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Ultraleicht Trekking

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Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 07.03.2020 in allen Bereichen

  1. Isomatte EXPED Flex Mat Plus

    cafeconleche und 6 andere reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    7 Punkte
    Erste Eindrücke von der EXPED Flex Mat Plus (G. M) O.K., heute habe ich die brandneue Matte erhalten und nach einer knappen Stunde zerschnitten (21,80 Euro pro Hälfte , nix mehr mit Retoure). Damit dürfte dem geneigten Foristen klar sein: Der Stromfahrer behält die Matte. Unboxing Die Kartonseite misst 17,5 × 16,5 cm², das Paket ist kleiner als von mir erwartet. Die Specs auf dem Karton stimmen mit den Shopangaben überein. Das Blau ist tatsächlich das helle Müllsackblau. Ich mag das. (Meine ersten Groundsheets habe ich Mitte der achtziger aus blauen Müllsäcken gemacht und eines habe ich noch immer im Lager.) Die Abmaße stimmen der Matte stimmen genau. Auch die Dicke (unbelastet) stimmt. Wie bei allen von mir bisher getesteten Faltmatten ist diese an Kopf- und Fußende gemessen 1 bis 2 mm geringer. ABER: Das tatsächliche Gewicht weicht um 20% von der Herstellerangabe ab! Nach unten. Herstellerangabe: 500 g Nachgewogen: 399 g Damit ist selbst in Größe M (Regular) meine obige Rechnung Makulatur, das Gewichtspendel schlägt je nach Vergleichssetup sogar zu Gunsten der EXPED-Faltmatte aus.
  2. Vorstellungsthread

    Wander Schaf und 4 andere reagierte auf hhourglass für Beitrag im Thema

    5 Punkte
    Moin, nach längerem Dasein als stiller Mitleser möchte ich mich hier nun auch aktiv beteiligen und stelle mich mal grob vor. Ich bin 28, studiere Pädagogik und lebe in Hamburg und entwickle seit 3-4 Jahren eine stetig wachsende Begeisterung für Outdooraktivitäten allgemein. Von Wandertouren und eher statischen "Bushcrafttrips" war einiges dabei und ich habe festgestellt, dass mich das Wandern und unterwegs sein weitaus mehr reizt als mich tagelang in einem Wald aufzuhalten und am Lagerfeuer zu schnitzen. Da meine Touren sich immer mehr dahin entwickelten, dass ich längere Distanzen zurücklegen wollte, drängte sich schnell die Frage der Gewichtsreduktion auf und das Baseweight schrumpfte schnell, durch Weglassen und ein paar Neuanschaffungen. Einige tolle Anregungen und Ideen habe ich durch das Lesen in diesem Forum erhalten und möchte mich nun auch aktiv einbringen, von Touren berichten und mich über das (ultra-)leichte Unterwegssein austauschen. Mich reizen vor allem Touren im europäischen Raum und bin gespannt ob sich hier in Zukunft möglicherweise auch Tourenpartner finden. Ich bin zwar auch gerne allein unterwegs, freue mich aber auch stets über neue Bekanntschaften. In meinem direkten Umfeld habe ich nämlich niemanden, der sich im selben Maße für das Draußensein und das Wandern begeistern kann wie ich. So weit ersteinmal. Ich bin gespannt und freue mich auf Austausch und Kennenlernen.
  3. Dreibeinsitz 118g

    Wander Schaf und 3 andere reagierte auf noodles für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    Nichts wirklich Neues, hier aber noch nicht gepostet. Mit den Jahren nimmt die Lust ab, am Boden zu hocken. Der Sitz ist ziemlich bequem. Die Sitzfläche muss halt breit genug sein. Den Verbinder für das Gelenk der Beine verwende ich auch zum Verpacken der Heringe (double use) Schnell genäht, in meinem Fall quick and dirty, ist aber schon länger im Einsatz. Hat sich bewährt. Die Beine schneidet man am besten aus einem Haselnussbusch, ungefähr auf Armlänge.
  4. Rennsteig im Winter

