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Stromfahrer
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Rennsteig im Winter
Rennsteig im Winter
JoeDoe und 6 andere reagierte auf berghutze für Beitrag im Thema
7 PunkteAuf der Suche nach einer Wanderung für die Wintermonate, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln und ohne um die halbe Welt zu fliegen erreichbar ist, bin ich auf den hier im Forum schon häufig empfohlenen Rennsteig gestoßen. Da im Winter rund 140 der 169 km als Loipe für Langläufer gespurt sind und aufgrund von Berichten wie diesem habe ich zwar Bedenken, mit Langläufern in Konflikt zu geraten – das Problem scheint sich dieses Jahr aufgrund Schneemangels allerdings nicht zu stellen... bis es drei Tage vor dem geplanten Start der Wanderung zu einem Wintereinbruch kommt und auf einmal 54 km Loipe gespurt sind. Nach einigem hin und her entschließe ich mich, wie geplant loszulaufen und einfach mal zu schauen, was passiert. Während die ganze Republik auf Thüringen schaut, fahre ich also hin. Der Erkenntnisgewinn ist aber gering. Der Thüringer an sich – wenn ich das mal so pauschalierend sagen darf – ist Fremden gegenüber nicht so gesprächig. Der übliche Smalltalk („Wandern Sie den Rennsteig? Wo kommen Sie heute her? Wo wollen Sie noch hin?“) findet nicht statt. Mit meinen zarten Versuchen, in einem Gasthaus ein Gespräch zu beginnen („Kommen sonst im Winter mehr Langläufer?“ - ist ja nicht so, dass ich gleich mit Höcke eingestiegen wäre...) laufe ich gegen eine Wand („Im März haben die Leute auch sonst keine Lust mehr auf Schnee.“). Als mich die Bäckersfrau in Steinbach am Wald fragt, ob ich ganz alleine laufe und ob ich keine Angst habe, ist mir sofort klar, dass ich jetzt in Bayern bin. Im Übrigen stelle ich mit Erstaunen fest, dass es in Thüringen mehr Metzger als Bäcker gibt und die Metzger die weitaus größere Auswahl haben. Wer Pressfleisch und fünf verschiedene Sorten Fleischkäse liebt, ist hier im Paradies. Tag 1, 01.03.2020, Hörschel – Kleiner Inselsberg (~34 km) Der Ausgangspunkt der Wanderung in Hörschel ist dank der ICE-Anbindung von Eisenach hervorragend zu erreichen. Die Deutsche Bahn ist pünktlich und ich kann meine Wanderung wie geplant um 10:30 Uhr beginnen. Im Ohr habe ich nicht das Rennsteiglied, sondern Rainald Grebe, der nicht nur Brandenburg, sondern auch Thüringen besungen hat („Im Thüringer Wald, da essen sie noch Hunde...“). Nach circa 20 m beginnt es zu nieseln, hört dann aber zum Glück schnell wieder auf. Als ich nach gut 5 km aus dem Wald komme, bläst mich der Wind fast um. Ich sehe eine Regenfront auf mich zukommen. Für ungefähr 10 sec denke ich, ich könnte dem Regen entkommen. Dann ziehe ich so schnell ich nur kann, meine Regensachen an und stapfe für die nächsten 30 min in strömendem Regen weiter. Nach rund 20 km sehe ich den ersten Schnee, ab der Ruhlaer Skihütte bei km 25 geht es im Schnee weiter, der mich auch nicht so bald wieder verlässt. Das Laufen im Schnee gestaltet sich deutlich anstrengender als auf festem Untergrund und es geht auch deutlich langsamer voran (na gut, das ist keine wirklich neue Erkenntnis). Die breiten Wege, die mich sonst am Rennsteig vermutlich ziemlich genervt hätten, lerne ich zu schätzen, da sie das Fortkommen deutlich erleichtern. Die letzten Kilometer auf den Beerberg und den Inselsberg hoch haben es nochmal in sich, da der Schnee immer tiefer wird und man immer tiefer einsinkt. Pünktlich zum Sonnenuntergang um 18 Uhr habe ich es allerdings auf den Großen Inselsberg geschafft und komme, noch bevor es dunkel wird, ziemlich platt am Haus am Reitstein an, wo ich als einziger Gast nächtige. Tag 2, 02.03.2020, Kleiner Inselsberg – Grenzadler (~27 km) Zu meiner Überraschung kommt nur wenige Minuten, nachdem ich losgelaufen bin, die Sonne raus. Anders als vorhergesagt (ich bin eigentlich auf eine Woche trübes Wetter mit Schnee und Regen eingestellt) habe ich einen wunderschönen Tag mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein – der allerdings Tauwetter mit sich bringt. Ab der Neuen Ausspanne wird das Laufen richtig anstrengend. Hier lag der Schnee relativ tief und dementsprechend steht jetzt auch der Schneematsch richtig tief. Einmal versinke ich bis weit über den Knöchel in der Matsche, meine Gamaschen bewahren mich zum Glück vor einem größeren Wassereinbruch. Zwei weitere Rennsteigwanderer, die ich später noch treffe, gehen ab hier mit Schneeschuhen weiter. Trotz bzw. wegen des schönen Wetters ist wasserabweisende Kleidung unbedingt zu empfehlen, denn von den Bäumen tropft der geschmolzene Schnee wie verrückt. Stellenweise laufe ich mit aufgezogener Kapuze. Die Beschaffenheit des Weges ändert sich ständig, insbesondere wie weit man in den Schnee einsinkt. Etwa 5 km vor Grenzadler, als ich schon denke, ich hätte es fast geschafft, wird das Laufen noch mal richtig hart: ein schmales, verhältnismäßig steiles Stück, mit tiefem, weichem Schnee. Ich habe Zweifel, ob ich es so bis Oberhof schaffe. Das ist vielleicht das fieseste am Wandern im Schnee: Während man bei einem Aufstieg sehen kann, wie viele Höhenmeter man noch vor sich hat, weiß man nie, wann sich die Beschaffenheit des Weges wieder bessert. Nach 1,8 km, a.k.a. „die Hölle“, wird der Weg wieder besser begehbar. Der Tag bleibt mir vor allem als anstrengend in Erinnerung. Tag 3, 03.03.2020, Oberhof – Schutzhütte an der Kleinteichswiese (~31 km) Morgens schneit es – das ist besser als Regen, denn von Schnee wird man bekanntlich nicht so nass. Den zwischenzeitlichen Plan, in Oberhof Langlaufski zu leihen, habe ich wieder zu den Akten gelegt, denn aktuell sind nur noch gut 9 km bis zur Schmücke gespurt. Dafür lohnt sich der Aufwand nicht. Beim Losgehen ist mir ist etwas mulmig zumute, da ich nicht weiß, was mich erwartet (Stichwort „die Hölle“). Über jeden Kilometer, den ich gut voran komme, freue ich mich und bis zur Schmücke wandert sich der Weg wunderbar. Danach wird es wieder harte Arbeit. Als ich irgendwann von einem älteren Herrn in Gummistiefeln auf der Straße überholt werde, wird es mir zu blöd. Ich will vorankommen und laufe die letzten 3,5 km bis zum Bahnhof Rennsteig auch auf der Straße. Nach einem Päuschen in dem wirklich wunderschön hergerichteten alten Bahnhof geht es mit neuem Schwung weiter und ich komme gut bis Neustadt. Dort denke ich tatsächlich, ich hätte den Schnee jetzt bald hinter mir gelassen. Ein Irrtum, wie sich nach keinen 2 km herausstellt. Im dortigen Nahkauf, der wirklich gut auf Wanderer eingestellt ist, kaufe ich noch ein paar Sachen ein. In der Kaffee-Ecke treffe ich die beiden Schneeschuh-Wanderer, die heute beim Bahnhof Rennsteig abgebrochen haben und morgen mal schauen wollen, ob sie weiter wandern. Ich gehe noch ein Stück weiter, da ich zumindest eine Nacht in einer Schutzhütte übernachten will. Die Schutzhütte an der Kleinteichwiese, die auf Outdoor Wiki angepriesen wird, erscheint mir dafür geeignet, da man kurz vorher durch Neustadt und kurz hinterher durch Masserberg kommt und deshalb nicht viel Wasser mitnehmen muss. Tag 4, 04.03.2020, Kleinteichswiese – Ernstthal (~30 km) Als ich morgens aufwache liegt alles im Nebel. So bleibt es auch den ganzen Tag. In Masserberg stelle ich mit Freude fest, dass das Rennsteighaus nicht nur geöffnet, sondern sogar beheizt ist. Nach Masserberg geht es erst ganz gut weiter, dann wechsle ich immer mal wieder freiwillig vom Rennsteig auf den breiteren Forstweg. Zwischendurch lichtet sich der Nebel etwas, dann zieht wieder ein feuchter, klammer, kalter Nebel auf, bei dem es selbst beim Laufen frisch wird. Heute ist nicht der Weg das Ziel, heute ist ankommen das Ziel. Immerhin wird aber ab Neuhaus der Schnee spürbar weniger. Tag 5, 05.03.2020, Ernstthal – Grumbach (~28 km) Der Schnee nimmt weiter ab und ab Steinbach am Wald habe ich ihn endlich hinter mir gelassen. Ich laufe wie beflügelt und komme wieder in meinem normalen Tempo voran. Wie anstrengend das Gehen im Schnee ist, merkt man erst richtig, wenn man wieder festen Boden unter den Füßen hat und das Gehen auf einmal so leicht wird. Wie empfohlen folge ich dem blauen R, die schmalen Pfade gehören mit zu den schönsten Stücken des Rennsteigs (soweit ich das aufgrund des Schnees beurteilen kann). Tag 6, 06.03.2020, Grumbach – Blankenstein (~17 km) Ich laufe im Regen los und ich komme im Regen an. Die letzten 5 km verlaufen direkt neben der Straße (okay, wahrscheinlich war der Rennsteig zuerst da und dann wurde die Straße neben/auf den Rennsteig gebaut – aber das macht es auch nicht wirklich besser). Die letzten Kilometer wollen auch gelaufen sein. Schön ist aber anders. Einen strategischen Fehler mache ich dann noch: Ich entschließe mich Reiseproviant nicht im Supermarkt unten an der Selbnitz einzukaufen, sondern lieber zum Bäcker zu gehen. Zu DDR-Zeiten kann es dort auch nicht anders ausgesehen haben. Hamsterkäufe wegen Coronavirus kann ich glaube ich ausschließen. Zuerst denke ich, der Bäcker hat geschlossen. Dann entdecke ich ein Blech mit einsamen Brötchen. Die verbliebenen fünf Kuchenstücke sind schon reserviert, aber einen Kaffee bekomme ich. So finden meine letzten Vorräte doch noch Verwendung... Um 12:38 Uhr sitze ich im Zug, der mich zurück in die Zivilisation bringt. Und falls ich morgen noch die Muße habe, schreibe ich noch was zu meinen Klamotten und ein kurzes Fazit .7 Punkte -
