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5 Tage auf dem Jura Crest Trail (Schweiz)
5 Tage auf dem Jura Crest Trail (Schweiz)
mmaddin und 7 andere reagierte auf Mars für Beitrag im Thema
8 PunkteDer Jura Crest Trail ist eine von «Schweiz Mobil» ausgeschilderte Route (Nummer 5). Sie führt von Zürich nach Genf und ist 320 km lang. Die Route beginnt entweder in Nyon am Genfer See oder im absoluten Wanderhotspot Dielsdorf in der Nähe von Zürich. Um es etwas banaler auszudrücken: Die landschaftliche Schönheit der Route von Dielsdorf bis nach Hauenstein hält sich in sehr engen Grenzen. Wer unbedingt Meilen fressen will, kann das machen, aber es ist ungefähr so spektakulär wie die letzten 3 Meilen des PCT. Niemand würde diese Meilen gehen, wenn nicht das Monument oder das Ende des offiziellen PCT nach diesen drei Meilen verortet wäre. Ich bin also am 29. Mai 2019 in Hauenstein gestartet – ich habe den ganzen Trail schon letztes Jahr und zuvor durchwandert. Militärhistorisch interessierte finden am Wegesrand Bunker aus dem zweiten Weltkrieg. Diese Bunker haben glücklicherweise niemals eine Schlacht erlebt und objektiv gesehen, wären sie wohl ziemlich nutzlos gewesen. Frankreich hatte schon vor der Entstehung dieser Bunker gewaltige Anlagen gebaut, die sogenannte Maginot-Linie. Die Wehrmacht umging diese Anlagen durch Nachbarländer und eroberte in der Folge Teile Frankreichs. Es gibt zwar mehrere Tausend dieser Bunker in der ganzen Schweiz, aber sie hatten eben allenfalls psychologische Wirkung. Die Route führt ab Hauenstein auch über eine während dem ersten Weltkrieg von der Armee erbaute Strasse, damals beschloss die Schweizer Regierung die Grenzen zu besetzen. Glücklicherweise wurde die Schweiz auch während dem ersten Weltkrieg von kriegerischen Handlungen verschont, jedoch starben viele Soldaten während dieser Besetzung an der Spanischen Grippe. Die Schweizer Armee ist nicht unbedingt die schnellste Truppe, als die Nutzlosigkeit der Maginot-Linie längst feststand, bauten die wackeren Schweizer z.B. Bunker mit Drehtürmen auf dem Gotthard, die dann 20 km weit feuern konnten. Panzersperren, hierzulande liebevoll Toblerone genannt, begegnen einem denn auch auf der ganzen Route. Grundsätzlich gibt es zu allen Panzersperren immer auch Bunker. Es ist ein netter Zeitvertreib, diese Bunker im Gelände zu suchen. Bei schönem Wetter kann tatsächlich atemberaubende Aussicht in die Schweizer Alpen genossen werden. Das Panorama ist wunderschön und natürlich gibt es immer wieder Panoramatafeln, damit man diese Gipfel dort auseinanderhalten kann. Der Weg verläuft ungefähr zwischen 1000 und 1400 m über Meer und die Landschaft ist ziemlich offen. Typische Juraweiden eben. Unter der Woche trifft mensch dort oben keine Sau, obwohl das Schweizer Mittelland nur einen Steinwurf entfernt ist. Dafür schon mal ganze Familien von Gämsen. Diese sind sich Wanderer gewohnt und je nach Situation heben sie nicht mal den Kopf. Es hat Füchse und Rehe, jedoch im Jura keine Murmeltiere. Der Boden ist ab und an aufgegraben, so wie dies nur Wildschweine tun können. Diese Spuren können auch aussehen wie vor fünf Minuten angelegt. Wildschweine sind jedoch einem hohen Jagddruck ausgesetzt und entsprechend scheu. Die Begeisterung der Bauern ob den Wildschweinen hält sich ebenfalls in Grenzen. Falls man in der Nacht unterwegs ist, lohnt sich allenfalls die Anschaffung einer sehr starken Stirnlampe (über 750 Lumen). Damit habe ich schon Luchse gesehen. Unter Wanderern hält sich dafür die Begeisterung ab den vielen Kühen ggf. in Grenzen. Die Wanderwege verlaufen oftmals durch die Kuhweiden. Schweizer Bauern sind keine Freunde der Traurigkeit, sie neigen dazu ihre Kühe auch bei regnerischem Wetter auf den Weiden zu lassen. Entsprechend sieht die Weide danach aus. Es gibt durchaus ein paar Stellen, wo der geneigte Wanderer durch einen Kuhsumpf wandern darf. Aus Kostengründen werden die Kühe übrigens nicht auf «Leave No Trace» trainiert und sie hinterlassen ihren Dung halt da wo sie gerade sind oder auch während dem Schreiten. In der Schweiz ist die Mutterkuhhaltung populär geworden. Aus Tierschutz-technischer Sicht klar begrüssenswert, jedoch gab es dadurch auch schon tödliche Unfälle. Mutterkühe verteidigen ihren Nachwuchs, es kann eine sehr dumme Idee sein, ein schnuckliges Kälblein streicheln zu wollen. Kühe trampeln und sind über eine halbe Tonne schwer. Am ersten Tag bin ich also ungefähr 30 Meilen weit gewandert und danach aus Temperatur-Gründen ein wenig Richtung Tal gegangen. Übernachtet habe ich mit Hilfe eines Tarps mit dem klingenden Namen «Starlight two» der englischen Unternehmung Lightwave. Dieses Tarp hat Ösen aus Metall (nicht wirklich leicht) und wird mittlerweile zu Mondpreisen angeboten. Aus purem Sadismus ist die ohnehin wilde Form nicht symmetrisch. Dies hebt die Stimmung nach einem langen Wandertag ungemein und ist auch in der Dunkelheit sehr praktisch, da man fast eine App benötigt, um dieses Teil sinnvoll aufzuspannen. Dazu habe ich den Enlightened Equipment Bivaksack verwendet. Schlafsack kam von Yeti aus Deutschland. Zwecks Hebung des Komforts in nie dagewesene Höhen habe ich zudem eine 4 mm Schaumstoffmatte von Expeed verwendet (die ich mir zurecht geschnipselt habe). Damit schlafe ich das ganze Jahr, Zuhause aus ästhetischen Gründen mit einem weisen Leintuch darüber. In der ersten Nacht wurden diese leider etwas feucht und die Kälte drückte ein wenig durch. Es gibt schlimmeres. So machen wir das in der Schweiz: Die Antenne auf dem Berg unter den Wolken ist der Chasseral. Am zweiten Tag standen erneut 30 Meilen auf dem Programm, vom Grenchenberg ging es über den Chasseral und danach durch eine Schlucht hinunter ins Tal. Diesmal war es trocken, zur Sicherheit habe ich aber trotzdem zwei grosse Plastiksäcke unter meine Komfortmatte gelegt. Schon besser. Am dritten Tag stand der Vue des Alpes und der Creux du Van auf dem Programm, diesmal waren es 37 Meilen. Der Creux du Van ist eine grosse Touristenatraktion, selbst ungeübte Wanderer erreichen diese halbkreisförmige, 160 m hohe Felswand von einem nahegelegenen Bahnhof aus oder sie können sogar mit dem Wagen bis auf einen Kilometer nahe heranfahren, es gibt ein Restaurant. Während meines Aufstiegs sah ich durch die Bäume einen Helikopter der Rettungsflugwacht REGA. An diesem Ort bedeutet dies leider überhaupt nichts Gutes. Jemand hatte ein Selfie von sich machen wollen und war ausgeglitten. Jede Hilfe kam zu spät. Am Creux du Van lebt auch eine Kolonie von Steinböcken, sie zeigen sich jedoch nur bei einigermassen ruhigen Verhältnissen. Nach dem Creux du Van folgte eine längere Strassenwanderung, ich kam an einer Rolle mit schwarzer Plastikfolie vorbei. Du sollst nicht stehlen, jedoch fand ich abends beim Aufbau meines Nachtlagers ein zweckmässiges Stück von ebenfalls schwarzer Plastikfolie in meinem Atompacks Rucksack. Ich bitte um Verständnis, dass ich mich nicht genau an jede Begebenheit erinnern kann. Am nächsten Tag ging es dann durch das malerische St. Croix und das nicht minder malerische Valorbe zu meinem letzten Camping in der Nähe von Le Pont am Lac de Joux, wieder 30 Meilen. Während diesem kurzen Hike habe ich auch andere Wanderer mit Zelten gesehen. Leider waren alle aus meiner Sicht ziemlich überladen. Wandern mit mehr als 20 