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Ultraleicht Trekking

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  1. Kleben von Silnylon

    Balu und 3 andere reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    Gestern sind die 6.6 Silnylon Muster von Extex angekommen und wurden gleich verklebt. Die Klebung mit Elastosil E43 hält erstaunlich gut. Durch normales ziehen ist die Klebenaht nicht zu trennen. Ich musste einige Zeit am Rand "knibbeln" bis ich eine Ecke zu fassen kriegte, die ich aufziehen konnte. Mit einiger Kraft war die Klebung dann zu trennen, wenn auch recht schwer. An den Klebestellen sieht man, dass sich Elastosil auf beiden Seiten gut mit der Silikonbeschichtung verbunden hat. Die Verklebung ist in sich aufgerissen und wurde nicht im Stück abgezogen, wie es bei anderen Beschichtungen oft der Fall ist. (siehe oben) Am Rand sind Gewebeauflösungen sichtbar die vom "knibbeln" am Rand kommen. Beeindruckend waren die Reiß-Tests. Die Muster wurden mit der Schere weit eingeschnitten. Ich konnte den Schnitt so gut wie gar nicht weiter reißen. Die kleinen 5x5 cm Stücke flutschten mir immer wieder aus den Fingern so, dass ich einfach nicht genügend Kraft aufbringen konnte. (Reihe unten) Für den zweiten Test wurde eine spitze Schere in den Stoff gestochen und versucht das Loch durch seitliches Reißen zu vergrößern. Auch hier konnte ich mit meinen Händen nichts ausrichten. Ich brauche größere Stoffmuster! Das 6.6 Silnylon ist neben Kerlon bisher der reißfesteste Zeltstoff, den ich in Händen hatte. Die Festigkeit ist mit DCF, 26 g/qm zu vergleichen. Wie es mit den Dehnungseigenschaften aussieht, werde ich berichten, nachdem das erste Tarp daraus gebaut wurde. VG. -wilbo-
  2. Wintertour im Vindelfjällen

