffes so nicht möglich gewesen wäre Ich habe bereits zwei Probenächte in dem Quilt bei einer Außentemperatur von 0 bis 2°C im Garten bei Sternenklarer Nacht ohne Shelter verbracht. In der ersten Nacht habe ich einiges an Zugluft reinbekommen, da ich die Befestigung an der Isomatte noch nicht hatte und bin deswegen vorzeitig reingegangen. In der zweiten Nacht mit Isomatten Befestigung lies es sich bis etwa 3 Uhr in Unterwäsche in einem Nylon Inlet gut schlafen. Dann bin ich jedoch aufgewacht, da alles ziemlich klatsch nass und teilweise eine Eisschicht auf dem Quilt war In dieser Nacht war mir bis zum Feststellen der Feuchtigkeit nicht kalt, jedoch fand ich, dass der Halsbereich nicht perfekt abschließt: Dort habe ich schon mal ein wenig kalte Luft gespürt und überlege deswegen, noch einen "oversized" Wärmekragen anzunähen. Geplant ist ein Schlauch von 10-12 cm Durchmesser am oberen Ende anzuähen, der mit etwa 30 bis 40 gr. von der restlichen Daune befüllt werden soll und so etwa 50 gr. mehr Gewicht bedeuten würde. Was meint ihr zu dieser Idee?7 Punkte -
24 € Sawyer Mini Nachbau inkl. Zusatzfilter + Handpumpe
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bieber1 und 3 andere reagierte auf Armin für Beitrag im Thema
4 PunkteDer orginale Sawyer Mini kostet fünf Euro mehr und dafür muss man sich dann keinen Kopf machen. Finde ich persönlich besser...4 Punkte -
[IT] Durch die Abruzzen im Frühjahr 2019
[IT] Durch die Abruzzen im Frühjahr 2019
Adriano C und 3 andere reagierte auf sja für Beitrag im Thema
4 PunkteSo 26.5.2019: Caramanico Terme Gestern noch so motiviert, heute soo müde aufgewacht. Der Wetterbericht verspricht nichts Gutes. Regen, Regen, Regen. Ursprünglich wollte ich heute auf den Passo San Leonardo und dort mein Zelt aufbauen oder weiter bis Pacentro und da übernachten. Nach etwas Grübelei entscheide ich mich, trotzdem loszulaufen. Hm so schlimm ist wird es schon nicht sein, eigentlich tröpfelt es nur und war bisher immer nicht so schlimm, wie vorhergesagt... Nun denn, als ich aus dem Ort rauslaufe und etwas ansteige ist alles in dichten Nebel gehüllt. Es fängt nun richtig an zu regnen. Ich merke bald, es macht keinen Sinn. Alles so nass, dann querfeldein, wenn das noch mehrere Stunden so weiter geht… kehre wieder um, checke in ein anderes Albergo ein und verbringe den Nachmittag in meinen Quilt auf dem Bett, schreibe, schlafe, esse... Die Terme ist leider noch geschlossen. Von Caramanico Terme, ein Ort, der eigentlich sehr nett sein soll, bekomme ich nicht viel mit, denn es regnet wirklich Bindfäden. Zwischendurch bin ich etwas gefrustet, doch das Abendessen in dem altmodischen familiengeführten Hotel bringt mich auf andere Gedanken. Als ich runterkomme, sehe ich im Speisesaal eine große Tafel, besser gesagt die Überreste eines Festschmauses. Es kommt mir eine Signora mit ihrer Tochter im weißen Tüllrock entgegen (offenbar die Hauptperson des Festes). Man erklärt mir, es gab ein cenone (großes Essen), ich möge mich noch 10 min gedulden. No problema. Wenig später stellen Sie mir einfach einen Tisch ins Foyer (bin wieder der einzige Gast am Abend), und erklären mir das Menü. Ich frage, ob ich auch was vegetarisches als Antipasto bekommen kann und sie zaubern mir daraufhin eine Auswahl verschiedener Käsesorten und sehr leckere Bällchen aus Ei und Käse in einer Tomatensauce. Als Primo gibt es Gnocchi aus lila Kartoffeln mit Spargel. Da sie wohl davon ausgehen, dass ich auch als Secondo kein Fleisch mag, kriege ich noch ein zweites Primo - äußert köstliche Ravioli mit Ricotta und Trüffelbutter. Unterhalten werde ich von italienischer Diskomukke aus dem obligatorischen Fernseher. Immer mal wieder kommt die Patrona vorbei und ich komme mit ihr ins Gespräch. Eine ganz humorvolle Frau. Auch sie hat Verwandte in Deutschland und an der französischen Grenze. Sie kann auch ganz gut Deutsch. Sie lernt Deutsch, weil sie die Sprache so schön findet, wow. Nach meiner kurzen Trübsal auf dem Zimmer bin ich nun wieder sehr heiter, zugegeben der mezzo litro vino rosso, den Sie mir gebracht haben, mag dazu beigetragen haben (hatte eigentlich nur ein Viertel bestellt, aber so what... angesichts der Wassermassen, die draußen vom Himmel kommen und des dichten Nebels..). Da die Aussichten für den nächsten Tag nicht besser sind, entscheide ich mich schweren Herzens, statt zu Fuß über den Pass zu gehen, mit dem Bus nach Sulmona zu fahren. Ich will nicht noch einen Tag hier abwarten.4 Punkte -
Daunenschlafsack trocknen
Daunenschlafsack trocknen
Painhunter und 2 andere reagierte auf Kalteicher für Beitrag im Thema
3 PunkteWenn dein Daunenschlafsack naß wird und du ihn nicht trocken kannst, hast du wohl ein Problem. Die Lösung des Problems möchtest du aber nicht diskutiert haben. Ich hätte da gerne ein Problem. Gruß, Christian3 Punkte -
20 Gramm Stativ für's Smartphone
20 Gramm Stativ für's Smartphone
dermuthige und ein anderer reagierte auf sambucus für Beitrag im Thema
2 PunkteBeim Fahrradfahren hatte ich immer diese Smartphonehalterung am Lenker. Da Dachte ich mir, dass ich die doch auch beim Wandern nutzen kann. Nur anders... Einfach um den Trekkingstock fädeln, Smartphone rein, Trekkingstock in die Erde und fertig ist das Stativ. Das hält echt richtig gut - nichts wackelt und die Höhe ist durch den Trekkingstock vorgegeben. Mit einer RX100 Mark 1 geht es bei mir auch, nur muss man da auf's Display aufpassen und man sieht halt nicht genau, was auf dem Bild ist, da der Stock ja vor dem Bildschirm ist... Bei den späteren Modellen wird dadurch natürlich die Touchscreenfunktion beeinträchtigt. Trekkingstock und Finn - Mehr ist nicht nötig2 Punkte -
5 Tage auf dem Jura Crest Trail (Schweiz)
5 Tage auf dem Jura Crest Trail (Schweiz)
mmaddin und ein anderer reagierte auf Mars für Beitrag im Thema
2 PunkteDer Jura Crest Trail ist eine von «Schweiz Mobil» ausgeschilderte Route (Nummer 5). Sie führt von Zürich nach Genf und ist 320 km lang. Die Route beginnt entweder in Nyon am Genfer See oder im absoluten Wanderhotspot Dielsdorf in der Nähe von Zürich. Um es etwas banaler auszudrücken: Die landschaftliche Schönheit der Route von Dielsdorf bis nach Hauenstein hält sich in sehr engen Grenzen. Wer unbedingt Meilen fressen will, kann das machen, aber es ist ungefähr so spektakulär wie die letzten 3 Meilen des PCT. Niemand würde diese Meilen gehen, wenn nicht das Monument oder das Ende des offiziellen PCT nach diesen drei Meilen verortet wäre. Ich bin also am 29. Mai 2019 in Hauenstein gestartet – ich habe den ganzen Trail schon letztes Jahr und zuvor durchwandert. Militärhistorisch interessierte finden am Wegesrand Bunker aus dem zweiten Weltkrieg. Diese Bunker haben glücklicherweise niemals eine Schlacht erlebt und objektiv gesehen, wären sie wohl ziemlich nutzlos gewesen. Frankreich hatte schon vor der Entstehung dieser Bunker gewaltige Anlagen gebaut, die sogenannte Maginot-Linie. Die Wehrmacht umging diese Anlagen durch Nachbarländer und eroberte in der Folge Teile Frankreichs. Es gibt zwar mehrere Tausend dieser Bunker in der ganzen Schweiz, aber sie hatten eben allenfalls psychologische Wirkung. Die Route führt ab Hauenstein auch über eine während dem ersten Weltkrieg von der Armee erbaute Strasse, damals beschloss die Schweizer Regierung die Grenzen zu besetzen. Glücklicherweise wurde die Schweiz auch während dem ersten Weltkrieg von kriegerischen Handlungen verschont, jedoch starben viele Soldaten während dieser Besetzung an der Spanischen Grippe. Die Schweizer Armee ist nicht unbedingt die schnellste Truppe, als die Nutzlosigkeit der Maginot-Linie längst feststand, bauten die wackeren Schweizer z.B. Bunker mit Drehtürmen auf dem Gotthard, die dann 20 km weit feuern konnten. Panzersperren, hierzulande liebevoll Toblerone genannt, begegnen einem denn auch auf der ganzen Route. Grundsätzlich