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Ultraleicht Trekking

Impressionen von Touren


Willi

Empfohlene Beiträge

Schöner Overnighter auf dem Mühlenwanderweg mit @Hansel3000, von dem auch die meisten Fotos stammen.
80 km, bw irgendwas um 2kg.

Gewitter sind gruselig, 3mm EVA eine Herausforderung, Mücken eine Plage und Schirme ein Segen. 
Rucksack und Gatewood cape à la @Stromfahrer funktionieren wunderbar. 

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Bearbeitet von zweizehn
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Ich war gestern am Albtrauf oberhalb von Bad Ditzenbach und Deggingen unterwegs. Nach dem wunderbaren Tag mit Sonne, Regenschauern, Ausblick und frischem Grün bin ich nicht mehr ganz so enttäuscht, dass meine Platzbuchung im Pfälzer Wald für diese Woche storniert werden musste.

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Das "Löwenpfade"-Logo find ich schon lässig.

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Das gelbe "Traufwege"-Logo darunter - da hab ich lang gebraucht, um wie eine Grafikdesigner:in zu denken.

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Niederschläge sind schon irgendwie nett anzusehen ...

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... und sorgen für klare Sicht.

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beeindruckende Flora I, ...

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... mein persönliches Highlight, die beeindruckende Fauna, ...

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... Flora II: Orchidee, ...

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... überall rechts und links vom Pfad Orchideen.Albtrauf13.thumb.JPG.36aeb3e3260c12b3c1954c161814921d.JPG

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Flora III: Sogar eine zweite Blütenfarbe gab´s zu bewundern.

Schöne Erlebnisse, die ich nur deshalb hatte, weil ich meine Pläne ändern musste :).

Bearbeitet von Kardemumma
Tippfehler korrigiert
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Ich war die vergangenen 4 Tage von Leipzig aus in Richtung Berlin und dann von Potsdam zurück Richtung Wittenberg unterwegs, meine erste längere Tour mit dem Fahrrad und auch die erste Tour diesen Jahres, nachdem ich bis jetzt gar keine Zeit und Kopf für sowas finden konnte. War auf jeden Fall richtig schön mal wieder unterwegs zu sein.

An Tag 1 ging es von Leipzig los und laut original Track ca 75km bis zum Bergwitzsee südlich von Wittenberg. Bis auf zwei Regenschauer (bzw einem Gewitter, was aber recht weit südlich vorbeigezogen ist) hat das Wetter auch gut mitgemacht, dafür waren die Straßen manchmal doch etwas wild und auch einiges an Waldwegen, die in Brandenburg gefühlt alle geteert sind. Während ich meine Mittagspause mache und anschließend in der Hütte das Gewitter abwarte kommt ein weiterer Fahrradfahrer vorbei, Typ kompletter Hausstand auf 2 Rädern, und mit stolzen "Wir sind das Volk"-Aufkleber auf der Packtasche :blink: Die nächste halbe Stunde 'muss' ich mit ihm verbringen. Zwar bin ich (noch) nicht als Teil einer gesellschaftlichen Minderheit erkennbar und brauch mir daher keine Angst zu machen, aber zu wissen, dass die Person gegenüber einen als 'auszurottende Krankheit' sieht wirkt sich doch sehr negativ auf mein Gemüt aus. Wie wird sowas in Zukunft sein, falls ich mich nicht 'verstecken' kann? Muss ich dann in solchen Situationen Angst haben zumindest verbal angegangen zu werden, werde ich überhaupt noch allein Touren machen können/wollen? Die schlechte Stimmung bleibt auf jeden Fall erstmal für den restlichen Tag, kein guter Start in eine Tour.

