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Ultraleicht Trekking

Optimismus in Zeiten von Corona ?


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Ich sehe nun auch nichts esoterisches an @zopiclon s Ausssgen. Das sind alles Bereiche aus der Psychotherapie und Medizin.  Licht, Schlafhygiene und Ressourcen sind nunmal wichtig.  Wir sind nunmal reizaffin, vitamin- und hormonabhängig ;)

Abgrenzung zum Berufsalltag ist trainierbar und mag für dich noch unrealistisch erscheinen.  Glaubenssätze wie geht nicht, kann ich nicht, unrealistisch und überall ein großes Aber zu sehen,  erschweren das natürlich.  Lässt sich aber erlernen.  Wichtig ist, dass man es will und erkennt,  dass man  mit seinem Verhalten etwas für sich verändern kann. 

Radikale Akzeptanz ist ein Stichwort:  "So ist es es jetzt nunmal"  Was kann ich verändern,  dass es mir damit besser geht.

Ich kenne das und es begegnet mir oft: "alles ist so schwer- bleib mir weg mit solch einfachen Lösungen, alles Esoterik. So schwer wie mir alles fällt, muss schon die Spezial Hardcore Alientechnologie her.  Das andere mag vielleicht bei anderen funktionieren,  aber bei mir nicht, denn ich habe es besonders schwer." Überspitzt ;)

Es hilft manchmal schon etwas an der Formulierung seiner Glaubenssätze zu ändern: von kann ich nicht zu kann ich noch nicht.  Von unrealistisch zu anspruchsvoll. Die erste Hürde direkt am Startblock, hält immer auf ;)

Halte Dir vor Augen, was du hast, wie schön es ist, was Du hast und dass Du es hast. Die Vorstellung was alles nicht geht und fehlt, frustriert doch noch mehr...

Finde etwas, woraus Du Ressourcen schöpfen kannst.  Was macht Dir Spaß?  Wandern ist doch was. Mach es einfach, anstatt groß zu überlegen,  dass einem ja eher diese und jene Gebiete besser gefallen "aber auch das ist so schwer, dort ist auch alles zu und ist nicht Pct, zu dichte Bevölkerung..." einfach machen.  Besser als nichts zu unternehmen ;) (und auch in Deutschland gibt es schöne Gebiete,  da sieht man kaum urbanes - gerade zu Fuß).

Oder Entspannungsverfahren. Bei vielen hilft es ihre Ressourcen zu tunen.  Es gibt so viele Möglichkeiten. 

Probieren statt quittieren.

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vor 18 Stunden schrieb schrenz:

Du kennst die Steigerung "Lüge - Meineid - Statistik"? :mrgreen: 

Ich liebe die Alpen ebenfalls, aber die einsamen Ecken sind nach meiner Erfahrung rarer als in den meisten Mittelgebirgen, an vielen Ecken wird mir dort der touristische Overkill einfach zuviel (und ja, der Widerspruch dass man ja selbst Tourist ist, ist mir bewusst). 

Da hast du wohl recht. Die Frage ist dabei ja auch, wie viele Touristen kommen pro Einwohner? Und da kann in manchen Regionen die Zahl der Menschen/Fläche deutlich höher (vielleicht ein Vielfaches?) als die Zahl der Einwohner/Fläche betragen...

 

Und noch zum Thema: ich denke, das wird schon alles wieder irgendwann möglich sein. In Europa war dieses Jahr im Sommer doch recht viel möglich. Und das wird bestimmt noch besser. Und ich denke auch, dass ich in den nächsten Jahren auch mal wieder meine Schwester sehen darf, die in Neuseeland lebt. Da habe ich sehr viel Vertrauen, dass das schon alles seinen Gang gehen wird.

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vor 19 Stunden schrieb Wander Schaf:

Finde etwas, woraus Du Ressourcen schöpfen kannst.  Was macht Dir Spaß?  Wandern ist doch was. Mach es einfach, anstatt groß zu überlegen,  dass einem ja eher diese und jene Gebiete besser gefallen "aber auch das ist so schwer, dort ist auch alles zu und ist nicht Pct, zu dichte Bevölkerung..." einfach machen.  Besser als nichts zu unternehmen ;) (und auch in Deutschland gibt es schöne Gebiete,  da sieht man kaum urbanes - gerade zu Fuß).