kg am Rücken würde mir jedenfalls keinen Spass bereiten. Dazu kamen immer sehr schwere Wanderschuhe, welche vernünftiges Vorankommen verunmöglichen. Ja, der Weg ist steinig und nicht immer sehr flach aber mit diesen Schuhen legt man seine Fussgelenke mehr oder weniger still. Dadurch verzichtet man auf die Möglichkeit, Schläge und Druck auf mehr Gelenke zu verteilen. Aus Angst vor Misstritten überlädt man so seine Knie. Dazu kommt der offenbar seltsame Humor gewisser Schweizer. Hilleberg gilt als non-plus-ultra, aber nicht etwa die immer noch viel zu schweren Einpersonen Zelte, sondern die schweren, sechspfündigen Tunnelzelte. Es gibt tatsächlich Leute, die müsste man im Interesse der Allgemeinheit vor sich selber schützen. Knieoperationen sind kostspielig. Wichtig: Wasser. Ich empfehle ständig 2.5 Liter dabei zu haben. Es gibt immer weniger Kuhweiden und damit immer weniger Möglichkeiten an Wasser zu kommen. Es gibt nur noch ganz wenige offene Brunnen, da die Bauern auch Wasser sparen müssen, meist sind es nur noch Tröge mit Pumpen. Diese schalten sich aus, wenn der Trog voll ist. Falls einem das Wasser ausgeht, muss man also Wasser aus diesen Trögen nehmen und dies sollte man dann wirklich filtern, weil die Kuh steht dann daneben. Auch wichtig: Bargeld. Es gibt zahllose kleine Restaurants, die aber nur Bargeld wollen. Vermutlich ist auch deren Bereitschaft, Euros zu akzeptieren begrenzt.8 Punkte -
MYOG 3-Jahreszeiten Daunenquilt
MYOG 3-Jahreszeiten Daunenquilt
truxx und 6 andere reagierte auf Jonathan für Beitrag im Thema
7 PunkteHallo liebe UL-Community, dank eures geballten Wissens habe ich mich nach einigen Inlets, Packsäcken und schließlich Rucksäcken an ein finanziell aufwendigeres Produkt herangetraut: einen ultraleichten 3-Jahreszeiten Daunenquilt. Die grundsätzlichen Anforderungen an den Quilt waren, meinen im leider davongeflogenen Cumulus LiteLine 400 (780 gr. 2°C bis -4°C) zu ersetzen, dabei aber leichter und ein bisschen wärmer zu sein Aufgrund der einfacheren Befüllung und der Möglichkeit, Daunen nachträglich ein wenig verschieben zu können, habe ich mich für ein Karo-Baffle-Design entschieden. Als Anleitung wurde die von @Southern Flyer aus diesem Forum (Vielen Dank dafür !!!!!), sowie Youtube Tutorials von Dubber und Joe Brewer zu Rate gezogen Um ein ungewolltes Verrutschen der Daunen zu verhindern, habe ich wie @Southern Flyer 5 x 7 Karos genäht und für den Abstand zwischen diesen im Gegensatz zu @Southern Flyer (12cm) lediglich 8cm gewählt, sodass die Daunen tatsächlich nur schwer zu verschieben sind, genau wie ich es mir gewünscht hatte. Das Befüllen wurde dadurch jedoch auch deutlich schwieriger. Es war nicht möglich, die Daunen von Hand in alle Bereich zu stopfen. Stattdessen habe ich einen großen Müllsack mit den Daunen befüllt und diesen mittels eines Föns aufgeblasen, sodass die Daunen mit dem Luftstrom über ein an dem Müllsack festgeklebtes Papprohr direkt in den Quilt geleitet wurden. Durch den Luftstrom hat sich der Quilt extrem aufgeblasen, sodass die Kammeröffnungen maximiert wurden und die Daunen nach einiger Zeit überall hingeströmt sind. Die Inspiration dafür stammt ebenfalls aus diesem Forum, leider weiß ich gerade nicht mehr von wem, danke ihm/ihr aber für diese großartige Idee! Die Maße habe ich auf meine Größe (175 cm, 65 kg) angepasst und bin bei folgendem Design gelandet Als Materialien habe ich mich für das daunendichte 27g/qm Ripstop Nylon in dunkelgraublau (außen) und schwarz (innen) von ExTex als Hülle des Quilts, sowie das 25g/qm Polyamid Moskitonetz mit 155 Maschen/qcm von Extex entschieden Da ich, wenn ich schon den MYOG Aufwand betreibe, auch das bestmögliche Ergebnis erhalten will, habe ich die 860 cuin Daune von ExTex gekauft (2 x 250gr. Packung) Als Bafflehöhe habe ich 6,5cm (Naht zu Naht) gewählt, um einen Temperatur Bereich von Komfort -1°C bis Limit -7°C anzupeilen. Inkl. Nahtzugabe schnitt ich 9cm hohe Baffles aus, da ich bei jedem Baffle alle 4 Seiten einmal umschlug und vernähte, um sicherzustellen, dass diese niemals ausfransen werden. Um den Nahtabstand von 6,5 cm perfekt einhalten zu können, bog ich mir eine Büroklammer zurecht, die ich am Nähfuß befestigen konnte und die mir so immer den perfekten Abstand anzeigte Um ca. 20% Overfill zu erhalten verwendete ich genau 400gr. Daunen (860 cuin) Als Garn habe ich den schwarzen Alterfil 100 und den blauen Gütermann Allesnähgarn Farbe 68 verwendet. Wenn ich den dunkelgraublauen und schwarzen Stoff miteinander vernäht habe, habe ich entsprechend auch den schwarzen und blauen Garn als Unter bzw. Oberfaden verwendet, sodass jede Seite des Stoffes ihre passende Garnfarbe erhalten hat. Damit das Ergebnis dabei ansehnlich wurde, musste die Fadenspannung sehr genau eingestellt werden, was aber sowieso meine Absicht war. Dazu habe ich spaßeshalber einige Teststücke mit verschiedenen Fadenspannungen unter dem Mikroskop betrachtet und konnte so genau erkennen, bei welcher Spannung sich die Verschlingung der beiden Garne am mittigsten positioniert. Dies ist aber keineswegs notwendig und führt wahrscheinich auch nur zu marginalen Verbesserungen Die Fußbox gestaltete ich mit 3 von 7 Baffles relativ lang, da mir ein möglichst gutes Wärme-Gewichtsverhältnis wichtiger als die Bewegungsfreiheit/Flesxibilität war Zur Befestigung des Quilts auf meiner TAR XLite mittels @Stromfahrers Knopflochgummi-Methode nähte ich auf jeder Seite des Rückenbereichs 3 kleine Gummibänder von ExTex mit entsprechenden T-Stoppern an. Die Enden der Bänder nähte ich dabei nicht direkt aufeinander, sondern V-förmig nebeneinander um die Zubelastung auf die doppelte Nahtlänge in dem dünnen Stoff zu verteilen Am Fußende nähte ich ein unelastisches Band als Schlaufe zum Aufhängen ein. Dies platzierte ich dort, wo die Fußbox zusammengenäht wurde, da dort 12(!) Stofflagen (4 jeweils doppelt umgeschlagene Stoffkanten) übereinander sind. Diese "Fußboxverbindungslinie" ist somit sehr stabil und überträgt die Zugkraft gleichmäßig in die restliche Hülle. Dort, wo die Fußbox endet, ist ein elastisches Dreieck (aus 50mm breitem elastischen Band von ExTex ausgeschnitten) eingenäht, um diese Stelle zu entlasten Am Kopfende nähte ich einen Kanal für eine elastische Gummischnur mit 3mm Durchmesser von ExTex ein, den ich am Ende offen lies (die Schnur wurde dort mittels Knoten gesichert), um die Schnur bei Bedarf austauschen zu können. Für die Position des Tankas berücksichtigte ich @Southern Flyers Tipp, diesen nicht mittig sondern etwa bei 1/4 der Breite anzubringen, damit er nicht im Gesicht herumhängt Für den Verschluss am Kopfende wählte ich einen Druckknopf, damit der Quilt am Verschluss überlappt und keine Lücke bleibt. Die Knopfkomponenten wurden dort eingepresst, wo der Stoff durch die Umsäumung und den Kordelkanal 8-lagig ist, um ein ausreißen zu verhindern. Aus dem selben Grund wurde der Knopf mit leichter Haftkraft (von ExTex) gewählt. Das Gesamtgewicht beträgt 606 Gramm. Dabei entfallen 206 Gramm auf die Hülle inkl. Befestigung, Gummikordel am Hals und Aufhängeband am Fußende Der Loft der 400gr. 860 cuin Daune ist wirklich beeindruckend! Auch der Aufbewahrungssack des Cumulus LiteLine 400 wird merkbar stärker ausgefüllt als durch den Cumulus, der ebenfalls 400 gr. Daune (850 cuin) hatte Genäht habe ich den Quilt mit