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Ultraleicht Trekking

Optimismus in Zeiten von Corona ?


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Ich sehe nun auch nichts esoterisches an @zopiclon s Ausssgen. Das sind alles Bereiche aus der Psychotherapie und Medizin.  Licht, Schlafhygiene und Ressourcen sind nunmal wichtig.  Wir sind nunmal reizaffin, vitamin- und hormonabhängig ;)

Abgrenzung zum Berufsalltag ist trainierbar und mag für dich noch unrealistisch erscheinen.  Glaubenssätze wie geht nicht, kann ich nicht, unrealistisch und überall ein großes Aber zu sehen,  erschweren das natürlich.  Lässt sich aber erlernen.  Wichtig ist, dass man es will und erkennt,  dass man  mit seinem Verhalten etwas für sich verändern kann. 

Radikale Akzeptanz ist ein Stichwort:  "So ist es es jetzt nunmal"  Was kann ich verändern,  dass es mir damit besser geht.

Ich kenne das und es begegnet mir oft: "alles ist so schwer- bleib mir weg mit solch einfachen Lösungen, alles Esoterik. So schwer wie mir alles fällt, muss schon die Spezial Hardcore Alientechnologie her.  Das andere mag vielleicht bei anderen funktionieren,  aber bei mir nicht, denn ich habe es besonders schwer." Überspitzt ;)

Es hilft manchmal schon etwas an der Formulierung seiner Glaubenssätze zu ändern: von kann ich nicht zu kann ich noch nicht.  Von unrealistisch zu anspruchsvoll. Die erste Hürde direkt am Startblock, hält immer auf ;)

Halte Dir vor Augen, was du hast, wie schön es ist, was Du hast und dass Du es hast. Die Vorstellung was alles nicht geht und fehlt, frustriert doch noch mehr...

Finde etwas, woraus Du Ressourcen schöpfen kannst.  Was macht Dir Spaß?  Wandern ist doch was. Mach es einfach, anstatt groß zu überlegen,  dass einem ja eher diese und jene Gebiete besser gefallen "aber auch das ist so schwer, dort ist auch alles zu und ist nicht Pct, zu dichte Bevölkerung..." einfach machen.  Besser als nichts zu unternehmen ;) (und auch in Deutschland gibt es schöne Gebiete,  da sieht man kaum urbanes - gerade zu Fuß).

Oder Entspannungsverfahren. Bei vielen hilft es ihre Ressourcen zu tunen.  Es gibt so viele Möglichkeiten. 

Probieren statt quittieren.

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Mich macht dieser Absatz sehr nachdenklich. Wenn man bedenkt, was für einen CO2-Ausstoß eine Flugreise in die USA bedeutet und wieviel eigentlich jede*r Erdenbürger*in an Ressourcen verbrauchen dürfte

Meine Planung ist nun komplett. Ich starte am 1. April von München aus an das Nordkap. Die Zeit in Deutschland wird hart. Ich gehe nicht davon aus dass ich im April irgendwo duschen bzw. in ein Hotel

wären Flugreisen nie mehr möglich wäre das vielleicht schade - aber für Horror halte ich das nicht. Ich kann mich freuen daß ich relativ gesund bin, daß ich hier lebe und nicht irgendwo wo die Si

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vor 18 Stunden schrieb schrenz:

Du kennst die Steigerung "Lüge - Meineid - Statistik"? :mrgreen: 

Ich liebe die Alpen ebenfalls, aber die einsamen Ecken sind nach meiner Erfahrung rarer als in den meisten Mittelgebirgen, an vielen Ecken wird mir dort der touristische Overkill einfach zuviel (und ja, der Widerspruch dass man ja selbst Tourist ist, ist mir bewusst). 

Da hast du wohl recht. Die Frage ist dabei ja auch, wie viele Touristen kommen pro Einwohner? Und da kann in manchen Regionen die Zahl der Menschen/Fläche deutlich höher (vielleicht ein Vielfaches?) als die Zahl der Einwohner/Fläche betragen...

 

Und noch zum Thema: ich denke, das wird schon alles wieder irgendwann möglich sein. In Europa war dieses Jahr im Sommer doch recht viel möglich. Und das wird bestimmt noch besser. Und ich denke auch, dass ich in den nächsten Jahren auch mal wieder meine Schwester sehen darf, die in Neuseeland lebt. Da habe ich sehr viel Vertrauen, dass das schon alles seinen Gang gehen wird.