gibt es zu allen Panzersperren immer auch Bunker. Es ist ein netter Zeitvertreib, diese Bunker im Gelände zu suchen. Bei schönem Wetter kann tatsächlich atemberaubende Aussicht in die Schweizer Alpen genossen werden. Das Panorama ist wunderschön und natürlich gibt es immer wieder Panoramatafeln, damit man diese Gipfel dort auseinanderhalten kann. Der Weg verläuft ungefähr zwischen 1000 und 1400 m über Meer und die Landschaft ist ziemlich offen. Typische Juraweiden eben. Unter der Woche trifft mensch dort oben keine Sau, obwohl das Schweizer Mittelland nur einen Steinwurf entfernt ist. Dafür schon mal ganze Familien von Gämsen. Diese sind sich Wanderer gewohnt und je nach Situation heben sie nicht mal den Kopf. Es hat Füchse und Rehe, jedoch im Jura keine Murmeltiere. Der Boden ist ab und an aufgegraben, so wie dies nur Wildschweine tun können. Diese Spuren können auch aussehen wie vor fünf Minuten angelegt. Wildschweine sind jedoch einem hohen Jagddruck ausgesetzt und entsprechend scheu. Die Begeisterung der Bauern ob den Wildschweinen hält sich ebenfalls in Grenzen. Falls man in der Nacht unterwegs ist, lohnt sich allenfalls die Anschaffung einer sehr starken Stirnlampe (über 750 Lumen). Damit habe ich schon Luchse gesehen. Unter Wanderern hält sich dafür die Begeisterung ab den vielen Kühen ggf. in Grenzen. Die Wanderwege verlaufen oftmals durch die Kuhweiden. Schweizer Bauern sind keine Freunde der Traurigkeit, sie neigen dazu ihre Kühe auch bei regnerischem Wetter auf den Weiden zu lassen. Entsprechend sieht die Weide danach aus. Es gibt durchaus ein paar Stellen, wo der geneigte Wanderer durch einen Kuhsumpf wandern darf. Aus Kostengründen werden die Kühe übrigens nicht auf «Leave No Trace» trainiert und sie hinterlassen ihren Dung halt da wo sie gerade sind oder auch während dem Schreiten. In der Schweiz ist die Mutterkuhhaltung populär geworden. Aus Tierschutz-technischer Sicht klar begrüssenswert, jedoch gab es dadurch auch schon tödliche Unfälle. Mutterkühe verteidigen ihren Nachwuchs, es kann eine sehr dumme Idee sein, ein schnuckliges Kälblein streicheln zu wollen. Kühe trampeln und sind über eine halbe Tonne schwer. Am ersten Tag bin ich also ungefähr 30 Meilen weit gewandert und danach aus Temperatur-Gründen ein wenig Richtung Tal gegangen. Übernachtet habe ich mit Hilfe eines Tarps mit dem klingenden Namen «Starlight two» der englischen Unternehmung Lightwave. Dieses Tarp hat Ösen aus Metall (nicht wirklich leicht) und wird mittlerweile zu Mondpreisen angeboten. Aus purem Sadismus ist die ohnehin wilde Form nicht symmetrisch. Dies hebt die Stimmung nach einem langen Wandertag ungemein und ist auch in der Dunkelheit sehr praktisch, da man fast eine App benötigt, um dieses Teil sinnvoll aufzuspannen. Dazu habe ich den Enlightened Equipment Bivaksack verwendet. Schlafsack kam von Yeti aus Deutschland. Zwecks Hebung des Komforts in nie dagewesene Höhen habe ich zudem eine 4 mm Schaumstoffmatte von Expeed verwendet (die ich mir zurecht geschnipselt habe). Damit schlafe ich das ganze Jahr, Zuhause aus ästhetischen Gründen mit einem weisen Leintuch darüber. In der ersten Nacht wurden diese leider etwas feucht und die Kälte drückte ein wenig durch. Es gibt schlimmeres. So machen wir das in der Schweiz: Die Antenne auf dem Berg unter den Wolken ist der Chasseral. Am zweiten Tag standen erneut 30 Meilen auf dem Programm, vom Grenchenberg ging es über den Chasseral und danach durch eine Schlucht hinunter ins Tal. Diesmal war es trocken, zur Sicherheit habe ich aber trotzdem zwei grosse Plastiksäcke unter meine Komfortmatte gelegt. Schon besser. Am dritten Tag stand der Vue des Alpes und der Creux du Van auf dem Programm, diesmal waren es 37 Meilen. Der Creux du Van ist eine grosse Touristenatraktion, selbst ungeübte Wanderer erreichen diese halbkreisförmige, 160 m hohe Felswand von einem nahegelegenen Bahnhof aus oder sie können sogar mit dem Wagen bis auf einen Kilometer nahe heranfahren, es gibt ein Restaurant. Während meines Aufstiegs sah ich durch die Bäume einen Helikopter der Rettungsflugwacht REGA. An diesem Ort bedeutet dies leider überhaupt nichts Gutes. Jemand hatte ein Selfie von sich machen wollen und war ausgeglitten. Jede Hilfe kam zu spät. Am Creux du Van lebt auch eine Kolonie von Steinböcken, sie zeigen sich jedoch nur bei einigermassen ruhigen Verhältnissen. Nach dem Creux du Van folgte eine längere Strassenwanderung, ich kam an einer Rolle mit schwarzer Plastikfolie vorbei. Du sollst nicht stehlen, jedoch fand ich abends beim Aufbau meines Nachtlagers ein zweckmässiges Stück von ebenfalls schwarzer Plastikfolie in meinem Atompacks Rucksack. Ich bitte um Verständnis, dass ich mich nicht genau an jede Begebenheit erinnern kann. Am nächsten Tag ging es dann durch das malerische St. Croix und das nicht minder malerische Valorbe zu meinem letzten Camping in der Nähe von Le Pont am Lac de Joux, wieder 30 Meilen. Während diesem kurzen Hike habe ich auch andere Wanderer mit Zelten gesehen. Leider waren alle aus meiner Sicht ziemlich überladen. Wandern mit mehr als 20 kg am Rücken würde mir jedenfalls keinen Spass bereiten. Dazu kamen immer sehr schwere Wanderschuhe, welche vernünftiges Vorankommen verunmöglichen. Ja, der Weg ist steinig und nicht immer sehr flach aber mit diesen Schuhen legt man seine Fussgelenke mehr oder weniger still. Dadurch verzichtet man auf die Möglichkeit, Schläge und Druck auf mehr Gelenke zu verteilen. Aus Angst vor Misstritten überlädt man so seine Knie. Dazu kommt der offenbar seltsame Humor gewisser Schweizer. Hilleberg gilt als non-plus-ultra, aber nicht etwa die immer noch viel zu schweren Einpersonen Zelte, sondern die schweren, sechspfündigen Tunnelzelte. Es gibt tatsächlich Leute, die müsste man im Interesse der Allgemeinheit vor sich selber schützen. Knieoperationen sind kostspielig. Wichtig: Wasser. Ich empfehle ständig 2.5 Liter dabei zu haben. Es gibt immer weniger Kuhweiden und damit immer weniger Möglichkeiten an Wasser zu kommen. Es gibt nur noch ganz wenige offene Brunnen, da die Bauern auch Wasser sparen müssen, meist sind es nur noch Tröge mit Pumpen. Diese schalten sich aus, wenn der Trog voll ist. Falls einem das Wasser ausgeht, muss man also Wasser aus diesen Trögen nehmen und dies sollte man dann wirklich filtern, weil die Kuh steht dann daneben. Auch wichtig: Bargeld. Es gibt zahllose kleine Restaurants, die aber nur Bargeld wollen. Vermutlich ist auch deren Bereitschaft, Euros zu akzeptieren begrenzt.2 Punkte -
[IT] Durch die Abruzzen im Frühjahr 2019
[IT] Durch die Abruzzen im Frühjahr 2019
Adriano C und ein anderer reagierte auf sja für Beitrag im Thema
2 PunkteDi 28.5.2019: Sulmona - Hochtal hinter Castrovalva ca. 820/200m, 7h Heute scheint endlich wieder die Sonne, es soll tatsächlich trocken bleiben Tags wie nachts und ich kann weiterlaufen. Nachdem ich die Stadt verlassen habe, führt mich der Weg heute in das Tal des Sagittarios. Ich laufe eine Zeit am Fluss entlang, als ich eine Frau mit Wanderrucksack sehe. Ich bin erstaunt. Das ist die erste Person, die mir auf dem Weg begegnet. Die Frau stapft in der Wiese herum, als ob sie etwas sucht. Aber was? Ich komme näher und spreche sie an. Es stellt sich heraus, dass sie Österreicherin ist. Sie war schon mehrmals hier zum Wandern und dieses Jahr wird sie eine kleine Gruppe begleiten, die am Donnerstag anreist. Der Grund für das Zick-Zack-Gestapfe in der Wiese wird mir bei Ankunft sofort klar. Der Weg ist durch den vielen Regen überflutet, man muss auf die Wiese ausweichen. Doch auch hier staut sich das Wasser und wir suchen nach einem trockenen Tritt, um vorwärtszukommen. Wir gehen noch ein Stück zusammen und plaudern ein wenig, dann verabschieden wir uns. Ich gehe weiter auf einem wieder fast zugewachsenen Weg durch hohe Wiesen, Jutta macht es sich auf irgendwo