meiner Pfaff IDT 1209 mit Obertransport, ohne den mir die Verarbeitung des dünnen Stoffes so nicht möglich gewesen wäre Ich habe bereits zwei Probenächte in dem Quilt bei einer Außentemperatur von 0 bis 2°C im Garten bei Sternenklarer Nacht ohne Shelter verbracht. In der ersten Nacht habe ich einiges an Zugluft reinbekommen, da ich die Befestigung an der Isomatte noch nicht hatte und bin deswegen vorzeitig reingegangen. In der zweiten Nacht mit Isomatten Befestigung lies es sich bis etwa 3 Uhr in Unterwäsche in einem Nylon Inlet gut schlafen. Dann bin ich jedoch aufgewacht, da alles ziemlich klatsch nass und teilweise eine Eisschicht auf dem Quilt war In dieser Nacht war mir bis zum Feststellen der Feuchtigkeit nicht kalt, jedoch fand ich, dass der Halsbereich nicht perfekt abschließt: Dort habe ich schon mal ein wenig kalte Luft gespürt und überlege deswegen, noch einen "oversized" Wärmekragen anzunähen. Geplant ist ein Schlauch von 10-12 cm Durchmesser am oberen Ende anzuähen, der mit etwa 30 bis 40 gr. von der restlichen Daune befüllt werden soll und so etwa 50 gr. mehr Gewicht bedeuten würde. Was meint ihr zu dieser Idee?7 Punkte -
Günstige Titanfolie
Günstige Titanfolie
ALF und 2 andere reagierte auf El Barato für Beitrag im Thema
3 PunkteHallo, Bastel-und Wanderfreunde. Ich habe supergünstige und starke Titanfolie bei Ebay gefunden und will Euch das nicht vorenthalten. https://www.ebay.de/itm/0-1X100X500mm-Gr2-Titanium-Ti-Titan-Blech-Platte-Silber-Metall-Titanblech-Silber/401697294086 Der Versand dauert natürlich recht lange, da das Zeug aus China verschifft wird. Man bekommt aber tolle, stabile Titanfolie, mit der man allerhand schönes Gedöns basteln kann. Der 50x10cm-Streifen wiegt ziemlich genau 22g. Viel Spaß beim Basteln3 Punkte -
Neue Cumulus-Quilts 2018
Neue Cumulus-Quilts 2018
momper und 2 andere reagierte auf Fabian. für Beitrag im Thema
3 PunkteSo meine Lieben, heute ist mein Quilt angekommen und ich bin tatsächlich ein wenig begeistert. Farbe und Form gefallen mir besser als erwartet. Der Loft ist super. Gemessene 14cm versprechen nach der Odoo.tv T-Limit Formel einen Limitbereich runter bis auf -7°c. Was mich aber vor allem sehr erfreut hat, sind die vielen Details, die das Gewicht natürlich (leider) auch ein wenig nach oben drücken. So gibt es neben den zwei Kordelzügen für die Fußbox eine extra Daunenkammer, damit die Füße schön warm bleiben. Eine daunengefüllte Abdeckleiste für den RV in Kombi mit einer Stoffabdeckleiste verhindert, dass Wärme entweicht und sich der RV einklemmt. Um die Schultern gibt es ebenfalls zwei Kordelzüge, durch die sich das Kopfloch schön eng schließen lässt. In Verbindung mit der extra Daunenkammer sollte es somit um die Schultern auch schön warm bleiben. Die kostenlose Handytasche muss ihren Dienst noch erweisen. Da weiß ich noch nicht, ob die für mich praktisch sein wird oder beim Schlafen doch eher nervt. Gewichtsmäßig liege ich ohne Schnüre und Packsack in der XL Version mit extra Daunen bei 880g. Setzt sich zusammen aus: - Verlängerung um 13cm - Verbreiterung um 22cm (mag vllt sogar etwas zu weit sein) - 120g extra Daune, insgesamt 570g Daune - Smartphone Tasche Das ist für mich völlig im Rahmen angesichts dessen, dass mich der Quilt lange Zeit und über verschiedene Temperaturbereiche begleiten soll. Für alle Wanderungen bei denen es nicht kälter als 5°C wird habe ich noch einen anderen Quilt. Fotos: LG Fabian3 Punkte -
[IT] Durch die Abruzzen im Frühjahr 2019
Fr 24.5.2019: Forca di Penne - Torre de'Passeri Die Nacht war.. also fangen wir mit dem Positiven an. Ich hatte die Front meines Zeltes (Lunar Solo) offen, durch das Mesh hatte ich wie schon erwähnt, einen schönen Blick auf den Sternenhimmel. Nachdem die Vögel still waren, war es richtig still (bis auf besagtes Auto hin und wieder), aber auch das legte sich. Ich hätte nie gedacht, dass ich so lässig die erste Nacht in der Pampa in meinem Zelt liegen würde. Leicht störend war nur, dass es leicht abschüssig war und ich konnte irgendwie nicht recht einschlafen. So entging es mir leider nicht, dass das schöne Zelt nach und nach von innen nass würde. Kondens. Ich denke darüber nach, was ich falsch gemacht habe. Aber so richtig will mir nix einfallen. Habe versucht es richtig zum Wind zu stellen (war jedoch windstill). Da es ja häufig Westwind gibt, müsste ich es zumindest der Statistik nach richtig gemacht haben. Hoch aufbauen. Hmm, zumindest versucht. Das Mesh unten sah relativ ok aus (mittlerweile hab ich in einem Video gesehen, dass ich den Stock noch höher hätte stellen könnte). Vielleicht lag es aber auch an der Waschküchen-Luft. Nach dem Gewitter war es nämlich kurz warm und das ganze Wasser stieg wieder nach oben. Das beeinflusst natürlich meinen Schlaf erheblich. Bewege mich so vorsichtig wie möglich, da die Zeltwand bedrohlich näher kommt. Rutsche mit der Matte immer wieder nach oben und möglich nahe an das Mesh... nur das ist gegen morgen auch tropfnass... Echt anstrengend, aber jeder fängt mal klein an... Bekomme aber später per Mail die Nachricht, es sei bei den Bedingungen normal, dass die Wände feucht werden. Feucht... naja..., aber bin irgendwie ziemlich erleichtert Und idealerweise geht ja irgendwann die Sonne auf und - große Freude, wenigstens das habe ich richtig gemacht . Sie scheint mir fröhlich in das Gesicht und auf die nassen Zeltwände! Ich schlafe nochmal tief und fest ein, in der Gewissheit, dass alles trocknet. Vor lauter Trödelei komme ich wieder spät los. Hab nicht so recht nen Plan, wie weit ich gehen will. Bis Torre de Passeri gehen, dann mit dem Bus bis Musellaro, dann noch 3h zu Fuß bis Caramanico Terme. Aber dafür bin ich zu spät, die Hitze (eigentlich nur 20 grad und ich mag Hitze... aber wenn man permanent in der prallen Sonne läuft…) schwülwarm, außerdem habe ich zu wenig gegessen. In Pescosansonesco Vecchio angekommen, bin ich völlig fertig, obwohl nur 3h unterwegs (allerdings auf einem fürchterlichen Schlammpiste, zugegeben mit schöner Aussicht. Ich gehe weiter nach Torre de Passeri und entscheide ich mich hierzubleiben , in der einzigen Unterkunft im Ort. Mit der Hilfe der Angestellten aus dem benachbarten Sportstudio wird die Betreiberin des "affitare camere" herbei telefoniert und sie verkauft mir eine Nacht in ihrem Etablissement, ich bin wieder der einzige Gast. Nach einer Dusche mache ich mich auf den Weg in DIE Pizzeria des Ortes. Aber, ich ahne es schon (ich habe eine Lautsprecherdurchsage eines Autos Stunden vorher mitbekommen), es gibt eine politische Veranstaltung in der Pizzeria. Die Leute stehen schon auf der Straße (Europawahl?). Ein Pärchen klärt mich auf und schickt mich zu dem zweiten Ort in der Stadt, wo man etwas essbares zu sich nehmen kann. Ich hätte zu gerne zugehört, was den Leuten erzählt wird. Aber es war voll, ich hatte Hunger und ob ich da so erwünscht gewesen wäre??? Der andere Laden ist klein, Neonlicht, Fernseher, Kids aus dem Ort.... auch gut. Und das Bier schmeckt mir heute so gut. Haut aber auch ganz schön rein, weiß auch nicht, warum.. So geht der Tag zu Ende. Plane morgen, nach Caramanico Terme zu gehen. Und wie es aussieht bei strömendem Regen über den Passo San Leonardo am Sonntag, hier sollte eigentlich mein zweiter Zeltversuch stattfinden. Oder ein Pausentag in Caramanico, oder... will doch aber noch in den Alten Nationalpark. Weniger planen, hab's mir doch vorgenommen. Buona notte. Ach ja, ich mag Torre de Passeri. Es ist ein unspektakulären kleines Städtchen, das nicht wirklich soo viel will und kann, fühle mich aber wohl hier.3 Punkte
