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Ultraleicht Trekking

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Moin moin,

ich stecke in der Vor-Vorplanung für Schottland im Mai 2018.
Ausgesucht habe ich mir den Scottish National Trail von Süden nach Norden. Mal sehen, wie weit ich in zwei Wochen komme.

Mir fehlen noch einige grundlegende Ausrüstungsteile, zu denen ich einige Fragen habe, um Fehlkäufe zu vermeiden.
Ich habe hier viel gelesen und daraus meine mögliche Packliste entwickelt. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die ihre Erfahrungen hier teilen.

Grundlage für meine Planung sind wie gesagt zwei Wochen Wandern mit Zelt in Südschottland im Mai.
Berücksichtigen möchte ich aber auch weitere Urlaube (Frühjahr bis Herbst), in denen ich den Rest des Trails nach Norden gehen möchte. Parallel dazu spukt mir auch Lappland im Hinterkopf rum. Da muss ich auch noch hin.
Trekkingstöcke habe ich dabei.
An- und Abfahrt sind diesmal per Fähre geplant. Mein Mann als Nichtzeltschläfer will Schottland auf vier Rädern erobern.

Momentan geht es mir erst mal um das Schlafsystem. Die gesamte Packliste setze ich noch nicht hier rein. Das kommt später. Es sind noch zu viele Dinge in der Schwebe.

So. Nun fang ich endlich mal an:

Zelt
Six Moon Designs Skyscape Trekker (756g). Das gefällt mir, weil man es auf beiden Seiten Sicht hat. OK, vielleicht nicht in Schottland. Aber man könnte ...
Es ist hier im Forum auch schon für Schottland empfohlen worden.
Das Trekkertent Stealth gefiel mir auch, weil man auch das Tarp allein nehmen kann, wenn man kein Inner braucht. Ich bin aber zu dem Entschluss gekommen, dass ich mir lieber ein einzelnes Tarp besorge oder nähe, wenn ich es brauche.
Fragen:

 

  • 1. Ist die Entscheidung für das SMD richtig für Urlaube in Nordeuropa?
  • 2. Brauche ich eine Unterlage, um den Zeltboden zu schützen?

Isomatte
Ich habe bereits eine Therm-a-Rest Z-lite (363g). Die reicht mir auf Gras und Moos, aber auf hartem Boden hatte ich doch etwas Probleme mit den Knochen an Hüfte und Knien.
Empfohlen wird hier ja meist die Therm-A-Rest NeoAir XLite (Women's) (335g). Die gibt es verschiedenen Größen. Ich habe auch gelesen, dass ihr teilweise eine kürzere hiervon mit einer anderen Isomatte zusammen benutzt. Die Technik habe ich aber nicht ganz verstanden.
Dazu noch der Hinweis, dass ich Seiten- und Bauchschläfer mit einer äußeren Größe von 168 cm bin.
Frage:

  • 3. Welches ist die passende Lösung / Kombination?

Schlafsack
Einen Cumulus Lite Line 300 (653g) habe ich schon. Den möchte ich natürlich gerne behalten und benutzen. Die Entscheidung, welche Klamotten ich dann zum Schlafen anziehe, treffe ich später.
Die Diskussionen um Daune und Apex habe ich gelesen, aber ich habe den Schlafsack nun mal.
Fragen:

  • 4. Würdet ihr ihn für völlig ungeeignet halten oder nicht?
  • 5. Brauche ich einen Liner, wenn ich in Klamotten schlafe?

Kopfkissen
Bramble (104g) hab ich auch schon. Die letzten Versuche ohne Kopfkissen waren nicht so prickelnd. Ich habe zwar den Rucksack als Ersatz probiert. Da war aber nichts mehr drin außer Schokoriegel, die am Morgen danach nicht mehr sehr formschön waren.
Frage: Keine. Das muss mit.

Das wären momentan erstmal meine Fragen. Wäre toll, wenn ich ein paar Tipps bekommen könnte. Ich würde mir die Teile gerne jetzt schon kaufen, um sie über Winter (gemeint ist der regenreiche Übergang vom Herbst zum Frühjahr) im Garten ausprobieren zu können.