gemütlich. Wir sehen uns aber in dem schönen Dorf Anversa degli Abruzzi noch einmal wieder. Ich habe meinen Café in der Bar allerdings schon getrunken, als ich sie treffe und will nicht so lange in dem Ort bleiben, denn ich habe heute relativ viel vor. Mein Plan ist, die eigentliche Etappe, die bis Castrovalva geht, um eine Stunde zu verlängern und noch einmal für die Nacht mein Zelt aufzustellen. Von Anversa aus sieht man das kleine Castrovalva oben am Berg kleben. Sieht noch relativ weit aus, aber der Anstieg durch einen sehr schönen Wald macht Spass. Oben angekommen fühle ich mich eigentlich auch noch recht fit. Der Tag ist gut gelaufen, ich bin auch noch gut in der Zeit. Ich esse nur kurz etwas und suche den Weg der nächsten Etappe. Der Einstieg ist für mich etwas verwirrend, weil ein Weg gesperrt ist, aber wohl nicht für die Wanderer. Ich sehe hinter der Straße eine Art Spielplatz mit Wiese und denke, naja, wenn ich keinen passenden Platz zum Zelten finde, könnte ich hierher zurückgehen. Wobei mir das nicht so gut gefällt so dicht an der Straße. Ich müsste bald auf eine Hochebene kommen bzw. nach einer Stunde einen Sattel erreichen. Dort hoffe ich auf ein schönes Plätzchen für die Nacht. Auf dem Weg verfranze ich mich leider an einer Wegkreuzung an einem Bach. Ein weißer Hütehund, den ich auf der anderen Seite des Baches gesehen habe, hat mich möglicherweise abgelenkt. Ich gehe also eine Weile auf der falschen Seite des Baches entlang, der Himmel sieht nicht so gut aus. Immer mal wieder schwarze Wolken und kurzzeitig ein starker Wind. Ich werde unruhig. Ich will jetzt nicht in schlechtes Wetter kommen. Schnell also einen Platz finden. Ich habe aber auch ziemlich Hunger und bin nun nicht mehr sehr fit. Ich gehe zurück auf den richtigen Weg und weiter Richtung Sattel. Ich komme durch eine wunderschöne Hochebene. Leider kann ich angesichts des nicht so vertrauenserweckenden Himmels die Landschaft nicht so richtig genießen, zwischendurch hat es auch mal etwas getröpfelt. Da ich mittlerweile echt unterzuckert bin, komme ich nur sehr mühsam vorwärts. Irgendwann sehe ich ein Plätzchen, wo ich denke, ja zur Not geht es hier, so richtig gut ist es nicht (zu nah am Weg), hm gehe also noch ein Stück weiter. Plötzlich ist da in einiger Entfernung wieder dieser blöde, weiße Hütehund, der mich und das ganze Tal zusammen bellt. Dabei gibts hier im Moment gar nichts zu hüten. Er will wohl überhaupt nicht, dass ich näher komme. Auch das noch. Was mache ich jetzt. Ich ziehe mich wieder etwas zurück gehe eher an den Rand und will mal unter den Bäumen schauen. Hier ist es aber ganz schön steinig. Zum Glück zieht jetzt der Hund wieder Richtung Dorf vorbei und ich kann weitergehen. Irgendwann will ich einfach nicht mehr und entscheide mich für einen mir relativ eben erscheinenden Platz in dieser sanft hügeligen Landschaft. Das Zelt wird aufgebaut. Diesmal gibt es Wind und es fällt mir leichter, es richtig auszurichten. Als ich drin liege, merke ich nur leider, dass der Untergrund wieder abschüssig ist und zur Zeltwand hin abfällt. Oh je, wenn ich jetzt wieder feuchte Wände habe und so dicht auf die Wand rutsche, der Schlafsack feucht wird, nicht mehr so gut wärmt…. Ich bin irgendwie fix und foxi. Obwohl ich tierischen Hunger habe, mag ich nix essen. Dieses trockene Weißbrot mit Käse mag ich nicht mehr sehen. Habe zwar noch Müsli und Couscous im Rucksack, aber keine Lust, mir was zu machen. Eigentlich will ich nur noch schlafen. Stattdessen grüble und zweifle ich noch ne Runde vor mich hin. Hab ich mich mit dem Zelten etwas übernommen? Eine Erfolgsgeschichte ist diese Nacht auch wieder nicht. Oder lag es an meinem Stresslevel bzw. mangelnde Erfahrung? Eigentlich wollte ich doch... etc. etc. Ich beschließe, erstmal etwas Zeit vergehen zu lassen und das Ganze mit etwas Abstand zu betrachten. Die Schräglage gleiche ich aus, indem auf dem Bauch liegend, eine Körperhälfte (bzw. das linke Bein) neben die Isomatte lege. Die Neoair ist nicht so prall aufgeblasen. Man muss sich nur zu helfen wissen . Im Lauf der Nacht merke ich, dass diesmal die Wände trocken bleiben und es nicht so schlimm ist, wenn ich Richtung Zeltwand rutsche. Somit gibt es noch ein paar Stunden tiefen Schlaf. Heute weiß ich, der hauptsächliche Fehler war, nicht rechtzeitig für Nahrungsaufnahme zu gesorgt zu haben. Und wer weiß, ob es bei den “Profis” auch immer alles so easy ist - auch wenn ich mir einen solchen an jenem Abend herbeigewünscht habe . Am nächsten Morgen mache ich endlich ein Foto von meinem Camp, auch wenn alles nicht so ideal war, gefällt mir das Bild.2 Punkte -
[IT] Durch die Abruzzen im Frühjahr 2019
[IT] Durch die Abruzzen im Frühjahr 2019
Adriano C und ein anderer reagierte auf sja für Beitrag im Thema
2 PunkteMo 27.5.2019 Caramanico Terme - Sulmona mit dem Bus Um 11:15h geht's Richtung Sulmona. Der Nebel hängt so tief, nichts von den Bergen ist zu sehen. Hoffe mal, dass es besser wird, aber ich muss geschmeidig bleiben... Die Busfahrt ist wie immer in Italien ganz amüsant. Man kann die Leute beobachten, italienische Schmonzetten im Radio hören und fast immer hat man einen pfeifenden Busfahrer am Steuer. Die Beschreibung von Sulmona in dem Wanderbuch passt so gar nicht mit dem überein, wie sich die Stadt an diesem Regentag zeigt. Ich lese von einem quirligen, lebendigen Städtchen, in dem sich das Leben auf der Straße abspielt - an einem sonnigen Nachmittag. Heute sehe ich nicht viele Menschen auf dem Corso Orvidio. Der Corso, die Hauptstraße der Stadt und viele andere Gebäude, Schulen, Bars und Geschäfte sind nach dem berühmten antiken römische Poet Ovid, Sohn dieser Stadt, benannt. Im Grand Café lese ich die Ovid-Verse: “Wein macht das Herz bereit, er macht es für die Glut der Leidenschaft empfänglich”. Na denn... In Sulmona erkundige ich mich in der Touri Office über die Schneeverhältnisse im alten Nationalpark. Vom Gran Saaso weiß ich, dass es im Mai ordentlich geschneit hat. Ich wollte eigentlich im alten Nationalpark zweimal über Pässe auf 2000m. Die Dame wusste nicht so ganz genau Bescheid und ich hab sie auch nicht so ganz verstanden, aber irgendwas sagte sie von Schnee in der Gegend…. Sie erzählt, 5 Trekker seien vor 2 Tagen gerettet worden, weil sie im Nebel stecken geblieben sind. Sie meint, die Wetteraussichten bleiben für die nächsten Tage schlecht, in Scanno sei es auch kälter und rät mir, eher weiter unten zu bleiben. Da ich alleine, mit mäßiger Erfahrung kein Risiko eingehen will, entscheide ich mich also gegen die Pässe und werde wohl einfach die Route von Sulmona aus Richtung Osten weiterlaufen (im Wanderbuch gibt es zwei Varianten: ab Scanno kann man Richtung Osten laufen oder Richtung Süden in den alten Nationalpark). Schade, hätte gern da oben nochmal gezeltet, aber nicht bei Nebel und Regen. Abends esse ich in einer echt netten Osteria eine Pizza mit Ricotta und Trüffelcreme...2 Punkte -
Aufblasbare Schwimmweste gesucht
Aufblasbare Schwimmweste gesucht
wilbo und ein anderer reagierte auf El Barato für Beitrag im Thema
2 PunkteIch habe diese hier in orange und kann mich nicht beschweren: https://www.amazon.de/Erwachsene-Aufblasbare-Floatageweste,Schnorchelnd-Fischen-Weste-Schwimmen/dp/B07QHX9857/ref=sr_1_5?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&keywords=schwimmweste+aufblasbar&qid=1559888984&s=gateway&sr=8-52 Punkte -
PCT 2019
PCT 2019
cafeconleche und ein anderer reagierte auf Fabian. für Beitrag im Thema
2 PunkteSoweit ich weiß sind @Maximilian und @ulkeater auch auf dem PCT.2 Punkte -
PCT 2019
PCT 2019
cafeconleche und ein anderer reagierte auf Lightlix für Beitrag im Thema