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[IT] Durch die Abruzzen im Frühjahr 2019
[IT] Durch die Abruzzen im Frühjahr 2019
Adriano C und 2 andere reagierte auf sja für Beitrag im Thema
3 PunkteMi 22.05.2019: Von San Demetrio ne'Vestini nach Carporciano 500/320m, 4h15 (laut Buch) Nach ca. 26 Stunden komme ich in L'Aquila an. Der Nachtzug hat nur 75 Minuten Verspätung. Ich habe von meinen mitreisenden Damen - eine deutsche Studentin, die in Perugia studiert und eine ältere Dame, die auch häufiger den Nightjet München - Rom nutzt, gehört, dass das ganz normal sei. Umgekehrt sind es meist 2 - 3 Stunden. “Nutzt man die italienischen Nachtzüge, kann man fast umsonst fahren”, erzählt die Studentin, “man kriegt aufgrund der Verspätung meist so viel Geld wieder… Aber sonst ist die italienische Bahn sehr pünktlich." Na gut, dass wir das geklärt hätten. Wie dem auch sei, ich muss einen späteren Flixbus nehmen und als ich in L'Aquila etwas außerhalb ankomme, stelle ich fest, dass ich den angepeilten Bus nach San Demetri nicht kriegen werde, außerdem ist der Weg zum Busbahnhof relativ weit. Ich entscheide mich schnell für ein Taxi. Will endlich laufen und heut noch bis Caporciano kommen. Habe im Agriturismo 4a reserviert, das Essen klang einfach zu gut im Wanderbuch. In San Demetrio angekommen, kaufe ich mir noch nen kleinen Snack (2 Stück Pizza auf die Hand) und lasse den Pizzabäcker mal im Glauben, dass ich für ein Pärchen einkaufe... Hatte ich gestern noch befürchtet, ich könnte frieren, so hab ich mir heute so schnell wie möglich so viele Klamotten wie möglich vom Leib gerissen. Wetterbericht sagte was von 17/18 Grad, aber in der Sonne ist es erstaunlich warm. Ein Mix aus Sonne und Wolken, "nicht ganz echt", wie man in meiner Ursprungsregion sagen würde, was so viel heißt, wie, "da könnte noch was kommen" (Regen...). Aber ich mache mir keine Gedanken. Erstmal ist alles gut. Ich bin happy, bald in schöner, ruhiger Natur zu sein. Kurz nach San Giovanni geht es auch schon auf eine tolle Hochebene mit schönen Ausblicken zur einen wie zur anderen Seite, unter anderem kann man die Berge des Gran Sasso Massivs sehen. Dort hat es im Mai wohl noch ordentlich geschneit. Es geht weiter auf der “Tratturo Magno” Richtung Peltuinum (Überreste einer bedeutenden antiken Provinzstadt). Mitte September zogen früher die Schäfer mit den Tieren nach Apulien oder in die römische Campagna um dort zu überwintern. Erst im Mai, wenn die Weiden schneefrei waren, kamen sie zurück. Da die meisten Männer mit den Schafen unterwegs waren, waren die Bergdörfer in dieser Zeit stark von der weiblichen Bevölkerung geprägt. Problematisch wurde es, wenn Kinder in nicht “legitimen” Zeiten geboren wurden... Diese "Schäferautobahn" fand ich erst ganz schön zu gehen, irgendwann muss ich dem Autor des Wanderbuchs jedoch zustimmen, dass kleine Pfade, die nach Kurven überraschen, etwas anderes sind. Hat mir aber trotzdem gefallen. Schäfer und Schafe gibts an diesem Tag übrigens auch zu sehen. Trinkpause beim alten römischen Theater, dann geht's irgendwann Richtung Bominaco und weiter nach Caporciano. Heute schlafe ich im Agriturismo 4a benannt nach den 4 Kindern Antonio, Antonella, Andrea und Annalisa. Ich bin der einzige Gast. Der offene Kamin knistert zur Abendbrotzeit und ich bekomme unglaublich viele leckere Antipasti, eine Pasta mit Safranblüten, irgendein Fleisch mit den Montepulciano der Abruzzen zubereitet und mindestens drei dolci. Nicht zu vergessen, einen Kräuterschnaps nach den Antipasti und eine Schnapsauswahl hinterher... Das Schönste: Antonio der (Vice?)-Bügermeister (87!) leistet mir Gesellschaft. Er ist nach dem Krieg nachts mit Schleppern über die Berge nach Frankreich gegangen, um dort Arbeit zu finden. Wenn ich es richtig verstanden habe, hat er im Kohlebergwerk gearbeitet und auch andere Jobs gemacht (Brückenbau?). Ein ganz netter alter Mann. Die Familie (Kinder, Enkel) lebt in Frankreich. Ich freue mich sehr, ein bisschen mit Antonio plaudern zu können. Und er freut sich anscheinend, zuzusehen, wie ich alles hemmungslos aufesse, weil alles wahnsinnig lecker ist und ich großen Hunger habe. Natürlich fragt mich Antonio (wie das meist in Italien der Fall ist), warum ich alleine wandere, er hat aber schnell sinngemäß hinterhergeschoben: besser gut allein, als in schlechter Begleitung (“Meglio soli che male accompagnati”). Sehr schön. Muss ich mir merken. Wir plaudern auch über die seltenen Bären (orsi) oder die häufigeren lupi (Wölfe), die wohl im Winter hier auch dicht ans Dorf kommen, weil das Essen hier so gut ist (naja oder das Futter im Wald dann mau), aber die Leute sind da sehr entspannt. Danach gehe ich tiefenentspannt in mein rosa Zimmer... und mein viel zu weiches Bett - im Gegenteil zu der harten Nightjet-Pritsche... aber nach den ersten paar Stunden auf den Beinen, dem guten Essen, dem Rosso und dem ein oder anderen Kräuterschnaps kann ich überall gut schlafen.3 Punkte -
[IT] Durch die Abruzzen im Frühjahr 2019
[IT] Durch die Abruzzen im Frühjahr 2019
skaul und ein anderer reagierte auf sja für Beitrag im Thema
2 PunkteIch komme gerade von meiner Abruzzen-Tour wieder. Die Idee war, im Hügelland um L’Aquila zu starten, genauer gesagt in San Demetrio ne’Vestini. Ab Scanno sollte es dann in den alten Nationalpark gehen oder alternativ: ich bleibe auf der “Frühjahrs-Variante”... (beschrieben: “Wilde Wege, stille Dörfer” von Christoph Hennig, Rotpunktverlag). Außerdem wollte ich zum ersten mal ein Zelt mitnehmen, ich dachte, die Gegend könnte ganz gut funktionieren, um es hin und wieder mal auszuprobieren. Di 21.05.2019: Anreise mit den Nightjet nach Rom. Tatsächlich kommt der Zug in München pünktlich an und ich beschließe, mir am Hauptbahnhof die Wartezeit zu vertreiben und ein "Helles" zu trinken und gleichzeitig den "Kontroletti" irgendwo zu parken (bin mächtig aufgeregt). Wetteraussichten suboptimal. Fast jeden Tag Gewitter angesagt. Ich wollte doch das erste mal zelten. Gewitter hin oder her. Erste Zeltnacht ja oder nein.. ach, wird sich alles zeigen. Außerdem, muss es ja niemandem erzählen, wenn ich doch ins Albergo gehe Das "Helle" schmeckt mir sehr gut, tut was es soll und in der “Kulinarik-Galerie” des Hauptbahnhofs ist es schön warm. Als ich nämlich aus dem Zug steige, ist mir in meinem Merino T-Shirt und Fleece echt kalt. Aber hey, hab ja noch ne Regenjacke im Rucksack... Ich ertappe mich trotzdem, wie ich an der Wärmeleistung meiner Kleidung für die kommenden Tage zweifle, aber stopp, du fährst nach I t a l i e n! Ich mache mich auf den Weg zum Ostbahnhof, wo mein Nightjet nach Rom einfahren wird. "Den Römer fahren" - so wird die Strecke wohl von den Zugbegleitern im Nachtzug beschrieben oder genannt... Ich teile mir mein Liegewagen-Abteil mit 4 weiteren Frauen. Auf meiner Pritsche liegend, genieße ich es, die Landschaft an mir vorüber ziehen zu sehen. Langsam geht es über die. Alpen...2 Punkte -
Wer von Euch hat/benutzt ein Wohnmobil/Camper/Auto zum Übernachten?
Wer von Euch hat/benutzt ein Wohnmobil/Camper/Auto zum Übernachten?