    Omorotschka und 2 andere reagierte auf JanF für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Hallo, ich habe einen Reisebericht zu meiner diesjährigen, insgesamt dritten, Wintertour geschrieben, die mich ins Vindelfjällen geführt hat. Es gibt leider keine Fotos, vielleicht ist dennoch der eine oder andere interessiert. Hier meine Packliste. Edit: Hier das einzige Foto der Tour, entstanden vor der Skidbäckstugan an Tag 3: Tag 0: Stockholm–Viterskalstugan Google-Earth-Track:VindelfjällenTag0.kml Nachdem ich die Nacht im JumboStay-Hostel, einem alten zur Jugendherberge ausgebauten Flugzeug am Stockholmer Flughafen, verbracht habe, geht um 9:30 mein Flug nach Hemavan. Ich komme um 11:30 an und laufe vom Flughafen zur Fjällstation. Hier kaufe ich Gas, ziehe mich um, packe meine Skier aus und meinen Rucksack um. Dann laufe ich los, von der Fjällstation aus muss ich die Skipiste queren, um an den Start des Kungsleden zu gelangen. Von hier geht es erst einmal lange bergauf, immer wieder auch in der Nähe von Skipisten, bis ich in das Tal des Syterbäcken gelange. Hier geht ein ordentlicher Wind, der auch noch von vorne kommt. Die Sicht ist relativ schlecht, ich kann die andere Talseite nicht sehen. Der Wind wird immer stärker, ich muss mich teilweise richtig gegen ihn stemmen. Das wirft auch die Frage auf, wie und wo ich heute zelte. Ab der Hütte Viterskalstugan will ich eigentlich den Weg verlassen und nach Norden in ein Hochtal aufsteigen, das wäre aber bei dem Wetter, zumal am ersten Tag, wo ich mich erst einmal wieder einfinden muss, eher unklug. Noch vor der Hütte zu zelten, würde einen sehr kurzen Tag bedeuten und bei dem Wind würde das auch nur bedingt Spaß machen. Und auf die Hütten wollte ich auf dieser Tour eigentlich seltener zurückgreifen, nun schon die erste Nacht eine zu nutzen, fände ich irgendwie doof. Als ich nach 11 km und 3 Stunden an der Hütte ankomme, ist aber ein ordentlicher Sturm im Gange, und die Hütte erscheint mir jetzt gar nicht mehr so doof. Ist letzten Endes auch gar nicht so schlecht, den ersten Zeltaufbau der Tour mit der Sicherheit der Hütte zu haben. Also baue ich das Zelt im Windschutz der Hütte auf, das geht recht schnell und problemlos. Außer mir in der Hütte sind zwei junge Herren, die mit Schneemobilen hierhergefahren sind, um eine Woche lang mit Tourenski die umliegenden Hänge zu befahren, und ein Paar um die 50, die sich von den Tourenskigehern das letzte Stück zur Hütte haben fahren lassen, weil der Wind zu stark war. Der Abend verläuft entspannt mit Gesprächen und der Wind nimmt deutlich ab, irgendwann gehe ich ins Zelt. Nach einer Stunde will ich was trinken und greife nach meiner Wasserflasche, die ich am Kopfende deponiert habe. Das Wasser ist kurz davor, hart zu werden … Richtig, da war ja was im Winter, also kommt die Flasche in den Schlafsack. Ich nutze in der Nacht nur die 19mm-Isomatte, die zusätzliche Torsomatte hatte ich als Backup mitgenommen und gehofft, darauf in Zukunft verzichten zu können. Allerdings spüre ich deutlich Bodenkälte, und das, obwohl es nur -11 Grad hat und ich nach einem halben Tag Skifahren noch etwas fitter und damit kälteresistenter sein sollte. Damit ist für mich klar, dass ich auf jeden Fall noch zusätzliche Bodenisolation brauche. Tag 1: Viterskalstugan–Tarnasjöstugorna GE-Track: VindelfjällenTag1.kml Nach einer relativ windstillen Nacht tobt es am Morgen wieder genauso wie gestern, inklusive starkem Schneefall, was mich vor eine Entscheidung stellt. Meine eigentlich geplante weglose Route würde mich noch mal 300-400 m weiter nach oben bringen, und sie verläuft Richtung Norden, also genau in die Richtung, aus der auch der Wind kommt. Die Sicht ist schon hier unten schlecht und oben sicher nicht besser. Die Alternative wäre, weiter dem Kungsleden zu folgen. Mir war vorher klar, dass ich wahrscheinlich nicht alle meine weglosen Abschnitte so auch durchziehen werde, aber schon am ersten Tag auf den Kungsleden auszuweichen, frustriert mich. Am Ende frage ich mich aber, was ich denn von der weglosen Route hätte. Und auch, was das größere Zeichen von Kompetenz im Winterwandern wäre: Bei Sturm eine Höhenroute zu gehen und da auch durchzukommen, oder sich für die niedrigere Variante zu entscheiden? Es wird also die markierte Route, zunächst geht es ein Stück Richtung Norden. Als das Tal und der Weg nach Osten abbiegt, wird es schlagartig windstill. Das dauert zwar nicht allzu lange an, weist aber dennoch darauf hin, dass meine ursprünglich geplante Route ziemlich windumtost sein dürfte. Die Sicht verbessert sich leicht, ich sehe das schöne Trogtal, durch das ich gerade gehe, und mache endlich meinen Frieden mit meiner Entscheidung. Nach einigen windigen Stunden und einer kurzen Rast in einer Windschutzhütte erreiche ich die Syterstugan. Von hier hätte ich die Möglichkeit, zu meiner ursprünglich geplanten Route zurückzukehren, darin sehe ich jetzt aber auch keinen Sinn mehr. Es ist nach wie vor sehr windig und 20 km Gegenwind in größerer Höhe klingen immer noch nicht attraktiv, und da diese Route auch auf einem markierten Weg verlaufen würde, fehlt mir da irgendwie der Reiz. Also geht es weiter auf dem Kungsleden, anfangs zwischen kleinen Krüppelbirken hindurch, dann ein ordentliches Stück auf dem langgezogenen See Tarnasjön. Nach achteinhalb Stunden und 26 km komme ich dort an der Hütte an. Sie ist brechend voll, 14 Deutsche auf Schneemobiltour und eine fünfköpfige Hundeschlittengruppe. Die Deutschen sind auf einen Firmenausflug und etwas angesäuert ob des fehlenden Komforts, als sie von meinen Plänen hören, finden sie ihre Lage aber doch nicht mehr so schlimm. Ich schlage mein Zelt auf, das Innenzelt hat sich an einer Ecke vom Fly gelöst, obwohl ich das eigentlich fest verknotet habe, nach ein paar Verrenkungen ist aber auch das behoben. Tag 2: Tarnasjöstugorna–Skidbäckstugan GE-Track: VindelfjällenTag2.kml Am Morgen schneit es immer noch, dafür ist es hier zwischen den Bäumen aber windstill. Auch heute stände wieder eine Weglosvariante an, für die das Wetter nicht ideal ist, eine Entscheidung darüber muss ich aber erst in ein paar Stunden treffen. Zunächst geht es markiert nach Norden, weg vom Kungsleden und in ein Gebiet, in dem Schneemobile nicht fahren dürfen. Entsprechend gibt es hier keine Spur, und das Vorankommen ist nach mindestens anderthalb Tagen Schneefall deutlich erschwert. Man schiebt den Ski durch tiefen Schnee nach vorne, und wenn man ihn belastet, sinkt man noch mal ein gutes Stück ein. Und wiederholen … Ich schleiche mit 2 ½ km/h vorwärts, naja, immerhin geht kein Wind … Irgendwann komme ich an die Stelle, an der ich den Weg verlassen müsste, aber ich will nicht. Ich kann wieder nicht die andere Talseite sehen, und das, obwohl ich unter der Baumgrenze bin. Auf einem kurzen Stück, das höher verläuft, bläst auch ordentlich Wind. Warum also aufsteigen? Auf der anderen Seite habe ich mich sehr auf die kommende Weglostour gefreut, sie soll durch ein kleines Bergmassiv, das Ammarfjället, gehen. Während meine restlichen Weglosabschnitte dieser Tour oft eher der Vermeidung von Wegen geschuldet sind und entsprechend eher „unsauber“ (die sinnvollen Routen sind halt meist auch markiert), ist dies mal wirklich eine schöne Linie durch ein Gebiet, das einem sonst verwehrt bleibt. An meinem geplanten Abzweig weist ein Schild auf die 4 km entfernte Skidbäckstugan hin. Mmh, ich könnte da auch hinfahren, einen halben Tag an der kleinen, unbemannten Hütte verbringen und hoffen, das morgen besseres Wetter ist. Dann könnte ich die Weglosvariante immer noch gehen. So mache ich es, ich freue mich mittlerweile richtiggehend darauf, alleine die Hütte zu bewohnen. Nunja, als ich nach 5 Stunden und 12 km ankomme, raucht es aus dem Schornstein, und ein Schwede um die 65 begrüßt mich. Er weist mich darauf hin, dass es zwei „Doppelhüttenhälften“ gibt, und ich die eine für mich haben könne. Das ist für mich nah genug am einsamen Hüttenleben. Ich schmeiße den Ofen an und gehe Holz hacken. Der nahe gelegene Fluss hat zwar offene Stellen, sie sind aber nicht gefahrlos zu erreichen, weshalb ich Schnee auf dem Ofen schmelze. Eine Küche gibt es in der Hütte nicht, nur Betten und den Ofen, ich find’s klasse. Abends unterhalte ich mich noch länger mit dem Schweden. Er hat jeweils ca. 40 Winter- und Sommertouren in den schwedischen Bergen gemacht und kennt einige Abschnitte meiner anstehenden Tour. Er selbst sieht sich nicht mehr in der Lage, im Winter mit Zelt unterwegs zu sein, ich habe das Gefühl, dass ihn meine Pläne freuen. Ich hingegen sympathisiere genauso mit seinem Stil: Er bleibt immer mehrere Tage an einer der unbemannten Hütten, von denen es hier ein paar gibt, und macht Tagesausflüge, bevor er weiterzieht. Ich mag diese ruhige Art, mit der er als älterer Wanderer, der in jungen Jahren so einiges gerissen hat, unterwegs ist. Kann ich mir für mich auch mal vorstellen, aber jetzt noch nicht … Obwohl ich mich wirklich auf die Zeit auf der Hütte gefreut habe, habe ich spätestens nach 2 Stunden gemerkt, dass ich mich doch lieber bewegen würde. Tag 3: Ammarfjället GE-Track: VindelfjällenTag3.kml Als ich aufstehe, ist es ziemlich kalt in der Hütte. Ein Blick aus dem Fenster verspricht einen klaren Tag, auch wenn das aufgrund der Dämmerung noch nicht ganz sicher ist. Als ich rausgehe, gefriert der Rotz in meiner Nase ziemlich schnell, was ein gutes Zeichen sein dürfte. Also der perfekte Tag für die Weglosvariante. Nun sieht man auch die andere Talseite und die vielen Berge, die hier aufragen. Es ist wirklich erstaunlich, wie stark Schneefall und grauer Himmel die Sicht beeinflussen, gestern war von der Umgebung praktisch überhaupt nichts zu sehen. Das Panorama jetzt erinnert mich jedenfalls wieder daran, warum ich so gerne Wintertouren gehe. Obwohl meine Schuhe in der Hütte gestanden haben, sind meine Zehen ziemlich eingefroren, als ich loslaufe. Nach etwa 10 Minuten dann das schrecklich-schöne Gefühl, wenn sie wieder warm werden: Während gefrorene Zehen nicht wehtun, schmerzt das Auftauen ziemlich, und ich stöhne laut vor mich hin. Gleichzeitig weiß man aber, dass es bald vorbei ist mit dem Frieren. Ich gehe ein Stück auf dem Weg von gestern zurück, bevor ich nach links abbiege und aufsteige. Dank des gestrigen Windes ist der Schnee hier schön hart und ich komme gut voran, auch wenn ich den einen oder anderen unnötigen Hügel mitnehme. Die Wegfindung ist eigentlich klar, im Detail aber etwas unübersichtlich, weshalb ich anfange, mit der GPS-Uhr zu navigieren. Tolle Blicke ergeben sich von hier oben auf die Berge westlich des Tarnasjön, neben mir ragt der 1611 m hohe Rierruogajsie auf. Nachdem ich die Passhöhe auf ca. 1150 m überquert habe, merke ich auch, wo der ganze Schnee hin ist: Hier ist es ordentlich tief, häufig mit einer schwachen Kruste überzogen und auf vielfältige Art und Weise nervig, und ich brauche einige Zeit für den nächsten Abschnitt, obwohl es leicht bergab geht. Der Abstieg in das Tal Skebleskalet ist einigermaßen steil, der Hang vereist und mit freiliegenden Steinen durchzogen. Nachdem ich das erste Mal hinknalle und über das Eis schliddere, entschließe ich mich abzuschnallen. Das dauert etwas, irgendwie will meine Bindung meinen Schuh nicht entlassen. Das Problem wird noch ein paar Tage immer mal wieder auftauchen, bevor ich merke, dass eine Vereisung an einer bestimmten Stelle der Bindung schuld daran ist. Morgens und abends war das immer ziemlich nervig, 2 Minuten lang am Ski rumrütteln zu müssen, ab jetzt kommt ein kleines Messer mit auf Wintertour. Bald bin ich dann am Talgrund angelangt. Ich habe eigentlich genug geschafft für heute und bin auch einigermaßen kaputt, ich habe aber noch viel Zeit bis zur Dämmerung und entschließe mich deshalb, in ruhigem Tempo einfach noch ein wenig zu gehen. Direkt am Talgrund liegt viel Stein frei, etwas rechts oben davon kann ich auf einer Stufe aber ziemlich entspannt fahren und meinen Gedanken nachhängen. Das Thema weglos vs. Markierungen hat die ersten Tage der Tour doch ziemlich bestimmt, und irgendwie mache ich meinen Frieden damit: Klar, das war heute eine schöne Tour und es macht Spaß, seinen eigenen Weg zu gehen. Es wird wohl auch auf vielen Touren Täler geben, die ich weglos erkunden möchte. Aber meine Planung vor der Tour war wirklich auf Wegevermeidung ausgelegt, und dabei sind ein paar eher