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vor 19 Stunden schrieb Wander Schaf:

Finde etwas, woraus Du Ressourcen schöpfen kannst.  Was macht Dir Spaß?  Wandern ist doch was. Mach es einfach, anstatt groß zu überlegen,  dass einem ja eher diese und jene Gebiete besser gefallen "aber auch das ist so schwer, dort ist auch alles zu und ist nicht Pct, zu dichte Bevölkerung..." einfach machen.  Besser als nichts zu unternehmen ;) (und auch in Deutschland gibt es schöne Gebiete,  da sieht man kaum urbanes - gerade zu Fuß).

Aus dem "hier und jetzt" lässt sich viel Positives entwickeln.

Wir haben die meisten kleinen Reisen während unserer Zeit in Berlin gemacht. Nachdem ich bemerkt hatte, wie viele Gewässer es rund um die Hauptstadt gibt, haben wir uns zwei kleine Faltboote gekauft und waren hauptsächlich auf dem Wasser unterwegs. Immer schön a-zyklisch zu Ferien und Feiertagen, konnten wir fast überall frei zelten. Besonders schön war es außerhalb der Saison, wo wir praktisch vollkommen alleine unterwegs waren.
In den 12 Jahren, die wir in Berlin lebten, haben wir im Vergleich zu heute, enorm viel Zeit draußen verbracht.

Zitat

Ich finde, dass die pandemie jetzt nur zeigt, dass sich noch viel mehr ändern muss. lese gerade mike davis, monsters. wers unpolitischer möchte: gibt ja auch reichlich wissenschaftliche berichte in ähnliche richtungen.

OT: Ich befürchte, dass meine Urlaubspläne das kleinste Problem sein wird, über das ich mir in den nächsten Jahren Sorgen machen müsste. Die Pandemie wird vorbeigehen aber "unsere" fiskalpolitischen Entscheidungen der letzten Jahrzehnte, sowie die monetären Theorien mit denen wir schon lange, so "gut" leben, werden ihre Auswirkungen auch auf unser Leben haben ...

VG. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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Am 22.11.2020 um 18:16 schrieb Mia im Zelt:

[...] Da war ich noch nie, weil es für mich recht weit weg ist. Österreich und Südtirol ( :wub:) sind näher...[...]

Aufgrund dieses Satzes verorte ich dich mal in Bayern, da vielleicht ein kleiner Tipp für wirklich einsame Wanderungen: Das tschechische Grenzgebiet zu Deutschland dürfte für mitteleuropäische Verhältnisse an Besiedlungsdichte kaum noch zu unterbieten sein. Aufgrund der tragischen deutsch-tschechischen Geschichte ein kilometerbreiter Streifen in welchem so gut wie niemand wohnt, einige der Verbindungswege zwischen böhmischen und bayrischem Goldsteig laufen dort entlang. 

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Mod-Team hat diesen Beitrag moderiert:

Eine kleine Erinnerung an Punkt 5 in der Nettikette :

"Das Forum ist weltoffen und unabhängig in konfessionellen, religiösen und parteipolitischen Fragen. Politische oder religiöse Diskussionen haben in der Regel nichts in diesem Forum zu suchen"

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Am 20.11.2020 um 23:41 schrieb Mia im Zelt:

Immer wieder entstehen in meinem Kopf Horrorszenarien á la Flugreisen sind nicht mehr möglich, weil die Fluggesellschaften alle insolvent sind oder Flüge werden so teuer, dass es sich Normalos nicht mehr leisten können

Mich macht dieser Absatz sehr nachdenklich. Wenn man bedenkt, was für einen CO2-Ausstoß eine Flugreise in die USA bedeutet und wieviel eigentlich jede*r Erdenbürger*in an Ressourcen verbrauchen dürfte, damit es gerechter zuginge. Ich mein, ist es wirklich ein Horrorszenario, nicht mehr fliegen zu können? Oder nur noch sehr selten? Wirkliche Horrorszenarien sind für mich Nachrichten,  in denen ich sehe, wie der Klimawandel jetzt in diesem Moment die Lebensgrundlagen von Menschen zB Bangladesch oder Ostafrika real zerstört.

Wenn mich Corona eins lehrt, dann ist es Demut und Dankbarkeit, in einem Land leben zu dürfen, dass eine vernünftige Krankenversicherung bietet, demokratisch  organisiert ist und von lebensbedrohlichen Wetterkatastrophen relativ  verschont bleibt.