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Abends mache ich Pause am Bergwitzsee, in der Nähe möchte ich auch schlafen, um nicht zu dicht in den Stadtbereich von Wittenberg rein zu kommen, was ggf einiges mehr an Kilometern sein können. Ich schaue schon früh nach einem Schlafplatz und finde ein laubiges Plätzchen im Wald. Zwar sind ein paar Wildschweinkuhlen zu entdecken, die erscheinen mir aber mit dem Laub als alt. Um kurz vor 12 werde ich dann aber trotzdem von einem Wildschwein geweckt, was doch sehr laut war. :-? Zwar dürfte es nur eins gewesen sein, mein Puls ist aber nach diesem semi-guten Tag auf 180 und ich entschließe mich einen neuen Schlafplatz direkt am See zu suchen in relativer Nähe zu den Anglern. Gesagt getan, ich bin gerade am neuen Platz angekommen und habe die ersten 2 Heringe in den Sand gesteckt (hier hat sich meine Faulheit noch immer die großen MSR Groundhogs zu nutzen mal ausgezahlt), kommt eine Gruppe Jugendlicher mit Moppeds an und möchten ~15m entfernt an einer Bank unterhalten und trinken. Ist also wirklich mein Tag. :lol: Ich will aber endlich schlafen und gehe dann zu denen hin und bitte sie doch paar hunder Meter weiter zu gehen und die Angler nicht zu stören, sie haben sich dann lieb entschuldigt und ich hatte meine Ruhe.

Am nächsten Tag ging es dann durch Wittenberg durch:

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Und dann rein nach Brandenburg. Sogleich wurden die Radwege besser und (fast) komplett geteert. Wie schon bei meiner E11 Wanderung fällt wirklich auf, dass in Brandenburg viel Geld in solche Touristenprojekte gesteckt wird während Sachsen-Anhalt sich um den Elbe-Radweg kümmert, vielleicht noch den Saale-Radweg und ansonsten alles von lokalen Organisator*innen abhängt. Echt schade, da die Strecken in Brandenburg richtig Spaß gebracht haben und ich sowas hier in meiner Region gar nicht kenne. Hier gibt es nur Schotterpisten mit 10+ cm tiefen Schlaglöchern, die als Radwege markiert sind :blink:

Immer wieder schön, wenn dann die ersten roten Backsteinbauten kommen:

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Die "Rettet die Clubs" Plakate (die rot-schwarzen) sind doch mein Humor :lol:

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Die nächste Nacht verbrachte ich dann in etwa 30km südlich von Berlin. Diesmal voll mit Mücken (mit dem See in der Nähe war das wohl zu erwarten, das Bivy hat sich auf jeden Fall gelohnt) und abermals mit einem Wildschwein (diesmal schon abends um 10). Dies hat aber Abstand gehalten und ich habe es dann einfach ignoriert.

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Und angekommen am ersten Ziel der Etappe. 204km ist die offizielle Länge des Radweges. Gerade der Teil der Flaeming-Skate hat mir richtig viel Spaß gebracht. Da werde ich wohl nochmal hin fahren :)

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Von der südlichen Stadtgrenze möchte ich querfeldein rüber nach Potsdam. Nachdem ich auf den ersten Kilometern durch Berlin schon von schlechten Straßen und den Autos genervt bin (ein älterer Herr hat es auf <500m geschafft mich gleich 2 Mal fast umzufahren...) fahre ich dann am Teltowkanal entlang. Die Strecke ist zwar richtig langsam und vergleichsweise anstrengend, bei traumhaften Wetter ist es aber eine schöne Abwechslung und ich genieße die Zeit richtig.

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Und die Glienicker Brücke, hier stand ich vor knapp 2 Jahren auf meiner Wanderung auf dem E11 von Halle nach Berlin.

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Von dort aus geht es (nach einer kleinen Stadtrundfahrt durch Potsdam) auf dem R1 zurück in Richtung Wittenberg. Viele der Abschnitte laufen parallel zum E11 und mir kommt einiges bekannt vor. Schön, das ganze mal wieder zu sehen und sich an so vieles zu erinnern, gleichzeitig aber auch merkwürdig, da sich in den vergangenen 2 Jahren so viel getan hat, dass jetzt ein 'anderer Mensch' diese Reise macht. Meine Abendrast erfolgt in Bad Belzig am ZOB, wo mich 2 Menschen aus Kenia ansprechen und wir uns knapp eine Stunde noch unterhalten. Die beiden schienen auf jeden Fall sehr froh zu sein sich mit einer auswärtigen Person unterhalten zu können.