2 PunkteIch bin gerade in Tehachapi im Grunde. Auch wegen des Schnees haben ich und ein paar Freunde ein paar side trips (Joshua Tree und Zion National Park, super cool, gerade in LA) gemacht um etwas Zeit totzuschlagen, wir wären sonst jetzt schon in KM. Montag geht's weiter von Tehachapi aus und dann in die sierras sobald wir da sind, also auch Mitte Juni ca. Für die sierras kommen für mich bear canister, Eisaxt, microspikes, lauftights, Regenjacke, puffy und vllt ein bisschen Kleinkram dazu. Bin auf jeden Fall schon super gespannt da endlich anzukommen!2 Punkte -
[IT] Durch die Abruzzen im Frühjahr 2019
[IT] Durch die Abruzzen im Frühjahr 2019
Adriano C und ein anderer reagierte auf sja für Beitrag im Thema
2 PunkteSa 25.5.2019: Torre de'Passeri - Caramanico Terme Heute schmerzt meine linke Hüfte ganz schön. Keine Ahnung woran das liegt, hatte ich noch nie. Zu viel Asphalt (kurz vor Navelli bin ich mal relativ lange der Straße entlang gegangen, möglicherweise einen Feldweg “verpasst”) oder es liegt an dieser schlammigen Fahrpiste downhill gestern. Ein Fußtritt führte plötzlich mal ein Stockwerk tiefer, quasi ein Schlammloch?. Mit dem Bus abkürzen (meine Idee wegen der muckelnden Hüfte) klappt leider nicht, denn so genau ich auch recherchiert habe... TUA Bus hat einfach mal die Streckenführung geändert. Ich sehe ihn noch nicht weit entfernt von mir auf die Via Roma abbiegen (auf der ich auch stehe, nur eben ein Stück oberhalb...) Dabei wartete ich schon da unten, hatte aber noch so viel Zeit und dachte, vielleicht noch irgendwo nen Café? Jedenfalls klärt mich ein Anwohner jener ehemals angefahrenen Haltestelle freundlich auf... Da der nächste Bus erst um die Mittagszeit geht, gehe ich also doch die ganz Strecke zu Fuß. Ich komme schnell ins Zweifeln, da die Hüfte echt weh tut und ich geradezu humple. Die Stöcke helfen etwas bei der Entlastung, aber richtig gut sieht das nicht aus, wie ich so durch die Gegend humple. Später wundere ich mich, dass die Schmerzen zwischendurch fast weg sind, insbesondere beim Anstieg? Ich komme durch das reizende und extrem entspannte Bolognano. Joseph Beuys hat hier viel Zeit verbracht. Die Journalistin, Autorin und Mäzenin Baronin Lucrezia De Domizio Durini hat Beuys und seine Familie 1971 in Neapel kennengelernt und ihn anschließend nach Bolognano eingeladen. Es entstand eine Freundschaft und die Baronin stellte Beuys einen Landhaus zur Verfügung, in dem er zeitweise lebte und arbeitete. Ich habe schon vor der Tour gelesen, dass Beuys in Bolognano war, aber eben nicht, wie es ihn dahin verschlagen hat und wunderte mich darüber. Kurz bevor ich Bolognano auf einem schönen Wanderweg verlasse, begegne ich zwei alten Damen, die - sich gegenseitig stützend, langsam vor mir her wackeln. Sie sprechen mich an, wir wechseln ein paar Sätze, sie sind ganz freundlich, machen mir Komplimente und wünschen mir noch einen schönen Weg. Eine kleine Begegnungen, die aber so herzlich ist, dass ich mich sehr darüber freue. Es sind solche Kleinigkeiten, die ich auf einer Tour sehr wertschätze und die mir immer lange in Erinnerung bleiben. Ich frage mich kurz darauf, ob sie wohl Beuys kennengelernt haben? Hätte ich sie doch mal gefragt... Fand ich Torre de’Passeri und Bolognano so ganz angenehm friedlich, so zeigt sich Musellaro irgendwie unangenehmer... Das lag aber wohl an der Bar, in der ich zielgerichtet einen Cafe einnehmen will. Hier sind ein paar Männer, die die mir eine Nummer zu schrill, zu laut und zu penetrant, vielleicht sogar zu aggressiv lachen. Nicht dass ich nicht auch ein kühles Peroni getrunken hätte, aber irgendwie verbreiteten die Jungs eine unangenehme Atmosphäre. Ich will nicht lange vor der Bar sitzen, also schnell weg. Kurz bevor es zum Fuß runter geht, nochmal schnell ein kleines Picknick... in Ruhe. Eine Katze leistet mir Gesellschaft, vielmehr beobachtet sie mich hochkonzentriert und es sieht so aus, als warte sie darauf, dass ich mich vom Acker mache, damit sie ein paar Käsebrösel abschlecken kann… Nach dem Lunch komme ich zu einer schönen Schlucht, wo ich mich prompt etwas verlaufe. Nachdem ich den Fluß überquert habe, steige ich wieder einem Weg folgend recht steil in einen Wald auf (da hätte mir schon etwas komisch vorkommen müssen, denn die Wege sind selten richtig steil...) irgendwann finde ich den Fehler und gehe wieder runter und unten am Fluß entlang. Aber auch da, als es über einen Wiesenweg wieder hoch geht, find ich's nicht ganz übersichtlich. Weiter geht's nach Caramanico, war das der Weg durch den "Dschungel"...? Ich meine... Irgendwann ist es aber geschafft und ich komme in Caramanico Terme an. Leider ist das Albergo Pesco Falcone (der Chef gehört zu den Initiatoren des Maiella Nationalparks), auf das ich mich schon gefreut hatte, geschlossen. Ich beschließe zur Alternative "San Francesco" zu gehen, was theoretisch nebenan sein müsste, finde es aber nicht. Also frage ich ein Ömchen, das gegenüber aus dem Fenster gebeugt mit zwei anderen älteren Damen plaudert. Sie erklärt mir den Weg, fragt mich, ob ich reserviert habe (habe ich nicht), und ob ich schlafen müsste. Hmm, sehe ich so fertig aus? Ich antworte mit “ja”, da ich sicher irgendwann heute mal schlafen muss und mir dazu nichts anderes einfällt. Da deutet sie in den Raum hinter sich und fragt mich, ob ich bei ihr schlafen will. Ich bin so überrascht und lehne irgendwie reflexartig ab. Fünf Minuten später bereue ich es schon fast wieder, wär bestimmt lustig geworden, sah mir nicht nach Airbnb aus. Ich finde das Albergo immer noch nicht gleich, da mir das Ömchen nicht sagte, dass sich der Name geändert hat! Ich komme aber an diesem Tag sehr happy an, nicht nur, aber auch angesichts dieser netten, kleinen Geschichten.2 Punkte -
Eggeweg
Seit gestern zurück vom Eggeweg. Was als drei Tagestour geplant, aber dank schlechter Planung und ein paar Verlaufen hab ich gestern aufgehört. Los ging es in Marsberg erstmal zum Baumarkt, da ich die falsche Gaskartusche hatte. Von da aus dem Weg entlang. Erst eine kurze Steigung hoch, dann durch den ersten Ort. Dort traf ich nen anderen Wanderer mit nem Zpacks. Kurze Unterhaltung über Ausrüstung und den Weg, weiter ging es. Erste Schutzhütte, die wie fast alle sehr gut aussah. Durch Oesdorf, wo es nichts gab, ging es weiter nach Blankenrode, vorher über die A 44. In Blankenrode war tote Hose und kurz danach das Wasser alle. Durch die sehenswerte Stadtverwüstung ging es weiter zur Roters Eiche. Von da aus die Entscheidung nach Hardehausen zu laufen. Im Wisentpark gibt es ein Cafe. Dort gab es erstmal, Cola, Wasser und nen alkoholfreies Bier, schnell Wasser nachgetankt, weiter ging es nach Scherfede zum Zeltplatz. Irgendwann dann mit Navi. Ich latsche an der Straße entlang, sehe ein paar Jugendliche im Eiscafe und denk so hoffentlich sagt das Navi jetzt nicht genau in dem Moment das ich nach links muss. Und es hat es getan, so sorgte ich für ein paar Lacher. Zum Zeltplatz Abenteuerland war es noch wirklich schön. Toller Platz, nette Wirtin, super für Familien und da hab ich meine Nacht verbracht. Nächsten Morgen war ich schlauer, dachte ich. Und wieder den richtigen Weg nicht gefunden. Endlich wieder am Eggeweg ging es weiter mit schönen Klippen. Dann ein Fernsehturm und los ging es durch den teilweise abgeholzten Wald. Was ein Scheiß, kaum noch Wasser, aber gleich kommt ja ein Ort mit Kneipe. Denkste, denn es ist ja Ostersonntag. Verflixt, entnervt gehe ich weiter mit der Entscheidung heute in Bad Driburg den Zug zu nehmen. Vier Kilometer vorher ist das Wasser endgültig alle, aber zwei nette Damen in einem Waldhaus geben mir etwas Wasser. An der Iburg vorbei Richtung Karlsturm gehe ich die Straße runter. Schnell zum Bahnhof und ab nach Hause. Fazit, eigentlich ein schöner Weg. Viele gute Schutzhütten, nette freundliche Menschen. Manchmal nicht so gut ausgeschildert, aber man muss auch mal auf die Karte schauen. Nur an Wasser zu kommen ist es manchmal nicht so einfach.1 Punkt
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Der grüne Tunnel oder 5 Tage auf dem Saar-Hunsrück-Steig