Isomatte EXPED Flex Mat Plus
Isomatte EXPED Flex Mat Plus
r.lochi und 5 andere reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema
6 PunkteDas erste Mal … Eigentlich waren die Bedingungen heute Nacht mit 1 °C um 23 Uhr genau richtig, um die Matte draußen auf PCT-Tauglichkeit zu testen. Aber ohne taugliche Verbindung der beiden Hälften (ich habe die Matte ja bereits zerschnitten) und ohne einigermaßen draftsichere Quilt-Verbindung zur Matte war ich nicht wirklich für draußen auf der Betonplatte motiviert. Am Ende liege ich mit den Nieren auf dem eisigen Beton und von der Seite ziehts rein. Sollte das erste Mal nicht schöner sein? Eine bleibende Verbindung Also habe ich gestern Abend zunächst eine schnelle Lösung für die zu erprobende Mattenverbindung gesucht. Wie oben beschrieben bildet die ausgeprägte Struktur der Matte beim Übereinanderlegen der Enden bereits brauchbaren Formschluss aus. Daher habe ich kurzerhand selbstblebende Klettpunkte auf die Ecken der Enden gedrückt: Damit habe ich dann eine Indoor-Nacht auf den Fliesen zugebracht, um den Liegekomfort und die Mattenverbindung zu testen. Die qualitätiv minderwertigen Klettpads haben auf der Matte gehalten und die Mattenverbindung hat die ganze Nacht gehalten, obwohl ich gerne und viel die Positionen wechsle. Meine Vermutung hat sich bestätigt: Durch den großen Formschluss der ineinander greifenden Eierschalen braucht es keine krafttragende Verbindung, nur eine Fixierung, damit die Matten nicht aus der Form rutschen. Ich werde die Klettpads wohl gegen vernünftige Scotch-Velcros austauschen, damit das länger hält. Mehr erscheint mir aber nicht notwendig. Die erste (Indoor-) Nacht auf der Flex Mat Plus Ich habe insgesamt gut geschlafen. Allerdings dauerte es zwanzig Minuten, bis ich die einzelnen Böppel nicht mehr so deutlich spürte, weil die Matte durch deren Eindellen etwas flächiger wurde. Heute morgen sah die Matte dann so wie auf dem Bild aus: Deutlich erkennt man, dass die Böppel nach einer durchschlafenen Nacht im oberen Drittel eingedellt sind. Ich hatte erwartet, dass dies am Morgen mehr als nach dem ersten Probeliegen sein würde. War es nicht. Allerdings rechne ich damit, dass der Effekt im längeren Gebrauch stärker werden wird. Man erkennt aber auch, dass einige Böppel gar nicht eingedellt sind, weil diese nicht belegt waren. Mein Eindruck nach einer Nacht: Bequem, aber (im Neuzustand) doch spürbar knubbelig. Nicht so bequem wie ein Luftmatte, für mich aber besser als ein Z-Lite. Zwei Dinge fallen mir besonders auf: Ich kann auf dieser Matte gut auf dem Rücken liegen – anders als auf der Z-Lite. Das Gesäß kann einfach besser einsinken. Überraschend: Die umgedrehte untere Hälfte legte den oben schon erwähnten Logo-Hohlraum an den Füßen als Schale auf den Boden (siehe Bild). In Bauchlage, besonders aber in Rückenlage empfand ich das sofort als echtes Komfortmerkmal, weil meine Zehen bzw. Fersen damit etwas tiefer, aber dennoch gepolstet isoliert liegen konnten. Das kann ich auf anderen Matten regelmäßig nur erreichen, wenn ich den Fußbereich unterlege und die Füße von der Matte hängen lasse. Anders gesagt: Was bei dauerhaft bettlägrigen Menschen zu Decubitus an Po und Ferse führt, ist für Normalschläfer lediglich eine kleine Unbequemlichkeit. Die Flex Mat Plus unterscheidet sich bei meinem Testsetup in diesem Punkt aber spürbar positiv von der flachen Z-Lite. Dafür ist die Z-Lite insgesamt sofort glatter, die Böppel sind von Anfang an weniger spürbar. Die insgesamt gute Quersteifigkeit der Matte erwies ich auch für meine übliche Kissenlösung als brauchbar: Das T-Shirt mit Füllmaterial darunter saß genauso gut, rutschfrei und bequem auf der Matte wie bei einer Luftmatte. Bei der Z-Lite hatte sich die Matte unter der Spannung des T-Shirts von den Rändern her hochgezogen. Mein vorläufiges Fazit Die Matte ist weiter ein heißer Kandidat und muss bald nach draußen.6 Punkte -
Isomatte EXPED Flex Mat Plus
Isomatte EXPED Flex Mat Plus
bieber1 und 5 andere reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema
6 PunkteZusammenfassung meines ersten Eindrucks der EXPED Flex Mat Plus Die Matte hat auf jeden Fall gute Chancen auf meinen PCT-Start. Es ist die erste Faltmatte, die ich mir auf längerer Tour als Ersatz für eine Luftmatratze vorstellen kann. Das Knubbelgefühl empfinde ich nicht so komfortabel wie die leicht welligen, aber insgesamt doch glatten X-Lite und UberLite. Aber es hat einen gewissen Massageeffekt und ist nicht unangenehm. Mit einen Realgewicht von 399 g ist die Matte ähnlich leicht oder gar leichter als eine gleichgroße X-Lite mit Unterlage, Pumphilfe und Reparaturkit. Angesichts des für mich deutlich besseren Liegekomforts gegenber der Z-Lite oder der Asia-Knöpfchenmatten ist der Tausch der NeoAir für den PCT gegen eine Faltmatte nun nicht möglich geworden, sondern fast schon zwangsläufig. Freunde bequemer Matten, die mit dem Rascheln der NeoAir-Reihe fremdeln, finden mit der Flex Mat m. E. eine spannende Option. Und eine erhöhte Sitzmöglichkeit liefert das Setup auch noch mit. Danke sagt mein Rücken. Natürlich werde ich noch eine Testtour mit der Matte machen und danach noch einmal berichten. Insbesondere die Quilt-Befestigung und der Draftschutz spielen dabei für mich eine wichtige Rolle.6 Punkte -
Dreibeinsitz 118g
Dreibeinsitz 118g
Wander Schaf und 3 andere reagierte auf noodles für Beitrag im Thema
4 PunkteNichts wirklich Neues, hier aber noch nicht gepostet. Mit den Jahren nimmt die Lust ab, am Boden zu hocken. Der Sitz ist ziemlich bequem. Die Sitzfläche muss halt breit genug sein. Den Verbinder für das Gelenk der Beine verwende ich auch zum Verpacken der Heringe (double use) Schnell genäht, in meinem Fall quick and dirty, ist aber schon länger im Einsatz. Hat sich bewährt. Die Beine schneidet man am besten aus einem Haselnussbusch, ungefähr auf Armlänge.4 Punkte -
Rennsteig im Winter
Rennsteig im Winter
Kay und 3 andere reagierte auf berghutze für Beitrag im Thema
4 PunkteFazit Ich halte den Rennsteig für sehr geeignet als Winterwanderweg. Orientierungsprobleme dürfte es praktisch nicht geben. Die vielen Forstwege, die im Sommer ein großer Minuspunkt für mich wären, stören bei Schnee irgendwie nicht. Auch dass der Rennsteig häufig so nah an der Straße verläuft, stört mich beim Wandern im Schnee nicht. Ich war in meinem Tunnel und so fokussiert, wo ich den nächsten Schritt setze, dass ich die Straße praktisch nicht wahrgenommen habe. Im Winter benötigt man aber ganz sicher größere Flexibilität als im Sommer, da man die Gehzeiten aufgrund der sich ständig ändernden Wegbeschaffenheit nicht so gut planen kann. Den unterschiedlichen Schneebelag kann man während des Gehens ausgiebig studieren: Tiefer Schnee, in den man einsinkt; matschiger Schnee, in den man einsinkt und der bei jedem Schritt wegrutscht (das ist der schlimmste); Schnee, der einen trägt; Schnee, in den am Vortag alle eingesunken sind und der über Nacht gefroren ist und sich wie ein umgepflügter Acker läuft, … Daneben freue ich mich die Spuren der Tiere zu sehen, die sonst noch so durch den Wald laufen und hoppeln. Ich denke, dass der Rennsteig auch bei mehr Schneebelag gut zu laufen sein dürfte. Denn überall wo Loipen gespurt sind, ist der Weg in der Mitte ja gleichzeitig gewalzt. Der Sommer-Rennsteig und der Skiwanderweg verlaufen im Übrigen nicht vollständig deckungsgleich (gpx-Tracks kann man sich hier und hier runterladen). Man kann also immer schauen, wo man besser vorankommt (einzelne Langlaufstrecken sind allerdings für Wanderer gesperrt). Bleibt das große Fragezeichen mit den Langläufern. Ich bin gezielt erst losgelaufen, nachdem überall in Deutschland die Faschings-/Winterferien vorbei waren. Nachdem der Winter ohnehin fast vollständig ausgefallen ist, waren nur vereinzelt Langläufer unterwegs. Ich könnte mir vorstellen, dass es zur Hochsaison oder an Wochenenden/Feiertagen mit schönem Wetter um Oberhof ziemlich voll werden könnte und dass die Langläufer die Mitte des Weges dann gerne zum Skaten für sich hätten. Daher würde ich die Wanderung vielleicht so legen, dass ich nicht gerade am Wochenende in Oberhof lande. Dann müsste das Ganze eigentlich auch zu machen sein. Für den Sommer reizt mich der Rennsteig nicht (wobei die vielen Schutzhütten natürlich toll sind). Langlaufen ist auf dieser Wanderung aber völlig neu in meinen Fokus gerückt. Wenn es mal wieder einen richtigen Winter gibt und es zeitlich gerade passt, würde ich mir daher den Rennsteig tatsächlich gerne mal mit Langlaufskiern vornehmen.4 Punkte -