Die letzte Nacht verbrachte ich dann hinter Bad Belzig und heute ging es von dort weiter in Richtung Wittenberg. Direkt mit der Ländergrenze hörte der geteerte Weg auf und die Motivation ließ doch nach, gerade mit den heftigen Windböen (für meine Heimat waren 60-80km/h vorhergesagt, das dürfte in der Gegend wohl ähnlich gewesen sein) war das teils schon sehr müselig. Mit Wittenberg und Dessau als nächste Ziele ist auch den ganzen Tag Gegenwind angesagt. Nachdem mir mittlerweile auch mein Knie etwas schmerzt entscheide ich mich dann südlich von Wittenberg in die S-Bahn zu steigen und mich im Bett zu regenerieren und morgen einen Pausentag zu machen. Nach ~370km in 4 Tagen habe ich den glaube ich auch bitter nötig.

Alles in allen hatte ich aber viel Spaß, gerade an Tag 2 & 3 konnte ich auch gut den Kopf frei bekommen, das tat richtig gut. Meine erste Mehrtagesfahrradtour hat sich inkl Ausrüstung gut gemacht. Wobei die Packtaschen glatt etwas groß sind, wenn ich jeden Tag an mehreren Supermärkten vorbei komme. Da muss ich meine Essensplanung im Vergleich zum Wandern auf jeden Fall noch anpassen :lol:

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Schon wieder 2 Wochen her seit meiner letzten Übernachtung draussen:-( Lange habe ich überlegt wo ich diese zwei Tage hin will. Ideen hätte ich genug, aber Schnee liegt eben auch noch mehr als genug:wacko:

So entschied ich mich, wie so oft wenn mir nichts gescheiteres einfällt für meinen Heimatkanton:lol:

Für den Aufstieg wählte ich nicht die direkte Route, da ich noch den einen oder anderen Geocache suchen wollte. Diverse Webcams versprachen mit aber Schneefreiheit bis ca. 1600 müM und so war ich wenigstens diesbezüglich sorgenfrei.

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Ohh, dunkle Wolken ziehen auf. Auf die Nacht hin ist Regen angesagt. Mein Weg führt mich weiter zum rechten Bildrand

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vorbei an blühenden Alpwiesen. Da ich nicht wusste obs auf dem weiteren Weg Brunnen hat, beschloss ich frühzeitig meine Vorräte aufzufüllen. Mit rund 4 Liter Wasser zog ich weiter, nicht wissend das bei meinem Nachtplatz ein Brunnen vorhanden sein würde. Naja, nennen wirs Training, der Rucksack wäre mit 5 kg sonst arg leicht gewesen;-)

Kurz unter dem Gipfel fand ich dann ein überaus luxuriöses Plätzchen mit Wasser und Sitzgelegenheit. Hab ich schon erzählt das ich die letzte Stunde 4 Liter Wasser vergebens hochgetragen habe?

SZ-3.thumb.jpg.d89c5587b181440f30ce9487e1fc5dd0.jpgIst das schon übertrieben gestellt?:wink:

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Ich genoss einen schönen Abend, welcher lediglich von einem plötzlichen Regenschauen unterbrochen wurde. Dank überdachtem "Materialraum" hatte ich auch einen trockenen, windgeschützen Platz für mein Nachtlager. In der Nacht zog nämlich ein recht zügiger Wind mit damit einhergehenden, heftigen Regengüssen über mich hinweg. Am Morgen lag für einen Moment gar etwas Schnee. Ich rechnete mit rund 5° C. Effektiv waren es wohl um die 0°C herum und somit etwas grenzwertig für meine Flexmat und Quilt. Gefroren habe ich nicht, aber viel Spielraum war auch nicht mehr.