Der grüne Tunnel oder 5 Tage auf dem Saar-Hunsrück-Steig
RaulDuke reagierte auf Wanderfisch für Beitrag im Thema
1 PunktGelaufen: 27.4. bis 1.5.19 Etappe 1: Perl bis Orscholz - ca. 25 km Am Dreiländereck führt der Pfad hinauf in den Wald. Es stürmt und regnet, eine Aussicht hat es nicht, dafür schillert der Mischwald in sattem Grün. Eine Handvoll Wanderer biegt auf den Moselsteig ab, und so bin ich ganz allein auf dem S-H-Steig unterwegs, das wird sich in den kommenden fünf Tagen auch kaum ändern. Als ich an der rekonstruierten Villa Borg vorbei komme, geht ein Graupelschauer nieder. Kurz danach: blauer Himmel. Echtes April-Wetter eben. Am Meditationscenter komme ich an einem kleinen Wasserfall vorbei, der einzige auf diesem Weg. Steigungen und Höhenunterschiede gibt es nicht viele und so laufe ich entspannt bis Orscholz an der Saarschleife weiter. Am ersten Tag habe ich immer Anlaufprobleme, meine Füße tun weh, ich brauche Pension. Etappe 2: Orscholz bis Losheim am See - ca. 31 km Das Cloef-Atrium mit Touri-Info ist so früh am Morgen noch geschlossen. Kein Mensch weit und breit, als ich das Highlight dieses Wanderwegs erreiche: die Wolken verhangene Saarschleife. Auf dem Weg hinunter nach Mettlach eröffnen sich schöne Blicke ins Flusstal. Man durchquert den Ort und hat Gelegenheit für eine Pause oder einen Versorgungseinkauf bevor man sich wieder in die Höhe schraubt. Eine Weile geht es dann über Felder und Wiesen bis man im Saarhölzbachtal dem gleichnamigen Wasserlauf folgt. Historische Grenzsteine sind Zeugen aus einer Zeit, als das Saarland nicht zu Deutschland gehörte. Die Wegführung verläuft abwechselnd über Wiesen, dann wieder an Bächen und Weihern vorbei. Bei Losheim empfangen mich dröhnende Bässe, das Hexentanz-Festival ist voll im Gange. Hier geht was ab. Der Campingplatz ist rappelvoll. Die Mucke gefällt mir und ich bleibe. Der Himmel reist auf und präsentiert mir einen Sonnenuntergang und das Versprechen auf Wetterbesserung. Etappe 3: Losheim bis Weiskirchen - ca. 20 km Während die Metaller und Goths noch ihren Zaubertrank ausschlafen, bin ich schon wieder unterwegs. Die Sonne scheint, aber es ist noch frisch. Die Wegweiser verweisen auf einen Umweg, ich höre keine Sägen oder Maschinen und laufe munter den originalen Pfad weiter. Es geht hinauf nach Scheiden, dem höchstgelegensten Dorf des Saarlandes. Hier gilt es, ein paar Felsen zu bewältigen, einmal hilft ein Seil beim Anstieg. Dann war’s das auch schon wieder mit sichtbaren geologischen Besonderheiten. Höhepunkt des Tages ist das Wisent-Gehege, denn der Chef-Wisent war gerade zuhause und bereit, für einen Schnappschuss zu posieren. In Weiskirchen befindet sich eine Jugendherberge für den preisbewussten Wanderer sowie ein Supermarkt für den Re-Supply. Etappe 4: Weiskirchen bis Reinsfeld - ca. 27 km Die heutige Tour steht im Zeichen des Wassers, Bäche sind stetige Begleiter und ein Ohrenschmaus, wie sie mal leise murmelnd, mal munter plätschernd den Wanderer auf verschlungenen Pfaden begleiten, welche dank ausgewaschenem Wurzelwerk mit hohem Stolper-Potential versehen sind. Leider gibt’s keine Erfrischung für den durstigen Pilger, denn der Grimburger Hof unterhalb der gleichnamigen Burg ist geschlossen, aber es gibt einen Brunnen in der Nähe. Auf dem Rest der Etappe durch das Wadrilltal sind kaum noch Höhenmeter zu bewältigen. Beim Abholpunkt “Frau Holle” angekommen, organisiere ich mir eine Übernachtungsmöglichkeit. Etappe 5: Reinsfeld bis Nonnweiler Stausee - ca. 25 km Die letzte Etappe führt bei strahlendem Sonnenschein auf die Höhen an Gusenburg und Hermeskeil vorbei. Es stehen keine besonderen Herausforderung bevor, nur ein sanftes Auf und Ab. Hinweisschilder am Wegesrand verweisen auf die Entdeckung ehemaliger Hügelgräber, ich kann allerdings außer unspektakulären Erdwällen im Gelände nichts erkennen und muss den Informationstafeln glauben. Noch einmal erklimme ich einen kleinen Hügel, dann geht es nur noch hinab bis zum Fuß der Talsperre in Nonnweiler. Im Endspurt steige (ok: keuche) ich die Staumauer hinauf. Oben wartet bereits mein Trailmanager mit eiskalter Limo und leckerem Imbiss. Fazit: Naturbelassen, viele Single-Trails, außergewöhnlich gute Wegmarkierung, hier ein großes Lob an die Wege-Scouts des S-H-Steigs. Orte werden oft umgangen, daher sind Einkehrmöglichkeiten gering und Selbstversorger im Vorteil. Brunnen oder andere Wasserquellen sind selten, daher in der heißen Jahreszeit eher zu viel Wasser mitführen, als durstig bleiben. Übernachtungsmöglichkeiten sind im ersten Abschnitt dürftig, da entweder ausgesetzt oder extrem feucht, auch Schutzhütten fehlten, das bessert sich aber ab Etappe 2. Der Trail war so einsam, dass man direkt auf dem Weg hätte campen können. Auf der gesamten Wanderung sind mir nur zwei Pärchen entgegen gekommen. In meiner Richtung sind auch nur eine Handvoll Wanderer der Deuter-Fraktion unterwegs gewesen. Besondere Höhepunkte für den kulturbewussten Wanderer gibt es eher wenige, dafür aber ganz viel Grün auf schmalen Pfaden, Blätterrauschen, Vogelgezwitscher und Bachgeplätscher gratis dazu, sowie Sichtungen von Rehen, Hasen, Waldmäusen und Wildschweinen. Einheimischen begegnet man durch die naturnahe Wegführung fast gar nicht. Die wenigen, denen man über den Weg läuft sind eher wortkarg. Beurteilung meiner Ausrüstung: Rucksack: Der Hyberg Attila Baujahr 2018 bleibt im Rennen, auch wenn er nicht perfekt ist: Zu breite Riemen, ungünstige Position der Hüfttaschen, schlechter Zugriff zur Wasserflasche in den Seitentaschen. Trotzdem: lieber werde ich anpassen als neu kaufen. Am Rücken sitzt er perfekt und bleibt trotz Dauerregen innen fast ganz trocken (ein Liner kann aber nicht schaden). Biwak: Die OR Biwaktüte hat bei mir den letzten Einsatz erlebt, ich brauche mehr Platz. Dann lieber nur noch Tarp (bisher Yuedge). Die TaR Z lite ist trotz ihres Packvolumens eins meiner Lieblingsstücke, da sie auch tagsüber als spontane Sitz- oder Liegegelegenheit dienen konnte. Der Nordisk +4 war ausreichend, ist aber mit 900g ziemlich schwer. Ausrüstung: Die faltbaren Black Diamond Trekkingstöcke waren auf dem S-H Steig kein Muss, aber für mich wegen gelegentlicher Knieprobleme unerlässlich. Wahrscheinlich hätte einer gereicht, denn ein “Steig” war das nicht wirklich. Schuhwerk + Socken: Meine Lowa Inox mit Smartwool Socken haben meine Füße bei dem nasskalten Wetter prima trocken gehalten und mir den nötigen Grip gegeben, wurden aber bei Sonnenschein schnell zur Qual. Beim nächsten Trip kommen die neuen Altra Lone Peak 4.0 Trailrunner zum Einsatz. Zur Entspannung trug ich abends erstmalig die Xero Amuri Cloud Sandalen mit Injiji Socken. Geile Teile. Nachts zog ich wetterbedingt für draußen wasserdichte Sealskinz Socken über die ollen aber dollen handgestrickten Wollsocken. Kochen, Essen, Trinken: Trotz weniger Einkehrmöglichkeiten habe ich meinen Kocher (MSR und Esbit Titantopf) gerade einmal für ein Essen hervorgeholt. Lieber esse ich “richtig”, d.h. kaufe Snacks, Joghurt, Aufschnitt, Brötchen zum Vespern ein. Das Kochset bleibt also das nächste Mal zuhause. Von einer 1,5l Plastikflasche aus dem Supermarkt für Wasser habe ich zur besseren Lastenverteilung auf 2x 0,75l gewechselt. Da manche Brunnenzuläufe oberirdisch verlaufen, kam mein Sawyer Filter zum Einsatz. Sicher ist sicher. Die Deuce #2 hat sich - Ihr wisst schon wofür - bewährt. Kleidung: Die OR Helium II Regenjacke mit Üla Rock haben sich bei Regen-, Hagel- und Graupelschauer zum Wind- und Wetterschutz wieder mal als perfekt erwiesen. Die gute alte Jack Wolfskin Wanderhose hat sich bei der Witterung auch wieder bewährt. Dazu gab’s im Schichtprinzip ein Icebreaker T-Shirt, darunter ein Ex Officio Langarmshirt, dazu Panties der gleichen Marke. Alternativ habe ich eine Craft Boxer ausprobiert, deren Nähte aber nach einiger Zeit unangenehm an empfindlichen Stellen gescheuert haben. Die ebenfalls zum Test mitgenommene Icebreaker Boxer hat sich hingegen als angenehm erwiesen. Als Schlafset waren Icebreaker Longjohns und ein weiteres T-Shirt dieser Marke zum Einsatz, darüber ein weiteres echtes Lieblingsstück: die Enlightened Equipment Climashield Jacke, sowie ein Beanie und der unerlässliche Buff. Was ich vermisst habe, bzw. ändern werde: Nächstes Mal kommt wieder mein Schweizer Messer mit, das Mini-Messer aus dem Viktorinox Maniküreset ist einfach zu klein. Wegen der gemischten Witterung hätte ich gern einen Kufa Schlafsack (gern auch leichter als 900g). Ich liebäugle bereits mit dem EE Convert Apex Custom. Als Shelter steht nun ein Zpacks Plexamid V oder ein TT Aeon Li hoch auf der Wunschliste. Dazu werde ich mal die Diskussion hier im Forum weiter verfolgen. Bis dahin tut es mein Tarp. Vielen Dank für’s Lesen. Tips oder weitere Hinweise hierzu nehme ich gern entgegen.1 Punkt -