Make your own Fleece-Hoody: Decathlon-Hack für Kapuzenfreunde
Make your own Fleece-Hoody: Decathlon-Hack für Kapuzenfreunde
zweirad und 2 andere reagierte auf fool für Beitrag im Thema
3 PunkteOT: Die zentrale Frage dieses Wochenende: Hausarbeit schreiben oder rumbasteln? Hm, war dann irgendwie doch ganz schnell beantwortet. Und so gibt`s jetzt: Update: `Ne Pouch für den Hoody Ich hab` das ganze (erstmal) an der ohnehin schwereren Version 1 (türkis) ausprobiert. Super easy Angelegenheit: - Schnitt: Rechteck in passender Größe (bei mir 36x28 cm) mit halbrunden „Eingriffen“ - Zuschnitt mit Nahtzugabe; diese an den Eingriffen einschneiden - Nahtzugabe umklappen, feststecken und mit Geradstich einmal rum nähen - Pouch auf Pulli feststecken (Mitte auf Mitte) - Dann mit Zickzack draufnähen - Fertig Fakten: - Endlos Platz für Hände und/ oder Kleinkram wie Handy o.ä. - 17g zusätzlich -> Gesamtgewicht jetzt 253g Die leichtere Version (schwarz) käme somit auf 230g. OT: Alles meine Bilder.3 Punkte -
Rennsteig im Winter
Rennsteig im Winter
Mittagsfrost und 2 andere reagierte auf sknie für Beitrag im Thema
3 PunkteHallo berghutze, schöner Bericht über den Rennsteig. Ich finde allerdings, dass du genauso wie viele andere Wanderer vor dir auch den "Fehler" gemacht hast von Hörschel nach Blankenstein zu wandern, weil man das halt so macht. Anders herum Blankenstein - Hörschel ist die Wanderung angenehmer, da man die letzten Kilometer nicht auf der Straße läuft sondern durch schönen Buchenwald. Das unterschreibe ich dir sofort, wobei man schon als Fremder angesehen wird wenn man nicht aus dem selben Dorf kommt. Es interessiert die Einheimischen am Rennsteig nicht die Bohne ob da ein "Touri" den Rennsteig wandert. Es interessiert auch nicht wenn du es dem Dörfler dort oben am Rennsteig unter die Nase reibst, dass du den Rennsteig wanderst. Und auch Touris die den Rennsteig wandern Viele Grüße von einem Thüringer3 Punkte -
Isomatte EXPED Flex Mat Plus
Isomatte EXPED Flex Mat Plus
Marko und 2 andere reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema
3 PunktePackability der EXPED Flex Mat Plus Die meisten ULer, die ich kenne, schneiden von der Z-Lite zwei oder vier Segmente als Rückenpolster ab oder nutzen nur den 120er Rest als Unterlage. Ich hingegen mag die volle Länge. Warum schneide ich die Matte dann durch? Um sie besser stauen zu können. Im Rucksack ist eine Faltmatte in voller Länger zu fett, um Essen für 6 Tage in einem Bärenkanister mit reinzupacken. Oben quer auf dem Rucksack habe ich einen 53 cm breiten Querbalken hinterm Kopf. Das fette Ding im Nacken störte mich seit jeher bei Schaummatten. Und an engen Durchgängen oder im nassen Gestrüpp ist das für mich einfach nur unnötig hinderlich. Die Matte passt (bei meinem Grams-Pack von @micha90) genau in das Netzfrontfach. Aber dadurch wird der Pack auf der falschen Seite steif und kann nur zum Rücken hin ausrunden. Dort habe ich zwar eine entnehmbare Schiene nachgerüstet, aber der Pack entwickelt eben mehr Druck am Rücken und Zug an den Schultern. Ich bevorzuge daher die vierte Option: Ich teile die Matte in zwei gleiche Hälften und stecke je eine in jede Seitentasche. Der Pack ist dann 45 cm und damit bei mir etwas weniger als schulterbreit. Die Bewegungseinschränkung der Arme hält sich in Grenzen. Der Nackenbereich bleibt frei. Die große Netztasche bleibt nutzbar. Die Seitentaschen kann ich verschmerzen, denn bei mir hängen die Flaschen ja vorn an den Schultergurten. Die Packbarkeit des Packs wird deutlich verbessert, dann der ganze Rucksack steht nun voll wie leer hervorragend. Anmerkung: Auf beiden Fotos ist im Rucksack neben Softgear ein 10-Liter „Bärenkanister“ mit verpackt. Wie verbinde ich die beiden Teile wieder? Bei den bisher von mir modifizierten Matten habe ich je drei KAMsnaps auf der Kante/in den Mulden verbaut. Das hat gut funktioniert, aber bei mir keine Langzeitbelastung aushalten müssen. Generell traue ich der Lösung aber viel zu, weil speziell die Eierschalenform ja formschlüssig übereinander gelegt werden kann. Die KAMsnaps dienen also nur der Positionsfixierung und müssen dabei keine hohen Kräfte aufnehmen. Ich verweise auf auf @wilbos negative Testergebnisse. Spannend: Die tiefen/hohen Noppen der Flex Mat Plus halten schon beim bloßen Übereinanderlegen gut in Position. vermutlich reicht hier schon etwas beppiges Badsilikon aus, um genug Halt zu gewährleisten. Oder Klettpads. Mal sehen.3 Punkte -
Isomatte EXPED Flex Mat Plus
Isomatte EXPED Flex Mat Plus
bieber1 und 2 andere reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema
3 PunkteEXPED Flex Mat Plus (G. M): Liegekomfort Mein erster Liegeeindruck: Knubbelig, aber echt bequem. Nach kurzer Zeit glättet sich das Knubbelgefühl weg, weil die fetten „Eierschalen“ sich im oberen Drittel flach drücken. Anders als bei der Z-Lite, die im Liegen nahezu flach wird, bleibt aber viel mehr Höhe stehen. Das liegt vermutlich daran, dass die Schalen viel größer sind und somit schon bei einem Drittel Eindrückens eine recht große Fläche bilden. Man (bzw. Mann mit 64 kg) hat jederzeit noch Dämpfung unter den Knochen. Meine gewohnheitsmäßigen Proberotationen verliefen jedenfalls besser als erwartet: Auch in Seitenlage bin ich auf spontan zufrieden und liege gut. Ob das auf Dauer mehrerer Nächte so bleibt, ist noch offen, aber nicht unwahrscheinlich. Zweitmeinung: Die den altegedienten Wintertrefflern bekannte und sarekerprobte Stromfahrerliese war sehr angetan von dem Liegegefühl und mochte die Knubbel richtiggehend. Drittmeinung: Selbst meine wenig outdooraffine Frau ließ sich zum Probeliegen verleiten und war vom Komfort der stillen Matte positiv überrascht. Ein Bug oder ein Feature? Auf jeden Fall eine Erwähnung wert: Die Logoprägung an Kopf- und Fußende ist ein Hohlkörper. D.h. auf der Oberseite federt diese Logofläche etwas stärker ein. Dreht man die Matte aber um, dann hat man eine Grube vor sich. Das lässt zwei typische Szenarien in neuem Licht erscheinen: Man legt in wahrer UL-Manier zur Aufpolsterung des Kopfbereits das letzte verbliebene Kleidungsstück unter die Matte, einen Schuh. Oder man dreht die Matte um und legt den Klamottenbeutel o. Ä. als Kissen hinein. In beiden Fällen wird der Hohlraum das Wandern des Polsters voraussichtlich mindern oder verhindern. Ob das in der Praxis der ohnehin nicht glatten Matte einen Komfortunterschied macht? Ich werde es sicher noch herausfinden.3 Punkte -
PCT 2020
PCT 2020
truxx und ein anderer reagierte auf dennisdraussen für Beitrag im Thema
2 PunkteSo geht reisen!2 Punkte -
PCT 2020
PCT 2020
hmpf und ein anderer reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema
2 PunkteWar ich gemeint? Schrieb ich hier: Southbound Ende Juni Konkret: Schiff 2.6. Zug Trans-U.S.A. ca. 17.6. Northern Trailhead: 25.06.2 Punkte -
Trekking/Photorucksack
Trekking/Photorucksack
JoeDoe und ein anderer reagierte auf milamber für Beitrag im Thema
2 Punkteich bin eigentlich nicht ganz die richtige Ansprechperson, da ich zum Glück die Phase "ich packe meinen Koffer und nehme alles mit" hinter mir gelassen habe :D. Trotz Vollformatausrüstung bin ich eigentlich immer recht leicht unterwegs. Trotzdem ein paar Tipps von mir: 1. Du wirst nie DIE perfekte Tasche, DEN perfekten Rucksack oder DIE perfekte Kombination aus Inserts, Gear, etc. finden. Je schneller Du Dich damit abfindest, desto ruhiger wirst Du schlafen können!!! 2. Ich weiß, dass Du das jetzt vermutlich nicht hören willst, aber wähle Deine Ausrüstung strategischer aus. Ich habe mir mal vor langer Zeit die Mühe gemacht meine Bilder ein wenig zu analysieren und mir ist sehr schnell klar geworden, dass ich meistens zu viel umsonst mitgeschleppt habe. Ich weiß, dass man immer Angst hat ein Foto nicht machen zu können, weil man nicht das richtige Objektiv dabei hat. Aber … hätte hätte Fahrradkette … diese Angst ist unbegründet. Der ständige Objektivwechsel hält einen nämlich nur auf. Und selbst wenn Du Dich mal ärgerst, weil Du vielleicht eine einzige Fotogelegenheit mit einem Tele verpasst hast, spielt das keine Rolle wenn Du dafür 5 gute Fotos mit dem WW gemacht hast und dabei entspannt und unbeschwert vorangekommen bist. Man muss das immer in Relation sehen. 