ALF und ein anderer reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema
2 PunkteIch fahre ein vollelektrisches Auto und bin damit im April bis nach Ostschweden gefahren (3400 km, 54 Euro Stromkosten, der Rest waren Gratislader im Gegenwert von rund 25 Euro, berechnet auf der Grundlage meines Autostromtarifs von 15 Cent/kWh). Aufwachen mit Lust auf den Reisetag. Das Schlafen im E-Auto ist für mich eine geniale Ergänzung, um lange Anfahren preiswert und als Teil des Erlebnisses zu gestalten und am Zielort ausgeruht anzukommen. Liegelänge 1,97 m mit passender Unterlage reicht mir. Die rein elektrische Klimatisierung im Auto läuft nachts einfach auf 15° durch und zieht bei 4° und Schneeregen ca. 15 km Reichweite, bei 15° ca. 10 km. (Der geringe Unterschied ist der Wärmepumpe zu verdanken.) Das Auto ist morgens trocken und beschlagfrei. Man kann unauffällig praktisch überall schlafen, auch mitten in der Stadt, bevorzugt aber auf Strandparkplätzen oder Wanderparkplätzen mit Aussicht. Zusätzliche Nutzeinbauten benötige ich nicht. An Strand- oder Wanderparkplätzen gibt es eigentlich immer irgendeinen Tisch, Mauer oder sonstige Sitzgelegenheit. Was ich sonst noch brauche, ist ja schon im Rucksack. Fotos vom Doppelbett im Auto: Hier habe ich das inzwischen dokumentiert.2 Punkte -
Offene Forumstouren
Offene Forumstouren
Zippi und ein anderer reagierte auf Painhunter für Beitrag im Thema
2 PunkteServus! Gehe von Samstag bis Sonntag als Overnighter den Frankenalb Panoramaweg. Er ist also in Bayern/Franken PLZ: 91230 https://www.frankentourismus.de/wege/frankenalb_panoramaweg-392/ ca. 60km, Start ist direkt am Happurger Stausee! Wer mitkommen mag ist herzlich eingeladen.2 Punkte -
UL-Rucksack 20 Liter gesucht
UL-Rucksack 20 Liter gesucht
SiggiHD und ein anderer reagierte auf MarcG für Beitrag im Thema
2 PunkteTerra Nova Laser (als Elite Version oder ohne)2 Punkte -
24 € Sawyer Mini Nachbau inkl. Zusatzfilter + Handpumpe
24 € Sawyer Mini Nachbau inkl. Zusatzfilter + Handpumpe
Tipple und ein anderer reagierte auf Fabian. für Beitrag im Thema
2 PunkteReviewmeta kann leider leicht umgangen werden. Ein paar Zitate aus den Bewertungen: Des Weiteren werden die Rezensionen bei mehreren Wasserfiltern verwendet. Zitat von Joachim von diesem Wasserfilter: Deckungsgleich mit der Bewertung von "Iris" bei folgendem Wasserfilter: https://www.amazon.de/Black-Mountain-Wasserfilter-Trinkwasserfilter-Wasseraufbereitung/dp/B01MZZ8BOF/ref=pd_sbs_200_3/261-4117595-1828646?_encoding=UTF8&pd_rd_i=B01MZZ8BOF&pd_rd_r=c6fc9635-6e72-11e9-8fd7-ab6930749a30&pd_rd_w=DJmKw&pd_rd_wg=JJ8MZ&pf_rd_p=74d946ea-18de-4443-bed6-d8837f922070&pf_rd_r=JKX9VHD7BQ89V82D8NQS&psc=1&refRID=JKX9VHD7BQ89V82D8NQS Außerdem sind die Bewertungen von "Alia" und "Lady" deckungsgleich: LG Fabian2 Punkte -
[IT] Durch die Abruzzen im Frühjahr 2019
[IT] Durch die Abruzzen im Frühjahr 2019
fatrat und ein anderer reagierte auf sja für Beitrag im Thema
2 PunkteDo 23.05.2019: Caporciano - kurz vor Forca di Penne 850/800m 6:00h (laut Buch) Ich komme relativ spät los, da ich nach der Nacht im Zug halbwegs ausschlafen wollte. Das Frühstück ist ebenso liebevoll zubereitet wie das Abendessen. Ein Obstkorb mit Kirschen, Aprikosen, Nektarinen... ein Schälchen mit Erdbeeren, Joghurt (sicher selbstgemacht, Milch von den eigenen mucche = Kühe, Brot, Butter und mindestens 10 verschiedene selbstgemachte Marmeladen... Ich kaufe noch ein Mitbringsel UL (heimischer Safrano), naja fast UL, da in einem Glasfläschen verpackt. Dieses fasst jedoch höchstens 5 oder 10ml, andernfalls hätte er die Tour auch nur als Brösel überlebt. Der Safran ist das Thema der heutigen Etappe. Auf der Hochebene von Navelli soll der beste Safran Italiens gedeihen. Allerdings sieht man die Blüte nicht, da sie in aller Morgenfrühe geerntet werden. Dafür sieht man aber jede Menge blühenden Mohn und Ginster (erstes Bild). Um 9:30h komme ich los. Der Wetterbericht verspricht eine kommende Nacht ohne Gewitter, höchstens nachmittags könnte es leicht krachen. Heute habe ich wirklich Lust auf nen ruhigen Abend im Zelt. Mal sehen, ob es klappt. Auf dem Weg nach Civitaretenga durchquere ich eine große Wiese querfeldein (was auf der Tour nicht das einzige mal ist). Ziemlich ungewohnt fühlt sich das für mich an. Wenn mich jemand sehen würde, würde er sich sicher wundern, denke ich. Aber weit und breit ist niemand. Dann gehts nach Navelli. Der alte Ortsteil von Navelli hat kaum noch bewohnte Häuser. Hier suche ich auch vergeblich eine Bar. Diese finde ich erst in Capestrano. Auf dem Weg nach Capodacqua sehe ich das Gewitter aufziehen. Ich müsste jedoch rechtzeitig ankommen, um mich gegebenenfalls unterzustellen. Das klappt auch und ich finde einen zauberhaften Unterstand. Durch die Warterei ist es schon etwas spät, aber ich mache mich doch nochmal auf und entscheide mich gegen ein mögliches B&B in der Nähe des Ortes. Zur Not kann ich mir ja vielleicht auch schon früher als geplant ein Plätzchen suchen. Aber da war ich ziemlich anfänger-naiv. Es ging nämlich ordentlich den Berg rauf, links und rechts Wald, da hätte ich keine Chance gehabt. Ich hatte im Vorfeld der Tour ein paar hilfreiche Tipps von @SouthWest bekommen (danke dafür nochmal), wo ich geeignete Stellen finden könnte. In diesem Fall sollte das kurz vor der höchsten Stelle der Etappe sein. Ich schleppe mich an diesem zweiten Wandertag ganz schön den Berg hoch. Die Luft ist extrem feucht und warm, ich habe nicht so viel gegessen (dieses Problem wird sich in den nächsten Tagen immer wieder zeigen ) und ich könnte literweise trinken. Kurz bevor ich oben bin, sehe ich rechts ne Wiese. Hier könnte ich mal schauen. Ich gehe aber noch ganz rauf, da kommt allerdings ne Autostrasse. Die Wiese ist hier zwar schön eben, aber ich will natürlich nicht direkt an der Autostrasse schlafen - auch wenn kaum was los ist. Außerdem liegt relativ viel Müll rum. Es gibt jede Menge Zettel in Klarsichthüllen an den Bäumen, dass Müll verteilen verboten und das Gebiet videoüberwacht sei. Hm, sehe keine Kameras, sehr seltsam, wie soll das denn gehen? Scheint zudem nicht viel zu bringen... Ich gehe wieder ein Stück zurück und hoffe, dass da keine Kameras sind . Ich schaue mich auf der Wiese um und finde es nicht leicht, ein ebenes Stück zu finden. Und wenn, dann ist es ne echte Buckelpiste. Schade, mein “erstes Mal” sollte mit einem tolles Erinnerungsfoto dokumentiert werden. Nun ist mir aber alles egal, bin ziemlich müde und will schnell das Zelt aufbauen, auch wenn der Platz vielleicht nicht ideal ist. Es dauert etwa, bis ich alles zurechtgerückt hab, esse noch ein bisschen Brot, Käse und meine Neuentdeckung: Kokos-Chiapudding ("Chia-Cup") der Firma Davert. Muss man nur mit lauwarmem Wasser quellen lassen und schmeckt super (man kann damit auch prima das Müsli pimpen). Naja hab nur kaltes Wasser und keine Lust, den Kocher anzuschmeißen. Funktioniert so aber auch. Ein Foto ums Eck mache ich jedoch noch, denn man hat hier schon eine schöne Ausblicke auf die dampfende Natur. Es wird langsam kalt und ich schaue, dass ich schnell unter den Quilt komme. In größeren Abständen höre ich ein Auto, aber hey, so what... “When too perfect, lieber Gott böse”. Ich liege im Schlafsack, bin noch etwas gestresst von der ganzen Aktion und unsicher, ob ich das alles richtig hingekriegt habe. Aber vielleicht war ich ja auch gar nicht so schlecht. Erstaunlicherweise grusel ich mich überhaupt nicht. Ich hatte aber auch bisher keine Zeit darüber nachzudenken… Jetzt versuche ich mal zu schlafen. Das Vorzelt lasse ich offen, finde es irgendwie angenehmer, alles im Blick zu haben. Siehe da, es gibt Sterne und ich kann den Ausblick auf den Himmel und den kleinen Berg da drüben tatsächlich genießen, auch wenn ich merke, dass mein Schlafplatz doch nicht wirklich eben ist. Bin gespannt, wie die erste Nacht im Zelt sein wird...2 Punkte -
UL-Rucksack 20 Liter gesucht
1 PunktIch hab die nicht Laser Variante. Ja, der Huftgurt ist nicht abnehmbar. Aber ich habe den Rucksack zwischendurch auch immer wieder ohne geschlossenen Hüftgurt getragen. Hab ihn letztes Jahr ~200km auf einem Hike getragen.1 Punkt
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Wer von Euch hat/benutzt ein Wohnmobil/Camper/Auto zum Übernachten?