Fenistil umfüllen
1 PunktPortionsweise eingeschweißt entweder mit Kuststoffstrohhalm oder mit Beutelfolienschweißgerät. Dann trocknet nix aus. Bei regelmäßigem Gebrauch andere Kleinstbehälter.1 Punkt
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Aufblasbare Schwimmweste gesucht
1 PunktIch bin dank Thomas jetzt versorgt, Ihr dürft aber gerne weiter diskutieren .1 Punkt
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Vorstellungsthread
1 PunktSeid gegrüßt, Ul-Freaks! Auch ich las seit Monaten mit. Da musste irgendwann eine Anmeldung her. Ich bin männlich, 35 und komme aus Dresden. Zur ultraleichten Ausrüstung bin ich nach einer, durch Schmerzen geplagten und dann abgebrochenen Tour, gekommen. 12 kg Basisgewicht bei 68 kg Körpergewicht waren wohl doch ein wenig zu viel des Guten. Mittlerweile bin ich bei 5,7 kg angelangt, aber da ist noch viel Potenzial! Unterwegs bin ich bisher nur in deutschen Gefilden. Gestern bin ich z.B. vom schönen Heidschnuckenweg zurückgekehrt. Und obwohl das prachtvolle Elbsandsteingebirge nur 20 Minuten von Dresden entfernt ist, bin ich noch nie den Malerweg komplett gelaufen. Das wird im September nachgeholt. Unter 5 kg und ultraleicht. Ich freue mich hier zu sein.1 Punkt
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PCT 2019
PCT 2019
Pfotentrail reagierte auf cafeconleche für Beitrag im Thema
1 PunktIch bin vor 12 Tagen am Walkers Pass erst einmal vom Trail runter, wie fast alle, die ich auf dem Trail näher kennengelernt habe (also die langsamen Menschen ). Dann habe ich eine Pause gemacht und mich in Costa Rica an den Strand gelegt, gerade sitze ich im Greyhound nach Ashland /OR und will dann gen Norden. Ich hoffe, dass bei den nun angesagten Temperaturen der Schnee doch mal zusammenschmilzt. Ob ich schon übermorgen losziehe oder ob ich mir beim Shakespeare Festival erst noch Kultur angucke, hängt vom nächsten Schneeupdate ab und davon, ob/ wann ich in Ashland Gleichgesinnte finde. Dann laufe ich bis ca. letzte Juliwoche nach Norden, den Stichtag muss ich noch festsetzen, fahre zurück nach Ashland und laufe von dort aus zurück nach Süden. Ohne Tiefschnee und big rivercrossings. That’s the idea. @zeank afaik bekommen die meisten ihr Essen (plus Sonnenzeug, Mückencreme, Zahnpasta...) kaum in den 500er. Und die Kathoola Microspikes habe ich sehr schätzen gelernt. ~ 350g, glaube ich (peinlich, aber die hatte ich nicht mitgewogen)1 Punkt -
[IT] Durch die Abruzzen im Frühjahr 2019
[IT] Durch die Abruzzen im Frühjahr 2019
sja reagierte auf Wanderfisch für Beitrag im Thema
1 Punkt@sja Hach, es macht richtig Laune, virtuell mitzuwandern (bei den kulinarischen Beschreibungen fange ich an, die Tastatur vollzusabbern). Vielen Dank für die Mühe.1 Punkt -
Daunenschlafsack trocknen
Daunenschlafsack trocknen
Michas Pfadfinderei reagierte auf Konradsky für Beitrag im Thema
1 PunktWenn du nicht möchtest, dass der Sack durch deinen Kondens nass wird, bleibt dir nur ein VBL. Kleines Tarpoder den Rainkilt nur über dem Kopfteil schützt vor Regen im Gesicht. Gruss Konrad1 Punkt -
Aufblasbare Schwimmweste gesucht
1 PunktZiemlich genau 360 Gramm. Ob Rettungswesten aus Flugzeugen sich besonders gut zum Paddeln machen, bezweifle ich allerdings.1 Punkt
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PCT 2019
Der Klassiker die Microspikes von Kahtoola? Waren bei mir 2017 auch im Gepäck (zugegeben: in der Sierra nur KM bis Kearsarge). Sonst hatten einige die Kahtoola k10 wenn du was "richtigeres" willst (schwerer). Weniger als die Microspikes (zB Vargo V3 Titan) würde ich auch retrospektiv gesehen in einem High Snowyear nicht verwenden wollen.1 Punkt
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Aufblasbare Schwimmweste gesucht
1 PunktDie haben zwei "Beinstrapse"1 Punkt
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MYOG 3-Jahreszeiten Daunenquilt
MYOG 3-Jahreszeiten Daunenquilt
Jonathan reagierte auf gregoreasy für Beitrag im Thema
1 PunktMein Cumulus-Quilt hat einen Wärmekragen, den ich super finde, allerdings habe ich auch noch keinen Quilt ohne probiert. Zugluft kann ich damit wesentlich besser draußen halten, als mit dem ungepolsterten Zugband in der Kapuze meines alten Schlafsacks (kann man natürlich nicht ganz vergleichen). Vielleicht schließt der Kragen nicht ganz so eng, aber dafür dicht und bequem. Gönn' dir1 Punkt -
Wer von Euch hat/benutzt ein Wohnmobil/Camper/Auto zum Übernachten?
Wer von Euch hat/benutzt ein Wohnmobil/Camper/Auto zum Übernachten?
Backpackerin reagierte auf mtp für Beitrag im Thema
1 PunktWir haben zum Reisen seit Jahren einen alten Toyota Land Cruiser mit einer einfachen Holzkonstruktion im Heck, bei der sich zwei Klappen über die umgeklappte Rücksitzbank legen lassen, wodurch sich eine etwa 2m lange Liegefläche ergibt. Unter der Holzkonstruktion ist Stauraum, und seitlich vor den hinteren Fenstern haben wir noch Gepäcknetze als zusätzliche Verstaumöglichkeit. Mit dabei haben wir meistens Campingmatten und Schlafsäcke, einen Campingaz Kartuschenkocher, einen leichten und einfach aufklappbaren Campingtisch, leichte Faltstühle, Kleidung und Waschzeug, einen Duschsack, Kisten mit Kunststoffgeschirr, Frühstückssachen, Nahrungsmittel und Wasser/Getränke, und Werkzeug und diverses sonstiges Zubehör. Einen Land Cruiser haben wir deshalb, weil wir damit z.B. schon in der Sahara und in den Bergen Osteuropas unterwegs sein konnten, und das Auto als zuverlässig und einfach zu reparieren bekannt ist. Voriges Jahr habe ich von einem Freund ein gebrauchtes Oasis Dachzelt gekauft; das leichteste Dachzelt das ich kenne, es wiegt nur 17kg. Bei heißem Wetter ist es im Dachzelt sehr angenehm und luftiger als im Auto. Sehr interessant fand ich vor drei Jahren einen Vortrag von Gunther Holtorf, "Ottos Reise". Sein Mercedes G, mit dem er 26 Jahre lang auf der ganzen Welt unterwegs war, war irgendwie ähnlich einfach ausgebaut wie unser Land Cruiser.1 Punkt -
PCT 2019
PCT 2019
cafeconleche reagierte auf zeank für Beitrag im Thema
1 PunktWer ist denn jetzt noch „regulär“ unterwegs ohne Flip Flop? @Lightlix? Wie werdet ihr es mit der High Sierra halten? Wann geht ihr rein, welche Ausrüstung, wieviel extra food? Bin gerade in Agua Dulce angekommen und werde wohl so Mitte/Ende Juni in Kennedy Meadows sein. Je nachdem wieviel Zeit ich mir lasse. Eilig hab ich es ob der Umstände aber eher nicht gerade.1 Punkt -
UL-Rucksack 20 Liter gesucht
1 PunktIch hab die nicht Laser Variante. Ja, der Huftgurt ist nicht abnehmbar. Aber ich habe den Rucksack zwischendurch auch immer wieder ohne geschlossenen Hüftgurt getragen. Hab ihn letztes Jahr ~200km auf einem Hike getragen.1 Punkt
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Wer von Euch hat/benutzt ein Wohnmobil/Camper/Auto zum Übernachten?
Wer von Euch hat/benutzt ein Wohnmobil/Camper/Auto zum Übernachten?