dämliche Abschnitte rausgekommen. Zudem verliefen diese weglosen Abschnitte alle zwangsläufig recht hoch, und das ist im Winter schon bei mäßigem Wetter einfach kein Vergnügen mehr. Gar nicht mal weil es gefährlich ist, es macht mir einfach nicht viel Spaß. Die Aussicht ist weiter oben auch nicht zwangsläufig besser, heute waren etwa die schönsten Blicke eher auf „halber Höhe“. Und während ich das Weglosgehen zwar üben will, will ich meine Touren auch nicht als Training für irgendwas sehen, am Ende ist es Urlaub und jede Tour steht auch für sich. Auf dem Kungsleden war mir zwar zu viel los, nicht zuletzt weil Wochenende war, doch gestern, als ich beim Fahren niemanden getroffen habe, haben mich die Markierungen eigentlich nicht gestört. Und die Hütten mag ich eigentlich auch, gerade wenn man nicht den ganzen Tag fahren will. Insgesamt macht es besonders im Winter einfach Sinn, verschiedene Varianten zur Auswahl zu haben, die man je nach Wetter wählt. Ansonsten muss man sich auf viel Zeit im Zelt einstellen, um auf besseres Wetter zu warten, oder eben ohne Sicht nach GPS gehen. Irgendwann öffnet sich der Blick und Berge tauchen in der Ferne auf, deren unterer, baumbestandener Teil das Tal des Vindelälven ankündigt. Bald sehe ich dann auch in meiner Nähe die erste Baumgruppe. Da es wieder aufgefrischt hat, nutze ich sie als Windschutz und schlage hier nach 10 ½ Stunden und 33 km mein Zelt auf. Tag 4: Ammarfjället–Vindelkroken GE-Track (ab hier nur noch grob dargestellt):VindefjällenTag4.kmz Ich folge einem sich teilweise schluchtartig verengenden Bach nach unten ins Tal des Flusses Vindelälven, auf dem ich weiterfahre und bald die Hütte Dalavardo erreiche. Ich habe meinen Gaskocher bisher nicht nutzen müssen auf dieser Tour, dabei wollte ich doch mal eine genauere Vorstellung davon bekommen, wie viel Gas ich fürs Schneeschmelzen benötige. Eine Wasserstelle scheint es hier aber eh nicht zu geben. Also setze ich mich erst mal vor die Hütte und schmelze etwa 3 Liter Schnee, wovon ich einen Liter sofort trinke und den Rest einpacke. Obwohl auch heute die Sonne scheint, wird mir dabei ziemlich kalt, irgendwie kann es das nicht sein. Mir kommt die eigentlich ziemlich naheliegende Idee, das Schneeschmelzen morgens zu erledigen, direkt vom Schlafsack aus, oder so, dass ich mich danach noch mal aufwärmen kann. Das hab ich bisher unterlassen, weil es morgens ja meist am kältesten ist und der Gasverbrauch entsprechend höher, die Vorteile überwiegen aber dennoch. Neben der Wärme müsste ich vor allem tagsüber keine Zwangspause mehr einlegen, da ich mit 2 Litern gut für den Tag und die Nacht auskomme, wenn ich morgens schon viel trinke. Gestern habe ich nur mal den Rucksack abgesetzt, um meine Regenjacke auszuziehen, und finde es, genau wie im Sommer, eigentlich ganz geil, mehr oder weniger durchzugehen. Wird also probiert. Von hier würde wohl meine dämlichste Weglosvariante nach oben führen: Erst vom Vindelälven weg in die Berge, auf den Fluss würde ich dann nach ca. 15 km wieder treffen. Sinnvoller ist es natürlich, einfach dem Vindelälven zu folgen. Durch das Tal führt auch ein kombinierter Sommer-/Winterweg, allerdings am bewaldeten Hang, ich entscheide mich, auf dem Fluss und den umliegenden Sumpfgebieten zu gehen. Das ist in jedem Falle deutlich sinnvolleres Weglosgehen als die Höhenvariante. Es zieht leichte Bewölkung auf. Ich will heute nur noch zu der unbemannten Hütte in Vindelkroken gehen und mir den anschließenden Aufstieg für morgen aufheben. Irgendwann bin ich mir nicht mehr so sicher, wie lange ich noch gehen muss, und bewege mich in Richtung des markierten Weges, aber da sehe ich auch schon die paar Häuser von Vindelkroken, und bin bald, nach 7 Stunden und 17 km, an der Hütte angelangt. Ich bin alleine, laut Hüttenbuch war der Schwede von der Skidbäckstugan hier vor ein paar Tagen der letzte Gast. Feuer machen, Holz sägen, Schnee schmelzen, Hörbuch hören … Tag 5: Vindelkroken–Laisstugan GE-Track: VindelfjällenTag5.kmz Heute stand eine Weglosvariante der Kategorie „sinnvoll“ an: Eine andere Möglichkeit, von hier nach Norden ins nächste Tal zu kommen, gibt es nämlich nicht. Doof nur, wenn es schon unter der Baumgrenze sehr stark windet und die Sicht schlecht ist. Naja, immerhin hatte ich jetzt 2 schöne Tage. Jetzt habe ich zwei Möglichkeiten: An der Hütte bleiben oder losgehen. Irgendwie weiß ich genau, dass das keine schöne Sache wird, wenn ich mich aufmache, dennoch weiß ich genauso sehr, dass ich nicht an der Hütte bleiben werde, obwohl die ziemlich gemütlich ist. Nunja, ich gehe jedenfalls wieder auf dem Vindelälven, hier, etwas geschützt durch die Böschung, ist der Wind nicht mehr ganz so stark. Und die Skier laufen gut. Und wie gesagt, ich wusste, worauf ich mich einlasse: Relativ bald sehe ich praktisch gar nichts mehr, gelegentlich kann ich ganz schwach den Farbunterschied zwischen dem Ende der Uferböschung und dem Anfang des Himmels wahrnehmen und weiß so immerhin noch, dass ich auf dem Fluss bin. Manchmal merke ich, dass es anstrengender wird, dann weiß ich, dass ich auf die Böschung gekommen bin. Auch wenn ich merke, dass der Schnee weicher wird, weiß ich, dass ich mich vom Fluss entferne. Ich folge der GPS-Uhr, mein Track verläuft etwas entfernt, reicht aber zur groben Orientierung. Irgendwann machen Track und Fluss einen Knick und führen auf eine 3 m hohe Steilstufe zu, die im Sommer wohl ein Wasserfall ist. Hier komme ich so nicht drüber, und die angrenzenden Hänge sind verwechtet, weshalb ich einen kleinen Umweg gehen muss. Als ich denke, das Gröbste geschafft zu haben, sehe ich gerade noch, wie meine Skispitzen ins Nichts gehen, hier fällt das Gelände abrupt für ca. 2 Meter ab. Ich folge dieser Stufe, die etwa im 90-Grad-Winkel zum Wasserfall und Fluss verläuft, etwas, bis sie abflacht. Irgendwann fahren die Skier abwärts und in meiner Fahrtrichtung sehe ich Steine über mir, ich schließe daraus und meinem allgemeinen Gefühl, dass ich die Uferböschung zurück zum Fluss abfahre. Als ich diesen wieder betrete, bin ich erst mal ziemlich orientierungslos. Während ich vorher immer wieder gedacht habe, ja auch noch umkehren zu können, denke ich jetzt, dass es einfacher und ungefährlicher ist, weiter nach vorne zu gehen. Ich halte es für nicht ganz unwahrscheinlich, dass ich den Wasserfall einfach übersehen würde. Hin und wieder habe ich in der Folge aufgrund von Höhenmeterangabe des GPS und Richtungswechseln das Gefühl zu wissen, wo ich bin, auch wenn ich die Karte bei dem starken Wind nicht rausholen will. Dann ist die Batterie der GPS-Uhr leer. Ich habe meinen Weg bis hierhin getrackt, was einiges an Batterie frisst. Die daraus gewonnenen Informationen sind zwar interessant, aber jetzt hätte ich doch lieber meine kommende Route am Handgelenk. Aber ich habe ja noch mein „richtiges“ GPS, das ist auch etwas genauer, auch wenn das nicht so viel bringt, wenn man sich den Track auf Google Earth erstellt. Dazu muss ich momentan ständig aufs GPS gucken, mit Fäustling kriege ich es aber nicht aus der Tasche … Ab jetzt fahre ich also mit Fäustling links und Fingerhandschuh rechts. Leider kommt von rechts auch der Wind, sodass die Hand etwas kalt wird, aber zum Glück scheint es recht milde zu sein. So ne GPS-Uhr ist echt praktisch, gerade im Winter … Irgendwann sehe ich links von mir die Rentierwächterhütte, die auch in der Karte eingezeichnet ist. Ich fahre kurz hin, ich hätte nichts gegen eine Pause, die Tür ist aber von einem dicken Eispanzer versperrt und darunter wahrscheinlich verschlossen. Auch Windschutz bietet sie nicht nennenswert, also geht es weiter, ich weiß jetzt immerhin, dass es bald wieder in niedrigere Gefilde gehen sollte. Dem ist dann auch so, und auch das White-out, das ich immer als psychedelisches Ereignis empfinde, ist bald vorbei. Jetzt sehe ich wieder die generelle Richtung, in die das Teil geht, auch wenn die umliegenden Hänge noch verschwunden sind. Der erste Baum wird freudig begrüßt, dann verengt sich der hier fließende Bach zu einer Schlucht mit offenen Stellen und freiliegenden Steinen. Erst einmal folge ich ihm noch ein Stück oder weiche auf die steilen Hänge aus, nach ein paar Stürzen wird mir das aber zu heikel und ich entferne mich von ihm. Nicht viel später finde ich Markierungen und bin bald, nach 9 ½ Stunden und 33 km, größtenteils im White-out, an der Laisstugan. Auch hier schneit es heftig, und auch der Wind ist noch relativ stark, dafür, dass dies ein dicht bewachsenes und recht niedriges Tal ist. In der Hütte sitzen zwei Jäger, die die Hütte die letzten beiden Nächte gemietet hatten. Ich bin jetzt in der Provinz Norrbotten und das System der unbemannten Hütten ist hier etwas anders als zuvor: Während in Västerbotten immer Matratzen auch ohne Schlüssel zu erreichen waren und man einfach das Geld an ein Konto überweisen sollte, ist der offene Vorraum hier wirklich nur für den Notfall gedacht. Die beiden Jäger bieten mir aber an, dass ich ihren Schlüssel haben kann (dafür gibt es einen kleinen, mit Zahlenschloss gesicherten Tresor, in den ich ihn dann später legen kann), solange ich anschließend dafür bezahle. Ich habe große Lust auf ein Bett und nehme an. Sie geben mir die Kontaktdaten zur Bezahlung, zeigen mir alles und verabschieden sich dann, ich finde Kaffee und Tee und brauche gerade nicht mehr zum Glücklichsein. Irgendwie ein interessanter Tag heute: Klar war das nicht schön, ziemlich unkomfortabel und ich habe überhaupt nichts gesehen. Auf der anderen Seite war ich die ganze Zeit verhältnismäßig entspannt, ich hatte immer das Gefühl, die Situation im Griff zu haben. Gelegentlich hätte ich mir sogar zugetraut, das Zelt aufzubauen. Aber ich wusste, dass ich noch weiter nach unten komme, und habe mich immer fit genug zum Weitergehen gefühlt, obwohl ich keine Pause gemacht und nur nen halben Liter getrunken habe. Aber auch wenn so ein White-out interessant ist und einem das Durchstehen solcher Situationen ein gewisses Glücksgefühl verschafft, muss ich so was nicht haben. Gegen eine niedrigere Alternativroute hätte ich heute nichts gehabt. Tag 6: Laisstugan-Guijaurestugan GE-Track: VindelfjällenTag6.kmz Morgens ist der Wind deutlich schwächer, es schneit aber immer noch und die Sicht ist schlecht. Für die Überquerung der nächsten kleinen Bergkette nach Norden hätte ich zwar eine Weglosvariante der Kategorie „sinnvoll“, unter den Bedingungen und nach dem gestrigen Tag fällt mir die Entscheidung, heute entspannt den Markierungen zu folgen, nicht allzu schwer. Relativ bald bin ich über der Baumgrenze, hier folgt erst mal ein größerer Aufstieg. Die Sicht ist nicht komplett schlecht, aber die umliegenden Berge und den Pass, auf den ich zusteuere, kann ich trotzdem nicht erkennen. Entsprechend wird das heute ein eher „meditativer“ Tag: Auch wenn die Route viele Höhenmeter hat und an einigen Schnellen tiefer Schnee das Vorankommen erschwert, finde ich das heute vergleichsweise entspannt und ich erfreue mich einfach an der Bewegung. Die Abfahrt ins Tal macht dann auch noch mal richtig Spaß. An einer Windschutzhütte mache ich kurz Rast. Als ich wieder aufbreche, überholt mich eine Gruppe Schneemobilfahrer, sodass der Weg ab jetzt dann auch gespurt ist. Aber gerade als ich denke, dass es jetzt zügig geht, fängt der Schnee unter meinem Skiern zu stollen an. Das macht das Gehen extrem anstrengend und nervt einfach, und meine Versuche, den Schnee zu entfernen, sind fruchtlos. Irgendwann regelt sich das Problem aber von alleine, und ich bin bald an der Guijaurestugan, die genau wie die gestrige Hütte gemietet werden kann. Nach der Hütte kommt die Stelle, die mir bei der Routenplanung am meisten aufgefallen ist: Der See Guijaure liegt langgezogen und eingezwängt zwischen sehr steilen Berghängen, entsprechend wollte ich das gerne bei guter Sicht laufen und davor, nach 8 Stunden und 29 km, Schluss für heute machen. Ich hatte gehofft, die Hütte leer vorzufinden und im Vorraum übernachten oder zumindest den Nachmittag/Abend rumhängen zu können. Allerdings ist sie von 5 Jägern mitsamt Hunden belegt. Ich werde aber zum Aufwärmen reingebeten und als ich sage, dass ich in der Nähe campen werde, bieten sie mir auch an, den Abend mit ihnen zu verbringen. Sie laden mich dann noch zum Essen ein. In einer kleinen Hütte mit fünf Jägern zu sitzen und erklären zu müssen, dass man kein Fleisch ist, ist eine