Vielleicht hilft es also, sich vor Augen zu halten, was das für ein wahnsinniges Glück ist.

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  • 1 Monat später...
Am 22.11.2020 um 09:45 schrieb zopiclon:

Die beste Massnahme gegen depressive Verstimmungen o.ä. ist die ausdauernde Leistungsfähigkeit.  Es dreht sich also alles um die Menge an Energie, welche man sich selbst zur Verfügung stellt. Halte deine Entropie (Was ist leben - Schrödinger) niedrig.

Am 22.11.2020 um 18:46 schrieb zopiclon:

Ja was denn? 

Das interessiert mich echt brennend. 

 

Hi, ich melde mich nach langer Zeit mal wieder zurück. Brauchte etwas Auszeit vom Forum. 

@zopiclon Mein Kommentar zielte auf den oben genannten Satz ab. Hätte ich besser klarstellen sollen. 

_

Inzwischen geht es mir etwas besser, nachdem ich in der Arbeit die Aufgabe wechseln konnte. Die vorherige war zu viel für mich, bis ich letztendlich krank geworden bin. 

Trotzdem ist die Situation betrübend. An freien Tagen mache ich sehr viel Sport, was mir sehr hilft. An Arbeitstagen mache ich ebenfalls etwas was mir gut tut (Sport, Nähen, Hundegassi etc.), soweit es die Zeit erlaubt. Es hilft zumindest etwas um es bis zum Wochenende zu schaffen. 

Da ich 2022 kündigen möchte um ca. 2 Jahre weitwandern zu können, plane ich zumindest mal, für den Fall dass der PCT möglich ist. Die Alternative wäre es bis zum Nordkap zu laufen. Irgendwas klappt hoffentlich. Versuche mir verschiedene Optionen zu überlegen und flexibel zu sein, was am Ende klappt. 

 

@schrenz Den Tipp merke ich mir! Ist jedoch weit von meinem Wohnort an der österreichischen Grenze entfernt. Dafür brauche ich dann zumindest etwas länger frei. 

 

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Es gibt leider nicht DIE EINE Methode, um solchen depressiven Stimmungen gut zu begegnen.

Sport ist gut, und der Austausch mit anderen, die betroffen sind, darum unterstütze ich auch sowas und mache da mit: https://www.mut-tour.de/

Auch eine Gesprächstherapie kann sinnvoll sein!

Wichtig ist, sich selbst keinen Druck zu machen, egal warum. Das fällt mir persönlich auch oft sehr schwer.

Ich hoffe, du hast jemanden zum Reden, das ist super wichtig! Melde dich gerne (auch per PN, wenn du möchtest).

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Am 20.11.2020 um 23:41 schrieb Mia im Zelt:

Immer wieder entstehen in meinem Kopf Horrorszenarien á la Flugreisen sind nicht mehr möglich, weil die Fluggesellschaften alle insolvent sind oder Flüge werden so teuer, dass es sich Normalos nicht mehr leisten können.

Kann ich gut verstehen. Wir vermeiden Flugreisen innerhalb Europas komplett aber es ist trotzdem kein schöner Gedanke.

Am 20.11.2020 um 23:41 schrieb Mia im Zelt:

Wie geht ihr mit der Situation um ?

Ich hab mich weitgehend von dem Thema distanziert, da ich sehe, dass in vielerlei Hinsicht keinerlei Diskussionskultur besteht, weder im Öffentlichen noch im Privaten. Ich lasse mich da jetzt schon seit Monaten nicht mehr drauf ein und unterhalte mich eigentlich höchstens am Rande noch mit meinen Kollegen. Hab nen medizinisch-naturwissenschaftlichen Hintergrund und das ganze Halbwissen da draußen strengt mich einfach zu sehr an. Sowohl die Wirtschaftsapokalyptiker als auch die Gesundheitsapostel kann ich nicht mehr hören. Bin auf 2×tgl. Yoga und Meditation gegangen, um meinen Nerven was Gutes zu tun.

Ich versuche auch, mein Sozialleben aufrecht zu erhalten, natürlich brav gesetzeskonforme Treffen mit Freunden zu organisieren usw.

Am 20.11.2020 um 23:41 schrieb Mia im Zelt:

Schafft ihr es optimistisch in die Zukunft zu blicken und wenn ja wie? 