3. Vergesse nicht, dass es auch leichte Festbrennweiten gibt (schließlich ist das hier ja ein UL Forum). Analysiere Deine Bilder um zu sehen welche Brennweite(n) Du am meisten nutzt. Vernachlässige einfach mal irgendwelche Ausnahmen. Es geht um die 80% und nicht um die 20%. Hast Du mit deinen Zooms wirklich immer den kompletten Bereich abgedeckt? Oder doch vielleicht nur die zwei Randbrennweiten oder irgendeinen bestimmten Bereich dazwischen? Das passiert nämlich häufiger als man denkt . Es gibt auch einige inspirierende Artikel dazu: https://petapixel.com/2017/03/31/travel-photography-35mm-prime-lens-stole-heart/ https://digital-photography-school.com/the-only-three-lenses-you-need-for-travel-photography/ https://www.dslrbodies.com/lenses/lens-articles/choosing-lenses/choosing-a-simple-prime-kit.html und viele mehr. Das heißt jetzt aber natürlich nicht, dass Du es jetzt genauso machen sollst wie es irgendjemand vorschreibt. Jeder muss seinen eigenen Weg finden. Ich persönlich habe oft nur ein 25mm/F2 und ein 55mm/F1.8 dabei. Manchmal nur ein 16-35mm F4. Manchmal nur ein 24-105/F4. Und ich hätte auch keine Angst nur mit einem 35mm/F1.8 (welches ich aber gerade gar nicht besitze) auf eine Weltreise zu gehen. Schränke Dich mal absichtlich ein und schaue ob Du damit zurecht kommst. Wenn man es schaffst sich auf das Wesentliche zu fokussieren, kann man sich viel Schlepperei sparen und die Bilder werden auch besser. 4. Eine gute Alternative zu f-stop inserts sind die von Tenba: https://www.tenba.com/de/products/accessories-byob ich finde jetzt auf die schnelle nicht den Einsatz, den ich habe. Dieser hat aber den Vorteil, dass man in sowohl flach als auch hochkant öffnen kann. Das macht ihn flexibler. 5. Wenn Du viel stationär an einem Ort fotografierst (was man ja als Landschafts- und Naturfotograf ja oft macht) und dabei auch zwischen den Brennweiten wechselst, würde ich immer einen Rucksack mit rear access empfehlen. Der kann auf dem Boden liegen und man kommt einfach an die Ausrüstung, ohne dass irgendwas im Dreck landet. Ich habe (unter anderem) schon seit Jahren den f-stop LOKA UL. Mit etwa 1,1kg ist er sehr leicht und wenn er zu Deinem Rücken passt, ist er auch sehr bequem. Über 10kg würde ich meinen aber nicht bepacken. Für kürzere Strecken geht es aber auch. Im Endeffekt wirst Du nicht drumherum kommen ein paar verschiedene Varianten zu probieren und auch zu besitzen. Lass Dich von anderen inspirieren, aber experimentiere trotzdem herum ohne Angst zu haben Dinge daheim zu lassen.2 Punkte -
Isomatte EXPED Flex Mat Plus
Isomatte EXPED Flex Mat Plus
r.lochi und ein anderer reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema
2 PunkteBefestigung des Quilts auf der EXPED Flex Mat Plus Diesen Teil habe ich noch nicht umgesetzt. Aufgrund des ersten Eindrucks gibt es Pros und Cons. Hintergrund: Meine Knopflochgummi-Methode ist im Forum ja hinlänglich bekannt und hat sich bei den Luftmatratzen für mich auch sehr bewährt. Auch für die Z-Lite und eine Naturehike-Matte habe ich ja eine Adaption davon erprobt. Grundsätzlich funktioniert das auch mit den Faltmatten. Aber die dünnen Faltmatten besitzen keine brauchbare Längs- und Querstabilität. (Die Längsstabilität sorgt für die konstante Seitenspannung des befestigten Quilts und damit für den Draftschutz. Die Querstabilität stellt sicher, dass die Matte nicht rund wird sondern am Boden bleibt, so dass man sich im Quilt und nicht mit dem ganzen Setup umdreht.) Nun also die Flex Mat Plus: Beide Faktoren bei sind der viel dickeren EXPED Flex Mat Plus klar besser als bei den dünneren Matten: Die Längsstabilität ist leicht besser wegen der höheren Materialstärke. Während eine Z-Lite sich überall biegt und wellt, faltet die Flex Mat Plus nur an den Faltstellen. Die Segmente bleiben (im noch neuen Zustand) hingegen relativ steif. D. h. das Körpergewicht drückt die Segmente auf den Boden und das Segment überträgt diesen Andruck großenteils auch bis an die Falzstelle und den Rand. Dennoch ist die Längssteifigkeit begrenzt, weil es nun einmal eine Faltmatte ist. Die Querstabilität ist durch die massivere Struktur signifikant besser als bei der weichen Z-Lite und gefühlt auf ca. 70% des Niveaus einer (nicht prall aufgeblasenen) X-Lite. Ich bin daher zuversichtlich, hier eine gutes, d. h. rotationskompatibles Quilt-Setup zu finden. Der erwähnte Nachteil? Nun, ich vermute, dass die sehr hohen, wie üblich versetzt angeordneten Noppen es erschweren, einen sauberen Mattenanschluss (Draftschutz) über die ganze Länge zu erreichen. Meine Erwartung ist, dass dies mit einem fettereren 3-Jahreszeiten-Quilt (bei mir ein noch zu modifizierender Comforter L430) problemlos ist, weil die Daunen die Lücken füllen werden. Mit einem dünner bestückten Sommerquilt könnte das weniger gelingen. Im Sommer ist das aber auch ein geringeres Problem. Ich werde berichten.2 Punkte -
Isomatte EXPED Flex Mat Plus
Isomatte EXPED Flex Mat Plus
cafeconleche und ein anderer reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema
2 PunkteErste Eindrücke von der EXPED Flex Mat Plus (G. M) O.K., heute habe ich die brandneue Matte erhalten und nach einer knappen Stunde zerschnitten (21,80 Euro pro Hälfte , nix mehr mit Retoure). Damit dürfte dem geneigten Foristen klar sein: Der Stromfahrer behält die Matte. Unboxing Die Kartonseite misst 17,5 × 16,5 cm², das Paket ist kleiner als von mir erwartet. Die Specs auf dem Karton stimmen mit den Shopangaben überein. Das Blau ist tatsächlich das helle Müllsackblau. Ich mag das. (Meine ersten Groundsheets habe ich Mitte der achtziger aus blauen Müllsäcken gemacht und eines habe ich noch immer im Lager.) Die Abmaße stimmen der Matte stimmen genau. Auch die Dicke (unbelastet) stimmt. Wie bei allen von mir bisher getesteten Faltmatten ist diese an Kopf- und Fußende gemessen 1 bis 2 mm geringer. ABER: Das tatsächliche Gewicht weicht um 20% von der Herstellerangabe ab! Nach unten. Herstellerangabe: 500 g Nachgewogen: 399 g Damit ist selbst in Größe M (Regular) meine obige Rechnung Makulatur, das Gewichtspendel schlägt je nach Vergleichssetup sogar zu Gunsten der EXPED-Faltmatte aus.2 Punkte -
Make your own Fleece-Hoody: Decathlon-Hack für Kapuzenfreunde
Make your own Fleece-Hoody: Decathlon-Hack für Kapuzenfreunde
bieber1 und ein anderer reagierte auf fool für Beitrag im Thema
2 PunkteSoooo.. hier die ausführliche Beschreibung der einzelnen Arbeitsschritte für die Version mit Reißverschluss (türkis): 1) Zuerst hab ich von `ner ollen Sweatjacke, deren Kapuze mir gut passt, den Schnitt abgenommen. Dann hab ich die Kapuze zuerst einmal aus Stoffresten probeweise zugeschnitten, grob zusammengenäht und an den Fleece geheftet, um zu überprüfen, ob der Schnitt so passt oder ob Veränderungen notwendig sind (-> bei mir: leichte Verlängerung nach unten hin). 2) Im zweiten Schritt den Stoff rechts auf rechts legen und mit ca. 1 – 1,5 cm Nahtzugabe die Kapuze doppelt zuschneiden (ich hab hierfür den Pulli, aus dem ich die Kapuze geschneidert hab, an den Seiten aufgeschnitten und aus der Vorderseite (Gr. 3XL) die Kapuze zuschneiden können. Damit ist noch genügend Stoff für weitere kleine Vorhaben übrig (z.B. Mütze, Fleece-Buff o.ä.). 3) Nun die beiden Kapuzenteile zusammenheften und die rückseitige Naht mit Geradstich zusammennähen. 4) Den Überstand der Nahtzugabe ggf. etwas kürzen (ich hab ihn auf ca. 0,5 cm zurückgeschnitten). Ist nicht zwangsläufig notwendig, aber erstens: wat wech is`, wiegt auch nix und zweitens: wenn der Überstand zu groß ist, wird der nächste Schritt mit dem Umklappen und feststeppen ggf. etwas wurschtelig. (Ist hier an der Stelle nicht ganz so relevant – bei weniger dehnbaren Materialien spielt das ggf. eine größere Rolle). 5) Jetzt Kapuze „auffalten“ und die Überstände jeweils zu den Seiten hin mit Zickzack versäubern. 6) Nun geht`s an den Pullover-Teil: Den Kragen vom Rumpfteil abtrennen – der Kragen ist innen gefüttert mit irgendnem dünnen Kunstfaser-Stöffchen (ebenfalls abtrennen). Dabei beachten: nicht vom Reißverschluss ablösen. 7) Den abgetrennten Kragen bis auf ca. 5-6 cm (hängt davon ab, wieviel bis zur Kapuze damit „überbrückt“ werden muss) abschneiden/ entfernen. (Siehe Bild zu Punkt 8)) 8) Dann die Kapuze rechts auf rechts – ausgehend von der Mitte der Kapuze und der hinteren Mitte des Pullovers, die aufeinander gesteckt werden - am Pullover feststecken. 9) Das Ganze mit Geradstich zusammennähen. 10) Nahtzugabe wieder etwas zurückschneiden und/ oder die Nahtzugabe ca. alle 5 cm (pi mal Daumen) VORSICHTIG etwas einschneiden (nicht die Naht wieder durchschneiden!). Wie gesagt - das Fleece ist leicht dehnbar und verzeiht insofern recht viel, was das Zusammennähen von Teilen leicht unterschiedlicher Länge angeht. 11) Die übrige Nahtzugabe komplett nach unten (zum Rumpfteil hin) mit Zickzack versäubern. 12) Nun probehalber die Reste des Kragens (Außenseite aus Fleece) an der Kapuze feststecken und zzgl. Nahtzugabe überflüssigen Stoff abschneiden (siehe hier entlang der grün eingezeichneten Striche). Die Innenseite des Kragenrests (dünner Kufa-Stoff) noch lassen wie gehabt. 13) Nahzugabe nach innen umklappen und die Außenseite des Kragenrests mit Geradstich feststeppen. 14) Das dünne Kufa-Stöffchen der Innenseite ebenfalls passend zurückschneiden und die Nahtzugabe nach innen feststecken. Dann mit Zickzackstich festnähen. 15) Feddisch: Anzieh´n und losgeh´n. Bilder alle von mir.2 Punkte -
Make your own Fleece-Hoody: Decathlon-Hack für Kapuzenfreunde