der unschöneren Situationen, in die man als Vegetarier kommen kann. Es gibt aber Kaffee, Kartoffeln, Rote Bete und Bier. Dennoch verabschiede ich mich relativ früh ins Bett. Tag 7: Guijaurestugan–Jurunjaure GE-Track: VindelfjällenTag7.kmz Laut dem Wetterbericht der Jäger soll es heute ein schöner Tag werden, leider bewahrheitet sich das nicht. Insgesamt hat der Wetterbericht auf der ganzen Tour kein Mal gestimmt. Auf dem Weg über den See habe ich noch einigermaßen Sicht, auch wenn ich mir diese Überfahrt etwas spektakulärer vorgestellt hatte. Danach wird es aber zunehmend schlechter und ich folge einfach stur den Markierungen. Hier fahren einige Schneemobile, da im Norden eine Straße entlangläuft, zudem ist Freitag. Die Straße, die einzige, die ich auf dieser Tour quere, habe ich auch bald erreicht, der Weg führt zunächst ein Stück parallel zur Straße, bevor er dann von ihr wegführt und zu einem niedrigen Pass aufsteigt. Wieder stellt sich das Gefühl ein, heute einiges geschafft zu haben, und ich gehe einfach noch entspannt und langsam weiter, wobei ich den Polarkreis überschreite. Hier ist es nun wieder menschenleer, auch wenn Scooterspuren darauf verweisen, dass hier vor nicht allzu langer Zeit Leute gefahren sind. Die Sicht wird besser, manchmal werfe ich sogar einen Schatten. Nach 10 Stunden und 38 km, mal wieder ohne Absetzen des Rucksacks, ist es Zeit fürs Nachtlager. Tag 8: Jurunjaure–Kaskaure GE-Track: VindelfjällenTag8.kmz Ich wache um 5:30 auf und schmelze Schnee, um 7:00 gehe ich los. Endlich ist es mal wieder ein schöner Tag mit blauem Himmel, und direkt werde ich mit tollen Aussichten belohnt. Besonders die Überfahrt des Ikesjaure ist ein echtes Highlight: Der See gräbt sich in ein Seitental mit steilen Wänden, neben dem See steht mitten im Tal ein einzelner, backenzahnartiger Berg. Hinter dem See liegt eine Windschutzhütte, laut Hüttenbuch sind hier kaum Wanderer oder Skifahrer unterwegs. Am späten Morgen beginnt leider wieder ein dichterer Scooterverkehr, es ist Samstag und die Leute gehen Eisangeln. Als ich am Ufer des Mavasjaure angelangt bin, ist es richtiggehend warm, und es ergeben sich tolle Blicke auf den Nordre Saulo, einen 1756 m hohen, skurril geformten Berg, der schon in Norwegen liegt. Hier beginnt nun ein langer Abschnitt, auf dem ich einer Seenkette fast bis nach Kvikkjokk folge. Ich war gespannt darauf: Einerseits ergeben sich von Seen oft tolle, freie Blicke auf die umliegenden Berge, diese Seenkette hatte mich auch schon vom Satellitenbild her gereizt, andererseits bestand natürlich die Gefahr, dass das schnell eintönig wird. Erst mal hatte ich aber damit zu kämpfen, dass ich nicht überhitze oder mir einen Sonnenbrand einfange. Der Scooterverkehr wurde schnell weniger, die frischen Spuren sorgten aber für gutes Vorankommen. Allerdings habe ich mich relativ schnell platt gefühlt und mit dem Gedanken gespielt, heute etwas früher Schluss zu machen. Aber wie üblich habe ich dann doch einfach das Tempo verlangsamt und immer wieder kurze Pausen gemacht. Als ich in der Mitte des Kaskaure angelangt bin, rast mir von vorne seitlich ein Schneemobil entgegen. Ich befürchte kurz, dass der Fahrer mich nicht sieht, dann verlangsamt das Schneemobil aber, ein Helmvisier wird hochgeklappt und eine Samin fragt mich irgendwas auf Schwedisch. Nachdem ich zu verstehen gebe, dieser Sprache nicht mächtig zu sein, fragt sie mich auf Englisch, ob alles in Ordnung wäre, man frage besser nach, wenn man einen einzelnen Menschen ohne Schneemobil auf dem Eis sehe. Ich sage, dass alles super ist, ich würde noch anderthalb Stunden weitergehen und dann mein Zelt aufschlagen. Sie bietet mir an, bei ihnen zu übernachten: Der See und die umliegenden Berge sind das traditionelle Siedlungsgebiet ihrer Familie und sie haben hier ein Grundstück zugesprochen bekommen, auf dem sie ein Wochenendhaus haben. Heute sind nur sie und ihr Mann hier und entsprechend genug Platz. Eigentlich wollte ich von jetzt an konsequent zelten, Hütten gibt es schließlich eh keine mehr und ich wollte noch etwas Routine gewinnen, aber das Angebot klingt dann doch zu interessant, um es abzulehnen. Nach 9 Stunden und 28 km nenne ich es also einen Tag. Sie holt ihren Mann vom Eisangeln ab und sie zeigen mir eine Nebenhütte, in der ich schlafen kann. Dann kann ich das erste Mal auf dieser Tour duschen, anschließend gibt es Bratkartoffeln mit Champignons (mein Fleischverzicht wurde wieder mit Entsetzen aufgenommen). Den Rest des Abends unterhalten wir uns, der Mann hat offenbar beschlossen, mich mit Bier und Aquavit abzufüllen. Er hat Erfolg und so torkele ich um 1 Uhr ins Bett. Tag 9: Kaskaure– Skalfasuolo GE-Track: VindelfjällenTag9.kmz Ich wache einigermaßen früh auf und bin kaum verkatert, Qualitätsaquavit. Auf dem See liegt dichter Nebel, darüber kündigt sich aber ein wolkenfreier Tag an, und es hat -29 Grad. Die beiden wachen auch bald auf und ich lasse mir noch ein Frühstück inklusive Spiegeleiern andrehen, bevor ich um halb 10 loskomme. Ich habe mit der Weglos-Kontroverse verwandte Gedankengänge: Ich hatte mir vorgenommen zu zelten und es nicht gemacht, obwohl es ein gutes „Training“ gewesen wäre. Andererseits war die Übernachtung bei den beiden nicht nur die bequemere, sondern auch die interessantere Alternative. Ich bereue nichts. Okay, ich bereue kaum was. Den Rest des Tages geht es größtenteils auf Seen entlang, unterbrochen von kurzen Stücken auf Land, da die Verbindungen zwischen den Seen teilweise ordentlich Stromschnellen bilden und entsprechend offen liegen. Es ergeben sich auch heute wieder schöne Ausblicke, allerdings wird das Gehen tatsächlich etwas monoton. Später am Tag zieht es wieder deutlich zu. An einem Uferstück, das ich nach 8 ½ Stunden und 31 km zum Zelten auserkoren hatte, campieren schon zwei Leute mit Hundeschlitten, deshalb gehe ich noch ein kleines Stück weiter. Nachts zieht stärkerer Wind auf, ich habe aber einen guten Zeltplatz und der Wind fegt kaum Schnee umher, entspannt also. Tag 10 und 11: Skalfasuolo–Kvikkjokk GE-Tracks: VindelfjällenTag10.kmzVindelfjällTag11.kmz Ich bin schon um 4:30 wach und kann um 6:30 starten. Weiter geht es auf den Seen, bei einer Sicht, die weder wirklich gut noch wirklich schlecht ist. Immerhin laufe ich einer Gruppe Rentieren über den Weg, und bald bin ich auch schon am Ende des letzten Sees angelangt. Kurz darauf treffe ich auf die Sommervariante des Kungsleden, der ich ein Stück folge. Das ist ziemlich ätzend, der Schnee im Wald ist sehr tief, aber wenigstens muss ich nicht auch noch navigieren. Bald stoße ich dann auf die Wintervariante des Kungsleden, das sollte ja ab hier ein Kinderspiel werden. Allerdings hat hier der Wind auch ganze Arbeit geleistet, die Spuren sind überschneit und der Schnee verfrachtet. Insgesamt komme ich sehr langsam voran. Dazu ist dieser Abschnitt auch nicht mehr auf meiner eigentlichen Karte drauf, auf meinen Ausdrucken ist nicht viel zu erkennen und ich habe sie auch nicht wirklich studiert, entsprechend verwundert bin ich, dass es hier noch mal ordentlich nach oben für einen kurzen Abstecher ins Kahlfjäll geht. Der Anstieg ist stark vereist und ich grätsche auf den Kanten hoch, der Abstieg führt durch eine schmale, steinige Rinne, weshalb ich die Skier abschnalle. Immerhin hat es noch mal ein wenig aufgeklart. Bald erreiche ich die Windschutzhütte Tsielekjakkstugan, ich habe aber noch etwas Zeit und gehe weiter. Als ich dann aber in einiger Entfernung und weiter unten ein rotes Zelt ausmache, beschließe ich, demjenigen sein Gefühl von Einsamkeit zu lassen, und schlage relativ weit oben nach 11 Stunden und 34 km mein Zelt auf. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Berge, den ich an meinem letzten Abend genießen will, ich wähle also eine sehr offene Stelle und drehe das Zelt mit dem Eingang zum Panorama. Das Abendessen war dann auch romantisch, aber 2 Stunden später frischt der Wind deutlich auf, natürlich voll gegen die breite Eingangsseite. Relativ bald zieht es mir sogar einen Hering. Wenn der Schnee um die Heringe erst mal verdichtet ist, halten die eigentlich bombenfest, deshalb hat mich das schon ziemlich beunruhigt. Jetzt muss ich also raus, den Hering neu setzen, außerdem dichte ich das Zelt unten ab. Beim Wiedereinsteigen hole ich eine Ladung Zelt mit ins Schnee, na klasse. Dann lehne ich mich eine Zeit gegen die Zeltwand, bis ich doch wieder das Vertrauen in mein Zelt gewinne. Ich fürchte, dass sich das Innenzelt wieder an zwei Stellen vom Außenzelt gelöst hat, weshalb das Inner ziemlich in Bewegung gerät und laut flattert. Manchmal denke ich, dass ich deshalb den Sturm übertrieben wahrnehme, Blicke nach draußen zeigen aber immer doch ziemlich ungemütliches Wetter. Auch kommt Schnee durch den Lüfter, leider bin ich zu faul, um den zu schließen. Nunja, zwischendurch schlafe ich dennoch ein, bin dann aber auch wieder sehr früh wach, nach wie vor ist es sehr laut. Es ist eine klare Vollmondnacht und ich nicht mehr weit von Kvikkjokk entfernt, ich packe also zusammen und gehe um 5 Uhr, als der Tag gerade anbricht, los. Keine 15 Minuten später führt der Weg durch windstilles Gelände, das war einfach eine dämliche Zeltplatzwahl. Ich kann jetzt der Pulkaspur folgen, die der andere Zelter hinterlassen hat und die meist noch erhalten geblieben ist. Es ergeben sich schöne Blicke auf die Berge des Sarek und den Nammatj, die steilen Abfahrten sorgen abwechselnd für gute Laune oder für Bruchlandungen. Nach 3 ½ Stunden und 12 km bin ich in Kvikkjokk, miete mir ein Bett in der Fjällstation und kaufe mir viele Nahrungsmittel. Insgesamt hat mir die Tour viel Spaß gemacht, nach 2 Tagen Ruhe wollte ich eigentlich direkt wieder los. Es war letzten Endes zwar nicht wie geplant eine größtenteils weglose Tour, sondern eine Tour auf markierten Wegen mit dem einen oder anderen Abstecher, das ist aber in Ordnung so. Ich hatte nicht unbedingt Wetterglück und an den meisten Tagen eingeschränkte Sicht, aber es war auch, bis auf die ersten anderthalb Tage und den White-out-Tag, nie richtig mies. An den Tagen mit blauem Himmel hatte ich tolle Aussichten, und das Skifahren hat mir auch sonst Freude bereitet. Ich habe die Skier auch immer besser im Griff, dazu bekomme ich langsam Routinen, die denen im Sommer ähneln und meinen Vorstellungen, wie ich eine Tour gehen will, immer mehr entsprechen. Temperaturen waren übrigens meist zwischen -10 und -20 Grad. Zur Ausrüstung auch noch einige Worte: Die Mattenkombi empfand ich hin und wieder als kalt, deshalb wird die Torsomatte aus Copolymerschaum gegen eine aus EV50 getauscht. Man kann zwar auch den Rucksack noch unter die Matten legen, aber das will ich nicht unbedingt jede Nacht machen. Die Daunenjacke habe ich auf der Tour kein Mal genutzt, die lasse ich ab jetzt weg. Die GPS-Uhr ist sehr praktisch. Die wird in Zukunft die kleine Uhr, das Thermometer, den Kompass und die Ersatzbatterien für das „große“ GPS ersetzen. Die Fingerhandschuhe sind zwar warm genug, in dem Fleece sammelt sich aber beim Zeltauf- und -abbau Schnee. Ich hätte hier gerne einen Softshellhandschuh, der dünn genug ist, um damit noch ein paar Arbeiten zu erledigen. Ich hatte morgens nach dem Zeltabbau öfter kalte Füße und habe auch festgestellt, dass meine Sockenkombi im Vergleich zu anderen Packlisten unterdimensioniert ist. Da werde ich mir etwas Wärmeres holen, außerdem die Innensohle des Schuhs durch eine aus Wollfilz ersetzen. Ich verbrauche mehr Gas, als ich angenommen habe. Wüsste aber gerade auch nicht, ob und wie sich das ändern ließe, und ich kann auch damit leben, etwas mehr Gas mitzunehmen. Ich habe bis jetzt auch auf jeder Tour mal offenes Wasser gefunden, vielleicht werde ich mal versuchen, das öfter zu nutzen. Der VBL hat sich nach der Tour als undicht herausgestellt und ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob er überhaupt mal wirklich dicht war. Wird ersetzt. So sähe also die Packliste momentan für nächsten März und 9 Tage aus: https://www.geargrams.com/list?id=53639 Das Schöne an der Pack- und Gehart, wie sie sich jetzt herauskristallisiert hat, ist, dass die Regenjacke der einzige Gegenstand im Rucksack ist, den ich hin und wieder mal während des Tages brauchen könnte (bei Wind). Alles andere ist in den Hüftgurttaschen oder der Fronttasche verstaut und immer erreichbar. Beste Grüße Jan
  3. 12 Overnighter im Jahr 2019