Liebe Grüße
Inge

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Zelt passt, Unterlage meiner Meinung nach unnötig. Gerade in Nordeuropa findet man meist weiche Böden. Bei starkem Wind würde ich schon zusehen, dass ich einen etwas windgeschützten Platz finde. Ich würde dir Groundhogs als Heringe empfehlen, bei den Heringen jedenfalls nicht beim letzten Gramm sparen!

Ich nutze eine kurze Neoair Xtherm für den Oberkörper und eine Gossamer Gear Nightlight für die Füße. Das hat für mich vor allem die Vorteile, dass ich die Nightlight als Rückenversteifung und -polster im Rucksack nutze und eine (ungemütliche) Notfallmatte habe, falls die Neoair mal kaputt geht.

Der Schlafsack dürfte für Südschottland im Mai reichen, für Nordschottland im April zum Beispiel hätte ich lieber etwas Wärmeres. Der Liner soll neben ein bisschen Wärme vor allem Körperöle und Schmutz vom Schlafsack fernhalten. Klamotten werden das zumindest teilweise auch schaffen, eine gelegentliche Wäsche des Schlafsacks ist aber eh sinnvoll. Man merkt, wenn die Daune nicht mehr so loftet wie anfangs, dann hilft eine Wäsche. Vorher gut informieren, wie man das macht! Ein gut loftender Schlafsack wird aber nicht während einer Zweiwochentour durch Öle unbrauchbar.

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Zelt und Schlafsack macht alles Sinn. Das mit den in Klamotten schlafen versteh ich aber nicht ganz. Meinst du extra Klamotten oder die dreckigen vom Tag? Würde meinen Schlafsack schützen wollen um ihn nicht unnötig waschen zu müssen. Außer du hängst eh nicht sonderlich an ihm.

Ich mag zB keine Liner, weil ich mich viel drehe und dann immer drin verwickle, drum hab ich quasi einen Schlafanzug (lange, sehr dünne Merino-Unterwäsche) dabei, in dem ich dann schlafe. Samt dünne Socken.

Als Isomatte hab ich auch die XLite in S und nutze dann den Rucksack für die Füße. Der hat entweder eh Polster oder wie mein GG Murmur ne Isomatte am Rücken. Normal stopfe ich dann Klamotten in den Rucksack so dass er ungefähr auf dieselbe Höhe kommt wie die Luftmatratze. 

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Danke schon mal für die Antworten.

Es gibt mir Sicherheit, dass ich mit dem Zelt schon mal die richtige Wahl getroffen habe und dass der Schlafsack auch für nächstes Jahr ausreicht.

Die Matten werde ich mir mal demnächst ansehen und dann die Entscheidung treffen.

@zeankBei den Klamotten habe ich extra Klamotten für die Nacht. Zusammenstellung wie deine, nur noch einen Pullover dazu. Ich gehe nicht davon aus, dass ich in Schottland am Ende des Tages noch trockene Klamotten anhabe. Was an Feuchtigkeit nicht von außen kommt, erledige ich von innen.;-) Der Hinweis mit dem Drehen ist gut. Das Problem würde ich auch haben. Ich mag meinen Schlafsack schon sehr, hatte nur inzwischen die Befürchtung, dass ich ihn zu dünn ausgewählt habe. Welche Klamotten stopfst Du in den Rucksack? Die nassen, dreckigen vom Tag? Oder hast Du immer noch was übrig?

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vor 6 Minuten schrieb bri:

@zeank Welche Klamotten stopfst Du in den Rucksack? Die nassen, dreckigen vom Tag? Oder hast Du immer noch was übrig?

Nee, also wenn alles richtig nass ist, stopfe ich das dann da nicht rein. Ist dann halt Pech. Ich war noch nicht in Schottland ... vielleicht ist da dann wirklich immer alles nass?

Ich hab ja normal Regenhose und -Jacke drüber, wenn es wirklich den ganzen Tag regnet. Dann ist das da drunter halbwegs trocken. Kann man nicht pauschal beantworten. Wenn am Ende nix da ist zum füllen ist das ja auch kein Weltuntergang. Bequemer ist es halt aber schon. 