Wer von Euch hat/benutzt ein Wohnmobil/Camper/Auto zum Übernachten?
Pitz reagierte auf Einzelkämpfer für Beitrag im Thema
1 PunktServus Alpha Ray, den Unterschied Stand und Luftheizung kann man nicht in ein paar Sätzen abarbeiten. Hier mal nen Verweis: https://tx-board.de/threads/luftheizung-und-wasserheizung-wo-liegt-der-unterschied.92737/1 Punkt -
MYOG 3-Jahreszeiten Daunenquilt
1 PunktSehr geil! Sieht nach sauberer Arbeit aus. Ein wenig neidisch bin ich ja schon auf das Durchhaltevermögen beim Nähen (lernen).1 Punkt
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UL-Rucksack 20 Liter gesucht
1 PunktGG Murmur GG Quiksak GG Minimalist Montane Ultra Tour (Hüftgurt abschneiden?) Keine Seitentaschen, ansonsten aber schicker Rucksack: MH SummitRocket 20 Vest1 Punkt
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UL-Rucksack 20 Liter gesucht
1 Punkt- Granite Gear Virga 26 - Gossamer Gear Quiksak 26 Ltr. - Quechua MH100 20 Ltr. - Quechua MH500 20 Ltr. - OMM Classic 25 Ltr. - OMM Phantom CL 25 Ltr. - OMM Phantom 20 - OMM Ultra 20 ------------------------------------------------------------- So eine Liste ließe sich wohl unendlich weiter führen! :D1 Punkt
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Münchner Stammtisch
Münchner Stammtisch
Trekkerling reagierte auf crisensus für Beitrag im Thema
1 Punktund bis 8.6. gibt's auch noch 'nen Gutschein (wenn man f. 30 Euro einkauft) 10 Euro Gutscheiun :-)) Intern und bitte nicht einklagen (offiziell) der richtig große Decathlon der ins MONA (OEZ) kommen soll öffnet vermutlich um den 15.8. herum (also vor September!) - mal sehen ob's stimmt1 Punkt -
Stratospire Li
1 PunktAls wackelig kann ich das Teil nun wirklich nicht bezeichnen. Korrekt aufgebaut steht es wie eine Eins. Das Material ist sicherlich von der Optik und Haptik her erst einmal gewöhnungsbedürftig und man glaubt es anfangs kaum, aber es ist dennoch so robust, dass es in den letzten Jahren (vor allem in der Form diverser Z-Packs-Behausungen) viele Long-Distance-Hiker auf dem AT, PCT oder sonstwo zuverlässig begleitet hat. Und das in der .57er Stärke, die ja auch im StratospireLi verwendet wird. Die fehlende Zugentlastung am Reißverschluß ist mir auch aufgefallen. Hier kann aber schnell Abhilfe geschaffen werden (Danke dir, Wilbo). Fotos der Nähte in Kürze. Ich freue mich, das Teil bald im Sarek ausführlich testen zu können.1 Punkt
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24 € Sawyer Mini Nachbau inkl. Zusatzfilter + Handpumpe
24 € Sawyer Mini Nachbau inkl. Zusatzfilter + Handpumpe
Mittagsfrost reagierte auf Sparxx für Beitrag im Thema
1 Punktmal davon ab, ob die Bewertungen gefaked sind oder nicht. Sawyer warnt ausdrücklich vor Fälschungen und Nachbauten. Keiner weiß, wie wirksam die Filtereinsätze sind. Mit den Sawyer selbst hatte ich bis dato nie "Montezumas Rache" und nutze den recht häufig. Wenn mir das mit dem Filter irgendwie nicht mehr gefällt, da das Bauchgefühl sagt, weg damit, kauf ich nen neuen. Versuchskaninchen war ich nie und damit werde ich auch wohl nie anfangen.1 Punkt -
Langarmshirt Damen: Tipps gesucht
Langarmshirt Damen: Tipps gesucht
sja reagierte auf gregoreasy für Beitrag im Thema
1 PunktNoch ein paar Worte zu meiner Empfehlung (war mir gestern zu spät dafür): Das Shirt scheint recht "leger" geschnitten zu sein, und das Material ist Cool-Lite (Mischung aus Merino und Tencel und Nylon) in dünner Stärke. Mein Standard-Wandershirt ist auch aus dem Material, und ich finde es auch bei sehr heißen Temperaturen angenehm kühl und schneller trocknend als reine Wolle. Es ist eher glatt und seidig, könnte also auch für deine empfindliche Haut geeignet sein.1 Punkt -
Günstige Titanfolie
Günstige Titanfolie
Omorotschka reagierte auf AlphaRay für Beitrag im Thema
1 PunktPreis ist nett... Die Warnung in fett + rot da drunter ist mir aufgefallen: "Hinweis: Dieser Preis ist inklusive Versandkosten und nicht inklusive Mehrwertsteuer, Einfuhrsteuer, Zölle ... etc" Was kann der Zoll im schlimmsten Fall bei sowas aufschlagen? Schade dass es Titanfolien nicht in 300 mm x 500..600 gibt :/ Das habe ich noch nirgendwo gefunden, weshalb ich auf Federstahl umgestiegen bin: https://www.hs-folien.de/produkte/standardprodukte/rostfreier-federbandstahl/baendercoilware/300-bis-1000-mm-breite.html 0,05 mm rostfreier Federbandstahl in 300 x 1000 mm = 7,90 € (Lieferung bisher immer innrehalb drei Tagen) 0,05 mm Federstahl entspricht gewichtsmäßig 0,1 mm Titan. Würde aber behaupten dass dieser weicher ist, wenn ich es mit Toaks Windschutz vergleiche (ich meine 0,03 mm hat das). Das 0,15 mm ist schon steifer und sehr gut als Windschutz einsetzbar, was ich seit Monaten mache. 0,05 ist vergleichbar mit Mylarfolie, wie man sie im Blumenladen bekommt - ist schon sehr "fließend"1 Punkt -
Stratospire Li
1 PunktIch suchte ein Zelt für 2 Personen ohne Stange in der Mitte für gemeinsame Touren mit meiner Freundin. Und da das SS LI so leicht ist, reicht mir das auch für Solotouren, sodass ich nur noch ein Zelt brauche. So die Idee. Mir kommt das Material im Vergleich zu Solomid und Ultamid recht filigran vor. Mal schauen wie sich das in der Praxis schlägt. Details wie die magnetischen Tür-Halter sind wirklich sehr cool gelöst. Die kleinen Freuden des Lebens1 Punkt
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MYOG 3-Jahreszeiten Daunenquilt
MYOG 3-Jahreszeiten Daunenquilt
Jonathan reagierte auf die zwiebel für Beitrag im Thema
1 PunktHola, das sieht ja echt super professionell aus! Respekt! Zu deiner Frage ob du die 50g investieren sollst: Es ist dein Quilt, du willst nicht frieren, also wenn du einen Wärmekragen vermisst solltest du ihn hinnähen Aber welche drei Jahreszeiten willst du eigentlich abdecken? Der ist ja dermaßen warm, dass du auch in warmen Herbstnächten schwitzen wirst...1 Punkt -
Langarmshirt Damen: Tipps gesucht
Langarmshirt Damen: Tipps gesucht
quantumalice reagierte auf gregoreasy für Beitrag im Thema
1 Punkthttps://eu.icebreaker.com/de/womens-tops/-tabi-cool-lite-long-sleeve-crewe/104451.html?dwvar_104451_color=0011 Punkt -
MYOG 3-Jahreszeiten Daunenquilt
1 PunktSehr schön,Klasse arbeit!1 Punkt
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[IT] Durch die Abruzzen im Frühjahr 2019
Sa 25.5.2019: Torre de'Passeri - Caramanico Terme Heute schmerzt meine linke Hüfte ganz schön. Keine Ahnung woran das liegt, hatte ich noch nie. Zu viel Asphalt (kurz vor Navelli bin ich mal relativ lange der Straße entlang gegangen, möglicherweise einen Feldweg “verpasst”) oder es liegt an dieser schlammigen Fahrpiste downhill gestern. Ein Fußtritt führte plötzlich mal ein Stockwerk tiefer, quasi ein Schlammloch?. Mit dem Bus abkürzen (meine Idee wegen der muckelnden Hüfte) klappt leider nicht, denn so genau ich auch recherchiert habe... TUA Bus hat einfach mal die Streckenführung geändert. Ich sehe ihn noch nicht weit entfernt von mir auf die Via Roma abbiegen (auf der ich auch stehe, nur eben ein Stück oberhalb...) Dabei wartete ich schon da unten, hatte aber noch so viel Zeit und dachte, vielleicht noch irgendwo nen Café? Jedenfalls klärt mich ein Anwohner jener ehemals angefahrenen Haltestelle freundlich auf... Da der nächste Bus erst um die Mittagszeit geht, gehe ich also doch die ganz Strecke zu Fuß. Ich komme schnell ins Zweifeln, da die Hüfte echt weh tut und ich geradezu humple. Die Stöcke helfen etwas bei der Entlastung, aber richtig gut sieht das nicht aus, wie ich so durch die Gegend humple. Später wundere ich mich, dass die Schmerzen zwischendurch fast weg sind, insbesondere beim Anstieg? Ich komme durch das reizende und extrem entspannte Bolognano. Joseph Beuys hat hier viel Zeit verbracht. Die Journalistin, Autorin und Mäzenin Baronin Lucrezia De Domizio