    noodles und 2 andere reagierte auf derray für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Overnighter im März - Fail Der Plan: ca. 45km über den Eggeweg pedalieren, Fahrrad abstellen, 10km wandern, Cowboycamping im Wald, am nächsten Morgen zurück. Die Realität: Die ersten 35km haben richtig Spaß gemacht. Aber dann meinte mein Körper: So ein Totalausfall wäre doch auch mal ganz cool und vor allem eine völlig neue Erfahrung. Also kein Overnighter im März bei mir. Aber immerhin hab ich's versucht... mfg der Ray
  4. 12 Overnighter im Jahr 2019

    Mario294 und 2 andere reagierte auf Desdemona für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Huhu ich hänge mich sehr gerne dran.Aus Zeitgründen nehme ich mir scheibchenweise den Heidschnuckenweg vor. Das erste Bild war Mitte Februar im Königsmoor als Materialtest. Das zweite in Nenndorf Ende Februar und das dritte vorgestern in Weiler an der Seevequuelle. Ich bastel noch an einem Setup was mich samt Daunenquilt trocken durch die Nacht bringt.
  5. 2 Punkte
    Hallöchen, teile mal ein kleines Rezept welches ich immer wieder gerne auf Tour esse: Hartweizengrieß 45g 151kcal Röstzwiebeln 25g 149kcal Soßenbinder braun 5g 15kcal Kartoffelpüree pulver 45g 158 kcal Milchpulver 20g. 100 kcal 1 TLPfeffer 1TL Salz 1TL Paprika... 1 EL bzw ein Schuss Olivenöl 130kcal Alles mit 240ml kochenden Wasser vermengen und 5 min ziehen lassen hin und wieder einmal Umrühren Wohl bekommens! Ca. 650kcal, die gut schmecken und dazu sehr günstig sind.
  6. Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho

    zeank und ein anderer reagierte auf Wallfahrer für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Ein leichtes Hallo, ich wollte hier auch mal meine Variante vom Innenzelt vorstellen. (280g) Wallfahrer
  7. 2 Punkte
    Er dickt das das ganze noch mehr ein und gibt dem Ganzen eine festere Textur. Ich nutze den Maggi Soßenbinder und der schmeckt auch noch etwas nach Braten... Abwandeln ist durchaus erwünscht und viel Vergnügen beim günstigen Genuß
  8. 12 Overnighter im Jahr 2019

    mtp und ein anderer reagierte auf derray für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Halsschmerzen, Atemnot, Kopfschmerzen, Übelkeit, Kreislauf, Muskelversagen, ... innerhalb von 15 Minuten von 100 auf 0. Keine Ahnung was das war. Heute noch ziemlich schlapp, aber besser. mfg der Ray
  9. Rucksack-Verlosung für den LaBu

    LAUFBURSCHE reagierte auf Fabian. für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Dann mach ich die 600€ voll. Dementsprechend noch 5€ von mir
  10. Rucksack-Verlosung für den LaBu

    LAUFBURSCHE reagierte auf cergol für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Super Sache, mit vier Losen unterstützt! Danke @die zwiebel!!!
  11. Rucksack-Verlosung für den LaBu

    LAUFBURSCHE reagierte auf Pauline für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Tolle Aktion, toller Rucksack @die zwiebel! Ich bin mit 1 Los dabei.
  12. Rucksack-Verlosung für den LaBu

    LAUFBURSCHE reagierte auf kra für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @die zwiebel , wenn man so liebt gebeten wird noch 2 Lose, du hast email.... Dafür lasse ich heute ne Pizza sausen - kommt auch meiner Wampe entgegen...
  13. Neue Daunenjacke

    rudidercoole reagierte auf Dingo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Guck Dir mal die Micro Puff an. Die ist winzig. Grad ne Jacke wäscht man öfter. Da ist die schon eine gute Alternative zu Daune.
  14. Rucksack-Verlosung für den LaBu

    LAUFBURSCHE reagierte auf ThomasD für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Zwei Lose bitte für mich und Danke für die schöne Aktion die hoffentlich LaBu zu gute kommen wird. Viele Grüße
  15. Rucksack-Verlosung für den LaBu

    LAUFBURSCHE reagierte auf die zwiebel für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Bevor sich noch jemand beschwert, er hätte die Aktion nicht gesehen, schubse ich den Thread nochmal auf die Tops
  16. Zeltreparatur?

    wilbo reagierte auf kra für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @wilboHier drei Bilder vom Zelt. Allerdings nur provisorisch aufgebaut.... ut zu sehen die leeren Fensterhöhlen...
  17. 1 Punkt
    Röstzwiebeln könnte man evtl. auch durch klein geschnittene, getrocknete Tomaten ersetzen...? Plus etwas getrockneten Thymian. So als mediterane Variante... Wozu dient der Soßenbinder?
  18. Overnighter im Westen

    Fabian. reagierte auf JoeDoe für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Als Kurzzeit- Wuppertaler würde ich mich, sofern Lust auf eine gemeinsame Tour besteht, euch gerne anschließen @Fabian. @hlhh
  19. 1 Punkt
    Danke!!! Jetzt wo Du langsamer geschrieben hast, hab ichs auch verstanden. Eröffnet mir ungeahnte kullinarische Möglichkeiten.
  20. 12 Overnighter im Jahr 2019

    Jan reagierte auf Felix_ für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Du könntest mit der Bahn nach Bad Herrenalb fahren, von da aus über die Teufelsmühle zum Hohlohturm laufen. Das sind so ca. 18 km. Da dann übernachten und am nächsten Tag gemütlich nach Forbach 5 km laufen und mit der Bahn wieder heim. noch ne Option wäre von Forbach zur Schwarzenbachtalsperre laufen, da über die Staumauer, hinterm Kiosk dann die Treppe runter zum Fuß der Staumauer. Von da aus weiter durchs Schwarzbachtal über Erbersbronn nach Schönmünzach. Zwischen Erbersbronn und Schönmünzach kann man dann an einem Holzlagerplatz biwakieren. Von Schönmünzach geht's weiter zum Huzenbacher See und nach Tonbach und schlussendlich nach Baiersbronn. Das ist der schöne Teil der Murgleiter. Super ausgeschildert, braucht man keinen Führer. Unter https://www.murgleiter.de/pb/,Lde/Startseite/Etappen.html findest du auch mehr Infos. Das sind insgesamt ungefähr 40 km. Da kannst du dann auch wieder mit der S-Bahn zurückfahren.
  21. Rucksack-Verlosung für den LaBu

    LAUFBURSCHE reagierte auf Matzo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Anstelle sinnlos flüssige Gärprodukte zu kaufen, verdoppele ich lieber meine Gewinnchancen mit einem weiteren Los. Screenshot folgt
  22. Rucksack-Verlosung für den LaBu

    LAUFBURSCHE reagierte auf Jörn für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Zum Endspurt noch einmal hoch damit... +1
  23. Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread

    wilbo reagierte auf AlphaRay für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Mir gings ja eher darum noch mehr Quellen zu finden - bisher nur diese zwei Videos und ein Mittelalterforum Habe gedacht dass ich da irgendwelche Zeichnungen zu hätte die ich nur anpassen muss - überlege aktuell den Stoffbedarf. Die Größe ist an sich OK, wenn man die Front auf 1.2..1.3 m hoch abspannen will und der länge nacht drin übernachten möchte. Sonst ja eher was in Richtung Halbpyramide die nicht so tief geht, aber breit genug, dass man quer drin schläft. Dachte an etwas in Richtung A-Frame, was hinten geschlossen ist und von innen mit nem Stock gestützt. So muss das Teil nicht soo lang sein. In etwa so - nur halt vorne etwas höher, wie in den Videos, damit der Rauch nicht so rein zieht bzw. staut: https://www.pcta.org/journalist/post/pitching-my-flat-tarp/ OT: Soll was für Norwegen/Schweden werden wo ich problemlos Feuer im Eingang machen kann (daher auch kein Gestänge mittig im Eingangsbereich) - Gewicht hier fast egal, da in Autonähe - kommt ja noch die gewachste Baumwoll-Bedroll dazu. 250er Stoff habe ich für das Tarp ausgesucht. Die BW Stoffe bei ESV sind ziemlich teuer und immer imprägniert. https://www.stoffmeile.de/Segeltuch-Sonnensegel/Zeltstoff-Tipi/Zeltstoff-Panama-wasserdicht-150-cm.html
  24. 1 Punkt
    Doch, wenn die Vorgabe des TO freistehend ist, faellt es nicht darunter. Auch da es mit Trekkingstoecken am Ende reingefummelt auch ueber die Laengsenden bzw Ecken gesehen, schlapp da steht. Ausserdem gibt es auch gerade kein gebrauchtes D.Rainbow + Liner fuer < 300 und da sie in 3 Wochen faehrt, muss sie ja jetzt ein Zelt finden. Das Double Rainbow ist fuer die richtigen Einsatzzwecke ein klasse Zelt, aber wenn man selbsttragend will, im September / Otober in Skandinavien unterwegs ist, gibt es deutlich besser Passende. Das sollte man immer Sie war halt schon viel unterwegs und hat die Erfahrung gemacht, dass man auf schwierigem Grund manchmal Heringe schlecht reinbekommt, deswegen moechte sie in der Beziehung mehr Freiheit haben. Es gibt durchaus weitere Argumente fuer freistehend z.B. - Schon mal in kakerlackenverseuchten Refugios uebernachtet, oder wenn da Riesenspinnen oder Maeuse Party feiern, da ist manchmal eine Zeltwand um den Schlafsack ganz nett - im Sueden gibt es an der Kueste haeufig Bauruinen, die nicht fertiggebaut wurden, da aufgefallen ist, dass keine Baugenehmigung existierte. Da kann man haeufig prima drin uebernachten, meist existiert nur Dach / Boden ein paar Pfeiler, freier Blick auf´s Meer und auch wenn am Strand auf Wildzelten kontrolliert wird, da wird fast nie reingeschaut, den ganzen Tag Schatten, aber in Beton kriegt man so schlecht Heringe Ja ich habe bis jetzt auch ueberall meine Heringe reinbekommen, notfalls in reinem Fels ein paar m weiter in irgendeine Spalte und mit ein paar m Spannschnur kann man viel Tricksen / irgendwo anbinden, aber ich kann auch verstehen, wenn jemand schreibt, er will es lieber freistehend. btw dieTO hat ihre Wahl getroffen, sie kauft das Double Moment von Chris und einen Crossbow dazu, imho eine gute und passende Wahl.
  25. Wintertour im Vindelfjällen