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*wir reden von klatschnass. Wenn Sachen bisschen feucht sind, hängt es auch davon ab, ob ich mir denke, dass sie vielleicht sonst trocken werden. Normal eher eh nicht. Also können die ruhig auch rein. Oder halt darunter wenn du die Nässe nicht im Rucksack haben willst. 

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Ich war diesen Mai in Schottland. Ebenfalls mit einem SMD Skyscape Trekker. Meinen WM Summerlite Schlafsack in Verbindung mit der Neoair XLite fand ich völlig ausrei hend.
Ich hatte allerdings eine Unterlage aus Tyvek dabei. Die habe ich auch gerne in Bothies genutzt. Dort als Schutz der Neoair vor evtl. Splittern der z.T. doch recht rauen Holzböden.

Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk

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Auf ein Kissen würde ich auch nicht verzichten. 100g sind aber schon recht schwer. 

Das STS Ultralightpillow ist sehr beliebt. Das habe ich auch mittlerweile, da es relativ dick aufblasbar ist. Mir reicht es (wenn es voll aufgeblasen ist)  als Seitenschläfer, so dass die Schulter wie zu Hause im Bett entlastet wird. Andere Lösungen waren mir dafür zu niedrig. Auch das Oberflächenmaterial finde ich angenehm. 

Es ist dafür halt nicht das breiteste Kissen.

Gewicht 55g. Auch nich superleicht, dafür aber noch bequem. ;) 

bearbeitet von Dr.Matchbox

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vor 12 Stunden schrieb bri:
  • 5. Brauche ich einen Liner, wenn ich in Klamotten schlafe?

Eigentlich nicht, und ich persönlich finde die Dinger auch sehr nervig. 

Du könntest ihn aber bspw. brauchen, wenn du in einer Jugendherberge (die waren zumindest früher in Schottland meist ziemlich nett) eine Austrockungsnacht einlegst. Ich weiß aber nicht, wie es mit Herbergen entlang der Route aussieht... und diese Herbergssäcke lassen sich vor Ort auch für eine Nacht mieten.

Streckensweise brauchst du sicherlich ein Kopfnetz gegen die Midges (alternativ eine riesig große Pfeife, in der ununterbrochen ein ziemlich fieser Tabak namens Condor glimmt).

bearbeitet von martinfarrent

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Eventuell ein paar Wiederholungen:

  • Mit dem SMD Skyscape Trekker wirst Du Spass haben. Beim Aufbau solltest Du vorallem auf den Hering, der den Kopfbereich des Zeltes sichert, Acht geben. Z.B. bei Sturm mit einem Stein beschweren. Da ist relativ viel Last auf nur EINEM Hering.
  • Falls es mal warm wird, dann kannst Du beide Seiten bei vollem Moskitoschutz öffnen. Darum habe ich meinen Wanderkollegen mit diesem Zelt in Skandinavien beneidet ;)
  • Cumulus 300 passt. Ich hatte am Cape Wrath Trail den 250 Quilt mit. Wobei der südliche Teil vom SNT eher ein Wiesenspazierung ist, anders als dann der CWT Teil im Norden.
  • Als Isomatte hatte ich (auch) eine NeoAir XLite in normaler Länge. Ich bin mit der halbe Länge wegen des Höhenunterschieds nie warm geworden.
  • Kopfposter könnte leichter sein (eventuell Marmot Strato Pillow)?
  • Zeltunterlage sowie Schlafsackliner kannst Du Dir sparen.
  • Zu den Schlafsachen: In Schottland sowie Skandinavien habe ich immer 2 Tshirts, 2 UHosen, 2 Paar Socken, 1 lange Unterhose mit. Sodass ein Set davon immer trocken war zum Schlafen. Wenn irgendwas über die Nacht nicht trocknet, dann muss man halt in der Früh wieder das nasse anziehen (weißt dann aber, dass man am Abend noch etwas trockenes hat). Schuhe und Hose waren am CWT IMMER nass (außer bei einem Stop in einem Hotel mit Whirlpool).

Viel Spass - den Link kennst Du eh, oder? KLICK

IMG_9498.JPG.973df6d38002d73416545b614d9acf4d.JPG

Cape Wrath im Mai bei "etwas" Regen ;)

bearbeitet von roli

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Danke für Eure Tipps.