Ich steh´ auf Kapuzen. Am liebsten hätte ich an allen Oberteilen eine... Naja ok – T-shirt muss nicht. Aber ´nen Fleece finde ich – der ich mich eher zur Gruppe der Frostbeulen zähle - mit Kapuze deutlich angenehmer. Grade wenn`s in wärmeren Gefilden die einzige Iso-Schicht ist. Bisher war ich immer mit dem hier unterwegs: https://www.decathlon.de/p/fleecepullover-bergwandern-mh500-herren/_/R-p-302512?mc=8505186&hc=css&gclid=EAIaIQobChMI9rHprM-D6AIV1YTVCh0Q6QTfEAQYAiABEgITbPD_BwE - also ohne Kapuze. Grundsätzlich: super Ding, passt für mich perfekt in Gr. M (175 cm, 65kg), gut vom Gewicht her (ca. 200g), warm, sehr günstig. Hab´ 3 davon und trag die auch gerne im Alltag. Nur die Sache mit der Kapuze. Wie gesagt. Recherchen zu Fleece-Alternativen ergaben: zu schwer, zu teuer, Haufen überflüssiges Gedöns dran (= auch zu schwer), nicht in D erhältlich. Oder (meistens) eine Kombination aus diesen Faktoren. Nächste Idee also: selber nähen. Blieb dann aber erstmal Idee, weil: Stoff finden, Stoff kaufen, Schnittmuster finden, Schnittmuster kaufen und ausprobieren und ggf. modifizieren oder ganz selbst erstellen... ja und die Zeit und das Geld und der Schweinehund und so weiter... Also warum nicht den o.g. Fleece einfach modifizieren?!? Gesagt, getan: Aus einem zweiten solchen Fleece (gekauft in 3 xl wegen mehr Stoff und so) hab` ich mir ganz einfach eine Kapuze gezimmert und mit kleinen Modifikationen am Kragen an den Fleece angenäht. Ich bin kein Näh-Profi und was Klamotten angeht eher Pragmatiker als Ästhet und so ist das Ganze eher in quick `n dirty-Manier aber für mich höchst funktional. Vielleicht geht es ja jemand anderem hier ebenso – deswegen stell ich`s hier einfach mal vor... Ich habe nun zwei Fleece-Pullover modifiziert. Kurzfassung: - Einfach von `ner banalen Sweat-Jacke den Schnitt der Kapuze abnehmen, Teile mit Nahtzugabe ausschneiden und zusammen nähen. Kanten vorne versäubern. - Vom Pullover den Kragen abtrennen. - Kapuze annähen. - Fertig. - Nähte: Zum Zusammennähen von zwei Teilen habe ich einen Geradstich verwendet, den Überstand dann etwas gekürzt und mit Zickzack einfach umgenäht. Zum Versäubern der Kanten habe ich nur einen Zickzack-Stich verwendet. Beim ersten (türkis) wollte ich nicht am Reißverschluss rumpfuschen müssen und die Zentimeter, die er zusätzlich vorne am Hals an Höhe/ Geschlossenheit gibt, erhalten. Dafür einfach ein Stück vom Kragen stehen lassen und das wiederum nach dem Annähen der Kapuze an eben jene annähen. Somit bleibt der Reißverschluss unangetastet. Mit dem Ergebnis war ich schon ziemlich zufrieden. Gewicht des Fleece waren vor der Modifikation 205g oder 212g (hatte ihn vor ein paar Tagen gewogen, heute vor dem Beginn der Modifikation aber vergessen, das nochmal zu tun, und erinnere mich nun nicht mehr genau – uuuups - sorry). Mit der Kapuze wiegt der Fleece in Gr. M nun 236g. Dann hab` ich mich aber doch gefragt, ob`s nicht noch simpler geht und los ging`s mit Fleece Nr. 2 (schwarz). Hier habe ich nun zusätzlich zum Kragen auch den Reißverschluss entfernt. Den Schnitt habe ich einfach vernäht (Zickzack) und dann ein Stück Stoff drüber genäht. Das Schnittmuster der Kapuze wiederum hab` ich dann etwas verändert und diese im vorderen Bereich länger gezogen, sodass beim Annähen die beiden Teile sich vorne überschneiden – so entsteht auch hier ein bisschen zusätzliche Höhe vorne am Hals. Der zweite Fleece wog vor der Modifikation 197g (jep, Gewicht fällt wohl recht unterschiedlich aus – der dritte, den ich habe, wiegt unmodifiziert und in der gleichen Größe sogar nur 188g). Mit Kapuze wiegt er nun 213g. Mit dem Gewicht (es handelt sich laut Herstellerangabe bei dem Fleece-Material übrigens um einen Stoff mit 160g/qm) bin ich super zufrieden und gerade die Schlichtheit überzeugt mich. Also bisher. Auf den ersten Blick. Ein langfristiger Test unter Trail-Bedingungen steht schließlich noch aus. Falls das Ganze hier überhaupt auf Interesse stößt (möglicherweise ist meine Unzufriedenheit hinsichtlich der Fleece-Situation des Outdoor-Marktes ja eine höchst subjektive?!?) – kann ich sonst auch gerne noch detaillierter den Modifikations-Prozess beschreiben (auch bebildert, falls Interesse besteht). Edith sagt: Alle Bilder sind von mir.1 Punkt
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Warum eigentlich Müsliriegel?
1 PunktWie die meisten nehme ich auf Wanderungen Müsliriegel mit. Der Grund ist eigentlich erstmal klar: Müsliriegel klingen nach Müsli, sind haltbar und gut zu transportieren. Nachdem es zwischenzeitlich aber Müsliriegel gibt, die mehr als 2 EUR pro Riegel kosten, habe ich mich doch veranlasst gesehen, mal zu schauen, wofür ich da so viel Geld ausgeben soll und frage mich seither: Warum eigentlich Müsliriegel? Die Nährwerte der allseits beliebten ClifBars werden wie folgt angegeben (durchschnittlich pro 100g): Energie 1707 kJ / 405 kcal Fett 9,4 g - davon gesättigte Fettsäuren 1,5 g Kohlenhydrate 61,0 g - davon Zucker 29,0 g Ballaststoffe 6,3 g Eiweiß 16,0 g Salz 0,81 g Damit ist man, vor allem was den Zuckeranteil angeht, ziemlich weit weg von einem Müsli. Die meisten Müsliriegel, bei denen ich die Nährwertangaben angeschaut habe, lagen so in der Größenordnung 65 g Kohlenhydrate, davon 25 g Zucker (also 1/4!), pro 100g. Zum Vergleich die durchschnittlichen Nährwerte pro 100g Schneekoppe Basismüsli: Energie 1542 kJ / 366 kcal Fett 7,7 g - davon gesättigte Fettsäuren 1,2 g Kohlenhydrate 56,7 g - davon Zucker 1,6 g Ballaststoffe 10,7 g Eiweiß 12,2 g Salz 0,07 g Wenn man sich im Supermarkt etwas umschaut, stellt man fest, dass es sogar Kekse gibt, die - was den Zuckeranteil angeht - besser dastehen, z.B. Mc Vitie's Digestive (aber mit deutlich höherem Fettanteil): Energie 2023 kJ / 483 kcal Fett 21,8 g - davon gesättigte Fettsäuren 10,3 g Kohlenhydrate 62,7 g - davon Zucker 16,8 g Ballaststoffe 3,4 g Eiweiß 6,9 g Salz 1,5 g oder die Haferkekse von Kölln Energie 2.139 kJ / 512 kcal Fett 27 g davon gesättigte Fettsäuren 12 g Kohlenhydrate 58 g davon Zucker 16 g Ballaststoffe 4,9 g Eiweiß 6,5 g Salz 0,82 g Daher frage ich in die Runde? Warum eigentlich Müsliriegel? Ein höherer Anteil an langkettigen Kohlenhydraten und Fett erscheint mir sinnvoller als ein hoher Anteil an Zucker. Oder gibt es irgendwas besonders tolles an Müsliriegeln, was ich übersehe? Gegen Kekse könnte man anführen, dass sie leichter zerkrümeln - damit habe ich aber noch nie ein Problem gehabt. Und sie sind nicht einzeln verpackt - das lässt sich allerdings wenn man das Thema Verpackungsmüll berücksichtigt genauso gut als Vorteil sehen (und stimmt auch nicht ganz: die Kölln Haferkekse sind einzeln verpackt). Ich bin gespannt...1 Punkt
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PCT 2020
PCT 2020
Cyco2 reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema
1 PunktBeim letzten Besuch in der High Sierra Ende September/Anfang Oktober gab es bereits wieder den ersten Schnee und mit meinem damaligen -2 °Cer war es unangenehm. Da ich sobo laufe, werde ich wohl Anfang/Mitte September in der High Sierra eintreffen. Der Windhard könnte da noch reichen. Aber mit einer Entzündung oder sonstigen Pause … Meiner Erfahrung nach langt mir der Windhard (488 g) mit Upfill bis ca. 2° C, der schon früher modifizierte Comforter L430 (697 g) bis –5 oder –6 °C. Mehrere Forumsfreunde mit PCT-Hintergrund teilen die Einschätzung, eher etwas mehr als den Windhard zu verwenden. Also kommt der Comforter wohl unter die Schere/Nähmaschine, bis er unter 600 g wiegt. Oder ich wette auf den Klimawandel …1 Punkt -
Warum eigentlich Müsliriegel?
1 PunktKurzantwort: Ja. Längere Antwort: Bei dem Zuckeranteil, den die meisten käuflichen Müsliriegel haben, schon. Du bekommst erst einen rasanten Anstieg des Blutzuckerspiegels, als Reaktion darauf einen ebensolchen des Insulinspiegels (im Blut). Der Zucker muss nämlich schnell aus dem Blut raus, weil er da ungesund ist – und das Signal dafür gibt das Insulin (z.B. an die Muskelzellen). Weil alles so schnell und stark anstieg, überkompensiert das Insulin aber die Blutzuckerspitze und man hat danach (z.B. eine halbe Stunde später) eine relative (!) Unterzuckerung. Das ist der Moment, in dem man das ganz starke Bedürfnis verspürt, wieder einen Müsliriegel zu essen Es gibt etwas, bei dem der Effekt noch stärker ist: Weißmehl-Brot oder -Brötchen …1 Punkt
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Schnäppchen
Schnäppchen
sambucus reagierte auf Wander Schaf für Beitrag im Thema
1 Punktinteressant... die ist 120g leichter, als das vorherige Modell das vorherige Modell hat sich bei mir gut gehalten und ist noch nicht so flach gelegen.1 Punkt -
Trekking/Photorucksack
1 PunktSind die Außenmaße wie in der Artikelbeschreibung angegeben 27 X 20 X 11 cm ? Dann könnte ich mal schauen wie das Paket in meinen Circut oben reinpasst. VG. -wilbo-1 Punkt
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Taugt das als Tarp für eine Hängematte?