Durini hat Beuys und seine Familie 1971 in Neapel kennengelernt und ihn anschließend nach Bolognano eingeladen. Es entstand eine Freundschaft und die Baronin stellte Beuys einen Landhaus zur Verfügung, in dem er zeitweise lebte und arbeitete. Ich habe schon vor der Tour gelesen, dass Beuys in Bolognano war, aber eben nicht, wie es ihn dahin verschlagen hat und wunderte mich darüber. Kurz bevor ich Bolognano auf einem schönen Wanderweg verlasse, begegne ich zwei alten Damen, die - sich gegenseitig stützend, langsam vor mir her wackeln. Sie sprechen mich an, wir wechseln ein paar Sätze, sie sind ganz freundlich, machen mir Komplimente und wünschen mir noch einen schönen Weg. Eine kleine Begegnungen, die aber so herzlich ist, dass ich mich sehr darüber freue. Es sind solche Kleinigkeiten, die ich auf einer Tour sehr wertschätze und die mir immer lange in Erinnerung bleiben. Ich frage mich kurz darauf, ob sie wohl Beuys kennengelernt haben? Hätte ich sie doch mal gefragt... Fand ich Torre de’Passeri und Bolognano so ganz angenehm friedlich, so zeigt sich Musellaro irgendwie unangenehmer... Das lag aber wohl an der Bar, in der ich zielgerichtet einen Cafe einnehmen will. Hier sind ein paar Männer, die die mir eine Nummer zu schrill, zu laut und zu penetrant, vielleicht sogar zu aggressiv lachen. Nicht dass ich nicht auch ein kühles Peroni getrunken hätte, aber irgendwie verbreiteten die Jungs eine unangenehme Atmosphäre. Ich will nicht lange vor der Bar sitzen, also schnell weg. Kurz bevor es zum Fuß runter geht, nochmal schnell ein kleines Picknick... in Ruhe. Eine Katze leistet mir Gesellschaft, vielmehr beobachtet sie mich hochkonzentriert und es sieht so aus, als warte sie darauf, dass ich mich vom Acker mache, damit sie ein paar Käsebrösel abschlecken kann… Nach dem Lunch komme ich zu einer schönen Schlucht, wo ich mich prompt etwas verlaufe. Nachdem ich den Fluß überquert habe, steige ich wieder einem Weg folgend recht steil in einen Wald auf (da hätte mir schon etwas komisch vorkommen müssen, denn die Wege sind selten richtig steil...) irgendwann finde ich den Fehler und gehe wieder runter und unten am Fluß entlang. Aber auch da, als es über einen Wiesenweg wieder hoch geht, find ich's nicht ganz übersichtlich. Weiter geht's nach Caramanico, war das der Weg durch den "Dschungel"...? Ich meine... Irgendwann ist es aber geschafft und ich komme in Caramanico Terme an. Leider ist das Albergo Pesco Falcone (der Chef gehört zu den Initiatoren des Maiella Nationalparks), auf das ich mich schon gefreut hatte, geschlossen. Ich beschließe zur Alternative "San Francesco" zu gehen, was theoretisch nebenan sein müsste, finde es aber nicht. Also frage ich ein Ömchen, das gegenüber aus dem Fenster gebeugt mit zwei anderen älteren Damen plaudert. Sie erklärt mir den Weg, fragt mich, ob ich reserviert habe (habe ich nicht), und ob ich schlafen müsste. Hmm, sehe ich so fertig aus? Ich antworte mit “ja”, da ich sicher irgendwann heute mal schlafen muss und mir dazu nichts anderes einfällt. Da deutet sie in den Raum hinter sich und fragt mich, ob ich bei ihr schlafen will. Ich bin so überrascht und lehne irgendwie reflexartig ab. Fünf Minuten später bereue ich es schon fast wieder, wär bestimmt lustig geworden, sah mir nicht nach Airbnb aus. Ich finde das Albergo immer noch nicht gleich, da mir das Ömchen nicht sagte, dass sich der Name geändert hat! Ich komme aber an diesem Tag sehr happy an, nicht nur, aber auch angesichts dieser netten, kleinen Geschichten.1 Punkt
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Was war die unnötigste Ausrüstung, die ihr je dabei hattet?
Was war die unnötigste Ausrüstung, die ihr je dabei hattet?
ptrsns reagierte auf michi-thie für Beitrag im Thema
1 PunktOh da hab ich nen Guten: einen Fön!!! mittlerweile lache ich selbst nur noch darüber ... ich dachte halt, den könnte man auf Hüttenübernachtungen zwischendurch gut benutzen damit man nicht so lange nasse Haare hat ...1 Punkt -
Schnäppchen
Schnäppchen
noodles reagierte auf Mittagsfrost für Beitrag im Thema
1 PunktNa ja, „geben“ ist leicht übertrieben. Warte schon 2 Wochen auf meine Bestellung und habe heute mal bei Larca angerufen. „Jo, de Beschdellung uns Geld sinn eigange. Warde noch uff de Lieferung vom Herschdeller. Wann dosch is kannich Enna net sage.“1 Punkt -
Ferrino Sintesi 1
1 PunktIch habe gestern mein Lanshan 2 in Grün erhalten und muss sagen, dass das Grün eigentlich klar geht. Ist der gleiche Ton wie die Wiese. Ich kann mich dran gewöhnen. Nee keine Stöcker. Selbst im Wald kannst du dich nicht darauf verlassen, am Ende des Tages noch einen passenden Totholzast zu finden. Oder du beginnst bereits einige Kilometer vorher mit Suchen, dann musst du aber den Stock/die Stöcker mitschleppen - kannste also auch gleich Trekkingstöcke nehmen. Carbonstangen sind super, jedoch nicht in der Höhe verstellbar, was dir etwas der Flexibilität des Zeltes nimmt und das Nachspannen erschwert. Sehr belastbar sind sie auch nicht. Ich habe letztenendes Easton Carbonstangen von TLS und Naturehike Carbon Trekkingstöcke (den 135er - Achtung, es ist nur ein Stock) von Aliexpress und entscheide vor der Tour, was ich mitnehme. Nimm die 127er Carbon-Stangen und versenke sie ggf etwas im Boden. Dann kannst du das Zelt auch etwas luftiger und strammer aufbauen. Bei Carbonstangen solltest du beim Lanshan noch ein kleines Polster zwischen Fly und Stange packen um das Zelt nicht auf Dauer zu zerstören. Ein Korken oder ähnliches sollten ausreichen...1 Punkt
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3F Lanshan 2
3F Lanshan 2
poigfrr reagierte auf Wander Schaf für Beitrag im Thema
1 PunktUnd heute hat es ganz gut Geschüttet und stark gewindet. In dem obigen Aufbau, hat es das Lanshan prima ausgehalten. Von Ballon zu Kompression hat es die Zottelei wunderbar ohne die zusätzlichen Abspanner mitgemacht, ohne dass es innen irgendwo feucht wurde. Angenehm finde ich auch, dass das Zelt nicht laut im Wind raschelt.1 Punkt -
Ferrino Sintesi 1
Ferrino Sintesi 1
shokh reagierte auf Kalteicher für Beitrag im Thema
1 PunktBei Trekking Lite Store z.B. gibt es "fertige Lösungen" aus Carbon und Aluminium oder du könntest bei Extrem Textil dir selber ein Aluminium Pole zusammenstellen. Gruß, Christian1 Punkt -
Fenistil umfüllen
Fenistil umfüllen
bieber1 reagierte auf der_ploepp für Beitrag im Thema
1 PunktKontaktlinsenbehälter für Monatslinsen. Gibts in der Regel gratis beim Optiker. Wiegt voll mit zwei Cremes 12g und ist absolut dicht.1 Punkt -
PCT 2019
Ich werde morgen mehr wissen. Auf jeden Fall ist es anders, als alles, was ich erwartet habe. Und danke für die Ratschläge, aber um ehrlich zu sein, kann mir keiner von euch hierzu den richtigen Ratschlag geben. Ich werde es selbst wissen müssen und ggf. mit dem Arzt bzw. Physiotherapeuten absprechen. Was ich auf jeden Fall jedem mitgeben kann, der über den PCT nachdenkt: - Alter Verwalter ist das anstrengend - Diese Landschaft ist unglaublich - Unterwegs sein ist günstiger als Pause machen - Mensch sind die Leute hier umgänglich! - Macht euer Ding!1 Punkt
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Umfrage: Erfahrungen Schlafplatzwahl - verstecken oder offen
Umfrage: Erfahrungen Schlafplatzwahl - verstecken oder offen
schrenz reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
1 PunktIch verstecke mich so gut wie nie, sondern suche einfach den schönsten Platz. Leute mit zweifelhaften Absichten halten sich äußerst selten nach Sonnenuntergang in der Natur auf. Wozu denn auch? Die Bäume kaufen kein Rauschgift und die Rehe lassen sich nur mühselig ausrauben. Förster und Jäger sind bei weitem nicht so streng, wie sie manchmal dargestellt werden.1 Punkt -
Lange planen oder einfach los?