    JoeDoe und 3 andere reagierte auf berghutze für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    Auf der Suche nach einer Wanderung für die Wintermonate, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln und ohne um die halbe Welt zu fliegen erreichbar ist, bin ich auf den hier im Forum schon häufig empfohlenen Rennsteig gestoßen. Da im Winter rund 140 der 169 km als Loipe für Langläufer gespurt sind und aufgrund von Berichten wie diesem habe ich zwar Bedenken, mit Langläufern in Konflikt zu geraten – das Problem scheint sich dieses Jahr aufgrund Schneemangels allerdings nicht zu stellen... bis es drei Tage vor dem geplanten Start der Wanderung zu einem Wintereinbruch kommt und auf einmal 54 km Loipe gespurt sind. Nach einigem hin und her entschließe ich mich, wie geplant loszulaufen und einfach mal zu schauen, was passiert. Während die ganze Republik auf Thüringen schaut, fahre ich also hin. Der Erkenntnisgewinn ist aber gering. Der Thüringer an sich – wenn ich das mal so pauschalierend sagen darf – ist Fremden gegenüber nicht so gesprächig. Der übliche Smalltalk („Wandern Sie den Rennsteig? Wo kommen Sie heute her? Wo wollen Sie noch hin?“) findet nicht statt. Mit meinen zarten Versuchen, in einem Gasthaus ein Gespräch zu beginnen („Kommen sonst im Winter mehr Langläufer?“ - ist ja nicht so, dass ich gleich mit Höcke eingestiegen wäre...) laufe ich gegen eine Wand („Im März haben die Leute auch sonst keine Lust mehr auf Schnee.“). Als mich die Bäckersfrau in Steinbach am Wald fragt, ob ich ganz alleine laufe und ob ich keine Angst habe, ist mir sofort klar, dass ich jetzt in Bayern bin. Im Übrigen stelle ich mit Erstaunen fest, dass es in Thüringen mehr Metzger als Bäcker gibt und die Metzger die weitaus größere Auswahl haben. Wer Pressfleisch und fünf verschiedene Sorten Fleischkäse liebt, ist hier im Paradies. Tag 1, 01.03.2020, Hörschel – Kleiner Inselsberg (~34 km) Der Ausgangspunkt der Wanderung in Hörschel ist dank der ICE-Anbindung von Eisenach hervorragend zu erreichen. Die Deutsche Bahn ist pünktlich und ich kann meine Wanderung wie geplant um 10:30 Uhr beginnen. Im Ohr habe ich nicht das Rennsteiglied, sondern Rainald Grebe, der nicht nur Brandenburg, sondern auch Thüringen besungen hat („Im Thüringer Wald, da essen sie noch Hunde...“). Nach circa 20 m beginnt es zu nieseln, hört dann aber zum Glück schnell wieder auf. Als ich nach gut 5 km aus dem Wald komme, bläst mich der Wind fast um. Ich sehe eine Regenfront auf mich zukommen. Für ungefähr 10 sec denke ich, ich könnte dem Regen entkommen. Dann ziehe ich so schnell ich nur kann, meine Regensachen an und stapfe für die nächsten 30 min in strömendem Regen weiter. Nach rund 20 km sehe ich den ersten Schnee, ab der Ruhlaer Skihütte bei km 25 geht es im Schnee weiter, der mich auch nicht so bald wieder verlässt. Das Laufen im Schnee gestaltet sich deutlich anstrengender als auf festem Untergrund und es geht auch deutlich langsamer voran (na gut, das ist keine wirklich neue Erkenntnis). Die breiten Wege, die mich sonst am Rennsteig vermutlich ziemlich genervt hätten, lerne ich zu schätzen, da sie das Fortkommen deutlich erleichtern. Die letzten Kilometer auf den Beerberg und den Inselsberg hoch haben es nochmal in sich, da der Schnee immer tiefer wird und man immer tiefer einsinkt. Pünktlich zum Sonnenuntergang um 18 Uhr habe ich es allerdings auf den Großen Inselsberg geschafft und komme, noch bevor es dunkel wird, ziemlich platt am Haus am Reitstein an, wo ich als einziger Gast nächtige. Tag 2, 02.03.2020, Kleiner Inselsberg – Grenzadler (~27 km) Zu meiner Überraschung kommt nur wenige Minuten, nachdem ich losgelaufen bin, die Sonne raus. Anders als vorhergesagt (ich bin eigentlich auf eine Woche trübes Wetter mit Schnee und Regen eingestellt) habe ich einen wunderschönen Tag mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein – der allerdings Tauwetter mit sich bringt. Ab der Neuen Ausspanne wird das Laufen richtig anstrengend. Hier lag der Schnee relativ tief und dementsprechend steht jetzt auch der Schneematsch richtig tief. Einmal versinke ich bis weit über den Knöchel in der Matsche, meine Gamaschen bewahren mich zum Glück vor einem größeren Wassereinbruch. Zwei weitere Rennsteigwanderer, die ich später noch treffe, gehen ab hier mit Schneeschuhen weiter. Trotz bzw. wegen des schönen Wetters ist wasserabweisende Kleidung unbedingt zu empfehlen, denn von den Bäumen tropft der geschmolzene Schnee wie verrückt. Stellenweise laufe ich mit aufgezogener Kapuze. Die Beschaffenheit des Weges ändert sich ständig, insbesondere wie weit man in den Schnee einsinkt. Etwa 5 km vor Grenzadler, als ich schon denke, ich hätte es fast geschafft, wird das Laufen noch mal richtig hart: ein schmales, verhältnismäßig steiles Stück, mit tiefem, weichem Schnee. Ich habe Zweifel, ob ich es so bis Oberhof schaffe. Das ist vielleicht das fieseste am Wandern im Schnee: Während man bei einem Aufstieg sehen kann, wie viele Höhenmeter man noch vor sich hat, weiß man nie, wann sich die Beschaffenheit des Weges wieder bessert. Nach 1,8 km, a.k.a. „die Hölle“, wird der Weg wieder besser begehbar. Der Tag bleibt mir vor allem als anstrengend in Erinnerung. Tag 3, 03.03.2020, Oberhof – Schutzhütte an der Kleinteichswiese (~31 km) Morgens schneit es – das ist besser als Regen, denn von Schnee wird man bekanntlich nicht so nass. Den zwischenzeitlichen Plan, in Oberhof Langlaufski zu leihen, habe ich wieder zu den Akten gelegt, denn aktuell sind nur noch gut 9 km bis zur Schmücke gespurt. Dafür lohnt sich der Aufwand nicht. Beim Losgehen ist mir ist etwas mulmig zumute, da ich nicht weiß, was mich erwartet (Stichwort „die Hölle“). Über jeden Kilometer, den ich gut voran komme, freue ich mich und bis zur Schmücke wandert sich der Weg wunderbar. Danach wird es wieder harte Arbeit. Als ich irgendwann von einem älteren Herrn in Gummistiefeln auf der Straße überholt werde, wird es mir zu blöd. Ich will vorankommen und laufe die letzten 3,5 km bis zum Bahnhof Rennsteig auch auf der Straße. Nach einem Päuschen in dem wirklich wunderschön hergerichteten alten Bahnhof geht es mit neuem Schwung weiter und ich komme gut bis Neustadt. Dort denke ich tatsächlich, ich hätte den Schnee jetzt bald hinter mir gelassen. Ein Irrtum, wie sich nach keinen 2 km herausstellt. Im dortigen Nahkauf, der wirklich gut auf Wanderer eingestellt ist, kaufe ich noch ein paar Sachen ein. In der Kaffee-Ecke treffe ich die beiden Schneeschuh-Wanderer, die heute beim Bahnhof Rennsteig abgebrochen haben und morgen mal schauen wollen, ob sie weiter wandern. Ich gehe noch ein Stück weiter, da ich zumindest eine Nacht in einer Schutzhütte übernachten will. Die Schutzhütte an der Kleinteichwiese, die auf Outdoor Wiki angepriesen wird, erscheint mir dafür geeignet, da man kurz vorher durch Neustadt und kurz hinterher durch Masserberg kommt und deshalb nicht viel Wasser mitnehmen muss. Tag 4, 04.03.2020, Kleinteichswiese – Ernstthal (~30 km) Als ich morgens aufwache liegt alles im Nebel. So bleibt es auch den ganzen Tag. In Masserberg stelle ich mit Freude fest, dass das Rennsteighaus nicht nur geöffnet, sondern sogar beheizt ist. Nach Masserberg geht es erst ganz gut weiter, dann wechsle ich immer mal wieder freiwillig vom Rennsteig auf den breiteren Forstweg. Zwischendurch lichtet sich der Nebel etwas, dann zieht wieder ein feuchter, klammer, kalter Nebel auf, bei dem es selbst beim Laufen frisch wird. Heute ist nicht der Weg das Ziel, heute ist ankommen das Ziel. Immerhin wird aber ab Neuhaus der Schnee spürbar weniger. Tag 5, 05.03.2020, Ernstthal – Grumbach (~28 km) Der Schnee nimmt weiter ab und ab Steinbach am Wald habe ich ihn endlich hinter mir gelassen. Ich laufe wie beflügelt und komme wieder in meinem normalen Tempo voran. Wie anstrengend das Gehen im Schnee ist, merkt man erst richtig, wenn man wieder festen Boden unter den Füßen hat und das Gehen auf einmal so leicht wird. Wie empfohlen folge ich dem blauen R, die schmalen Pfade gehören mit zu den schönsten Stücken des Rennsteigs (soweit ich das aufgrund des Schnees beurteilen kann). Tag 6, 06.03.2020, Grumbach – Blankenstein (~17 km) Ich laufe im Regen los und ich komme im Regen an. Die letzten 5 km verlaufen direkt neben der Straße (okay, wahrscheinlich war der Rennsteig zuerst da und dann wurde die Straße neben/auf den Rennsteig gebaut – aber das macht es auch nicht wirklich besser). Die letzten Kilometer wollen auch gelaufen sein. Schön ist aber anders. Einen strategischen Fehler mache ich dann noch: Ich entschließe mich Reiseproviant nicht im Supermarkt unten an der Selbnitz einzukaufen, sondern lieber zum Bäcker zu gehen. Zu DDR-Zeiten kann es dort auch nicht anders ausgesehen haben. Hamsterkäufe wegen Coronavirus kann ich glaube ich ausschließen. Zuerst denke ich, der Bäcker hat geschlossen. Dann entdecke ich ein Blech mit einsamen Brötchen. Die verbliebenen fünf Kuchenstücke sind schon reserviert, aber einen Kaffee bekomme ich. So finden meine letzten Vorräte doch noch Verwendung... Um 12:38 Uhr sitze ich im Zug, der mich zurück in die Zivilisation bringt. Und falls ich morgen noch die Muße habe, schreibe ich noch was zu meinen Klamotten und ein kurzes Fazit .
  5. Post Trail Depression

    PaulBuntzel und 3 andere reagierte auf derray für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    1. Treffen der Anonymen Thru-Hiker Willkommen liebe Freunde! Mein Name ist Ray und ich bin Thru-Hiker. Hallo Ray! Ich weis gar nicht wie ich anfangen soll... Komm schon Ray! Ich ähhh... Wir glauben an dich Ray! Bei mir hat alles mit einer Idee angefangen. Einer kleinen Idee, die wuchs und wuchs. Und irgendwann ist man soweit, man setzt die Idee um. Man hat sich so lange drauf vorbereitet, drauf gefreut... Und dann war ich unterwegs. Immer auf dem Trail. Einen Fuß vor den andern. Die Sonne brannte zu heiß. Der Regen nervte und der Wind raubte mir jede Energie. "Was mache ich hier nur...?" Dann kommen diese kleinen Momente: Nach tagelangen Regen verziehen sich die Wolken und die Sonne wärmt mir das Gesicht. Man erklimmt den ersten Gipfel mit unglaublicher Aussicht.... Ihr kennt das vermutlich. Ja Mann! Diese Momente werden mehr und mehr. Regen, Hitze und Wind treten mehr und mehr in den Hintergrund, sie werden egal. Und aus diesen vielen schönen Momenten bildet sich ein Gefühl. Ein Gefühl von Unabhängigkeit, ein Gefühl von Freiheit... "Das ist jetzt ein Teil meines Lebens." ... "Das ist jetzt mein Leben." So isses! Tja und irgendwann geht jede Reise zu Ende. Das wusste ich vorher und ich hab mich darauf eingestellt. 19 Monate war ich jeden fast Jeden Tag wo anders. Immer war ich gespannt was als nächstes kommt. Am Ende war ich gespannt was sich zu Hause wohl geändert hat, wie es ist wieder bei der Familie zu sein, alte Freunde wieder treffen. Und die Freude hält auch eine Weile. Mit der Reise sind auch die Ersparnisse zu Ende gegangen. Ein Job muss her. Und ich lerne eine wunderbare Frau kennen. Whooo! Yeah! Aber immer wieder kommt diese Sehnsucht durch. Eine Sehnsucht an dieses Gefühl. Dieses eine bestimmte Gefühl. Diese Sehnsucht lässt mich seit dem nicht mehr los. Kurze Touren schaffen etwas Abhilfe. Und ich habe mein Arbeitspensum reduziert auf 3 von 7 Tagen pro Woche um mehr Zeit zu haben für mich und meine Projekte. So fühle ich mich einigermaßen ausgeglichen. Aber immer wieder habe ich diese schwermütigen Gedanken und spüre das Verlangen. Und ich weis, der nächste Thru-Hike kommt! Irgendwann! Danke, dass ihr mir zugehört habt! Applaus Applaus! Danke Ray!
  6. 20 Liter sind genug & kein Schlafsack mehr...

    schwyzi und 2 andere reagierte auf cergol für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    OT: = Schachterl-Kopfweh
  7. Post Trail Depression