    JanF reagierte auf Kay für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Da werde ich gleich sehnsüchtig nach Schnee! Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung. Der Bericht hat mir gestern den Feierabend versüßt.
  26. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    Zippi reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Faltrucki mit Rolltop, à la exped cloudburst, 15,- €. https://de.aliexpress.com/item/Gonex-35L-Faltbare-Rucksack-Ultraleicht-Reise-Wandern-Schulter-Taschen-210D-Nylon-Trekking-Mochila-f-r-Outdoor/32953421700.html
  27. 1 Punkt
    Moin moin erst mal ist keine Frage doof! Ich habe das ganze etwas unverständlich formuliert... Ich habe wenn ich unterwegs bin immer ein kleines fläschen Olivenöl dabei, welches ich bei Bedarf benutze um Speisen mehr Kalorien zu geben. Die anderen Zutaten habe ich schon Zuhause komplett zusammen gestellt und in einen Vakuumbeutel vakuumiert, sodass ich unterwegs nur noch Olivenöl und Wasser hinzugeben muss. Hoffe das ist verständlich genug, ansonsten mache ich gerne auch mal ein paar Fotos
  28. 1 Punkt
    Für die 260€ kannst du mit dem Double Moment nicht vie verkehrt machen. Viel mehr Zelt wirst du für das Geld nicht finden.
  29. Rucksack-Verlosung für den LaBu

    LAUFBURSCHE reagierte auf die zwiebel für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    So meine Damen und Herren: Letzte Chance bis 00:00 Uhr! Wer will noch nicht, wer hat schon Mal? Vielleicht muss ich ja einfach ein neues Ziel von 600€ aufmachen also nur noch ~ 15 Lose bis zum Ziel von 120 Losen!! Auf geht's!!!
  30. 1 Punkt
    Ach ich glaube da gibt es noch ein paar andere Zelte, wo Du schwach werden koenntest Aber die muss ich erstmal selber testen
  31. 1 Punkt
    Och ist ja schon Einiges erwaehnt und die beste Loesung hat @IrisJ selber aufgetan. Generell fallen mir bei Ihren Vorgaben (manches muss man ja auch zusaetzlich ueber die Reiseziele rausziehen) : - halbes Jahr unterwegs, muss also fuer ein UL-Zelt robust sein - ziemlich windstabil - kommt auch mit viel Naesse gut klar - max 2 kg - schneller Aufbau - auch moeglich selbsttragend aufzubauen - nachhaltige Herstellung (da haben natuerlich Zelte die zumindest in westlichen Laendern zusammen genaeht werden, wie z.B. Tarptent, HMG, Zpacks einen Joker und welche aus DCF dann gegenueber den ueblichen Si-Nylon bzw Polyesterteilen noch einen) - Outer first - nicht zu kleine Apside(n) u.a. wegen Hund Bis hier hin ginge es ja noch, das schreit geradezu nach dem Chinook 1 (Plus) , oder falls man zugunsten der Fabrikation von Zelt und Material in westlichen Laendern (Nachhaltigkeit), geringerem Gewicht und besserem Material gerade fuer nasses Wetter bereit ist, 2 Apsidenheringe zu akzeptieren, das Zpacks Duplex aus dem stabileren .74er Material mit den Carbon-Aufstellstangen und fuer die selbstragende Option das Flex-Upgrade und mit Liner, sind dann in der nicht selbstragenden Variante 600+2*67+90=824 g, fuer´s Flex-Upgrade kaemen nochmal 310 g dazu, klar man koennte die normalen Aufstellstangen rauswerfen, dann sind es nur 176 g, aber mit den Stangen ist man schneller bei nicht selbsttragendem Aufbau und bei richtig Hack kann man die zusaetzlich reinsetzen. - aber jetzt kommen leider noch die 300 € Damit hat sie imho erfolgreich alle neuen Zelte, die die Vorgaben komplett erfuellen und was taugen, ausgepunktet An guten Zelten, die die Vorgaben erfuellen und die aufgrund Ihres nicht zu hoehen NP gebraucht im Limit liegen koennten mit viel Glueck bzw einem Vorbesitzer, der es veramscht, fallen mir schon mal Diese ein : TT Scarp 1 mit Crossbows TT Moment mit Crossbow TT Double Moment mit Crossbow Chinook 1 Chinook 1 Plus Realistisch gesehen, halte ich die Chance, dass sie in der Kuerze der Zeit, die sie noch hat, davon ein Gebrauchtes, was gut genug erhalten ist fuer ihre lange Reise und komplett ihrem preislichen Limit liegt, auftreibt, fuer recht unwahrscheinlich. Aber sie hat ja selber ein Zelt aufgetan, was passt, Chris via Ebay verkauft und Dir nicht ganz unbekannt sein duerfte , ein TT Double Moment, sehr gut erhalten. Ist halt erstmal ohne den Crossbow und den wird kein Haendler, da das Zelt ja schon laenger aus dem Programm von TT rausgeflogen ist, vorraetig haben, aber dafuer hat sie schon eine Loesung, die auch zeitlich noch hin kommt, via PN vorgeschlagen bekommen. Da geht sie insgesamt nicht so weit ueber Ihr Limit raus...und fuer Ihre Vorgaben passt es, klar ein Moment mit solid Inner waere fuer den noerdlichen Teil der Route noch besser, aber das wuerde nicht so gut erhalten zu dem Preis ueber den Tisch gehen und fuer den Kontakt mit dem Hund in der Apsis ist ja das Mesh Inner eh besser und wenn es ihr zum Schluss auf dem noerdlichen Teil der Route bei Wind im Mesh Inner zu zugig wird, kann sie immer noch etwas mit einem Stueck Plane ueber den Teil des IZ, der in Luv ist, improvisieren. Also geht in Ihrem Fall mit der Kuerze der Zeit, den Vorgaben und wenn sie Ihr Limit fuer die selbstragende Option fuer den Crossbow noch etwas nach oben aufweiten kann, klar meine Empfehlung zu dem Double Moment von Chris.
  32. 1 Punkt
    @Ultralight82, mixt Du das zuhause zusammen (außer das Öl?) und löffelst die benötigte Menge unterwegs aus einer Tüte in Deinen Topf oder Hast Du 5 Tüten mit den jeweiligen Zutaten dabei und mixt vor dem Essen ? (vlt. doofe Frage eines Unterwegskochlaien)
  33. 1 Punkt
    Das klingt lecker. Muß ich unbedingt mal ausprobieren.
  34. 1 Punkt
    Das sind zwar nette Zelte, haben aber doch sehr wenig mit dem Thread zu tun... Ein gebrauchtes Ultamid 4 unter 300 €... in welchem abgerockten Zustand soll dass denn fuer den Bruchteil des Neupreises sein und von der Vorgabe selbsttragend ist ein Mid nun extrem weit weg, mal davon abgesehen, dass ich nicht so recht weiss, was eine allein radelnde Frau mit einem Preislimit von 300 € mit einem 3-4 P Zelt fuer ca 1500 € inkl Inner soll. Das Exped Venus ist ja auch deutlich ueber dem Preislimit, aber mit Glueck natuerlich fuer sie trotz der knappen Zeit als Gebrauchtes zu bekommen, aber schwerer, als die Vorgabe (ich finde, dass man ja auch die 2 kg nicht unbedingt voll auschoepfen muss, es gibt ja genug im Gewichtsbereich von 1,5-1,6 kg, was freistehend ist, was man auch gebraucht vielleicht fuer die 300 Limit bekommen wuerde) und auch weit von selbsttragend weg, nicht nur wegen der Apsis-Heringe, sondern auch, da die Seiten ohne Abspannung auf´s IZ haengen, dass es gut Platz fuer 2 hat, ist fuer sie auch nicht so wichtig, da sie alleine reist.
  35. 1 Punkt
    Ach das hatte ich noch uebersehen... Was man velleicht noch erwaehnen sollte, dass man auch freitragende Zelte bei Wind abspannen muss, was dann entsprechende Spannleinen und ein paar Heringe im Boden erfordert. Das Power Lizzard ist eh eine Wackelkiste, wovon ich abraten wuerde.
  36. Rucksack-Verlosung für den LaBu

    LAUFBURSCHE reagierte auf die zwiebel für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Wuuhuuu!!! Wie @Jörn mir gestern gesagt hat, sind wir schon über den 100 Losen! Da musste ich gleich Mal nachrechnen und tatsächlich sind die 500€ schon geknackt! Der Hammer!!! Zu diesem feierlichen Moment, muss ich ein Bildchen zum Besten geben: Da bin ich gestern nämlich durchgefahren (Die Schreibfehler interessieren doch niemanden )
  37. Rucksack Nähte Tapen