Das was @roli schreibt, kommt meinen Plänen ziemlich nache. Ich weiß, dass der erste Teil des SNT noch "Scottland light" ist. Da es aber meine erste längere Tour mit Rucksack und Zelt ist, halte ich ihn für geeignet, um mich "warm zu laufen" und erstmal zu lernen, mit dem Equipment umzugehen. Man muss ja nicht alle Herausforderungen in den ersten Urlaub packen. Think big, start small.

Die Schlafsachen habe ich auch so geplant wie von roli beschrieben. Nachtklamotten, die immer trocken sind und Tagesklamotten, die ich im Notfall morgens eben nass anziehen muss. Das wird nicht das Problem sein. Ich habe es schon Anfang Oktober auf dem Hermann Billung Weg bei teilweisem Sauwetter ausprobiert. Drei Minuten und man ist auf dem Level vom Vortag. Füße in Trailrunnern waren auch immer nass, aber warm dabei.

Schönes Bild. Da habe ich doch mein Langzeitziel vor Augen. :-)

Den Link kenne ich. Ich habe keine Reiseberichte über den südlichen Teil im Internet gefunden. Nur Youtube-Filme, bei denen der Filmer immer seine Birne vor der Landschaft hat. :wacko: Also werde ich selbst gucken gehen.

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Ich halte die Zeltunterlage für auch nicht verkehrt; zum Teil hatte ich in Schottland probleme einen Zeltplatz zu finden der nicht von Heidekraut überwuchert war, mit (stabilem) Footprint wie Tyvek und einer Neoair o.ä. matte kann man das Zelt zur Not auch einfach auf das Zeugs draufstellen, die Unterlage verhindert das durchpieksen, die Aufblasbare Matte gleicht die Unebenheiten aus. Und wenn aufblasbare Matte aus dem o.g. Grund für Bothies (Bodenschutz). (Ich hatte ein SL2 dabei mit eh schon überdimensioniert dickem Boden.). Ich denke der LiteLine reicht aus, wenn du auch bsp. jetzt gerade bei +2° und 100% Luftfeuchtigkeit auskommst (mit reserven! Da müde, kalt, hungrig und der Schalfsack evt. seit 1 Woche nicht richtig trocknen konnte), so ein Wetter kannst du auch in Schottland of antreffen. Ich bin im Quilt 430 gut zurecht gekommen, bin aber auch eine frostbeule. 

Ich empfehle das Exped Kissen in L. Fand das damals am Bequemsten. Auch (ein bisschen) leichter :P

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vor 23 Stunden schrieb roli:

Schuhe und Hose waren am CWT IMMER nass (außer bei einem Stop in einem Hotel mit Whirlpool).

Bin ich der Einzige, der auch mal Sealskinz mitnimmt? In den österreichischen Alpen habe ich die früher recht oft benutzt. Stieg damit morgens in nasse Schuhe ein und hatte dennoch warme Füße. Allerdings funktioniert das natürlich nicht eine ganze Woche lang.

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Sealskinz hatte ich in Schottland auch. Die halten aber nur warm, patschnass sind die Füße trotzdem. In Norwegen war's nicht so kalt, da haben die dann mehr gestört als etwas gebracht. Fazit: Ich weiß nicht was Du mit Deinem Beitrag oben eigentlich sagen willst ;)

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Das geht schon in Richtung OT, bis Inge beim nächsten Urlaub zum Cape Wrath Trail kommt. Dieser "Trail" ist nämlich kein Weg sondern eine Verbindung von GPS Punkten und schaut z.B. so wie im Foto unten aus. Da sind die Sealskinz in 5 min komplett nass und trocknen auch auf der ganzen Tour NIE mehr ;) Aber sie halten warm, was bei +5 Grad schon fein war.

IMG_9020.JPG.2f37d15ebdd3eeaa62134e7f200699ed.JPG

der Weg

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da in schottland seit 2003 eine art "jedermans-recht" gilt. kann man sich seinen weg, unter der voraussetzung des nötigen navigatorischen wissens und könnens, mittels der ausgezeichneten ordnance survey maps selber suchen, ohne sich an irgendwelche GPS-punkte halten zu müssen.

bearbeitet von dani

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vor 2 Stunden schrieb dani:

da in schottland seit 2003 eine art "jedermans-recht" gilt. 