    ALF und 2 andere reagierte auf Shakerhikez für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Ja man mir gehts genau so. Ich hab nen pct thru hike 2019 gemacht und seit dem ist einfach nichts mehr gleich. Ich hab einfach keine Lust mehr auf mein normales Leben in meinem normalen Beruf. Mit keinen meiner Freunde kann ich so richtig drüber reden was ich erlebt hab weil sie einfach nicht wissen wie das ist einen thru hike gemacht zu haben . Ich genieße es jedes Mal wen ich mit jemandem vom Trail wieder reden kann weil man versteht sich einfach man hat das gleiche erlebt. Man ich muss unbedingt zurück auf den trail es war mein größter Fehler nicht dieses Jahr schon wieder zurück zu gehen aber nächstes Jahr auf jeden Fall.
  8. Dehydrierte Bohnen

    questor und ein anderer reagierte auf AnNo6624 für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Moin ihr lieben, da ich meine Ausrüstung in eine zweite Version bringen möchte, ist auch meine Kochausrüstung im Wandel. Ich möchte gerne auf cold soaking umsteigen. Bohnen liebe ich (vor allem Pinto Bohnen) und da JupiterHikes ja so auf die dehydrierten schwört, wollte ich die testen. Meine Eltern haben zwar einen Dörrapparat, den ich denen sicherlich bei zeiten stehlen kann ;), doch habe ich auch online mit etwas recherche "Frijol cocido deshydratado" gefunden. Der Preis ist garnicht ohne, vor allem weil man gleich 5kg bestellen muss, pro kg ist der Preis aber okay. https://www.mexgrocer.com.de/mexikanische-lebensmittel/mexikanische-bohnen/peruanische-bohnen-getrocknet-al-minuto-5-kg Ich habe den Sack nun geliefert bekommen und gebe euch gerne einen ersten Eindruck. Natürlich gebe ich ausführlichere Infos, sobald ich einmal durchgetestet habe. Bisher ist es ja nur ein unboxing.
  9. Isomatte EXPED Flex Mat Plus

    r.lochi und ein anderer reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Befestigung des Quilts auf der EXPED Flex Mat Plus Diesen Teil habe ich noch nicht umgesetzt. Aufgrund des ersten Eindrucks gibt es Pros und Cons. Hintergrund: Meine Knopflochgummi-Methode ist im Forum ja hinlänglich bekannt und hat sich bei den Luftmatratzen für mich auch sehr bewährt. Auch für die Z-Lite und eine Naturehike-Matte habe ich ja eine Adaption davon erprobt. Grundsätzlich funktioniert das auch mit den Faltmatten. Aber die dünnen Faltmatten besitzen keine brauchbare Längs- und Querstabilität. (Die Längsstabilität sorgt für die konstante Seitenspannung des befestigten Quilts und damit für den Draftschutz. Die Querstabilität stellt sicher, dass die Matte nicht rund wird sondern am Boden bleibt, so dass man sich im Quilt und nicht mit dem ganzen Setup umdreht.) Nun also die Flex Mat Plus: Beide Faktoren bei sind der viel dickeren EXPED Flex Mat Plus klar besser als bei den dünneren Matten: Die Längsstabilität ist leicht besser wegen der höheren Materialstärke. Während eine Z-Lite sich überall biegt und wellt, faltet die Flex Mat Plus nur an den Faltstellen. Die Segmente bleiben (im noch neuen Zustand) hingegen relativ steif. D. h. das Körpergewicht drückt die Segmente auf den Boden und das Segment überträgt diesen Andruck großenteils auch bis an die Falzstelle und den Rand. Dennoch ist die Längssteifigkeit begrenzt, weil es nun einmal eine Faltmatte ist. Die Querstabilität ist durch die massivere Struktur signifikant besser als bei der weichen Z-Lite und gefühlt auf ca. 70% des Niveaus einer (nicht prall aufgeblasenen) X-Lite. Ich bin daher zuversichtlich, hier eine gutes, d. h. rotationskompatibles Quilt-Setup zu finden. Der erwähnte Nachteil? Nun, ich vermute, dass die sehr hohen, wie üblich versetzt angeordneten Noppen es erschweren, einen sauberen Mattenanschluss (Draftschutz) über die ganze Länge zu erreichen. Meine Erwartung ist, dass dies mit einem fettereren 3-Jahreszeiten-Quilt (bei mir ein noch zu modifizierender Comforter L430) problemlos ist, weil die Daunen die Lücken füllen werden. Mit einem dünner bestückten Sommerquilt könnte das weniger gelingen. Im Sommer ist das aber auch ein geringeres Problem. Ich werde berichten.
  10. Isomatte EXPED Flex Mat Plus

    bieber1 und ein anderer reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    EXPED Flex Mat Plus (G. M): Liegekomfort Mein erster Liegeeindruck: Knubbelig, aber echt bequem. Nach kurzer Zeit glättet sich das Knubbelgefühl weg, weil die fetten „Eierschalen“ sich im oberen Drittel flach drücken. Anders als bei der Z-Lite, die im Liegen nahezu flach wird, bleibt aber viel mehr Höhe stehen. Das liegt vermutlich daran, dass die Schalen viel größer sind und somit schon bei einem Drittel Eindrückens eine recht große Fläche bilden. Man (bzw. Mann mit 64 kg) hat jederzeit noch Dämpfung unter den Knochen. Meine gewohnheitsmäßigen Proberotationen verliefen jedenfalls besser als erwartet: Auch in Seitenlage bin ich auf spontan zufrieden und liege gut. Ob das auf Dauer mehrerer Nächte so bleibt, ist noch offen, aber nicht unwahrscheinlich. Zweitmeinung: Die den altegedienten Wintertrefflern bekannte und sarekerprobte Stromfahrerliese war sehr angetan von dem Liegegefühl und mochte die Knubbel richtiggehend. Drittmeinung: Selbst meine wenig outdooraffine Frau ließ sich zum Probeliegen verleiten und war vom Komfort der stillen Matte positiv überrascht. Ein Bug oder ein Feature? Auf jeden Fall eine Erwähnung wert: Die Logoprägung an Kopf- und Fußende ist ein Hohlkörper. D.h. auf der Oberseite federt diese Logofläche etwas stärker ein. Dreht man die Matte aber um, dann hat man eine Grube vor sich. Das lässt zwei typische Szenarien in neuem Licht erscheinen: Man legt in wahrer UL-Manier zur Aufpolsterung des Kopfbereits das letzte verbliebene Kleidungsstück unter die Matte, einen Schuh. Oder man dreht die Matte um und legt den Klamottenbeutel o. Ä. als Kissen hinein. In beiden Fällen wird der Hohlraum das Wandern des Polsters voraussichtlich mindern oder verhindern. Ob das in der Praxis der ohnehin nicht glatten Matte einen Komfortunterschied macht? Ich werde es sicher noch herausfinden.
  11. Post Trail Depression

    Shakerhikez und ein anderer reagierte auf Matthias für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Habe vor einiger Zeit meine Erfahrungen damit in einem Blog zusammengefasst, vielleicht hilft es ja! https://photo.matthiaskodym.com/wordpress3/blog/2016/11/11/post-hikeraceadventure-depression-and-how-to-deal-with-it/
  12. Vorstellungsthread