ALF reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema
1 PunktIch fahre ein vollelektrisches Auto und bin damit im April bis nach Ostschweden gefahren (3400 km, 54 Euro Stromkosten, der Rest waren Gratislader im Gegenwert von rund 25 Euro, berechnet auf der Grundlage meines Autostromtarifs von 15 Cent/kWh). Aufwachen mit Lust auf den Reisetag. Das Schlafen im E-Auto ist für mich eine geniale Ergänzung, um lange Anfahren preiswert und als Teil des Erlebnisses zu gestalten und am Zielort ausgeruht anzukommen. Liegelänge 1,97 m mit passender Unterlage reicht mir. Die rein elektrische Klimatisierung im Auto läuft nachts einfach auf 15° durch und zieht bei 4° und Schneeregen ca. 15 km Reichweite, bei 15° ca. 10 km. (Der geringe Unterschied ist der Wärmepumpe zu verdanken.) Das Auto ist morgens trocken und beschlagfrei. Man kann unauffällig praktisch überall schlafen, auch mitten in der Stadt, bevorzugt aber auf Strandparkplätzen oder Wanderparkplätzen mit Aussicht. Zusätzliche Nutzeinbauten benötige ich nicht. An Strand- oder Wanderparkplätzen gibt es eigentlich immer irgendeinen Tisch, Mauer oder sonstige Sitzgelegenheit. Was ich sonst noch brauche, ist ja schon im Rucksack. Fotos vom Doppelbett im Auto: Hier habe ich das inzwischen dokumentiert.1 Punkt -
24 € Sawyer Mini Nachbau inkl. Zusatzfilter + Handpumpe
Fakeartikel vllt nicht zwangsläufig aber es gibt viele Fakebewertungen und das ist in meinen Augen schon ein Ausschlusskriterium bis ich keine einigermaßen unabhängigen Testberichte gelesen habe.1 Punkt
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24 € Sawyer Mini Nachbau inkl. Zusatzfilter + Handpumpe
Vor allem richtig toll mit der Ballpumpe erst konterminiertes Wasser anzusaugen und dann mit derselben Pumpe den Filter rückzuspülen. Sieht für mich wie ein Fakeartikel aus. Gruss Konrad1 Punkt
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Schnäppchen
Schnäppchen
noodles reagierte auf Mittagsfrost für Beitrag im Thema
1 PunktNa ja, „geben“ ist leicht übertrieben. Warte schon 2 Wochen auf meine Bestellung und habe heute mal bei Larca angerufen. „Jo, de Beschdellung uns Geld sinn eigange. Warde noch uff de Lieferung vom Herschdeller. Wann dosch is kannich Enna net sage.“1 Punkt -
Neoair Pumpsack
Neoair Pumpsack
Kalteicher reagierte auf Konradsky für Beitrag im Thema
1 PunktStimmt. Ich habe ein Oberteil einer dickwandigen Colaflasche abgeschnitten. Der Deckel dieser Colaflasche hat eine herausnehmbare Deckeldichtung. Diese habe ich mit einem 10mm Locheisen, welches man in der Küchenschublade liegen hat, einmal gelöchert. Den eigentlichen Deckel habe ich mit einem Stufenbohrer mit 20mm Durchmesser, der in derselben Schublade lag, durchbohrt. Dann die Ecke einer Tüte mit dem Teil eingeklemmt. Nun schiebt man das Teil über das konische Ventil von der TAR bis zum dünneren Teil. jetzt kann es auch nicht mehr abspringen und man macht den Sack voll Luft. Ich habe die große (LW) von TAR für die HM und brauche 1,5 Säcke voll Luft. Tagsüber dient der Sack als Quiltliner. Bitte nur die etwas rascheligen 120Ltr. Müllsäcke von Feinkost Albrecht nehmen. Die leisen, dunkleren gehen gerne an den Kanten auf. Gruss Konrad1 Punkt -
[IT] Durch die Abruzzen im Frühjahr 2019
Mi 22.05.2019: Von San Demetrio ne'Vestini nach Carporciano 500/320m, 4h15 (laut Buch) Nach ca. 26 Stunden komme ich in L'Aquila an. Der Nachtzug hat nur 75 Minuten Verspätung. Ich habe von meinen mitreisenden Damen - eine deutsche Studentin, die in Perugia studiert und eine ältere Dame, die auch häufiger den Nightjet München - Rom nutzt, gehört, dass das ganz normal sei. Umgekehrt sind es meist 2 - 3 Stunden. “Nutzt man die italienischen Nachtzüge, kann man fast umsonst fahren”, erzählt die Studentin, “man kriegt aufgrund der Verspätung meist so viel Geld wieder… Aber sonst ist die italienische Bahn sehr pünktlich." Na gut, dass wir das geklärt hätten. Wie dem auch sei, ich muss einen späteren Flixbus nehmen und als ich in L'Aquila etwas außerhalb ankomme, stelle ich fest, dass ich den angepeilten Bus nach San Demetri nicht kriegen werde, außerdem ist der Weg zum Busbahnhof relativ weit. Ich entscheide mich schnell für ein Taxi. Will endlich laufen und heut noch bis Caporciano kommen. Habe im Agriturismo 4a reserviert, das Essen klang einfach zu gut im Wanderbuch. In San Demetrio angekommen, kaufe ich mir noch nen kleinen Snack (2 Stück Pizza auf die Hand) und lasse den Pizzabäcker mal im Glauben, dass ich für ein Pärchen einkaufe... Hatte ich gestern noch befürchtet, ich könnte frieren, so hab ich mir heute so schnell wie möglich so viele Klamotten wie möglich vom Leib gerissen. Wetterbericht sagte was von 17/18 Grad, aber in der Sonne ist es erstaunlich warm. Ein Mix aus Sonne und Wolken, "nicht ganz echt", wie man in meiner Ursprungsregion sagen würde, was so viel heißt, wie, "da könnte noch was kommen" (Regen...). Aber ich mache mir keine Gedanken. Erstmal ist alles gut. Ich bin happy, bald in schöner, ruhiger Natur zu sein. Kurz nach San Giovanni geht es auch schon auf eine tolle Hochebene mit schönen Ausblicken zur einen wie zur anderen Seite, unter anderem kann man die Berge des Gran Sasso Massivs sehen. Dort hat es im Mai wohl noch ordentlich geschneit. Es geht weiter auf der “Tratturo Magno” Richtung Peltuinum (Überreste einer bedeutenden antiken Provinzstadt). Mitte September zogen früher die Schäfer mit den Tieren nach Apulien oder in die römische Campagna um dort zu überwintern. Erst im Mai, wenn die Weiden schneefrei waren, kamen sie zurück. Da die meisten Männer mit den Schafen unterwegs waren, waren die Bergdörfer in dieser Zeit stark von der weiblichen Bevölkerung geprägt. Problematisch wurde es, wenn Kinder in nicht “legitimen” Zeiten geboren wurden... Diese "Schäferautobahn" fand ich erst ganz schön zu gehen, irgendwann muss ich dem Autor des Wanderbuchs jedoch zustimmen, dass kleine Pfade, die nach Kurven überraschen, etwas anderes sind. Hat mir aber trotzdem gefallen. Schäfer und Schafe gibts an diesem Tag übrigens auch zu sehen. Trinkpause beim alten römischen Theater, dann geht's irgendwann Richtung Bominaco und weiter nach Caporciano. Heute schlafe ich im Agriturismo 4a benannt nach den 4 Kindern Antonio, Antonella, Andrea und Annalisa. Ich bin der einzige Gast. Der offene Kamin knistert zur Abendbrotzeit und ich bekomme unglaublich viele leckere Antipasti, eine Pasta mit Safranblüten, irgendein Fleisch mit den Montepulciano der Abruzzen zubereitet und mindestens drei dolci. Nicht zu vergessen, einen Kräuterschnaps nach den Antipasti und eine Schnapsauswahl hinterher... Das Schönste: Antonio der (Vice?)-Bügermeister (87!) leistet mir Gesellschaft. Er ist nach dem Krieg nachts mit Schleppern über die Berge nach Frankreich gegangen, um dort Arbeit zu finden. Wenn ich es richtig verstanden habe, hat er im Kohlebergwerk gearbeitet und auch andere Jobs gemacht (Brückenbau?). Ein ganz netter alter Mann. Die Familie (Kinder, Enkel) lebt in Frankreich. Ich freue mich sehr, ein bisschen mit Antonio plaudern zu können. Und er freut sich anscheinend, zuzusehen, wie ich alles hemmungslos aufesse, weil alles wahnsinnig lecker ist und ich großen Hunger habe. Natürlich fragt mich Antonio (wie das meist in Italien der Fall ist), warum ich alleine wandere, er hat aber schnell sinngemäß hinterhergeschoben: besser gut allein, als in schlechter Begleitung (“Meglio soli che male accompagnati”). Sehr schön. Muss ich mir merken. Wir plaudern auch über die seltenen Bären (orsi) oder die häufigeren lupi (Wölfe), die wohl im Winter hier auch dicht ans Dorf kommen, weil das Essen hier so gut ist (naja oder das Futter im Wald dann mau), aber die Leute sind da sehr entspannt. Danach gehe ich tiefenentspannt in mein rosa Zimmer... und mein viel zu weiches Bett - im Gegenteil zu der harten Nightjet-Pritsche... aber nach den ersten paar Stunden auf den Beinen, dem guten Essen, dem Rosso und dem ein oder anderen Kräuterschnaps kann ich überall gut schlafen.1 Punkt
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Welche Heringe und wie viele?