Verstehe ich dich richtig, dass es dir ums mal ausprobieren geht? Ich habe ein Amazonas UL Tarp, das ich Dir gerne ausleihe? Sag bescheid, wenn das eine hilfreiche Option wäre. AG Jyn1 Punkt
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Trekking/Photorucksack
1 PunktDieses Insert zB yimidear bei amazon (link will nicht) sollte doch wohl in einen GraniteGear Crown 2 reinpassen. Zu UL sollte der Rucksack bei dem Kameraequipement eh nicht werden.1 Punkt
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Trekking/Photorucksack
1 PunktOT: Nachdem der f-stop LOKA UL hier nun mehrfach erwähnt wurde, mal eine andere Meinung dazu von mir Ich hatte den Rucksack eine Weile in Gebrauch und habe ihn relativ schnell wieder verkauft. Der "UL"-Tag mag im Vergleich zu ähnlichen Fotorucksäcken zwar angebracht sein, aber so deutlich ist der Unterscheid dann auch nicht. Der Dakine Sequence, den ich ebenfalls mal hatte, war insgesamt überzeugender. Zwei Aspekte hatten mir beim Loka UL letztendlich gar nicht in den Kram gepasst: die Hüftgurtschnalle und das Material. Die Schnalle war einseitig angebracht - bei offenem Gurt klapperte die Schnalle bei jedem Schritt an der Hüftgurtflosse und auf der anderen Seite hing dann der Gurt, der doppelt so lang war wie normal. Das war nicht nur nervig, sondern zB auf dem Rad ein großes No-No. Und das Material hatte einem kräftigen Regenguss praktisch nichts entgegenzusetzen (die Kamera war in dem Moment zum Glück nicht drin) - natürlich erwarte ich keine Wunder in punkto Wasserdichtheit, aber fast jedes beliebige PU-Nylon dürfte mehr aushalten. Von einer Firma, die sich den Abenteuerfotografen verschreibt, hätte ich da mehr erwartet - wie es auf den Bildern aussieht, scheint zumindest das Hüftgurtproblem mittlerweile behoben worden zu sein. Um auch was Positives zu sagen: Das f-stop Insert habe ich bis heute behalten und bin zufrieden damit EDIT: Und volle Zustimmung zum Reduzieren - ich hatte zB hier drei sehr kompakte Festbrennweiten mit und war damit vollstens zufrieden. Nächstes Mal werden es dann vllt. nur noch zwei oder eine.1 Punkt
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Schnäppchen
1 PunktNicht gerade ein Schnäppchen, aber bei Globi sind die Frilufts Eva- und Noppen-Matten um 20% runtergesetzt. https://www.globetrotter.de/newsletter/aktion-20-auf-isomatten-luftmatratzen-und-sitzkissen-von-frilufts/ Also für alle die noch eine Faltmatte brauchen ... https://www.globetrotter.de/frilufts-isomatte-canisp-vineyard-greensmoked-pearl-1222959/ VG. -wilbo-1 Punkt
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Isomatte EXPED Flex Mat Plus
Isomatte EXPED Flex Mat Plus
waldradler reagierte auf Mars für Beitrag im Thema
1 PunktIm Hinblick auf Langzeit-Haltbarkeit sind diese Matten sicherlich ein Fortschritt gegenüber Uberlite und Co. Seien wir ehrlich: Diese sind schlicht und einfach nicht für monatelangen Gebrauch konstruiert worden. Sie richten sich an Wandernde, die auch mal draussen übernachten wollen. Ich würde gerne 300 Euro für eine Uberlite bezahlen, wenn ich wüsste, dass diese ein Jahr lang halten würde. Quasi entsprechend Bosch Blau. Mich stört aber das Volumen von Z-Light und co. Entweder mensch hat einen Spoiler, an dem der Wind zerrt, oder wie bei Herrn Stromfahrer keine Aussentaschen mehr. Diese Matten sind sicher bequemer, als die berüchtigten 4 mm CF-Matten. Trotzdem: Nach drei Nächten ist eine 4 mm Matte genauso bequem, falls einem die Temperaturen nicht in die Quere kommen. Warum nicht sich zu Hause langsam an eine 4 mm Matte gewöhnen? Verglichen mit einer Luftmatratze kann mensch pro Nacht ungefähr 10 Minuten länger schlafen. Pro Woche macht dies mehr als eine Stunde aus. OT: Ausserdem sehr gut fürs Hikertrash-Prestige, für manche Leute ist dies viel wichtiger als ein gesunder Schlaf. In Israel hatte ich eine Torso-Lange 4 mm dabei, das wars auch schon, reichte sehr bequem, der Boden war meistens steinig. Diese Matten kann man als Rückenpolster verwenden, gewisse Rucksäcke sind schon von Haus aus dafür vorbereitet. OT: Es soll tatsächlich Leute geben, die tragen eine elektrische Pumpe zum Aufblasen ihrer Luftmatratzen mit. Auf einer Langdistanz-Wanderung mindestens so sinnvoll wie die bewährten Gusseisenpfannen - bekanntlich können diese auch gegen Bären und Berglöwen eingesetzt werden. Die Batterien dieser Pumpen sollen ungefähr 10 x aufblasen ermöglichen, das ist sicher ganz toll, einfach Ersatzbatterien nicht vergessen. Oder halt Akkus und Ladegerät. Schon ist der 36 Volt Bohrhammer für die Heringe in Reichweite.1 Punkt -
Rennsteig im Winter
1 PunktDas Geheimnis dahinter kenne ich selber nicht. Ist auch so ein Ding was man halt so macht. Die Begrüßung "Gut Runst" unter den Wanderern kennen auch nur wenige. Für mich ist der Rennsteig ein reiner Trainingsweg, um Ausrüstung zu testen oder danach auf einen anderen Weg zu laufen. Mir ist der Trubel bei Oberhof auch zu viel. Neben dem Rennsteig gibt es ja zum Glück noch viele regionale Wanderweg wo man seine "Ruhe" hat und wenn man mal so richtig "hart" wandern will, dann kann ich die Strecke von Hörschel nach Blankenstein oder anders herum am Grünen Band....der ehemaligen Grenze empfehlen. Das sind ca. 14 Tage - Wanderung und man ist vollkommen auf sich alleine gestellt.1 Punkt
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Trekkingnahrung ohne Fructose
Trekkingnahrung ohne Fructose
BitPoet reagierte auf Mattias1990 für Beitrag im Thema
1 PunktHab mir nun einmal genau angeschaut auf der Homepage von Trek´n eat. Bei ein paar Gerichten wurde ich fündig. Die werde ich einfach mal bestellen und zuhause austesten was ich vertrage. Danke für die Hilfe! lg Mattias1 Punkt -
Rennsteig im Winter
1 PunktKlamotten Und jetzt noch zu meinen Klamotten, die ich anhatte: Mit meiner Auswahl war ich sehr zufrieden. Die Temperaturen lagen so um die 0° C, kälter als -5° C dürfte es nicht geworden sein (geschätzt). Oberteile: Für diese Temperaturen hat sich für mich die Kombination aus Merino-Shirt, Fleece (bzw. Powerstrech – ich liebe diese Teile) und Softshell bewährt. Am ersten Tag hadere ich mit der Softshell, da ich fast den ganzen Tag Regenklamotten anhabe und die Softshell im Rucksack trage. Für Touren, bei denen mir wirklich an jedem Gramm gelegen ist, würde ich wahrscheinlich nur eine Windjacke und eine Regenjacke mitnehmen. Die Kombination aus beiden wäre die meiste Zeit vermutlich auch warm genug gewesen. Da ich die Softshell aber bis auf den letzten Tag, an dem es wieder regnet, dann doch die ganze Zeit anhabe und es an Tag 4 wirklich ziemlich frisch ist, bin ich mit meiner Entscheidung zufrieden. Hose: Ich habe endlich die perfekte lange Hose für kühlere Temperaturen für mich gefunden. Mit Softshell-Hosen bin ich nicht so recht glücklich geworden, ich mag das Tragegefühl einfach nicht (völlig subjektiv). Die eine Softshell-Hose, die ich habe, hat außerdem relativ schnell ein Loch am Hintern bekommen, da ich mich auf einen zu spitzigen Felsen gesetzt habe. Eigentlich finde ich das G-1000 Material ganz gut, da robust und einigermaßen winddicht. Auf zwei mehrtägigen Wanderungen habe ich aber (mit zwei verschiedenen Hosen von zwei verschiedenen Herstellern) die Erfahrung gemacht, dass sich der Stoff etwas weitet während ich an Umfang verliere mit dem Ergebnis, dass mir der Schritt zwischen den Oberschenkeln hängt und ich mir die Oberschenkel wund reibe. Dieses Mal probiere ich es mit einer gefütterten Lauftight, die ich mir ohnehin zugelegt hatte, da ich diesen Winter häufiger draußen Sport gemacht habe. Und diese Hose ist super: ausreichend warm, wundreiben ist offensichtlich kein Thema, leichten Regen, Schnee und Matsch kann man ganz gut abwischen. Zwei offene Punkte bleiben aus meiner Sicht: Besonders winddicht ist die Hose vermutlich nicht – das Problem stellt sich aufgrund des vielen Waldes aber nicht und im Zweifel könnte ich meine Regenhose anziehen. Und vermutlich hätte man ein Problem, wenn man durch Unterholz, Brombeerbüsche o.ä. müsste – kommt im Thüringer Wald aber auch nicht vor. Im Übrigen habe ich an: Mütze, Handschuhe, ggf. Regensachen und – absolut unverzichtbar – hohe Gamaschen. Vermisst habe ich wasserdichte Überhandschuhe. Das ging bisher immer so, aber bei den Temperaturen bekommt man doch ziemlich kalte Finger, wenn die Handschuhe nass sind. Schuhe: La Sportiva Ultra Raptor gtx – absolut zufrieden. Sonstige Ausrüstung Mein Baseweight lag bei knapp 4,8 kg. Darunter war als Luxusgegenstand ein Kindle mit Hülle (-291 g). Als unnötig hat sich die Powerbank (-226 g) herausgestellt, die ich dabei hatte, da ich bei kühleren Temperaturen schon mit spontaner Selbstentladung meines Handys zu kämpfen hatte. Deuce of Spades (-17 g) ist bei Schnee auch nicht zu gebrauchen (nicht so sehr, weil man vielleicht gar kein Loch gebuddelt bekommt, sondern weil man wirklich nicht in den tiefen Schnee stapfen will). Als unnötig haben sich auch die Sealskinz (-82 g) herausgestellt. Rucksack: Aufgrund der angesagten Niederschläge habe ich als Rucksack meinen HMG Southwest 3400 mitgenommen. Der war vom Volumen her zwar sehr großzügig, aber einen kleineren Rucksack aus Dyneema habe ich nicht. Schlafsystem: Mein Schlafsystem besteht aus Neoair xlite und einem Katabatic Flex 15° F, den ich – endlich, endlich, endlich – mal ausprobieren wollte. Der Quilt ist super. Leider stellt sich nachts heraus, dass meine Matte Luft verliert. Ich bin gottfroh, dass ich ein Sitpad dabei habe, das ich unter die Hüfte legen kann. Sonstiges: Schlafklamotten, Daunenjacke, Kocher, Stirnlampe. Zu Hause vergessen habe ich leider eine wasserdichte Hülle für mein Handy.1 Punkt
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Schnäppchen
1 PunktFalls jemand mal bikepacking probieren möchte gibt es bei Lidl eine Sattelrakete. https://www.lidl.de/de/fischer-satteltasche-mtb-xl/p3056451 Punkt
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Make your own Fleece-Hoody: Decathlon-Hack für Kapuzenfreunde
Man kann den Pulli wenden - sieht etwas schräg aus und bringt gefühlsmäßig IMHO nicht allzuviel. Danke dir, @fool!1 Punkt
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PCT 2020
PCT 2020
shotta51 reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema
1 PunktIch habe bisher vermutlich noch nie eine Packlisten gepostet. Die sind aber auch nie fertig und liegen auch nicht bei LighterPack, sondern in der empfehlenswerten iOS-App Pack-the-bag. An meinem Schlafsetup bastele ich gerade herum. Zum einen werde ich vermutlich meinen Comforter L430 zu einer Trapezform hin modifizieren, so dass das Teil insgesamt und besonders die Fußbox bei gleicher Füllmenge fetter befüllt ist, der Quilt aber leichter wird. Außerdem treibt mich seit langem Mattenfrage „robust versus komfortabel“ um. Es gibt in dieser Saison eine vielversprechene (sic!) neue Faltmatten-Option (Dank an @ekorn für den Hinweis), die ich seit gestern in den Händen halte und gerade teste:1 Punkt -
European Trail Days 2020 in Vännäs, Schweden
European Trail Days 2020 in Vännäs, Schweden
skullmonkey reagierte auf Carsten010 für Beitrag im Thema
1 PunktIch habe ja versehentlich nen zweiten Thread aufgemacht... Also ich hab für den Flug ab München 320 Euro bezahlt, dann bin ich in Umea und laufe wie Brian Outdoors auch die 42km gemütlich rüber zu den Traildays. Frankfurt habe ich gerade mal gecheckt...Di-So sind da für 175 Euro drin. Also wer sich da noch nen Ruck geben will, die Logistik ist ja echt mega einfach. Gruß Carsten1 Punkt -
Taugt das als Tarp für eine Hängematte?