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Am Morgen genoss ich noch die kalte, feucht neblige Morgenstimmung bei einem Kaffee bevors wieder ins Tal ging. Im Abstieg zeigte sich dann immer mehr die Sonne und so wurde auch der Sonntag zu einem herrlichen Tag. War eine schöne und gemütliche Tour:)

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vor 5 Minuten schrieb mosven:

@dr-nic, sehr schöne Bilder. Sind die Gewässer in der Südheide so gefährlich, dass man besser mit Motorradhelm surft? ;)

Dem Brett sollte nichts passieren. :-D

Nicht gefährlich aber eine ziemlich coole Situation: Nachdem wir blank gezogen hatten um ein 2mm kaltes Bad zu nehmen kam eine ca 70cm Lange Ringelnatter am Ufer entlang geschwommen. 

Bearbeitet von dr-nic
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Zwei Tage in den heimatlichen Bergen unterwegs.

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Die gehören zu der Gegend dazu. Innerer Verzehrzwang!

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Zwischen den Regengüssen und Gewittern war das Wetter ja ganz nett.

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Die behutsame Forstwirtschaft hat die Wege etwas ... verändert.

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Granitgegend.

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Granit im Abendlicht.

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Das Zweier-Tarp, aus einem Netto Sonnensegel genäht. Sehr geräumig, um die 500g.

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Löffel vergessen! Wir teilen uns einen Löffel und ich schnitze mir schnell ein "Rührgerät". Sanrenmu 7112, 36g, Kl. 6cm.

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Lange Kanten, aber auch schöne Pfade.

Meine Zielperson #2 hatte zum ersten Mal ihre Schlafdecke im Einsatz, ging alles gut. Das Handling muss noch etwas geübt werden ;-)

 

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Letzte Woche startete ich meine erste Trekrafting-Tour auf der Saale,
Habe das Boot an einer schon tollen Felsenstelle bei Harra in die Saale eingesetzt und bin flussabwärts gepaddelt, wobei flussabwärts sich hier ganz schnell in "über den See" ändert da die Saale hier in den bekannten Saaleschleifen auf viele Kilometer in den Bleilochstausee über geht.
3 Tage gepaddelt und danach 3 Tage zurück gelaufen.
Abgesehen von der wirklich tollen Landschaft, sowohl vom Wasser aus gesehen als auch später zu Fuß von oben war eine Sache einfach optimal: ich hatte das Wasser total für mich alleine, Blick nach vorne, niemand anderes, Blick nach hinten, niemand anderes, alles meins :-))
Und selbst auf dem Weg zu Fuß zurück sind mir, obwohl es das Pfingstwochenende war, an drei Tagen nur ne Handvoll Leute begegnet, abgesehen natürlich vom Touristenpunkt Saaleturm auf den ich unbedingt drauf wollte.
Es waren nur 6 Tage, die haben mich jedoch erholt wie 6 Wochen !
Bilder habe ich keine, nur Video, deshalb hier mal mein erster Tag ...

 

Bearbeitet von TappsiTörtel
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Impressionen von meinem ersten Overnighter in der Nähe der heimischen Zivilisation: im Wendland. Alles geklappt: Nach ner ordentliche Weile Zeltplatz suchen, dachte wir schon oh je, aber die Entscheidung fürs Abendessen hat s gebracht, Blick nach oben, Böschung zum Pinkeln hochgeklettert - la voila. Blöd nur, dass auf der anderen Seite ein Hochsitz war, wo dann just in dem Moment, wo wir unsere Zelte aufbauen wollten, es sich jemand mit Feldstecher gemütlich gemacht hat. Wir also erstmal hinter dem Baum unseren sparsamen, wertvollen 0,5l Rotwein-Vorrat in PET genossen, dann war er auch irgendwann weg. Froschkonzert gabs zum Einschlafen, Vogelkonzert zum Aufwachen und Wasser vom Eso-Seminarhaus rechts drehend. Vor den Leuten konnten wir (Stichwort Small Talk) dann aber nicht verheimlichen, dass wir unser Heim dabei hatten. Die Alt-68er reagierten jedoch entspannt.