    hhourglass und ein anderer reagierte auf jolunder für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Herzlich willkommen von einem weiteren Nordlicht
  13. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    Wander Schaf und ein anderer reagierte auf Cyco2 für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    OT: Mal was anderes: wer unterwegs seine Daten sichern möchte: es gibt eine neue SSD mit 15g https://www.notebookcheck.com/Buffalo-praesentiert-eine-winzige-15-Gramm-leichte-USB-C-SSD.456016.0.html
  14. 1 Punkt
    Ich steh´ auf Kapuzen. Am liebsten hätte ich an allen Oberteilen eine... Naja ok – T-shirt muss nicht. Aber ´nen Fleece finde ich – der ich mich eher zur Gruppe der Frostbeulen zähle - mit Kapuze deutlich angenehmer. Grade wenn`s in wärmeren Gefilden die einzige Iso-Schicht ist. Bisher war ich immer mit dem hier unterwegs: https://www.decathlon.de/p/fleecepullover-bergwandern-mh500-herren/_/R-p-302512?mc=8505186&hc=css&gclid=EAIaIQobChMI9rHprM-D6AIV1YTVCh0Q6QTfEAQYAiABEgITbPD_BwE - also ohne Kapuze. Grundsätzlich: super Ding, passt für mich perfekt in Gr. M (175 cm, 65kg), gut vom Gewicht her (ca. 200g), warm, sehr günstig. Hab´ 3 davon und trag die auch gerne im Alltag. Nur die Sache mit der Kapuze. Wie gesagt. Recherchen zu Fleece-Alternativen ergaben: zu schwer, zu teuer, Haufen überflüssiges Gedöns dran (= auch zu schwer), nicht in D erhältlich. Oder (meistens) eine Kombination aus diesen Faktoren. Nächste Idee also: selber nähen. Blieb dann aber erstmal Idee, weil: Stoff finden, Stoff kaufen, Schnittmuster finden, Schnittmuster kaufen und ausprobieren und ggf. modifizieren oder ganz selbst erstellen... ja und die Zeit und das Geld und der Schweinehund und so weiter... Also warum nicht den o.g. Fleece einfach modifizieren?!? Gesagt, getan: Aus einem zweiten solchen Fleece (gekauft in 3 xl wegen mehr Stoff und so) hab` ich mir ganz einfach eine Kapuze gezimmert und mit kleinen Modifikationen am Kragen an den Fleece angenäht. Ich bin kein Näh-Profi und was Klamotten angeht eher Pragmatiker als Ästhet und so ist das Ganze eher in quick `n dirty-Manier aber für mich höchst funktional. Vielleicht geht es ja jemand anderem hier ebenso – deswegen stell ich`s hier einfach mal vor... Ich habe nun zwei Fleece-Pullover modifiziert. Kurzfassung: - Einfach von `ner banalen Sweat-Jacke den Schnitt der Kapuze abnehmen, Teile mit Nahtzugabe ausschneiden und zusammen nähen. Kanten vorne versäubern. - Vom Pullover den Kragen abtrennen. - Kapuze annähen. - Fertig. - Nähte: Zum Zusammennähen von zwei Teilen habe ich einen Geradstich verwendet, den Überstand dann etwas gekürzt und mit Zickzack einfach umgenäht. Zum Versäubern der Kanten habe ich nur einen Zickzack-Stich verwendet. Beim ersten (türkis) wollte ich nicht am Reißverschluss rumpfuschen müssen und die Zentimeter, die er zusätzlich vorne am Hals an Höhe/ Geschlossenheit gibt, erhalten. Dafür einfach ein Stück vom Kragen stehen lassen und das wiederum nach dem Annähen der Kapuze an eben jene annähen. Somit bleibt der Reißverschluss unangetastet. Mit dem Ergebnis war ich schon ziemlich zufrieden. Gewicht des Fleece waren vor der Modifikation 205g oder 212g (hatte ihn vor ein paar Tagen gewogen, heute vor dem Beginn der Modifikation aber vergessen, das nochmal zu tun, und erinnere mich nun nicht mehr genau – uuuups - sorry). Mit der Kapuze wiegt der Fleece in Gr. M nun 236g. Dann hab` ich mich aber doch gefragt, ob`s nicht noch simpler geht und los ging`s mit Fleece Nr. 2 (schwarz). Hier habe ich nun zusätzlich zum Kragen auch den Reißverschluss entfernt. Den Schnitt habe ich einfach vernäht (Zickzack) und dann ein Stück Stoff drüber genäht. Das Schnittmuster der Kapuze wiederum hab` ich dann etwas verändert und diese im vorderen Bereich länger gezogen, sodass beim Annähen die beiden Teile sich vorne überschneiden – so entsteht auch hier ein bisschen zusätzliche Höhe vorne am Hals. Der zweite Fleece wog vor der Modifikation 197g (jep, Gewicht fällt wohl recht unterschiedlich aus – der dritte, den ich habe, wiegt unmodifiziert und in der gleichen Größe sogar nur 188g). Mit Kapuze wiegt er nun 213g. Mit dem Gewicht (es handelt sich laut Herstellerangabe bei dem Fleece-Material übrigens um einen Stoff mit 160g/qm) bin ich super zufrieden und gerade die Schlichtheit überzeugt mich. Also bisher. Auf den ersten Blick. Ein langfristiger Test unter Trail-Bedingungen steht schließlich noch aus. Falls das Ganze hier überhaupt auf Interesse stößt (möglicherweise ist meine Unzufriedenheit hinsichtlich der Fleece-Situation des Outdoor-Marktes ja eine höchst subjektive?!?) – kann ich sonst auch gerne noch detaillierter den Modifikations-Prozess beschreiben (auch bebildert, falls Interesse besteht). Edith sagt: Alle Bilder sind von mir.
  15. Post Trail Depression

    Painhunter reagierte auf Dennis für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe gerade dieses Video gefunden und konnte mich ganz gut damit identifizieren. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen hier ja sein Krankheitsbild zu erkennen. Ich frage mich, ob mir die Krankenkasse einen Thru-Hike bezahlt Ist ja quasi eine Kur. Aber mal Spaß beiseite... ich finde es wirklich erschreckend, wie genau seine Beschreibungen auch zu mir passen. Gerade das Ding mit der Eingliederung in die Gesellschaft. Die besten gesellschaftlichen Ereignisse sind für mich in der Tat die Forentreffen, bei der Arbeit oder auch im Gespräch mit engen Verwandten habe ich oft das Gefühl, dass man nicht auf einen Nenner kommt. Mit Hikern der anderen Menschen, die gerne und viel minimalistisch reisen, fühlt man sich viel eher auf einer Wellenlänge. Geht es euch auch so?
  16. 1 Punkt
    Ich hab den Weitläufer Agilist (von Anfang 2019) und bin damit super zufrieden.
  17. Taugt das als Tarp für eine Hängematte?

    Wario512 reagierte auf noodles für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hier ein paar DIY Tipps: https://www.haengemattenforum.de/thread/52492-tarp-selbernähen/?postID=58731&highlight=Tarp#post58731 https://www.haengemattenforum.de/thread/52474-welche-naht-für-den-first-des-tarps/?postID=58544&highlight=Tarp#post58544 https://www.haengemattenforum.de/thread/45392-diy-tarp-planung/?postID=45392&highlight=Tarp#post45392 https://www.haengemattenforum.de/thread/38083-mein-asym-hex-tarp/?postID=38083&highlight=Tarp#post38083 https://www.haengemattenforum.de/thread/12830-diy-tarp-konstruktionstips/?postID=12830&highlight=Tarp#post12830 https://www.haengemattenforum.de/thread/11265-diy-hex-tarp/?postID=11265&highlight=Tarp#post11265
  18. Isomatte EXPED Flex Mat Plus

    Stromfahrer reagierte auf AnnK für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Tatsächlich hatte ich mich in dieser Sekunde gefragt, wie man wohl eine solche Matte verstaut....
  19. Isomatte EXPED Flex Mat Plus

    Marko reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Packability der EXPED Flex Mat Plus Die meisten ULer, die ich kenne, schneiden von der Z-Lite zwei oder vier Segmente als Rückenpolster ab oder nutzen nur den 120er Rest als Unterlage. Ich hingegen mag die volle Länge. Warum schneide ich die Matte dann durch? Um sie besser stauen zu können. Im Rucksack ist eine Faltmatte in voller Länger zu fett, um Essen für 6 Tage in einem Bärenkanister mit reinzupacken. Oben quer auf dem Rucksack habe ich einen 53 cm breiten Querbalken hinterm Kopf. Das fette Ding im Nacken störte mich seit jeher bei Schaummatten. Und an engen Durchgängen oder im nassen Gestrüpp ist das für mich einfach nur unnötig hinderlich. Die Matte passt (bei meinem Grams-Pack von @micha90) genau in das Netzfrontfach. Aber dadurch wird der Pack auf der falschen Seite steif und kann nur zum Rücken hin ausrunden. Dort habe ich zwar eine entnehmbare Schiene nachgerüstet, aber der Pack entwickelt eben mehr Druck am Rücken und Zug an den Schultern. Ich bevorzuge daher die vierte Option: Ich teile die Matte in zwei gleiche Hälften und stecke je eine in jede Seitentasche. Der Pack ist dann 45 cm und damit bei mir etwas weniger als schulterbreit. Die Bewegungseinschränkung der Arme hält sich in Grenzen. Der Nackenbereich bleibt frei. Die große Netztasche bleibt nutzbar. Die Seitentaschen kann ich verschmerzen, denn bei mir hängen die Flaschen ja vorn an den Schultergurten. Die Packbarkeit des Packs wird deutlich verbessert, dann der ganze Rucksack steht nun voll wie leer hervorragend. Anmerkung: Auf beiden Fotos ist im Rucksack neben Softgear ein 10-Liter „Bärenkanister“ mit verpackt. Wie verbinde ich die beiden Teile wieder? Bei den bisher von mir modifizierten Matten habe ich je drei KAMsnaps auf der Kante/in den Mulden verbaut. Das hat gut funktioniert, aber bei mir keine Langzeitbelastung aushalten müssen. Generell traue ich der Lösung aber viel zu, weil speziell die Eierschalenform ja formschlüssig übereinander gelegt werden kann. Die KAMsnaps dienen also nur der Positionsfixierung und müssen dabei keine hohen Kräfte aufnehmen. Ich verweise auf auf @wilbos negative Testergebnisse. Spannend: Die tiefen/hohen Noppen der Flex Mat Plus halten schon beim bloßen Übereinanderlegen gut in Position. vermutlich reicht hier schon etwas beppiges Badsilikon aus, um genug Halt zu gewährleisten. Oder Klettpads. Mal sehen.
  20. Taugt das als Tarp für eine Hängematte?

    Mittagsfrost reagierte auf noodles für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    wenn Du sowie so nähen willst, kannst Du dir doch gleich bei ExTex das 36g/qm Silnylon holen, Aus 6 m (59 €) kannst Du Dir doch ein perfektes HM Tarp schneidern, das insgesamt nur 324 g wiegt
  21. Taugt das als Tarp für eine Hängematte?

    truxx reagierte auf Mittagsfrost für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Die Decke ist 2,10 x 1,30 m. Wie willst Du sie zusammennähen? 4,20 x 1,30? Ordentlich lang, aber sehr schmal. Oder 2,10 x 2,60? Na ja, könnte vielleicht für eine Brückenhängematte passen. Zum Vergleich: meine Hängemattentarps sind 3,35 x 2,40 bzw. 3,30 x 2,50 bzw. 3,35 x 3,05 m groß. Dann habe ich noch ein 3,00 x 2,90 m Tarp, was ich aber bei meinen gathered end Hängematten nur diagonal aufgespannt verwende, weil es mir sonst zu kurz ist.
  22. Taugt das als Tarp für eine Hängematte?