Taugt das als Tarp für eine Hängematte?
truxx reagierte auf Michas Pfadfinderei für Beitrag im Thema
1 PunktIch empfehle dir das DD Tarp Superlight. Schau mal auf deren Seite. 300x290 cm. Sehr viele Abspannschlaufen und durchaus robust. Habe meines schon seit 3 Jahren immer wieder im Gebrauch. Wiegt etwa 460 Gramm.1 Punkt -
Taugt das als Tarp für eine Hängematte?
Oder das hier: Klick Und dann bei der Option "3,6mx3m sechseckige Plane" auswählen. Dann hast Du ein günstiges und relativ leichtes Hex-Tarp für 70€. Hier ein Bericht: https://www.haengemattenforum.de/thread/52435-günstig-leichtes-hex-tarp/1 Punkt
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Post Trail Depression
Post Trail Depression
Matthias reagierte auf Shakerhikez für Beitrag im Thema
1 PunktMatthias das ist echt ein guter Artikel zu dem Thema einige Sachen werd ich mir sicher zu Herzen nehmen. @zeank wie ist den dein Trailname meiner ist shaker. Ich bin am 8. April northbound gestartet wie sieht’s bei dir aus ? Mir gehts genau so wen ich in instagram und Facebook die ganzen Bilder seh werd ich echt neidisch auf die Leute die ihren thruhike starten dieses Jahr .1 Punkt -
20 Liter sind genug & kein Schlafsack mehr...
OT: = Schachterl-Kopfweh1 Punkt
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Trekking/Photorucksack
1 PunktMoin! Da bin ich anderer Ansicht. Wenn man so nah am Rücken packt, finde ich das sogar ausgesprochen gut! Damit kommt der Schwerpunkt auf Schulterhöhe und in Richtung Körpermitte. Ich verwende übrigens ebenfalls f-stop Einsätze in verschieden Größen, (Man kann genauso gut jedes andere Innenpolster nehmen). Da ich bisher nicht das universelle System gefunden habe, passe ich es mit den verschiedenen Einsätzen meinen unterschiedlichen Anforderungen entsprechend an. Vom großen Set wo ich alles, (Kamera, Objektive, Läppi und Hyperjuice) in einen abgespeckten Ortlieb Travel-Biker unterbringe, ... (Es gibt sowas auch als Fertig-set von Foto-König: https://www.koenig-photobags.de/fotorucksack/ ) ... bis zu einer einzeln leichten "Fototasche" die mir vor der Brust hängt, ist alles möglich und sinnvoll. Den wasserdichten Fotokoffer packe ich zusammen mit einem Ausrüstungssack in ein Tragesystem von ÜLA, SMD oder JanSport. So ist der Fotokram zwar separat zugänglich, wird aber nur selten spontan ausgepackt. Dafür habe ich bei Bedarf eine kleine Fototasche vor der Brust hängen. OT: Es gibt bei mir meist ein Lieblings-Objektiv, da brauche keine große Auswahl. Hier max.-load für ein "kommerzielles shooting" im Wald: https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/74686-Bilder-von-euren-gepackten-Rucksäcken?p=1686178&viewfull=1#post1686178 Ich vermute, die Suche nach der Eierlegendenwollmilchsau ist vergebene Liebesmüh. VG. -wilbo-1 Punkt
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20 Liter sind genug & kein Schlafsack mehr...
@ys76, ja Du hast recht, der Poncho hat genau die Maße und ist damit arg klein. Eigentlich ist mir ja mein Gramxpert Solo Tarp mit 275x143 schon zu klein. Aber ich wollte erst einmal testen, ob mir in der Bewegung ein Poncho überhaupt taugt, bevor ich mir etwas besseres baue, bzw. anschaffe. So ist es nur eine Notlösung, obwohl der Bivvy natürlich Wasserdicht ist. Bisher habe ich immer eine Regenjacke dabei gehabt. Ich bin auch noch sehr skeptisch, wie mir der Setup gefällt und warte schon darauf, dass das Wetter besser wird... @Kay, ja da bin ich mir auch noch unsicher, aber probieren geht über studieren und eine lange Merino-Unterhose mit 180g macht den Kohl auch nicht fett und passt dicke noch in den Rucksack. Da könnte ich dann eventuell wirklich das leichte Seideninlet nehmen. Danke für Eure Gedanken dazu, bis denn, mosven1 Punkt
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PCT 2020
PCT 2020
Roiber reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema
1 PunktMan? Sollte wollen? – Das kann ich nicht für Dich beantworten. Niemand sollte etwas wollen müssen. Ich wollte eigentlich nur ausdrücken, dass es angesichts der Reisedauer, der Kosten und der notwendigen Terminflexibilität eine starke eigene Motivation braucht, um statt des Fliegers das Schiff zu nehmen. Für mich persönlich ist es die mir angemessene Annäherungsgeschwindigkeit im Rahmen dieser fast halbjährigen Reise. Es ist neben dem Nichtreisen die CO2-neutralste Art, „rüber zu machen“. Es ist eine neue Erfahrung, die meine Neugier herausfordert. Die einfachste Antwort ist vielleicht: Weil für mich die Reise vor der Haustür beginnt. Mein Reiseziel ist nicht der Trailhead, sondern der Terminus.1 Punkt -
PCT 2020
PCT 2020
Roiber reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema
1 PunktSchiffspassage in die U.S.A.: So spannend wird die eigentliche Schiffspassage gar nicht werden (keine Kreuzfahrt, kein Internet: einfach Trailspeck anfuttern, lesen und geistig arbeiten). Daher hier die Kurzzusammenfassung für alle, die 2021 anders zu, PCT & Co. in die U.S.A. reisen wollen: Anbahnung im Internet durch Vermittlungsagenturen, nicht direkt vom Reeder. Abwicklung einfach per E-Mail. Alle Vermittler bieten mehr oder weniger dieselben Containerfrachter im Liniendienst an. Typische Reise von der belgischen oder holländischen Küste (wahlweise auch südliche Länder oder Einstieg in England) an die U.S.-Ostküste (New York, Chester oder südlich). Reisedauer 11 bis 14 Tage. Kostenpunkt ca. 90 bis 100 Euro/Tag/Person (Vollverpflegung, Einzel- oder Doppelkammer, kein Hand-gegen-Koje!) zzgl. 100 bis 150 Euro irgendwie verklausulierter Vermittlungsprovision und einer Versicherung für den Fall, dass das Schiff wegen dem Reisenden die Route ändern muss. Einige Vermittler weisen außerdem CO2-Kompensation aus. Insgesamt rund 1500 bis 1700 Euro. Dazu kommen bei Abfahrt und Ankunft Übernachtungskosten, Taxikosten für Hafentransfer, Einschiffungsagenten und die Zugreise zum Einschiffungshafen und in meinem Fall die drei- bis viertägige Zugreise von Chester (Ostküste) nach Seattle (Westküste). Also saloppe 2000 Euro für eine Richtung. Das muss man wirklich wollen und dazu, so geht es mir, die Überfahrt wirklich als integralen Teil der persönlichen Reise betrachten. Ich habe reichlich Zeitpuffer eingeplant (man muss beim Schiffstransfer zeitlich flexibel sein) und wenn alles glattgeht, mache ich vielleicht ein paar Tage Stop-over im Yellowstone NP oder sonstwo in der Mitte. Sollte das Thema mehr Interesse finden, dann lagere ich das gerne in einen eigenen Faden aus.1 Punkt -
Trekking/Photorucksack
Trekking/Photorucksack
JoeDoe reagierte auf skullmonkey für Beitrag im Thema
1 PunktIch habe den Rucksack auf einigen Touren benutzt, bin aber wieder dazu zurückgegangen einen Wanderrucksack zu tragen, da zB ein Phoenix Lite sich angenehmer für mich tragen lässt wie der 2 kg schwere Tilopa. Ich trage die Kamera an dem Capture Clip V3 und habe den Rest - ein Objektiv, Filter, Batterien, Stativ - im oder am Rucksack drin. Das funktioniert für mich ausgezeichnet, auch mit dem Osprey Levity oder dem Gregory Optic 48 (von beiden gibt es auch Rucksäcke mit etwas mehr Volumen). Da Du ja selbst sagst das Du die Kamera nicht am Capture Clip oder Schultergurt tragen willst, sehe ich eigentlich kein Problem einen Rucksack zu tragen bei dem Du von oben an die Ausrüstung rankommst. Evtl. kann @HUCKEPACKS Dir aber auch einen Phoenix bauen, der an der Seite einen Reisverschluss hat (es gab da meiner Meinung nach mal einen LAUFBURSCHE Rucksack der sowas hatte). Was für Objektive trägst Du den mit?1 Punkt -
Make your own Fleece-Hoody: Decathlon-Hack für Kapuzenfreunde