Hin ging’s von Hitzacker auf dem Klötziestieg und Drahwehn-Höhenweg Richtung Göhrde. Zurück auf einem selbst zusammengesuchten Weg, mit durchaus kleinen und zum Teil zugewucherte Pfaden - aber auch mal auf geteerten Wegen, das bleibt in Norddeutschland nicht aus.

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Bearbeitet von sja
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Ich war vergangenes Wochenende mit einem Kollegen auf der Senda Sursilvana unterwegs. Ich kenne ihn schon einige Jahre und wir haben schon einige Tagestouren, aber noch nie zusammen eine Mehrtagestour gemacht. Da wir nicht wussten, wie weit wir zusammen kommen hielten wir das Ziel etwas vage.

Die Anreise verunsicherte mich etwas, da auf dem Oberalppass noch einiges an Schnee lag:?
Surselva.thumb.jpg.b3da5ccdc35503cc5c0a005f8b6ccafc.jpgHier die Blickrichtung von der Bündnerseite in Richtung der Passhöhe.

Surselva-2.thumb.jpg.7922e45eb7fd3eb7f81259f63dc060aa.jpgDie Wiesen unterwegs blühten aber allesamt kräftig und selbst das wegen Lawinen gesperrte Wegstück war 100% schneefrei.

Surselva-7.thumb.jpg.74e7b5d653911f21c5b8f2cf05eb0e38.jpg Späte Mittagspause bei der Caplutta Sogn Benedetg. Kaffee und selbst gemachte, sehr, sehr feine Chräbeli meiner Partnerin:x
 

Natürlich wurden wir prompt am Nachmittag von einem längeren, glücklicherweise aber nur leichten Regenschauer eingeholt. Wie war das nochmals mit 0% Niederschlag?:lol:
Wir fanden dann recht lange keinen passablen Schlafplatz, sodass wir am ersten Tag schon eine recht stolze Tagesleisutng hinlegten. Die Etappen zwischen Sedrun und Brigels würde ich übrigens nicht unbedingt empfehlen, da diese sehr Asphaltlastig sind. Landschaft hui, Weg pfui. Wieder was gelernt. 

Surselva-4.thumb.jpg.afcad607462d39633c9e8fdcc85530bc.jpgAussicht von unserem Nachtlager

Surselva-3.thumb.jpg.b3a46bd024f321d7c1441ef88bedf90b.jpgDer Platz reichte eben so für unsere Behausungen. Der Tisch mit Bänken war natürlich perfekt, wir sind ja beide keine 20 mehr:lol:

Surselva-5.thumb.jpg.b1858fad526765255984cb7780349e9a.jpgFlexmat Plus - die perfekte Begleiterin!

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Das Bild wollte ich mir nicht nehmen lassen. Einer von uns beiden war ganz leicht frustriert;-). Im Gegensatz zu meinem Kollegen ist dessen Freundin dem Thema UL mehr zugetan.

Da wir am Sonntag recht zeitig aus den Federn resp. von den Matten kamen erreichten wir Laax gegen 14 Uhr und genossen noch zwei kühle Erfrischungsgetränke auf Hopfenbasis. Im Anschluss nahm ich meine lange Heimreise unter die Schienen und Räder. Mein Freund hatte es hier mit einer 50 minütigen Wanderung deutlich näher.
Cool wars und hat Spass gemacht. Für mich war das nahezu eine unbekannte Gegend.

PS: Ich hab nun übrigens die Lebensgrenze der Capri Sonne als Spritbehälter kennengelernt. Mein Seitennetz war plötzlich feucht. Mal angefasst. Scheisse, riecht nach Spiritus. Glücklicherweise sind wir beide Nichtraucher:-D Offenbar hat sich an einer der Knickstellen ein kleines Loch gebildet und stetig etwas Sprit rausgedrückt. Naja, für Nachschub ist gesorgt auch wenn ich die Pfütze selber nie trinken würde.