    Omorotschka reagierte auf noodles für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Von den Maßen würde das gerade passen, wenn du das ganze diagonal abspannst. Aber warum der Aufwand, 2x 35 € + Versand sind über 70 €. Dafür bekommst Du ein 3.5x3.5 DD-Tarp, das auch als A-Frame aufgespannt locker über jede Hängematte passt.
  23. Post Trail Depression

    Shakerhikez reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich frag mich mittlerweile auch fast jeden zweiten Tag, warum ich dieses Jahr nicht wieder auf dem Trail bin. So Geschichten, wie dass Stromfahrer dieses Jahr den PCT macht oder Bilder auf Reddit oder Videos auf YouTube, die immer wieder mal auftauchen, machen das nicht gerade leichter. Mittlerweile hab ich das soweit für mich klar: ich werde erstmal andere Wege wandern, aber den PCT mach ich tausendprozentig auch nochmal. @Shakerhikez kennen wir uns? Haben wir uns vielleicht getroffen?
  24. Fragen zum Verarbeiten von Silnylon

    Wanderwurst reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Die Firstnaht vom Salino wurde bei einem Prototyp diagonal ausgeschnitten und mit 2 cm Überlappung verklebt. Leider war danach die Dehnung im Material noch genauso groß wie ohne Klebenaht. VG. -wilbo-
  25. Fragen zum Verarbeiten von Silnylon

    Wanderwurst reagierte auf Andreas K. für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Einfach 10mm Grosgrain aka Ripsband in die Kappnaht mit einnähen, das fällt wirklich nicht arg ins Gewicht.
  26. 1 Punkt
    Ja mach ich ja, damit hat es dann aber im SUL- Rucki nix zu suchen. Laub in den Packsack zu stopfen ist nur dann ein Problem wenn man aus versehen ein Viech mit reinstopft was dann die halbe Nacht direkt am Ohr rumraschelt. Embrace the suck! Platpus geht, ich nehme als Kopfkissen auch recht gerne das Innenleben von einem "Wine in a Box", wie heisst das eigentlich auf deutsch? Kochen draussen gehört auch für mich zum Erlebnis dazu. Das leichteste Setup hatte ich mal mit einem ca 400 ml Plastikbehälter mit Deckel (Quarkverpackung oder ähnliches), abgeschnittenem Plastiklöffel und einer 200 ml Alukonservendose (Thunfischsalat) mit kleinem Dosenkocher. Gewogen hat das dann weit unter 100 gr. Da konnte man gerade noch so Kaffee, Porridge und Asianudeln kochen. Wahrscheinlich ist man mit einem Titantopf und einem ähnlichen Setup wie deinem heutzutage aber ähnlich leicht.
  27. Schnäppchen

    UL-MUC reagierte auf FlowerHiker für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Lite Apex 133er Quilt bei Kleinanzeigen: https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/liteway-sleeper-quilt-apex-133-l-ultraleicht-underquilt-poncho/1340000776-230-5002?utm_source=sharesheet&utm_medium=social&utm_campaign=socialbuttons&utm_content=app_android
  28. 20 Liter sind genug & kein Schlafsack mehr...

    mosven reagierte auf derray für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo Mosven! Ich muss ys76s Bedenken zustimmen. Ich trage seit 6 Jahren Barfußschuhe und fast zwei Jahre die Wildling Tanuki Yuri. Sind definitiv die bequemsten Alltagsschuhe, die ich je hatte. Zum Wandern auf unebenen Untergrund würde ich sie allerdings nicht empfehlen. Die Lücke in der Sohle ist zwar nicht so durchgehend, wie es auf den Bildern den Anschein erweckt, aber der Halt der Sohle auf dem Untergrund, gerade bei Feuchtigkeit, und auch der Halt im Schuh, bei den wenigen Schürmöglichkeiten, nur weit oben am Fuß, würden mir nicht ausreichen. Stattdessen würde ich eher das Kochequipment, Handtuch, Taschenmesser, Trekkingstöcke und Kissen komplett weglassen und Platypus durch PET und Geld- durch Ziplocbeutel ersetzen (~241g gespart). mfg der Ray
  29. 1 Punkt
    STS Reactor extreme - was kann man sich denn darunter vorstellen? Lt. Internet wiegt der 399 gr. nicht die von dir angegebenen 270 gr. Falls da noch ein Seideninlett dazu kommt und der Bivi, dann bist du wieder in Bereichen eines ultraleichten Quilts. 44 gr. Kissen- echt jetzt? Da kannst du ja besser noch ne Mütze/ Balaclava einpacken. Der Biwaksak scheint, ohne ihn jetzt persönlich in Augenschein genommen zu haben, eine Mogelpackung zu sein. Rettungsfolienmaterial das mehr als ein Paar Nächte nicht überstehen wird. Selbst der Hersteller spricht von Einmalgebrauch. (Im Prinzip ein consumable?) Handtuch ist bei Kurztouren auch eher wurscht, hast ja noch das Merinoshirt. Poncho wurde schon gesagt, ist als dezidiertes Tarp etwas knapp in der Länge.
  30. 35L Rucksack Empfehlungen (unter 500g)

    Vee reagierte auf Dingo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Geht es Dir nur um die Zahl im Kopf, oder merkst Du das Gewicht Deines Montane? Mir ist schon klar, dass die Grammfuchserei integraler Bestandteil des UL sind, aber wenn der Montane zuverlässig funktioniert, wozu Kohle und Ressourcen verschwenden. Ist doch bereits beachtlich für -10Grad/3Tage ein 9kg Totalsetup zu haben. Findet Dingo.
  31. PCT 2020

    Roiber reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Man? Sollte wollen? – Das kann ich nicht für Dich beantworten. Niemand sollte etwas wollen müssen. Ich wollte eigentlich nur ausdrücken, dass es angesichts der Reisedauer, der Kosten und der notwendigen Terminflexibilität eine starke eigene Motivation braucht, um statt des Fliegers das Schiff zu nehmen. Für mich persönlich ist es die mir angemessene Annäherungsgeschwindigkeit im Rahmen dieser fast halbjährigen Reise. Es ist neben dem Nichtreisen die CO2-neutralste Art, „rüber zu machen“. Es ist eine neue Erfahrung, die meine Neugier herausfordert. Die einfachste Antwort ist vielleicht: Weil für mich die Reise vor der Haustür beginnt. Mein Reiseziel ist nicht der Trailhead, sondern der Terminus.
  32. PCT 2020