Wir planen, dieses Jahr noch oder Anfang nächsten Jahre aus Deutschland wegzugehen. Das gibt mir Mut und auch eine andere Perspektive. :-)

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vor 18 Stunden schrieb Mia im Zelt:

Inzwischen geht es mir etwas besser, nachdem ich in der Arbeit die Aufgabe wechseln konnte. Die vorherige war zu viel für mich, bis ich letztendlich krank geworden bin. 

Trotzdem ist die Situation betrübend. An freien Tagen mache ich sehr viel Sport, was mir sehr hilft. An Arbeitstagen mache ich ebenfalls etwas was mir gut tut (Sport, Nähen, Hundegassi etc.), soweit es die Zeit erlaubt. Es hilft zumindest etwas um es bis zum Wochenende zu schaffen. 

Wie gut, dass es wieder besser geht  - das ist wirklich nicht einfach unter Lockdownbedingungen plus Winterdunkelheit. Ich bin eigentlich auch ein grds positiver Mensch, aber die Monate der Dunkelheit mit dem Gefühl des Eingeschlossenseins sind für mich schwer zu ertragen. Wir wohnen in einer Großstadt und haben kein Auto. Im Moment fallen auch die kleinen Tagesausflüge flach, die wir normalerweise mit Öffis ansteuern (in die ich im Moment meide, so gut es geht, um nicht zum Infektionsgeschehen beizutragen)... Bleibt der Gang in den Park und zum (zugegebenermaßen sehr schönen) Rhein. Und Meditieren & Bewegen hilft mir tatsächlich auch.

 

Bearbeitet von Antonia2020
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  • 1 Monat später...

Ich finds schade, dass dieser thread jetzt so von Off Topic übernommen wird.
Mir gehts ähnlich wie Mia, auch ich mache mir viele Gedanken über die Zukunft mit Corona.
Ich habe sehr wenig Geld und werde wohl aufgrund gesundheitlicher Probleme auch nie mehr gut verdienen. Aber Reisen sind nun mal der wichtigste Teil in meinem Leben!
Werde ich meine Träume, mal den PCT und/oder den Bibulum Track zu laufen, aufgrund zukünftiger horrender Flugpreise für immer begraben müssen? Ich müsste ja schon jetzt Jahre auf eine solche Tour sparen.
Ja sicher, Deutschland hat auch ein paar hübsche Ecken, aber das kann man doch nicht wirklich vergleichen. Und die Bahnpreise ins Ausland sind ja jenseits von Gut und böse :-o (ich hatte letztes Jahr mal recherchiert, wieviel teuerer es wäre, statt zu fliegen mit Bahn und Fähre nach Schottland zu reisen - ohne Worte!).

Es ist zurzeit schon echt schwer, optimistisch zu bleiben. Bis wir endlich dann alle mal geimpft sind, gibt es doch schon die nächsten Mutationen, der Impfstoff muss verändert werden, dann gibt es wieder nicht genug davon, das ganze geht wieder von vorne los ...

Sorry, das ich hier rumjammere, musste mal sein und passt ja auch zum Thema

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vor 4 Minuten schrieb Himbeerfisch:

Ich finds schade, dass dieser thread jetzt so von Off Topic übernommen wird.
Mir gehts ähnlich wie Mia, auch ich mache mir viele Gedanken über die Zukunft mit Corona.
Ich habe sehr wenig Geld und werde wohl aufgrund gesundheitlicher Probleme auch nie mehr gut verdienen. Aber Reisen sind nun mal der wichtigste Teil in meinem Leben!
Werde ich meine Träume, mal den PCT und/oder den Bibulum Track zu laufen, aufgrund zukünftiger horrender Flugpreise für immer begraben müssen? Ich müsste ja schon jetzt Jahre auf eine solche Tour sparen.
Ja sicher, Deutschland hat auch ein paar hübsche Ecken, aber das kann man doch nicht wirklich vergleichen. Und die Bahnpreise ins Ausland sind ja jenseits von Gut und böse :-o (ich hatte letztes Jahr mal recherchiert, wieviel teuerer es wäre, statt zu fliegen mit Bahn und Fähre nach Schottland zu reisen - ohne Worte!).

Es ist zurzeit schon echt schwer, optimistisch zu bleiben. Bis wir endlich dann alle mal geimpft sind, gibt es doch schon die nächsten Mutationen, der Impfstoff muss verändert werden, dann gibt es wieder nicht genug davon, das ganze geht wieder von vorne los ...

Sorry, das ich hier rumjammere, musste mal sein und passt ja auch zum Thema

Ich sehe das deutlich optimistischer, die Flugpreise werden sich mittelfristig wieder da einpedeln wo sie vor Corona waren, das regelt der Markt von alleine.