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Paddeln im Naturpark Thüringer Schiefergebirge / Obere Saale
Manche Bereiche sehen hier aus wie Wildnis !
Der ganze Tag der Packrafttour ist geprägt von Regen und Sonne, abwechselnd im Minutentakt. Klingt blöd, ist es aber nicht, zeigt diese herrliche Landschaft hier nur in unterschiedlichem Licht und jeder Anblick ist einfach top.
Paddelnd im Boot, der Regen prasselt rundum aufs Wasser, der Regen "singt" auf dem Wasser, etwas Schutz unter Bäumen deren Äste über das Wasser hängen, ein herrliches Erlebnis, noch mehr wenn dann plötzlich die Sonne wieder durchbricht und das Boot unter den Ästen wieder aufs freie Wasser heraus gleitet ... ein Toptag mit krönendem Abschluss in einem idyllischen Nachtlager direkt am Wasser !
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Geschrieben (bearbeitet)

Impressionen aus dem Teutoburger Wald. So ganz grob auf Teilstücken von Terra Trail und Hermannsweg unterwegs. Bestes Ausrüstungsstück war eindeutig der Regenschirm... Schauer, Sonne und durchgehend schwülwarm. War deutlich angenehmer, den Schirm aus der Seitentasche zu ziehen, als Regenjacke an/aus.

Teutoburger Wald

Sommerwetter...

Teutoburger Wald

Immer wieder schöne Schutzhütten. Hier z.b. inklusive eigenem Goldfisch-Teich.

Teutoburger Wald


Natürlich der @HUCKEPACKS Phoenix mit dabei, ganz entspannt auf einem Waldsofa.

Huckepacks Phoenix

Und Eis!

Mango Himbeere

 

Bearbeitet von Willi
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Dritter Tag meiner Packrafttour auf der Saale im Naturpark Thüringer Schiefergebirge geht weiter, es bleibt absolut einsam, ich bin weiterhin alleine auf dem Wasser. Bis auf etwas Gegenwind prima Wetter, leider wird die Saale dann allerdings sehr flach, das Packraft setzt ständig auf. Deshalb muss ich raus aus dem Boot, zunächst treideln, dann gehts wieder, später allerdings zu flach zum weiter Paddeln und das Packraft muss erst mal im Rucksack verstaut werden, es geht zu Fuß weiter, naja, deshalb heißt es ja auch Trekrafting, also Trekking und Rafting ;-)

 

 

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  • 2 Wochen später...

Vergangene Woche im mittleren Schwarzwald, Tagestour um Alpirsbach. Wir haben während des ganzen Tages nur einen anderen Menschen getroffen.

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Aussichtspunkte waren ebenso selten.

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Forstautobahnen haben wir an dem Tag auf einem langen Stück meiden können.

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Arches National Park im Kleinen.

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Der Pfad ging teilweise an alten Grenzsteinen vorbei, traumhaft für Geodäten und Numerologen :wink:.

Hier eine kleine Auswahl:

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Die Nummer 90.

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Die Nummer 101.

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Die Nummer 107.

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Die Nummer 111.

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Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass es situationsbedingt voller ist im Schwarzwald. Aber eigentlich war die Woche über nichts los, vermutlich startet die Hochsaison erst jetzt.

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5 1/2 Tage auf dem Hochrhöner. Start in Bad Kissingen und danach ab dem Roten Moor den Ring über Kuppenrhön und Lange Rhön gemacht. Hat sich sehr gelohnt. Biosphärenreservat macht sich sehr positiv bemerkbar - schöne Biodiversität - und unglaublich ruhig. Auf dem Trip, abgesehen von nur sehr sporadischen Tageswanderern an Hotspots, nur drei handfeste weitere Hochrhönerwanderer gesehen.

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