"Freedom to roam" klingt doch schön... und auch schön schottisch. Teilweise(!) gibt es zur Sicherheit aber ein ziemlich dichtes Netz der Videoüberwachung. Schon um 1987 herum zeigte mir ein Herbergsvater in Glen Coe an die zwanzig Bildschirme, die er tagsüber in einem Nebenraum im Auge behielt. Allerdings ist Glen Coe (wegen des Massaker-Gedenkens!) auch ein ziemlich beliebter Ort bei Schottland-Touristen.

bearbeitet von martinfarrent

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@daniOT: : Keine Ahnung was Du hier sagen willst. Ein Start und ein Endpunkt machen für eine Wanderung schon Sinn und so ist der "Weg" im Wesentlichen definiert. Das interessiert aber die TO wohl nicht und daher schreibe ich nun nichts mehr.

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OT: Gut nun verstehe ich was ihr gemeint habt. Danke für die Aufklärung. Zur Erklärung: Der CWT ist ein Trail von Fort William zum Cape Wrath (also zwischen zwei Punkten auf der Landkarte). Wie man von A nach B kommt ist nicht definiert, es gibt aber ein paar Vorschläge. Es gibt keine Markierungen und es gibt auch großteils keinen Weg. "There is no officially-sanctioned route for the Trail and one its joys is that every walker can plan the exact route for him or her self." Somit sind die ganzen Highlands "der Weg" und dort ist es wohl meistens sehr nass, wie am Foto gezeigt.

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Jetzt fällt es mir etwas schwer, zu beurteilen, was mich von dem, was ihr schreibt, schon auf dem ersten Teil erwartet.
Vermutlich wird irgendwo zwischen Comrie und Blair Atholl der Urlaub zu Ende sein.
Der "Weg", den @roli zeigt, wird mich wohl erst im nächsten Urlaub erwarten. Da ist die Vorfreude noch etwas länger :-D

Kälte und Nässe können sicherlich kommen. Unebener Boden fürs Zelt wohl auch.

Vier Tage mit nassen Füßen laufen war kein Problem für mich. Hat auch keine Schäden an den Füßen hervorgerufen.
2° und Dauerregen hatte ich auch schon mit einer Nacht unter einer Bauplane im Wald im April (was Besseres hatte ich damals noch nicht, aber ich musste ja unbedingt los). War nicht schön, aber ich hab's überstanden. Ob ich das auch länger aushalte, kann ich erst sagen, wenn ich es probiert habe.

@FreierfallMeinst Du als Footprint das Tyvek softstructure (https://www.extremtextil.de/tyvek-softstructure-1443r-1442r-44g-qm.html)? Einfach 3m bestellen, dann das Zelt raufstellen und umrumschneiden?

Beim Weg werde ich mich an die vorgegebene Strecke halten. Die Campingbereiche im Loch Lomond & The Trossachs National Park schaue ich mir auch noch genauer an.

 