Hier nun noch die detaillierte Beschreibung zu Version 2 (schwarzer Hoody): Der funktioniert vom Prinzip her genauso wie Version 1 - mit folgenden kleinen Unterschieden: 1) Zuerst muss der Reißverschluss vorsichtig rausgetrennt werden. Der Kragen wird komplett entfernt. 2) Nun wird der Schlitz vorne am Pulli verschlossen. Dazu hab` ich im ersten Schritt vorsichtig mit Zickzack-Stich den Schlitz zusammengenäht bzw. die beiden Seiten verbunden (nur aneinander legen, nicht übereinander). Um das etwas zu vereinfachen, hab ich Backpapier dahinter geheftet und mit festgenäht – quasi als Verbindung und Stütze beim Nähen. Das Backpapier hab ich im Anschluss daran einfach abgerissen und die Reste, die noch an der Naht hingen, rausgezuppelt. 3) Dann einen Streifen Stoff in passender Größe zum Abdecken des Schlitzes zuschneiden, auf dem Schlitz feststecken und dann mit Zickzack entlang der Kanten draufnähen. Zudem wird die Kapuze ein wenig abgeändert: 4) Schnittmuster für die Kapuze erstellen/ abändern: Einfach nach vorne/ unten hin ein wenig länger auslaufen lassen. Dazu hab ich einfach ein Stück ans Schnittmuster rangepuzzelt. Und das dann zuerst nochmal aus anderen Stoffresten zugeschnitten, grob zusammengenäht und probeweise an den Rumpfteil geheftet, um zu sehen, ob es vom Überschlag der beiden Kapuzenhälften vorne am Hals so hinkommt. Dann Kapuze aus dem Fleece-Stoff wie bei Version 1 beschrieben zuschneiden, die beiden Hälften zusammennähen und die Kante vorne versäubern. 5) Nun die Kapuze am Rumpfteil feststecken. Dabei überschneiden sich vorne am Hals die beiden auslaufenden vorderen Enden der Kapuze. Dabei ist zu beachten, dass die Öffnung für den Kopf groß genug ist/ bleibt!! Also am besten erstmal anprobieren vor dem Festnähen (wem die Fakir-Nummer mit Nadeln zu krass ist, kann das auch vor dem Anheften der Kapuze tun – dann beachten, dass die Dehnung der Kopföffnung durch die angenähte Kapuze ggf. etwas geringer sein wird). Bei mir hat es jedoch alles gut gepasst, ich musste an der Größe der Öffnung nichts verändern. 6) Kapuze wie bei Version 1 beschrieben erst mit Geradstich festnähen, Nahtzugabe ggf. kürzen und/ oder einschneiden und dann nach unten hin mit Zickzackstich versäubern. 7) Vgl. Version 1, Punkt 15.1 Punkt
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European Trail Days 2020 in Vännäs, Schweden
European Trail Days 2020 in Vännäs, Schweden
zeank reagierte auf skullmonkey für Beitrag im Thema
1 PunktEis! Speziell für die Trail Days wird Glassbonden (der Bauernhof, auf dem das Festival stattfindet) eine Geschmacksrichtung Eis für uns UL Wanderer herstellen =) Die Wahl ist zwischen Salty Chocolate & Coffee oder Cloudberry Chocolate & Salty Caramel Nicht einfach, ich weiss. Welches würdet Ihr wählen? (Wer mag kann auch auf Facebook abstimmen).1 Punkt -
Langzeiterfahrung mit Cuben/Dyneema Tarp
Langzeiterfahrung mit Cuben/Dyneema Tarp
zweizehn reagierte auf waldgefrickel für Beitrag im Thema
1 PunktAls Kniegeschädigter lass Dir sagen: ob das Tarp nun aus SilPoly, SilNylon oder Cuben ist (ich geh mal von nem Standard-Tarp, und nicht sowas wie n Mid o.ä. aus): da kannst Du maximal 200g einsparen, wenn Du die Materialien vergleichst (siehe z.B. hier: https://mountainlaureldesigns.com/product/mld-grace-tarp/#tab-specs). Kurz: das Einsparpotential, wenn Du eh mit Tarp unterwegs bist, ist nur beim Shelter sehr gering. Ich würde das Geld lieber in Yogastunden, gute leichte Trekkingstöcke oder funktionierende Kniebandagen investieren. In dem Zusammenhang macht ein kompletter Rucksack-Shakedown mehr Sinn, als zu sagen: "Meine Knie tun weh, ich brauch DCF!" (aber hey, ich hab mir genau so auch ein paar eher unnötige Gear-Käufe schöngeredet )1 Punkt -
Post Trail Depression
Post Trail Depression
PaulBuntzel reagierte auf derray für Beitrag im Thema
1 Punkt1. Treffen der Anonymen Thru-Hiker Willkommen liebe Freunde! Mein Name ist Ray und ich bin Thru-Hiker. Hallo Ray! Ich weis gar nicht wie ich anfangen soll... Komm schon Ray! Ich ähhh... Wir glauben an dich Ray! Bei mir hat alles mit einer Idee angefangen. Einer kleinen Idee, die wuchs und wuchs. Und irgendwann ist man soweit, man setzt die Idee um. Man hat sich so lange drauf vorbereitet, drauf gefreut... Und dann war ich unterwegs. Immer auf dem Trail. Einen Fuß vor den andern. Die Sonne brannte zu heiß. Der Regen nervte und der Wind raubte mir jede Energie. "Was mache ich hier nur...?" Dann kommen diese kleinen Momente: Nach tagelangen Regen verziehen sich die Wolken und die Sonne wärmt mir das Gesicht. Man erklimmt den ersten Gipfel mit unglaublicher Aussicht.... Ihr kennt das vermutlich. Ja Mann! Diese Momente werden mehr und mehr. Regen, Hitze und Wind treten mehr und mehr in den Hintergrund, sie werden egal. Und aus diesen vielen schönen Momenten bildet sich ein Gefühl. Ein Gefühl von Unabhängigkeit, ein Gefühl von Freiheit... "Das ist jetzt ein Teil meines Lebens." ... "Das ist jetzt mein Leben." So isses! Tja und irgendwann geht jede Reise zu Ende. Das wusste ich vorher und ich hab mich darauf eingestellt. 19 Monate war ich jeden fast Jeden Tag wo anders. Immer war ich gespannt was als nächstes kommt. Am Ende war ich gespannt was sich zu Hause wohl geändert hat, wie es ist wieder bei der Familie zu sein, alte Freunde wieder treffen. Und die Freude hält auch eine Weile. Mit der Reise sind auch die Ersparnisse zu Ende gegangen. Ein Job muss her. Und ich lerne eine wunderbare Frau kennen. Whooo! Yeah! Aber immer wieder kommt diese Sehnsucht durch. Eine Sehnsucht an dieses Gefühl. Dieses eine bestimmte Gefühl. Diese Sehnsucht lässt mich seit dem nicht mehr los. Kurze Touren schaffen etwas Abhilfe. Und ich habe mein Arbeitspensum reduziert auf 3 von 7 Tagen pro Woche um mehr Zeit zu haben für mich und meine Projekte. So fühle ich mich einigermaßen ausgeglichen. Aber immer wieder habe ich diese schwermütigen Gedanken und spüre das Verlangen. Und ich weis, der nächste Thru-Hike kommt! Irgendwann! Danke, dass ihr mir zugehört habt! Applaus Applaus! Danke Ray!1 Punkt -
Post Trail Depression
Post Trail Depression
Shakerhikez reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema
1 Punktwww.anonyme-thruhiker.de > Wer gründet den Verein?1 Punkt -
Post Trail Depression
Post Trail Depression
Shakerhikez reagierte auf derray für Beitrag im Thema
1 PunktHallo mein Name ist derray und ich bin thru-hiker. mfg derray Und ja, ich leide unter ptd.1 Punkt -
Post Trail Depression
Post Trail Depression
Shakerhikez reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema
1 Punktich werde das dumpfe gefühl nicht los, dass sich bisher kaum jemand zu wort gemeldet hat, der tatsächlich einen thruhike über 6 monate hinter sich gebracht hat. thruhiker outet euch! german tourist aka christine wo bist du …?!1 Punkt -
Post Trail Depression
1 PunktPost Trail Depression ist ein in thruhiker Kreisen inzwischen bekannter Begriff. Das es sich hierbei nicht wirklich um eine Depression im klinischem Sinne handelt dürfte ja wohl klar sein. Depression wird hier als markantes Schlagwort verwendet das Unzufriedenheit und Unglücklichsein mit der eigenen Situation symbolisieren soll. Das dieser Zustand nach 4-6 Monaten Auszeit, die meistens sehr konträr zum bisherigen und zukünftigen Leben ist, öfter vorkommt finde ich jetzt auch nicht "totalen Stuss" oder ausschließlich Klickbait. Anpassungsstörung wäre wohl zutreffender als Begriff. Allerdings es gibt da auch keine Studien zu - jedenfalls sind mir keine bekannt. Ich finde dieser Thread spiegelt gut die Reaktionen wieder, mit den der Videoersteller konfrontiert ist. Selbst hier unter UL-Wanderern, die seine Situation wohl noch gut nachvollziehen könnten, hagelt es Kritik und Unverständnis. Frei nachdem Motto er solle sich mal zusammenreißen und sich nicht so haben. Bemängelt wird fehlende Empathie vom Ihm, das habt ihr gezeigt. Sein Weltbild ist verrückt und er muss sich neu orientieren, das ist ihm bewusst - gerade das sein Leben wohl nicht mehr konventionell und spießig verlaufen wird. Für ein Forum das sich mit "über den Tellerrand gucken" brüstet schon irgendwie eine enttäuschende Reaktion. Ich finde es ist auch irrelevant ob sein emotionaler Zustand bereits vor dem Trail präsent war, erst danach, oder nur durch den Thruhike katalysiert wurde. Er ist da und Auslöser ist der AT gewesen. Das Video ist keinesfalls ein reines Meckern auf hohen Niveau, sondern auch als Warnung an zukünftige Hiker zu verstehen. Achtung ein Thruhike besteht aus drei Akten: Vorbereitung, Wanderung UND Nachbereitung. Gerade die Nachbereitung wird oft übersehen.1 Punkt