    Roiber reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Schiffspassage in die U.S.A.: So spannend wird die eigentliche Schiffspassage gar nicht werden (keine Kreuzfahrt, kein Internet: einfach Trailspeck anfuttern, lesen und geistig arbeiten). Daher hier die Kurzzusammenfassung für alle, die 2021 anders zu, PCT & Co. in die U.S.A. reisen wollen: Anbahnung im Internet durch Vermittlungsagenturen, nicht direkt vom Reeder. Abwicklung einfach per E-Mail. Alle Vermittler bieten mehr oder weniger dieselben Containerfrachter im Liniendienst an. Typische Reise von der belgischen oder holländischen Küste (wahlweise auch südliche Länder oder Einstieg in England) an die U.S.-Ostküste (New York, Chester oder südlich). Reisedauer 11 bis 14 Tage. Kostenpunkt ca. 90 bis 100 Euro/Tag/Person (Vollverpflegung, Einzel- oder Doppelkammer, kein Hand-gegen-Koje!) zzgl. 100 bis 150 Euro irgendwie verklausulierter Vermittlungsprovision und einer Versicherung für den Fall, dass das Schiff wegen dem Reisenden die Route ändern muss. Einige Vermittler weisen außerdem CO2-Kompensation aus. Insgesamt rund 1500 bis 1700 Euro. Dazu kommen bei Abfahrt und Ankunft Übernachtungskosten, Taxikosten für Hafentransfer, Einschiffungsagenten und die Zugreise zum Einschiffungshafen und in meinem Fall die drei- bis viertägige Zugreise von Chester (Ostküste) nach Seattle (Westküste). Also saloppe 2000 Euro für eine Richtung. Das muss man wirklich wollen und dazu, so geht es mir, die Überfahrt wirklich als integralen Teil der persönlichen Reise betrachten. Ich habe reichlich Zeitpuffer eingeplant (man muss beim Schiffstransfer zeitlich flexibel sein) und wenn alles glattgeht, mache ich vielleicht ein paar Tage Stop-over im Yellowstone NP oder sonstwo in der Mitte. Sollte das Thema mehr Interesse finden, dann lagere ich das gerne in einen eigenen Faden aus.
  33. 1 Punkt
    ...wenn Du beim Klamotten shoppen grundsätzlich zuerst probierst, ob S passen würde und dich erst dann weiter nach oben arbeitest.
  34. Soooo.. hier die ausführliche Beschreibung der einzelnen Arbeitsschritte für die Version mit Reißverschluss (türkis): 1) Zuerst hab ich von `ner ollen Sweatjacke, deren Kapuze mir gut passt, den Schnitt abgenommen. Dann hab ich die Kapuze zuerst einmal aus Stoffresten probeweise zugeschnitten, grob zusammengenäht und an den Fleece geheftet, um zu überprüfen, ob der Schnitt so passt oder ob Veränderungen notwendig sind (-> bei mir: leichte Verlängerung nach unten hin). 2) Im zweiten Schritt den Stoff rechts auf rechts legen und mit ca. 1 – 1,5 cm Nahtzugabe die Kapuze doppelt zuschneiden (ich hab hierfür den Pulli, aus dem ich die Kapuze geschneidert hab, an den Seiten aufgeschnitten und aus der Vorderseite (Gr. 3XL) die Kapuze zuschneiden können. Damit ist noch genügend Stoff für weitere kleine Vorhaben übrig (z.B. Mütze, Fleece-Buff o.ä.). 3) Nun die beiden Kapuzenteile zusammenheften und die rückseitige Naht mit Geradstich zusammennähen. 4) Den Überstand der Nahtzugabe ggf. etwas kürzen (ich hab ihn auf ca. 0,5 cm zurückgeschnitten). Ist nicht zwangsläufig notwendig, aber erstens: wat wech is`, wiegt auch nix und zweitens: wenn der Überstand zu groß ist, wird der nächste Schritt mit dem Umklappen und feststeppen ggf. etwas wurschtelig. (Ist hier an der Stelle nicht ganz so relevant – bei weniger dehnbaren Materialien spielt das ggf. eine größere Rolle). 5) Jetzt Kapuze „auffalten“ und die Überstände jeweils zu den Seiten hin mit Zickzack versäubern. 6) Nun geht`s an den Pullover-Teil: Den Kragen vom Rumpfteil abtrennen – der Kragen ist innen gefüttert mit irgendnem dünnen Kunstfaser-Stöffchen (ebenfalls abtrennen). Dabei beachten: nicht vom Reißverschluss ablösen. 7) Den abgetrennten Kragen bis auf ca. 5-6 cm (hängt davon ab, wieviel bis zur Kapuze damit „überbrückt“ werden muss) abschneiden/ entfernen. (Siehe Bild zu Punkt 8)) 8) Dann die Kapuze rechts auf rechts – ausgehend von der Mitte der Kapuze und der hinteren Mitte des Pullovers, die aufeinander gesteckt werden - am Pullover feststecken. 9) Das Ganze mit Geradstich zusammennähen. 10) Nahtzugabe wieder etwas zurückschneiden und/ oder die Nahtzugabe ca. alle 5 cm (pi mal Daumen) VORSICHTIG etwas einschneiden (nicht die Naht wieder durchschneiden!). Wie gesagt - das Fleece ist leicht dehnbar und verzeiht insofern recht viel, was das Zusammennähen von Teilen leicht unterschiedlicher Länge angeht. 11) Die übrige Nahtzugabe komplett nach unten (zum Rumpfteil hin) mit Zickzack versäubern. 12) Nun probehalber die Reste des Kragens (Außenseite aus Fleece) an der Kapuze feststecken und zzgl. Nahtzugabe überflüssigen Stoff abschneiden (siehe hier entlang der grün eingezeichneten Striche). Die Innenseite des Kragenrests (dünner Kufa-Stoff) noch lassen wie gehabt. 13) Nahzugabe nach innen umklappen und die Außenseite des Kragenrests mit Geradstich feststeppen. 14) Das dünne Kufa-Stöffchen der Innenseite ebenfalls passend zurückschneiden und die Nahtzugabe nach innen feststecken. Dann mit Zickzackstich festnähen. 15) Feddisch: Anzieh´n und losgeh´n. Bilder alle von mir.
  35. Welche Nähmaschine?

    truxx reagierte auf yoggoyo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ein Feature, das man gar nicht genug hervorheben kann, ist die wählbare Nadelposition, also wo die Nadel nach dem Nähende stehen bleibt. Meine neue kann das, die alte Pfaff leider nicht. Ist nur ne Kleinigkeit, wäre für mich aber bei einer neuen Maschine ein Muss.
  36. 1 Punkt
    Kann zu beiden Rucksäcken ehrlicherweise nichts sagen, aber hatte durchaus auch auf die Weitläufer Werke ein Auge geworfen. Geblieben bin ich dann aber doch wieder bei Gossamer Gear, denn auch da gibts mit der Vagabond Reihe ein paar spannende neue Packs! U.a. der Vagabond Packable - gewogene 316g und ein nahezu unschlagbarer Preis. Hauptvolumen "nur" 23l, aber mit den großzügigen elastischen Taschen genügt mir der selbst für eine Mehrtagestour. Ggf. könnte man durch Raustrennen des "Laptopfachs" sogar noch ein paar Gramm sparen... Hüftgurt kann man alternativ noch ergänzen: GG FastBelt. M.M.n. aber definitiv nicht nötig.
  37. Zelt für 2 Personen+Hund

    Vee reagierte auf nats für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe das kleinere für eine Person plus Labbi-Mix (23 kg), dafür grad recht – das größere sollte für Eure Bedürfnisse gut passen. Bis auf den zweiten Eingang ist wirklich alles erfüllt. Zudem ist der Kundenservice von Luxe Deutschland (sprich: @FlorianHomeier) wirklich vorbildlich.
  38. Zelt für 2 Personen+Hund

    Vee reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Moin! Dann gäbe es noch die etwas schwerere Alternative von Luxe. https://luxeoutdoor.de/de/Hexpeak-f6a.html Hier wurde einiges darüber geschrieben. https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/97225-Testbericht-SilHexpeak-F6a-2016-(LuxeOutdoor)?p=1573665&viewfull=1#post1573665 VG. -wilbo-
  39. Vorstellungsthread

    Wander Schaf reagierte auf Ollympus für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Servus, bin der Neue Olly ist mein Vorname, bin 46 Jahre alt, und komme aus Nordbaden. Ich wandere schon seit frühester Kindheit, hab allerdings ne längere Pause hinter mir. Seit letztem Jahr wieder durchgestartet, Dank neuer Lebenspartnerin. Zusammen trifft man uns zu Fuss oder auf dem Rad an. Meistens allerdings zu Fuss, da wir eine 3-jährige Hündin haben. Dieses Jahr soll die erste längere zusammenhängende Tour sein. Ziel/Weg noch völlig offen. Auf der Suche nach der passsenden Ausrüstung bin ich hier gelandet...
  40. Fragen zum Verarbeiten von Silnylon

    yoggoyo reagierte auf Christian Wagner für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Danke für den Tip, aber so ein Teil einfach kaufen? Ich weis ja nicht. Das macht ja keinen Spass. Wenn ich mal genau überlege, dann habe ich noch nie ein Zelt gekauft. Warum also jetzt damit anfangen? LG, Christian
  41. TrampLite-Klon in Sinylon und Cuben