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    • Von Chobostyle
      Hallo,
      ich freue mich immer über Packlisten von anderen, deshalb will ich meine auch gerne mit euch teilen. Am Sonntag geht es los und hier ist meine vorläufige Packliste für 8 Tage Schottland, mehr odre weniger auf dem WHW: https://lighterpack.com/r/22bw8k
      Die Gewichte von Geldbeutel und Essen sind (noch) geschätzt. Da ich mir Tarp und Bugnet teile, fallen nochmal ca. 500g weg. Vor Ort muss ich noch Spiritus und ein Kopfnetz kaufen. Wahrscheinlich werde ich noch ein paar Packsäcke aussortieren. Leider passt das Essen wohl nicht ganz in den Rucksack, auch weil der Quilt sehr voluminös ist. Evtl. werde ich es anfangs in einem separaten Packsack transportieren. Über sinnvolle Anregungen freue ich mich sehr, zB habe ich was Wichtiges vergessen, kann ich noch Gewicht sparen ohne dass es stupid light wird? Ich bin am Überlegennur die Elite als Stirnlampe mitzunehmen und die Isojacke wegzulassen und stattdessen den Quilt als Mantel zu nehmen. Da kann ich dann aber keine Regensachen drüber ziehen --> doofe Idee?
      Gruß
      Chobo
    • Von Freierfall
      Vorwort
      Hallo Leute,
      ich bin ja jetzt ebenfalls auf dem GR221 unterwegs gewesen, relativ spontan, hatte 8 Nächte dafür eingeplant, diese anhand der günstigsten Flüge gebucht, das Gepäck war schnell beisammen (nur ein paar "Experimente" diesmal) und mich nicht groß auf die Wegfindung mittels Führer o.ä. vorbereitet, lediglich ein Paar Tourenberichte gelesen und zur Navigation Vectorkarten von Mallorca mit dem Track von Alpenquerung.info + Map.Solutions Karten 1:33.000 als Backup besorgt. Schon konnte es losgehen.
      Vielen Dank nochmals insb. an @Lahmeente aber auch @Dr.Matchbox @derray @mrhardstone für die Reiseberichte hier im Forum. 
      Meine Packliste gibt es hier, mit ein paar Änderungen:
      Prolite 3 -> dünne Eva 190*50cm + Gossamer Gear Nightlight getauscht MLD Bugbivy -> Polycryo Groundsheet Es wurde ein Silnylon Drybag hinzugefügt (Handgepäck für den Flieger & Kleidersack)
       
      Da ich solo unterwegs war, mittel fit (zuvor Monate nur rumgesessen wegen Examensvorbereitung) und normalerweise lange Etappentage mache,  hätte ich nicht so viel Zeit für den Trail gebraucht. Aber da ich überall die eindrückliche Warnung las, den Trail nicht zu unterschätzen habe ich darauf gehört und die vorsichtige "Zielvorstellung" von 7 Tagen Wandern + 1 Tag Strand / Backup eingeplant. Ich wäre im Nachhinein auch mit erheblich weniger ausgekommen, aber dazu später mehr.
      Start:
      Mein Abenteuer begann schon am Vortag, ging mein Flug doch um 5:45 am Morgen, so bin ich also schon am Abend zuvor mit der Bahn zum Flughafen gefahren und konnte dort direkt meine neue Isomatte (Gossamer Gear Nightlight Torsosize) ausprobieren, habe es mir nämlich hinter den Check-In Schaltern bequem gemacht und 3-4h geschlafen. Hat keinen gestört. Beim Aufwachen wurde ich aber halb entsetzt halb interessiert Zeuge eines medizinsch-neurologischen Phänomens, dass man im Studium schon früh lernt, aber ich noch nie gesehen hatte: Auf der Seite, auf der ich geschlafen hatte, hatte ich eine Radialislähmung mit Fallhand entwickelt... habe wohl ungünstig gelegen. Zum Glück verschwand der Spuk so schnell wie er gekommen war. Schnell noch den Rucksack in die Isomatte und den Rest einer Rolle Frischhaltefolie gewickelt, aufgegeben und los gings.

      Nach einem ereignislosen Flug mit Landung um ca. 8 Uhr konnte ich inklusive Einkauf von etwas Proviant (Salami, Manchego Hartkäse, Obst, Wasser) und Busfahrten schon um 10 Uhr in Port d'Andratx mit dem Wandern beginnen. Nachdem ich den Yachhafen passiert hatte verlief ich mich bereits das erste Mal, worauf mich ein älterer deutscher Wanderer (voll in Khaki) mit Rother Wanderführer hinwies und erstmal ausführlich darüber schimpfte, dass es auf Mallorca nur so schlechte Schilder gäbe. Es fehle dort einfach an einem Deutschen Alpen- oder Sauerländischen Gebirgsverein!