Die Impstoffhersteller werden die Fabriken  nicht abreissen wenn die Bevölkerung durchgeimpft ist, der Impfstoff muss dann halt modifiziert werden aber das ist wohl das kleine Problem und die Produktionskapazitäten in der EU sind ja auch ausgebaut worden. Zudem sobald England und die USA auch Impfstoff exportieren sollte es ein deutliches Überangebot geben.

Inflation ist ein heikles Thema aber wir werden sehen.

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@Himbeerfisch Wenn du frühzeitig buchst findest du bei der DB sogenannte Europa Spezial Tickets. Auch für Nachtzüge. Die können schon günstig sein. Man muss sich allerdings ein wenig mit der Materie beschäftigen.

Ausserdem gibt es auch Interrail Tickets für Erwachsene, hier verschiedene Optionen, zB an 4 Tagen in 1 Monat flexibel reisen für 250 Euro (bei Flügen muss man ja häufig auch den Weg von und zum Flughafen dazu kalkulieren). https://www.interrail.eu/de

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Oh oh, ich glaube wir müssen jetzt ganz schnell wieder die Kurve zum Faden finden (ja lag auch an mir sorry), hat jemand was optimistisches beizutragen? Baseweight trotz Corona-lieferengpässen halbiert oder so?

Edit: ich versuche es mit Tourenplanung, ich bin absolut zuversichtlich dass im Spätsommer was geht. Hab schon riesen Vorfreude! :)

Bearbeitet von grmbl
edit
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Also es müsste schon möglich sein, die Kirche im Dorf zu lassen. Natürlich sind Reisebeschränkungen, geschlossene Restaurants, Ausgangssperren etc. nicht sehr angenehm, die Dauer der Massnahmen auch nicht. Aber: Manchmal denke ich, es hilft die Perspektive zu ändern. Alleine die Tatsache, dass wir überhaupt Zeit dazu haben, uns auf diesem Forum auszutauschen, zeigt doch schon, dass wir eben alle verdammt privilegiert sind. PCT oder doch lieber GTA? Ausrüstung auch nicht grad am Bahnhof geklaut? Es gibt also viele Menschen auf diesem Planeten, die können von Ferien grundsätzlich nur träumen. Wenn schon, reicht es für eine Woche zwischen billig und günstig, irgendwo in der Tristesse. Einen Monat lang wandern? Unmöglich und selbst wenn, könnten diese Leute dies gar nicht geniessen - Zeit einigermassen fit zu werden gabs eben auch nicht. Man muss nicht mal nach China ins Uiguren-Straflager gehen, es gibt auch Mitten unter uns Menschen, die haben zum Leben zuwenig und knapp zum Sterben zuviel. Tendenziell ist unsere Gesundheitsversorgung auch besser als anderswo, ebenso der Zugang zu Impfungen.

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Meine Perspektiven hinsichtlich Konsum und einfacherem bewussterem Lebensstil, wurden durch die Coronapandemie tatsächlich verstärkt..

Ich bin dankbarer für das was ich habe!

Es reicht auch ein einfacher Waldweg in der Abgeschiedenheit eines deutschen Mittelgebirges um eine gute Zeit draussen zu haben.. ich brauche keine Insta-Spots und durch die Medien in den Blick der Leute gerückte bekannte Fernwanderwege wie AT oder PCT um draussen Freiheit und Glück zu erleben.. ganz im Gegenteil!

 

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Hey Mia ,

 

ich verstehe dich soooo gut ....ich gehöre auch einer die Berufsgruppe (Labor), die direkt mit dem Thema Corona zu tun hat. Und mir fällt es extrem auf wie omnipräsent diie Erkrankung Covid 19 für mich ist. Überall nur Corona : Beruf, privat und in den Medien.

Mir hat es geholfen einfach weniger Nachrichten zu konsumieren.

Leider bin ich auch Reisetechnisch ziemlich betroffen . Eigentlich wäre ich letztes Jahr in mein Sabbatical gestartet. Nun war es mir möglich es zu verschieben auf dieses Jahr :(   Leider war das im nachhinein betrachtet eine nicht ganz so gute Idee.......ich musste jetzt meine Pläne komplett überdenken und plane aktuell nicht "die Route" . Was mich schon extrem stresst, weil ich eher ein Planmensch bin. Das beruhigt mich einfach.