    dermuthige reagierte auf ULgeher für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Für meine letzte Tour in der Sierra habe ich mir einen Klon des TrampLite-Shelters angefertigt. Dieses Design hat mich schon lange fasziniert und ich wollte es mal ausprobieren. Verwendet habe ich dafür das AliExpress-Silnylon und aus der gleichen Quelle (fast) weisses Innenzelt-Ripstop, welches ich auch noch vorrätig hatte. Die Masse habe ich ungefähr aus Angaben auf Colin's Webseite übernommen, und dann die Grösse der Panele ausgerechnet. Cat cuts habe ich auf allen Nähten zur Spitze hin, nicht aber dem Boden entlang. Das Innenzelt hat gar keine Cat cuts. Mit der Wahl des Bodenmaterials habe ich mich schwergetan. Einerseits liebe ich das Extex-Zeltbodenmaterial, da es so robust ist. Am Ende habe ich aber in den sauren (Preis-)Apfel gebissen und 34g/m2 DCF verwendet. Die Verarbeitung mit der Nähmaschine fand ich recht mühsam, es hat sich auf der Tour aber gut bewährt und blieb auch im Gewitter dicht (Wasser von unten!) und ist vor allem nicht rutschig. Auf die Abspannpunkte habe ich mit Elastosil Verstärkungspatches aus einem stärkeren Extex Silnylon geklebt und dem Rand entlang festgenäht. Die Spitze ist innen mit DxG ausgekleidet. Irgendwann mal habe ich 660g gewogen, nach dem Abdichten mit Silikon und mit allen Verstärkungen, Abspannleinen, Toggles und was da noch alles dazu kam waren es dann aber plötzlich exorbitante 800g. Superpraktisch fand ich, dass das Innenzelt mit elastischen Kordeln an das Aussenzelt gehängt ist. So kann das Zelt einfach als Ganzes zusammengerollt und ebenso schnell wieder aufgebaut werden. Aber genug der Worte! Hier das Zelt im Einsatz in der Sierra: und von vorne... gut gefallen hat mir die erhöhte Frontspitze. Neben der besseren Lüftung konnte ich so auch immer gut rausschauen um zu sehen, ob gerade ein Bär im Anmarsch war... ...und von der Seite: Blick ins Innenzelt: Das Innenzelt ist auf ca 30cm Höhe mit Kordeln am Aussenzelt befestigt, so dass es nicht durchhängt. Ausserdem sind in den drei hinteren Nähten zur Spitze rauf noch elastische Kordeln als "Spanner" drin. Im Original liegen diese unten, mir schien es aber praktischer, diese oben zu positionieren, da ich daran meine Brille oder sonst was hängen konnte: Da die Frage zur Anfertigung der Spitze immer wieder auftaucht: Zuerst habe ich die hinteren vier Panele verbunden, und die Front, bestehend aus zwei Panelen, separat angefertigt. Beide habe ich separat mit einem Stück DxG an der Spitze verstärkt (das DxG und die Pyramidenteile liegen dabei immer noch komplett plan). Erst dann habe ich beide Teile mit einer Kappnaht, beginnend bei einer der Ecken, dann über die Spitze drüber, und dann runter zur anderen Ecke verbunden. Die Spitze habe ich etwas abgerundet, was mir für die Aufnahme des Trekkingstocks von Vorteil schien. Spitze von innen: Die Front wollte ich aus lediglich zwei Teilen zusammensetzen. Die beiden Dreiecke habe ich deshalb nur oberhalb des Reissverschlusses mit einer Kappnaht verbunden. Danach habe ich den Reissverschluss (verlängert um ein Stück DxG, im Bild knapp sichtbar) in die Öffnung eingesetzt. Beim oberen Ende musste ich dann die Silnylon-Kanten "von oben" umlegen und ebenfalls "von oben" festnähen, da ich den RV natürlich nicht mehr wenden konnte wie entlang der beiden Schienen. Ist nicht ganz perfekt aber funktioniert. Alles in allem hat sich das Zelt sehr gut bewährt. Die Kopf- und Fussfreiheit ist aber grenzwertig, besonders wenn das Zelt nass wird und etwas durchhängt. Wenn ich das Zelt nochmals anfertigen würde, würde ich hinten (fast) keinen Cat cut mehr vorsehen. Durch die Dehnung des doch recht elastischen Silnylons würde das Zelt wohl auch so recht gut stehen. Allenfalls würde ich auch einen Versuch mit Chikara oder Silpoly wagen (wobei mit dem Silpoly dann das Gewicht wieder raufgehen würde, da ich wohl einen mit höherem Flächengewicht wählen würde). Nachtrag zur Herstellung des Innenzelts: Das war recht einfach. Ich habe den Cubenboden einschliesslich der Ränder ausgeschnitten, und an diesen dann die vorbereiteten Seitenteile mit einer Kappnaht angenäht (vorne mit RV dazwischen). Für die Cuben-Wanne habe ich dann die Ecken eingefaltet, geklebt und abgenäht (mit dem Ripsband für die Befestigungshaken dazwischen). Dann habe ich die Kanten zur Spitze hin mit französischen Nähten verbunden und dabei die Bänder für die Befestigungshaken eingelegt (ein simples Band für die aufgerollte Türe, und ein Ripsband mit Haken bzw. Toggle für die anderen Punkte). Diese Nähte habe ich dann auf der Innenseite zur Seite geklappt und der Kante entlang festgenäht (das sieht dann ein wenig wie eine Kappnaht aus). Dabei habe ich die Ripsbandstücke für die "Spanner" (siehe oben) unter diese umgeklappte Naht gelegt und hintenher den Kordel durchgezogen. Die Spitze sieht nach diesem Schritt wegen der vielen Nähte etwas unordentlich aus. Diese habe ich dann quer abgeschnitten, 2x umgelegt, und daran das Band mit dem Haken zur Befestigung an der Spitze angenäht. Dieses Band ist dann mit dem Front-RV-Abschluss (ebenfalls ein Ripsband) verbunden und nimmt den vertikalen Zug gut auf falls man mal gegen die vordere Kante rollt. Cuben-Ecke mit Befestigung via elastischer Kordel: Knebel für Befestigung auf 30cm Höhe, in franz. Naht eingelegt: Spitze des Innenzeltes, oben umgelegt:
  42. Schlösser haben i.d.R. den Nachteil, das man sie als solche erkennt und als Dieb sich vor dem Zugriff nen Plan machen kann wie das Teil zu knacken geht, schnell und unauffällig. Für den Supermarktbesuch ist fast besser sich irgendeine originelle Wegfahrsperre zu überlegen, die nicht ohne Weiteres zu erkennen ist; wenn der 1.Versuch dann unerwartet scheitert und der Dieb den Grund des Scheiterns erst suchen muss, wird er wahrscheinlich schon das Weite suchen, weil alles viel zu lange dauert. Beispiele: Bremsen blockieren, transparente Mehrwegkabelbinder sind vielfältig einsetzbar und unauffällig, u.ä....
  43. In den kleinsten Nestchen passiert meist auch beim Ladenbesuch nichts.
  44. Oder halt eben garkeines, das wollte ich damit eigentlich sagen: je nach Tour lass ich das einfach zuhause. Wenn ich weiss: kaum Zivilisation, kein Resupply und vielleicht höchstens mal irgendwo n Kaffee, dann ist ein Schloss totes Gewicht, und je nach Schloss fast locker mehr als ein Kilo. Immer UL denken: brauch ich das wirklich? Nein? Raus damit.
  45. Mittlerweile gibt es vom Tex-Lock eine Version 2.0, die wohl sicherer sein soll. Knackbar sind eh alle Schlösser, immer nur eine Frage der Zeit. Und bei den Touren die ich bisher gemacht habe ist die längste Zeit, die das Fahrrad unbeaufsichtigt ist der Einkauf im Supermarkt oder Bäcker unterwegs—da tut es meist ein nettes Gespräch und jemand passt auf, oder ich bin eh nicht alleine auf Tour.
  46. Ich weiß nicht, ob ich hier etwas gegen den Strom argumentiere. Aber ich verwende beim Reiserad fast gar kein Schloss. Meine Erfahrung ist, dass bisher mein nicht abgesperrtes Rad mit dem Gepäck immer da stand, wo ich es habe stehen lassen. Vielleicht etwas naiv, aber ich gehe davon aus, dass die "bösen Buben" keine Reiseradfahrer sind und mit dem Teil gar nicht so einfach oder schnell weg kommen. Das fällt auch nicht unbedingt in ihr Beuteschema (wie gesagt, vielleicht bin ich da etwas zu naiv). Wenn ich aber ein Schloss verwende (z.B. in Städten vor großen Supermärkten), dann verwende ich ein etwa 3 mm dickes Drahtgeflecht das mit Gummi ummandelt ist und verschließe es mit einem einfachen kleinen Vorhängeschloss. Das hat seit meiner ersten Tour 1990 seinen optischen Dienst getan. Das was wirklich wertvoll ist lass ich eh Daheim oder besitz es erst gar nicht. Als Geldersatz verwende ich die Plastikkarte. Mit der kann man in Frankreich im Supermarkt-Bistro sogar den Kaffee für 1,20€ ohne Stirnrunzeln zahlen.
  47. 1 Punkt
    Mein iPhone SE hat m. W. 1624 mAh. Mit dem Panel in 90°-Ausrichtung zur vollen Mittagssonne jetzt im sonnigen Mai sind 50% in zwei Stunden absolut realistisch. In der High Sierra hatte ich mit Lösung 1 in 60 bis 75 Minuten stets 40%+ meines iPhone 4S (1430 mAh). Und das war kein aktuelles monokristalines Panel. Die jüngeren Lösungen leisten mehr. Das kannst du leicht selbst verproben: Messen: 5 Watt peak (korrekt: „5 Wp“ = maximale Panelleistung = unter optimalen, nie erreichten Bedingungen) sind 5 V/1A. Nimm ein solches Standardnetzteil und miss, wie lange 50% bei deinem Handy dauern. Rechne beim Solarpanel wegen der nie optimalen Bedingen mit der doppelten Zeit, dann bist du auf der sicheren Seite. Rechnen (Beispiel iPhone SE): 1,624 Ah Kapazität × 3,7 V × 50% Wunschladung = 3 Wh. In der Theorie würde das Panel das in 36 Minuten (60 Minuten = 5 Wh) schaffen. In der Praxis (Sonnenstand, Ausrichtung, Wandlerverluste) eben in 80 bis 120 Minuten. Merke: Zu akurat rechnen lohnt sich nicht. Die Sonne ist eh jeden Tag woanders. ACHTUNG: Die Meinungen und Erfahrungen über das direkte Laden des Handys an einem Solarpanel gehen auseinander und hängen von mehreren elektronischen Komponenten ab. Ich habe meine teuren Apfelteile ohne Bedenken und ohne Schaden an den beiden genannten China-Panels (SunPower-Module) vielfach geladen. Was für irgendein anderes Gerät gilt, funktioniert oder schadet, weiß ich nicht. Euer Spaß, euer Risiko.
  48. 1 Punkt
    Lösung 3: Bloß nicht falten oder rollen – SunnyBag PowerTAB (318 g, 5+ Watt, 5200 mAh) Kompakter, robuster, etwas mehr Energiereserve. Ich verkaufte Lösung 1 und 2 und beschaffte mir ein SunnyBag PowerTAB der ersten Generation. Dabei handelt es sich um ein hochwertiges, stabil verbautes, monokristallines 5-Watt-Solarpanel (>20%) in ca. A5-Größe mit integrierter 5200er PowerBank (gemessene 17,45 Watt Entnahme) mit einem gedichteten USB-Anschluss. Ich bohrte Löcher in die drei nicht gelochten Ecken und schuf mir so eine flexible Befestigungslösung für den Rucksack, mit der das Gesamtgewicht auf 318 g stieg. ** Erkenntnisse aus dieser Phase: Ein Netzteil wurde komplett überflüssig. Ich war immer komplett versorgt und konnte mein iPhone nach Lust und Laune benutzen, mit navigieren, Videos drehen, bei Bedarf UMTS-Datenempfang in Bergtälern benutzen und notfalls anderthalb Akkuladungen am Tag verheizen. Es war immer genug. Bei sparsamen Umgang mit dem Smartphone war auch Ende März ausreichend Energie zu gewinnen, um Abends immer eine mehr oder weniger volle PowerBank zur Verfügung zu haben, um gelassen Videos zu schneiden oder Datenverkehr zu nutzen. Die totale sommerliche Unabhängigkeit von Steckdosen hatte mich fest im Bann. Ich hörte wirklich auf, meinen Smartphone-Einsatz unter Energiesparaspekten zu entscheiden. Während ich auf Berghütten gelegentlich die leisen Flüche derer hörte, die keine freie Steckdose für ihr Handy fanden oder morgens entnervt feststellten, dass nachts der Strom abgeschaltet und das Handy mithin nicht geladen worden war, hatte ich keinerlei Stromstress oder Grund, das Smartphone besonders sparsam unterwegs zu sein. Meine Photos hatten stets brauchbare GeoTags, meine Karte war immer gut positioniert. Selbst im hohen Norden (Sarek) war die Energiegewinnung bei gutem Wetter ausreichend, wenn ich die sonst UL-üblichen Energiesparregeln beachtete, also Flugmodus, Batteriesparmodus, nur fallweises GPS etc. Die kompakte Bauform machte es leicht, dass Panel tagsüber oben auf dem Rucksack zu befestigen, am Morgen oder Abend auf der Seite des Packs oder vor der Brust. (Was meist nicht notwendig war, weil der Akku bei gutem Wetter jeden Tag bereits am späten Mittag wieder voll war.). Kompakt und stabil sollte die Lösung also bleiben. Tagsüber stundenlang solar ernten, nachts bei Nichtgebrauch das Smartphone laden. Das ergab Sinn. Als sehr praktisch erwies sich die integrierte LED-Beleuchtung. Mein Inner hat weißes Mesh. Ich hänge die Powerbank mit dem Haken auf der Rückseite oben in die Spitze des Mids und das weiße Mesh erzeugt eine wunderbar diffuse, blendfreie Ausleuchtung im Zelt. Ich war (und bin) sehr zufrieden mit dem PowerTAB. Gerade im Frühjahr und Herbst stimmt die Mischung für mich trotz des hohen Gewichts. (Auf der Herstellerwebsite kann man übrigens aktuell 20% auf die Erstbestellung erhalten mit Code SAVE20. Aber Achtung: Die aktuelle 6000er-Variante ist schwerer.) Aber: Eine Anker 10.000er PowerBank (~180 g) und ein brauchbares 2A-Netzteil (70 g) wären ¼ leichter. Das nagte an mir. Wenn man auf einem Trail alle 6 bis 8 Tage in ein Hostel geht, wäre das auch für einen Intensivnutzer wie mich allemal genug und dann doch leichter. Nachtrag: Das direkte UL-Pendant zum PowerTAB entstand mit Lösung 6. Lösungen 4 und 5 sind für kleineren Energiebedarf bzw. über kürzere Distanzen geeignet.
  49. Post Trail Depression