      Ich lief einige Minuten mit dem Herren die Straßen-Serpentinen hoch, während dieser die minutiöse Wegbeschreibung aus dem Wanderführer rezitierte (nach 286m an einem großen Baum halb rechts abbiegen und der Straße bis zur übernächsten großen Kurve folgen... so in etwa klingt es jedenfalls in meiner Erinnerung), verabschiedete ich mich von dem Herren der mich noch vor den Gefahren des alleinigen Wanderns im Gebirge warnte und kürzte die Straßenserpentinen über ausgelatschte Wege quer den Hang hinauf ab. 
      Dort Begann auch das "Navigations-Elend" von dem ich für die ersten Etappen bereits gelesen hatte, es gab nämlich Trampelpfade und auf diese weisende Steinmännchen in so ziemlich alle Richtungen, sodass ich mich irgendwann nicht mehr darum kümmerte und einfach grob in Richtung "oben" lief. Als ich schließlich am ersten Pass ankam und mit einer tollen Aussicht auf das tiefblaue Mittelmeer belohnt wurde, konnte ich aber irgendwann keinen Weg mehr finden und ließ mich vom Handy-GPS zum "Weg" bzw. nächsten Steinmännchen lotsen, ab jetzt ging es nämlich abwechselnd über einen Wanderpfad und ein verwinkeltes Kalksteinfeld. Da rüberhüpfen machte direkt richtig Spaß

      Irgendwann traf ich wieder auf einen breiteren Weg (vermutlich hätte man diesem von Anfang an Folgen können, wenn man auf der Straße geblieben wäre), die einen jedoch irgendwann zu einer Sackgasse an einem kleinen "Gipfel" führt. Von dort hatte man zwar einen Tollen Ausblick auf St. Elm und Sa Dragonera, einen weiteren Weg schien es jedoch nicht zu Geben. Und auch das Navi sagte, der Weg wäre einfach nur nach Rechts, dumm nur dass dort überall eine Steile Abbruchkante verlief. Nach einigem Suchen fand ich schließlich den Durchlass durch die Felsen, machte eine Spitzkehre und lief daraufhin direkt unterhalb der Abbruchkante entlang (und stieß prompt auf eine große Rentner-Wandergruppe die dort großes Picknick machte)


      Der weitere Weg verlief leicht zu finden durch Kiefernwald, immer wieder mit schönen Ausblicken aufs Meer. 
      Als ich irgendwann schließlich an einer Bucht mit Häusern ankam, dachte ich schon am Zwischenziel St. Elm zu sein und genehmigte mir ersteinmal ein Bad im Meer, das Wasser war zwar noch kalt aber für mich in dem Moment genau richtig. Erst dann stellte ich fest dass es nach St. Elm noch ein Paar Kilometer Straße waren. 

      Dort angekommen gönnte ich mir erstmal ein Bocadilla con Jamon (Danke @Lahmeente für den Tipp) und ein Alkoholfreies Bier, eine kleine Mittagspause. 
      Aber der Tag war noch Jung, also brach ich aus St. Elm auf um nach la Trappa zu laufen, dort wollte ich ggf. übernachten. Der Weg dorthin war wieder recht schwer zu finden, nachdem man eine Weile durch Wald aufgestiegen war musste man zunächst leicht kraxeln, um zu einer ausgewiesenen Kletterstelle (mit Seil gesichert) zu kommen, hat mir zum Glück nur leichte Höhenangst bereitet. Als die Kletterpassage überwunden war, kommt man auf einen Bergpfad der dicht am Abgrund verläuft und sieht wieder das Meer direkt unter einem, traumhafte Aussicht! Dort traf ich auch noch etliche weitere Menschen, die ebenfalls nach La Trappa unterwegs waren, allerdings scheinen diese einen besseren Weg durch den Wald gefunden zu haben, trotz schnellem Wandertempo hatte ich zuvor niemanden davon gesehen.

      Bei der Klosterruine angekommen, die so aussieht als wäre das Projekt "Refugio" dort komplett gestorben (der Traktor der dort steht ist komplett durchgerostet) war es erst 16 Uhr, aber da ich durch die unruhige Nacht noch Schlafmangel hatte, beschloss ich dort zu bleiben. Nach einiger Zeit verschwanden auch sämtliche Tageswanderer, und ich hatte die ganze Ruine für mich alleine! Eine absolute Rarität zu dieser Jahreszeit, wie ich später erfuhr, andere Wanderer hätten dort auf der Plattform wohl keinen Platz mehr zum Zelten gefunden, so voll sei es Zeitweise o____o

       

      Ich erkundete erstmal ausführlich die Ruine und suchte nach einem guten Schlafplatz, fand keinen richtig optimalen und entschied mich letztlich doch für die Vorgelagerte Aussichtsplattform.