Jetzt denke ich mir : OKAY du gehst im Mai einfach los und guckst was möglich ist, dann ist es halt nicht der AT sondern irgendein anderer Weg. Dieses Mindset rettet mich grade etwas. Dann ist es vielleicht , dass was ich schon vor meiner Reise lerne etwas mehr Gelassenheit . (sorry etwas abgeschweift)

 

Ich glaube ,dass sich vielleicht Reinreisebedingungen ändern werden . Aber sonst denke ich wird wieder vergleichbar .

Liebe Grüße Laura

 

Ps: Du bist nicht alleine mit der Gefühlslage

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vor einer Stunde schrieb Frau_immer_weiter:

.......ich musste jetzt meine Pläne komplett überdenken und plane aktuell nicht "die Route" . Was mich schon extrem stresst, weil ich eher ein Planmensch bin. Das beruhigt mich einfach.

Jetzt denke ich mir : OKAY du gehst im Mai einfach los und guckst was möglich ist, dann ist es halt nicht der AT sondern irgendein anderer Weg. 

Kennst du schon den Nord-Süd-Trail? Thru Hike geht jetzt auch in BRD ;) 

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vor 13 Minuten schrieb Gibbon:

Thru Hike geht jetzt auch in BRD ;)

Geht das nicht schon lange?

Ich dachte immer ein "Thru Hike" ist wenn man einen Weg von Anfang bis Ende läuft. Das man dafür erst einen neuen Trail erfinden muss, oder das wandern erst ab einer gewissen Länge des Trail als "Thru Hike" gilt, war mir gar nicht bewusst. :)

Sorry, could not resist. ;)

LG

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Mod-Team hat diesen Beitrag moderiert:

Liebe Leute,

daß ein Thema wie Dieses leicht etwas OT laufen kann und die Abgrenzung was OT ist, (in Bezug auf das Thread-Thema), schwierig ist und daß viele von uns auch ein Bedürfnis haben, sich über politische und sie einschränkende Bestimmungen auszutauschen, ist wahrscheinlich jedem klar, aber das Thread-Thema derartig umfangreich durch OT platt zu hauen, da mußten wir doch eingreifen.
Viele OT-Beiträge wurden versteckt, einzelne Beiträge wegen OT editiert.
Wir sind dabei bestimmt nicht Jedem bei jedem Beitrag "gerecht geworden", aber bei einer derartigen Anzahl kann man da nicht jede Formulierung auf die Goldwaage legen, vorbeugend ein sorry :mrgreen:

Zur Erinnerung ein kleines Zitat aus dem TO

"...persönlich stehe ich erst am Anfang meiner "Trekkingkarriere" und habe noch sehr viele Zukunftpläne (bzw. Träume, weiß ja nicht, ob es klappt) wie z.B. PCT (hoffentlich 2023), Norwegen der Länge nach, INT, Kome-Emine-Trail, Bibbulmun-Track, aber auch "normale" Backpackingreisen in ferne Länder....Leider fällt es mir schwer optimistisch zu bleiben. Wie geht ihr mit der Situation um ? Schafft ihr es optimistisch in die Zukunft zu blicken und wenn ja wie?"


Euer Mod-Team

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Was mir im Augenblick so schwer fällt, ist das - in meinem Alter und für meine Fortbewegungsarten - so wichtige Training.

Ich bin einfach nicht gut darin, mich abstrakt in Form zu halten. Ich brauche zum Training meine längerfristigen Ziele... und diese lauteten bislang etwa: Skiurlaub, Bikepacking in Südfrankreich etc.. Alles derzeit nicht wirklich absehbar. 

Deshalb bin ich schon einigermaßen stolz, dass ich seit nunmehr wieder neun Wochen einen Trainingsplan so richtig strikt befolge. Ich habe mich einfach dran erinnert, dass man die Fortschritte irgendwann spürt und als Investition begreift, die man dann nicht so schnell verspielen möchte. Es hat aber eine ganze Weile gedauert, bis aus dieser Erinnerung auch Praxis wurde.

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vor 22 Minuten schrieb cozy:

Meine Planung ist nun komplett. Ich starte am 1. April von München aus an das Nordkap. Die Zeit in Deutschland wird hart. Ich gehe nicht davon aus dass ich im April irgendwo duschen bzw. in ein Hotel einchecken kann... ;-)

 

Das schaut so toll aus! Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn du ab und zu mal von dir hören lasst!

Ganz viel Freude und wunderschöne Moment wünsche ich dir!

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