1 PunktEgal, ob eine Tageswanderung oder eine Mehrtageswanderung (2 bis 5 Tage) oder eine Langstreckenwanderung (>5 Tage), ich plane jede Wanderung sehr ausführlich. Da spielt es keine Rolle, ob der Wanderweg markiert ist oder nicht. Am Ende der Planungsphase habe ich immer Tracks auf meinem Navi und/oder Smartphone. Auf den Wanderungen gibt es trotzdem fast jeden Tag Situationen, wo die Planung komplett über den Haufen geworfen wird und man improvisieren muss. Die Planung einer Wanderung gehört für mich definitiv immer mit zu einer Wanderung und macht mir unheimlich viel Spaß.1 Punkt
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Quilt EtaProof
1 Punkt-Hallo liebe Forumsmitglieder. Ich bin schon einige Zeit Mitglied und dachte, dass ich mal ein Projekt vorstelle, da ich wissen wollte ob jemand dafür Verwendung hätte. Genäht habe ich diesen Quilt mit einer Oberseite aus 110er EtaProof und einer Unterseite aus Pertex Quantum. Da das Baumwollgewebe mit einem Baumwollgarn genäht wurde, ist es ziemlich lange dicht. Gedacht war es eigentlich, dass man nicht so viel Angst haben muss, dass die Daune zusammenfällt, wenn man z.B. unter einem Tarp liegt und seitlich Sprüh darunter weht. Auch ein Liegen am Feuer ist nicht so problematisch, da die Baumwolle resistenter gegen Funkenflug ist. Die 110er Baumwolle wird zudem bei Nässe nicht wirklich steif, wie man es von der schwereren Version kennt. Die Kammerhöhe beträgt 3cm und ist mit 860er Daune gefüllt. Die Komforttemperatur dürfte ca. 7 Grad Celsius betragen. Entweder solo als Sommerschlafsack verwenden oder über den 3-Jahreszeiten-Schlafsack ziehen und damit die Komforttemperatur verbessern.1 Punkt
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recyceltes PET als MYOG-Iso-Material
recyceltes PET als MYOG-Iso-Material
Wander Schaf reagierte auf KlausD für Beitrag im Thema
1 PunktHallo, bin nicht ganz sicher, ob dieser post hier an der richtigen Stelle gelandet ist, also: ggf. verschieben. Aber nun zur Sache: Habe regelmäßig Zugriff auf Matten aus recyceltem PET (ehemals Flaschen). Die Matten sind rechteckig (74x34 cm) und 2,5 cm dick. Hälftig gefalten dienen sie in einer Tüte als Thermo-Tasche, die mit einem Eis-Akku-Pack Lebensmittel für ca. 3 Tage gekühlt hält. Meine Überlegung: Wenn das Material in der Lage ist, Lebensmittel kühl zu halten, dann doch vermutlich auch umgekehrt, nämlich vor Kälte zu isolieren. Falls jemand Interesse an den Matten hat - sei es für ein MYOG-Projekt oder sonstiges - ich würd sie gegen Porto verschenken (oder Abholung im Sauerland). Hier kommt ein Bild:1 Punkt -
Germany Trail / Deutschlandweg
1 PunktWozu braucht es überhaupt ein "Projekt"? Kann doch jeder seinen eigenen Trail planen. Die Nachteile solch vorgefertigter Trails sieht man doch weltweit. Überlaufene, ausgetreten Strecken, sei es der Jakobsweg, sei es der WHV, seien es die großen amerikanischen Wanderautobahnen. Von mir aus braucht es keinen German trail.1 Punkt
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Einwandiges, Insekten-dichtes Zelt
DD Hammocks Superlight Tarp Tent: Sorry für die Schuhe. Das Foto habe ich für die Bushcrafter gemacht. 671g Minimalgewicht inklusive Leinen, ohne Stangen und Heringe +40g mitgelieferte 56cm Fußstange, die durch einen Stock ersetzt werden kann +130g 13 Heringe1 Punkt
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china clone
china clone
El Barato reagierte auf ErikViking für Beitrag im Thema
1 PunktIch habe jetzt tagelang mit Schmunzeln diese Diskussion imAliexpress Trailstar vs Original Faden mit verfolgt und mir alles verkniffen, denn ich war ja weit weg - nicht nur zufällig in China... Nur ein paar Anmerkungen an alle Ferndiagnostiker und Weltverbesserer, die sich so gut bei Aliexpress auskennen und auch noch ganz genau die Lebens- und Arbeitsbedingungen in China an der Quelle beobachten Habt Ihr Euch schon mal gefragt - ob die ganze Kritik eigentlich auf kleine Marken-Manufakturen wie KNOT, 3F u.ä. zutrifft - oder nicht eher auf JW, Tatonka und auch viele der tollen Premium Marken, die in China in Menge fremd-produzieren lassen? Oder skandinavische Premium Marken, die aber im billigen Osteuropa auslagern? - ob diese kleinen Nischenmarken nicht in Wirklichkeit auch Familienunternehmen/Manufakturen sind... die lokale Outdoor-Szene tatkräftig unterstützen und echte Outdoor-Praktiker sein könnten? - ob die so hoch gelobten Premium "Cottages"/Manufakturen nicht in Wirklichkeit auch überwiegend bereits existierende Zeltformen herstellen, die eben kein Patent haben - wer sollte Ihnen das vorwerfen? Wer hat eigentlich das Patent auf Mids, auf Pyramiden im allgemeinen, auf Lavvus, auf Tarps usw? - ob alle, die was auf AliExpress verkaufen, automatisch der Produzent sind - bzw. der Produzent das überhaupt approved hat oder gutheißt? Sollte man nicht eher auf Jack Ma schimpfen statt auf den chin. Produzenten? - ob hunderte Millionen Menschen in China in Produktionsbetrieben sich wirklich unter unmenschlichen Bedingungen ausbeuten lassen würden? - ob Ihr überhaupt schon mal dort wart und irgendeine Ahnung habt, wie dieses Land funktioniert... während viele in Geiz-ist-geil Manier täglich die Ali-Seiten studieren? (Mittlerweile lässt sich der chin. Kollege original BOSS o.ä. aus D mitbringen, während seine Kollegen aus D in China immer nur nach dem Fake-Market fragen... das ist leider die Realität)1 Punkt -
Schnäppchen? - Zelt "Trek Santiago"
Beim direkten Vergleich habe ich noch weitere Unterschiede gefunden: Das vermutlich 2015er Zelt ist grün. Das 2016er oliv-grün. Die Stoff-Reißfestigkeit ist ähnlich schlecht. Die längeren Stangen des älteren Modells passen auch ins neue. Die kürzeren Stangen des 2016er sind aber zu kurz für das 2015er Zelt. Das Moskitonetz des 2016er ist grau und viel feiner. Das 2015er Netz ist schwarz und für Gnitzen vermutlich zu grob. Aber Wölfe passen nicht durch Insgesamt ist das 2016er Modell etwas besser, wenn auch mit den glieferten Stangen ein paar Zentimeter niedriger.1 Punkt