      Das Wetter versprach stabil zu bleiben, also gab ich den Anfänglichen Versuch mein Tarp abzuspannen irgendwann auf, da der Boden zu hart für Heringe war und ich des Steinesammelns irgendwann überdrüssig wurde. Cowboy Camping war angesagt. Ich genoss auch einen tollen, einsamen Sonnenuntergang in La Trappa, wachte in der Nacht jedoch durch starken Wind auf. Da man in dem Mondlicht auch deutliche Wolken am Horizont erkennen konnte, befürchtete ich einen Wetterwechsel und verlagerte meine Schlafstätte in die historische Mühle auf dem Klostergelände, dort war ich Wettergeschützt. In der Nacht blieb es jedoch bei Wind und zum Morgen waren die Wolken wieder verzogen. 

       
    • Von Portaltrekking
      Nabend,
      Ich bin Maik und das ist mein erster Beitrag hier. Ein guter Freund konnte mich dazu überreden im April den West Highland weg gehen zu wollen. Da ich sonst meistens nur kleine Tagestouren von etwa 15- 20km im Harz bestritten habe, mangelt es mir an Ausrüstung. Eine Hose hab ich bereits, die Barents Pro. Mir fehlt noch eine relativ stabile Jacke für das dort herrschende Wetter und die den etwa 15- 20kg schweren Rucksack aushält. Muss es unbedingt eine Drei Lagen Jacke sein? Denn ich bin finanziell noch anders belastet. Auserdem werden wir in einem Zelt nächtigen und suche noch nach einem leichten warmen Thermoschlafsack, dieser darf auch etwas mehr kosten, denn ich friere Nachts ungern. Zudem habe ich mir eine kompakte Luftmatratze mit leichter Isolierung zugelegt aber ich glaube das war ein Fehler da es wohl doch sehr kalt wird. 
      mit freundlichen Grüßen 
      Maik
    • Von Chris2901
      Hallo,
      verkaufe hier meinen ebenfalls in diesem Forum erworbenen o.g. Quilt inkl.Hood.Die Füllung besteht aus der 850 cuin hydrophobierten Daune .Die Größe ist 6´6  in wide ,was mir mit 1,89 gut gepasst hat.Durch das Klemmsystem ist die wide Version gut regulierbar und auch für schlanke Personen gut nutzbar.Die Verarbeitung braucht sich hinter einer Topfirma wie Western Mountaineering nicht zu verstecken.Ich verkaufe den Quilt auch nur,weil ich in den nächsten zwei Jahren kein Reiseziel habe,wo ich ihn sinnvoll nutzen könnte.Dafür ist er dann doch zu schade.Bilder schicke ich gerne per Mail oder Whatsapp.
      Meine PV liegt bei 400 Euro inkl.versichertem Versand. Einen Aufbewahrungssack habe ich nicht mehr.Besichtigung /Abholung gerne in Düsseldorf Hellerhof.
    • Von lazy_squirrel
      Hallo zusammen Das ist mein erster Post, ich lese aber schon einige Zeit mit. Vielen Dank für alle Beiträge hier, aus denen ich viel gelernt habe.
      Ich suche nach einem Zelt (1 Person) für Schottland Mitte September (West Highland Way).
      Ich liebäugele mit etwas ganz leichtem wie dem SMD Skyscape Trekker, aber ich frage mich, ob sowas dem dortigen Wetter standhält? Das Design stammt ja aus den USA, und da bin ich mir nie so ganz sicher ob das eher zum weniger feuchten Westküstenklima passt, und man gleich nach einer Nacht nassen Schlafsack etc hat, oder ob es sich hier (und in Schottland) auch bewährt.
      Alternativ mit etwas mehr Gewicht fände ich auch das Vaude Powerlizard SUL 1-2 oder das MSR Hubba NX interessant, die sind beide so knapp über 1kg.
      Die andere Frage ist, bei den Zelten ist meistens nicht die Maschendichte des Moskitonetzes angegeben, was bei der Größe der Midges aber relevant sein könnte. Hat da jemand Erfahrungen wie das üblicherweise ist?
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