Aus dem "hier und jetzt" lässt sich viel Positives entwickeln.

Wir haben die meisten kleinen Reisen während unserer Zeit in Berlin gemacht. Nachdem ich bemerkt hatte, wie viele Gewässer es rund um die Hauptstadt gibt, haben wir uns zwei kleine Faltboote gekauft und waren hauptsächlich auf dem Wasser unterwegs. Immer schön a-zyklisch zu Ferien und Feiertagen, konnten wir fast überall frei zelten. Besonders schön war es außerhalb der Saison, wo wir praktisch vollkommen alleine unterwegs waren.
In den 12 Jahren, die wir in Berlin lebten, haben wir im Vergleich zu heute, enorm viel Zeit draußen verbracht.

Zitat

Ich finde, dass die pandemie jetzt nur zeigt, dass sich noch viel mehr ändern muss. lese gerade mike davis, monsters. wers unpolitischer möchte: gibt ja auch reichlich wissenschaftliche berichte in ähnliche richtungen.

OT: Ich befürchte, dass meine Urlaubspläne das kleinste Problem sein wird, über das ich mir in den nächsten Jahren Sorgen machen müsste. Die Pandemie wird vorbeigehen aber "unsere" fiskalpolitischen Entscheidungen der letzten Jahrzehnte, sowie die monetären Theorien mit denen wir schon lange, so "gut" leben, werden ihre Auswirkungen auch auf unser Leben haben ...

VG. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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Am 22.11.2020 um 18:16 schrieb Mia im Zelt:

[...] Da war ich noch nie, weil es für mich recht weit weg ist. Österreich und Südtirol ( :wub:) sind näher...[...]

Aufgrund dieses Satzes verorte ich dich mal in Bayern, da vielleicht ein kleiner Tipp für wirklich einsame Wanderungen: Das tschechische Grenzgebiet zu Deutschland dürfte für mitteleuropäische Verhältnisse an Besiedlungsdichte kaum noch zu unterbieten sein. Aufgrund der tragischen deutsch-tschechischen Geschichte ein kilometerbreiter Streifen in welchem so gut wie niemand wohnt, einige der Verbindungswege zwischen böhmischen und bayrischem Goldsteig laufen dort entlang. 

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Mod-Team hat diesen Beitrag moderiert:

Eine kleine Erinnerung an Punkt 5 in der Nettikette :

"Das Forum ist weltoffen und unabhängig in konfessionellen, religiösen und parteipolitischen Fragen. Politische oder religiöse Diskussionen haben in der Regel nichts in diesem Forum zu suchen"

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Am 20.11.2020 um 23:41 schrieb Mia im Zelt:

Immer wieder entstehen in meinem Kopf Horrorszenarien á la Flugreisen sind nicht mehr möglich, weil die Fluggesellschaften alle insolvent sind oder Flüge werden so teuer, dass es sich Normalos nicht mehr leisten können

Mich macht dieser Absatz sehr nachdenklich. Wenn man bedenkt, was für einen CO2-Ausstoß eine Flugreise in die USA bedeutet und wieviel eigentlich jede*r Erdenbürger*in an Ressourcen verbrauchen dürfte, damit es gerechter zuginge. Ich mein, ist es wirklich ein Horrorszenario, nicht mehr fliegen zu können? Oder nur noch sehr selten? Wirkliche Horrorszenarien sind für mich Nachrichten,  in denen ich sehe, wie der Klimawandel jetzt in diesem Moment die Lebensgrundlagen von Menschen zB Bangladesch oder Ostafrika real zerstört.

Wenn mich Corona eins lehrt, dann ist es Demut und Dankbarkeit, in einem Land leben zu dürfen, dass eine vernünftige Krankenversicherung bietet, demokratisch  organisiert ist und von lebensbedrohlichen Wetterkatastrophen relativ  verschont bleibt.

Vielleicht hilft es also, sich vor Augen zu halten, was das für ein wahnsinniges Glück ist.

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