    Jeha reagierte auf kamov für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    I am pretty sure It is strong enough for this application. I have my food bag and backpack sealed for the PCT hike this year. I will comment more on durability when I get back. LG, K
  38. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    mtp reagierte auf Tichu für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hab heute im Zug einen Wanderer mit folgender, scheinbar recht neuer low-Budget-Variante für einen 500g schweren Rucksack ca. 30-40l (je nach Einrollzustand des Rollverschlusses) getroffen: https://www.decathlon.de/p/bergsteiger-rucksack-sprint-33-l/_/R-p-162492?mc=8505963. Keine Netztaschen, aber viele Befestigungsmöglichkeiten.
  39. Schnäppchen

    Magic reagierte auf Wydliez für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Aktuelles bei eBay-Kleinanzeigen: Tarptent Double Moment mesh inner Exped Bivy Poncho UL - grün MLD Duomid Ultralight Zelt Six Moon Designs Skyscape Scout Zelt SMD Lunar Solo Tent Cumulus Quilt 450 MLD Duomid mit 2 Innenzelten Gossamer Gear Gorilla Rucksack Cumulus Xlite 200 Gossamer Gear Mariposa Gossamer Gear Mariposa Golite Jam 50 Granite Gear Blaze ac 60
  40. Neues von der Rucksackfront

    poigfrr reagierte auf Craftsman für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Nachdem ich in der Zwischenzeit Gelegenheit hatte verschiedene Rucksäcke zu nähen und zu testen, bin ich nun bei diesem Modell angelangt. Wer aufmerksam hinschaut wird erkennen, dass dieser Pack Merkmale von verschiedenen bekannten Vertretern des UL - Rucksack Genres aufgreift. Hier kurz die Eckdaten zusammengefasst: Das Packvolumen beträgt circa 35 bis 40 Liter, und bietet damit genug Platz um auch einen dickeren Quilt lose zu packen Zusätzliche Features sind die beiden Schultergurttaschen für Brille, Kamera, Snacks oder vor allem Müll (mein primärer Verwendungszweck) und eine Bodentasche aus elastischem Lycra Stoff, in die der Essensvorrat für den Tag gepackt werden kann - oder andere Dinge, die schnell griffbereit sein sollen - z.B. eine Windhose Auf einen Hüftgurt wird aufgrund der geringen Last, für die er konzipiert ist, verzichtet. Zur Versteifung werden entweder ein paar Teile Z-Lite, eine Neo Air oder ne kleine ProLite als Rückenpanel genutzt, oder der Burrito angewandt Der Deckel lässt sich über einen Roll-Top Verschluss verschließen. Dieser ist einfach in der Handhabung und erlaubt zudem das Fixieren von Gegenständen (z.B. ISO Matte, Jacke, …) ‚On-Top‘ Die Schultergurte sind am Halsansatz mit doppeltem 3D Mesh gepolstert aber ansonsten dünn und ohne extra Schaumstoff-Kern - Der Rucksack ist für geringe Lasten konzipiert (max. 10kg) Die Seitentaschen fassen jeweils bis zu 2 Smartwater Flaschen (1L) Alle Kordelzüge sind austauschbar (Frontnetz, Seitentaschen) Der Brustgurt lässt sich auf 3 Stufen verstellen Als Material kommt X-Pac VX03 zum Einsatz Die Rückenlänge ist mit 47 cm eher kürzer, aber für einen hüftgurtlosen Pack für meinen Geschmack genau richtig. Das Gewicht beträgt 340g Da ich mehrere Rucksäcke genäht habe, für mich aber nicht so viele brauche sind zwei Rucksäcke dieses Typs zu haben. Bei Interesse gerne PN an mich.
  41. 1 Punkt
    Ich bin inzwischen nach 3 Wochen Patagonien zurück und bin absolut zufrieden mit meiner Lösung der kleinen „Lixada“ Zelle und der Miller ML-102 Powerbank/18650 Bank...absolut top. Hatten klassisch durchwachsenes Wetter und ich kam mit 3x 18650 als Puffer mit Kamera (Ricoh GR II; ca. 1x 1450mAH je Tag laden) + Apple iPhone XS je 2.Tag laden gut hin. Durchschnittlicher Ladedtrom der Zelle bei Sonne liegt etwa bei 750mAh was ich ganz gut finde. Sie hing täglich bei Trek hinten am Rucksack. Inkl. Batterie kommen wir auf 166gr Gesamtgewicht, und haben dafür eine Powerbank die mit bis zu 1.4A Strom laden kann und sogar 5 stufig ziemlich exakt den Ladestand anzeigt und absolut „Solartauglich“ (=dumb Charger mit 4056 Chip) Danke ans Forum!!!!
  42. Welche Handschuhe bei Nass-Kalt?

    Schwefelfell reagierte auf DonCamino für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo zusammen, ich benutze ganz dünne, leichte Handschuhe von Ziener, 37g. Dazu als Überhandschuhe Latex-/ Plastikhandschuhe aus dem 10-er Pack von Hagebau. Wiegen dann auch nur rund 11 Gramm = super billig, 100% wasserdicht, zusätzliche Isolation, geringstes Packmaß. Macht 2 Schichten mit 48 Gramm und Potential bis von mir geschätzten +- 3 Grad (Stöcke in den Händen beim Laufen). Was ich befürchte: andere Lösungen sind möglicher Weise teuer oder undicht oder schwer oder voluminös. Was ich weiß: diese Lösung ist 100% dicht, leicht, billig. So long DonCamino
  43. Drei Hot Tents im Vergleich

    Omorotschka reagierte auf bieber1 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Mein Ofenrohr hat gerade mal den Durchmesser einer 0,33 Liter Dose. Zieht super. Da hab ich schon mal Bilder gesehen , wo ein Caldera Cone mit Ofenrohr gebastelt wurde. Auch Hobo , und darüber ein Trichter mit Ofenrohr , ähnlich Dunstabzug. Das ganze aus einem Rohr ??? Du musst ja unten einen Brennraum schaffen, der Abzug darf deutlich dünner sein. Kochen sollte man auch damit können. Jetzt hast du mir aber was in den Kopf gesetzt ! hoffentlich kann ich heu Schlafen.
  44. 12 Overnighter im Jahr 2019

    Omorotschka reagierte auf derray für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Februar Nr. 2 Überhaupt gar nicht ultraleicht, aber sehr sehr entspannt! Mehr Bilder hier! mfg der Ray
  45. 12 Overnighter im Jahr 2019

    Omorotschka reagierte auf Konradsky für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe dieses Jahr 48 Overnighter hinter mir. Gesamt sind es jetzt 941 hintereinander. Einfach machen. Gruss Konrad
  46. Bei mir ist die Antwort relativ banal: Ich schreibe selten irgendwo einen Reisebericht, weil ich mich nicht traue. Meine Fotos sind einfach zu schlecht, wenn ich sie mit den Bildern anderer Leute vergleiche. Und wenn ich textbetont unterhalten wollte, träte bei mir der von @micha90 umrissene Effekt ein: Spaß gehabt und keine größeren Probleme. Wer will das wirklich lesen?
  47. Kleben von Silnylon

    nats reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    eigentlich ist e41 sogar dünnflüssiger als e43. http://www.silikon-profis.de/1-Komponenten-Massen http://www.silikon-profis.de/Standard-Silikonoele ohne gutes verspachteln, wie es hier gezeigt worden ist klappt es nicht. beim kleben eines pads, verstreiche ich einige erbsengroße tropfen e43, von der mitte nach aussen. der auftrag ist relativ dick, aber mit der plastikkarte bekomme ich das gleichmäßig verteilt. nach dem platzieren streiche ich das pad mit der hand glatt und presse das ganze nochmals mit der rolle an. abschliessend lege ich ein stück frischhaltefolie (zum trennen) sowie ein stück filz oder isomatte unter mein 10 kg gewicht zum beschweren. so lasse ich alles eine gute stunde abbinden und bekomme selbst über den nähten eine perfekte klebung. frische klebereste lassen sich übrigens mit toluol gut entfernen. auch als verdünner ist dies lösungsmittel für e43 geeignet. aber leider stinkt es extrem. vg. -wilbo-
  48. Geldbörse ultraleicht

    JamesRandi reagierte auf schwyzi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
  49. Geldbörse ultraleicht

    JamesRandi reagierte auf schwyzi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Als "quick and dirty"-Version klasse! Allerdings auch schwer...wenn ich in belebteren Gegenden unterwegs bin, nehm ich gern eine Geldbörse, hab mir dafür eine aus 'ner alten Tyvek-Landkarte genäht; Münzfach, Geldscheinfach (groß genug f. alten Perso) und Kartenfach mit Verschlussriegel, wiegt 6,0 g Die hardcore-Version davon aus einer gefundenen Rieseneinkaufstüte von real: ...wiegt allerdings 10 g, ist aber schnell zu nähen und "kostenfrei" LG schwyzi
  50. 12 Overnighter im Jahr 2019

    Rapapongi reagierte auf derray für Beitrag im Thema

    0 Punkte
    Hey! Danke fürs Angstmachen! Ich gehe aber inzwischen davon aus, dass ich mich bei meiner Freundin angesteckt habe, die schon seit einer Woche von einer üblen Grippe befallen ist. mfg der Ray
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