    Brilo reagierte auf Snapper für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Also ich habe mittlerweile 2 thruhikes hinter mir und musste mich auch mit dem Post Trail Blues auseinandersetzen, Ich kann viele Dinge nachvollziehen, die der werte Herr in dem Video beschreibt, aber man merkt schon, dass er das Thema immer noch am verdauen ist. Ich habe zum Beispiel weniger Probleme mit anderen Menschen zu kommunizieren, ich dränge aber in Gesprächen mit nicht wanderafinen Menschen auch nicht das Thema Thruhike auf, oder versuche andere Leute zu überzeugen, dass thruhken das einzig Wahre wäre etc. In meinem speziellen Fall, hatte ich immer das Sicherheitsnetz für danach geplant und habe nach den hikes meist schon eine Woche später wierder gearbeitet. Dadurch kam halt wenig langeweile auf. Jedoch hat sich mein Weltbild und durchaus auch alteingesessene Characterzüge verändert. Somit ist man meiner Meinung nach, nach solch einem Erlebnis nicht mehr die selbe Person. Ich kann das auch nochmal differenzieren, da ich nach dem Studium eine Weltreise gemacht hatte, aber ein Thruhike hat aus meiner Sicht noch prägendere Züge. Denn man trifft extrem viele gleichgesinnte Menschen, mit denen man ohne ein Wort wechseln zu müssen entspannt ein Bier beim Sonnenuntergang trinken kann. Dadurch ergab sich in meinem Fall ein Lebensgefühl, was "zurück" in der Zivilisation schwer erreichbar ist. Denn im sozialen Umfeld hat man einfach wesentlich mehr Verplichtungen. Damit meine ich nicht nur Arbeit, sondern auch Haus/Wohnung, Familie etc. sowie ein meist komplett durch terminierte Woche. Ich habe mich aber immer wieder integriert und kann auch ohne lange nachzudenken Dinge finden, die im Leben des Durchschnittsbürgers durchaus genießen kann (wie frische Lebensmittel und eine warme Dusche). Somit würde ich nicht behaupten, dass ich ausserhalb des Trails unglücklich mit meinem Leben bin. Auf der anderen Seite weiss ich, dass ich mein Leben lang die Sehnsucht nach einem weiteren Thruhike haben werde, der nicht durch eine 3 Wochen Wanderung ersetzt werden kann (hab ich schon probiert :D). Somit bin ich schon am planen meines nächsten Thruhikes...
  50. Post Trail Depression

    Roiber reagierte auf milkmonsta für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich bin zwar weder GT, noch derray, aber ich habe auch schon einen Thru-Hike "hinter mir". Ironischerweise den AT. Ich kann das Video durchaus nachvollziehen. Sehr gut sogar. Und auch die Ausführungen von derray, dem ich gar nichts besseres hinzufügen kann (insb. der letzte Absatz spiegelt es perfekt wieder). Klar gibt es bei "Krankheiten" immer auch unterschiedliche Ausprägungen und Stärken. Und manche sind eben "anfälliger" für so was, als andere. Bei mir war die Rückkehr in die Zivilisation auch kein großes Problem, aber da kenne ich auch andere Fälle. Trotzdem sehne ich mich so manches Mal nach dem Trail. Und ich bin mir sehr bewusst, dass das jetzt hochnäsig klingt, es ist aber wirklich nicht so gemeint: Es gibt manchmal einfach Dinge, die kann man von außen einfach nicht vollständig beurteilen. Oder kann sich irgendwer von uns WIRKLICH vorstellen, wie sich Juri Gagarin oder Neil Amstrong gefühlt haben? Ich bin glaube sogar, noch nicht mal Michael Collins verstand so richtig, wie sich Neil Amstrong gefühlt hat. Und keiner von allen Menschen war näher dran als er (außer natürlich Buzz Aldrin). Oder etwas "wandernäher" ausgedrückt: Wer immer nur im Harz war, wird den sicher auch als Gebirge bezeichnen, was er technisch gesehen ja auch ist. Kommt diese Person dann mal in die Alpen, wird es ihr vermutlich auch schwerfallen, den Harz anschließend immer noch als Gebirge zu bezeichnen. Und wenn diese Person dann auf jemanden trifft, der nur den Harz, nicht aber die Alpen kennt, wie soll der Alpenkenner dem Harzkenner die Perspektivunterschiede sinnvoll erklären? Und klar kann der Alpenkenner auch befriedigende Touren im Harz unternehmen, aber vermutlich schlummert insgeheim tief unten da immer der Wunsch, auch endlich mal wieder in die Alpen zu fahren. Ich hoffe, das ergibt irgendwie Sinn. So ähnlich wie in dem Beispiel geht es mir mit Tagestouren. Die machen Spaß, aber es ist irgendwie nicht das gleiche (Rucksackbeispiel aus dem Video). Ansonsten bleibt es übrigens natürlich jedem selbst überlassen, einen "Thru-Hike" zu definieren. Für manche ist das vielleicht auch schon Strecke von zwei Wochen. War es für mich auch, aber fünf Monate verschieben dann doch die Perspektive. Jetzt würde ich mich schwer tun, z.B. eine Wanderung des kompletten GR20 als Thru-Hike zu beschreiben, obwohl da technisch gesehen eigentlich nichts dagegen spricht. Aber mit dem Begriff verknüpfe ich jetzt eben andere Emotionen, Gedanken und Erlebnisse.
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