1 PunktIch habe schon alles an Heringen durchprobiert inkl der Titan-Varianten und da man meist nicht weiss, an was fuer Boeden man geraet - auch im Gebirge gibt es lockere Boeden - braucht man entweder ein Sammelsurium unterwegs, oder eben die eierlegende Wollmilchsau und da kommen hochwertige Y-Heringe nah dran. Es geht nicht nur um die Grundform, sondern auch die Qualitaet / Haerte usw und da kann nach meinen Biegetests der ganze Nonamekram wie Ali oder auch z.B. die Globiteile nicht mithalten, da haben wir uns z.B. beim Einschlagen von Y-Heringen in harten Boden reihenweise die Koepfe abgebrochen. Mal etwas abgekuerzt gesagt, der beste Y-Hering ist der von Hilleberg, aber ca doppelt so teuer wie der MSR Groundhog und der ist nur geringfuegig schlechter / schwerer, deswegen nimm den MSR. Die Mini-Varianten kann ich als Universal-Hering nicht empfehlen, da die Flanken zu schmal sind und deswegen schon in normalerweise recht lockeren Waldboeden nicht genuegend Haltekraft haben, von Sand usw ganz zu schweigen. Btw ich bin viel in Gebirgen unterwegs und hatte da, wo ueberhaupt etwas in den Boden geht, noch nie Probs Y-Heringe reinzukriegen.1 Punkt
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Ultralight82 reagierte auf irispompiris für Beitrag im Thema
1 PunktBei solchen Supermarkt Sushi-Packungen liegen oft Sojasauce-Fische mit in der Packung. Auch beim Indigo hab ich sie schon gesehen. Dort liegen sie kostnlos vor der Kassa. Gewicht: 1,7g Fassungsvermögen: 4,5 g Der aufmerksame Beobachter hat bestimmt schon festgestellt das man das Gewicht noch um ein paar mg drücken kann, wenn man sich den überflüssigen Flossen entledigt...1 Punkt -
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bieber1 reagierte auf LaMarmotte für Beitrag im Thema
1 PunktOhropax kann man als einzelnes Paar in so einer Verpackung kaufen: https://static.shop-apotheke.com/images/D13355354-p1.jpg Ich benutze die für Salz oder Gewürze; sollten aber auch als Mini-Salbendose funktionieren. Im Idealfall hast du kleine Finger oder kratzt die Salbe mit einem Löffelstiel o.ä. raus.1 Punkt -
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bieber1 reagierte auf der_ploepp für Beitrag im Thema
1 PunktKontaktlinsenbehälter für Monatslinsen. Gibts in der Regel gratis beim Optiker. Wiegt voll mit zwei Cremes 12g und ist absolut dicht.1 Punkt -
Vorstellungsthread
1 PunktHallo, nach längerem anonymen Mitlesen, hab ich mich auch mal angemeldet Komme ursprünglich aus Norddeutschland, wohne aber seit fast 13 Jahren in Norwegen. In der Freizeit wandere ich gern so leicht wie möglich. Beruflich... tja, als Geologe füllt man seinen Rucksack ja ganz gern mal mit Steinen Gibt's noch weitere Norweger im Forum? Grüße, Anna1 Punkt
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bieber1 reagierte auf Wanderfisch für Beitrag im Thema
1 PunktEin Balea Tiegelchen (ehemals Gesichtscreme) tut es vielleicht auch. Mit Inhalt 10g. Funzt für mich, allerdings nehme ich Soventol Gel statt Fenistil.1 Punkt -
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1 PunktSowas hier? https://www.paracelsus-versand.de/salbenkruke-10g-weiss-mit-schraubdeckel-rot-pp-367.html?gclid=EAIaIQobChMIw6q9xY2o4gIVB9-yCh1XwwH9EAQYBSABEgJdl_D_BwE1 Punkt
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1 PunktIch stehe bei diversen Notfallsalben (Heparin und Betaisadona) vor dem gleichen Problem. Sie sollen ja auch nach dem Umfüllen nicht oxidieren oder trocknen. Eventuell könnte man die Salbe mit einer sehr kleinen Spritze (ohne Nadel) aus der Tube aufziehen. Jetzt braucht man nur was zum Verschließen und etwas gegen versehentliches Drücken der Spritze... (nicht erprobt, werd ich aber mal testen).1 Punkt
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1 PunktIn einen Plastiktrinkhalm ( noch gibt's die ja). Einfullen direkt aus der Tibe(?) , Mach ich mit Salben so. Die Öffnung mit Feuerzeug zuschmelzen, oben ein Stück ( ohne Dalbe drin!) umknicken und mit einem Ring aus Trinkhalm verschließen. Klingt etwas kompliziert...ist es aber nicht. Ich such mal n Bild..? Statt des Myog- Klappdorns eben Salbe einfüllen, hinten zuschweißen. Dann "oben" einmal umknicken, geknichtes etwas zusammenpressen, Ring druber - zu! Hält auch meine Bepanthensalbe. Nur als Möglichkeit, vielleicht gibt's auch viel bessere! LG schwyzi1 Punkt
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Fenistil umfüllen
1 PunktIn der Apotheke gibt es diese rot/weißen Salbentiegel, bekommst du für kleines Geld auch in 10ml Größe, wiegen nicht viel.1 Punkt
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1 PunktServus zusammen, Timo - 25J. - wohne am Bodensee und bin relativ neu hier im Forum. Die Leidenschaft zu wandern und anspruchsvollere Touren zu gehen ist in den letzten 2 Jahren entstanden. Unterwegs war ich auf dem Camino, Sörmlandsleden (Schweden), Fagaras Gebirge (Rumänien) und natürlich in meiner neuen Heimat Österreich Bin immer offen für Gespräche oder neue Wanderkumpanen, also meldet euch gerne.1 Punkt
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Jonathan reagierte auf Nora_Globe für Beitrag im Thema
1 PunktHallo alle zusammen, mein Name ist Nora bin 25 Jahre alt und gerade dabei auf UL umzusteigen. Ich bin im Sommer 2016 los gezogen um die Welt besser kennen zu lernen und habe dies als klassischer Backpacker gemacht. In dieser Zeit aber die Liebe fürs wandern und vorallem campen entdeckt. Nun ist eines meiner nächsten Ziele im Oktober nach Nepal zu gehen um dort den Annapurna zu wandern und wahrscheinlich direkt danach nach Neuseeland um mich auf die lange Reise des Te Araroa Trail zu begeben. In bin in den letzten Monaten vielleicht sogar 1-2 Jahren schon auf UL bisschen umgestiegen und vorallem auch Minimalist geworden. Nun versuche ich auch im Bereich Camping - Wandern Equitment auf UL umzusteigen und hoffe hier in der Community hilfreiche Tipps und Tricks zu erhalten. Glaube das reicht erst einmal1 Punkt -
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zeank reagierte auf Wandermädchen16 für Beitrag im Thema
1 PunktHallo zusammen, bin heute erst auf euer Forum gestoßen, da ich auf der Suche nach gleichgesinnte bin. Bis jetzt hab ich erst eine große Wandertour gemacht und will dieses Jahr 450km gehen mit Zelt. Meine größten bedenken hab ich beim packen. Letztes Jahr kam ich mit 7kg ohne Lebensmittel locker hin. Jetzt mit Zelt etc bin ich doch was nervös. Mein Rucksack 35+10 soll auf jeden Fall reichen Ach so ... ich bin 36 Jahre und gehe alleine auf Tour, da ich für mich „schlendern“ will. LG1 Punkt -
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1 PunktGuten Abend liebe ULer, ich bin Britta, 49 Jahre alt und komme aus dem Norden, Nähe Hamburg. Dort lebe ich mit meinem Mann, Sohn (17), Hündin und zwei Katzen. Ich bin schon immer gerne unterwegs gewesen und mochte Urlaube nicht ganz so, an denen ich längere Zeit an einem Ort war. 2017 bin ich aus der Haustür raus und auf der Via Baltica bis Vechta gelaufen. Zuerst mit 9kg, in Hamburg habe ich bei meinem Bruder die Hälfte rausgeschmissen, so dass ich mit 4,5kg weitergelaufen bin. Wohlgemerkt ohne Zelt, da ich bei dieser Tour in Kirchengemeinden übernachtet habe. Bei der zweiten Tour im selben Jahr von Vechta nach Münster hatte ich nur noch 3kg. So langsam habe ich mich rangetastet ans UL und bereue es nicht, denn ein schwerer Rucksack verdirbt zumindest mir, die Laune. Im letzten Jahr den Camino Portuguese dann mit 2,5 kg und Tagesrucksack. Das war gut machbar. Leider musste ich den Camino wegen Fußproblematik abbrechen. Nun wurde ich vor zwei Wochen am Fuß operiert und habe daher viel Zeit, mich mit leichtem Equipment zu beschäftigen. Ich weiß, das ich kein Zelt haben möchte, weil es mich einengt, daher plane ich mit einem leichten Bivy und einem Poncho Tarp loszuziehen, wenn ich wieder fit bin. Als Unterlage habe ich eine Frilufts IsoMatte und eine Prolite 90cm. So, das reicht vorerst. Ich freue mich, hier dabei zu sein. Viele Grüße Britta1 Punkt
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Eggeweg
1 Punkt
- Trekking Neuling sucht Gaskocher-Set
Ich nehm da immer leere Becher von Ramen oder so 5-Minuten-Terine Ähnlichem.1 Punkt- Trekkingstativ
Trekkingstativ
sambucus reagierte auf skullmonkey für Beitrag im Thema
1 PunktDer Velbon V-Pod ist immer noch bei mir im Gebrauch, beim wandern, klettern, bouldern, packrafting, bergsteigen. Langzeitbelichtungen, Wind, alles kein Problem. Super Stativ wenn Du es noch irgendwo findest.1 PunktDiese Rangliste ist auf Berlin/GMT+02:00 eingestellt - Trekking Neuling sucht Gaskocher-Set